Unser Außenminister ist schon ein Phänomen. Kaum im Amt machte er sich polnische Interessen zu Eigen, statt deutsche. Die Wunde, die er mit der Causa Steinbach dem deutschen Volk zufügte, wird so schnell nicht verheilen. Doch das focht den Chef der Liberalen beileibe nicht an. Er legte den Turbogang ein und düste durch die Welt, als habe sie auf ihn – Dr. Guido Westerwelle – nur gewartet.

(Von Michael Ludwig, Zeitschrift Gegengift)

Die Quittung für seinen kopflosen Aktionismus folgte auf den Fuß. Hundert Tage nach seinem Amtsantritt sanken seine persönlichen Sympathiewerte in den Keller, was gar nicht so schlimm gewesen wäre, aber auch die seiner Partei halbierten sich nahezu, und da schrillten dann doch die Alarmglocken, schließlich stehen in diesem Frühjahr die wichtigen Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen an. Was tun? das war jetzt die Frage. Und Westerwelle zeigte sich von seiner findigen Seite – er trat im Zusammenhang mit Hartz IV die Dekadenz-Diskussion los. Seit seinem Beitrag in der Welt am Sonntag versuchen allenthalben Kommentatoren die Frage zu ergründen, ob wir, und mit uns der hoch technisierte europäische Westen, tatsächlich dekadent und damit zum Untergang verurteilt seien oder nicht.

Vielleicht wird es im Rückblick einmal heißen, dass eine der wirklichen Leistungen des Außenpolitikers Westerwelle eine innenpolitische war, weil der die Frage nach der Bezahlbarkeit unserer Sozialsysteme so schnörkellos gestellt hat. Aber ihm geht es nicht nur um die Abermilliarden, die der Haushalt für soziale Zwecke Jahr für Jahr verschlingt, und der trotzdem nicht verhindern kann, dass die Unzufriedenheit der Menschen stetig zunimmt. Westerwelle legt seinen Finger auf eine Wunde in unserem Gesellschaftssystem, die man folgendermaßen beschreiben könnte – die wirklich Reichen transferieren ihr Geld in die (bislang noch) datengeschützte Schweiz, um sich die Steuern zu sparen, die Unterschicht hebt unverhohlen die ruhende Hand auf, um sich das Ausschlafen und den täglichen Bedarf an ungestörtem Fernsehkonsum bezahlen zu lassen. Finanziert wird das alles von der Mittelschicht. Die FDP sagt, dass damit Schluss sein müsse, und wer sich seinen gesunden Menschenverstand bewahrt hat, wird ihr Recht geben. In der sozialdemokratisierten Union erhebt sich Protestgeschrei gegen die Wirklichkeitsbeschreibung der Liberalen, bei der SPD sowieso, und die Grünen und die Linkspartei keifen, als wolle man ihnen nach dem nackten Leben trachten.

Die Frage, ob die Zivilgesellschaft Deutschlands dekadent zu nennen sei, ist eine notwendige, und man sollte sich allenfalls fragen, ob sie nicht zu spät gestellt wurde. Der landläufigen Definition zufolge versteht man unter Dekadenz den Abstieg einer Gesellschaft. Nun könnte man darauf antworten, dass Geschichte wellenförmig vor sich geht – Reiche entstehen, wachsen zur Blüte heran und gehen schließlich wieder ein wie Primeln im Winter. So war es beim Paradebeispiel des Römischen Imperiums, beim Herrschaftsbereich Karl des Großen und dem Weltreich der Briten, das den Zweiten Weltkrieg nicht überlebt hat. Die Globalisierung, die wir gerade erleben, verursacht einen neuen Schub – die Zeit des Eurozentrismus scheint sich endgültig ihrem Ende zuzuneigen, und die neuen Machtzentren heißen China, Indien und möglicherweise Russland. Insofern kann man Deutschland durchaus einen dekadenten Staat nennen, sitzt er doch auf einem Wohlstandsast, der gerade von der Geschichte abgesägt wird. Dennoch können wir von unseren Politikern verlangen, dass sie alles in ihrer Macht Stehende tun, um diesen Prozess fortschreitender Bedeutungslosigkeit und Verarmung abzubremsen. Doch genau das Gegenteil geschieht – sie unternehmen alles, um die Fahrt in den Untergang zu beschleunigen.

In einem Interview der Welt am Sonntag nennt der Althistoriker Alexander Demandt, der mit seinem Buch „Der Fall Roms“ ein Standardwerk vorgelegt hat, einen wichtigen Grund für den Untergang des Römischen Reiches: „Dekadenz ist ja ein lateinisches Wort: Niedergang. Es ist ursprünglich gekoppelt an die Vorstellung vom Sittenverfall … Die römischen Moralisten glaubten, die Leute würden bei einem Leben in Luxus ihre virtus verlieren, was vor allem die Fähigkeit zum Kriegsdienst bedeutet. Wenn sich die Leute nicht selbst verteidigen können, werden sie zu Sklaven ihrer stärkeren Nachbarn.“ Demandt fährt fort: „Und gerade die städtischen Bevölkerungen erlagen dieser Verweichlichung und wurden dann von ländlichen, kulturell-zivilisatorisch tiefer stehenden Bevölkerungen – Barbaren – besiegt. Das ist ein Vorgang, der in der vorindustriellen Zeit mehrfach zu beobachten ist. Und dann haben wir in der Stadt Rom das Phänomen, dass die Kaiser und Staatsmänner sehr früh dazu übergegangen sind, die Bevölkerung auf Staatskosten zu ernähren. Brot und Spiele. Hunderttausende wurden fürs Nichtstun mit Produkten aus dem ganzen Imperium versorgt. Das kam daher, dass die Bürger der Stadt das Wahlrecht besaßen. Die politischen Entscheidungen fanden in Rom statt, und deshalb waren die Leute wichtig. Die Politiker mussten das Wahlvolk ködern, und dafür mussten die Leute außerhalb Roms Steuern zahlen und sich abrackern.“

Was der Historiker am Beispiel des antiken Roms aufzeigt, könnte genauso gut aus der deutschen Gegenwart stammen. Ihr ist die virtus schon längst abhanden gekommen. Wer einen Truppenübungsplatz der Bundeswehr besucht, kann dort eine übergroße Anzahl von Rekruten erleben, die mit Ächzen und Stöhnen ihre Bierbäuche über die Hindernisse stemmen, und falls ein längerer Marsch mit voller Gepäckausrüstung angesagt ist, pflastern zurückgebliebene Fußkranke diesen Weg. Aber es ist nicht nur die verloren gegangene Fähigkeit, seinen Körper für den Kampf fit zu halten, sondern auch der fehlende Wille, ihn auszufechten. Definiert man Dekadenz auch als zunehmende Sensibilisierung einer Gesellschaft, so sind wir allesamt unglaubliche Sensibelchen, die bei der geringsten Nervenbelastungsprobe in Tränen ausbrechen.

Thomas Mann hat – wie kaum ein anderer Autor – im letzten Jahrhundert die Dekadenz des hanseatischen Bürgertums beschrieben. In seinem Roman „Buddenbrooks“ schildert er den Verfall einer Familie, die an geistiger Verfeinerung und körperlicher Degeneration zugrunde geht. Hanno Buddenbrook hat keinen Willen zur Macht mehr, und das ist es, was sein Ende heraufbeschwört. Auch wir haben den Willen dazu längst verloren. Wir sehen Macht als etwas Böses an, das es fern zu halten gilt, aber unsere Feinde tun alles, um sie zu erringen und dann skrupellos anzuwenden. Nichts anderes geschieht augenblicklich in Afghanistan. Während der dekadente Westen für jeden irrtümlich getöteten Zivilisten Tränen über Tränen vergießt, Soldaten in Ausübung ihrer Pflicht, die selbstverständlich auch die Anwendung von Gewalt einschließt, vor den Staatsanwalt schleift, und überlegt, ob er sie nicht besser gleich abziehen soll, führen uns die Taliban die altrömische Tugend der virtus vor. Sie haben nicht nur kampferprobte Körper, sie setzen ihn auch ein; sie suchen die Gelegenheit zum direkten Kräftemessen, während unsere Soldaten es unter allen Umständen meiden wollen. Aber man braucht nicht nur auf den fernen Hindukusch zu blicken, auch in den deutschen Großstädten sind wir dabei, die Auseinandersetzung mit ausländischen Jugendlichen zu verlieren. Dekadente Richter fassen türkische und arabische Jugendliche mit Samthandschuhen an, Sozialpädagogen stehen meist fassungslos vor den Scherben ihrer Tätigkeit, wenn wieder einmal ein Schüler ausflippt, seine Klassenkameraden mit einer Pumpgun über den Haufen schießt und seinen Lehrer das Messer in den Hals rammt; sie fragen dann: warum? Dieses warum? ist ihre ganze Antwort auf das immer offensichtlicher werdende Dekadenzsyndrom unserer Gesellschaft, es verliert sich im Nirwana ihres gutmenschlichen Horizonts, aus dem das höhnische Gelächter derjenigen, die die ungeteilte Macht haben wollen, zurückhallt. Vielleicht sollten sich die Sozialingenieure der Postmoderne einmal Gedanken darüber machen, dass – auf höchst dialektische Weise – die Aggression, die aus dem täglichen Leben ausgegrenzt wird, als sei sie der Teufel persönlich, durchs Hintertürchen wieder Einlass begehrt; sie maskiert sich als brutales Computerspiel und feiert in den Kinderzimmern fröhliche Wiederauferstehung.

In den Zusammenhang der Dekadenz kann man auch die christlichen Kirchen stellen. Der englische Gelehrte Edward Gibbon (1737 – 1794) vertrat die These, dass sie geradezu ein Ausbund an dekadentem Denken und Handeln sind. Demandt meint dazu im Hinblick auf den Untergang des Römischen Reiches: „Die Leute suchen ihr Heil im Jenseits. Und diese spätantike Flucht ins Jenseits ist auch ein sehr seltsames Phänomen. Wir haben in Nordafrika, Ägypten, im Vorderen Orient, in Kleinasien ganze Mönchslandschaften. Zehntausende von Männern und Frauen, die mönchisch leben. Und die keine Steuern zahlen und keinen Wehrdienst leisten. Der Kaiser Valens hat in der Not der Gotenkriege einmal versucht, diese Leute heranzuziehen für den Wehrdienst, was ihre Pflicht wäre als römische Bürger. Es gab einen Aufschrei! Und er hat es auch nicht geschafft. Man kann also die Kirche in gewisser Weise verantwortlich machen für den Niedergang.“ Man muss sich nur einmal vorstellen, der Staat würde in unserer pazifistisch durchtränkten Gesellschaft alle Wehrpflichtigen zu den Waffen rufen, weil der Ernstfall vor der Tür steht. Was für ein Geschrei würde da anheben. Und an vorderster Front stünde die Bischöfin Käßmann, um uns klar zu machen, dass wir uns möglicherweise versündigen würden, sollten wir unsere Interessen (und unsere Art frei zu leben) mit Bleikugeln verteidigen wollen.

Dekadenz, so wurde Westerwelle die letzten Wochen vorgeworfen, sei ein Problem der herrschenden Elite und nicht der Hartz-IV-Empfänger. Das ist nur zum Teil wahr. Natürlich ist unsere herrschende – politische – Elite dekadent, denn wenn sie es nicht wäre, stünden wir nicht vor diesem Berg von Problemen. Ihr zur Seite steht ein Teil der pauperisierten Klasse, der jeden Willen zum Aufstieg und damit zur Eigenverantwortung verloren hat, weil der Staat und die Gesellschaft ihm Brot (Arbeitslosengeld 2) und Spiele (die kommerziellen Sender von Pro 7, Sat 1, Kabel, RTL etc.) Tag für Tag in den Rachen schmeißt, damit er ruhig gestellt bleibt. Das Nachsehen hat die arbeitende Mittelschicht, die jeden Tag die Kärrnerarbeit verrichtet und den Karren aus dem Dreck zieht. Leider bleibt sie politisch weitgehend stumm. Der FDP-Chef hat ihr eine Stimme verliehen. Das ist gut so.

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154 KOMMENTARE

  1. Volle Zustimmung: Die politische „Elite“ ist dekadent und verschließt aus Gründen der Ideologie u. a. die Augen vor dem Scheitern des Multikulturalismus.

  2. Mal Hüh-mal Hott – Westerwelle gestern so und morgen So…April April..der weiss auch nicht was er will… 😉

    Das „kesse Einfordern“, so Merkel wörtlich, passe auch nicht so recht zu der Tatsache, dass vor einigen Wochen bereits der hessische CDU-Ministerpräsident Roland Koch die mangelnde Leistungsbereitschaft vieler Hartz-IV-Empfänger kritisiert hatte. Daraufhin habe der Koalitionsausschuss, im Beisein und mit dem Einverständnis von Westerwelle, erklärt, es gebe in dieser Sache keinen gesetzgeberischen Handlungsbedarf.

    Quelle:
    http://www.welt.de/politik/deutschland/article6525179/Merkel-weist-Westerwelle-wegen-Hartz-IV-zurecht.html

  3. Kopflos — maßlos — geschmacklos.

    Der Aufmarsch der FDP gegen Hartz und die Hetzjagden auf Hartz IV-Empfänger werden mit der NRW-Wahl beendet sein. Dann herrscht Ruhe und der Spuk ist vorbei.

    Denn der Außenmister (sic) will lediglich die Pleitewelle seiner Partei abwenden. Wenn er diesmal noch an 5 % herankommt, hat sich das Gegröle gelohnt.

  4. Dass die FDP in NRW die 5% Hürde überwindet könnte schon mit dem Aktionismus von Westerwelle zu tun haben. Insgesamt bleibt es dabei, ein Rezept gegen die volkswirtschaftliche Minderleistung haben die etablierten Blockparteien nicht. Allenfalls doktern sie an den Symptomen herum, und das Ganze nactürlich nicht zu ihrem Nachteil, denn Volksvertreter sind sie schon lange nicht mehr…

  5. @#3 BUNDESPOPEL

    es sei denn alle Hartz4-ler in NRW halten zusammen und wählen eine andere Partei…dann dürfte die FDP weg „vom Fenster“ sein… 😉

  6. Absolut Recht hat der Herr Westerwelle, auch wenn ich ihn sonst nicht leiden kann. Grade der Fall Steinbach hat ihn in seinem ohnehin gringen Ansehen noch weiter bei mir sinken lassen.

    Jetzt hat er jedoch klare Worte gefunden. Das Problem ist jedoch nicht der Arbeitssuchende Deutsche- sondern der schmarotzende Deutsche und der schmarotzende Migrant, dem es in der BRD mit Stütze viel besser geht als er es in seiner Heimat mit ehrlicher Arbeit je haben könnte. Hier muss der Hebel angesetzt werden- wenn kein Geld da ist, dann muss gespart werden. Mit Sicherheit ist das eigene Volk dafür erst in 2. Linie der Ansprechpartner!

    Allein 16000 Geduldete Ausländer (also ausreispflichtig) verschlingen pro Monat je etwa 400€. Was das kostet kann man ja leicht ausrechnen. Ein Migrant mit Hartz IV Stütze etc und vielen kleinen „kopftuchmädchen“ kostet mind. 2000€ p.P./Monat.

    hüstl–ich krieg das Kotzen! Wenn ich sehe wie deren Interessen vor unseren stehen. Wenn wir übrig haben und helfen können, bitte und gern geschehen! Im Moment gehts leider nicht!

    http://www.blaulicht-blog.de

  7. was soll das noch mit unserem schwesterwellchen………
    überall wo der unfähige aufkreutzt wird desinfektionmittel für nach dem händedruck verteilt…
    würde mich mal interessieren ob nicht bald ne neue diskette aufkreuzt wo fdp politiker als steuersünder auftauchen…..die waren ja wehemend gegen die disketten
    ergeben wir uns ins schicksal schwesterwellchen wird uns schon billigst verkaufen…..

  8. Sehr interessante Ansichten.
    Bei einem Punkt stimme ich zu 100% zu: Die westliche Gesellschaft würde lieber ihr Glück in der Weite suchen, als den Westen zu verteidigen.

  9. Sehr, sehr gut ! Brilliant auf den Punkt gebracht.

    Dieses gottverfluchte sozialistisch-pazifistische Denkmuster, das sich 40 Jahre lang wie ein Leichentuch über unsere Gesellschaft ausgebreitet hat, gehört weggesprengt und ersetzt durch ein Bewusstsein das Leistung, Kompetenz, Patriotismus und Wehrbereitschaft wieder in den Vordergrund rückt.

    Und ein Bewusstsein dass der Mensch nun mal so ist wie er ist und dass sich daran NIE etwas ändern wird.

  10. Westerwelle ist der Prototyp des aalglatten Karrieristen.

    Er kann sagen, was er will, ob richtig oder falsch ist im Prinzip egal. Entscheidend ist die Idee dahinter, der Mut, zu seinem Wort zu stehen und es in die Tat umzusetzen.

