MikatiZukünftig wird der von der radikal-islamischen Hisbollah (Partei Allahs) unterstützte Nadschib Mikati (Foto) den Libanon regieren. Trotz Massenprotesten der Hariri-Anhänger, die die Hisbollah für den Tod von Hariri Senior verantwortlich machen (PI berichtete), wurde Mikati im Parlament mit 68 von 120 Stimmen gewählt und mit der Regierungsbildung beauftragt. Seinen neuen Posten soll er bereits am Donnerstag antreten.

Demonstranten gegen die Hisbollah zündeten Autoreifen an und blockierten in Beirut eine Straße. Die Hisbollah wird direkt vom Regime im Iran gesteuert.

SpOn berichtet:

Hariris sunnitische Partei hat angekündigt, nicht in einer Regierung unter einem von der Hisbollah ins Amt gebrachten Ministerpräsidenten zu arbeiten. „Wir lehnen es ab, Befehle von der Hisbollah und ihren iranischen Führern zu empfangen“, sagte der Parlamentsabgeordnete Mustafa Allusch, der zur Hariri-Fraktion gehört.

Die von Hariri geführte Regierung war durch den Austritt der Hisbollah aus dem Bündnis auseinandergebrochen. Streitpunkt ist die von einem Uno-Tribunal vorbereitete Anklageerhebung wegen des Mordes an Rafik al-Hariri.

Eine letzte Hürde zum schiitischen Gottesstaat nach iranischem Vorbild ist für die Hisbollah die libanesische Verfassung, darum entschied man sich für die Unterstützung des sunnitischen Mikati:

Als Ministerpräsident darf im Libanon nur ein sunnitischer Muslim vereidigt werden. Der Präsident muss immer ein maronitischer Christ sein und der Parlamentspräsident ein Schiit. Präsident Suleiman hatte Hariri gebeten, als Übergangsregierungschef so lange im Amt zu bleiben, bis die Bildung einer neuen Regierung abgeschlossen ist.

Der 55-jährige Geschäftsmann Mikati war bereits 2005 Ministerpräsident des Libanon.

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35 KOMMENTARE

  1. Auch in Deutschland sind die Parteigänger Allahs angekommen. Sie sind ein Teil unseres Landes.

  2. Und da wundert sich noch wer. Dort, wo der Islam volle Kontrolle über seine 57 Staaten hat, ist schon alles devastiert (der Ölreichtum kaschiert nur mühsam die interne Misere der Bevölkerung) – und wo er noch nicht in der Mehrheit ist, noch nicht seine Schariah für alle – einführen kann, wirds nicht mehr lange dauern, bis auch diese Teilstaaten kaputt sind,
    Mit 25 (eher 4o) Millionen Muselmänner in Europa – tausenden Moscheen und Koranschulen, riesige Apartsheitvierteln – sind auch wir in Europa auf dem besten Weg libanisiert zu werden.
    Ich habe immer nur 2 Worte für unsere „Staatenlenker“ – „ALLES VERSAGER“

  3. Der Wikipedia-Artikel zum Libanon ist nichtmal schlecht.

    Besonders interessant der Abschnitt, welcher die Zeit vor dem Niedergang beschreibt.
    😉

    Als kurzen Auszug kopiere ich nur ein Ergebnis der multikulturellen und weltoffenen Lebensweise im früheren Libanon.

    Die vier höchsten Staatsämter sind Mitgliedern bestimmter religiöser Gruppen vorbehalten:

    * Das Staatsoberhaupt muss maronitischer Christ sein,
    * der Regierungschef muss sunnitischer Muslim sein,
    * der Parlamentspräsident muss schiitischer Muslim sein,
    * der Oberbefehlshaber der Armee muss Christ sein.

    Wer nach allen Seiten hin offen ist, der ist nicht ganz dicht.
    😉

  4. #3 Argutus:

    Falls man nicht einen simplen Dreckfuhler vermutet (aber wer täte das schon?), kann es sich eigentlich nur um eine Untergrösse eines Parsec handeln 😉

  5. #7 Margarete (25. Jan 2011 15:17)

    Was aus meiner Sicht gegen einen „simplen Dreckfuhler“ sprach, war, daß der gleiche Fehler wie in der Überschrift auch im Filenamen des Html-Dokuments (und somit in der http-Adresse) vorkam.

  6. Wir wissen doch jetzt schon wieder alle, wie das enden wird. Die Partei wird innerhalb rigide herrschen und Israel mit Terror überziehen. Es wird zu inneren Unruhen kommen, die brutal niedergeschlagen wird, Israel wird sich gegen den Terror wehren, die internationale Gemeinschaft Israel in ihrem Vorgehen gegen den Terror verurteilen und die Partei Gottes wird sich auf Dauer im Libanon wieder nicht halten können. Die nachfolgende Partei verspricht den Libanesen alles besser zu machen, ist aber wieder so korrupt, die Partei Gottes kommt wieder an die Macht und der Teufelskreis nimmt seinen Lauf.

