Wer auf den Kanaren mit der Fähre von einer Insel zur nächsten fährt, erlebt Preisüberraschungen. Von Fuerteventura nach Gran Canaria zahlt die Einzelperson ohne Auto für eineinhalb Stunden Fahrt einfach 32 Euro, die Residenten zahlen derzeit 7 Euro. Der Nicht-Resident bzw. der Ausländer zahlt also mehr als das Vierfache.

Genau gleich verhält es sich bei der Überfahrt von Gran Canaria nach Teneriffa. Während die Einheimischen samt Auto 11,50 Euro bezahlen, berappt der EU-Ausländer ohne Auto 33 Euro! Eine Seilbahnfahrt auf den Vulkan Teide kostet 25 Euro, der Einheimische zahlt 12. Und so ist es bei vielen anderen Dingen auch und sei es der Bierpreis im Stammlokal. Entschuldigung, wo gibt es das in Deutschland, daß Ausländer ganz offiziell mehr bezahlen als ein Einheimischer? Da kommt eine gewisse Wut auf, wenn man an die Antidiskriminierungsgesetze der EU denkt und daran, daß wir auch für Spanien Milliarden im Euro-Rettungsschirm locker gemacht haben!

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60 KOMMENTARE

  1. Hahaha! Der Autor war wohl noch nie in einem tschechischen Schloß oder Museum, z.B. in Orlik – das stehen die Eintrittspreise für die Einheimischen in Worten und nicht in Ziffern dran, damit’s von den dummen Ausländern keiner merkt. Auf bayrischen Festivals zahlen dafür bspw. tschechische Besucher einen viel geringeren Eintrittspreis als die Deutschen – das nennt man ausgleichende Gerechtigkeit! 🙂

    Oder ist der Autor schonmal mit der Fähre von Neapel nach Capri gefahren? Da zahlt man auch das zig-fache mehr als ein Italiener.
    Oder als Nicht-Inder ins Taj Mahal? Für den Eintrittspreis muss ein Inder wohl zehn Jahre oder mehr arbeiten.
    Oder mal Zugfahren in Asien? Da kostet die Karte für Ausländer generell das Vielfache! Einen Buddhistischen Tempel besuchen? Dito!

    Fazit: In Europa die Deutschen und weltweit die „Menschen der westlichen Welt“ darf man immer und überall ausnehmen und verarschen, denn die haben’s ja und sind eh an allem Bösen schuld…

  2. Bei all den Milliarden, die die Spanier von uns in den Allerwertesten geblasen bekommen haben, müssten wir eigenltich auf Lebzeiten ein Gratis-Ticket erhalten. Und einen Ehrenplatz + Kaffee noch dazu! So siehts nämlich aus!

  3. Diskriminierung von Ausländern ist weltweit normal. Nur rotgrüne Hartz4ler und Multi-Kulti-Spinner, die nie aus Deutschland raus kommen, oder sonst immer nur pauschal „all inklusive“ buchen bekommen das nicht mit.

    Besonders ärgerlich ist das in ganz Asien. Da steht z.B. bei staatlichen Museen auf einem Schild ganz offen: Eintritt Einheimische 50 Cent, Ausländer 20 Dollar. Wenn man dann Einkaufen geht, dann bezahlt mal auf dem Markt immer das Doppelte bis das Vierfache was ein Einheimischer bezahlen würde. Das ist dort ganz normal!

    Aber ich denke neben der Kappe laufende rotgrüne Gutmenschen-Spinner bekommen das nicht mal mit und wenn dann wird es unter kultureller Bereicherung im Urlaub verbucht um ja nicht die Multi-Kulti-Idioten-Ideologie und das beschränkte primitive rotgrüne Weltbild zu beschädigen!

  4. Wo ist denn das Problem:
    Alle an einen Strang ziehen und diese Länder so lange boykottieren, bis sie wieder zur Besinnung kommen !