    Und genau daran hapert es. Der weiss, dass nichts vom dem, was er fordert, umgesetzt werden wird. Weil man es nämlich eigentlich garnicht will – es ist Gerede.

    Nach aussen hin gibt sich die FDP als Partei der Leistungsträger, als Vertreter eines freiheitlichen Weltbildes. Aber das ist eine Show, die sofort auffällt, wenn man Anspruch und Wirklichkeit vergleicht.

    Dann entpuppt sich die Pünktchenpartei als reine Klientelgruppe, die die Vorgaben ihrer Geldgeber umsetzt und sich strikt an die Richtungsvorgabe der Staatssimulation BRD hält. Linksliberal ist eben nicht liberal, sondern links. Und links ist antideutsch.

    Westerwelle ist ein vorzügliches Produkt des Systems. Ein Mann ohne Eigenschaften, der nichts anderes kann als reden und das umsetzt, was man ihm sagt.

  11. Das Ergebnis dieser Diskussion wird allenfalls sein, daß die biodeutschen Hartzler schikaniert werden. Für die anderen gibts die Kindergelderhöhung ab dem 10. Kind…

    Man kann zum Thema Unterschicht und Arbeitsverweigerung stehen wie man will, an der Tatsache, daß es garnicht für alle Arbeit gibt, kommt man nicht vorbei.

    Westerwelle ist ein Hetzer, der nach dem Motto teile und herrsche von den wirklichen Mißständen ablenken will. Rezepte hat er nämlich keine anzubieten!

  12. Die Leute, die schon in der dritten Generation von Sozialhilfe leben wählen gar nicht, denn es ist für sie nicht zumutbar den Arsch hochzukriegen, um in ein Wahllokal zu gehen.

  13. Der Text trifft den Nagel genau auf den Kopf. Bei uns gibt es nur noch Brot und Spiele und das ganze auch noch finanziert mit Schulden. Alle Parteien in Deutschland sind mehr oder weniger sozialistisch. Die PRO-Partei ist auch nur ein sozialistischer Haufen garniert mit gewaltiger brauner Soße. Selbst die FDP knickt am laufenden Band ein. Es gibt 10% Muselmänner in Deutschland, aber laut Bundestagswahl schon 85% Sozialisten.
    Diese Seite sollte man nicht vergessen. Gute Nacht Deutschland. Der letzte macht das Licht aus.

  14. #14 smartshooter (23. Feb 2010 22:47)

    Danke……sprichst mir aus der seele…..
    wenn schwuchtelchen guten morgen sagt, sollte man überprüfen ob der abend nicht schon längst einzug gehalten hat………
    der „bruder“ ist sowas von doppelzüngig, es ist nicht mehr zu ertragen…..dem deutschen volke dient der! nicht . Genscher zog scheck im ausland – der zieht nur schleim und sülze…schade nur, das man den nicht wegen amtsmissbrauch verklagen kann…ekelhaft als dritthöchster representant deutschlands…….
    schwesterwelle du bist ne absolute lachnummer…

  15. Nur mal kurz zu Steinbach. Sie ist weder Vertriebene noch vertritt sie deutsche Interessen. Sie ist streitsüchtig und kümmert sich ausschließlich um eigene Karriere. Die Zahl der Vertriebenen hat sie sich wohl zusammen gedichtet. Nach über 60 Jahren sind doch fast alle tot. Ich hoffe, ich war PI genug.

  16. Man kann zum Thema Unterschicht und Arbeitsverweigerung stehen wie man will, an der Tatsache, daß es garnicht für alle Arbeit gibt, kommt man nicht vorbei.

    Ich hab diese „Diskussion“ schon oft geführt. Aber es ist zwecklos. Was soll das heißen es gibt nicht für alle Arbeit????? Das sind doch hohle Phrasen. Vor 60 Jahren hat auch keiner gefragt, ob es für alle Arbeit gibt. Das ist man rausgegangen und hat sich sein Brot verdient. Meine Großmutter ist nach dem Krieg auf den Feldern rumgekrochen und hat liegengebliebenen Ähren aufgesammelt. Aus dieser Generation hat niemand gesagt: „Sorry ich bleib heut‘ daheim, die Politiker tragen mit die Arbeit nicht an den Arsch“. Arbeit gibt’s genug, die Leute machen sie nur nicht weil einem der Staat Brot und Spiele finanziert. Genau das ist Dekadenz. Und an dieser Dekadenz wird dieser dekadente Staat demnächst zu Grunde gehen.

  17. Als Sohn von Vertriebenen, die ihre Heimatstadt Kolberg (heute Kolobrzeg in Polen) wegen des Angriffs der Deutschen auf Polen nach Ende des Zweiten Weltkriegs zwangsweise verlassen mussten, verstehe ich die Aufregung nicht.

    Ich wurde anno 1956 geboren, bin also — im Gegensatz zu meinen Eltern — kein „Vertriebener“ und hege auch keine Sympathien für die „Berufsvertriebenen“ und deren Nachfahren.

    Eckhardt Kiwitt, Freising

  18. Die schillernde Figur Westerwelles wird gut analysiert. Bei seinem unwürdigen Verhalten im Fall Steinbach (von Genscher beraten) konnte er noch auf beifällige Zustimmung des überwiegende geschichtslosen Publikums hoffen. Selbst die CDU machte dabei einen orienturungslosen Eindruck.
    Bei der „Dekadenz“ hat er zwar das „richtige“ Thema erwischt, wie das Aufheulen der politisch korrekten Öffentlichkeit zeigt. Leider ist Westerwelle mit seiner Partei nicht sehr überzeugend. Die großmäulig vor der Wahl angekündigten Sparmaßnahmen („Sparbuch“) wurden nach der Wahl praktisch vergessen.
    Ludwig beschreibt am Beispiel des Erscheinungsbilds der Bundewehrsoldaten sehr gut den Zustand. Jeder dürfte das aus Begegnungen in ÖPNV und woanders bestätigen können.

    Was der Historiker am Beispiel des antiken Roms aufzeigt, könnte genauso gut aus der deutschen Gegenwart stammen. Ihr ist die virtus schon längst abhanden gekommen. Wer einen Truppenübungsplatz der Bundeswehr besucht, kann dort eine übergroße Anzahl von Rekruten erleben, die mit Ächzen und Stöhnen ihre Bierbäuche über die Hindernisse stemmen, und falls ein längerer Marsch mit voller Gepäckausrüstung angesagt ist, pflastern zurückgebliebene Fußkranke diesen Weg.

  19. Schon meine Eltern haben die Meinung der „Berufsvertriebenen“ nicht geteilt, sondern haben die Ursache für ihre Vertreibung aus ihrer Heimatstadt Kolberg (heute Kolobrzeg in Polen) klar erkannt !

    Eckhardt Kiwitt, Freising

  20. Ich hab auch kein Verständnis für die „Vertriebenen“ sorry. Ich kenn auch keine echten Vertriebenen die Frau Steinbach und ihren Verein unterstützen. Für mich sind das ein Haufen Revanchisten.

  21. @#17 karzinom (23. Feb 2010 22:56)

    #14 smartshooter (23. Feb 2010 22:47)

    Danke……sprichst mir aus der seele…..

    Sorry, Du mir leider nicht. Sachliche Auseinandersetzung hat nichts mit persönlichen Diffamierungen und Beleidigungen zu tun. Das ist nicht PI!

  22. #20 A Prisn (23. Feb 2010 23:01)
    Das sehe ich anders. Ich bin zwar kein „Bio-Vertriebener“, aber als geschichtsbewußter Deutscher und Europäer habe ich selbstverständlich auch ein Recht, die Geschichte nicht erst 1946 anfangen zu lassen.
    Es hat m. E. nichts mit „Revisionismus“ zu tun, wenn ich an deutsche Regionen östlich Oder und Neiße erinnere, deren Menschen nach 1945 vertreiben wurden.
    Und schon gar nicht sind sie 1945 auf eine „erwzungene Wanderschaft“ gegangen, wie Weizsäcker in seiner 8. Mai-Rede vor vielen Jahren die politkorrekte Verwandlung der Vertriebenen in „Migranten“ vorwegnahm.

    Nichts anderes als Erinnerung will Steinbach (und der verstorbene Glotz) nämlich.

  23. Jaja wenn man keine Argumente gegen Westerwelle hat, beleidigt man immer sein Privatleben. Ach Gott er ist schwul, dann braucht es glücklicherweise keine Argumente mehr. Sogar die SZ hat geschrieben er könne nicht Außenminister werden, weil die Araber im dann nicht die Hand schütteln!!!! Pfui Teufel sag ich da nur.

  24. Absolut lächerlich überhaupt darüber zu reden, ob jemand für seine verdammte Sozialhilfe ganz normal arbeiten soll.

    Welches – einigermaßen rationale und sachliche – Argument spricht denn dagegen ??? WELCHES ???

  25. Was ein Glück, dass Westerwelle nich bei den dekadenten „Bierbäuchen“ der Bundeswehr sein musste. Nein, Mr. 18 (A.H.) musste ja erst seine 20(!) Semester Jura abreissen, während andere sich da schon den A.. beim Bund aufgerissen hatten.

    Westerwelle sorgt sich um uns und ist unser bester Freund! Er setzt sich für die EU-Mitgliedschaft der Türkei ein, Verrät Politiker unserer Klasse im Ausland (Polen)und macht (ganz) nebenbei noch die Sozialpolitik mit. Wer ist den im Moment eigentlich hier Sozialminister/in?

    Ach, so, die Ursula?

    Warum sagt die denn nicht mal was?
    Wenn schon nicht zu ihrem Ressort, könnte sie doch etwas zum Ressort unseres „Außenministers“ sagen.

    Frei nach dem Motto:
    Sagst Du etwas, was in mein Ressort fällt, sage ich etwas, was in Dein Ressort fällt.

    Offensichtlich hat der Politkasper suspens, oder aber auch von Erika „Feuer frei“ bekommen.

    Mich kotzt dieses permanente advertising für die FDP hier bei PI an.

    Mittlerweile kommt mir schon der Verdacht, dass die FDP die ganze Vorstellung hier bezahlt.

    Ich kann mich noch an Schweinereien erinnern, als der Musleheld Mölleman auf seiner Web-Site die ganzen Nazi-Wehrsportgruppen nicht mehr verkraften konnte und AOL (mit dem Geschäftsführer Deutschland bestand seinerzeit eine Verbindung) extra eine Plattform für den Liebhaber des arabischen Terrors einrichtet, um ihm ein anonymes Jubelforum zu verschaffen.

    Nichtsnutz Westerwelle hat ihn damals voll laufen lassen, um die 18 (A.H.) zu kriegen.

    Langsam bekomme ich hier echt Beklemmungen.
    Weil so doof kann man hier nicht sein, um nicht zu realisiern, dass die hiesigen User in der absoluten Masse diesen Menschen nicht haben wollen.

    Gewissensfrage:
    Wer will hier im Forum die Türkei in der EU?

  26. #22 A Prisn (23. Feb 2010 23:05)
    Die Ursache für ihre Vertreibung aus Kolberg?
    Und wenn Hitler/die Nazis „die Ursache“ waren, wieso sind denn dann nicht die Menschen aus dem Rheinland oder aus Hessen vertrieben worden?
    Machst du dir da nicht die linke gutmenschliche Sicht auf Flucht und Vertreibung zu eigen? Waren die Ostdeutschen also durchweg Nazis und zu Recht vertrieben worden?
    Und wieso in aktuellen ppolnischen Schulbüchern und Reiseführern, dass es die „wiedergewonnenen Gebiete“ sind?
    Und deine Eltern werden in denselben polnischen Büchern noch heute (!) als REPATRIANTEN bezeichnet, die also praktisch 1945 in ihre Heimat (?) repatrieert worden sind?
    Mit dieser Sicht kann ich mich nicht anfreunden.

  27. #26 JohnnyCash08 (23. Feb 2010 23:14)

    Sorry, aber viel mehr als seine sexuelle Obsession hat der Mann doch vor zu weisen, oder?

  28. Lieber Westerwelle („Römische Dekadenz“) – böser Westerwelle (alles übrige, was er sagt und macht).

    Man kann es aber auch positiv sehen: PI lässt verschiedene Meinungen zu.

  29. #14 smartshooter (23. Feb 2010 22:47)

    Solange jedes Jahr 600.000 Erntehelfer aus dem Osten benötigt werden, weil sich keine deutschen und ausländischen Arbeitslosen finden, neige ich zu der These: Es ist Arbeit da, die Leute sind faul.

    #15 Steppenwolf (23. Feb 2010 22:51)

    Die Lösung ist ganz einfach:

    1) Solange freie Stellen vorhanden sind bekommt niemand Unterstützung in irgendeiner Form.

    2) Der Bezug von staatlicher Unterstützung verpflichtet zur sofortigen Ausreise.

    Wenn man das durchsetzen will, gibt es Ärger. Dazu braucht man keine deeskalierenden Polizistinnen und Sozialpädagogen, die kleinen Jungens weinen beibringen, sondern Leute, die sich durchsetzen, und die sind nicht da.

    Also wird das Problem aufgeschoben – und das wächst. Mit jedem Euro wird es größer, denn Geld schafft in dem Millieu Nachwuchs. Es ist wie ein Luftballon. Keiner traut sich, etwas Luft aus dem Ventil zu lassen, oder gar reinzustechen. Statt dessen wird er mehr und mehr aufgeblasen, bis er platzt.

    Die Hälfte des Etats geht an Schutzgelder drauf, mit denen sich die Machthaber relative Ruhe erkaufen. Solange eine Mafiosi zehn Eisdielen abzieht, geht das. Nur nähern wir uns dem Punkt, wo zehn Mafiosi eine Eisdiele haben, in der keiner was kauft, weil die Gangster sich dort Schiessereien liefern.

    Jeder kann sehen, wohin das Land steuern wird. Es gibt drei Möglichkeiten:

    1) Am Ende der Ressourcen Bürgerkrieg. Spätestens in fünf Jahren, wenn die Lebensmittel knapp werden (das Nahrunsmitteldilemma wird schön totgeschwiegen, aber es kommt).

    2) Das derzeitige Regime entwickelt einen Polizeistaat, der jegliche Gewalt sofort erstickt.

    3) Die Streitkräfte verweigern zwei und etablieren eine Militärdiktatur.

    Man wird Variante zwei versuchen und Variante eins bekommen. Die Vorbereitungen sind offensichtlich längst in gange und werden auch die authochtonen Deutschen in Schach halten, die Okkupanten jedoch nicht. Dies ist auch nicht das Ziel.

    Zwei wird scheitern, weil degenerierte Pseudomänner keinen Krieg führen können. Sie werden es nicht wollen, und würden sie es wollen, es nicht können.

    Drei wird scheitern, weil die Besatzungsmächte es nicht zulassen werden. „Ziel des Krieges ist die Vernichtung des deutschen Potentials. Es ist egal, ob der Führer Adolf Hitler heisst, oder ein Jesuitenpater ist“.

    Diese Mischung aus Feigheit, Verlogenheit und selbstsüchtiger Unterwürfigkeit wird uns alle in den Abgrund reissen.

  30. #23 JohnnyCash08 (23. Feb 2010 23:08)
    Dann kennst du sehr wenig Menschen. Kann ja sein.
    Fast jeder kann aber in seinem Verwandten- oder Bekanntenkreis locker etliche aufzählen, deren Vorfahren aus Breslau, Stettin, Danzig etc. stammen. Und wenn man dann mal genauer deren Geschichten hört, dann wird die Bezeichnung „Berufsvertriebener“ schnell als Zynismus empfunden. Und wieso ist man eigentlich ein „Berufsvertriebener“, wenn man z. B. in einem Verein arbeitet, der die wenigen Erinnerungen an die Heimat von Eltern und Großeltern sammelt (Fotos etc..)?
    Das möchte ich gerne mal wissen.

  31. Indikator zerfallender gesellschaftlicher Systeme ist wie Schimmel. Anfangs bilden sich auf der Oberfläche vereinzelt kleine Flecke. Wachsend und sich vermehrend, durchdringen sie schließlich das ganze Objekt und überführen es schließlich in eine andere Qualität. Westerwelle ist ein solcher Fleck, allerdings, ohne es zu ahnen.

  32. #34 Ingmar (23. Feb 2010 23:27)

    Da muss ich widersprechen!

    Westerwelle vertritt nicht das deutsche Volk, sondern nur sein Klientel und das gnadenlos.

  33. Der Wind dreht sich!

    Sogar die SPD-WAZ schreibt inzwischen offen von kriminellen Ausländern und jedem wird klar sein, dass es nicht um Niederländer oder Koreaner geht:

    http://www.derwesten.de/staedte/wanne-eickel/Wannerin-zeigt-bei-Ueberfall-Zivilcourage-id2636832.html

    Wanne-Eickel. Mit einer gehörigen Portion Zivilcourage hat die Wanne-Eickelerin Sonja Schmidt (43) zwei brutale Räuber in die Flucht geschlagen. Dabei wurde sie von ihrem zwölfjährigen Sohn David und ihrem Jagdhund-Mischling unterstützt, der sinnigerweise auf den Namen Batman hört.

