Simbabwes Präsident ­Robert Mugabe ist einer der ärgsten Despoten ­Afrikas und diktatorisches Urgestein. Er ruiniert sein Land seit gut 30 Jahren und hat die ehemalige britische Kolonie von der „Kornkammer Afrikas“ zu einem Armenhaus verkommen lassen. Ein Jubiläum des Hungers, der Menschenrechtsverletzungen, der Inflation, des Wahlbetrugs, der Gewalt und der politischen Morde.


Der Blick schreibt
über die Zustände in Simbabwe, in dem die Arbeitslosigkeit bei über 80 Prozent und die Lebenserwartung unter 40 Jahren liegt:

Der ehemalige Freiheitskämpfer Mugabe fährt einen streng diktatorischen Kurs. Lässt Regierungskritiker töten, verfolgt Homosexuelle – für ihn „minderwertiger als Hunde und Schweine“. Und Schulkinder müssen Lobeshymnen auf ihren Präsidenten singen.

Simbabwe ist fest in Mugabes Hand – Wahlen sind nur eine Farce:

Auch bei den Wahlen kämpft der 84-Jährige mit kriminellen Mitteln. Behindert Wähler, lässt Oppositionelle verprügeln, verfälscht Resultate. In den vergange­nen Wochen wurden rund 90 Oppositionelle ermordet, Zehntausende aus ihren Siedlungen vertrieben.

Mugabes Macht sind in Simbabwe keine Grenzen gesetzt:

Er kontrolliert alle wichtigen Bereiche des Staats. Zu seinen engsten Verbündeten zählt er Chefs der Armee, der Polizei und der Geheimdienste.

Auch von außen wird der Diktator unterstützt:

Peking sichert sich so wichtige Bodenschätze. Südafrikas Präsident Thabo Mbeki fühlt sich dem ehemaligen Freiheitskämpfer verpflichtet. Und liefert weiterhin munter Strom nach Simbabwe.

Und wieder wurde Mugabe als Präsident in Simbabwe „gewählt“.

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85 KOMMENTARE

  1. Herzlichen Glückwunsch Rhodesien!
    Wenn bei Euch der Hunger so groß ist, dann baut einfach Lebensmittel auf den von Euch geplünderten Farmen der ehemaligen weissen Landwirte an. Wenn Ihr nicht wisst wie es geht, dann schaut doch mal in den Ruinen nach ob noch irgendwo ein Fachbuch für Agrarwirtschaft übriggeblieben ist.
    Nich heulen und die Hand aufhalten. Baut Euer Land wieder auf, gehört Euch ja jetzt alles.

  2. Wie ich schon des öfteren bemerkt habe:

    Afrika ist ein toter Kontinent. Vergessen!

    Seit 50 Jahren pumpen wir Abermilliarden an „Entwicklungshilfe“ in die dortigen Länder. Wirkung? Gleich Null.

    Mich interessiert Afrika wirklich nicht mehr.

  3. Mugabe ? War das nicht auch mal ein Liebling der 68er ?.

    Im übrigen ein typisches Beispiel wohin der Sozialismus führt. In Armut und Diktatur.

  4. wieviel menschen hat herr m. während seiner „amtszeit“ ermordert? wieviel tage würde herr m. noch überleben, wenn er die macht abgeben müsste? es würde ihn sein eigenes leben kosten, deswegen wehrt er sich bis aufs blut…

  5. und bob marley sang damals für ein freies zimbabwe…

    gut, dass er dieses trauerspiel nicht mehr mitkriegt

  6. #3 Roger (25. Jun 2008 10:10)

    Mugabe ? War das nicht auch mal ein Liebling der 68er ?.

    Im übrigen ein typisches Beispiel wohin der Sozialismus führt. In Armut und Diktatur.

    Nicht zu vergessen, antiweißer Rassismus.
    Weiße Farmer mit blühenden Farmen wurden „befreit“, die Weißen bedroht, enteignet, vertrieben, und die blühenden Farmen waren nach kürzester Zeit ruiniert, versteht sich.

  7. An Simbabwe kann man geradezu lehrbuchartig studieren, wozu der Sozialismus und die Despotie der Inkompetenten führt.

    Ein ähnliches Schicksal dürfte langfristig auch Südafrika bevorstehen.


  8. OT: Fußball Deutschland Türkei
    Wir erinnern uns:
    Die türkische Gemeinschaft in Deutschland demonstriert heute wieder einmal den mit Liebe, Freundschaft, Zuneigung durchwirkten Charakter unseres Volkes der ganzen Welt. Die türkische Gemeinschaft ist eine Gemeinschaft der Liebe, des Friedens, die türkische Gemeinschaft ist eine Gemeinschaft, die die Brüderlichkeit hoch hält. Die türkische Gemeinschaft und der türkische Mensch, wohin sie auch immer gehen mögen, bringen nur Liebe, Freundschaft, Ruhe und Geborgenheit mit sich. Haß und Feindschaft können niemals unsere Sache sein. Wir haben mit Streit und Auseinandersetzung nichts zu schaffen.
    ##########################################
    Heute Abend mal alle die Fotos und Kameras
    mitnehmen, wir wollen doch die ‚Liebe‘ und
    ‚Freundschaft‘ auch in Bildern festhalten,
    oder?
    ##########################################

  9. Geht eigentlich irgendjemand zum Public Viewing nach Frankfurt? Man könnte ja eine PI-Fan äh Fotogruppe machen oder ähnliches.

  10. Ich kann mich nur Tacheles anschließen.

    Afrika interessiert mich seit Ewigkeiten schon nicht mehr.Die Geschichte ist immer die selbe.Von Ländern welche die Menschen ernähren konnte zu Entwicklungshilfe empfangenden Diktaturen.

    Deswegen gibts von mir auch nur noch ein Stirnrunzeln wenn mal wieder ein Mitleidig guckender Mensch von mir eine ‚kleine‘ Spende für die armen Afrikaner haben möchte.

    Das nächste Land das den Bach runtergeht wird Südafrika sein.Da stimme ich Pingpong ebenfalls zu.

    Es ist keine Frage, auch vorher waren viele Länder kein Paradies für die dort lebende Bevölkerung, aber mal Hand aufs Herz…ist es jetzt groß anders ?

    In diesem Sinne
    Leopold

  11. #10 Espada (25. Jun 2008 10:24)

    Täuscht nicht, ein bisschen zu kurz, aber sonst?

    Mugabe hat übrigens einmal selbst über sich gesagt:

    Ich bin schlimmer als Adolf Hitler

  12. Selbst wenn man Mugabe beseitigen würde, würde nur ein sadistischer Diktator durch den nächsten abgelöst werden.
    So leid es mir auch für die Menschen in Afrika tut…aber Afrika ist verloren.
    Man sieht es am Beispiel Südafrika. Was habe ich mich für die Menschen dort gefreut als Südafrika endlich die Apartheid loswurde.
    Und heute??? Heute machen sie Jagt auf Fremde.

