Wie die „Jerusalem Post“ kürzlich bekannt machte, erließ der Mufti Dr. Imad Mustafa von der Al-Azhar-Universität in Kairo, die als wichtigste Autorität auf dem Gebiet der islamischen Rechtsprechung gilt, eine hochinteressante Fatwa, in der die Anwendung des offensiven Dschihads unter bestimmten Voraussetzungen für legitim erklärt wird.

(Von Martin Kuhn)

Auf die Frage eines Muslims, wann es zulässig sei, gegen Nichtmuslime zu kämpfen und in welchen Fällen nicht, führt Dr. Imad Mustafa aus:

Das Kämpfen gegen Nichtmuslime ist, was man in der islamischen Jurisprudenz als den Dschihad auf dem Pfad Gottes bezeichnet. Dschihad ist eine vorgeschriebene Pflicht in Fällen von Angriffen der Ungläubigen gegen die Muslime, denn wir müssen ihnen widerstehen, Dschihad gegen sie führen und uns gegen sie verteidigen. Dies geht aus dem Text des Korans hervor, in dem der allmächtige Gott sagte: „Und kämpft auf Allahs Weg gegen diejenigen, die gegen euch kämpfen, doch übertretet nicht! Allah liebt nicht die Übertreter.“ (Sure 2:190) Diese Art von Dschihad kennt man als den defensiven Dschihad, und alle islamischen Rechtschulen und Weisen stimmen darin überein, dass dieser eine Pflicht ist […]. Die Besatzer und ihre Helfer sind jedoch dazu übergegangen, dies als „Terrorismus“ zu bezeichnen.

Bis hierhin entspricht es der bekannten Doktrin, die den defensiven Charakter des Dschihads zur Verteidigung des Islams hervorhebt. Gern läßt man die Nichtmuslime in dem Glauben, dass der Dschihad ausschließlich defensiven Charakter hat. Dass dem nicht so ist, geht aus den weiteren Ausführungen hervor:

Dann gibt es noch einen anderen Typ des Kampfes gegen Nichtmuslime, der als der offensive Dschihad bekannt ist. Islamgelehrte haben bisher unterschiedliche Meinungen vertreten bezüglich der Frage des offensiven Dschihads, bei dem die Ungläubigen ohne [vorausgehende] Aggression [ihrerseits] oder die Unterstützung einer solchen bis in ihr eigenes Land hinein verfolgt werden. Einige Gelehrte bezeichneten diese Form des Dschihads als unzulässig, während andere so weit gingen, diesen als legitim und sogar als vorgeschrieben zu bezeichnen.

Nach dieser Begriffsbestimmung kommen wir zur eigentlichen Kernaussage:

Jedoch kann es keinen Widerspruch geben, dass der offensive Dschihad nicht völlig verboten ist, da zwei Schulen [der islamischen Jurisprudenz] entschieden haben, dass der offensive Dschihad zulässig ist, um die Grenzen des Islams zu sichern, um Gottes Religion zu Menschen hin auszubreiten in Fällen, in denen die Regierungen es nicht gestatten, wie der Pharao es mit den Kindern Israels getan hat, und jede Religion außer dem Islam von der arabischen Halbinsel zu entfernen […]

Was bedeutet das nun im Klartext? Zwei islamische Schulen sind sich einig darin, dass offensiver Dschihad unter bestimmten Voraussetzungen zulässig ist. Zum besseren Verständnis muss man dies Punkt für Punkt analysisieren: zum einen ist der offensive Dschihad legitim, um den Islam „zu Menschen auszubreiten in Fällen, in denen die Regierungen es nicht gestatten, wie der Pharao es mit den Kindern Israels getan hat“. Dies lässt sich auf den ersten Blick nicht unbedingt auf Deutschland anwenden, da Muslime hier ja (Religions-)Freiheiten genießen, von denen Nichtmuslime in arabischen Ländern kaum zu träumen wagen. Legt man diese Passage etwas großzügiger aus, kann man es durchaus als Aufruf zum offensiven Dschihad verstehen, wenn den Muslimen bestimmte Einschränkungen auferlegt werden, etwa Verbot von Moscheeneubauten, Burkaverbot, Verbot von Polygamie etc.

