SozialismusDie Aussage, dass Barack Obama ein Sozialist sei, wurde zum Markenzeichen der Präsidentschaftskampagne 2008. Sein Gegner, John McCain, benutzte Obamas eigene improvisierten Worte zu einem Klempner aus Ohio als Beweisstück A: „Wenn du den Wohlstand umverteilst“, sagte Obama, „ist dies für alle gut.“ Dies, beanstandete McCain, höre sich „sehr nach Sozialismus“ an, wie auch Obamas Vorschläge, Steuern bei Reichen und Großverdienern zu erhöhen, für den expliziten Zweck, sich mit diesem umverteilten Geld um die Unter- und Mittelklasse zu kümmern.

(Übersetzung aus dem Englischen von „die Realität“ / Originalartikel: „What Kind of Socialist Is Barack Obama“ von Jonah Goldberg).

Die Republikaner glaubten 2008 mit dieser Argumentationslinie auf eine rhetorische Hauptader gestoßen zu sein, doch ihre Anstrengungen aus Obamas vermeintlichem Sozialismus Profit zu schlagen, stellten sich als wenig bewegend, wenn nicht gänzlich komisch heraus. Das Nationale Komitee der Republikanischen Partei zog zwar sogar eine formelle Resolution darüber in Betracht, ob die Demokratische Partei ihren Namen in „Demokratische Sozialisten Partei“ der Vereinigten Staaten ändern sollte. Der Stunt wurde jedoch zugunsten einer Kompromiss-Sprache die lamentierte, die Demokraten würden „Richtung Sozialismus marschieren“, beiseite gelegt.

Vierzehn Monate in seiner Präsidentschaft gelang es Obama im März 2010, im Kongress eine teilweise staatliche Übernahme des Gesundheitssystems durchzudrücken. Diese legislative Leistung folgte Obamas Entscheidung ein Jahr vorher, ohne die Zustimmung des Kongresses, zwei der drei großen Automobilkonzerne zu verstaatlichen. In den Monaten dazwischen auferlegte er auch spezifische Höchstgrenzen auf Löhne von Angestellten derjenigen Banken, welche staatliche Rettungsaktions-Gelder erhalten hatten – die erste staatliche Lohnkontrolle seit einem unglücklichen Experiment von Richard Nixon 1971. Auch machte Obama die Staatsregierung zum direkten Versorger von Studentenkrediten, und tat dies indem er diese signifikante Änderung amerikanischer Politik in die größere Gesundheitsvorsorge-Vorlage packte. In einer Pressekonferenz im September 2009, deutete Obama an, dass ein staatlich finanziertes Gesundheitssystem helfen könnte, „gewisse allgemeine Ausgaben verhindern zu helfen, welche bei privaten Unternehmen durch Profite und administrative Kosten aufgegessen werden“ – und hat damit fälschlicherweise die Handlung Gewinne zu erwirtschaften, der fundamentale Eckstein des Kapitalismus selbst, mit der Generierung von unnötigen Ausgaben verwechselt.

Nach seinem bisherigen Verhalten und der Rhetorik als Präsident haben wir allen Grund zur Wiedereröffnung der Frage von 2008: Ganz einfach, welcher Art von Sozialist ist Barak Obama?

Nun, wenn Konservative es wagen, zaghaft oder anders darauf hinzudeuten, dass Obama und seine Partei in der Hörigkeit einer Variante des Sozialismus sein könnten, werden sie dafür verspottet. Nach dem Erfolg bei der Gesundheitsvorsorge zum Beispiel, machte sich ein Salon-Artikel über die Konservativen lustig, weil diese der Ansicht sind, die Amerikaner würden jetzt unter „dem bolschewistischen Absatz„ leben. Als der RNC (Republikanisches Nationalkomitee) seine Resolution 2008 debattierte, antwortete Robert Schlesinger, Redaktor bei U.S. News & World Report: „Was wirklich zugleich lustig und beängstigend von alle dem ist, ist wie ernst die Rand-Nüsse der GOP (Grand Old Party) das alles nehmen.“

Gleichzeitig verhöhnte Jon Meacham, Redaktor bei Newsweek, in einem Mai 2009 Interview die Kritiker des Präsidenten für das in Betracht ziehen der Möglichkeut, dass Obama ein „Krypto-Sozialist“ sein könnte. In einer solchen Betrachtung ist Sozialismus hoch entwickelt, hoch technisch, und ein historisch präzises Phänomen, das nichts mit der Politik oder den heutigen Ideen zu tun hat; Konservative, die den Begriff beschwören, um Obamas Politik und Ideen zu beschreiben, sollen daher bestenfalls verrückt unpräzise und schlimmstenfalls absichtlich hetzerisch sein. Und doch, wenn Liberale selbst Sozialismus diskutieren und seine Beziehung zu Obama, scheint sich die Definition des Begriffs „Sozialist“ ziemlich rasch zu entschärfen. Gerade einmal vier Monate vor Mechams Verspottung der Konservativen, war er Mitverfasser einer Titelstory für sein Magazin mit dem Titel „Wir sind nun alle Sozialisten“, in dem er und Newsweeks Evan Thomas (Enkel des sechsmaligen sozialistischen Präsidentschaftskandidaten Norman Thomas) argumentierten, dass das Anwachsen der Regierung uns wie ein „europäisches“, id est (das heißt) sozialistisches, Land macht. Gleichzeitig treibt eine Menge links-liberaler Schreiber, die prominentesten darunter E.J. Dionne und Harold Meyerson der Washington Post, die Idee, dass der neue Präsident in eine neue Zeit der „sozialen Demokratie“ führt. Der links-radikale Blogger Aktivist Matthew Yglesias spricht entlang der Auffassung des Obama Weißen Hauses, dass es etwas Schreckliches ist, eine Krise zu verschwenden und hängt an, dass der Wallstreet Zusammenbruch eine „reale Möglichkeit“ für „massiven Sozialismus“ geboten hat.

Sein April 2009 Essay das in Foreign Policy publiziert wurde, nannte John Judis bescheiden „Vorausahnung“, eine Prognose, die er bereits Mitte der 1990er Jahre gemacht hatte: „Sobald die schäbigen Erinnerungen an den sowjetischen Kommunismus zur Ruhe gelegt wurden und die Begeisterung der Anti-Regierungs-Hysterie abgeschwächt ist“, schrieb er an einem Symposium im American Enterprise (AEI), „werden Politiker und Intellektuelle des nächsten Jahrhunderts sich ein weiteres Mal öffentlich auf das Vermächtnis des Sozialismus beziehen.“ Eine solche Rehabilitation schreibt Judis in seinem Foreign Policy Stück, dem Zeitalter von Obama zu: „Sozialismus, einst von der anständigen Konversation verbannt, hat ein überraschendes Comeback gemacht.“ Für Judis ist der heute wieder aufgetauchte Sozialismus nicht die totalitäre Variante, wie wir sie mit der Sowjetunion oder Kuba assoziieren, sondern vergleichbar mit dem von „skandinavischen Ländern, wie auch Österreichs, Belgiens, Kanadas, Frankreichs, Deutschlands und den Niederlanden, deren Wirtschaften durch sozialistische Agitation geformt wurden.“ Dies ist eine „andere Form des Sozialismus – man könnte es liberaler Sozialismus nennen“, erklärt Judis, und dieser hat „eine Menge zu bieten.“

Diesen Ideen wurde im April 2009 durch eine Rasmussen-Meinungsumfrage weiteres empirisches Gewicht verliehen als sie ergab, dass „nur 53 Prozent amerikanischer Erwachsenen glauben, dass der Kapitalismus besser als der Sozialismus sei“. Von den verbleibenden 47 Prozent, zogen 20 Prozent den Sozialismus dem Kapitalismus vor, während 27 Prozent unsicher waren. Währenddessen Erwachsene „unter 30 im Wesentlichen genauso geteilter Meinung sind: 37 Prozent bevorzugen den Kapitalismus, 33 Prozent den Sozialismus und 30 Prozent sind unentschlossen.“ Yglesias argumentierte, dass die Daten „grundlegend das Faktum reflektieren, dass ‚Sozialismus‘ eine gute Marke ist. Die ganze Idee ist, dass wir die Gesellschaft anstatt das Kapital oder das Geld an erste Stelle setzten. Das klingt gut!“

Harold Meyerson, der sich eigentlich selbst als Sozialist bezeichnet, wollte beides. In einer Washington Post Kolumne vom 4. März 2009, argumentierte er, dass jeder der Obama einen Sozialisten nennt, nicht wisse was er sage: „Verlassen Sie sich auf einen demokratischen Sozialisten: der amerikanische laissez-faire Kapitalismus wird demnächst nicht vom Sozialismus, als vielmehr von einem besser regulierten, realisierbareren Kapitalismus verdrängt. Und der Grund dafür ist nicht, dass das Unterholz voller geheimer Sozialisten ist, die sich auch jetzt nicht in die Öffentlichkeit wagen.“

Nachdem jedoch ein Monat später die Rasmussen Zahlen heraus kamen, änderte Meyerson seine Stimmung. In einer Kolumne mit dem Titel „Rush errichtet eine Revolution“, argumentierte er, dass konservative Versuche Obama als Sozialisten zu dämonisieren, zurückgefeuert hätten und Amerikaner, besonders junge Amerikaner, dahin führten die Marke gutzuheißen. „Rush [Limbaugh] und seine Jungs tun das, was Gene Debs und seine Kameraden niemals wirklich konnten“, schreibt Meyerson. „Im Tandem mit der Wall Street, errichten sie Sozialismus in Amerika.“ Außerdem definiert es nun Obamas Variante des Sozialismus, wo ein „regulierter, realisierbareren Kapitalismus“ zuerst den Obamaismus vom Sozialismus unterschied. „Heute,“ beobachtet Meyerson, „verfechten eigentlich die Sozialisten und sozialdemokratischen Parteien der Welt eine sozialere Form des Kapitalismus, mit strikteren Regulationen beim Kapital, mehr Macht für die Arbeiter und einen ausgedehnten Öffentlichkeitssektor, der das tut, was der Privatsektor nicht kann (wie das zur Verfügung stellen des Zugangs zur Gesundheitsvorsorge).“

Sicherlich, wenn Fans von Präsident Obamas Programm sich frei fühlen dies sozialistisch zu nennen, haben Kritiker vielleicht auch die Erlaubnis dies zu tun.

Ist es jedoch korrekt, was die Objektivität betrifft, Obamas Agenda „sozialistisch“ zu nennen? Das hängt davon ab, was man mit Sozialismus meint. Der Begriff hat so viele Assoziationen und wurde dazu verwendet so viele abweichende politische und ökonomische Ansätze zu beschreiben, dass die einzige Bedeutung, welche bestimmt einen Konsens zu gewinnen vermag, die folgende ist – ein Geltendmachen von Etatismus angewendet auf die größere Sache von „Gleichheit“, gewöhnlich durch eine redistributive Wirtschaftspolitik welche eine Neigung in Richtung einer intrusiven und tyrannischen Rolle in den Mechanismen des Privatsektors beinhaltet. Man könnte auch noch einen anderen Maßstab anwenden: Eine Ambivalenz – sogar Antipathie – für Demokratie, wenn sich denn Demokratie als unbequem erweist. Mit diesem Verständnis als vagen Leitfaden ist die Antwort sicherlich: Ja, Obamas Vorhaben ist im weitesten Sinne sozialistisch. Die Obama Administration mag die Beschlagnahmung der Mittel von Automobilproduktionen oder das Geltendmachen der geschäftsleitenden Kontrolle über die Wall Street nicht geplant haben. Als man sich jedoch einer Entscheidung gegenüber sah, tat man beides. Obama hat explizit eine Auferlegung massiver Restrukturierung eines Sechstels der U.S. Wirtschaft durch die Verwendung eines staatlichen Befehls geplant – und er beginnt präzise dies zu tun.

Obama hat sich selbst, bei mehreren Gelegenheiten, innerhalb der intellektuell und politisch progressiven Tradition angesiedelt, die zurück auf Theodore Roosevelt geht und bei Franklin Roosevelt weiterläuft. Mit ein paar Ausnahmen, war die progressiv politische Agenda immer das Streiten für schrittweise Reformen, nicht umgehend transformative Veränderungen – jedoch Reformen die immer die Größe, Reichweite und Autorität des Staates erweiterten. Dieser Ansatz hat mehrere Vorteile. Für Anfänger ist es taktisch realistischer. Bei einer Konzentration auf den Begriff Reform anstatt Revolution können Progressive dahin arbeiten, sowohl Ideologen der Linken als auch Gemäßigte anzuziehen. Dies erlaubt Moderaten, sich durch ihre eigene Rhetorik über die Vorzüge einer spezifischen Reform als in sich geschlossenes Ende selbst zu verführen. Währenddessen verstehen anspruchsvollere Ideologen, dass sie eine Kamelnasenstrategie unterstützen. In einem Moment der Unvorsichtigkeit während der Gesundheitsreformdebatte 2009, gestand der Abgeordnete Barney Frank, dass er die „öffentliche Option“, das angeblich limitierte Programm, welches der föderativen Regierung eine direkte Rolle als Versicherer im Wettbewerb mit den Privatversicherern gegeben hätte, lediglich als Wegstelle hin zu einem Single-Payer System (ein einzelner Versicherungspool für eine ganze Bevölkerung), in welchem die Regierung der einzige Anbieter von Gesundheitsvorsorge ist, sehe. In seiner Ansprache im September 2009 zur Gemeinschafts-Session an den Kongress bezüglich Gesundheitsvorsorge bestand Präsident Obama darauf, „Ich bin nicht der erste Präsident, der sich dieser Sache annimmt, doch ich bin entschlossen, der Letzte zu sein.“ Sechs Monate später, als er die Gesundheitsvorsorge-Vorlage bekam die er wollte, bestand er darauf, dass dies erst ein „kritischer erster Schritt“ bei der Überholung des Systems gewesen sei. Arthur Schlesinger Jr. war einer der wenigen sich selbst bezeichnenden Moderaten, der beides verstand, die Taktik als auch diese dann zu unterstützen. „Es gibt anscheinend keine anhaftende Schwierigkeit“, schrieb Schlesinger 1947 „für das allmähliche Vorrücken des Sozialismus in den Vereinigten Staaten durch eine Serie von New Deals (ein Bündel von Wirtschafts- und Sozialreformen).“

Diese Aussicht Verfolgte den großen Ökonomen und Philosophen der Freiheit Friedrich von Hayek. Es gibt wenig Aussicht darauf, schrieb Hayek, dass Amerika oder westliche Demokratien sich absichtlich dem verschreiben, was er den „heißen Sozialismus“ der Sowjets nannte. „Und obwohl der heiße Sozialismus sehr wahrscheinlich ein Ding der Vergangenheit ist“, schrieb er in einem Vorwort einer 1956er Ausgabe seines Meisterstücks, The Road to Serfdorm: „sind einige seiner Konzeptionen viel zu tief in die ganze Struktur heutiger Gedanken eingedrungen, um damit Selbstgefälligkeit zu rechtfertigen. Wenn jetzt ein paar Menschen in der westlichen Welt die Gesellschaft gemäß einer ideellen Vorlage von Grund auf neu erschaffen wollen, glauben viele immer noch an Maßnahmen, die zwar nicht dazu erschaffen wurden, die Wirtschaft komplett zu remodellieren, in ihrem aggregierten Effekt allerdings sehr gut möglich. unabsichtlich dieses Resultat produzieren.“

Den nicht-heißen Sozialismus beschrieb Hayek mit dem, was oft mit dem Namen „soziale Demokratie“ daher kommt, jedoch am besten als amerikanische Variante des Fabianismus (fabianischer Sozialismus), die britische spät-viktorianisch sozialistische Tendenz, verstanden wird. „Es wird niemals ein Moment kommen, indem wir sagen können ‚jetzt ist Sozialismus errichtet‘“, erklärt Sidney Webb, Britanniens führender Fabianist von 1887. Der Fehler des Fabianismus und der Grund dafür, dass es niemals eine Massenbewegung auf der linken Seite wurde, war, dass der revolutionäre Appetit niemals durch seinen schrittweisen Ansatz gesättigt werden kann. Die politische Tugend des Fabianismus ist, dass der „Sozialismus“ immer direkt um die Ecke war und niemals vollständig implementiert wurde. Deshalb konnte er niemals für die etatistische Politik, welche bereits erlassen worden ist, beschuldigt werden. Die Heilung ist immer noch mehr schrittweise eingeführter Sozialismus. Und die Krankheit ist stets, jetzt und für immer der laissez-faire Kapitalismus. Deswegen wird Geroge W. Bushs Amtszeit routinemäßig von den Demokraten als eine Periode uneingeschränkten Kapitalismus und „Marktfundamentalismus“ beschrieben, selbst als sich die Größe und Reichweite der Regierung unter der Ära Bush massiv auseitete, die Unternehmenssteuern hoch blieben und die Wall Street mehr, nicht weniger, reguliert wurde.

Früh im 20sten Jahrhundert verfasste Webb die Satzung Claus IV der Labour Party in Großbritannien, welche ihre ultimativen Absichten folgendermaßen beschrieb:

„Um für die Handwerks- und Verstandes-Angestellten all die Früchte ihrer Industrie zu sichern und die vernünftigste Verteilung derselben was auf Basis des gemeinsamen Eigentumsrecht in Produktion, Verteilung und Austausch, und das beste erhältliche System populärer Administration und Kontrolle jeder Industrie oder Dienstleistung zu erreichen ist.“

Claus IV war für britische Sozis „heilige Satzung“, um eine Phrase von Joshua Muravchiks wegweisender Geschichte des Sozialismus, Heavon on Earth, auszuborgen. Der ehemalige Premierminister Harold Wilson verglich das Ergänzen von Claus IV mit dem Abschaffen des Buches Genesis in der Bibel. In den späten 1990ern jedoch, drückte Tony Blair, Vorsitzender der christlichen Sozialisten-Bewegung in Britannien, erfolgreich eine Revision dieses heiligen Schriftstücks durch. Seine neue Version las sich zum Teil wie folgt:

Die Labor Partei ist eine demokratisch sozialistische Partei. Sie glaubt, dass wir durch die Kraft unserer gemeinsamen Anstrengungen mehr erreichen, als wir alleine erreichen können, daher müssen wir für jeden von uns die Mittel erschaffen, die es uns ermöglichen, unsere wahren Potentiale zu realisieren und für uns alle eine Gemeinschaft, in der Macht, Wohlstand und Möglichkeiten in den Händen der Vielen, nicht der Wenigen liegt.

Blairs Revision von Clause IV brachte viele Denunziationen hervor. Ein Leiter der Kumpelgewerktschaft (Bergarbeiter) sagte, die Veränderungen laufen darauf hinaus, die Zehn Gebote zu zerreißen. Obwohl er von der rechten Seite der Labour Party bejubelt wurde, reklamierte Roy Hattersley, ehemaliger Parteivorsitzender, dass Blair das „in Stein gemeißelte Prinzip“ von der „Umverteilung von Macht und Wohlstand“ aufgab. Doch Blair blieb bei seinen Waffen. Er argumentierte, dass während er die Doktrin „Sozialismus“ ablehnte, er weiterhin dem was, er „Sozial-Ismus“ nannte, verpflichtet sei.

Blairs Haarspalterei kam an eine wichtige Unterscheidung. Sozialismus, so ausufernd und unvollständig er auch sein mag, ist immer noch eine Doktrin. „Sozial-Ismus“ ist etwas anderes. Es ist eine Orientierung, eine Möglichkeit über Politik und Regierung nachzudenken – in Richtung Regierungskontrolle orientiert, diesem jedoch nicht monoman verpflichtet, das Ein und Alles zu sein. Sozial-Ismus handelt von dem, was Aktivisten „soziale Gerechtigkeit“ nennen, die immer „Progressiv“ und gleichmacherisch jedoch nicht unveränderlich etatistisch ist. Im praktischen Ansatz funktioniert „Sozial-Ismus“ von der Annahme her, dass wohlgesinnte Führer und Planer sowohl clever genug als auch moralisch verpflichtet sind, in Obamas Worten, für die Besserung der ganzen Gesellschaft generell und den unterprivilegierten im Besonderen, den „Wohlstand umzuverteilen“.

In einer viel wichtigeren Ebene jedoch, ist „Sozial-Ismus“ ein fundamentalistisch religiöser Impuls, eine utopische Sehnsucht nach der Kreation einer perfekten Gesellschaft, die von den natürlichen Kompromissen des sterblichen Lebens losgelöst ist. Was Blairs doktrinäre Revision anerkennt, ist, dass das öffentlichs Eigentumsrecht an den Mitteln der Produktion – das zentrale ökonomische Prinzip des Sozialismus – nicht zwingend ist, solange private Interessen und Privatunternehmen gezwungen werden können, der vorbestimmten Straße nach Utopia zu folgen.

***

Wie oben bereits erwähnt ist eine der Schlüsselprinzipien der Liberalen, um Anschuldigungen des Sozialismus abzuwehren und jene zu diskreditieren, welche die Beschuldigung machen, den Marxismus mit Sozialismus gleichzusetzen und dann darauf zu bestehen (oft korrekterweise), dass Liberale keine Marxisten sind. Jeder der sagt, Liberale seien Sozialisten, sei ein Trottel oder ein parteiischer Ideologe. Der Sozialismus ging jedoch dem Marxismus voraus und der Sozialismus hat den Marxismus überlebt, zum Teil weil der Marxismus für beinahe ein Jahrhundert einem Test in der echten Welt ausgesetzt wurde und in epischem Ausmaß fehlschlug. Sowjetische Revolutionäre nahmen nicht am fabianistischen Herantasten an den Sozialismus teil; sie hatten ihr Land und ihr Reich als auch ihre weltweite Bewegung, und ihr Willen wütete ohne Opposition.

