Westliche Intellektuelle, sofern sich diese nicht intensiv und professionell mit dem Islam beschäftigt haben, machen in der Regel den Fehler, dass sie ihr persönliches Basiswissen über ihre eigene Religion (etwa Christentum) in einem Analogieschluss auf den Islam übertragen. Dieser Transfer mag in wesentlichen Punkten bei den meisten Großreligionen zutreffen (Friedfertigkeit, Tötungsverbot), ist aber, was den Islam anbelangt, grundsätzlich falsch und letztendlich verhängnisvoll. Denn der Islam ist einzigartig, was seinen universalen politischen Herrschaftsanspruch anbelangt.

(Ein Essay von Michael Mannheimer, Teil 2 von 2)

Mohammed war nicht nur Religionsstifter, sondern zugleich Staatsmann, Eroberer, Richter und Auftraggeber zahlreicher Morde an seinen Kritikern. Mohammed war ein Prophet, der zahlreiche Angriffskriege führte, Karawanen ausrauben ließ, Lustsklavinnen hielt und seine Gegner schon zu Lebzeiten gnadenlos umbringen ließ. Exekutive, Legislative und Judikative lagen allesamt und zeitgleich in seiner Hand – eine Gewaltenteilung wie in den westlichen Ländern ist daher dem Islam bis heute zutiefst fremd. Im Prinzip handelte Mohammed damals also nicht anders als die Islamisten heutzutage, und dementsprechend verweisen sie bei ihrem Terror stets und unwiderlegbar auf den Propheten und dessen Terrorhandlungen selbst.

Dennoch sind die seitens der „Islamisten“ begangenen Gewaltakte in der historischen Summe weitaus niedriger als jene, die strukturell im Namen des „gemäßigten“ Islam seit 1400 Jahren tagtäglich begangen werden: Allein die Opfer sogenannter „Ehrenmorde“, die so gut wie ausschließlich in den Ländern des Islam (und auch in den westlichen Ländern fast nur von Muslimen) verübt werden, übertreffen mit der Zahl von 5000 Toten jährlich (UN-Schätzung) bei weitem die jährlichen Opfer seitens „islamistischer“ Terrorakte. Dazu kommen die Opfer der täglichen menschenrechtsfeindlichen Scharia-Praxis (Steinigungen, Hängungen, Auspeitschungen), die zahlreichen Selbstmorde, die auf das Konto von Zwangsheiraten gehen – und dergleichen mehr. Die im Namen des „moderaten“ Islam strukturell begangenen täglichen Kollateralschäden als Ergebnis einer mittelalterlich-barbarischen Rechtsauffassung (Scharia), einer Frauendiskriminierung historischen Ausmaßes (Geschlechterapartheid), einer bis heute noch praktizierten Sklavenhaltung, die in ihrer Summe diejenige des Westens bei weitem übertrifft und einer Verfolgung von „Ungläubigen“ in den meisten Ländern des Islam stellen die Zahl der Toten infolge islamistischer Terrorattacken weit in den Schatten.

Hier zeigt sich die Paradoxie der westlichen Politik gegenüber dem Islam und „Islamismus“. Letzterer wird vor allem unter Bezug auf dessen Terrorakte und die hohe Zahl der auf dessen Konto gehenden Toten bekämpft. Denn ohne diese Toten hätte die Welt wohl kaum Probleme mit einem Islamismus, der sich vom angeblich „friedlichen“ Islam nur ideologisch unterscheidet – wie es etwa bei den Aleviten der Fall ist. Also unterstützt der Westen den „moderaten“ Islam in der Meinung, dass von ihm eine wesentlich geringere Bedrohung für das Leben von Menschen ausginge. Wie man jedoch gesehen hat, ist es genau umgekehrt.

Das einzige, was die Toten des „Islam“ von denen des „Islamismus“ unterscheidet, ist die Lautstärke, unter der sich das jeweilige Morden vollzieht. „Islamisten“ zielen auf die größtmögliche mediale Wirkung ihrer Terroranschläge und bevorzugen daher publikumswirksam Bomben– und Selbstmordattentate. Im „moderaten“ Islam vollzieht sich das Morden jedoch eher im Stillen. Islamische Medien zeigen ungern die grausamen Szenen einer Steinigung und auch nicht gerade gerne, wie 14-Jährige Mädchen an Baukränen aufgehängt werden, weil sie gegen die Scharia verstoßen haben. Und so ausführlich und gerne westliche Medien von Terroranschlägen seitens „Islamisten“ berichten, bringen sie so gut wie nie Bilder und Fernsehberichte, in denen etwa die freitäglichen Köpfungen oder Gliedmaßen-Amputationen in Riad und anderen islamischen Staaten gezeigt werden. Jene selektive und „politisch korrekte“ Berichterstattung westlicher Medien hat maßgeblich zur verzerrten Wahrnehmung der westlichen Länder beigetragen, was die wahre Gefährlichkeit von Islam und Islamismus anbelangt – solange man die Künstlichkeit der Trennung dieser beiden Facetten der Großreligion Islam noch nicht durchschaut hat. Wenn es um die bloße Anzahl der jährlichen Toten geht, müsste der Westen also nicht in den Islam, sondern in den Islamismus investieren. Doch paradoxerweise ist genau das Gegenteil der Fall.

