Der Spiegel berichtete vorgestern für das Eintreten der tükischstämmigen Soziologin Necla Kelek für die Freiheit. Weil sie sich nicht dafür entschuldigt, im Gegensatz zu den meisten Deutschen diese Freiheit für alle zu fordern sowie selbst Betroffene zu sein und über „Insiderwissen“ zu verfügen, wird sie von Dreckblättern wie der SZ als „Hasspredigerin“ bezeichnet.

SpOn schreibt:

Das Interessante an Necla Kelek ist, dass sie all die Begriffe verteidigt, die das Fundament der Gesellschaft in Deutschland bilden: Freiheit, Demokratie, Aufklärung, säkulare Ordnung, Bürgergesellschaft. Aber damit zieht sie unter Deutschen scharfe Kritik auf sich. Sie ist eine Frau, die irritiert. Warum?

Ein Vorwurf lautet, dass sie Demütigungen, die sie in der eigenen Familie erlebt hat, nicht verwinden kann und deshalb den gesamten Islam verdammt. Necla Kelek hat oft erzählt und aufgeschrieben, wie ihr Leben verlaufen ist. Als Mädchen kam sie aus der Türkei in eine Kleinstadt in Niedersachsen, aber sie kam nicht an in Deutschland. In der Schule waren die Pausen das Schlimmste, weil sie allein herumstand und nicht wusste, was sie machen sollte. Vor und nach der Schule lebte sie in einer türkischen Welt, in der sich der Vater aufführte wie ein Diktator, die Mutter kuschte und die Kinder den Vater untertänigst bedienen mussten.

Als sie sich einem Befehl verweigerte und in ihrem Zimmer einschloss, verschaffte er sich mit einer Axt Zutritt, packte sie am Hals und schleuderte sie herum. Kurz darauf ist er verschwunden. Necla Kelek hat ihren Vater nie mehr wiedergesehen. Inzwischen ist er tot.

Damals hat sie die Unfreiheit erlebt, vor allem eine Unfreiheit der Frauen. Die Mütter waren die Untertanen der Väter, viele Mädchen wurden noch im Kindesalter an Männer aus türkischen Dörfern verheiratet, darunter ihre Schwester. Sie selbst entging diesem Schicksal, „du bist zu hässlich“, sagte ihre Mutter.
(…)
Was im Gespräch mit ihr zum einen irritiert, ist seltsamerweise die Begeisterung, mit der sie die Freiheit lobt. Man kennt dies nicht, Deutsche reden nicht mehr so.

Kelek sagt Worte wie Freiheit, Demokratie, Bürgergesellschaft, Aufklärung in einem Ton, in dem andere nur noch über die schönsten Tore der Bundesliga reden. „Unsere Gesellschaft ist so großartig“, ruft sie aus. Sie leidet darunter, dass sie kaum auf Deutsche trifft, die das Wort Freiheit sagen können, ohne gleich auf die Schattenseiten hinzuweisen, ob Konsumgier oder Pornografie. Vielleicht muss man die Unfreiheit erlebt haben, um zur Freiheit ein schwärmerisches Verhältnis haben zu können. Hat sich die Irritation gelegt, ist es geradezu wohltuend, ihre Begeisterung für die Grundlagen des Westens zu erleben.
(…)
Aus zwei Gründen also sind Deutsche oft schlechte Verteidiger ihrer eigenen Werte: Abgeklärtheit und Angst vor dem Vorwurf der Intoleranz. Aber eine freiheitliche Gesellschaft braucht auch Freiheitseuphoriker wie Kelek, sonst wird sie zur zynischen Gesellschaft.

Allerdings steckt auch Kelek in einem Dilemma, das jeder Verteidiger von Freiheit und Toleranz kennt. Freiheit kann nie totale Freiheit sein, Toleranz nie totale Toleranz. Deshalb ist ein vernünftiger Kämpfer für Freiheit und Toleranz immer auch ein Kämpfer für Unfreiheit und Intoleranz. Anders gesagt: Ein Kämpfer für Toleranz muss intolerant sein gegenüber den Intoleranten.

Deshalb geht dieser Vorwurf gegen Necla Kelek ins Leere. In einem Diskurs, wie er jetzt läuft, ermittelt eine demokratische Gesellschaft die Linie zwischen dem, was sie toleriert und nicht toleriert.

