Christine Lagarde und Wolfgang SchäubleDie Finanzminister Deutschlands und Frankreichs, Wolfgang Schäuble und Christine Lagarde (Foto l.), verkündeten jüngst freudetrunken, die Eurozone sei „über den Berg“. Ganz anders sieht das Robert Diamond, Vorstandschef der britischen Großbank Barclays, der darauf erwiderte, aus einem akuten Problem sei nun ein chronisches geworden. Das wiederum nährt die Sorge, die Welt könne schon längst auf dem Weg in die nächste Krise sein.

(Von Frank Furter)

Mit der Weltwirtschaft verhält es sich wohl bald wie mit Heisenbergs berühmter Unschärferelation. Über die heißt es unter Physikern, wer meint, er habe sie verstanden, beweist damit nur, dass er sie nicht verstanden hat. Das klingt fast genauso wie das Eingeständnis David Childs von der Großkanzlei Clifford Chance, der jüngst beim Weltwirtschaftsforum in Davos zum Thema Bankenregulierung zugab, es gäbe keinen Menschen mehr, der das alles noch in seiner Gänze verstehe.

Überhaupt scheint die Stimmung unter den Mächtigen in Davos längst nicht durchweg positiv zu sein. Kritische Stimmen, hinter vorgehaltener Hand geäußert, hat Welt-Online in einem interessanten Artikel zusammen getragen. Diese stammen vornehmlich aus Wirtschaftskreisen. Die Politik hingegen sieht sich bevorzugt in der Pose der erfolgreichen Retter. Bundesfinanzminister Schäuble und seine französische Kollegin Christin Lagarde verkündeten nun zur Überraschung vieler Experten, die Eurozone sei „über den Berg“, und das, obwohl im Hintergrund noch immer eifrig gestritten wird, wie nun die Schuldenkrise zu bewältigen sei.

Das Hauptproblem war, ist und bleibt Griechenland, andere Staaten könnten jedoch auf dem Fuße folgen. Die Rettung Griechenlands ist faktisch nicht ohne Geld von außen möglich. Zumindest nicht, wenn die Politik an ihren Dogmen festhält. Eines davon lautet, dass Griechenland allem offenkundigen Schaden zum Trotz nicht die Eurozone verlassen darf. Dabei wäre es vielleicht die einzige Möglichkeit, mit der sich die Griechen selber aus ihrer misslichen Lage befreien könnten, indem sie endlich eine Währungsabwertung auf ein ihrer Wirtschaft entsprechendes Niveau vollziehen. Doch stattdessen wird weiterhin Geld in Form von Krediten, abgesichert über den Euro-Rettungsfonds, in die marode griechische Wirtschaft gepumpt, was jedoch an ihrer mangelnden Wettbewerbsfähigkeit nichts ändert.

Eine weitere Alternative, die gerne in politischen Kreisen diskutiert wird, ist die kontrollierte Insolvenz für Staaten; sprich eine Umschuldung. Was sich jedoch nach einer einfachen Lösung anhört, ist in Wahrheit von bedenklicher Gestalt: würde beispielsweise Griechenland insolvent, sprich, könnte es die Schulden an seine Gläubiger nicht zurückzahlen, müssten die Gläubiger wohl – wie bei Inolvenzverfahren üblich – auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten. Und die Gläubiger Griechenlands sind vor allem Banken, darunter auch deutsche. Die Beträge sind beachtlich. Würde also Griechenland zahlungsunfähig, müsste der Deutsche Steuerzahler zwar die Griechen nicht mehr retten, dafür aber sehr wahrscheinlich seine eigenen Banken. Schon das könnte wie eine Neuauflage der Lehmann-Pleite wirken, und die ganze Weltwirtschaft mit sich in den Abgrund ziehen.

Die Situation erscheint also mindestens kompliziert, wenn nicht gar besorgniserregend. Und so verwundert es kaum, dass auf die frohe Kunde Schäubles und Lagardes noch auf demselben Podium in Davos mit Barclays-Vorstand Robert Diamond prompt der erste Mahner folgte, der auf die hohe Verschuldung einiger Euroländer verwies und süffisant anmerkte, aus einem akuten Problem sei nun ein chronisches geworden.

Das ist zwar korrekt, allerdings auch von durchaus beachtlicher Ironie, berücksichtigt man hierbei den Umstand, dass die Grossbank Barclays geradezu stellvertretend für eine Volkswirtschaft steht, die ausser einer monströsen Spekulationsmaschinerie in der City of London kaum Produktives zustande bekommt. Allerdings sind die Briten nicht Teil der Eurozone. Angesichts der aktuellen Probleme im Süden des Kontinenten werden das die meisten unter ihnen als Bestätigung für ihre Treue zum Pfund interpretieren.

Denn fraglos ist die Währungsunion mindestens ein Teil des Problems, wenn nicht gar der eigentliche Ursprung, wie beispielweise Hans-Olaf Henkel in seinem Buch „Rettet unser Geld“ und Professor Dieter Spethmann zuletzt im FAZ-Interview erklärten. Auch Ifo-Chef Hans-Werner Sinn forderte schon im März letzten Jahres den Austritt Griechenlands aus der Eurozone und befürchtete, die griechische Tragödie würde andernfalls „fürchterlich enden“.

