Bischkek, Kirgistan (Foto). Für diejenigen welche die langsame Erosion der Demokratie in Russland über die letzte Dekade beobachteten, ist das Wahrnehmen vom Gewinnen des Krieges um die Öffentlichkeitsarbeit über die jüngste Revolution in Kirgistan durch Vladimir Putin nicht weniger als unerträglich.

(Von James Kirchick, Auslandsberichterstatter bei “Radio Free Europe/Radio Liberty” und freier Redakteur bei “The New Republic“)

In einem Kommentar über die gewaltsame Amtsenthebung von Präsident Kurmanebek Bakiyev, welcher das Land nach Ausbruch von gewaltsamen Krawallen, die gegen seine korrupte und grausame Herrschaft aufbegehrten, verlassen hatte, sagte Putin, er könne sich

„erinnern, dass, als Präsident Bakiyev an die Macht kam, er den gestürzten Präsidenten [Askar] Akaev für dessen Nepotismus (Vetternwirtschaft) oder dem Vergeben von top Wirtschafts- oder Politikposten an seine Verwandten und Freunde in jedem Ecken, massiv kritisierte. Ich habe den Eindruck, dass Bakiyev in dieselbe Falle getreten ist.“

Wenn dies von einem Führer kommt, welcher für das Hegen und Pflegen von Diktatoren rund um die Welt als Vorzeigemodell des 21sten Jahrhunderts gilt, der den Kollaps der Sowjetunion beklagt, und routinemäßig der Polizei befiehlt, selbst kleinste und friedliche Demonstrationen aufzulösen, ist es schwer solche Sentimentalität ernst zu nehmen.

Wie komisch sich diese Schilderung vom neugefundenen russischen Respekt für die Menschenrechte auch anhören mag, hat sie jedoch hier in Kirgistan Anerkennung generiert, wo Moskau als die gutartige Kraft angesehen und Washington als imperialistischer Tyrann verhöhnt wird.

„In den schlimmsten Tagen unserer Leben, erhielten wir niemals irgendwelche Unterstützung und Worte der Sympathie“,

sagt Roza Otunbaeva, Leiterin der Interimsregierung des Landes, der Washington Post zum jüngsten Drama in Kirgistans komplizierter Beziehung mit Amerika. Es ist einfach die U.S. Position in Kirgistan als Heuchelei und dem Zudrücken eines Auges gegenüber der Tyrannei zu kritisieren. Damit ignoriert man jedoch sowohl die harten Entscheidungen welche man sich in Washington gegenüber sieht als auch die Realität der amerikanischen Beteiligung hier.

Otunbaeva ist kein sowjetisches Überbleibsel; als ehemalige Botschafterin in den Vereinigten Staaten und Großbritannien, wird sie als eine der am westlichsten orientierten Führungspersönlichkeiten von Kirgistan betrachtet.

„Ihr seid zu uns gekommen, um uns beim Aufbau der Demokratie zu helfen,“ sagt sie, „und dann eines Tages, hieltet ihr eure Hand über euren Mund, nur um eine Basis zu haben.“

Die Basis auf die sie anspielt, ist nicht irgendein amerikanisch-militärischer Standort als vielmehr das Transitcenter bei Manas. Die meisten amerikanischen Soldaten, welche von oder nach Afghanistan reisen, fliegen durch sie. Luftbetankungsflugzeuge sind in Manas geparkt und etwa 20 Prozent der Militärfracht auf ihrem Weg in Kriegsschauplätze kommen hier hindurch. Der vital-strategische Wert von Mana stieg 2005 sogar noch höher. als das benachbarte Usbekistan den Karshi-Khanabad Stützpunkt zur Räumung zwang, und so Manas als die einzige Station in der Region übrig ließ, welche die Koalitionstruppen in Afghanistan bedient.

Kirgistan ist das einzige Land der Welt, welches amerikanische wie auch russische Militärbasen beherbergt. Dies ist eine zunehmend dürftige Position, aber es ist etwas, dass Bakiyev für den Maximalwert zu melken wusste. Letzten Februar, vier Monate nachdem Russland, inmitten der globalen Wirtschaftskrise, zustimmte Kirgistan 2 Milliarden US-Dollar Wirtschaftshilfe zukommen zu lassen, kündigte Bakiyev an, dass auch er die Amerikaner von seinem Land vertreiben werde. Die Fingerabdrücke des Kremls waren überall auf dieser Entscheidung; Putin drückte wiederholt sein Missfallen gegen das aus, was er amerikanische Einmischung in Russlands post-sowjet Einflusssphäre zu sein glaubt, insbesondere Manas. Als jedoch die Vereinigten Staaten anboten mehr als das Dreifache der bisherigen „Miete“ für die Benutzung des Landes, auf der die Einrichtung liegt zu bezahlen, machte Bykiyev einen Rückzieher. Es war nur eine Frage der Zeit bevor die russischen Medien, sehr einflussreich in einem Land indem die Meisten diese Sprache sprechen, der Öffentlichkeit bösartige Attacken gegen Bakiyev auftischten, in denen bisher unbestätigte Korruption und Repression hervorgehoben wurden, welche man beflissentlich ignorierte solange der Machthaber als beeinflussbar durch russisches Diktat angesehen wurde.

In anderen Worten war es die Wiederwilligkeit von Bakiyev, nicht Moskau zu gehorchen, welche ihn zur persona non grata im Kreml machte, nicht seine schreckliche Menschenrechtsakte oder sein austeilen von Stellungen und lukrativen Verträgen an Familienangehörige. Es besteht kein Zweifel darüber, dass wenn Bakiyev seine Drohung Manas zu schließen in die Tat umgesetzt hätte, er von Moskau als unabhängiger und mutiger Führer gelobt worden wäre und auch dieselbe warme Unterstützung von Russland erhalten hätte, wie seine despotischen Gefährten in Zentralasien, welche weit mehr repressiv sind als er.

Bedauernswerterweise wird diese Dynamik anscheinend nicht auf den Straßen von Bishkek verstanden. Während einige der politischen Elite die Wichtigkeit enger Verbindungen mit den Vereinigten Staaten begreifen, wird diese Sicht nicht von der Mehrheit des normalen kirgisischen Volkes, welches ich interviewt habe, geteilt. Ein junger Mann, der am Aufruhr teilgenommen hat, erzählte mir von seinen Ängsten, dass Kirgistan aufgrund der Basis ein Ziel für Terroristen werden könnte, und ein anderer sagte, dass Kirgistan, zwar momentan ein Alliierter der USA, bald ein Feind werden könnte, genauso wie der ehemalige Freund der Amerikaner Saddam Hussein. Dieses misstrauische Gefühl beruht teilweise auf dem russischen Einfluss im Land (rund 1 Million ethnischer Kirgisen, beinahe 20 Prozent der Population arbeiten in Russland und leisten Zahlungsüberweisungen, welche rund ein Drittel der kirgisischen Wirtschaft zu Hause ausmachen). Es kann allerdings auch auf eine generelle Auffassung zurückgeführt werden, welche auch von einigen im Westen geteilt wird, dass Amerika Kirgistan als eine wenig bessere Schachfigur im Spiel der Politik der Großmächte betrachtet. Der Washingtoner Direktor von Human Rights Watch schreibt auf der Webseite des Foreign Policy Magazins, dass es für Washington klar eine höhere Priorität ist, die 83,000 U.S. Militärkräfte in Afghanistan zu versorgen, als die internen Probleme eines kleinen, entlegenen Landes wie Kirgistan.

Doch das einfache Faktum ist, dass der Krieg gegen die Taliban unermesslich mehr komplizierter gemacht würde, müsste der Manas Stützpunkt geschlossen werden. Insofern, würden die Taliban in Afghanistan zurück an die Macht gelangen, wäre dies ein Desaster für die Menschen dieses Landes und würde einen Rückzugsort für Al-Kaida bieten. Dort eine stabile Regierung sicher zu stellen, ist nicht nur eine amerikanische Aufgabe sondern auch eine globale. Und Bischkek hat auch seine eigenen nationalen Interessen in diesem Reich. In den unmittelbaren Jahren vor 9/11 starteten Militante von der Islamischen Bewegung Usbekistans, einer Terrorgruppe, welche von den Taliban geschützt wurde, wiederholte Angriffe in den Süden Kirgistans. Das soll nicht heißen, dass die inländischen Probleme von Kirgistan nicht wichtig sind. Diese jedoch zu reparieren (etwas, das zum größten Teil in die Verantwortlichkeit des kirgisischen Volkes fällt und über die scheinbar beeindruckenden Kräfte der Vereinigten Staaten geht), kann nicht auf Kosten der Eliminierung einer vitalen Nachschublinie nach Afghanistan gehen.

Außerdem ist es nicht wahr, dass die Regierung der Vereinigten Staaten vollständig hinter Bakiyev stand, eine Beschwerde, die ich häufig auf den Straßen hörte. Der letztjährige State Department Human Rights Report (U.S. Menschenrechtsreport) kritisierte Bakiyevs Regime aufgrund unterschiedlichster Missbräuche hart, inklusive „Restriktionen beim Recht der Bürger, ihre Regierung zu ändern“, „willkürlicher Festnahmen und Haft“, und „unakzeptabler Korruption.“ U.S.-Regierung finanzierte Organisationen wie das National Democratic Institute und das International Republican Institute und unterstützten damit lange Zeit Demokratie-aufbauende und Zivilgesellschafts-Programme. Das möglicherweise signifikanteste war Radio Azattyk, ein kirgisisch sprechender Service des vom Kongress finanzierten Radio Free Europe/Radio Liberty, welcher aufgrund seiner Berichterstattung über Korruption, Menschenrechtsverletzungen und tägliche Entwicklungen in der Politik der zuverlässigste Nachrichtenkanal im Lande ist. Beinahe jede Person, mit der ich gesprochen habe, strahlte bei Erwähnung des Namens. Indikativ dieser Popularität ist das am Morgen, nachdem Bakiyev in den Süden geflüchtet war, der Chef von Azattyks Bischkek Büro Vorsitzender des Staatsfernsehens wurde.

Nichtsdestoweniger, die wichtigste Lektion, welche von den Vorgängen in Kirgistan gelehrt werden sollte ist, dass die Unterstützung von Autoritarismus, egal wie stichhaltig die Entschuldigung auch sein mag, mit Kosten verbunden ist. Dies ist etwas das alle, besonders „Realisten“, die sagen, dass die Art des Regimes irrelevant in der Bestimmung der Auslandspolitik sein sollte, anerkennen müssen. Weichgespülte Kritik gegenüber Diktatoren, die dieses oder jenes Ziel der amerikanischen Außenpolitik unterstützen, sei dies das Beherbergen einer Militärbasis oder unsere Versorgung mit Öl, mag vielleicht versprochene „Stabilität“ bringen, es ist jedoch immer illusorisch. Wie das Verhalten von Kurmanbek Bakiyev demonstriert hat, sind Willkürherrscher ihrer Natur nach irrational und unberechenbar. Schlimmer noch, wenn ein autoritäres Regime in sich zusammen fällt, fühlen sich die Menschen welche übernehmen verständlicherweise gegenüber jedem verbittert, der jene unterstützt hat, welche diese unterdrückt hat.

Die Wichtigkeit des Manas Transitcenters für die anhaltende Mission in Afghanistan ist keine greifbare Angelegenheit für den durchschnittlichen kirgisischen Bürger, der sich vielmehr mit dringenden Punkten wie Armut, staatlicher Korruption, der sich verschlechternden Infrastruktur, und dem Fehlen offener politischer Kanäle, durch welche man seinen Unmut über diese systematischen Problem kund tun kann, auseinandersetzen musste. Die Übergangsregierung des Landes hat Wahlen innerhalb von sechs Monaten versprochen, und über die letzten zwei Wochen haben die Vereinigten Staaten hektisch versucht, Garantien zu gewinnen, dass man befähigt sein wird, Manas offen zu halten. Dies wird jedoch nicht von Bedeutung sein, sollten sich die Menschen hier dazu entscheiden, dass die stille Unterstützung Amerikas für das Regime, welches sie unterdrückt hat, einen Preis haben muss. Ich kann den Mann in einer Bar in Bischkek nicht vergessen der, nachdem er herausgefunden hatte, dass ich Amerikaner bin, den Finger auf mich richtete, mit ihm wedelte und wiederholte, dass „dir Geld keine Beziehungen kauft.“ Jetzt, da Kirgistan auf einem wackeligen Weg zur Demokratie ist, wird das Überzeugen seines Volkes, unsere gemeinsamen internationalen Ziele in Afghanistan zu unterstützen, nicht einfach so erkauft werden können.

Übersetzung aus dem Englischen von „die Realität“. Der Originalartikel „The Cost of Realism“ von James Kirchick wurde im exklusiv auf Commentarymagazine.com – auch die Bibel der Neokonservativen genannt – publiziert und ist hier online zu finden. James Kirchick ist Auslandsberichterstatter bei „Radio Free Europe/Radio Liberty“ und freier Redakteur bei „The New Republic“.

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102 KOMMENTARE

  1. Der Artikel ist mir zu gutmenschlich. In der Aussenpolitik muss man zwangsläufig auch mit A…löchern paktieren, alles andere ist zwar wohlmeinend, aber realitätsfern!

  2. Ja, natürlich. Nepotismus, das ist es, was Bakiyew praktizierte. Ob die neuen Machthaber anders sein werden, müssen sie noch beweisen.