Kelek sagt: Solange Kopftücher Ausdruck weiblicher Unterdrückung sind, sind sie nicht tolerabel. Die Scharia darf in Deutschland nicht gelten. Das Zwangsverheiraten junger Mädchen ist schändlich. Was in den Moscheen und Koranschulen passiert, muss transparent sein und auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung stehen. „Religion“, sagt sie, „ist ein Teil der Freiheit, sie steht nicht über der Freiheit.“

Natürlich ist „Himmelsreise“ ein einseitiges Buch, das herauspickt, was aus westlicher Sicht gegen einen schrankenlosen Islam in Deutschland spricht. Es ist eben ein Debattenbeitrag, ein wichtiger. Andere können es erwidern, aber Diffamierung verdient Necla Kelek nicht.

Es ist traurig, dass viele Deutsche Freiheit nur für sich selbst fordern und islamische Unfreiheit als wertvolles Kulturgut betrachten, die es tolerant zu verteidigen gilt.

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58 KOMMENTARE

  1. Das Wort „Intellektueller“ wird bestimmt irgendwann als Synonym für „Arroganter Gutmensch“ stehen.

  2. Den SPIEGEL finde ich in letzter Zeit nicht mehr nur schlecht, es gibt immer wieder Lichtblicke.

    Die Politik dieser Zeitschrift scheint zu sein, keinen eigenen Standpunkt einzunehmen sondern jede Meinungsrichtung zu Wort kommen zu lassen.

    Es gibt viele Artikel, die vor Gutmenschlichketi triefen und uns hier zurecht die Galle hochtreiben.

    Aber immer wieder gibt es auch solche Artikel und Henryk M. Broder schreibt ja auch regelmäßig im SPIEGEL.

    Das würde ich dann doch eher als Meinungspluralismus bezeichnen und – auch wenn sie natürlich eine starke Tendenz zur Gutmenschlichkeit haben – ist Lichtjahre über einem solchen Schmierenblatt wie der „Süddeutschen“ anzusiedeln.

  3. Ausgerechnet die sz, die heute einen erbärmlichen artikel gegen den bischof mixa wegen einiger vor dreißig Jahren angeblich verteilten Ohrfeigen.
    Scheint sich um eine Retourkutsche für die Bemerkung über die sog. Sexuelle Revolution zu handeln.

    Dass die sz islamfreundlich ist, wissen wir seit jahren, denn da schrieben sie keinesfalls
    Theo Retisch:

    „Eine Hinrichtung, die weniger grausam sein soll

    Der Tod am Strang hat die Steinigung abgelöst – manche Iraner sehen darin bereits die vorsichtige Abkehr vom starren Korsett der Scharia.“
    http://www.sueddeutsche.de/panorama/893/372705/text/ 26.8.04

    Es ging dabei um vorehelichen geschlechtsverkehr und ehebruch.

  4. Nicht Kelek, die SZ ist eine Hasspredigerin – richtig linksrechtsfaschistisch-katholisch!

    Dummheit und Nich-wahrnehmen-wollen der muslimischen Bösartigkeiten und Unterdrückungsapparaturen bedeutet irgendwann Dschihad im eigenen Land – wenn die Muslims sich zahlenmässig stark genug fühlen werden… Das war schon in Bosnien so! Und die „christliche“ Nato half mit…

    Das sind die friedlichen Absichten der Muslime (Islam = I-Salam = Nicht-Frieden!) – die Arabische Liga hat, auf Wunsch Gadafis, ja der Schweiz bereit den Dschihad erklärt, aber die glaubt es noch nicht! Sie hat ja Merz und Calmy-Rey…

    Also weiterhin die Warner daran hindern, die wahren Absichten dieser kranken Gewaltreligion zu schildern und richtige, mutige Gegenmassnahmen zu treffen! Nur weiter so!

    Islaminstitut – Aktuelle Fatawa (Rechtsprechungen): Im Islam kann eine Schwangerschaft vier (4) Jahre dauern, das Badezimmer muss zuerst mit dem linken Fuss betreten werden und Abtrünnige, die nicht sofort widerrufen, müssen getötet werden etc. http://www.islaminstitut.de/Fatawa-Rechtsgutachten.10.0.html
    http://islam-deutschland.info/forum/viewtopic.php?p=103924 (Islam: von Sklaverei bis Zwangsehe…)

    Die Suche unserer führenden „Politkommissare“ nach dem moderaten Vorzeige-Muslim, der sich nie, unter keinen Umständen, für den Dschihad fanatisieren lassen wird, dauert an… Bassam Tibi & Co. gelten auch bei den sogenannt „moderaten“ Muslims schon nicht mehr als Muslime!

