Die langjährige britische Premierministerin Margaret Thatcher (Foto) ist tot. Im Alter von 87 Jahren erlag die unter dem Spitznamen „Eiserne Lady“ bekannt gewordene Konservative heute einem Schlaganfall. Unvergessen bleiben werden ihre Verdienste um die freie Marktwirtschaft, ihr unerschrockener Antikommunismus und ihre Skepsis gegenüber einem europäischen Superstaat.

Das „Handelsblatt“ berichtet:

Die frühere britische Premierministerin Margaret Thatcher ist tot. Die erste Frau an der Spitze Großbritanniens starb am Montag im Alter von 87 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls, wie ihr Sprecher Lord Timothy Bell unter Berufung auf die Familie Thatcher bekanntgab. „Sie war eine der größten Premiers aller Zeiten – sie hat das Leben der Menschen verändert.“ (…)

Thatcher war von 1979 bis 1990 Premierministerin Großbritanniens. Sie machte sich vor allem durch den Falkland-Krieg gegen Argentinien und ihre Rolle innerhalb der damaligen Europäischen Gemeinschaft einen Namen. Ihre Worte „Ich will mein Geld zurück“, mit denen sie den sogenannten „Britenrabatt“ durchsetzte, sind legendär geworden.

Vor allem in der britischen Wirtschaftspolitik und – struktur hinterließ Thatcher nachhaltige Spuren, die das Land auf Jahrzehnte prägten und mit dessen Folgen die Regierungen bis heute zu tun habe. Als Thatcher 1979 ihr Amt antrat, war das Land in der Hand übermächtiger Gewerkschaften, große Bereiche der Industrie befanden sich in Staatshand. Elf Jahre später hatte sie die Steuern drastisch gesenkt, die Finanzmärkte dereguliert und die Macht der Gewerkschaften gebrochen.

Nach Thatcher und der Amtszeit ihres Nachfolgers John Major wurde Großbritannien 13 Jahre lang von einer Labourregierung regiert und war durch die Bankenkrise in eine schwere Schuldenkrise gerutscht. Dennoch – oder gerade deshalb, werden ihre Grundüberzeugungen, besonders ihr Gespür für die Grenzen des Staates, wieder mit neuer Intensität diskutiert. Die Debatte, ob ihre Reformen in den Achtziger Jahren Großbritannien vor dem Ruin retteten oder vielmehr die industrielle Basis des Landes und mit ihr soziale Kohäsion zerstörten wird heute so heiß geführt wie vor zehn Jahren.

Die britische Königin Elizabeth II. (86) zeigte sich über den Tod Thatchers bestürzt. Die Königin sei „traurig, diese Nachricht zu hören“, und werde im Laufe des Tages eine private Nachricht der Anteilnahme an die Familie Thatcher senden, sagte ein Palastsprecher.

Der britische Premierminister David Cameron erklärte, er habe die Nachricht „mit großer Traurigkeit“ aufgenommen. „Wir haben eine großartige Führerpersönlichkeit verloren, eine großartige Premierministerin und eine große Britin.“ (…)

Thatcher wird mit einer Trauer-Zeremonie mit militärischen Ehren in der Londoner St. Paul’s Cathedrale geehrt werden. Das teilte Downing Street am Montag mit. Ihren eigenen Wünschen zufolge werde ihr Leichnam aber nicht öffentlich aufgebahrt werden. Ein mögliches Datum wurde zunächst nicht genannt. Schon kurz nachdem sich die Nachricht vom Tod Thatchers verbreitet hatte, wurden vor ihrem Haus im Londoner Diplomatenviertel Belgravia bereits Blumen niedergelegt.

Auch wenn man nicht mit all ihren Positionen einverstanden gewesen sein mag: Mit Margaret Thatcher verliert Großbritannien eine Persönlichkeit, die sich nie scheute, ihre Meinung zu sagen. Sie gehörte damit zu einem Politikertypus, den man heute unter den grauen Volksvertretern, die es allen recht machen wollen, mit der Lupe suchen muss.

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70 KOMMENTARE

  1. R.I.P. eine große Dame mit Format und Richtung!

    Ob alles richtig war, darüber kann man streiten.

    Fakt ist, sie hatte eine kompromisslose Linie und somit mehr Format als alle deutschen Politiker zusammen.

  2. Ich habe ihr nie verziehen, dass sie eine fanatische Deutschenhasserin war (da hat sie sogar noch manche Antifanten übertroffen). Aber dennoch, einen Politiker von so einem Format (natürlich ohne den Deutschenhass 😉 ) wünschte ich mir auch für Deutschland.