    Und — Putins Urteil über die Vorgänge in Kirgistan ist goldrichtig. Ich laße mich deshalb von RT informieren und weiß, daß ich erfahre, was möglich ist.

    http://www.rt.com/

    Daß Rußland wie die USA Militärbasen im Land unterhalten, ist prächtig. Ein Beweis für das neue Verhältnis der beiden, das der RFE-Mann offenbar noch nicht richtig bewerten kann.

    Übrigens — entweder ist der Originaltext schlecht oder die Übersetzung ist sehr schlecht. Denn so vieles muß man sich erst zurechtbasteln, um es zu verstehen.

    Komm, komm, Brüderchen, wir trinken jetzt erst mal ein Zarenwässerchen….

    Na zdorowje, duraki.

  3. Der Artikel wird die meisten intelektuell überfordern, da ja da garnicht Türken und Kruzifixe vorkommen.

  4. #5 Medley (27. Apr 2010 12:56)
    Der Artikel wird die meisten intelektuell überfordern, da ja da garnicht Türken und Kruzifixe vorkommen.
    ___
    PI ist besser als sein Ruf bei Ihnen, Medley!

  5. Zur Demokratie brauchts Demokraten. Ich zb. bin nicht Demokratietauglich. Mit allzuvielen Mitbürgern würde ich kurzen Prozess machen wenn ich könnte.

    Wenn mir ein Ami für ein Zelt im Vorgarten einne Million gibt, bin ich auch sofort korupt…sorry.

  6. Die PI-Gruppe bzw. die PI-Moderatoren sind ebenso wie viele die hier Kommentare schreiben halt auch noch sehr naiv. Politik ist Interessenwahrnehmung und Interessen-Durchsetzung. Wenn ein Deutscher Pro-Amerikanisch oder Pro-Irgendwas ist, und dabei gegen die Interessen seiner eigenen Nation verstößt sofern er überhaupt deutscher Abstammung ist kann man ihn getrost als dumm bezeichnen. Die Russen und Amerikaner sind da offen und ziehen ihre Machtansprüche durch. Wie weit die Verdummung der Deutschen fortgeschritten ist, beweist unter anderem auch die PI-Webseite. In Kirgisien betreiben Russen und Amerikaner ihre Machtpolitik, der Kluge hält sich raus. Im übrigen hege ich mehr Sympathie für die Russen als für die Amis !

  7. @5 Medley

    Vielleicht liegt es aber auch nur daran, dass Türken(Musels) und Kruzifixe uns mehr betreffen als ein Land namens Kirgistan.
    Oder sind Sie mit meiner Vermutung intelektuell jetzt überfordert?

  8. http://www.tagesspiegel.de/meinung/heute-athen-morgen-berlin/1809198.html

    GUNNAR HEINSOHN über die trüben Aussichten Deutschlands:

    Heute Athen, morgen Berlin

    Die Probleme Griechenlands könnten bald auch auf Deutschland zukommen. Denn die deutsche Bevölkerung wird immer älter, kleiner, unqualifizierter und schuldenreicher. Ein Gastkommentar.

    Die Griechen kann es kalt lassen, ob das aktuelle europäische Hilfspaket nun 40, 80 oder 160 Milliarden Euro kostet. Bankrott bleiben sie so oder so. Und auch in Zukunft rechnet niemand auf Innovationen aus Griechenland. Es gibt schlichtweg keine Kameras, Computer oder Autos aus Griechenland, die wir umgehend kaufen würden, wenn nur ihre Preise endlich fielen.

    Die griechische Bevölkerung schrumpft – optimistisch gerechnet – bis 2040 von 11 auf 10 Millionen. Ihr Durchschnittsalter springt von 38 auf 50 Jahre. Zur Schrumpfvergreisung gesellt sich beim Pisa-Mathetest ein eisern verteidigter europäischer Schlussrang. Man ähnelt hier dem Bankrotteur an der westlichen Peripherie der EU. Auch Portugals Bevölkerung schrumpft, steigt beim Durchschnittsalter von 38 auf 50 Jahre und liegt bei Pisa nur knapp vor Griechenland. Vor dem Internationalen Währungsfonds mag man all das verheimlichen können. Doch die Ratingagenturen finden es heraus und werden dann neugierig auf Länder, die immer noch glauben, den Griechen sagen zu können, wo es langgeht.
    Mehr zum Thema

    * Hilfe für Griechenland: Das Misstrauen bleibt
    * Finanzhilfe: Merkel stellt den Griechen Bedingungen
    * Wir und die Griechen: Hilfe aus Eigennutz

    Wer genau sind zum Beispiel die „vorbildlich wirtschaftenden“ Deutschen, die jetzt widerwillig, aber irgendwie auch böse stolz für mediterranes Grillen aufkommen? Unter 40 Millionen Erwerbstätigen hat der EU-Riese 25 Millionen voll versicherte Nettosteuerzahler. Auf die fallen – zusätzlich zu ihren persönlichen Obligationen – offizielle 1800 Milliarden Euro Staatsschulden an. Pro Nase sind das 72.000 Euro oder zwei unversteuerte Jahresgehälter. Hinzu kommen unausgewiesene Verpflichtungen, zum Beispiel für Renten- und Pensionsverpflichtungen. Der Finanzwissenschaftler Bernd Raffelhüschen veranschlagte sie Anfang 2010 auf 6200 Milliarden Euro. Auf jeden unserer Nettoleister fallen damit 240.000 Euro Schulden oder sieben unversteuerte Jahresgehälter an. Und dieser Einäugige unter Blinden gilt als bester Schuldner der Menschheit

    (…)
    Als eine einzige Person betrachtet wird Deutschland mithin älter, kleiner, unqualifizierter und schuldenreicher. Gewiss, es verfügt global noch über Spitzenpositionen. Deshalb erfolgt sein Innovationsabstieg als Verlust von Branchen, die Griechenland von vornherein nicht hat. Nach Optik, Telekommunikation und Computern verabschiedet sich momentan das Bio-Engineering. Und wenn man die chinesischen Nobelkarossen auf der Auto-Show in Peking anschaut, will man die Unantastbarkeit deutscher Autos auch nicht mehr beschwören.

    Überraschen kann das gleichwohl nicht, weil Deutschland sich als erstes OECD-Land in der Dequalifizierungsspirale befindet. Auf 100 ins Rentenalter wechselnde Ingenieure folgen im industriearmen England immerhin 190 junge, in Deutschland aber nur noch 90. Denen lässt der Staat von 100 verdienten Euro gerade mal 46 in der Tasche. Und dennoch stammen von den 320 Milliarden Euro im Bundeshaushalt 2010 runde 100 Milliarden aus frischen Schulden. Auch die kommen auf die rare Jugend zu.
    (…)

  9. Sehr guter Beitrag, würde mich freuen öfters solche Artikel hier lesen zu können.

    PI muss sich ja nicht nur zwangsweise mit dem Islam auseinandersetzen, warum nicht auch mal andere regionale/globale Themen betrachten und den Horizont auf dem Blog hier erweitern.

  10. #8 Kant:
    >> Im übrigen hege ich mehr Sympathie für die Russen als für die Amis! <<

    Komisch, das war mir gleich am Anfang Deines Beitrages klar. Da die Amis ja ein Recht buntes Völklein sind, vermute ich auch mal stark, Du meinst, dass Du es mit Putins Geheimdienstreich eher hast als mit der ältesten existierenden Demokratie der Welt, stimmt’s?

  11. #13 Graue Eminenz
    >> Du meinst, dass Du es mit Putins Geheimdienstreich eher hast als mit der ältesten existierenden Demokratie der Welt, stimmt’s? <<
    1. Die älteste existierende Demokratie der Welt ist meines Wissens nach die in Athen ( jetzt Griechenland ) wenn auch nicht durchgängig da die fremden Besatzer wie Römer, Perser usw. wechselten.
    Ich stimme dir zu das die Amerikaner mehr demokratische Werte wie Meinungsfreiheit und Selbstbestimmung zulassen wie in der BRD oder in Rußland. Dennoch, mit der Verknappung des Rohstoffs Erdöl wird sich einiges ändern und ob dich eine "Demokratie" nach dem Vorbild der BRD noch vor Unfreiheit und Hunger retten kann bezweifle ich. Unsere amerikanischen "Freunde" werden uns bestimmt kein Öl schenken, mit den Russen aber kann man zuverlässig Verträge schließen.

  12. @#5 Medley (27. Apr 2010 12:56)

    >>>Der Artikel wird die meisten intelektuell überfordern, da ja da garnicht Türken und Kruzifixe vorkommen.<<<

    Da wäre ich nicht so sicher! Um sich mit Kommentatoren wie Ihnen auseinanderzusetzen – dürfte das intelektuelle Niveau der meissten PI'ler ausreichen 😉

  13. Noch ein Wort zu Kirgistan. Für das Abendland wäre es doch nicht die schlechteste Lösung, wenn Putin das unter Kontrolle behalten würde.
    Wir reden über ein Land, daß seit über 1000Jahren islamnisiert ist und einen moslemischen Bevölkerungsanteil von 65% hat.

  14. #5 Medley (27. Apr 2010 12:56)

    Der Artikel wird die meisten intelektuell überfordern, da ja da garnicht Türken und Kruzifixe vorkommen.
    ______________________________________________________________________________________

    Mit einer kleinen Einschränkung, Medley.

    Die Türken kommen hier auch vor, wenn auch indirekt. Auch Kirgistan gehört zu den Staaten, welche, der türkische Föhrer Erdokhan heim ins Reich holen will. Das die ihre „großtürkischen“ Finger auch im Spiel haben, dürfte wohl klar sein.

    http://tinyurl.com/y8dnfep

  15. #8 Kant (27. Apr 2010 13:15) ^

    Nein, ich hege nicht mehr Sympathie für die Russen. Aber ich bin der Meinung, ohne Russland ist ein europäisches Verteidigungsbündnis nur Schall und Rauch. Europa besteht zur Hälfte aus den Staaten der alten GUS; fast halb Europa ist Russland!

    Ohne eine stabiles Bündnis mit Russland ard dat nix!

    Russland ist für Deutschland ein nativer Bündnispartner.

    Ich denke auf lange Sicht wird sowohl Russland als auch die Ukraine der NATO beitreten und dann auch Weißrussland.

    Russland wohl auch wegen der vermeintlichen Bedrohung durch China!

  16. Wenn dies von einem Führer kommt, welcher für das Hegen und Pflegen von Diktatoren rund um die Welt als Vorzeigemodell des 21sten Jahrhunderts gilt, der den Kollaps der Sowjetunion beklagt, und routinemäßig der Polizei befiehlt, selbst kleinste und friedliche Demonstrationen aufzulösen, ist es schwer solche Sentimentalität ernst zu nehmen.

    Und dennoch (oder gerade deswegen) wurde er bereits zweimal vom Volk gewählt. Es gibt nun mal Länder, die ihre Schwerpunkte anders setzen. Für uns muss ein Politiker möglichst alle Menschen auf der ganzen Welt vertreten. Für die Russen sollen ihre Politiker in erster Linie das eigene Volk vertreten.
    Was ist daran falsch?
    Er arbeitet mit Diktatoren zusammen. Na und? Wenn es seinem Land nützt, soll er doch.
    Er beklagt den Zerfall der Sowjetunion. Na und? Sein Volk hat durch den Zerfall an Einfluss verloren.

    Natürlich kann ich es nicht gutheißen, dass er alte Frauen auf Demonstrationen zusammenschlagen lässt, aber ansonsten erfüllt er seine Aufgabe besser als unsere Politiker: Er versucht mit aller Macht sein Land einflussreicher zu machen, die Interessen seiner Bürger zu vertreten und Schaden ihnen abzuwenden.
    Das ist mir deutlich lieber, als die Politiker, die die Interessen der ganzen Welt verfolgen, nur nicht die Interessen derjenigen, von denen sie gewählt wurden.

  17. Mann muss nicht immer zu allem eine Meinung haben!

    Und mit der Özkan-Ernennung bin ich für heute bedient!