Der Beitrag den der Marxismus zum Sozialismus leistete, aus dem er hervor ging, war das Anbieten eines pseudo-wissenschaftlichen Glanzes für die schlecht definierten Verlangen und Impulse und für diejenigen, welche den Aufstieg des kapitalistischen Systems und der wachsenden Mittelklasse zu deren Geburt es verhalf, verachteten. Weil der Marxismus für so lange als wirtschaftliche Theorie ernst genommen wurde, gab es dem Sozialismus einen empirischen Edelrost, der ihm sonst fehlen würde. Doch in seinem Kern, bleibt der Sozialismus eine Rationalisierung für ein fundamentales Stammes- und vormodernes Verständnis der Ökonomie.

Tatsächlich waren die wirtschaftlichen Aspekte des Sozialismus an und für sich ein nachträglicher Einfall. Die Französische Revolution war die Geburtsstätte des Sozialismus, doch die ungerechte Verteilung ökonomischer Ressourcen war damals nicht ihre unmittelbare Sorge. „Während 1776 das zentrale Anliegen der Amerikaner die politische Legitimität war“, schreibt Muravchik, „war es für die Franzosen 1789 der soziale Status.“ Das Umstoßen der Privilegien der Aristokratie trieb die französische Suche nach Égalité an. Zu diesem Zweck verfochten die französischen Revolutionäre eigentlich den Imperativ von Privateigentum für alle Bürger. Sogar die Verfassung von 1793, die Muravchik „die formale Expression von der extremsten Phase der Revolution“ nennt, erachtete den Privatbesitz als sakrosankt.

Es war der revolutionäre Unruhestifter Francois-Noël Babeuf, der 1794 zum ersten Mal behauptete, dass wahre Gleichheit ohne Abschaffung des Privatbesitzes unmöglich sei. Er vertrat die Auffassung, dass Verfolgung von privatem Vermögen lediglich die Mittel seien, um eine Aristokratie mit einer anderen zu ersetzen. Das wahre verheißene Land erfordere das Abschaffen solcher Unterscheidungen, egal ob geerbt oder erarbeitet. Babeufs „Verschwörung von Gleichen“ – ein Vorläufer von Lenins revolutionärer Avantgarde – wollte „von jedem Individuum die Hoffnung entfernen, jemals reicher zu werden, oder mächtiger, oder für seine Intelligenz angesehen.“ Das Ziel, gemäß dem Manifest der Gleichen, war das „Verschwinden von Grenzsteinen, Hecken, Mauern, Türschlössern, Meinungsverschiedenheiten, Prozessen, Diebstahl, Morden, aller Kriminalität, Gerichten, Gefängnissen, Galgen, Strafen, Neid, Eifersucht, Instabilität, Stolz, Täuschung, Falschheit, kurz, alle Laster.“ Um die Leere zu füllen „würde das große Prinzip der Gleichheit, oder universeller Brüderlichkeit zur einzigen Religion der Völker werden.“ Sag was du willst über eine solche Absicht, sie ist jedenfalls nicht auf empirische Wirtschaftstheorie fokussiert.

Tatsächlich haben nur wenige erfolgreiche sozialistische Propagandisten sich dazu bequemt auf den empirischen Gesichtspunkt des Sozialismus einzugehen. Viel eher sprachen seine Prediger, wenn sie versuchten den Sozialismus als Politik oder Bewegung zu verkaufen, viel über „soziale Gerechtigkeit“, „humanitäre Politik“, „Fairness“ und „Gleichheit“. Zusammengefasst, Sozialismus – ob marxistisch, fabianistisch, nationalistisch, progressiv – ist lediglich eine von vielen pseudo-empirischen Rationalisierungen von tieferliegenden psychologischen Impulsen des Blair „Sozial-Ismus“. Der wahre Rechtfertigungsgrund für Sozialismus lässt sich nicht im BIP (Bruttoinlandprodukt) oder Arbeitszahlen finden, jedoch im Versprechen aus der Geschichte heraus in eine bessere Gesellschaft zu springen, wo wir uns alle als Mitglieder derselben Familie lieben und respektieren.

Der Geist dieses „Sozial-Ismus“ nimmt dabei unterschiedliche Formen an, zugleich gutartig wie auch bösartig, in unterschiedlichen Zeitrechnungen. Als Gott im 19. Jahrhundert „starb“, nahm „Sozial-Ismus“ die Form einer materialistischer Szientismus an (daher die Beobachtung des Philosophen Eric Voeglin, dass unter dem Marxismus „Christus der Erlöser durch die Dampfmaschine als die Verheißung des kommenden Königreichs ersetzt wird“). Es ist wertvoll, sich in Erinnerung zu rufen, dass sowohl Marx als auch Engels über ihren Atheismus zum Sozialismus kamen, nicht umgekehrt. Im Amerika des 20. Jahrhunderts jedoch, manifestierte sich „Sozial-Ismus“ am stärksten als christlicher Progressivismus. In Europa trieb „Sozial-Ismus“ tausende von doktrinären Splittergruppen an. Auch das wohl das erfolgreichste und lobenswerteste „lebende Experiment“ mit dem Sozialismus, die israelischen Kibbutz-Bewegungen, kann kaum als ökonomisches Phänomen verstanden werden.

Das Versprechen und der Zweck des „Sozial-Ismus“ werden am besten ersichtlich in der Weltsicht der Umweltaktivisten. Es ist kaum eine neue Erkenntnis, dass viel von der Umweltbewegung ein Trojanisches Pferd für sozialistische Annahmen und Ambitionen (die Briten lieben es ihre Umweltaktivisten „Wassermelonen“ zu nennen – außen grün, und innen rot). Vor drei Dekaden erkannte Robert Nisbet, dass die Umweltschutzbewegung scharf darauf war „die dritte Erlösungsbewegung in der Geschichte des Westens zu werden, die erste war das Christentum, die zweite der moderne Sozialismus“. Die westliche Gesellschaft, schrieb Nisbet, bewegte sich vom „Evangelium kapitalistischer Effizienz hin zum Evangelium des Utopismus.“ Man muss nicht tief in die Literatur des „stationären Zustandes“ oder der CO2-freien Wirtschaft hinein waten um die Weisheit von Nisbets Voraussage zu sehen.

Obama ist kein Marxist. Damit verliert man einen Punkt an jemanden, der gerne die Schuldenlast des Präsidenten für die Ideen des späten radikalen Saul Alinsky, der selbst auch kein Marxist war, hervorheben möchte. Vielmehr war Alinsky ein radikaler Linker und Unterstützer des „Sozial-Ismus“ bevor ihn Tony Blair anführte. Er glaubte, dass alle Institutionen, ja selbst das ganze System, im Namen der sozialen Gerechtigkeit auf die Bedürfnisse der Unterprivilegierten und die Geknechteten gebogen werden müsse. Biegen, nicht zerbrechen. Genauso wie die Progressiven und unterschiedlichen Marxisten, war Alinsky ein Verfechter des radikalen Pragmatismus, der diejenigen Werkzeuge benutzte, die zur Verfügung standen um die bestehende Ordnung zu verändern. Dies war der Kern von dem was die New York Times, in einer bemerkenswerten Analyse von 1913 über die Betrachtung von Theodore Roosevelts Ideen die seine Kampagne für die dritten Amtszeit als Präsident beinhalteten, T.R.‘s „Super-Sozialismus“ nannte: „Es ist nicht der marxistische Sozialismus. Vieles von dem was Karl Marx lehrte wird von den heutigen Sozialisten abgelehnt. Herr Roosevelt erreicht die Umverteilung des Wohlstands inmitten eines viel einfacheren und bequemeren Wegs“ – indem die Reichen ausgequetscht und die großen Unternehmen im Staat zusammengezogen werden. „Man hat all die Einfachheit des Diebstahls und viel von seiner Unverschämtheit“ behauptete die Times. „Die angewendeten Hilfsmittel sind bewundernswert angepasst an die Endbegehren, und wenn dieses System überall zum Laufen gebracht werden kann, wird es für immer weiter gehen.“

Präsident Obamas Gesundheitsvorsorgeplan ist ein makelloses Beispiel dieses Ansatzes. Er ist ausführlich Protokolliert wo er sagt, dass er ein Single-Payer Systems bevorzugen würde, wenn man denn eines von Grund auf entwerfen könnte. Da er jedoch innerhalb der Einschränkungen des existierenden System arbeiten muss, hat er uns stattdessen ObamaCare gegeben – welches, noch einmal, jetzt nur einer „kritischer erster Schritt“ ist. Es benutzt Versicherungsunternehmen als Regierungseinheiten ähnlich öffentlicher Versorgungsbetriebe um eine, jetzt obligatorische, (Staats-) Dienstleistung zur Verfügung zu stellen. Die Versicherungsunternehmen werden nominal staatlich verordnete Profite zusätzlich zu staatliche verordneten „Gebühren“ und „Prämien“ machen (die Anführungszeichen sind nötig da die Raten von der Regierung gesetzt werden und vom Internal Revenue Service [IRS] geltend gemacht werden).

Obama spottet zum größten Teil immer noch über die Suggestion, dass er ein Sozialist ist, um damit seine Gegner zu delegitimieren. Während seiner Ansprache an die Republikaner des Repräsentantenhauses vor deren Rückzug im Dezember 2009, machte sich Obama über die Republikaner und ihr Verhalten lustig, so als ob sein Gesundheitsvorsorge-Programm eine Art „bolschewistische Verschwörung“ sei. Als Antwort auf die überparteilichen „Tea Parties“, die als Opposition zur Expansion der Regierung organisiert wurden, assoziierte Obama diejenigen welche seine Politik als sozialistisch beschreiben explizit mit den „Geburts-„ Verschwörungstheoretikern, welche törichterweise glauben, dass er eigentlich ausserhalb der Vereinigten Staaten geboren sei: „Es gibt einige Leute, die sich nicht sicher sind, ob ich in den Vereinigten Staaten geboren bin, ob ich Sozialist bin, richtig?“

Er reserviert für sich selbst den Deckmantel des Technokraten, uneigennützig, pragmatisch, durch die Fehler seines Vorgängers und des freien Marktes dazu gedrängt die Macht der Regierung zu gebrauchen. Er ist nicht an einer Ideologie interessiert, er ist an dem interessiert „das funktioniert“, und das für die größtmögliche Zahl von Amerikanern (er hat oft gesagt, dass sein führendes Verständnis über die Rolle des Staates die Vorstellung ist, dass wir alle unsere brothers’keepers [Wächter des Bruders] sind). Tatsächlich geht Obama weiter und spielt darauf an, dass grundsätzliche Meinungsverschiedenheiten mit seinen Vorhaben „ideologisch“ seine und daher illegitim. Während einer Rede am Abend seiner Inauguration, erklärte er das „was von Nöten ist, ist eine neue Unabhängigkeitserklärung, nicht nur in unserer Nation, sondern auch in unseren Leben – von Ideologie und kleinlichem Denken, Vorurteilen und Engstirnigkeit.“ In anderen Worten, um einen Satz von Lionel Trilling auszuleihen, Ideologie ist eine irritierbare mentale Geste.

Das Dementieren, dass man ein Ideologe ist, ist nicht das gleiche wie das darauf hinweisen. Und ganz sicher ist Obamas Beharrlichkeit, dass Ideologie etwas ist, an dem nur seine Kritiker leiden, keine Verteidigung gegen die stapelweisen Beweise seiner Handlungen. Der „pragmatische“ Obama ist nur an dem interessiert „das funktioniert“ solange das das „was funktioniert“ eine signifikant expandierte Rolle für die Regierung beinhaltet. In diesem Sinne ist Obama ein Praktiker des dritten Weges, des Regierungsansatzes, am erfolgreichsten von Blair herausposaunt, der behauptete, er habe einen „dritten Weg“ gefunden, der die falschen Prämissen von links und rechts zurückweist und dadurch einen „schlaueren“ Ansatz für anwachsende Staatlichkeit lokalisiert. Die kraftvolle Wirkung dieser Idee liegt im Faktum, dass es danach klingt als ob seine Anhänger ideologische Dogmen verbannt haben und weit über diese „falschen Entscheidungen“ gelangt sind. Auf diese Weise kann ein Führer sowohl Gesundheitsvorsorge für 32 Millionen Menschen anbieten und Geld sparen, oder, wie es Obama beliebt zu sagen, „die Kostenkurve runterbiegen.“ Indem Obama jedoch nicht auswählt, wählt er aus. Er wählt den Pfad der staatlichen Kontrolle, was wiederum das ist, was der dritte Weg zwangsläufig tut und beabsichtigt zu tun.

Doch die Frage bleibt bestehen, wie nennen wir Obamas „Sozial-Ismus“? John Judis Formulierung – „liberaler Sozialismus“ – ist perfekt dienlich, und genau so ist „soziale Demokratie“ oder, für diese Sache, einfach „Progressivismus.“. Mein eigener, vielleicht zu verspielter, Vorschlag wäre Neosozialismus.

Der Begriff Neokonservatismus wurde – mit feindseliger Absicht – einer Gruppe von mannigfaltigen Denkern zugeschrieben, die zur Überzeugung erwuchsen, dass die unendlichen Ambitionen der Großen Gesellschaft utopisch waren und, ultimativ, kontraproduktiv, sogar gefährlich. Zuerst hießen wenige Neokonservative die Zuschreibung willkommen (sogar erst viel später, 1979, behauptete Irving Kristol, er sei der Einzige, der diesen Begriff akzeptiere, „vielleicht weil ich Irving genannt wurde, bin ich relativ gleichgültig gegenüber Tauflaunen“). Als jedoch der Neokonservatismus über die Zeit heranreifte, wurde es ein klarer Ansatz für die Innlandpolitik, einer der danach strebte sich den Staatsexzessen anzunehmen während konservative Ziele innerhalb des Wohlfahrtstaates verfolgt wurden.

In vielerlei Hinsicht, ist Barak Obamas Neo-Sozialismus das Spiegelbild des Neokonservatismus. Offen verpflichtet die Reagan Ära zu beenden, ist Obama ein fester Gläubiger der Macht des Staates, dessen Reichweite zu erweitern und viel tiefer in die Gesellschaft eingreifen zu lassen. In ähnlicher Art und Weise wie die Neokonservativen eine realistische und limitierte Rolle des Staates akzeptieren, toleriert Obama eine limitierte und realistische Rolle für den Markt: sein Reichtum ist nötig um den Wohlfahrtsstaat und die soziale Gerechtigkeit weiter zu führen und weiter auszubauen. Während der Neokonservatismus sich in der Sache Vertrauen zur Nichtregierungssphäre irrte – vermittelnde Institutionen wie Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Familie – überlässt der Neosozialismus den Nutzen des Zweifelns dem Staat. Wo der Neokonservatismus grundlegend skeptisch gegenüber den Fähigkeiten der Sozialplaner ist, das Gesetz der unbeabsichtigten Konsequenzen auszuhebeln, ist Obamas Ideal die Sozialpolitik in deren Händen zu lassen und beklagt die Einmischung als lediglich politisch.

„Nichts hätte ich mehr geliebt, als einfach mit einem eleganten, akademisch angemessenen Ansatz zur Gesundheitsvorsorge herauszukommen, keinerlei legislative Fingerabdrücke darauf zu haben, und einfach weiter zu gehen und es durchgehen zu lassen“, sagte er CBSs Katie Couric. „So läuft es aber nicht in unserer Demokratie. Leider, womit wir uns schlussendlich befassen müssen, sind viele Verhandlungen mit vielen unterschiedlichen Menschen.“

Wo Ronald Regan die Antworten für unsere Probleme in der privaten Sphäre sah („in dieser gegenwärtigen Krise ist der Staat nicht die Antwort auf unsere Probleme; der Staat ist das Problem“), versucht Obama das Vertrauen in und die Verlässlichkeit auf den Staat zu vergrössern, wo immer und wann immer er kann, obgleich innerhalb von Begrenzungen einer generell mitte-rechts Nation und den „bedauerlichen“ Anforderungen einer Demokratie.

Wie auch bei Webbs fabianistischem Sozialismus, wird man auch bei Obamas entwickelnder Doktrin niemals sagen können, dass „jetzt der Sozialismus angekommen ist.“ Am Abend als das Abgeordnetenhaus die Gesundheitsvorsorge-Vorlage verabschiedete, sagte Obama, „Diese Gesetzgebung wird nicht alles fixieren an dem unser Gesundheitssystem kränkelt. Es bewegt uns jedoch entschieden in die richtige Richtung.“ Dann, spezifisch über eine andere Abstimmung sprechend, die im Senat noch abzuhalten war, jedoch auch geschickt an jene gerichtet, welche noch nicht mit dem Erreichten zufrieden waren, fügte er an, „Jetzt, so monumental dieser Tag auch ist, ist es nicht das Ende dieser Reise.“

Unter Obamas Neosozialismus, wird diese Reise endlos sein, und egal wie weit runter wir die Strasse hin zum Sozialismus gehen werden, wird er immer da sein um seinen zunehmend belagerten Fusssoldaten zu sagen, dass wir nur einen „ersten kritischen Schritt“ gemacht haben.

(Übersetzung aus dem Englischen von „die Realität“. Der Originalartikel „What Kind of Socialist is Barack Obama‘“ von Jonah Goldberg wurde im Original in der Print- (Mai 2010) sowie Online-Ausgabe auf commentarymagazine.com – auch die Bibel der Neokonservativen genannt – publiziert und ist hier zu finden. Jonah Goldberg ist Auslandsberichterstatterin von National Review Online und akademisches Mitglied des American Enterprise Institute (AEI).)

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174 KOMMENTARE

  1. Barack Obama in eine Reihe mit Hitler und Lenin zu stellen ist 1. Genau die Faschismus Keule die in anderem Zusammenhang immer beklagt wird und 2. eine völlige Überschätzung seiner historischen Bedeutung.

  2. Was für ein Riesenartikel –

    Ich bin trotzdem der Meinung, dass Obama kein Sozialist ist. Sozialisten gibts in den USA nicht. Jonah Goldberg scheint nicht zu wissen, was ein Sozialist ist.

    Zum Bild oben: der demokratische Sozialist fehlt; wahlweise mit Prtait von Erich Honecker oder Sigmar Gabriel

    dann gibts noch den Klima-Sozialisten: dazu brauchts das Portrait von Joseph Fischer;

  3. Also Obama in eine Reihe mit Hitler und Lenin zu stellen, wie es das Bild tut, ist schon ein geschmackloser Vergleich… Im Übrigen hat „Umverteilung“ wenig mit Sozialismus zu tun, sie gehört zu einer Solidargemeinschaft und zur sozialen Marktwirtschaft… Da wären sämtliche Länder Europas sozialistisch.

  4. Was Obama für eine Überzeugung hat, ist doch nicht so wichtig.
    Der Hintergrund macht die Musik…

  5. Vielen Dank an „die Realität“ für die Übersetzung. Dafür liebe ich PI. Solche Texte sind nicht nur herrlich erfrischend – da ist auch inhaltlich richtig viel Fleisch am Knochen.
    Es ist eine Schande, dass sich für die Publikationen konservativer amerikanischer Denker kein deutscher Markt findet. Hussein Obama (bzw. sein GhostWriter)flutet den deutschen Büchermarkt regelrecht mit seinen Texten, in denen mehr oder weniger immer dasselbe steht. Andererseits findest du kaum eine anständige Reagan-Biografie in deutscher Übersetzung.

    Jonah Goldberg, Mark Steyn und viele andere schreiben nicht nur frische, konservative, freche Texte, sondern haben auch wirklich was zu sagen. Wer der englischen Sprache einigermassen mächtig ist sollte die Bücher „Liberal Fascism“ von Goldberg und „America Alone“ von Steyn unbedingt lesen.

  6. In den USA wird ein Sozialist lediglich über Finanzpolitik definiert – aber das ist ein großer Fehler!

    Symptomatisch für Sozialismus ist die kollektivistische Gleichschaltung der Arbeitermassen zur Ausbeutung des Bürgertums (nach Lenin);

    der alte römische Zwist zwischen den Popularen und den Optimaten
    ist heute der Zwist zwischen Arbeiterschaft und Bürgertum (Marx-Sprech: Bourgeoise, siehe: „Das Kapital“),
    wobei die Arbeiterschaft von den sog. Sozialisten vertreten wird, und die Bürgerschaft von den sog. Demokraten.

    Das ist der jahrtausende alte innereuropäische Streit

  7. Sozialismus ist immer Mist, weil er unter dem Deckmantel der GERECHTIGKEIT tatsächlich GLEICHHEIT will.

    Und damit negiert er das Leistungsprinzip als Grundlage der Gesellschaft.

    Aber nur das Leistungsprinzip und die dadurch entstehende Leistung (also das Sich-Anstrengen bringt uns nach vorn [komischerweise sind bei Gewerkschaften, Betriebräten etc. oft jene Typen zu finden, welche Probleme mit dem Sich-Anstrengen haben….])

    Ich selber hatte mal so eine Art „Erweckung“. Und zwar besucht ein Bekannter von mir regelmäßig Kuba. Auch hat einen einen Film über Kuba gedreht.
    Als ich diesen sah, war mir klar, was los ist:

    In diesem Film sieht man die allerletzte Armut. So haben die dort z.B. den Karneval gefeiert, indem sie auf ein Stück Holz (kein Brett) zwei Pfannen gebunden (nicht genagelt; mangels Nägen) haben (für die Pfannen gabs eh nichts zu braten), und mit Holzstöckchen darauf schlugen, um trommelähnlich Musik/Krach zu machen (denn Trommeln gab es auch nicht).

    Da wurde mir klar, dass es absolute Gleichheit nur im NICHTS geben kann !

    Mann kann z.B. nicht alle Familien eines Landes mit Geschirrspülern ausstatten. Man braucht eine gewisse Zeit, und wenn Alle einen haben, gibt es schon wieder Ungleichheit, weil die Ersten ja jetzt einen alten Geschirrspüler haben, und die Letzten einen neuen usw. usf.

    Wirkliche tatsächliche Gleichheit gibt es nur im NICHTS FÜR ALLE !