  7. OT: Was könnte man in Sachen „Integration“ von diesem Beispiel lernen:

    „Zwang funktioniert“

    Spurten ihre Kinder nicht, drohte Professorin Amy Chua ihnen mit Stofftierverbrennungen. Sie drillte die Töchter in Musik, saß ein Klavierstück nicht, erteilte sie Klo-Verbot. Für ihren strengen Erziehungsstil wird sie in den USA angegriffen. Chua sagt: Nur mit äußerter Härte werden Kinder zu Siegern.
    […]
    Chua: Rückblickend mag das Coaching etwas extrem gewesen sein. Andererseits war es effektiv. Mit neun gewann Sophia ihren ersten Klavierwettbewerb.

    SPIEGEL: Später spielte sie sogar einmal in der Carnegie Hall in New York …

    Chua: Und sie liebte es! Nichts macht Spaß, wenn man nicht gut darin ist. Und dafür muss man hart arbeiten. Doch Kinder wollen von sich selbst aus niemals arbeiten. Darum ist es entscheidend, sich über ihre Vorlieben hinwegzusetzen. Das erfordert Strenge, denn das Kind wird sich widersetzen.
    […]
    Hartnäckiges Üben ist ausschlaggebend für Spitzenleistungen. Der Effekt sturer Wiederholung wird in der westlichen Welt weit unterschätzt. Westliche Eltern geben zu früh auf.

    http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,741314,00.html

  8. Na super, die werden dann einen Krieg anzetteln (nichts neues) auf die Nase kriegen und dann können wir uns auf Libanesisch-Muslimische Kreigsflüchtlinge freuen die sich wieder in Deutschland umsiedeln und nur noch mehr dazu beitragen das Europa Islamisiert wird…

  9. beirut wurde mal das „Paris des Nahen Ostens“ genannt. ist lange her …

    dafür gibt es jetzt aber Bahrain – Der Ballermann des Orients.

    http://www.ftd.de/lifestyle/outofoffice/:agenda-bahrain-der-ballermann-des-orients/50217492.html

    der artikel ist stellenweise erschreckend politisch unkorrekt:

    Er sagt, Saudi-Araber seien wie eingesperrte Tiere. „Sie sind hungrig, und lässt man sie raus, wildern sie alles, was ihnen in die Quere kommt.“

    „Wenn die Saudis in Bahrain weder Sex noch Alkohol kriegen, fliegen sie halt nach Thailand.“

    Und als die philippinische Botschaft Ende Dezember in ein neues Gebäude zog, wurden 30 Zimmer für misshandelte und vergewaltigte Frauen eingerichtet.

    insofern kann man dann aber verstehen, warum es in pattaya schilder wie diese gibt:

    http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Anti_Arab_sign_in_Pattaya_Beach_Thailand.jpg

    die thais sind aber auch böse rassisten.

  10. #15 agentjoerg (25. Jan 2011 16:43)

    beirut wurde mal das „Paris des Nahen Ostens“ genannt. ist lange her …

    Ich war 1973 dort, aber seither nicht mehr. Damals war diese Bezeichnung passend, aber das ist heute wohl nur noch Geschichte …

  11. Und vor 50 Jahren noch war der Libanon ein mehrheitlich christliches Land ! Die Schweiz des Orients nannte man das Land ! Passé ! Dasselbe erwartet uns in 15, 20 Jahren !

  12. #19 genau das befürchte ich eben auch. Der Libanon war freidlich mit einer christlichen Mehrheit. Als die Jordanier die PLO rausschmissen bekamen sie im weltoffenen christlich-jüdischen Staat Asyl.
    Gedankt wurde es damit, dass die kampferprobten Terroristen sich mit den Betonköpfen der Moslems zusammentaten und begannen, den Rest der Bevölkerung zu tyranisieren. Der Geburtendschihhad verschob das Gleichgewicht der Religionen weiter zu Gunsten der Moslems. Es gab Streit und schliesslich einen blutigen Bürgerkrieg.

    Wer Moslems in sein Land läst, muss sich nicht wundern, dass sie den Koran wörtlich leben wollen.
    Der Libanon zeigt uns, wie es den Nordafrikanischen ehemals christlichen Gebieten ergangen ist und wie es Europa dank der Einwanderungspolitik der Multikulits ergehen wird.

