3sat_kulturzeit.jpgHeute Abend um 19.20 Uhr berichtete die „Kulturzeit“ auf 3sat über die geplante neue Partei von Udo Ulfkotte. Wie sich jeder von einem öffentlich-rechtliche Sender denken kann, wurde Ulfkotte natürlich im schlechtesten Licht und seine Anhänger als xenophobe Hysteriker dargestellt. In der Nachrichtenübersicht der Kulturzeit wurde er alllerdings (unfreiwillig) rehabilitiert. Denn es ging um eine von der UNO geplante Ausstellung zum Völkermord in Ruanda. Weshalb es diese Ausstellung jetzt doch nicht gibt? Repräsentanten der Türkei bzw. der türkische Staat fühlen sich beleidigt, weil auch der Genozid an den Armeniern zur Sprache kommen sollte. Wer die Sendung nicht gesehen hat, hier die Zeiten der Wiederholungen: Morgen (Donnerstag) um 1.05 Uhr bzw. 6.20 Uhr und nochmal um 9:05 Uhr.

3sat wäre nicht 3sat, wenn es zur Sendung nicht noch einen diffamierenden Text über Udo Ulfkotte online stellen würde. Als Kronzeugen für den Autor Tom Fugmann dürfen ausgerechnet Axel „Ayuub“ Köhler und der Linksaußenjournalist Hans Leyendecker von der sz ihre Urteile über Ulfkotte abgeben. Auszug:

Was wie eine normale Straßenszene in Köln aussieht, in einer Gegend, in der viele Türken leben, ist für den Buchautor, Terror- und Islamexperten Udo Ulfkotte etwas ganz anderes: eine muslimische Parallelgesellschaft, die unsere christlich-abendländische Kultur unterwandern will. Es ist ein „Heiliger Krieg in Europa“, über den Ulfkotte in seinem Buch schreibt und in dem er die Muslime auf dem Siegeszug wähnt. „Wenn Sie hören, dass in Deutschland 40 Prozent der hier lebenden Muslime Grundgesetz und Koran für nicht vereinbar halten und sagen, der Koran steht über dem Grundgesetz…“ so Ulfkotte.

Um diese Entwicklung zu stoppen, will er jetzt eine neue Partei gründen. Anti-islamistisch soll sie sein, ein Bollwerk gegen das Vordringen der Muslime. Ulfkotte will sich auf die Bürgerinitiativen gegen den Moscheebau stützen, die sich überall in Deutschland gebildet haben, auf Leute wie den Unternehmer Willi Schwend aus dem baden-württembergischen Wertheim, der den Dachverband dieser Initiativen gegründet hat. Endlich soll Schluss mit Multi-Kulti sein. „Augenwischerei wurde in den letzten 20 Jahren schon genug betrieben“, sagt Willi Schwend. „Es ist an der Zeit, dass Tacheles gesprochen wird. Ich hoffe, dass Herr Ulfkotte das auch tun wird. Das wird keine Gräben aufreißen, sondern zu einer Besinnung der Muslime führen müssen, der Muslime hier in Deutschland. Sie müssen sich darüber im Klaren werden, dass sie hier in eine Gesellschaft hineinkommen, in der ganz bestimmte Werte vorhanden sind. Diese Werte müssen sie annehmen, um hier willkommen zu sein.“

„Unsere Gesellschaft ist eine plurale Gesellschaft, die aus vielen Gruppen besteht“, sagt Ayyub Axel Köhler vom Zentralrat der Muslime. „Da sind Christen, da sind Juden, da sind weltanschaulich neutrale Gemeinschaften. Alle haben ihre Eigenheiten, und auch die Muslime wollen ihre Eigenheiten behalten.“ Ist das Ulfkottes Kampflinie des Kulturkampfes: Werte gegen Toleranz, Rettung des Abendlandes gegen Pluralismus? Überall sieht er den Siegeszug des Islamismus: Wenn eine Frankfurter Richterin den Koran zur Entscheidungsfindung heranzieht, wenn ein Gericht entscheidet, dass ein muslimischer Flüchtling seine beiden Frauen in der Sozialkasse mitversichern darf. Es sind Einzelfälle, aus denen Ulfkotte die islamistische Verschwörung konstruiert. „Wir lächeln darüber und sagen, die haben doch überhaupt keine Chance“, so Ulfkotte. „Nein, nein, nein: Sie haben eine Chance, denn mit der Aufgabe unserer Rechtsordnung, unserer Werte, mit der schleichenden Einführung der Scharia, auch da werden sie jetzt denken, wo führen wir denn die Scharia ein? Mit der schleichenden Einführung der Scharia gewinnnen sie.“

Der Ehrenmord an der Kurdin Hatun Sürücü 2005 in Berlin ist für Ulfkotte wesenstypisch für den grausamen und mörderischen Islam. Dass die Mehrzahl der Muslime friedlich und integriert in Deutschland leben, wird in seinen Büchern und auf der Homepage unterschlagen. „Die Beschneidung von Frauen sieht er als eine zwingende Notwendigkeit im Islam“, sagt Ayuub Axel Köhler. „Was von allen Rechtsgelehrten in der Welt – und das hätte er wissen müssen – abgelehnt wird. Genauso, wie man Ehrenmorde nicht durch den Islam rechtfertigen kann.“ Hans Leyendecker von der Süddeutschen Zeitung meint: „Es gibt immer wieder das Phänomen, dass Menschen sich mit irgendetwas beschäftigen und dann alles, was in der Welt passiert, damit definieren. Die Ausschließlichkeit, mit der man das macht, ist bei Herrn Ulfkotte auffallend. Er hat das Thema Islam entdeckt, und es ist sein Lebensthema geworden. Es gibt nichts anderes mehr. Er sieht durch einen ganz kleinen Sehschlitz immer auf Gegner.“

Um seine politischen Ziele zu erreichen, hat sich Udo Ulfkotte mit Polithasardeuren wie dem ehemaligen Hamburger Innensenator von der Zentrumspartei zusammengetan. Für Nockemann wäre die anti-islamistische Partei die fünfte seiner Politikerlaufbahn, in der er Mitglied wird – nach Jusos, CDU und Schillpartei. „Es werden viele Sektierer sich hingezogen fühlen, da mitzumachen“, sagt Leyendecker. „Und er wird das erleben, was rechte Parteien, ganz rechte Parteien erlebt haben: dass sie sich gegenseitig zerfleischen, da sie wie Skorpione übereinander herfallen. Am Ende werden sie alle auf der Strecke bleiben. Das, was Ulfkotte vorschwebt, dass er über der Fünf-Prozent-Hürde landet, glaube ich keinesfalls.“

Udo Ulfkotte will von einer Stimmung profitieren, die er in Deutschland zu verspüren glaubt: Angst vor dem Islam, vor dem bedrohlich Fremden. Auf seiner Homepage schürt er diese Angst mit entsprechenden Nachrichten: „Die neue Christenverfolgung“, „Indonesier hat 107 Ehefrauen“, „Türkischer Messerstecher erhält mildes Urteil“. Ulfkotte zeichnet das Bild eines islamischen Europas, eines Eurabien im Jahr 2030 und übersieht dabei, dass die Furcht vor dem Islam nur Ausdruck der Angst vor den Auswirkungen der Globalisierung ist. Auf Stimmungen kann man keine Partei aufbauen, Ziele und Visionen kann Ulfkotte nicht bieten. Viel gefährlicher sind die platten Parolen von den „Sonderrechten für Muslime, mit denen endlich Schluss sein muss“. So wird der Kulturkampf überhaupt erst erzeugt.