Ähnlich pessimistisch klingt nun manch eine Aussage von verschiedenen Wirtschaftsvertretern in Davos. „Die Staatsfinanzierungskrise in Europa ist nicht beendet, wir haben in mehr als einem G-8-Land eine Nullzinspolitik, und wir wissen nicht, wie es mit der Bankenregulierung weitergeht“, sagt beispielsweise Gary Cohn, Vizechef von Goldman Sachs, laut oben bereits genanntem Welt-Online Artikel. So könne das scheinbare Ende der Krise tatsächlich schon der Beginn der nächsten sein, heisst es später in demselben Text, und „was damals die unvernünftige Kreditpolitik der Banken auf dem amerikanischen Immobilienmarkt war, könnte heute die Geldpolitik der großen Zentralbanken sein“. Diese wiederum sind in der Zwickmühle gefangen, einerseits mit niedrigen Zinsen die Inflation zu befeuern, andererseits mit einer Zinserhöhung den langersehnten Aufschwung zu gefährden.

Die offensichtliche Diskrepanz zwischen den Aussagen führender Politiker einerseits und den zurückhaltend formulierten Sorgen von Wirtschaftsvertretern andererseits mag vielfältige Gründe haben. Freilich ist die Politik zu Optimismus verdammt, und zwar schon aus der Befürchtung heraus, negative Aussagen könnten negative Folgen für den Aufschwung haben. Auch muss persönliches und parteipolitisches Kalkül unterstellt werden, weswegen führende Politiker den eigenen Weg als den einzig richtigen, gar „alternativlosen“, und selbstverständlich erfolgreichen vermitteln. All dies liegt in der Natur des politischen Geschäfts begründet.

Ein anderer Umstand jedoch erscheint in diesem Zusammenhang viel besorgniserregender. Denn ein häufig verschwiegenes Problem, das schon zum Entstehen der Subprimekrise beigetragen hat, könnte auch die unterschiedliche Wertung der aktuellen Lage mitbegründen. Die größere Kompetenz nämlich findet sich scheinbar auf Seiten der Wirtschaft. Die Politik ist den Experten in Banken und Unternehmen hoffnungslos unterlegen; nicht in der Aussendarstellung, die beherrschen Politiker im Schlaf, doch intellektuell, inhaltlich und fachlich hapert es gewaltig, zieht es doch die größten Talente seit jeher dorthin, wo es mehr zu verdienen gibt.

In guten Zeiten mag dies dem Allgemeinwohl nützlich sein. In einem demokratischen Staat, dessen Regierung ihr wirtschaftspolitisches Handeln auf Regulieren und Verwalten begrenzt, sind die besten Experten in der freien Wirtschaft besser aufgehoben. Diese Zeiten scheinen jedoch vorbei. Mehr noch, war schon die Subprimekrise in dem Bestreben der Clintonregierung begründet, den Immobilienmarkt nicht nur zu regulieren und zu verwalten, sondern zu gestalten. Welcher Irrsinn in den Köpfen mancher Politiker vorgegangen sein muss, der dazu führte, ein System zu schaffen, in dem für Banken nicht nur Möglichkeiten, sondern gar Anreize bestanden, Arbeitslosen und Geringverdienern den Hausbau mittels Krediten ohne jegliche Sicherheiten zu ermöglichen, ist bis heute ungeklärt. Und spätestens der papiergewordene Giftmüll, den die Banken mittels Verbriefung aus den Hypotheken schnürrten und auf den globalisierten Finanzmarkt umverteilten, überstieg wohl nicht nur die Phantasie der verantwortlichen Politiker hüben wie drüben – sondern schlicht und ergreifend auch ihre Expertise.

Vor dem Hintergrund erscheint es umso beängstigender, wenn nun in Regierungskreisen die Rufe nach einem zentralisierten EU-Wirtschaftsministerium laut werden. Abgesehen von ein paar so genannten Hardlinern in der FDP – rund um Hermann-Otto Solms – unterstützen breite Teile der schwarz-gelben Koalition die Pläne; bishin zur Kanzlerin. Tatsächlich ist die Maßnahme quasi das stillschweigende Eingeständnis, dass Hans-Olaf Henkel und all die anderen Eurokritiker inhaltlich recht haben. Denn ihre Argumentation beruht unter anderem darauf, dass es falsch war, eine Währung für einen Wirtschaftsraum mit derart unterschiedlichen volkswirtschaftlichen Kennzahlen zu schaffen.

Nun scheint es fast so, als wolle die Regierung Feuer mit Feuer bekämpfen: ein Problem, das durch die zu schnelle Europäische Integration zumindest mitbegründet wurde, soll mit noch schnellerer Europäischer Integration gelöst werden. Das erscheint nicht nur widersinnig und gefährlich, sondern zeugt auch von einer bemerkenswerten Geisteshaltung: der Überheblichkeit nämlich, zu meinen, es bräuchte nur eines neuen europäischen Super-Ministeriums, um dafür zu sorgen, dass alle Europäischen Staaten künftig auf ähnlichem Niveau haushalten und wirtschaften. Der giftige Geist des Sozialismus hat also – von wenigen als „Hardlinern“ verklärten Vernünftigen in der FDP abgesehen – selbst das Gros der Wirtschaftspolitiker im vormals bürgerlich-liberalen Lager befallen.