  13. …also sind wir uns einig keinen müden €uro für Zimbabwe…
    Hoffentlich kapiert die rote Heidi das auch.

  14. Afrika ist ein verlorenes Land. Die Abermilliarden Entwicklungshilfe, die von den „Ländern der ersten Welt“ seit Jahrzehnten da reingepumpt werden, sind rausgeschmissenes Geld, solange das an dortige „Regierungen“ oder Organisationen (also in die eigene Hosentasche der Machthaber) geht.

    Ich glaube, es ist auch nicht möglich, in Afrika größere Projekte anzustoßen, in denen die Afrikaner sich dann – nach einiger Zeit – selber weiterhelfen. Die Leute dort haben sich einfach daran gewöhnt – um es mal bösartig zu sagen – alles in den Arsch geblassen zu bekommen, anstatt sich selbständig zu entwickeln.

    Dazu kommt, daß sie in vielen Regionen zu sehr mit althergebrachten Stammeskriegen beschäftigt sind und nie gelernt haben, was Humanismus, Aufgeklärtheit und Zivilisation bedeutet.

    Hier kommt jetzt – wie üblich – der obligatorische Disclaimer:

    Nein, ich betrachte Afrikaner nicht als minderwertig oder Untermenschen. Früher habe ich sie wegen ihrer Lage sehr bemitleidet (kriegt man in der Schule ja auch so eingetrichtert – „die armen Negerkinder in der Diaspora…“), aber mittlerweile hält sich dieses in Grenzen, wenn ich sehe, welchen Fanatismus und welche Energieen in diesem Land für das Abschlachten ganzer Ethnien aufgewandt werden. Ach ja: und die UNO bzw. die „Restwelt“ hält dabei die Füße still…

  15. Die Gutmenschen werden sicher nie für eine Intervention plädieren Auch wenn selbst den unbeirrtesten Kolonialismusgegenern Mugabe unerträglich würde. Sie müssten sonst ihre Einstellung zur Irak-Intervention überdenken.

    Im Kontrast zum Irak dürfte Simbabwe allerdings leicht zu befrieden sein schätze ich.

  16. Er ruiniert sein Land seit gut 30 Jahren und hat die ehemalige britische Kolonie von der “Kornkammer Afrikas” zu einem Armenhaus verkommen lassen.

    So lange man dafür von westlichen NGOs mit Geld vollgestopft wird, wird sich daran auch nichts ändern.

  17. #16 halali

    Die Abermilliarden Entwicklungshilfe, die von den “Ländern der ersten Welt” seit Jahrzehnten da reingepumpt werden, sind rausgeschmissenes Geld […]

    Nehmen wir einen fiktiven afrikanischen Staat „X“ mit 50 Mio. hungernden Einwohnern. Und nehmen wir weiter an, daß wir über 20 Jahre hinweg Mrd. über Mrd. an Hilfsleistungen hineinpumpen.

    Was haben wir anschließend? Einen Staat „X“ mit 50 Mio. Einwohnern, denen es gut geht und die sich jetzt selbst versorgen können? Falsch. Wir haben einen Staat „X“ mit 200 Mio. hungernden Einwohnern, die sich überhaupt nicht mehr selbst versorgen wollen(!) und eine Herrscherclique mit prall gefüllten Schweizer Bankkonten und einer Privatarmee (alles auf Kosten der deutschen Steuerzahler).

  18. #8 Pingpong

    Ein ähnliches Schicksal dürfte langfristig auch Südafrika bevorstehen.

    Die Lage in Südafrika eskaliert doch jetzt schon. Und in diesem Land soll 2010 die Fußball-WM stattfinden? Sportlich, sportlich.

    Abgesehen davon, daß die Südafrikaner ihre Infrastruktur nie und nimmer fertig bekommen, bin ich jetzt schon auf die Zeitungsmeldungen gespannt, wenn eine Gruppe von Fußballfans in Johannesburg im falschen Stadtteil landet und am nächsten Tag im Straßengraben gefunden wird.

  19. Das tollste ist unsere „Bugethilfe“ wo ohne gebundenen Zweck Ländern Geld überwiesen wird. Das Geld unserer Steuerzahler für die dort herrschenden Clans. Die investieren das dann ganz sinnvoll wieder in London,Dubai, Monaco…

  20. Ironie an.

    Weiss gar nicht was ihr habt. Die Firma Siemens bietet doch (nicht nur) Afrikanern Top-Jobs.

    Siemens will künftig weniger weiße Manager
    Ein Chinese für das Chinageschäft und ein Inder für die Deals in Indien. Das wünscht sich der Siemens-Vorstandsvorsitzende Peter Löscher für die Führungsriege seines Konzerns. Zurzeit seien die 600 Spitzenleute bei Siemens überwiegend „weiße deutsche Männer“, sagt Löscher. Daran müsse sich dringend etwas ändern.

  21. Erst vor ein paar Tagen platzte einem im Interview der Kragen und nannte das Kind beim Namen : Es gibt keine armen Länder !! 80% der Entwicklungshilfe landet bei ca. 3% der Bevölkerung. Die lebende Bevölkerung ist arm, aber nochmals, arme Länder gibt es nicht – Basta. Bringt alles auf den Punkt. Und aus diesen Gründen geht uns Afrika mittlerweile am A…. vorbei.

  22. Normalerweise bin ich eigentlich überhaupt nicht an Auslands-Politik interessiert (ich interessiere mich generell wenig für Politik. Sind doch eh alles Idioten!), aber die Geschichte geht mir echt an die Nieren!

    Es ist an der Zeit, dass Mugabe fällt.
    Und wenn er nicht geht, muss er gestürzt werden, für ein freies Simbabwe.

    Aus ganzem Herzen und mit ALLEN Mitteln.
    Notfalls mit Gewalt…

  23. #1 Willi Gottfried (25. Jun 2008 10:09)

    Herzlichen Glückwunsch Rhodesien!
    Wenn bei Euch der Hunger so groß ist, dann baut einfach Lebensmittel auf den von Euch geplünderten Farmen der ehemaligen weissen Landwirte an. Wenn Ihr nicht wisst wie es geht, dann schaut doch mal in den Ruinen nach ob noch irgendwo ein Fachbuch für Agrarwirtschaft übriggeblieben ist.
    Nich heulen und die Hand aufhalten. Baut Euer Land wieder auf, gehört Euch ja jetzt alles.

    Da der Anteil an Analphabeten in Simbabwe mit etwas unter 10% im Afrika-Vergleich tatsächlich relativ niedrig ist, kann es am Können ja nicht liegen.
    Das Wollen ist das Problem. Als Mugabe die weißen Farmer vertrieben hat, hat er die Farmen ja nicht etwa den Farmarbeitern übergeben oder dafür gesorgt, dass Fachkräfte die Leitung übernehmen, sondern er hat die Farmen seinen Gefolgsleuten zugeschustert, die von Ackerbau und Viehzucht eben null Ahnung haben. Im Gegenteil wurden auch viele der schwarzen Farmarbeiter vertrieben, die sich ihren Lebensunterhalt jetzt z.B. in Südafrika verdienen.

