Bärentöter Klaus-Peter KlingelschmittIn einem lesenswerten, weil auch amüsanten Kommentar in der taz wendet sich Klaus-Peter Klingelschmitt an seine Altersgenossen der Generation 50 plus. Der Autor beschreibt, wie auf dem Altar der Toleranz – von ihm in diesem Falle zurecht mit Doppel-L geschrieben – die Werte der Freiheit geopfert werden. Diese Kritik an sich selbst, sowohl was die taz als auch was Klingelschmitt selbst angeht, ist wohltuend. Der Text selbst ist von (fast) ungeschminkter Offenheit.

Die Generation 50 plus wird von Klingelschmitt recht zielsicher mit dem Wort Giaur angesprochen, das seine Leser aus der nächtlichen Taschenlampenlektüre von Karl May kennen dürften. Auch wenn der Autor dieser Zeilen der Generation 40 plus angehört, kam die Botschaft (gerade) noch an, was wohl auch einer playstationfreien Jugend zu verdanken ist. Das in Teilen der May-Literatur etwas romantisierte Islambild ist dem taz-Autor nicht (mehr) eigen. Er ruft mit seinem Artikel dazu auf, sich einem solchen auch nicht zu ergeben.

Der sehr gute Text, der mit dem Hinweis auf die Günstigkeit des Geburtszeitpunktes auch an eine weitere Empörungsdebatte erinnert, die den damaligen Kanzler Kohl traf, macht es sich aber in einer Hinsicht auch bequem. Soweit Klingelschmitt der Linken vorwirft, jetzt(!) vor einer Ideologie einzuknicken, die mehr oder weniger frei von internem Widerspruch zum blutigen Dschihad aufruft, sollte er stärker nach der eigenen Rolle fragen.

So schrieb Klingelschmitt noch im Februar diesen Jahres einen taz-Artikel, der jede Kritik an einem Minarettbau im saarländischen Völklingen mehr oder weniger kunstvoll als von der NPD kommend oder von ihr inspiriert bezichtigte. Und so musste sich damals der Bürgermeister noch brav von der Hetze der NPD distanzieren. Auch den Lesern, der mit der rechtsextremen Partei angeblich im selben ideologischen Boot sitzenden Saarbrücker Zeitung attestierte Klingelschmitt, wie die Nazis zu denken.

Ein wenig mehr an Erklärung, wie der Pflasterstrand-Autor nun dazu kommt, sich darüber zu freuen, dass er – nach seinem Dafürhalten – nicht mehr die Segnungen des Kulturrelativismus erleben wird, hätte man sich angesichts dessen schon erwartet. Zumal wir ihm dies nicht wünschen – was kein gehässiger Wunsch sein soll.

taz und Klingelschmitt sind schon einen weiten Weg gegangen. Wenn sie nun noch für eine nazikeulenfreie Debatte eintreten sollten, hätten beide einen weiteren Meilenstein auf dem Jakobsweg der Islamkritik hinter sich gelassen. Aber da ist wohl das optimistische Weltbild Karl Mays einmal mehr die Ursache als denn reale Bezüge. Die Helden seiner (frühen) Jugend schüttelt man nicht so leicht ab. Und wie dieser seinen Bärentöter niemals weglegte, so wird die Linke auch nie die Nazikeule beerdigen.

image_pdfimage_print

Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht! Finca Bayano in Panama.

Anzeige: www.teebrasil.com - Amazonasheilkräuter und Strophanthin

74 KOMMENTARE

  1. Daß sich wirklich etwas ändern wird, halte ich für eher unwahrscheinlich. Ich habe aber gern Unrecht.
    Seit Sarrazin’s Buch entrüsten sich viele und wollen Druck machen. Die Politik bewies schon des Öfteren, daß die sowas auf einer Arschbacke aussitzen werden. Auchg die Beteuerungen der Politker sind nichts anderes als das dumme Volk zu beruhigen, daß sie verstehen worum es geht.
    Jeder Änderungswunsch des Volkes wird abprallen, wie eine Welle an der Mole.