Auch die Passage „jede Religion außer dem Islam von der arabischen Halbinsel zu entfernen“ trifft vordergründig nicht auf uns zu, ist aber eine offene Kampfansage an alle noch verbliebenen Christen, Juden und sonstigen Nichtmuslime auf der arabischen Halbinsel. Besonders prekär mutet an, dass die Mainstream-Kleriker der Kairoer Al-Azhar-Universität damit rückwirkend die in jüngster Vergangenheit gehäuften Anschläge auf Kopten legitimierten und eine Position vertritt, die zuvor in dieser Deutlichkeit nur von Extremisten wie Al-Qaida-Anhängern oder den Salafisten propagiert wurde.

Von ganz entscheidender Bedeutung ist die Passage „um die Grenzen des Islam zu sichern“. Schon wenn man die Definition des defensiven Dschihad betrachtet, leuchtet ein, dass amerikanische oder europäische Truppen in Ländern wie Afghanistan oder Irak wegen des ungebetenen Eindringens in islamisches Gebiet (Dar al-Islam) immer als Besatzungstruppen betrachtet werden, die nach den Geboten des Korans bekämpft werden müssen. Da dieser Kampf eine religiöse Pflicht ist, besteht auch wenig Hoffnung auf eine mittelfristige Entspannung der Lage, jedenfalls so lange es gläubige Muslime in diesen Ländern gibt. Die in der Fatwa ausgesprochene Billigung des offensiven Dschihad zur Sicherung der Grenzen des Islam bedeutet nun auch, dass dieser Kampf nicht nur in diesen Ländern ausgetragen wird, sondern auch in die Heimatländer der Besatzungsmächte getragen werden kann. Durch den Bundeswehreinsatz in Afghanistan betrifft uns dies unmittelbar, denn es bedeutet nicht weniger, als dass derart motivierte terroristische Anschläge auch in unserem Land durch diese Fatwa offiziell legitimiert wären. Wie gesagt von einem Mainstream-Kleriker der weltweit bedeutendsten islamischen Universität.

Es besteht eine vage Hoffnung, dass Mustafa von seinen Kollegen oder der ägyptischen Regierung gezwungen wird, diese Fatwa zurückzuziehen. Auch wird mit Sicherheit nicht jeder Muslim diese Haltung annehmen. Extremisten jedoch können über diese Legitimation von höchster Stelle zweifellos begeistert sein.

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47 KOMMENTARE

  1. Nicht alle Muslime sind Terroristen,

    aber die meisten Terroristen sind Muslime!

    Nicht alle Deutschen waren Nazis,

    aber diejenigen die es gab, haben einen großen Krieg angezettelt und alle Deutschen diskreditiert.

    Wo ist der Widerstand der gemäßigten Muslime gegen die radikalen???

  2. Dschihad legitim? Okaaay.

    Das ist die Gegenwehr auch. Immer feste druff! Solange bis denen die Lust vergeht.

  3. „Mohammed hat sich nur verteidigt“. Das hört man oft, wenn man mit Moslems diskutiert. Die glauben das tatsächlich. Es liegt hier ein völlig anderes Verständnis von „verteidigen“ vor:

    Mohammed hat diverse Stämme/Völker aufgefordert, den Islam anzunehmen. Wenn sie abgelehnt haben, so war das eine Beleidigung Allahs. Um die Ehre Allahs zu verteidigen, musste man sie angreifen. (nach Sven Kalisch)

    Bei so einer Definition verschwimmen die Grenzen zwischen Verteidigung und Angriff.

  4. #2 D. ohne Islam
    Gemaessigte Muslime?
    Was ist das was fuer ein Untier?
    Stell dir vor wir reden ueber „gemaessigte“ Nazis.
    Ist das nicht pervers?
    Wir luegen uns in die eigenen Taschen weil wir die Realitaet nicht wahrhaben wollen, uns vor der Konfrontation fuerchten.