» an 3sat-Kulturzeit

(Spürnase: Monika R.)

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57 KOMMENTARE

  1. Ein absolut unsachlicher Artikel mit absolut diffamierenden Aussagen. Wie hier versucht wird in die rechtsextreme Ecke zu drängen hat eine neue Qualität erreicht: „Und er wird das erleben, was rechte Parteien, ganz rechte Parteien erlebt haben“.

  2. Diese Art der Berichterstattung erinnert mich sehr an linke Sendungen wie „Monitor“, „Panorama“ und „Kontraste“. Auch dort wurden konservative Politiker in die rechtsextreme Ecke gedrängt.

  3. Am Besten finde ich, wie diese „Experten“ sich immer ad absurdum führen.

    Leider war ich vor einigen Jahren auch in keinster Weise islamkritisch, da er mir nicht aufgefallen ist, bzw. er uninteressant war, da weit entfernt.
    So denken immer noch viele Leute, die ihre Informationen aus der Instanz „Tagesschau“ oder „Heute“ beziehen, ganz zu schweigen von RTL-News oder wie die Dinger in den Privaten so heißen.
    Auch der Angriff auf die Twin Towers hat mich nicht überzeugt den Islam aüßerst kritisch zu sehen, vielmehr war es eine Hinrichtung eines 15-jährigen Mädchens, welche ich mir leider via Internet angeschaut habe, ich habe gekotzt, das war das heftigste was ich jemals gesehen habe und ich bin Medizinstudent und fast durch.

  4. @#4 Wahr-Sager
    Zum Glück ist das Ö/R ja umsonst, einige Leute sagen, dass man dafür bezahlen muss, naja, auf so was fällt wohl kaum einer rein…

  5. „Und er wird das erleben, was rechte Parteien, ganz rechte Parteien erlebt haben“

    Nazikeule! NAZIKEULE! Darauf habe ich ja nur gewartet. Dumm nur dass es sich um einen Doktor mit GUTEN KOntakten zum verfassungsschutz handelt, nicht um einen Holocaustleugner der den Verfassungsschutz nur von der Anklagebank kennt.

    2. „Was von allen Rechtsgelehrten in der Welt – und das hätte er wissen müssen – abgelehnt wird.“

    Das ist einer meiner Lieblingssätze: Die Theologen lehnen es ab … also muss ja wohl auch der Islam sein. Dass sich Theorie und Praxis unterscheiden, davon haben die kulturellen Bereicherer noch nichts gehört. Dass sich eine Kopftuch-Aysha Herrn Broder gegenübersitzt und behauptet „schlagt sie“ verbiete Gewalt kann ja die kranke Meinung weniger Gelehrten sein (wobei ich nichtmal dies glaube) aber FAKT ist, dass die Musels ihre Äcker (Frauen) nicht nur bestellen, sondern auch durch die ganze (vom sozialstaat finanzierte) Wohnung kloppen.

    Aber dennoch danke für die Erklärungen. Udn weil „die Rechtsgelehrten“ sagen Islam sei Friede ist Islam Friede, und darum hat alles, was nicht Friede ist nichts mit Islam zu tun. Ist doch logisch. Es wird einfach an die Dummheit appeliert, dass die Leute denken „OK, der hat das studiert, dann wirds schon stimmen“

  6. Naja ging mir ähnlich wie dir Mistkerl, deswegen sollte man die Hoffnung nicht aufgeben, dass durch gesteigerte Berichterstattung immer mehr Menschen die Augen geöffnet werden.

  7. „und übersieht dabei, dass die Furcht vor dem Islam nur Ausdruck der Angst vor den Auswirkungen der Globalisierung ist.“

    Lieber Redakteur: Islam > Globalisierung

    Wegen der Globalisierung verliert man unter Umständen seinen Arbeitsplatz, oder Marktanteile. Daneben gibt es aber auch große Vorteile der Globalisierung, zB steigenden Wohlstand für alle!

    Wegen dem Islam verliert man seine Heimat und die Freiheit. Vorteile kann ich dabei nicht erkennen, höchstens für Masochisten, die unter den Linken offenbar häufig anzutreffen sind.

  8. WERBUNG FÜR ULFKOTTE

    Jeder dieser Stinktier-Berichte – und es werden noch viele kommen – ist Werbung für Ulfkotte. Noch kennen ihn nicht viele Leute. Durch jeden Bericht werden mehr auf ihn aufmerksam. Und jeder Leser oder Zuschauer registriert natürlich den albern-idiotischen Drall der Berichterstattung. Denn die Stimmung zu den Moslems kippt. Es stinkt den Leuten, wenn sie die Kopftuch- oder Schleiertussen sehen. Es stinkt ihnen, wenn sie Sonderreglung hier, oder Sondereglung da für Moslems wahrnehmen. Es stinkt ihnen, wenn sie im Krankenhaus erleben, was sich Moslems rausnehmen oder wie sie mit ihren Riesenfamilien Summen Hartz IV abzocken, die sie im Leben nie ehrlich erarbeiten können. Und dann noch die steigende Kriminalität.

    Leute, über all diese Dinge und vieles mehr müssen wir – vor allem PI – weiter berichten und reden. Und immer schön objektiv, mit sauberem link zur Meldung. Dann werden immer mehr aufmerksam. Das ist das beste Gegengift zu den Leyendecker-Stinktier-Aussagen über Ulfkotte. Leyendecker hat es schwerer: Er muß lügen. PI muß nur Fotos und Meldungen bringen (+ verifizierte Zahlen!)

    Drum seh ich das nicht so tragisch. Ulfkotte ist im Vorteil. Den Leuten stinken die Moslems und ihre Tour – und jeden Tag mehr.

  9. Wie immer, wenn den GEZ-Bolschewisten die Argumente ausgehen, wird aus allen Rohren diffamiert.
    Der Leyendecker sieht auch aus, als ob er der Großonkel von von Prantl wäre.

  10. Mal ehrlich, nix anderes war doch zu erwarten, oder?

    Aaaaber …

    @ mistkerl:

    „Leider war ich vor einigen Jahren auch in keinster Weise islamkritisch, da er mir nicht aufgefallen ist, bzw. er uninteressant war, da weit entfernt.
    So denken immer noch viele Leute, die ihre Informationen aus der Instanz „Tagesschau“ oder „Heute“ beziehen, ganz zu schweigen von RTL-News oder wie die Dinger in den Privaten so heißen.“

    Sei nicht so pessimistisch! Diese Mainstream-Journaille lebt in einem Reservat der Ahnungslosen. Die haben keinen Schimmer oder wollen nicht wahrhaben, welche Stimmung „im Volke“ herrscht. Wenn es so weit ist, werden die sich die Äuglein reiben, wie die Ulfkotte-Partei bei Wahlen absahnt. Das haben sie weiland schon beim Erfolg der Schill-Partei getan, welcher NUR die Politiker und die Medien kalt erwischt hat. Leider haben Unprofessionalität und erratisches Gebaren die Schill-Partei gekillt. Man kann nur hoffen-hoffen-hoffen, dass das nicht auch der Ulfkotte-Partei widerfährt.