  2. Hallo PI- ihr habt den Link zum TAZ_Artikel vergessen. Man findet den Artikel aber auch, wenn man das Wort Klingelschmitt auf der TAZ-Seite in das Suchfeld eingibt.

  3. PI könnte ruhig ein wenig mehr Werbung für Stadtkewitz‘ Partei „Die Freiheit“ machen, anstatt den Fähnchendrehern der TAZ die Ehre unserer Aufmerksamkeit zu schenken..

  4. Nicht nur der Stalinist Wallraff oder das Flintenweib Schwarzer — jetzt auch noch das linke Schmierblatt „taz“ — Zeichen und Wunder!

  5. Das ist tasächlich ein Artikel, den ich in der TAZ nicht erwartet hatte. Aber eine Schwalbe macht noch keinen Sommer (oder passender: ein Verzicht auf eine Steinigung macht noch keinen humanen Islam).

    Merkwürdig, ich habe in meiner Jugend auch Karl Marx, äh Karl May gelesen, sogar alle 70 Bände (gähn…) aber wurde trotzdem nicht zu einem Islamversteher 😉

  6. Wo ist denn jetzt das Pamphlet? Ihr glaubt doch nicht, dass ich auf die Internetpräsenz von Verfassungsfeinden klicke???!!

  7. Was ist den bei der Veranstaltung in Frankfurt am Montag rausgekommen. Da wollte doch der HauserBub(?). Weiss da jemand was drüber?

  8. #4 Timo78 (21. Sep 2010 17:18
    à propos Stadtkewitz: Vielleicht sind die organisatorischen Dinge noch etwas verfrüht, aber tatsächlich sollten er und sein „Team“ unbdingt die Publizität und den Schwung des Wilders-Auftritts nutzen. Wenn das mit der Freiheitspartei was werden soll, dann braucht man schnell eine gewisse Basis.
    Ich könnte mir vorstellen, dass z. B. die PI-Gruppen und Leser dank der weiten Verbreitung das anschieben könnten. Den Mangel an bekannten Persönlichkeiten kann das zwar nicht aufwiegen, aber es wäre zumindest „hilfreich“…..

  9. Ich habe als älteres Kind sehr fleißig Karl May gelesen und mir ein sehr realistisches Islam-Bild daraus gezimmert (alle Vorurteile von damals haben sich inzwischen bestätigt). In Büchern wie „Die Sklavenkarawane“, „Menschenjäger“, „Der Mahdi“, „Im Sudan“ usw. sind die frommen Moslems fanatische Wahnsinnige und Bösewichter. Es gibt natürlich auch ein paar Gute aus dieser Religion, aber das sind die nicht so wirklich Frommen – wie im wahren Leben.

    Karl May war dem sehr kritischen Islambild seiner Zeit verhaftet, und das spürt auch der Leser.

    Wenn’s um literatische Romantisierung des Islam geht, ist wohl eher „Tausendundeine Nacht“ gemeint – und das ist eben – ein Märchenbuch.

  10. Ich bin Auto gefahren und da kam so ein irrer Gutmensch im Radio und hat über Integrationsprobleme gesprochen. Eigentlich müsste man ihn Doofmensch bezeichnen, denn er hat behauptet, dass die Moslems sich hier in Deutschland nicht integrieren sei die Schuld der fremden- und ausländerfeindlichen Deutschen.

    Ich bin fast aus dem Auto gesprungen. Weil wenn die Integrationsverweigerung der Moslems wirklich an uns rechtsradikalen Nazi-Deutschen liegen würde, so frage ich mich wieso es in keinem Land in Europa klappt mit den Moslems!

    Das klappt nicht in Frankreich, in Spanien, in den Niederlanden, nicht in England oder sonst wo. Und in den anderen Ländern wohnen keine „fremdenfeindlichen Deutsche.

    Das beweist doch nur dass an den Moslems liegt. An ihrer menschenverachtenden und inländerfeindlichen Einstellung, die ihnen ihr Steinzeitglauben vermittelt.