    Und weil das Ziel aller sozialistischer Gleichmacherei das Nichts für Alle ist, ist jede Bestrebung der Gleichmacherei, jeder Etappenerfolg Linker, ein weiterer Schritt zum Nichts für Alle.

    Die „DDR“ hat es uns doch vorgemacht. Warum nochmal ? Nochmal gibt es keinen Westen, der den Kadaver dieses misslungenen gesamtgesellschaftlichen Experiments auffängt.

  8. Starker Tobak. Und die Länge des Artikels erinnert mich doch sehr an die erzieherischen solzialkritischen Analysen so mancher Marxisten auf der Uni.

    Ich denke Obama aus eins, zwei Zitaten heraus eine Grundhaltung zu interpretieren ist Polemik pur. Demnächst hört jemand wie er kurz nach seiner Morgentoilette einen Spruch los läßt und schon wird er als brauner Scheissser stigmatisiert?

    Die Linke…Reichtum für Alle…Robin Hood Syndrom.
    Ich bin der Überzeugung, dass viele heute die Linke wählen, weil Sie sich sagen, dass wenn z.B. einer eine Milliarde auf dem Konto hat, dann kann er doch 100 Millionen abgeben. Das tut Ihm nicht weh und er ist immer noch Milliardär. Und ein wenig Umverteilung bei solchen Größenordnungen ist doch fair. Also mal die Linke wählen, die in Ihren grünen Strumpfhosen sich das auf Ihre Fahne schreiben. Unter der Strumpfhose haben sich freilich die SED Windel an, was keiner der Robin Hood Gläubigen sehen möchte. Als Wähler läßt man sich ja immer gerne belügen. Einer der Grundsäulen der Demokratie.

    Das Problem ist immer Gute Ideen / soziale Ideen in der realen Politik umzusetzen. Denn wo fängt es an und wer entscheidet es? Und wie oft kann man so etwas machen und auf welcher Gesetztsgrundlage?? Und hier wird es dann ganz schnell schwammig und beim Eigentum, ob nun eine Milliarde oder 1 Euro, da hört der Spaß auf. Auch wenn unsere Politiker unser Geld zum Fenster rausschmeissen!

  9. Die Vermögenssteuer (kann ich nur als gerecht empfinden, wieso sollte NUR Arbeitseinkommen besteuert werden?) wurde noch unter Helmut Kohl von der CDU/FDP Regierung 1997 ausgesetzt. Rot-Grün hat sie auch nicht wiedereingeführt.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Verm%C3%B6gensteuer_(Deutschland)

    Wenn alle ihren Beitrag leisten und sich die Steuerlast auf ALLE Schultern verteilt, wird das Steuersystem gerechter und fairer. Dies ist in Deutschland nicht so.

    Selbst ein Spitzenverdiener wie Dieter Bohlen hat sich auch nie über die hohe Steuerlast der Topverdiener beklagt. Die haben nämlich Top-Steuerberater und (legale) Steuerschlupflöcher (z.B. Immobilien).

    Hier in Deutschland wird der „Mittelstand“, die ANGESTELLTEN zwischen 1500 Eur brutto und 5500 Eur brutto (Beitragsbemessungsgrenze der gesetzl. Rentenversicherung) nicht von den Steuern sondern durch die Sozialabgaben (Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung, etc.) brutalst enteignet.

    Die oberen „10.000“ (sind wohl eher Millionen) haben mit einem guten Steuerberater gar keinen Grund in die Schweiz zu gehen.

    By the way, Ronald Reagan hat die Wirtschaft auch nur auf Pump (Rekordstaatsverschuldung!) angekurbelt um das Militär auszubauen. OK, damit wurde die Sowjetunion in die Pleite getrieben – die USA aber fast auch. Clinton hat nach Bush sen. weitere 8 Jahre gebraucht um die Verschuldungsorgien der Republikaner in dern 1980er Jahren wieder zurückzuzahlen.

  10. Wirtschaftspolitik unter Ronald Reagan:

    Der Soziologe Colin Crouch sieht die grundlegenden Veränderungen in den USA während der Reagan-Administration in der Abwicklung wohlfahrtsstaatlichen Institutionen, der Marginalisierung der Gewerkschaften und einer Spaltung zwischen Arm und Reich auf einem Niveau vergleichbar mit Ländern der Dritten Welt.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Reaganomics

  11. Was ist denn das für ein seltsamer Text, der alle Tatsachen verdreht?

    „zwei der drei großen Automobilkonzerne zu verstaatlichen.“

    GM wurde doch nicht zum Spaß verstaatlicht, sondern die USA und Kanada sowie weitere Beteiligte übernahmen zeitweise die Aktienmehrheit, um den Konzern vor dem endgültigen Aus zu bewahren. Und wie lautet der zweite verstaatlichte Konzern?

    „In den Monaten dazwischen auferlegte er auch spezifische Höchstgrenzen auf Löhne von Angestellten derjenigen Banken, welche staatliche Rettungsaktions-Gelder erhalten hatten – die erste staatliche Lohnkontrolle“

    Ja, echt unerhört, da galt bei Bush wenigstens noch das Leistungsprinzip, und die Bankmananger konnten sich aus staatlichen Mitteln zig Milliarden an Boni selbst auszahlen für ihre brillante Leistung. Denn in den USA galt ja zuvor das Leistungsprinzip 🙂

  12. Ich bin sicher, dass auch wenn Obama zu den linksten Politikern der USA gehört er immer noch weniger links ist als mancher SPD-Genosse. Möglicherweise ist Merkels C*DU sogar linker als der Präsident nebst Demokraten. Und das Aufmacherfoto finde ich auch voll daneben – auch wenn die grafische Gestaltung gelungen ist.

    #8 srg

    Das ist eine gute Hypothese, dass es absolute Gleichheit nur im NICHTS geben kann. Allerdings gibt es das Nichts nicht mal im Weltall. Und unter Menschen gilt der Satz Orwells „Alle Schweine sind gleich – manche sind gleicher“. Manche haben also stets deutlich mehr als nichts. Schon alleine unter diesem Aspekt ist jeder Sozialismus zum Scheitern verurteilt. Ansonsten gilt mein Lieblingssatz: Jeder, der versucht den Himmel auf Erden zu errichten, installiert in Wirklichkeit die Hölle auf Erden.

  13. Es gibt Realitäten und es gibt Wunschdenken.

    Der Kapitalismus ist eine denkbar schlechte Wirtschaftsform, aber es ist die Einzige, die funktioniert.

    Sozialismus und Kommunismus können nicht funktionieren, weil die Natur der Menschen nicht sozial ist.

    Was ist soziale Gerechtigkeit?

    Alle laufen in blauen Arbeitsanzügen herum, wie früher die Chinesen? Ein Arzt verdient genauso viel wie ein Taxifahrer?

    Alle Menschen sind gleich?

    Dann müssen wir zuerst der Evolution einen Vorwurf machen.

    Können etwa alle Menschen gleich schnell laufen.

    Wieso kann ein Mann keine Kinder bekommen?

    Es gibt Unterschiede. Die sind von Natur so. Da können wir erzählen was wir wollen.

    Ich habe hier natürlich stark vereinfacht, weil eine komplette Abhandlung über die Natur und die Gegebenheiten des Universums diesen Rahmen sprengen würde.

    Wahrheit ist weder gut noch böse, weder rassistisch noch ideologisch, weder rechts noch links. Sie ist einfach nur wahr.

    Vielleicht gibt es ja doch einige, die den Grundgedanken meiner Ausführungen folgen können.

  14. Das Problem ist, dass unter Sozialismus mittlerweile von unseren Politikern etwas ganz anderes verstanden wird. Man nimmt der (noch) Mittelschicht, die mit durchschnittlich 1800,00 EUR netto monatlich nach Hause geht, einen nicht gerade kleinen Teil ab um es denen zu geben, die uns tagtäglich für unsere Dummheit, arbeiten zu gehen, auslachen!
    Das nennt man dann auch ganz liebevoll, soziale Gerechtigkeit!!

    Den langen Bericht kann ich mir leider erst heute Nachmittag durchlesen, da es mir momentan aus berufstechnischen Gründen nicht möglich ist, deshalb auch nur mal schnell ein pauschales Statement.

    Aber trotzdem noch eine Frage: „Hat denn Obama nun seine sozialistischen Ankündigungen in die Tat umsetzen können, oder ist das vor lauter Globalisierung untergegangen?“

    Gruß

    Katthaus

  15. Es sei noch erwähnt, dass an die 47% der US Bürger gar keine Steuern zahlen. Die sog. „Reichen“ und die Mittelklasse tragen ohnehin schon die gesamte Steuerlast.

    #15 Prach

    Schon mal das amerikanische Budgetdefizit seit Obama gesehen? Oder die Verschuldung?

    Daran sind nicht die Banken schuld. Und auch nicht Bush. Daran tragen nur die Demokraten schuld und Obama. Es began schon unter Clinton, als man die Idee hatte, jeder solle sich ein Haus leisten können. Somit wurden tausende schlechte Kredite vergeben, die Banken wurden vom Staat gewzungen das zu tun. Und schließlich sind all die schlechten Kredite zusammengebrochen, was ja eigentlich 100% klar gewesen sein sollte.

    GM wurde doch nicht zum Spaß verstaatlicht, sondern die USA und Kanada sowie weitere Beteiligte übernahmen zeitweise die Aktienmehrheit, um den Konzern vor dem endgültigen Aus zu bewahren.

    Mit Geld dass die USA nicht haben. Ja, überhaupt nicht sozialistisch.

    Mittlerweile ist die „offizielle“ Arbeiteslosenzahl bei fast 10% in den USW. In Wirklichkeit aber ist sie bei mind. 16%.

    Alles Dank Obama.

    Dise Art Denken kenne ich. Kreisky sagte vor vielen Jahren in Österreich dass er lieber neue Schulden macht als 10.000 Arbeitslose mehr zu haben. Wo das hinführt sieht man heute in Österreich: Staatsverschuldung bei fast 75% des BIP und weiter steigend.

    #2 Denker

    Ich bin trotzdem der Meinung, dass Obama kein Sozialist ist. Sozialisten gibts in den USA nicht.

    Nein? Schon mal die Demokraten reden gehört?

    Obama ist Sozialist, ist aber den Linken drüben nicht links und nicht schnell genug. Er wird mittlerweile von der extremen Linken drüben angegriffen weil er mit seiner Wohlstandsumverteilung und seinem „Hope and change“ zu lange braucht.

    Naja, wenn man so viel Golf spielt wie er, dann hat man eben keine Zeit für die wichtigen Dinge (Obamacare, Wohlstandsumverteilung, usw) und schon gar keine Zeit for die kleinen Dinge (Ölpest, Israel, etc.)

    Obamas Dutzfreunde sind alle Links, teilweise sogar linksextrem auf dem Niveau der RAF. Obama saß 20 Jahre in einer extrem rassistischen Kirche und will davon nie etwas gehört haben, noch soll das irgendwelchen Einfluss gehabt haben. Sein eigener Vater war ein linksextremer Fanatiker und Rassist, der davon träumte die Weissen und Asiaten in Grund und Boden zu besteuern und ihre Firmen und Betriebe zu verstaatlichen.

    Die letzten Meldungen berichten von einem Statement Obamas, wonach er gesagt haben soll, dass er die Grenze im Süden nicht schützen will, weil das die „Immigrationsreform“ unnötig machen würde.

    Jaja, der „Nichtsozialist“ (wie einige hier glauben) Obama will illegale Einwanderer legal machen. Das nennt sich dann „Einwanderungsreform.“

  16. #15 Prach:
    >> “zwei der drei großen Automobilkonzerne zu verstaatlichen.” GM wurde doch nicht zum Spaß verstaatlicht, sondern (…), um den Konzern vor dem endgültigen Aus zu bewahren. Und wie lautet der zweite verstaatlichte Konzern? <<

    Chrysler wurde vorübergehend über eine Finanzspritze von US$ 4 Mrd. faktisch verstaatlicht; bis Fiat übernahm. Der Dritte im Bunde; Ford; hat sich ohne fremde Hilfe aus der Krise herausgearbeitet.

  17. hehe-am ende ist es so wie immer,viel geschrieben und nix dazu gelernt 🙂

    ich bin für sozialen kapitalismus-nur fangens die gutmenschen an zu schreien,wenn die migrantenflut abnimmt und sie gelder nicht mehr ausgeben können,das nie da war.

    der gesunde menschenverstand sagt einem normalen mensch doch schon,wie weit sozial gehen kann ohne den bürgern riesen berge von schulden zu hinterlaßen.

    wohlgemerkt bei“gesundem“verstand….

  18. Das Bild kenn ich auch. Allerdings wird Obama im Original als Democratic Socialist bezeichnet. Liberaler Sozialist klingt nach einem Oxymoron.

  19. #18 Katthaus:
    >> Aber trotzdem noch eine Frage: „Hat denn Obama nun seine sozialistischen Ankündigungen in die Tat umsetzen können, oder ist das vor lauter Globalisierung untergegangen?“ <<

    Obama treibt seine staatswirtschaftlichen Projekte weiter. Er ist nunmal davon überzeugt, dass ein riesiges Beamtenheer in Brüssel Washington ein besserer Wirtschafter ist als individuelle Unternehmer, deren Zusammenspiel (in globaler und Volkswirtschaft) sich automatisch ergibt, ist. So führt er z.B. die staatlich gelenkte green industrie mit 100-Mrd. Aufwand unnachgiebig voran unter Missachtung aller Preise und Selbstregulation.

  20. So, nach der Kurzsatire mal eine ernstgemeinte Frage:
    Können wir uns noch daran erinnern, wie uns‘ Obi bei seinem Berlinbesuch von hunderttausenden Deutschen umjubelt worden ist, welche geradezu Heilserwartung ihm entgegenschlug?
    Dabei war das Verhältnis zu Deutschland noch nie zu garstig, wie zu seinen Zeiten, selbst unter den beiden Bushs war es dahingegen ausgesprochen herzlich und entspannt.
    Gestern war im Handelsblatt zu lesen, daß Obi Europa, insbesondere Frankreich und vor allem Deutschland abwatscht, daß wir mehr Schulden machen sollten, weil das (wie auch immer, bleibt wohl sein Geheimnis) Amerika, äh, der Weltwirtschaft zugute käme.
    Nie hat mir vor den USA mehr gegraut, als gegenwärtig, ob es sich um Afghanistan oder den Irak oder um Deepwater Horizon handelt.

    Mit Obi in die Apocalyse, juchhu!

  21. „Liberaler Sozialist“, was für ein Dummfug und eine Beleidigung aller, die den realen Sozialismus am eigenen Leib erlebt haben.

  22. Unter Obamas Neosozialismus, wird diese Reise endlos sein, und egal wie weit runter wir die Strasse hin zum Sozialismus gehen werden, wird er immer da sein um seinen zunehmend belagerten Fusssoldaten zu sagen, dass wir nur einen „ersten kritischen Schritt“ gemacht haben.

    Ich bevorzuge für diese Faxen den Begriff Etatismus, der den Größenwahn der politischen Elite in Glauben auf ihre Gestaltungsmacht treffender beschreibt.

    Natürlich werden die irrwitzigen Folgen unter den Tisch gekehrt. Es geht weit weniger um den Wohlfahrtsstaat und um die umverteilung von oben nach unten, sondern um die Aufblähung des Staatsapparates und das daraus erfolgende Suhlen in Macht, Günstlingswirtschaft inklusive.

  23. #19 JSF:
    >> Es began schon unter Clinton, als man die Idee hatte, jeder solle sich ein Haus leisten können. Somit wurden tausende schlechte Kredite vergeben, die Banken wurden vom Staat gewzungen das zu tun. Und schließlich sind all die schlechten Kredite zusammengebrochen, was ja eigentlich 100% klar gewesen sein sollte. <<

    Ganz genau! Das ist genau der Knackpunkt, der besonders hierzulande immer nur zu gerne vergessen wird: Am Anfang der Krise und als Ursache dafür stand brutal sozialistisches Eingreifen in einen sich selbst regulierenden Markt (der US-Immobilien). Das fing sogar schon unter Carter an, wurde aber unter Reagan und Bush sen. weitestgehend zumindest verlangsamt.
    .
    Übrigens war es gerade u.A. ein gewisser Anwalt in Chicago namens B. Hussein NObama, der als Bürgerrechtsbewegter ganz massiv und mit geradezu groteskem Druck auf die Politik per Gesetz Banken dazu zwang, jeder allein erziehende, drogenabhängigen, arbeitslosen schwarze Mutti einen Kredit für’s eigene Häusle zu geben.
    .
    Nun kommt dieser Anwalt aus Chicago, der den Schlammassel aus verblendetem Gutmenschentum und sozialistischer Weltverbesserei überhaupt erst mit angerichtet hat, daher und wirft mit Dreck nach angeblich ja ach so pitterpösen Investmentbanken und spielt sich als Retter auf. … Man könnte auch sagen, dass hier der Bock zum Gärtner gemacht worden ist.

  24. Donnerwetter, diese Galerie wird bei den LRG´s
    (Links Reaktionäre Gutmenschen, eine Wortschöpfung von H. Broder), eine Welle
    der Empörung auslösen.
    Schließlich ist H. Obama für diese Leute jemand, der übers Wasser gehen kann.
    Aber keine Sorge, Obama ist kein Sozialist.
    Ebenso wenig wie Clinton, der Gesetze in den neunziger Jahren strich, die von Präsident
    Roosevelt in den Dreißigern im Rahmen des „New Deals“ ( Große Depression) beschlossen wurden. Der Wegfall dieser Gesetze machte die Exzesse an der Börse erst möglich. Solange diese Leute ihre Geschäfte machen können, solange dient die Krankenversicherung nur als Beruhigungspille für das gemeine Volk.
    Im übrigen, die rotgrüne Regierung hatte im Jahr 2004 nichts eiligeres zutun als die Amerikaner in dieser Form nach zuäffen.
    Hätten wir also echte Sozialisten würden Sie
    sich mit den Börsenleuten anlegen, wie z.B.
    Adolf Hitler das tat (aber aus Rasse-ideologischen Gründen, alle Spekulanten Juden, internationales Finanzjudentum usw. usf.).
    Also geehrte PI-Redaktion, für mich ist Obama
    kein Sozialist, sondern nur ein guter Propagandist, außerdem empfehle ich mal zuschauen, woher die meiste Wahlkampfunterstützung für diesen Herren kam.
    (Wallstreet, na, klingelt es da bei Euch ?

  25. „Chrysler wurde vorübergehend über eine Finanzspritze von US$ 4 Mrd. faktisch verstaatlich“

    Laut New York Times wurde das aber von Bush beschlossen:

    http://www.nytimes.com/2008/12/20/business/20auto.html?_r=1

    „Schon mal das amerikanische Budgetdefizit seit Obama gesehen? Oder die Verschuldung?

    Daran sind nicht die Banken schuld. Und auch nicht Bush. Daran tragen nur die Demokraten schuld und Obama.“

    Ja nee, is klar. Das ist ganz plötzlich über Nacht gekommen. Unter Bush gab es überhaupt kein Anwachsen der Verschuldung, aber dann kam Obama mit seinem Voodoo-Zauber und hat alles zunichte gemacht. Klitzekleiner Realitätsverlust auf Ihrer Seite?

  26. Der uns bis heute bekannte Sozialismus entspringt nicht aus Solidaritaet [solche laesst sich nicht mit Geldgeschenken produzieren] sondern aus Neid und ist volgerichtig der verordnete kleinste gemeinsame Nenner.

