Die deutsche Einheit mag ihre Fehler gehabt haben: sie war handwerklich schecht gestaltet, hat Unmengen finanzieller Ressourcen vernichtet und erscheint rückwirkend wie ein überhasteter Schnellschuss. Wie wichtig und gut diese Einheit jedoch war, zeigt sich spätestens angesichts dessen, was gerade jetzt in Südkorea geschieht. Auch die Südkoreaner gehören zu dem, was man gemeinhin „den Westen“ nennt, und sind gefangen in demselben Dilemma.

(Von Frank Furter)

Über den aktuellen Korea-Konflikt heißt es bei Focus-Online einleitend:

Nach dem Artillerieangriff Nordkoreas auf eine südkoreanische Insel ist der Druck auf China als engstem Verbündeten des kommunistischen Nordens gestiegen. Auch Bundeskanzlerin Merkel verurteilte den Vorfall scharf und zeigte sich solidarisch mit Seoul.

Seoul ist ein Molloch. Und das ist noch freundlich umschrieben. Welcher Deutsche jemals dort gewesen ist, muss eigentlich mit der Erkenntnis nach Hause kommen, dass es uns hierzulande verdammt gut geht. Über 20 Millionen Menschen drängen sich dort in einer Metropolregion und wohnen in uniformen Hochhäusern, die wie Pilze aus dem Boden sprießen. Was jedoch für hiesige Verhältnisse tendenziell nach Ghetto klingt, ist dort nicht mehr und nicht weniger als ein Statussymbol: eine moderne Wohnung im 25. Stock am Stadtrand von Seoul, mit Blick auf den zehn Meter entfernten Nachbarn, der in genau so einem Hochhaus wohnt; das ist der Beweis eines erfolgreichen Lebens.

Denn Südkorea ist kein Entwicklungsland, ganz im Gegenteil! Wer ankommt in Seoul-Incheon, dem Seriensieger in Airport-Rankings, traut seinen Augen nicht. So sauber ist es dort, so klinisch rein, so wohldurchdacht und Service-orientiert, dass es dem deutschen Michel glatt die Sprache verschlägt. Der Anspruch Südkoreas lautet: Weltklasse-Sein. Mit ihren Autos sind sie noch weit davon entfernt. Ihr größter Flughafen jedoch ist eine Referenz, von der man sich in Frankfurt – das sagt der Frank Furter! – ruhig ein Scheibchen abschneiden könnte.

Weiter gehts über eine durchweg vierspurige Autobahn (vier Spuren pro Fahrtrichtung ist hier gemeint!) in ebenjenen Moloch: Seoul, the Soul of Asia, wie man dort selbstbewusst sagt. Überhaupt sind die Südkoreaner sehr selbstbewusst. Sie pflegen ihre Kultur, sind traditionell, und über alle Maße leistungsorientiert. Da wird nicht selten schon in Teenager-Zeiten bis spät in die Nacht gelernt. Im Arbeitsleben ist man nicht weniger fleißig. Ein Sozialsystem gibt es faktisch nicht; wer nicht arbeiten will, kann sich an der Central-Station mit Gleichgesinnten um eine Parkbank prügeln.

Auch Ausländer gibt es kaum. Südkorea hat zwar eine vergleichbar niedrige Geburtenrate wie Deutschland, und vereinzelt gibt es „Import“ von Arbeitskräften, aber dass man sich zum Einwanderungsland verklären würde, ist definitiv nicht der Fall. Warum auch? Südkorea ist zerklüftet und gebirgig. Das Hauptproblem: man hat keinen Platz. Warum also noch mehr Menschen ins Land holen, wenn man sowieso schon genötigt ist, für Einheimische Wohntürme von einer Höhe zu errichten, wie man sie hierzulande allenfalls in Frankfurt findet – dann allerdings repräsentiver gestaltet, mit Banken als Mietern.

In vielerlei Hinsicht liefern Länder wie Südkorea und Japan Einblicke in die deutsche Gesellschaft vor der Kulturrevolution. Da ist viel Uniformität und Zwang, den sich niemand hierzulande zurück wünschen sollte. Da ist aber auch viel Leistungsdruck und Sicherheit, die hierzulande leider abhanden gekommen sind. Wer nach Seoul herein fährt, sieht gigantische Wohnblocks. Aber Graffities oder andere Schmierereien sieht er nicht. Alles ist sauber und gepflegt. Wer in Seoul mit der U-Bahn fährt, fühlt sich sicherer, als in wesentlich kleineren Städten hierzulande. Ghettos gibt es faktisch gar nicht, und das obwohl die dortigen Wohnblocks viel dichter und höher sind als hierzulande.

Und noch eine Parallele zur deutschen Vergangenheit zwängt sich in Südkorea geradezu auf: die ständige Bedrohung durch den kommunistischen Verwandten, der sein Volk hinter einer menschenverachtenden Mauer einpfercht. Wirtschaftlich gesehen sind Südkorea und Nordkorea genauso ein Beweis für die Widersinnigkeit des Kommunismus, wie es Westdeutschland und Ostdeutschland einst waren. Im Süden macht sich Wohlstand breit, im Norden Armut. Im Süden wird Reichtum verteilt, im Norden das wenige an Devisen dazu missbraucht, das Volk zu kontrollieren und die Armee aufzurüsten.

