Hisham Maizar, Präsident der Föderation Islamischer Dachorganisationen in der Schweiz, wird öfters in christlichen Publikationen zitiert. So auch in einem am 12. Oktober in der Zeitung der Sonntag veröffentlichten Interview, in dem sich Herr Maizar gegen die Minarett-Initiative in der Schweiz auslässt. Er sieht das Volksbegeheren als Angriff auf Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in der Schweiz. Wir veröffentlichen hier eine PI zur Verfügung gestellte Stellungnahme des Initiativ-Komitees dazu.

Den von Herrn Hisham Maizar in verschiedenen Schweizer Zeitungen gemachten Äußerungen in einem Interview vom Sonntag, 12. Oktober 2008, betreffend Minarett-Initiative (siehe pdf), halten wir folgende Stellungnahme entgegen:

Wenn Herr Maizar behauptet, die Minarett-Initiative richte sich gegen die Muslime in der Schweiz, ist das eine Unterstellung. Die Initiative richtet sich gegen die Ausbreitung sichtbarer Machtsymbole eines Politislam, der mit unseren Menschenrechten und unserem gültigen Rechtssystem nicht vereinbar ist.

Wir sind davon ausgegangen, dass diese Tatsache auch zu Herrn Maizar, dem Präsidenten der Föderation Islamischer Dachorganisationen in der Schweiz durchgedrungen ist, müssen aber eingestehen, dass wir uns getäuscht haben. Vielmehr scheint Herr Maizar die sich ihm anbietende Medienplattform dazu zu nutzen, Falschaussagen und damit willkürliche Propaganda gegen die wahren Absichten der Initiative zu nutzen. Ebenso scheint Herrn Maizar zu entgehen, dass längst nicht alle Muslime in der Schweiz Minarettbauten hier im Land befürworten.

Wenigstens gibt Herr Maizar zu, dass in islamischen Ländern Menschenrechtsverstöße vorkommen. Inzwischen ist es nicht nur Menschenrechtsexperten sondern auch einer breiten Öffentlichkeit in der Schweiz bewusst, dass Verfolgung in islamischen Staaten zur Tagesordnung gehört und dass tagtäglich tausende von Andersgläubigen unter dem Symbol des Halbmondes, der zu jedem Minarett gehört, umgebracht werden. Leider vergisst Herr Maizar in seinem Interview darauf hinzuweisen, dass heute alle drei Minuten ein Christ um seines Glaubens willen ermordet wird. Das Zentrum der Christenverfolgung ist die islamische Welt. (Gemäß Jahrbuch der Märtyrer 2007)

Die Aussage, die Initiative sei ein Verstoß gegen die Menschenrechte, entbehrt jeder Grundlage. Ein auf demokratischen Grundsätzen verankertes Initiativ-Recht hat mit Menschenrechtsverletzungen nichts zu tun hat. Man kann diese Unkenntnis über unsere Gesetzmäßigkeit vielleicht damit entschuldigen, dass es in islamischen Ländern kein Gesetz gibt, welches ein Initiativrecht erlaubt. Somit sucht man den Ausdruck Demokratie und Initiativrecht im islamischen Wörterbuch leider vergebens.

Im Interview wird bemängelt, dass den Islamorganisationen der Schweiz die Mittel fehlen, um über den „wahren“ Islam zu informieren. Leider wird mit keinem Wort darauf hingewiesen, wo denn dieser „wahre“ Islam zu finden sei. Meint Herr Maizar mit „wahrem Islam“ die tausenden in der Schweiz nachweislich zwangsverheirateten Frauen muslimischer Herkunft? Die in deutschen Städten zu unlösbaren Problemen gewachsenen Parallelkulturen? Die im Moment stattfindende Christenverfolgung im Nord-Irak? Die Legitimation von Ehrenmorden – notabene auch in Europa? Die Fatwa (islamisch-religiöses Rechtsgutachten), welche die Ermordung von Islam-Abtrünnigen fordert? Die Verfolgung von Menschen, die dem Islam den Rücken kehren?