  5. @Powerboy #3

    das ist ja krass mit den 20 Dollar! Ich hab gestern beim Fleisch 15 R$ bezahlt, der einheimischen Brasilianerin nach mir hat der Schlachter es für 14 angeboten, das ist ja dagen ein Mini-Vergehen.

  6. Der Autor war noch nie in Thailand. Dort ist es völlig normal, dass ein Farang, Ausländer, ganz andere Gebühren bezahlt als ein Einheimischer. In Vietnam ist das auch völlig normal.
    So diskriminierend finde ich das übrigens nicht.

  7. Im Staat Hawaii gibt es den kama’aina Tarif für Einheimische, da wird z.B. das Hotel gleich viel günstiger. In Frz. Polynesien habe ich vor 30 Jahren auch schon für die Fähre mehr bezahlt als die Polynesier. Man nimmt das hin, auch wenn es einem nicht gefällt. Nur sollte es dann nicht im eigenen Land so sein, dass „Südländer“ Rabatt bekommen. Das geschieht hier nicht im Hotel oder auf der Fähre, aber bei Gericht und da ist es viel schwerwiegender.

  8. #2 Gammel-Doener (05. Feb 2013 19:24)

    Bei all den Milliarden, die die Spanier von uns in den Allerwertesten geblasen bekommen haben, müssten wir eigenltich auf Lebzeiten ein Gratis-Ticket erhalten.
    —————–
    Und von den Griechen Ouzo bis zum Koma-Suff!

  9. Auch ich habe überall auf der Welt erlebt, dass Einheimische viel weniger bezahlen als Ausländer. Wie die hier genannten Beispiele zeigen, sind sogar in der EU einige Mitglieder „gleicher“ als andere. Nur wir bedepperten Deutschen setzen jede Richtinie aus Brüssel preußisch überkorrekt sofort um, während andere EU-Staaten locker bleiben und den den Mist in die Ecke schmeißen.

    Kewil, bist Du mal wieder in Spanien unterwegs? Muchos saludos!!!

  10. Ist doch nur fair die Bevölkerung zu entlasten.

    Das Touristen etwas mehr zahlen ist doch oft so.

    Ich hätte ein Problem wenn du als Zugewanderter,

    dort lebender, auch mehr zahlen müsstest.

  11. Da hilft nur Eines, nicht dort hinfahren.
    Deutschland, Österreich und Schweiz sind auch schön.

  12. Wieso Diskriminierung? Angebot und Nachfrage.
    Ich verlange von einem guten Bekannten auch weniger Geld als von nem fremden Kunden (Dienstleistung). Mit ein Grund, warum ich ungern für gute Bekannte arbeite.

    Kleiner Tipp: Geh mal auf TF Brot kaufen.
    Erst mal in einer einheimischen Bäckerei normales pan, also Weißbrotstange und geh dann mal in Puerto in einen Touristensupermarkt und kauf dort ein Schwarzbrot für den deutschen Öko.

  13. #6 golgatha (05. Feb 2013 19:43)

    Ich war mal in Thailand bei einer thailändischen Gerichtsverhandlung. Ein Freund von mir hat von seinem thailändischen Geschäftspartner Schulden einklagen wollen.

    Der thailändische Richter hat in perfekten Englisch erklärt, dass ein thailändisches Gericht nicht dazu da sei die Rechte von Ausländern durchzusetzen und hat die Klage abgewiesen.

    Ich denke mal unsere neben der Kappe laufenden rotgrünen Realitätsverweigerer kommen nie aus ihren Besserverdienenden-Rotweinvierteln nie raus. Sonst würden diese rotgrünen Spinner nicht so die einheimische Bevölkerung in Deutschland diskriminieren.

  14. Gerade bei Inselfähren finde ich Preisunterschiede im übrigen nachvollziehbar. Was sollen die Anwohner denn – alternativ – machen? Schwimmen?

    Gibt es auch bei den kleinen skandinavischen Inselchen in der Ostsee und am Nordmeer. Die Hebriden sind ein ähnlicher Fall.