    „Es gibt keinen moderaten oder nicht-moderaten Islam: Islam ist Islam, und damit hat’s sich“ (der türkische Premierminister Erdogan; Quelle: Milliyet, Türkei, 21.8.2007/Memri Turkish Media Blog) http://www.thememriblog.org/turkey/blog_personal/en/2595.htm

    Erfahren Sie mehr zur engen Bruderschaft des Islams mit dem zölibatären Katholizismus:

    http://www.aaronedition.ch

  5. Schon wieder:

    Mittwoch, 31.03.2010
    Zwölf Tote bei neuen Selbstmordanschlägen in Russland
    Machatschkala. Bei zwei Selbstmordanschlägen in der Kreisstadt Kisljar im kaukasischen Dagestan sind mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. 23 Personen wurden verletzt. Unter den Opfern sind auch Zivilisten.

    Am Mittwochmorgen kurz vor neun Uhr hatte ein Selbstmordattentäter in einem geparkten Lada eine Bombe gezündet. Bei dem Attentat kamen zwei Polizisten ums Leben, der eine starb am Tatort, der zweite auf dem Weg ins Krankenhaus. Ein zufälliger Passant wurde bei der Aktion schwer verletzt.

    http://www.aktuell.ru/russland/politik/zwoelf_tote_bei_neuen_selbstmordanschlaegen_in_russland_3930.html

  6. Es ist traurig, dass viele Deutsche Freiheit nur für sich selbst fordern und islamische Unfreiheit als wertvolles Kulturgut betrachten, die es tolerant zu verteidigen gilt.

    So sieht’s aus!

    Die Freiheit wird egoistisch genutzt — wenn sie denn genutzt wird –, und in Bezug auf die anderen heißt es dann arrogant herablassend: „Och guck mal, sind die nicht süüüß“, wie im Zoo.

    Kein Einfühlungsvermögen, alles „Authentische“ ist automatisch gut, und in ihrer arroganten, selbstzufriedenen Dekadenz haben sie keinen missionarischen oder befreienden Eifer mehr.

  7. #3 terminator (31. Mrz 2010 13:32)

    Noch lange kein Grund, bei der Springer-Presse sein Geld zu lassen. Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer und man kann den linken Schundblättern und Propagandamaschinen nur mit dem Geldhahn beikommen, durch abdrehen.

  8. Im Gegensatz zu dem „wertkonservativen“ CDU Integrationsminister Laschet tut diese Dame richtig gut. Man sollte, wenn noch möglich, den Artikel in der letzten FAS lesen. Dann weiß man wo die Reise unter der CDU hingeht. Diesen Hinweis fand ich hier

    http://snipurl.com/v6au0

  9. Die Süddeutsche ist ja auf dem wirtschaftlich stark absteigenden Ast – und das ist gut so!

    Immer weniger Leute wollen für halbe Wahrheiten, ganze Lügen und vorgekauten Meinungs-Einheitsbrei nicht auch noch bezahlen.

  10. #4 Theo Retisch (31. Mrz 2010 13:34)

    Na wenn die im Iran so weiter voranschreiten, dann kommen die um das Jahr 3000 vielleicht sogar in der Neuzeit an, dann die SZ wieder jubeln. Ich bezweifle aber, daß dies Käseblatt auch nur noch 30 Jahre überdauert.

  11. Und das

    Allerdings steckt auch Kelek in einem Dilemma, das jeder Verteidiger von Freiheit und Toleranz kennt. Freiheit kann nie totale Freiheit sein, Toleranz nie totale Toleranz. Deshalb ist ein vernünftiger Kämpfer für Freiheit und Toleranz immer auch ein Kämpfer für Unfreiheit und Intoleranz. Anders gesagt: Ein Kämpfer für Toleranz muss intolerant sein gegenüber den Intoleranten.

    sagt der Schreiber hier so neunmalklug, damit er überhaupt irgendwas zu Nörgeln hat (typisch Deutsch, die vorauseilende Abwertung jedweden Lichtblicks), aber die Konsequenz für sich selbst zieht er daraus vermutlich nicht, d.h. um auch mal journalistisch die Scharia und die intoleranten Gewaltschariisten abzulehnen.

  12. Vor Necla Keleks Mut muss man höchsten Respekt haben.
    Gestern am späten Abend brachte Phoenix einen sehr interressanten und sehenswerten Bericht über Mohamed Sifaoui. Der Journalist Sifaoui ist ein Moslem und wahrscheinlich der mutigste Kämpfer gegen den Islamismus in Frankreich. Leider kam der Bericht so spät, dass ihn wohl kaum jemand gesehen hat.

  13. Gestern abend kam ein Bericht auf Phoenix über einen aus Algerien geflohenen Journalisten, der nun in Frankreich lebt.