Herr Maizar ist Vertreter des sunnitischen Islam. In diesem Islam zählt man nicht nur den Koran, sondern auch die sechs Bücher Hadith zu den göttlich inspirierten Schriften. In den Büchern Hadith, welche die Lebensgewohnheiten Mohammeds wiedergeben, werden die grausamen Verfolgungen Andersgläubiger durch den Religionsgründer beschrieben. Diese Tatsache und der Hinweis, dass die islamische Ideologie, welche Legitimation und freie Entfaltung unter bei uns geltenden Menschenrechten fordert, in sich selber keine Religionsfreiheit kennt, darf nicht verschwiegen werden.

In der Schweiz kann jeder glauben, was er will. Und genau das soll auch in Zukunft so bleiben. Darum braucht man in der Schweiz keine für unsere christlich-jüdische Tradition einschneidenden Symbolbauten einer Ideologie, die in sich selber keine Religionsfreiheit kennt und per Definition aus dem Koran keine andere Religion neben sich dulden darf.

Momentan – im Status einer Minderheitsreligion – stellt der Islam keine Gefahr für die christliche Kultur und Religion dar. Was ist, wenn in einigen Jahren die islamische Minderheit in unserem Land größeren Einfluss erhält? Erfahrungen in Deutschland, Frankreich und England zeigen, dass der Islam – einmal einflussreich geworden – gegenüber anderen Religionen alles andere als tolerant ist.

Wir erwarten vom Präsidenten und Vertreter der sunnitischen Muslime mehr Sachlichkeit in der Minarett- und Initiativdiskussion und keine unqualifizierten, pauschalisierenden und polemischen Rundumschläge.

» Kontakt zum Initiativ-Komitee „Gegen den Bau von Minaretten“: info@minarette.ch

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37 KOMMENTARE

  1. Guter Beitrag. Vom Recht auf freie Religionsausübung würde ich schon das Recht auf den Bau von Gotteshäusern ableiten. Aber: Nirgendwo steht geschrieben, wie eine Kirche auszusehen hat. Also kann auch keiner behaupten das Recht zu haben, eine Moschee so oder so zu bauen.
    Außerdem: Wenn es genügend Moscheen in einer Gemeinde gibt, braucht es nicht noch immer mehr, damit die Religionsfreiheit gewährleistet ist!!

  2. Das sollten sich auch einmal unsere politischen Flaschen hinter die Ohren schreiben!!! Zum Wohle des Deutschen Volkes…!! Aber bei denen scheint Hopfen und Malz verloren…

  3. Die Initiative wirds schwer haben, vorallem wegen der europaweite Signalwirkung die sie bei Annahme austrahlen dürfte.
    Also, gesamte europäischen Kuscher, Nickers und Anpassern vs Schweizer Meinungsäusserungsfreiheit und Selbstbestimmungsrecht.

    Meine Zustimmung hat das Komitee um Ulrich Schlüer ( http://www.schluer.ch/ ) auf sicher!
    Hop Schwiiz!

  4. Gegen das berechtigte Gejammer über immer neue Moscheen und leere christliche Gotteshäuser hilft nur eines: nicht auf die Strasse, sondern in die Kirche gehen! Und zwar als getauftes und zahlendes Mitglied. Am besten natürlich in Verbindung mit dem zutiefst empfundenen Glauben an den einzigen, wahren Kaiser der Menschheit – Jesus Christus.

  5. Herr Maizar ist Herr im Haus.

    Im Interview zeigt er, dass er den Rechtsstaat nicht begreift. Schlüer solle beweisen, dass die Initiative nicht mit den Menschenrchten kollidiere. Das ist die Umkehrung des Rechtsgrundsatzes, dass man beweisen muss, dass etwas falsch sei.

    Auch droht er: Er will nicht sagen welche Massnahmen er ergreifenwerde, aber der Schuss werde für die Initianten hinten raus gehen, und dafür sorgen offenbar er und seine Kumpane.

    Auch wenn ich die Minarett-Initiative für ungeeignet finde, da muss ich wohl Ja schreiben. Sonst wird Herr Maizar mit seinen Hintermännern zu übermütig.

