Der von den revolutionären Massen bestrafte Unternehmer sieht seinen Fehler ein, Geschäfte mit den Kräften der Konterrevolution gemacht zu haben, und stimmt seiner Enteignung mit dem Ausdruck größten Bedauerns zu. Klingt wie China während der Kulturrevolution, ist aber Löhne (Westfalen) 2008.

Die Neue Westfälische Zeitung berichtet:

An den 1. Mai denkt Stefan Budde, Geschäftsführer der Firma Scheer-Omnibusbetriebe, mit Schrecken zurück. „Das war der pure Horror.“ Ohne das Wissen des Unternehmens hatte ein Neonazi zwei Busse für eine Fahrt zu einer Maikundgebung nach Hamburg gemietet. Das Ergebnis: Die Busse wurden durch linke Gewalttäter schwer beschädigt, weil in ihnen die Neonazis befördert wurden.

„Hätte ich gewusst, dass wir Nazis transportieren, hätten wir den Auftrag abgelehnt“, sagt Budde. Angemeldet worden sei von einem „sehr freundlichen Mann“ eine Fahrt für eine Gruppe zu einer Maikundgebung. Erst als die Gruppe mit dem Bus auf der Autobahn war, hat Budde von den rechten Fahrgästen erfahren. „Die Polizei hat angerufen und gefragt, ob ich wüsste, wen wir da fahren.“

Für die Busfahrerin, die neben einem Kollegen die Busse nach Hamburg fuhr, verlief die Fahrt zunächst normal. Sie hatte die Fahrgäste in Porta Westfalica, Bad Eilsen und Hannover eingesammelt. „Die waren ganz friedlich. Auffällig waren sie nur durch ihre schwarze Kleidung.“

Auf der Raststätte Brunautal wurden aus zwei Bussen dann acht Busse. „Die kamen von anderen Unternehmen – zum größten Teil aus dem Ruhrgebiet.“ Und so machten sich die Neonazis gemeinsam auf zur Kundgebung nach Hamburg.

Kurz vor Hamburg hat dann die Polizei die Kolonne abgepasst und nach Hamburg-Barmbeck geleitet. „Dort haben wir die Busse an einer großen Straße am Stadtpark abgestellt. Die Polizei hat uns gesagt, dass wir dort stehen bleiben sollen“, so die Busfahrerin. Was als vermeintlich sicherer Standort wirkte, entpuppte sich als Parkplatz am Rand der schweren Krawalle.

Gemeinsam mit ihrem Kollegen sei sie einen Kaffee trinken gegangen, als ein Anruf des Kunden kam, der die Busse gebucht hatte. Der Mann habe gesagt, er habe gehört, dass die Busse dort nicht stehen bleiben könnten.

„Schon von Weitem haben wir die Bescherung gesehen“. Die Frontscheiben, eine Heckscheibe und viele Seitenscheiben waren durch Steine stark beschädigt oder ganz zerstört. An die Busse hatten die Täter, die wohl aus dem linken Spektrum kommen, „Nazi Out“ (Nazis raus) geschmiert.

Die Busfahrerin ist froh, dass sie während des Angriffes nicht im Fahrzeug war. „Das möchte ich mir lieber nicht ausmalen, was da alles hätte passieren können.“ Sie habe dann sofort ihren Chef Stefan Budde in Löhne angerufen. „Bringt euch bloß in Sicherheit, wenn es geht mit den Bussen“, lautete dessen Rat. Die Busfahrerin hatte versucht, bei der Hamburger Polizei Hilfe zu holen. Vergeblich. „Die haben mir gesagt, dass sie wegen der Krawalle frühestens in ein paar Stunden kommen könnten.“

Gemeinsam mit ihrem Kollegen ist sie dann losgefahren. „Da wurde es nochmal richtig gefährlich. Plötzlich sprangen Demonstranten vor meinen Bus und schmissen Müllsäcke vor das Fahrzeug. „Ich bin aufs Gas gestiegen. Ich habe nur gedacht, wenn du jetzt anhältst, kommst du hier nicht heile raus.“ Nach diesem Erlebnis war die Gefahr gebannt, die Busfahrerin und ihr Kollege fuhren nach Löhne.

Noch während der Krawalle kam ein Anruf des Kunden. „Dumm gelaufen‘, hat der am Telefon zu mir gesagt und betont, dass ja nicht sie, sondern die Linken Schuld wären“, erinnert sich Budde. Stinksauer sei er, Budde, gewesen. Entsprechend fiel die Antwort aus. „Hätten wir gewusst, wer den Bus mietet, hätten wir den Auftrag nicht angenommen. Wie Sie nach Hause kommen, interessiert mich nicht. Ihre Privatgegenstände können Sie bei der Löhner Polizei abholen.“

Bei den Bussen sind 14 Scheiben zu Bruch gegangen. Budde schätzt den Schaden auf auf 20.000 Euro pro Bus. Die Busse sind wieder im Einsatz – an den 1. Mai wird sich Budde noch lange erinnern.

Wenn Sie ein Geschäft betreiben, sollte Ihnen die Geschichte eine Warnung sein. Denken Sie daran: Bevor Sie Waren oder Dienstleistungen verkaufen, haben Sie sich zu überzeugen, dass der Kunde eine einwandfreie politische Gesinnung hat. Im Zweifelsfall bitten Sie die örtliche Antifa (notfalls auch den DGB) um eine Vorabgenehmigung des Geschäftes und eine Unbedenklichkeitsbescheinigung (sog. „Persilschein“).

(Spürnase: Florian W.)

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81 KOMMENTARE

  1. Denken Sie daran: Bevor Sie Waren oder Dienstleistungen verkaufen, haben Sie sich zu überzeugen, dass der Kunde eine einwandfreie politische Gesinnung hat.

    Das gilt auch for eBay!

  2. Gibt es nicht das AGG? Und überhaupt: „… eine Fahrt für eine Gruppe zu einer Maikundgebung.“ Stimmt doch!

  3. „Stinksauer sei er, Budde, gewesen. Entsprechend fiel die Antwort aus. “Hätten wir gewusst, wer den Bus mietet, hätten wir den Auftrag nicht angenommen. Wie Sie nach Hause kommen, interessiert mich nicht. Ihre Privatgegenstände können Sie bei der Löhner Polizei abholen.”“

    Ist das jetzt antifasachistisches Die-Schuld-am-Anderen-Auslassen?

  4. Sowas nennt sich dann „unternehmerisches Risiko“.
    Wenn ich Busse an einem solchen Tag nach Hamburg fahren lasse, dann muss ich als Bus-Unternehmer wissen, dass es da nicht zum Blumen pflücken geht, sondern dass Randale angesagt ist – egal von welcher Seite!

