islam.jpgDer «Rat der Religionsgelehrten» des Kairoer Al-Azhar (eine der wichtigsten Bildungsinstitutionen der islamischen Gesellschaft) hat jenen Moslems, die als Wirtschaftsflüchtlinge bei der illegalen Einreise nach Europa ums Leben kommen, den Status von «Märtyrern» für die Ausbreitung des islamischen Weltreichs verliehen. Da es sich bei diesem Gremium um eine kollegiale Lehrautorität für alle Moslems handelt, liegt damit die grundsätzliche und über Ägypten hinaus verbindliche Anerkennung der Unterwanderung des «christlichen Abendlandes» durch Moslem-Immigranten zum Zweck der Islamisierung Europas vor. Das entzieht allen christlichen Selbsttäuschungen über die Möglichkeit eines mit westlichen Standards konformen Euro-Islams endgültig den Boden.

Der Beschluss kam wenigstens nicht einstimmig, sondern gegen den Widerstand des islamischen Großrechners für Ägypten zustande, des Mufti Scheich Ali Gomaa. Eine klare christliche Antwort auf diese Heiligsprechung von Werkzeugen einer schleichenden Integration der europäischen in die islamisch beherrschte Welt kommt damit auch jenen Moslem-Kräften zugute, die sich gegen das so radikale islamische Selbstverständnis, wie es heute vorherrscht, zur Wehr setzen.

Anlass für diesen Beschluss wurde die Repatriierung der Leichen von 26 illegalen ägyptischen Einwanderern aus Italien. Diese waren beim Kentern ihres mit 186 Menschen überfrachteten Bootes vor der italienischen Küste zusammen mit 150 anderen ums Leben gekommen. Radikale islamische Kreise wandten sich darauf an den Azhar mit seinem Islamischen Forschungskomitee, um der Forderung, ihnen den Status von Märtyrern zuzusprechen, Nachdruck zu verleihen.

Die über tausendjährige islamische Universität an der Azhar-Moschee (die Leuchtende) ist nicht nur die wichtigste theologische Lehranstalt für das heute über eine Milliarde Menschen umfassende islamische Religionsvolk, die Umma. Ihr Forschungskomitee und auf dessen Antrag der Rat ihrer Religionsgelehrten (Ulema) ist zugleich die wichtigste Instanz für Höchstentscheidungen in Glaubens- und Sittenfragen, eine Art kollegiale päpstliche Unfehlbarkeit.

An der Spitze der Ulema steht der Gross-Scheich des Azhar. Zwischen dem späten 19. und bis ins letzte Drittel des 20. Jahrhunderts waren das offene, weitblickende Persönlichkeiten, der letzte von ihnen Scheich Mahmud Schaltut (1958-1963), der einen für Andersgläubige aufgeschlossenen Islam vertrat. Nach ihm hat sich aber auch am Azhar der aus Saudi-Arabien kommende militante Islamismus völlig durchgesetzt.

Kein Wunder, dass der Rat der Ulema unter Vorsitz des heutigen Gross-Scheichs Said Muhammad Tantauwi (seit 1996) am 14. November die 26 im Mittelmeer ertrunkenen Wirtschaftsflüchtlinge in die Reihen der Märtyrer erhoben hat. Jenes Tantauwi, der sogar in Sachen Selbstmordattentäter den Standpunkt vertritt: «Wer sich mit Sprengstoff bepackt in die Luft jagt und dabei Feinde tötet, hat als Märtyrer zu gelten, dem Allah die Freuden des Paradieses zuteil werden lässt.»

Allein Scheich Ali Gomaa weigerte sich, diese jungen Leute als Märtyrer anzuerkennen: «Zweck ihrer Emigration war es nicht, Allah zu dienen, ihre Motive waren Geldgier und leichter Verdienst.» Demgegenüber vertrat die Mehrheit der Ulemas den Standpunkt, dass der islamische Einwandererstrom nach Europa der Ausbreitung der islamischen Ordnung diene, ganz gleich, welche Motive die Auswanderer selbst bewegten.