  18. #14 Kant:
    >> 1. Die älteste existierende Demokratie der Welt ist meines Wissens nach die in Athen ( jetzt Griechenland ) wenn auch nicht durchgängig da die fremden Besatzer wie Römer, Perser usw. wechselten. <<

    In Griechenland wurde erstmal 1974 die Demokratie eingeführt. Was Du wohl meinst sind die paar Dekaden im 4. und 5. Jahrhundert v. Chr. der Attischen Demokratie, die man aber schwerlich als Kontinuum betrachte: Auch wenn eingefleischte Amerikahasser beständig daran rumzuquängeln haben; die älteste existierende (deshalb extra diese Formulierung) der Welt sind nun mal die Vereinigten Staaten von Amerika.
    ___________________________

    >> Ich stimme dir zu das die Amerikaner mehr demokratische Werte wie Meinungsfreiheit und Selbstbestimmung zulassen wie in der BRD oder in Rußland. <<

    Im Gegensatz zu den USA hat die Bundesrepublik nicht einmal eine durchgehende Gewaltenteilung, denn die Bundeskanzlerin als Exekutivorgan ist gleichzeitig Parlamentsabgeordnete und damit Teil der Legislative. Desweiteren sind die USA vergleichsweise geradezu Basisdemokratisch, denn die Volksvertreter (Repräsentantenhaus) werden alle direkt gewählt und es gibt keine Listenplätze wie hierzulande. Darüber hinaus wählen die US-Amerikaner auch ihre Vertreter in der Ländervertretung (Senat) direkt und unabhängig von den Gouverneurswahlen in den einzelnen Bundesstaaten. Auf kommunaler Ebene wird’s dann absolut basisdemokratisch: Die Bezirksrichter, die Bezirksstaatsanwälte, die Polizeichefs, die Feuerwehrhauptleute; alle werden sie direkt für eine Amtszeit direkt vom Volk gewählt. Es wird in jeder Gemeinde darüber hinaus über die Steuern abgestimmt, wie viele Polizeiautos angeschafft werden, etc. pp.. Deine Formulierung mehr Meinungsfreiheit und Selbstbestimmung trifft also den Kern der Sache überhaupt nicht. Vom Standpunkt der Demokratie aus gesehen, ist die Bundesrepublik im Vergleich zu den USA eher eine halbe Demokratie. … Und Russland? Nun, die meisten Länder unterhalten einen oder mehrere Geheimdienste; zuweilen auch Inlandgeheimdienste wie etwa den Verfassungsschutz (in den USA gibt es übrigens überhaupt keinen Inlandgeheimdienst). In Russland allerdings verhält es sich so, dass dort ein Geheimdienst sein eigenes Land unterhält und das Ganze ein wenig mit demokratischen Lack überzogen hat. Interessant dabei ist u.A. auch die Rate der gewaltsam dahingeschiedenen Journalisten in Russland, die es wagen, Kreml kritisches von sich zu geben.
    _______________________________

    >> Dennoch, mit der Verknappung des Rohstoffs Erdöl wird sich einiges ändern und ob dich eine „Demokratie“ nach dem Vorbild der BRD noch vor Unfreiheit und Hunger retten kann bezweifle ich. <<

    Ja, in Deutschland wird die Demokratie immer am Wohlstand gemessen und Du hast Recht, dass bei echten Versorgungsschwierigkeiten, die Demokratie hierzulande in Gefahr sein könnte. Ganz anders allerdings in den USA: Egal ob ein jahrelanger blutiger Bürgerkrieg, existentielle Wirtschaftskrise wie etwa 1929 — die Demokratie war niemals auch nur ansatzweise in Frage gestellt. Das hat mit dem demokratischen Selbstverständnis der US-Amerikaner zu tun, die Demokratie und Freiheit jeden Tag leben und atmen. Um keinen Preis der Welt würden sie das aufgeben.
    ___________________________________

    >> Unsere amerikanischen „Freunde“ werden uns bestimmt kein Öl schenken, mit den Russen aber kann man zuverlässig Verträge schließen. <<

    Warum setzt Du Freunde in Tüddelchen? Schenken uns denn die Iwans etwa Öl oder Gas? Kann man denn mit Amerikanern keine Verträge schließen?

    Ich habe den Verdacht, dass in Dir ein tiefer Antiamerikanismus wohnt. Ein Antiamerikanismus, der immer von linken und Kommunisten geschürt und mit allerlei erstunken und erlogener Hasspropaganda unter’s Volk gebracht wird. Dabei wird eigentlich nur schamlos ausgenutzt, dass die meisten Menschen in Europa von den USA schlicht sehr wenig wissen und mit Vorurteilen vollgepumpt sind.
    .
    Deshalb möchte ich dir diesen sehr unterhaltsamen Blog an’s Herz legen, damit Du Deine Vorurteile und Feindbilder abbauen kannst:

    http://usaerklaert.wordpress.com/index-der-eintrage-nach-themen/

  19. #21 vivaeuropa
    >> (…) Er [Putin] versucht mit aller Macht sein Land einflussreicher zu machen, die Interessen seiner Bürger zu vertreten und Schaden ihnen abzuwenden. <<

    Komisch nur, dass der ehemalige kleine KGB-Major aus bescheidenen Verhältnissen es als Präsident zu einem 2-stelligen Milliarden (Dollar) Vermögen gebracht hat. Erstaunlich auch, dass Russland seine Einnahmen aus den Rohstoffexporten so gut wie gar nicht in die eigene Infrastruktur investiert: Außerhalb der Zentren zerfällt das Land immer mehr und gleitet in vorindustrielle Zustände ab. Gleichzeitig wird eine kleine Schicht unermesslich reich.

    So etwas nenne ich Oligarchie! In Russland wird das noch mit Pollonium und Journalistenmorden garniert. Umrahmt wird das ganze mit einer riesigen Propaganda über die angebliche Größe Russland, dem Feindbild der pösen, pösen USA und vorm Kreml marschieren Garden in prachtvollen Uniformen aus napoleonischen Zeiten herum. Läge nicht diese furchtbare Düsternis von Gewalt und permanenter Geheimdienstbedrohung über dem Land, könnte man über diesen operettenhaften Staat direkt lachen.

  20. Kann mir bitte jemand erklären, worum es im Grunde in diesem Artikel geht?
    Ich lese nur dauernd „Manas, Manas“.

    Da scheint es jemanden ja mächtig zu wurmen, einen Militärstützpunkt zu verlieren. Weitere Neuigkeiten kann ich dem Artikel leider nicht entnehmen.

    Der Autor des Artikels hat leider so ganz nebenbei vergessen zu erwähnen, daß die neue Frau an der Spitze des Landes selber mit dem geschaßten Präsidenten verwandt ist.

    Es lebe die Demokratie! LOL

  21. #23 Graue Eminenz (27. Apr 2010 15:23)

    Cool!
    Woher hast du denn die Daten?

    „Komisch nur, dass der ehemalige kleine KGB-Major aus bescheidenen Verhältnissen es als Präsident zu einem 2-stelligen Milliarden (Dollar) Vermögen gebracht hat. “

    Geht es auch genauer?

  22. #23 Graue Eminenz (27. Apr 2010 15:23)

    Dann lache mal. Lachen ist gesund.
    Besonders bei Leuten mit Alzheimer.

  23. #25 Susi_Sorglos (27. Apr 2010 15:53)

    Nebenbei fällt mir ein, daß der tolle „demokratische“ Präsident Georgiens, Herr Saakaschwili vor Jahren auch seinen Taufpaten, Schewarnadze abgesägt hat und uns alles als gaaanz große Demokratie verkauft wurde.

    Leute, laßt euch blos nicht verarschen!

  24. #8 Kant (27. Apr 2010 13:15)
    #20 Koltschak (27. Apr 2010 14:41)

    ich würde es auch sehr gerne sehen, wenn sich europa von den usa emanzipieren würde und enger mit russland zs.arbeiten würde.

    die NATO ist meiner meinung nach tot, denn sie hat ihre schuldigkeit getan und jetzt, nachdem der kommunismus (und die bedrohung durch die SU) überwunden ist, ist auch die NATO hinfällig.

    die unwilligkeit der europäer, weiterhin dem US-imperialismus (oder sollte ich besser sagen, dem weltpolizisten) auf seinen missionen in aller welt zu folgen, sieht man ja in afghanistan. europa sollte seine eigenen interessen (wenn möglich zs. mit den usa, aber wenn nicht, dann auch ohne die usa) in der welt wahrnehmen.

    ich würde nur zu gerne wissen, was um himmels willen die amis mit ihrer militärbasis in Kirgistan, dem hinterhof russlands wollen. und warum sie erwarten, dass russland dies als gottgegeben hinnimmt. wenn putin eine militärbasis in kuba aufmachen würde, wäre der aufschrei gross.

  25. #28 Susi_Sorglos:
    >> @ Graue Eminenz: (…) Alzheimer. Du hast wirklich ein Rad ab. <<

    Toll argumentativ gekontert! Chapeau!

  26. #30 Susi_Sorglos:
    >> Nebenbei fällt mir ein, daß der tolle “demokratische” Präsident Georgiens, Herr Saakaschwili vor Jahren auch seinen Taufpaten, Schewarnadze abgesägt hat und uns alles als gaaanz große Demokratie verkauft wurde. <<

    Ja ja, der pitterpöse CIA-Agent Saakaschwili, oder was soll das heißen? Hoffentlich wirst Du für die Kreml-Propaganda wenigstens bezahlt.
    _________________________________

    >> Leute, laßt euch blos nicht verarschen! <<

    Achjottchen, wieder soviel Stichhaltiges auf einem Haufen. 😆
    Zum SpOn-Forum für Amerika-Bashing und links-grünen Putin Speichellecken geht’s übrigens hierlang.

  27. #33 Graue Eminenz

    Ich sags doch, Du hast ein Rad ab.
    Läufst ganz heftig unrund, Junge.

    Bevor du anderen mangelnde Stichhaltigkeit vorwirfst, checke mal lieber deine eigenen Ergüsse darauf!

    p.s. Fürn Mediamarkt hast du zufällig keine Werbung gemacht, oder? 😉

  28. #31 agentjoerg:
    >> die NATO ist meiner meinung nach tot, (…) <<

    Also, zunächsteinmal ist das russische Großreich (Sowjetunion) tot; auch wenn Viele das nicht so gerne wahrhaben wollen und den alten Freunden nachtrauern.
    ________________________________

    >> US-imperialismus <<

    Mit dem Tod des Ostblocks sind übrigens auch die Kampfbegriffe aus diesem Lager absolet. Oder rennst Du auch noch Ho-Ho-Hotschi-Minn brüllend mit der Maobibel in der Hand durch die Straßen gegen den faschistischen Verbrecherstaat?

    Nebenbei; die RAF hat sich auch aufgelöst. Daran änderst Du auch nichts, wenn Du ihren penetranten Kleinschreib-Stil imitierst.
    _________________________________

    >> ich würde nur zu gerne wissen, was um himmels willen die amis mit ihrer militärbasis in Kirgistan, dem hinterhof russlands wollen. <<

    Wenn Dich diese Frage ernsthaft interessiert, empfehle ich Dir, den obigen Artikel zu lesen.

  29. also wirklich das geht doch besser!!!!!
    hört sich an als ob ein linker im PI-Pelz diesen artikel geschrieben hat;)
    russland ist vielleicht nicht das land das als besonders demokratisch gilt
    aber
    1. russland ist noch keine 20 jahre vom sozialismus befreit (wenn man mit allen gedult hat dann sollte man diese auch mit russland haben demokratie kommt nicht von heute auf morgen )
    2. die russen haben die selben christlichen werte wie der westen
    3. bin ich überzeugt davon das russland eine große rolle spielen wird bei der abschüttlung des islam
    4.finde ich dieses alte block denken (nato/udssr)einfach nur überflüssig man sollte sich des wahren feindes bewusst werden und nicht immer noch im eigenen lager feuer legen
    in diesem sinne spasiba i horoschi den

  30. #31 agentjoerg (27. Apr 2010 16:12)

    Kirgisien liegt schön nah an China und auch nicht allzuweit von Iran entfernt.
    Auch ist Manas nicht ein Feldfluglatz, sondern wohl der größte Militärflugplatz samt Infrastruktur in der gesamten Region.
    Top-Immobilie, sozusagen.

    Den Machthabern in den USA ist es schnurzpiepegal, was für Zustände in dem jeweiligen Land herrschen, Hauptsache, es gibt eine tolle Militärbasis und dies möglichst kostenlos.

  31. Susi_Sorglos:
    >> @ Graue Eminenz: (…) Alzheimer. Du hast wirklich ein Rad ab. (…) Ich sags doch, Du hast ein Rad ab. Läufst ganz heftig unrund, Junge. <<

    Repititiones non delectant. Auch nicht mit Aussschmückungen.

  32. #38
    Jaja, ist schon gut.
    Hast du auch mal etwas Argumentatives vorzutragen, oder nutzt du PI für das Aufpolieren des eigenen Egos?

    Wie du #31 zusammengeschissen hast, ist wirklich unterste Schublade. Da unterscheidest du Dich in keinster Weise von der Agitprop. Vielleicht kommst du dir sehr schlau vor, aber irgendwann hakt es doch.

  33. @Graue Eminenz @Susi_Sorglos
    da haben sich ja 2 gefunden 😀
    um es als aussenstehender zu sagen ich finde das leider keiner von euch beiden vernünftige argumente bringt
    eure diskussion ließt sich wie ein 25 jahre altes gespräch zischen einem pro udssr und einem pro nato kandidaten

  34. #35 Graue Eminenz (27. Apr 2010 16:30)

    stimmt, die SU ist untergegangen, aber russland ist unter putin wieder zu einer ernstzunehmenden grösse in der weltpolitik geworden.

    für mich ist es nun mal US-imperialismus, wenn sich die usa in georgien oder sonstwo in der welt einmischen, wo sie aus meiner sicht nichts zu suchen haben. warum europa den usa dabei folgen sollte, erschliesst sich mir nicht.

    dass russland über eine amerikanische militärbasis in der russischen einflusssphäre nicht gerade hellauf begeistert ist, kann eigentlich auch niemand überraschen.

    aber warten wir die weitere entwicklung in der welt ab. der aufstieg chinas und der gleichzeitige abstieg der usa haben die machtverhältnisse in der welt schon sehr stark geändert. mal sehen wie es weitergeht.