Ein Sommertag in Seoul: Sirenen heulen, Polizei rückt an, ein Hochhaus wird evakuiert. Das ist nichts besonderes, sondern der Normalzustand. Die ständige Bedrohung ist allgegenwärtig im Geiste der Nation. 24 Monate geht man dort zur Armee, egal ob man will oder nicht. Die heulenden Sirenen erinnern an Deutschland vor der Wende. Kampfflugzeuge, die im Tiefflug über Wohngebieten die Schallmauer durchbrechen? Hat man hier lange nicht mehr gehört.

Nun wird Südkorea also wieder einmal von der hässlichen kommunistischen Fratze im Norden bedroht. Es ist nicht lange her, da versenkten Nordkoreaner ein südkoreanisches Kriegsschiff. Dieses mal werden Inseln beschossen. Und der Westen, zu dem auch Südkorea gehört, offenbart dasselbe Dilemma, das auch für andere Konflikte gilt. Eigentlich wäre es Zeit, zurückzuschlagen, einzumarschieren, und damit gleichwohl das Leid der Nordkoreaner zu beenden.

Doch will man das? Nein. Die Südkoreaner haben von uns Deutschen gelernt: eine Einheit würde ein teurer Spaß. Der Norden ist faktisch pleite. Und genau deshalb spielt er sein Spiel. Ab und zu die Messer wetzen, mit Krieg und Leid drohen, dann fließen schnell wieder die Gelder, auf heimlichen Konten, über die Schweiz und die Bahamas. Auch das ist eine Parallele zur deutschen Teilung; da ging es nicht selten genauso zu.

Zeit wieder einmal, Dr. Reinhard K. Sprenger zu zitieren: „Das gutgemeinte ist das Gegenteil des Guten“… und was innenpolitisch gilt, gilt außenpolitisch gleichwohl. Je mehr der demokratische Süden Koreas einknickt, und je öfter er Konflikte mit Geld zu lösen versucht, umso schwächer erscheint er in Augen des kriminellen Nordens. Und umso öfter wird er zur Kasse gebeten.

Nun soll es also an den Chinesen sein, diesen Konflikt zu lösen. Da könnte man auch gleich die Saudis zum Schiedsrichter erklären. In Peking freut man sich wahrscheinlich ob der Konstellation; denn auch dort, Sozialismus hin oder her, ist man doch zuallererst an einem interessiert: den Devisen des Westens – als hätte man nicht schon genug davon.

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71 KOMMENTARE

  1. Historiker Michael Richter vom Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung wurde als IM Thomas enttarnt.

    1981 wurde er von der Stasi in die BRD eingeschleust, wo er bei der Konrad-Adenauer-Stiftung tätig war.

    1994 kam er nach Dresden an das Hannah-Arendt-Institut, obwohl es Hinweise auf Stasi-Verstrickungen gab. Der sächsische Stasiunterlagen-Beauftragte Michael Beleites bezeichnete die Institutsleitung als „Schweigekartell“.

    IM Michael Richter schrieb 2009 für den damaligen Bundespräsidenten Horst Köhler
    die Rede „Zwanzig Jahre Leipziger Demonstrationen“, in der er von „Leichensäcken“ und „Blutkonserven“ sprach, die das DDR-Regime für die Demonstranten bereitgestellt habe.

    Horst Köhler musste sich für diesen Teil seiner Rede entschuldigen, denn die bereitgestellten „Leichensäcke“ und „Blutkonserven“ waren die Erfindung des Stasi-Historikers, um einer von der SED selbst inszenierten „Revolution“ Glaubhaftigkeit zu verleihen.

  2. Während Barak Hussein Obama sich in „vornehmer Zurückhaltung“ übt und in der Bundesrepublik von Regierungsseite nicht wirklich etwas zu vernehmen ist, hat Israels konservativer Außenminister harte und spürbare Reaktionen gegen den kommunistischen Aggressor Nordkorea gefordert:

    Lieberman: Gegen Nordkorea härter vorgehen

    http://www.haolam.de/index.php?site=artikeldetail&id=3658

  3. „…Doch will man das? Nein. Die Südkoreaner haben von uns Deutschen gelernt: eine Eineit würde ein teurer Spaß…“

    Ich bin froh, dass es aufrechte Deutsche gab, welche die Einheit wirklich wollten.
    ICH AUCH(OSSI,nicht meckernd,gut verdienend,unabhängig, Familie mit Kindern)!!!

    Vielleicht ist der Frank Furter wirklich ein verkappter, antinationaler Linker/Spalter???

    Bitte überzeuge mich vom Gegenteil!!!

  4. Das Problem der Koraener ist ja gerade, dass sie einfach zu hart sind.

    Sie halten viel zu viel aus.