  6. Ich hoffe, die Schweizer Stimmbürger werden der Forderung der Initiative, den Bau von Minaretten zu verbieten, mit großer Mehrheit zustimmen.

    Doch unabhängig davon: Eine offene Debatte über die verbrecherischen Inhalte der islamischen Ideologie wird sich nicht mehr unterdrücken lassen.

    Ob in der Schweiz, in Deutschland, Österreich, Niederlande, Italien, Belgien uvm: Überall formiert sich der Widerstand gegen die Zerstörung Europas durch den Islam.

    Die Machthaber werden sich noch wundern, welche Energien im Volk vorhanden sind und aktiviert werden können, wenn es um die Verteidigung unserer Freiheit geht!

    Schramma und Komplizen werden hinweggefegt werden!

  7. Also, ich finde bei dieser ganzen Diskussion eher peinlich, dass in Europa neue Minarette gebaut werden, aber keine neuen Kirchtürme. Es sieht schon blöd aus zu sagen, ihr dürft aber heute nicht höher bauen, als wir vor 500 Jahren.
    Sollte man sich so lange auf seiner Kultur „ausruhen“ und nichts Neues mehr schaffen?

  8. Das Recht auf freie Religionsausübung beinhaltet KEIN Baurecht bzw. umgekehrt. Da könnte ich ja mit Hinweiss auf jede x-beliebige , wenn nötig eine die ich mir selber noch ausdenke alles mögliche bauen.
    Aber wehe der blöde Steuerzahler hätte gerne eine andere Dachform oder Ziegelfarbe. Dann droht gleich die Abrissbirne vom Bauamt !

  9. Es wird wohl schwierig für die Initianten. Die Einheimischenhasser haben gelernt. Die linken Parteien werden fast gar nichts zu dem Thema sagen und alles ihre Komplizen in den Medien machen lassen. Ziel: Die Ablehnung soll nicht links erscheinen, sondern als etwas Selbstverständliches, „Mittiges“, als regelrechte Bürgerpflicht. So war es schon bei der Abstimmung über demokratische Einbürgerungen. Das Stimmvolk beschloß, es sei besser, wenn es bei Einbürgerungen nicht mitreden dürfe und alles von den Behörden entschieden werde.

    Ob es hier besser sein wird? Ich glaube kaum -leider. Es rächt sich, daß man die Medien den Linken überläßt. Warum gibt es keine einheimischenfreundlichen Medien? Blocher könnte welche schaffen, mit ein paar Tausendstel seines Vermögens.

    An die Schweizer:

    1. Gibt es Umfragen zu diesem Thema?

    2. Was ist der Stand der Ausschaffungs-Initiative? Wann wird abgestimmt?

  10. Wahre Worte.

    Ich kann es kaum noch erwarten, bis die Initiative zur Abstimmung kommt. LEider wird man da noch etwas warten müssen, denn bei uns im Bundeshaus machen sich alle reihenweise in die Hose und nutzen jedes Mittel um die Abstimmung so lange wie möglich hinauszuzögern, denn verhindern kann man sie nicht.
    Auch hat der Bundesrat schon weit vor der Veröffentlichung der genauen Fassung der Initiative einstimmig sein nein ausgesprochen. Ein novum in der schweizer Politik, denn normalerweise wartet man ab bis die Initiative/Abstimmung genau formuliert ist und die Parteien ihre Parolen ausgegben haben.
    Aber offensichtlich ist der Arschkriechtrieb vor den Musels größer als das Bedürfnis zur Einhaltung demokratischer Spielregeln.

    Ich rechne daher nicht mit einem Abstimmungstermin vor 2010, vielleicht wirds gar 2011. Doch je länger das Parlament den TRermin hinauszögert, desto wütender wird das Volk und desto größer der Zuspruch. Die Deppen um Islamministerin Calma Rey wissen eigentlich gar nicht, welch einen guten Dienst sie mit ihrem Eiertanz den Initianten erweisen. Mir kanns nur recht sein.