  11. Möglicherweise ändert die taz ihre Einstellung zur Meinungsfreiheit, in der dpa-Welt des Buxtehuder Käseblattes oder hier in den Lokalausgaben der LVZ ist das noch nicht angekommen. Selbst bei Leserbriefen achtet man darauf, daß sie harmlos oder politisch korrekt sind.

    Dazu fand ich auch einen Beitrag bei diesem niederbayerischen Gesprächskreis

    http://www.runder-tisch-niederbayern.de

  12. Oder gibt es auf der Welt noch irgendeine andere Sekte, in deren Namen geistliche Führer – ohne dabei intern auf allzu viel Widerspruch zu stoßen – zum blutigen Dschihad gegen die Giaur aufrufen und/oder die Rechtsgläubigen dazu animieren dürfen, auch schon einmal mit Feuer und Schwert – oder dem Sprenggürtel – auf Missionsreise zu gehen?

    Sehr treffend formuliert!

  13. #11 DasBuchJudit (21. Sep 2010 17:43)

    „Ich glaube, hier fummelt irgend jemand an den Besucherzahlen herum.“

    Wie kommst du auf so eine Annahme?

  14. Klingelschmitt ist wohl nicht erste Linke, der nach und nach die Realität erkennt. Auch unter den PI-Lesern bzw. Kommentierern sind nach meinem Eindruck so einige, die ursprünglich politisch auf dem „anderen Ufer“ sozialisiert waren.
    Das sollte doch Grund für Optimismus sein.

  15. Übrigens geht etwas unter, dass De Maiziere neulich bei Plasberg (glaube ich) von den 10-15 Prozent nicht integrationsbereiten muslimischen (!) Migranten gesprochen hat. Er hat das nach meiner Erinnerung sogar ausdrücklich wiederholt, weil jemand „muslimisch“ in der Gegenrede weggelassen hatte.
    Zuletzt wurde in der öffentlichen Diskussion nämlich „muslimisch“ regelmäßig weggelassen.

  16. #17 lorbas (21. Sep 2010 17:49)
    #11 DasBuchJudit (21. Sep 2010 17:43)

    “Ich glaube, hier fummelt irgend jemand an den Besucherzahlen herum.”

    So wenig waren lange nicht drin, ich bin allerdings vorhin auch schlecht reingekommen, nur mit sehr viel Geduld.
    Kann aber auch am Wetter liegen, dass so wenig hier sind 🙂

  17. Karl May, als er im Ägypten als Tourist landete, kehrte so schnell wie möglich, zurück nach Sachsen, angewidert von den Zuständen, die mit seinen Märchen-Romanen nicht korrelierten. Bis heute basiert das Wissen vieler über den Islam, aus den 1001 und 1 Nacht. Wobei die islamische Grausamkeit des Herrschers gleich im Intro steht: Er liess jede Gespielin köpfen, weil sie nach dem Sex, ihn langweilte. Soviel zur islamischen Unbefangenheit und angeborenen Toleranz.

  18. #21 DasBuchJudit (21. Sep 2010 17:54)

    # 17 lorbas

    so ein eigenartiges Gefühl, was mich oft dann befällt, wenn etwas faul ist

    Das jetzt so um die 3.000 Zugriffe pro Stunde sind ist normal.

    #22 nowa45 (21. Sep 2010 17:57)

    Der Tag fing schon etwas zäh an, jedoch wäre man vor ca.8 Monaten froh gewesen über 50.000 Zugriffe an einem Dienstag.

  19. Broder und Giordano sind die dienstältesten Pioniere. Und es werden immer mehr. Allein nach Sarrazin: Wallraff, Abdel Samad, Schwarzer. Und jetzt das in der taz. Bei der Zeit wird Jörg Lau unter Beschuss genommen.

    Bei diesem Trommelfeuer kommen unsere Gutmenschen gar nicht mehr dazu, ihre Köpfe aus den Schützengräben zu erheben.

    Das wird seine Wirkung entfalten. Die etablierten Politiker werden beginnen, sich ganz vorsichtig abzusetzen.