    Die Tat ereignete sich am Montagabend kurz nach 19 Uhr auf dem Wanne-Eickeler Hauptbahnhof. Auf Gleis vier war gerade ein Zug eingefahren, und ein Paar, eine 22-Jährige Frau aus Osnabrück und ein 23-jähriger Herner stiegen aus. Noch auf dem Bahnsteig wurden die beiden von zwei Jugendlichen, die die Polizei als „südländisch aussehende junge Männer” beschreibt, angerempelt und angepöbelt.

    Der Herner und seine Begleiterin wollten eine Auseinandersetzung vermeiden und machten sich auf den Weg in die Bahnhofshalle. Ihnen fiel auf, dass ihnen die Jugendlichen folgten. Deshalb rannten sie einen Teil der Strecke, als sie aber merkten, dass sie die Verfolger nicht abschütteln konnten, blieben sie in der Bahnhofshalle stehen und hofften, die Jugendlichen würden an ihnen vorübergehen.
    Hund Batman bellte die Männer laut an

    Tatsächlich aber kamen die beiden Männer angerannt und rissen ihre Opfer zu Boden. Dies bekam auch Sonja Schmidt mit. „Ich war im Bahnhof, um dort mit meinem Jungen einen Burger zu essen. Plötzlich rannten die jungen Ausländer auf das Pärchen zu und schlugen auf die beiden ein. Als ich sah, wie das Mädchen einen Fußtritt ins Gesicht bekam, habe ich laut geschrien, die sollten sofort damit aufhören. Ich schrie so laut, dass jeder in der Bahnhofshalle in diesem Augenblick wach geworden sein muss. Aber gemacht hat keiner was.”

  34. Westerwelle lügt, verschleiert und spielt Geringverdiener gegen Arbeitslose aus.
    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2010-02/westerwelle-sozialstaat-umverteilung
    Die FDP ist gegen den Mindestlohn. Klar. Damit bedient sie ihre Klientel. Wenn das ALG2 sinkt, dann sinken auch die Löhne. Das dient der Wirtschaft. Und dann werden sich auch die „Aufstocker“ wundern. Natürlich müssen die Erwerbstätigen mehr Geld bekommen. Aber wer ist dagegen? Ja: die FDP! Nur Polemik und Lügen. Springer verbreitet es – das Volk frisst es. Die Rattenfänger der extremen Parteien freut es. Die Geschichte wird sich wiederholen. Stichwort: Weimarer Republik (und das Ende davon).

  35. Mir erscheint es eher ein Problem zu sein, dass die Vertreterin einer Vertriebenen-Organisation die _heutigen_ Grenzen in Europa nicht anerkennen will.

    Wenn das jedes Land/Volk so machen würde, dann hätten wir einen DauerKrieg in Europa.
    Und zwar zwischen, und mit sehr vielen Ländern.
    Erfahrung der letzten 500…1000 Jahre.

  36. #36 Eurabier (23. Feb 2010 23:34)
    Ich kenne den Bahnhof Wanne-Eickel. Erschreckend finde ich, dass da um 19.00 keiner in der Halle auf die Rufe der Frau reagiert. Normalerweis sind da um die Zeit etliche Leute unterwegs (Umsteigebahnhof, Kreuzungspunkt…).

  37. #44 Andromeda (23. Feb 2010 23:41)

    Mit diesem Argument kann man aber auch jede Gewaltherrschaft der Welt manifestieren.

    Angefangen von Tibet bis zur Oder-Neisse.

    Nee, gell??

  38. #28 David08 (23. Feb 2010 23:16)

    Sie schlagen den Sack und meinen den Esel.

    Wer sich gegen den EU-Beitritt der Türkei ausspricht meint den Deutschland-Austritt der Türken. Die Menschen haben nicht die Türkei satt, sondern die Türken und dürfen es nicht sagen, weil es keine freigegebene Meinung ist.

    Die Minarettinitiative in der Schweiz ist ähnlich: Die richtet sich nicht gegen Türmchen, sondern gegen Moslems. Keiner will die, aber keiner darf es aussprechen.

    Also bedient man sich Metaphern.

    #29 johannwi (23. Feb 2010 23:17)

    Warum lagen die Pläne für die Vertreibung der Deutschen schon vor Kriegsbeginn vor, die der Sudetendeutschen sogar vor Amtsantritt Hitlers?

    Knopp hat auf die Frage, ob es Drangsalationen gegen Deutsche in Polen vor dem Krieg gegeben habe, dies öffentlich zugeben müssen. Auf die Frage, ob es Tote gegeben habe, ebenfalls. Auf die Anzahl: 10.000.

    Wieviele ermordete Albaner rechtfertigten den Angriffskrieg auf Serbien?

    Würden heute in Ostbelgien Wallonen 10.000 Deutsche ermorden, mit Hilfe der Regierung, wäre dies ein Kriegsgrund?

    Wußtest du auch, daß Polen und Deutsche Verbündete waren? 1938 beim Einmarsch in die CSSR? Daß Polen einen Teil der CSSR okkupierte? Paßt nicht ganz in die Opferrolle und wird noch mehr verschwiegen als die Rolle der UdSSR im Polenfeldzug.

    Der zweite Weltkrieg war alles, nur garantiert eines nicht: Monokausal.

    #27 cthulhu (23. Feb 2010 23:15)

    Arbeit ist Darwinismus. Wenn ich eine Gesellschaft oder ein Volk in seinen Grundfesten zerstören will, muß ich dafür sorgen, dass es Antidarwinistisch ist. Eine Gesellschaft, in der sich die Schwachen, feigen und dummen vermehren und die starken, fähigen und fleissigen untergehen. Es ist die ultimative Bombe, die Umsetzung eine Vorgabe der Besatzungsmächte.

    #26 JohnnyCash08 (23. Feb 2010 23:14)

    Ich mache Westerwelle keinen Vorwurf, schwul zu sein. Es ist nicht seine Entscheidung. Schlimm ist, daß dies aber hoffiert und quasi als Ideal dargestellt wird. Vermutlich, weil grade Schwule den weinerlichen „neuen Mann“ darstellen – den einzigen, denn die antideutsche antiweisse antimännliche Fraktion so grade noch akzeptiert.

    Bevor sie dann in Nordafrika sich richtig knallen läßt… 😉

  39. #45 johannwi (23. Feb 2010 23:45)

    Vor allem wenn man bedenkt, dass eine 43-jährige Frau mit Hund und 12 jährigem Kind zwei GewaltmohammedanerInnen in die Flucht schlagen kann, dann würden alle Autochthonen, wenn sie zusammenhalten würden….

  40. @35 David08 (23. Feb 2010 23:29)

    Da muss ich widersprechen! Westerwelle vertritt nicht das deutsche Volk, sondern nur sein Klientel und das gnadenlos.

    Wieso Widerspruch? Betreffs der Person Westerwelle teile ich Ihre Meinung völlig. Aber er fungiert nichtsahnend als Fanal.

  41. #44 Andromeda (23. Feb 2010 23:41)
    Nein, sie hat nur 1990 (mit anderen) gegen den Vertrag gestimmt, und zwar aus ganz bestimmt juristischen Gründen. Dabei geht es um eigentums- und völkerrechtliche Aspekte. Wieso soll eine Vertreterin der Vertriebenen anerkennen, dass die Vertreibung aus der Heimat und aus seinem Haus (u.a.) einfach so vertraglich anerkannt und als „rechtens“ anerkannt wird?
    Steinbach immer gleichzeitig betont, dass sie die heutigen Grenzen selbstverständlich anerkennt. Man hätte den Vertrag 1990 auch anders formulieren können, aber wegen der 2 plus 4-Verhandlungen (Deutsche Einheit…) war man in Zeitnot.
    Übrigens hat sie damit eine Position vertreten, die noch 20 Jahre eher auch in der SPD vertreten wurde. Willy Brandt hat in der 60er Jahren in einem Grußwort auf einem Schlesiertreffen noch „Verzicht ist Verrat“ betont und damit die Oder-Neiße-Gebiete gemeint.

  42. O.T.

    „Rußland braucht Europa nicht, aber Europa braucht Rußland.“ Seit Peter dem Großen versteht sich Rußland als Teil Europas.

    Das Rußland des Putin und des Medwedjew verdient das Vertrauen der europäischen Partner. Sie bauen trotz heftigem Gegenwind unbeirrt an der Zukunft.

    http://www.rt.com/

    Dieser Tage im Gespräch – die russische Armee. Vier-Sterne-General Nikolay Makarov weiß mehr.
    (Click auf „On Air“ ganz rechts)

  43. #18 Martin Schmitt
    Nur mal kurz zu Steinbach. Sie ist weder Vertriebene noch vertritt sie deutsche Interessen. Sie ist streitsüchtig und kümmert sich ausschließlich um eigene Karriere. Die Zahl der Vertriebenen hat sie sich wohl zusammen gedichtet. Nach über 60 Jahren sind doch fast alle tot. Ich hoffe, ich war PI genug.

    Wollte das grad nur hier wiederholen. Der erste Absatz des Artikels hört sich an, als wär Steinbach die Erlöserin des „deutschen Volkes“ und als Deutscher würde man sie grundsätzlich gut finden, das ist bei Weitem nicht der Fall. Das war entweder sehr ungeschickt ausgedrückt vom Verfasser oder Polemik.

  44. @45 johannwi (23. Feb 2010 23:45)

    Erschreckend finde ich, dass da um 19.00 keiner in der Halle auf die Rufe der Frau reagiert.

    Deutsche spüren wie ein Hunde, was Herrchen Staatsmacht will und was nicht und verhalten sich entsprechend.

  45. @ #46 David08 (23. Feb 2010 23:45)
    Nein,
    aber wir reden in unserem Fall (Polen/DL) über etwas, was vor mehr als 2 (zwei) Generationen, egal ob richtig oder falsch, vereinbart wurde.
    Andernfalls könnte/würde ich auch noch Ansprüche väterlicherseits in Tschechien bzw in Lothringen mütterlicherseits erheben. (ca 10..12 Generationen alt)

    Wir sollten (zumindest in Europa) ´mal aufhören, die Geschichte zurückdrehen zu wollen.

  46. #7 abili (23. Feb 2010 22:31)

    In einem deiner Flugblattentwürfe heißt es:

    Die deutsche Regierung, die erste, die öffentlich darüber spricht, veröffentlichte kürzlich einen Bericht. Darin heißt es: „Die Abnahme der deutschen Bevölkerung kann nicht mehr gestoppt werden. Im Jahre 2050 werden wir zu einem moslemischen Staat.“ Es gibt zur Zeit 52 Millionen Moslems in Europa. Laut der deutschen Regierung wird sich diese Zahl in den nächsten 20 Jahren verdoppeln, auf 104 Millionen.

    Gibt es dafür eine Quellenangabe? Ich bin ehrlich gesagt skeptisch, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass eine deutsche Regierung in dieser Sache Klartext redet. Normalerweise wird gelogen und vertuscht, bis es sich nicht mehr leugnen lässt.

  47. Eigentlich schöner Artikel, allerdings stört mich bei der ganzen Debatte, dass man ausgerechnet den Hartz4-Empfängern Dekadenz vorwirft.

    Unser gesamtes Wirtschaftssystem beruht auf einer Art Reise nach Jerusalem, es gibt kalkulierterweise nicht genug Verdienstmöglichkeiten für alle, die letzten 10% beißen die Hunde. Das ist auch so eingeplant, damit die übrigen 90% besser spuren und schneller rennen.

    Chancenlosen Leuten vorzuwerfen, dass sie per se faul seien, weil sie die nicht vorhandenen Jobs nicht annehmen, ist eine große Schweinerei, denn echte Sozialschmarotzer sind nur die wenigsten und jeder, der keine Gestaltungsmöglichkeiten hat, wird über kurz oder lang passiv, dass würde Guido Westerwelle auch nicht anders gehen.

    Solche Töne kann man nur spucken, wenn unseren Millionen Hartz4 Empfängern ebensoviele unbesetzte Jobs gegenüberstünden, für die sie auch noch qualifiziert wären, was nicht der Fall ist.

    Unsere Gesellschaft ist dekadent, aber vor allem ein zwei Etagen weiter oben.

  48. Wenn die Vollzeitarbeiter,die den ganzen Sozialwahnsinn letztendlich bezahlen,in NRW nicht zur Wahl gehen und FDP wählen,egal was danach kommt,ist ihnen auch nicht mehr zu helfen.Das ist die Gelegenheit,den Sozialabschleifern eine Lektion zu verabreichen.Die Faulen in unserem Land bedienen sich immer dreister bei den Fleißigen.Wie kann es angehen,das über Jahre hinaus Arbeitslose,junge Migranten 50 000€ Karren fahren und niemanden interessiert es,woher Er die Kohle dafür hat.

  49. #25 johannwi (23. Feb 2010 23:12)
    mensch denk mal bitte nach. natürlich hast du recht. aber europa hat frieden geschaffen mit dem erbfeind frankreich und deutsche kaufen heftigst immobilien dort. polen hat natürlich auch historische ansprüche auf dieses ostpreussen.(WURDE VOM DEUTSCHEN ORDEN EROBERT)
    wenn polen in 20-30 jahren als verbündeter und nachbar neben dir gestanden ist wird keiner mehr über die steinbach reden. natürlich sollten die gepflogenheiten der vorvorderen erhalten bleiben aber vergiss nicht wer neben den deutschen recken geritten ist vor wien. und der feind war moslemisch und ist es geblieben. ich habe lieber ein starkes selbstbewustes polen an meiner seite als ein schwaches gegen mich.
    du willst mir doch nicht sagen das du die „deutschen“ ostgebiete (SIE WAREN JA NICHT IMMER DEUTSCH) erobern möchtest.
    frag mal die amis wie schöhn es ist wenn du unter feuer stehst und es tauchen verbündete auf.
    PS.: ich habe dort ferien gemacht und kaufe u.u. etws dort. ist schön wenig musels….

  50. #56 Andromeda (24. Feb 2010 00:10)

    Nach dem Krieg sind mehr deutsche Zivilisten ermordet worden als während des Krieges. Da von „vereinbart“ zu sprechen ist mehr als zynisch. Die „Vereinbahrungen “ sind heute noch in Kraft und werden verteidigt.

    Die Taten der unmittelbaren Nachkriegszeit mag man unter dem Eindruck des Geschehenen noch verstehen.

    Dass sich aber heute die Mehrheit hinter die Benes-Dekrete stellt, und unerträglich.

    Die Unterwürfigkeit der deutschen „Politik“, nicht die Interessen des eigenen Volkes zu vertreten, widert mich an.

    Ich selbst hatte keine Vorfahren im Osten, finanziell tangiert mich das alles also nicht. Es ist die Ungerechtigkeit, die mich ankotzt.

    Dieses Land wird ausgeraubt, und eine Clique von Kollaborateuren hilft. Ob in Politik oder Propaganda (dazu zähle ich zum Beispiel Walz), ich halte die Gestalten durchweg für Verräter.

    Um Gebiets- und Besitzansprüche geht es nicht. Niemand würde heute altes Unrecht mit neuem Unrecht bekämpfen wollen, selbst wenn es möglich wäre.

    Was mich so stört ist die Verlogenheit und Ungerechtigkeit. Ich will keinen Polen aus Stettin vertreiben, aber ich spreche unserer Regierung das Recht ab, hierzu auch noch Männchen zu machen und nach einem Teil Deutschlands auch noch unser Kapital zu verschenken.

    Wenn die Polen Geld brauchen, sollen sie Schlesien räumen und verkaufen.

  51. @ #50 johannwi (23. Feb 2010 23:55)
    OK, OK.
    Nur, wie lange wollen wir (in Europa) lediglich in/von der Historie leben???

    Ich sorge mich mehr um die _Zukunft_ meiner Kinder.

    Ansonsten:
    Falls ich den Wunsch gehabt hätte, diese Welt pünktlich zu erleben/sehen, wäre das im heutigen Polen passiert. 🙂

  52. @ #61 Burner (24. Feb 2010 00:27)
    siehe #62 Andromeda (24. Feb 2010 00:32)

    Ansonsten:
    „Schlesien verkaufen“ würde die Einwilligung meines (verstorbenen) Vaters erfordern.
    (Der hatte ein paar qm dort.) 🙂

  53. #59 phpeter (24. Feb 2010 00:19)

    Die Harz IV-Empfänger sind nur ein Symptom eines Systemproblems. Würde hier wirklich etwas aus dem Ruder laufen, im Sinne von unbeabsichtigter Eskalation, könnte man von Dekadenz sprechen.

    Der Vergleich mit Rom hinkt, aber er sprich dennoch Bände – auch wenn Westerwelle den Gedanken nicht so geäußert hat.