  15. Was solls? Einfach weniger Urlaub machen, oder anderswo.
    Es gibt doch viele andere traditionelle Urlaubs-Ziele, wo man uns traditionell mag, die Türkei (dank Claudia Roth), Griechenland (dank Otto I), Ägypten (dank Merkel) , Tunesien (dank ?), Dubai (dank Daimler Benz), usw.
    Ausbildungslager nicht vergessen!

    Im Übrigen finde ich es völlig in Ordnung wenn die „Residents“, d.h. die Inselbewohner, weniger bezahlen müssen. Die werden ja öfters mal darauf angewiesen sein, von Insel zu Insel zu fahren.

    Ein chinesischer Taxifahrer der von einer „Langnase“ nicht mindestens das doppelte verlangt, als von einem Einheimischen, handelt unsolidarisch. Für den Einheimischen ist es immer noch teurer, wenn man die Einkommen kaufkraftbereinigt vergleicht. Da gibt es nichts zu meckern.
    Aber kewil meckert einfach gern zu jedem Scheiß und lässt es die Welt wissen.

  16. Das Problem mit unterschiedlichen Hotelpreisen hatte man übrigens in Moldawien schon vor mehr als 10 Jahren recht elegant durch unterschiedliche Qualitätsklassen gelöst: es gab die günstige „Einheimischenklasse“ und die teure, aber deutlich komfortablere „Touristenklasse“. Es oblag allerdings jedem Hotelbesucher individuell, für welche Klasse er sich entschied.

    „Verblüffenderweise“ entschieden sich die Einheimischen in aller Regel für die Einheimischenklasse, die ausländischen Touristen für die Touristenklasse.

    Gut, das hätte man auch mit weniger Stress für die Rezeptionsmädels hinkriegen können. Aber das wäre dann ja Diskriminierung gewesen…

  17. Find ich absolut in Ordnung. Ich würde mir halt nur wünschen, dass sowas in Deutschland auch gemacht werden würde.
    Zum Beispiel fänd ich eine Straßenmaut für alle Nicht-Deutschen begrüßenswert, weil Deutschland ja Transitland ist, Bau und Wartung der Straßen aber vom Steuerzahler bezahlt werden müssen.

    Für Museen und andere Sehenswürdigkeiten könnte ich mir das auch vorstellen, als quasi passive Subventionierung. Wenn jetzt ein Tourist so gut Deutsch kann, dass die Verkäufer nichts merken, dann hat er sich die Ermäßigung auch verdient 😀

    Aber solche Vorschläge sind natürlich böse rassitisch.

  18. Das kannst du auch hier in Deutschland erleben. Nicht weit weg von da wo ich wohne gab es einen Dönertürken der mit unterschiedlichen Preisen für Deutsche und Türken sein Gewerbe betrieb. Eine Preistafel gab es nicht und auf Nachfrage bekam ich nur das bestens bekannte, levantinische Grinsen.
    Das habe ich natürlich der ganzen Nachbarschaft, Bekanntschaft und Verwandtschaft erzählt, mit dem Ergebnis dass sie sich bei dieser Bude auch keinen Döner mehr holten. Jetzt firmiert ein neuer Besitzer….allerdings mit Preistafel !