    Er lobte das westliche System, seine Demokratie und seine kulturellen Errungsenschaften, an denen er partizipieren möchte und dass er sich gerne in die französische Gesellschaft einbringt.

    Er sagte, dass seine algerischen Landsleute, die sich partout nicht mit Frankreich anfreunden wollen, doch besser zurück nach Algerien gehen sollten….

    Ob Claudia Fatima Roth nun „betroffen“ ist?

  14. #4 Theo Retisch (31. Mrz 2010 13:34)

    Die Schmierenjournaillen knallen zur Zeit durch:

    Ja zu türkischen Gymnasien,
    Ja zu noch mehr Moscheen,
    Ja zum EU-Beitritt der Türkei

    Auf der anderen Seite:

    Angriffe auf Mixa und den Papst,
    ein Bericht über Scientology,
    „radikale christliche Millizen“ in den USA

  15. Zu #15 und #17: Bericht auf Phoenix. Ich würde mir gerne solche Berichte ansehen/aufnehmen. Meist erfährt man es aber erst im Nachhinein. Gibt es irgendwo einen Alert zu Islamthemen im Fernsehen? Wäre für Hinweise dankbar.

  16. eine weitere besprechung des buches findet man
    auf radio ndrinfo, inkl des unvermeidlichen nachtretens der ard-rotfunk redakteure – weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

    „Vielleicht hat sie damit recht, doch ihr Tonfall ist zuweilen zu schrill, ja fast zickig. Sie wirft dem Islam vor, rückwärtsgewandt zu sein, aber leider fehlt auch ihr selbst der Blick nach vorn.“

    http://ndrinfo.de/kultur/buch-tipp/neclakelek100.html

  17. #11

    Dreckblättern ist keine gute serioese Wortwahl…
    Zitat

    Naja, selbst für den ‚Stürmer‘ wäre das auch keine „gute seriöse Wortwahl“ und dennoch würde es passen – selbst wenn es für den ein oder anderen Faschisten oder deren Sympathisanten politisch unkorrekt ist…

  18. #21 ComebAck

    Hat hier wirklich jemand geglaubt, daß die Merkel deren dreisten Forderungen nicht erfüllt??
    Ohne jede Gegenleistung, versteht sich ja von selbst.

  19. #6 Ostbrandenburg

    #3 terminator (31. Mrz 2010 13:32)

    Noch lange kein Grund, bei der Springer-Presse sein Geld zu lassen.

    Seit wann gehört der Spiegel zur Springer-AG? Im übrigen würde sich Axel Springer im Grabe umdrehen wenn er wüsste wie seine Nachfolger seine Ideale verraten haben. Axel Springer war einer der wenigen großen Deutschen der Nachkriegszeit dessen Ideale und Handlungsweisen mit denen von PI in allen wichtigen Punkten überein stimmten. Das ist der Grund weshalb er sich den Haß der 68er Gutmenschen zugezogen hat, vor denen er schon damals eindringlich und zu Recht warnte. Ähnlich wie PI hat er sich immer gegen den Mainstream engagiert und an die Deutsche Wiedervereinigung geglaubt auch als alle übrigen Westdeutschen Blätter schon umgeschwenkt waren und nur noch säuselten man müsse endlich die „Realität der deutschen Teilung anerkennen“ und die DDR (sprich den SED-Unrechtsstaat) völkerrechtlich anerkennen, alles andere wäre „anachronismus“. Axel Springer setzte sich als Patriot für Deutschland, aber auch gleichzeitig für die Versöhnung mit Israel ein. Soweit ich weiss ist Axel Springer der einzige Deutsche nach dem in Israel eine Strasse benannt ist, was zweifellos eine große Ehre ist.

    Für mich ist Axel Springer ein Vorbild und ich finde es schade das er die Deutsche Wiedervereinigung nicht mehr miterleben durfte und das viele seiner Zeitungen mittlerweile zu linken oder halblinken Postillen verkommen sind. Deshalb vermeide ich persönlich den von den 68er Gammelstudenten stammenden Ausdruck „Springer-Blatt“ bzw „Springer-Presse“ wenn ich mich auf Zeitungen aus dem Springer Verlag beziehe. Das was heute dort zusammen geschreibselt wird, hat mit den Idealen von Axel Springer nicht mehr viel zu tun.

    Wer mal eine Biografie von Axel Springer gelesen hat weiss, das er heute mit Sicherheit einer unserer aktivsten Unterstützer wäre.