  11. Solange Ulfkotte seine Nase nicht in dieses weiße Zeugs steckt, könnte Hoffnung aufkeimen.

  12. Eigentlich demontieren sich die Islamverteidiger selbst genug. Wie schon oben (#10 Mtz) erwähnt: PI muss nur die Wahrheit berichten und sauber verlinken, die Islamophilen dagegen müssen lügen und Sand in die Augen streuen.
    Ein schönes Beispiel:
    Zitat:
    „Die Beschneidung von Frauen sieht er als eine zwingende Notwendigkeit im Islam“, sagt Ayuub Axel Köhler. „Was von allen Rechtsgelehrten in der Welt – und das hätte er wissen müssen – abgelehnt wird.“

    Ob mir der so viel mehr wissende Ayuub dann vielleicht folgenden Text eines Spiegel-Online-Artikel erklären kann ?

    Zitat aus dem Artikel: ‚Eritrea verbietet Beschneidung von Frauen‘ (http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,475985,00.html):

    „Ein Umdenken der Bevölkerung könne nur erreicht werden, wenn der Verzicht auf Beschneidungen endlich von religiösen Führern gepredigt werde“!

    Und nun mal nachdenken: der Papst? Buddhistische Mönche? Bhagwan? Ich komme nicht dahinter, wen die meinen könnten. Islamische Religionsführer scheiden ja aus, weil das Beschneiden, wie ich gerade gelernt habe, nichts mit dem Islam zu tun hat!

  13. Axel Ajub sagt (sic) „plurale Gesellschaft“.

    Was soll denn das sein? Meinte der Spaten eine pluralistische Gesellschaft?

    *Lach*: ENTTARNT! Er scheint eine Gesellschaft nach seiner Vorstellung im Plural zu meinen, zu deutsch: mehr Muslime.

    An Axel -Captain- Ahab: Kauf dich Tüte Deutsch, hat mich auch gehelft!
    (Da machse wenichstens nich mehr so verräterische Fehler, nä?!)

  14. „Und er wird das erleben, was rechte Parteien, ganz rechte Parteien erlebt haben“

    Große Wahlerfolge?

  15. „Was wie eine normale Straßenszene in Köln aussieht, in einer Gegend, in der viele Türken leben, ist für den Buchautor, Terror- und Islamexperten Udo Ulfkotte etwas ganz anderes: eine muslimische Parallelgesellschaft, die unsere christlich-abendländische Kultur unterwandern will.“

    muselkulti bei kultizeit

  16. Es ist ein bisschen „schwierig“, Dich anzusprechen, Mistkerl, weil es sich halt wie eine Beleidigung anhört ;-). Du sprichst was sehr Interessantes an, das auch Hugh Fitzgerald mal thematisiert hat:

    Dass jeder „Islamophobe“ sein ganz persönliches Erweckungserlebnis hatte. Bei mir waren es auch nicht die 9-11-Attentate, auch nicht eine sehr lange zurükliegende persönliche Gewalterfahrung (da habe ich lange gedacht, das hätte genauso gut auch ein Deutscher oder sonstwer sein können – HÄTTE es aber nicht, wie mir sehr viel später klar wurde). Auch nicht die Erfahrung des Multikulti-Viertels. Auch da dachte ich , das ist einfach ungebildetes Pack, wie’s eben überall Pack gibt. Ich war zwar nie anti-israelisch und terrorverstehend, sah aber lange die Palästinenser nur als Antisemiten, die’s überall gibt, und nahm kaum wahr, dass das auch Moslems sind und empfand die 9-11-Attentäter als „Islamisten“, die den Islam missbrauchen.

    Bei Dir war’s mit dem scheußlichen Anblick der Hinrichtung was sehr Extremes. Bei mir war’s die Demonstration „Moslems gegen Terror“, die nach dem Van-Gogh-Mord und den paar daraufhin brennenden Moscheen in Holland plötzlich stattfand ( da ging ihnen kurz der Hintern auf Grundeis?). Ich hab‘ mir das im Fernsehen angesehen und erkannte fassungslos, dass das mitnichten eine Demonstration gegen Terror war, sondern eine Demonstration gegen Leute, die es wagen, den Terror, den die Terroristen unverblümt im Namen des Islam begehen, mit dem Islam in Verbindung zu bringen. „Islam heißt Frieden“ brüllten die da und trugen Plakate mit sich rum, auf denen stand „Gegen JEDEN Terror“ womit sie unzweifelhaft die Abwehrmaßnahmen gegen Terror meinten.

    Das waren also die „friedlichen Muslime“, die sich von den „Islamisten“ unterscheiden.

    Dann habe ich mich mit dem Thema Islam befasst. Ich war damals schon länger in Diskussionsforen zum Thema Nahost und Terror und habe immer brav über den Islam gelobhudelt und betont, dass ich nur gegen den „Islamismus“ bin. Das mögen sie aber auch nicht…. und sie waren immer aggressiv und blökten einen an, man solle sich doch mal mit dem Islam befassen, bevor man die Klappe über Islamismus aufreißt.

    Ich hab’s getan.

    Ich glaube, aus deren Sicht war das kein kluger Ratschlag. Es gibt keinen Islamismus und der Islam ist, wenn man sich wirklich mit ihm befasst, erschreckender und fürchterlicher als das, was man zuvor über den „Islamismus“ dachte.

    Es gibt viele Wege zur Erkenntnis – für den wichtigsten und notwendigsten halte ich den, dass man das fiese kleine Buch, auf dem alles basiert, einfach mal liest.

    PI ist aber sicher auch für viele zum Augenöffner geworden.

  17. http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/kulturzeit/lesezeit/106863/index.html

    „Das Verhältnis zwischen Deutschen und den drei Millionen hier lebenden Muslimen ist geprägt von Misstrauen, Unkenntnis und Unsicherheit. Dabei entwickelt sich gerade in Deutschland eine Generation junger Muslime, die zwischen ihrer Religion und westlichen Werten keinen Widerspruch sehen.“

    http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/kulturzeit/lesezeit/106863/index.html

  18. Gelungende Verdrängung!

    Die Linken waren schon immer Weltmeister darin, sich von den wirklichen Problemen zu drücken. Beim Islamismus geht man neue Wege.

    In der Sendung 3Sat-Kulturzeit wurde bewiesen, daß der Islamismus eine liebevolle Religion ist, bei der man immer etwas zu lachen hat?

    Die geistige Auseinandersetzung mit den Islamisten ist die schwierigste in der Geschichte der Linken! Selbst das pihlosophische Quartett des ZDF scheiterte daran!

  19. Und nun das Forum bei 3Sat-Kulturzeit

    Weblog: Briefe aus Bagdad

    3sat.kulturzeit 31 14.03.2007 14:24
    Das Ashley-Projekt

    3sat.kulturzeit 20 17.01.2007 10:43
    Magnus Gäfgens Stiftung

    3sat.kulturzeit 19 11.01.2007 13:42
    TÜV für die Eltern?

    3sat.kulturzeit 22 26.10.2006 14:29
    Papst-Besuch in Bayern

    3sat.kulturzeit 7 19.09.2006 11:35
    Günter Grass und die Waffen-SS

    3sat.kulturzeit 95 29.08.2006 18:53
    Exodus der Eliten

    3sat.kulturzeit 1 01.08.2006 21:14
    Die Macht der Suchmaschinen

    3sat.kulturzeit 4 27.06.2006 10:53
    Deutsche Soldaten in den Kongo?

    3sat.kulturzeit 6 02.06.2006 12:09
    Kulturzeit-Forum

    3sat.online 261 01.08.2003 15:41
    Die Macht der Agenturen

    3sat.kulturzeit 62 30.10.2002 09:36
    Genesis der Gerechtigkeit

    3sat.kulturzeit 46 17.07.2002 21:23
    Analphabetismus in Deutschland

    3sat.kulturzeit 45 17.07.2002 10:34
    Wozu Psychoanalyse?