  5. Ich persönlich glaube nicht daran, dass es jemals einen säkularen Islam geben wird. Die Fundamentalisten (Salafisten etc.) werden nie Ruhe geben, sich immer wieder wie Krebsgeschwüre ausbreiten und Mord und Totschlag anzetteln, und zwar unter „Ungläubigen“ und gemäßigten Muslimen.

  6. Beim Islam geht es nicht um Religion, es geht um Macht, Posten und das eigene verquere Weltbild.

    Die (deutsche) politische Einsicht, das man eh nichts mehr machen kann und sich arrangieren muß, ist falsch.

    Die islamische Türkei zeigt wie man andere Religionen entmachtet.

    Das sollte Deutschland ein Vorbild sein

  7. Und nun kommen wir zu den unumstößlichen Tatsachen…

    *******

    Studie: Muslimische Weltbevölkerung nimmt zu

    Weltweit wird die Zahl der Muslime laut einer Studie binnen der nächsten 20 Jahre doppelt so schnell wachsen wie die restliche Weltbevölkerung.

    In den nächsten beiden Dekaden werde die muslimische Bevölkerung jährlich um 1,5 Prozent wachsen, die Zahl der Nichtmuslime dagegen nur um 0,7 Prozent, hieß es in der gestern veröffentlichten Studie des US-Instituts Pew Forum on Religion and Public Life. Im Jahr 2030 wird demnach der Anteil der Muslime an der Weltbevölkerung 26,4 Prozent ausmachen.

    Europa: Steigerung auf acht Prozent

    Bis dahin wird Pakistan Indonesien als Staat mit der größten muslimischen Bevölkerung überholt haben, sagt die Studie weiter voraus. In Europa wird der Anteil der Muslime demnach von heute sechs auf acht Prozent steigen, von 44,1 Millionen Einwohnern islamischen Glaubens auf dann 58,2 Millionen.

    In einigen europäischen Ländern wird der Anteil in den kommenden 20 Jahren noch stärker steigen. Die Studie listet unter anderem Belgien auf, wo der Anteil von sechs auf 10,2 Prozent wachsen soll, Frankreich, wo er von 7,5 auf 10,3 Prozent wachsen dürfte, und Schweden, wo er sich auf zehn Prozent verdoppeln werde.

    In den USA dürfte der Anteil der Muslime demnach von weniger als einem auf 1,7 Prozent steigen. Für ihre Prognosen legte das US-Institut die aktuellen Geburten-, Sterbe- und Migrationsraten zugrunde.

    http://orf.at/stories/2038787/

  8. @ #11 SaekulareWelt (27. Jan 2011 10:44)

    Geschichte ist Gott sei Dank keine Konstante, es wird vorher scheppern …

  9. Die letzten 18 Seiten (S. 391-409, Zusammenfassung und die beiden möglichen Szenarien) von Sarrazins „Deutschland schafft sich ab“ sollten freigegeben und massenhaft verteilt werden. Eigentlich sollte das ganze Buch an die arbeitende Bevölkerung verschenkt werden. Da es aber zu lang ist,sollte eine Zusammenfassung an alle hier lebenden verschenkt werden. Wie die Freigabe eines Impfstoffes bei Pandemie. Etwas anderes ist das hier doch auch nicht. Es grassiert die tödliche Islamgrippe! IMPFEN JETZT!

  10. #2 D. ohne Islam:

    das sollte doch mitterlweile klar sein, die moderaten muslime sind eh keine echten muslime, außerdem haben die keine rechtsgrundlage im islam!
    Muslime die gerne im westen leben und sich wirklich anpassen sind genaugenommen abtrünnige im glauben.
    Es gibt zum beisipiel keine fatwa von einer wichtigen islamschule gegen osmama bin laden, jedoch gegen den mohammad zeichner, das sollte doch alles sagen.