  24. @ Tacheles, Leopold u.a.

    Wir koennen es uns nicht leisten, uns NICHT fuer Afrika zu interessieren!

    Der schwarze Kontinent wird von Nord nach Sued vom Islam ueberrannt und in 10 Jahren werden die afrikanischen Moslems die Preise fuer Rohstoffe aus Afrika genauso diktieren, wie sie es heute mit den Rohoelpreisen tun.

    Afrika braucht keine Entwicklungshilfe. Es muss re-kolonialisiert werden!

    Schaut Euch diesen Artikel und vor allem die Karte an!

  25. Ein Problem ist, dass Mugaba nicht konsequent boykottiert wird, sondern weiterhin lukrative Geschäfte tätigen kann und dabei – und bei der Unterdrückung der Bevölkerung – von Polizei, Geheimdienst und Armee unterstützt wird.

    Danke für den Bericht.

  26. Präsident Mugu steht in einer langen Tradition afrikanischer Kleptokraten und er wird ganz sicher nicht der letzte sein. Wie bereits einige Vorredner gesagt haben, ist bei diesem Kontinent Hopfen und Malz verloren.

  27. Afrika erinnert mich an Sonne, Safari und bunte Oasen. Ein wahrlich schöner Kontinent. Und Löwen und Elefanten und Zebras, und geheimnisvolle Völker mit spannender Kultur.
    Die haben alles dort! Warum beklagen die sich?

    Geld ist doch auch vorhanden, und wird zudem auch großzügig von unseren Ländern zusätzlich
    zugeschossen.. oder nicht?
    Ansonsten:
    Diamanten ohne Ende, Gold en masse..
    Was läuft bei denen eigentlich schief?

    Aber ein kleines Problem mit eventuell ..ähem
    Aufklärung (und Religionen?) haben die nicht oder?

    PS:
    Was haben die eigentlich weltbewegendes erfunden? Oje, das darf ich jetzt nicht sagen..

  28. Er ruiniert sein Land seit gut 30 Jahren und hat die ehemalige britische Kolonie von der “Kornkammer Afrikas” zu einem Armenhaus verkommen lassen.

    Weniger Kornkammer als eher vielmehr Tabakbeutel?

  29. Warum findet sich dort nicht einer, der dem bösen Spiel ein Ende macht? So schlimm kann’s also nicht sein. 🙁

  30. Immer diese erbärmliche scheinheiligkeit, weil das gedächtnis vieler wie ein sieb ist.

    Ja, ja, der böse Mugabe!
    Wie kam er überhaupt an den posten?

    Aus meinem archiv:
    „Seit 1962 regierte die Rhodesian Front (Premierminister 1964-1979 Ian Smith). Großbritannien weigerte sich, die Unabhängigkeit zu gewähren, solange die politische Gleichberechtigung der afrikanischen Mehrheit nicht gewährleistet war (Hört, hört !!!). 1965 erklärte sich Süd-Rhodesien, das nun den Namen Rhodesien annahm, einseitig für unabhängig und 1969 durch Annahme einer neuen Verfassung zur Republik.

    Mitte der 1970er Jahre erhielt die Nationalbewegung die Möglichkeit legaler Betätigung. Sie spaltete sich in zwei Hauptrichtungen. Der gemäßigte Flügel beteiligte sich 1978 an einer von Smith gebildeten Übergangsregierung. Die anschließenden Wahlen 1979 gewann Muzorewa; er wurde Premierminister und proklamierte die Republik Simbabwe-Rhodesien. Der Staat fand keine internationale Anerkennung. Der radikale Flügel der Nationalbewegung (Mugabe, Nkomo) lehnte jede Zusammenarbeit mit den Weißen ab und beteiligte sich nicht an den Wahlen. Die von ihm gebildete Patriotische Front führte von den Nachbarstaaten Sambia und Mosambik aus einen Guerillakrieg gegen die Regierung Smith und ihre Nachfolgerin. Auf britische Initiative kam es Ende 1979 zu Verhandlungen zwischen allen Beteiligten. Großbritannien nahm Rhodesien vorübergehend wieder unter Kolonialverwaltung (!!!!!). Am 18. 4. 1980 wurde die unabhängige Republik Simbabwe proklamiert.“

    Die globalisierer hoben den marxisten Mugabe, deutsche schreiberlinge bezeichneten ihn sogar als „intellektuellen“, in den sattel und erreichten ihr ziel: Simbabwe ist inzwischen am ende!

    Um eine hungersnot zu verhindern, erhielt das land inzwischen hilfslieferungen mais, obwohl die farmen der weißen tabak, baumwolle, zuckerrohr, tee, mais, weizen und südfrüchte für den export lieferten und für den einheimischen bedarf hirse, erdnüsse, hülsenfrüchte und reis anbauten und außerdem viehzucht, vor allem von rindern, betrieben. Inzwischen sind unzählige weiße farmer ermordet, die farmen zerstört und verödet. Und die ermordung und vertreibung der farmer geht weiter, ein großteil der farmen ist zerstört und der rest wird jetzt geschleift.

    Keinesfalls
    Theo Retisch
    wusste man doch, mit wem man es zu tun hatte.

    Die „Tagesschau vor 20 Jahren“ am 14.3.2008 zeigte Weizsäcker in Simbabwe:
    Weizsäcker lief mit Mugabe Hand in Hand durch die Menschenmenge.

  31. @36 Weiterdenker:
    Das kann nur „einer“ lösen, indem dieser „eine“ einen Hitman hinschickt und den die Sache klären lässt.

    Man kann nicht „einfach so“ die Politik ändern.
    Du siehst doch, was Mugabe mit seiner Konkurrenz macht..

  32. Deshalb ist jegliche „Entwicklungshilfe“ für afrikanische Staaten sinnlos.

    Die Menschen raffen es einfach nicht…

    @ Asmodean:

    Dies ist etwas überzeichnet. Zimbabwe hat das afrikanische Hauptnahrungsmittel Mais reichlich exportiert.

    Und heute hungern die Leute, angeblich…

  33. #38 baden44 (25. Jun 2008 12:16)

    Hast ja recht. Heute kann Simbabwe gerade mal 1/3 seines Maisbedarfes selbst decken. Hauptexportartikel, zumindest wertmäßig, war allerdings Tabak. Und dessen Produktion ist um über 70% gefallen.

  34. @#24 1Eternia

    Wie nennt sich diese Form der Staatführung noch gleich? Demokratischer Sozialismus, oder?

    Demokratischer Sozialismus ist doch, wenn eine Mehrheit von Faulen einer Minderheit von Fleißigen sagt: „So dann schuftet mal schön und schafft Wohlstand. Am Ende nehmen wir Euch das dann aber wieder weg. Wir wollen ja schließlich auch von was leben.“

    So habe ICH zumindest das SPD-Parteiprogramm verstanden.