Zur Rolle friedfertiger Muslime im System Islam/Islamismus

Die Abgrenzung Islam versus Islamismus ist ein westliches Konstrukt, dem sich koranfeste Muslime in aller Regel nicht anschließen. Die türkische Zeitung Hürriyet zitiert etwa den türkischen Premierminister Erdogan bei dessen Kritik am Versuch des Westens, die Türkei als einen Repräsentanten eines „moderaten“ Islam darzustellen, folgendermaßen:

“Es ist nicht akzeptabel für uns, einer solchen Definition zuzustimmen. Die Türkei war niemals ein Land, das ein solches Konzept repräsentiert hätte. Darüber hinaus kann Islam nicht als moderat oder nicht moderat eingestuft werden.“

Im Klartext heißt dies: Es gibt keinen moderaten oder nicht-moderaten Islam. Islam ist Islam. Basta! Man darf jedoch nicht den Fehler begehen, den Islam mit Muslimen gleichzusetzen. Ohne Zweifel gibt es viele friedliche Muslime. Aber es gibt eben keinen friedlichen Islam. Die meisten Muslime sind selbst Opfer der islamischen Terror-Ideologie, insofern auch sie (insbesondere die muslimischen Frauen) ihrer elementarsten Menschenrechte durch die Scharia beraubt werden. Und alle Muslime sind Geiseln einer Religion, die Abtrünnigkeit vom Islam mit dem Tode bestraft. Täter sind sie jedoch dann, wenn sie die islamischen Normen aktiv umsetzen, sei es als Imame, die von ihrem gottgleichen Status in ihrer Gemeinde profitieren, sei es als Politiker, die die Scharia in aktive Politik umsetzen, sei es als Terroristen, die unschuldige Menschen töten und dies mit der (existierenden) Erlaubnis ihrer Religion begründen. Ähnlich sah es Winston Churchill, der in einem seiner Bücher schrieb:

„Einzelne Muslime mögen großartige Qualitäten aufweisen, aber der Einfluss der Religion lähmt die gesellschaftliche Entwicklung derer, die ihr nachfolgen. Es gibt keine stärker rückschrittliche Kraft auf der Welt. Weit entfernt davon, dem Tod geweiht zu sein, ist der Mohammedanismus ein militanter und bekehrerischer Glaube. Er hat bereits in Zentralafrika gestreut, zieht bei jedem Schritt furchtlose Krieger heran, und wäre nicht das Christentum in den starken Armen der Wissenschaft geborgen, der Wissenschaft, gegen die er (der Islam) vergeblich gekämpft hat, würde die Zivilisation des modernen Europas vielleicht fallen, so wie die Zivilisation des alten Roms gefallen ist.“

Jene Überlegungen wie bei der Unterscheidung von Islam (als System) und dem einzelnen Muslimen (als Individuum) gelten in der historischen Rückschau selbstverständlich auch für den einzelnen Deutschen während der Herrschaft des Nationalsozialismus. Ohne Frage gab es auch in jener Zeit zahlreiche friedliche Deutsche. Aber es gab zu keiner Zeit einen friedlichen Nationalsozialismus. Und was den einzelnen Deutschen anbelangt: so friedfertig er persönlich auch gewesen sein mag: wenn der NS-Staat ihn an die Front rief, hatte er diesem Ruf zu folgen – oder er wurde an die Wand gestellt. Der einzelne „friedliche“ Deutsche trug also, auch wenn er sich gegenüber den aktiven Nazis in absoluter Überzahl befunden haben mag, letzten Endes durch seine bloße passive Existenz genauso zur Funktionalität und Stabilität des NS-Systems bei wie der einzelne „friedliche“ Muslim das System Islam (und damit auch den „Islamismus“) seit jeher wissentlich oder unwissentlich gestützt hat. Insofern sie sich nicht aktiv gegen ihr jeweiliges System wenden, sind beide – der friedliche Deutsche und der friedliche Muslim – aus funktionaler Sicht gleichermaßen schuld an der Existenz der Unrechtssysteme, der sie angehören – ob sie es nun wahrhaben wollen oder nicht.

Trotz der Tatsache, dass sich die friedlichen Deutschen während der NS-Zeit in deutlicher Überzahl befanden, unterschied man jedoch damals wie heute den Nationalsozialismus nicht in einen „moderaten“ Zweig (wenn man friedfertige Deutsche vor Augen hatte) und einen „radikal-fundamentalistischen“ Zweig (wenn man an den Terror von SA, SS und den Eroberungskrieg Hitlers dachte). Doch genau diesem Trugschluss unterliegen im Falle des Islam die meisten Politiker, Intellektuelle und Gutmeinende im Westen und erweisen sich somit als die besten Helfershelfer jenes theokratischen Totalitarismus, der sich bereits seit seinen Anfängen so erfolgreich als Religion tarnt.

Seit jeher tödlich: Kritik am Islam

Seit den Tagen Mohammeds werden Islamkritiker mit dem Tode bedroht. Dies steht im Einklang mit den Geboten des Koran, der seinen Gläubigen an über 200 Stellen den Auftrag zur Ermordung von Nicht-Muslimen erteilt. Mohammed erließ persönlich zahllose Mordbefehle gegenüber unliebsamen Kritikern, darunter auch gegen Frauen wie etwa die Mekkanerin Asma`bint Marwan, die – während sie ihr Kind stillte – von den gedungenen Auftragmördern des „Propheten“ ermordet wurde. Auf Mohammeds Befehl wurde auch die Sklavin Fartana und deren (namentlich unbekannte) Freundin umgebracht – zusammen mit ihrem Besitzer Ibn Chatal. Sie hatten es gewagt, Spottlieder über den Propheten zu singen.

Auf jene mohammed’schen Liquidierungen berufen sich bis heute alle islamischen Gelehrten, wenn sie – wie im Fall Salman Rushdie oder im Fall der Mohammed-Karikaturisten – sog. Todesfatwas erlassen. Kritik seitens ihrer Religion haben die islamischen Auftragsmörder daher nicht zu fürchten. Im Gegenteil: Wer für Allah und Mohammed mordet, genießt besonderes Ansehen in der Umma, der Gemeinschaft der Gläubigen des Islam. Auch hierin unterscheidet sich Mohammed von allen sonstigen Gründern der großen Weltreligionen: Buddha und Jesus waren pazifistisch bis zur Selbstverleugnung. Im Gegensatz zu ihnen war Mohammed ein Massenmörder, der persönlich den Tod Tausender verursacht und in zahlreichen Fällen persönlich angeordnet hat. Erinnert sei hier an das Schicksal der Juden vom Stamme Banu Kureiza: Im Jahre 627 n.Chr. ließ Mohammed alle Männer dieses Stammes enthaupten. Einigen Quellenberichten zufolge soll sich Mohammed an diesem Massaker zeitweise sogar höchstselbst beteiligt haben. Insgesamt 700 Männer (andere Quellen berichten von mehr als 1000 Männern) wurden zu Opfern dieses islamischen Schlachtfestes. Die Frauen und Kinder, die sich dies alles mit ansehen mussten, wurden in die Sklaverei verschickt. Das Vergehen der Juden vom Stamme der Bani Kureiza: Sie weigerten sich, dem Befehl Mohammeds nachzukommen und zum Islam zu konvertieren.