  27. #29 elchtoeter:
    >> Aber keine Sorge, Obama ist kein Sozialist. Ebenso wenig wie Clinton, der Gesetze in den neunziger Jahren strich, die von Präsident Roosevelt in den Dreißigern im Rahmen des “New Deals” ( Große Depression) beschlossen wurden. Der Wegfall dieser Gesetze machte die Exzesse an der Börse erst möglich. <<

    Die Problematik liegt hier durchaus wesentlich tiefer. Clinton hat z.B. die Deregulierung der Finanzmärkte voran getrieben, allerdings für sozialistische Projekte (à la jeder arbeitslosen, drogenabhängigen allein erziehenden schwarzen Mutti ihr Eigenheim) der Finanzwirtschaft per Gesetz idiotische Auflagen und Zwangsmaßnahmen aufgezwängt. Die Kombination daraus war die typische Anmaßung eines sozialistischen Ethatisten, der meint wenn der Staat nur überall mit rumruderte, es eben viel besser funktioniert, als wenn Angebot und Nachfrage das Ding ganz von alleine regeln.
    ________________

    >> Solange diese Leute [an den Börsen] ihre Geschäfte machen können, solange dient die Krankenversicherung nur als Beruhigungspille für das gemeine Volk. <<

    Das ist doch albern! Obamas Krankenversicherungsreform ist keine Beruhigungspille sondern eben wieder so eine Anmaßung, zu glauben, eine Monsterbürokratie und staatzentralistische Lenkung würden das Heil bringen. Die Nebenwirkung davon ist auch noch, dass die Bundesbehörde für Steuereintreibung (für den Bund) IRS quasi diktatorische Vollmachten erhält. Ein umstand der gerade US-Amerikanern nicht schmeckt; nicht, weil die keine Steuern zahlen wollen, sondern weil sie grundsätzlich Angst und Abscheu gegenüber staatlichen Eingriffen in ihr Privatleben haben. Das ist eine Grundhaltung, die viele Deutsche so nicht nachvollziehen können; es ist eben kein Wunder, dass es hierzulande den Begriff vom Vater Staat gibt! Eine solche liebevolle Bezeichnung für kostenintensive und ineffiziente Beamtenheere und ungelenke, schwerfällige Behörden mit Polizeigewallt, würde den Amerikanern wirklich nicht einfallen.
    .
    Verständlich wird diese Reform für Deutsche vielleicht wenn man es mal so darstellt: Was würdest Du wohl sagen, wenn Brüssel alle gesetzlichen Krankenkassen köpft, die privaten arg beschneidet und jedem EU-Bürger eine Sondersteuer aufhalste, damit es in ganz Europa; von Litauen bis Portugal; eine einheitliche Krankenversicherung gibt, die zentral aus Brüssel verwaltet wird? — Bedenke, dass es in vielen US-Bundesstaaten durchaus gesetzliche Krankenkassen gab und gibt. Und in jedem US-Bundesstaat herrscht ein gehöriges Maß an direkter Demokratie und viele Amerikaner wollen sich diese Selbstbestimmtheit und Demokratie nicht von Obama und seinen Zentralstaatsideen nehmen lassen. — Die USA sind nämlich durchaus nicht ein Bundesstaat, wie etwa die Bundesrepublik, sondern haben auch viel Aspekte eines Staatenbundes und ihr Name Vereinigte Staaten ist auch durchaus keine hohle Phrase sondern Programm. Unter diesem Gesichtspunkt ist in vielen Bereichen Washington durchaus mit Brüssel zu vergleichen.
    _________________

    >> Hätten wir also echte Sozialisten würden Sie sich mit den Börsenleuten anlegen, wie z.B. Adolf Hitler das tat (aber aus Rasse-ideologischen Gründen, alle Spekulanten Juden, internationales Finanzjudentum usw. usf.). <<

    Das ist auch nicht richtig. Die Nazis verfolgten eine Planwirtschaft (mit Göring als Chef für den 4-Jahresplan, etc.) , die Konvertierbarkeit der Reichsmark war aufgehoben, Aktiengesellschaften gingen in Staatskontrolle über, bzw. hatten sich dem Führerprinzip zu unterwerfen, usw. usf.. In einer Planwirtschaft braucht man allerdings keine Börse. — Du tust aber geradezu, als ob die Börse etwas ganz doll Böses wäre und Spekulanten noch viel Böser. Damit verkennst du völlig, dass die Börse eine Wohltat für jeden Menschen ist, weil sie z.B. dafür sorgt, dass das Brot auf Deinem Tisch prinzipiell Stabil im Preis bleibt und nicht je nach lokaler Ernte mal 5 Cent und nächstes Jahr 20 €uro kostet. Eine Absicherung dazu für Bauern, Mühlen und Bäcker. Es gibt eigentlich keine Einrichtung auf dieser Welt, die durch Angebot und Nachfrage und Spekulanten, die die Dinge flüssig halten, die derartig für soziale Gerechtigkeit und Lebensqualität sorgt, wie die Börse.

  28. #30 Prach:
    >> “Chrysler wurde vorübergehend über eine Finanzspritze von US$ 4 Mrd. faktisch verstaatlich” Laut New York Times wurde das aber von Bush beschlossen: (…) <<

    So etwas kann ein US-Präsident nicht beschließen; das kann nur der Kongress. Und genau der hat das mit Mehrheit so beschlossen; größtenteils mit den Stimmen von demokratischen abgeordneten. Die Republikaner lehnen so etwas traditionell ja eher ab. Im Übrigen darfst Du hier auch nicht die Lehman-Pleite vergessen. Dort hatte man beschlossen, nicht zu stützen (nach dem Motto: Mal gucken, was passiert und ob denn das nun wirklich so schlimm wäre) und die folgen waren verheerend.
    .
    In gewisser Weise hast Du natürlich weiter oben schon Recht, dass prinzipiell nur GM verstaatlicht worden ist, weil Fiat Chrysler sozusagen rechtzeitig gekauft hatte.

  29. Das Titelbild ist äußerst geschmacklos, so weit sollte sich PI nicht herablassen.

    Das Gesundheitssystem und Bildung sind in einem zivilisierten Land zumindest im Kern hoheitliche Aufgaben. Das ist kein Sozialismus sondern das Konzept der Solidarität, welches aus dem gleichen Gefühl der Zusammengehörigkeit gespeist wird, wie der hier immer so hoch gehandelte Patriotismus.

    Ohne Solidarität ist die Nation nur eine leere Hülle und Patriotismus nur ein Propagandamittel um Soldaten für Kriege zu gewinnen.

    Also ganz klar: Ich bin nicht nur bereit, sondern sehe es als meine vornehme Pflicht an, mit meinem Einkommen dazu beizutragen, dass alle Deutschen Zugang zu Gesundheit und Bildung haben. Und ich bin kein Sozialist sondern aus tiefem Herzen Liberaler (ein echter Liberaler, nicht die antisemitische Gurkentruppe der FDP).

    Schlechter Artikel in typischer Neocon-Manier.

  30. @Bernd-das-Brot

    soso, die Vermögenssteuer soll wieder eingeführt werden? Was für ein Dreck; als ich anfing zu arbeiten, hat es mir damals wirklich gereicht, als ich jeden Monat die immensen Abzüge (Lohnsteuer, RV, Arb.losenversicherung, KV)genießen durfte.
    Ich habe es als Unverschämtheit empfunden, wenn dann noch das Finanzamt kam und auf mein Erspartes (ich hätte es ja auch verjubeln können) heftige Vermögenssteuer kassierte.
    Auf der einen Seite sollen wir selbst für unsere Lebensfürsorge sorgen, zum anderen wird alles doppelt und dreifach besteuert.

    So können nur Neider und Habenichtse reden.

  31. #33 skunks:
    >> Das Gesundheitssystem und Bildung sind in einem zivilisierten Land zumindest im Kern hoheitliche Aufgaben. <<

    Auch du verkennst das eigentliche Problem der health care in Du mit den deutschen Glauben an Vater Staat an die Sache heran geht.

    Verständlich wird diese Reform für Deutsche vielleicht wenn man es mal so darstellt: Was würdest Du wohl sagen, wenn Brüssel alle gesetzlichen Krankenkassen köpft, die privaten arg beschneidet und jedem EU-Bürger eine Sondersteuer aufhalste, damit es in ganz Europa; von Litauen bis Portugal; eine einheitliche Krankenversicherung gibt, die zentral aus Brüssel verwaltet wird? — Bedenke, dass es in vielen US-Bundesstaaten durchaus gesetzliche Krankenkassen gab und gibt. Und in jedem US-Bundesstaat herrscht ein gehöriges Maß an direkter Demokratie und viele Amerikaner wollen sich diese Selbstbestimmtheit und Demokratie nicht von Obama und seinen Zentralstaatsideen nehmen lassen. — Die USA sind nämlich durchaus nicht ein Bundesstaat, wie etwa die Bundesrepublik, sondern haben auch viele Aspekte eines Staatenbundes und ihr Name Vereinigte Staaten ist auch durchaus keine hohle Phrase sondern Programm. Unter diesem Gesichtspunkt ist in vielen Bereichen Washington durchaus mit Brüssel zu vergleichen.
    .
    Ich persönlich halte es für sinnvoller und besser, wenn die Bürger des Staates Tennessee über ihre Gesundheitspolitik basisdemokratisch selbst entscheiden, als dass sie mit denen von Wyoming, Kalifornien und Montana in einen Topf geworfen werden und à la Brüssel ein Gesetz vorgeknallt bekommen. — Ich persönliche halte von solchen staatszentralistischen Ideen überhaupt nichts: So ein riesiger Behördensumpf wird niemals effizient arbeiten und ein gigantisches Milliardenloch. Das ist wie bei allen Projekten dieser Art immer so. Und diese form von zentralstaatlicher Lenkung nennt man in den USA nunmal Sozialismus. So wird auch verständlich, warum Reagan sagte: Unser Problem ist zuviel Staat.

  32. Mein Gott, was ist mit PI los? So ein schwachsinniger Artikel. Wie leben denn die Menschen in den USA. Ein paar Milliardäre und Millionäre und die Mehrheit lebt in Armut. Das lehne ich als gläubiger Katholik strikt ab. Die Wirtschaft ist für den Menschen da und nicht umgekehrt und zwar für alle Menschen, ohne Ausnahme. Schämt euch bei PI! Pfui Teufel!

  33. #35 Jaime I El Conquistador:
    >> Wie leben denn die Menschen in den USA. Ein paar Milliardäre und Millionäre und die Mehrheit lebt in Armut. <<

    Soll das jetzt ein Witz sein? …

    Ich befürchte nämlich nicht! — Wenn man sich täglich SPIEGEL, TAZ und GEZ-Nachrichten reinzieht, muss man wohl auch zu diesen Erkenntnissen kommen.
    .
    Köstlich aber dennoch, dass im sog. Informationszeitalter immer noch Leute derart umnachtet und voller Antiamerikanismen umherwandern.

  34. Ich finde auch Obama mit Hitler und Lenin in einem Satz zu nennen oder ein Bild zu setzten geht garnicht. Hier disqualifizert sich PI wiedermal, sondert sich ab und macht die für absolute Mehrheit der Menschen absolut unlesbar. So wird die Sache nie zu was werden! Tolle Arbeit!

  35. #34 Graue Eminenz

    Vielen Dank für Deine umfassende und sachliche Antwort.

    Zunächst einmal möchte ich klarstellen, dass ich keinen „deutschen Glauben an einen Vater Staat“ habe. Davon bin ich wirklich weit entfernt. Ich sehe einen Staat ganz pragmatisch und nüchtern als reine Organisationsform einer Gruppe von Menschen, die bestimmte Dinge gemeinsam entscheiden und kontrollieren wollen. Bei mir gibt es keine Personifizierung und Glorifizierung, quasi „Vergöttlichung“ des Staatsgebildes.

    Grundsätzlich gebe ich Dir natürlich recht, dass Gesundheitspolitik auch auf Ebene der Bundesstaaten gereglet werden kann. Es gibt Argumente dafür und Argumente dagegen. Im Kern halte ich den Grundsatz „Entscheidung sollten so dezentral getroffen werden wie möglich und sinnvoll“ für richtig. Dies bedeutet im Umkehrschluß, dass jede Zentralisierung einer Kompetenz gut und einzeln begründet werden muss.

    Nun wirst Du mir jedoch möglicherweise zustimmen, dass bestimmte Dinge auf Bundesebene geregelt werden sollten. Nämlich alles, was für die weitere Existenz des Bundes lebensnotwenig ist. Das klassische Beispiel ist die Landesverteidigung. Hier würde wohl sicherlich niemand darauf kommen, militärische Kompetenz auf Landesebene zu verlagern.

    Und genau hier kommt die Auslegung der Lebensnotwendigkeit der Aufgaben zum Tragen. Meiner Ansicht nach stellen eine ungesicherte Gesundheitsversorgung und eine mangelnde Bildung für weite Bevölkerungsteile eine direkte und konkrete Bedrohung des Staatsgebildes dar. Darum gehört dessen Regulierung für mich auf Bundesebene.

  36. was soll den der Scheiß PI?
    Erstmal ist es eine Schande einen amerkianischen Präsidenten in die Reihe von Diktatoren zusetzten und außerdem ist man schon Sozialist wenn man dafür sorgt das jeder Bürger versichert ist?
    Das diejenigen Banker von Banken die von Steuergeldern finanziert werden sich nicht die Taschen vollstopfen mit dem Geld der Bürger?
    Die USA hat weniger mit der Faschismuskeule zukämpfen als mit der Sozialistenkeule!

  37. #36 Graue Eminenz

    Umnachtet sind Sie!!! Als gläubiger Katholik ist das Wirken und Handeln Jesu Christi das Maß aller Dinge.

    So hat z.B. jeder das Recht auf beste medizinische Versorgung. Ob arm oder reich. Das ist aber bis dato in den USA nicht so. Die Reichen werden alt und die Armen sterben früh. So etwas finden Sie auch noch toll. Riecht irgendwie nach Adolf. Der war auch ein großer Christenhasser.

  38. #37 skunks:
    >> Nun wirst Du mir jedoch möglicherweise zustimmen, dass bestimmte Dinge auf Bundesebene geregelt werden sollten. Nämlich alles, was für die weitere Existenz des Bundes lebensnotwenig ist. Das klassische Beispiel ist die Landesverteidigung. Hier würde wohl sicherlich niemand darauf kommen, militärische Kompetenz auf Landesebene zu verlagern. <<

    So alt wie die USA sind, so alt ist deren Debatte darüber, wie groß die Macht des Bundes gegenüber den Einzelstaaten sein soll, muss oder darf. Und so ein dem Präsidenten als Oberbefehlshaber direkt unterstelltes Militär des Bundes ist zweifelsfrei eine feine Sache. Er könnte diese Macht aber ausnutzen zu Ungunsten der Einzelstaaten. Nach dem Prinzip des checks and balances unterhalten die einzelnen Bundesstaaten deshalb ihre eigenen Armeen und Luftwaffen. Nationalguards bzw. National Airguards genannt. Das sind nämlich nicht wie viele in Deutschland vermuten, Reservisteneinheiten, sondern völlig eigenständige Armeen und Luftwaffen, die dem Gouverneur des einzelnen Bundesstaates unterstehen. Zusammen genommen übertreffen sie durchaus in Teilen, was dem Präsidenten als US-Einheiten direkt zur Verfügung steht.
    .
    Du siehst schon an Deinem selbst gewählten Beispiel, wie groß die Eigenständigkeit der US-Bundesstaaten ist: Immerhin unterhalten Bayern oder Schleswig-Holstein ja keine eigenen Panzer- oder Panzergrenadierdivisionen und auch keine eigenen Jagd- und Bombergeschwader. US-Staaten sind eben wirklich STAATEN, die sich zwar vereinigt und gewisse Souveränitätsrechte an den Bund (Brüssel Washington) abgetreten haben, aber es bleiben eben Staaten. Und innerhalb dieser Staaten genießen die Bürger mehr oder weniger direkte Demokratie und können über ihr Leben basisdemokratisch entscheiden bis hin zur Verfassung ihres Staates.
    Die Gesundheitsreform nimmt dem Bürger aber einen großen Teil seiner Freiheit, über die er selbst bestimmt, weil Leute wie Obama an das große Heilsversprechen eines bürokratisch, zentralistischen Molochs glauben. — Ich und viele meiner amerikanischen Freunde teilen diesen Glauben nicht. … Dieses Prinzip der Selbstverwaltung der Bürger setzt sich ja bis ins Kleinste in den USA nach unten fort; bis hin zum County, wo basisdemokratisch z.B. die sales tax selbst bestimmt, der Polizeichef gewählt und entscheiden wird, wieviel Streifenwagen angeschafft werden, usw., usf.
    .
    Viele Deutsche können sich schlicht nicht vorstellen, wie basisdemokratisch die USA sind und Amerikaner sind immer ganz entsetzt, wenn sie feststellen, das Deutsche ihren Feuerwehrchef nicht kennen, weil sie den nicht direkt wählen können. 😉 Washington ist den Amerikanern meist ziemlich fern und alle sind ganz froh, dass der Präsident innenpolitisch eigentlich kaum Macht in den Händen hält. Dass er der mächtigste Mann der Welt ist, gilt eben nur außerhalb der USA. Obama schickt ich an, das zu ändern und das stößt natürlich auf massive Gegenwehr. Ich kann das nur zu gut verstehen, weil mir Behörden und staatliche Institutionen schon immer ein Gräuel waren. Zumindest misstraue ich grundsätzlich erstmal staatlichen Einrichtungen, größerer Natur. … vielleicht liegt das auch daran, dass ich zulange in den USA gelebt habe und zu häufig dort verkehre. 😉

  39. #40 Jaime I El Conquistador:
    >> @ Graue Eminenz: Umnachtet sind Sie!!! Als gläubiger Katholik ist das Wirken und Handeln Jesu Christi das Maß aller Dinge. <<

    Die USA haben nunmal; im Gegensatz zu Deutschland z.B.: eine 100% laizistische Verfassung. Das ist auch ganz gut so, denn über den Aufbau einer Demokratie hat Jesus zu wenig verlautbaren lassen, als dass es für eine Verfassung gereicht hätte. Das hat also weniger mit Glauben, sondern mit Pragmatismus zu tun.
    _________________

    >> Riecht irgendwie nach Adolf. Der war auch ein großer Christenhasser. <<

    Dass Sie ausgerechnet mich als Christenhasser abtun, entbehrt schon nicht einer gewissen Komik. 😉

  40. #35 Jaime I El Conquistador (22. Jun 2010 11:52)

    Wie leben denn die Menschen in den USA. Ein paar Milliardäre und Millionäre und die Mehrheit lebt in Armut.

    Kann ich nicht nachvollziehen. Ich habe selber längere Zeit in den USA gelebt.

    Tatsache ist, dass die meisten, mit denen ich gesprochen habe, die deutsche Vollkaskomentalität belächeln.

    Das USA-Bild, das uns hier vermittelt wird, entsteht in den Hirnen linker Fantasten und hat mit der Realität nur ganz entfernt zu tun.

  41. Hört doch mal auf mit diesem nervigen Obama-Gebashe.

    Der Kerl wird eh bald weg vom Fenster sein wenn er sich nicht ändert, denn im Gegensatz zu Europistan gibt es im Amiland zumindest noch teilweise sowas wie Demokratie, seine Umfragewerte sind ja jetzt schon albtraumhaft.

  42. #3 ameiner (22. Jun 2010 08:14)

    Wohl noch nie was von Ludwig Erhard gehört? „Umverteilung ist nicht Sozialismus“. Erhard würde über Sie lachen, Umverteilung ist zutiefst sozialistisch. Gemäß Erhard ist der regulierte und überwachte Markt (nicht gelenkte), also der Markt eines gedämpften Kapitalismus an sich sozial. Umverteilung ist die schwachsinnige Idee „unserer“ Politiker zum Erkaufen von Stimmen. Wo das hingeführt hat, kann jeder sich anschauen bei den H-4-Dynastien (egal ob Deutsch oder Ausländer). Das Sozialsystem sollte mal für Notfälle einspringen, nicht die lebenslange Versorgung von arbeitsunwilligen, ungebildeten Leuten darstellen, so wie es inzwischen der Fall ist.
    „Umverteilung ist nicht Sozialismus“ – Klingt wie: „Reichtum für Alle“ „Reichtum besteuern“ – sofern man sich noch die beiden Wahlplakate der SED erinnert (vom letzten Jahr September).

  43. @#35 Jaime I El Conquistador (22. Jun 2010 11:52)

    So ein schwachsinniger Artikel. Wie leben denn die Menschen in den USA. Ein paar Milliardäre und Millionäre und die Mehrheit lebt in Armut. Das lehne ich als gläubiger Katholik strikt ab.

    Du bist wohl noch nie in den USA gewesen.
    Vermutlich sind die 10-spurigen Highways _nur_ für die zahllosen Armen gebaut worden:
    z.B. in Houston, LA, SF, Boston oder Miami.
    [Dieses Gegenden kenne ich relativ gut aus meiner aktiven Zeit bei US-Unternehmen und da meine Tochter 5 Jahre in CA gelebt hat.]

  44. „Die Gesundheitsreform nimmt dem Bürger aber einen großen Teil seiner Freiheit, über die er selbst bestimmt,“

    Hmm… dann müßte dieses System in den USA doch auch konsequenterweise vorsehen, daß Personen ohne Versicherungsschutz eben nicht behandelt werden, wenn sie beispielsweise angefahren oder angeschossen wurden oder auf offener Straße einen Herzinfarkt erleiden. Dann wäre es wirklich konsequent…

    Nur was passiert: natürlich werden diese Menschen in den USA ebenfalls behandelt, auch ohne Versicherungsschutz. Und die Allgemeinheit bleibt dann auf den Kosten sitzen, weil der nicht versicherte Patient diese Kosten nicht begleichen kann. Das ist dann also die Alternative zum „bösen“ Zwangssystem, in dem der einzelne tatsächlich dazu verpflichtet wird, für sich selbst auch in finanzieller Hinsicht die Verantwortung zu übernehmen.

  45. #41 Graue Eminenz

    Deine Argumentation kann ich gut nachvollziehen und auch voll akzeptieren.

    Ich habe nur einfach andere Erfahrungen in den USA gemacht. Ich habe auch eine Zeit in den USA gelebt (Neuengland). Dort fühlte man sich zunächst einmal als Amerikaner und nicht als Vermonter oder New Yorker. Dies widerspricht Deiner Beschreibung des amerikanischen Weltbildes. Möglicherweise ist dies auch eine Nord-Süd-Geschichte, wie man ja wohl auch an den Wahlergebnissen in den USA sehen kann. In Texas und Virginia denken die Leute sicher anders. Wenn ich mich zunächst als Texaner begreife, würde ich auch gegen jede Zentralisierungsversuche auf die Barrikaden gehen.

    Insofern haben Europäer sicherlich auch ein Wahrnehmungsproblem im Bezug auf das amerikanische Selbstverständnis.

  46. #49 skunks
    >> Ich habe auch eine Zeit in den USA gelebt (Neuengland). Dort fühlte man sich zunächst einmal als Amerikaner und nicht als Vermonter oder New Yorker. <<

    In meinen ersten Jahren auf der anderen Seite des Atlantiks, begann ich sehr oft meine Sätze mit: In Europe we (…). Das heißt aber noch lange nicht, dass ich mich etwa von Brüssel bis ins Privateste hinreden lassen will. Übrigens meine Freunde in Neu England wollen auch nicht unbedingt mit Texanern in einen Topf geworfen werden. Da lobt man sich dann aber ganz schnell die Eigenstaatlichkeit von Vermont oder Maine aus. … Das ist auch keine Nord-Süd Geschichte, denn in Connecticut möchte man auch mit Utah oder Nebraska die gleichen Gesetze teilen. 😉

    Diese Gesundheitsreform ist nun aber ganz nach dem Mehrheitsgeschmack der Ostküste; wäre es aber ein Bundesgesetz, das mehr nach texanischem Geschmack wäre, würden auch die Neuengländer gegen solche Zentralisierungsversuche auch auf die Barrikaden gehen.