    Zur Zeit noch mehrheitsfähig ist die Behauptung, dass man zwischen Islam und Islamismus unterscheiden müssen. Aber die Aufklärung wird auch diesen Trugschluss wegspülen.

  20. Ajupp Köhler erklärte im Fernsehen ganz ungeniert, dass die Karl-May-Romane ihn zum Islam geführt hätten.

    Muss man mit solchen Schwachköpfen wirklich streiten?

  21. …..

    Germany suprise us,
    and let a righteous man guide us!

    ….

    Was hätte Herr Shakur wohl dazu gesagt???? RIP

  22. wahrscheinlich

    ..“hit em up“ … hehehe

    nee im Ernst für uns Deutsche ist jetzt malcolm x style angesagt angesichts der demographischen probleme könne wir uns den King nicht leisten so schön das auch wäre

  23. #26 lorbas (21. Sep 2010 18:08)
    #23 DasBuchJudit (21. Sep 2010 18:02)
    Wenn, wie bei dem vorherigen Artikel die Kommentare zu Zwiegesprächen werden, wirds langweilig, dann hau ich auch meistens wieder ab. Ich hatte schon ein paarmal darauf hingewiesen, das solche Kommentare, die immer zu Erwiderungen herausfordern, davon abhalten, über das eigentliche Thema zu diskutieren.

  24. So schön es auch sein mag wenn endlich ein paar Pressefuzzis zur Besinnung kommen, so sehr verachte ich diese dennoch! Eben noch verbal Hetzjagden auf Andersdenkende veranstaltet und nun auf den Sarrazin-Zug aufspringen wollen! Sollten wir einmal das Ruder herumgerissen haben, dann sollten wir genau schauen wer in diesem land ein Wendehals ist…es reicht schliesslich zu wenn in der ehem. DDR die alte Riege die Zügel in der hand hat!!!

  25. Alice Schwarzer schreibt schon seit Jahren gegen Islamisten. 2000 hat sie das Buch „die Gotteskrieger und die falsche Toleranz“ rausgebracht, davor hat sie etliche Berichte über Islamisten geschrieben, sie hat sich schon damals gegen Kopftücher ausgesprochen. Schwarzer springt nicht auf den Sarrazin-Zug auf.

    Aber wo wart IHR damals, als Schwarzer sich gegen all diese Sachen ausgesprochen hat?

  26. nun gut Der Titel ist so geschmaklos los das mit all Kurde fast schlecht wird..Kurdistan? ich dachte das gibt es nicht oder warum werde ich bis jetzt damit auf gezogen das es mein land nicht gibt..=( also echt mal ??

  27. #35 Anti-EU (21. Sep 2010 18:30)

    … dann sollten wir genau schauen wer in diesem land ein Wendehals ist…es reicht schliesslich zu wenn in der ehem. DDR die alte Riege die Zügel in der hand hat!!!

    Die sitzen nicht nur im Osten 🙂

  28. #24 Gyaur (21. Sep 2010 18:04)

    Karl May, als er im Ägypten als Tourist landete, kehrte so schnell wie möglich, zurück nach Sachsen

    Das stimmt nicht. Karl May traf am 4. April 1899 in Ägypten ein und verließ es erst am 23. Juni um seine Reise fortzusetzen. Im April 1900 war er erneut in Ägypten. Erst am 31. Juli 1900 war er wieder daheim in Sachsen. Unter „so schnell wie möglich“ stelle ich mir etwas anderes vor.

  29. Eine zweite „Wende“? Zu schön, um wahr zu sein. Aber von diesen stinkenden Gutis möchte ich nicht überrannt werden.

  30. Schade nur das die da im Osten die ersten Opfer des islamischen Terrors werden,die haben noch weniger Kampfgeist als hier in Westdeutschland.40 jahre DDR haben aus den Ostdeutschen kulturlose halbbolschewisten gemacht.(siehe Linkspartei,Merkel und Kulturruinen)

  31. Das soll nur Druck ablassen und danach Volldampf voran!

    Da hat einer mal wieder ohne Fundament rumgepoltert und die Freiheit ist auf dem Siegeszug?