Von solcherlei Informationen jedoch werden die allermeisten Muslime seitens ihrer religiösen Führer sorgfältig abgeschottet und haben daher kaum Ahnung vom wahren Antlitz ihrer Religion und ihres gottgleich verehrten Propheten. Denn die innere Wissensorganisation des Islam ist einer Zwiebel vergleichbar aufgebaut: Die äußeren Zwiebelschalen enthalten überwiegend positive und unverfängliche Informationen, solche, die von jedermann akzeptiert werden können (etwa: „Islam bedeutet Frieden“). Aber je tiefer sich ein Gläubiger mit dem Koran und der Hadith befasst, je weiter er sich ins Gespräch mit Imamen begibt, je mehr er islam-konforme Literatur über seine Religion liest, desto mehr erfährt er, was die eigentlichen Ziele seiner Religion sind: der Dschihad gegen die „Ungläubigen“ und am Ende die Herrschaft über die Welt. Er mag zweifeln, manchmal auch verzweifeln. Aber je öfter er die Zweifel dank der Unterstützung durch Imame, dank deren Hinweise auf die Suren des Koran und auf persönliche Aussagen Mohammeds zu Dschihad und Weltherrschaft überwindet, desto wertvoller wird er für den Islam.

Jene sukzessive, zwiebelschalenartige Bekanntmachung mit den wahren Inhalten und Zielen des Islam erinnert durchaus an die Wissensorganisation mancher Geheimbünde und hat einen großen Vorteil: Loyalitätsprobleme können bereits in einem ungefährlichen Vorstadium erkannt und der Betreffende aussortiert – und wenn es sein muss – neutralisiert werden.

Die allermeisten Muslime kennen ihre Religion nur ansatzweise. Der Großteil der weltweiten Muslimgemeinde liest den Koran mantra-artig in einer für sie gänzlich fremden und unverständlichen Sprache, deren Inhalte sie nicht erschließen können und zu dessen Verständnis sie meist vollständig auf die mündliche Interpretation ihres jeweiligen Imams angewiesen sind. Dies hat u.a. damit zu tun, dass die meisten Gläubigen den Koran nur in arabischer Sprache kennen – der Sprache des Propheten und der Sprache, in der nach islamischem Glauben der Koran durch Mohammed verkündet worden war. Jede Übersetzung würde – so die gängige Überzeugung – den Originalgehalt der arabischen Quelltexte des Koran in unzumutbarer Weise entstellen und käme daher einem Hochverrat an den Originalworten Allahs gleich.

Koranübersetzungen sind daher die Ausnahme und werden überwiegend im Zusammenhang der Bekanntmachung des Islam für Nicht-Muslime akzeptiert – mit dem Ziel derer Konvertierung zur „Religion des Friedens“.

Je gläubiger ein Muslim, umso eher neigt er zum Terror

Muslime, die den Inhalt des Koran nicht verstehen können, neigen denn auch weit weniger zu islamistischen Terrorattacken gegen die „Ungläubigen“ der Welt als jene, die sehr wohl Allahs Botschaft im Original studiert und verinnerlicht haben. Je gläubiger ein Muslim, je besser er sich im Koran und der Hadith (dem Leben und Wirken Mohammeds) auskennt und je höher sein Bildungsgrad ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass aus ihm ein Terrorist werden kann. Das ist das ernüchternde Ergebnis nahezu aller internationalen Untersuchungen über das Profil von Terroristen.

Vor diesem Hintergrund sind die Bemühungen der westlichen Länder, den Terror mit Hilfe massiver Bildungsoffensiven innerhalb der muslimischen Diaspora zu bekämpfen, nicht anderes als ein Kampf, der an die Austreibung des Teufels mit Hilfe des Beelzebubs erinnert. Erinnern wir uns: die Attentäter vom 11. September waren hochgebildet, ebenso die Attentäter auf die Busse und U-Bahnen in England vom 7. Juli 2005. Osama bin Laden ist studierter Ingenieur, sein Stellvertreter Aiman az-Zawahiri, die Nummer 2 der Al Kaida, studierter Arzt und aus einem hochgebildeten Haus abstammend: sein Vater war Medizinprofessor in Kairo, sein Großonkel Imam an der bedeutenden al-Azhar-Universität in Kairo. Auch der ehemalige Prediger der Londoner Finsbury-Moschee, Abu Hamza, der in seinen Predigten die Muslime der Welt regelmäßig auffordert:

„Beseitigt die Juden vom Antlitz der Erde“ „Schlachtet die Ungläubigen ab“ „Errichtet das weltweite Kalifat“

ist kein Dummkopf, sondern ebenfalls hochgebildet. Nicht anders ist es bei Tariq Ramadan, muslimischer Professor für Philosophie an der Universität Genf und wohl einer der schillerndsten Figuren innerhalb der islamischen Intellektuellen: Hochgebildet, hochinformiert – und dennoch weicht auch er keinen Deut ab von der „Verbalinspiration“ des Koran und von der Person Mohammed als Vorbildgeber in religiösem, staatlichen und privatem rechten Handeln und Denken…