  13. Der einst blühende Libanon geht kaputt. Im Maghreb rumort es… Gibt es immer noch Leute, die Ferien in den muslimischen Ländern planen? Bis jetzt heisst es nur, man solle sie “vorderhand” meiden… Wirklich?

    Auch das sonnige Marokko müsste von europäischen Touristen vermehrt gemieden werden! In der Februar-Ausgabe der christlichen Hilfsorganisation HMK (Hilfe für Mensch und Kirche) steht, dass Marokko von seinem liberalen Kurs abgekommen ist und Christen mehr und mehr verfolgt: Im Internet werden sogar verleumderische Hinweise mit Bild, Namen und Adresse veröffentlicht!
    Zudem fordert “al-Kaida vom Maghreb” alle Apotheken (!) auf, das international anerkannte Symbol des Kreuzes von ihren Geschäften zu entfernen, da sonst die Mitarbeiter umgebracht würden…
    Wollte nicht der junge König bei seinem Antritt das Land etwas modernisieren? Hat ihm die heisse Sonne die Gedanken etwas verwirrt? Wenn man allerdings Mohammed heisst, scheinen sich die Prioritäten doch wieder nach Mekka auszurichten…
    Das könnte ihm vielleicht den Thron kosten…

  14. Und in der Türkei regiert Allahs Lieblingstürkenführer Erdowahn der sein Osmanenreich fleißig nach DE ausdehnt. Wenn die Zombies Allahs in DE an die Macht kommen wird es uns genauso gehen wie den „ungläubigen Schweinen“ in der Türkei und im Libanon. Islamisches Blutbad! Herrliche Kulturbereicherung, nicht wahr liebe Gutmenschen und Islamfreunde?

  15. Genau das passiert eben, wenn ein ehemals christlisches Land auf „legale Weise“ immer mehr islamisiert wird. In Deutschland blüht uns das selbe Szenario. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der türkische Ministerpräsident bestimmt wer bei uns Kanzler werden darf und wer nicht.

  16. Die Anhänger von March14 haben heute in ganz Libanon Straßen blockiert und gegen Hizbollah demonstriert.

    Einzeln kam es auch zu heavy Gunfire

    So Gott will gehen die Proteste so lange weiter bis die Sache eskaliert – jeder von uns hat genug Waffen zu Hause

    Fuck Hezbollah und Ihre Syrischen Hunde

  17. Ob man das wirklich gleich als Machtergreifung der Hisbollah bezeichnen muss? Im libanesischen Parlament gibt es zwei Blöcke, der eine heißt Allianz des 14. März und der andere Allianz des 8. März (wie phantasievoll), in der 8 sind die Schiiten (also auch die Hisbollah), in der 14 sind fast alle Sunniten (einschließlich u.a. auch Jamaa al-Islamiya). Und die Christen? Die sind (was die Zahl Abgeordneter betrifft) zu 60% bei der 8 (also bei den Schiiten) und zu 40% bei der 14. Soweit zu „Wenn die Christen regieren würden wäre das nicht passiert“. Vermutlich sind die Christen, die bei der 8 sind, nur bei der 8 weil sie nicht mit den Christen können die bei der 14 sind, und umgekehrt. Mit dem christlich-muslimischen Dialog klappt es da erheblich besser, denn in beiden Allianzen haben sich Christen und Muslime zusammengefunden welche im Bürgerkrieg noch erbitterte Feinde waren. Ach ja, und dann gibt es noch die Drusen, die waren gestern mehrheitlich bei der 14 und sind jetzt alle bei der 8, und morgen vielleicht schon wieder bei der 14. Aber jetzt sind sie halt bei der 8, die damit momentan die Parlamentsmehrheit hat. Konkret ist es die drusisch dominierte Sozialistische Fortschritts-Partei Libanons (ein Vollmitglied der Sozialistischen Internationale) die jetzt die Seiten gewechselt hat. Parteiführer Walid Dschumblat residiert in einem Schloss in den libanesischen Bergen (ich war schon drin, das Bemerkenswerteste war ein Wandgemälde in der Eingangshalle, auf welchem Marschall Shukov auf dem Roten Platz übe erbeutete Hakenkreuz-Fahnen reitet).