  19. Während meines Aufenthaltes auf La Palma vor einigen Jahren fielen mir besonders die Straßen auf. Sie waren alle in einem 1A-Topzustand.
    Nach längerem Bohren erfuhr ich, dass das gesamte Sraßennetz zu einem Großteil aus EU- Mitteln finanziert wurde.
    Als ich einige Tage krank wurde und dringend auf einen Arzt angewiesen war, bestand die behandelnde Ärztin und ihr Personal auf spanische Konversation. Auch mein Hinweis, es alternativ mit Englisch zu versuchen, half nicht. Mit viel Glück trieb ich in meinem Hotel jemanden zum Dolmetschen auf. Bis ich die Gnade der Behandlung erfuhr, durfte ich jedoch noch stundenlang im Wartezimmer schmoren. Die Schwester an der Rezeption unterhielt sich während dieser Zeit fast pausenlos mit den einheimischen Patienten.
    An deren Blicken konnte ich genau erkennen, wann ich durch den Kakau gezogen wurde(und das war mehr als reichlich).
    Als es mir wieder besser ging, machte ich weiter meine Ausflüge. Dabei traf ich eine ältere deutsche Dame, welche mit ihrer Tochter und deren spanischem Ehemann zusammen in einem Häuschen ihren Lebensabend verbrachte. Sie erzählte mir, dass ihre Tochter eine Deutschsprachschule für spanische Polizisten betreibe. Auf meine anerkennende Äußerung winkte sie nur ab.
    Die Schüler ihrer Tochter seien nicht wirklich an der deutschen Sprache interessiert. Sinn dieser Kurse sei es lediglich, beleidigende Äußerungen wütender deutschsprachiger Touristen zu verstehen, wenn diese bei Verkehrskontrollen abgezockt werden. Solche „speziellen Freunde“ landen dann schneller im Knast als sie gucken können.
    Nach mehreren Erlebnissen dieser Art hat sich meine Spanienschwärmerei deshalb etwas abgekühlt.

  20. http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/studenten-klagen-gegen-diskriminierung-an-der-discotuer-a-878459.html

    Wirklich schlimm diese Diskriminierung in unserem Ländle.

    Der „Witz“ ist aber, dass ich als (richtiger 😉 ) Deutscher auch nicht in alle Diskos komme, zb. in München und Sylt.

    Und die Typen, die erfahrungsgemäß für Stress sorgen (sagen zumindest die meist ausländischen Türsteher) wollen überall rein.

    Wirklich frech diese Typen.

    Have a nice day.

  21. Naja, solange man weder gezwungen ist, eine Fähre zu benutzen, ein Museum zu besuchen oder auf dem Markt einzukaufen, ist nix verwerfliches daran.
    Einfach seine Konsequenzen daraus ziehen und demnächst woanders Urlaub machen. Ist ja nicht so, dass nur Spanien schöne Inseln hat.

  22. Gegen diese Abzocke kann man sich wehren:
    Chapultepec-Park in México D.F. an einem Sonntag nachmittag. Hinter jeder Wegbiegung ein Eisverkäufer (und das Eis ist wirklich lecker!). Ich steuere einen an und frage nach dem Preis. Er nennt mir einen 8-fach überhöhten. Ich lache, winke ab und gehe weiter.
    Das war die erste Lektion. Dem nächsten Ausländer wird er nur einen 7-fach überhöhten Preis abzunehmen versuchen.
    Dann warte ich außer Sichtweite des Eisverkäufers auf ein, zwei nette Mexikanerinnen, spreche sie höflich an und bitte sie, für mich ein Eis zu kaufen, da ich nicht willens sei, den Wucherpreis für Ausländer zu bezahlen. Wofür ich ihnen ein Eis zu spendieren gerne bereit sei. Noch nie hat eine Mexikanerin meiner Bitte nicht entsprochen, denn die Mädels haben Humor.
    In dem Augenblick, in dem die Señorita mein und ihr Eis zum regulären Preis in Händen hält, schiebe ich mich wieder ins Blickfeld des Eisverkäufers und nehme grinsend mein Eis entgegen.
    Das war die zweite Lektion. Von nun an wird der Eisverkäufer nie wissen, mit welcher Situation er es zu tun hat, wenn eine Señorita bei ihm zwei Eis kaufen möchte. Kauft sie es für sich und einen Ausländer oder für sich und ihren mexikanischen Freund? Wenn Letzteres zutrifft, muß der Eisverkäufer mit massivem Ärger rechnen, wenn er den in Mexiko üblichen Preis für Eis ungebührlich überschreitet.
    PS: Ach, ja… noch immer haben die mexikanischen Eisverkäufer im Chapultepec-Park gute Miene zu meinem blöden Spiel gemacht, wenn sie merkten, daß diesmal sie es waren, die gelinkt wurden.
    ¡Viva México!