    Jedes Volk, dass weniger hart ist, hätte eine Regierung wie die im Norden schon längst zum Teufel gejagz.

    Würde die Vereinigung mit Nordkorea Südkorea wirklich soviel kosten?

    Koreaner sind harft, Nordkoraner noch härter. Die würden sich bestimmt nicht beim Arbeitsamt anstellen oder fragen, wieviel Rente sie kriegen.

  5. „Die meisten wissen gar nicht, wie verdammt gut es uns hierzulande geht.“

    Das ist unendlich wahr!!!

    Aber die meisten sind sich dessen nicht bewusst!

    Das ist auch unendlich wahr!!!

    Das sollte uns aber auch warnen zur Bewahrung Unseres, denn es ist nicht vom Himmel gefallen, sondern im Glauben erschaffen, in Verantwortung gegenüber den Eltern und für die Zukunft der Kinder! Das ist das entscheidende Wissen! Wer die Bindung kappt kann Glauben oder Wissen was er will, er trennt die Bande!

    Ohne Bindung kein Halt!

    R.A.D. – Verrat an unseren (Deutschen!?) Vorfahren – Zensierte Fassung
    http://tinyurl.com/2untuxo

    Das Dschiadsystem besteht nur auf Bindung! Wir haben mehr und das ist der Hebel! Doch nicht ohne Halt!

  6. #3 booster (24. Nov 2010 23:51)

    Man muss kein „antinationaler Linker/Spalter“ sein, um die deutsche Einheit, so wie sie umgesetzt wurde, zu kritisieren. Wer ein positives Gegenbeispiel möchte, kann sich anschauen, wie Finnland und Estland die Entwicklung gestaltet haben.

  7. Ich will das eigentliche Thema nicht zerreden. Aber:
    Die Einheit Deutschlands ist singulär und wurde in sehr kurzer Zeit im genau richtigen Moment (Cave: evtl. Veto der Alliierten) durchgesetzt, durch Realisten und v.a. Idealisten!!! Danke Helmut Kohl.
    Ich bin stolz Gesamtdeutscher zu sein und mit Euch allen PI zu lesen.

  8. #8 booster (25. Nov 2010 00:18)

    Richtig.!.. stimmt.

    Das negative an der Wiedervereinigung lag im wirtschaftlichen Gebiet, zu sehr wurden DDR Betriebe …..still reguliert, also still niedergelegt…“ stille Legitimation“ nannte man das, damals.

    Aber der Hauptschwerpunkt war wohl die Übernahme der DDR von Zuwanderen die schon in der Alt -BRD vorhanden waren, das war der größte Fehler im Vereinigungsvertrag…..vom Asylgesetz mal ganz zu schweigen.
    1990 hätte das unbedingt geändert gehört, am besten …gleich abschaffen…. 😈

    Gruß

  9. @booster
    Eins ist klar, die Ossis haben doch vom Mauerfall profitiert und finden es auch deshalb gut. Was denkste wie die Türken sich freuen das es so aufrechte Europäer gibt die sie in die EU aufhehmen wollen!!! Nicht das du denkst ich hab was gegen Ossis oder so, ich habe gegen keinen was solange er mir nicht unangenehm in die Quere kommt aber du hast ja nach Meinungen gefragt…

  10. # Frank Furter
    „Mit ihren Autos sind sie noch weit davon entfernt.“ (weltklasse zu sein)

    In der CH haben wir weit weniger Vorbehalte für Autos aus dem fernen Osten. Seit die deutschen Autos, Mercedes inkl., sich für einige Zeit von der Qualität verabschiedet haben und erst seit ein paar Jahren wieder aufholen, währenddessen Hyundai Toyota von der J.D. Powers qualitätsliste von Platz Eins verdrängt hat, fahren wir im wahrsten Sinne des Wortes sehr gut mit Kia und Hyundai.

    Bitte objektiver schreiben.

  11. Das nordkoreanische Regime ist nicht blöd. Schon vor knapp 2 Jahren spendierte der Westen 50.000 Tonnen Öl, nur damit Nordkorea sein Atomprogramm stoppt. Jetzt geht den Bonzen und Militärs das Öl wohl erneut aus, hinzu kommt die Dauerkrise im Agrarbereich. Was macht Nordkorea also? Bombardiert mal eben Südkorea, bis der Westen das Scheckbuch zückt.
    Ein koreanischer Dissident vertrat hingegen im SPIEGEL-Interview die Ansicht, dass das Regime ausgehungert werden müsse, bis sich das koreanische Volk erhebt. Auf den Erinnerungen dieses ehemaligen Offiziers der nordkoreanischen Armee basiert folgendes Buch: http://www.amazon.de/Im-Dienst-Diktators-nordkoreanischen-Agenten/dp/3800074508/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1290644487&sr=8-3

  12. #10 Marcipan (25. Nov 2010 00:40)
    Der sogenannte Osten hätte noch mehr und das richtigerweise profitiert, wenn er das „Asylgesetz“…..nicht hätte übernehmen hätte müssen, und nun sage ich nochwas……damals drangen auch moslemische Unterschichten, auch in der Mehrheit türkische, aber halt auch Unterschichten als „Geschäftsfachkräfte“ im Bereich Obst und Gemüse ein , in das Begehen der Wiedervereinigung, die Bürger der neuen Bundesländer, die damals schon da waren können sicher so manches Lied davon singen.