  11. „Momentan – im Status einer Minderheitsreligion – stellt der Islam keine Gefahr für die christliche Kultur und Religion dar. Was ist, wenn in einigen Jahren die islamische Minderheit in unserem Land größeren Einfluss erhält?“

    Wir brauchen uns doch bloß in der Geschichte umschauen was dann passiert. Und überhaupt, schon jetzt als Minderheitenreligion hat der Islam mehr Einfluß auf die Politik, als Evangelen und Katholiken zusammen. Die Christen haben Null Einfluß bei Grünen und Linkspartei, wenig bei der SPD, FDP und CDU. Der Islam hingegen wir an allen 5 Parteien massiv unterstützt.

  12. @9 Freie Welt.

    Die Ausschaffungsinitiative wurde erst vorgestern vom Bundesrat für gültig erklärt und wird wahrscheinlich in der zweiten Jahreshälfte 2009 vors Volk kommen. Mit einem Gegenvorschlag von Bundesrätein Widmer-Schlumpf ist zu rechnen. Umfragen gibt es jedoch weder zur Minarettinitiative, die wie ich bereits gesagt habe noch lange nicht zur Abstimmung kommt, noch zur Ausschaffungsinitiative. Werde aber versuchen die PI- Gemeinde auf dem laufenden halten.

  13. Es ist schon ein Treppenwitz der Weltgeschichte, wenn ein palästinensischer Flüchtling die Schweizer über Demokratie belehren will.
    Welcher behördliche schweizerische Vollpfosten war so volldeppert und hat dem die Staatsbürgerschaft erteilt? Noch nicht mal die elementarsten Grundlagen der Demokratie beherrschen aber die Schweizer belehren wollen. Ich faß es nicht.
    Die Muselmanen werden in tausend Jahren noch nicht begriffen haben, daß ein Volksbegehren für sich genommen schon ein Stück Demokratie darstellt.
    Aber wenn es ihm nicht paßt, ab Marsch zurück nach Gaza, zu Hamas und Kalaschnikov. Da wo die wahre Demokratie sichtbar wird Form von Moscheen und Minaretten.

  14. @nixalsverdrus

    Es wird wohl irgendein Kommitee der Stadt Zürich gewesen sein, welches ja schweizweit dafür bekannt ist unintegrierten Sozialhilfeempfängern vorschnell den Pass nachzuwerfen.

    Drum wohnen ja die ganzen Musels in Genf & Zürich, denn dort kommen sie in den Genuss sämtlicher Sozialleistungen und des Passes.

    P.S. Ich brauche wohl nicht extra zu erwähnen, dass es in beiden Städten eine rot-grüne Mehrheit gibt.

  15. WAS ?

    Der Wolf beschwert sich, daß sich die Schafe nicht fressen lassen ?

    Unerhört ! Geisteskrank !

  16. @ #7 Nina

    Um neue Kirchtürme zu bauen, müssten die Kapazitäten der bereits existierenden Kirchen ja erstmal ausgeschöpft sein. Das Gegenteil ist der Fall. Leerstand, außer vielleicht zu Weihnachten. Meiner bescheidenen Meinung nach müsste sich die (katholische) Kirche auf die seligen Zeiten vor dem Konzil Vatikan II und vor allem auf die glorreichen Jahrhunderte ihrer Geschichte
    besinnen und endlich mit diesem Eventgedöns aufhören: ein Kirchentag sollte Ort der theologischen Diskussion sein und nicht wie ein Jazz-Frühschoppen oder eine Anti-Brokdorf-Demo aussehen.

  17. @9 Freie Welt
    @17 Schwiizer

    Doch es gab schon eine Umfrage vor schätzungsweise knapp einem Jahr. Diese wurde publiziert in der Migros-Zeitung. Es war eine recht repräsentative Umfrage bei 20’000 Bürgern in der Schweiz und zwar jeglicher Schattierungen und allen Landesteilen. Das genaue Ergebnis habe ich nicht mehr im Kopf, aber war ungefähr so, dass der Initiative bedeutend mehr zustimmten als diese ablehnten. Es gab aber auch einen grösseren Anteil von Unentschlossenen. Die Umfrage ergab auch, dass Landgegenden bedeutend stärker für eine Annahme votierten als Städte. Ein eindeutiges Resultat war nur bei den Tessinern (italienisch sprechender Teil der Schweiz) festzustellen, wo sich über 60 % für die Annahme der Initiative aussprachen, dagegen nur gut 20 %, soweit in Erinnerung und rund 20 % waren noch unentschlossen.