  35. Hier kann man wahrlich gute Argumente sammeln.

    Die wollen jene die z.B. ordentlich Spenden zusammentragen und erschwindeln natürlich niemals hören. ..und noch viele viele andere.

    #27 Roberta
    Jawoll, politisch inkorrekte Tatsachen.
    #34
    (Psst) 4 Buchstaben

    WM 2010 ich kooooomme! lol

  36. Von den Stammesgebieten der Shona und Ndebele ueber die Kronkolonie Rhodesien, die Republic of Southern Rhodesia (RSR) bis zum Zimbabwe Mitte der 80er – und zurueck in die Steinzeit.
    Seit 2000 geht es so richtig bergab.

    Wer es sich leisten kann, verlaesst seine Farm und flieht/fluechtet nach RSA, AUS oder GBR –
    genau wie hier, wo im letzten Jahr 160.000 auswanderten, davon 80Proz Akademiker (AFAIK).

    Zur Lage in Afrika/Simbabwe schrub Michael Birnbaum in der SZ vom 12.7.2001 treffend:
    http://www.pi-news.net/2008/01/kenia-ist-kein-einzelfall-history-repeats-itself/#comments

    Es wirds Zeit, dass sich die Buendnisse und Institutionen der freien Welt nicht weiter von afrikanischen Bruderhilfeclubs wie dem SADC behindern und ad absurdum fuehren lassen, und sich um Darfour, Zimbabwe, Ruanda, Ethiopien etc kuemmern, anstatt Milliarden in unwillige
    Terroristenregime wie Palestina zu pumpen, plus Berater, Ausbilder und Kooperationen.

    Solange Politik aber Afrika vernachlaessigt,
    und die Regime machen laesst was sie wollen,
    entgegen allen UN-Chartas, Menschenrechte etc.
    ist wildes Geldgeben ohne Kontrolle umsonst.

    Michael Birnbaum bleibt aktuell.

  37. @1 W. Gottfried

    Du schilderst es drastisch! Aber genauso ist es! Ich kann mich gut erinnern, wie wichtig es war, die weiße Herrschaft wegzubekommen! Insbesondere die Europäer taten sich hervor! Normalerweise ist Selbstbestimmung auch was Gutes. Trotzdem war doch klar, daß die, die es übernehmen, Selbstversorger waren, Abzocker, die keine Strafttat scheuen, sich zu bereichern! Nun jammern alle! Ach wie schlimm! Kein Land allerdings ist bereit, Soldaten zu schicken und diesem Mörder den Garaus zu machen! So schlimm ist es offensichtlich nicht! Wenn dieser Mörder, der den Staat unterjocht, mal abnippelt, werden wir wieder die Gelder fließen lassen. Niemand weiß aber bestimmt, ob sich nicht neue Abzocker und Taschenvollstopfer etablieren, die gern unser Geld in Steueroasen bringen? Das ist keine gute westliche Politik, die Unterstützung nicht an einzuhaltende Bedingungen knüpft!

  38. Ich hasse es, dass ICH nichts machen kann, um die aktuelle Lage zu beeinflussen.

    Es kotzt mich richtig an.. 🙁

  39. Ein angolanischer Freund hat mir mal erklärt, wie das mit der Entwicklungshilfe mitunter funktioniert. Die Heidi sagt dann z.B. zu Mugabe: „Du unterschreibst mir eine Empfangsbestätigung über 20.000.000 $ und bekommst dafür 2.000.000, ok?“ Mugabe willigt ein, belommt 2 Mio. und Deutschland Heidi sonnt sich mit den anderen Betrügern im Sonnenschein der Gerechtigkeit und Güte. Ich kann das natürlich nicht nachprüfen, aber mein Freund ist glaubwürdig. Natürlich funktioniert die Güterentwicklungshilfe anders: wenn nämlich der Sack Weizen bei der Bevölkerung trotz Korruption usw. angekommen ist, macht er den Bauern um die Ecke arbeitslos.

  40. Warum marschiert die USA dort nicht ein und beseitigt den Despoten?
    Wär doch bestimmt ein Klax für die…

  41. Entwicklungshilfe ist grundsätzlich rausgeschmissenes Geld. Noch nie in der Geschichte hat Entwicklungshilfe einem afrikanischen Land langfristig geholfen. Kurzfristig mag es sein, aber langfristig bringt es überhaupt nichts, weil die Hilfe nicht in Infrastruktur und Bildung, sondern zu 90% in Waffen oder Schweizer Bankkonten fliesst.

    Im Gegensatz zu anderen sehe ich Afrika aber nicht als verlorenen Kontinent. Alleine, was dort an Bodenschätzen liegt, ist für Industriestaaten hochinteressant. Die Chinesen sind dort sehr aktiv, auch Amerikaner und viele europäische Staaten sind dort am explorieren. Der Kongo z.B. hätte eine rosige Zukunft aufgrund unvorstellbar grosser Bodenschätze. Man kann wirklich nur hoffen, man kriegt die verschiedenen Völker und Stämme unter einen Hut, wenn das auch in Afrika fast ausgeschlossen ist. Trotzdem sollte man es versuchen, es ist auch in unserem wirtschaftlichen Interesse.

  42. @43 – evenGER
    Doch, kannst DU. Besorg‘ Dir ein Flugticket.

    @44 – boanerges
    Das glaubst Du selber nicht, oder?

  43. Warum sollte ich das nicht glauben? Es sind schon viel unglaublichere Dinge in der Menschheitsgeschichte geschehen. Oder hättest Du vor 20 Jahren geglaubt, daß die BRD mal von Steinewerfern, Terroristen und Stasispitzeln und leistungslosen Dummköpfen regiert wird?

  44. Man könnte ja sagen Afrika interessiert mich nicht mehr, es ist sowieso alles verloren.

    Doch das Problem ist daß wir umso mehr Asylanten von dort abbekommen. Am Besten wärs doch dort würde es allen gut gehen und die Leute dort bleiben.
    Solange solchen Ländern/Diktatoren keine Konsequenzen drohen wird sich daran auch nichts ändern.

  45. Afrika könnte sich selbst komplett und die Welt zu einem großen Teil ernähren.

    Dass das in der Realität nicht so ist, daran sind die Kolonialmächte und die Amis schuld.

    Alles klar?

  46. An #40 Asmodean, der schreibt:

    „Heute kann Simbabwe gerade mal 1/3 seines Maisbedarfes selbst decken.“

    Und selbst dieses elend hat wieder vorteile für die, die vom elend in der welt leben.
    Woher kamen denn die massen von mais und anderen nahrungsmitteln, die nach simbabwe und in andere staaten afrikas gepumpt werden?