  3. Vor Thatcher löste der Staat Probleme, indem er marode Betriebe verstaatlichte und so weiterlaufen liess. Thatcher hat in eine Eiterbeule gestochen, und das wird ihr offensichtlich immer noch von gewissen Leuten nachgetragen.

  4. Eines meiner Lieblingszitate von Margaret Thatcher : “ Der Sozialismus scheitert, wenn dem Staat das Geld ausgeht…das Geld der anderen“!

  5. Bei Thatcher bin ich gespaaten, denn sie wollte keine Wiedervereinigung, aber was zählte schon Großbritannien gegen USA und UdSSR Ende der 1980er!

    Aber innenpolitisch hätte sie den Labour-Unfug mit ungezügelter Einwanderung wohl kaum zugelassen!

    Immerhin musste Labour 2011 zugeben, Millionen Pakistanis ins Land geholt zu haben, um die Tories bewusst zu schwächen!

  6. Der Tod von Nigel Farage wäre eine Tragödie, der von Thatcher ist mir egal. Da gedenke ich lieber die vielen anderen Menschen die heute sterben mussten.

  7. «Ich will mein Geld zurück»

    Damit hat Thatcher in der EG den Britenrabatt durchgesetzt. Von Merkel würde man diese Worte höchstens – immerhin völlig zu recht -beim Friseur hören…

  8. Als die Dame noch in Amt und Würden war, war ich noch ein Linker. Ich habe sie damals nie gemocht, aber immer Respekt vor ihr gehabt. Wie sie die Interessen Englands vertrat, war ganz großes Kino. Die Männerwelt zitterte vor ihr.

  9. Nun ja, wie bei Reagan auch wird im Nachhinein die Person und Ihr Wirken verklärt. Ich bin keine Anhängerin von Maggie Thatcher.

  10. r.i.p. Maggie Thatcher

    Hier noch mal ein paar der besten Maggie Thatcher-Zitate:

    „Das Problem beim Sozialismus ist, dass einem am Ende das Geld anderer Leute ausgeht.“

    Besser kann man das Elend dieser idiotischen Weltanschauung nicht auf den Punkt bringen.

    „Wenn ich Deutsche wäre, würde ich die Bundesbank und die D-Mark auf alle Fälle behalten. Die Bundesbank ist die beste Zentralbank Europas. Das war so und wird auch so bleiben. Das deutsche Volk und die Bundesbank wissen, wie man Inflation bekämpft. Dies ist Teil ihrer geschichtlichen Erfahrung.“

    Leider war sie nicht Premierministerin von Deutschland…

  11. @ #8 Eurabier (08. Apr 2013 17:26)

    Thatcher stand immer wie eine 1 hinter den USA!

    Damals gab es auch noch andere US-Präsidenten wie der Reagan und heute nur der moslemische Marxist Obama! 🙁

  12. Margaret Thatcher bleibt eine der herausragenden Persönlichkeiten des 20.Jahrhunderts. Ihre Reden und Kritik an Europa und der EU lesen sich als Vorhersage unserer heutigen Probleme, sie hat England vom Sozialismus der 70er-Jahre mit degenerierten Gewerkschaften unter Führung des durchgeknallten Arthur Scargill und einer deutlich weiter links stehenden Labour-Partei befreit, das Land marktwirtschaftlich saniert, eine enge Bindung zu Amerika aufgewiesen und der Junta in Argentinien gezeigt, wo der Hammer hängt. Für mich, abgesehen von dem Deutschlandbild, ein Vorbild. Thatcher hat nicht nur ihr Land reformiert, sondern gleichzeitig Old-Labour mit so großartigen Persönlichkeiten wie Neil Kinnock und Michael Foot ein Ende bereitet. Dafür kann die westliche Welt ihr nur dankbar sein. Das einige hier Thatcher kritisch sehen, zeigt nur, wie weit der sozialistische Geist und deren Propaganda schon fortgeschritten ist.

  13. #14 Wilhelmine (08. Apr 2013 17:36)

    @ #8 Eurabier (08. Apr 2013 17:26)

    Thatcher stand immer wie eine 1 hinter den USA!

    Und daher heißt Karl-Marx-Stadt nun auch Chemnitz! 🙂

  14. #12 Krantikal

    Also, gerade Reagan und Thatcher sind wohl Persönlichkeiten, die am wenigsten verklärt werden.Mir fallen ganz andere Politiker aus der Zeit des Kalten Krieges ein, die verklärt werden allen voran Gorbatschow.

    Aber, heutzutage sind wir ja sogar so weit, dass sogar lebende Personen verklärt werden, die noch nichts geleistet haben. Oder wieso bekam Bark Obama den Nobelpreis? Normalerweise hätten ihn Regen und Thatcher für ihren Kampf gegen den Sozialismus erhalten müssen.

