schweine-weltall.jpgAm 16. Oktober heidnischer Zeitrechnung, also noch während des diesjährigen Fastenmonats Ramadan, wird ein muslimischer Astronaut aus Malaysia mit russischen Kollegen zur internationalen Raumstation fliegen. Wie wir als Gastgeber eines multi kulturellen Einwanderungslandes wissen, sind muslimische Besucher immer gut für Umstände. Das ist auch im Weltall nicht anders, und so stellt die Reise des Rechtgläubigen die Weltraumwissenschaft vor bisher unbekannte Herausforderungen. Da eilt PI gern zu Hilfe und stellt seine wissenschaftliche Kapazität in den Dienst der guten Sache.

Zum Glück haben der malaysische Wissenschaftsminister und das Ministerium für islamische Entwicklung schon gut vorgearbeitet:

Das malaysische Ministerium für Islamische Entwicklung hatte zuvor einen 20-seitigen Ratgeber zum Ramadan im All herausgegeben. Darin wird auch die für Reisende übliche Erleichterung empfohlen, drei der fünf täglichen Gebete zu verkürzen und zusammenzufassen. Weiter wird erklärt, dass wenn aufrechtes Stehen aufgrund der Gravitation nicht möglich ist, darf der Gläubige sitzend beten oder notfalls auch liegend verweilen. Die rituelle Reinigung kann mit einem nassen Handtuch erfolgen. Als Ausrichtung für die rituellen Gebete, die gewöhnlich in Richtung Mekka in Saudi-Arabien erfolgen, gelte der Abflugort der Rakete, in diesem Fall der russische Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan.

So weit, so gut. Aber wie üblich steckt der Sheitan im Detail. Waffenhändler Putin, der alle islamischen Terroristen mit den wichtigsten Verbrauchsgütern versorgt, wird es zwar freuen, dass Muslime jetzt auch in Richtung Russland beten, das war schon lange fällig, aber eine große Erleichterung für das praktische Gebet kann man darin, ehrlich gesagt, nicht erkennen. Und was heißt überhaupt „das Gebet“?

Lasset uns rechnen: Wenn die Raumstation die Erde 16 mal in 24 Stunden umkreist, dauert ein Tag dort 90 Minuten. 45 Minuten Tag, 45 Minuten Nacht, also gerade mal so lang wie eine Mathestunde, und dazwischen, und da liegt der Hammel im Sesam, immer ein Sonnenauf- und Untergang. Die Genies unter Ihnen ahnen schon, wohin die Reise geht.

Während die weise von fünf auf drei zusammengestrichenen Gebete sich in den 45 Minuten eines Tages noch einigermaßen bewältigen lassen, wenn man sich sputet und sich bei der traditionellen Hasspredigt zum Mittagsgebet kurz fasst, es hört ja eh keiner zu, wird es kritisch, sobald die Sonne wieder untergeht. Denn dann hat der Prophet das tägliche Fastenbrechen mit einer üppigen Mahlzeit befohlen, und das kann man hier durchaus wörtlich nehmen. Denn kaum ist das letzte Hammelbein heruntergeschlungen, zeigt sich der gefürchtete Silberstreif am Fenster, und es wird wieder Zeit fürs Morgengebet.

An dieser Stelle sollte man der Physik des mohammedanischen Gebetes mal einen allgemeinen Gedanken widmen. Es sind nämlich wieder einmal die zurecht verhassten Erhaltungssätze, die satanischen Verse der Physik, die nicht nur dem Schüler des Physikleistungskurses, sondern auch dem Muslim im Weltall das Leben schwer machen. Wie der Hauptsatz der Thermodynamik, der das Perpetuum Mobile verbietet, es auch im schönsten Kalifat nötig macht, ein paar Dhimmis am Leben zu lassen, um die Arbeit zu machen, so ist es der Satz von der Erhaltung des Drehimpulses, der den Muslim auf Weltraumreise zwingt, eine gewisse Zahl von ungläubigen Assistenten in seiner Nähe zu dulden, die verhindern, dass jede einzelne Gebetsverbeugung in einer unendlichen Reihe lustiger Purzelbäume endet. Man arbeitet an dieser Einschränkung. Die Erlaubnis, auch im sitzen oder liegen zu beten, deutet auf Pläne eines rein muslimischen Weltraumfluges hin.

Bliebe noch die völkerrechtliche Dimension der Unternehmung zu betrachten. Denn nach muslimischer Rechtsauffassung entsteht in dem Moment, wo ein Gläubiger den Fuß ins Vakuum stellt, ein muslimischer Herrschaftsanspruch für den gesamten Raum. In diesem Fall also das gesamte Universum. Das ist besonders schwerwiegend, weil sich das Universum ausdehnt. Italienische Rechtsextremisten haben daher schon vor Jahren das Gerücht aufgebracht, im Weltraum gäbe es Schweine. Durch diese Verunreinigung würde der Kosmos für die Muslime quasi unbrauchbar.

Wir sind der Sache einmal nachgegangen, haben das große Fernrohr, mit dem wir normalerweise unseren türkischen Gemüsehändler bespitzeln, gen Himmel gerichtet und innerhalb von fünf Minuten das obige Foto geschossen. Es scheint also zu stimmen! Letzte Gewissheit haben wir am 26. Oktober, wenn der muslimische Raumfahrer, leicht grün im Gesicht, zurückkehrt. Hat er bis dahin keine Moschee im Orbit errichtet, dann haben wir gewonnen.

(Spürnase: Karlmartell)

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41 KOMMENTARE

  1. Neulich las ich, dass die Angehörigen einer befreundeten Religion nicht Richtung Mekka kacken dürfen. Wer kann mir das erläutern?
    Und wie soll das im Weltraum funktionieren?
    Fliegt mal mit Malaysian Airlines, statt Filme
    ist auf den Bildschirmen immer Richtung Mekka angegeben.

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