  5. Hey, ich komm aus Löhne! Wusste gar net, dass der Budde da sitzt. Sauerei mit den Bussen!

  6. …ach deshalb, – und ich wunderte mich schon . Als ich heute morgen an der Kasse bei Pennie stand und von der Kassirerin gefragt wurde welche Partei ich denn wählen würde. – bevor sie meine Brocken auf dem Laufband durzog. …und ich dachte schon, sie sei irgendwie an mir interesseirt gewesen. ; – so eine Art nette Frage nachbarschafglicher Annmache für vielleicht mal später etwas mehr . *jetzt voll entäuscht bin*

  7. Wahrscheinlich ist das die gerechgte Strafe für fahrlässiges Befördern von Neonazis.

    Was wäre das für ein Aufruhr gewesen, wenn die Glatzkopfdeppen einen Bus mit Linksfaschisten mit Steinen beworfen hätten.

    So langsam denk ich, dieses Land hat seinen Untergang nicht nur selbst verschuldet, sondern auch verdient.

  8. Erstaunlich, dass die Polizei beim betreiber anruft und ihn informiert, wer da den Buss gemietet hat. Ob die bei linken Krawallmacheren auch die Reisebusunternemen angerufen haben, um die Fahrgäste zu denunzieren?

    Ich würde auch fast wetten, dass die Polizei nicht ganz unbeteiligt an der Zerstörung der Busse gewesen ist. Woher genau sollten linke Randalierer sonst wissen, dass die leeren Busse dort auf dem Parkplatz gerade ausgerechnet die der Neonazis waren, wo es immerhin tausende linker Gegendemonstranten gab, die auch in Bussen angekarrt wurden?

  9. Dann ist es wohl am besten, stets ein polizeiliches Führungszeugnis bei sich zu tragen, Scheisse ist nur, man bekommt es nicht ausgehändigt.

    Tja, dann bleibt nur das T-Shirt mit dem Aufdruck, “ Ich bin politisch korrekt „.

  10. Ich erwarte einen Bericht vom linken NDR über die Zerstörung durch die destruktiven Linken und wie es im Kampf gegen Links weiter gehen kann/soll.

  11. Die linken Grünen dirigieren wohl schon ordentlich rein, in die Hamburger Innenpolitik. Der alte Innensenator durfte ja auch nicht bleiben.

  12. Von wegen Kulturrevolution!
    Das ist LINKSFASCHISMUS, was Westfalen erreicht hat.

    Dank der Wähler, die zwar ständig und fleißig (und hirnlos) über die Zustände jammern,
    dann am Wahltag aber wieder in Demenz verfallen!
    🙁

  13. Auch wenn es mir vielleicht eine Moderation einbringt:

    Ersetzt Nazis durch Juden und Linke durch Nazis – und und ihr habt eine kleine Reichskristallnacht.

    Was für eine kranke Welt in der man diese Beriffe substituieren kann. Es ist zum kotzen.

    Um vorzugreifen: Ich relativiere nichts. Ich weise nur darauf hin daß eine pol. Minderheit (‚Nazis‘) sowohl von einer zahlenmäßig überlegenden, gewalttätigen pol. Gegenbewegung (Autonome/Linke) als auch dem Staat attackiert werden.

    Zu den ‚Andersdenkenden‘ gehören eben auch echte oder vermeintliche Nazis.

    Man muß derlei Organisationen argumentativ gegenübertreten, nicht gewaltsam. Man überlege nur von welcher Seite die Gewalt ausging und komplettiere das mit dem Bericht der Busfahrerin:

    “Die waren ganz friedlich. Auffällig waren sie nur durch ihre schwarze Kleidung.”

    Solche Zustände sind ein Skandal, selbst wenn es ggf. echte Nazis waren der Busunternehmer kann auf jeden Fall nichts dafür.

    Ein Afrikaner mit Reifenhandel, ein (oder mehrere) Busunternehmer, unzählige Privatleute und Kleinstunternehmer… wo sind die Spendenaufrufe?

    Ich verlange nicht mehr als der Gleichung
    Rechtsstaat = gleiches Recht für alle
    Geltung zu verschaffen.

  14. #6 Total meschugge (07. Mai 2008 23:31)

    So langsam denk ich, dieses Land hat seinen Untergang nicht nur selbst verschuldet, sondern auch verdient.

    Ich auch.

    Die Deutschen fahren sich wie 1914 und 1933 mal wieder selbst an die Wand.

    Wie kann man nur so bescheuert sein!?

  15. #12 Phoenix (08. Mai 2008 00:10)

    Zu den ‘Andersdenkenden’ gehören eben auch echte oder vermeintliche Nazis.

    Wieso gehören „vermeintliche Nazis“ zu den Andersdenkenden? Schließlich sind sie ja gar keine Nazis. Nur vermeintliche eben.

    #13 Ratio (08. Mai 2008 00:14)

    Die Deutschen fahren sich wie 1914 und 1933 mal wieder selbst an die Wand.

    Na, wenn du da mal nicht ein klitzekleines Bisschen übertreibst….

  16. #3 Kodiak (07. Mai 2008 23:16)

    Du bist nichts weiter als ein linkes, nazistisches A…

    Merke:

    Sozi = Nazi

    Schleich Dich.

  17. #15 ripo1234

    Wieso gehören “vermeintliche Nazis” zu den Andersdenkenden? Schließlich sind sie ja gar keine Nazis. Nur vermeintliche eben.

    Netter Versuch.

  18. Denke heute ist wieder ein Schwarzer Tag der Nation.
    Wenn Mann / Frau lesen darf welch Unrecht dem “ freien Bürger “ wiederfahren wird, wenn ein freier Gedanke nichts mehr zählt,
    dann befindeden wir uns …. im ?

    und Obacht dem geneigten Leser: Lasse walten Gutmut, um nicht in das Fadenkreuz des Staates zu gelangen,

    ……

    Wenn Du deine Kultur, dein Land liebst, bist du ein Subjekt, stellst Du dich Hinter dein Geburtsland, Deutschland, bist du ein Nazi…??

    Nun hier stehe ich ,Liebe mein Land, bin verunsichert, verprügelt worden, mehrmals.
    (niemals gebe ich auf, Ergo kommt an mein Grab)

    P.S. ein Zitat sei im Anschluss angeheftet.
    Wir Deutsche fürchten Gott, sonst nichts auf der Welt ! Bismark
    P.S. Lasst euch nicht belügen…

  19. @15 ripo1234

    #13 Ratio (08. Mai 2008 00:14)
    Die Deutschen fahren sich wie 1914 und 1933 mal wieder selbst an die Wand.

    Na, wenn du da mal nicht ein klitzekleines Bisschen übertreibst….

    Das hat Ratio schon ganz richtig erkannt.