  35. #37 Susi_Sorglos:
    >> Den Machthabern in den USA ist es schnurzpiepegal, was für Zustände in dem jeweiligen Land herrschen, Hauptsache, es gibt eine tolle Militärbasis und dies möglichst kostenlos. <<

    Abgesehen einmal davon, dass es in einer Demokratie keine Machthaber gibt, sondern allenfalls Leute in Regierungsverantwortung für eine bestimmte Amtszeit, solltest Du wenigstens den obigen Text lesen, bevor Du hier billige antiamerikanische Hasstiraden absonderst:

    Als jedoch die Vereinigten Staaten anboten mehr als das Dreifache der bisherigen „Miete“ für die Benutzung des Landes, auf der die Einrichtung liegt zu bezahlen, machte Bykiyev einen Rückzieher.

    So ganz kostenlos scheint die für den Afghanistaneinsatz im Auftrag der UNO Basis denn dann wohl doch nicht zu sein.

    Aber die dient ja auch dem finsteren US-Imperialismus, gell?
    ROFL

  36. #43
    „billige antiamerikanische Hasstiraden“

    Jaja, ist schon klar.
    Ich sags doch, die Agitprop hätte es nicht besser machen können. Immer schön mit Stereotypen auf die Kacke hauen und Fakten ausblenden. LOL
    Du scheinst es einfach nicht zu merken, daß du mit jedem weiteren Wort meine Kommentare zu Dir untermauerst.

    Zu dem Freiheitsgedanken der US-Verfassung, sowie der persönlichen Meinung des Großteils der US-Amerikaner, scheinst ja Du, virtueller Patriot, dich nicht herabzulassen.

  37. #37 Leonid-as:
    >> 1. russland ist noch keine 20 jahre vom sozialismus befreit (wenn man mit allen gedult hat dann sollte man diese auch mit russland haben demokratie kommt nicht von heute auf morgen) <<

    Komisch, 2O Jahre nach der Befreiung vom Nationalsozialismus war die Bundesrepublik eine ganz normale Demokratie. In Putins Geheimdienststaat dauert das erstaunlich lange, dass z.B. dem Kreml unliebsame Journalisten nicht Reihenweise ermordet werden. Hier mal ein paar Anregungen zum Thema:

    http://en.rsf.org/russia.html
    __________________________

    >> 2. die russen haben die selben christlichen werte wie der westen
    3. bin ich überzeugt davon das russland eine große rolle spielen wird bei der abschüttlung des islam
    <<

    Aufgrund der desolaten Bevölkerungsentwicklung und weil die russische Jugend ein immanentes Alkohol- und Drogenproblem hat, bestehen die russischen Wehrdienstleistenden schon heute zu 50% aus Mohammedanern. Bei etwa gleichbleibender Bevölkerungsentwicklung werden Mohammedaner in ca. 20 – 30 Jahren den gleichen Anteil an der russischen Gesamtbevölkerung stellen.
    __________________________

    >> 4.finde ich dieses alte block denken (nato/udssr)einfach nur überflüssig man sollte sich des wahren feindes bewusst werden (…) <<

    Der Einzige, der die alten Feindbilder über die ach so bösen USA aus rein innenpolitischen Gründen pflegen, ist die Geheimdienst- und Oligarchenclique im Kreml.

  38. „DEMOKRATIE“ … ist ein hehres Wort !

    Ganz ehrlich, die EINZIGE ECHTE DEMOKRATIE der Gegenwart und damit auch die „älteste, noch existierende“ Demokratie der Gegenwart, scheint mir die SCHWEIZ zu sein.

    Geschichte der Schweiz

    Die Schweiz existiert als Bundesstaat in ihrer gegenwärtigen Form seit der Annahme der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft 1848. Vorläufer der modernen Schweiz waren die seit dem Ende des 13. Jahrhunderts als lockerer Staatenbund organisierte Alte Eidgenossenschaft, die zwischen 1798 und 1803 bestehende zentralistisch aufgebaute Helvetische Republik sowie die 1803 gegründete und 1815 neu organisierte «Schweizerische Eidgenossenschaft». Die eidgenössischen Kantone gewannen 1648 im Westfälischen Frieden die Souveränität vom Heiligen Römischen Reich. Diese Souveränität wurde 1815 am Wiener Kongress erneut bestätigt, der bis auf kleinere Abweichungen die heutigen Grenzen der Schweiz anerkannte. Wichtige Grundlinien in der Schweizer Geschichte sind der ausgeprägte Föderalismus und seit dem 16. Jahrhundert die Neutralität sowie die direkte Demokratie.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Schweiz

    … da kann das Volk sogar selbst gegen Minarette, bzw, gegen Unterwanderung/Umvolkung/Islamisierung abstimmen ! Das hätte ich auch gerne in der BRDDR.

  39. #43

    „Abgesehen einmal davon, dass es in einer Demokratie keine Machthaber gibt, sondern allenfalls Leute in Regierungsverantwortung für eine bestimmte Amtszeit“

    *GRÖHL*
    You make my day!!! 😀

  40. Kann man hier die Graue Eminenz auf Schmerzensgeld verklagen?
    Ich habe inzwischen blaue Flecken auf meinen Schenkeln.

    😉

  41. #44 Susi_Sorglos:
    >> Ich sags doch, die Agitprop hätte es nicht besser machen können. Immer schön mit Stereotypen auf die Kacke hauen und Fakten ausblenden. <<

    Kommt jetzt auch noch `ne inhaltliche Aussage zu dem möglichst kostenlosen, tollen Militärstützpunkt oder willst Du es bei Persönlichem belassen.
    _________________________

    >> Du scheinst es einfach nicht zu merken, daß du mit jedem weiteren Wort meine Kommentare zu Dir untermauerst. <<

    Wovon träumst Du Nachts?
    __________________________

    >> Zu dem Freiheitsgedanken der US-Verfassung, sowie der persönlichen Meinung des Großteils der US-Amerikaner, scheinst ja Du, virtueller Patriot, dich nicht herabzulassen. <<

    Was steht denn in der US-Verfassung zu Kirgistan? Und was sagt die US-Bevölkerung mehrheitlich dazu? Du wirst mich sicherlich aufklären können.

  42. #46 elc:
    >> Ganz ehrlich, die EINZIGE ECHTE DEMOKRATIE der Gegenwart und damit auch die “älteste, noch existierende” Demokratie der Gegenwart, scheint mir die SCHWEIZ zu sein. (…) Die Schweiz existiert als Bundesstaat in ihrer gegenwärtigen Form seit der Annahme der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft 1848. <<

    Zweifelsohne kommt die Schweiz schon in die nähere Auswahl. Allerdings ist 1848 eben nicht 1787. Lass dich auch nicht dadurch irreführen, dass es sich vorher um eine (Stände-) Republik gehandelt hatte: Auch Venedig war Jahrhunderte eine Republik; allerdings keine Demokratie im eigentlichen Sinne.

  43. @Graue Eminenz

    Ich lass es mal bleiben.
    Du verhältst Dich hier, wie ein Nichtschwimmer auf der 100m-Bahn. Hauptsache, es allen zeigen zu wollen.
    Blos was, fragt man sich.

  44. #45 Graue Eminenz
    du vergleichst brinen mit äpfeln
    deutschland hat sich die demokratie nicht allein aufgebaut(viele alt nazis waren nach dem krieg wieder in amt und ehren weil es an personal mangelte) ich möchte dich damit an die besatzungszeit der siegermächte erinnern, diesen ist es auch zu verdanken das deutschland wieder auf die füße gekommen ist.
    russland hat KEINEN vergleichbaen partner wie deutschland nach dem 2 weltkrieg(nein im gegenteil es wird sogar viel dafür getan damit eine desolate situation bestehen bleibt).
    und wenn ich sage russland wird wichtig sein um gegen die mohammedander zu käpfen so meine ich damit nicht das millitär!!!!!!
    den im gegensatz zu den europäern tut die (ethnisch)russische bevölkerung was gegen die musels!!
    du scheinst russland sehr zu hassen aber das ist dein gutes recht in einer freien gesellschaft
    allerdings solltest du die russen nicht als dumme alkoholiker und verbrecher im kopf haben denen du jegliches talent und können absprichst wie es dir zu deiner schulzeit beigebracht wurde
    ich bin russe und ich finde die lage in russland auch nicht gerade optimal aber russland ist auf einem guten weg
    ich finde es allerdings schade das alte feindbilder (egal wie verblasst diese sein mögen) in manchen köpfen noch realität sind!!!
    die musels sind unsere feinde und erst wenn wir das alle verstanden haben und dem entsprechend agieren können wir die islamisierung aufhalten
    ps
    ich bin kein sozialist und erst recht kein kommunist

  45. #45 Graue Eminenz

    bevor es zu einem militär krieg mit den musels kommt wird erst einmal ein bürgerkieg diesem vorraus gehen also bringt dein argument mit der russischen armee rein garnichts.
    wenn du möchtest wiederlege ich jedes deiner „argumente“
    denk ein bisschen weiter als nur an das offensichtliche;)

  46. #45 Graue Eminenz
    das muss ich einfach noch los werden auch wenn du nicht mehr antwortest 😀
    und die deutsche situation mit der russischen überhaupt vergleichen zu können musst du davon ausgehen das deutschland den endsieg erreicht hätte, das „3 reich“ fast hundert jahre bastand hatte und das es dann aufgrund von wirtschaftlich katastrophalen umständen zefallen ist so und dann musst du weiter denken aber das ist alles nur fiktion und deshalb völlig irrelevant!!!!!!!!
    ergebnis: du kannst die situation einfach nicht vergleichen weil diese situation auf der welt einmalig war mit der udssr
    also ist dein „argument“ das deutschland ja auch nach 20 jahren eine normale demokratie war völlig wirkungslos in dieser situation
    also pustekuchen

  47. #52

    Gut gesagt.
    Wenn jemand seine plumpe Russophobie unter dem Deckmäntelchen von scheinbar politischen Aspekten so offensichtlich herausschauen läßt, muß ich mich dann auch fragen, wie es um die Pro-Amerika-Haltung der betreffenden Person bestellt ist. Das widerspricht sich ja ein bisschen, da in die USA auch jede Menge an Russen Anfang des 20 Jh. eingewandert ist.

    Ja, die Musels und ihre Steigbügelhalter sind unsere Feinde, mit ihrer abartigen Ideologie, welche sie jedem überstülpen wollen.

  48. Ich bin weder gegen Russland noch gegen die USA, jedoch scheint es mir so als ob Graue Eminenz
    einen starken Hass gegen Russland hat und aus diesem Grund solche Kommentare schreibt.

    Der Kalte Krieg ist vorbei, es ist an der Zeit sich gemeinsam auf die wahre Bedrohung zu fokussieren und die ist Islamisch!

  49. @ Leonid-as

    ich stimme ihren ausführungen zu.

    die situation russlands nach dem untergang der SU erinnert mich mehr an die situation D nach dem 1. weltkrieg. dass putin russland wirtschaftlich stabilisiert hat, ist sein grosses verdienst. auch wenn die demokratiedefizite in russland nicht zu leugnen sind, frage ich mich, ob es irgendjemand anderes besser machen könnte.

    eine zs.arbeit europas mit russland ist für mich ohne alternative. wenn europa dabei auch noch die demokratie in russland stärken kann, umso besser.

  50. #54 Leonid-as:
    >> das muss ich einfach noch los werden auch wenn du nicht mehr antwortest 😉
    und die deutsche situation mit der russischen überhaupt vergleichen zu können (…)
    <<

    Ja, iss klar Putin ist ein lupenreiner Demokrat; kenne ich schon den Spruch von dem Herren, der sich die Haare nicht färben lässt und das Amt hinschmeißt, um für die Firma zu arbeiten, deren Hauptprojekt Ostseepipeline er zuvor gerade per Kanzlerfrage durchgedrückt hatte.
    Russland braucht eben nur noch etwas Zeit, um eine Demokratie zu werden; weil ihm keiner hilft, wie einst der US-Imperialismus der Bundesrepublik. Und solange ist es eben auch völlig d’accord, wenn eine Bande von Oligarchen das Land und seine Reichtümer hemmungslos ausplündern, Menschenrechte mit Füßen getreten werden, die Justiz sich die Urteile von der Staatführung diktieren lässt und kremlkritische Journalisten reihenweise ermordet werden. Alles nur eine gaaaanz normale Übergangsphase. Gleichzeitig bandelt man noch kräftig mit dem Iran und Hugo Chavez an. Das ist auch ganz große Klasse, weil es immer gegen den großen Satan USA und seinen Imperialismus gerichtet ist.
    Daher auch das Gequatsche durch die angebliche Bedrohung durch Abwehrraketenstellungen in Tschechien und Polen: In der Übergangsphase hat der Kreml nämlich noch gar nicht mitbekommen, dass die Erde eine Kugel ist und dass es einen gegen Russland gerichteten Raketenschild in Alaska und Kanada (das ist der Weg, den ballistische Interkontinentalraketen aus Russland Richtung USA nehmen; während der Weg aus dem mittleren Osten über Osteuropa führt) schon seit Jahren gibt. Vielleicht solltest Du Putin mal einen Globus schenken. 😉

  51. Ein inhaltlich sehr sehr schwacher Artikel, inklusive einer sehr schwachen Übersetzung, sorry!

    Der gute James Kirchick läßt dort seiner überaus einseitigen Sicht der Dinge freien Lauf.
    Das kann er natürlich gerne tun, gleichwohl zaubert er dadurch jedem einigermaßen unvoreingenommenen, neutralen und selbst grundsätzlich PRO-US-Amerikanischen Leser eher ein ungläubiges Lächeln ins Gesicht, wenn er nicht ein Kopfschütteln erzeugt (womöglich ein hämisches, ob solch geballter Unvernunft, dazu).