  18. #29 dergeistderstetsverneint

    M8 – ist ein joke – max max 20 % der Christen folgen M8 das sind doch alles linke Spinner
    und ihr Idiot von Führer Aoun ist verrückt und möchte doch nur den Präsidenten
    Stuhl um jeden Preis,die Christlichen Straßen sind fest in der Hand von Kataeb & Lebanese Forces

  19. Hi St. George,

    du kennst dich damit sicher besser aus. Soweit ich recherchiert habe kann man wohl die folgenden Parteien als christlich definieren (du kannst mich gern korrigieren). Die Zahl dahinter entspricht der Anzahl Abgeordneter, von da kam ich auf die 60:40 Verteilung der Christen (bei dem komplexen Wahlsystem entspricht das nicht unbedingt der Stimmenverteilung. Wobei, wenn es strikt nach „1 man 1 vote“ ginge, Hisbollah sowieso regieren würde). Insgesamt ist die libanesische Politik, und wer da warum mit wem geht, eher schwer zu durchschauen 😉

    March 14 Alliance
    Lebanese Forces 8
    Lebanese Social Democratic Party (Hizb al-Kataeb) 5
    Social Democrat Hunchakian Party 2
    Armenian Democratic Liberal Party 1
    Democratic Left Movement (harakatu-l-yasari-d-dimuqrati) 1
    National Liberal Party (Hizbu-l-waTaniyyini-l-aHrar) 1

    March 8 Alliance
    Free Patriotic Movement (Tayyar Al-Watani Al-Horr) 19
    Marada Movement 3
    Armenian Revolutionary Federation (Tashnag) 2
    Solidarity Party (Hizb Al-Tadamon Al-Lubnany) 1

  20. #32 dergeistderstetsverneint

    Aoun hat nur in 3 Christlichen Bezirken die Wahl gewonnen seine Size hat er in
    Bezirken bekommen wo Shiiten wohnen.

    Nur in Metn ist es eine Schande das er mit Hilfe von Taschnag mehr stimmen erreichen
    konnte als Kataeb und Murr zusammen.

    Aber selbst bei einer 1 zu 1 Wahl würde Hezbollah nicht gewinnen können die Shiiten
    machen ca. 30 % der Bevölkerung und nicht alle würden Hezbollah wählen nur wer im
    Süden wohnt hat nur auf dem Stimmzettel die Wahl zwischen Amal oder Hezbollah

  21. #33 Saint George (25. Jan 2011 22:38)

    Aber selbst bei einer 1 zu 1 Wahl würde Hezbollah nicht gewinnen

    OK, da habe ich mich nicht präzise genug ausgedrückt: Bei einer „1 Man 1 Vote“ Wahl hätte M8 (also wo die H drin ist) bei der letzten Wahl auch in der damaligen Zusammensetzung (Sozialistische Fortschritts-Partei Libanons noch in M14) mehr als 50% der Sitze erhalten (vorausgesetzt natürlich dass alle Wähler be einem veränderten Wahlsystem genauso abgestimmt hätten). Tatsächlich bevorzugt das Wahlsystem jedoch Christen gegenüber Muslimen, und Sunniten gegenüber Schiiten, und so war eben M14 vorn (bis zum Überlaufen Dschumblats).
    Wie gesagt, meine 60:40-Schätzung bezog sich auf die sich als christlich definierenden Abgeordneten, nicht auf die Wähler. Aber immerhin, mindestens 3 christliche Bezirke haben dann mehrheitlich für M8 und somit für H gestimmt.

  22. Wird Zeit, dass ein Schwarzes Loch sich Libanon vorknöpft, es verschluckt…….
    (Vor lauter Schreck weiß ich nicht, was man dazu noch kommentieren kann 🙁 🙁 🙁 )

  23. regiert den Libanon eigentlich überhaupt jemand ;-)?
    Ich zitiere mal:
    http://www.dw-world.de/dw/article/0,,5157865,00.html

    Erfindergeist gegen Arbeitslosigkeit
    Eine Studie über die Preise aller Mittelmeerhäfen … habe ergeben, dass der Beiruter Hafen der teuerste ist … Denn hier müsse man an jeder denkbaren Stelle Schmiergeld zahlen, um legale Dienstleistungen zu erhalten. Außerdem brachte die Studie ans Licht, dass die Arbeit der 1000 Hafenarbeiter in Beirut leicht von nur 100 Arbeitskräften erledigt werden könnte, die dann ein anständiges Gehalt anstelle eines Hungerlohns verdienen könnten. Die gesamte libanesische Verwaltung sei aufgebläht … Sie beschäftige in dem winzigen Land mit rund vier Millionen Einwohnern etwa so viele Mitarbeiter wie die kanadische Administration für rund 32 Millionen Einwohner. Der öffentliche Dienst ist im Libanon, wie in den meisten arabischen Ländern, der wichtigste Arbeitgeber und hat eine Versorgungsfunktion, damit die Leute überhaupt Jobs haben. Das hat die seltsamsten Auswüchse. So existiert im Libanon … eine Eisenbahnbehörde mit mehr als 900 Angestellten, obwohl schon seit zwanzig Jahren keine Züge mehr fahren und das gesamte Schienennetzwerk zerstört oder überwachsen ist.

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