  15. Unvergessen bleiben werden ihre Verdienste um die freie Marktwirtschaft, ihr unerschrockener Antikommunismus und ihre Skepsis gegenüber einem europäischen Superstaat.

    Unvergessen bleibt ihr Hass auf Deutschland und ihr „eiserner“ Widerstand gegen die deutsche Einheit.

    Unvergessen bleibt ihr Egoismus, der sie dazu verleitete davon auszugehen, dass keine Nation größer und bedeutender sei, als die Britische – auch als der Abstieg zum Mittelmacht für jeden, der sehen konnte und wollte, offensichtlich war.

    Unvergessen ihr Abpressen des „Britenrabatts“ auf Kosten der europäischen Partner, mit dem sie den Keim der Zweitracht in die europäischen Beziehungen legen.

    Unvergessen ihre Wirtschaftspolitik, die aus dem UK eine wirtschaftliche Monokultur machte, die Industrie zerstörte, das Bildungs-und Gesundheitswesen schwächte, wie in kaum einem anderen westlichen Industrieland. Darunter leidet das Land bis zum heutigen Tage, was inzwischen selbst die Ratingagenturen – Symbole des „Thatcherismus“ – durch Herabstufung zum Ausdruck bringen.

    Unvergessen, dass die Entfesselung der Märkte zu all den Problemen beitrug, mit denen sich die heutige Generation von Europäern/Amerikanern herumschlagen muss.

    Thatcher hat das Scheitern ihre Politik nicht mehr wahrgenommen, noch ist sie dafür zur Verantwortung gezogen worden. Das Urteil der Geschichte wird aber recht eindeutige sein. Der Neoliberalismus und Marktradikalismus sind keine Vorbilder mehr, wie auch die Europafeindschaft für europäische Mittel-und Kleinstmächte keine Zukunft haben wird. Dazu ist die Konkurrenz um uns herum zu stark, dazu sind wir einzeln zu schwach, zu alt, zu wenig innovativ und wettbewerbsfähig. Wenn die Vernunft nicht eint, wird es der wirtschaftliche Überlebenswille sein.

  16. Naja aus deutscher Sicht wohl eher kein Verlust, aber ich respektiere das sie sich für ihr Land eingesetzt hat.

    So eine bräuchten wir hier mal.

    R I P

  17. Ruhe in Frieden, Margaret Thatcher!

    Sie war zwar, gelinde gesagt, keine Freundin der Deutschen gewesen, aber für ihre Briten ging sie durch Feuer!Und sie war eine Gegnerin dieses verdammten Europa und des Euro..
    Ich würde mir für das heutige Deutschland eine M. Thatcher von ganzem Herzen wünschen!

  18. Wenn die Frau in Misskredit geraten ist, dann weil die Presse in Deutschland alles dafür getan hat.

    Hier, was Sie über die EU Kommission gesagt hat

    https://www.youtube.com/watch?v=Tetk_ayO1x4

    Und auch die anderen Zusammenschnitte von der Frau auf Youtube sind brilliant und es macht mich wütend, dass ich erst in den 40ern sein muss, um es zu sehen, weil die Demokratieabgabe es bisher verhindert hat.

  19. Man muss sie nicht mögen und aufgrund ihrer Antideutschen Art, darf man sie auch schlecht finde.

    Aber sie hat sich in einer Männerwelt (die Politik) durchgesetzt, stand zu ihren Überzeugungen und hat für IHR Volk gearbeitet und nicht für andere.

    Soetwas kompromissloses wünsche ich mir für Deutschland und nicht solchen Fahnen im Wind wie unsere Politiker.

  20. OT

    Hat jemand das Nazi-Schaffner Propaganda Video der EU gesichert? Scheinbar hat man es wieder aus dem Verkehr gezogen

  21. Hat Maggie Thatcher England nicht an die Wand gefahren? Bzw. den Mittelstand abgeschafft?

  22. Auch Thatcher konnte nicht verhindern, dass sich in GB der Islam zwischen heute und 2030 mind. verdoppeln wird.

    Auch Thatcher konnte sich gegen den demographischen Irssinn Europas nicht stemmen.

  23. Wir Serben werden nie vergessen das Sie mit Ihrem Geld bonische Moslem-Nazis unterstütz hat wie Ejup Ganic und dank Ihrem Geld kam dieser Massenmörder noch frei.

    Ich möchte jetzt nicht über jemanden herziehen der gestorben ist,denn jemand anderst wird Sie richten,aber ich werde bestimmt nicht um Sie trauern.

  24. Über die Toten nur Gutes?