    Tatsächlich habe ich selten einen solch albernen, aussageschwachen Text aus der Feder eines US-Konservativen gelesen, wobei ich Artikel dieser Couleur eher häufig lese. Wäre ich gehässig, würde ich dem Schreiber eine „intellektuelle“ Nähe zu sarah p. aus Wasilla oder der Mehrheit der „Tea Party“-Bewegung unterstellen.

    Ich meine:

    Jetzt hat die US-Außenpolitik -innerhalb relativ kurzer Zeit- halt eine zweite, lokale „Niederlage“ nach dem Ende der „Orangen Revolution“ in der Ukraine, die wesentlich schwerer wiegt, erlitten. Die Russen lassen sich nach nunmehr 20 Jahren des ungebremsten strategischen „Vormarsches“ der USA nicht mehr kampflos aus ihrem vormaligen Hinterhof hinausdrängen.

    Na und ?

    Das ist nur natürlich, die Vereinigten Staaten würden dies umgekehrt, z.B. in Mittelamerika, ebenfalls NIEMALS mit sich machen lassen.

    Will uns der Autor sagen, die Russen sollten sich aus ALLEM außerhalb russischen Bodens dauerhaft heraushalten, daß sie kein „Recht“ auf Einflußnahme/Interessenpolitik im angrenzenden Ausland hätten?

    Das sie auf militär. Stützpunkte innerhalb der früheren UDSSR verzichten „müssen“?
    Das ist doch einfach KÄSE !

    NOCH ist doch in Manas AB überhaupt nichts für die USA und damit die NATO verloren !
    Wer sagt denn, daß der Luftstützpunkt in Kürze „off limits“ ist ?

    Möglich, daß die Miete weiter steigt, daß evtl. weitere Konzessionen gemacht werden müssen, mittelfristig sogar der Abzug durch „Volkes Meinung“ erzwungen, erfolgen muß.
    Befeuert durch die russischsprachige + beeinflußte Presse, wie der Autor verkündet.

    Tja, selbst WENN es so kommen sollte, dann kann sich über solche „Beeinflussung“, gerade in den USA NIEMAND beschweren, da dies geradezu ein Markenzeichen der US-Außenpolitik ist, ein überaus erfolgreiches dazu. Hier sind wir dann wieder bei der sog. „Orangen Revolution“ in der Ukraine – NUR: dort lief es exakt umgekehrt !

    Oder als Bild: 20+ mal „gespielt“ – 2 oder 3 mal „verloren“ —> IMMER noch eine beeindruckende Bilanz !

    Gerade wir als Deutsche und Mitteleuropäer sollten und können es uns (auf Dauer) nicht leisten, die Russen als Nachfolger der SU zu „verteufeln“! Dieser Staat ist ein autokratisch regierter Machtfaktor mit enormen Rohstoffvorkommen und atomarer Vernichtungskapazität. Wir sollten ihn uns pragmatisch, mit kühlem Herz und Verstand ZU NUTZE machen !

    Außenpolitik ist IMMER nationale MACHT- und Interessenpolitik – AUSSER in der ‚banahnenrepublik Deutschland‘ NATÜRLICH !

    Ich würde es mir wünschen, daß Deutschland -NEBEN EU + westlichen- UNSERE eigenen NATIONALEN Interessen wenigstens HALB so nachdrücklich verfolgen würde, wie dies Russland derzeit tut !!
    Wohl ein auf immer vergeblicher Traum !!? :(((

    Die Russen könnten für uns künftig noch eine wichtige Rolle im Kampf gegen die Islamisierung Europas spielen – TROTZ deren eigenen musel-Bevölkerungsteilen!
    Das (christlich geprägte) Volk ist traditionell ANTI-islamisch.

    Und damit hier keine Zweifel auftreten :
    Ich bin „Kind des kalten Kriegs“, schon vor der Wiedervereinigung erwachsen gewesen, alles andere als „Russenfreund“ und auch nicht naiv!

    Gruß,

    Alter Jäger

  52. #55 Susi_Sorglos:
    >> Wenn jemand seine plumpe Russophobie unter dem Deckmäntelchen von scheinbar politischen Aspekten so offensichtlich herausschauen läßt, muß ich mich dann auch fragen, wie es um die Pro-Amerika-Haltung der betreffenden Person bestellt ist. Das widerspricht sich ja ein bisschen, da in die USA auch jede Menge an Russen Anfang des 20 Jh. eingewandert ist. <<

    Ach ja, nun bin ich natürlich russophob, weil ich Putins Geheimdienst-Oligarchen-Diktatur aus tiefstem Herzen ablehne und dem russischen Volk etwas Besseres wünsche. Und nicht nur das:
    >> Ja, die Musels und ihre Steigbügelhalter sind unsere Feinde, mit ihrer abartigen Ideologie, welche sie jedem überstülpen wollen. <<

    Ich bin auch ein Steigbügelhalter der Mohammedaner!

  53. Es geht nur um die Macht!
    Demokratie, nationale Größe, Religion … alles nur Vorwände, egal von wem.
    Alle wollen das Sagen haben und wenden dazu alle Mittel an…

  54. #27 Susi_Sorglos (27. Apr 2010 15:54)

    #23 Graue Eminenz (27. Apr 2010 15:23)

    Cool!
    Woher hast du denn die Daten?

    “Komisch nur, dass der ehemalige kleine KGB-Major aus bescheidenen Verhältnissen es als Präsident zu einem 2-stelligen Milliarden (Dollar) Vermögen gebracht hat. ”

    Geht es auch genauer?

    Die hat er vom Gas Gerd beim Schnapsen gewonnen.

  55. #58 Graue Eminenz
    typisch für jemanden der keine ahnung hat
    ich habe dir mit gegen-argumenten gezeigt das deine ansichten nicht zu halten sind!
    was tust du?
    weil du ja so schlau bist und eine kristall kugel zu hause hast ,
    fängst du einfach nur wieder von neuem an vorwürfe ohne ende von dir zu geben!!
    ich sehe das du zwar grau aber nicht weise bist
    und mit jemandem wie dir zu diskutieren ist wie als würde man einem stein das reden beibringen wollen!! sinnlos!!!!

    es gibt da ein deutsches sprichwort:
    wenn alle sagen das du dumm bist mach nicht auch noch dein maul und beweise es

  56. #59 Alter Jaeger:
    >> Jetzt hat die US-Außenpolitik -innerhalb relativ kurzer Zeit- halt eine zweite, lokale “Niederlage” nach dem Ende der “Orangen Revolution” in der Ukraine, die wesentlich schwerer wiegt, erlitten. Die Russen lassen sich nach nunmehr 20 Jahren des ungebremsten strategischen “Vormarsches” der USA nicht mehr kampflos aus ihrem vormaligen Hinterhof hinausdrängen. <<

    In der “Orangen Revolution” in der Ukraine ging es darum, aus diesem Land eine Demokratie zu machen und das hat wundervoll funktioniert: So hat es jüngst gerade einen demokratischen Wechsel im Präsidentenamt gegeben. Die “Orange Revolution” hat also wundervoll und nachhaltig gewirkt.
    Das Gerede um US-Niederlagen und strategischen “Vormarsches” der USA in Russlands Hinterhof sind in meinen Augen außenpolitische Kraftsprüche, um so manchen Russen davon zu überzeugen, dass die Schmach des verlorenen Kalten Krieges getilgt ist. Irgendwelche Bezüge zur Realität hat das allerdings nicht, denn es gibt eine solchen strategischen “Vormarsch” oder eine “Einkreisung” Russlands ebensowenig wie einst eine jüdisch-bolschewistische Weltverschwörung oder den stets besungenen “US-Imperialismus”. Der Kreml will aber gewissen Kreisen des russischen Volkes einreden, dass es permanent die USA besiegt. Das sind aber alles nur Luftnummern, denn es findet überhaupt keine Auseinadersetzung statt.
    .
    Wenn man natürlich das ganze Propaganda-Tamtam zur Darstellung neuen russischen Pseudo-Machtglanzes für die Realität hält, mag der obige Artikel ein ungläubiges Lächeln auf’s Gesicht zaubern. Wer aber das auf einfachste Gemüter abgestimmte russische Brimborium als solches erkennt, wird im obigen Artikel eine plausible Schilderung der Tatsachen finden, die die Doppelgesichtigkeit- und Verlogenheit von Moskaus Außenpolitik (zur innenpolitischen Wirkung) in diesem Fall auf den Punkt bringt.
    _____________________________

    >> Will uns der Autor sagen, die Russen sollten sich aus ALLEM außerhalb russischen Bodens dauerhaft heraushalten, daß sie kein “Recht” auf Einflußnahme/Interessenpolitik im angrenzenden Ausland hätten? Das sie auf militär. Stützpunkte innerhalb der früheren UDSSR verzichten “müssen”? Das ist doch einfach KÄSE! <<

    Ich lese im obigen Text; auch nicht irgendwo zwischen den Zeilen; dass den Russen durch die Amerikaner ihr Militärstützpunkt in Kirgistan streitig gemacht werden soll. Du interpretierst das aber darein und folgerst dann messerscharf aus Deinen eigenen Trugschlüssen, dass das alles Käse sei. Ist es auch. Allerdings nur das, was Kreml-Sprech ist und Du (willentlich oder unwillentlich) wiedergibst.

  57. @Leonid-as :

    Ja, #52-54 hast Du sehr gut beschrieben !

    Guter historischer Vergleich insbesondere.

    Alter Jäger

  58. #56 Vladimir:
    >> Ich bin weder gegen Russland noch gegen die USA, jedoch scheint es mir so als ob Graue Eminenz einen starken Hass gegen Russland hat und aus diesem Grund solche Kommentare schreibt. <<

    Du irrst Dich! Putins Geheimdienststaat ist nicht prinzipiell Russland oder gleichbedeutend mit dem russischen Volk, auch wenn der Kreml das immer wieder als Sand in die Augen des russischen Volkes streuen behauptet. Ich hasse Russen oder Russland keineswegs; ich hoffe nur für beide von ganzem Herzen und aufrichtig, dass diese unsägliche KGB-Oligarchen-Diktatur bald ein Ende haben wird, damit alle Russen endlich mal in Freiheit, Frieden und Wohlstand leben können.

  59. #59 Alter Jaeger
    ich finde schade das du alles andere als ein „Russenfreund“ bist 🙁
    vielleicht kann ich das ja zu „russenneutral“
    ändern 🙂

  60. #63 Leonid-as:
    >> weil du ja so schlau bist und eine kristall kugel zu hause hast ,
    fängst du einfach nur wieder von neuem an vorwürfe ohne ende von dir zu geben!!
    <<

    Vorwürfe ohne Ende? Ja, denke ich mir die denn aus? Stimmt es denn etwa nicht, dass in Russland eine Bande von Oligarchen das Land und seine Reichtümer hemmungslos ausplündern, Menschenrechte mit Füßen getreten werden, die Justiz sich die Urteile von der Staatführung diktieren lässt und kremlkritische Journalisten reihenweise ermordet werden?
    Mein Beispiel unter #58 mit dem Raketenschild in Osteuropa war noch nocheinmal ein anderes Beispiel dafür, wie verlogen und hirnrissig Putins Außenpolitik ist, die in solchen Fragen allein nach Innen gerichtet und effekthascherisch ist.
    Die russische Intelligenz versinkt ja jeden Tag vor Scham im Boden über Putins Gehabe.
    _______________________

    >> es gibt da ein deutsches sprichwort:
    wenn alle sagen das du dumm bist mach nicht auch noch dein maul und beweise es
    <<

    Ich gebe inhaltlich gesehen lediglich Erläuterungen ab, die den oben Text von PI inhaltlich untermauern. Wenn ich dadurch dumm wäre und damit lediglich mein Maul aufrisse, tut es der Autor James Kirchick wohl auch und muss ebenso dumm wie ich sein. Ist er wohl in Deinen Augen auch, oder wie? Im Übrigen finde ich Deine so wenig persönlich beleidigende Art richtig herzerfrischend.

  61. #70 Graue Eminenz
    ich habe lediglich ein sprichwort im original wortlaut zitiert und nicht in verbindung mit Deinem namen gebracht!
    der rest erledigt sich in Deinem kopf 🙂
    dies ist auch der letzte kommentar der an Dich gerichtet ist!
    weil es völlig sinnlos ist mit Dir zu diskutieren

  62. #72 Leonid-as:
    >> ich habe lediglich ein sprichwort im original wortlaut zitiert und nicht in verbindung mit Deinem namen gebracht! <<

    Du führst also quasi Selbstgespräche an der Tastatur … interessant. 😯

  63. #60

    1. Ja, du bist russophob. Weil du alles, was mit russischer Staatlichkeit zu tun hat, mit „Putins Geheimdienstdiktatur“ in Verbindung bringst. Du drehst dich dabei wie ein Kreisel und daß vor 1917 auch ein russischer Staat existiert hat, wird von Dir ausgeblendet. Ok, das könnte ja wieder eine Steilvorlage für die „Kolonialisierung der Völker“ werden… Womit wir uns auf die Weise endlos im Kreis drehen können.

    2. Niemand hat gesagt, daß du ein Steigbügelhalter der Mohammedaner bist. Niemand!

    Wie wärs denn, einfach mal einen Gang zurückzuschalten, und sich mal etwas ausgiebiger zu dem Land zu informieren, bevor man mit liebgewordenen Stereotypen um sich wirft?