    Aufgrund dieser Umfrage sieht die Sache für die Initianten gar nicht so schlecht aus. Aber die Auseinandersetzung in Politik, Veranstaltungen und Medien wird erst noch kommen. Die Gegner inklusive des Bundesrates -der vor Feigheit und möglichen Folgen wahrscheinlich schon in die Hosen scheisst – werden alles aufbieten, um die Initiative scheitern zu lassen. Die Medien werden da munter mitmachen. Es liegt daher an den Initianten, dass sie sich auch bestens vorbereiten und sich insbesondere überlegen, wie sie ihre Fakts an die Bürger bringen und auf die Gefahren des Islam sensibilisieren können. Das wird nicht so einfach sein ohne Rückendeckung wenigstens einiger Medien. Also in meiner Wohngemeinde würde ich noch eine stattliche Wette abschliessen, dass die Initiative angenommen wird. Es ist kaum ein Bürger anzutreffen, der sich nicht wegen der zunehmend anzutreffenden Kopfwehtücher und Vogelscheuchen in der nahe gelegenen Stadt ärgert. Ich selbst werde zumindest versuchen, durch Leserbriefe in Zeitungen die Leute über gewisse Dinge klar aufzuklären. Die Frage ist einfach, inwieweit solche Leserbriefe in beider Richtung publiziert werden.

  18. #1 Noergler

    Ja, wie mit den flächendeckenden Denkmäler unserer Kanossarepublik. Hat irgendwie System Komplexe ins Volk zu pflanzen. Jetzt sollen wir Moscheen ehrfürchtig gutheißen und den Rechtgläubigen einen Hofknicks machen.
    ——————————————-
    Verfassungsmäßig Rechts wählen schafft Abhilfe.

  19. #21 netcat

    erledigt.

    Darf das statisch verwertet werden ? was ja eigentlich Sinn macht.
    Was ist wenn die Linken den Moslems sagen sich zu enthalten ? die stänkern doch gegen alles.
    Na ja die Petitionäre wissen schon warum.
    =====================================

  20. Titanic“ fragt: „Wer ist dem Propheten Mohammed am ähnlichsten?“ Und stellt sich das so vor: „Natürlich darf man den Propheten niemals abbilden, aber man kann versuchen, ihm ähnlich zu sein in Werken und Worten. Erleben Sie deshalb, wie Gläubige und Ungläubige vor Ihren Ohren die schönsten Suren vortragen. Und am Ende entscheidet dann seine Heiligkeit Swami Durchananda: Islam oder ist doch ganz gut.“

    Wer sich auf die Veranstaltung trauen will: Sie findet am 18. Oktober im „Museum für Komische Kunst“ (Weckmarkt 17, Frankfurt/Main) statt. Die „Titanic“ verspricht hämisch: „Es wird bombig.“

    http://www.bild.de/BILD/news/vermischtes/2008/10/15/zeitschrift-titanic/startet-mohammed-wettbewerb-auf-buchmesse.html

    Das hört sich vielversprechend an… 🙂

  21. Herr Hisham Maizar,

    bitte ein eindeutiges Wort gegen die Christenverfolgung im Irak.

    In allen großen Zeitungen, laut und deutlich.

    Bitte Demonstrationen Ihrer Anhänger für die Freiheit der Frau, ihr Leben, ihre Ehe, ihre Sexualität selbstbestimmt zu leben.

    Bitte verbrennen Sie alle Schriften Ihrer Organisation, die sich gegen Schwule richten.

    Ein eindeutiges Wort gegen alle falschen Propheten, die Kinderschänder sind.

    Wenn Sie so nett sein wollen.

    Das wäre doch eine Möglichkeit zu zeigen, wie kultiviert und friedlich der Islam ist.