    Arnulf Baring hat vor einiger Zeit in einer Talkrunde auf Phoenix die Ansicht geaeussert, dass Deutschland wiederholtermassen am kollektiven Realitätsverlust gescheitert sei:
    Kaiserreich, Weimar, Nazi-Diktatur.

    Und die Deutschen haben offensichtlich mehrheitlich schon seit längerem mal wieder den Bezug zur Realität und die Bodenhaftung verloren.

    Deutschland gleicht einem Zug, der mit beängstigender Geschwindigkeit auf einen Abgrund zurast, die Zugführer sind besoffen von sich selbst und legen einen Scheit nach dem anderen nach, und die berauschten Fahrgäste jubeln.

    Ich kann es den wenigen Fahrgästen, die noch bei Verstand sind, nicht verdenken, wenn sie bei voller Fahrt aus dem Zug springen.

  20. @19 Liegeamstrand:

    Wer sich pathetisch auf „Bismark“ beruft, sollte wenigstens seinen Namen korrekt schreiben können.

  21. #21 Pingpong (08. Mai 2008 00:53)

    wenn das wichtig für dich ist …

    Die Verwaltung war schon immer …

  22. @#4 Kodiak

    Sowas nennt sich dann “unternehmerisches Risiko”.
    Wenn ich Busse an einem solchen Tag nach Hamburg fahren lasse, dann muss ich als Bus-Unternehmer wissen, dass es da nicht zum Blumen pflücken geht, sondern dass Randale angesagt ist – egal von welcher Seite!

    Ganz reizende Auffassung von privaten Eigentumsrechten, die Du da an den Tag legst.
    Aber Sozialisten wie Du haben ja eh keinen Bezug zum Privateigentum.

  23. @pinkponk LÖL

    geh ins bettel .. und versuch nicht andauernd, stress zu machen —
    ( Passt das besser ) ?

  24. die Deutschen haben offensichtlich mehrheitlich schon seit längerem mal wieder den Bezug zur Realität und die Bodenhaftung verloren.

    bitte begründen :

  25. All meine Zeilen dienen nicht zur Verbreitung, zur puplikation, etc, sind ohne meine schriftliche Einwilligung, nicht zu veröffentlichen.

  26. Da empfehle ich doch bei der nächsten Bundestagswahl die Linkspartei zu wählen. Dann wird unser Untergang wenigstens kurz und schmerzlos…

  27. #20 Pingpong (08. Mai 2008 00:52)

    Deutschland gleicht einem Zug, der mit beängstigender Geschwindigkeit auf einen Abgrund zurast, die Zugführer sind besoffen von sich selbst und legen einen Scheit nach dem anderen nach, und die berauschten Fahrgäste jubeln.

    Ich kann es den wenigen Fahrgästen, die noch bei Verstand sind, nicht verdenken, wenn sie bei voller Fahrt aus dem Zug springen.

    Sehr schön auf den Punkt gebracht, Pingpong.

    Danke!

  28. #17 Ratio
    Du zeigst mir fast jeden Tag aufs Neue Dein geistiges Niveau – musste nicht mehr, ich weiß es doch längst…

    #23 Pingpong
    Erstens sind diese Busse meistens kein Eigentum der Busunternehmer, sondern die Dinger sind geleast.

    Zweitens wiederhole ich: Wenn ich als Unternehmer meine Busse vermiete, um damit zu den Maikundgebungen nach Hamburg zu fahren, dann ist mir das Risiko bekannt. Schließlich gibt es diese Randale dort jedes Jahr. Wenn dann mit den Fahrzeugen etwas passiert, ist das sein Pech, denn die Schäden wären dadurch zu vermeiden gewesen, dass er den Auftrag abglehnt hätte. Dabei ist es völlig irrelevant, wen er da transportiert hat.
    Alternativ hätte er auch mit seinen Kunden vorher vereinbaren können, sie relativ weit außerhalb des „Krisengebietes“ abzusetzen und wieder aufzunehmen.

    Es ist zwar ärgerlich, was da passiert ist, aber er trägt einen erheblich Anteil Mitschuld, und das wird ihm sicherlich auch die Versicherung erklären!

  29. @25 Liegeamstrand:

    Also wenn ich Dir nun speziell dazu noch eine ausführliche Begründung liefern soll, dann hast Du offenbar die letzten 15 Jahre im Wachkoma verbracht.

    Aber ich will Dir ein kurzes Beispiel geben:

    Der deutsche „Sozialstaat“ greift den Bürgern inzwischen so tief in die Tasche, dass man unser System nach ökonomischen Massstäben eigentlich bestenfalls als realexistierenden Sozialismus, wenn nicht sogar als Vorform des verwirklichten Kommunismus betrachten darf.

    Ein „Normalverdiener“ mit einem Bruttogehalt in Höhe EUR 2.000,- leistet eine Realabgabenquote von über 70%(!).
    Von dem verbleibenden Restbetrag sind dann noch nicht einmal die Wohnung und die Nahrungsmittel bezahlt.

    Quelle einer Modellrechnung:
    http://www.zingel.de/taxes03.htm

    Soweit so schlecht.

    Und wie reagiert die Mehrheit der Deutschen auf diesen Umstand?

    Sie wählen mehrheitlich sozialistische Parteien: SED/Linke, SPD, die Grünen, NPD (ja, auch die sind sozialistisch orientiert), und selbst CDU/CSU sind inzwischen mehrheitlich ein sozialistischer Wahlverein.

    Die Bürger wählen also genau die Parteien, Konzepte und Politiker, die ursächlich für die vorliegenden Probleme verantwortlich sind.

    Ich könnte hier ellenlang Beispiele für die kollektive Gehirnerweichung meiner Landsleute aufzählen, aber wenn Du es bis hierhin nicht verstanden hast, dann wäre das ohne sinnlos.

  30. @30 Kodiak

    Erstens sind diese Busse meistens kein Eigentum der Busunternehmer, sondern die Dinger sind geleast.

    Hohoho, was ist das denn für ein Unfug?
    Die Busse sind geleast, also gehören sie niemandem, niemand ist also geschädigt worden?
    Hohohohohoho…

    Zweitens wiederhole ich: Wenn ich als Unternehmer meine Busse vermiete, um damit zu den Maikundgebungen nach Hamburg zu fahren, dann ist mir das Risiko bekannt.

    Seit wann bin ich denn als Busunternehmer dazu verpflichtet, mir vorab von mir gegenüber seriös auftretenden Kunden eine ausführliche Erklärung darüber zu verlangen, wozu sie diese Reise nach Hamburg antreten?

    Vielleicht wohnst Du ja in einem Kuhkaff, in das sich nicht viele Leute verirren, aber Hamburg ist hingegen die zweitgroesste Stadt Deutschlands, diese Stadt wird täglich von vielen Bussen mit vielen Besuchern angefahren, ist also bei der Fahrt zwingend zu vermuten, es müsse sich um Nazis handeln?