Scheich Gomaa verwahrte sich auch dagegen, die aus der islamischen Tradition belegte Erklärung von Katastrophenopfern zu «Märtyrern» auf diesen Fall zu übertragen. Tatsächlich gibt es Beispiele, wo nach Feuerbrünsten, Erdbeben, Seenot und so weiter, den Toten der Status islamischer Märtyrer zuerkannt wurde. Das aber nicht zu ihrer persönlichen Auszeichnung, sondern im Sinn einer Art «Generalabsolution», da im Islam nur Märtyrern die ewige Seligkeit gewiss ist. Die jetzt Betroffenen hätten sich hingegen «selbst in Todesgefahr begeben.»

Erste breitere Kritik der «Heiligsprechung» von Auswanderern und Unterwanderern durch den Azhar kam sofort aus den Reihen der säkulären Nasseristen-Bewegung. Ihr Wochenblatt «Al-Ahali» (Der Liberale) schreibt am 15. November: «Vier von zehn Ägyptern müssen von weniger als (umgerechnet) zweieinhalb Franken pro Tag leben. Schuld daran ist eine korruptes System, das ihnen jetzt den siebten Himmel verspricht, wenn sie am Weg ins europäische Wohlstandsparadies ums Leben kommen!»

Gastbeitrag von Dr. phil. Heinz Gstrein, CSI, promovierter Orientalist und ausgebildeter Theologe. Gestrein lebte jahrzehntelang als Korrespondent von Radio DRS und NZZ in der islamischen Welt und ist Verfasser zahlreicher wissenschaftlicher Abhandlungen und Sachbücher zum Thema Islam. Heute lebt er bei Zürich und lehrt an den Universitäten Wien und Bratislava Balkantürkische Geschichte und Kultur sowie Osmanisch-Islamisches Recht.

Christian Solidarity International (CSI) setzt sich ein für Menschenrechte und Glaubensfreiheit, so wurden etwa im Sudan Zehntausende Sklaven befreit. CSI bekämpft Armut und leistet Katastrophenhilfe.

» Websites: www.csi-int.org oder www.csi-schweiz.ch

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53 KOMMENTARE

  1. „das ist doch nur eine minderheitenmeinug, die meisten moslems sehen das doch ganz anders. wir müssen uns mehr mit der integration der leute befassen und endlich sichere fähren für diese bereicherer bereit stellen.“ würde claudia „sonemondund*hicks*sterne“ roth jetzt sagen.

  2. Btw

    Müssen die Boote eigentlich immer kentern…?

    Das ist doch passive Märtyrererzeugung!
    In höchsten Graden rassistisch, wenn man sich nicht herablassen mag, für eine aktive Märtyrererzeugung Sorge zu tragen.

  3. hat jenen Moslems, die als Wirtschaftsflüchtlinge bei der illegalen Einreise nach Europa ums Leben kommen, den Status von «Märtyrern» für die Ausbreitung des islamischen Weltreichs verliehen.

    Finde ich einen hervorragenden Grundsatz. Wahrscheinlich hat in demselben Beitrag der «Rat der Religionsgelehrten» diejenigen christlichen Helfer in alle Ewigkeit verdammt, die einen Bootsflüchtling retten und ihn so um seinen Status als Märtyrer bringen.

    Wer zukünftig Flüchtlinge rettet und sie damit frevelhaft dem Paradies entzieht darf voraussichtlich von jedem Rechtgläubigen umgehend geköpft werden.

    Man sollte den Djanne mit soviel Shahid bevölkern, dass die Jungfrauen knapp werden. Ein wahrhaft christliches Werk der Nächstenliebe wäre das.