  47. #49 Prach:
    >> Nur was passiert: natürlich werden diese Menschen in den USA ebenfalls behandelt, auch ohne Versicherungsschutz. Und die Allgemeinheit bleibt dann auf den Kosten sitzen, weil der nicht versicherte Patient diese Kosten nicht begleichen kann. <<

    Das ist sicherlich EIN Aspekt. Es ist nunmal in den USA aber so, dass die Kommunen und Gemeinden basisdemokratisch über den Etat ihres örtlichen Krankenhauses abstimmen. Schon aus diesem Grund wollen eben auch viele, dass sie deswegen über gesundheitspolitische Fragen basisdemokratisch in ihrem Bundesstaat entscheiden und nicht von einer Mammutbehörde in Washington alles vorgeschrieben bekommen. Was hierzulande die Allegemeinheit heißt, ist in den USA eben nicht so ein verschwommener Begriff: Es trifft jeden sofort messbar, wenn das Krankenhaus zuviel Miese macht. Dann muss nämlich wieder basisdemokratisch darüber entschieden werden die örtlichen Steuern zu erhöhen sind oder wo eingespart werden muss. Basisdemokratie ist sehr anstrengend. 😉

    Aber Basisdemokratie ist eben auch Freiheit und Obama schickt sich an, den Amerikanern ein großes Stück dieser Freiheit zu nehmen. Dabei bringt er sogar noch die Balance zwischen Bund und Bundesstaaten durcheinander; und so befürchte ich (und hoffen viele) wird der Supreme Court dieses Gesetz eines Tages als nicht verfassungskonform auch wieder kippen.

  48. Vierzehn Monate in seiner Präsidentschaft gelang es Obama im März 2010, im Kongress eine teilweise staatliche Übernahme des Gesundheitssystems durchzudrücken.

    Seine einzige gute Tat bisher.

    Was wir den Amis voraus haben: Bei uns fand die „teilweise staatliche Übernahme des Gesundheitssystems“ schon sehr viel früher statt. Glücklicherweise.

  49. #53 Israel_Hands:
    >> Seine einzige gute Tat bisher. <<

    Das ist sicher Ansichtssache und ich akzeptiere Deine Meinung. Allerdings verstehe ich die vielen Amerikaner auch, die politische Freiheit nicht gegen eine rundum sorglos Gesundheitsversorgung eintauschen wollen (warum das so ist, bitte ab #34 lesen!). Freiheit hat nunmal ihren Preis. Im Kleinen und im Großen.

  50. #48 Andromeda

    Ich war sehr wohl in den USA und zwar beruflich in Cleveland, Ohio.

  51. #55 Jaime I El Conquistador:
    >> Ich war sehr wohl in den USA und zwar beruflich in Cleveland, Ohio. <<

    Re:

    #35 Jaime I El Conquistador:Wie leben denn die Menschen in den USA. Ein paar Milliardäre und Millionäre und die Mehrheit lebt in Armut.

    Und ich war mal beruflich in Deutschland, nämlich in Berlin Neukölln. Seit dem weiß ich, dass es in Deutschland nur verschleierte Frauen unter völlig verarmten Säufern gibt.

  52. #44 Graue Eminenz

    Ja, die USA das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Das ich nicht lache! Wer Geld hat schickt seine Kinder in gute Schulen, denn einen hohen IQ kann man ja kaufen. What a bullshit!

    Jesus Christus, der Sohn Gottes, hat uns ganz klare Maßstäbe vorgegeben nach denen wir leben und handeln sollen. Hierzu braucht man keine Verfassung!

    „Denn es ist leichter, daß ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als daß ein Reicher in das Reich Gottes komme.“ Lukasevangelium 18,25

  53. #44 Graue Eminenz

    Werter grauer Pupser,

    hier eine Filmempfehlung: „Sicko“ von Michael Moore!

  54. #57 Jaime I El Conquistador:
    >> Ja, die USA das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Das ich nicht lache! Wer Geld hat schickt seine Kinder in gute Schulen, denn einen hohen IQ kann man ja kaufen. What a bullshit! <<

    Nur mal EIN Beispiel: Der Vater Ronald Reagans war Schuhputzer und Tagelöhner. Sein Sohn Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Im Übrigen war Präsident Kennedy auch Katholik. 😉

  55. #58 Jaime I El Conquistador:
    >> Werter grauer Pupser, hier eine Filmempfehlung: “Sicko” von Michael Moore! <<

    Vorsicht!!! Michael Moore ist genauso Katholikenhasser wie er fett ist! 😆

  56. Lasst euch doch nicht immer so von Jaime verarschen. Der war weder jemals in den Staaten noch macht er irgendwas beruflich. Kleiner Tipp Jaime: Hartzen ist kein anerkannter Beruf. Jedenfalls noch nicht. Aber IM Erika arbeitet schon dran.

  57. Staatliche Willkür: Wieder ist eine mehrfache Mutter in Erzwingungshaft!

    „Nicht mehr die Eltern bestimmen die weltanschauliche und religiöse Erziehung ihrer Kinder, sondern die Schule bzw. die Theatergruppe. Deren Sexualerziehung grenzt die elterliche, christliche Sexualerziehung aus und konterkariert sie!“

    http://tinyurl.com/2eer4nw

  58. #57 Jaime I El Conquistador:
    >> Jesus Christus, der Sohn Gottes, hat uns ganz klare Maßstäbe vorgegeben nach denen wir leben und handeln sollen. Hierzu braucht man keine Verfassung! <<

    Prinzipiell würde ich Dir ja sogar Recht geben. Allerdings ist es leider nunmal so, dass Menschen höchst individuell sind und einige neigen nicht unbedingt dazu, sich wie Jesus Christus zu benehmen. Vielmehr trifft eher zu: HOMO HOMINI LUPUS.
    .
    Unter diesen Vorraussetzungen ist es unabdinglich einer menschlichen Gemeinschaft Regeln zu geben und diese auch durch zusetzten. Die US-Verfassung halte ich dabei für die weltweit demokratischste, humanste und letztendlich ja bisher auch erfolgsreichste Art des Gesellschaftsvertrages.
    .
    Im Übrigen solltest du nicht vergessen, dass Jesus keineswegs das Paradies auf Erden gepredigt hat, sondern ganz explizit darauf hinwies, dass sein Reich nicht von dieser Welt ist. Uns schließlich sind es solche sehr christlichen Menschen wie die Amish, die in den USA den schützenden Hafen gefunden haben, der ihnen sonst wo auf dieser Welt immer verwehrt wurde. Die nehmen übrigens den Spruch mit dem Kamel und dem Nadelöhr auch sehr ernst UND SIND US-AMERIKANER!

  59. „Unter diesen Vorraussetzungen ist es unabdinglich einer menschlichen Gemeinschaft Regeln zu geben und diese auch durch zusetzten. Die US-Verfassung halte ich dabei für die weltweit demokratischste, humanste und letztendlich ja bisher auch erfolgsreichste Art des Gesellschaftsvertrages.“

    Das ich nicht lache! Sklaverei, erst abgeschafft nach einem blutigen Bürgerkrieg. Rassendiskriminierung bis Mitte der 70iger Jahre. Keine gleichen Startchancen. Wer Geld hat kauft sich Intelligenz auch wenn er Sie nicht besitzt. Und immer sind die gleichen Familien oben. Einfach lächerlich was Sie schreiben!

    Warum gibt es denn in den USA soviele Obdachlose? Warum ein Raubtierkapitalismus, dass uns in eine Weltwirtschaftskrise gestürzt hat. Never read such a bullshit!!!

  60. Wenn ich das Wort LEISTUNGSPRINZIP höre schwillt mir der Kamm – alle (unterbezahlten)Facharbeiter, die in diesem Land jegliche Scheisse ausbügeln dürfen sollten mal einen Monat zu Hause bleiben. Dann sehen wir wer hier wirklich Leistung bringt und wer nicht.

  61. Hayek

    So wie sie schreiben müssen Sie ein geistig tieffliegender Hartz IV-Empfänger sein.

    Anti-domokratisch noch dazu. Sonst würden Sie sich kritisch mit den hier vorgetragenen Argumenten auseinandersetzen.

  62. Obama= Hitler= Lenin.
    Aha.
    Völlig irre Paranoia, die sich hier ausbreitet.
    Traurig.

  63. Zusätzliche Anmerkung:

    Warum braucht man soviele Schusswaffen in den USA? Sogar MGs kann man in den USA kaufen. Einfach unglaublich.

    Während in Kanada die Menschen nachts ihre Haustüren unverschlossen lassen können sterben täglich zig Menschen durch Schusswaffengebrauch in den USA. Und Vorsicht bei einer Polizeikontrolle in den USA. Immer schön die Hände auf dem Lenkrad lassen. Sonst sind sie ein toter Autofahrer. Tolle Demokratie!!!

  64. #67 Jaime I El Conquistador

    Warum stört Sie das?
    Ist eben ein anderes Freiheitsverständnis als hierzulande.
    Die Freiheit, Eigentum (an Waffen) zu haben ist wichtiger als die staatliche Pflicht, Leben zu schützen.
    Die Freiheit, wirtschaftlich alles machen zu können ist wichtiger als eine breite Wohlstandsverteilung. Tote durch Schusswaffengebrauch und Heere von Armen sind eben in Kauf zu nehmen.

  65. #68 Kalt Schale

    So wie ein japanischer Student, der sich an der Haustür geirrt hatte und deshalb erschossen worden ist.

    Die Freiheit, wirtschaftlich alles machen zu können ist wichtiger als eine breite Wohlstandsverteilung.

    Das ich nict lache!!! Es geht um Chancengleichheit. In den USA gibt es viele, die mit dem goldenen Löffel in der Wiege geboren werden.

    Wettbewerb ist das Maß aller Dinge. Dazu gehört Chancengleichheit. Wie im Sport. Möge der Bessere gewinnen. Bei einem 100m Lauf bekommen die schlechteren Läufer mit dem goldenen Löffel ja auch keine 50m Vorsprung!

  66. #69 Jaime I El Conquistador

    Wenn sich der den Lauf Veranstaltende von dem Löffelbesitzer kaufen lässt, schon. Wenn man ihm diese Freiheit lässt.

    Die, die mit dem Löffel geboren werden, gibt es außerdem auch hier.

  67. #64 Jaime I El Conquistador:
    >> Das ich nicht lache! Sklaverei, erst abgeschafft nach einem blutigen Bürgerkrieg. Rassendiskriminierung bis Mitte der 70iger Jahre. <<

    Die Sklavenfrage war damals eben ein heiß diskutiertes Thema in den USA. Die Frage war eben, ob die Verfassungen der Südstaaten mit der des Bundes in Einklang stehen oder nicht. Eine Einmischung der Bundesregierung in innerstaatliche Angelegenheiten von Bundesstaaten ist nämlich nach der US-Verfassung nicht möglich. … Und um einer immer mehr drohenden Trotzdemeinmischung der Staaten, die die Sklaverei ablehnten, entschlossen sich die sog. Südstaaten eben, den Bund der Vereinigten Staaten zu verlassen. Der darauf folgende Krieg hatte also juristisch zunächsteinmal nichts mit der Sklaverei per se zu tun, sondern diente der Einheit der USA; es geschah nach den Richtlinien etwa des (auch heute noch gültigen) Reichsexekutionsgesetzes in Deutschland.
    .
    Nach der Niederlage der Südstaaten konnte Abraham Lincoln als US-Präsident den nun wieder zur Union gehörigen Staaten auch immer noch nicht die Sklaverei verbieten. — Er konnte es aber durch einen juristischen Kniff: Als Oberbefehlshaber der US-Truppen kann er auf von denen eroberten Gebieten Gesetzte erlassen … und so geschah es. –> Fazit: Die Sklaverei in manchen US-Staaten einst, hatte NICHTS mit der US-Verfassung zu tun!
    ____________________

    >> Warum gibt es denn in den USA soviele Obdachlose? Warum ein Raubtierkapitalismus, dass uns in eine Weltwirtschaftskrise gestürzt hat. Never read such a bullshit!!! <<

    In den USA gibt es auch nicht mehr Obdachlose als in Ländern, in denen kein Kapitalismus herrscht. Und dieses Wort Raubtierkapitalismus ist billshit und schon gar nicht hat der sog. Kapitalismus die jüngste Weltwirtschaftskrise ausgelöst. Im Gegenteil: Es waren sozialistische Eingriffe in einen funktionierenden Markt (warum? Bitte ließ #28)!!!

  68. Also hier nochmals zwei Anmerkungen von mir:

    Die USA haben bislang das teuerste Gesundheitssystem der Welt – in Verbindung mit sehr mäßigen Leistungen beim Vergleich mit anderen führenden Industrienationen.

    Wer sich informieren mag: http://www.igsf.de/Band104-lang.pdf

    Ist das bisherige System trotz aller „Basis-Demokratie“ also wirklich toll? Wohl eher nicht…

    Und zweitens: wer allen Ernstes einen gewählten US-Präsidenten (der halt einfach wieder abgewählt wird, wenn er Mist baut) in eine Reihe mit kriminellen Massenmördern wie Hitler und Lenin stellt, der hat 1. jeglichen Bezug zur Realität verloren und schadet 2. dem zentralen PI-Anliegen, dem Kampf gegen die Islamisierung. Denn wer diese Website ansurft und dann mit solchen Inhalten konfrontiert wird, der wird sie wohl kaum für wirklich kompetent halten…

  69. #71 Graue Eminenz

    Gibt es denn in den USA WENIGER Obdachlose als zB in der sozialistischen BRD?

    Was ist mit den Rassendiskriminierungen? Vor denen hat die Verfassung doch nicht allzu erfolgreich geschützt, oder?

  70. Sozialismus ist ein ungeeigneter Begriff für die politische Philosophie, weil damit sehr unterschiedliche Strömungen bezeichnet werden. Die SPD zum Beispiel ist – was immer man von ihr halten mag – nicht die kleine Schwester von NSDAP oder KPdSU, sondern in ihrem WESENSKERN eine ganz anders geprägte Partei. Ein kleiner Blick auf die Verhältnisse in der Weimarer Republik (wo es ja jeweils eine starke kommunistische, nationalsozialistische und sozialdemokratische Partei gab) sollte den grundlegenden Unterschied hinreichend verdeutlichen. Sozialdemokratie, Bolschewismus und die Nazi-Ideologie sollte man schon trennen, insbesondere die erstere Strömung vonden beiden letzteren. Alles andere ist Polemik, die mehr verschleiert, als sie verdeutlicht.

  71. #67 Jaime I El Conquistador:
    >> Zusätzliche Anmerkung: Warum braucht man soviele Schusswaffen in den USA? <<

    Auch das will ich Dir erklären: Als sich 1776 die USA anschickten, sich selbstständig zu machen und einen eigenen von europäischen Kolonialherren unabhängigen Staat zu schaffen, war die Situation, dass in Europa ausschließlich Adeligen und deren Bütteln (und Söldnern) das Recht vorbehalten war, Waffen zu führen. Alle deren Untertanen durften das aus ersichtlichen Gründen nicht!!! — Aus diesen Umständen leitet sich folgerichtig ab, dass eine freier Mensch auch immer das Recht haben muss, eine Waffe zu führen, denn das Gegenteil war ganz eindeutig ein Instrument der Unterdrückung in nun damals gar nicht demokratischen Gesellschaften Europas. Es geht hier um ein Prinzip und wenn du willst auch um eine Glaubensfrage oder um ein Symbol. Aber der Grundsatz, dass ein freier Mensch auch das Recht hat Waffen zu tragen, ist quasi Bestandteil der US-Verfassung.
    .
    Im Übrigen sei erwähnt, dass in der Weimarer Republik ähnliche freie Waffengesetze wie in den USA und auch aus gleichen Gründen herrschten. Da konnte man sich das Schießeisen aus dem Katalog bestellen. Und dreimal darfst du raten, welches Gesetz die Nazis gleich als erstes kassiert haben! … Richtig!: Das Waffengesetz. Und auch aus diesem Grund sehen sehr viele US-Amerikaner es nunmal so, dass nur eine Regierung, die Finsteres im Schilde, die Bürger entwaffnen muss.
    .
    Du magst dass nicht richtig finden; und es gibt auch viele US-Bürger, die das nicht richtig finden. Allerdings wird in jedem Verwaltungsbezirk darüber basisdemokratisch abgestimmt. So gibt es Kommunen, in denen Schusswaffen gänzlich durch Bürgerentscheid verboten ist, und es gibt Städte, in denen es per Gesetz Hausbesitzern ausdrücklich vorgeschrieben ist, eine Schusswaffe im Haus zu haben (was die Einbruchsdelikte erheblich zurück gehen lässt).
    .
    Mit Cowboys oder Western-Romantik hat das also alles überhaupt nichts zu tun. Das haben Philosophen so entschieden, die gepuderte Perücken und Dreispitze trugen und so dachten wie Kant oder Rousseau. Letztendlich kann man sogar sagen, dass die generellen Waffengesetze der USA zur Gewaltenteilung gehören. Zudem haben sie eine höchst menschliche Komponente, die man amerikanisch so ausdrückt: Gott schuf die Menschen. Samuel Colt machte sie gleich! 😉

  72. #74 Kalt Schale:
    >> Gibt es denn in den USA WENIGER Obdachlose als zB in der sozialistischen BRD? <<

    Das ist doch alles schon z.B. aus rein klimatischen Gründen nicht vergleichbar! Ein Obdachloser in Florida ist eben nicht ein Obdachloser in Hamburg, schon der Temperaturen wegen. Das gleiche gilt für München und Kalifornien. … Zum Vergleich: New York liegt auf der gleichen Höhe wie Neapel und Miami irgendwo im Sudan, aber mit viel Wasser.
    . Im Übrigen weiß ich nicht, was dieses BRD ist. Ist das nicht so ein Begriff aus Honnies Horrorkabinett?
    .
    Noch etwas kommt hinzu: Nach US-Gesetz ist eine Hypothek auf ein Haus rein an das Haus und nicht an den Eigentümer gebunden. Auf Deutsch: Ausziehen, Schlüssel in den Briefkasten und man ist die Schulden auf’s Haus los! … Da lohnt es sich eben auch mal eine Zeitlang zu campen.

  73. „Allerdings wird in jedem Verwaltungsbezirk darüber basisdemokratisch abgestimmt. So gibt es Kommunen, in denen Schusswaffen gänzlich durch Bürgerentscheid verboten ist“

    Das bringt sicherlich sehr viel, wenn sich der Bankräuber und Mörder im Nachbarbezirk schon hinreichend mit Waffen eingedeckt hat…

    In den USA werden pro Kopf rund 6 Mal so viele Morde begangen wie in Deutschland, das zeigt doch, welches System unterm Strich mehr Sicherheit generiert.

  74. #79 Graue Eminenz

    Hallo?
    ,,Im Übrigen sei erwähnt, dass in der Weimarer Republik ähnliche freie Waffengesetze wie in den USA und auch aus gleichen Gründen herrschten. Da konnte man sich das Schießeisen aus dem Katalog bestellen. Und dreimal darfst du raten, welches Gesetz die Nazis gleich als erstes kassiert haben! … Richtig!: Das Waffengesetz. Und auch aus diesem Grund sehen sehr viele US-Amerikaner es nunmal so, dass nur eine Regierung, die Finsteres im Schilde, die Bürger entwaffnen muss.“
    ?!?
    Wo haben Sie das denn her?!?

    http://www.polizei-nrw.de/moenchengladbach/Waffenrecht/article/Historie_des_Waffenrechts.html

  75. Graue Eminenz schrieb:

    „Was würdest Du wohl sagen, wenn Brüssel alle gesetzlichen Krankenkassen köpft, die privaten arg beschneidet und jedem EU-Bürger eine Sondersteuer aufhalste, damit es in ganz Europa; von Litauen bis Portugal; eine einheitliche Krankenversicherung gibt ….“

    Ich würde mich ärgern, wg. Der Folgen die Du oben schilderst. Nur das geschieht gerade auf Bundesebene, in dem man die Krankenkassen am langen Arm verhungern lässt. Eine Konzentration wird stattfinden.

    Zitat:
    „Du tust aber geradezu, als ob die Börse etwas ganz doll Böses wäre und Spekulanten noch viel Böser ….“

    Wenn das so rüber kam, nein, meinte ich nicht. Diese Leute sollen und müssen ihre
    Gewinne machen. Wenn Sie aber dazu wie jetzt geschehen Gewinne privatisieren und
    Verluste verstaatlichen, dann gehe ich die Wände hoch. Bestes Beispiel die Strombörse in Leipzig, wenn es nach Angebot und Nachfrage ginge, müsste der
    Strompreis fallen. Die Börsen werden in den letzten 20 Jahren stark manipuliert und
    haben kaum noch Bezug zur Realwirtschaft.

    Zitat:
    „…die Börse eine Wohltat für jeden Menschen ist, weil sie z.B. dafür sorgt, dass das Brot auf Deinem Tisch prinzipiell Stabil im Preis bleibt…“

    Auch so ein schönes Beispiel das hinkt, der Agrarmarkt in der EU ist überreguliert,
    Es herrscht eine Überproduktion.

    Zitat:
    „.Die Nazis verfolgten eine Planwirtschaft (mit Göring als Chef für den 4-Jahresplan, etc.) 

    Das oberste Ziel war die Autarkie, macht also theoretisch Aussenhandel überflüssig.
    Das mit dem Finanzjudentum war natürlich nur der Aufhänger.

    Nochmal zu Obama , meine Meinung, er ist kein Sozialist. Du warst ja öfters in den USA von daher nehme ich Deine Ausführungen natürlich sehr , sehr ernst.
    Nun entschuldige die späte Antwort, aber ich bin zur Zeit krankgeschrieben und
    die Krankheit ist stressiger als meine Arbeit.