  11. „erließ der Mufti Dr. Imad Mustafa von der Al-Azhar-Universität in Kairo,…“

    ob die jungs überhaupt wissen, was sie sich mit einem doktortitel antun?
    der erste doktortitel wurde 1219 von papst honorius III. verliehen.
    doktortitel sind christlich, somit haram, wenn nicht gar autobahn.
    mufti
    Dr. imad mustafa muß daher vom glauben abgefallen sein, wenn er einen christlichen titel trägt…

  12. Der Islam.. Dschihad.. jaja, HERRLICH ! Wirklich. Da kannst du ALLES begründen mit einem Zirkelschluss!
    Ich habe momentan die „Ehre“, jeden Tag mit einem Konvertiten zur Arbeit zu fahren. Natürlich sind wir ins Gespräch gekommen und ich verstehe das mit dem Dschihad so:

    1) Islam ist Frieden!

    2) Der INNERE Dschihad ist das Streben nach Vollkomenheit. Der ist VIEL wichtiger als der ÄUSSERE Dschihad und natürlich total spirituell und friedlich.

    3) Denn vollkommen ist nur, wer nach den Regeln Allahs lebt.

    4) Das kann leider nur, wer in einer Umgebung lebt, die auch nach den Regeln Allahs lebt, da man sonst beim Vollkommen werden gestört wird…

    5) Ungläubige sind also ein Hindernis auf dem Weg zu Allah.

    6) Ergibt: Wer (natürlich) total friedlich den INNEREN Dschihad mit sich selbst kämpft und „zu Allah“ finden will, muss zwangsläufig ziemlich UNfriedlich den ÄUSSEREN Dschihad kämpfen.

  13. Nach den klassischen Lehren der vier Rechtsschulen des sunnitischen Islams ist der offensive Dschihad zur Eroberung immer neuer Gebietee für den Islam ein kollektive religiöse Pflicht der Gesamtheit der Muslime, also „fard al-kifaya“. Das heißt, die Gemeinschaft der Muslime (umma) muss genügend Kämpfer zur Verfügung stellen um diese Pflicht zu erfüllen.

    Das kann man so in der Encyclopaedia of Islam, New Edition, der Standardenzyklopädie der Islamwissenschaft, unter dem Stichwort Djihad nachlesen.

  14. #15 Knuesel (27. Jan 2011 10:54)
    @ #11 SaekulareWelt (27. Jan 2011 10:44)

    Geschichte ist Gott sei Dank keine Konstante, es wird vorher scheppern …

    Sicher gab und gibt es innerhalb der Menschheitsgeschichte immer wieder unvorhersehbare Faktoren – die alle Prognosen über „den Haufen“ warfen.

    Aber wie soll obige Entwicklung gestoppt werden – was soll da „scheppern“ im Sinne von nicht eintreffen?

  15. #2 D. ohne Islam

    Nicht alle Muslime sind Terroristen,

    aber die meisten Terroristen sind Muslime!

    Nicht alle Deutschen waren Nazis,

    aber diejenigen die es gab, haben einen großen Krieg angezettelt und alle Deutschen diskreditiert.

    Beides altes Hüte. Aber auf welcher Grundlage vergleichen Sie mit Ihrer in Aussage Deutsche mit Muslimen? Mit solchen Vergleichen dienen Sie eher denen, die das nächste Progrom im Kopf haben. Denn viele Deutsche SIND Muslime!

    Oder anders gesagt: Deutsche sind nicht mit Muslimen zu vergleichen. Sie können nicht Äpfel mit verfaultem Gemüse vergleichen! 😉

  16. #21 SaekulareWelt

    Aber wie soll obige Entwicklung gestoppt werden – was soll da “scheppern” im Sinne von nicht eintreffen?

    Schon mal die Streitigkeiten zwischen Suniten und Schiiten beobachtet? Da wird es noch gewaltig scheppern, wenn es nur noch Muslime gibt. Denn da ist dann nicht sofort die andere Seite das Opfer!

  17. „Die in der Fatwa ausgesprochene Billigung des offensiven Dschihad zur Sicherung der Grenzen des Islam bedeutet nun auch, dass dieser Kampf nicht nur in diesen Ländern ausgetragen wird, sondern auch in die Heimatländer der Besatzungsmächte getragen werden kann. “
    Ok, wir raus aus Afganistan, dann auch hier großes Saubermachen und alle Moslems aus Deutschland!