    3sat.kulturzeit 61 23.05.2002 09:35
    NPD und Verfassungsschutz

    3sat.kulturzeit 38 05.02.2002 20:57
    The Empire Strikes Back

    3sat.kulturzeit 79 12.11.2001 20:55
    Rechte Studenten

    3sat.kulturzeit 62 24.07.2001 21:18
    Demonstration im Internet

    3sat.kulturzeit 13 13.06.2001 20:38
    Wissenschaft und Menschenwürde

    3sat.kulturzeit 50 29.05.2001 22:53
    Aufbruch der Ethik

    3sat.kulturzeit 15 07.05.2001 20:53
    15 Jahre Tschernobyl

    3sat.kulturzeit 29 26.04.2001 20:47
    Weltwissen der Siebenjährigen

    3sat.kulturzeit 37 26.03.2001 20:53

    Anmerkung: Eine Debatte über Islamismus findet nicht statt! Warum wohl?

  20. So jetzt kennen wir also schonmal die Zielrichtung der Kritik durch die Kulturbolschewisten. Ich bin dafür solche Sendungen und Talkshows zu besprechen und Argumente für Diskussionen zu sammeln. Da sich politische Geplänkel immer wieder wiederholen, müssen wir unsere Argumente nicht verdeckt halten. Wir können hier oder in einem anderen Blog Vorschläge für mögliche Antworten auf bestimmte Schlagwörter sammeln uns so das Internet produktiv einsetzen.

    > Deutschland ist pluralistisch

    1. Die Moslems in Deutschland sind eine kleine Minderheit die sich hauptsächlich aus (illegitimen) Migranten zusammensetzt. Ein grosser Teil hat nichtmal die deutsche Staatsbürgerschaft. Viele haben einen Status als Flüchtlinge oder geduldete Ausländer. Sie haben sich hier anzupassen.

    2. Wer in Deutschland leben will, sollte sich wie ein Deutscher verhalten. Wer nach den Regeln der Umma leben will, soll in ein entsprechendes Land auswandern.

    3. Der Islam ist kein Teil der deutschen Kultur, sondern eine Minderheitenreligion bzw. eine politisch-religiöse Bewegung deren Werte und Traditionen mit dem Grundgesetz, den Menschenrechten sowie dem Tierschutz nicht vereinbar sind.

    4. Das heisst aber nicht das wir alles erdulden müssen. Wir vertreten als Partei eben die Interessen derjenigen die keine Islamisierung wollen, und das ist die Mehrheit.

    > Wir Moslems wollen unsere Eigenheiten behalten

    1. Diese müssen aber mit dem Grundgesetz übereinstimmen. Wenn Moslems hier im Namen der Menschenrechte als Flüchtlinge einwandern durften, haben sie sich auch daran zu halten. Von den Linken die sich immer auf Menschenrechte und das Grundgesetz berufen, muss man erwarten das sie von den Moslems das ebenso verlangen.

    2. Die deutsche Bevölkerung will auch ihre Eigenheiten behalten, und deren Sitten und Gebräuche haben Vorrang.

    3. Toleranz hat seine Grenzen. Es ist nicht nötig grosse Sakralbauten zu bauen die von aussen erkennbar sind, und wo der Imam ruft.

    > Ängste

    1. Es geht nicht um irrationale Ängste, sondern um berechtigte Sorgen und Interessen der Deutschen und aller die in Deutschland leben.

    2. Der Islam ist eine reelle Bedrohung für diese Gesellschaft. Gläubige Moslems ordnen sich keinem Staat unter, schon gar nicht einem Staat von Ungläubigen. Moslems die den Staat nicht respektieren tolerieren oder befürworten Gewalt und Terror. Es gibt ausserdem eine Art Alltagsterror in Form von ständigen Pöbeleien und Übergriffen […]. Nachgiebigkeit als Antwort führt nur zur Unterordnung unter den Islam und Offenheit für weitere islamische Einwanderung.

    3. Wenn jemand „irrationale Ängste“ ins Spiel bringt sollte man sich empören, denn das ist respektlos. Niemals sollte man zustimmen das die eigenen Wähler Ängste gegenüber den Moslems haben, und dadurch in die Falle tappen.

    4. Nur wer vollkommen ignorant ist macht sich keine Sorgen wegen der Islamisierung.

    > Globalisierung

    1. Der Islam in Deutschland hat nichts mit der Globalisierung zu tun, sondern mit einer falschen Einwanderungspolitik, mit Nachzug von Ehepartnern, Zwangsehen und türkisch-islamischen Eroberungträumen.

    2. Bei der Globalisierung geht es um wirtschaftliche Globalisierung, wir müssen desswegen keine Masseneinwanderung akzeptieren.

    3. Die Moslems in Deutschland sind nicht als hochqualifizierte Einwanderer hierhergekommen, und übrigens auch nicht als Gastarbeiter und denen hätte man nie erlauben dürfen ihre Familien nachkommen zu lassen und hierzubleiben.

    > Moslems sind auch Deutsche

    1. Gläubige Moslems, dazu gehören vor allem Konvertiten, gehören in erster Linie der Umma an.

    2. Die Mehrheit der Moslems in Deutschland sind Einwanderer, nur einige haben die deutsche Staatsbürgerschaft. Sie sind stolz Türken oder Araber zu sein.

  21. Das sind die Journalisten, die den Antisemiten und Israelhasser Israel Adam Shamir alias Jöran Jermas zum Abzug der Israelis aus Gaza interviewen, und die meinen, Konvertiten wären Brückenbauer zwischen den Welten.

  22. „Erst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich und am Ende bekämpfen sie dich.“

    Die müssen dermaßen Angst vor den Belangen dieser neuen Partei haben, dass sie schon vor der eigentlichen Gründung den Kampf in Form der Diskreditierung begonnen haben.

    Man sollte aber nicht den Fehler begehen diese Art der modernen Propaganda zu unterschätzen und sie einfach, im vermeintlich sicheren Bewusstsein, für das „Richtige“ zu kämpfen, ignorieren.
    Denn Meinungen werden in unserer Informationsgesellschaft in den seltensten Fällen selbst gebildet, sondern gemacht.
    Und gerade eine Partei ist auf die Meinungen und Zustimmung von Bürgern angewiesen…

    Effektiv bedeutet dies, dass Ulfkottes Partei schon vor der eigentlichen Gründung darauf angewiesen ist, Gegenaufklärung zu betreiben.
    Die finanziellen Mittel zur Gegenausklärung sind leider nicht vorhanden, also ist diese Partei auf die unentgeltliche Initiative seiner überzeugten Wähler angewiesen…

  23. LEUTE, BLEIBT BITTE IN DER RUHE!…

    …und vor allen Dingen realistisch! die Zeit ist noch nicht reif für eine Ulfkotte-Partei…und er ist als charismatischer Parteivorstand (leider) auch nicht geeignet. Das Projekt Islamkritik wird durch eine vorschnelle Parteigründung nur gegen die Wand gefahren, die grün/links/ev.Kirche/sonstige Übermacht(Gehirnwaschung) ist noch viel zu dominant! sie werden eine Ulfkottepartei mit aller Kraft – und freiwilliger Unterstützung der Prantl-Medien – in die rechte Ecke drücken und als 1,5%-Partei aushungern lassen…so wie sie äusserst erfolgreich die REPs vor 20 Jahren durch systematische Ignoranz/Schlechtmachung ausgehungert haben…

    …wobei ich ausdrücklich den REPs nicht nahe stehe! auch nicht einer Schillpartei! aber man kann aus deren Versagen lernen…

    der Erfolg der Grünen basiert i.e.L. auch nur auf Versäumnissen der etablierten Parteien im mangelnden Umweltschutz UND v.a.D. dem moralischen Hohheitsanspruch dieser Bürgerbewegung!

    exakt diese moralische Überlegenheit, die uns jahrzentelang von den Grünen nahezu perfekt (das muss man ihnen lassen) vorgegaukelt wird haben WIR Islamkritiker bei realistischer Betrachtung eben NICHT!