    Es war ein latent versteckter Horror. 😯

    Ich bin aus Bayern, war da aber 1990 zugegen und konnte es beobachten. 🙂

    Gruß

  13. Hallo Frank Furter: Guter Post und Danke fuer Deine zahlreichen informativen Beitraege.
    In einigen Punkten bin ich anderer Meinung: Zum einen sind koreanische Autos (leider fuer Deutschland) durchaus hochwertig, und das bei sehr guten Preisen. Zum anderen wuerde meines Wissens nach der Sueden sehr gerne den Norden uebernehmen, aber der ist noch nicht reif dafuer. Du darfst nicht vergessen dass die Spaltung auch dort quer durch die Familien geht und fuer Asiaten ist die Familie ALLES.
    Ich finde auch dass die Koreaner (kenne persoenlich 5 Personen aus Suedkoera) durchaus nicht spiessig sind. Sie sind im gegenteil nicht so durchgeknallt, werte- und orientierungslos wie leider viele Deutsche meiner Generation (bin 40 Jahre alt).
    Was meinst Du?

  14. Nordkorea wird früher oder später genauso implodieren wie die DDR, die SU, die Tschechoslowakei und andere stalinistisch-kommunistische Diktaturen. Und das hat einen Grund, zu dem mir immer wieder ein minder geistreicher, aber nichtsdestotrotz sehr treffender Spruch einfällt:

    „Chuck Norris can make communism work…but he never would.“

  15. Ich kann den Südkoreanern nur einen Rat geben:
    EGAL was passiert, macht die Mauer NICHT auf!

    Jahrzehnte Sozialismus, Propaganda, Misswirtschaft und Gehirnwäsche gehen an vielen nicht spurlos vorbei.
    Die Nordkoreaner, die wirklich mit vollem Herzen auf der Seite des Westens stehen, sind schon lange über China nach Südkorea geflohen. Dem Rest muss man einfach mehr Zeit zur Flucht oder zum Widerstand geben.

  16. #16 Hayek (25. Nov 2010 02:21)

    @@
    Alles in Ruhe bitte…..denn Südkorea hatt nicht so ein Asylgesetz wie wir, auch keine unerwünschte Zuwanderung, die…..genau …die würde bei diesen Fall nicht der Pferdefuß sein , bei einer Wiedervereinigung. 🙂

    Das wiederum stimmt mich zuversichtlich. 🙂

    Gruß

  17. Lieber Frank Furter..
    ich mag ihre Kommentare sehr gerne, sie veranlassen mich immer mehr nachzudenken!

    Bitte schreiben Sie weiter so.. für mich sind ihre Kommentare in Paltalk immer wieder Highlights.

  18. „Die meisten wissen gar nicht, wie verdammt gut es uns hierzulande geht.“
    ———————————————–
    Deutschen wird es immer vergleichsweise besser gehen, als den meisten anderen Nationen – jedenfalls solange das Deutsche, der Nationalcharakter, noch die Mehrheit stellt 🙂

  19. Ist verständlich das unsere Linke lieber gegen Bahnhöfe demonstriert als gegen linke Diktaturen welche wenn ihre Einwohner keine Grass mehr zum essen finden eben dann mal Krieg machen um von den innenpolitischen Problemen abzulenken. Warum eigentlich nicht auch Demos gegen Postämter anstatt Moscheen?Das wäre doch auch Antifa?

  20. Normalerweise hat jedes Land das Recht und die Pflicht auf einen solchen militärischen Angriff, wie er von Nordkorea geführt wurde, ebenso mit militärischer Gewalt zu antworten. Das Problem besteht aber in den nicht absehbaren Folgen auf beiden Seiten. Nordkorea würde einen absoluten Krieg führen und die Zivilbevölkerung Südkoreas zum Hauptziel erklären. Auf nordkoreanischer Seite dürfte es ebenso zu einer humanitären Katastrophe kommen, weil die Versorgung vollends zusammenbrechen würde. Jedoch ist die humanitäre Lage in Nordkorea immer(!)katastrophal, mehr als 2 Mio sollen verhungert sein-bein einer Population von 25 Mio(!)-, 200.000 Menschen sitzen in Internierungslagern ein und werden bestialisch gefoltert, das Volk wird einer sektenhaften Ideologie unterzogen und systematisch von der Außenwelt abgeschottet. Sollte Südkorea einen Verteidigungskrieg gegen den Norden wagen, müsste dieser den Sturz den nordkoreanischen Regimes zum Ziel haben. Aber wie Frank Furter ausführt, dürfte die daraus folgende Wiedervereinigung Südkorea davon abhalten, da es das von Steinzeitalter-Kommunismus heruntergewirtschaftete Nordkorea komplett auffangen müsste.