    Rom ist nicht nur an seiner dekadenten Lebensweise zugrunde gegangen, und an seinen äußeren Feinden. Es ist zu groß geworden und hat sich selbst durch seine Immigranten verwässert. Während früher das römische Bürgerrecht begehrt gewesen ist, wurden später immer größere Landstriche angegliedert. Es trat quasi eine Inflation der Staatsangehörigkeit ein, häufig Leute, die keine Römer waren, nicht römisch lebten und auch nicht römisch dachten. Dazu breitete sich eine Religion des Mitgefühls aus, die die der Stärke verdrängte. Die Ausdehnung des Imperiums brachte mehr Kosten als Nutzen ein.

    Parallelen zur Gegenwart sind nicht zufällig.

  54. #61 Burner (24. Feb 2010 00:27)

    Dass sich aber heute die Mehrheit hinter die Benes-Dekrete stellt, und unerträglich. …

    Von wegen „Benes-Dekrete“.

    Zitat aus dem Potsdamer Abkommen der Siegermächte:

    XIII. Ordnungsmäßige Überführung deutscher Bevölkerungsteile.

    Die Konferenz erzielte folgendes Abkommen über die Ausweisung Deutscher aus Polen, der Tschechoslowakei und Ungarn:
    Die drei Regierungen haben die Frage unter allen Gesichtspunkten beraten und erkennen an, daß die Überführung der deutschen Bevölkerung oder Bestandteile derselben, die in Polen, Tschechoslowakei und Ungarn zurückgeblieben sind, nach Deutschland durchgeführt werden muß. …

  55. #50 johannwi (23. Feb 2010 23:55)
    Danke.
    Das Problem ist doch wohl, dass die Deutschen untereinander keine Verbundenheit fühlen.
    Sonst würden sie das, was mit unseren Eltern
    passiert ist, nicht einfach unter „ferner liefen“ vom Tisch wischen.

  56. Und dann sind da noch die scheinheiligen Medien
    die an diesen Spiel mitmischen.Den Vogel schießen immer noch trotz eines offiziellen Briefes die ÖR-Sender ab. Sie lassen keine Gelegenheit aus Berlusconi zu dennunzieren.
    Aber wenn es um die Südtiroler geht , spielen sie den Faschisten in die Hände.
    Genau die Faschisten, die öffentlich posaunten, die Südtiroler müsste man wie die Juden behandeln.
    http://dolomitengeisteu-dolomitengeist.blogspot.com/2010/02/eurabiasteht-das-deutsche-or-tv-auf-der.html

    Wer in Italien die Faschisten hoffiert, der braucht seinen scheinheiligen Kampf gegen Rechts nicht proklamieren, wenn man im Ausland die Rassisten fördert, PFUI-Deibel ihr ARD UND ZDF-Fuzzis.
    Es würde euch mal gut tun, nochmals die Schulbank zu Drücken und die Südtiroler Geschichte zu Lernen, dann würdet ihr draufkommen, daß SDT die Selbsbestimmung schon eher verdient hätte , wie der KOSOVO

    Also richtig heißt es Südtiroler die (gezwungen) für Italien starten.
    Wenn einer schlecht abgeschnitten hat, dann war es ein Südtiroler, wenn er gut war, dann war es ein Italiener, man lernt nie aus…

  57. #69 inga (24. Feb 2010 00:52)

    Die Deutschen dürfen sich nicht als Deutsche fühlen, weil man es ihnen seit 65 Jahren verbietet und aberzieht. Der „völkische Gedanke“ ist in der BRD volksverhetzend und strafbewehrt.

    Sieh‘ auf die Straße: Es ist die Zerschlagung von Volk und Nation als Einheit, die letzte Phase des hundertjährigen Krieges.

    Treitschke hatte die Entwicklung übrigens erkannt.

  58. Hatte heute ein Gespräch mit Sozialschmarotzern: Keine Deutschen!

    Arbeiten hobbymäßig und obligatorisch auf stundenbasis. Die Grundsicherung kommt vom Staat. Ihrer Meinung nach würde bei Wegfall dieser Sicherung die Kriminalität extrem steigen, da Deutschland schon soviele Ausländer und Migranten mit nichtdeutschen Tugenden aufgenommen hat. Diebstahl, Raub, Drogenhandel u.ä. Deutschland würde im Chaos ersticken, da ihrer Meinung nach, es für die Verfolgung sämtlicher Straftaten viel zu wenig Polizisten gäbe!! Wenn diese Personengruppen schon so denken, na dann GUTE NACHT Deutschland !

    (Nebenbei, es waren Italiener und Ukrainer)

  59. @ #69 inga (24. Feb 2010 00:52)
    Ja, ja;
    nur:
    Mein Job als Vater zweier Kinder ist/war nicht,
    „Gerechtigkeit“ für meine Vorfahren herzustellen, sondern für meine Kinder eine akzeptable Zukunft sicherzustellen.
    Dazu gehören u.a. Erziehung und (hoch) qualifizierte Ausbildung.

  60. #57 Andromeda (24. Feb 2010 00:10)
    #62 mike hammer (24. Feb 2010 00:25)

    Es geht gar nicht ums „Zurückholen“ oder „Wiederhaben“ in dieser Sache. Selbst in Polen glaubt heute selbst der größte Nationalist nicht ernsthaft, dass die deutschen Vertriebenen und Flüchtling ihr Häuschen (wenn sie eins hatten) zurückhaben wollen.
    Es geht um eine möglichst wahrhaftige Kenntnis der Gechichte. Und da geht es, wie burner u. a. schon erwähnten, NUR in Deutschland völlig verkehrt zu. Der Grund liegt größtenteils in dem ideologisch kultivierten und anerzogenen Selbsthass der letzten Jahrzehnte (s. Joseph Fischers „Einhegung“ und „Verdünnung“ der Deutschen).
    Bei den deutschen Vertriebenen wird das exemplarisch durchgezogen und ist fast abgeschlossen. Ein türkisches Migrantenkind der x-ten Generation aber wird noch in 100 Jahren stolz von der „Heimat“ der Vorfahren erzählen und berichten können. In der Schule gibt es schon heute zig „Projekte“ und Unterrichtseinheiten, die sich nur damit befassen („Migration“). Es wird demnächst dazu noch mehr „Museen“ geben, in denen dieses Kapitel deutscher (?) Geschichte ausführlichst behandelt und „gewürdigt“ wird. Das ganze wird noch in 100 Jahren poltitisch korrekt staatlich gefördert und ausgewalzt werden.

    Und wir Deutschen müssen uns bei der Vertreibung aus Pommern, Schlesien oder Ostpreußen ein Erinnerungsverbot bzw. nur die offizielle Warschauer Sicht vorschreiben lassen? Weil ja „die Ursache“ bei den Nazis zu suchen sei?

    Tut mir leid, aber das ideologische bedingte Mißverhältnis ist mir da zu offensichtlich. Ein Deutscher aus Breslau steht mit auch in 100 Jahren noch „kulturell-geschichtlich“ näher als ein Nachfahre von türkischen Gastarbeitern.
    Und gerade die geschichtsbewußten jüngeren Polen sehen das selbstverständlich so. Ich habe übrigens mit Polen beste Beziehungen, sogar eine Schwägerin von dort.

    Sicher sind tagesaktuell ganz andere Dinge wichtiger, wie andromeda schon schreibt. Diese Ideologie macht aber auch da keinen Halt. Die Linksverschiebung der CDU sagt doch alles. Es braucht keine Fantasie, um sich andere und im Prinzip ähnliche Entwicklungen (im Rahmen der Islamisierung) vorzustellen.

  61. @ #72 johannwi (24. Feb 2010 01:45)
    Ganz simpel:
    _FULL ACK _.

    Die „Invasion“ der letzten ~25 Jahre ist ein weitaus grösseres Problem für unsere Zukunft.

  62. #43 johannwi (23. Feb 2010 23:39)

    Ich habe in einem anderen Thread geschrieben, daß einige Leute, die hier plötzlich auftauchen, bemängeln, daß es hier nicht „politically correct“ zugeht.

    Wenn es hier mal „politically correct“ zugeht, dann ist es Essig mit „politically incorrect“.

    Deshalb jeden Tag die dicke Überschrift „politically incorrect“ lesen und sich verinnerlichen. Dieses Prinzip ist die Graswurzel dieser Website. Und wer seine Graswurzel verrät, verrät sein Selbstbewusstsein. Und ohne Selbstbewusstsein keine Energie zum Vorwärtskommen.

    Seit ich PI kenne – das ist jetzt 4 Jahre her – haben sich die Besucherzahlen in Schüben erhöht. Am Ende eines Schubes fielen die Besucherzahlen immer etwas ab. Aber es blieb eine Besucherzahl übrig, die deutlich höher war als die Besucherzahl vor dem Schub.

    Es wird immer Leute geben, denen hier etwas missfällt. Die sind nicht das Problem.

    „Allen wohl und recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann!“

    Problematisch sind jene, die andere vom Kurs abbringen wollen.

    Wer seinen Sinnen traut, der traut sich auch selbst. Und der erkennt die Realität, wie sie ist und akzeptiert sie, wenn es auch grausam ist.
    Und das ist heute „politically incorrect“. Und das ist der rote Faden dieser Website. Und der gilt beizubehalten. Und nicht das Schielen auf hohe Besucherzahlen.

  63. #33 Burner

    …weil die Besatzungsmächte es nicht zulassen werden.

    Welche Besatzungsmächte? Kläre mich doch mal auf!

  64. #18 Martin Schmitt

    Ihre Ausfälle sind eine Frechheit sonder Gleichen!

    Um eine erste außenpolitische Duftmarke zu setzen, wählte der karrieregeile G. Westerwelle eben diese billige Variante, in dem er sich einerseits für polnische Interessen einsetze und andererseits deutsche Interessen verriet.

    1. Frau Steinbach ist eine Vertriebene

    http://de.wikipedia.org/wiki/Erika_Steinbach

    Auch wenn die Eltern von Frau Steinbach aus dem Westen des damaligen deutschen Reiches stammten, ist sie selber im Osten des damaligen Reiches geboren und teilt das Schicksal von Flucht und Vertreibung mi vielen Millionen Menschen aus den damaligen deutschen Gebieten.

    2. Auch wenn viele dieser Vertriebenen tot sind, wie sie sagen, haben diese noch Nachkommen, welche das Schicksal von Vertreibung, Flucht und Verlust der Heimat, sei es nur durch, erzählen, alte Fotografien oder ein paar mitgebrachte Habseligkeiten, verinnerlicht.

    3. Außerdem gab es noch viele Gebiete im Osten Europas, aus denen Deutsche vertrieben wurden, obwohl sie nicht zu den damaligen Reichsgebieten gehörten. Viele von diesen Menschen wurden nach der Kapitulation von Hitlerdeutschland als Arbeitssklaven in die sovietischen Gulags deportiert wo viele auch elendig verreckt sind.
    Die Entkommenen sind in diesen Gebieten aufgrund ihres „Deutschseins“ anschließend noch Jahrzehnte lang diskriminiert und drangsaliert worden.

    Ich empfehle ihnen hierzu „Die Atemschaukel“ von Herta Müller, vor ein paar Monaten mit dem Nobelpreis prämiert.
    Selbst H. Broder hat sich auf die Seite von Frau Steinbach gestellt, ihr Integrität bescheinigt und sie gegen das Gekeife aus dem linken Lager verteidigt.

    Offenbar sind sie, oder ihre Eltern/Großeltern in einem der Sektoren der späteren BRD groß gewachsen, in dem sie diese schrecklichen Erfahrungen nicht machen mussten. Es sei Ihnen vergönnt.
    Sich aber so despektierlich über Frau Steinbach und die Vertriebenen im allgemeinen auszulassen, ist zutiefst beleidigend und unter aller Sau !! Pfui, kann ich dazu nur sagen !

  65. #79 Israel_Hands   (24. Feb 2010 02:33)

    Der war gut!
    (Smiley setz, weiß leider nicht wie das geht)

  66. Da sieht man mal was Michael Ludwig von Gegengift mit seiner Steinbach-Lobhudelei für Nazi-Geschmeiß anzieht. Pfui Teufel sag ich da nur. Die Vertriebenen drehen sich im Grab um, wenn sie sehen wie man ihr Schicksal so verzweckmäßigt wie diese Halunken.

  67. EIner der besten PI-Artikel seit langem.
    Klar, für einige (auch hier) ist z.B. Erika Steinbach ein schlimmerer Verbrecher als irre Soldateskas, andere stellen allen ernstes in Abrede, wir wären fremdbeherrscht…. Man sieht also, viele sind noch plitical correct hier, wie auch schön von Jeremias dargestellt. Seinen Gedanken diesbezüglich ist nichts hinzuzufügen.

    Was nun Westerwelle angeht, er ist eben ein schwacher Charakter, sonst hätte er den Außenminister zugunsten einer passenderen Stelle sausen lassen, aber was erwartet man heute noch. Wir jubeln ja schon, wenn einer dieser Marionetten mal ohne fremde Fäden ein Fingerchen hebt, von der „Hier steh ich, ich kann nicht anders“-Gesinnung eines Geert Wilders ist das noch viele Megaparsec entfernt

  68. Und dann haben wir in der Stadt Rom das Phänomen, dass die Kaiser und Staatsmänner sehr früh dazu übergegangen sind, die Bevölkerung auf Staatskosten zu ernähren. Brot und Spiele. Hunderttausende wurden fürs Nichtstun mit Produkten aus dem ganzen Imperium versorgt. Das kam daher, dass die Bürger der Stadt das Wahlrecht besaßen. Die politischen Entscheidungen fanden in Rom statt, und deshalb waren die Leute wichtig. Die Politiker mussten das Wahlvolk ködern, und dafür mussten die Leute außerhalb Roms Steuern zahlen und sich abrackern.

    PI ist schon ein lustiges Forum:
    Als ich etwas ähnliches bzgl. Deutschland gesagt habe, dass nämlich Transferleistungen auf ein absolutes Minimum gekürzt (ich sprach von Armenspeisung) und Renten-/Arbeitslosenversicherung privatisiert werden müßten (sodass jeder genau das erhält, was er auch eingezahlt hat, ein Migrant eben nicht volles ALG2 bekommt wie ein 50jähriger, der sein Leben lang eingezahlt hat), wurde meine Meinung als lächerlich bezeichnet und ich beschimpft (ich sollte mal zum Arzt, ein anderer „hoffte“ ich würde auch mal in „so eine“ Lage kommen, um zu sehen wie das sei) usw.

    Ich sprach von Armenspeisung -> Ein Unding!!

    Nun wird Arno Dübel mit Lebensmittelgutscheinen abgespeißt -> Ihr klatscht Beifall.

    Ich verlange Streichung von Transferleistungen auf ein Minumum -> Wie kann der Frank nur?!?

    Alexander Demandt nennt es mit Verfall von Sitten und Verantwortung, „Brot und Spielen“ beim Namen -> Wow, da müßt Ihr ihn in den Himmel loben!!!

    Und wenn ich dann
    #1 Bonn (23. Feb 2010 22:16)
    lese, fall ich entgültig von Glauben ab.
    Zustimmung zu einem Artikel und im gleichem Atemzug der Beweis, den Artikel aber auch nicht mal im Ansatz verstanden zu haben.

    Das Problem sind nicht die „Eliten“. Selbstverständlich steuern diese uns in Richtung Ruin – und wie haben sie gewählt, weil wir sie wollten. Jeder hier in Deutschland, der unseren Sozialleistungen nicht vehement widerspricht, in der Hoffnung, dass für ihn im Notfall dann auch gesorgt wird, gehört genau zu den Bürgern, die Brot und Spiele, Dekadenz fördern und fordern und wie im alten Rom aufgehört haben Verantwortung für sich und ihr Umfeld zu übernehmen und die eigenen Ziele zu kämpfen.

    Wir freuen uns darüber, in einem Land zu leben, in dem es ein soziales Sicherungsnetz gibt. Ist ja super! Dass ein anderer in seinem Überleben stark eingegrenzt wird, weil es für andere mitsorgen MUSS, ist in keiner Weise sozial.

    Und wie schon so oft gestellt, die Frage erneut:
    Woraus soll sich bitte ein Anrecht auf Transferleistungen ergeben?? Ist das ein Geburtsrecht, ein Naturrecht, gottgegeben?
    Wenn es ein Recht auf Erhalt gibt, muss es für die, die zahlen eine Verpflichtung geben und die gibt es nicht, außer das persöhnliche „sich selber verpflichtet fühlen“ aus der eigenen ethisch/moralischen Geisteshaltung. Aber aus dieser ist kein Anrecht ableitbar.

  69. Wenn einer dekadent ist, dann wohl der schwule Langzeitstudent Westerwelle, der in einer Homo-Ehe lebend nichts für den Fortbestand einer Gesellschaft tut. Kein Wunder wenn das deutsche Volk weiter schrumpft.