Ihrem Ansatz liegt ein gewaltiger Denkfehler zu Grunde: die Stärke der deutschen Wirtschaft beispielsweise ist nicht vornehmlich in der Arbeit irgendeines Ministeriums begründet. So gerne man sich das in politschen Kreisen einreden würde, das Gegenteil ist der Fall! Denn es gibt eine Fülle von Faktoren, die diesbezüglich weit wichtiger erscheinen: die Strebsamkeit vieler deutscher Arbeitnehmer und Unternehmer beispielsweie, die deutsche Kultur des „dichtens“ und „denkens“, die über Jahrzehnte hinweg die Grundlage für einen der innovativsten Wirtschaftsräume gelegt hat, oder das gute Bildungs- und Ausbildungssystem vergangener Zeiten, von dessen Früchten die deutsche Wirtschaft noch heute zehrt – um nur ein paar Beispiele zu nennen.

So ist zu befürchten, dass ein gemeinsames europäisches Wirtschaftsministerium die Probleme nicht lösen wird. Schlimmstenfalls könnte es gar dazu beitragen, die tiefgründig falschen strukturellen Bedingungen in der Eurozone noch zu verschärfen. Vom Grundsatz der „Einheit in Vielfalt“ bliebe somit kaum etwas über. Dabei wäre gerade die Erkenntnis der Vielfalt der europäischen Kulturen essenziell notwendig, um ein System zu schaffen, dass dieser Vielfalt Rechnung trägt. Stattdessen verwandelt sich die Europäische Union mit jeder Maßnahme zunehmend in einen Vereinheitlichungsapparat, dessen Regulierungs- und Verwaltungswut schon beängstigende Dimensionen erreicht hat. Was soll nur werden, wenn sich dieses undemokratische Monster auch noch dazu aufmacht, die Wirtschaft in der Eurozone nach falschen politischen Grundsätzen zu gestalten?

Anstatt also die politischen Irrtümer der Vergangenheit zu beheben und zu korrigieren, wird auf Basis derselben Irrtümer das Fundament für die Probleme von morgen gelegt. Der Westen rast mit Vollgas in die nächste Krise. Fatal ist dies besonders aus geostrategischer Sicht. Die erstarkten Sozialisten in China, die Patriarchen Russlands und die ölgetränkten Herrscher des Nahen Ostens reiben sich die Hände. Sie werden langfristig die Nutznießer sein, sollten sich die Europäer nicht bald zu einer Kurskorrektur durchringen. Denn heute mag es nur Griechenland sein, dessen Schulden innerhalb der Eurozone sozialisiert werden. Morgen schon könnten Spanien und Portugal folgen. Wer jedoch rettet Deutschland, wenn es irgendwann am europäischen Schuldenberg zerbricht?

Der Ausverkauf der deutschen Wirtschaft hat bereits begonnen. Zunehmend viele Firmen haben Anteilseigner in Nah- und Fernost. Diese werden sich langfristig nicht nur mit dem Abzug von Kapital in Form von Dividenden begnügen. Allzuoft sind Investitionen strategischer Natur, geht es um Wissen, Technologie und Zukunftschancen.

Deutschland braucht dringend eine Renaissance bürgerlicher Werte in der Politik. Und Deutschland braucht endlich wieder Politiker, die sich vornehmlich dem Wohl des Deutschen Volkes verpflichtet fühlen. Besser, wir retten uns heute selber, als morgen am Tropf fremder Staaten zu hängen – in denen schlimmstenfalls gar der Extremismus regiert!

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57 KOMMENTARE

  1. > Über die heißt es unter Physikern, wer meint, er habe sie verstanden, beweist damit nur, dass er sie nicht verstanden hat.

    Also so kompliziert ist die nun auch wieder nicht.

  2. #1 Wolfgang (30. Jan 2011 22:07)

    > Über die heißt es unter Physikern, wer meint, er habe sie verstanden, beweist damit nur, dass er sie nicht verstanden hat.

    Also so kompliziert ist die nun auch wieder nicht.

    Nun, das obige Zitat stammt zwar von Werner Heisenberg, der es wiederum (leicht abgewandelt) von Niels Bohr übernommen hat; allerdings bezogen sich beide auf die Gesamtheit der Quantenmechanik, bezüglich derer die Heisenbergsche Unschärferelation nur einen winzigen Teilaspekt darstellt. Mathematisch ist die Unschärferelation durchaus beherrschbar, während die korrekte physikalische Interpretation und die sich daraus ergebenden Implikationen auch heute noch große Schwierigkeiten bereiten (Stichwort: Kopenhagener Deutung).

    Tatsache ist, daß die Realität die Richtigkeit der Heisenbergschen Unschärferelation beweist, und selbige Wirklichkeit beweist auch die Korrektheit der Relativitätstheorie und den Niedergang der Gemeinschaftswährung namens Euro.

    Dennoch kämpfen bis heute einzelne »Wissenschaftler« (meist wider besseres Wissen) gegen Einsteins Entdeckungen und wiederum andere für die Behautpung, der Euro hätte Deutschland ökonomische Vorteile beschert.
    Dabei ist der Euro nicht viel lebensfähiger als ein freies Neutron – und für unsere Volkswirtschaft mindestens ebenso gefährlich. Deutschland darf letztendlich den »Moderator« spielen (Physiker werden verstehen, was ich meine) …

  3. @ #4 _Kritiker_

    Ich hätte es nicht besser sagen können. Nur in einem Punkt sind wir unterschiedlicher Meinung. ich halte die Relativitätstheorie für falsch. Allerdings kämpfe ich nicht dafür das zu beweisen. Es ist mir völlig gleichgültig ob man die für richtig hält oder nicht.