  4. @ Tekin (20. Nov 2007 14:39) :

    Sag mal werter Komischer, was heisst denn: “Mach die Blogtür von aussen zu!” auf Türkisch?
    Ich möchte mich ja kehlig brabbelnd, verschluckend verständigen können, dass es auch der letzte Spinner versteht…

  5. Wenn diese Leute Märtyrer wollen warum wird ihnen nicht geholfen, dass sie mehr bekommen. In Europa gibt es doch genug Seelenverkäufer die bald absaufen. Als positiver Nebeneffekt werden auch gleich die Schiffe entsorgt.

  6. Ich denke immer, dass mich nichts mehr überraschen kann – und dennoch kommen immer noch haarsträubende Meldungen, die mich hinhauen!

    Wie lange noch ? Wann setzen wir dem ein Ende?

  7. #2 tekin

    An anderer Stelle sagte ich schon einmal.

    Aldous Huxley spricht in seinem Buch, Schöne neue Welt, von Epsilon minus Halbkretins.
    Also marsch, marsch wieder in den Fahrstuhl und den Hebel bedienen.

  8. Als konvertierte Moslems mit türkischem Provider
    müsst ihr euch auch Beschneiden lassen.

    … das wisst ihr doch ?

  9. Ist hier heute Tag der Spinner oder was?

    Auf jeden Fall hat der Islam nichts mit dem Islam zu tun!

  10. Ich wollte hier mal eine Vermisstenmeldung los werden.

    Vermisst wird Tekin, der hier zu kritisch kommentiert hat und seit dem nicht mehr gesehen wurde.

  11. jesses Maria…
    Märtyrer bekommen doch 72 Jungfrauen…
    Hmm… woher bekommen die Paradies-Verwalter all
    die vielen unbemannten Maedchen ?

  12. #4 netcat: das wäre Tierquälerei, und das muss ich strikt ablehnen.

    Was mir heute auffällt, ist, dass all die kleinen Kinder die extra kommen umd zu trollen, offensichtlich nicht die geringste Ahnung haben, wie das mit dem Internet, URLs, Domains und Servern so eigentlich wirklich funktioniert. Ein ziemlich beängstigender Augenblick, wissen doch die Kinder nicht wie das, was sie benutzen, auch funktioniert. Schlimm, schlimm, schlimm. Man stelle sich vor, die erreichen das Alter für die Wehrpflicht… dann sprengen sie sich selbst in die Luft, weil sie nicht begreifen wie eine Handgranate funktioniert. Oder sie ertrinken in der Badewanne.

    Also, liebe Kinder, dieser Blog, zusammen mit der Website, sitzt auf einem Server (das ist ein ganz grosser Computer, der nur eine Aufgabe hat: Websites zu fassen und diese zugänglich machen) in den USA (das sind die Vereinigten Staaten von Amerika, genau, dort wo Bush Präsident ist; nein Kinder, ihr schaut gerade auf Südamerika, die USA sind nördlich… ihr wisst wo Norden ist, oder?), und Mediaon hat keinen Zugriff auf diesen Server. Wie, fragt ihr jetzt, kann das sein? Nun, das ist einfach. PI hat eine Domain gekauft (sprich, eine Reihe Buchstaben, in diesem Fall „pi-news.net“), diese wird von Medaion verwaltet (ein klassischer Domain Host). Der Server gehört aber nicht Mediaon. Klingt komisch, ist aber so. Das wird so selten gar nicht gemacht und kann, wenn man sein Hirn einschaltet, sogar billiger sein als ein Rund-um Paket eines Providers.

  13. @#25 AKM:
    Ihre Erklärungsversuche sind redlich, sind aber wohl eher für besorgte PI-Leser interessant. Diejenigen, die jetzt hier lautstark Stimmung machen, interessieren sich wohl eher nicht für die technischen Details und wollen nur die PI-Leserschaft spalten und das PI-Team unglaubwürdig machen. Dazu eigenet sich natürlich nichts besser als ein lautes „PI wurde an den Feind verkauft! Alle Kommentatoren sind jetzt in Lebensgefahr!“.