  20. Wer ernsthaft den hahnebüchenen Unsinn der GutmenschpolitikerInnen glaubt, für den ist Frau Kelek eine Hasspredigerin.
    Nur: wie bescheuert muss man denn sein, wenn man ernsthaft von der Friedlichkeit des Islam überzeugt ist? Immer wieder gerne benutzt wird das Billigargument, dass es ja innerhalb der islamischen Welt so riesiege Unterschiede gebe! In der Türkei herrsche ja beispielsweise eine einzigartige religiöse Toleranz!
    Ein paar Worte mit einem türkischen Christen wechseln, schon weiß man, was Phase ist.
    Ich musste auch zweimal hinsehen, als ich las, dass hier die SZ Dreksblatt genannt wird. Aber ist die Wortwahl wirklich fehl am Platze?
    Nein! Wer es zulässt, dass Beleidigungen gegen eine mutige Frau ausgesprochen werden, die sich die Frechheit erlaubt, eine faschistische Ideologie zu kritisieren und gegen die scharia zu schreiben, muss sich über heftige Reaktionen nicht wundern.

  21. Ich finde den Spon-Artikel sehr sachlich, zeigt er doch ganz klar auf, worum es Necla Kelek geht und sie keine „Hasspredigerin“ ist.

    Aber ist es nicht erschreckend, daß die „Begeisterung für Freiheit“ schon irritierend wirkt?

    Was im Gespräch mit ihr zum einen irritiert, ist seltsamerweise die Begeisterung, mit der sie die Freiheit lobt. Man kennt dies nicht, Deutsche reden nicht mehr so.

    Hat sich die Irritation gelegt, ist es geradezu wohltuend, ihre Begeisterung für die Grundlagen des Westens zu erleben.

    Die PC hat all die Jahre „ganze Arbeit“ geleistet, daß die Deutschen „nicht mehr“ die Begeisterung für Freiheit formulieren können, wollen oder dürfen. Das erinnert mich an DDR-Zeiten, als man seine Meinung auch nicht öffentlich kundtun konnte/durfte und sein Handeln gemäß der Staatsdoktrin zu erfolgen hatte. Und ich sehe viele Parallelen zu damals und heute.

  22. Ein Vorwurf lautet, dass sie Demütigungen, die sie in der eigenen Familie erlebt hat, nicht verwinden kann und deshalb den gesamten Islam verdammt.

    Meine Frage an die „Vorwerfer“ lautet warum es Tabu sein soll sich Gedanken zu machen inwiefern die durch islamische Menschen begangenen Menschrechtsverletzungen möglicherweise DOCH etwas mit dem Islam zu tun haben.

    Haben wir denn nix aus der Geschichte gelernt? Das wäre so als würde man die Verbrechen der Nazizeit nur als „Einzelfälle“ darstellen und sich notorisch weigern einen Zusammenhang zwischen Nationalsozialismus und von Nationalsozialisten begangenen Verbrechen zu ziehen.

    Wir haben es doch hier selber erlebt das Menschen unter dem Einfluß einer bösartigen Ideologie plötzlich zu Verbrechern mutieren und Dinge tun die sie sonst aus eigenem Antrieb niemals tun würden! Die Parallelen zum Islam sind doch geradezu frappierend!

  23. #17 Eurabier (31. Mrz 2010 14:07)
    „Gestern abend kam ein Bericht auf Phoenix über einen aus Algerien geflohenen Journalisten, der nun in Frankreich lebt.“

    Und heute kamen gleich zwei berichte über den wunderbaren islam auf phoenix…..nicht nur
    Theo Retisch
    kann man unsere Staatssender getrost als türken- bzw. muselfernsehen bezeichnen. Allein schon die figuren, die immer mehr vor den kameras auftauchen – nur ölaugen, kein ungar oder chinese oder oder ….

  24. Frau Necla Kelek ist eine glaubhafte Persönlichkeit mit nachhaltigen Wissen, obwohl ihre Gegner ihr das absprechen.

    Was Frau Necla Kelek sagt und schreibt, ist authentisch und ihre Gegner wollen nicht Wissen, was diese Frau ihnen eigentlich sagen will.

    Frau Necla Kelek ist keine Feindin des Islam, nur den Islam wie sie die meißten Vertreter der Funktionäre und Medien größtenteils in Europa propagieren, den bekämpft sie mit vollster Berechtigung!

  25. #28 Rimini-Renate
    Ich musste auch zweimal hinsehen, als ich las, dass hier die SZ Dreksblatt genannt wird. Aber ist die Wortwahl wirklich fehl am Platze?