  4. „Europa fährt mit Vollgas gegen die Wand und geht gegen jene vor, die sagen, daß es auch eine Bremse gibt.“

  5. Freudetrunken. Na ja. Sager wir mal betrunken.
    Dann kommen wir der Sache schon ein bisschen
    näher. Rollstuhlwolle ist einfach ein Stümper.

  6. Seit Jahrtausenden die gleich Scheiße! Von Beginn an bin ich bei Pi, nichts ändert sich! Wir toben uns an der Tastatur aus und gehen relativ beruhigt ins Bett.
    Der Islam ist das Beißholz.
    Unser Kulturbereicher werden genauso vergiftet wie wir. Das ist kein Trost, aber eine Tatsache. Im Hintergrund läuft ein ganz anderes Programm und das ist so entsetzlich, dass man es nicht glauben kann.

    Würden alle Mohamedaner weltweit plötzlich friedlich (was nicht zu erwarten ist), kommt die nächste Sau, die durchs Dorf getrieben wird.
    Aber ihr seht nicht die Chemtrails über eurem Kopf. Ihr seid erfreut, dass es „Grenzwerte“ für Dioxion in Lebensmitteln gibt! Ihr fragt euch nicht, wieso überhaupt Dioxin in Lebensmitteln enthalten sein darf!!!
    Ich wette, das kaum einer hier jemals etwas vom „Codex Alimentarius“ weiß, oder, dass es UN Gesetze gibt seit Jahrzehnten, die nichts, aber auch gar nichts mit Menschenrechten zu tun haben, oder, das uns hier in Europa auch das Trinkwasser mit Flour und Psychopharmaka „angereichert“ werden soll, wie es in Amerika seit mindestens 20 Jahren der Fall ist.
    Das „Codex Alimentarius“ auch in Deutschland schon Gesetz ist, wisst ihr auch nicht!!!
    In Frankreich kämpft eine Truppe mutiger Menschen seit 2 Jahren darum, ihre Gärten weiterhin mit „Brennesselsud“ düngen zu dürfen. Sie dürfen es nicht! 2 Jahre Gefängnis und bis zu 10000€ Strafe! Das ist EU Recht!!!!!!!!!!!!!!! Für giftige, mit Totenkopf deklarierte Düngemittel, darf man werben!
    Ihr wisst es nicht!
    Das Robert Koch Institut ist stolz darauf ein Airosol entwickelt zu haben, das uns alle, gegen unseren Willen und ohne unser Wissen „impft“, gegen was auch immer.
    Ich könnte mir hier den Wolf schreiben, dass alles ist nur die Spitze des Eisberges.
    Wir können auf politischer Ebene nichts mehr ändern.

    Uns läuft die Zeit davon.

    Anfang der 70er Jahre gab es kaum Kinder, die Krebs hatten. Aktuelle Studien belegen, dass Kinder, die nach 2000 geboren sind, eine „Krebsrate von 80 Prozent haben!
    Macht euch mal en Kopp.

    Schlagworte:

    georgia guidestones

    Codex Alimentarius

  7. Lebensmittelvorräte anlegen, Zucker, Bohnen, Konserven und ähnliches. Die Preise steigen bereits. Momentan verbraucht die Erde mehr Weizen und Mais, als sie produzieren kann.
    Das Bevölkerungswachstum wird nicht auf Dauer so weitergehen können. Kritiker meinen, wir sind jetzt schon an der Grenze des machbaren und verbrauchen 1 1/2 Planeten zur Zeit.

    Sparkonten auflösen, Gold und Silber kaufen. Der Crash der Eurozone wird kommen und Deutschland wird auch crashen. Wir haben kein Geld für Schulen, Straßen oder Kulureinrichtungen, retten aber ganze Staaten.

    Da gibts doch diese Handywerbung … „Wer soll das bezahlen, Wer hat soviel Geld?“.

    Meine Antwort, Niemand!

  8. Das sind alles Schönredner
    Fakt ist, dass ich meine Euros noch geradeso brauchbar in eine harte Währung gesteckt habe.
    Dem Dollar geht es leider auch von Tag zu Tag schlechter und schlechter.

  9. Ja, wer erwartet etwas von Herrn Schäuble. Er taumelt von einer ministeriellen Fehlbesetzung zur anderen.
    Schon was er sich als Innenminister bei den jeweiligen – völlig sinnloen, und für Deutschland völlig ergebnislosen „Islamkonferenzen“ nicht -errreicht hatte, ist fürwahr beschämend. Er wurde jedes Mal über den Tisch gezogen. Was haben wir für eine „hochintellektuelle“ Politikerkaste? Gaaanz, gaaanz toll. Diese Unfähigkeit haben die Muslis schon lange erkannt, und das Ruder in Deutshland selbst in die Hand genommen. Nur – unsere Politiker haben das noch gar nicht bemerkt. Aygül Özkan schon. Die Kreuze in den Schulklassen sind schon für den Abtransport vorgemerkt, oder so.
    Die zeitungszensur in Niedersachsen wird ausprobiert. Und Frau Özkan hört man -hält schon Ausschau nach türkischen Richtern, denn nur die hätten die „Kultursensibilität“, die Türken nur von Türken erwarten könnten. Ja, Schäuble hat gute Vorarbeit geleistet. Und bei unserem Euro dürften wir ähnliche Überraschungen erwarten. You wait – and see!