  21. Ist schon jeamnd aufgefallen, dass Nordkorea gar nicht in Google-Maps drin ist?

    Nur die Satellitenbilder sind online – aber keine Karten; Nordkorea ist ein weißer Fleck

  22. Ich habe mal eine Gruppe Koreaner kennengelernt, die in meiner Nachbarschaft eine Softwareentwicklung betrieben haben. Diese Leute sind wirkliche „Bereicherungen“. Mal abgesehen davon das die alle fast akzentfrei Deutsch sprachen, fanden die Berlin wunderbar. Ich habe mich oft mit denen unterhalten, wenn die zum Rauchen vor ihrem Büro standen und die kamen mir fast „deutscher“ als die Deutschen vor. Bei denen ist z.B. Zuspätkommen eine Beleidigung, rumgammeln oder soziale Hängematte – geht überhaupt nicht. Hart arbeiten und danach ein Bier trinken – aber gerne und zwar auch mit Deutschen, denn die sind bei denen beliebt. Ich kenne noch eine ganze Reihe Ausländer aus verschiedensten Ländern für die ähnliches gilt, aber Moslems die ich kenne, fahren ihr eigenes Ding und sind meist darauf bedacht, noch den klitzekleinsten Vorteil auf Kosten anderer abzugreifen.

  23. Bei der Wiedervereinigung sind fraglos Fehler gemacht worden. Und sicher ist dadurch in Deutschland die Anzahl der Linken gestiegen. Daraus – als Wessi – den Schluß zu ziehen, die Wiedervereinigung sei unter dem Strich ein Fehler gewesen, ist allerdings an Kurzsichtigkeit, Egoismus und Gemeinheit kaum zu überbieten. Es ist heute noch ein Schlag ins Gesicht aller Montagsdemonstranten, die damals mutig und unbewaffnet auf die Straßen gegangen sind, obwohl sie nicht wußten, was die Stasi und die NVA tun würden und ob die Russen tatsächlich in ihren Kasernen bleiben würden. Diese Montagsdemonstranten sind Menschen, auf die wir als Nation stolz sein sollten, anstatt sie mit derartig gemeinen Aussagen zu beleidigen.

    Sollten die Südkoreaner tatsächlich aus wirtschaftlichen Gründen eine Befreiung des Nordens aktiv zu verhindern suchen, dann wäre das ein furchtbares Verbrechen an den Menschen im Norden. Und sowas rächt sich. Südkorea würde sich damit zum Komplizen des Regimes in Nordkorea machen und damit jede Moral über Bord werfen. Das hält keine Gesellschaft auf Dauer aus.

  24. …“deutsche Gesellschaft vor der Kulturrevolution“… Dank derer wir heute vor einem Scherbenhaufen stehen ?

  25. Lol, ich frage mich, woher manche Leute hier gewisse „Informationen“ haben, die eigentlich völlig falsch sind. Etwa diese, das die Menschen in Ostdeutschland für einen EU-Beitritt der Türkei sind? Hallo? Gehts noch? Ich kann mit Sicherheit sagen, das dem nicht so ist.
    Einige sollten sich auch mal die Meinungen von Mitgliedern des leider aufgelösten (Süd)koreanischen Wiedervereinigungsrates anhören, viele von denen haben einige Zeit in Deutschland gelebt. Es ist sehr interessant, was die zu der deutschen Wiedervereinigung zu sagen haben. Ich versichere es euch 😉
    Auch interessant, die Geschichte der Treuhandelsgesellschaft. Alle Betriebe im Osten waren natürlich planwirtschaftlich organisiert, dennoch gab es einige, die gute Produkte produzierten, die auch auf dem freien Markt bestanden hätten. Trotzdem wurden auch diese betriebe bewusst in die Pleite getrieben. Wieso und warum, darüber bildet euch selbst ein Urteil.

  26. Leider wurde nach der Wende nicht rigoros gegen die Rotfaschisten vorgegangen. Weder wurde die SED verboten, es gibt diese Partei bis heute, freilich unter anderem Namen, noch wurden Berufsverbote fuer öffentliche Berufe (Politik, Lehrer, Parteien etc.). Selbst Stasigeneräle und Mauermörder wurden, gedeckt und unterstützt von der bundesdeutschen Justiz in Gestalt des Landgerichtes Berlin kamen mit geringen Strafen bzw. in der Masse straffrei davon.
    Dies muss Mann immer bedenken, wenn man von der ach so friedlichen Einheit spricht. Wäre man so vorgegangen wie nach dem zweiten Weltkrieg, harzten wir viele Probleme heute nicht und würden vermutlich auch nicht mal so einen Blog hier benötigen.