  18. Schöner Text mit einem seltsamen Ende.

    Es besteht eine vage Hoffnung, dass Mustafa von seinen Kollegen oder der ägyptischen Regierung gezwungen wird, diese Fatwa zurückzuziehen.

    Warum sollte er das tun? Außerdem hat die ägyptische Regierung zur Zeit völlig andere Sorgen, da sie der Jihad gerade überrollt.

    Auch wird mit Sicherheit nicht jeder Muslim diese Haltung annehmen.

    Wenn er Muslim ist, ist er von der Richtigkeit dieser Fatwa überzeugt, die ja jetzt nicht so ungewöhnlich ist, sonst schimpft Allah.

    Extremisten jedoch können über diese Legitimation von höchster Stelle zweifellos begeistert sein.

    Die höchste Stelle ist für Muslime, ob Extremisten oder nicht, immer noch Allah. Imad Mustafa macht lediglich deutlich, wie die Worte Allahs zu verstehen sind, ganz ohne Übersetzungsfehler und mit Arabischkenntnissen.

  19. Man muss sich nur einmal vorstellen der Papst oder irgendein beliebiger katholischer Bischof würde den offensiven Kreuzzug für legitim erklären; was das für eine Welle der Empörung auslösen würden.
    Bei den Moslems muss man das als kulturelle Besonderheit akzeptieren.

  20. Wie wärs mit einer Fatwa in Form von Einreiseverbot für Glaubensbrüder? Oder noch besser – Ausschaffungsfatwa.

  21. #29 Martin Schmitt (27. Jan 2011 14:47)

    Es gibt bereits die Auswanderungsanordnung im Koran. Muslime, die herumjammern, weil sie sich ungerecht behandeln fühlen, aber nicht in islamisches Gebiet auswandern, werden von Allah hart bestraft.

    Zu jenen, die Unrecht gegen sich selbst verübt haben, sagen die Engel, wenn sie sie abberufen: „In welchen Umständen habt ihr euch befunden?“ Sie antworten: „Wir wurden als Schwache im Lande behandelt.“ Da sprechen jene: „War Allahs Erde nicht weit genug für euch, daß ihr darin hättet auswandern können?“ Sie sind es, deren Herberge Dschahannam sein wird, und schlimm ist das Ende!

    http://islam.de/1411.php

  22. #30 brazenpriss

    Ich glaube da muss man ein bisschen nachhelfen. Von alleine kommt nichts.

  23. fett aus.

    #29

    Man sollte diese Koranstelle auf Flugblätter drucken und vor den Moscheen und an anderen neuralgischen Punkten verteilen.

  24. #11 SaekulareWelt

    Die Bevölkerung Pakistans hat sich von 1950 ( 40 Mio ) bis heute auf 160 Mio vervierfacht, es wird davon ausgegangen das es bis 2050 ca. 300 Mio Pakistanis gibt.
    In anderen Islamischen Ländern ist es nicht viel anders.
    Allerdings gibt es Ausnahmen, der Iran hat mit die niedrigste Geburtenrate der Welt, offensichtlich weigern sich die Iranerinnen mehr Gläubige zu gebären ( zum Missfallen der Mullahs. )

    Die hohe Geburtenrate bereitet vielen Islamischen Ländern große Probleme, siehe z.B. die Brotrevolten in Tunesien und Ägypten.
    Viele Islamische Länder müssen Lebensmittel importieren da nicht genügend im eigenen Land produziert werden.
    Die Gründe dafür sind Naturkatastrophen, aber auch die mangelnde Bildung/ Entwicklung und die Faulheit der Muselmänner.
    Wer tagtäglich im Teehaus abhängt und fünfmal den Bürzel gehn Allah erheben muss kommt nicht zum arbeiten.