  14. #25 AKM (20. Nov 2007 15:52)

    PI hat eine Domain gekauft…
    stimmt… vom neuen Besitzer
    an den der alte PI Besitzer Stefan Herre
    seinen Weblog verkauft hat…

    ansonsten “ Danke Papa “ fuer die aufklaerung 🙂

  15. ich kenne grundsätzlich nur Märtyrer und in ihrer Ehre verletzte Moslems. Gibt es überhaupt andere?

  16. ich bilde mir ein zu 90% recht zu haben 🙂
    was den Verkauf angeht…
    PI will ich nicht spalten und die Kommentatoren
    brauchen auch nichts befuerchten…
    Interessant ist nur , dass mit gutgehenden
    Weblogs auch Geld verdient werden kann…
    ich denke auch,dass der neue besitzer so nach und nach an den Stellschrauben hier drehen wird

  17. Vielleicht sollte man den islamischen Staaten mal den lateinischen Begriff „Mare Nostrum“ erklären. Wenn man keine Ahnung von der Seefahrt hat, soll man es bleiben lassen. Wenn man nicht eingeladen ist, soll man von „Besuchen“ absehen. Wenn man überall unbeliebt ist, sollte man nachdenken woran es liegen könnte. Wenn man unbedingt Märtyrer werden will, reicht auch ein Sprung ins alexandrinische Hafenbecken. Dazu muß man nicht mühsam gepflegte europäische Urlaubsstrände mit aufgequollenenen Djihadisten säumen. Wahlweise könnte man es mit Demokratie und harter Arbeit versuchen.

  18. Dieses Interviem mit den britischen Hasspredigern ist mit das Widerlichste und Erschreckendste was ich jemals gehört habe. Man kann es nur toppen durch Reden von Hitler, Göbbels und ähnlicher Mordsgesellen.

    Schade, das sich in diesem Thread 2 Trolls breit machen, wodurch das wichtige Thema völlig untergeht. Ich würde ja PI empfehlen, einfach die Accounts zu löschen, aber ich fürchte das bringt nichts – dann besorgen sie sich einfach neue.

  19. Sorry, obiger Beitrag von mir sollte eigentlich in den Thread „Hass und Gewalt in britischen Moscheen Teil IV“ (aber das mit den Trolls trifft hier auch zu).

  20. @AKM
    „Man stelle sich vor, die erreichen das Alter für die Wehrpflicht… dann sprengen sie sich selbst in die Luft, weil sie nicht begreifen wie eine Handgranate funktioniert. Oder sie ertrinken in der Badewanne.“

    Das nennt man im Nachhinein „Natürliche Auslese“. Bzw. Baby-Dshihad. 😉

    Die Trolle hier sind lästig wie die Schmeißfliegen. PI-Redaktion, bitte Trolle eliminieren und zurück zu Muhabbet schicken.

    Tekin und DNSfrei, nehmt die Bagdad-Bahn und fahrt heim!

  21. #33

    Klar löschen, dann müssen die sich wieder welche besorgen. Und wieder löschen.
    Irgendwann trollen die sich. Die Trolle.

  22. Demgegenüber vertrat die Mehrheit der Ulemas den Standpunkt, dass der islamische Einwandererstrom nach Europa der Ausbreitung der islamischen Ordnung diene, ganz gleich, welche Motive die Auswanderer selbst bewegten.

    Dies ist meiner Meinung nach eine ganz wichtige Kernaussage, die man unseren Dialügfreunden, Ströbeles, Roths etc. immer schön um die Ohren hauen sollte.
    Denn letztlich hat das nicht ein Möchtegernimam aus dem Hinterhof gesagt, sondern eine islamische Autorität.