    Übrigens, der Vergleich der hier kam, mit der heutigen Lage Rußlands und Deutschlands nach dem 1. Weltkrieg finde ich persönlich sehr treffend. Da existieren verblüffende Parallelen, von der Demografie, der Entente bis hin zu politischen Parteien.

  64. #51 Susi_Sorglos (27. Apr 2010 17:17)

    @Graue Eminenz

    Ich lass es mal bleiben.
    Du verhältst Dich hier, wie ein Nichtschwimmer auf der 100m-Bahn. Hauptsache, es allen zeigen zu wollen.
    Blos was, fragt man sich.

    Einem Dofen zu erklären warum er dof ist mühsam. lass es mal bleiben.
    Der Klügere wird niemals nachgeben…warum auch?

  65. #74 Susi_Sorglos:
    >> 2. Niemand hat gesagt, daß du ein Steigbügelhalter der Mohammedaner bist. Niemand! <<

    Da habe ich Dich zugegeben falsch verstanden. SRY
    _________________________________

    >> Wie wärs denn, einfach mal einen Gang zurückzuschalten, und sich mal etwas ausgiebiger zu dem Land zu informieren, bevor man mit liebgewordenen Stereotypen um sich wirft? <<

    Meiner Meinung nach ist James Kirchick, der Autor des obigen Artikels, sehr gut über die innenpolitischen Zusammenhänge der Putin’schen Außenpolitik gegenüber dem frei erfundenen Aggressor USA bestens informiert und gibt anhand des Beispiels Kirgistan die Verlogenheit des Kremls sehr treffend wieder. Du willst aber in dem US-Militärstützpunkt sonst was sehen, was nun wirklich Stereotypen entspricht.
    Dazu mal aus obigem Text:

    Die meisten amerikanischen Soldaten, welche von oder nach Afghanistan reisen, fliegen durch sie [Militärbasis Manas]. Luftbetankungsflugzeuge sind in Manas geparkt und etwa 20 Prozent der Militärfracht auf ihrem Weg in Kriegsschauplätze kommen hier hindurch. Der vital-strategische Wert von Mana stieg 2005 sogar noch höher als das benachbarte Usbekistan den Karshi-Khanabad Stützpunkt zur Räumung zwang, und so Manas als die einzige Station in der Region übrig ließ, welche die Koalitionstruppen in Afghanistan bedient.

    Und was machst Du daraus? … Nach Putin-Propaganda über die inter seiner Fuchtel angeblich durch das unter ihm neuerblühte mächtige Russland beständig besiegten USA, die eine fiese imperialistische Politik und dazu eine gegen Russland gerichtete Einkreisungspolitik betrieben sowie allzeit kriegerisch aus nationalen Interessen tätig werden:

    #38 Susi_Sorglos: Kirgisien liegt schön nah an China und auch nicht allzuweit von Iran entfernt. (…) Den Machthabern in den USA ist es schnurzpiepegal, was für Zustände in dem jeweiligen Land herrschen, Hauptsache, es gibt eine tolle Militärbasis und dies möglichst kostenlos.

    Mit Verlaub: Das ist alles Käse.

    Im Übrigen bin ich über die Zustände in Putins Reich bestens informiert. Mehr als der grundsätzlich amerikafeindlichen deutschen GEZ-Presse Recht ist, denn die schweigt sich darüber ja im Wesentlichen aus. Zwar ist das neue oligarchische Russland zwar nicht mehr die Sowjetunion, der alle Liebe der 68iger galt, aber irgendwie scheint man das partout nicht begreifen oder wahrhaben zu wollen. Die Linkspartei ist ja auch immer voll auf Putinkurs. Hinzukommt natürlich das alte Feindbild USA; und der Feind meines Feindes ist bekanntlich mein Freund. Anders kann ich mir das Gebrabbel, bzw. das Schweigen der gleichgeschalteten Gutmenschenpresse in puncto Putin zumindest nicht erklären. Über Peter Scholl Latours seniles Genäsel, das stets von Antiamerikanismus geprägt ist, brauchen wir wohl nicht zu diskutieren. Der Amerikahasser ist ja schon 1979 mit Khomeini in trauter Eintracht von Paris zur mohammedanischen Revolution nach Teheran geflogen und wird bis heute nicht müde zu erzählen, wie sehr in der Ajatollah doch als persönlichen Freund ins Vertrauen gezogen hat.
    Zur angeblichen amerikanischen Einkreisungspolitik gegenüber Russland (eine reine Erfindung Moskaus aus innenpolitischen Gründen, denn in einem Konflikt, der nicht existiert, kann man natürlich dem Volk beständig Siege berichten) habe ich mal einen Fernsehbericht von PSL gesehen. Dabei war er sich nichteinmal zu schade als Hintergrundsmusik Lists’ Prelude laufen zu lassen. Zur Info: Das Thema daraus ist das von den Nazis gebrauchte Musikstück der Russlandfanfare anlässlich des Unternehmens Barbarossa …

  66. Putin war gerade in Wien zum Judo und ist trotz der Gräueltaten der Russen bejubelt worden. Er hat was, das uns fehlt….deja-vue?

    Die tschetschenen Tussi-Reporterin ihr Zeug hab ich auch gelesen. Trifft nicht meinen Geschmack.
    Islamische Tschetschenen Terroristen, zusammen mit Arabischen Muthahedin haben doch den Scheiß angefangen, Kosovo style.

  67. #74 Susi_Sorglos:
    >> Übrigens, der Vergleich der hier kam, mit der heutigen Lage Rußlands und Deutschlands nach dem 1. Weltkrieg finde ich persönlich sehr treffend. <<

    Ich persönlich sehe die Jeltzin-Zeit mit Deutschland nach dem 1. Weltkrieg vergelichbar, wobei es natürlich keinerlei Raparationszahlungen, Ruhrgebietsbesetzungen, 1000.000 Man Heer, Abrüstungszwänge anderer Art, etc. pp. gegeben hat. Im Gegenteil: die Aufbaukredite (auch Geschenke aus Deutschland für die Wiedervereinigung in Milliardenhilfe) flossen reichhaltig. Heutzutage ähnelt Russland mehr Deutschland nach 1933. Allerdings drohen von Russland im Gegensatz zum Reich keinerlei größere militärische Aktionen, denn dafür ist das russische Militär viel zu abgewirtschaftet. Geld wird da nur hier und da reingesteckt, damit die Offiziere (fast die Hälfte aller russischen Soldaten sind mittlerweile Offiziere!) Putin politisch nicht gefährlich werden.

  68. #77 Capt.:
    >> Putin war gerade in Wien zum Judo und ist trotz der Gräueltaten der Russen bejubelt worden. Er hat was, das uns fehlt….deja-vue? <<

    Du sagst es!!! Auch Hitler ist öffentlich bejubelt und gefeiert worden. Das macht aber sein Regime dadurch nicht besser und auch nicht das von Putin. Russen, die weniger jubeln, wie z.B. Anna Politkowskaja (um nur eine von Vielen zu nennen), geht es denn auch an den Kragen.
    Adolf Hitler:

    Und ich bin mir sicher, dass diejenigen, die damals noch [über uns] gelacht haben, heute nicht mehr lachen! (Großer Jubel)

  69. Graue Eminenz

    >>Gleichzeitig bandelt man noch kräftig mit dem Iran und Hugo Chavez an. Das ist auch ganz große Klasse, weil es immer gegen den großen Satan USA und seinen Imperialismus gerichtet ist.<<

    Ich denke das mann da nur Balance haelt zum Demokratieaustausch der Amis mit Saudi Arabien un den Kosovo-Banditen.

    Amis, Russen,Deutsche usw. sind alles imperialisten. Der verdienst Putins ist das verhindern das Russland das gleiche schicksal wie Serbien wiederfaehrt.

  70. #79 Graue Eminenz (27. Apr 2010 20:37)

    Die Vergleiche ziehst du selber…ich hab nur gesagt: er hat was, das uns fehlt.
    Mir fehlt die Fantasie zu erahnen was in Russland innenpolitisch geschieht wenn die Eisenfaust sich öffnet.
    Das außenpolitische Gegengewicht zu USA finde ich aus Jing-Jang Gründen wichtig. Es erhält die Wehrkraft.

  71. @#80 obigos

    WIR(Deutsche) sind IMPERIALISTEN !!!??

    Was hast Du denn genommen !??

    Ist das Dein Ernst !?
    „Imperialismus“ mit WAS denn oder WODURCH ??

    Ich glaube ich träume….

  72. Graue Eminenz

    >>Peter Scholl Latour der Amerikahasser ist ja schon 1979 mit Khomeini in trauter Eintracht von Paris zur mohammedanischen Revolution nach Teheran geflogen und wird bis heute nicht müde zu erzählen, wie sehr in der Ajatollah doch als persönlichen Freund ins Vertrauen gezogen hat.<<

    Da habt Ihr Satelitenmenschen(gegensatz zu Gutmenschen)ja schnell eine Amanpour zu Koenig Fahd gesandt oder Brebeck zu Izetbegovic oder die weniger wichtigen zum Kosovobandit Thaci.

  73. #76 Graue Eminenz (27. Apr 2010 20:22)

    Na, wenigstens hast Du einen Gang zurückgeschaltet.

    Du meinst, du bist bestens informiert. Ok.
    Ich meine hingegen etwas bescheidener, daß ich aus meiner Sicht mich für recht gut informiert halte.

    Die von Dir zitierte Anna Politkovskaja hat z.B. sich auch „bestens“ informiert und dann ihre Sicht der Dinge den Leuten erzählt.
    Wenn man total neutral wäre, würde man die Artikel der Frau für recht einseitig halten. Wenn man in den Konflikt auch nur ein kleines Stückchen involviert wäre, würde man sie als Russe für eine Vaterlandsverräterin halten.
    Und das zu Recht.
    Was sie schrieb, ging wirklich auf keine Kuhhaut. Ich lasse ausdrücklich ihre Putin-Kritiken davon aus.
    Auf PI werden täglich solche „Qualitätsjournalisten“ angeprangert, siehe Oberst Klein oder die Kriminellenverschleierer.
    Die Politkovskaja hat genau das gemacht und damit ihr Brot verdient, bis zu ihrem Ende.

    Deshalb eine Bitte: Nicht solche Leute als Kronzeugen benennen. Diese Auftragsschreiberlinge sind mit ihrer Glaubwürdigkeit unten durch.

    So, jetzt mal eine scharfe Kurve zu dem obigen Artikel. Ich habe hier gepostet, daß die neue kirgisische Präsidentin mit dem geschaßten verwandt ist.
    Fett schwimmt oben.
    Das Volk stellt immer wieder die winkenden Statisten oder das aktuelle Kanonenfutter.
    In Bischkek gab es letzte Woche Pogrome gegen Russen. Man versucht, die „nationale Karte“ auszuspielen, um vor der eigenen Korruption und Vetternwirtschaft abzulenken.

    Und der US-Administration geht es wirklich derzeit nur um die Nachubbasis vor Ort. Ohne die werden die Aktivitäten in Afghanistan recht schwierig durchzuführen sein. Deswegen auch die ideologische „Umrahmung“ des Ganzen.

    Möglicherweise ist der Druck der russischen Führung eher weniger der eigenen militärischen Sicherheit, als vielmehr der Erzielung eines höheren Preises geschuldet. Welchen Weg die Pacht nimmt, weiß niemand. Geld regiert die Welt! 😉

  74. Alter Jaeger

    WIR(Deutsche) sind IMPERIALISTEN !!!??
    “Imperialismus” mit WAS denn oder WODURCH ??

    Bis 1945 fast gleichauf mit den restlichen imperialistischen Nationen Europas.
    Auf dem Balkan zuletzt als US-Satellit( mit der demokratischen Berichterstattung aus dem Jugoslawienkrieg 1991-1999).
    Doch das liegt in der Natur der Dinge.
    Geschichtlich erarbeitete groesse dieser eurer Nationen endet frueher oder spaeter in absoluter Arroganz und ein empfinden der Auserwaehltheit.
    Sowas kann auch kleine Nationen befallen wie z.B. Israelis(Juden)oder Serben.

  75. Susi_Sorglos

    >>Die von Dir zitierte Anna Politkovskaja hat z.B. sich auch “bestens” informiert und dann ihre Sicht der Dinge den Leuten erzählt.
    Wenn man total neutral wäre, würde man die Artikel der Frau für recht einseitig halten. Wenn man in den Konflikt auch nur ein kleines Stückchen involviert wäre, würde man sie als Russe für eine Vaterlandsverräterin halten.
    Und das zu Recht.
    Was sie schrieb, ging wirklich auf keine Kuhhaut. Ich lasse ausdrücklich ihre Putin-Kritiken davon aus.
    Auf PI werden täglich solche “Qualitätsjournalisten” angeprangert, siehe Oberst Klein oder die Kriminellenverschleierer.
    Die Politkovskaja hat genau das gemacht und damit ihr Brot verdient, bis zu ihrem Ende.
    Deshalb eine Bitte: Nicht solche Leute als Kronzeugen benennen. Diese Auftragsschreiberlinge sind mit ihrer Glaubwürdigkeit unten durch.<<

    Sehr gut entarnt!
    Und trotzdem sind wir uns hoffentlich einig das dieser Mord wenn er politisch Motiviert war in keinem falle gerechtfertigt ist.