  10. Wunder von Marxloh

    Auseinandersetzungen bei einer türkischen Verlobungsfeier
    Eine Person leicht verletzt

    Duisburg – Meiderich – 30.01.2011 – 07:33 – In den Abendstunden des 28.01.2011 fand in der Aula der Gesamtschule Meiderich, Westender Str. 30, eine türkische Verlobungsfeier mit ca. 200 Teilnehmern statt. Gegen 20.40 Uhr kam es im Rahmen der Feier zu Streitereien und körperlichen Auseinandersetzungen, an denen sich ca. 50 – 60 Personen beteiligten. Nach Heranführen starker Polizeikräfte konnten die Beteiligten getrennt und die Auseinandersetzungen beendet werden. Eine Person wurde leicht verletzt und wurde ambulant im Krankenhaus behandelt. Es wurden Platzverweise ausgesprochen, denen die Beteiligten nachkamen.
    Im Anschluss wurde die Feierlichkeit beendet.
    Die Ermittlungen dauern an.

  11. Die wahren Schuldigen für die Krise sind die Politiker. Sie haben mit ihren Gesetzen dafür gesorgt, dass es überhaupt erst so weit gekommen ist. Jetzt machen sie Schulden auf Teufel komm raus und tun so, als hätten sie nichts damit zu tun. Ganz besonders unser Doktor Wolfgang! Die Auflage für die EU -Mitgliedstaaten, die finanzielle Hilfe brauchen, dienen nur dazu, das Volk über einen Umweg noch weiter auspressen zu können. Und sollte es Deutschland (durch ein Wunder) mal wieder besser gehen, dürfen wir dafür auch diese Suppe noch auslöffeln.

    Das ist Europa !

  12. #12 vato0815
    Alles Unsinn! Es wird viel einfacher.
    Der Euro wird stark entwertet.
    Das Ersparte ist weg und Essen gab es in Deutschland immer genug. Es sei denn man zerbombt wieder mal alles.
    Betrug am ehrlichen Sparer … und wer hat das Geld? Der Boni Banker!

  13. Eine ehamalige Naturwissenschaftlerin ist noch lange keine Garantie für gute Politik und Politikerin. Ich bin von der Kanzlerin Alternativlos maßlos enttäuscht. Die Frau ist ein Weichei und Wendehals geworden, die von Wirtschaft und Geld null Ahnung hat.Sie ist ein Brandbeschleuniger zu Deutschlands Untergang geworden!!!

  14. OT :
    ttt in der ARD – es geht tatsächlich um den Abriss des „Armenier“-Mahnmal – eindeutig wird dargestellt, dass der geplante Abriss falsch und verlogen ist.

    Je später die Stunde, desto weniger 68er scheinen auf zu sein….erinnert mich an die Sendezeiten von Broders Deutschlandtour……

  15. Schäuble muss, ebenso wie jeder Finanzminister, diese Lagebeurteilung ausgeben und hoffen, dass das Volk ihm Glauben schenkt.

    Bürger X hat seine paar Kröten bei Bank Y auf dem Konto.
    Bank Y hat das Geld von Bürger X irgendwo angelegt, dass das Geld arbeitet und sich vervielfacht.
    Davon lebt Bank Y als auch Bürger X.

    Kommt Bürger X nun der Gedanke, dass seine Bank das Geld von Bürger X in Griechenland angelegt hat und dass dieses Geld bei einem Staatsbankrott Griechenlands nicht mehr an die Bank Y und damit auch nicht mehr an Bürger X zurückgezahlt werden kann, dann hebt Bürger X sein, derzeit noch vorhandenes, Geld ab.
    Wenn Bürger Z das mitbekommt oder an ähnlichen Zweifeln „leidet“ wie Bürger X, dann hebt auch Bürger Z sein Geld ab.

    Und ab diesem Punkt wird es richtig „lustig“.

    Keine Bank kann die Guthaben ihrer Sparer in realem Geld ausbezahlen, ohne zahlungsunfähig zu werden.

    Dieses ganze System von virtuellem, da nicht real gedecktem, Geld ist eine einzige Treu-und-Glaube-Geschichte.

  16. #23 nicht die mama (30. Jan 2011 23:42)

    Der Knackpunkt an der Sache ist der, dass, wenn beispielsweise jeder Deutsche 1000,- € auf ein Bankkonto legt, dieses Geld nicht im Keller der Bank liegt sondern in alle Welt „verreist“.

    Würde es das nicht, läge das Geld der Sparer im Keller und könnte jederzeit zu 100% an den Sparer zurückgegeben werden.

    Die Frage ist, und das ist völlig ernst gefragt:

    Wo ist das Geld hinverschwunden und wo ist dessen real existierender Gegenwert in Form von Sachwerten???

    Diese Frage ist besonders bei Staatsanleihen interessant:
    Gehört dem deutschen Sparer ein Teil von Griechenland?
    (ok, DAS war eine rein rhetorische Frage…)
    😉

  17. Der Euro ist nicht der Klebstoff sondern der Sprengstoff für Europa.

    Nur mal als Beispiel. Italien wurde von Jahr zu Jahr für pleite erklärt.
    Pleite, Unregierbar, Führungslos usw.
    Alle paar Wochen eine neue Regierung.
    Na Und? Ist es Untergegangen? ist Italien über 50 Jahre lang kollabiert?
    NEIN
    Warum?
    Weil dort jeder damit umgehen konnte. Die Menschen (vom einfachen Bürger über den Händler bis zum Mächtigen) konnte damit umgehen.
    Wurde es eng hat der nationale Stolz dazu geführt das alle etwas gegeben haben um das Ganze zu retten.
    Italien war nicht klein zu kriegen.