  76. #76 Prach:
    >> Die USA haben bislang das teuerste Gesundheitssystem der Welt – in Verbindung mit sehr mäßigen Leistungen beim Vergleich mit anderen führenden Industrienationen. <<

    Und? Die USA sind auch nach wie vor die reichste und größte Wirtschaftsmacht der Welt.
    ____________________

    >> Ist das bisherige System trotz aller “Basis-Demokratie” also wirklich toll? Wohl eher nicht… <<

    Welcher Deutsche will sich hier das Recht anmaßen darüber urteilen zu wollen? Die US-Demokratie hat alle Stürme wie selbstverständlich überlebt und wurde dabei niemals auch nur irgendwie in Frage gestellt. Egal ob es ein blutiger Krieg Nord gegen Süd oder eine verheerende Wirtschaftsrezession und Krise war. … Deutschland hat sich hier das erste Mal als Demokratie (1929-1933) nun überhaupt nicht bewährt und ich stelle immer wieder fest, dass viele Deutsche die Demokratie mit wohlstand verbinden. Wie gefestigt denn die Demokratie hierzulande ist, wollen wir mal sehen, wenn es mit dem Wohlstand mal wirklich bergab geht. Ich persönlich sehe da schwarz.
    __________________

    >> wer allen Ernstes einen gewählten US-Präsidenten in eine Reihe mit kriminellen Massenmördern wie Hitler und Lenin stellt, der hat 1. jeglichen Bezug zur Realität verloren und schadet 2. dem zentralen PI-Anliegen, dem Kampf gegen die Islamisierung. <<

    Zugegeben, das Titelbild ist provokant. Allerdings relativiert es sich ja durch den dazu gehörigen Text. Ich selbst habe hier schon oft gesagt/geschrieben, dass ich PI nicht weiter empfehlen kann, ohne mich auf die Knochen zu blamieren. Allerdings bezog ich mich dabei im Wesentlichen auf Kommentare à la Jaime I El Conquistador. Gerade dieses Titelbild ist knackig, weil es so kontrovers ist.

  77. #84 Kalt Schale:
    >> Aus klimatischen Gründen nicht vergleichbar? Das können Sie ja mal diesen Leuten hier erzählen: http://www.spiegel.de/ (….) <<

    Du willst mir irgendeinen SPIEGEL-Bericht über Armut und das auch noch in den USA als Beleg dafür liefern, dass meine Meinung nicht richtig wäre?
    .
    Entschuldigung und bei allem Respekt, das ist ebenso sinnvoll wie mich von der Boshaftigkeit des ewigen Juden durch einen Artikel in Der Stürmer überzeugen zu wollen. DER SPIEGEL ist nunmal das Kampfblatt des 68iger Antiamerikanismus’ und des Klassenkampfes gegen die katholische Kirche. Dabei wird in diesem Blatt mit Verdrehungen, Idiotien und schlichten Lügen wahrlich nicht gespart.

  78. Kannste n bißchen konkreter werden?

    -Die Story mit den Waffengesetzen, die von den Nazis kassiert wurden?
    -Welche der Zahlen, die im Sponartikel genannt sicnd, sind zu beanstanden?

  79. Zu Graue Eminenz, Kalt Schale,Prach,………

    Noch zur Diskussion ein Lösungsvorschlag, in den westlichen Demokratien ist nicht der Staat für
    diese Fehlentwicklungen verantwortlich, sondern die Lobbygruppen, die in den USA wie hier die
    Abgeordneten umschwärmen.
    Da hilft eigentlich nur eins; mehr direkte Demokratie einführen.
    Reine Theorie, nee, seht Euch die Schweiz an !

  80. Ächz… Ich bin froh, dass ich diese Diskussion hier heute Nachmittag weitgehend verpasst hab. Dass die Anti-Amerika-Mythen selbst hier auf PI von manchen Kommentatoren immer wieder aufgewärmt werden ist traurig und zermürbend. Es kann ja wohl nicht sein, dass hier ausgerechnet im Namen Jesu gegen die Politische Freiheit geschossen wird. Dann noch eine Lanze für den linksextremen Stänkerer Michael Moore zu brechen, schlägt dem Fass wirklich den Boden aus. Das kann doch nicht mehr ernst gemeint sein?

    @Graue Eminenz
    Ich verneige mich vor deiner Geduld und bedanke mich für die Aufwändige Debatte. Ich hätte nicht die Geduld gehabt, diese zu führen. Dass solche Selbstverständlichkeiten, wie Freiheit und Eigenverantwortung ausgerechnet unter PI-Lesern immer wieder in Frage gestellt werden macht mich traurig und irgendwie müde…

  81. #82 Kalt Schale:
    >> Hallo?,,Im Übrigen sei erwähnt, dass in der Weimarer Republik ähnliche freie Waffengesetze wie in den USA und auch aus gleichen Gründen herrschten.”?!?
    Wo haben Sie das denn her?!? http://www.polizei-nrw.de/moenchengladbach/Waffenrecht/article/Historie_des_Waffenrechts.html
    <<

    Berechtigt dazu waren dieser Verordnung nach nur noch solche Personen, die einen Waffen- oder Jagdschein besaßen. (…) Es zeigte sich jedoch, dass diesen Regelungen nur wenig Erfolg beschieden war. Zwischenzeitlich hatten auch die Siegermächten auf der Konferenz von Spa die sofortige Ablieferung aller im Privatbesitz befindlichen Waffen unter Androhung wirksamer Strafen gefordert. (…) Damit wurde die Ablieferung aller Militärwaffen an den neu ernannten Reichskommissar für die Entwaffnung der Zivilbevölkerung verlangt.

    Usw. usf. . Dieser Text, den du da verlinkst bezieht sich soweit zunächst auf die Besatzungszone im Rheinland nach dem I. Weltkrieg! … Desweiteren kann ich dir jetzt aber nicht widersprechen und ziehe meine Behauptung, in der Weimarer Republik herrschten prinzipiell ähnliche Waffengesetze wie in den USA erstmal zurück. Ich kann dir nicht das Gegenteil aufweisen und damit hast Du Recht!

    Allerdings möchte ich dich auf dies (PDF) verweisen:
    http://www.stephenhalbrook.com/law_review_articles/entwaffnung.pdf

    Und bezüglich der US-Waffengesetze spielt eben auch die Entwaffnung deutscher Juden durch die Nationalsozialisten eine ganz entscheidende Rolle.

  82. #81 Prach:
    >> In den USA werden pro Kopf rund 6 Mal so viele Morde begangen wie in Deutschland, das zeigt doch, welches System unterm Strich mehr Sicherheit generiert. <<

    In den gesamten USA???? Oder vielleicht doch nur in bestimmten Ballungsgebieten? Quelle bitte!!! … Ich denke, dass die Mordrate in den USA prinzipiell nicht höher als in Deutschland ist!

  83. #91 Graue Eminenz#

    Nö. Der Text bezieht sich auf die Zeit bis heute in ganz Deutschland.
    Das Zitat mit den Militärwaffen ist willkürlich rausgenommen und zufällig EINE Stelle, die sich nicht auf den zivilen Waffenbesitz bezieht.
    Das hat nix mit Vermutung mangels gegenteiliger Beweise zutun.

    Natürlich wurden die Juden gesondert behandelt. Aber ich bezweifle, dass sie eine private Bewaffnung vor dem Holocaust gerettet hätte. Man könnte sich sogar fragen, ob es den Nazis nicht sogar leichter gewesen wäre, die Verbrechen vor den übrigen Deutschen zu rechtfertigen, wenn ,,die Juden“ sich offen mit Waffengewalt gewehrt hätten…

  84. #84 Kalt Schale:
    >> Ich bin mir sicher, dass die dankbar sind, nicht in einer Hamburger Wohnung vegetieren zu müssen, sondern in einer Zeltstadt in Florida leben zu dürfen <<

    Sind sie. Du kennst offensichtlich Florida nicht und auch nicht das US-Systhem von freiem Trinkwasser und der christlichern Nächstenliebe der vielen US-Charity-Vereine. — Ich würde vor die Wahl gestellt zwischen einem Obdachlosenasyl in Hamburg Harburg und einem Camping in Florida, Letzterem ca. 1Mio. mal den Vorzug geben. Ganz besonders dann, wenn Kinder dabei sind und ich auf eine Chance hinarbeite, diesen Zustand wieder zu verlassen.

  85. #94 Graue Eminenz

    Freies Trinkwasser in Florida? Like.. hmm Katrina? ..?

    Ach ja, vom Tellerwäscher zum Millionär…
    Tut mir Leid, aber bis ich eine repräsentative Umfrage unter den 40 Millionen armen Amerikanern gesehen habe, die belegt, dass die so unglaublich glücklich darüber sind, arm zu sein, gelesen habe, glaube ich das nicht.

    Das können vermutlich nur Leute sagen, die noch nie vor die Wahl gestellt wurden.

  86. #88 elchtoeter:
    >> Noch zur Diskussion ein Lösungsvorschlag, in den westlichen Demokratien ist nicht der Staat für diese Fehlentwicklungen verantwortlich, sondern die Lobbygruppen, die in den USA wie hier die Abgeordneten umschwärmen. Da hilft eigentlich nur eins; mehr direkte Demokratie einführen. Reine Theorie, nee, seht Euch die Schweiz an! <<

    In der Schweiz gäbe es also keine Lobbygruppen? — Im Übrigen halte ich die USA insgesamt für wesentlich basisdemokratischer als die Schweiz. Ich kann dabei auch nur nochmal auf den auch PI verlinkten Blog USA erklärt hinweisen und speziell; um es (mir) einfacher zu machen; hierauf:

    http://usaerklaert.wordpress.com/index-der-eintrage-nach-themen/

    Meiner Erfahrung nach beruht der wie eine Krankheit in Deutschland (Europa) grassierende Antiamerikanismus zum Einen auf permanenter Dauerberieselung durch DDR– und 68iger Propaganda und auf der anderen Seite auf schierer Unkenntnis und bereits vermittelten Vorurteilen. Ich kann nur jedem; dem Antiamerikanisten, wie dem vermeintlich Neutralen, aber auch den Amerikakennern, diesen Blog nur wärmstens empfehlen!

  87. Ich denke, dass die Mordrate in den USA prinzipiell nicht höher als in Deutschland ist!

    Nicht sicher, wie zuverlässig diese Zahlen sind, aber Wikipedia gibt für das Jahr 2008 die folgende Anzahl von „intentional homicides“ (Mord und Totschlag wohl) pro 100.000 Einwohner an:
    USA: Seit Jahren etwa gleichbleibend; 5,4;
    Deutschland: rückläufig; 0,86.

    en.wikipedia.org/wiki/Murder_rate

    Das wäre schon ein deutlicher Unterschied.

    Und bezüglich der US-Waffengesetze spielt eben auch die Entwaffnung deutscher Juden durch die Nationalsozialisten eine ganz entscheidende Rolle.

    Hm, ob der Holocaust verhindert worden wäre, wenn jüdische Familien einen Revolver in der Schreibtischschublade gehabt hätten? Für wirklichen Widerstand (Warschauer Aufstand) gegen die Nazis wäre da schon mehr nötig gewesen.

  88. #94 Graue Eminenz

    Das hat doch so einen leichten Ulbricht-,,VR“China-Charme:
    Unser Volk ist glücklich! WIr leben unsere Ideologie, die die beste der Welt ist! Vermeintliche Misstände sind bloß üble Propaganda der Klassenfeinde!

  89. #95 Kalt Schale:
    >> Freies Trinkwasser in Florida? Like.. hmm Katrina? ..? <<

    😆 Ich habe mal in Georgia einen Hurrikane erlebt; da muss man dann nicht von dieser absoluten Katastrophe auf Grundsätzliches schließen; … einmal davon abgesehen, dass Katrina mit Florida soviel zu tun hat, wie das Hamburger Hochwasser mit den Temperaturen auf der Zugspitze.
    ____________

    >> Ach ja, vom Tellerwäscher zum Millionär… <<

    Nochmals! Nur mal EIN Beispiel: Der Vater Ronald Reagans war irischer Einwanderer, Schuhputzer und Tagelöhner. Sein Sohn Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.
    .
    Was willst Du also sagen???

  90. #98 Graue Eminenz

    Nochmals! Nur mal EIN Beispiel: Der Vater Ronald Reagans war irischer Einwanderer, Schuhputzer und Tagelöhner. Sein Sohn Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.

    Ach grauer Pupser! Das ist einer unter Millionen. Dazu auch noch ein Schauspieler. Einfach armselig!

  91. Der Vater Ronald Reagans war irischer Einwanderer, Schuhputzer und Tagelöhner. Sein Sohn Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.

    Der Vater Gerhard Schröders war vor seinem Tod im Krieg Kirmesarbeiter. Joschka Fischers war Metzger. Geschichten vom sozialen aufstieg gibt es auch in Deutschland. Nur werden sie sowohl in Deutschland als auch in den Staaten seltener.

  92. #98 Graue Eminenz

    Der Vater von Gerhard Schröder war laut Wikipedia ,,Kirmesarbeiter“.
    Der Vater von Honecker war laut Wikipedia Berarbeiter.
    Der Vater der Aldibrüder war auch arm.
    So what?

  93. #98 Graue Eminenz

    Also hat das Hamburger Hochwasser schon 14 Tote in den Bergen verursacht. Sachen gibts 😉

  94. @Graue Eminenz

    Meiner Erfahrung nach beruht der wie eine Krankheit in Deutschland (Europa) grassierende Antiamerikanismus zum Einen auf permanenter Dauerberieselung durch DDR- und 68iger Propaganda und auf der anderen Seite auf schierer Unkenntnis und bereits vermittelten Vorurteilen.

    Ich fürchte, es hat auch mit schlichter Gewöhnung zu tun. Wir leben seit Generationen mit einem sehr „dominanten“ Staatsverständnis. Im guten Glauben daran, dass Solidarität per se etwas wunderbares sei, spüren wir nicht mehr, dass diese nur dann sinnvoll ist, wenn sie freiwillig, mit entsprechender Herzenshaltung erfolgt. Den Solidaritätsgedanken Staatlich durchzusetzen ist hingegen regelrecht pervers und am Ende meist destruktiv.
    Freiheit ist halt auch ein grosses Risiko und wir sind diesbezüglich leider ziemliche Weicheier.
    Ich lebe lieber in einem Land, in dem keiner gezwungen wird mein Lebensunterhalt zu bezahlen – mir aber ermöglicht wird, mit genügend Willenskraft und ohne bürokratischen Riesenzirkus, eigene Dollars zu verdienen.

  95. #96 Graue Eminenz (22. Jun 2010 18:36)

    In der Schweiz gäbe es also keine Lobbygruppen? — Im Übrigen halte ich die USA insgesamt für wesentlich basisdemokratischer als die Schweiz.

    Nun, Graue Eminenz, ich denke mit mehr direkte Demokratie, kann man den Lobbyismus zurück drängen. Stimmt, in der Schweiz gibt es auch eine 5. Kolonne, die es gar nicht erwarten kann, sich Brüssel an zuschließen. ( Wer hat das bisher verhindert?)
    Das die Börsen keinen Bezug mehr zur wirtschaftlichen Realität haben, ich nehme an,
    da stimmst Du zu, oder ?
    Die USA mehr demokratisch als die Schweiz sind ? Da kann ich nicht mitreden, aber den Blödsinn vom Spiegel, 68er und Konsorten, glaube ich seit 10 Jahren schon nicht mehr. Daher Danke, für die Einblicke.
    Nur was sagst Du dazu, das es die Politik der NEOCONS war (Reagan und Thatcher), die die USA und UK entindustrialisierten, den Schwerpunkt vor allen in UK auf den Finanzsektor legten und nun riesige Aussenhandelsdefizite vor sich herschieben ?

  96. #97 Kalt Schale:
    >> Das hat doch so einen leichten Ulbricht-,,VR”China-Charme:
    Unser Volk ist glücklich! WIr leben unsere Ideologie, die die beste der Welt ist! Vermeintliche Misstände sind bloß üble Propaganda der Klassenfeinde!
    <<

    Klar wäre das das Gleiche! … Allerdings auch nur dann, wenn in China Meinungs- und Pressefreiheit an der Stelle der Verfassung stünden, wie im GG die Menschenwürde und in der US-Verfassung das First Amendment:

    Congress shall make no law respecting an establishment of religion, or prohibiting the free exercise thereof; or abridging the freedom of speech, or of the press; or the right of the people peaceably to assemble, and to petition the Government for a redress of grievances.

    Das Schöne an den USA ist übrigens auch, dass es dort keine Klassen oder Klassenfeinde gibt. Dort gilt einzig und allein die Maxime, dass jedem Menschen die Möglichkeit gegeben werden muss seine Potenziale auszuleben und damit wir dem Individuum Vorschub geleistet und der persönlichen Freiheit. Aus diesen Gründen ist es nun wahrlich auch kein Zufall, dass die allermeisten natur- und geisteswissenschaftlichen Nobel-Preise seit Jahrzehnten in den USA landen. Tatsache ist ja schließlich auch, dass seit langem so ziemlich die Mehrheit aller naturwissenschaftlichen Durchbrüche aus den USA kamen: Freiheit ist eben geistige Freiheit und geistige Freiheit macht den Geist frei für Innovation!

  97. @Jaime I El

    Ach grauer Pupser! Das ist einer unter Millionen. Dazu auch noch ein Schauspieler. Einfach armselig!

    Aber was ist schlimm daran Schauspieler gewesen zu sein? Das ist ein seltsamer Reflex vieler Europäer (nicht nur bei Reagan, auch z.Bsp. bei Schwarzenegger). Ist das einfach Europäische Überheblichkeit oder hat das einen Grund?

  98. #100 Kalt:
    >> Der Vater von Honecker war laut Wikipedia Berarbeiter. So what? <<

    😆

    Wohl die eigenen Argumente vergessen?

    #95 Kalt Schale: Ach ja, vom Tellerwäscher zum Millionär…

    Honnie war wirklich das Paradebeispiel dafür, dass eben in den USA ein Typ wie Ronald Reagan zum Präsidenten vom Volk gewählt wurde, dessen Vater Tagelöhner und Schuhputzer war, und Honnie als sozialistisch geförderter Eunuch eines Terrorregimes zum Staatsratsvorsitzenden von Moskaus Gnaden gemacht wurde! 😆

  99. #104 Graue Eminenz

    Natürlich sind die USA eines der Länder, die am meisten Freiheit und Gerechtigkeit bieten. Kein Vergleich mit China.
    Was mich wundert, ist, wie hier alles in den USA (sogar Armut) zur höchsten, freiheitlichsten und besten Form möglicher Gesellschaften verklärt wird.

  100. Das Schöne an den USA ist übrigens auch, dass es dort keine Klassen oder Klassenfeinde gibt.

    Die „sozialistische“ SPD hat sich auch spätestens mit dem Godesberger Programm vom Klassenkampfgedanken entfernt – de facto noch viel früher. Und ob es in den USA (oder sonstwo) „Klassen“ gibt, hängt natürlich von der Weltsicht des Betrachters ab. Die meisten Menschen würden die Frage vermutlich bejahen.

  101. Honnie war wirklich das Paradebeispiel dafür, dass eben in den USA ein Typ wie Ronald Reagan zum Präsidenten vom Volk gewählt wurde, dessen Vater Tagelöhner und Schuhputzer war, und Honnie als sozialistisch geförderter Eunuch eines Terrorregimes zum Staatsratsvorsitzenden von Moskaus Gnaden gemacht wurde!

    Und Schröder? Fischer? Die wurden gewählt. Wie gesagt, sozialen Aufstieg findet man auch in Deutschland…

  102. #107 Graue Eminenz

    Was willst du eigentlich sagen?
    Was soll denn das Beispiel Reagen belegen? Dass arme Leute politischen Erfolg in einer Demokratie haben können? Schröder.
    Dass arme Leute es nach oben schaffen können? Aldi.

    Das sind doch kein Alleinstellungsmerkmal der USA!

  103. #99 Jaime I El Conquistador:
    >> Ach grauer Pupser! Das ist einer unter Millionen. Dazu auch noch ein Schauspieler. Einfach armselig! <<

    Bezüglich des Präsidentenamtes durchaus nicht die Regel, da gast du Recht. Allerdings Bezüglich der Durchlässigkeit der US-amerikanischen Gesellschaft ist das eben kein bedauerlicher Einzelfall. Die gesamte US-Geschichte wurde eben von Anfang an nur von Emporkömmlingen betrieben. Aus britischer Sicht war auch George Washington nur ein kolonialer Emporkömmling und in den Indianer- und Franzosenkriegen hat man ihm auch stets ein Offizierspatent in der regulären britischen Armee verweigert, obwohl er gegen die Franzosen teilweise beachtliche Erfolge erstritt; … weil er eben ein Kolonialer und Emporkömmling war.
    .
    Deinen Antiamerikanismus gerade als Katholik kann ich auch überhaupt nicht verstehen: Es war doch gerade Ronald Reagan und der CIA die durch den Papst die Revolution der Solidarnosc erst ermöglicht haben, den Kommunismus damit gemeinsam einzureißen.

  104. Und einer geht noch: In den USA gibt es regelrechte Politikerdynastien, die Kennedys oder die Bushs etwa. Da fällt mir in Deutschland eigentlich kein Gegenstück zu ein. Zumindest in der amerikanischen Politik scheint Herkunft also schon nen gewissen Stellenwert zu haben. Ich würde vermuten, dass es mit den Aufstiegschancen in den USA lange nicht so weit her ist, wie das immer behauptet wird – obwohl es natürlich durchaus Beispiele dafür gibt.

  105. #112 Graue Eminenz

    Am Anfang musste sie jawohl von Emporkömmlingen betrieben werden, sonst war ja niemand da.
    Als Referenz immer die absolutistischen Staaten des alten Europa heranzuziehen, wird dem heute nicht gerecht.

  106. #114 Graue Eminenz

    Wieder einmal unterstellen Sie mir einfach etwas was so nicht zutrifft. Ich bin Pro-USA eingestellt. Das heißt aber nicht, dass ich alles was aus den USA kommt gutheiße, so wie Sie es tun. Als Mensch hat mir Gott einen Verstand gegeben den ich im Gegensatz zu Ihnen auch nutze.