    Eine widerliche Persönlichkeit, bar jeden höheren menschlichen Bewusstseins.
    Und was ihre gepriesenen wirtschaftlichen „Erfolge“ betrifft – die sind derartig langweilig konservativ und durchschaubar gewesen; ihr Verdienst war es, entgegen heutiger EU-Politik, Milliarden von Pfund nicht sinnlos versenkt zu haben.
    Mit einem Stab von Wirtschaftsberatern im Hintergrund hatte sie sich kompromisslos auf die Linie des Establishments begeben.
    Wo, bitte schön, ist da der Verdienst??
    Hätte jeder Schimpanse genauso gut erledigen können!

  25. #32 schmibrn

    Dieser Irrsinn startete aber erst mit Labour im Jahr 1997, die sich damit fremde Stammwähler ins Land geholt haben. Nicht vergessen, Moslems im Westen wählen links. Sie machen das in Deutschland, wo Steinmeier unter Türken 2009 eine absolute Mehrheit geholt hat(Quelle:http://www.zeit.de/online/2009/12/deutsc-tuerken-migranten-bundestagswahl-spd-oezdemir), in England wählen diese Personen zum Großteil Labour, und wenn nicht, dann eher LibDems als Tories und in Frankreich Parti Socialiste. Ohne Moslems wäre Sarkozy wohl hauchdünn Präsident geblieben.

  26. Mein Gott! Ein solcher Nachruf? Der kann nur aus Unwissenheit seitens des Verfassers entstanden sein. Ich bin sprachlos eine solche Lobhudelei auf PI zu finden.

  27. Katastrophe Grossbritanniens war sie. Hat die britische Industrie in den Ruin getrieben. Der Nachruf auf ihr kann nur aus kompletter Ahnungslosigkeit entstehen.

  28. Diese Frau feiern? Mag sein, dass sie beim Antikommunismus punktet aber alles andere ist eine Katastrophe. Wie hier einige richtig bemerkten, sie war Deutschenhasser. Das umfasste natuerlich die Einbindung der BRD in die EU und NATO, aus Sichtweise der Anglos mehr oder weniger das gleiche und zweckgebunden um die Deutschen drin und die Russen draussen zu halten. England, insbesondere Thatcher, hat keinerlei Faehigkeit zum Verstaendnis Europas. Der Falkland-Krieg war das Ergebnis einer lange anhaltenden Missachtung der Rechtslage, die, Deutschen wenig bekannt, Argentinien Rechte an den Inseln zuspricht. Wie wir sehen, ist England in den 90ern nach Thatcher kaputtliberalisiert wurden. Heute ist es eine kulturelle Ruine und verrottetes Drecksloch, der radikale, von den USA unterstuetzte globalistische Wirtschaftsliberalismus mit den duemmlichen Bush I + II fuehrte in der Denkweise auch zur Migrationsideologie und einer Interventionsideologie die die USA in den Abgrund gefuehrt haben.

  29. Die langjährige britische Premierministerin Margaret Thatcher (Foto) ist tot.

    ein grosser Verlust für die Menschheit!

    Kann mich noch an das Foto erinnern, die die tapfere kleine David-Frau einen Unions-Goliath zusammen schrie. Ein Gewerkschaftler, der wie die hiesigen grün und links-extremistischen ausbeuterischen Gewerkschaftsbonzen die Wirtschaft zu ruinieren beabsichtigt. 2005 war ich noch so dumm zu glauben, dass ausgerechnete aus einer totalitär-SED Nomenklatura schleimerigen Familie stammende Ferkel die deutsche Thatcher werden würde. Asche über mein Haupt.

    Das Gewerkschaftspack hat zw. 1933 und 1945 rein gar nichts gegen den Nationalsozialismus unternommen und damit die Peinigungen und Demütigungen meiner Familie akzeptiert. Das vergesse ich nicht! Nieder mit den Gewerkschaften!

  30. Wie gut die Öffentlich Rechtliche Propaganda war, merkt man immer, wenn selbst im PI Forum das Erschrecken über völlig neue Information (nach jahrelanger einseitiger Indoktrination) mit Empörung entgegnet wird 😉

    Auf Spiegelonline steht natürlich auch „Totengräberin des Sozialstaats“.
    Wenn man die heutige EU Politik und Schuldenmacherei „sozial“ nennen will …

  31. Im Resultat kann man dann sagen, dass diese angeblich „eiserne Lady“ auch nur eine Bankers Knechtin gewesen ist. Ihr Deutschenhass vertuschte eigene Beschraenktheit(ich meine damit nicht die geistige) , auch Neid, wie es leider Gang und Gaebe ist, wie auch der Ausloeser des WK gewesen war, das Deutschland die Dreistigkeit besaas sich aus der Knechtung des Finanzsystemes zu loesen( und die Wirtschaftskraft Deutschlandes), was auch auf englischer Seite zugegeben wurde- das aber den HUNDERTEN Millionen Toten , durch den unsaeglichen Krieg , in Europa und die nichtwiedergutzumachenden Staedtevernichtungen in Deutschland nicht weiterhilft. Die Heulerei aus England, das sich eingestand einen grossen Fehler begangen zu haben kam dann zu spaet.