Bildung allein macht aus ungebildeten Islamisten nur gebildete Islamisten

Die Liste ließe sich endlos fortsetzen. Die Beispiele zeigen jedoch eines: Den Islam und Islamismus mit Bildungsoffensiven zu bekämpfen ist ein Weg, der in die Irre führt. Er macht aus ungebildeten Islamisten nur gebildete Islamisten – und eben nicht wie erhofft „gemäßigte“ Muslime – und vergrößert damit das nationale und internationale islamistische Bedrohungsszenario immens. Was nicht heißen soll, dass man Muslime von Bildung fernhalten muss. Das macht der Islam bereits von selbst und dafür benötigt er nicht die „Hilfe“ des Westens. Was ihre Bildungspolitik anbelangt, werden die Länder des Islam wegen ihrer internationalen Rückschrittlichkeit sogar ausdrücklich von der UN getadelt: In deren Schwarzbuch aus dem Jahre 2003 werden sie für Bildungsdefizite und Fortschrittsverweigerung auf allen Gebieten getadelt. Als Ursache wird in diesem Bericht ausdrücklich eine „erstarrte Religion“ genannt. Der Islamwissenschaftler Hans-Peter Raddatz merkt in einem Artikel im Rheinischen Merkur zu dieser Studie an:

Zur nicht-islamischen Welt, so heißt es dort, habe sich eine dramatische Wissenskluft geöffnet, die auf eine glaubensbedingte Einschränkung der Bildungsfreiheit und eine zunehmende Frauenrepression zurückzuführen sei. Dabei zeige man sich zur Selbstkritik chronisch unfähig, deren eine Öffnung des Islam dringend bedürfe.

Fazit

„Islamismus“ und „Islam“ sind ein und dasselbe, unterschieden sich nur in ihrer Geschwindigkeit, mit der sie das Hauptziel ihrer Religion – die Weltherrschaft des Islam – anstreben. Der „Islamismus“ ist lediglich der radikalere, ungeduldigere Zwillingsbruder des „gemäßigten“ Islam und existiert bereits seit den mekkanischen Anfängen der Religion, etwa in Form der Auftragsmorde Mohammeds gegen seine Kritiker. Schon damals verstand es Mohammed meisterhaft, seine Umgebung zu täuschen und sich je nach Situation mal in friedlichem, mal in kriegerischem Gewand zu zeigen.

Dieser theokratische Totalitarismus mit koranisch verfasstem Weltherrschaftsanspruch muss in der gleichen Entschiedenheit und dem gleichen unbeugsamen Willen bekämpft werden, mit dem sich Churchill der seinerzeit größten Bedrohung – Adolf Hitler und dem nationalsozialistischen Totalitarismus – entgegengestellt hat.

Aber der Hauptkampf wird ideologischer Art sein müssen: er wird eine Schlacht der Gedanken sein zwischen dem aufgeklärten Westen und den Anhängern einer religiös-totalitären Theokratie, in der der freie Fluss von Gedanken, Rede- und Meinungsfreiheit, die Gleichheit der Geschlechter, die Akzeptanz von sexuell verschiedenen Phänotypen des homo sapiens (heterosexuell, bisexuell, homosexuell, transsexuell etc.) so unvorstellbar ist wie die Freiheit eines jeden Individuums, sich seine Religion selbstständig und unbedrängt zu wählen, was auch die Freiheit von jeglicher Religion mit einschließt. Erst dieser Kampf zwischen dem Islam als dem derzeit mächtigsten Totalitarismus auf der einen und dem aufgeklärten Westen auf der anderen Seite wird mittel- und langfristig darüber entscheiden, in welche Richtung sich unser Planet in Zukunft bewegen wird.

Um es auf den Punkt zu bringen: der clash of civilizations wird sich austragen zwischen Mittelalter und Moderne, zwischen Mohammed und Kant: Es wird ein Kampf sein zwischen Denkverbot und Denkgebot. Dieser Kampf ist bereits voll im Gang. Und sein Ausgang ist offen.

» Islam/Islamismus: zwei Seiten derselben Medaille (Teil 1)
» Das komplette Essay als pdf

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32 KOMMENTARE

  1. Seit jeher tödlich: Kritik am Islam

    Seit den Tagen Mohammeds werden Islamkritiker mit dem Tode bedroht. Dies steht im Einklang mit den Geboten des Koran, der seinen Gläubigen an über 200 Stellen den Auftrag zur Ermordung von Nicht-Muslimen erteilt. Mohammed erließ persönlich zahllose Mordbefehle gegenüber unliebsamen Kritikern

    Das alles ist sehr einfach: Man kann sich vor einer Moschee aufbauen mit einem Transparent:

    „Frauen und Männer sind gleichberechtigt.“

    Sie werden es nicht wagen uns dafür zusammenzuschlagen oder zu liquidieren.

    Hört auf zu jammern! Wer das Transparent aufspannen will, soll sich bei GI melden.

    Ist ja lächerlich, dass wir uns hier ängstliche Gedanken machen.

    Für die Bürgerrechte, die wir seit 60 Jahren weitgehend hatten!

    Für die Freiheit!

    rotgold

  2. Das Schlimme ist: der Islam funktioniert auch, selbst wenn die Jungs im Inneren nicht dran glauben!!!
    Durch die Morddrohungen auch innerhalb der Ummah werden sie gezwungen, so zu tun, als ob sie glauben, auch wenn sie den Islam für Quatsch halten.

    (Aber es gibt natürlich immer welche, die wirklich die Inhalte dieser Religion glauben, gegen jede Evidenz!)

  3. Ein exzellenter Artikel, der noch mal viele Lichter aufsetzt, die man vielleicht nocht nicht hatte: besonders hat mir gefallen, dass Bildung eher die Gefahr mit sich bringt, sich mit dem Islam so zu befassen, dass man zum Terroristen wird.

    Glückwunsch an den Autor!

  4. Um es auf den Punkt zu bringen: der clash of civilizations wird sich austragen zwischen Mittelalter und Moderne, zwischen Mohammed und Kant: Es wird ein Kampf sein zwischen Denkverbot und Denkgebot. Dieser Kampf ist bereits voll im Gang. Und sein Ausgang ist offen.

    Um diesen Kampf zu gewinnen braucht es gescheite, aufrechte und mutige Menschen in Gesellschaft und Politik, in der Wissenschaft in Justiz und nicht zuletzt in den christlichen Kirchen.
    In dieser Beziehung sieht es, in weiten Teilen der westlichen Welt, zappenduster aus.

    Aber es gibt ein paar Lichtblicke. (Wilders)

    Man kann nur hoffen (und beten) daß Europa aus seinem tödlichen Schlaf noch rechtzeitig erwacht.