  76. @ #69 Leonid-as :

    >>…vielleicht kann ich das ja zu “russenneutral” ändern :)…<<

    Das kannst Du gerne tun 🙂

    Tatsächlich habe ich mich bei meinem ursprünglichen Kommentar mißverständlich ausgedrückt, d.h. eine zu knappe und undifferenzierte Formulierung gewählt.

    Mein "Alles andere als ein "Russenfreund" bezog sich auf die "Reichen und Einflußreichen", sprich die Entscheidungsträger, die Machthaber in Politik + Wirtschaft in Russland.
    Allerdings gilt dies eigentlich für praktisch ALLE "Entscheidungsträger" in -mehr oder weniger- jeder Staatsform dieses Planeten, AUCH wenn sie sich "Demokratie" schimpft!
    Fakt ist, daß "der Fisch immer am Kopf anfängt, zu stinken"!

    Mit anderen Worten in Russland, hier, genauso wie in den USA, oder Griechenland, ist es eigentlich immer der "kleine Mann" der "verarscht", benutzt oder sogar "verbraucht" wird – NIE die "oberen Zehntausend" – die schicken auch NIEMALS ihre eigenen Kinder "ins Feuer", wenn es hart auf hart kommt. Gleichgültig, ob dies in Tschetschenien, Irak oder Afghanistan geschieht.

    Alter Jäger

  77. #87 Alter Jaeger (27. Apr 2010 21:53)

    – die schicken auch NIEMALS ihre eigenen Kinder „ins Feuer“,

    Das waren halt noch Zeiten wo die Fürsten und der Adel das Heer in die Schlacht geführt haben…

    Politischer Auftragsmord ist immer leicht zu behaupten. Das wäre es wohl auch hier wenn Claudia was zustößt.

  78. #80 obigos:
    >> Der verdienst Putins ist das verhindern das Russland das gleiche schicksal wie Serbien wiederfaehrt. <<

    Ich denke, Putin interessiert sich in erster Linie nicht für Russland sondern nur für sich selbst. Anderweitig ist auch nicht zu erklären, warum er als ehemals kleiner KGB-Major aus bescheidenen Verhältnissen als Präsident in kürzester Zeit ein riesiges Vermögen im zweistelligen Milliarden (Dollar-) Bereich zusammengerafft

    http://www.google.com/search?hl=de&q=Putin-fortune&lr=&aq=f&aqi=&aql=&oq=&gs_rfai=

    http://kurier.at/nachrichten/115784.php

    und außer Landes gebracht hat. Warum sich in Russland eine kleine Gemeinde von KGB-lern und Oligarchen mit unvorstellbaren Reichtümern die Taschen füllt, während gleichzeitig das außerstädtische Russland mehr und mehr in vorindustrielle Zustände zurückfällt, weil kaum etwas von den durch die Rohstoffverkäufe eingenommen Gelder z.B. in die Infrastruktur gesteckt wird, dürfte in Konsequenz letztendlich relativ einfach zu beantworten sein.

    Daraus erklärt sich denn aber auch die Außenpolitik der Kremlgewaltigen unter der Zarenflagge: Sie dient im Wesentlichen innenpolitischen Zweckenn nämlich dem Machterhalt und damit eben nicht nationalen Interessen des Volkes. Bei dem Großteil der russischen Bevölkerung ist der Ausgang des Kalten Krieges, in dem die Sowjetunion (!) unterging, eine Schmach. Es also in Moskau ein Szenario entworfen, in dem die USA als Aggressor auftreten und durch Putin und seine Regierung beständig Siege erreichen und vielen simpel gestrickten Russen das Gefühl wiedergeben, wieder Weltmacht zu sein, weil man es den Amis eben mal wieder so richtig zeigen konnte und diese vor der neuen (auch erfundenen) Stärke Russlands zurückschrecken. Nun fabrizieren Putin und seine Kamarilla beständig lauter Feindseligkeiten der USA und können im Abwehrkampf gegen diese Phantasiegebilde natürlich einen Sieg nach dem anderen verkünden. Zuweilen schieben sie solche vermeintlichen Siege; wie jetzt in Kirgistan; eben auch selbst an.

    Sehr viele Russen glauben, dass ihrer Nation mit diesen Siegen wieder zu Größe verholfen wird und sie glauben an diese Erfolge ihrer Machthaber. Wobei sie zu ihrem eigenem Wohl besser darüber aufgeklärt werden sollten, dass die Sowjetunion nicht Russlands Größe und Stalin auch kein großartiger Vertreter von russischen Interessen war und Putin ein falsches Gefühl der Schmach zu seinen Gunsten schamlos ausnutzt. Russland ist viel großartiger als es die Sowjetunion je hätte sein können, wenn es endlich mal frei, friedlich und auf breiter Basis wohlhabend wäre.

    Neben meinem Mitleid mit den Russen, die den Putin’schen Unsinn durchschauen und meinem Mitleid mit denen, die ihn täglich auszubaden haben; wissentlich und unwissentlich; erschrecke ich aber auch davor, inwieweit Putins Propaganda um seiner und seiner Clique selbst Willen von Vielen hier als Wahrheit und geradezu Welterklärung aufgenommen wird. Allerdings macht mir daneben Russlands Zukunft im Zusammenhang damit noch mehr Sorgen: Wenn Putin abtritt, sei es durch Tod, sei es durch Auswanderung mit beachtlichem Vermögen, wird Russland wahrlich nicht das Schicksal Serbiens erleben. Denn Serbien ist nun nicht primär Opfer von mohammedanischen Gotteskriegern, sondern hat durch seine imperialistische Politik im Sinne eines Großserbischen Reiches als Nachfolgestaat Jugoslawiens mit den damit verbundenen und einzig von Milosewitsch und seinen eben noch kommunistischen Genossen ausgelösten Massenmorden, die Mohammedaner aus aller Herren Länder erst nach Europa gebracht. Verwechseln wir hier bitte nicht Ursache und Wirkung!
    Russland wird aber durch Putins hemmungslose Bereicherungspolitik wohlmöglich bald das Schicksal Jugoslawiens ereilen, denn das neben China heute noch einzig existierende Kolonialreich droht nicht nur wegen der Mohammedaner auseinanderzubrechen.

    Verschlimmernd kommt hinzu, das kaum eine Kopeke in Russland in Infrastruktur oder nachhaltiges Wirtschaftswachstum gesteckt wird: Alles Vermögen verschwindet in den Taschen Weniger und das gesamte außerstädtische Land verrottet in lawinenartigem Tempo und degeneriert zuweilen in eine Art wirtschaftliches Mittelalter. Das war selbst in Serbien unter Milosevitch so nie der Fall. Putin und seine Kamarilla können es sich allerdings auch erlauben, denn das russische (Land)-Volk ist Elend, Ausbeutung sowie Desintegration seit tausend Jahren gewohnt und empfindet solche Barbareien mittlerweile lange als Normalzustand.
    .
    Wer das russische Volk liebt, wer ihm Freiheit, Wohlstand und ein glückliches Erdendasein wünscht, verabscheut Putin und seine Gang!
    .
    Diese Putin-Gang bereichert sich nur hemmungslos am russischen Volk und betäubt es mit Nationalstolz. … Da ist sicherlich insofern keine Parallele zwischen Adolf Hitler zu sehen, wenn es um die persönliche Bereicherung geht, denn der Gröfaz aus Österreich hat wohl wirklich an „seine Mission“ für das deutsche Volk und die germanische Herrenrasse als Weltbeherrscher in Interpretation der Darwin’schen Theorien geglaubt. Putin ist aber als offensichtlicher Atheist (sonst wäre er ja wohl kaum ein KGB-Major geworden) in eigenen Vorstellungswelten zum Übermensch nach Nietzsche geworden: Seine Mission ist eine rein Egoistische und damit zieht er auch die letztendlich einzig logische Konsequenz aus dem Zusammenbruch des marxistischen an sich selbst gescheiterten real existierendem Sozialismus: Es bleibt dann eben nur der Nihilismus und der einzige Wert, der darin folgerichtig Bestand haben kann, ist der Egoismus. … Das russische Volk zahlt wie immer, wie immer wird ihnen der Glaube an die Selbstwichtigkeit gepredigt.
    .
    Das in meinen Augen Groteske daran ist, dass Putin zum Scheffeln von Milliarden sein Volk arbeiten und ruhig stellen lässt und seinen nur dafür geschaffenen Parolen auch im freien Westen noch Millionen von gläubigen Nachbetern nach dem Munde quatschen und seine für’s russische Volk gedachte Lügengeschichten auch noch eifrig nachbeten. Bagwhan hat dieses Prinzip wohl in kleinerem Maßstab bereits für sich auszunutzen gewusst und ist in einem täglich neuen Rolls Roys an den für ihn schuftenden Landarbeitern, die das voll Inbrunst taten, huldvoll vorbei gefahren.

    Dem einfachen Russen mache ich ja keine Vorwürfe; sondern denjenigen die trotz freier Informationsmöglichkeiten und ohne drohende Repressalien sich hier im freien Westen dazu herablassen, dann trotzdem noch die Putin’sche Propaganda artig nachzuquatschen.

    Ich fühle mich dann dabei wie in einem Affenkäfig gemischt mit Narren und Neunmalklugen!

  79. #81 Capt.:
    >> Das außenpolitische Gegengewicht zu USA finde ich aus Jing-Jang Gründen wichtig. <<

    Aus was für Gründen??????
    Hula-hup-Reifen, Jing-Jang. Dudeldie-Du? … Man, komm mal wieder runter von Deinem Eso-Gedöns und beschäftige Dich mit Realpolitik! Auf internationaler Bühne haben sich schon so Typen wie Chamberlain und seiner Appeasement-Politik gegenüber Adolf Hitler auf einen Gefühlstrip begeben. Kim-Jong-Ihl-Trips sind sicherlich in der warmen Stube ganz toll, versagen allerdings im Angesicht der nunmal barbarischen Realität.

    Kurz gesagt, gibt es in diesem Zusammenhang mit Putins egoistischer Propaganda als Opium für’s Volk, das er und seine Clique hemmungslos ausbeutet, für den Westen bestimmt nicht die Antwort, das wäre alles schließlich lediglich Jing-Jang; erzähl das biite wenn schon denn schon den Angehörigen der täglich zum Systemerhalt ermordeten Russen. Du meinst das aber wohl?
    Von welcher Verachtung der Freiheit und des menschlichen Lebens bist Du denn geprägt? In meinen Augen kannst Du Dir dieses alberne Hula-hup auch anal selbstgefällig zu Nutzen machen; solange du danach die Reinigung von der Sche***e selbst machst. Als politische Alternative zum demokratischen System westlicher Natur sehe ich allerdings in Hula-hup, Jing-Jang oder Arsch-Arsch-Kacke-Kacke kein wirklich ernsthaft zu nehmendes Gesellschaftskonstrukt, das besser als die westliche Demokratie wäre. Du aber offensichtlich schon, zumindest wenn es Russland betrifft, nein? Und warum? … Oder warum dann diese Kacke-Dünnschisskacke à la Jing-Jang? (oder bin ich hier in einem Irrenhaus????)

  80. #89 Graue Eminenz

    >>Daraus erklärt sich denn aber auch die Außenpolitik der Kremlgewaltigen unter der Zarenflagge: Sie dient im Wesentlichen innenpolitischen Zweckenn nämlich dem Machterhalt und damit eben nicht nationalen Interessen des Volkes.<>…Neben meinem Mitleid mit den Russen, die den Putin’schen Unsinn durchschauen und meinem Mitleid mit denen, die ihn täglich auszubaden haben…<>..Denn Serbien ist nun nicht primär Opfer von mohammedanischen Gotteskriegern, sondern hat durch seine imperialistische Politik im Sinne eines Großserbischen Reiches als Nachfolgestaat Jugoslawiens mit den damit verbundenen und einzig von Milosewitsch und seinen eben noch kommunistischen Genossen ausgelösten Massenmorden, die Mohammedaner aus aller Herren Länder erst nach Europa gebracht..<<

    Nur wurden diese Mohammedanischen Gotteskrieger aus aller Herren Laender mit US Militaerflugzeugen in den Balkan eingeflogen.
    Der Grossserbische Imperialismus bedrohte zu dieser Zeit Europa deswegen wurde diese unheilige Allianz von NATO,CIA, BND,Vatikan, Saudi Arabien, Taliban,CNN,Kosovo-Albaner,das Pre-Chavez Venezuela und viele andere Demokratische Instittionen(NGO).
    Dabei wollten die Serben nur das gleiche recht wie die anderen haben und zwar in einem Staat zu leben. Das Recht in Jugoslawien zu bleiben war(und sollte so sein) groesser als aus diesem Staatenbund gewaltsam herausgerissen zu werden.
    Es hat aber keinen Sinn ueber dieses Verbrechen an Serbien/Jugoslawien mit CNN geschaedigten zu Diskutieren.
    Diesen Part der europaeischen Geschichte wird mann wohl nie in Einklang bringen koennen.
    Ostrom und Wesatrom lassen gruessen.

  81. #90 Graue Eminenz

    >>..erzähl das biite wenn schon denn schon den Angehörigen der täglich zum Systemerhalt ermordeten Russen..<<

    Dasselbe solltet Ihr den Afghanen, Irakern,Serben,Sioux(wenn noch vorhanden) und vielen mehr.
    Demokratisierung westroemischer Praegung verlangt nun mal Opfer.