    WIR bewegen uns in viel schwierigeren Fahrwasser, WIR haben noch lange keinen „moralischen“ Kredit bei der Bevölkerung und sollten uns das auch nicht einbilden nur weil wir auf PI weitestgehend einer Meinung sind – und sollten dringend strategische Fehler vermeiden…sonst geht die Veranstaltung nach hinten los!

    gegen nukleare Umweltverschmutzung zu sein lässt sich 1000x leichter verkaufen, als gegen islamische Umweltverschmutzung! …ich bin deshalb nach wie vor strikt gegen ein Ulfkotteparteibildung (obgleich ich sie sofort wählen würde!), weil ich befürchte dass diese die islamkritische Bewegung letztlich schadet!

    ich sehe keine andere Möglichkeit als die etablierten Parteien – steter Tropfen…- permanent mit Islamkritik zu impfen!…weiterhin jede islamophile Peinlichkeit/Unerhörtheit aufdecken, WIR müssen sie gegen die Wand fahren lassen – nicht umgekehrt!

    ich bin relativ optimistisch, ich hab in meinem Umfeld schon reichlich grün-linke Hardcore-Gutmenschen sprachlos gemacht indem ich sie schlicht mit zB. islamischer Apartheit konfrontiert habe…das dauert natürlich, das muss erst sickern…aber mittelfristig werden sie sich ihren moralischen Hohheitsanspruch nicht mehr leisten können…ich bin sicher, der Nachfolger vom Schäuble wird keine „Islamkonferenzen“ mehr veranstalten!

    Anpassen oder tschüss, wird das Motto lauten.

  24. …wundern tut es einen wirklich nicht ,
    was da GEZ-medial abläuft. Aber die
    Massenmedien mit ihrem Beamtendenkern
    sind Papiertiger ,…sie führen eigentlich
    Musums-Schlachten noch ganz im Stile der
    60er und vielleicht noch 70er Jahre. Immer den Kopf voll mit der alten Erkenntnis, dass
    die Wahlen im Fernsehen gewonnen werden. …..
    Die Wahlen werden hier gewonnen, in den
    Blogs….Weil hier auch noch Biss drin ist.
    Ulfkotte und wir brauchen wirklich nicht wie
    verschreckte Kaninchen auf die
    massenmediale Schlange zu starren .
    Die öffentlich-Rechtlichen werden immer
    mehr zu Meinungs-Geisterfahrern …., weil
    es schwerer ist was Falsches als was Richtiges zu vertreten. Das Fasche braucht
    mehr Energie , und das merkt man
    auch den falschen Massenmedien an.
    Wie in der DDR. Die Massenmedien sind
    gerade dabei die Propaganda-Schraube zu
    überdrehen….Das kann man mal machen,
    aber es gibt keine langfristige Tragfähigkeit.
    Würd mich nicht wundern, wenn
    sich die Auflagen im Sturzflug befinden…

    Auf Dauer ist Politische Korrektheit nicht
    sooo der Verkaufsrenner.

  25. der Erfolg der Grünen basiert i.e.L. auch nur auf Versäumnissen der etablierten Parteien im mangelnden Umweltschutz UND v.a.D. dem moralischen Hohheitsanspruch dieser Bürgerbewegung!

    Ich glaube, sie waren auch selbstbewusster und frecher. Sie haben sich überhaupt nicht überlegt, ob ihre Aussagen auf die Mehrheitsgesellschaft verstörend und abstoßend wirken könnten. Sie haben sich keine Gedanken drüber gemacht, dass man sie – Ohgottohgott! – in die radikale oder Spinner-Ecke schieben könnte, was übrigens ja auch von der ganz großen Mehrheit ganz genauso passierte! Das war doch keine Grün-Öko-Gutleute-Gesellschaft, während der sie aufkamen ….das war doch nicht heute sondern vor fast 30 Jahren, als Udo Jürgens ein Jammerlied drüber sang, dass man als unverheiratetes Pärchen in einem „ehrenwerten Haus“ nicht ausreichend respektiert wird. Als die Leute noch Gartenzwerge im Vorgarten hatten und sich nichtmal dafür schämten! 😉 Als auf Autos stand „Wir sind die Leute, vor denen uns unsere Eltern immer gewarnt haben“ und in diesen Autos Grünwähler rumfuhren.

    Würden wir uns heute auf’s Auto kleben: „Wir sind die Leute, die den Generalverdacht hegen, vor dem nach jedem Terroranschlag gewarnt wird“ ?????

    Die waren frech wie Oskar und die scherten sich nicht nur einen Dreck drum, was der Mainstream von ihnen dachte, die freuten sich im Gegenteil königlich, wenn sie den Mainstream mit ihren Ideen zum Hyperventilieren bringen konnten.

    Und wir?

    Wir haben Angst, dass der Mainstream uns nicht mag. Wir geben uns Mühe, ihm mit „sensiblen Formulierungen“ entgegen zu kommen. Uns liegt verdammt viel daran, dass man uns nicht für Monster hält (viele wehren sich sogar dagegen, als islamophob zu gelten), wir wollen auch noch vom hinterletzten selbstgerechten „Seid Ihr sicher, dass Ihr keine Rassisten und Nazis seid“-Nachfrager geliebt werden und kriegen die Psycho-Krise bei der Vorstellung, es könne uns nicht gelingen, diesen Verdacht auszuräumen.

    Der Gedanke, man könne die „Ulfkotte-Partei“ AIP (Anti-Islamisierungs-Partei) oder so ähnlich nennen, kam nur bei ganz wenigen auf und die Mehrheitsmeinung ging dahin, dass man das auf keinen Fall dürfe.

    Warum eigentlich nicht?

    Wir sind vielleicht nicht political corrrect, aber wir sind ziemlich drauf aus, dass die political Correcten nichts richtig Verletzendes über uns sagen.

    1980 wurde sehr viel Verletzendes über die Grünen gesagt.

    Übrigens: Wenn 3SAT Ulfkotte nicht verunglimpfen würde, dann würde man keine Ulfkotte-Partei brauchen!

  26. „Wir sind vielleicht nicht political corrrect, aber wir sind ziemlich drauf aus, dass die political Correcten nichts richtig Verletzendes über uns sagen.“

    Voll ins Schwarze! Dabei werden die uns nie mögen, egal wie wir uns anstrengen. Und wenn man erst mal darauf aus ist, dass die einen mögen, die man bekämpft, dann ist damit schon der Schlusspunkt erreicht.

  27. Anti-Islampartei hin oder her.

    Natürlich sollten wir Anti-Islamisten die Ulfkotte-Partei mit all unseren Möglichkeiten unterstützen, um ihr zum Erfolg zu verhelfen.
    Aber dennoch sollten wir nicht verzweifeln, wenn die Ulfkotte-Partei politisch scheitert.