    Ansonsten wird das Erwachen furchtbar sein.

    Hochachtung für die fundierte Analyse von Michael Mannheimer.

  5. Der Islamwissenschaftler Dr. Raddatz wies einmal darauf hin, dass das „große Problem“ der Integration darin bestehe, dass der islamische Glaube einen „gesetzlichen, rechtlichen Teil“ enthält, der die Muslime verpflichtet, alles „nicht Islamische früher oder später zu überwinden“.
    Es geht auch heute noch um das ferne Ziel, das von Allah vorgegeben wurde und seit Mohammeds Zeiten verfolgt wird: Die weltweite Dominanz
    des Islam.
    Nur scheinbar und vordergründig liegt das Problem in einer persönlichen Willensentscheidung des einzelnen Moslems. Sein Glaube ist es, der ihn daran hindert, sich den Bedingungen des Unglaubens zu unterwerfen. Allahs Wille ist das Maß aller Dinge. Er fühlt sich auch, aufgrund seiner Zugehörigkeit zur Umma, elitär und erhaben über dem Rest der Welt, und kann sich dabei auf den Koran berufen, wo zu lesen ist: „Ihr seid das beste Volk, das je unter den Menschen entstand“. Uneingeschränkt gilt bis heute die als Hadith überlieferte prinzipielle Haltung: „Der Islam herrscht und wird nicht beherrscht!“ Das ist Programm und Ausdruck des Erwählungsbewusstseins und Totalitätsanspruchs der Vertreter der „einzig wahren Religion“.

    Nonie Darwish, Ägypterin mit US-Pass und Gründerin der Initiative http://arabsforisrael.com

    in einem Interview mit der Wiener Zeitung:
    …Das ist, meiner Meinung nach, auch einer der Gründe, warum sich der Islam so schnell ausgebreitet hat: Die Unterdrückung wurde damit gerechtfertigt, dass sie ja Allahs Wille sei. Man muss nur gehorchen. Auch Mord ist im Islam erlaubt. Ein Muslim, der mordet, ist entschuldigt, wenn er einen Apostaten ( = vom Islam Abgefallenen, Anm. ) oder einen Ehebrecher tötet. Wenn ein Muslim einen Muslim tötet, wird er mit dem Tode bestraft, nicht aber, wenn er einen Nicht-Muslim tötet. Das islamische Gesetz fördert auch die Selbstjustiz, die Muslime gegeneinander anwenden. Ein Muslim in einem islamischen Staat muss sich nicht nur vor der Polizei fürchten, sondern auch vor seinem Nachbarn und den Leuten von der Straße…

    http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=4664&Alias=wzo&cob=411731

  6. #5 BUNDESPOPEL

    Ich sehe schon Fatima C. Roth mit dem lichterangeketteten Hubschrauber nach Karlsruhe fliegen. :mrgreen:

    Das Essay ist wirklich gut. Zentral moechte ich mal das hier herausgreifen:

    Und was den einzelnen Deutschen anbelangt: so friedfertig er persönlich auch gewesen sein mag: wenn der NS-Staat ihn an die Front rief, hatte er diesem Ruf zu folgen – oder er wurde an die Wand gestellt. Der einzelne „friedliche“ Deutsche trug also, auch wenn er sich gegenüber den aktiven Nazis in absoluter Überzahl befunden haben mag, letzten Endes durch seine bloße passive Existenz genauso zur Funktionalität und Stabilität des NS-Systems bei wie der einzelne „friedliche“ Muslim das System Islam (und damit auch den „Islamismus“) seit jeher wissentlich oder unwissentlich gestützt hat. Insofern sie sich nicht aktiv gegen ihr jeweiliges System wenden, sind beide – der friedliche Deutsche und der friedliche Muslim – aus funktionaler Sicht gleichermaßen schuld an der Existenz der Unrechtssysteme, der sie angehören – ob sie es nun wahrhaben wollen oder nicht.

    Das ist halt entscheidend. Man muss wirklich jeden Moslem vor die Wahl stellen: Fuer oder gegen seine Sektenideologie Islam. Wer dafuer ist – darf gehen. Oder besser: gar nicht erst rein lassen.

    Leider sind so ziemlich alle westlichen Grenzgebilde ueberhaupt nicht nach diesen Regeln ausgestattet. Da darf jeder sektiererische Wanderprediger mit ner Nuklearladung durchmarschieren. Hauptsache er sieht lieb aus und hat einen Zottelbart.

    Ich sehe auch irgendwie gar nicht mehr ein, dass Milliarden an friedlichen Buergern ueberall auf den Flughaefen durchleuchtet werden und sich teilweise fast voll ausziehen muessen, wo man die Gefahr alleine dadurch bannen koennte, indem man diese paar Sektierer nicht mehr reinlaesst.

  7. Moslems sind keine Geiseln ihrer Religion.
    Niemand ist Geisel seiner Religion.
    Eine Religion nimmt keine Geiseln nur eine Ideologie.
    Und auch von einer Ideologie ist der Mensch nur soweit Geissel als er sich selbst zur Geissel macht.

    Freiheit hat eine Preis.

    Vorallem im freien Westen wo es [noch] Religionsfreiheit gibt existiert keine geringste Entschuldigung dafuer dass man sich einer solchen Ideologie „vergeisselt“. Man kann den Menschen, dem die Freiheit keinen Preis hat, nicht einfach von seiner Verantwortung befreien ohne etwas von ihm abzuverlangen.
    So geht das nicht !!

  8. Um es auf den Punkt zu bringen: der clash of civilizations wird sich austragen zwischen Mittelalter und Moderne, zwischen Mohammed und Kant: Es wird ein Kampf sein zwischen Denkverbot und Denkgebot. Dieser Kampf ist bereits voll im Gang. Und sein Ausgang ist offen.

    FULL ACK;
    genau _das_ ist das Problem.