    Aber womöglich findest Du es ja ohnehin unerhört, dass man als Busunternehmer etwaigen Kunden in diesem Land ohne vorherige Gesinnungsüberprüfung einen Bus vermieten darf?

    Schließlich gibt es diese Randale dort jedes Jahr.
    Wenn dann mit den Fahrzeugen etwas passiert, ist das sein Pech, denn die Schäden wären dadurch zu vermeiden gewesen, dass er den Auftrag abglehnt hätte.


    Wieso hätte er den Auftrag denn ablehnen sollen?

    Ach so, ich hatte vergessen:
    Der Unternehmer ist ja nach Deiner Auffassung verpflichtet, sich vor Geschäftserbringung ein Gesinnungszeugnis über die Kunden ausstellen zu lassen.

    Ich bin übrigens auch selbständig, wo kann ich denn dieses Kodiak-Gesinnungszeugnis abholen?
    Bekomme ich das bei Dir direkt?
    Oder muss ich mich dazu erst Mitglied der Antifa werden?

  31. @ Liegeamstrand

    Auf wessen Kosten Liegeamstrand am Strand liegt oder doch wohl korrekt schmarotzt, das frage ich erst gar nicht.

  32. Du bist hier eben niemandem gewachsen, Kodiak.

    Man lacht nur über einen Troll wie Dich.

  33. Nicht einmal 10% der Deutschen wissen folgende Frage richtig zu beantworten:

    „Wer sorgt für Arbeitsplätze ?“

    Die DeppInnen „denken“ doch tatsächlich…. ach nee ich sag nix mehr dazu…

    Nicht einmal 10%!

    Wer es nicht glaubt, kann bei Allensbach nachfragen.

  34. #32 Pingpong
    Mein Hinweis hinsichtlich des Leasing bezog sich auf Deinen vorherigen Einwand bzgl. des PRIVATeigentums des Busunternehmers. Selbstverständlich haben die Busse einen Eigentümer.

    Vielleicht solltest Du auch mal den Artikel genauer lesen. Daraus geht nämlich klar hervor, dass der Unternehmer das Ziel der Fahrt kannte.
    Übrigens: Das mit dem Kukaff stimmt. Duisburg hat nur rund 500.000 Einwohner…

    Außerdem hatte ich auch geschrieben, dass es in dem Zusammenhang völlig egal war, wen er transportierte. Wichtig war alleine das Ziel.
    Versuch doch bitte mal, etwas genauer zu lesen, bevor Du hier Quatsch absonderst!

    Und warum er den Auftrag hätte ablehnen sollen, hatte ich längst erklärt: Weil das Ziel zu risikobehaftet war!

    Das Du da wieder einen Gesinnungskram draus bastelt, ist Dein persönlicher Spaß. Ich zumindest hatte kein Wort dazu erwähnt.

    Zur Gedächtnisstütze zitiere ich mich mal selbst:

    Dabei ist es völlig irrelevant, wen er da transportiert hat.

    Mir da linkes Denken vorzuwerfen, ist ebensolcher Blödsinn. Im Gegenteil: Ich sehe die Geschichte unternehmerisch als Risiko/Gewinn-Abwägung. Schlimm, dass ich Dir als Selbstständigem das erklären muss!

  35. Und Dir

    #36 Kodiak (08. Mai 2008 02:18)

    kann ich nach allem nur bestätigen, daß Du nicht ganz dicht bist.

  36. Zitat aus Wikipedia:

    Ratio ist ein lateinischer Begriff und wird häufig mit Vernunft oder Verstand übersetzt.

    Scheint bei Dir beides Lichtjahre entfernt zu sein…

  37. Ich frage mich wie es bei den Demos gegen Islamisierung läuft, kann man da auch nicht per Bus hinfahren weil man überfallen wird?

    spontaner Vorschlag: Jemand gründet eine Firma, least ein paar Buse, finanziert von einer linkslastigen oder staatlichen Bank (z.B. DB), und erklärt im Schadensfall Konkurs. Naja, wahrscheinlich nicht realisierbar. Vermutlich muss man einfach auf die Fahrzeuge aufpassen, und sich die Angreifer vornehmen.

  38. Soeben habe ich bei Google nach „Scheer-Omnibusbetriebe“ gesucht; einziger Treffer war der oben erwähnte Artikel der NWZ. Ich hätte dem Herrn Geschäftsführer gern mitgeteilt, wie verärgert ich darüber bin, dass er mich dazu zwingt, Partei für Leute zu ergreifen, mit denen ich überhaupt nichts am Hut habe. Offenbar glaubt der Herr Budde, er könne seine lupenreine demokratische Gesinnung allein dadurch beweisen, dass er Leuten, die ohnehin allenthalben als Unpersonen gelten, eine ausgesprochen miese Kundenbehandlung zuteil werden lässt. Auffallend ist, dass die Kunden des Unternehmens im Artikel ganz selbstverständlich als „Nazis“ tituliert werden, während niemand auf die Idee käme, den steinewerfenden „Schwarzen Block“ der „Autonomen“ als „Kommies“ zu bezeichnen. Bei Wilhelm Busch (nämlich in „Tobias Knopp – Abenteuer eines Junggesellen“) ist noch der schöne Terminus „Inter-Nazi“ für linke Menschheitsbeglücker zu finden; gerechterweise hätte der Verfasser des oben zitierten Artikels ihn statt „Demonstranten“ verwenden müssen.

  39. #28 Mr.Hagen

    Eben… BTW 2009 – RTot-Rot-Grün übernimmt die Regierung…

    Mit Vollgas in den Untergang… lieber ein Ende mit Schrecken, als ein 20 jähriges Dahinsiechen und langsames sterben…

    Ontopic:

    Der Artikel zeigt sehr schön, wie weit verbreitet die Gesinnungsjustiz in Deutschland ist.

    Alles was wir heute sehen, können wir 1:1 auf den Zeitraum 33-35 übertragen.

  40. #30 Kodiak (08. Mai 2008 01:19)

    Erstens sind diese Busse meistens kein Eigentum der Busunternehmer, sondern die Dinger sind geleast.

    Zweitens wiederhole ich: Wenn ich als Unternehmer meine Busse vermiete, um damit zu den Maikundgebungen nach Hamburg zu fahren, dann ist mir das Risiko bekannt. Schließlich gibt es diese Randale dort jedes Jahr. Wenn dann mit den Fahrzeugen etwas passiert, ist das sein Pech, denn die Schäden wären dadurch zu vermeiden gewesen, dass er den Auftrag abglehnt hätte. Dabei ist es völlig irrelevant, wen er da transportiert hat.