    Vielleicht könnte man dann eine Organisation (Verein), wie Greenpeace gründen –man könnte diese Organisation auch jetzt schon gründen- die mittels gezielter Aktionen Aufmerksamkeit erregt, um so den Mainstream und die schleichende Islamisierung gezielt bekämpfen zu können.

    Wir sollten, glaube ich, uns nicht zu sehr auf eine Option festlegen.

    Es gibt in der Bevölkerung, besonders in den gebildeten Schichten, genügend Menschen die antiislamisch orientiert sind.

    Ich wollte mich vor ein paar Wochen über den Islamismus im Internet informieren und nach
    -> Google -> Islamismus und ein paar Klicks war ich auf der Seite von PI.
    Es gibt viele Bundesbürger, die gemerkt haben, dass zwischen dem, was in den Medien über den Islam verbreitet wird und dem was sie persönlich erleben, irgend etwas“ nicht stimmt.

  28. Also vor dem Beginn sich übers Scheitern und die anschliessende Verzweiflung Gedanken zu machen, das nenn ich wahrhaft deutsch. 🙂

    Ich glaube in deutsch nennt man das auch kleinmütig, verzagt, ängstlich. Das wäre doch ein schöner Parteiname. „Die Verzagten“.
    Hört sich ein wenig nach Pop-Gruppe an. Da sollte es doch gelingen, besonders die Jungwähler anzusprechen. Insbesondere wenn ein toller Song dazu produziert wird. So in der Art von „In den Monsuuu – uuun…“ 🙂

  29. auch wenn eine islamkritische Partei scheitern sollte, ich bin mir sicher, dass eine gründung einer derartigen partei dem vorankommen des anliegen selbst nicht schadet! Die Menschen haben genug von linken Sitzkreisen und Friede, Freude, Eierkuchen. In Frankreich herrscht schon ein inoffizieller tagtäglicher Krieg gegen die Staatsgewalt.

    @ chamberlain

    >>Ulfkotte ist ein Idiot.

    Darf ich fragen, warum diese wiederholte Aussage (das ist bald schon Blöken)? bis jetzt scheinst du ja nicht dargestellt zu haben, was du gegen ihn hast.

  30. @ 24 European Patriot: die Gründung einer „Ulfkotte“-Partei kommt, wenn überhaupt erforderlich, zu früh. Der dauernde Hinweis auf den Erfolg der Grünen führt ins Abseits, weil einfach die Voraussetzungen nicht zu vergleichen sind.
    Die 68er waren ein Produkt einer Zeit, die wirtschaftlich sich in einem realen oder erdachten Aufschwung befand. Bedrückende Kriegs/Nachkriegserlebnisse, die meine Generation voll bewusst miterlebt hat, gab es nicht mehr, nur aus Erzählungen. Zukunfs/Existenzängste? Was ist das? Es läuft doch prima. Das war die wirtschaftliche Seite der Medaille. Bedingt durch die Aufbauwühlarbeit kam naturgemäß die „ideelle“ Seite etwas zu kurz. Vergangenheitsbewältigung wurde en passant betrieben, Kultur, „Lust“, hatten einen relativ geringen Stellenwert. Die Unis funkrionierten wie vor dem Krieg, unsere Generation hat darüber gelächelt und gelästert, das wars dann auch. Auf dieser Basis trat eine Prioritätsverschiebung ein, lästerlich ausgedrückt: „Leistungsminderung und Lustgewinnsteigerung“. Es wird schon klappen, es geht bergauf, Papa zahlt, und wenn nicht, der Staat. Diese Mentalität sickerte langsam in alle Volksschichten, bereitwillig von der Politik zur Ruhigstellung unterstützt. Nur auf dieser Basis konnten die Grünen reüssieren. Diese haben dann sehr geschickt die „moralische“ Deutungshoheit übernommen, im Mix mit Ökologie und „weichen“ Themen. Dies war (angreifbar) die Situation im letzten Drittel des letzten Jahrhunderts.
    PI und Ulfkotte versuchen nun, mit dem Thema „Islam“ einen ähnlichen politischen Erfolg wie den der Grünen hervorzurufen. Die Frage muss doch gestellt werden: sind denn die wirtschaftlichen, „ideologischen“ Voraussetzungen dafür vorhanden? Meine Antwort lautet: „nein“. Wirtschaftlich gesehen befinden wir uns vielleicht in einem momentanen Aufschwung, der jedoch schnell beendet sein könnte. Die meisten Bewohner hier haben reelle oder „gefühlte“ Existenzängste (nicht ganz unbegründet), vor allem aber die jungen Eliten. Auf dieser unsicheren Basis soll nun eine politische Bewegung zur Rettung unserer Werte entstehen? Eine Islamisierung verhindert werden? Landauf, landab hört man doch folgendes: der Islam ist unsinnig, was die Ölaugen in Kreuzberg machen ist widerlich, ABER: ich habe keine Zeit, Geld, Muße, mich um diese Dinge zu kümmern, meine Prioritäten liegen woanders. Auch „Grüne“ wären 1955 ausgelacht worden.
    Fazit: die Zeit, eine grundlegende „ideologische“ Auseinandersetzung (mit praktischen Zielen im Hintergrund) mit dem Islam zu führen, ist (noch) nicht da. Entweder wird es uns wirtschaftlich einmal so dreckig gehen, dass Schuldige gesucht und gefunden werden müssen, dann sind die Moslems dran, oder, es geht uns wirtschaftlich (reell oder gefühlt) so gut, dass Zeit, Muße und Geld vorhanden ist, eine ideologische Auseinandersetzung zu führen. Es verbleibt derzeit der mühsame Kleinkrieg, mit Teilerfolgen, Teilniederlagen. Das ist zwar unbefriedigend, aber Besseres gibt es nicht.

  31. Da spricht der Output unserer geisteswissenschaftlichen Fakultäten, der sich systemkritisch so wunderbar vom System alimentieren lässt…als Medienangestellte, subventionierte NGO Angestellte, Sozialarbeiter, Lehrer, dauerstudierende Taxifahrer….ein letztendlich geschlossenes System, das machts so schwierig…die Grünen wurden zur politischen Repräsentanz dieses Systems, das ist es, was ihren Erfolg ausmacht(e)….solange die Islamkritik nicht von seriösen Exponenten des öffentlichen Lebens (und zwar parteiübergreifend) diskutiert und mitgetragen wird, wird sie immer wieder allzu leicht in eine Schublade gesteckt werden können…

    ach so: „…Für Nockemann wäre die anti-islamistische Partei die f ü n f t e seiner Politikerlaufbahn, in der er Mitglied wird – nach Jusos, CDU und Schillpartei….“

    lol

    Mathe ist halt nur was für reaktionäre Positivisten….

  32. Passend zum Thema ist heute ein Artikel in der Berliner Zeitung mit der Überschrift:

    Bedenken gegen Kooperation islamischer Verbände
    Das Bundesinnenministerium begrüßt Bildung eines Muslimrats, Experten sehen ihn eher kritisch

    Da kommt auch wieder dieser Herr Köhler zu Wort.