    Denken ist OUT. 🙁

  9. #10 Ogmios (16. Mai 2009 01:01)
    „Moslems sind keine Geiseln ihrer Religion.“

    Dem stimme ich voll zu. Denn Muslime, die in unseren westlichen, freiheitlichen Gesellschaften leben, haben die Möglichkeit auszusteigen, was ja auch viele tun.

    Deswegen ist es auch der total falsche Weg, wenn unser Innenminister im Rahmen der „Islamkonferenz“ mit verfassungsfeindlichen und fundamentalistischen Islam-Organisationen an einem Tisch sitzt und diese dadurch aufwertet. Damit leistet er gewollt, oder ungewollt, automatisch der Islamisierung Deutschlands Vorschub. Denn diese Organisationen und Berufsmuslime missbrauchen unsere liberalen Gesetze zur Durchsetzung ihrer Ziele. Diese heißen Segregation und letztendlich Einführung der Scharia!

    >Die islamischen Vordenker der Gegenwart haben Lösungen aufgezeigt und Wege ohne Integration gewiesen. Sie nehmen die „hidjra“ Mohammeds zum Vorbild und betrachten es als Verpflichtung für eine islamische Minderheit, sich aus dem offenkundig unislamischen gesellschaftlichen Umfeld zurückzuziehen, um dem schlechten Einfluss der vermeintlich korrupten Gedanken und Zustände der Ungläubigen und des politischen Systems zu entgehen. Die geistige und soziale Isolierung schließt eben auch den Rückzug der Muslime in die reine Umgebung einer Moschee mit ein, wo alles geboten wird, was ein autonomes Dasein ohne Integration im Umfeld des Unglaubens ermöglicht. Integration erfordert für fromme Muslime nicht Auseinandersetzung und kulturelle Korrespondenz mit den Gegebenheiten des aufnehmenden Landes, sondern Absonderung und, wie heute bei uns schon selbstverständlich erwartet, „Begegnung auf gleicher Augenhöhe“ und Entgegenkommen auf halbem Wege.

    Später dann, nach Erstarken durch die wachsende Geburtenrate und den weiteren Import junger Frauen aus Anatolien, erfolgen der Durchbruch zur islamischen Dominanz und die vollständige Durchdringung aller kulturellen Lebensbereiche nach altbewährtem Muster des „Medina-Modells“. Durch die fortschreitende demographische Verschiebung zu Gunsten der Muslime, und der immanenten Gesetzlichkeit einer Demokratie, wird es ihnen schließlich gelingen, die Vorschriften der Scharia (arab.: Weg) ganz legal und sukzessive einzuführen, um dann die Demokratie abschaffen zu können.<

  10. Was hat mal ein Inder gesagt :
    Du kannst 50 Jahre Tür an Tür mit einem Moslem leben.
    Wenn der Imam sagt,
    schneid Deinem Nachbarn den Kopf ab;
    dann tut er es.

  11. Im „moderaten“ Islam vollzieht sich das Morden jedoch eher im Stillen.

    Im sogenannten moderaten Islam ist das Töten durch ordentliche Gerichte institutionalisiert, während es der Koran strenggenommen jedem Muslim auferlegt, eigenmächtig für die Verwirklichung von Allahs Gesetz auf Erden einzutreten. Das ist der ganze Unterschied zwischen Islam und „Islamismus“. Die Debatte hat u.a. zu folgender Blüte geführt:

    4. Die Überzeugung ist eine Grundvoraussetzung eines jeden Glaubens. Ein wahrhafter Glaube basiert auf unbestreitbarer Überzeugung und Gewißheit und ist nicht das Resultat von Nachahmung oder Zwang. Jeder Mensch ist frei, seinen Glauben zu wählen und hat das Recht zu eigenen Meinungen, sogar der Atheist. Niemand hat das Recht, gegen seine Glaubensauffassungen einzuschreiten, solange er seine Gedanken für sich behält und sie nicht unter den Leuten verbreitet, um sie durcheinander zu bringen in Bezug auf ihre moralischen Werte. Versucht er aber, diese verkehrten Gedanken, die im Widerspruch zu den Bekenntnissen und Moralauffassungen der anderen Mitmenschen stehen, zu verbreiten, so verstößt er damit gegen die allgemeine Ordnung des Staates, in dem er lebt, weil sich dadurch Zweifel unter seinen Mitbürgern ausbreiten, die zum Aufruhr führen können. Jeder, der sich so verhält, wird der Bestrafung unterworfen. Er kann sogar des Hochverrats angeklagt werden, der mit dem Tod bestraft wird, nicht weil er seinen Glauben abgelegt hat, sondern weil er durch seine Gedanken Verwirrung im Staat verbreitet und gegen seine Ordnung verstoßen hat.

    Aus: Prof. Mahmoud Zakzouk, Fragen zum Islam

  12. Der sogenannte moderate Islam hat sich längst breitgemacht in Europa.

    Der nette Gemüsemann, der Döner-Schneider, der Auto-Händler, alles nette Gestalten.

    Deswegen wird es auch immer friedlicher, konfliktloser und ruhiger in Deutschland.

    WEIL INZWISCHEN HIER ZU VIELE DIE SCHNAUZE HALTEN.

  13. Das ist so unfassbar excellent geschrieben und auf´s Detail herausgearbeitet, das es schon wieder extrem bitter schmeckt.
    Leider werden die Politverbrecher weiter machen, wie bisher…

  14. Leider werden die Politverbrecher weiter machen, wie bisher.

    Nur solange sie die Medienmacht haben.
    In der DDR bröckelte die Macht der SED nicht zuletzt dadurch, dass die DDR Bürger sich im Westfernsehen „informieren“ konnten.

    Nicht umsonst versucht Ursula von der Layen, über das trojanische Pferd Kinderponographie, Internetzensurstrukturen aufzubauen, um die freie Meinungsäußerung der Bürger im Internet zu unterdrücken.

    Sollten es ihnen gelingen, dass Internet in ihre Hände zu bringen, haben sie gewonnen, wenn nicht, ……..auf Wiedersehen Bananenrepublik.