    Heute ist es im Euro gefangen. Die alten Mechanismen und Gewohnheiten funktionieren nicht mehr.
    Neue gibt es aber nicht.
    So ist es in allen Eurostaaten.
    Den Reichen wie den Armen.
    Statt „Vielfalt bringt Vortschritt“ wie es vor dem Euro war, gibt es nur noch verzweifeltes Krisenmanagement.

    Deutschland war einmal der kranke Mann in Europa. Zwanzig Jahre vorher die Lokomotive Europas. Jetzt auch wieder.
    Europa war stark weil jeder seine Stärken und Schwächen hatte.
    Jeder hat von jedem kopiert was Gut war. Jeder hat selbst Gedacht und Gehandelt.
    Gutes wurde schnell von allen übernommen.
    Schlechtes verworfen.
    Der Fehler des Einen konnte aufgefangen werden weil andere Besser waren und er kopieren konnte was Besser war.

    Der Euro und die neue EU verhindern vielfältiges Handeln, vielfältiges Denken.
    Euro und EU in ihrer jetzigen Form sind darum zum Scheitern verurteilt.

  18. einzelfaelle.net

    #21 ceterumcenseo (30. Jan 2011 23:32)
    #18 ceterumcenseo

    hm ich bin wohl etwas doof, es ist einzelfaelle.net

    Nein, diese Knalltüten haben jetzt schon zum dritten Mal ihre Adresse geändert!!!

    1. einzelfaelle.comuf.com
    2. einzelfaelle.com
    3. einzelfaelle.net

    Ohne auch nur Bescheid zu sagen oder die Anfragen weiterzuleiten! Alle meine bisher angegebenen Links weisen ins Leere!

    Gültige Adresse somit derzeit (fragt sich bloß wie lange):

    http://einzelfaelle.net/navigation/index.php?seite=1

  19. #26 xRatio
    ah also doch! Die Nachricht, die neuerdings da auftaucht finde ich auch ein wenig merkwürdig, und warum sie ihre Texte jetzt geheim halten erschließt sich mir auch nicht. Aber trotzdem, toller service …

  20. Also Leute,

    Artikel und Kommentare strotzen von einer derart hanebüchenen ökonomischen Unkenntnis, daß mir die Haare zu Berge stehen und ich mir jeden weiteren Diskussionsbeitrag als PvdS erspare.

  21. @10 Guybrush) So sieht es aus, nur leider möchte dass in Deutschland niemand hören und die Leute die es verkünden werden mundtot gemacht.

  22. Die Finanzminister Deutschlands und Frankreichs, Wolfgang Schäuble und Christine Lagarde (Foto l.), verkündeten jüngst freudetrunken, die Eurozone sei “über den Berg”.

    Klar ist sie über den Berg.
    Von nun an geht´s bergab.

    Schauen wir mal, wie sich morgen die Ölpreise entwickeln.

  23. Deutschland ist die EU und die EU ist Deutschland.

    Begruendung:

    Deutschland ist der einzige nennenswerte Nettozahler, was die absoluten Summen angeht.
    Frankreich hat sich auf dem Verhandlungsweg – und ohne herzuleitende Sachbegruendung – gigantische Agrarsubventionen ergaunert; damit liegt der Nettobeitrag Frankreichs nahe Null. Andere Laender, die teilweise pro Kopf noch mehr netto einzahlen als Deutschland, sind von den Absolutwerten ohne Bedeutung.

    In Deutschland selbst sind nur Bayern, Baden-Wuerttemberg und Hessen NICHT pleite; vor diesem Hintergrund wird klar, was diese – wenn man die raeumliche Ausdehnung im Vergleich zu ganz Europa betrachtet – verkackten kleinen Gemeinwesen an Wirtschaftsleistung erbringen.

    Streng genommen sind Bayern, Baden-Wuerttemberg und Hessen Europa, der Rest – incl. Restdeutschland – Parasiten.

  24. #26 xRatio (31. Jan 2011 01:00)
    einzelfaelle.net

    #21 ceterumcenseo (30. Jan 2011 23:32)
    #18 ceterumcenseo

    hm ich bin wohl etwas doof, es ist einzelfaelle.net

    Nein, diese Knalltüten haben jetzt schon zum dritten Mal ihre Adresse geändert!!!

    xyzRatio : Eine UNVERSCHÄMTHEIT von Dir !!

    wer bist du , das du dir erlaubst , Andere auf hinterhältigste Weise zu bewerten ?

    Das klingt nach Machenschaften des üblem Links-Uboot

    Und wenn Einzelfälle die Adresse geändert HÄTTE , dann wird es dafür trifftige Gründe geben , ( Linke Knall-Tüten wie dich ?) und diese freiwilligen Datensammler werden bestimmt nicht dich und andere falsche Wichtigheimer um Erlaubnis fragen !

    Das musste mal gesagt werden!

  25. Jaja, die Wirtschaft boomt. Ich habe neulich gehört, dass in der Gegend ein Steuerberater PLeite gegangen sei, weil seine Kundschaft ihn nicht mehr bezahlen konnte. Toller Wirtschaftsboom.