    „Die USA und Simbabwe haben sich darauf geeinigt, dass genetisch modifizierter Mais als Notlieferung in das ostafrikanische Land eingeführt werden kann.“
    http://www.radiobridge.net/www/archive066.html

    Erbärmlich, wenn ganze regionen nicht nur von hilfslieferungen abhängig sind, sondern dass man ungeniert den nahrungsmitteldreck, der woanders nicht gekauft wird, abladen kann, weil das elend so gross ist.

    Nicht mal
    Theo Retisch
    wird sich verhindern lassen, dass immer international operierende kräfte an dem elend ganzer völkerschaften interessiert sind.
    Und wenn man erst mal den hunger als waffe einsetzen kann, dann wird der wahre reichtum geplündert. Im simbabwe gibt es sehr viel zu holen, denn von größter wirtschaftlicher bedeutung ist der bergbau. Es werden chrom (5. stelle der welterzeugung), gold, asbest, kohle, platin, nickel, eisen und kupfer gefördert.

  47. #5 Philipp (25. Jun 2008 10:14)

    Du kamst mir zuvor.

    Ja, Mugabe ist ein schwarzer Rassist.!
    Aber ohne die verhassten Weißen läuft halt nichts mehr im Land.

  48. Afrika braucht uns und unsere Entwicklungshilfe nicht. Das ist nicht nru meine Meinung, sondernzunehmend auch die vieler gebildeter Afrikaner. Nur wenn Afrika seine Probleme selbst in den Griff bekommt, wird es auf Dauer auch diese Probleme vermeien können. Dazu gab es vor längerer Zeit schon einen Guten Artikel in der Stuttgarter Zeitung (und vielen mehr)

    http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/1507129

    Appell aus Kenia

    „Entwicklungshilfe stoppen“

    Besonders im Visier der Kritiker ist die Nahrungsmittelhilfe

    Nairobi – Unermüdlich tourt Bono um die Welt. Seine Bühne ist Afrika: Der U2-Frontmann fordert, dass die Reichen und Mächtigen ihr Versprechen halten und die Entwicklungshilfe verdoppeln. Über den irischen Rockstar mit der rosa Brille kann James Shikwati nur den Kopf schütteln. „Wir müssen die Entwicklungshilfe sofort und komplett stoppen“, fordert der kenianische Ökonom. „Wir können uns selbst helfen.“ 2001 hat der 37-Jährige deshalb in Kenias Hauptstadt Nairobi die Denkfabrik „Inter Region Economic Network“ (IREN) gegründet. Entwicklungshilfe, so lautet seine Argumentation, hat Afrika ärmer und korrupter gemacht und Bürokratie und Abhängigkeit gefördert.

    Auch wenn nicht jeder so radikale Forderungen stellt: Die Stimmen mehren sich, die Entwicklungshilfe einen Bärendienst für Afrika nennen. Mehr als 100 Milliarden Dollar flossen nach Angaben der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) allein im Jahr 2006 insgesamt von den reichen in die armen Länder – davon ein gutes Zehntel aus der deutschen Staatskasse. In den vergangenen vier Jahrzehnten hat Afrika insgesamt mehr als 500 Milliarden Dollar erhalten – etwa das Doppelte eines Bundeshaushalts. Doch der Erfolg lässt angesichts von Krieg, Krankheit und Hunger auf sich warten. Jeder dritte Afrikaner lebt Schätzungen zufolge unterhalb der Armutsgrenze.

    „Daran sind wir in erster Linie selbst schuld“, meint Shikwati. Aber die gewaltigen Finanzströme hätten Fehler wie Verstaatlichungen oder Machtmissbrauch noch verstärkt. Den Geldgebern gehe es auch nicht um Mildtätigkeit. „Sie zahlen aus strategischen Gründen, das war schon im Kalten Krieg so“, sagt er. „Heute geht es nicht mehr um Ideologie, sondern um den Zugang zu Märkten und Rohstoffen und um Vorherrschaft.“ Den Nichtregierungsorganisationen (NGO) wirft Shikwati Eigennutz vor. „Das ist ein richtiges Geschäft“, sagt er. „Sie sammeln für sich selbst Gelder ein, wir aber treten auf der Stelle.“ Statt zu helfen, schreckten die Hilfsorganisationen Touristen und Investoren mit einem negativen Image Afrikas ab.

    Besonders im Visier der Kritiker ist die Nahrungsmittelhilfe. „Damit zerstörst du die Menschen, denen du helfen willst“, sagt George Odo von der Hilfsorganisation CARE International, die jüngst Aufsehen erregte, als sie eine Nahrungsmittellieferung aus den USA zurückwies. „Oft wird genau das Korn oder Pflanzenöl, das man ins Land bringt, dort selbst angebaut. Und wir entmutigen die Farmer, weil sie mit den subventionierten Produkten nicht mithalten können.“ Nur bei Hungersnöten sei Nahrungsmittelhilfe richtig. „Sie sollte nicht der US-Regierung helfen, ihre subventionierten Produkte in Dritte-Welt-Länder zu bringen.“

    Nicht nur der amerikanische, auch der europäische Steuerzahler greift für Subventionen seiner Landwirte tief in die Tasche. Der Agrarhaushalt ist der größte der EU-Fördertöpfe: 54 Milliarden Euro waren 2006 für die Landwirtschaft insgesamt eingestellt, mehr als 100 Euro pro Bürger und Jahr. Was zu viel produziert wird, wird exportiert – zum Beispiel nach Afrika, wo die Kleinbauern mit der hochgerüsteten Konkurrenz samt entsprechend niedrigeren Preisen kaum mithalten können. „Subventionen sind nie gut“, sagt Odo. „Afrikanische Regierungen können ihre Bauern schließlich nicht unterstützen.“ Ein Teufelskreis, und der europäische Steuerzahler muss neben der Agrar- auch für Entwicklungshilfe zahlen – wieder etwa 100 Euro pro Bürger.

    In Brüssel will man derlei Argumentationen nicht gelten lassen. „Wir teilen die Kritik von Shikwati nicht“, betont ein Sprecher der EU-Kommission. Gut gehandhabte Entwicklungshilfe nutze den Empfängern sehr, aber auch der sogenannten guten Regierungsführung – sprich, der Vermeidung von Korruption. Bei der Nahrungsmittelhilfe halte sich die EU-Kommission an strenge Auflagen, etwa, dass die Nahrung – wenn möglich – am Ort oder so nah wie möglich gekauft werden müsse. Auch George Odo glaubt: „Entwicklungshilfe kann noch nicht ganz gestoppt werden, aber das muss das Ziel sein.“

    dpa

    03.09.2007

  49. @52 baden44

    Vieleicht könnten die Afrikaner sich selbst ernähren; für die Welt reichte es sicher nicht!
    Rhodesien war ein straff geführtes Regime vor Mugabe, dem Mörder! Exportland für Produkte aus der Landwirtschaft weltweit! Die Kolonialherren haben ein gut funktionierendes System hinterlassen! Das gilt im Übrigen für viele ehem. Kolonien! Die Übernahme durch die Urbevölkerung hat aber vieles zunichte gemacht! Zweifelsohne war die Minderbildung der Bevölkerung ein Grund. Aber „kein Mörder“ kann man auch ohne große Bildung sein! Und sehen, ob was wächst und geerntet wird, kann selbst der Dümmste unter der Sonne!
    Nun, nachdem die Karre endlich im Dreck steckt, werden die von Ihnen genannten wieder die Börse öffnen und mit Nahrungsmitteln helfen müssen, die dieses Volk ohne große Probleme allein herstellen könnte! Dazu aber müßte dieser Mörder dingfest gemacht oder beseitigt werden. Aber dazu scheints nicht zu reichen. Da ruft man besser die UNO zusammen und jammert sich was vor!