    Don Andres

  23. An der Nordseeküste ist das auch so. Die Insulaner zahlen dort weniger für die Fähre. Wobei ich das aber auf unseren kleinen Inseln in Ordnung finde. Im Gegenzug sind Miete und andere Preise mit dehnen die Insulaner klar kommen müssen teilweise unglaublich. Paket auf ne Insel schicken ist meines Wissens auch teurer.

  24. Ich würde hier nicht über Diskriminierung, sondern um banale Abzocke sprechen, die in Südeuropa sehr verbreitet ist.

    Aber das Beispiel zeigt deutlich – die Südeuropäer denken grundsätzlich nur an sich.
    Sie nutzen uns gnadenlos aus.

    Das ist auch verständlich.
    Schuld daran sind die Idioten / Verbrecher, die uns ausnutzen lassen.

    Die EU-Solidaritätsgeschichten sind nur Märchen für Dumme.

  25. In Moskau ist das genauso bei Sehenswürdigkeiten und besonders beim Bolschoj Theater.
    Da ich gut russisch spreche, bekam ich in Museen immer den Einheimischentarif.

    Es gibt aber auch Institutionen, in die Ausländer eher rein kommen als Einheimische, z.B die Rüstkammer und Diamantenfond im Kreml, weil die Ausländer mit Euro oder Dollar zahlen.
    Als ich einmal vor dem Diamantenfonds anstand, bekam ich mit, dass Einheimische garnicht reingelassen werden, und so erklärte ich die hinter mir wartende russische Familie kurzerhand zu meinen „Freunden“ und so konnte ich sie mit ins Museum nehmen 🙂

  26. @ kewil

    Wünsche schönen Aufenthalt auf den Kanaren 😆

    Aber ich weiss immer noch nicht, wieso ich Probleme habe um PI zu erreichen ???

  27. Macht mich das zu Ignoranten, wenn ich schreibe, dass mir persönlich die Fährpreise auf den kanarischen Inseln am Arsch vorbeigehen?

    Kewil- entweder du möchtest die Inseln (begehrtes Tourismusziel+Insellage=teuer. Weiß man eigentlich!) sehen, weil du dich für die Kultur und Natur interessierst und bist bereit zu zahlen. Oder du lässt es bleiben (wenn du billigen Urlaub machen möchtest empfehle ich Osteuropa- in Ungarn z.B. bekommst du als EU-Bürger satten Rabatt. Mein persönlicher Favorit ist Wilna in Litauen- klasse Sehenswürdigkeiten zu super günstigen Preisen! Für alle!).

    Abgesehen davon:
    Ich finde es richtig, dass Touristen mehr zahlen als Einheimische- egal wo:
    1. Einheimische zahlen vor Ort Steuern.
    2. Einheimische sind auf die Infrastruktur im Gegensatz zu Touristen regelmäßig angewiesen. Ein Bewohner der Kanaren kann es sich wohl kaum leisten jede Woche für 32,00 Euro übers Meer zu tuckern! Ein Tourist im Zweifel eher. Dann muss man halt ein, zwei Eimer Sangria weniger wegkippen!
    3. Ich habe großen Respekt vor Seeleuten, gerade für die, die auf Fähren arbeiten und zahle gerne für guten und sicheren Service. Wenn das Reiseziel es wert ist.

    Und hört mit eurem scheiß Südeuropa-Bashing auf.
    Das Märchen vom hart arbeitendem Deutschen und faulen Latino habe ich schon oft gehört. Und genug gesehen, dass mir das Gegenteil bewiesen hat!