    Für diese unterirdisch-dummen Sprüche kämst du in jedem anderen Rechtsstaats in den Knast.
    Eine derart abstruse und pathologische Rechtsauffassung habe ich in meinem ganzen bisherigen Leben noch nicht gelesen.

    Obwohl es zwar ziemlich sinnlos ist, gegen solch perverse Ansichten anzuargumentieren – und auch ohne für diese Schwarzgekleideten Partei zu ergreifen – nur kurz ein paar Argumente:

    1. Wir leben (noch) in einem Rechtsstaat, in dem ein Busunternehmer das zu tun hat, was seine Kundschaft von ihm verlangen kann, nämlich eine Busfahrt zu unternehmen. Die einzige Einschränkung hierfür wäre die Aufforderung eines prospektiven Kunden zu einer Straftat, aber diese lag ja nicht vor (soweit ich weiss, ist die NPD noch nicht verboten und ist somit eine legale Organisation).
    Aber die politische, religiöse oder sonstige weltanschauliche Ausrichtung seiner Kunden geht ihn einen feuchten Staub an, solange sich seine Gäste an die Beförderungsregeln halten und ihm nicht den Bus vollkotzen.

    2. Auch deine verknoteten Gehirngänge müsste das Faktum erreicht haben, dass es in Deutschland ein Grundrecht zur (friedlichen und genehmigten) Demonstration gibt. Und solange dieses Recht gilt, kann und muss ein Busunternehmer davon ausgehen, dass eine Demonstration friedlich verläuft, zumal seine Kunden ja keinerlei Anstalten zu physischem Terror machten.

    3. Wir befinden uns (noch) nicht in einer Bananenrepublik (obwohl wir uns unübersehbar rapide einer solchen annähern) und müssen daher davon ausgehen, dass eine Reise in eine unserer größten, schönsten und bedeutesten Städte ja noch möglich sein muss, ohne gepanzerte Fahrzeuge benutzen zu müssen.
    Wenn dann am Zielort irgendwelche durchgeknallte Irre das Fahrzeug beschädigen, sind diejenigen Verursacher Rechtsbrecher und gehören so lange hinter Schloss und Riegel, bis alle durch sie verursachten Schäden wieder beglichen wurden.

    Und letztere waren doch wohl deine linken Gesinnungsgenossen, oder wie sehe ich das?
    Und du versuchst nun, das Verursacherprinzip auf den Kopf zu stellen, oder wie?
    Der Bus war der Angreifer, oder wohl oder was?

    Meine Güte, wie ist dieses Land verkommen!

  41. Diese ganzen unsinnigen und destruktiven Mai-Krawalle sind langsam echt nicht mehr zu verantworten.

    Wenn es nach mir ginge, dann würden da nicht Wasserwerfer zum Einsatz kommen, sondern scharfe Waffen, und zwar vollautomatische.
    So offen wie die in den Straßen langspazieren, kann jede Kugel nur den Richtigen treffen.

    Wenn dann den nächsten Tag in der Zeitung stehen würde „200 tote Rot-Faschos (Anti-Faschisten, dass ich nicht lache) bei Maikrawallen“, dann würde die Scheisse vielleicht den nächsten Mai mal ausbleiben.

    Wenn man ein Omelette will, dann muss man ein paar Eier zerschlagen, und die Kerle fordern es ja geradezu heraus. Es wird Zeit, dass Handlungen wieder Konsequenzen nach sich ziehen.

    „Der Preis der Freiheit ist stetige Wachsamkeit“, John Philpot Curran, Irland

  42. Der Bus-Betreiber hat doch echt nicht mehr alle Hühner auf dem Balkon…
    Aber ich wette, das kommt bei den Lesern genau so rüber, wie es beabsichtigt ist:
    Die „Rechten“ sind schuld…
    Die „Linken“ haben sozusagen in Notwehr gehandelt…
    Der Arme Bus-Unternehmer hat es nur gut gemeint, ist doch förmlich „gelinkt“ worden…
    Bla, bla, bla…
    Schnief, der arme Unternehmer… Schnief, die armen „Linken“… Schnief, die arme Welt…

  43. Am Rande
    Die wirksamste Methode in Zukunft solche Krawalle zu verhindern:
    Einkesseln, alle Personalien feststellen, Schaden anschließend von der Stütze einbehalten…

  44. Lasst doch den armen Kodiak in Ruhe.

    Ich würde auch keine Nazis transportieren –
    weder Linke noch Rechte!
    Noch dazu wenn es zu einer „Maidemo“ geht.
    Das muß man sich doch im klaren darüber sein daß sich die ganze Freakshow gegenseitig
    massakriert.

    Übrigends habe ich bei den NDP Typen allen Ernstes Transparente gesehen mit: „deutsche Intifada“ – sagt doch alles!

    Natürlich kann ich mir als Unternehmer (ich bin einer) meine Kundschaft auch aussuchen – genauso wie der Kunde das Geschäft aussuchen kann.
    Genauso wie ich keine Islamofaschisten einstellen würde…

    p.s.: Gratulation an Israel! Was die Juden
    in kurzer Zeit geschaffen haben verdient alle
    Bewunderung.

  45. Es fällt mir regelmässig auf: Linke sog. ANTIFAs sind die Sturmtruppen. Die Weicheier von der rechten Szene müssen von der Polizei geschützt werden.

    Das Vermummungsverbot gehört mit härtesten Mitteln durchgesetzt.

  46. …eine durchwachsene Szenerie. Die Nazis sind scheisse aber rar. Die Zecken sind das gleiche , nur viele, …und die gehen dann gegen Nazibusse vor…
    …so ein Bus ist natürlich eine Gefahr von Rechts… Des Busfahrer sieht auch ganz schön nazimässig aus… – der erzählt was von Arbeitsverweigerung , so wie das sonst beim Arbeitsamt gesehen würde. Apropos : an der Aldikasse wird man noch nicht gefragt ob man Nazi ist, um, je nachdem, wie die Antwort lautet, dann die Fressalien ausgehändigt zu bekommen – oder nicht. Auch an der Pommesbude bekommt man noch Pommes, ohne Fragen nach seiner politischen Rechts-Ausrichtung beantworten zu müssen. ….letztere Fälle sind ganz schön beunruhigend, da hat das Netzwerk gegen Rechts noch eine Menge ackern.

  47. Hat das Busunternehmen nicht einen Vertrag abgeschlossen über Hin- und Rückfahrt?

    Wenn plötzlich keine Busse mehr da stehen und der mir mit solchen Sprüchen am Telefon kommt (Könnt sehn wie ihr zurückkommt, persönliche Sachen bei der Polizei abholen) hätte er am nächsten Tag einige Schadenersatzforderungen auf dem Tisch.
    Er könnte zwar Versuchen sich mit „höherer Gewalt“ rauszureden, aber die Busse sind doch eh zurückgefahren. Ob mit- oder ohne die zahlenden Kunden hätte da doch keinen Unterschied gemacht.