    Uebrigends- so Judenfreundlich war England ja auch nicht gewesen, wenn man das Deutschland weiterhin zum Vorwurf macht.Zumindest was den Normaljuden ohne grosse Finanzstaerke betraf. Man verweigerte ihnen schlicht und einfach Asyl und wollte sie nicht im Land haben.Da strebte man auch diverse Loesungen an. Da kommen wir aber wieder auf die Finanziers der Weltkriege im Hintergrund.

    Auch wenn das alles Schnee von gestern ist, so sind leider die Strukturen bis heute erhalten geblieben und wie toente Cameron so laut heute..England moechte in der Eu bleiben und man sieht sich als Wirtschaftsmacht http://www.focus.de/politik/ausland/eu/grossbritannien-soll-in-der-eu-bleiben-david-cameron-wirbt-fuer-reformen-europa-muss-aufwachen_aid_955335.html

    waehrend Deutschland mal wieder den Suendenbock im Vordergrund spielen muss .
    Ich kann die Vergoetterung dieser Person nicht verstehen. Was hat sie denn schon gross gemacht, was eine FDP zb auch gemacht hat..und ob das dem Volk allgemein geholfen hat, darf anhand des Wohlstands- und Wirtschaftsverlustet stark bezweifelt werden. Hat es diese Dame geschafft England aus der Not herrauszufuehren und echte Innovationen in den Gang zu setzen? Es schaut nicht danach aus. Wenn man den Finanzplatz in „City of London“ ausser acht laesst, dann hat England wirklich nichts zu bieten und einer der hoechsten BIP Verschuldungen. Gut, das ist jetzt nicht alleine ihre Schuld, aber erreicht hat sie nichts, was es berechtigen wuerde dieser Frau einen Kultstatus zu geben.

    Das ist nur meine Meinung und ich versteife mich nicht darauf ausschliessung recht zu haben.Leider habe ich gemerkt ,das viele Plattformen berechtigte Kritik an dieser Person einfach zensurieren. Dieser Personenkult laeuft mir sowieso zu wieder, sei es unter Komunisten, Sozialisten ,oder so einer Person.

  32. @ KarlSchroeder

    So ein dumpfer Gewerkschaftshass ist alles andere als klug. Ohne Gewerkschaften gäbe es noch nicht mal Toiletten in den Betrieben und die Arbeitnehmer könnten sich auf der Strasse entleeren.

    Zu Thatcher
    Ich bin kein Fan von ihr. Sie hasste Deutschland, wollte die Widervereinigung verhindern und hat ihr Land deindustrialisiert. Major und Blair haben damit weitergemacht und die britischen Probleme von heute resultieren aus den Entscheidungen von damals. Nur das jonglieren mit Finanzen funktioniert nicht!

  33. Ich muss zugeben, dass ich immer rechts ( außen, in der BRD) War und bin. Für mich ist die “ eiserne“ Lady & Helmut Kohl sehr gut für die Zeit gewesen und nachher haben einige Punkte nicht gefallen, aber ehrlich wo wäre Brittain ohne Thatcher ? Das erinnert mich an Vicor Orban ( Ungarn) – er ist auf dem gleichen Kurs.

  34. Das einzige was größer war als ihre Kaltherzigkeit war ihr Inselnationalismus und ihre Antipathie gegen Deutsche. Wirtschaftlich betrachtet ist sie der Archetyp für alle heutigen Politiker, kurzfristiger Glanz im Tausch gegen langfristigen Ruin. Kann mir gut Vorstellen, wie manche Briten ihrer Industrie nachtrauern und die „Dienstleistungsgesellschaft“ verteufeln.

  35. na da sind wohl einige nicht gut informiert wenn sie thatcher hier glorifizieren, diese eiskalte superkonsaervative – unter wem ist denn der ganze pakistani etc. abschaum nach england gekommen, um für super niedriglöhne zu arbeiten? einmal dürft ihr raten –

  36. Privatisierungswut und Deindustrialisierung in der Regierungszeit von Thatcher waren der erste Sargnagel für GB.

    Der zweite Sargangel war die Masseneinwanderung in der Regierungszeit von Blair (der aus der Enttäuschung von Thatcher gewählt wurde).

    Jetzt ist das Desaster perfekt.