  23. Wieso regt Ihr Euch so auf. Es ist doch gut wenn die sich outen. Dann werden hier auch mehr Leute kapieren was los ist.

    Auf der anderen Seite zeigt es, daß die sicher ihrer Sache schon ziemlich sicher sind. Also, daß sie mehr als nur den Fuß in unserer Türe haben.

  24. @ #23 Fahnenflucht
    Keine Sorge der gute Junge ist Brot gewöhnt und meldet sich unter anderen Namen zurück 😉

  25. #36 nonconformicus

    DNSfrei, nehmt die Bagdad-Bahn und fahrt heim!

    ja mit dieser bahn waere ich gerne mal mitgefahren…ausserdem bin deutscher und auch kein troll… kappa ?

  26. ich hab mal in einem beitrag im italienischen tv gesehen das die marine (und auch die spaniens) seit diesem jahr das feuer eröffnet bei solchen booten. also ferner gesehn feindbeschuss.. fast wie im irak 😉

  27. Seltsam, dass ein an sich recht kenntnisreicher Autor soviele sachliche Fehler produziert:
    – Es gibt in der islamischen Welt überhaupt niemanden, keine Institution und keine Person, die „verbindliche“ Weisungen und Auslegungen für „alle“ Muslime geben kann (gerade das gibt ja den Fundi-Spinnern soviel Raum!)
    – Die Azhar hat zwar großen Einfluss, aber nicht unter „allen“ Muslimen, sondern nur unter den Sunniten. Schi’iten erkennen deren Lehrautorität überhaupt nicht an – im Gegenteil.
    – Keineswegs gelangen nach islamischer Lehre „nur“ Märtyrer ins Paradies, sondern jeder Gläubige, der sich um ein – im Sinne der Religion – anständiges Leben bemüht hat.
    – Die Zeitung Al-Ahaly gibt es zwar, aber der Titel heisst „Die Einheimischen“ oder „Die Bevölkerung“. Außerdem würden Nasseristen, die bekanntlich arabische Sozialisten sind, ihr Parteiblatt kaum „Der Liberale“ oder so nennen. Das Parteiblatt der – halbwegs – liberalen Partei, Al-Wafd, heisst genauso wie die Partei selbst.
    Zum Trost: Der Rest des Artikels stimmt einigermassen. Aber wir brauchen kenntnisreichere und präzisere Autoren, sonst wird man die Glaubwürdigkeit der Anti-Jihadisten immer wieder anzweifeln können.

  28. @ #16 Richy (20. Nov 2007 15:20)
    „bedeutet Azhar nicht Blume?“

    >> Das ar. Verb „zahara“ bedeutet: „stahlen“; davon abgeleitet: „zuhûr“ = „Strahlung“; und ebenfalls das Verb „izdahara“ = „leuchten, glänzen“ und eben auch „blühen“; daher kommt ar. „zahr“ = „Blume“ mit dem Plural „azhâr“ = Blumen (mit langem Vokal â in der Endsilbe.
    Bei „al-Azhar“ handelt es sich aber um das Adjektiv von derselben Wurzel: „azhar“ (mit vorangestelltem Artikel „al-„) = „leuchtend, strahlend, hell“ und nicht etwa um den Plural von Blume.

  29. Das entzieht allen christlichen Selbsttäuschungen über die Möglichkeit eines mit westlichen Standards konformen Euro-Islams endgültig den Boden.

    Wie tausend andere bessere Gründe auch …
    Aber den meisten Menschen zählt der persönliche Kontakt zum sympathischen Dönerverkäufer einfach mehr. Da liegt noch eine Menge Arbeit vor uns.