    Von Vertragserfüllung scheint der gute Herr also nichts zu halten.

  48. den Text des „Antidiskriminierungsgesetzes“ habe ich vorhin in die Schüssel eingelegt und seiner geziemenden Verwendung zugeführt. Ansonsten gilt: „die Straße frei, den roten Bataillonen“
    Die Frage ist nicht, wer einen Bus mietet, sondern ob er pünktlich zahlt und einen bestimmungsgemäßen Gebrauch davon macht. Die Verkehrung von Täter und Opfer ist eine Meisterleistung des BRD Politabschaums.

  49. Ich stimme Kodiak zu.

    Wie kann man so hohl sein, und seine Busse zu einer „Maikundgebung“ fahren lassen. Da muss man wirklich was am Sträußchen haben. Wahrscheinlich hat der Busunternehmer gedacht, er solle eine Gruppe Gewerkschafter nach Hamburg transportieren, damit diese dort für soziale Gerechtigkeit demonstrieren können. 🙂

    „Maikundgebung“, würg!

  50. Ich sehe bei der Polizei auch eine geringe, aber dennoch eine Mitschuld. Schließlich wurden die Busfahrer angewiesen, die Busse dort abzustellen. Als Staatsbürger muss man sich erstens den Weisungen der Polizei beugen und zweitens davon ausgehen können, das diese potenzielle Gefahrenquellen einschätzen können.

  51. “Die Polizei hat angerufen und gefragt, ob ich wüsste, wen wir da fahren.”

    Interessant, woher wusste die Polizei das wohl – ich vermute vom Verfassungsschutz.

    Bin echt kein Freund von Nazis, aber das hier geht klar zu weit – hier versuchen Staatsorgane die Bewegungsfreiheit von Personengruppen einzuschränken. Und an Beförderungsunternehmen werden, unter staatlicher Aufsicht, „Denkzettel“ durch linke Randalierer verteilt.

    Man wird sehen wohin sowas führt.

  52. Die Rumhackerei auf Kodiak geht zu weit. Es müßte doch möglich sein hier seine Meinung zu sagen ohne angepöbelt zu werden. Natürlich trägt die Polizei eine Mitschuld – aber weniger die Beamten vor Ort. Die wurden von der Kraft des Faktischen überrollt. Der Fehler liegt in der Planung des Einsatzes (Unterbesetzung) und natürlich letztlich am fehlenden politischen Willen den linken Mob in Schach zu halten.

  53. @#6 wolaufensie

    Ha! Genau! Ich denke auch immer, meine Kassierein will flirten, dabei versucht sie nur rauszubekommen, ob sie einem Rechtsextremisten Lebensmittel verkauft. Man kann gar nicht vorsichtig genug sein, heutzutage.

  54. Wenn Sie ein Geschäft betreiben, sollte Ihnen die Geschichte eine Warnung sein. Denken Sie daran: Bevor Sie Waren oder Dienstleistungen verkaufen, haben Sie sich zu überzeugen, dass der Kunde eine einwandfreie politische Gesinnung hat. Im Zweifelsfall bitten Sie die örtliche Antifa (notfalls auch den DGB) um eine Vorabgenehmigung des Geschäftes und eine Unbedenklichkeitsbescheinigung (sog. “Persilschein”).

    Nicht den Iman vergessen, auch seine Zustimmung ist zwingend erforderlich. Denn nicht nur Geschäfte mit unerkannten Nazis sind zu vermeiden, sondern auch mit unerkannten Juden, unerkannten Christen, unerkannten Homosexuellen ….

  55. #45 Axiom
    1. Gerade WEIL wir in einem Rechtsstaat leben, ist kein Busunternehmer gezwungen, einen Auftrag anzunehmen. Das Angebot zu einem Vertrag kommt dann nicht zustande – ganz einfach. Verwechsle das bitte nicht mit einem Taxifahrer, der eine Beförderungspflicht hat. Aber selbst die hat natürlich ihre Grenzen.
    2. Nochmals: Der Busunternehmer wusste, was jedes Jahr am 1. Mai da abgeht. Wenn er trotzdem von einer friedlich verlaufenden Demo ausgeht, ist er einfach nur naiv!

    So, und jetzt zitiere bitte die Stelle, an der ich die Randalierer in Schutz genommen habe. Darum geht es überhaupt nicht. Es geht darum, dass den Busunternehmer eine Mitschuld an den Schäden trifft.
    Wer freiwillig in ein Feuer springt, darf sich danach nicht darüber beschweren, dass seine Hose verbrannt ist!

    #50 Major Max & #55 Herr Froehlich
    Schön, dass Ihr meiner Argumentation folgen könnt. Einige andere User schaffen das nicht!

    #58 0815
    Gepöbelt wird immer dann, wenn man gegen sein Feindbild Argumente sucht, aber keine findet. Wer, so wie in anderen Threads, meinen Ansichten Fakten entgegenzusetzen hat, der hat keinen Anlass zum Pöbeln.
    Beleidigungen dieser Art sind immer ein Ausdruck von Hilfslosigkeit. Daher nehme ich das relativ gelasssen hin.

  56. @#61 Kodiak
    Da kann ich dir nur recht geben.
    Natürlich ist jeder für sein Handeln Verantwortlich und natürlich liegt die Schuld bei den Randalierern.
    Das ist aber kein Freifahrtschein für Infantilität.
    Schließlich sind wir alle mündige Bürger, die aus Erfahrung lernen. Und es dürfte inzwischen jedem klar sein, was auf einer Mai Kundgebung abgeht. Wenn die Polizei gleich im Vorfeld ein paar Hundertschaften vorbereitet, dann könnte das ein Indiz dafür sein, dass das ganze ein bisschen aus dem Ruder laufen könnte.
    Ich sag’s euch, worum’s hier geht. Der Busunternehmer hatte die Wahl zwischen einen lukrativen Auftrag ablehnen, oder das Risiko eingehen, dass etwas zu Bruch geht. Er konnte den Einnahmen nicht widerstehen und dachte, es wird schon gut gehen. Nun, es ging nicht gut. Er hat gepokert und verloren. So ist das Leben, vielleicht lernt er ja daraus.

    Wenn jemand ne teure Diamant Kette in aller Öffentlichkeit Stunden lang liegen lässt und hinterher ist sie weg, wer ist dann Schuld.
    Der Dieb, sicher, aber trotzdem muss sich der Besitzer sagen lassen, er hätte es wissen können.