    („Die Täter sind unter uns“ von Hubertus Knabe, Leiter der Stasi-Gedenkstätte Hohenschönhausen) http://www.amazon.de/gp/aw/d/3548608183/ref=mp_s_a_2?qid=1290669534&sr=8-2

  27. In der Tat sind die meisten Asiaten auf unsere Städte neidisch. Das hat nichts mit modernen Großbauten zu tun, sondern mit der Tatsache, dass unsere Städte verdammt grün sind. Überall Bäume und Büsche, Grünanlagen etc.
    Das haben die dort nicht. Jeder Zentimeter ist dort unglaublich teuer. Und dass wir es uns leisten können, so viel Platz für Pflanzen auszugeben, ist in ihren Augen ein Zeichen von echtem Wohlstand.

    Auch ich bin der Meinung, dass Süd-Korea nicht zögern sollte. China wird sich hüten, Truppen zu schicken.

    Und die Deutsche Wiedervereinigung ist etwas, auf das das ganze Volk stolz sein kann. Der Osten bewies unglaublichen Mut, der Westen Solidarität und Hilfe un gewaltigem Maß.

  28. Die deutsche Einheit mag ihre Fehler gehabt haben: sie … erscheint rückwirkend wie ein überhasteter Schnellschuss.

    Muss ich widersprechen. Im Rückblick erscheint es mir so dass eine schnelle und unwiderrufliche Lösung die beste war. Sicher, vordergründig gab es ökonomische Argumente dafür, erst mal 5 Jahre oder so auf Konföderation zu machen. Aber hätte sich die DDR in diesem Zeitraum stabil entwickelt und wäre die Bevölkerung dort geblieben? Man hätte die Zeit nur sinnlos damit vergeudet, darüber zu diskutieren, ob man den Zustand der Konföderation nicht doch lieber eher beendet, oder doch noch ein wenig länger andauern lässt. Dann besser ein schnelles Ende.
    A propos Nordkorea, die Grenze zum Süden ist zwar hermetisch abgeschlossen, die zu China jedoch nicht, da finden Schmuggel und auch ein gewisser Nachrichtenaustausch durchaus statt. Und viele Nordkoreaner flüchten dort auch (sie schlagen sich dann illegal durch China bis z.B. nach Laos durch, von wo sie nach Südkorea ausfliegen können, bzw. sie bleiben illegal in China).

  29. #37 Cedrick Winkleburger (25. Nov 2010 08:20)

    Das hat ein einen einfachen Grund: es waren zu viele. Der Deal war, diese Leute in Ruhe lassen, dafür machen sie keinen Ärger. Genau so haben wir es auch nach 1945 im wesentlichen mit den Nazis gehalten. Deswegen durfte zB ein Martin Sandberger, der die Einsatzgruppe 1a kommandiert und mindestens 15.000 Juden ermordet hat, am 30.03.2010 in Stuttgart in einem Alterheim in Frieden sterben.

    Erst jetzt, da kaum noch einer da ist, wird „Gerechtigkeit“ geübt. So kommt es dann zB zu dem Münchner Urteil gegen Josef Scheungraber.

  30. Grant on Nov 25, 2010 at 08:42

    Ja, das mit dem „deal“ hatte ich mir auch schon so gedacht.
    Trotzdem eine unerträgliche Heuchelei den Opfern der SED Diktatur gegenüber, die um jeden Euro Opferrente kämpfen mussten oder noch muessen während Stasischweine wie “ IM Gregor“ Gysi herumlaufen und sogar im Bundestag (!!) ihre Reden schwingen duerfen, oder Kerstin Kaiser in Potsdam Brandenburg mit Hilfe von Herrn Platzeck (SPD) wieder zum Stasiland macht.

    Solange dieses Pack noch lebt kann die Mauer in den Köpfen gar nicht hoch genug sein.

  31. #3 booster

    Die überwältigende Mehrheit der Deutschen wollte die Einheit. Die Einschnitte, die wir alle dafür hinnehmen mussten waren es mehr als wert.

  32. #11 Mittelmass (25. Nov 2010 00:47)

    War gestern bei dem BMW-Händler meines Vertrauens, habe in div. Modellen „Probegesessen“, du willst doch nicht allen Ernstes diese Edelkarossen mit Hyundai vergleichen!?

  33. @ #43 kaffee? (25. Nov 2010 09:03)

    Genau!

    Nur die massenhafte Sozialzuwanderung aus dem Islam macht uns kaputt!

  34. „…Einblicke in die deutsche Gesellschaft vor der Kulturrevolution. Da ist viel Uniformität und Zwang,…“

    Herr Furter muss in einem anderen Land gelebt haben oder hat zuviel verstaubte reaktionäre 68-Schundliteratur gelesen. Er verwechselt eine damals noch halbwegs funktionierende Wertegemeinschaft mit Uniformität und Zwang, wie sie in totalitären Staaten üblich ist.

    Heute haben wir eben einen individuellen freiheitlichen Pluralismus, man könnte auch sagen eine Multikultigesellschaft, die selbst vor kleinen Nadelstichen einer steinzeitlichen islamischen Ideologie einknickt.