    Allgemeine Publikumsbeschimpfung ohne konkrete Forderungen und Positionierung, war schon immer TAZ liebstes Kind!

  32. Wie wäre es, wenn die JUNGE FREIHEIT die „taz“ übernähme ?

    Dann könnten die in der „Rudi-Dutschke-Straße“ überflüssigen Redakteure in der Toskana ihren „Roten“ ungestört weitersaufen. Eine durchaus charmante Idee.

    Ebenso charmant — übernimmt die JUNGE FREIHEIT den „Rheinischen Merkur“, damit dieser nicht von der ZEIT mißbraucht werden kann ?

    ALLEZ HOP !

    http://www.fact-fiction.net/?p=5047

    http://www.fact-fiction.net/

  33. #8 KDL; Wieso auch, Karl May hat die Moslems doch recht genau beschrieben, man fragt sich nur woher er das alles wusste, weil nachweislich war er ja erst kurz vor seinem Tod in Islamistan. Mit Ausnahme von Hatschi Halef… waren da alle Moslems recht gut im stehlen, lügen, betrügen und andere umbringen.

    #40 Argutus rerum existimator; Bedenke die damaligen Verhältnisse. Da gabs keinen Flieger, Eisenbahnverbindung dürfte höchstens zwischen den Metropolen bestanden haben. Mag sein, dass es damals schon das eine oder andere Auto gab, aber ganz bestimmt nicht für nen unbekannten deutschen Schriftsteller.
    Der musste alles mit Pferdekutsche, Eselskarren oder ähnlichen Fortbewegungsmitteln absolvieren.

  34. #39 DasBuchJudit (21. Sep 2010 18:37)
    # 32 nowa45

    tschuldigung, werde mich bessern

    Sorry, aber Du warst nicht gemeint, ich meinte den Schwarzer-Artikel ,entschuldige 🙂

  35. #13 AtticusFinch (21. Sep 2010 17:46)
    „Wenn’s um literatische Romantisierung des Islam geht, ist wohl eher “Tausendundeine Nacht” gemeint – und das ist eben – ein Märchenbuch.“

    Märchenbuch schon, aber romantisch?
    Fängt das Buch nicht damit an, daß die Prinzessin eine gute Geschichte erzählen muß um nicht zu Tode gewürgt zu werden?
    Romantische Vorstellung,oder…

  36. #14 Half-Live (21. Sep 2010 17:47)

    Da würde ich mich gern wieder auf eine Studie beziehen die von einer türkischen Organisation durchgeführt wurde:
    (Befragt wurden nur Moslems)

    Haben Sie schon mal Gewalt gegen sie oder ihren Besitz erlebt? – 91% Nein

    Wurden Sie schon einmal beleidigt wegen ihrer Herkunft, Religion oder kulturellen Gewohnheiten? – 97% Nein

    Zieht man noch die Delikte ab die von anderen Ausländern(Roma/Russen etc.) gemacht wurden oder beleidigungen die im Affekt (durch Provozieren z.b.) geschehen sind, so dürfte man wirklich davon ausgehen das wir Deutschen mit Abstand das wohl ausländerfreundlichste Land der Welt sind.
    Da aber Heute so ziemlich alles Rechts ist was keine Autos anzündet oder bei Antifas mitläuft, hat dieser Gutmensch vllt sogar augenscheinlich Recht. Da ja 95% aller Deutschen nicht marodierend durch die Straßen ziehen, müssen sie ja alle Rechts sein. Und wer diese Logik nicht kapiert ist sowieso ein Rechter, ebenso wie die Leute die glauben die Erde sei Rund und die Erde sei nicht der Mittelpunkt der Erde.

    Die Quelle weiß ich leider nichtmehr, ich lese in der letzten Zeit soviel das da das meisste irgendwie unter geht. Falls wer die noch weiß würde ich es zu schätzen wissen wenn er es hier rein schreibt, möchte das auch nochmal nachlesen. Gab mehr aufschlußreiche Fragen dort.