    Freiheit bedeutet Verantwortlichkeit, das heißt ich bin frei, Entscheidungen zu treffen, muss aber auch die Konsequenzen tragen. Wir reden ständig über mündige Bürger, aber so bald es schief geht, müssen sie wieder geschützt werden. So funktioniert Freiheit aber nicht. Jeder kann so dumme Entscheidungen treffen, wie er will, so lange er die Konsequenzen dafür trägt. Wer seine Busse unbeaufsichtigt am Rande einer völlig außer Kontrolle geratenen Demo parkt, der handelt grob fahrlässig, das ist an der Grenze zum Vorsatz. Man kann nur hoffen, dass sich die Versicherung weigert den Schaden zu ersetzen, denn es kann nicht sein, dass die Allgemeinheit für die Dummheit einzelner haftet. Es reicht schon, wenn wir es bei den Politikern tun.

  57. #61 Kodiak (08. Mai 2008 12:13)

    1. Gerade WEIL wir in einem Rechtsstaat leben, ist kein Busunternehmer gezwungen, einen Auftrag anzunehmen. Das Angebot zu einem Vertrag kommt dann nicht zustande – ganz einfach. Verwechsle das bitte nicht mit einem Taxifahrer, der eine Beförderungspflicht hat. Aber selbst die hat natürlich ihre Grenzen.
    2. Nochmals: Der Busunternehmer wusste, was jedes Jahr am 1. Mai da abgeht. Wenn er trotzdem von einer friedlich verlaufenden Demo ausgeht, ist er einfach nur naiv!

    So, und jetzt zitiere bitte die Stelle, an der ich die Randalierer in Schutz genommen habe. Darum geht es überhaupt nicht. Es geht darum, dass den Busunternehmer eine Mitschuld an den Schäden trifft.
    Wer freiwillig in ein Feuer springt, darf sich danach nicht darüber beschweren, dass seine Hose verbrannt ist!

    Genau diese Aussagen sind symptomatisch für die schleichende Aufweichung unseres Rechtsempfindens und auch des Rechtsstaates!

    Wenn ein Busunternehmer schon damit anfängt, seine Auftraggeber nach Weltanschauung; Fahrziel und anderen subjektiven Kriterien auszusuchen, kann er ja demnächst ablehnen, Behinderte, Alte, Evangelen oder Katholiken, Japaner, Gesangsvereine oder was weiss ich zu befördern.

    Aber das ist nur eine Facette des Themas, über die man noch notgedrungen diskutieren könnte.

    Was aber Rechtsauffassungen im Stile „das hätte er ja wissen müssen“ betrifft, überschreiten solche Aussagen eine imaginäre Grenze.

    Genau diese Ausreden führen nämlich gerade die unseren gewalttätigen Kulturbereicherern so sehr gewogen Richter ein. Für mich eine schleichende Aushebelung des Rechtsstaats.

    Beispiele:

    – „Er hätte ja wissen müssen, dass man dieses oder jenes Stadtviertel meiden sollte…“

    – „Weshalb hat er die Begleiterin des Schlägers so lange (oder neugierig oder was auch immer) angeschaut. Er hätte doch wissen müssen, dass er dann eine aufs Maul kriegt…“

    – „Weshalb ist er auf einen Autobahnrastplatz gefahren; er hätte ja wissen müssen, dass man da nachts nicht anhalten sollte…“.

    Und diese verquere Rechtsauslegung könnten wir noch stundenlang weiterführen.

    Ich gehe davon aus, dass ich an jedem beliebigen Tag nach Hamburg fahren können muss, ohne mein Leben oder die Unversehrtheit meines Fahrzeugs zu riskieren.

    „Er hätte wissen müssen, dass man am 1. Mai keine Maiwanderung machen kann, weil im Wald jedes Jahr irgendwelche besoffenen Irren auf jeden Wanderer einprügeln?“

    ????

    Aber bitteschön, so doch nicht!

  58. #63 Axiom
    So wie jeder Gastronom das Recht (und im Sinne seiner gewünschten Gäste auch die Pflicht hat), sich seine Gäste auszusuchen, hat auch der Busunternehmer das Recht, zu risikoreiche Aufträge abzulehnen. Sollte man ihn dazu zwingen können, würde genau das passieren, was Du anprangerst: Der Rechtsstaat und das freie Unternehmertum wären außer Kraft gesetzt.
    Er hat gepokert und verloren, ganz einfach! Und damit sind wir wieder bei meinem schon im ersten Posting benutzten Begriff „unternehmerisches Risiko“.

    Wenn der Unternehmer beschließt, keine Leute mit Schnurrbärten, Schuhen über Größe 45, oder mit gestreiften Unterhosen zu transportieren, ist das seine Sache. Das ist nämlich genau die Freiheit, die Du da angeblich verschwinden siehst.

    Es gibt in jedem Geschäft kalkulierbare und nicht kalkulierbare Risiken. Dieses war eindeutig kalkulierbar!

  59. @Kodiak
    In einem Rechtsstaat müßte Dich die Stadt Hamburg wegen Beleidigung verklagen, wenn Du sie auf ein Zentrum der Linksfaschisten reduzierst. Was meinst Du wohl, wie viele Reisegruppen am Maifeiertag unabhängig voneinander eine schöne Metropole besuchen?

    Aber ich frage mich schon, in was für einem Staat ich lebe:
    > Die Busfahrerin hatte versucht, bei der Hamburger Polizei Hilfe zu holen. Vergeblich. “Die haben mir gesagt, dass sie wegen der Krawalle frühestens in ein paar Stunden kommen könnten.”

    Die Polizei kommt immer, außer wenn man sie braucht. Vor kurzem erst war hier eine Bericht über Polizisten, die untätig danebenstanden als jemand zusammengeschlagen wurde, und deren oberster Vorgesetzter meinte, das sei ganz richtig so, denn es habe ja das Risiko bestanden, die Täter könnten gewalttätig sein.

    Freier als in der DDR sind wir schon lange nicht mehr, nur haben da mehr Leute gemuckt, wenn die Einheitspartei Unternehmern vorschrieb, wen sie wohin fahren darf und wen nicht. Aber sicherer war man da — der normale Bürger genoß dort Schutz vor gewalttätigen Kriminellen und hier nicht.

  60. @Kodiak
    > Wenn er trotzdem von einer friedlich verlaufenden Demo ausgeht, ist er einfach nur naiv!
    Wenn er annimmt, daß der ausdrücklich von der Polizei zugewiesene Parkplatz nicht ausgerechnet mitten im Zentrum der Randale liegt auch. Und wenn er dazu glaubt, die vielen herangekarrten Hunterschaften unternähmen etwas, um unbeteiligte Bürger zu schützen, dann erst recht. Genau so verstand die Polizei ihre Aufgabe in der Reichskristallnacht.