  28. #17 felixhenn (05. Feb 2013 20:26)

    Du hast mir den Abend gerettet! Volker Beck verlässt fluchtartig den Darkroom 🙂 🙂 🙂

  29. Ein Bekannter (Eltern aus Slowenien, aber akzentfrei Deutsch parlierend) erzählte mal, wie er in Slowenien zwei Kellner belauscht hat, die ihn und seine Freundin (beide unterhielten sich auf Deutsch) knallhart abzocken wollten, weil sie nicht ahnten, dass er sie versteht.
    Der Multikulti-Wahn, dass alle Menschen lieb und nett sind und unsere Solidarität verdienen, ist wohl nur in Deutschland heimisch.

  30. Beispiel

    Sylt

    Fähre und Autoshuttle – Touristen ( Gäste )

    zahlen das doppelte, als ein auf der Insel

    gemeldeter Einheimischer

    Diskriminierung ?

    Gruß Joern

  31. Der westliche Tourist zahlt in Thailand grundsätzlich das sechs bis achtfache des entsprechenden Tickets.
    Und das ist auch gut so!
    Als thai-sprechender deutscher zahle ich das doppelte. Auch richtig so!
    Ich wäre dafür, das auch in Doitscheland so einzuführen!
    Ausländer zahlen das vielfache und wer als Ausländer in Absurdistan deutsch kann, wird belohnt, indem er nur die Hälfte zu zahlen hat!
    Zunächst sollte diese Regelung bei Steuern, Versicherung und Benzinpreisen für 7er BMW´s und S-Klassen, die von nicht deutsch sprechenden Moslems gefahren werden, eingeführt werden!

  32. Also zu den Kanaren könnte ich auch das ein- oder andere erzählen… das hat aber nichts mit deren Bewohnern zu tun, sondern mit den dort herrschenden Eliten (einige Grundstückseigentümer und Geschäftsleute sind Milliardäre; dann gibt es die organisierte Fremdenverkehrsindustrie, und schließlich wollen auch Regierungspolitiker ihren Schnitt machen (z.B. indem ihnen bzw. der Gattin verbilligt Grundstücke zugeschanzt werden – ach, da gibt es tausend Möglichkeiten).
    .
    Im Zweifelsfall gilt: in Rome, do as the Romans do

    Eine bestimmte Sache ist allerdings sehr hässlich: zwar darf man als EU-Bürger Immobilieneigentum erwerben, aber Vermieten an Touristen darf man nur mit einer speziellen Lizenz.
    Und die… bekommt man nicht bzw. die letzten wurden 1995 vergeben, und zwar an alteingesessene Hotelbetreiber.

    Bedeutet: man darf zwar ein Haus kaufen… und es zum Hotel oder zur Pension ausbauen… aber ökonomisch verwerten wie es einem als Eigentümer passt: de nada.
    Viele scheren sich nicht darum und vermieten trotzdem (Eingeborene wie Zugezogene), aber das Risiko ist immer dabei. Auf Lanzarote z.B. gehen vier(!) Inspektoren eventuellen Verstößen nach…

  33. #17 felixhenn (05. Feb 2013 20:26)

    Der Süden Thailands leidet sehr unter den dort einfallenden und sich „typisch islamisch“ benehmenden Moslems aus Malaysien.
    An vielen eingangstüren klebt inzwischen ein Schild: ??????????????????????????
    Das stelle man sich mal in Deutschland vor!

  34. Auf den Schildern steht „Moslems werden hier nicht bedient“.
    Thai-Schrift kann nicht gepostet werden.
    Daher die ???

    PS:
    Probleme, PI zu erreichen.
    Was ist los?

  35. Naja, wie ist es mit der Diskriminierung in Deutschland? Allerdings nicht von den Deutschen.

    Geld im türkischen Kreislauf, bleibt in diesem (ausser Aldi, Lidl, Netto etc.)