    Der Vergleich DDR und Nordkorea hinkt gewaltig.

    In dem geteilten Deutschland standen sich direkt die damaligen Supermächte mit ihrem atomaren Vernichtungsmöglichkeiten gegenüber. Das gewaltige und überlegende Vernichtungspotential Amerikas hat uns vor einem sowjetischen Angriff bewahrt. Nicht die DDR war der Kriegstreiber, sondern nur gezwungener Maßen eine kommunistische Hilfstruppe und ob die DDR-Brüder auf ihre Verwanden geschossen hätten, kann angezweifelt werden.

    Diese amerikanische Unterstützung für den freien Westen gibt es heute so nicht mehr.

    Das kommunistische Abzokerspiel funktioniert allerdings vergleichbar, sogar besser, da der Westen nicht mehr so widerstandsfähig ist.

  35. Ostdeutschland ist, nach 1945, gleich 2 X deindustrialisiert und enteignet worden:
    1 x vom Sieger UdSSRR und 1 x vom Sieger USA und seinen west“deutschen“ Satrapen!

    Da gibt´s ´ne Menge wiedergutzumachen!

    Aber jetzt – die gute Nachricht:
    Eben schreibt DER SPIEGEL , dass Putin ein Europa von Lissabon bis Wladiwostok will.
    Das heisstt, RU in die EU!

    Wenn er das schafft, ist Westeuropa und seine Zivilisation gerettet – kulturell, ökonomisch, politisch!

    „Im Osten geht die Sonne auf!“

  36. #41 Grant (25. Nov 2010 08:42)

    Sicherlich konnten einige N.-Sozialistische Verbrecher nicht enttarnt werden und so friedlich weiterleben. Ob sie tatsächlich in bedeutenden Ausmaß geduldet wurden, ist zweifelhaft, ich halte das für überzogen und im Wesentlichen für 68er -Propaganda.

    Der Unterschied zu den sozialistischen Verbrechern aus de DDR war und ist, das sie eben nicht so konsequent verfolgt und hingerichtet wurden wie die N.-Sozialistischen. Es gab kein DDR-Nürnberg und keine Säuberung von der kommunistischen Ideologie, im Gegenteil, heute sitzen diese Ideologen vom Volk gewählt, in den Parlamenten.

    Kommunistisch/Sozialistische Zeitungen können seit eh und je den Sozialismus verbreiten und selbst SPD-Politiker sind der Meinung das die DDR kein Unrechtsstaat war.

    Heute wird man bei einem falschen Wort, das in irgend einer Form auch im N.-Sozialismus benutzt wurde und nicht ausdrücklich in Abgrenzung zu den N.-Sozialistischen Verbrechen und Schuld-Anerkennung genannt wird, oder mal einer „fragwürdigen“, „umstrittenen“ Partei angehört hat, existenziell vernichtet, aber die anderen sozialistischen Verbrecher aus der ehem. DDR können selbst auf die Unterstützung der SPD bauen, die behauptet, dass die DDR kein Unrechtsstaat war.

  37. #28 Denker

    Ich hoffe mal, das war nicht ernst gemeint, sondern ironisch. Oder denkst du etwa allen Ernstes, dass der koreanische Diktator Google-Kamerawagen durch die Städte fahren lässt. Das ist genauso abwegig wie die Erlaubnis, dass Frauen nackt durch Teheran laufen dürfen.

  38. Ich war auf dem Potsdammerplatz bei der Maueröffnung, bin aus Süddeutschland hingefahren, nur um dabei zu sein. Hatte 36 Stunden nicht geschlafen, war durchgefrohren und hungrig. Dann war der Weg frei, die Freiheit hatte gesiegt und ich war Augenzeuge.

    Wir Deutschen wollten die Einheit, ich bin GLÜCKLICH und DANKBAR dabei gewesen zu sein.

    Und Südkorea?

    Ob nicht der ein oder andere Südkoreaner froh wäre wenn diese ewige Kriegsangst vorbei und die Familie wieder vereint wäre?

    Ihrem Zitat von Dr. Sprenger stimme ich zu, und so verstehe ich auch Ihren Artikel, vielen Dank dafür!

  39. Seoul liegt in Reichweite der konventionellen nordkoreanischen Artillerie. Das ist ein Riesenproblem. Bei einem Krieg geht dieser Moloch mit unter. Von nuklearer Technologie ganz zu schweigen. Die geostrategische Lage ist für Südkorea verheerend. Das macht das Land erpressbar…

  40. Sozialismus ist Frieden. Jedem der linksgrünen Dödel, die mit einem T- Shirt umherlatschen auf denen die Fresse von Che Guevara prangt gehört ein Urlaub in Nordkorea spendiert.

    Aber wir wissen ja, die linken sind die „Guten“, weil sie das Gegenteil von „rechts“ sind. Über 100 Millionen Tote im Namen des Sozialismus sind die Zeugen.