  70. Wenn man sich die Regierungen einschl. Kanzler/in und Außenminister ansieht, dann hat Guido schon recht. Wir sind dekadent.

  71. Dekadenz?
    Ja! Allerdings kann ich Dezkadenz nur da feststellen, wo Menschen -ohne einen persönlichen Beitrag zu leisten oder geleistet zu haben!- ihre Hände aufhalten und sich ihr erbärmliches Leben von anderen finanzieren lassen!

    Diese Menschen sind mittlerweile bereits so „dekadent“ und verkommen, dass sie auch ihre Kinder, von denen sie immer mehr in die Welt zeugen -des Kindergelds wegen- auf eine Hartz-IV-Karriere vorbeieiten und einschwören!

    Westerwelle hat recht, wie auch Thilo Sarrazin und Heinz Buschkowsky, Olaf Henkel, Hendryk M. Broder et al. recht haben, die sich jenseits der verlogenen PC offen und ehrlich zu dieser längst überfälligen Diskussion äußern, die von den LRGs so lange unter der miefigen Decke gehalten wurde!

  72. #78 7berjer

    Ich habe mich keinesfalls über Vertrieben ausgelassen. Diese Menschen haben schreckliche Sachen erlebt. Mein Großvater wurde auch vertrieben und mußte um sein Leben fürchten. Frau Steinbach hilft den Menschen kein Stück weiter. Ihr Vater war als Luftwaffenpilot unmittelbar für die Zerstörung osteuropäischer Städte verantwortlich und letztendlich für die Vertreibung. Die Konsequenzen braucht man ja nicht zu erörtern. Die Vertriebenen können seit über 20 Jahren ohne Pass und Visum Ihre Heimat besuchen und sie tun das auch. Man kann die Zeit nicht zurückdrehen und muss das Thema endlich abschließen – ich meine nicht nur die Deutschen.

  73. #84 tyler-durden (24. Feb 2010 04:35)

    Und was empfiehlt tyler-durden? Soll er deswegen an einem Baukran erhängt werden?

  74. Ich möchte auf einen lesenswerten Essay hinweisen, der aus sozialpsychologischer / anthropologischer Sicht ganz gut den Prozess hin zur Dekadenz, dem mangelnden Willen zur Macht / Verantwortung, beschreibt:

    Daniel Greenfield : Warum die Zivilisation zusammenbricht

    Zitat: (…)“Und wir sind belastet mit Politikern, die höchst kreativ alle möglichen Arten großer Ideen formulieren, aber nicht konstruktiv im Sinne der Fähigkeit, sie zu durchdringen und zu Ende zu denken.

    Sozialismus. Dhimmitude. Niedrige Geburtenraten. Zerbrechen der Familie. Niedergang des Westens. Aufstieg des Mammistaates. Untergang der menschlichen Freiheit. Die Bewunderung von Jedem, der bereit ist, der Zivilisation den Garaus zu machen – alles hat einen gemeinsamen Nenner: diesen.

    Der Heranwachsende rebelliert gegen das Erwachsensein, indem er versucht, wie ein Kind zu leben, ohne Furcht vor Konsequenzen, mit Idealismus statt Ideen, mit Selbstverwirklichung statt Verantwortung. Eine Kultur, die gegen die Zivilisation rebelliert, versucht so zu funktionieren, wie sie es von den primitiven glaubt, also ein Kinderdasein zu führen. Die Ergebnisse sind um uns herum zu besichtigen.

    Sie haben den Staat in eine Mammi [Nanny] verwandelt, die für sie sorgt. Sie haben Mörder für ihre Impulsivität bewundert. Sie haben Familie und Kinder als Hindernisse auf ihrem Weg beiseitegeräumt. Sie haben Industrie und Technik den Krieg erklärt, weil sie ihrer Anbetung des Primitiven entgegenstehen. Sie haben ihre Kultur auf diejenigen Dinge gebaut, die sie am meisten schockieren und ihre Politik auf das, was sie inspirierend finden. Sie haben der Zivilisation den Rücken gekehrt und versucht, den Erwachsenenpflichten zu entkommen, deren Erfüllung man von ihnen erwartet. Aber die Vergangenheit bietet kein Entkommen vor der Zukunft, und der Mensch kann nicht zurück in die Kindheit …

    (…)Die Romantisierung des „Anderen“ als des „Edlen Wilden“ – der, dem Stereotyp zufolge, näher an der Natur ist, impulsiv, großzügig, vergnügungssüchtig, von angeborener Vitalität und Spiritualität – hat es emotional in der Pubertät verharrenden Westlern erlaubt, mannigfache Minderheiten zu „Avataren“ ihrer eigenen blockierten Entwicklung zu machen …

    (…)So praktizieren sie einen Rassismus, der ebenso schädlich ist wie alles, wogegen sie zu Felde gezogen sind, aber es ist ein Rassismus, von dem sie nicht ablassen können, weil er zugleich der einzige Grund ist, warum sie überhaupt gegen Rassismus sind. Und er wird sie vernichten, weil ihre schlimmste Fehlkalkulation die war, als jüngstes Exemplar in ihre Reihe von „Edlen Wilden“ ausgerechnet die Muslime aufzunehmen. Das wachsende Ausmaß muslimischer Gewalt lässt sie nur sich noch fester an die neu gefundenen „Wilden“ klammern, die ihnen – so hoffen sie – zeigen werden, wie man mit dieser lästigen Zivilisation ein für allemal fertig wird. Was sie ja auch tun werden. Nur dass am Ende des Weges kein verlorener primitiver Garten Eden stehen wird, sondern Sklaverei, Unterdrückung und Tod. …“

  75. #89

    Der Link funzt leider nicht richtig:
    Bitte links in „Kommentare“ auf den richtigen Titel klicken!

  76. Der Artikel ist in sich schlüssig und nachvollziehbar, zeigt aber nicht auf, wie ein gesellschaftlicher Gesundungsprozeß real aussehen soll.

    Insbesonder ist aber die hiermit einhergehende Rechtfertigung Westerwellischer Agitation abzulehnen.
    Denn Westerwelle ist nicht an einer gesellschaftpolitischen Neuausrichtung interessiert, sondern er polarisiert zum Zecke des Selbsterhalts seiner politischen Vorstellung von gesellschaftlichen Systemen.

    Hier ist aber insbesondere die These zu verwerfen, es bedarf nur des Zwanges zur minderen Arbeit und Kürzung der Grundsicherung an die Adresse des Prekariats, dann wende sich alles zum Guten.

    Weit gefehlt.

    Denn Westerwelle und seinesgleichen satten „Staatenlenker“ verschweigen das größte Manko dieser These:

    Es gibt keine grundsichernde Arbeit für das europäische Prekariat ! Und das ist der „Neuen sozialen Marktwirtschaft“ geschuldet !

    Dass die wirtschaftliche Mittelschicht durch besondere Belastungen zurückgedrängt wird, ist auf den ersten Blick nicht falsch, aber bei genauerer Betrachtung doch recht einseitig vorgetragen.

    Denn für eine funktionierende wirtschaftliche Mittelschicht benötigt man eine wirtschaftspolitische Perspektive für die untere, erst recht für eine noch tiefere, Schicht.

    Eine Art Selbstläufer zu fordern, in diesem Sinne den Überlebensinstinkt wecken zu wollen, entbehrt den Begriff des gesellschaftlichen Zusammenhalts, birgt aber in der Folge eine für die Mittelschicht wesentlich gefährlichere Variante:
    Den über den Überlebensinstinkt entfesselten Aggressionstrieb zum Selbsterhalt !

    Oder glaubt die Mittelschicht tatsächlich, daß ein derart freigesetzter Geist zwingend steuerbar ist ?

    Dann kann ich nur sagen: Träumt nicht zu lange.

    Auffallen ist auch, daß gerade die „Erfolgreichen“, die aufgrund des sozialen Miteinanders einer vergangenen nationalen Volkswirtschaft ihr Heil zu verdanken haben, nun, da satt und selbstgefällig, die Regeln des freien Markts fordern.
    Bar jeder Überlegung, daß das ihr Untergang sein wird, denn das Fundament ihrer Existenz, der soziale Zusammenhalt, brökelt durch eigenes Tun !

    Das schändlichste an der „Neuen sozialen Marktwirtschaft“ ist aber, daß sie zerstörerisch für die historisch gewachsenenen europäischen Kulturen ist.

    Und das hat angefangen mit dem unbedingten Machterhaltswillen einer etablierten Klasse, die über den Willen der europäischen Völker hinweg ausschließlich für ihre Klientel die Handlungsoptin hat:
    Teile und herrsche !

  77. #48 Burner (23. Feb 2010 23:46)
    genau getroffen…
    Ich freue mich mehr von Dir zu lesen.
    Gruss
    Michael

  78. #19 JohnnyCash08 (23. Feb 2010 23:00)

    Man kann zum Thema Unterschicht und Arbeitsverweigerung stehen wie man will, an der Tatsache, daß es garnicht für alle Arbeit gibt, kommt man nicht vorbei.
    ___

    Arbeit gibt’s genug, die Leute machen sie nur nicht weil einem der Staat Brot und Spiele finanziert. Genau das ist Dekadenz. Und an dieser Dekadenz wird dieser dekadente Staat demnächst zu Grunde gehen.

    ________________________________________

    Das ist wohl richtig. Arbeit gibt es (theoretisch) auch für geringqualifizierte reichlich!

    Nur wollen ca. 80 % der geringqualifizierten (Hartzler, Muselgranten usw.) diese nicht mehr ausüben, weil die Stütze zu hoch ist. Das kann man z. B. bei Spargelernten, Obsternten, bei Schneeschippaktionen usw. immer ganz deutlich sehen.

    Mögliche „normale“ Arbeitsaufträge werden deshalb wegen zu hoher Abgaben (bedingt durch die Hartz 4 Auswirkungen) erst gar nicht vergeben.

    Wenn überhaupt werden Aufträge für Geringqualifizierte, aber auch für Handwerker, vor allem von Privatleuten als Schwarzarbeit vergeben. Das entlastet aber weder die Sozialversicherungen noch die Steuerlast der Leistungsträger.

    Die verbleibende sozialversicherte Arbeit wird somit systembedingt erneut verteuert.

    Eine Spiralentwicklung, gegen die bislang nur Guido Schwesterwelle von der FDP etwas unternehmen will.

    Die linken Dussels aller anderen Parteien wollen das System durch Mindestlöhne, Steuerhöhungen, Regelsatzerhöhung usw. ändern und merken nicht, dass sie damit die Spiralwirkung noch verstärken.

    Die Folge dieser kranken Spiralentwicklung ist Armut für alle!

    Der nächste Wahlslogan sollte deshalb für alle Parteien außer der FDP deshalb zukünftig lauten:

    ARMUT FÜR ALLE!

    ….darum SPD/SED/CDU/CSU/GRÜNE 😉

  79. @ #37 Eurabier

    Der Wind dreht sich!

    VOR den Wahlen (derzeit NRW)dreht sich der Wind IMMER, da sagt man dass was die Menschen hören wollen, Erst NACH den Wahlen wird wieder umgeschwenkt und auf alten Trott weitergemacht.
    Darum nie vergessen wen wir all die netten Dinge zu verdanken haben.
    Gesundheitsreform=Clemens
    Hartz4= Hartz (SPD)
    stärkere islamisierung Deutschlands= Grüne und FDP, wie Westerwelle der da sogar nun zig Millionen gerade Jetzt erst dem Taliban zuschiebt…
    Gerade zu den Wahlen NICHT vergessen.

  80. @#94 LotiWOB

    Nur wollen ca. 80 % der geringqualifizierten (Hartzler, Muselgranten usw.) diese nicht mehr ausüben, weil die Stütze zu hoch ist.

    Du hast vom Leben scheinbar keine Ahnung scheint mir, nicht die Stütze ist zu hoch (eher zu niedrig) sondern nie Löhne sind zu niedrig und würde man nicht die ganzen Moslems ins LAnd holen und von Hartz4 leben lassen würde es auch prima für alle die es wirklich benötigen und Deutsche sind prima ausreichen.

  81. @ LotiWOB # 94 (24. Feb 2010 09:16)

    Die einzige „Spiralentwicklung“ ist das vollkommen falsche System der Auflösung der Nationalökonomien und der Globalisierung !

    Hinzu kommt noch eine vollkommen falsche Einwanderungspolitik, und damit der Zerstörung der historisch gewachsenen Kulturen Europas.

    Und dringend sollten Sie sich selbst einmal makroökonomische Betrachtungen verordnen, die besagen, welchen Stellenwert „Spargelernten etc.“ tatsächlich haben.

    Und wenn Sie dann folgerichtig zu dem Ergebnis kommen, daß hier in Europa keine tragfähigen Arbeitsplätze für das Prekariat zur Verfügung stehen, dann lassen Sie sich vielleicht auch mal überzeugen, daß die von Ihnen im themenbezogenen Verbund geforderte Hartz-IV-Bezugsverringerung der Binnenwirtschaft, insbesondere der Lebensmittelindustrie, sehr zum Nachteil gereicht !!

    Von den zu erwartenden sozialen Unruhen will ich gar nicht erst sprechen !

    Ihr Vorschlag/Forderung ist nachgerade ein Witz, denn er hat nur eine Spiralwirkung: Abwärts !

    Zuruf: Das Prekariat ist nicht dafür da, durch Knechtschaft dem Mittelbau das Leben zu versüßen !

  82. Das ist ein sehr guter, diferenzierter Artikel. Nur möchte ich vor der rein historischen Sichtweise warnen. Ob sie stimmt, das kann nur die Zukunft eindeutig beweisen, wenn man in 50 Jahren auf unsere Zeit zurück blickt.

    Ich selber, wenn ich nachdenke, muß immer wieder feststellen, dass es in unserer Zeit eine noch nie dagewesene Komponente da ist, die die Lage so unberechenbar macht: die Globalisierung. Die Großmächte streben die Weltherschaft an. Und wo ich konkret den Unterschied sehe:

    All die Großreiche in den obigen Beispiele sind in der Zeit ihrer Dekadenz anderen Kräften zum Opfer gefallen (wie es bei den Römern heißt, den „Barbaren“ vom Außerhalb!!!)

    Aber im Falle einer einmal erreichten Weltherrschaft entfählt dieses Pool von „Außerhalb“, wovon dann unerwartet „Barbaren“ auftauchen.

    Man kann es vielleicht mit der biologischen Evolution vergleichen.
    Dort heißt das Schema: Es gibt einen Konkurenzkampf zwischen den verschiedenen Spezies und einen intraspezifischen, innerhalb der eigenen Spezie. Wenn der Mensch im Konkurrenzkampf mit den anderen Lebewesen endgültig gesiegt hat, dann hat er den intraspezifischen Kampf stark erhöht (Kriege, Sklaverei, massive Frauenunterdürckung bis zu allerlei Ehrenmorde usw.)

    Wenn man dieses Schema auf die kulturelle Evolution, auf die Geschichte der Menschheit überträgt, dann schaltet der Globalismus den Kampf zwischen den Kulturen zunehmends ab. Dann wird nur eine globale Kultur überleben und… oder vielleicht bricht die Globalisierung ab und der Mensch kehrt zu vielen kleinen kulturellen Einheiten zurück? Oder wie wird es kommen? Wirklich voraussehen können wir es nicht. Wir können nur die Kräfte sehen, die an unsere Gesellschaft Druck ausüben…

  83. #48 Burner (23. Feb 2010 23:46)

    Warum lagen die Pläne für die Vertreibung der Deutschen schon vor Kriegsbeginn vor, die der Sudetendeutschen sogar vor Amtsantritt Hitlers?

    Das ist Quatsch!
    Du wiederholst die selbe Nazipropaganda welche hat Deutschen in 1939 als den Vorwand zum Krieg gedient.

  84. Gesundheitsreform=Clemens; Hä, clemens hatte nie was federführend mit Gesundheit zu schaffen, das war die Ulla.

  85. #96 sommer11 (24. Feb 2010 09:46)
    @#94 LotiWOB

    Nur wollen ca. 80 % der geringqualifizierten (Hartzler, Muselgranten usw.) diese nicht mehr ausüben, weil die Stütze zu hoch ist.

    Du hast vom Leben scheinbar keine Ahnung scheint mir, nicht die Stütze ist zu hoch (eher zu niedrig) sondern nie Löhne sind zu niedrig und würde man nicht die ganzen Moslems ins LAnd holen und von Hartz4 leben lassen würde es auch prima für alle die es wirklich benötigen und Deutsche sind prima ausreichen.
    ___________________________________________

    Nun ja, die Moslems sind ja ebenfalls überwiedend Hartz 4ler. Insofern verschärfen sie zusätzlich den von mir beschriebenen systembedingten Spiraleffekt.