    Der türkische Döner Imbis wird von Türken mit Waren und auch Propangas beliefert. Läßt türksiche Handwerker ins Haus und selbstverständlich ist Friseur, Arzt, Anwalt, türkisch. Mich würde es nicht wundern, wenn Türke im türkischen Supermarkt weniger bezahlt.

    Es gibt ganze Häuserblocks (20 Wohneinheiten +), die von Türken gekauft wurden, mit türkischen Hartz4lern bevölkert und so abbezahlt werden.

  36. Einfach mal nach Ostfriesland an die Nordsee fahren und dort mit der Fähre auf eine Insel, dort dann mal die Insulaner befragen wie viel sie für die Überfahrt mit der selben Fähre zahlen.

  37. Auf den Kanaren lebend bekommst du diese günstigeren Preise.
    Ganz egal ob du Deutscher, Österreicher, Südafrikaner oder sonstwas bist.
    Der spanische Tourist zahlt auf den Kanaren ebensoviel wie der deutsche 😉
    Ich empfinde es als fair und ausreichend transparent.

  38. In Mumbai angekommen wurde ich am Flughafen von freudestrahlenden Taxifahrern empfangen. Ich bat einen von ihnen mich in ein billiges Hotel zu fahren. Die Fahrt war um 300% zu teuer und fuer 80 Euro haette ich in D ein gutes Zimmer mit Fruehstueck erhalten. Jetzt habe ich ein Doppelzimmer fuer 35.- die Nacht mit gutem Standard erhalten. Aber die Abzocke der Taxen, angeblichen Fremdenfuehrer, ja sogar der Parkwaechter ist echt uebel. Es fehlt hier wahrlich an einer Willkommenskultur!

  39. Ich kann mich nicht darüber aufregen. Vielleicht übersehe ich auch wesentliche Details oder Fakten.

    Anstatt zu meckern sollten wir es genau so machen.

    Wir können auch viel von Europa und der Welt lernen.

  40. Mir sind die Sonderpreise für „Residenti“ auf italienischen Inselfähren neulich auch aufgefallen. Für einmal hin und zurück habe ich etwa 50% dessen bezahlt, was die „Residenti“ für eine Jahres-Flatrate zahlen. Habe das „Residenti“ aber als „Inselbewohner“ interpretiert und nicht als „Italiener“ und mich darüber nicht weiter aufgeregt. Wäre letzteres richtig, so fände ich das skandalös!

  41. in Russland ist es genauso.
    Obwohl ich aug Anraten meiner russischen Freunde kein einziges Wort gesagt hatte, wurde ich sofort als Deutscher erkannt und musste z.B. in der Tretjakov Galerie mehr zahlen als die Einheimischen, auch im Kreml Museum wurde von mir höherer Eintritt verlangt. Ist zum Teil nachvollziehbar, weil mancher Einheimische auch viel weniger verdient als die miesten Deutschen.

  42. Fahrt nach London, da sind die staatlichen Museen alle für lau, umsonst, Eintritt frei.
    Van Goghs Sonnenblumen Bild ( das mit den 15 Blumen) kann man in der National Gallery kostenlos Bewundern. Auch das tolle Naturkundemuseeum kostet nix. Spenden werden allerdings gerne genommen.

    Dafür nehmen widerum die Kirchen Eintritt, wer in die Westminster Cathedral rein will, muss 25 Pfund berappen, auch die privaten Museen oder Galerien wie Tate kosten Eintritt.

  43. In Bulgarien gab es meines Wissens nach separate Museums-Eintrittspreise für Einheimische und Ausländer bis zum EU-Beitritt, danach musste diese Praxis abgeschafft werden. Womit sich natürlich die Frage stellt ob dann separate Preise auf Fähren EU-rechtens sind. Vielleicht gelten aber für Fähren andere EU-Richtlinien als für Museen (in ein Museum muss man nicht gehen, aber eine Fähre benutzen muss man als Einheimischer durchaus), es hat vermutlich auch damit zu tun dass die Einheimischen-Preise staatlich subventioniert sind.
    Russland und Thailand können natürlich tun was sie wollen solange sie nicht der EU beitreten.