    > Es geht darum, dass den Busunternehmer eine Mitschuld an den Schäden trifft.

    Hamburg ist sehr groß und hat sehr viele Parkplätze, an denen nichts passiert wäre. Wer hat die Busse genau dahin gewiesen? Und einer einzelnen Frau vorzuwerfen, sie hätte den Bus ihres Arbeitgebers bewachen müssen, wo hinzugehen die Polizei zu feige war, spottet jeder Beschreibung.

  61. Ja, und….wer glaubt noch, dass sich was ändert?

    Wurde auch nur ein einziger antifa-schläger-und-brandstifter-verein verboten?

    Ist jemand verurteilt worden für gewaltaufrufe wie
    Schlagt die Glatzen
    bis sie platzen!
    ?

    Oder ist auch nur ein einziger muselverein verboten worden, der tagtäglich gegen uns „christenschweine“ hetzt und mordstimmung erzeugt?

    Nein, unser kranker rolli hat gestern zwei vereine verboten, von denen nicht mal jemand was gehört hat. Verbieten anstatt zu widerlegen….typisch für eine diktatur!
    Bestens bekannt aus der ddr….auch die oben genannte zusammenarbeit von polizei und den vom staat geförderten provokateuren.

    Und dan nicht etwa
    Theo Retisch

  62. @Axel Berger

    Kodiak ist einer der schlimmsten hetzer und hätte bestens in das von ihm geschilderte schema des nazis gepasst.
    Du musst seine „rassistischen“ äusserungen nur mal ummünzen auf „kauft nicht bei juden“, dann weisst du, womit wir es in diesem staat und forum zu tun haben.

    Keinesfalls
    Theo Retisch

  63. Es steht dem Busunternehmer doch frei, die Polizei zu verklagen. Zum Glück leben wir ja in einem Staat, in dem das möglich ist.

  64. Posting #69 von mir richtete sich natürlich an Axel Berger

    #68 Theo Retisch
    Wenn Du für Deine Anschuldigungen noch irgendwelche Belege liefern könntest (Hetzer, zu den Nazis passend, „rassistisch“), dann könnte man Dich ja wenigstens ansatzweise ernst nehmen – aber so…

  65. Verbieten anstatt zu widerlegen….typisch für eine diktatur!

    Echt jetzt? Und warum lese ich dann diese Forderungen mit dem Verbieten hier laufend? Nun entscheidet Euch doch mal langsam, was Ihr wollt!

  66. Also ich muß ausnahmsweise auch mal Partei ergreifen für Kodiak und schließe mich #50 Major Max an.

    Ich würde auch keine Nazis transportieren. Egal ob da hinterher einer Steine wirft oder nicht. Ebenso wenig würde ich sogenannte Linke oder „Autonome“ (schade um das schöne Wort, dass es wegen dieser faschistischen Spinner so negativ besetzt ist) transportieren.

    Mir ist es auch scheißegal, ob die NPD verboten ist oder nicht, eine gewisse Gesinnung muß ich nicht mögen und dazu gehört die NPD ebenso wie die SED oder wie letztere sich momentan nennt.

    Daß hier von einzelnen ständig noch Partei für irgendwelche NPD-nahe Leute ergriffen wird, ist m.E. mit ein Grund dafür, dass die tägliche Besucherzahl dieser an sich wundervollen Seite wieder um 10.000-15.000 zurückgegangen ist.

    Der Feind meines Feindes ist eben nicht mein Freund und dass bei Links- und Rechtsfaschisten in Deutschland mit zweierlei Maß gemessen wird, ist zum Kotzen, aber noch lange kein Grund im Falle der NPD nach dem Motto zu verfahren „jeder hat das Recht zu demonstrieren, ist doch nichts dabei, ist doch nicht verboten“ usw.

  67. Wer glaubt, dass eine solche Behandlung wie die der Demonstranten seitens der Polizei und des Busunternehmers auf echte Neonazis beschränkt bleibt, ist hochgradig naiv.

  68. Wäre ich Busfahrer würde ich auch keine Nazis transportieren wollen, weder Neonazis, noch Internazis oder Muselnazis.
    Wobei letztere beiden Gruppen ja besonders bekannt für ihren fehlenden Respekt vorm Eigentum anderer sind – was dieser Fall ja auch wieder anschaulich bewiesen hat.
    Würde so eine Internationalsozialistische Krawallgöre mein Eigentum mit Steinen bewerfen, wüsste ich schon die passende Antwort zugeben…

  69. Euer Streit ist etwas zu ausladend.

    Fakt ist, der Staat in Form der Polizei schaut zu, wie Menschen und ihr Eigentum bedroht und fahrlässig verletzt werden, von links und Einwanderern.

    Was sollten da Klagen nützen??

    Und außerdem wissen wir alle, wie die ausgehen!

    Kodiak, ich würde gern wissen, wie man in Duisburg wohnen kann und immer noch soviel Verständnis für diesen kaputten Staat und die Linken haben kann.
    Wie kann man Wikipedia zitieren???!

    Man muss sich nicht immer ängstlich von allen vermeintlichen Rechts-Extremen distanzieren! Jedenfalls nicht hier im Forum, das anonym ist. Das muss man als Linker und gar als Anarchist (Linksextremer) auch nicht. Als solcher ja nicht mal auf der Straße, in den Medien oder bei der Polizei. Dass man es bezüglich rechts meint zu müssen, spricht Bände!

    Glaube auch langsam, dass es diese Menschen nicht anders verdienen…

  70. #77 RobertOelbermann
    Es ist ein altes Lied: Wikipedia ist immer dann scheiße, wenn es nicht die eigene Ansicht unterstützt. Ansonsten schaut jeder gerne dort immer mal wieder nach… 😉
    Außerdem kann man, um den Begriff Ratio zu erklären, auch tausend andere Stellen zitieren. Das ist ja nichts Kompliziertes.
    Nebenbei: Wikipedia ist meiner Ansicht eines der korrektesten Lexika, weil es der dauernden Kontrolle seiner Leser unterliegt.

    Zu Deiner anderen Frage: Ich habe für Ultras grundsätzlich kein Verständnis – egal, ob rechts oder links. Die Frage ist nur, wo „ultra“ beginnt. Ich sehe mich persönlich leicht links von der Mitte.

    Duisburg kann man dann sehr gut ertragen, wenn man begriffen hat, dass es noch viele Nuancen gibt zwischen schwarz und weiß. Und wenn man hinterfragt, statt pauschal zu verdammen.

  71. #50 Major Max (08. Mai 2008 08:29)

    p.s.: Gratulation an Israel! Was die Juden
    in kurzer Zeit geschaffen haben verdient alle
    Bewunderung.

    Idiot.
    In Israel leben Israelis jüdischen Glaubens, die den Staat aufgebaut haben.

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