  22. Ich bin überzeugt, dass die Initiative angenommen würde, wenn die CH-Bevölkerung nur annähernd über gewisse Vorgänge und Exzesse v.a. im Ausland, zB in England, Belgien, nordische Staaten, Deutschland) informiert würde. Aber nichts dergleichen. In den Massenmedien ist nichts zu finden. Wenn hunderte Autos angezündet werden oder Leute durch Jugendliche überfallen, belästigt und beschimpft werden, Messerstechereien en gros stattfinden,heisst es einfach: Jugendliche, kein Wort, dass es sich praktisch ausschliesslich um muslimische Jugendliche handelt. Ich gehe davon aus, dass 95 % der Bürger keine Ahnung haben, was da alles abläuft. Es wird wesentlich sein, die Leute über wichtige Vorkommnisse und Auswüchse zu orientieren, damit die Leute aufwachen. Material dazu gibt es zuhauf. So wie ich feststelle, bestehen grosse Abneigungen insbesondere gegen die Kopftücher, die Gewandungen der Frauen, gegen Minarette wegen des nicht gewünschten Erscheinungsbildes, also im Prinzip eigentlich Aeusserlichkeiten. Speziell gross ist die Abneigung gegen Moslems von Leuten, die direkt mit diesen zu tun haben, zum Beispiel Jugendliche aus der Erfahrung in den Schulen, von Arbeitern am Arbeitsplatz oder von Leuten, die in Quartieren mit Moslems wohnen. Bei dieser Gruppe von Leuten ist die Antipathie sehr gross und die werden für die Initative stimmen. Bei der ersteren, vorerwähnten grossen Gruppe, die im Leben eigentlich nicht direkt mit Moslems zu tun hatten, sehe ich eher die Gefahr, dass sich diese durch die Behördenpropaganda mehr oder weniger stark beeinflussen lassen könnte.

    Eines steht auf jeden Fall fest. Die Moslems in der Schweiz, speziell die moslem. Organisationen und die Imame haben einen grossen Respekt und Angst vor dieser Abstimmung. Es wäre der erste Staat in Europa, der ihnen richtige Moscheen mit Minaretten verweigern würde. Ein der Schweiz wohlgesinnter Moslem hat mir deutlich gesagt, dass die Führer der moslem. Verbände Angst vor dieser Abstimmung hätten und die Gläubigen angewiesen worden seien, von sofort bis zur Abstimmung sich ja ruhig zu verhalten und ja nicht negativ aufzufallen. Ich meine: immerhin etwas, von dem wir profitieren können und wenn es nur bis zur Abstimmung in einem oder zwei Jahren ist.

  23. Eine sehr gute Argumentation dieser Initiative. Ich bin zwar skeptisch, hoffe jedoch sie hat Erfolg und die Schweizer nutzen ihre Chance. Gleichzeitig bin ich neidisch auf so viel Demokratie in der Schweiz – wir Deutschen werden ja prinzipiell zu gar nichts gefragt (NB: die Bürgerinitiativen, die wir zu irgendwelchen Plemperkram hatten, sind an der mangelhaften Finanzierung gescheitert).

    Allerdings ist es schon eine Frechheit, wenn man sich gegenüber diesen dahergelaufenen Neandertalern ständig erklären und rechtfertigen muss. Es ist doch nur recht und billig zu sagen, kehrt doch dorthin zurück, von wo ihr herkommt, dann könnt ihr auch so leben wir ihr wollt. Ich meine, das ist doch das Schöne an der Welt: viele verschiedene Länder, da kann sich jeder eins nach seinem Gusto aussuchen. Aber nein, geht nicht, denn der Islam versteht sich universal und will expandieren. Auf Einheimische Rücksicht zu nehmen wäre nicht glaubenskonform. Indigene müssen nach islamischen Dogma unterdrückt werden. Dazu nutzen die Rechtgläubigen z.Zt. noch jedes demokratische Mittel (die haben auch viel zu viel Zeit dazu, werden in ihren politischen GagaÄmtern sogar dafür bezahlt). Wenn sie jetzt schon jedes legale, demokratische Mittel, jeden Schlupfwinkel, jeden Kaugummiparagraphen ausnutzen – was ein Einheimischer nie tun würde, weil ihm dafür Zeit und GEld fehlen würde, und ihm das auch einfach zu blöd wäre – WAS WERDEN SIE DANN ERST TUN, WENN SIE DIE DEMOKRATIE GANZ ABGESCHAFFT HABEN?
    Ich meine, zur Demokratiefähigkeit gehört auch, dass man den Willen einer Mehrheit einfach akzeptiert und Dinge ruhen lässt, statt ständig im gleichen ParagraphenLoch rumzupopeln, und zu nerven.