    Dito. Ich dachte erst Onkel Kewil schreibt jetzt hier mit 🙂 Nichtsdestotrotz ist es leider zutreffend.

  26. #20 hmd; Bei Fönix wird praktisch alles in den folgenden Tagen noch eteilweise merhmals wiederholt. Also einfach mal den EPG anschauen und dann passend aufnehmen.

    #21 ComebAck; Musste ich heute früh auch mit Schrecken lesen. Am sinnvollsten wirds wohl sein, Deutschland macht die Grenzen ganz auf und tritt aus der EU aus. Dann bin ich 14 Tage später woanders. Und wahrscheinlich jeder andere der noch einen Rest Selbstachtung hat ebenso.

  27. in Bezug auf den Islam gibt es nur zwei Positionen, man ist Moslem und den Regeln der Ideologie ausweg- und bedingungslos unterworfen oder man ist Feind, Gegner aus der Sicht des Moslems. Wie Nichtmoslems zu behandeln sind ist fest vorgeschrieben, temporäre Täuschungsmanöver sind zulässig solange man zu schwach ist die Nichtmoslems zu unterwerfen oder abzuschlachten. Die ganzen Kriecher, Ranschleimer, Verharmloser, machen sich nur lächerlich, belegen ihre Charakterlosigkeit oder einfach völlige Ignoranz.

  28. Necla Kelek ist wertvoller als Gold. Ihre Aussagen müssen die Gutmenschen bis zur Weißglut treiben. Denn ein Vorwurf der Rechtslastigkeit an ihre Person würde sich sofort als gewaltige Absurdität offenbaren.

    Ein bißchen OT:

    Heute abend um 20:15 Uhr in der ARD ein Film über Scientology. Die Ähnlichkeit zum Islam sind verblüffend. Ablehnung der Demokratie, Einteilung der Menschen in vollwerige Menschen und Untermenschen und Terror gegen Aussteiger.

  29. Alles was recht ist, aber D i f f e r e n –
    z i e r u n g tut not.

    Es ist mindestens eine Stilfrage, ob man die SZ als „Drecksblatt“ bezeichnet.

    Es ist aber schon keine Stilfrage mehr, wenn man hierfür den – allerdings tatsächlich unsäglichen und schändlich schädlichen – Steinfeld-Artikel vom Januar h e u t e am 31.3. als Beleg heranzieht und es jedoch versäumt zu erwähnen, dass K e l e k zwei Tage zuvor, also am 29. 3., in eben dieser SZ eine äußerst wohlwollende Kommentierung (Autor Gustaf Seibt) erfahren hat ! Anlass war die Vorstellung ihres neuen Buchs in Berlin durch die Autorin selbst.

    Dieser Artikel kann, bei allem, was ihr sonst (erfeulicherweise) aufspürt, euch doch nicht entgangen sein!

    Zitat SZ: „Dieses Publikum … macht sich Sorgen über die deutsche Zukunft angesichts eines immobil unzugänglichen Einwanderungs-Islam, dessen Dynamik nur darin zu bestehen scheint, dass er eine hohe Geburtenrate hat.“

    Anderes Zitat:“Es ist daher nurfolgerichtig, dass Kelek in ihrem Buch … den hiesigen Islamverbänden die Legitimation zum Gespräch abspricht: thelogisch zurückgeblieben,fremd-gesteuert, provinziell verhockt, zerstritten, so schildert Kelek sie.“

    (SZ Nr. 73 vom 29. 3. 10, Seite 3)

    Ähnlich wie ein anderer Poster weiter oben im Bezug auf den SPIEGEL gesagt hat, sage ich:
    Die stereotype Abstempelung gewisser Medien ist verständlich, aber nicht immer richtig und sinnvoll.

    Maßvolle und punktgenaue Kritik an ihnen kann mehr bewirken (z.B. mehr Besonnenheit und
    D i f f e r e n z i e r u n g) als pauschale Verdammung.

    Oder aanders gesagt: Der gestrige Artikel ist meilenweit von dem Steinfeld-Artikel entfernt.

  30. „Dreckblätter“ ist in diesem Zusammenhang der genau passende Begriff.

    Wer sich an der Diffamierung von menschlichen Juwelen wie dieser großen Dame beteiligt, ist stinkender, verwesender Abschaum.

    An jenen haftet der Leichengeruch unserer langsam verwesenden Freiheit.

  31. Ich habe mir eine Radiosendung mit Frau Kelek angehört. Die Frau hat Mut und macht die Gutmenschen und Islamverehrer einfach platt. Solche Menschen braucht das Land.