    Thatcherismus + Masseneinwanderung sind schlimmer als Atombombe.
    Von Atombombe kann sich ein Land erholen.
    Ob sich GB erholt, ist zu bezweifeln.

  37. #23 Euro-Vison

    Unvergessen ihr Abpressen des “Britenrabatts” auf Kosten der europäischen Partner, mit dem sie den Keim der Zweitracht in die europäischen Beziehungen legen.

    Der konsequente Widerstand gegen EU war das einzig Gute an Thatcher.
    So hat sie GB viel Geld und Ärger erspart.

  38. @47

    viele verwechseln die Durchsetung des „Britenrabattes“ durch Thatcher halt mit einer Ablehnung der Zentralbürokratie der EU und vergessen dabei vollkommen das nur die Beiträge der Briten gekürzt wurden und nicht die bezogenen Leistungen. Außerdem, wer hat eurer Meinung nach den Britenrabatt bezahlt? Wenn einer weniger bezahlt, muß einer mehr bezahlen damit am Ende der ganze Subventions- und Umverteilungswahnsinn weitergehen kann. Na? Wer war das wohl?

  39. Ronald Reagan und Frau Thatcher haben eine Lawine losgetreten, indem sie dafür sorgten, dass die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer wurden/werden und – die Armen immer zahlreicher!

    „Akkumulation des Kapitals (des Reichtums) und Verelendung der Massen“ hat der „Schwätzer“ Karl Marx sowas genannt!

  40. #50 Olaf Wimmer (08. Apr 2013 21:45)

    „Wenn einer weniger bezahlt, muß einer mehr bezahlen damit am Ende der ganze Subventions- und Umverteilungswahnsinn weitergehen kann. Na? Wer war das wohl?“

    Das war die „Birne“ alias „Saumagen“ und all die anderen EU-Besoffenen. Was kann diese Frau für die geistige Insuffizienz der Führer anderer europäischer Länder? Die tatsächlichen Zahler wurden und werden ja nicht gefragt.

    Die Standhaftigkeit Thatchers gegenüber den Verlockungen des Sozialismus entstammte Ihrer großen Liebe zu den britischen Gründungsvätern der Vereinigten Staaten und den von diesen vertretenen Grundsätzen. Hier ein Nachruf aus Übersee von jemandem der sie kennen lernen und öfter um sich haben durfte:

    http://www.rushlimbaugh.com/daily/2013/04/08/lady_thatcher_pushed_back

  41. OT: Die ZDF-Systempropaganda sendet gerade aktuell im heute-journal um 21.45 Uhr ein neues Neusprech für Zigeuner.

    Man darf ja nicht mehr Zigeuner sagen. Das ist politisch nicht korrekt und fällt unter die Gutmenschen-Zensur. Deshalb hat die Systempropaganda den Ausdruck „Roma und Sinti“ erfunden.

    Gerade hat die Sprecherin gesagt dass das Politbüro beschlossen hat nicht mehr „Roma und Sinti“ zu sagen. Der neue politisch korrekte Ausdruck ist jetzt „Romma“!

    Das ist kein Scherz!

    Das ist durchgekanllte Gutmenschen-Realität im Jahre 2013!

    Danach ein Beitrag über Zigeuner in Europa. Der Sprecher hat Dutzend Mal zu Zigeuner „Romma“ gesagt. Hörte sich total beschissen an. Romma sind also in der Gutmenschen-Propaganda Zigeuner, die unsere Wohnungen ausräumen und Romma sind es die unsere Sozialsysteme gerade stürmen.

    Obelix würde sagen: Die spinnen die Gutmenschen!

    Nur der neue EU-Term “Rotationseuropäer” für Zigeuner hört sich noch dämlicher an! Oder? 😉

  42. #51 Direkte Demokratie

    Das hier ist PI news, nicht die junge welt. Bitte lassen sie uns mit ihren primitiven Weltbild in Ruhe, die Armen würden ärmer werden. Wo denn? Nennen sie mir doch mal ein Land, dem es heute schlechter geht als vor 50 Jahren unter Würdigung der Kennzahlen BIP, Lebenserwartung und Einkommen. Sie finden mit Ausnahme des von Mandela zerstörten Südafrika(Lebenserwartung sank von 1990 bis heute durch AIDS und Gewalt von 62 auf 50 Jahre)keins finden. Wissen Sie überhaupt wie schrecklich England in dern 70ern ausgeschaut hat und wie hoch die Inflation unter dem Vorgänger von Ronald Reagan gewesen ist. Beide Politiker haben mit Wirtschaftsliberalismus und niedrigen Steuern die Möglichkeit für freies Unternehmertum und Wohlstand geschaffen. So verdoppelte sich nicht ohne Grund das BIP der USA von 2,8 Billionen im Jahr 1980 auf 5,8 Billionen im Jahr 1990.