  107. #111 Ruhig Blut (22. Jun 2010 19:07)

    Und Schröder? Fischer? Die wurden gewählt.

    Da kann Deutschland auch stolz drauf sein

    Ein elender Schwätzer und ein Steinewerfer.

    Bravo.

  108. Roter, brauner und grüner Sozialismus: Bewältigung ideologischer Übergänge von SPD bis NSDAP und darüber hinaus

    Jede Art der Gleichsetzung von SPD – man mag sie schätzen oder nicht – und NSDAP ist ne bodenlose Frechheit. Die SPD hat in ihrer langen Geschichte immer die Demokratie verteidigt und den Rechtsstaat. Man muss sie ja nicht mögen, ihre Politik für falsch halten, aber solche Gleichsetzung ist bösartige, dumme Demagogie.

  109. Ich persönliche halte von solchen staatszentralistischen Ideen überhaupt nichts: So ein riesiger Behördensumpf wird niemals effizient arbeiten und ein gigantisches Milliardenloch. Das ist wie bei allen Projekten dieser Art immer so. Und diese form von zentralstaatlicher Lenkung nennt man in den USA nunmal Sozialismus. So wird auch verständlich, warum Reagan sagte: Unser Problem ist zuviel Staat.
    ——————————
    Herrliche Diskussion. Ich glaube, man kann noch millionenfach erklären warum es sich wie es ist mit den Waffen verhält in USA – die Deutschen werden weiter stänkern.
    Jahrelange Beeinflussung von Spiegel&Co.

    Ich wette, die Leute, die da jetzt in Pinellas Park (wo übrigens mein Freund wohnt, also nicht in einem Zelt, aber in einem Hotel) im Zelt schlafen, sind nun überglücklich, das sie nun zusätzlich zu ihrem Elend noch irgendwie 4000,– $ für ihre Zwangs-KV zusammen kratzen sollen?!
    Oder müssen die nur deshalb im Zelt schlafen, damit sie das abdrücken können?

    Ich wurde ja vom Ioff gesperrt, da ich es wagte – vor mir ein anderer Poster – etwas Positives über die USA zu schreiben, wovon Deutschland lernen könnte, m.M.n. Es ging um etwas völlig Harmloses, nämlich soziales Verhalten in der Öffentlichkeit.
    Sofort fielen alle über uns her und zeigten mit dem Finger auf die Zeltstadt LA bzw. Bandenkriege in Chicago!
    Geht’s noch?
    Und kommt solchen Leuten eigentlich NIE die Idee, einen Zusammenhang zwischen WARMEN Wetter und Zeltstädten zu sehen?!
    Ist denen noch nie die Idee gekommen, wieviele Menschen TAGTÄGLICH nach Florida kommen, dorthin übersiedeln aus anderen Staaten und dort ein neues Zuhause/Job suchen – was nicht allen gelingt, da die Job-Situation im Moment nicht gut ist. Aber das ist auch vorher nicht jedem gelungen, in Florida Fuss zu fassen.
    Noch nie auf die Idee gekommen, dass gerade LA auch für sehr viele Leute ein starker Anziehungspunkt ist, weil die sich erhoffen, dort einen Jobs zu ergattern/reich zu werden und es sich bei angenehmen Temperaturen eben besser lebt – selbst in einem Zelt?

    Gibt es Zeltstädte in diesem Ausmaß in NY/Chicago, Indiana, Alaska? Nur dann müsste man sich mal anfangen Sorgen zu machen.

    Im Übrigen gibt es im Pinellas County über 16 riesige Freizeitparks mit Stränden, Sportplätzen, BBQ-Areas, Fishing Piers etc. Diese stehen jedem Bürger – umsonst – zur Verfügung. 365 Tage im Jahr.

  110. Ein elender Schwätzer und ein Steinewerfer.

    Bravo.

    Es ging in der Diskussion um die Möglichkeit des sozialen Aufstiegs, nicht um die Bewertung der genannten Politiker.

  111. Was willst du eigentlich sagen?
    Was soll denn das Beispiel Reagen belegen? Dass arme Leute politischen Erfolg in einer Demokratie haben können? Schröder.
    Dass arme Leute es nach oben schaffen können? Aldi.

    Das sind doch kein Alleinstellungsmerkmal der USA!

    Ich sags mal so… Fatima Roth wird hier ab und an angekreidet eine Studienabbrecherin zu sein. Das ist vielleicht typisch Deutsch – weiss ich nicht. Jedenfalls wärs „typisch schweizerisch“ – das kann ich eher beurteilen. Das Problem bei ihr ist aber nicht, dass sie ihr Studium abgebrochen hat, sondern ihre gefährliche politische Ideologie und den Schaden, den sie damit anrichtet.

    Will sagen: Wir haben eher die Tendenz, uns in Sachen Leistungsnachweis auf Diplome und sonstige Papiere zu verlassen (was im idealfall ja auch funktionieren würde).
    Der amerikanischen Mentalität entspricht dagegen eher die Beachtung eines direkten Leistungsnachweises. Wer für einen Job geeignet scheint, bekommt eine Chance diesen zu machen. Bei uns ist das nicht so einfach.

    Graue Eminenz hat vorher mal die Charity angesprochen. Absurderweise ist es in der Schweiz fast unmöglich, sich unbürokratisch und spontan für die Allgemeinheit einzusetzen. In den USA kannst du Suppe kochen und sie auf der Strasse den Obdachlosen ausschenken. In der Schweiz brauchst du für sowas eine Bewilligung (wenn sie denn überhaupt ausgestellt wird).

    Ganz einfach Leistung auf einem bestimmten Gebiet erbringen ist in den USA nicht nur einfacher, sondern wird auch eher honoriert, und das ist das gesunde daran.

  112. #110 Kalt Schale:
    >> Was willst du eigentlich sagen? Dass arme Leute politischen Erfolg in einer Demokratie haben können? Schröder. (…) Das sind doch kein Alleinstellungsmerkmal der USA! <<

    Du könntest wenigstens so fair sein, zu beachten, dass ich hier verschiedenen Leuten antworte (deshalb; und um die Mitlesenden nicht zu verwirren; zitiere ich jeweils das mit Urheber, bevor ich antworte) und dann nicht einfach mal aus dem Zusammenhang ein Argument herausreißen, und es mir vor die Füße zu werfen.

    Ich möchte mich keineswegs beklagen; allerdings möchte ich doch auch mal feststellen, dass auf jedes meiner sachlichen Argumente (ich meinen jetzt keinen persönlich) wie z.B. die Waffengesetze keine sachlichen Argumente sondern nur neue Vorwürfe kamen. … Und so leid es mir tut, muss ich hier auch mal erwähnen, dass diese Argumentation bei machen hier so geführt wird, wie bei Mohammedanern: Erst eine abstruse Behauptung aufstellen. Wird diese sachlich ad absurdum geführt wird das Thema gewechselt und die nächste absurde Behauptung in den Raum gestellt. Auf den ersten Punkt wird dabei überhaupt nicht mehr eingegangen; er wird einfach fallen gelassen, um der nächsten vermeintlichen Anklage Raum zu geben.

    Sorry, Kameraden, aber ein gewisses Maß an Diskussionskultur muss schon eingehalten werden! Ich bemühe mich stets, alle Argumente sach- und formgerecht zu beantworten und zu widerlegen. Haltet Euch auch an dieses Programm! Ich bemühe mich doch wohl sachlich und ruhig zu argumentieren, nein? Ich begründe meine Aussagen doch auch immer, nein? … auch wenn Euch meine Argumente und Begründungen nicht gefallen, geht es hioer doch wohl nicht um Niederschreien desjenigen, der eine andere Meinung vertritt, oder?

  113. Deutsche erklären den USA, wie Demokratie funktioniert.

    Ich lach mir den A…. ab.

  114. #119 Graue Eminenz

    Auch von Ihnen erwarten wir eine respektvolle Diskussionskultur!!!

  115. #119 Graue Eminenz

    Moment mal.. das mit den Mohammedanern ist jetzt sehr sachlich..
    Mal ein konkretes Beispiel?
    Sonst ist diese ,,Du bringst ja keine Argumente, sondern bist nur persönlich“-Nummer ein bißchen einfach. Geht immer.

  116. Deutsche erklären den USA, wie Demokratie funktioniert.

    Das hat hier – glaube ich – niemand getan. Hier ging es um ganz andere Fragen:
    – Sinn oder Unsinn laxer Waffengesetze;
    – das In-einen-Topf-Werfen von Sozialdemokraten, Kommunisten und Nazis;
    – die soziale Durchlässigkeit der amerikanischen Gesellschaft.

  117. #116 Jaime I El Conquistador:
    >> Ich bin Pro-USA eingestellt. <<

    😆 😆 😆 😆 😆 LOL 😆 😆 😆 😆 😆

    Das weiß ich doch. Schließlich hast du das ja auch heute immer wieder ohne jedes 68iger Geschwurbel und stalinistische Parolen durchzogen von pseudokatholischem Pathos deutlich zum Ausdruck gebracht. Ich darf Dich mal in Deinen harmlosen Äußerungen zitieren?

    #38 Jaime I El Conquistador: Wie leben denn die Menschen in den USA. Ein paar Milliardäre und Millionäre und die Mehrheit lebt in Armut. Das lehne ich als gläubiger Katholik strikt ab.

    #61 Jaime I El Conquistador:Werter grauer Pupser, hier eine Filmempfehlung: “Sicko” von Michael Moore!

    #67 Jaime I El Conquistador: Das ich nicht lache! Sklaverei, erst abgeschafft nach einem blutigen Bürgerkrieg. Rassendiskriminierung bis Mitte der 70iger Jahre. (…) Und immer sind die gleichen Familien oben.

    Usw. usf..

    Nee, klar; ich erkenne hier einen absolut uneingenommenen und neutralen Amerikafreund!

  118. #119 Graue Eminenz

    à propos:
    Ich: In den USA leben viele Arme (Quelle: Spon, deren Quelle: amerikanische Behörde)
    Graue Eminenz: DerSpiegel ist wie der Stürmer.

    .

  119. #122 Kalt Schale:
    >> Moment mal.. das mit den Mohammedanern ist jetzt sehr sachlich..
    Mal ein konkretes Beispiel?
    <<

    Was meinst Du? .. Ich würde ich freuen, wenn du Deine Frage präziser formulierst und sie ausführst, bevor Du von mir umfangreiche Erklärungen erwünscht. In einer Diskussion sollte doch gelten DO UT DES, nein?

  120. #124 Kalt Schale:
    >> à propos: Ich: In den USA leben viele Arme (Quelle: Spon, deren Quelle: amerikanische Behörde) Graue Eminenz: DerSpiegel ist wie der Stürmer. <<

    Wenn du jetzt noch so freundlich wärst, diesen Beitrag sachlich zu formulieren und ich in Zusammenhang mit obigen Artikel zu bringen, wäre es mir eine Freude Dir wiedermal sachlich und inhaltlich zu antworten. 😉

    Ansonsten sehe ich mich gezwungen, gerade Deine Beiträge unter billiger 68iger-Scheiße abzubuchen.

  121. 125 Graue Eminenz

    Ob du ein Beispiel für die Unterstellung der unsachlichen Argumentation, die du in genanntem MohammedanerAbsatz behauptest, liefern kannst. EXEMPLUM, nein? Dat heiß doch Beispiel in lateinisch oda?

  122. #120 FluxKompensator:
    >> Deutsche erklären den USA, wie Demokratie funktioniert. Ich lach mir den A…. ab. <<

    😆 JA! Und sie wollen den Amerikanern auch mal erklären, dass staatliche Wohlfahrt gaaaanz toll viiiiel besser als persönliche Freiheit ist!

    Da kannst Du mal sehen, wieviel die Deutsche Masse so aus der Nazi-Herrschaft und der DDR-Tyrannei gelernt hat! 😉

  123. #126 Graue Eminenz

    Wenn einem die Argumente ausgehen, etikettiert man die des Gegners mit „68er“, „Musel“, „sozialistisch“. Da gleiche muss sich der arme Obama gefallen lassen.

  124. #119 Graue Eminenz (22. Jun 2010 19:34) zu
    #110 Kalt Schale:

    „Du könntest wenigstens so fair sein, zu beachten, dass ich hier verschiedenen Leuten antworte (deshalb; und um die Mitlesenden nicht zu verwirren; zitiere ich jeweils das mit Urheber, bevor ich antworte) und dann nicht einfach mal aus dem Zusammenhang ein Argument herausreißen, und es mir vor die Füße zu werfen.“

    Graue Eminenz, ich stimme Dir zu, Du antwortest mehreren Teilnehmern der Diskussion, was stressig ist.
    Nur hätte ich gerne noch eine Antwort von Dir, ob man als Amerikafreund gegen das gewaltige Hauhaltsdefizit sein darf ?
    Ich möchte jetzt auch nicht auf die Schweinerei der amerikanischen Banken eingehen, schlechte Kredite (Hypothekenkrise 2008) zu bündeln und hier in Europa als Wertpapiere zu verkaufen.
    So, ich muß jetzt zum Zählapell ins Krankenhaus zurück, denn bis morgen.

  125. #128 Graue Eminenz

    Sie sollten sich besser überheblicher arroganter grauer Pupser nennen!

    Sämtlicher meiner Aussagen lassen sich belegen! Im Gegensatz zu Ihrem Geschwafel. Welche Lobby vertreten Sie denn? Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

    Oder gehören Sie etwas auch dieser faulen golfspielenden Schicht, die sich auf die Knochen der deutschen Mittelschicht ausruht. Die Mittelschicht erbringt nämlich die eigentliche Arbeitsleistung in einer Gesellschaft und nicht solche Dummschwätzer wie Sie!!!

  126. #119 Graue Eminenz

    haha …fair and balanced…
    fällt mir gerade ein. sorry.
    🙂 🙂 🙂

  127. Obama mag Fehler begehen und begangen haben(wer keine macht, darf den ersten Stein werfen) aber Obama neben Hitler und Lenin zu stellen ist bei aller Liebe zu PI das allerletzte.

  128. Was ist der Unterschied zwischen Kapitalismus und Sozialismus?
    Wenn Privatleute(Kapitalisten)die Produktions-mittel haben, dann ist es gut oder auch schlecht je nach Fähigkeit u. Charakter.Gibst Du aber alle Produktionsmittel in die Hand von Politiker,(Sozialisten),dann wird es immer schlecht ausgehen. Siehe Soviet, DDR, Simbabwe, etc.

    Immer noch nicht klar?:
    Die Sozialisten(Linke) und die NazionalSOZIALISTEN sind keine Gegensätze, sondern sind sich sehr ähnlich. Siehe DDR(Deutsche Diktatorische Republik)und Soviet Union. Wenn die Linke an die Macht kommen sollten, haben wir das gleiche Regime wie in der DDR, Soviet Union und dem Deutschland der NationalSOZIALISTEN. Was ist nun das Gegenteil dieser verschiedenen Sozialisten? Die Gruppen für Grundgesetz, Menschenrechte und Freiheit.
    Es gibt also rechte Sozialisten, aber es wird nie liberale Sozialisten geben.

  129. #131 Jaime I El Conquistador:
    >> @ Graue Eminenz: Sie sollten sich besser überheblicher arroganter grauer Pupser nennen! <<

    Ach ja? Darf ich bitte um eine sachliche und inhaltliche Begründung dafür bitten?
    ___________________

    >> Sämtlicher meiner Aussagen lassen sich belegen! <<

    Nun, das behauptest Du. Ich versuche stets meine Aussagen zunächst logisch zu begründen und notfalls führe ich auch Quellen an. Wie wäre es, wenn Du mal logisch und mit sachlichen Quellen diese Deine Aussage

    #71 Jaime I El Conquistador:Zusätzliche Anmerkung: Warum braucht man soviele Schusswaffen in den USA? Sogar MGs kann man in den USA kaufen. Einfach unglaublich

    begründetest? Meine Antwort darauf war übrigens:

    Auch das will ich Dir erklären: Als sich 1776 die USA anschickten, sich selbstständig zu machen und einen eigenen von europäischen Kolonialherren unabhängigen Staat zu schaffen, war die Situation, dass in Europa ausschließlich Adeligen und deren Bütteln (und Söldnern) das Recht vorbehalten war, Waffen zu führen. Alle deren Untertanen durften das aus ersichtlichen Gründen nicht!!! — Aus diesen Umständen leitet sich folgerichtig ab, dass eine freier Mensch auch immer das Recht haben muss, eine Waffe zu führen, denn das Gegenteil war ganz eindeutig ein Instrument der Unterdrückung in nun damals gar nicht demokratischen Gesellschaften Europas der Fall. Es geht hier um ein Prinzip und wenn Du willst auch um eine Glaubensfrage oder um ein Symbol. Aber der Grundsatz, dass ein freier Mensch auch das Recht hat, Waffen zu tragen, ist deshalb nunmal Bestandteil der US-Verfassung. (…) Du magst dass nicht richtig finden; und es gibt auch viele US-Bürger, die das nicht richtig finden. Allerdings wird in jedem Verwaltungsbezirk darüber basisdemokratisch abgestimmt. So gibt es Kommunen, in denen Schusswaffen gänzlich durch Bürgerentscheid verboten sind, und es gibt Städte, in denen es per Gesetz Hausbesitzern ausdrücklich vorgeschrieben ist, eine Schusswaffe im Haus zu haben (was die Einbruchsdelikte erheblich zurück gehen lässt).

    Wie wäre es, wenn Du mir z.B. darauf erstmal antwortetest oder überhaupt eine Erklärung dazu abliefertest? … Wäre das zuviel verlangt? … Ich warte darauf vergebens. Stattdessen kommen immer neue Vorwürfe und Abstrusitäten von Dir.

    Ich bin hier doch nicht ein Automat, der beständig auf Knopfdruck für irgendjemanden alberne Fragen beantwortet, damit Du Dich daran abreagieren kannst!

  130. #129 Graue Eminenz (22. Jun 2010 20:04)
    Und sie wollen den Amerikanern auch mal erklären, dass staatliche Wohlfahrt gaaaanz toll viiiiel besser als persönliche Freiheit ist!

    Da kannst Du mal sehen, wieviel die Deutsche Masse so aus der Nazi-Herrschaft und der DDR-Tyrannei gelernt hat! 😉
    ——————————
    Ich denk mir auch immer, das kann nur daher rühren.
    Hatte oben schon was gepostet zu der KV/Pinellas Park.
    Steh ich immer noch unter Moderation? Warum?

  131. #128 Graue Eminenz (22. Jun 2010 20:04)

    JA! Und sie wollen den Amerikanern auch mal erklären, dass staatliche Wohlfahrt gaaaanz toll viiiiel besser als persönliche Freiheit ist!

    Freiheit ist in Deutschland ein Fremdwort.
    Demokratie heisst auf deutsch: Vollkaskoversicherung ohne SB

    Da kannst Du mal sehen, wieviel die Deutsche Masse so aus der Nazi-Herrschaft und der DDR-Tyrannei gelernt hat!

    Nichts.
    Die USA haben ja schliesslich auch „nur“ die braune Diktatur (heisser Krieg) und letztendlich auch die rote DDR-Diktatur (kalter Krieg) beseitigt.

  132. #134 r2d2:
    >> aber Obama neben Hitler und Lenin zu stellen ist bei aller Liebe zu PI das allerletzte. <<

    Zugegeben, es ist provokant. Allerdings steht ja über den Bildern auch noch etwas und insbesondere der Text relativiert das ganze ja auch: Es ist eben KEINE Gleichsetzung von Obama mit Lenin.
    .
    Im Übrigen gibt es ja in Deutschland so eine Art ungeschriebenes Gesetz der Pressezensur. Da wird halt nur noch gutmenschlich argumentiert und jeder, der widerspricht mit der Nazi-Keule niedergeschlagen. … Wie will man dem aber Einhalt gebieten? Durch eine Pressezensur? — Das wäre gegen Alles, wofür ich bereit bin, zu kämpfen.
    .
    Man muss also eine Gegen-Presse schaffen, die gleiches mit Gleichem bezahlt. … Wie oft ist den bitteschön G.W. Bush als Hitler beschrieben, gezeichnet und portraitiert worden? … Hat sich darüber irgendjemand plötzlich so aufgeregt? NÖ!
    .
    Also muss es jawohl auch möglich sein, B. Hussein NObama im rechten Licht zu zeigen, nein? — Oder dürfen gemeine Bilder (auch unter der Gürtellinie) nur von der Linkspresse gemacht und gezeigt werden???

  133. #142 FluxKompensator:
    >> Freiheit ist in Deutschland ein Fremdwort. Demokratie heißt auf Deutsch: Vollkaskoversicherung ohne SB <<

    Danke, für die Unterstützung! … Ich dachte schon, ich stünde hier ausgerechnet auf PI (pro-amerikanisch; gegen dem Mainstream) allein gegen eine Flut von 68iger Wüterichen, die ihren kommunistischen Antiamerikanismus wie Antikapitalismus à la Antifa freien Lauf lassen. 😉

  134. #135 r2d2 (22. Jun 2010 20:31)

    Obama mag Fehler begehen und begangen haben(wer keine macht, darf den ersten Stein werfen) aber Obama neben Hitler und Lenin zu stellen ist bei aller Liebe zu PI das allerletzte.
    ————————————–
    OK, Hitler hätt man jetzt rauslassen können. Aber Bilder, vielmehr Cartoons von Obama zu zeigen, die ihn z.B. grinsend vor einer Kommunistenflagge zeigen, ist sozusagen ein Running Gag der Obama-Gegner in USA. Der ist schon etwas älter. Das könnte man auch US-Humor der Obama-Gegner nennen.
    Die machen auch etwas andere Gags über Hitler als wir (falls hier überhaupt welche gemacht werden).