  32. …, was aus westlicher Sicht gegen einen schrankenlosen Islam in Deutschland spricht.

    Wir leben in einem „westlichen Land“ und haben das Recht darauf, nach „Westlichen“ Normen zu leben, zu arbeiten und zu beten.

    Eine schleichende – oder auch eine heftige – Mohammedanisierung wünsche ich nicht und ich werde mich mit allen Mitteln dagegen wehren.

    Mylordbiker43

  33. Auch das ist eine Schande für Deutschland, seine Medien, die sich einbilden, sie wären die vierte Gewalt im Staate, dabei kuschen sie nur, und seine Politiker, die oft nur das eigene Wohlergehen im Visier haben, eine solch mutige Frau, wie Frau Kelek, im Stich zu lassen.

  34. #1 eigenvalue (31. Mrz 2010 13:30)
    Das Wort “Intellektueller” wird bestimmt irgendwann als Synonym für “Arroganter Gutmensch” stehen.

    Ein arroganter Gutmensch kann womöglich sonst noch was, Schüler unterrichten sein oder Briefe austragen oder Schaltkreise rechnen. Bei Intellektuellen habe ich noch nie eine konkrete Fähigkeit gesehen.

  35. Die Kritiker der Islamophobie entlarven sich wieder als Schreibtischtäter. Die Realität der islamischen Kulturkreise trägt systematische, faschistoide Züge. Natürlich ist es Sache der Moslems, ihre Religion zu reformieren. Und es ist auch nicht richtig, pauschal alle Moslems anzugeifern wie das leider auch hier einige machen und damit diesem Blog schaden. Aber verständlich ist es schon, wenn man sich mit Ekel abwendet von der alltäglichen Indoktrination islamischen Übermenschentums und archaischer Menschenverachtung. Und es sind eben diese hirnfickenden pseudowissenschaftlichen Klugscheisser, die den Wald vor lauter Bäumen nicht erkennen können und wollen. Dumm nur, dass wir in einer Demokratie leben und auf Dauer wird man die Mehrheit der Leute nicht mit Mainstreammist verarschen können.

  36. Die SZ ist ein Wurstblatt besonderer Güte. Wer ist da eigentlich der Chefredakteur? Ajatollah Khomeini ist doch lägst tot. Diese mutige Frau als Hasspredigerin zu bezeichnen ist an Dummheit nicht mehr zu überbieten. Diese feigen Rotstiftklekser haben schon lange vor dem Islam den Schwanz eingeklemmt. Und wagen es über eine mutige Frau herzuziehen ie dieser flachstirnigen Truppe an Moral und Zivilcourage meilenweit überlegen ist. Die SZ ist ungefähr das gleiche Saublatt wie das Neue Deutschland. Diese Blätter taugen nicht einmal fürs Klo, weil das Papier zu hart ist.

  37. #15 Erwin Mustermann (31. Mrz 2010 13:56) Es lohnt sich auch wieder den FOCUS zu kaufen.

    Ja, seit Jahresanfang mit neuem, verbessertem Layout. Vor allen Dingen mit mehr Hintergrund Informationen und längeren Textstrecken, mehr Reportagen. Die Info-Schnipsel holt man/frau sich heutzutage aus dem Internet, für Hintergrundinformationen greife ich dann doch gerne (abwechselnd) zum SPIEGEL und FOCUS. Bislang war der FOCUS aber journalistisch nicht auf Augenhöhe mit dem SPIEGEL. Sie werden sicherlich ein paar Leser wg. der anspruchsvolleren und längeren Texte verlieren.

    focus.de kann man hingegen getrost vergessen, da wäre auch dringend ein Neustart notwendig.

  38. Die SZ liefert ¶ über seine ganze Existenz hinweg schon so manche Steilvorlage. Und man soll ja bekanntlich die Hand nicht schlagen, die einen füttert.

  39. #3 terminator

    „Den SPIEGEL finde ich in letzter Zeit nicht mehr nur schlecht, es gibt immer wieder Lichtblicke.“