    Merke ausserdem: Ein Minarett ist keine Gebetssäule, sondern es zeigt den Geltungsbereich der Scharia – je höher, desto weiter schallt der Ruf des Muezzin, desto weiter gilt diese. Die Moslems nehmen ihre Symbole sehr ernst bzw. können mit dem Begriff `Symbol´ nichts anfangen. aboriginA

  24. #4 Rommel:

    Nein, danke! Es gibt auch Menschen die Europäer sind und keine orientalische Religion ihr eigen nennen.

    Ob wir und nun von Pfaffen Märchen erzählen und gängeln lassen oder von Imamen und Mullahs – die Unfreiheit ist in beiden Fällen symptomatisch.

    Monotheismus ist keine Medizin gegen Monotheismus. Der selbstbestimmte Mensch, welcher sich nicht in „selbstverschuldeter Unmündigkeit“ befindet – der ist als Maßstab zu sehen, der ist demokratiefähig.

    Die Menschheit – sofern man von einer solchen Einheit ausgeht -, hat keinen „wahren Kaiser“. Solches Geschwätz entspricht einem unhaltbaren Universalitätsanspruch, der durch nichts zu rechtfertigen ist.
    Welcher Christ würde sich denn schon etwa von einem Hindu erzählen lassen wollen, „Krishna“ sei „der wahre Kaiser“ irgendeiner „Menschheit“? Keiner! Also mögen die Christen bitte auch nicht allen andern ihren größtenteil wissenschaftlich widerlegten Glauben aufdrängen…

  25. ich weiss eines. sobald die abstimmungsvorbereitungen losgehen, werde ich auf meinem blog stellung beziehen.

    diesmal ist es mir wichtig meinen standpunkt öffentlich zu sagen. auch wenn mir das wieder ein paar tiervergleiche einbringt.

    aber wir sind in der schweiz an einen punkt anbelangt, entweder kämpfen wir für unsere kultur oder wir haben verloren…

  26. @33 Annubis

    Ich teile Deine Meinung. Auch ich werde Stellung beziehen und Klartext reden. Ich verfüge aber über keinen Blog. Mir bleiben Leserbriefe, wenn diese überhaupt veröffentlicht werden sowie bei jeder Gelegenheit Oeffentlichkeitsarbeit bei allen Leuten, mit denen ich in Kontakt komme. Aber das ist nur ein Tropfen auf den heissen Stein. Ich werde mich auch noch mit den Initianten in Verbindung setzen, um zu erfahren, wie sie vorgehen und das Volk informieren und sensibilisieren wollen (Plakate, Inserate in Zeitungen, Flugblätter etc.?) Leider wird diese Initiative ja nicht durch die SVP offiziell unterstützt und die zur Verfügung stehenden Mittel dürften daher recht bescheiden sein. Von der nur an Geld denkenden Wirtschaft ist ohnehin nichts zu erwarten, im Gegenteil, diese könnten ja noch verlieren und Schwierigkeiten bekommen. Wenn die Initianten etwas gescheites vorhaben, so wäre es mir das schon wert, einige Tausender zur Unterstützung aufzuwerfen.

  27. Am Schlimmsten ist die Arroganz bzw. Selbstherrlichkeit oder auch das Selbstverständnis, wie sich die Moslems hier aufführen, als ob sie schon an der Macht wären.

    Leider haben sie die Zeit auf ihrer Seite (und natürlich diverse Vaterlandsverräter).

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