  50. In vielen diesen Ländern konnte man zur Kolonialzeit mit dem Boot z.B. den Sambesi runterpaddeln, ohne Opfer von Raub und Kriminalität zu werden. Heute ist dies nur noch Geschichte. Klar haben die Kolonialmächte Mist gebaut, aber sie haben die Länder auch weitergebracht. Die heutigen Herren bauen auch Mist, bringen aber ihre Länder nicht weiter. DAS ist der Unterschied.

  51. #20 Plondfair (25. Jun 2008 11:14)
    Völlig richtige Analyse (trifft ebenso zu z.B. für Bangladesch und gilt ziemlich allgemein, hauptsächlich aber für Afrika).

    Solange dort die selbsternannten Eliten sich das Geld unter den Nagel reißen, hat Entwicklungshilfe eher lähmende und negative Auswirkungen. Und warum sollen die USA dort einmarschieren – die Afrikaner müssen endlich lernen, sich selbst zu helfen. „Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient.“ Das mussten auch die Deutschen im Vergleich zu den Nazis gegen sich gelten lassen. Wäre ja Rassismus, wenn man den Simbabwern nicht zutraut, sich selbst zu befreien. Eigentlich haben sie nur mein begrenztes Mitleid.

  52. Ganz ehrlich… Mugabe halte ich noch für eines der kleinsten Probleme Afrikas. Und ich rege mich auch nicht drüber auf, was der so treibt. Was im (Ost-)Kongo so läuft oder in Darfur hingenommen wird, ist an sich um vielfaches schlimmer. Wenn sich mein liebes Volk über ein paar tote Oppositionelle so pikiert, dann kann es ja mal wieder anfangen, sich Eier zuzulegen.

    Lösung des Problems, welches uns eigentlich nicht sonderlich was angeht…

    Grüne Version: Bildung für Mugabe ^^ Ein so schlimmer Finger hatte eine schwere Kindheit und weiß sich einfach nicht anders zu helfen.

    Normale Lösung: FschJgBtl oder einfach mal ne dicke Bombe in Mugabes Regierungssitz.

    Zum Schluss nur nochmal ein schöner Spruch:

    „Jammern hilft nicht“ 😉

  53. Ich kenne dieses heutige Jammertal noch als Rhodesien mit der Hauptstadt Salisbury. Ein blühendes wunderschönes Land. Nach dem alle weißen Farmer vertrieben wurden stürzte das Land ins Chaos. Und so geht es ja vielen Afrikanischen Staaten, die vormals Kolonien waren. Den Schwarzen ging es nämlich nie besser als zu Kolonialzeiten. Ergo müsste man doch schlussfolgern: Die weiße Rasse ist die vielfach überlegenere, oder???
    Nein, so darf man nicht argumentieren, das wäre ja rassistisch. Also andersrum: Durch die schlimme Kolonialzeit wurden die armen Schwarzen dermaßen traumatisiert, dass es noch vieler Generationen bedarf, bis dieser Schock überwunden ist. Deshalb ist es unsere Pflicht noch viele Millionen locker (Bono) zumachen, damit dieses Unrecht getilgt werden wird. So ist es korrekter, oder?

  54. @60 Roedelheimer,

    das mit der Rasse darfst Du nicht sagen. Es stimmt auch nicht. Aber Du darfst etwas anderes sagen: Es ist nunmal von Vorteil, in einem christlich geprägten Land aufzuwachsen und von Nachteil in einem gottlosen oder animistischen oder sonstwas Land aufzuwachsen. WIr werden sehen, daß mit jedem verlorengegangenen Prozent Christentum (biblischen Grundsätzen) in Europa auch der Wohlstand und der Friede flöten gehen wird. Es ist schon viel verloren. Warum sollte es Europa auch anders gehen als Afrika. Ich wiederhole: Wer Christus nicht will, bekommt den Teufel (in mannigfaltiger Gestalt: Kommunismus, Islam, Hinduismus, Buddhismus, Animismus, Ahnenkulte usw.).

  55. Gestern war auf Arte ein Themenabend, Islamische Sklaverei, war interessant. Die Streaming video kann man sich unter den Links runterladen.

    Sklaven im Orient
    http://plus7.arte.tv/de/detailPage/1697660,CmC=2069732,scheduleId=2063670.html

    und ein zweiter Film beschäftigte sich mit der Gegenwart. Das westafrikanische Land Mauretanien ist die letzte Hochburg der Sklaverei.

    Die letzten Sklaven
    http://plus7.arte.tv/de/detailPage/1697660,CmC=2069732,scheduleId=2063670.html

    Auch die anschließende Gesprächsrunde war auch interessant. Übrigens werden alle drei Sendungen wiederholt:

    Wiederholungen am 03.07.2008 Vormittags.

    Von dieser Sklaverei haben sowohl schwarze Eliten als auch die Araber provitiert. Das heutige einseitige rumreiten auf der Atlantischen Sklaverei soll doch nur bei uns Weißen Schuldgefühle induzieren um uns politisch gefügig zu machen. Dies nutzen unsere (zumeist linken) Eliten genauso wie die Afrikaner geschickt aus.

    „Doch bis heute ist es tabu, darüber zu sprechen, dass, Schätzungen zufolge, im Laufe der Jahrhunderte insgesamt allein 17 Millionen Afrikaner gefangen genommen und als Sklaven in die muslimische Welt verkauft wurden. Die Dokumentation versucht nachzuvollziehen, warum dieses Thema ebenso wie der Sklavenhandel zwischen afrikanischen Ländern bis in die heutige Zeit ein Tabu geblieben ist.“

    Es sind diese afrikanischen Eliten deren Nachfahren noch heute Afrika plündern und uns Schuldgefühle einreden.

  56. #61,62
    …und wer mohammed nicht will bekommt den teufel(christentum,judentum,buddhismus,
    atheismus usw.)…oder habe ich da deine aussage
    falsch verstanden…?gleiche scheiße,bloß anders
    lackiert!!!

  57. #61 boanerges

    Stimmt absolut! Es ist absolut vom Vorteil, in einem christlich geprägten Land aufzuwachsen.

    Leider erkennen das die Menschen erst dann, wenn es schon zu spät ist.