  37. ”Kara Ben Nemsi, der Christenhund! Er hat uns verraten, und Scheba et Thar, der Löwe der Blutrache, wird ihn dafür fressen! Allah verdamme ihn und die beiden Haddedihn, die bei ihm sind!“

    Über sein Gesicht zogen sich zwei breite, blau unterlaufene Peitschen schwielen; es sah schrecklich aus. Ich nahm seine Worte ruhig hin;


    Karl May sah den Islam schon kritisch …
    Beim Islam gab es bei ihm keinen edlen Wilden, wie Winnetou.
    Diejenigen, die unsere gutmenschlich-blinde
    Muselphilie auf Karl May zurückführen haben
    seine Kara Ben Nemsi Bücher wohl nicht gelesen.

  38. #45 uli12us (21. Sep 2010 18:57)

    Bedenke die damaligen Verhältnisse

    Unter den damaligen Verhältnissen hat Karl May für die Fahrt von Sachsen nach Ägypten genau 14 Tage benötigt. Wäre er tatsächlich so schnell wie möglich wieder nach Hause gefahren, dann hätte die Rückfahrt gewiß nicht fast 16 Monate gedauert.

  39. Zu dem verlinkten TAZ-Artikel gibt einen richtig bescheuerten Kommentar von einem gewissen „spin“ (das steht wohl für „Spinner“):

    hach, klingelschmitt!

    ich dachte, ihre kolumne „Ich will nicht Jutta Ditfurth sein“ sei ein ausrutscher gewesen.

    die negativen reaktionen haben sie scheinbar jedoch darin bestärkt, mal wieder über nation und dominanzkultur zu schreiben, ohne beides zu erwähnen. und mithin für beides partei zu ergreifen, unter dem mäntelchen der freiheit.

    man kann nicht sinnvoll über moslems in europa reden und schreiben, ohne den europäischen rassismus kritisch zu reflektieren, der sich an deren kritik kaum zufällig immer wieder entzündet oder verstärkt. wer den islam kritisiert, ohne das hierzulande grassierende ressentiment gegen die „anderen“, die „fremden“ und die parteiname für das „eigene“, deutsche, „weiße“ zu erwähnen — zumal in zeiten der sarrazin-debatten und einer überwältigenden zustimmung für dessen menschenfeindlichen thesen — kann nur wohlfeilen (oder gelegentlich nationalistischen) unsinn zu papier bringen.
    daher bekommt klingelschmitt wie bei seinem letzten ausrutscher selbstverständlich rechten applaus.

    man muss sich dran gewöhnen: darin (und nicht, wie klingelschmitt rummeint, in der parteinahme für moslems) liegt die rückentwicklung (ex-)linken bewusstseins.

    nebenbei: der stil macht das artikelchen ohnehin schlecht lesbar, es bleibt also unter denen, die sich da durch quälen.

    Dieser spin spricht für die Linken, aber wenn alle Linken so sind wie der, dann wundert einen nichts mehr. Spaßig: er bezeichnet den Artikel als schlecht lesenswert, schreibt aber selbst in einem verqueren Stil und ohne Beachtung der Rechtschreibung. Aber Klinelschmitt, der Autor antwortet ihm:

    Lieber Leser spin.

    Nur soviel zu Ihren Anmerkungen: Über den Islam in Europa, wie Sie eingangs meinen, habe ich kein Wort geschrieben!? Und auch nicht über die (deutsche) Nation. Es sei denn, Sie wollten die deutsche Linke damit gleich setzen!?

    Und mein Stil ist mein Stil. Der muss Ihnen gar nicht gefallen. Literarisch ist der trotzdem. Und: Sie können sich ja auch mal ein bißchen anstrengen bei der Zeitungslektüre. Von taz-Leserinnen und Lesern wird halt mehr erwartet.

    Ihr Lieblingsautor Klingelschmitt

  40. # Don Martin 1

    Richtig. Die Wesirstochter Schehereazade erzählt dem grausamen Herrscher 1001 Nacht lang Geschichten, um nicht – wie ihre Vorgängerinnen – nach der Hochzeitsnacht getötet zu werden. Das ist wenig romantisch, zugegeben. Selbst angesichts der Tatsache, dass er sie dann als seine Gattin anerkennt und nicht umbringen lässt.