  135. #144 Graue Eminenz (22. Jun 2010 20:49)

    Oder dürfen gemeine Bilder (auch unter der Gürtellinie) nur von der Linkspresse gemacht und gezeigt werden???/blockquote>

    Linkspresse und Paradies-Bomber haben hier Narrenfreiheit.

    Für alle Anderen gilt. „Das tut man nicht. Das sagt man nicht.“

  136. #144 Graue Eminenz (22. Jun 2010 20:49)

    Oder dürfen gemeine Bilder (auch unter der Gürtellinie) nur von der Linkspresse gemacht und gezeigt werden???

    Linkspresse und Paradies-Bomber haben hier Narrenfreiheit.

    Für alle Anderen gilt. “Das tut man nicht. Das sagt man nicht.”

  137. #147 FluxKompensator:
    >> Linkspresse und Paradies-Bomber haben hier Narrenfreiheit. Für alle Anderen gilt. “Das tut man nicht. Das sagt man nicht.” <<

    Ça y est! 🙄

  138. Deutschland hat seit den 70er-Jahren 2 (zwei) Urprobleme; unabhängig von den jeweiligen Regierungen:

    1) Leistung wird bestraft. (Steuern, Abgaben)
    2) _Nicht_-Leistung wird honoriert. („Soziale“ Hilfen mannigfaltiger Art.)

    Dementsprechend verhalten sich die Menschen; sowohl Eltern, als auch deren (so erzogenene) Kinder.

    Das Volk ist nicht so dumm, wie Politiker glauben.

  139. #149 Andromeda:
    >> Das Volk ist nicht so dumm, wie Politiker glauben. <<

    Das scheint mir, bei allem Respekt, etwas widersinnig. Das Volk hat gerade in NRW bewiesen, dass es rot-rot-grün und damit Multi-Kutli und die Religion des Friedens™ ja unbedingt will. Es will auch Ganztagsschulen und mag das ganz böse Atom genauso wenig wie das pitterpöse Gen.

    Ich denke, Du könntest vielleicht das Volk für wesentlich intelligenter und schlauer halten, als es eigentlich ist. Tatsache ist jedenfalls, dass das Volk Kälbern gleich seit langem für die Schlachtbank stimmt. Die Politiker sind nicht Schuld daran, sie fangen nur diesbezügliche Mehrheitsmeinungen ein.

    Wenn es eine Mehrheit der Leute gäbe, die wie Du und ich denken, wären schon genug Politiker zur Stelle dadurch zur Macht zu kommen. Das ist ja auch O.K.. Tatsache ist nunmal einfach nur, dass es eben keine bedeutsame Bevölkerungsgruppe gibt, die so denken, wie Du und ich. Welcher wirklich professionelle und medienwirksame Politiker sollte sich also darum scheren?

    Das Volk ist also dumm und intelligente Politiker richten sich lediglich danach aus.

  140. @ #150 Graue Eminenz (22. Jun 2010 21:43)

    Das Volk ist also dumm und intelligente Politiker richten sich lediglich danach aus.

    Yep; das wäre auch möglich.
    Nur, das bedeutet im Umkehrschluss, dass mehr oder weniger _alle_ unsere Politiker
    a) dumm und
    b) feige sind; oder
    c) ihren Amtseid brechen.
    [Dem deutschen Volk zu dienen und Schaden abzuwenden.]

  141. #148 Graue Eminenz

    Ich habe gar nicht gewusst, dass unser Herr Jesus Christus ein 68iger ist nur weil er die Menschenwürde über alles stellt. Sogar über den zerstörerischen Neokapitalismus der Wall Street.

    Nur damit wir uns klar verstehen! Ich bin für eine Leistungsgesellschaft so wie sie im Sport herrscht. Der Bessere möge gewinnen. Nicht so wie Sie es wollen. Faulenzende Golfspieler einer Oberschicht, die von Ihrem steuerfreien Vermögen leben und die Mittelschicht schuften lassen.

    Pfui Teufel! Sie grauer Oberschichtpupser!

  142. #151 Andromeda:
    >> [Das Volk ist also dumm und intelligente Politiker richten sich lediglich danach aus.] Yep; das wäre auch möglich. Nur, das bedeutet im Umkehrschluss, dass mehr oder weniger _alle_ unsere Politiker
    a) dumm und
    b) feige sind; oder
    c) ihren Amtseid brechen.
    [Dem deutschen Volk zu dienen und Schaden abzuwenden.]
    <<

    Häh? Wenn intelligente Politiker sich nach der Dummheit der Masse ausrichteten, wären sie deswegen dumm?
    .
    Ja, sind Politiker, die dem dummen Volk nicht die Wahrheit sagen, denn feige? … Die Wahrheit wäre doch wohl, dass das Volk insgesamt blöder als ein Ochse ist.

    Churchill: In das hässliche Antlitz der Demokratie blickt man, wenn man sich nur ein paar Minuten mit dem durchschnittlichen Wähler unterhält.

    Die ganze Misere, die wir in Deutschland haben, ist nicht etwa von einer ganz bösen Politikerkaste verursacht worden, sondern vom Pöbel, der immer die gewählt hat, die ihm am meisten Versprochen haben. Machen wir uns doch nichts vor!
    Und nun gehen all die schönen Versprechen auf Pump nicht mehr auf. Und wer ist angeblich jetzt schuld? Ach, ja! Die pitterpöse Finanzwirtschaft, der ewige Jude oder sonst wer. Dass der Pöbel beständig selbst für seinen Untergang gestimmt hat, darf natürlich nicht sein. Wer sollte schließlich den wählen, der der Masse die brutale Wahrheit als Spiegel vor’s Gesicht hält!

    Solange die Mehrheit daran glaubt, dass sie so fett ist, weil Politiker Fehler machen und nicht einsieht, dass sie schlicht selbst zuviel frisst, wird sie weiterhin die Politiker wählen, die ihr suggerieren, dass ganz viel essen eben auch ganz toll ist und mit der Fettleibigkeit nichts zu tun hat.

  143. #152 Jaime I El Conquistador:
    >> @ Graue Eminenz: Ich habe gar nicht gewusst, dass unser Herr Jesus Christus ein 68iger ist nur weil er die Menschenwürde über alles stellt. <<

    Habe ich auch noch nicht gewusst. Kläre mich auf!
    _____________

    >> Sogar über den zerstörerischen Neokapitalismus der Wall Street. <<

    😆 Da hast Du aber wieder schön Parolen von Sara Luxenknechts kommunistischer Plattform nachgebrabbelt. … Wieso Du Dich als Katholik vor diesen unmenschlichen, atheistischen Komunistenkarren spannen lässt, wird mir wohl ein Rätsel bleiben. … >Schön< aber, dass Du nicht auf auch nur ein einziges Argument meinerseits heute mal inhaltlich eingegangen bist.

    Ich bin übrigens ein großer Fan der katholischen Kirche. Du bist allerdings nicht gerade ein Vertreter der katholischen Kirche sondern eher einer der KPD. Der katholischen Kirche machst Du mit Deinen kommunistischen und hasserfüllten antiamerikanischen Lügengeschichten nicht gerade Ehre. Du bist eher ein Schandfleck für alle Katholiken in Deinem kommunistischen Irrglauben und Hasstiraden.

  144. @ #154 Graue Eminenz (22. Jun 2010 22:18)
    So ganz mag ich das nicht nachvollziehen. 🙂

    Unser (DL) sog. demokratisches System hat ein paar weitere Probleme: (u.a)
    – die Partei-Strukturen; „Hochdienen“ als Stichwort; sowie
    – die „Mediokratie“, z.B. Presse-Kodex.

    I´m off; it´s late 2day.

  145. Faulenzende Golfspieler einer Oberschicht, die von Ihrem steuerfreien Vermögen leben und die Mittelschicht schuften lassen.

    Bin nochmal wach geworden: 🙂

    So, wie sich Klein-Fritzchen den „Kapitalismus“ vorstellt.

    Argumentationen aus einem Bilderbuch; alptraumhaft. 🙁
    [Da hätte nicht ´mal mehr der Papst seine Freude d´ran. 🙂 ]

    GN/KN/NN, bis neulich…..

  146. #155 Graue Eminenz

    Sie sind ja genau so wie die MSM! Welche Überraschung. Jeder der für die soziale Marktwirtschaft, für Wettbewerb sowie dafür ist, dass die Wirtschaft dem Menschen zu dienen hat und zwar allen, ohne Ausnahme, ist ein Linker!

    Nach Ihrer Anschauung sind dann alle Katholiken Kommunisten oder Linke.

    Sie sind und bleiben ein grauer Pupser ohne Ahnung!

    Buchempfehlung: „Was würde Jesus heute sagen“
    von Heiner Geißler

  147. #155 Graue Eminenz

    Sie Katholik? Dann haben Sie entweder das Neue Testament nicht gelesen oder es nicht verstanden. Jedenfalls sind Sie mit Ihrem dummen neoliberalen Geschwätz eine Schande nicht nur für die katholische Kirche, sondern für die ganze Christenheit!

  148. #133 Graue Eminenz

    Die Demokratie ist eine Erfindung der Griechen. Nicht der Amerikaner.

    Geschichte sechs! Setzen!

  149. #152 Graue Eminenz (22. Jun 2010 21:43)

    #149 Andromeda:
    >> Das Volk ist nicht so dumm, wie Politiker glauben. <<

    Das scheint mir, bei allem Respekt, etwas widersinnig. Das Volk hat gerade in NRW bewiesen, dass es rot-rot-grün und damit Multi-Kutli und die Religion des Friedens™ ja unbedingt will. Es will auch Ganztagsschulen und mag das ganz böse Atom genauso wenig wie das pitterpöse Gen.
    —————————————–
    Das seh ich überhaupt nicht so. SPD-grün hat sich selbst zum "Sieger" erklärt, obwohl sie gar keine Mehrheit hatten.
    Die Abstimmung über Ganztagsschulen, wird hier massivst beworben und die Bürger sind selbst gefragt, abzustimmen – ist hier Volksentscheid.
    Atom mögen sie schon, nur nicht den Müll in ihrer Nachbarschaft. Gen – dagegen wir da mindestens von Links seit den 80ern gehetzt.

    Ich denke, Du könntest vielleicht das Volk für wesentlich intelligenter und schlauer halten, als es eigentlich ist. Tatsache ist jedenfalls, dass das Volk Kälbern gleich seit langem für die Schlachtbank stimmt. Die Politiker sind nicht Schuld daran, sie fangen nur diesbezügliche Mehrheitsmeinungen ein.

    Und wie kommt die Mehrheitsmeinung denn zustande? Doch nur doch Indoktrination. Die Politik hat doch auch nen „Bildungsauftrag“ und so wird halt in die gewünschte Richtung indoktriniert. Wer abweicht, anders denkt, der wird doch zwischenzeitlich schon von den Volksvasallen „zurechtgewiesen“, diffamiert, Diskussionen abgewürgt etc. pp. Da fühlt sich doch bereits schon jeder Verwaltungsangestellte/Kindergärtnerin sonstwas für Heinzis zu berufen. Das machen die aus Überzeugung „gut“ zu sein, das „Richtige“ zu denken, nicht für Bezahlung.

  150. #155 Graue Eminenz (22. Jun 2010 22:18)
    Die ganze Misere, die wir in Deutschland haben, ist nicht etwa von einer ganz bösen Politikerkaste verursacht worden, sondern vom Pöbel, der immer die gewählt hat, die ihm am meisten Versprochen haben. Machen wir uns doch nichts vor!
    Und nun gehen all die schönen Versprechen auf Pump nicht mehr auf. Und wer ist angeblich jetzt schuld? Ach, ja! Die pitterpöse Finanzwirtschaft, der ewige Jude oder sonst wer.
    ——————————-
    Versprechungen auf Pump? Das ist aber schon was länger her mit den Versprechungen, oder?
    So ungefähr zur Willy Brandt/Helmuth Schmittl-Zeit.
    Danach gab es keine nennenswerten „Geschenke“ ans Volk, also jedenfalls nicht an Arbeitslose/Sozialfälle, die hier wohl gemeint sind.
    Ich hab neulich mal nen Artikel in der Wirtschaftswoche gelesen, was die BRD inzwischen so alles subventioniert; da kriegt fast jede Branche irgendwelche Zuwendungen in Mio.-Höhe, das müsst man alles streichen.
    OK, es profitieren alle von den lächerlichen Preisen für Lebensmittel (dafür sind hier andere Sachen teuer), und würden die das ab morgen nicht mehr subventionieren und wir hätten hier Preise wie in den USA (Lebensmittel) gäb es hier nen Aufstand.

  151. #159 Jaime I El Conquistador:
    >> @ Graue Eminenz: Sie Katholik? <<

    So! Nun bringen wir doch mal alle Deine Anschuldigungen auf einen Punkt: Wo hätte ich bitte behauptet, ich wäre Katholik? WO?

    [Und ich bitte um Entschuldigung für die Ausdrucksweise; aber mir platzt der Kragen:]

    Mein lieber Jaime I El Conquistador, Du verbreitest hier so ziemlich die blödesten antiamerikanischen Parolen, und bezeichnest Dich selbst noch als großer Amerikafreund. Du hast als angeblicher Katholik auch keine Hemmungen, mich persönlich zu beleidigen und Schmähungen als Argument zu benutzen.

    Tatsache ist doch, dass Du von den USA und dem Leben seiner Bürger dort nicht den Hauch einer Ahnung hast, aber trotzdem wie irre gegen die Vereinigten Staaten hetzt. Um es einmal vorsichtig auszudrücken, bist Du ein eine arme Sau voller Selbstekel und Selbstmitleid, die nach Autoritäten sucht, und sie nicht findet. Nichteinmal bist Du ein wirklicher Katholik sondern liebst es nur, Dich hinter dieser machtvollen Institution zu verstecken. Zuzüglich haben Dich auf SPON und TAZ die dort veröffentlichen antiamerikanischen Thesen beeindruckt und Du empfindest diese als ebenso machtvoll wie die katholische Kirche und Du möchtest diese Macht gerne hinter Dir haben.

    Die Realität ist nun aber leider mal, das weder antiamerikanische Kommunisten noch die katholische Kirche etwas mit Dir zu tun haben wollen. Du bist nicht der Held, der die Welt retten wird und Du bist auch nichts Besonderes. Du bist ein nur ein blödes Arschloch, das sich selbst aufgrund einer Idiotie maßlos überschätzt und den Boden der Realität verlassen hat. … Hör’ also auf zu denken, Du würdest schweben; denn Du wirst letztendlich auf dem Boden aufkrachen und wohlmöglich zerschellen ob soviel Realität.

    HALLO!!! AUFWACHEN AUS DEINEM SATANISCHEN TRAUM!!!

  152. #160 Jaime I El Conquistador:
    >> Graue Eminenz: Geschichte sechs! Setzen! <<

    Soll ich jetzt lache oder weinen ob Deiner und dieser Abstrusitäten? … Ich habe mich dafür entschlossen, für Deine arme Seele zu beten.

  153. Wenn man jetzt noch Henry Kissinger an Stelle von Hitler setzt, Chavez und Castro anstelle von Lenin und Rothshild hinzufügt dann hat man alle Facetten der internationalen Freimaurerei in einer Bildserie zusammen.
    Links, Chavez und Castro, die Bonzen der EU könne da auch hin, dann rechts Obama, extrem rechts Kissinger und Rothshild der Palladium oder Illuminaten Freimaurer.
    Die Welt zerstreitet sich seit Genrationen zwischen diesen 3 Ideologien und wird gesteuert von der 4 ten der sie so gegeneinander aufspielt dass er immer der Gewinner ist. Die Leute haben es eben verstanden durch Konflikte und Kriege Geld zu machen und dadurch die Weltbevölkerung auf dessen Buckel sie leben und absahnen immer mehr zu verarmen und so in blindem Hass zu badend ass sei sich selbst abschlacheten werden.
    Lenin, Merx und Trotzki waren linke Maurer des Grand Orient und der Manifest des Kommunismus wurde in Brüssel vom Grossen Meister der Loge geschrieben. Dieser Loge gehören auch Leute an wie der verstorbenen Aliende, Mao Tsetung, Pol Pott, Suharto und vielle ander links gerichtete der Szenen.
    Hittler und seine Konsorten gehörten der Loge 99 and, eine deutsche maurisch orientierte Abzweigung der OTO oder Golden Dawn. Heute ist die rechtsextreme Maurerei ledeiglich die Bnai Brith, die jüdisch orthodoxe Loge der Kissinger angehört und manche der israelischen Spitzenpolitiker, Obama und Konsorten sind in der Royal Arch und Scottisch Rite die von Albert Pike gegründet wurde in den USA. Pike war auch der Gründer des KKK, die rassistischen Ku Klux Klan.
    Und hinter all dem steckt Geld, nur Geld was die Welt regiert, nur, wie lange noch …

  154. @ #161 Graue Eminenz (23. Jun 2010 00:26)
    @ #159 Jaime I El Conquistador (22. Jun 2010 23:49)
    @ #155 Graue Eminenz (22. Jun 2010 22:30)

    Ich bin übrigens ein großer Fan der katholischen Kirche.


    Und ich bin ein Fan von weiblichen (menschlichen) Wesen. 🙂

    Und falls mich jetzt jemand als Frau bezeichnet, trete ich gerne den „mechanischen“ Gegenbeweis an, sofern er/sie/es weiblich ist. 🙂

  155. #163 Eurocrates:
    >> Wenn man jetzt noch Henry Kissinger an Stelle von Hitler setzt, Chavez und Castro anstelle von Lenin und Rothshild hinzufügt (…) <<

    Jaja, und nun wirst Du in Deinem Wahn auch noch weiß machen wollen, dass 9/11 irgendeine finstere Verschwörung war und um Gottes Willen ja kein mohammedanischer Glaubensanschlag, gell? … Wie kann man den Musels mit solchen albernen Verschwörungstheorien nur so nach dem Munde quatschen!??? Und dass im sog. Zeitalter der Informationstechnologie?

    Einfach unfasslich wie dämlich und gutgläubig manche Menschen doch sind und sich dabei auch noch für besonders schlau halten.

    Fehlt nur noch, das Außerirdische die Pyramiden gebaut und ihr Versteck im Bermudadreieck haben.

  156. #163 Eurocrates:
    >> Wenn man jetzt noch Henry Kissinger an Stelle von Hitler setzt, Chavez und Castro anstelle von Lenin und Rothshild hinzufügt (…) <<

    Jaja, und nun wirst Du in Deinem Wahn auch noch weiß machen wollen, dass 9/11 irgendeine finstere Verschwörung war und um Gottes Willen ja kein mohammedanischer Glaubensanschlag, gell? … Wie kann man den Musels mit solchen albernen Verschwörungstheorien nur so nach dem Munde quatschen!??? Und dass im sog. Zeitalter der Informationstechnologie?

    Einfach unfasslich wie dämlich und gutgläubig manche Menschen doch sind und sich dabei auch noch für besonders schlau halten.

    Fehlt nur noch, das Außerirdische die Pyramiden gebaut und ihr Versteck im Bermudadreieck haben.

  157. #163 Eurocrates:
    >> Wenn man jetzt noch Henry Kissinger an Stelle von Hitler setzt, Chavez und Castro anstelle von Lenin und Rothshild hinzufügt (…) <<

    Jaja, und nun wirst Du in Deinem Wahn auch noch weiß machen wollen, dass 9/11 irgendeine finstere Verschwörung war und um Gottes Willen ja kein mohammedanischer Glaubensanschlag, gell? … Wie kann man den Musels mit solchen albernen Verschwörungstheorien nur so nach dem Munde quatschen!??? Und dass im sog. Zeitalter der Informationstechnologie?

    Einfach unfasslich wie dämlich und gutgläubig manche Menschen doch sind und sich dabei auch noch für besonders schlau halten.

    Fehlt nur noch, das Außerirdische die Pyramiden gebaut und ihr Versteck im Bermudadreieck haben.

  158. #164 Andromeda:
    >> Und ich bin ein Fan von weiblichen (menschlichen) Wesen. Und falls mich jetzt jemand als Frau bezeichnet, trete ich gerne den “mechanischen” Gegenbeweis an, sofern er/sie/es weiblich ist. <<

    Toll! Super Beitrag!!! Endlich mal jemand, der auch intellektuell das Ganze auf ein höheres Niveau trägt.
    *Sarkasmus off*

  159. @Jamie I El

    Christus billigerweise als Vorlage für irgendwelche politischen Ideologien zu benutzen finde ich unter aller Sau!

    Ich frage mich WER hier das NT nicht gelesen oder verstanden hat(und natürlich das AT, denn ohne das AT, ist das NT völlig sinnlos und nicht zu verstehen).
    Jesus stellt KEINESFALLS die Menschenwürde über alles andere(das ist eine humanistische verballhornung seiner Lehren), er stellt GOTT und unsere Beziehung zu ihm über alles andere! Die Liebe zum Nächsten soll dann daraus resultieren. Mit politischen Zwangs-Umverteilungs-Theorien hat das alles rein gar nichts zu tun.

  160. #145 Graue Eminenz (22. Jun 2010 20:56)

    #142 FluxKompensator:
    >> Freiheit ist in Deutschland ein Fremdwort. Demokratie heißt auf Deutsch: Vollkaskoversicherung ohne SB <<

    Danke, für die Unterstützung! … Ich dachte schon, ich stünde hier ausgerechnet auf PI (pro-amerikanisch; gegen dem Mainstream) allein gegen eine Flut von 68iger Wüterichen, die ihren kommunistischen Antiamerikanismus wie Antikapitalismus à la Antifa freien Lauf lassen. 😉

    Graue Eminenz…wir verfolgen gespannt diese Bildende Diskussion mit allen drei Affen, den blinden, den tauben und mit mir dem stummen.

    Es fehlt eine direkte Bewertungsfunktion der Kommentare. Sie, Graue Eminenz würden haushoch gewinnen, nicht nur hier, auch draußen auf der Straße…danke für Ihre Geduld.

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