  25. #4 agentjoerg

    Da fällt mir dann für uns Mitteleuropäer „die Gnade der früheren Geburt ein“. Nicht zu früh, 2. Weltkrieg vorbei. Aber früh genug, um weg zu sein, wenn die Balkanisierung und der innergesellschaftliche Terror hier auf einen Bevölkerungsanteil der Korananhänger von über 35 % „bauen“ kann.

    Die Erfahrungen der letzten 60 Jahre im Libanon dürfen die Europäer dann wiederholen.

  26. Ich hätte gern mal erfahren, warum dieser Mufti einen Doktortitel besitzt. Hat er nebenbei etwas Richtiges gelernt oder bezieht sich der Titel auf das „Studium“ des Korans?

    Kann man auf Grundlage eines Schundwerkes aus der Steinzeit promovieren?

  27. Aus all den Fatwas zum Jihad, die in Kairo an der Al-Azhar-Universität und sonstwo von islamischen Terroristen mit akademischen Titeln ausgeheckt werden, können ihre moslemischen Gesinnungsgenossen in den Verbänden und Moscheen, die in Deutschland alle als Angehörige einer kriminellen Vereinigung verhaftet, verhört, angeklagt, verurteilt und unter Entzug der deutschen Staatsbürgerschaft, so vorhanden, mit einem Fallschirm über Mekka abgeworfen werden sollten, sicherlich immer wieder neue Erbauung beziehen.

    Grundsätzlich brauchen sich aber die gelehrten Muftis gar nicht mehr mit besonderen Fatwas aufzuspielen, weil sowieso jeder Moslem, der Lust dazu verspürt, den Anweisungen im blutroten Büchlein, das zwischen den Schwertlein der Muslimbrüder schwebt, und der vorbildlichen Schlächterlaufbahn des Propheten unmittelbar folgen kann. Wobei er mit dem Beifall der Umma rechnen darf, jener Umma, die sich fünfmal täglich mit dem Hintern nach oben und dem Hirn nach unten dem Stein der Finsternis zu Mekka unterwirft.

    Zumal die OIC, der 57-teilige Kopf der Umma, dem seit dem Schweizer Minarettverbot der Schaum des Hasses vor dem Mund steht, am 11.9.2006 (9*11=99 wie die 99 Namen Allahs) den weltweiten Jihad ausgerufen hat. Wobei es nebensächlich ist, dass dieser weltweit ausgerufene Jihad sich unter betrügerischer Aufschaukelung der Moslemmassen nur die Meinungsfreiheit der Freien Welt in Form der Mohammedkarikaturen zum Anlass hatte. Denn für den Kopf der Umma, die OIC, ist Islamkritik unter dem moslemischen Namen „Islamophobie“ Beleidigung des Propheten und der Religion, wofür die Moslems sich regelmäßig jemanden krallen, um ihn nach der Scharia zu ermorden. Erklärtermaßen ist für die entmenschlichte Moslempsyche die Meinungs- und Redefreiheit der Freien Welt die „schlimmste Form von Terrorismus“ („worst form of terrorism“)
    ( http://www.youtube.com/watch?v=DWddn81Rfc0 etwa 3:20 ),
    woraus nach dem Vergeltungsprinzip sofort die Berechtigung folgt, mit jeder Art von Terrorismus zu antworten.

    Die weltweiten moslemischen Schlächtereien sind daher die Antwort aus dem Kopf der Umma, der prophetenbeleidigt und religionsbeleidigt sein will, um die einzig wahre Religion Allahs unter Auslöschung jedes anderen Glaubens mit Gewalt über die Erde zu verbreiten, aus dem Kopf der Umma, der seit dem Schweizer Minarettverbot vor Beleidigtsein überschäumt.

    Am proletischen Grundzustand des Islams, der Beleidigtsein zur Grundstrategie seines vielschichtigen Jihads gemacht hat, und der Vorherrschaft der akademisch gebildeten Proleten in der OIC werden die gegenwärtigen Umsturzvorgänge in islamischen Ländern überhaupt nichts ändern. Die Anstrengungen der Freien Welt müssen daher darauf gerichtet sein, den von Hassideologie verseuchten Kopf der Umma abzuschlagen.