  44. #50 Heinz (06. Feb 2013 09:54)

    Habe das “Residenti” aber als “Inselbewohner” interpretiert und nicht als “Italiener”

    Ist auch korrekt, man will damit verhindern dass die Leute die Inseln verlassen (da auf kleinen Inseln nun mal von Natur aus die Lebenserhaltungskosten höher und die Erwerbsmöglichkeiten begrenzter sind als auf dem Festland).

  45. ein Bekannter von mir wurde auf Urlaub in Portugal nach einem Mietwagenschaden abends von der Polizei kontrolliert und weil er sich über die Art der Polizeikontrolle (Schikane, da ja nur der Mietwagen stehengeblieben ist) beschweren wollte, kam er eine Nacht unter Portest in die Ausnüchterungszelle (wohl bemerkt, völlig nüchtern)
    DAS ist RASSISTISCH und vollkommen unverhältnismäßig

  46. #18 proletheus (05. Feb 2013 20:35)

    Find ich absolut in Ordnung. Ich würde mir halt nur wünschen, dass sowas in Deutschland auch gemacht werden würde.

    Sie sind durch und durch mit rotgrünen Denken und Dogmen verseucht. Es geht hier nicht darum, dass reiche Europäer mehr zahlen müssen als arme Einheimische. Das wäre ja kein großes Problem. Es geht um Diskriminierung!

    Gerade in z.B. Thailand gibt es Einheimische, die sind reicher als reich. Die kommen mit riesigen Autos, wo der Auspuff und der Türgriff vergoldet ist. Und die bezahlen ja auch nur den Einheimischentarif.

    Es geht nicht um reich gegen arm, es geht um Ausländer-Diskriminierung. Verstehen Sie das nicht?

  47. Daß von den Touristen mehr als von den Einheimischen verlangt wird ist längst kein Geheimnis mehr. Sollten wir hier auch einführen- Aber dann würden wir wohl, Federführend fungieren dann hiesige Linksgrüne, vor dem Internationalen Gerichtshof verklagt werden, eben wegen Diskriminierung.
    Nun sollte aber bedacht werden, daß die Einheimischen die Fähre das ganze Jahr über nutzen(müssen( Mengenrabatt) und der Tourist sie nur während seiner Urlaubszeit dort nutzt.
    Das wäre zumindest ein Argument für die dort exerzierte Praxis
    Da wäre dann noch die Frage, sind die Preise, die der Einheimische zahlen muß. kostendeckend oder subventioniert der Tourist das Unternehmen?

  48. #51 zarizyn (06. Feb 2013 10:27)
    Obwohl ich aug Anraten meiner russischen Freunde kein einziges Wort gesagt hatte, wurde ich sofort als Deutscher erkannt und musste z.B. in der Tretjakov Galerie mehr zahlen als die Einheimischen, auch im Kreml Museum wurde von mir höherer Eintritt verlangt. Ist zum Teil nachvollziehbar, weil mancher Einheimische auch viel weniger verdient als die miesten Deutschen.

    Zur Tarnung eine Flasche Wodka trinken und auf die Kassiererin Alkoholausdünstungen pusten (das hilft auch gegen preußischen Gesichtsausdruck an den man den Deutschen sofort erkennt).
    Im Winter noch Pelzmütze und Eis (am besten schmeckt Plombir) nicht vergessen.
    😀 😀 😀

  49. Ich denke, daß die Fähren für die Einheimischen vom Staat subventioniert werden, weil kostendeckende Preise kaum einer bezahlen könnte. Touristen bekommen die Subventionen natürlich nicht, so einfach ist das.

  50. äh nur so nebenbei geschrieben, in der Südschweiz (Tessin) kenne ich Läden, die erhöhen auf Saisonbeginn die Preise! Wir hingegen, bezahlen dann gleichviel wie der Tourist!

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