    Ich selbst habe einmal in einem Spiegel-Artikel über einen Sachverhalt und in einem ganzseitigen SZ Feuilleton-Beitrag über eine Person gelesen, die ich jeweils aus allererster Nähe kannte. Mir ist speiübel geworden. Spiegel: glatte Lügen und Legendenpflege, SZ: Gefälligkeitsbeitrag für einen Spezl (ein übler Frauenflachleger und Dummschwätzer, mit dem ich übrigens perönlich glänzend klarkam, weil er ein aufrechter Kumpel war). Die SZ stellte ihn als Koryphäe und Autorität der Suchtbekämpfung dar. Diesen Beitrag zeigte ich einem engen Freund, der den, über den berichtet wurde, auch kannte. Er war zunächst völlig stumm und sagte dann: „Das kann…, das kann doch nicht wahr sein; die schreiben doch hier über unseren …… Das können die doch nicht tun.“ Doch sie konnten. Irrtum ebenfalls unmöglich, da derjenige auch auf einem Photo zu bewundern war.
    Erst später merkten wir, daß dies kein Einzelfall war, sondern diese Art Berichterstattung sich wie zäher Schleim über ganz Deutschland (Europa?) gelegt hat. Pfui deifi…

  40. Natürlich ist “Himmelsreise” ein einseitiges Buch, das herauspickt, was aus westlicher Sicht gegen einen schrankenlosen Islam in Deutschland spricht.

    Das ist wieder links verweichlicht.

    Natürlich erscheint den Gutmenschen so ein Buch für überzogen. Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Daher kann es nur die Sicht einer Frau mit harter Kindheit sein.

    Die Wahrheit ist aber, dass es eben nichts herauspickt. Umgekehrt wird ein Schuh draus. Die Beispiele integrierter türkischer Familien kann man sich aus dieser Normalität herauspicken.

  41. ich muss sagen, das war ein sehr guter spiegelbeitrag. da ist noch nicht hopfen und malz verloren

  42. @ #4 Theo Retisch (31. Mrz 2010 13:34)

    “Eine Hinrichtung, die weniger grausam sein soll.
    Der Tod am Strang hat die Steinigung abgelöst – manche Iraner sehen darin bereits die vorsichtige Abkehr vom starren Korsett der Scharia.”

    Ach, Ihr verkommenen SZ-Schmieranten – Praktikanten unter Euch ausgenommen – (die SZ-Postille habe ich als Student der TU in den 80ern noch gern gelesen, obwohl schon damals zumindest der Münchener Lokalteil einem GULAG-Verlautbarungsorgan rot-grüner Provenienz glich.) Da seid Ihr aber erleichtert. Am Strick dürfen die Widersacher des Islam nunmehr verrecken. Quasi humanes Morden, oder?
    Tja, dann laßt Euch mal Eure Weißwürste und Euer gleichadjektviertes Bier ob dieser frohen Botschaft schmecken!
    Ach, ja, falls Ihr dereinst unvermittelt unter ’m Baukran steht und Euch die Schlinge um den Hals gelegt wird, dann vergeßt bitte nicht: Theoretisch ist der Islam eine Ideologie des Friedens (wenn man – wie Ihr – von Theorien keine Ahnung hat…).

    Don Andres

  43. #38 pinetop (31. Mrz 2010 14:59)
    Necla Kelek ist wertvoller als Gold. Ihre Aussagen müssen die Gutmenschen bis zur Weißglut treiben. Denn ein Vorwurf der Rechtslastigkeit an ihre Person würde sich sofort als gewaltige Absurdität offenbaren.

    Doch, es gibt einen, der schafft das:

    Kelek ist vielmehr der Inbegriff von Intoleranz. Sie will ihre eigene wirre Lebensphilosophie allen anderen überstülpen. Auch bei der Wahl ihrer Methoden ist Kelek nicht zimperlich: Verdacht erwecken, Hass predigen, hetzen.

    http://www.politblogger.eu/euphorie-der-inkompetenz/

    Eines kann man Necla Kelek ganz bestimmt nicht vorwerfen: Nämlich, dass sie in ihrem Buch Die verlorenen Söhne auch nur ein einziges antimuslimisches Klischee auslässt. Ich meine, wer seit vielen Jahren so unbelehrbar völlig undifferenzierte Werturteile über den Islam abgibt, der befriedigt zwar seine Anhänger aus der rechtsradikal-islamophoben Szene (von der es sich zweifellos auch ganz prima leben lässt), kann natürlich aber nicht ernsthaft erwarten, als seriöser Diskussionspartner akzeptiert zu werden.

    http://www.politblogger.eu/wahnsinnig-tiefgrundig/

    Uns Didi mal wieder *seufz* Manchmal frage ich mich, ob ich mehr über die Dummheit oder mehr über die Menschenverachtung dieses Kerls staunen soll.

  44. Eine „Hasspredigerin“, vor allem!
    Und ich nehme mal an, mit ihren „Hassreden“ lässt sie den Moslems gar keine andere Wahl, als sich mittels Terror zu verteidigen.
    Wie pervers ist unsere Gesellschaft eigentlich?

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