    Aber auch Lohnerhöhungen durch z. B. Mindestlohnforderungen würden den Spiraleffekt erhöhen.
    Denn, Löhne können nicht willkürlich gemacht werden, sondern müssen sich durch eine Herstellkosten-Kalkulation mit nachfolgender am Wettbewerb orientierter Preisbildung rechnen lassen.
    Sonst gehen Betriebe Pleite und wir hätten dann noch mehr Hartz 4 Empfänger.

    Der Wettbewerb ist für die meisten Branchen übrigens international!
    Dadurch geraten die geringqualifizierten Bundesbürger viel stärker unter Druck, als die besserqualifizierten wie Ingenieure usw..
    Liegt daran, daß in Indien, China usw. der Einkommensabstand zwischen Ingenieuren und Hilfskräften viel größer als bei uns ist, und das auf erheblich geringeren Gesamtniveau, wodurch deren Wettbewerbschancen steigen.

    Mindestlöhne würden bei uns nur Subventionen für geringqualifizierte Arbeit bedeuten, welche ebenfalls von den Leistungsträgern bezahlt werden müssten.
    Die Leistungsträger bezahlen aber in unserer Gesellschaft ohnhin schon fast alles und sind deshalb zu hoch belastet.

    Deren Konsum würde dann noch weiter rückläufig werden, die Nachfrage nach Konsumgütern ginge dann stärker zurück, als die neu gewonnene Kaufkraft der Mindestlöhner Wert wäre.

    Mindestlöhne zu zahlen, die teurer sind als die dazugehörige Arbeit in der Preiskalkulation Wert sind, bedeutet Sozialismus oder nonsens.

    P. S.,
    es wird immer so sein, das die einen Ahnung haben und andere nur Blähungen 😉

  86. Erika Steinbach ist in Westpreußen als Tochter eines deutschen Soldaten geboren worden.

    Damit ist sie die Tochter eines Befreiungssoldaten.

    Denn Polen hatte zuvor Westpreußen besetzt und 850.000 Westpreußen, die dort bekanntlich die Erstsiedler waren, aus Rassegründen enteignet und vertrieben.

    Wenn die Polen nun behaupten, Erika Steinbach wäre die Tochter eines Besatzungssoldaten, so ist das eine infame Lüge.

  87. @ #26 johannwi (23. Feb 2010 23:12)
    … Nichts anderes als Erinnerung will Steinbach (und der verstorbene Glotz) nämlich …
    Genauso ist es. Viele Deutsche sind in diesem Thema – genauso wie bei der Islamisierung – durch die linke Propaganda in die Irre geführt worden! Ich selber setze mich für die Verständigung zwischen den Polen und den Deutschen. Meine Eltern sind nach 1945 aus den ehemaligen deutschen Gebieten nicht geflüchtet. Sie wurden auch nicht vertrieben! Ich bin dann aber freiwillig vor den Kommunisten abgehauen! Der Osten war 600 Jahre deutsch und die Deutschen waren in diesem Land fest verwurzelt! Die Vertreibung war ein Verbrechen – egal welche Ursache dahinter stecken möge!
    Wenn heute die Kinder der Vertriebenen in Deutschland kein Verständnis für die Belange der Vertriebenen haben, dann nur deshalb, weil sie ihre Wurzel woanders geschlagen haben und ziemlich oft mit der Vergangenheit ihrer Vorfahren nichts zu tun haben wollen. Jedem das Seine!

    In Polen machen die linken Medien (gesteuert durch Spiegel-Anteile und SPD) jagt auf Erika Steinbach und die Vertriebenenverbände. Das Problem Erika Steinbach ist eigentlich ein inner deutsches Problem, das allerdings außenpolitische Folgen hat. Hier zeigt sich wieder, wie die Roten und Grünen gegen das eigene Volk arbeiten!

    Nun ist auch die FDP voll dabei, den deutschen Interessen im Ausland zu schaden.
    Schade eigentlich, Schade! Aber das ist wohl die moderne deutsche Dekadenz von der Guy Glied Westerwelle gesprochen hatte!

  88. #78 7berjer

    Auch wenn die Eltern von Frau Steinbach aus dem Westen des damaligen deutschen Reiches stammten, ist sie selber im Osten des damaligen Reiches geboren und teilt das Schicksal von Flucht und Vertreibung mi vielen Millionen Menschen aus den damaligen deutschen Gebieten.

    Kläre mir bitte auf,
    wenn in besetzten Warschau ein Hitlers Kind geboren würde, hätte es auch den Vertriebenstatus?
    Steinbach ist Tochter der Besatzungsmacht. Sie kam auf die Welt zu Haus, welcher weggenommen den Polen geworden ist.
    Nach deiner Philosophie, haben Deutsche mehr Recht als andere? Sind sie immer „Vertrieben“, sogar damals, wenn sie jemand vertreiben?

  89. #9 Eisfee (23. Feb 2010 22:36)

    Muss leider auch noch ein OT hier reinwerfen, aber es ist wichtig:

    Die Gruppenvergewaltigung in dem Berliner Park soll vom Opfer nur erfunden worden sein:

    Justiz bestätigt: 15-Jährige sagt nicht die Wahrheit
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/Polizei-Justiz-Schoeneberg;art126,3039837

    Ich glaube, einige hier hatte diese Wendung schon früher vermutet? Das ist alles sehr merkwürdig…

    @ Eisfee:

    Das ist bedauerlicherweise der Schnelligkeit des Mediums Internet geschuldet. Kaum passiert irgendetwas, wird sofort bei web.de , spiegel.de oder auch hier ein Artikel veröffentlicht und eine Kommentarfunktion geschaltet. Keine Redaktion kann sich diesem Zwang entziehen sonst wechseln sofort die Leser zu einer anderen Seite.

    In den USA wurde diese 24h News Mentalität („breaking news“, „developing story“) schon von erfahrenen Journalistenhasen kritisiert.

    link: http://dailynightly.msnbc.msn.com/

    Also, etwas mehr Zurückhaltung beim kommentieren wäre bisweilen durchaus weise solange nicht alle Fakten bekannt sind.

    Das würde man auch den LRG (linksreaktionäre Gutmenschen) wünschen, weniger manicheln ist manchmal mehr !

    Hier der Fall eines ertrunkenen Deutsch-Arabischen Kindes in Sebnitz.
    Erst ein Riesen Medienhype über böse Neo-Nazis die ein Kind im Schwimmbad ertränken, später stellte sich heraus, es war ein Unfall!

    Steinle fragt auch beim damaligen „Bild“-Chefredakteuer Udo Röbel nach. Dieser spricht heute von einem journalistischen Desaster und persönlichem Versagen. Der Leipziger Journalistik-Professor Michael Haller, der auf Recherche spezialisiert ist, hat das Versagen der Medien in dem Fall dokumentiert. Sein Fazit: Anstatt sich auf journalistische Grundregeln zu besinnen, haben Zeitungen und Fernsehsender ein Thema skandalisiert.

    link: http://www2.mdr.de/mdr-figaro/4575476.html

  90. #102 elohi_23 (24. Feb 2010 10:44)

    In Polen machen die linken Medien (gesteuert durch Spiegel-Anteile und SPD) jagt auf Erika Steinbach und die Vertriebenenverbände.

    Ich bin ein polnischer konservativer Katholik. Ich bin Konsument der Rechtsmedien und lese auch diesen deutsch Pi-Blog. Und ich „jage“ doch auf Erika Steinbach.
    Ihr, liebe Deutschen, geht oft einfache Antworten auf verwickelte Probleme ab. 🙂

  91. #39 looon (23. Feb 2010 23:35)

    Die FDP ist gegen den Mindestlohn. Klar. Damit bedient sie ihre Klientel. Wenn das ALG2 sinkt, dann sinken auch die Löhne.

    #96 sommer11 (24. Feb 2010 09:46)

    nicht die Stütze ist zu hoch (eher zu niedrig) sondern die Löhne sind zu niedrig

    Allmählich beginne ich zu verstehen, warum in diesem Land keine Reformen möglich sind. Wenn ich mir ansehe, wie viele lernresistente Betonköpfe allein auf diesem Blog unterwegs sind. Man kann ihnen die Argumente vorlegen, man kann ihnen bis ins Detail vorrechnen, warum sie immer weniger Geld in der Tasche haben, aber sie hören weder zu, noch begreifen sie es.

    NEIN DIE LÖHNE SIND NICHT DAS PROBLEM – ES SIND DIE ABGABEN! Wenn einem Geringverdiener über direkte und indirekte Steuern sowie Sozialabgaben über 60% seines Gehaltes weggenommen werden, dann wird er immer beschissen dastehen. Und wenn von 1 Euro Lohnerhöhung nur 33 Cent bei ihm ankommen, dann ist DAS des Übels Wurzel. Und wohin geht das ganze Geld, das man dem Arbeitnehmer vorenthält? Zum größten Teil in die SOZIALSYSTEME – dem mit Abstand größten Posten des bundesdeutschen Haushaltes. Damit werden Millionen von schallend lachenden „Migranten“ versorgt und auch mehr als genügend arbeitsunwillige Deutsche.

    Leute, lernt endlich eure Lohnzettel zu lesen! Und für Fortgeschrittene nochmal die Leseempfehlung: „Melkvieh Mittelschicht“ von Clemens Wemhoff. Die 14,90 Euro sollte einem der Blick auf die unfrisierte Wahrheit schon wert sein.

    Oder wenn es zu all dem nicht reicht, dann haltet besser die Klappe und schwätzt nicht immerzu das dumme Zeug nach, das euch die Linken vorkauen. So viel Ignoranz ist schlicht unerträglich.

  92. #105 slawek1971 (24. Feb 2010 11:15)
    Ich bin ein polnischer konservativer Katholik. Ich bin Konsument der Rechtsmedien und lese auch diesen deutsch Pi-Blog. Und ich “jage” doch auf Erika Steinbach.
    Ihr, liebe Deutschen, gebt oft einfache Antworten auf verwickelte Probleme ab. 🙂
    ____________________________________________

    Bitte als Pole auch mal daran denken, dass von der überwiedenden Zahl der Deutschen die erzwungene Abtretung der deutschen Ostgebiete an Polen und Rußland akzeptiert wird, obwohl sie eigentlich völkerrechtswidrig ist.

    Gleiches gilt natürlich auch für die Polen, die ihrerseits ihre Ostgebiete an Rußland abtreten mußten.

    Es ist wohl auch ganz bestimmt sinnvoll, die Geschichte diesbezüglich nicht revidieren zu wollen.

    Aber weshalb die Polen so viel Theater um die Frau Steinbach gemacht haben, ist mir nicht klar.
    Die fordert doch nicht die Ostgebiete zurück, sondern setzt sich für eine sinnvolle Aufarbeitung der Geschichte mit entsprechenden Gedenkstätten usw. ein.

  93. #109 LotiWOB (24. Feb 2010 11:30)

    Aber weshalb die Polen so viel Theater um die Frau Steinbach gemacht haben, ist mir nicht klar.

    Nur ein Beispiel.
    Ich Stamme aus Warschau. Ich vergesse die Äußerung Steinbachs niemals, wenn sie meine Stadt besucht hat. Sie hat damals gesagt, dass die Deutschen die entscheidende Stimme in den Sachen Warschaus haben soll, weil sie doch die Stadt gänzlich vernichtet haben.
    Ich habe deutsche Freunden und ich kenne ihre starke Witze. Aber Frau Steinbach ist ein Politiker!

  94. @ JohnnyCasho8
    Vielleicht bist du hier auf der falschen Internetseite. Die Vertriebenen mit „Revanchisten“ zu bezeichnen ist kommunistische Wortschöpfung, von Ulbricht in den 50er Jahren eingeführt und von KPD, DKP, SED und Antifa inflationär gebrauchter Kampfbegriff. Wenn deine Vorfahren nicht vertrieben wurden und ihr Eigentum zurücklassen mussten bis auf das was sie am Leibe trugen, dann sei doch froh und hetze hier nicht herum. Die polnischen Behörden machten es sich einfach, weil viele Deutsche dachten, dann werden wir eben Polen und bleiben in unserem Haus und auf unserem Acker, mussten sich alle Dorfbewohner vor der Kirche versammeln, und jeder Dorfbewohner musste einzeln von 1 bis 20 auf polnisch zählen. Was 1, 2, 3 auf polnisch hieß, das wusste ja noch jeder, dann wurde es aber schwerer. Praktisch führten die polnischen Behörden eine ethnische Säuberung durch. Und jetzt von „Befreiung“ zu reden, halte ich für einen Zynismus.

  95. Wenn ich „anstrengungsfreien Wohlstand“ und „Dekadenz“ höre, dann denke ich nicht zuletzt an all die Renditeversprechen unserer „Vermögensberater“ und findigen „Investmentbanker“, die tatsächlich das Wunder der anstrengungsfreien Wohlstandsvermehrung bewirken wollten – durch immer neue und undurchschaubare Konstrukte und völlig abgekoppelt von jeder realen Anstrengung oder richtigen Arbeit.

    Die Quittung für diese sorglosen Umgang mit dem Spielgeld haben wir alle bekommen.

  96. Was haltet Ihr von folgender ID:
    Jedem Deutschen(!) steht eine bedingungslose Grundsicherung zu.
    Die Höhe der Grundsicherung steigt zunächst von 0 bei der Geburt mit dem Lebensalter bis man 18 ist. Danach steigt die Grundsicherung weiter mit jedem Jahr in dem man Steuern zahlt. Die Höhe ist alleine vom jährlich zu versteuerten Einkommen abhängig. Die Grundsicherung wird über ein radikal vereinfachtes Steuersystem finanziert (Bierdeckel-Steuererklärung). Das Ende der Erwerbstätigkeit kann man im Grunde frei gestalten, wenn man genug Grundsicherung und Rente aus Privatversicherung oder Geld von sonst wo her zusammen hat.
    Vorteil gegenüber HartzIV und einem sozialistischen Bürgergeld.
    Für Kinder zahlt man anfangs drauf. Man muß sich also genau überlegen was man tut. Vom Kindergeld leben ist nicht.
    18 Jährige sind dennoch motiviert einen Beruf zu ergreifen, wenn die Grundsicherung anfangs sehr niedrig ist (Man kann sie ja ab 15 für Schlußabschluß und Studium nochmal leicht erhöhen.
    Wer im Alter durch Krankheit nach langer Maloche von der Industrie “ausrangiert” wird, hat mehr als einer der nie gearbeitet hat.
    Kranke, Invalide, Behinderte bekommen die Grundsicherung durch Krankengeld aufgestockt.
    Die Arbeitslosenversicherung bleibt und zahlt je nach Einzahlungsdauer und Höhe einen Aufschlag auf die Grundsicherung.
    Die Sozialbürokratie (Heitmeier Versorgungsindustrie) wird auf ein absolutes Minimum zurückgefahren. Sprich: Wer keine Arbeit hat und sich langweilt geht zu einer Arbeitsvermittlung. Ansonsten muß jeder gucken wie er zurecht kommt.
    Man muß allerdings überlegen, was man mit Leuten macht die Kinder in die Welt setzen, obwohl ihr Einkommen nicht reicht sie vernünftig zu erziehen (Zwangsadoption? Heim?)
    Insbesondere bei Alleinerziehenden

  97. Seit seinem Beitrag in der Welt am Sonntag versuchen allenthalben Kommentatoren die Frage zu ergründen, ob wir, und mit uns der hoch technisierte europäische Westen, tatsächlich dekadent und damit zum Untergang verurteilt seien oder nicht.

    Ja das seid ihr.

    Es ist nicht Dekadenz allein,die wäre allein noch nicht entscheidend,sondern es ist eure Gewissenlosigkeit und ein seltsamer Hang zur Selbstaufgabe

    .Schon lange musstet ihr nicht mehr wirklich kämpfen.Das hat euch fett uns schlapp gemacht,von der Impotenz gar nicht zu reden.

    Die Muslime kämpfen,die WOLLEN nämlich was,ihr kriegt den Arsch nicht mehr hoch,weil ihr schon alles habt und das gar nicht mehr wahrnehmt.Ihr haltet das für selbstverständlich.Das ist es aber weiss Gott nicht.

    „The germans ?
    Keep them fat,keep them impotent.“

    Churchill

  98. Zum ewigen Karussel der Staatsformen, das über die Korruption des jeweiligen Souveräns immer wieder zur nächsten Staatsform, in diesem Fall von der Demokratie zur Tyrannis, führt, wusste schon Platon durch den Mund von Sokrates vor ca 2400 Jahren zu sagen, was es zu sagen gibt:

    Wohlan denn, mein lieber Freund, welches ist der Charakter der Tyrannis? Denn was ihre Entstehung anlangt, so ist so viel gewiß, daß sie aus der Demokratie durch deren Ausartung vor sich geht.

    […]

    Wie meinen wir das z.B.? fragte er.