  33. Artikel aus der TAZ von heute:

    Neues Fundament für Deutschlands Muslime

    Vier islamische Organisationen haben erstmals einen „Koordinierungsrat der Muslime“ gegründet. Der Verbund will die Interessen aller Muslime in Deutschland vertreten und alleiniger Ansprechpartner für die Politik sein. Einen solchen Ansprechpartner hatte Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble wiederholt gefordert. Das Ministerium begrüßte deshalb die Gründung als „wichtigen und guten Schritt“. Der erste Sprecher des Koordinierungsrats, Ayyub Axel Köhler, sagte, man warte nun auf Gegenleistungen. Ziel sei eine „Gleichstellung mit den christlichen Kirchen“, so Köhler zur taz. Beim islamischen Religionsunterricht will der Verband jetzt schon ein Wort mitreden. Dazu „braucht man keine Körperschaft zu sein“. Da die große Mehrheit der rund dreieinhalb Millionen Muslime in Deutschland nicht oder nur sehr lose organisiert ist, bleibt umstritten, ob der „Koordinierungsrat“ repräsentativ sein kann. Kritiker warnten davor, dass der Verband einen sehr konservativen Islam vertrete. SEITE 3

  34. Als Kronzeugen für den Autor Tom Fugmann dürfen ausgerechnet Axel „Ayuub“ Köhler und der Linksaußenjournalist Hans Leyendecker von der sz ihre Urteile über Ulfkotte abgeben

    Ja, so etwas ist beliebt und bewährt – so funktioniert das …

  35. „Das Bundesinnenministerium begrüßt Bildung eines Muslimrats, Experten sehen ihn eher kritisch“

    Das bedeutet also im Bundesinnenministerium sitzen nur fachfremde Knallköppe.

  36. @ Brandenburger:

    Jo!

    In der taz sind noch weitere Artikel darüber zu finden. Da steht u.a., daß selbst Verbände, die vom Verfassungsschutz (wie Milli Görüs) beobachtet werden, ebenso Bestandteil des Musilmrates sind!

    Ist echt der Oberhammer! Gute Nacht-Deutschland!

  37. @vossy:

    Handelt es sich bei Milli Gyrous etwa um deutsche Rechtsextremisten? Naja, Rechtsextremisten vielleicht und Extremisten sowieso, aber wenigstens deutschen Rechtsextremisten sind sie nicht

  38. Das Bundesinnenministerium begrüßt Bildung eines Muslimrats

    Natürlich begrüßt Wolfgang Baba es, wenn seine 40 Moslems gut miteinander auskommen. Damit gestalten sich die kommenden Kapitulationsverhandlungen Islamkonferenzen einfacher.

  39. Hans Leyendecker will seine Zuhörer/Leser immer wieder „verpranteln“! Sein Problem ist aber, dass sich immer weniger Menschen hierzulande von ihm „verpranteln“ lassen!

  40. Nee, sonst würde doch alles getan werden, die zu degradieren. Aber so wird genau anders herum gehandelt – man bietet ihnen eine Plattform und einen „direkten Draht“ zur Dhimmiregierung. So können sie dann ihre „Bedürfnisse“ noch besser und vielleicht auch schneller durchsetzen.

  41. #27 Mensch 3. Klasse, quasi Tier!
    > …die grün/links/ev.Kirche/sonstige Übermacht(Gehirnwaschung) ist noch viel zu dominant! sie werden eine Ulfkottepartei mit aller Kraft – und freiwilliger Unterstützung der Prantl-Medien – in die rechte Ecke drücken und als 1,5%-Partei aushungern lassen…so wie sie äusserst erfolgreich die REPs vor 20 Jahren durch systematische Ignoranz/Schlechtmachung ausgehungert haben…

    Du musst aber Argumente zur Kenntnis nehmen, die belegen das die Situation vollkommen anders ist!
    Die Einwanderer auf die sie gesetzt haben sind zu einem Grossteil Kriminelle und Faschisten. Die Linken sind moralisch diskredititert weil sie Israel gefährden sowie mit Antisemiten zusammenarbeiten bzw. ihre Ausländer dazu neigen, und die historische Distanz zum WK-2 ist heute auch grösser, die Nazi-Keule gegen rechte Deutsche und Europäer funktioniert also nicht mehr so gut. Zumindest nicht, wenn man richtig argumentiert. Die Europäer mit Antinationalismus gegeneinander auszuspielen um ihren Identitiät zu zerstören funktioniert auch nicht mehr, der Islam ist überall ein Problem und die grosse Gefahr, nicht Deutschland oder der „Faschismus“. Der Marxismus/Kommunismus ist auch am Ende. Die UN sind zum Glück auch gründlich diskreditiert.
    Globalisierung bedeutet mehr Wettbewerb, und Nichteuropäer streben selbst nach Macht und die sagen das auch so, die linken Dumpfbacken und Gutmenschen welche die dritte Welt gegen „Imperialismus“ schützen wollen haben auch was das angeht keine stabile Grundlage mehr.
    Die Mediensituation ist auch anders: Aus den USA kommt Islamkritik, und das Internet ist heute ein wichtiger Faktor.

    etc. etc.

    Davon abgesehen, sollte man nicht nur Anderen die Schuld geben wenn die Reps nicht attraktiv sind. Die bekennen sich nicht gerade deutlich zum Abstammungsprinzip, sind stattdessen aber für deutschen Kulturnationalismus (z.B. gegen Englisch) und machen mit ihrem dumpfen Populismus oft keinen guten Eindruck, was die EU angeht haben sie auch kein attraktives Konzept. Die Mehrheit der Deutschen hat nichts gegen die europäische Vereinigung, will relativ offene Grenzen in Europa und das Europa mächtig wird.
    Es geht darum uns die Moslems und unerwünschte Masseneinwanderung von Hals zu halten, und die Vorherrschaft der Internationalisten und Gutmenschen zu brechen, das darf man aber nicht mit unattraktiven Ideen verbinden.

    #33 Merkava Tank (12.04.07 08:19)
    > Aber dennoch sollten wir nicht verzweifeln, wenn die Ulfkotte-Partei politisch scheitert.

    Ganz genau! Selbst wenn, es geht trotzdem weiter. Die Netzwerke werden nicht verschwinden.

    @#36 rational
    Interessante Argumente. Es gibt aber so viel Abneigung gegen die Islamisierung das ich einen Erfolg für möglich halte. Nicht mal die CDU vertritt die Interessen der Deutschen. Rechts ist jede Menge Platz.

    Wenn ich das mit dem Islamrat lese, ist eindeutig klar: Wir brauchen eine neue Partei! Jetzt!

  42. meine email an 3sat

    „Sehr geehrte Herr Fugmann,

    in Ihrer Diktion scheint auch Frau Ayaan Hirsi (Magan Isse Guleid Ali Wai’ays Muhammad Ali Umar Osman Mahamud) islamophob und tendenziell rechtsradikal zu sein und Theo van Gogh hat sich am 02.11.2004 selbst getötet.

    Vielleicht sollten Sie mal Ihre Bücher lesen.

    Mit freundlichen Grüßen

    “Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben, man muß auch unfähig sein, sie auszudrücken.” Karl Kraus

  43. Wenn Udo Ulfkotte keine Visionen und Ziele hat, und er einfach noch eine weite Rechte Partei begruenden will, die offensichtlich auf ein ander wie Skorpionen gegenseitig bestaecheln werden, warum werde eine Warnung gegen Ulfkotte ueberhaupt noetig? Er ist ein Verlierer, der versagen werde. Warum lohnt es sich aufzuregen? Hahaha! Die fuerchten Ulfkotte, dass er gelingen werde.