  28. Wie nennt man denn das ungebetene Eindringen von Muslimen in westliches Gebiet? Wenn diese Typen aus dem Eindringen in islamisches Gebiet Gewalttaten legitimieren, haben wir doch das gleiche Recht, oder?!

  29. Ach, die meinen das bestimmt nicht so ! Der Islam ist doch friedlich!? Die Europäer müssen aufwachen bevor es zu spät ist, was nicht mehr lange dauern wird! STOPPT den Islam !!!

  30. Der letzte Großscheich der Al-Azhar-Universität, Muhammad Sayyid Tanntawi, hat als höchste sunnitische Autorität bereits am 26.4.2002 zum „Heiligen Krieg“ gegen Israel aufgerufen (Islam-Online vom 26.4.2002) und lobte die Selbstmordattentäter als „tapfere Söhne des Islam“ und als „Märtyrer“. Muslimische Märtyrer haben gemäß Koran das Vorrecht, zuerst in Allahs Paradies (Beschreibung dieses Ortes männlicher Sinnesfreuden in den Suren 56 und 78) einzugehen. Tantawi starb übrigens 81jährig am 10.03.2010 bei einem Besuch Mekkas. Tragisch ist, dass nun erfahren hat, einer Geschichte aus „1000 und einer Nacht“
    aufgesessen zu sein.

    Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass es noch nie eine Fatwa einer islamischen Autorität gegeben hat, die Selbstmordattentate verdammt. Deshalb ist es müßig, darüber zu diskutieren, welcher Art der „Heilige Krieg“ ist. Der Koran ist voll der Aufforderungen, gegen die „Ungläubigen“ zu kämpfen, „bis alles an Allah glaubt“ (Sure 8,39). In Sure 9,111 ist zu diesem Thema alles zusammengefasst: „Denen gehört das Paradies, die auf dem Wege Allahs streiten, die töten und getötet werden; ihnen gehört die wahre Verheißung!“

  31. Tantawi hat übrigens auch einen Doktorgrad erworben. Er schrieb 1987 eine Arbeit mit dem Titel „Die Söhne Israels nach dem Koran und den Sprüchen Mohammeds“. Im Vorwort erwähnte er, was er mit diesem Werk bezwecken wollte: „Mit dieser Arbeit möchte ich vor allem unserer muslimischen Jugend die Geschichte der Juden, ihre verdorbene Moral, ihre Lügen und Verbrechen zeigen“ (Muhammad Sayyid Tantawi, Banu Israil fi al-Qur´an wa al-Hadith, Kairo 1987)

    Der angeblich „liberale“ Scheich der Al-Azhar-Universität erzählt 700 Seiten lang über „die Schand- und Gräueltaten der Juden“, wie sie sich schon immer gegen den Islam gerichtet hätten.

    Das sechste Kapitel seiner „akademischen“
    Schrift trägt die Überschrift. „Die gemeinen Eigenschaften der Juden nach dem Koran“. Es folgen zehn „widerliche Seiten der Juden“, die der islamische „Geistliche“ dann ausführlich beschreibt: u.a. Lügen über Allah; Neigung, Lügen zuzuhören; Streit; Heuchelei; Abneigung gegen das Gute; nur an den eigenen Vorteil zu denken; Mord aus nichtigen Gründen; Verrat; Feigheit; Geiz …
    (vgl. hierzu Moussa Afschar, Die letzte Schlacht des Islam um Jerusalem, Blaich-Verlag o.J.)

  32. Es scheint so die hier aufgeregt Schreibenden werden sich erst beruhigen wenn logischerweise auch im Verfassungsschutz islamische Beamte ihren Dienst tun …was anhand der Bevölkerungsentwicklung in den nächsten zehn Jahren unweigerlich der Fall sein wird -denken wir dann erst nach ?Es scheint dem Medienzar oder dem Präsidenten eigentlich doch ziemlich egal zu sein wie es sich weiter entwickelt solange es schleichend und unabänderlich ist.Wichtig ist man bleibt oben auch wenn man rein gar nichts macht.

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