  15. Ganz und gar nicht einverstanden mit dem Schkuss: Es geht nicht um Kant gegen Mittelalter. Dieses war, wie der Frankfurter Historiker Johannes Fried schön gezeigt hat, in Wirklichkeit viel aufgeklärter, als die sogenntnen Modernen (darunter vor allem Kant) das später hinstellten, weil die europäische Aufklärung mit Augustinus begann und nicht mit Kant. Diesem haben wir das Bild vom „finsteren“ Mittelalter zu verdanken. Der finstere Hexenglaube gehört aber zur frühen Neuzeit, nicht zum eigentlichen Mittelalter, das Fried auf die 1.000 Jahre zwischen 500 und 1500 datiert. D.h. wir stehen heute in einer Konfrontation zwischen einer Liebes- und einer Hassreligion, nicht zwischen Aufklärung und Mittelalter. Diesen Kampf hat die Christenheit vermutlich bereits verloren. Daher der Versuch von Papst Benedikt XVI., noch das Schlimmste zu verhindern.

  16. OT
    Lesung mit Necla Kelek

    Am 18.5.2009 wird Necla Kelek aus ihrem neuen Buch lesen.
    “Bittersüße Heimat” ist eine Bestandsaufnahme der Türkei zwischen Tradition und Moderne.
    Von 10-12 Uhr im Großen Hörsaal des Fachbereichs Sozialwesen der FH Münster.
    Hüfferstiftung
    Hüfferstraße 27
    48149 Münster

  17. Die Unterteilung wird doch nur gemacht, um dem blöden Volke weitere Beruhigungspillen verabreichen zu können. Sonst müssten ja auch unsere Politiker eingestehen, dass sie Vollidioten sind, die keine Ahnung haben, von dem, was sie da faseln, wenn sie gebetsmühlenhaft wiederholen, Islam ist Frieden. Jeder Moslem ist empört, wenn er solchen Käse hören muss. Islam ist Unterwerfung unter Allah und wenn Allah sagt, häng die Schwulen auf, dann ist das unangenehm, muss aber gemacht werden, denn Allah droht sonst nach dem Tode mit Engeln, die mit Hämmern auf einen einprügeln. Wer will das schon als Moslem? Tot sein und endlos lange gefoltert zu werden.

    Freilich, Schäuble und der restliche gottlose Haufen, der lacht nur darüber, weil man sich als Gottloser gar nicht vorstellen kann, dass nach dem Tode noch was kommt. Ein Gericht über irdische Taten, zum Beispiel. Es gibt aber Leute, die nehmen das richtig ernst. Todernst.

    Diese Ernsthaftigkeit war auch mal in Europa verbreitet. Geht mal in die Kirchen, was ich unseren Politikern raten würde, und schaut Euch die Tafeln an, die die Leute stifteten oder wo die Stifter abgebildet sind. Die versuchten, ein gottgefälliges Leben zu führen. Dem Christengott gefällig. Also liebe Deinen Nächsten, wasch ihm die Füsse und hebe nicht als Erster den Stein auf, weil Du im Glashaus sitzt. Aus dieser Gottgläubigkeit entstanden auch Personen wie Albert Schweitzer oder Mutter Theresa. Christliche Fundamentalisten sozusagen oder Christisten als Gegenpart zu den Islamisten. Beide nehmen ihren Gott für voll, und der Rest der Sonntagschristen oder moderaten Moslems weiss das auch.

    Dass so eigentlich der Glauben gelebt werden soll. Mit Hingabe an den Christengott oder Allah. Und jeder Moslem, der nicht für die Ausbreitung des Islam kämpft, ist im Prinzip keiner wie der Christ auch keiner ist, der sein Wohnstubenchristentum pflegt. Auch er sollte eigentlich das Christentum verbreiten, statt die heidnischen Religionen, weil die ja so viel farbiger sind.

    Wir werden alle verarscht aber das hat in Deutschland ja Tradition. Dass die Politiker lügen, dass sich die Balken biegen und uns dabei frech ins Gesicht grinsen.

    Bilder aus dem moderaten Pakistan, wo weniger moderate Taliban gegen die lauen Moslems kämpfen. Es gibt nämlich keine weltliche Regierung, die Regierungsgewalt auf Erden gebührt allein Allah. Das haben unsere Abgeordneten aber nicht begriffen, wie sie überhaupt deutsches Bildungsbürgertum repräsentieren, das die Baumschule mit Erfolg absolviert hat.

    http://www.youtube.com/view_play_list?p=503094E0E6FA74E3&playnext=1&playnext_from=PL

  18. Bin gerade aufgestanden und diesen tollen Beitrag gelesen.
    Es ist selten, dass man solch gute Texte zu lesen bekommt. Mit Sicherheit werde ich teile des Textes in Diskussionen zitieren.
    Ich bedanke mich bei Michael.

  19. Sie selbst sagen ganz klar, dass es keinen moderaten Islam gibt. Nur einige Besserwisser versuchen es dem Volk und lächerlicherweise auch den Islamisten einzureden. Grotesk !
    Die klugen DDR`ler wollten auch den Russen den Kommunismus erklären. Das ging auch schief.
    Unsere KBW`ler und KPD/MLèr erklärten dann den DDR`ler wieder den richtigen Kommunismus und die RAF`ler erklärten den Palis den richtigen Weg des Terrors.
    Ich weiß nicht, irgendwas stimmt mit den deutschen Erklärer nicht!

  20. #14 Maethor

    Genau. Und öffentlich geäußerter Zweifel ist Fitna. Genau deshalb gibt es diese islamische Hysterie, daß Christen angeblich in islamischen Ländern missionieren Ein Gerücht reicht, un der Christ ist tot oder im Knast. Darin wurzelt auch die Panik, daß freiheitliche Gedanken („der Westen“) den Islam korrumpieren, sprich seine Schäfchen „verwirren“. Deshalb verteidigt sich der Islam mit Mord und Totschlag und Kritikverbot. Hätte er diesen „Selbstschutz“ nicht eingeführt, wäre er längst Geschichte.