  44. @ 50 European Patriot: wer ist wir? Wieviele schätzt Du? Vermutlich werden die nächsten Wahlen überwiegend durch wirtschaftliche Themen entschieden: Arbeitsplätze/Sicherheit derselben, Renten, vielleicht auch noch das Thema Krippen (deswegen macht die v.d. Leyen, meine Synodal“genossin“ das). Weiche Themen wie Frieden und blabla werden den Grünen auch nicht mehr Stimmen bringen als bisher. Wir werden wohl mit der großen Koalition noch weitere 4 Jahre verbringen müssen.
    Der Ulfkotte-Partei gebe ich nur eine Chance, wenn sie sich über Kommunalwahlbeteiligung (vornehmlich an „Brennpunkten“) hocharbeitet, von mir aus auch Landtagswahlen in den Stadtstaaten. In Flächenländern hat sie 0-Chance (derzeit). Ich sehe dies doch in meinem Bu.Land Niedersachsen. Ausser in der Stadt Hannover erntest Du mit dem Wort Islam nur Achselzucken und vielleicht: „Scheiss Ölaugen“. Das wars. Wahlbeeinflussend wird das nicht sein.

  45. „…dass die Furcht vor dem Islam nur Ausdruck der Angst vor den Auswirkungen der Globalisierung ist.“

    Mein erster Gedanke: „Die kiffen bei der Arbeit, diese 3sat-„Kulturradio“.“

    Mein zweiter Gedanke: „Gut, dass ich meinen Fernseher verschrottet habe und keine GEZ-Gebühren mehr bezahle; solche von GEZ-Geldern alimentierten Reakteure, die solche Geistige-Dünnpfiff-Propaganda verbreiten, möchte ich nicht auch noch durchfüttern.“

    Dritter -bleibender- Gedanke: „Was für ein Stuss.“

    Ich möchte einfach nicht, dass sich unsere frei, aufgeklärte Gesellschaft den Wertvorstellungen von Scharia-Muslimen beugen muss. Die Entwicklung dazu ist da: In vielen Schulen finden keine Klassenfahrten mehr statt, weil muslimische Schülerinnen nicht teilnehmen dürfen. Selbige Probleme beim Sport-, Schwimm- und Aufklärungsunterricht. Als schwuler Mann, der in Berlin lebt, habe ich verbale und tätliche Angriffe von massiv schwulenfeindlichen Muslimen erlebt, genauso, wie etwa Juden mit Kippa von Seiten dieser Leute judenfeindliche Angriffe erlebt haben.

    Dies alles wird verniedlicht und heruntergeschrieben. Und solche 3sat-Redakteure und Journalisten wie Leyendecker unterstellen Leuten wie mir Ausländerfeindlichkeit und Islamophobie? Meinen, ich hätte Angst vor der Globalisierung und würde dies auf den Islam projizieren? Was für ein Schwachsinn.

    Ich möchte schlicht in einem Deutschland leben, in dem Männer und Frauen gleichberechtigt sind. In dem FKK-Sonnenbaden möglich ist. In dem Menschen frei sein können, sofern sie Rücksicht auf andere Menschen nehmen.

    Ich bin nicht bereit, mein freies Deutschland durch miefige Islam-Verbände mit ihren antisemitischen, schwulen- und frauenfeindlichen Moralvorstellungen in die Zeit der 50er Jahre „zurückbomben“ zu lassen.

    Ich werde dies schlicht nicht zulassen, nur über meine Leiche, und ich meine das ernst. Eine „Scharisierung“ meines freien Heimatlandes, das seit Jahrzehnten für soviele Ausländer Zuflucht ist – gerade auch Zuflucht für Menschen, die aus islamischen Staaten geflohen sind, fliehen mussten, um ihr Leben zu retten – werde ich NICHT widerstandslos hinnehmen! Herr Leyendecker und ihr 3sat-Dhimmies, all ihr gutmenschlichen Steigbügelhalter des Islamfaschismus, kapiert das, bitte, endlich.

  46. @27 Die Ulkottepartei kommt nicht zu früh, JETZT ist der richtige Moment. Der Frust der großen Koalition steckt allen Konservativen und übrigens auch den Wirtschaftsliberalen in den Knochen. Und dieser Druck kann sich über eine Ulkottepartei durchaus überhalb der 5% entladen.

    Meines Erachtens ist es ein Fehler NUR den Islam zu thematisieren. Das eigentliche Problem sind doch in Grunde genommen die Linken in dieser Republik. Ziel sollte es sein nicht nur das wahre Gesicht des Islams den Deutschen zu zeigen, sondern auch dafür zu sorgen, dass eben die Linken wieder aus ihren öffentlichen Positionen verdrängt werden, in dem sie unserem Land nur geschadet haben. Ich möchte hier Franz Josef Strauß zititeren und damit abschließen:

    „Was wir hier in diesem Land brauchen, sind mutige Bürger, die die roten Ratten dorthin jagen, wo sie hingehören – in ihre Löcher.“

  47. #54 rational (12.04.07 20:30)
    @ 50 European Patriot: wer ist wir? Wieviele schätzt Du?

    Ich habe geschrieben wir _brauchen_ diese Partei. Mit dem wir meinte ich alle Nicht-Moslems, vor allem die Deutschen und Europäer. Wieviele sie wählen ist ein anderes Thema.

    > Vermutlich werden die nächsten Wahlen überwiegend durch wirtschaftliche Themen entschieden

    Mag sein, aber andere Themen können trotzdem den Ausschlag für Wahlentscheidungen geben. Warum nicht versuchen? Die jungen Wähler sollte man als Faktor auch nicht unterschätzen.

    > vielleicht auch noch das Thema Krippen

    Da könnte man doch betonen das Krippen und Ganztagsschulen den Deutschen und Europäern (bzw. Nichtmoslems) mehr nützen als einfach Sozialleistungen für arme Familien. Frauen die Berufstätigkeit wirklich kategorisch ausschliessen oder keine Chancen auf Arbeit haben, tragen meistens Kopftuch. Eine Stimme der Vernunft ohne Heuchelei wäre bei diesem Thema mal sehr schön. Wer will kann es ja so verpacken das es weniger direkt rüberkommt.

    > Der Ulfkotte-Partei gebe ich nur eine Chance, wenn sie sich über Kommunalwahlbeteiligung (vornehmlich an „Brennpunkten“) hocharbeitet, von mir aus auch Landtagswahlen in den Stadtstaaten.

    Sehe ich teilweise auch so, vor allem aus organisatorischen Gründen, kann mir aber eine recht baldige Überraschung auf Bundesebene schon vorstellen. Die Europawahlen kommen aber auch noch dazu, wenn man es richtig angeht: Gegen Türkeibeitritt, Islamisierung Europas offen kritisieren, vielleicht die EU-Zahlungen an die Palästinenser und deren Geburtenrate ansprechen. Die Wahlbeteiligung ist bei diesen Wahlen niedrig.
    Letzlich hängt dabei auch viel von der Wahlwerbung und Emotionalisierung ab. Man uss Wähler mobilisieren die ein Zeichen setzen wollen, und dann auch andere Themen seriös aufgreifen, keine extremen Poitionen vertreten.

    Das man sich nur an einigen Brennpunkten für die Probleme mit dem Islam interessiert glaube ich eher nicht, ganz Deutschland ist ein Brennpunkt. Überall wo Moscheen geplant sind ist auch ein Brennpunkt, dass dürften einige sein.

    > In Flächenländern hat sie 0-Chance (derzeit).

    In Ostdeutschland sieht es vielleicht anders aus, es ist auch nicht so das alle Ossis Sozialisten sind, und für den Islam können sie sich wohl eher nicht erwärmen.

    Letztlich sollte man nicht vergessen das man mit so einer neuen Partei die etablierten Parteien unter Druck setzt und zum Nachdenken zwingt. Wenn man einfach was ändern will, bringt allein das vielleicht schon was.

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