    Wenn z.B., erwiderte ich, ein Vater sich gewöhnt, einen Buben vorzustellen, und sich vor seinen Söhnen fürchtet, wenn dagegen ein Sohn den Vater spielt und weder Scham noch Furcht vor seinen Eltern hat, damit er nämlich frei sei: wenn der bloße Beisasse sich dem Altbürger gleichstellt und der Altbürger sich zum Beisassen herabläßt, und ebenso der Ausländer.

    Ja, so geht es, sagte er.

    Und es bleibt nicht allein, fuhr ich fort, bei diesen Freiheitserscheinungen, sondern es ereignen sich auch noch andere Kleinigkeiten folgender Art: Der Lehrer fürchtet und hätschelt seine Schüler, die Schüler fahren den Lehrern über die Nase und so auch ihren Erziehern. Und überhaupt spielen die jungen Leute die Rolle der alten und wetteifern mit ihnen in Wort und Tat, während Männer mit grauen Köpfen sich in die Gesellschaft der jungen Burschen herbeilassen, darin von Possen und Späßen überfließen, ähnlich den Jungen, damit sie nur ja nicht als ernste Murrköpfe, nicht als strenge Gebieter erscheinen.

    […]

    Wenn du alle diese Erscheinungen zusammennimmst, fuhr ich fort, siehst du nun ein, was das Allerschlimmste hierbei ist? Daß sie die Seele der Bürger so empfindlich machen, daß sie, wenn ihnen jemand auch nur den mindesten Zwang antun will, sich alsbald verletzt fühlen und es nicht ertragen; ja endlich, wie du wohl weißt, verachten sie gar alle Gesetze, die geschriebenen wie die ungeschriebenen, um nur keinen Gebieter in irgend einer Beziehung über sich zu haben.

    Ja, sagte er, das weiß ich sehr wohl.

    Diese so schöne, sagte ich, und jugendlich kecke Wirtschaft, mein Lieber, ist also denn der Anfang, woraus die Staatsform der Tyrannis erwächst, wie ich glaube.

    Platon/Sokrates fährt noch fort mit recht scharfsinnigen Beschreibungen der Tricks und Mechanismen der typischen linken (Individualrechte überbetonenden und damit letztlich zerstörenden) Politik, die auch die Blüte des klassischen Athen beendet hatte.

    Bei Polybios, Cicero, Tacitus, Macchiavelli, Burke, Gibbons, Mommsen usw wird dieses Thema variiert und es ist letztlich das Grundthema dess europäischen „konservativen“ Denkens.

    Auch Karl Popper, der Platon als Paradebeispiel des totalitären Philosophen an den Pranger stellt, wirkt in seiner Kritik dieser Passagen eher blass.

  99. Die Moral alleine entscheidet über das Wohl und Wehe der Völker.

    Es gibt keine höhere Moral als die Liebe zum Leben,zur Liebe zum eignen Nachwuchs.

    Denn der Nachwuchs holt dich aus deiner Egozentrik,du bist dadurch gezwungen dich wirklich mit Zukunft zu beschäftigen.Allerdings kostet das eigenes Opfer und Einschränkung.

    Aber die Kerze kann nicht brennen ohne sich selber zu verzehren,Leben ohne Opfer stirbt.
    Leben ohne eigenes Opfer findet einfach nicht statt.

  100. Weltkriege/weltweite Eroberungen werden heute nicht mehr mit Waffen,sondern demografisch entschieden.

  101. Bei 2% Missbrauch ist H4 keine längst fällige Diskussion. Sozialpolitik ist eine Dauerbaustelle und wird es immer bleiben da es sich die Gegebenheiten anpassen muß. Dagegen wäre es längst fällig zu klären warum demokratisch gewählte Regierungen Weltweit sich von privaten konzerne und mulinationale Finanzsyndikate erpressen lassen müssen um die Stabilität ihre Länder nicht zu gefärden.

  102. Euer Materialismus macht euch fett und impotent,nicht die Kirche,Religion,Gott,die in der geistigen Dimension angesiedelt sind,im Land der Ideen.Diese Dimension habt ihr verloren und deshalb seid ihr schwach.

    Materie unterliegt immer dem sie formenden Geist,der Idee,der eigenen Überzeugung vom Wesen des Seins,sie ist Diener,nicht Herr

    Denn nur der Geist macht lebendig,er ist Herr.

    Geist ist immer stärker als das Material.

    Er macht das Material sich zu Nutze,unterwirft es sich.

    Der wahre Kampf auf der Welt ist ein geistiger Kampf,der Kampf der Ideen.Ihm folgt alles.

    Die Vorstellung vom Sein formt die Realität.

  103. @ slawek 1971, J.Cash ua

    Kein vernünftiger Mensch will die Geschichte zurückdrehen, niemand will von Polen, Tschechen, Ungarn, Serben, etc. auch nur einen Cent, geschweige den Grund & Boden.

    Erledigt, vorbei,Ende.

    Was aber – gerade dem angeblichen ? Katholiken slawel1971 – klar sein müßte, ist das auch Vertrieben ein Recht auf Trauer & Gedenken haben, es ist ein Menschenrecht.

    Leider wird dieses Recht den Vertriebenen/Flüchtlingen und ihren Nachfahren von der Mehrzahl der Deutschen und der Vertreibervölker versagt.

    Von den Vertreibern erwate ich nix, für die Doitschen gilt:

    Für meinen Teil – mein Vater stammt aus dem ehemaligen serbischen Banat, die dortige deutsch/teilw.franz.stämmige Bevölkerung wurde vom Kriegsverbrecher Tito zu 70 % in Vernichtungslagern ermordet – habe meine Konsequenzen (leider spät) bzgl. meines Verhältnisses zu dem deutschen Volk gezogen, das sich in seiner Mehrheit nicht schämt, sein eigenen Opfer zu verhöhnen & verleumden:
    das deutsche Volk, sein Überleben, ist mir SCH.EISSEGAL.

    Ich habe meinen Wehrdienst geleistet, ich zahle Steuern, ABER: meine Kinder, das bereite ich unter hohem finaziellen und persönlichem Aufwand seit Jahren vor, werden dieses Land als junge Erwachsene verlassen
    und dem asozialen „Reichsdeutschen“ Pöbel keinen Pfennig Steuern zahlen oder gar den Hintern abwischen.

    Wenn meine Abkömmmlinge – sie sind gesund und intelligent – draußen sind aus dem germanischen Sozialkoben, werd‘ ich mir hier den Niedergang der blonden Hohlköppe mit Spaß und Freude ansehen.

    Ich bin dann ein alter Mann, der nix mehr zu verlieren hat.

  104. @ #111 Ostberliner (24. Feb 2010 11:53)
    … Die polnischen Behörden machten es sich einfach, weil viele Deutsche dachten, dann werden wir eben Polen und bleiben in unserem Haus und auf unserem Acker, mussten sich alle Dorfbewohner vor der Kirche versammeln, und jeder Dorfbewohner musste einzeln von 1 bis 20 auf polnisch zählen …
    … Praktisch führten die polnischen Behörden eine ethnische Säuberung durch. Und jetzt von “Befreiung” zu reden, halte ich für einen Zynismus. …
    So ist es gewesen. Ich würde allerdings in diesem Zusammenhang von kommunistischen Polen reden. Das wird vielleicht den Vertriebenen keine Unterschiede machen, aber da gibt es eben Unterschiede. Denn nach 1990 haben sich die neuen freien Regierungen Polens (außer der linken Regierungen) zu diesem Thema immer geäußert und die Vertreibung sowohl der Polen aus den Ostgebieten als auch der Deutschen nach dem WK als Verbrechen bezeichnet!
    http://de.wikipedia.org/wiki/Konferenz_von_Jalta
    http://de.wikipedia.org/wiki/Potsdamer_Konferenz
    Bis zur Wiedervereinigung Deutschland galt jede Deutsche aus den damaligen deutschen Ostgebieten als Vertriebene. Ich wurde nach dem 2 WK in Polen geboren. Dort habe ich bei der Polnischen Armee mein Wehrdienst abgeleistet und mit Solidarnosc für Befreiung Polens von der Kommunistischen Herschafft gekämpft. Dann bin ich in den 80-ern nach Deutschland freiwillig gekommen und nochmals bei der Bundeswehr kurzzeitig beschäftigt. Trotzdem besitze ich einen Vertriebenenausweis und gelte als Vertriebener, obwohl mich keine vertrieben hatte. Das ist nur durch die damalige Rechtslage so gewesen!
    Die vertriebenen Deutschen und Polen versuchen nicht die Geschichte zurück zu drehen, sondern nehmen sich nur das Recht, auf die eigenen Schicksale hinzuweisen.

    Wer möchte ihnen das Recht dazu absprechen?

  105. #113 Religion ist heilbar (24. Feb 2010 12:25)
    Grundsicherung: Nun, rechne mal Deine Vorstellung des Grundbetrages mal 80 Mio und dann siehtst Du, ob das finanzierbar ist.
    Ich hab das mal in so einer Diskussion gemacht: 500 Euro x12x 80Mio waren ca. 500 Mrd. Wer verdient, dem wird es verrechnet, aber kostenloses Geld ist eine Versuchung…

  106. #105 slawek1971   (24. Feb 2010 10:55)

    Versteh mich bitte nicht falsch, ich bin kein Revisionist.
    Ich will und kann das Rad der Geschichte nicht zurück drehen. Und ich will auch nicht die Greultaten relativieren, die von der deutschen Soldateska im Namen ihrer Führung an vielen Völkern oder Minderheiten begangen wurden. Ich will das Schicksal der deutschen Vertriebenen, um Gottes Willen, keineswegs als schwerer darstellen. Es sind auch viele Polen vertrieben worden ob nun von Deutschen oder zB. von den Soviets aus den Gebieten um Lemberg, auch sie teilen dieses Schicksal.
    Es ist wie Elohi(Danke) zutreffend sagt es geht, oder es ging Frau Steinbach nur um Erinnerung. Dieses Haus oder Zentrum soll ein Ort sein wo eben an diesen Teil der deutschen Geschichte erinnert wird. Und daran sollte erinnert werden, im Guten wie im Schlechten. Die Polen sollen, oder können das in Polen natürlich auch, es ist ihr gutes Recht. Deshalb können wir trotzdem an die Zukunft denken und gut nachbarschaftliche Beziehungen pflegen, ohne uns die Schädel einzuschlagen.
    Wie gesagt, es geht um Erinnerung und da dieser Teil der Geschichte in der Schule oder in der Öffentlichkeit kaum noch Beachtung findet, braucht es so einen Ort.

    Peace!

  107. @ #107 slawek1971 (24. Feb 2010 11:15)

    Auch ich bin ein deutsch-polnischer konservativer Katholik. Denk doch an die Oredzie von Stefan Kardinal Wyszynski vom 18.11.1965

    „Przebaczamy i prosimy o przebaczenie”.

    http://www.personalizm.pl/polrocznik/numer-7/oredzie-biskupow-polskich-do-ich-niemieckich-braci-w-chrystusowym-urzedzie-pasterskim/

    Die Kommunisten haben daraufhin den Kardinal Wyszynski als Volksverräter bezeichnet!

    Lass die Politiker raus aus dem Spiel und versucht das Problem der Vertreibung menschlich anzusehen, dann kommst DU zu anderen Schlussfolgerungen! Die Politiker in Polen und Deutschland werden niemals Frieden und Ruhe in diese Debatte bringen, denn sie denken nur an die nächste Wahl! Es gibt bereits Gremien (Historiker) in denen dieses Problem sachlich durch beide Seiten angegangen wird und da sehen die Ergebnisse ganz anders als in der Politik.

  108. Träge Masse wandelt sich zur Energie unter dem Einfluss von Geschwindigkeit.

    Geist,-die spirituelle Dimension-, liefert Initial-Energie und Geschwindigkeit:

    Urknall und Lichtgeschwindigkeit formen den Weltraum.

    Aus nichts kommt nichts.

    Da aber,-wie es sich beweisen lässt-, etwas ist,muss es auch einen Grund dafür geben.

  109. @ 116 Hobbes (24. Feb 2010 13:46)
    … habe meine Konsequenzen (leider spät) bzgl. meines Verhältnisses zu dem deutschen Volk gezogen, das sich in seiner Mehrheit nicht schämt, sein eigenen Opfer zu verhöhnen & verleumden: …

    Du sprichst mir aus der Seele!
    Deine – an manchen Stellen sehr harte – Kritik teile ich vollkommen. Nicht alles, was Du geschrieben hast, würde ich unterschreiben, aber in Sachen Zukunft gehe ich genauso vor wie DU!

    Aber was hast DU anders von diesen Nachkriegs-Deutschen erwartet?

    Etwa die Anerkennung für die eigenen deutschen Kriegsopfer?

  110. #120 elohi_23 (24. Feb 2010 14:10)

    Denk doch an die Oredzie von Stefan Kardinal Wyszynski vom 18.11.1965

    „Przebaczamy i prosimy o przebaczenie”.
    Die Kommunisten haben daraufhin den Kardinal Wyszynski als Volksverräter bezeichnet!

    Und wie bezeichnen viele Deutsche Herrn Westerwelle heute für seine Polenpolitik?

  111. @ #122 slawek1971 (24. Feb 2010 14:52)

    … Und wie bezeichnen viele Deutsche Herrn Westerwelle heute für seine Polenpolitik? …

    Wills Du Wyszynski mit dem Westerwelle vergleichen?

    Wo liegen hierbei die Gemeinsamkeiten?

    Waren etwa beide schwul? 😉

  112. #108 KyraS (24. Feb 2010 11:20)

    NEIN DIE LÖHNE SIND NICHT DAS PROBLEM – ES SIND DIE ABGABEN!

    ___________________________________________

    Das sehe ich überwiegend auch so.
    Und die Abgaben sind vor allem deshalb so hoch, weil die Arbeitslosigkeit bzw. die H4-Empfängerquote, u. a. wegen der vielen Muselgranten, so viele Folgekosten (für Sozialtransfers bei reduzierten Steuereinnahmen) verursacht.

    D. h., die hohe Arbeitslosigkeit befördert sich mit der Folge von hohen Abgabenlasten selber in die Höhe.

    Eine systembedingte unheilvolle Spiralwirkung.

    Gysi, Lafontaine und Co. wollen da heraus, indem sie zunächst alle H4 Empfänger zu Millionären machen um diese danach höher besteuern zu können.
    So einfach ist das! 😉

    Die Linken, besonders zusammen mit den Gewerkschaftsfuzzies sind immer besonders raffiniert. 🙂

    Geld braucht nur gedruckt werden, – ist ja nur aus Papier!

  113. #110 slawek1971 (24. Feb 2010 11:45)
    #109 LotiWOB (24. Feb 2010 11:30)

    Nur ein Beispiel.
    Ich Stamme aus Warschau. Ich vergesse die Äußerung Steinbachs niemals, wenn sie meine Stadt besucht hat. Sie hat damals gesagt, dass die Deutschen die entscheidende Stimme in den Sachen Warschaus haben soll, weil sie doch die Stadt gänzlich vernichtet haben.
    ….
    ______________________________________

    Diese Äußerung von ihr kenne ich nicht und weiß auch nicht, wie sie gemeint sein sollte.

    Wie ist sie denn Deiner Meinungt nach gemeint?

  114. Natürlich gebührt Westerwelle Lob, dass er das Problem so deutlich angesprochen hat. Andererseits darf man nicht vergessen, dass viele Arbeitslose unverschuldet in ihre Situation geraten sind. Der Hinweis, dass die Mittelschicht die Armen finanziert, darf, so richtig er auch ist, nicht zur einzigen Maxime der Problemlösung werden.

    Das Klagen über den Verfall von Kulturen halte ich doch für reichlich übertrieben. Denken wir an die Briten in den 20er und 30er Jahren. Man war erschöpft vom Weltkrieg I, man wollte das Leben genießen, die akademische Jugend war pazifistisch und gleichzeitig linksradikal. Die Hochschulen waren die Heimstätten des Gutmenschentums. Erst die Bedrohung durch den Nationalsozialismus ließ die Briten an ihre kriegerischen Traditionen anknüpfen und sie haben sich wirklich tapfer geschlagen. Wahrscheinlich üben sich gegenwärtig die Briten angesichts der islamischen Bedrohung noch als kaltblütige Stoiker.
    Außerdem: eine Gesellschaft, die zivile Leistungen schätzt ist allemal besser als eine Gesellschaft, in der der Mann nur als Uniformträger etwas gilt. Auf die moralischen Prinzipien der Pickelhaubenzeit können wir ruhig verzichten.

  115. #131 LotiWOB (24. Feb 2010 15:34)

    Wie ist sie denn Deiner Meinungt nach gemeint?

    Vielleicht habe ich es schlimm geschrieben. Entschuldige für mein Deutsch.

    Frau Steinbach hat gelacht, dass Bundesbürger sollen sondere Rechte in Warschau haben, zum Beispiel sollen nicht für Hotel zahlen, weil die Stadt von Deutschen zerstört worden ist.
    Das war ihr Witz.