    „Professor“ Mahmoud Zakzouk wiederkäut dabei den Koran:

    Sure 5,33
    Der Lohn derer, die gegen Allah und Seinen Gesandten Krieg führen und Verderben (Zwietracht/Fitna)im Lande zu erregen trachten, soll sein, daß sie getötet oder gekreuzigt werden oder daß ihnen Hände und Füße wechselweise abgeschlagen werden oder daß sie aus dem Lande vertrieben werden. Das wird für sie eine Schmach in dieser Welt sein, und im Jenseits wird ihnen eine schwere Strafe zuteil.

    Der Prof.:
    Versucht er aber, diese verkehrten Gedanken, die im Widerspruch zu den Bekenntnissen und Moralauffassungen der anderen Mitmenschen stehen, zu verbreiten, so verstößt er damit gegen die allgemeine Ordnung des Staates, in dem er lebt, weil sich dadurch Zweifel unter seinen Mitbürgern ausbreiten, die zum Aufruhr führen können. Jeder, der sich so verhält, wird der Bestrafung unterworfen. Er kann sogar des Hochverrats angeklagt werden, der mit dem Tod bestraft wird, nicht weil er seinen Glauben abgelegt hat, sondern weil er durch seine Gedanken Verwirrung im Staat verbreitet und gegen seine Ordnung verstoßen hat.

  21. #Blood Brother

    Hinter der Manie vieler Deutscher anderen Dinge erklären zu wollen, von denen der zu Belehrende offensichtlich mehr versteht, als der Klugsch……äh der Deutsche „Lehrer“ selbst, steckt der unter Deutschen weit verbreitete Größenwahn.

    Die Deppen merken noch nicht einmal, dass sie sich damit lächerlich und unbeliebt machen.

  22. Im Klartext heißt dies: Es gibt keinen moderaten oder nicht-moderaten Islam. Islam ist Islam. Basta!

    Es gibt keinen moderaten oder nicht-moderaten Islam. Islam ist Islam. Basta!

    Es gibt keinen moderaten oder nicht-moderaten Islam. Islam ist Islam. Basta!

    Es gibt keinen moderaten oder nicht-moderaten Islam. Islam ist Islam. Basta!

    Es gibt keinen moderaten oder nicht-moderaten Islam. Islam ist Islam. Basta!

    Es gibt keinen moderaten oder nicht-moderaten Islam. Islam ist Islam. Basta!

    Kann man das mal endlich verinnerlichen!

  23. Dier Artikel ist Spitze !
    Da findet man die schlichte Wahrheit über den Islam, unaufgeregt und en detail analysiert.
    BRAVO – EMPFEHLENSWERT – LOBENSWERT !
    Aber die, die ihn (dringend) lesen müßten
    (die Linken, die Gutmenschen) machen doch die Augen zu !

  24. Ein hervorragender Beitrag, der den Sachverhalt klar und zwingend auf den Punkt bringt. Besonders delikat die Analogie zum Nationalsozialismus.
    Wie oft muss man hören, man dürfe Moslems micht unter Generalverdacht stellen. Ich denke man muss sogar.
    Nach 1945 stellten die vier Mächte mit einer gewissen Berechtigung alle Deutschen unter Generalverdacht.
    Mit der absolut gleichen Berechtigung muss dies auch mit den Angehörigen der orientalischen Verbrecherreligion geschehen.

  25. #21 Karl Eduard (16. Mai 2009 08:45)

    Freilich, Schäuble und der restliche gottlose Haufen, der lacht nur darüber, weil man sich als Gottloser gar nicht vorstellen kann, dass nach dem Tode noch was kommt. Ein Gericht über irdische Taten, zum Beispiel. Es gibt aber Leute, die nehmen das richtig ernst. Todernst.

    Auch er sollte eigentlich das Christentum verbreiten, statt die heidnischen Religionen, weil die ja so viel farbiger sind.

    Solche Sätze kannste dir sparen!
    Beschäftige dich erstmal damit, was Heidentum bedeutet, bevor du es nach deinem christlichen Verständnis in Negativ-Kontext setzt und wieder die unsinnig denunzierende Gleichung aufmachst:
    Heiden=gotteslose Ungläubige (selbst wenn sie gottlos wären, ist das kein Verbrechen und jedermans freier Entscheidungswille zu glauben oder nicht zu glauben, was er möchte).

    Außerdem ist Schäuble bekennender Christ und verhält sich auch genauso in voller Nächstenliebe dem Islam unterworfen! :mrgreen:

  26. An diiesem Essay habe ich nur Kleinigkeiten auszusetzen, d,h, eigentlich garnichts. Aber trrotzdem stört mich das Ende. Und dieseswurde auch von einigen Kommentatoren aufgenommen.
    Der bei dem Gott ist ist erstens in die Gallerie der Menschheit aufgerückt, obwohl 80% seines Denkens nur historischen Charaker hat. Der der Gott liebt hat sich auf eine ziemliche lange Wanderschaft aufgemacht. Er traff leider nur auf einen erstarrten und nicht mehr erschaffenden Denker. Während seiner Tippelschritte nach Hause formte sich eine Schrift, die er später in zweifacher Ausfertigung formulierte.
    Ich mag eigentlich keine Schwaben, aber sie haben einige geniale Köpfe hervorgeberacht.
    Einer dieser Idioten hat mal was kluges gesagt. Ich schreibe jetzt sinngemäß (Ich habe keine Lust stundendenlang nach der Stelle zu suchen):
    Die Wahrheit von Gestern, die heut als falsch erkannt wird; aber notwendig war um die Wahrheit von Heute zu erzeugen ist wahr.
    Der Unterschied zwischen uns und denen ist nicht die Wahrheit sondern die Möglichkeit der Entwicklung!

  27. Klasse Artikel*****
    Der Islam „lebt“ ja davon das er seinen Anhängern das eigenständige Denken verweigert. Deshalb auch der unglaubliche Mangel an Kreativität. Welche großen Erfindungen wurden den von Muslimen gemacht? Wo sind ihre Dichter und Denker? Dennoch, um einen anderen Menschen zu ermorden bedarf es keiner Kreativität sondern lediglich der Mordlust. Und diese wird zu genüge von den islamischen Führern angeheitzt.

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