    Wir haben alle guten Argumente und das ganze Gewicht der Logik auf unserer Seite, aber die 68er waren schneller und haben das Land schon ruiniert, bevor wir uns wehren konnten. Der gutmenschliche Imperativ lautet: „Handle stehts so, dass dich Keiner für fremdenfeindlich hält – es sei denn es geht gegen Juden.“

    Es wird lange dauern, die Meinungs- und Deutungshoheit der linken Medien zu brechen, aber ich bin dabei. Wenn wir nicht aufgeben, wird der vier Jahrzehnte große Anfangsvorsprung der Appeasement-Drückeberger zusammenschrumpfen, bis er sich in Luft aufgelöst hat. Und dann zählen Argumente auch wieder für alle Menschen.

  30. Heisst das jetzt, dass eine Rettung den Schiffbruechigen die Chance auf 72 Jungfrauen nimmt? Dann sollte man ihnen diese Chance nicht vermasseln.

    Oder ist das wirklich eine Art Generalabsolution, was noch einigermassen nachvollziebar waere? Dann allerdings sollte man mal bei Al-Azhar ueber die Ursachen dieser „Abstimmung per Boot“ nachdenken und diese Menschen nicht kuenstlich zur „Biowaffe“ machen, denn so koennte man sowas interpretieren.

    Wirtschaftliche Fortschritte, politische und gesellschaftliche Reformen anstatt einer Fatwa nach der anderen (die Still-Fatwa hat Al-Azhar leider wiederrufen), das wuerde den Menschen helfen und den Islam wirklich staerken.

    Aber das geht ja ueber die Koepfe dieser Rauschebartintelektuellen hinaus…

  31. #48 Wir haben Reisefreiheit, Müslimann. Wem es nicht gefällt, der darf gehen.

    Das gilt jetzt mal ausnahmsweise nicht für die exzellent ausgebildeten deutschen Akademiker und Handwerker, die scharenweise das Land verlassen, sondern genau denen, die Europa in Eurabien verwandeln.

  32. Es war an der Al Azhar Universität in Ägypten wo der damalige EU-Kommissions-Präsdident Romano Prodi meinte, dass die Zuerkennung für muslimische Einwanderer des aktiven und passiven Wahrechts bei Parlamentswahlen (!) in Europa, „absolut fundamental“ sei für die Integrierung der Moslems!rom

  33. @ # 27: das war schon immer so – die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche…
    Ein Blick in die Geschichtsbücher wird das schnell bestätigen…

  34. Al-Azhar ist die Super-Uni die immer wieder durch diese realitaetsnahen Fatwas auffaellt.

    Die Still-Fatwa ist inzwischen ungueltig. Kein Fehler von Al-Azhar, sonder nur eine Einzelaktion einer ihrer Superintelektuellen (http://www.islaminstitut.de/Nachrichtenanzeige.55+M57f29759c19.0.html):

    —————————————–

    Al-Azhar Universität erklärt die Fatwa zum Stillen der Erwachsenen für ungültig

    Die Fatwa soll nur für eine bestimmte Frau geschrieben worden sein

    (Institut für Islamfragen, dh, 16.11.2007) Dr. Is’at ‚Atiya, Leiter der Abteilung für Überlieferungs(Hadith)wissenschaften an der Fakultät für Religion der Al-Azhar Universität in Kairo, hat im Laufe des Monats Juni 2007 seine berühmte Fatwa zum „Stillen von Erwachsenen“, nach der Erwachsene durch Stillen eine Verwandtschaftsbeziehung herstellen können, für ungültig und als eine „rein persönliche Auslegung“ erklärt.

    Das höchste Gremium der Lehrstätte der Al-Azhar hat verlauten lassen, dass diese Fatwa den Ruf der Al-Azhar beeinträchtige. Außerdem sei diese Fatwa vom Propheten des Islam, Muhammad, nur für eine bestimmte Frau, nicht für alle muslimischen Frauen, vorgesehen gewesen.