  43. So sieht in Deutschland eine Tickermeldung zum Tode von Margaret Thatcher aus:

    Die ehemalige britische Premierministerin Margaret Thatcher ist tot.

    London (dts Nachrichtenagentur) – Sie starb im Alter von 87 Jahren, teilte ihr Büro am Montag mit. Von Mai 1979 bis November 1990 führte die „Eiserne Lady“ die Regierung des Vereinigten Königreichs und war die erste Frau in diesem Amt, welches sie ohne Unterbrechung länger ausübte als jeder ihrer Vorgänger seit Anfang des 19. Jahrhunderts. Ihre Gesellschafts- und Wirtschaftspolitik bekam mit „Thatcherismus“ einen eigenen Namen.

    Dazu gehörten ein schlanker Staat, eine autonome Zivilgesellschaft, Marktfundamentalismus, Hinnahme von sozialer Ungleichheit, traditioneller Patriotismus, ein schwach ausgebildetes ökologisches Bewusstsein und ein neorealistisches Denken in der internationalen Politik. 1982 sorgte sie dafür, dass Großbritannien in der Falkland-Frage kompromisslos blieb, der Falklandkrieg war die Folge.

    Man möchte meinen, diese Lümmel wollen der gerade Verstorbenen posthum nochmal ins Grab rotzen.

  44. Jaja, die Maggie hat den Prolls ordentlich auf die Fresse gehauen 😉

    Gerade im Tagesthemen-Müll.

    Sympathisch ist sie mir nur ein bißchen wegen ihrer euro(pa)phoben Haltung.

  45. @#56 Selberdenker

    was anderes kann dieses autoritätsgläubige Pack auch nicht. Die Unions hätten England fast ruiniert, wäre Maggie nicht rechtzeitig gekommen und hätte dem Spuk ein Ende bereitet.

    Und wie schauts bei uns aus? Die Gewerkschaften verlieren praktisch täglich Mitglieder und trotz der lächerlich geringen Mitgliederzahl werden die noch als ‚Arbeitnehmervertretung‘ wahrgenommen. Dabei vetritt das Pack sich nur selbst bzw. ist durchseucht von Kommunisten und sonstigen Grünfaschos. Das war 1933 nicht anders. Wie gesagt von 1933 – 1945 kam kein einziger gezielter Todesschuss kein einziges Attentat aus den Reihen des ADGB. Warum? Nun, weil der Aufruf zum Generalstreik wirkungslos gewesen wäre, weil die Masse der ‚Gewerkschafter‘ zufrieden mit der Nazidiktatur war. Unter Hitler hatte das sozialistische Pack, was es wollte: Arbeitsplätze, Gulaschkanonen, Gleichheit der Volksgenossen und die sozialistische Stigmatisierung des Juden als Kapitalisten.

  46. Nur mal so zur Erinnerung:

    Mit Thatchers Neoliberalismus wurde die Saat gesät, die ihr Land, Europa und die Welt in die Finanz- und Wirtschaftskrise trieben und treiben.
    Ihre Politik hat die gewissenlose britische Finanzwelt groß werden lassen und das Land, das Europa einst in die Industrielle Revolution führte, in die industrielle Rückständigkeit abtrudeln lassen.

    Thatcher kämpfte verbissen gegen die deutsche Wiedervereinigung – wäre es nach ihr gegangen, hätten wie diese heute noch nicht.

    Thatcher bewunderte, hofierte und protegierte den Massenmörder Pinochet. Widerlich.

  47. Neben Thatcher war ja heute auch noch ein Highlight die blamable Eröffnung der Hannover-Messe.

    http://static.euronews.com/images_news/img_606X341_0804-merkel-putin-femen.jpg

    Ich finde es bemerkenswert, wie nahe wildfremde Personen an zwei Staatsoberhäupter herangelassen wurden. Bei anderen Gästen, ähm besten Freunden, schweißt man stadtteilweise Gullydeckel zu und droht Anwohner zu erschießen, die es wagen aus ihrem Fenster zu sehen.

    Das war wohl der Versuch der Rache für das verpatzte ARD-Verhör von Putin. Auch Merkels Reaktion, anstelle einer Entschuldigung, den moralischen Zeigefinge gegen ihren Gast zu erhebe, spricht Bände.

    Was für billige Marionetten haben wir doch auf unserer politischen Bühne!

  48. #25 visage (08. Apr 2013 18:15)

    Ruhe in Frieden, Margaret Thatcher!

    Sie war zwar, gelinde gesagt, keine Freundin der Deutschen gewesen, aber für ihre Briten ging sie durch Feuer!Und sie war eine Gegnerin dieses verdammten Europa und des Euro..