  26. #34 Der Islam ist DAS Problem (31. Jan 2011 04:41)
    #26 xRatio (31. Jan 2011 01:00)
    einzelfaelle.net

    Solche linken Säger , da von Arbeit keine Ahnung, haben sich noch nie ( woher auch) Gedanken gemacht , WELCHER Aufwand getrieben werden muss , solche Seiten auf zu machen .. … Layout -Änderungen .. tägliche Recherche von Daten , eingeben ( z Zt ungefähr 30-50 / Tag

    und dann kommen solchen Typen (#26 xRatio ?) daher und versprühen ihre Exkremente über solche freiwilligen Arbeiter

  27. #28 xRatio (31. Jan 2011 01:07)

    Also Leute,

    Artikel und Kommentare strotzen von einer derart hanebüchenen ökonomischen Unkenntnis, daß mir die Haare zu Berge stehen und ich mir jeden weiteren Diskussionsbeitrag als PvdS erspare.
    ———————————————
    Ja und?
    Schmeckt denn der Teppich noch, in den Sie ständig herzhaft reinbeißen? 🙂

  28. Lieber Frank Furter, wie immer ein sehr treffender Artikel von Ihnen aber wie heißt es doch so schön: Perlen vor die Säue werfen

  29. …..und immer daran denken:

    England hat immer zwischen Deutschland und
    Frankreich darauf geachtet das keine Einigkeit
    zwischen den beiden Nationen zustande kommt.

  30. „müssten die Gläubiger wohl – wie bei Inolvenzverfahren üblich – auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten“

    Tja, niemand hat die Banken gezwungen, griechische Staatsanleihen zu kaufen. Aber sie haben es dennoch getan, um mehr Zinsen zu kassieren…

    Wenn ich jemandem Geld leihen würde, der total pleite ist, dann kann ich doch auch nicht davon ausgehen, daß mich die Allgemeinheit entschädigt (während ich die Wucherzinsen natürlich in die eigene Tasche stecken würde). Genau das ist aber die Situation auf dem Bankenmarkt.

  31. #4 _Kritiker_

    Es ist vielleicht etwas gewagt, die Heisenbergschen Unschärferelation auf die Wirtschaft anzuwenden, aber das mit Deutschland als Moderator im physikalischen Sinne gefällt mir. Ohne Deutschland fliegt einem das AKW Euro sofort um die Ohren …

  32. @#34 Der Islam ist DAS Problem (31. Jan 2011 04:41)
    #26 xRatio (31. Jan 2011 01:00)

    Sorry, eine Website ist unbrauchbar, wenn sie nicht erreichbar ist, klar?

    Ich schätze die Arbeit von einzelfaelle.net so sehr, daß ich darauf viele Links gesetzt habe, die jetzt alle ins Leere laufen.

    Vielleicht ist hier nicht der Islam das Problem sondern Sie. 😉

    Sparen Sie sich also Ihre dümmlichen Verdächtigungen.

  33. Nicht umsonst sagte Henry Ford vor einiger Zeit:
    „Wenn die Bevölkerung wüsste, wie unser Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution – und zwar schon morgen früh!“

    Tja, so ist das. Kleine Anfänger-Einführungsstunde?

    http://www.youtube.com/watch?v=9BrLrwbkQWQ

    Der Gegenwert in Gold ist ja schon lange, leider auch in der Schweiz, abgeschafft worden.

  34. „Man darf Schmuggler nicht schimpfen, sie bestrafen nur den dummen König, des das göttliche Gebot des Freihandels mißachtet“, schrieb vor dreihundert Jahren der englische Philosoph und Ökonom Bernard de Mandeville. Heute würde er schreiben: „Man darf Spekulanten nicht schimpfen, sie bestrafen nur die dummen Finanzminister, die gigantische Schuldenberge aufgehäuft haben.“

    Tatsächlich ist nicht die Spekulation die Ursache der Finanzkrise. Spekulationen sind Wetten auf die zukünftige Entwicklung. Und für diese Entwicklung tragen die Politiker die Schuld und sie verstehen es meisterhaft, von ihrer falschen Fiskalpolitik abzulenken. (Hierzu auch ein Aufsatz von Otmar Issing in faz-net über die Spekulation um Griechenland)

  35. Auch kein Problem. Deutschland und Frankreich an einem Strang, das ist die Message. Merkel und ich, sagt Sarkozy. Es geht hier um den Grossraum Europa und die kommende Hegemonie Deutschlands und Frankreichs. Jetzt werden harte ordnungspolitische Geschütze in Brüssel aufgestellt, nachdem der neoliberale Mohr seine Schuldigkeit getan hat den Weg freizusprengen. Auch Finanzoase Luxemburg guckt ganz bedröppelt und versteht den Wind der Zeit nicht mehr. Auf die Finanzkrise folgt das an die Leine legen der Finanzmärkte, sie hatten ihre Chance. Lest Euch einfach mal den Green New Deal durch, ich bin kein Fan der Grünen, aber das haben sie ganze Arbeit geleistet! Wohlgemerkt, das alles ohne militärische Gewalt, ohne Einmarschieren in fremden Staaten.

  36. Staaten ereilt das gleiche Schicksal wie junge Paare, die sich bei der Wohnungseinrichtung und bei dem PKW-Kauf übernommen haben. Genau diese Tatsache bestritt ein Wirtschaftsredakteur der Zeit. Hätte er Recht, hätten wir keine Finanzkrise und er hätte die Möglichkeit zur Schaffung des Schlaraffenlands aufgezeigt. Nur bei Staaten dauert es bis zum bösen Ende eben länger.