    Dr. Mabruk ‚Atiya, Dozent an der Fakultät für islamische Forschung der Al-Azhar Universität, erklärte, es sei bewiesen, dass die betroffene Frau ihre Muttermilch in eine Tasse gefüllt habe. Ihr (erwachsener) Adoptivsohn habe die Milch dann aus der Tasse getrunken. [Vgl. die Meldung vom 27.08.2007 auf http://www.islaminstitut.de]

    Quelle: http://www.radiosawa.com/arabic_news.aspx

    Kommentar: Diese Erklärung ist aufsehenerregend, denn:

    – Sie besagt, dass der Befehl Muhammads zum Stillen von Erwachsenen nur für einen einzelnen Fall gültig gewesen sei. Diese Interpretation widerspricht mehreren anderen Überlieferungen, die besagen, dass ‚Aischa, Muhammads Lieblingsfrau, ihren Nichten das Stillen von Erwachsenen empfohlen habe, die jedoch keinen Mann stillen wollten.

    – Prominente muslimische Geistliche wie Muhammad Nasser Al-Albani haben versichert, es gebe keine vertrauensvollen Quellen des Islam, die besagen, die Muttermilch müsse zuerst in eine Tasse gefüllt werden. Es sei vielmehr so, dass der Mann direkt aus der Brust der fremden Frau Milch trinken solle [mit dem Ergebnis, dass er sich mit dieser Frau allein in einem Raum aufhalten darf, ohne dass diese Frau sich wie bei einem sonstigen Zusammensein mit einem nichtverwandten Mann verschleiern muss].

    Quelle: albrhan.org/portal/index.php?show=sounds&action=play&id=12#261

    – Selbst Dr. Mabruk ‚Atiya hat mehrmals in Fernsehinterviews im ägyptischen Fernsehen versichert, dass Muhammads Ehefrau, ‚Aischa, ihren Nichten befohlen habe, jeden (erwachsenen) Mann, der sie besuchen wollte, zu stillen. ‚Atiya fuhr fort, dieser göttliche Befehl sei in den vertrauensvollsten Überlieferungssammlungen von al-Bukhari und Muslim erwähnt.

    —————————————

    Da wundert uns der aktuelle Zustand der islamischen Welt nicht mehr!

    Vielleicht sollte sich Al-Azhar mehr um die Gegenwart kuemmern (z.B. Ausgleich Religion und Moderne) anstatt sich mit den „Gewohnheiten“ eines sexuell etwas eigenwilligen Propheten aus dem 7. Jahrhundert im Detail zu befassen.

  35. Der Autor ist Rassist und Nazi. Sorry, Pawlow. Wenn das bei solchen Aussagen nicht dabeisteht, muß ich das immer selber abgeifern.

    Die Mullahs haben natürlich recht, die Immigranten SIND Eroberer für den Islam.

    Mohammed schuf den Mohammedanismus bereits damals im Sinne der Memetik, Analogie zur Genetik, wonach Ideen, Meme, sich wie Gene ausbreiten.

    Der migrierende Mohammedaner war von Mohammed als Träger der Mohammedanismus-Idee geplant und gedacht.

    Es geht darum, die Hirnpest Mohammedanismus per Träger der Meme über die Welt auszubreiten. Und genau so funktioniert es, das haben die ägyptischen Terroristen richtig erkannt und dankenswert klar gesagt, wenn natürlich auch unbeabsichtigt klar, es ging ja nur darum, noch mehr Terroristen zur Immigration nach Europa zu motivieren durch ihre Heiligsprechng, nicht darum, ihre Mordabsichten zu offenbaren: der Mohammedaner wuselt überall über die Welt und dienst dabei der Ausbreitung des terroristischen Gedankenguts. Es ist dabei unerheblich, was seine Motivation ist: wo 1 Mohammedaner ist, kann er jederzeit verhetzt werden, instrumentalisiert zum Terror, oder er muß eben mit seiner eigenen Ermordung rechnen, da fällt die Wahl nicht schwer. Siehe sudden jihad, das ist kein Zufall.

    Nicht meine Phantasie – bitte Memetik googeln.

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