    Aber in den Geschichten der Schehereazade kommen so viele nette Gläubige vor, weise Männer und Allah erscheint einem so gütig, dass man den bösen Herrscher der Rahmengeschichte (fälschlicherweise) nicht mit der Religion Islam in Verbindung bringt.

  41. Der ehemalige PflasterStrand-Autor scheint einer nachhaltigen, islamisch geprägten Bereicherung zum Opfer gefallen zu sein.

    Früher las man im tolleranten 😉 PflasterStrand solche Texte von Josef Steinewerfer-Fischer:

    „Deutsche Helden müßte die Welt, tollwütigen Hunden gleich, einfach totschlagen; dies zeigt unsere Geschichte ganz sicher.“

    Joschka Fischer 1982 im PflasterStrand

  42. Die Linken sind durch die Popularität Sarrazins aus ihrem Tiefschlaf gerissen worden.

    Sie wissen natürlich, daß sie in den letzten Jahren zu weit gegangen sind.

    Nun betreiben sie ein bischen Schadensbegrenzung, indem sie zwei, drei Monate lang mal genau so schreiben wie PI.

    Dann haben sie uns den Wind aus den Segeln genommen, und können ihr Ding durchziehen wie bisher.

  43. Achtung Achtung Achtung

    Die antifa versucht auf ziemlich plumpe Art an die Adressen von PI-Lesern zu kommen und hat eine fake-Adresse eingerichtet.
    Unter pi-aufkleber.de sollen Interessenten gelockt werden. Die dort vertriebenen Motive hätten allerdings wegen ihrer offensichtichen Dämlichkeit einen extra-Preis verdient…

    Ganz allgemein auch hier der tip, aus Vorsichtsgründen gegenüber relativ neuen PI-Gruppen erst mal keine persönlichen Daten zu übermitteln.

  44. Zu #4:
    „… Stadtkewitz’ Partei “Die Freiheit” …“

    Ist das wirklich „unsere“ Partei? Oder doch eher „Pro“?
    Ich weiß es nicht. Bei der „Freiheit“ gibt es ein ex-Linkes Piraten U-Boot, und bei „Pro“ gibt es Ex-NPDler, von denen man nicht weiß, in wieweit sie mit dem VS kooperiert haben.

    Meinereiner gibt jedenfalls jeder Partei erstmal eine Chance. Aber: Taten zählen mehr als Worte! Und da halte ich schwülstiges Gelaber von Sonderschul- und HauptschullehrerInnen der SPD bsp. für verfehlt.

    Wie ich Kopp entnommen habe, hatte Sarkozy recht, und Kosovo-Roma werden tatsächlich aus Deutschland (gegen Zahlung) gebracht – nur Ferkel hatte nicht das Rückgrat, das auch öffentlich einzugestehen.
    Aber eine Schwalbe macht noch keinen …

    (Ein Herr „S.“, dessen Namen ich nicht in diesem Zusammenhang schreiben möchte, ist Kommunist und bezahlter DGB-Funktionär).

  45. Zu #48:

    Klasse Posting!

    Und schon der Gruß dieser Salamis untereinander: „Salam“ – Friede sei mit dir.

    Guckt man sich mal um in der islamischen (also dieser Sekten-)Welt, dann kann einem fast der Gedanke kommen, Orwell hat mit 1984 ein islamisches Kalifat gemeint. 🙂
    Kriege werden dort vom Ministerium für „Frieden“ organisiert, und dann gibt es noch die Gedanken-Polizei und Gedanken-Verbrechen etc.
    Und wie sie alle den Juden Goldstein hassen, und gemeinschaftlich protestieren…

  46. An Nr. 14 (Half-Live):

    Sie haben völlig recht!!!

    Da war doch neulich hier der Artikel zu Moslems in Kanada, die nur „gut ausgebildete“ Leute ins Land lassen, und trotzdem massive Probleme mit Mohammedanern haben… Komisch, was…
    (Die Welt hatte auch darüber berichtet.)