    Ursache sind die Politiker, die die Staatsquote ausdehnen, weil sie mit Steuergeschenken die Wähler für sich einnehmen wollen. Es stellt sich die böse Frage, ob die parlamentarische Demokratie den Schuldenstaat bereits als Keim in sich trägt. Was kümmert den jungen Politiker, der in´s Parlament strebt, die Verschuldung für die spätere Generation.

    Hier hilft nur Aufklärung und die Hoffnung, dass das Problem der Verschuldung allmählich allgemein bewußt wird. Ich begrüße die Idee des Sozialstaats. Aber seine Vorteile verdrehen sich langfristig in´s Gegenteil, wenn Sozialleistungen mit Fremdmitteln finanziert werden. Die Krise, die bei amerikanischen Häuslebauern begann, ist ebenfalls durch diese Politik verursacht.

    Aber nicht nur den Politikern ist eine Schuld zu geben. Natürlich zeigt sich ein bedenkenloser Umgang mit Schulden auch bei Führungskräften der Wirtschaft. Hier zählt nur der eigene Anstellungsvertrag und der Blick auf die Vierteljahresabschlüsse.

    Diese Mentalitätsänderung hat den Kapitalismus in den letzten Jahren grundlegend verändert und es stellt sich die Frage, ob die Kapitalismuserklärung von Max Weber noch genügend Erklärungskraft besitzt. Diese Änderung hat Ralf Dahrendorf durchaus treffend beschrieben und den Begriff Pumpkapitalismus geprägt. So ist es auch nicht zu verwundern, wenn Systemfeinde den Mentalitätswandel der Akteure negieren und wieder ein mal die Schuld dem marktwirtschaftlichen System in die Schuhe schieben.

    Es hilft alles nichts. Das Schlaraffenland wird es nicht geben. Natürlich auch nicht jenes Traumprodukt, welches durch sozialistische Köpfe spukt. Für Wirtschaftswachstum und damit eine allgemeine Erhöhung des Wohlstands brauchen wir die Produktionskaktoren Arbeit und Kapital, die beide entlohnt werden müssen. Und wer über kein Kapital verfügt, dem verbleibt nur die Arbeit zur Besserung der ökonomischen Situation.

  37. Die Haltung der beiden Außenminister ist die einzig richtige. Sie wollen den Spekulanten zeigen, dass man entschlossen ist den Euro zu verteidigen. Man will sie entmutigen gegen den Euro zu wetten.

  38. #50 pinetop (31. Jan 2011 16:53)

    Zunächstmal sind das die Finanzminister. Dann ist deren gemeinsame Erklärung Nonsens. Der Euro leidet an einem unheilbaren Geburtsfehler.

    Wenn wir jetzt eine gemeinsame Wirtschaftsregierung nach französischer Vorstellung bekommen sollen, dann zeigt das lediglich mal wieder die bewährte deutsch-französische Arbeitsteilung: Deutschland gibt den Gaul und Frankreich den Reiter.

    Euro, europäische Wirtschaftsregierung, hohe Energiepreise und Löhne, hohe Steuern, kein MINT-Nachwuchs, eine völlig ausgeflippte staatliche Bürokratie, jetzt auch noch eine Frauenquote für die Chefetage, irgendwie werden wir sie schon kaputtbekommen, die deutsche Industrie!

  39. #42 Prach (31. Jan 2011 10:32)

    Problem ist nur, die Banken haben diesen Müll nicht mit ihrem eigenen Geld, sondern dem ihrer Kunden, dh zB Deinem, dem Deiner Krankenkasse und Deiner Lebensversicherung gekauft. Solltest Du Mitglied in einem Versorgungswerk sein, ist das sicher auch betroffen.

  40. Ich bin durchaus für ein geeintes – aber nicht gleichgeschaltetes – Europa. Nach Jahrhunderten der Kriege in Europa kann man die Politik von Adenauer, de Gaulle und de Gasperi nur begrüßen. Und Staaten wie Polen, Estland oder Griechenland gehören auf jeden Fall politisch und kulturell zu Europa. Es stellt sich aber die Frage, ob die notwendigen ökonomischen Voraussetzungen gegeben waren. So denken die meisten Politiker wie Helmut Kohl, der stets politische Überlegungen über ökonomische Notwendigkeiten stellte.

    Und so ist es auch nicht verwunderlich, wenn die gegenwärtige Politikergeneration nach immer größerer Ausdehnung der EU strebt.

    Im Fall einer EU-Integration kann einen nur die Wut packen. Die Voraussetzungen sind nicht nur ökonomisch nicht gegeben, sie fehlen auch politisch und kulturell.

  41. @ Grant
    richtig, natürlich meinte ich die Fianzminister.

    Ich glaube nicht, dass man das Problem auf eine deutsch-französische Rivalität reduzieren sollte.

    Die Probleme beruhen auf der Gegnerschaft zwischen Marktwirtschaft und Systemfeinden.
    Wir brauchen ein Rückbesinnung auf die „Väter“ (Müller-Armack, Eucken, Erhard…) und Politiker mit Wirtschaftsverständnis. Die gab es übrigens auch in Frankreich, z. B. Antoine Pinay.

  42. noch eine Korrektur:
    es heißt Produktionsfaktoren und nicht …kaktoren.
    Zum Glück habe ich nicht mit ck geschrieben.

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