  58. das mit der Rasse darfst Du nicht sagen. Es stimmt auch nicht. Aber Du darfst etwas anderes sagen: Es ist nunmal von Vorteil, in einem christlich geprägten Land aufzuwachsen und von Nachteil in einem gottlosen oder animistischen oder sonstwas Land aufzuwachsen. WIr werden sehen, daß mit jedem verlorengegangenen Prozent Christentum (biblischen Grundsätzen) in Europa auch der Wohlstand und der Friede flöten gehen wird. Es ist schon viel verloren. Warum sollte es Europa auch anders gehen als Afrika. Ich wiederhole: Wer Christus nicht will, bekommt den Teufel (in mannigfaltiger Gestalt: Kommunismus, Islam, Hinduismus, Buddhismus, Animismus, Ahnenkulte usw.).

    Naja, also ich möchte mal behaupten daß, wenn man die christlich geprägten Länder Afrikas mit den muslimisch geprägten vergleicht, man jetzt auch nicht unbedingt einen höheren Wohlstand findet. Also an der Religion liegts schonmal nicht.

    Unser Wohlstand ist auch kein Verdienst der Kirche usw. sondern der Aufklärung und Wissenschaft und Forschung. Wäre es nach der Kirche gegangen wäre die Erde immer noch eine Scheibe und Anatomieforschung und überhaupt jede Wissenschaft Teufelszeug und wir wären immernoch ein Bauernstaat.

    Und zum Thema wer Christus nicht will bekommt den Teufel… man könnte sagen wir haben Christus auch schon verloren und den Teufel bekommen, nur bei uns heißt er Kapitalismus.
    Natürlich, er sichert uns Wohlstand und Luxus, aber ich kann mich nicht daran erinnern daß Christus ein Kapitalismusfan gewesen wäre. Nicht daß ich den Kapitalismus jetzt schlecht finde, ich profitiere ja davon, aber das Streben nach Mehrung seines eigenen Reichtums an erster Stelle der Gesellschaft ist jetzt nicht so wirklich christlich, oder?

    Und unsere christlichen Werte werden doch heutzutage nur zu gerne dem Mammon geopfert.
    Was bleibt denn noch von unseren 10 Geboten?
    3. Gedenke daß Du den Sabbat heiligst: Naja, wo genau in unserer Gesellschaft wird der Tag noch geheiligt? Und womit?
    4. Du sollst Vater und Mutter ehren: Ja, indem man sie ins Altenheim abschiebt?
    6. Du sollst nicht Ehebrechen: Heutzutage gibt es sogar extra Seitensprungagenturen die einem helfen dieses Gebot zu brechen.
    8. Du sollst kein falsches Zeugnis geben: Herrje, wie oft lügt der Mensch pro Tag? Meist um sich einen Vorteil zu verschaffen.
    9./10. Du sollst nicht begehren deines nächsten Frau/Haus: Neid und Missgunst überall, jeder will und muss mehr haben als sein Nachbar.

  59. #61 boanerges #62 cgs

    das mit der Rasse darfst Du nicht sagen. Es stimmt auch nicht.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Race_and_intelligence

    Es ist nunmal von Vorteil, in einem christlich geprägten Land aufzuwachsen und von Nachteil in einem gottlosen oder animistischen oder sonstwas Land aufzuwachsen

    Aja. Genau deswegen gibt es in Süd- und Mittelamerika auch so wenig Armut und Gewalt, während in Japan das pure Chaos herrscht. Und übrigens: Nirgendwo auf der Welt ist der Anteil der Atheisten größer als in nordeuropäischen Ländern wie Schweden, Norwegen etc. Aber die sind ja auch hoffnungslos unterentwickelt…

  60. #60 Roedelheimer Bub
    Die Hautfarbe ist wirklich kein Argument. Es geht darum, das Verhaftetsein in Clan-Strukturen aufzubrechen und den Einzelnen zum Eigentümer seiner Arbeitskraft zu befreien. Dann wird quasi aus dem Nichts Wert geschaffen. Rechtsstaatlichkeit mit Eigentumsgarantie ist das Wundermittel zur Reichtumsproduktion. Beispiele sind die asiatischen Tigerstaaten. Entwicklungshilfe aber ist eine Form der Rente und verfestigt feudale und Clanstrukturen, ist also nicht nur hinausgeworfenes, sondern zum Schaden angelegtes Geld. Dazu: Gunnar Heinsohn/Otto Steiger „Eigentumsökonomik“. ( http://www.amazon.de/s/ref=nb_ss_w?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&url=search-alias%3Daps&field-keywords=heinsohn+steiger+eigentums%F6konomik&x=14&y=20 )

  61. Ich halte diese Rassentheorien auch für äußerst gewagt. Dennoch hätte ich mal gerne eine vernünftige Erklärung für das kollektive Versagen aller schwarzen Gesellschaften.
    Erwähnenswert finde ich noch, dass es ja etliche schwarze Subethnien gibt, welche häufig Grund für Auseinandersetzungen sind. Hutu-Tutsi als Beispiel.

  62. Zu schade aber auch, daß Rhodesien keine deutsche Kolonie war!
    Sonst wären selbstverständlich wir Deutschen (und zwar a l l e von 0-100 Jahren) schuld an Hunger, Mißwirtschaft, Korruption, Unterdrückung der Opposition, Folter – kurzum für alles, was bei den Negern auf dem schwarzen Kontinent seit ihrer „Befreiung“ von sog. „imperialistischer Kolonialherrschaft“ falsch läuft.
    Ein Bekannter äthiopischer Herkunft – Arzt und bekennender Christ – brachte es mir gegenüber erst kürzlich auf den Punkt:
    „Ohne Euch Weiße läuft in Afrika gar nichts mehr! Früher war zwar auch nicht alles gut, aber Ihr habt dem schwarzen Kontinent wenigstens ein Mindestmaß an Ordnung und Sicherheit gebracht – und hungern brauchte auch fast niemand!“
    Wahre Worte aus berufener Quelle – für gutmenschelnde, linke Gesinngsterroristen ala Fatima Roth oder Achmed Ströbele sind solche Tatsachenbehauptungen natürlich „Gerede eines nützlichen Idioten im Dienste faschistischer Kräfte“…

  63. #67 SgtAwesome

    Du hast Recht, aber das unterstreicht nur, daß wir in Deutschland schon alles, was irgendwie göttlich ist, über Bord geworfen haben. Die sogenannten christlichen Länder in Afrika sind nicht christlich geprägt, sondern frönen i.d.R. einer üblen Mischung aus Christentum und Animismus. Wie kann es denn sein, daß ein Land wie Angola, daß sogar über Klimazonen verfügt wie Deutschland (gemäßigt, regelmäßiger Niederschlag, Anbau von Äpfeln und Birnen, keine Klimaextrema) und darüberhinaus über Öl und Diamanten, deutlich ärmer ist als z.B. Deutschland? Es hat mal jemand hier geschrieben, daß es keine armen Länder gibt, sondern nur arme Bevölkerungen. Das unterschreibe ich, wohlwissend, daß Armut in dem jeweiligen Glauben seinen Ursprung findet. Länder mit echter christlicher Prägung prosperieren, die anderen nicht. Deswegen geht es bergab mit den europäischen Nationen.