    Das ist ein völliges Missverständnis britischer Tories/britischer Europapolitik.

    Thatcher hat Europa nie den Rücken gekehrt und hätte niemals eine politische Dummheit a la Cameron begangen. Die britische Position zu Europa besteht aus dem klassischen „cherry picking“ :Vorteile aus der EU-Mitgliedschaft schöpfen, selbst aber nichts zur europäischen Entwicklung beitragen.

    Also schlicht und einfach die europäischen Partner ausnutzen. Selbstverständlich kann eine Gemeinschaft so auf Dauer nicht funktionieren – dazu braucht es ein Geben (!) und ein Nehmen.

    Thatcher hätte ihren europäischen Kollegen niemals den Gefallen getan, die EG/EU freiwillig zu verlassen, was diese sich sicher oft gewünscht hätten (gerade auch Deutschland, Frankreich) Cameron bietet den Rückzug zum Schaden des UK und zum Nutzen der EU hingegen freiwillig an….wie gesagt, aus britischer Sicht ein strategischer Fehler, der uns aber Kerneuropa näher bringt – was Deutschland natürlich politisch und wirtschaftlich zusätzlich nutzen würde. Eine erneute später Niederlage des Thatcherismus, den ihr eigener Parteikollege gerade herbeiführt……

  49. “The problem with socialism is that you eventually run out of other people’s money.”
    ? Margaret Thatcher

  50. Über 100.000 Zugriffe gestern. Jetzt weiß ich auch warum: die Deppen von der gegnerischen Seite sind hier eingefallen und labern sich ´nen linken Knopp an die Backe!

  51. #51 uns #64 Direkte Demokratie

    Ronald Reagan und Frau Thatcher haben eine Lawine losgetreten, indem sie dafür sorgten, dass die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer wurden/werden und – die Armen immer zahlreicher!

    Entschuldigung, aber das ist Quatsch, was du hier erzählst.

    Hier sind Thatchers eigene Kommentare zu diesem Thema, aus ihrer Ansprache vor dem britischen Parlament im Jahr 1990.

    „All levels of income are better off than they were in 1979….

    He would rather have the poor poorer provided the rich were less rich. That is the liberal policy…..

    So long as the gap is smaller, they would rather have the poor poorer…“

    http://www.youtube.com/watch?v=okHGCz6xxiw

  52. #38 K.Huntelaar (08. Apr 2013 19:03)

    Katastrophe Grossbritanniens war sie. Hat die britische Industrie in den Ruin getrieben. Der Nachruf auf ihr kann nur aus kompletter Ahnungslosigkeit entstehen.
    *************************************************

    die britische Wirtschaft war bereits ruiniert, als Maggie die Reg. übernommen hat.
    Sie hat nur den Subventions Irrsinn gestoppt, marode Industrien immer weiter künstlich am Leben zu erhalten, wie z.B. den Bergbau.

  53. Die Thatcher-Lobhudelei hier ist unerträglich!
    Die Antideutschen dürfte es vielleicht freuen, dass Thatcher das größte Hindernis zur deutschen Einheit war (neben Mitterand) und, wäre sie im Amt geblieben, hätte sie das Projekt wohl sogar aufhalten können (1991 übernahm Jelzin, ob mit dem Suffkopp der Zwei+Vier-Vertrag möglich gewesen wäre, darf bezweifelt werden).

    Außerdem, die großartige Finanz- und Bankenkrise, die wir immer noch haben, findet ihren Ursprung in der völlig verfehlten Finanzpolitik von USA und UK, dort war es niemand geringeres als Thatcher, die die Büchse der Pandora öffnete.
    Gut, dass diese Hexe endlich verscharrt wird.

  54. Etwas das hier noch niemand erwähnt hat, ist, dass Thatcher zwischen 1980 u. 1984 von der indischen Premierministerin Indira Ghandi knallhart angegangen u. heftig kritisiert wurde, wegen ihrer restriktiven Einwanderungspolitik vom indischen Subkontinent (Indien-Bangladesh-Pakistan)nach Grossbritannien.

    Labour hat dann ab 1997 die genau entgegengesetzte Politik betrieben und die Einwanderung vom indischen Subkontinent enorm forciert. Mit dem Resultat das wir heute kennen. Mittlerweile soll aber Miliband, der heutige Führer von New Labour, zugegeben haben, dass die drastische Einwanderungspolitik der vergangenen Labour-Regierungen, ein „big mistake“ war!

    Thatcher war eine Politikerin wie es sie heute überhaupt nicht mehr gibt. Man vergleiche sie einmal mit Bundeskanzlerin Merkel.

    Rest in peace…..Maggie!

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