  82. HÄHÄ…Jing-Jang…zu jedem Pol gehört ein Gegenpol.
    Das ist die Basis von Physik, Demokratie, Religion und so ziemlich alles Andere auch.

  83. @ obigos :

    Du bist Serbe, hm ?

    Ok, keine weiteren Fragen mehr….

    Ist zwar völlig off topic hier, aber :

    Welch ärmlich-kindische Verschwörungstheorien!

    Weshalb könnt ihr freaks nicht EINFACH nur mal bei den simplen, nackten, brutalen Fakten bleiben… ??

    Sind die zuviel, zu brutal für Euch ??
    Irreparable, unüberwindbare Minderwertigkeitskomplexe… ?

    Tja, willkommen in der Realität – auch wenn ihr sie permanent negiert…
    WAS ist nur los mit euch…. :((

  84. #91 obigos
    >> Nur wurden diese Mohammedanischen Gotteskrieger [zum Kampf gegen Serben] aus aller Herren Laender mit US Militaerflugzeugen in den Balkan eingeflogen. <<

    Das glaubst Du wirklich? … Es war also eine internationale Verschwörung gegen Serbien? … wohlmöglich noch mit Außerirdischen? 😆
    ___________________________

    >> Der Grossserbische Imperialismus bedrohte zu dieser Zeit Europa deswegen wurde diese unheilige Allianz von NATO,CIA, BND,Vatikan, Saudi Arabien, Taliban,CNN,Kosovo-Albaner,das Pre-Chavez Venezuela und viele andere Demokratische Instittionen(NGO). <<

    Mensch, der Vatikan steckt mit saudi-arabischen Taliban und Hugo Chavez unter einer Decke; und das arme kleine Serbien hat sich lediglich dagegen gewehrt? Und das sogar noch zum Schutze Europas? … Das erklärt natürlich auch all die Massaker, die erbärmlichen Großmachtsambitionen eines Milosevitch: Das war also nicht nur Notwehr sondern sogar eine Befreiungsaktion für Europa gewesen? … Tolle Theorie! Wie wär’s mit der, dass Auschwitz wohlmöglich gleichen hehren Zielen gedient haben könnte? … Diese Idee ist zumindest so barbarisch und ebenso abwegig wie Deine.

    Die angeblichen Europa- und Zivilisationsretter in Serbien haben es dann wohl nicht so gut auf die Reihe gekriegt, weil die NATO solchen Ideen letztendlich (und/aber zu spät) den Garaus gemacht hat? Russland hat natürlich der NATO in Serbien ganz stolz im Sinne des (rassistischen) Panslawismus die Stirn geboten und zum Schutze weiterer Massenmorde provokativ einen Flugplatz besetzt und den NATO-Truppen gedroht, auf sie zu schießen. Der erbärmliche Schrotthaufen hat sich allerdings nach ein paar Überflügen von F-16s dann trotz vorheriger Großmäuligkeit und selbsterklärter Unbesiegbarkeit wie ein Hund mit eingezogenem Schwanz winselnd wieder zurückgezogen, ohne dass auf sie auch nur ein Schuss hätte abgefeuert werden müssen.

    Das erinnert mich an das russisch-venezolanische Flottenmanöver jüngst in der Karibik: Wozu diente das denn noch gleich? Waren es für Putin innenpolitische Gründe oder hat er ernsthafte Interessen in der Karibik im Zusammenschluss mit Hugo Chavez? … Unverantwortlich allerdings Kriegsschiffe der völlig veralteten ehemals sowjetischen Flotte, die sich nachweislich kaum noch schwimmfähig halten kann (siehe „Kursk“), auf eine derartig lange Reise zu schicken. Zum Glück ist dabei ja kein russisches Kriegsschiff (es waren ja eh nur winzige Einheiten und nicht gerade Flugzeugträger beteiligt) abgesoffen. Das ist wohl Glück und der altbekannten russischen Improvisationskunst zu verdanken. Der Bericht über sämtliche offen sichtliche Maschinenausfälle und von außen sichtbare Pannen grassiert unter NATO-Offizieren allerdings wie ein Witzbuch: Da hat Putin gezeigt, dass er militärisch eine Null ist. Nur ist aber man eben im Westen zu vornehm, dass dem russischen Volk, das an seine neue Größe glaubt, auf die Nase zu binden oder gar an die große Glocke zu hängen. Das wäre gewiss auch nicht gentlemen like. Allerdings bleibt als Tatsache bestehen, dass Ex-KGB-Major Putin ebenso wie der Ex-Gefreite Hitler keine <gentlemen sind. Dementsprechend sind sie auch als Staatsmänner auch als solche zu behandeln und einzuschätzen. … Auf Deutsch: Sie sind Verbrecher, Lügenbolde und fiese Lumpen.

  85. #83 obigos:
    >> Da habt Ihr Satelitenmenschen(gegensatz zu Gutmenschen)ja schnell eine Amanpour zu Koenig Fahd gesandt oder Brebeck zu Izetbegovic oder die weniger wichtigen zum Kosovobandit Thaci. <<

    Das hätte ich, wenn es denn überhaupt möglich ist, auch gerne noch mal auf Deutsch. … English may also be possible an even French.

  86. #84 Susi_Sorglos:
    >> Die von Dir zitierte Anna Politkowskaja hat z.B. sich auch “bestens” informiert und dann ihre Sicht der Dinge den Leuten erzählt. Wenn man total neutral wäre, würde man die Artikel der Frau für recht einseitig halten (…) <<

    Ich habe Frau Politkowskaja nur als EIN Beispeil genannt. Was soll also diese Relativierung? … Fakt ist, dass im Putin-Reich beständig kremlkritische Journalisten en masse verschwinden oder tot aufgefunden werden. Willst Du das bestreiten? Oder gar als Zufall abtun?
    Stimmt es denn etwa nicht, dass in Russland eine Bande von Oligarchen das Land und seine Reichtümer hemmungslos ausplündern, Menschenrechte mit Füßen getreten werden, die Justiz sich die Urteile von der Staatführung diktieren lässt und kremlkritische Journalisten reihenweise ermordet werden oder verschwinden?
    ___________________________

    >> So, jetzt mal eine scharfe Kurve zu dem obigen Artikel. Ich habe hier gepostet, daß die neue kirgisische Präsidentin mit dem geschaßten verwandt ist.Fett schwimmt oben. Das Volk stellt immer wieder die winkenden Statisten oder das aktuelle Kanonenfutter. <<

    Zunächsteinmal ist festzustellen, dass Du zunächst in mehreren Beiträgen hier anfangs überhaupt keine Inhalte, sondern allein persönliche Attacken gepostet hast, die dann später zu Antiamerikanismen ausarteten. Eine scharfe Kurve fabrizierst allerdings jetzt dann auch nur Du. Deiner Linie bleibst du aber insofern treu, als dass Du Verwandtschaftsverhältnisse zu politischen Fakten machen möchtest. Was aber ist Deine Kernaussage? Es war doch wohl eingangs, dass die USA den Stützpunkt in Kirgistan in einer angedichteten imperialistischen Form nutzen würden, nein? Zumindest klingt es so:

    #38 Susi_Sorglos: Kirgisien liegt schön nah an China und auch nicht allzuweit von Iran entfernt. (…) Den Machthabern in den USA ist es schnurzpiepegal, was für Zustände in dem jeweiligen Land herrschen, Hauptsache, es gibt eine tolle Militärbasis und dies möglichst kostenlos.

    Du bisst in meinen Augen (und ich kann mich natürlich irren) völlig der Putin’schen Propaganda-Maschinerie erlegen und plapperst den Dünnsinn artig nach. Nochmals:

    Es gibt keinerlei US-Amerikanische Aggression oder eine etwaige gegen Russland gerichtete Einkreisungspolitik. Es finden im Kaukasus oder in Mittelasien auch keine Konfrontationen zwischen Russland und den USA statt. Wenn, dann sind sie im Kreml aus innenpolitischen Gründen konstruiert. … Die Logik dafür ist so simpel wie einfach verständlich: Viele Russen empfinden den Untergang der kommunistischen Sowjetunion als Niederlage für Russland. Um diesen irrationalen Minderwertigkeitskomplex politisch zu nutzen erfinden Putin und seine Kamarilla beständig Scheingefechte und Auseinandersetzungen mit dem Sieger des Kalten Krieges; nämlich den USA; bei denen sie in einem imaginären Kampf wie im Kalten Krieg beständig einen Achtungserfolg und Sieg nach dem anderen erreichen. Das ist auch ganz einfach zu bewerkstelligen: Man erfindet einen Gegner, den es militärisch nicht gibt, unterstellt ihm eine Aggression, die es nicht gibt, und bekämpft ihn dann in einem Kampf, den es nicht gibt. Gleichzeitig fördert man aber das alte in den Köpfen sitzende Feinbilderus der Sowjetunion; der Feind, der die Gemeinsamkeit zerstört hat. Und ja, nun will dieser stete Feind Russland einkreisen, zerstören und alle Babys Russlands lebendig auf den BBQ schmeißen. … In anderen Worten: Der böse Feind ist iperialistisch, gemein, fies und vertritt seine nationalen Interessen natürlich auch stets und immer auf Kosten anderer Völker. Er führt auch einzig und allein deswegen Kriege (z.B. für Öl). Aus diesen Gründen müsste dann das russische Volk sich bedroht fühlen und hinter seinen Rettern stehen, die den USA stets immer und überall siegreich gegenübertreten.

    Der Propagandazweck ist dermaßen leicht zu durchschauen, dass es mich immer wundert, warum auch im Westen Tausende auf diesen offensichtlichen Nonsens herein fallen und ihn dann sogar noch mit Verve als eigen Überzeigung herausposaunen. … Viele haben wohl in Deutschland gaaaaaaanz viel aus der nationalsozialistischen Zeit gelernt, nur offensichtlich nicht, worauf es ankommt.

  87. Was ist eigendlich so gut daran das jetzt anstatt einem Jugoslavien x Zwergstaaten und drei Gottesstaaten am Balkan sind wobei die Deutsche Luftwaffe dafür nicht bloß zwei Tank-LKW sondern ganz Belgrad bombardiert hat.
    Noch dazu wollen alle in die EU und dann sind die Grenzen wieder weg.

    Oder dreht sich alles nur um Drogen?
    http://balkanblog.org/

  88. #88 Capt.:
    >> Das waren halt noch Zeiten wo die Fürsten und der Adel das Heer in die Schlacht geführt haben…Politischer Auftragsmord ist immer leicht zu behaupten. Das wäre es wohl auch hier wenn Claudia was zustößt___ <<

    Ja, das waren noch Zeiten, … als die Protagonisten wenigstens sich nicht in Alkohol geschwängerten Selbstverliebtheiten verloren, sondern die innerliche Disziplin hatten, zumindest prinzipiell inhaltlich bei der Sache zu bleiben.

    Das scheint verloren; Schwadroneuren gehört hier, heute und in diesem Land das Feld. Ob sie sich dann auch auf dem Schlachtfeld bewähren, wage ich dann doch aber mal zu bezweifeln: Sind es aber deswegen Maulhelden? … Nein, um Gotters Willen! Es sind lediglich degenerierte, fettleibige Wohlstandsbälger, die zwar nicht rückwärts gehen können oder gar irgendetwas auf Latein verstehen, aber dumme Sprüche von Integration oder Chancengleichheit statt Elitebildung ebenso eingehämmert bekommen haben, wie das man sich doch bloß nicht physisch wehren darf und Militär und Waffen ganz doll böse sind.

    Ja, das waren noch Zeiten, als man ein Heer gegen einen Feind zu Felde führen konnte!

  89. #98 Capt

    >>..Oder dreht sich alles nur um Drogen?..<<

    Afghanistan war der zweite Staat nach den USA der das Kosovo anerkannt hat. Darauf folgte als Nummer 8 Kolumbien.

  90. #100 obigos:
    >> Afghanistan war der zweite Staat nach den USA der das Kosovo anerkannt hat. Darauf folgte als Nummer 8 Kolumbien. <<

    Eine glatte Lüge! Das Taliban-Regime hat sich zum Kosovo NIE geäußert. Die Regierung Kolumbiens war erstens nicht die Achte, die den Kosovo anerkannte und hatte zweitens mit Drogenanbau im eigenen Lande damals nichts zu tun. Im Gegenteil: Mit Hilfe der USA war man im Krieg mit den Narcos.

    Es ist unglaublich, dass im Informationszeitalter solche plumpen Propagandalügen à la Goebbels immer noch Verbreitung finden. Die Nachbeter dieser Possen sind entweder bewusste Lügner oder bemitleidenswerte Idioten, die in einer Welt geistigen Halbdunkels ihr Dasein fristen.

  91. #98 Capt.:
    >> Was ist eigendlich so gut daran das jetzt anstatt einem Jugoslavien x Zwergstaaten und drei Gottesstaaten am Balkan sind wobei die Deutsche Luftwaffe dafür nicht bloß zwei Tank-LKW sondern ganz Belgrad bombardiert hat. <<

    So so, die deutsche Luftwaffe hätte also das arme unschuldige Belgrad bombardiert und dazu noch zwei harmlose Tanklastzüge in Afghanistan? … Ich kann diese antiwestliche, rassistischen und panslawistischen Märchenstunden echt nicht mehr ertragen! Wo leben wir hier eigentlich? In einem komplett irrationalem Stall voller halbseniler Putinanbeter? Solches geistig minderbemitteltes Geschreibsel widert mich nur noch an!

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