  64. Nachtrag:

    Norwegen und Schweden sind nicht unterentwickelt, aber im Begriffe, sich zurückzuentwickeln.

  65. @68 Apostat,

    der Wikiartikel ist umstritten. Ich hoffe, das bleibt auch so. Die überragende Intelligenz der Juden ist auch sicherlich nicht genetisch bedingt. Es ist nunmal SEIN Volk. Jetzt kein Neid, bitte.

  66. @Willie Gottfried: für den Gebrauch des Wortes „Rhodesien“ (nach Cecil Rhodes, dem Staatsgründer u. ein Weisser)würde man schon aus dem Land fliegen…..top

  67. @71 Deutscher Junge

    Es sind nicht nur schwarze Völker, sondern auch weiße. Deutschland ist das beste Beispiel.

  68. „freiheit für das volk von zimbabwe“ haben sie damals gebrüllt, die maoistischen idioten vom kbw (= kommunistischer Bund Westdeutschlands)in den 70er-jahren und vorlesungen haben diese kreaturen auch nur besucht, um diese zu stören. versorgt mit bafög und immatrikuliert in „soziologie“, „politologie“ oder ähnliche enddarmwissenschaften hatten diese figuren zeit und finanzielle unterstützung für ihre extremistische agitation. rhodesien hat damals einen robert mugabe hervorgebracht, der das land in jeder hinsicht ruiniert hat, und in deutschland sitzen die schreihälse, die ihm damals an die macht verholfen haben, im reichsnarrenhaus. so wie die vom radikalenerlass verhinderte hilfschullehrerin und kbw-anhängerin ulla schmidt. das deutsche gesundheitswesen ist heute in einem vergleichbaren rhodesischen bezw. zimbabwischen zustand. wen wunderts.

  69. #78 auyan

    Und dieselben linken Idoten die damals Marxisten wie Mugabe unterstützt haben, haben aus der deutschen Kolonialgeschichte ein einziges Kriminalstück gemacht. Heute ist keine Rede mehr davon, dass die Deutschen den Sklavenhandel in ihren Kolonien beendet haben, dass sie ein Gesundheits- und Bildungssystem eingeführt haben welches das von Simbabwe und vielen anderen Staaten in Afrika noch heute (und bald wohl auch dem in der BRD) überlegen ist eingeführt. So wurden Schwarze in landwirtschaftlichen Schulen ausgebildet und man hat ihnen Handwerksberufe beigebracht.

    Der frühere Ausländerbeauftragte des Bezirks Hamburg-Wandsbeck, Michael Kossizigaa aus Tansania, brachte es mal auf den Punkt. In einem Interview gab er folgende Antwort:

    „Welche Erinnerungen an die deutsche Kolonialzeit herrschen denn vor in Tansania?

    Kossizigaa: Wie mein Vater und mein GroBvater mir erzahlten, war es keine schlechte Zeit. Man muBte arbeiten und durfte nicht stehlen. Aber wir waren keine Sklaven. Wer etwas benotigte, muBte eben daftir arbeiten.“

    und weiter sagte er:

    „Nach den Deutschen folgten die Englander als Kolonialmacht in Tansania. Wie haben Hire Vorfah-ren tiber diese Zeit gedacht?

    Kossizigaa: Mein GroBvater hat sehr wenig tiber diese Zeit erzahlt. Er sprach fast nur tiber die Deut­schen. Mein Vater und meine Mut­ter haben mir aber gesagt, daB die englische Zeit eine schlechte Zeit war. Sie sagten: Der Deutsche baut, und der Englander klaut. Ja, das haben sie gesagt. Es war genau wie hi der deutschen Kolonie Togo mit den Franzosen: die Franzosen sind genau wie die Englander. Meine Frau ist aus Togo, und dort weiB man das. Das ist kein Geheimnis, das ist uberall bekannt.

    Woher kommt diese unter-schiedliche Einschatzung der deut­schen, englischen und franzosi-schen Kolonialherren durch die Afrikaner?

    Kossizigaa: Die Deutschen haben immer viel getan fur die Einheimi-sche Bevolkerung, sie haben viel aufgebaut. Die Englander und Franzosen haben nichts getan, son-dern der einheimischen Bevolke­rung alles weggenommen. DieDeutschen haben meiner Heimat und Togo auch das Christentum ge-bracht, die christliche Mission ist bis heute noch sehr aktiv. Dadurch sind Tansania und Togo heute groB-tenteils christlich.
    In Daressalam stehtja auch heu­te noch die Christuskirche aus der deutschen Zeit…“

    Quelle: Preussische Allgemeine vom 20.9.2003

    Ps. Die Rechtschreibfehler sind dem OCR-Programm geschuldet. 😉

  70. BePe,

    ich danke Dir für diesen Beitrag. Nicht, weil wir Deutschen da so gut wegkommen, sondern weil Herr Kossizigaa christliche Werte hervorhebt. Und Deutschland war einst ein wirklich vom Geist des Evangeliums durchdrungenes Land.

    An 72 Antifatima

    So ist es. (Nord)Afrika sah seine besten Zeiten am Anfang des Christentums und dann wieder als Kolonie.

  71. Zimbawe war nur die Kornkammer Afrikas, weil weiße Farmer das Land besiedelten und bebauten. Seitdem Mugabe sie brutal vertrieben hatte, ist es wirtschaftlich immer mehr bergab mit Zimbawe gegangen.

    Ähnlich Südafrika: Seitdem die Weißen in Südafrika nicht mehr herrschen, geht das Land wirtschaftlich immer mehr bergab, auch weil dort Weisse zunehmend enteignet und jetzt von den SChwarzen diskriminiert werdne.

    tut mir leid, aber Watson hat Recht: die Schwarzen sind einfach zu dumm, um auf eigenen Beinen zu stehen!

  72. #8 Pingpong (25. Jun 2008 10:21)

    Ein ähnliches Schicksal dürfte langfristig auch Südafrika bevorstehen.

    Was heist „langfristig“? Das wird wohl eher recht schnell gehen.

  73. #57 Sonar (25. Jun 2008 13:47)

    Klar haben die Kolonialmächte Mist gebaut

    Welchen denn, konkret?

  74. Die EU liebt Mugabe und versorgt ihn reichlich mit Barem. Unser Land allein überweist in diesem Jahr Hundert Millionen Euro, es handelt sich um Steuergelder, die in Deutschland nicht unter die Leute gebracht werden können.

    Da darf der Außenmister(!) bei seinem nächsten Besuch einen Löwen schießen…..

    Heja, Safari !

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