  47. Am Ende werden alle Tazler katholisch ? Weil sie Kinder haben ? Weil sie die Vernunft mehr schätzen als Systeme die schon einmal gescheitert sind?Weil sie anfangen zu begreifen?Weil sie ehthische Bedenken haben ?
    na gut -dann aber richtig

  48. An #18 (johannwi):

    Gruß nach Westfalen (auch meine Heimat)!

    Ich war mal politisch verirrt, und hätte gern der RAF die Bomben in die Hand gedrückt.
    Aber bin ich deswegen ein „Linker“?

    Die NSDAP (wofür stand das „S“ nochmal?) sehe ich de facto UND politisch als LINKS an! Ihre Bezeichnung als „Rechte“ kam nur daher, weil sie vom Rednerpult in der Weimarer Republik aus rechts waren.
    Andere Parteien, welche jene als Konkurrenz sahen, schafften es, sie auch in der Nachkriegszeit als Ultrarechte zu brandmarken.

    Ich kann weder den ersten, noch den zweiten Weltkrieg als „gut“ heißen!!!
    Dennoch bin ich absolut auf der Seite der Schweden, die sagen, dass der Islam die größte Bedrohung für ihr Land seit dem zweiten Weltkrig sei!!!

  49. Zu #66 (ICH):
    ‚Weltkrieg‘ heißt es natürlich grammatikalisch richtig!

    (Wo ist die Edit-Funktion hier?)

  50. Zu #38:

    Na toll… Richtig gut wäre, wenn die betroffene, arabisch aussehende Tussi mal etwas gegen die links-populistischen Linken und Grünen unternehmen würde!!!
    Gut, die werden SO momentan nicht in den MSM benannt, sind es de facto aber!

  51. #287 sandor (04. Apr 2010 21:57)
    “Ich habe die weitere Zuwanderung von Ausländern gestoppt, ganz leise, weil ich keine Ausländerfeindlichkeit provozieren wollte. […] Erst haben wir die Anwerbung aufgehoben, dann haben wir die Rückkehr in die Heimatländer erleichtert, so dass wir am Ende meiner Regierungszeit [1982] nur genauso viele Ausländer hatten wie am Anfang. Zu Zeiten von Helmut Kohl hat sich die Zahl später verdoppelt.”

    Helmut Schmidt, 2009
    @@@

    Das liegt auch daran ……heute in der Welt…. 🙄

    http://www.welt.de/debatte/article9779200/Die-Sozialdemokratie-erliegt-den-Gutmenschen.html

    Zum Asyl…wohlgemerkt….als

    Hauptmerkpunkt. 😎

    Gruß

  52. * Das Asyl und der Islam*…ist das Problem :mrgreen:
    Wer dauernd über Christen und Islam im Vergleich redet.?…wird verlieren.
    Denn es geht nicht um Religion…..sondern um unnötige Zuwanderung, bibelverse und Koramsoren sind da nicht willkommen, weil es so ist. 😈

    Tut mir leid, aber das ist so. 🙄

    Gruß

  53. #70 Indianer Jones

    weil es so ist ?oder weil du es dir nicht anders vorstellen kannst?

    weil es so ist -wäre sozialistisch eine zeitlang evtl richtig ….-aber sonst sagt es eben gar nichts aus ….?was soll das heissen : weil es so ist ? Was ist so?

  54. stern-Umfrage: Mehrheit gegen Rauswurf Steinbachs

    Erika Steinach sorgt mit ihren Äußerungen immer wieder für Aufregung. Zuletzt hagelte es massive Kritik an der Vertriebenenpräsidentin wegen ihrer Beleidigung des Deutschlandbeauftragten Polens. Ist die Politikerin noch tragbar für die CDU? Ja, sagt die Mehrheit der Deutschen, wie eine Umfrage des aktuellen stern ergab.

    http://www.stern.de/politik/deutschland/stern-umfrage-mehrheit-gegen-rauswurf-steinbachs-1605895.html

Comments are closed.