  41. Das ist nur ein Test!
    In eienm PI-Thread stehe ich unter Moderation und in anderen nicht! ??????????????????????

  42. Kommunismus und Sozialismus kann weltweit x-mal scheitern und trotzdem gibt es in Deutschland genug, die sie gerne wieder hätten. Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen.
    Man sollte diese Dumpfbacken, die hier mit Che Guevara und Kommunistensternen auf T-Shirts, Benutzerbildern herumtrollen, nach Nordkorea ausweisen, damit sie ihr gelobtes Land einmal von innen kennen lernen. Vielleicht die beste Therapie gegen links-politische Dummheit.

  43. #33 Grant
    etwas OT
    als „gelernter westberliner“ älteren jahrgangs kann ich dir das bestätigen. ich bin auch der meinung, dass den montagsdemonstranten höchster respekt gehört. das waren und sind aber andere menschen als unsere guties die dem islam in den hintern kriechen und sich darin gefallen, „hööööchst intellektuell“ zwischen islam und islamisten „zu differenzieren“, wie sie das gern nennen. damit bekunden sie, dass nur sie den durchblick haben 🙂 (meinen sie).

  44. „Mit ihren Autos sind sie noch weit davon entfernt.“
    Kompletter Schwachsinn! Wer jemals einen Hyundai i30, gebaut in Südkorea gefahren ist, weiß dass die Koreaner durchaus Autos bauen können. Diese KFZs sind durchaus vergleichbar mit deutschen KFZs! Natürlich muss man hier auch anmerken, dass große Teiler des i30 in Deutschland entwickelt wurden.

  45. Gibt genügend Leute, die finden den i 30 besser als nen Golf. Zumal alle koreanischen Faghrzeuge die EU Norm spielend erfüllen. Mittlerweile ist auch in Deutschland bekannt, daß Hyundai u. C. einen Qualtitätslevel erreicht haben, der dem von Daimler, Audi u. MBW in nichts nachsteht.Fahre zwar selbst einen deutschen PKW aber Bekannte von mir fahren Hyundai und sind sehr zufrieden.

  46. #48 lorbas

    Probesitzen und über Jahre Pannenfrei fahren sind zwei verschiedene Sachen.
    Habe meinen Japaner mit 230’000 km noch für einen guten Preis verkauft. Alles funktionierte, nichts klapperte!

    Hyundai? Schau Dir mal diese Modelle an:

    http://worldwide.hyundai.com/showroom/passenger-cars/equus-focus.html

    http://worldwide.hyundai.com/showroom/passenger-cars/genesis-focus.html

    http://worldwide.hyundai.com/showroom/passenger-cars/sonata-focus.html

    In Amerika sind die Leute auch objektiver.
    Übrigens, es ist für mich nicht eine entweder/oder Frage, ich mag einfach Autos und da kenne ich mich aus, auch praktisch.

  47. @48 lorbas: Du solltest mal Deinen Hintern in einen Hyundai Genesis heben. Und dann erklaer mir dass der schlechter ist als ein Basis Fuenfer (ca gleiche Presiklasse)…

  48. Ich weiß, ich weiß es!

    Ich weiß, warum dort keine Einheit auf dem Plan steht!

    Es sind keine abgehalfterten Politiker in der Nähe, die sich mit einem übereilten Zusammenschuss den politischen Hintern retten wollen.

    Psst, keine Namen! 😉

  49. #40 Cedrick Winkleburger (25. Nov 2010 08:20)

    Wäre man so vorgegangen wie nach dem zweiten Weltkrieg, …

    Wie ist man denn damals vorgegangen?
    Alle Nazis von Regierung, Verwaltung, Bundeswehr, Wissenschaft, Bildung … ferngehalten? Sicher?

    Ich will ja keine schlechte Laune verbreiten. Aber auch beim nächsten Mal – also wenn die jetzt bestehende Ära überstanden sein wird -werden wieder viele bekannte Gesichter aus dem ehemals anderen Lager in führenden Rollen zu sehen sein.
    Alles eine Frage der Korruption und Vetternwirtschaft!

  50. #53 Altsachse (25. Nov 2010 10:10)

    Der Unterschied zu den sozialistischen Verbrechern aus de DDR war und ist, das sie eben nicht so konsequent verfolgt und hingerichtet wurden wie die N.-Sozialistischen. Es gab kein DDR-Nürnberg und keine Säuberung von der kommunistischen Ideologie …

    Im Osten lief sehr viel schief. Darüber erübrigt sich jede Debatte.
    Aber die Folgen des Nationalsozialismus mit denen der vier Jahrzehnte DDR auf eine Stufe zu stellen, … !!

    Es wird hier oft die „propagandistische Indoktrination“ des linken Lagers kritisiert. Zu Recht! Was ist aber mit der aus anderen Lagern? Die nervt stellenweise auch sehr.

    Es gibt halt nicht nur linke Betonköpfe!
    Wenn wir die Dinge nicht wenigstens etwas relativieren, kommen wir nie weiter.

    Nichts für Ungut, Altsachse, Sie sind nicht allein gemein!

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