  116. PI ist schon ein lustiges Forum: schreibt
    #83 Frank K. wertfrei und freundlich

    Und zu recht als einziger hier, der gleich noch die naturellste Lösung aller Probleme offenlegt und zwar die der Wurzel, wo sonst.

    Selbst lese ich in den Beiträgen wie in einem Psychorgamm, vom Beklagen der Zustände tagaus tagein über die Unterdrückung bis hin zur nicht endenwollenden Rechtfertigung vor linksdoktriniertem Müll. Ich zähle mich schon lange nicht mehr zu den Getriebenen sondern zu den Anklägern wo unsere kleine Bewegung auch stehen sollte. Aus allen Kommentaren liest man den Seelenzustand
    einer einstmals großen Nation, welcher der Menschheit ihren Stempel aufgedrückt hat. Die Kraftschöpfung aus der Erinnerung verblasst auch bei dem Rest der ca. 2-bis 300tsd. Landsleute die sich noch den Durchblick bewahrt haben. PI und einige andere Blogs sammeln diese Seelen, sind aber gleichzeitig hilflos daraus was zu machen. Nein, einem hehren Anliegen ist kein Vorwurf zu machen, doch die Realität bleibt Don Quichotismus.
    Einmal mehr zählt heute Hundertwasser:
    „Wer die Vergangenheit nicht ehrt, verliert die Zukunft; wer keine Wurzeln hat, kann nicht wachsen“
    _____________________________________________
    Nur der Tod beendet die Zuversicht, solange sollen wir sie in uns tragen, auch hier in der kleinen Gemeinschaft.

  117. Obwohl selbst ein Konservativer im weiteren Sinn, halte ich das kulturpessimistische Gegreine vieler Konservativer für einfach nur lächerlich. Sie erinnern mich an Nietzsche, der den Männern riet, nur mit der Peitsche zum Weibe zu gehen. Dieser Quatschkopf pflegte keine Peitsche mitzunehmen, falls er einmal doch zu einem Weibe ging, da er genau wußte, dass jede normale Frau diese ihm ohne Probleme wegnehmen würde.

  118. Noch eine kleine Boshaftigkeit: Nach dem Fall und der Plünderung Roms im Jahre 410 durch Alarich verzweifelten die Römer und suchten nach den Schuldigen. Die noch zum Teil heidnische Senatsaristokratie glaubte in den Christen die Ursache zu sehen. Waren sie es doch, die ihre alten Götter beleidigten.

    Waren die Christen mit ihrer Nächstenliebe die ersten Gutmenschen, die eine Kultur korrumpierten?

  119. Dem ersten Kommentator BONN ist zu widersprechen, wenn er sagt:

    „Die politische “Elite” ist dekadent und verschließt aus Gründen der Ideologie u. a. die Augen …“

    Unsere Politiker sind nicht dekadent, wenngleich darüberhinaus auch noch ideologiegelenkt!
    Sie sind gekauft und hochkurrupt!
    Sie dienen allen Interessen – nur nicht denen des Volkes!
    Das ist ein qualitativer und hochbedeutender Unterschied!

    Wer hinter den Spiegel sehen will, wird der Verschwörungstheorie geziehen!

    Es ist allers wie im Märchen von des Kaisers neuen Kleidern! Die Kinder, die rufen, daß der Kaiser ja nackt sei, werden gesellschaftlich tot gemacht! Und gelegentlich auch real, siehe Möllemann, siehe J. Haider!

  120. @ Kumma
    na, dann nennen Sie mal Roß und Reiter. Wer hat denn unsere Politiker gekauft?
    Politiker verhalten sich wie Kaufleute, nur ist ihnen die Möglichkeit der Umsatzmaximierung nicht möglich; sie müssen ihren Marktanteil erhöhen (d. h. Parlamentssitze). Wenn Westerwelle gegen die Armen poltert, kann er nur bei den Wohlhabenden punkten. Unionspolitiker sehen sich in der Mitte und hüten sich irgendwo anzuecken.
    Außerdem sind Interessen und Volkswohl genauer zu betrachten. Gibt es das Volkswohl an sich oder ist es nicht vielmehr die Summe aller Einzelinteressen?

  121. an
    #138 pinetop (24. Feb 2010 17:56)

    Wenn das so einfach wäre, wär’s ja kein Geheimnis mehr!

    Wer annimmt, daß „unsere“ Politiker am Volkswohl orientiert wären, oder auch nur allein ihren Parteiinteressen dienten, der glaubt auch an Klapperstorch und Weihnachtsmann! Etwas erwachsen sollte man schon werden.

    Schlag nach bei Google unter Trilaterale Komission, Bilderberger, B’nai B’rith und dergleichen. DORT werden die Entscheidungen gefällt – die unsere Korruptis nur noch ausführen.

    Wundert sich niemand, warum unsere scheinbar unfähige Regierung den deutschen Karren ncht aus dem Dreck zieht – egal, von welcher Partei sie gestellt wird?? Man lese den Morgenthauplan und die Protokolle der Weisen von Zion – alles böse Machwerke der Rechten, ich weiß! Merkwürdigerweise ist aber alles genau so eingetroffen, wie dort nachzulesen! Die Deutschen verblöden und sterben aus – nichts anderes hat Morgenthau, damals noch etwas brutaler, gefordert. Und seit 1990 brauchen die Internationalisten uns nicht mehr – seit dem ist diese Land im freien Fall – und niemand, niemand tut etwas dagegen! Statt dessen lassen wir uns die DM nehmen, treten eine Kompetenz nach der anderen an die Überstaatlichen ab – das ist nationaler Selbstmord auf Raten!
    Mal sehen, wann dieses betrogene Volk erwacht. Dieses Aufwachen ist schon mal nicht gut gegangen … aber dann werden die Ackermänner und Merkels zeitig abgehauen sein … solche Täter stellen sich selten ihren Richtern, also dem Volke …

  122. #77 Pro_D (24. Feb 2010 02:18)

    Das lies mal unser Grundgesetz, es enthält die Einschränkung, dass die Vorrechte der Besatzung nicht tangiert werden. Nicht einmal durch die Grundrechte.

    Stichwort: Feindstaatenklausel.

    Stichwort: Waffenstillstand der Wehrmacht (sic!).

    Frage: Gibt es exterritoriale Truppen in Deutschland, die nicht unter deutschem Recht stehen? Deren Angehörige nicht belangt werden können?

    Wo befindet sich das Reichsbankgold?

    Die offizielle Einstufung Deutschlands ist übrigens „halbsouveränes Protektorat“. Sowas ähnliches gabs Anfang der 40er in Europa schonmal, nannte sich Böhmen und Mähren, und Generalgouvernement.

    Waren die souverän?

    War Vichy souverän?

  123. @ Kumma,
    Sie wollen doch wohl nicht im Ernst auf die berühmten Protokolle der Weisen von Zion hinweisen. Sie sind erwiesenerweise eine Fälschung des russischen (zaristischen) Geheimdienstes. Und was soll der Hinweis auf den Morgenthauplan? Dieser Plan ist nicht über den Plan hinausgekommen.
    Sie trauern der DM nach. Kann ich emotional nachempfinden. Wenn wir die DM noch hätten würden einzelne Spekulanten wie z. B. George Soros mit unserer Währung Fußball spielen.
    Bei aller Kritik an Europa, insbesondere ihren demokratischen Defiziten und ihrer bürokratischen Regelungswut, bleibt festzustellen, dass wir Deutschen nur als Europäer gegen die kommenden Riesen China, Indien und Brasilien bestehen können.

  124. #134 Plebiszit (24. Feb 2010 16:26)

    Ein schöner Kommentar mit guten Metaphern.

    In der Tat wird eine Gruppe wie diese rein gar nichts erreichen, wenn sie es nicht schafft, die vernünftige Haltung einem weit größerem Publikum nahe zu bringen.

    Es mag sein, dass Zuversicht und Hoffnung, etwas wirklich zu ändern (und das wäre nationale und später globale Aufklärung) verschwindent gering sind.
    Warum hören wir nicht auf? Weil wir uns so nunmal entschieden haben!

    Die Entscheidung ist der wesentliche Schritt. Ihm muß die Einsicht folgen, dass evtl. auch Einschnitte in persönliche Belange (eigene soziale Absicherung der jetzigen Art) folgen müssen. Alles andere wäre die Mentalität einer Bananen-Republik.
    Und schlußendlich müssen Taten den Worten folgen. Und da gibt es am Beispiel PI-München so manchen Vorreiter, an dem auch ich mir ein Beispiel nehmen sollte und muß, will ich nicht mir nur als Phrasendrescher in einem Forum betätigen.

  125. #141 pinetop (24. Feb 2010 18:31)

    Sie haben meinen Beitrag nicht gelesen – oder nicht vestanden.

    Völlig uninteressant, ob die genannten Schriften echt oder Fälschungen sind – allgegenwärtige Tatsache ist, daß alles eingetroffen ist – oder eintrefen wird!

    Machen sie doch die Augen auf, mein Gott!

    Wie herausgefordert muß man sein, wenn man schon mit der Nase auf die Tatsachen gestoßen wird – und sie doch nicht erkennt?! Nehmen sie von all den schönen Nachkriegs-Lebenslügen Abschied – das besiegte Deutschland ist ein lebender Toter! Seit 1945! Den völligen Zerfall werden wir noch erleben – und ich bin jetzt 55.

  126. an
    #141 pinetop (24. Feb 2010 18:31)

    „Bei aller Kritik an Europa, …, bleibt festzustellen, dass wir Deutschen nur als Europäer gegen die kommenden Riesen China, Indien und Brasilien bestehen können.“

    Blablablabla!
    Brav auswendig gelernt und nachgebetet – nachdenkfreie solcherlei nachdenkfreie Systemknechte halten diesen modernden Laden noch ein wenig am Laufen – bevor er in sich zusammenbricht!

    Wenns passiert ist, können sie ja mal an mich denken. Schöner wäre es, dieses mit Britney Spears‘ Haarfarbe und den neuesten Mode- und Musiktrends abglenkte Volk würde bezeiten aufwachen … aber die Aufwacher werden ja schon zielsicher ausgeschaltet … s. o.

  127. an
    #140 Burner (24. Feb 2010 18:23)

    Verdienstvoll!

    Man google mal nach Kanzlerakte – da wird einges noch viel klarer!

    Aber wahrscheinlich auch alles pöse Rechtspropaganda!

  128. @ Kumma,
    sagen Sie mal, trauern Sie der Zeit vor 1945 nach? Dann ist jede weitere Aussage zwecklos.

    Fälschung? Ohne Bedeutung. Fangen Sie mal an etwas Logik in Ihre Gedanken zu bringen.

    Fälschungen sind also die Tatsachen auf die Sie mich stoßen wollen?

    Deutschland, ein lebender Toter? Haben Sie eigentlich das Wirtschaftswunder verschlafen?

  129. Kumma, Sie erlauben sich, mich einen Systemknecht zu nennen. Jetzt reicht´s. Mein Langmut ist erschöpft. Einem dummdreisten Proleten muss ich antworten.

  130. #147 pinetop (24. Feb 2010 18:55)

    SIE müssen gar nichts mehr sagen – die Leser haben schon ganz gut begriffen, wes naiven Geistes Kind sie sind!

    Wem hat denn das Wirtschaftswunder zuvörderst genutzt? Es legte die Grundlage für die Aussaugung der Deutschen, für die unendliche Abschöpfung ihrer Leistungsfähigkeit – ist ihnen eigentlich bewußt, wieviele unserer Gelder ins Ausland fließen?? Gäbe es eine rechtsradikale Partei, täte diese nichts anderes, als dies aufzudecken – da wäre jeder Kommentar unnötig!
    Wurde nicht erst jüngst von D. erwartet, daß wir U-Boote schenkungshalber an einen bestimmten Mittelmeeranrainerstaat liefern? Lesen sie keine Zeitung?? Oder klappt ihr Hirn nach dem Genuß des Seite-3-Mädchens ganz in sich zusammen?

  131. #142 Frank K.
    Nun ich meinte vorzugsweise deine beiden letzten Sätze, die mir inhaltlich letztens sehr wohl aufgefallen sind. Du sprichst hier klar die fehlende Geisteshaltung an die in einem „normalen“ Staatswesen unabdingbar sind.

    „…Haltung einem weit größerem Publikum nahe zu bringen.“
    Das ist der springende Punkt, den ich hier und anderswo immer wieder eingefordert habe. Eine kreative Diskussion über das vorhandene Netzwerk ein Forum zu schaffen, das die Aufklärung von Flensburg bis Garmisch zum Ziel hat, konzertiert sozusagen. Resonanz =nada.
    Wie du, habe auch ich die größte Hochachtung über die bienenfleißigen PI Gruppen oder die selbstlosen Aktionen bei den Splitterparteien.
    Don Quichote war ein liebenswerter Mensch nebenbei. Nur Rosinante war eben auch ein denkbar schlechtes Transportmittel (medial).
    Ich bin dankbar das uns das System NWO, bzw.PI „noch“ den Freiraum lässt, aber wie lange noch bis uns die Tür der freien Rede endgültig zugeschlagen wird.Sie arbeiten daran.
    Leider wird auch eine Katharsis uns nicht mehr vor der Katastrophe retten. Ein schneller Niedergang hätte hätte noch was bewirkt. Meine These war einmal,-vor dem27.9.09.,- die Verursacher dessen zu wählen damit diese endgültig als solche auch entlarvt werden.
    Unsereins geht schon abenteuerliche Gedankenwege, wenn einem nichts mehr gegen die Massenverblödung einfällt.
    Die Deutschen und Europäer sind wie die Moslems,- hirngewaschen und Systemopfer.

    Das mit der Zuversicht bleibt aber bestehen.
    In dem Sinne…..
    _____________________________________________

  132. Kumma,
    wenn Sie mir gegenüber nicht bereit sind gewisse Standards einzuhalten, die man unter zivilisierten Menschen verlangen kann, werde ich ebenfalls jede Rücksicht beseite lassen. Das haben Sie sich zu merken!
    Haben Sie mit Ihrer atemberaubenden Blödheit schon gemerkt, wo Sie sich befinden? Die Leser hier wissen ganz genau – im Gegensatz zu Ihnen – dass PI proamerikanisch und proisraelisch ist. Ist Ihr Hirn mit dem Lesen einfacher Adjektive schon überfordert?
    Schwelgen Sie weiter in rechtsradikalen Phantastereien, aber hören Sie auf PI mit Ihrem geistigen Dünnschiss in Verruf zu
    bringen.

  133. #150 pinetop (24. Feb 2010 19:58)

    Kreischen und Zetern hilft nicht gegen die Wahrheit.

    Es entlarvt nur den Kreischenden.

    Daß man, wenn man den Finger in die Wunde der Verschwörung legt, als Rechter ausgestoßen wird, hatte ich ja gesagt. Und Sie entblöden sich nicht, das so folgsam zu bestätigen!
    Nun gut – jeder so gut, wie er kann.

    Ich sagte weiter, daß ich die Echtheit der erwähnten Werke weder behaupte noch negiere.
    Ich stelle nur nüchtern fest, daß alles Prophezeite (Weise) bzw. Geforderte (Morgenthau) eingetroffen ist – da mag sich ein jeder selbst eine Meinung machen, ob Fälschung oder Wahres!

    Ihre Gegenrede?
    Und zwar sachlich, ohne Kreischen und Zetern?
    Jetzt bin ich aber gespannt!

  134. #150 pinetop (24. Feb 2010 19:58)

    Kann dieses „Proamerikanisch“ und „Proisraelisch“ so langsam nicht mehr hören!Darf man etwa diese beiden Staaten nicht kritisieren…oder was?!

    Ach,ich wergaß,ich bin „Deutsch“ und muß die Klappe halten…einfach lachhaft!!!

  135. @ Zorro 1967

    Also, wenn die demn Anfang der Seite lesen, die ich Ihnen mit dem Link aus 153 gegeben haben, dann muß man diese Staaten sogar kritisieren. Das sit schlimm, absolut schlimm, wenn sie mich fragen.

    Tut mir leid, ich muß es einfach sagen, falls das zutreffen sollte, was dort steht, dann habe ich selten so einen „braunen Dreck gesehen, der aus den USA kam. Bei aller Amerikafreundlichkeit dieser Seite.

  136. … ist noch keiner der geneigten Teilnehmer auf die Idee gekommen, warum hier so ostentativ das Schild proamerikanisch und proisraelisch draufklebt???

    Immerhin bleiben hier Sachen stehen, die schon in wesentlich milderer Form bei WELT, Tagesspitzel oder Spiegel laaaaange gelöscht wären!

    Gelegentlich hilft ein wenig Nachdenken …

  137. Das ist richtig, dafür sollte ma Pi dankbar sein. Schließlich habe ich mich auch nicht gerade mit meinem Link Pro-amerikanisch geäußert und trotzdem wurde er nicht gelöscht.
    Wo Sie Recht haben, haben Sie Recht.

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