Synagoge El HammaIm Süden Tunesiens wurde in der Nähe der Stadt Gabès die Synagoge von El Hamma (Foto vom April 2010) gestern Abend von Unbekannten in Brand gesteckt, obwohl sich unweit vom Tatort Polizisten befanden. Verbrannt sind unter anderem die kostbaren, handschriftlichen Torahrollen der Synagoge. Der Vizepräsident der jüdischen Gemeinde in Tunesien, M. Khalifa Atoun, bestätigt den Anschlag, will aber noch nicht von Judenverfolgung sprechen. Durch die Unruhen wären zahlreiche öffentliche Gebäude zu Anschlagszielen geworden, das hätte jedem passieren können, relativierte er. Dennoch hat er verstärkten Polizeischutz gefordert.

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35 KOMMENTARE

  1. #6 ruhrgebiet (01. Feb 2011 17:29)

    frau roth was sagen Sie dazu?

    Lassen wir doch die linksgrüne Böll-Stiftung zu Wort kommen, die voll des Lobes über die neue Zeit ist:

    http://www.boell.de/weltweit/afrika/afrika-tunesien-jasminrevolution-11051.html

    Von Fawwaz Traboulsi

    Die Jasminrevolte hat gesiegt, der Diktator ist geflohen. Das tunesische Volk hat mit dem Beginn des Jahres 2011 für sich selbst und die ganze arabische Welt ein strahlendes Stück Geschichte geschrieben.

    Es war eine tunesische Jugendrevolte, die ein arbeitsloser Akademiker ausgelöst hat, indem er sich anzündete und damit ein ganzes Land erleuchtete. Eine Revolte, die sich aus dem armen ländlichen Süden in die Binnenstädte fortpflanzte, bevor sie die Hauptstadt Tunis erfasste, wo sich ihr Gewerkschaften, Berufsverbände, Parteien und Intellektuelle anschlossen.

    Es war eine Revolte von Menschen, die ihre Angst überwanden und entdeckten, dass jenseits davon alles möglich wird. Sie widerstanden Waffengewalt, Gefängnis und Mord, und vereitelten die Versuche des Diktators, sich an die Macht zu klammern oder sie nach einer Phase des Vakuums wieder an sich zu reißen. Diese Revolte siegte ohne ausländische Unterstützung oder Einmischung, ja sie siegte trotz der Unterstützung des Auslandes für den Diktator! Das Frankreich von Präsident Sarkozy entsagte seinem engsten Verbündeten erst, als alles entschieden war, und auch erst dann stellte sich das Amerika Obamas auf die Seite des tunesischen Volkes und seines „Rechts auf die Wahl seiner Führer“. Und es ist mehr als bezeichnend, dass Ben Ali sich gerade nach Saudi-Arabien absetzte. Damit bekräftigte er eine Einheit der arabischen Regime, die auf dem Schulterschluss republikanischer (Erb-)Diktaturen mit konservativen Herrscherdynastien beruht. Allein Gaddafi scherte aus dem arabischen Chor des Schweigens und des halbherzigen und ängstlichen Stammelns von Glückwünschen an das tunesische Volk aus. Der dienstälteste Staatschef der Welt drückte seinen „Schmerz“ über den Sturz Ben Alis aus, nachdem er ihm lebenslange Regentschaft gewünscht hatte. Und meinte wohl sich selbst damit.

  2. Israel sollte endlich die Ballastinenser rauswerfen, dann ist genug Platz für alle jüdischen Flüchtlinge aus Tunesien. Wäre für Israel auch ein guter Tausch!

  3. Paktieren mit Diktatoren – Sind wir Heuchler!
    läuft gerade auf n.t.v. Nicht wir sind Heuchler,sondern unsere Politiker.Wir haben schon oft darauf aufmerksam gemacht,das unsere Politiker mit Diktatoren Geschäfte machen.

  4. #3 Cedrick Winkleburger (01. Feb 2011 17:25)

    Kornblum gg. Kienzle bei n-tv

    Thema Ägypten

    Kienzle polemsert völlig einseitig gegen Israel.

    Israel ist an allem schuld und die Palästinenser und die Arabischen Nachbarstaaten wollten doch immer nur den Frieden.

  5. #7 Le Saint Thomas:

    Danke für den Link.

    Doch solange die Leser hier nicht verstehen, welche Kodierung sich hinter „bandes de vouyous“ verbirgt, werden sofort die unsinnigstens Spekulationen ins Kraut schiessen.

    Was die Presse damit anspricht, sollten Sie bitte dazu sagen, um die Dinge zurechtzurücken.

  6. #14 Margarete

    Wie auch in France ….

    “bandes de vouyous” = „Les jeunes“

    Man darf die Dinge ja nicht beim Namen

    nennen, ohne gleich in die „Irrenanstalt“

    eingeliefert zu werden !!

    Und da kommt man ja auch in Deutschland ganz

    schnell hin, wenne man es wagt, den Islam

    zu kritisieren ….

    ++

  7. das hätte jedem passieren können

    Richtig, überall da, wo dieser verfluchte Islam sich ausbreitet, kann das jedem passieren.

  8. #17 Le Saint Thomas:

    Mit „Les Jeunes“ ist es wohl zu allgemein übersetzt. Es handelt sich bei den „voyous“ (sorry: oben falsch) um jugendliche Strolche und Taugenichtse, die aus der immer noch nicht (zumindest im Süden) vollständig wiederhergestellten Sicherheitslage ihren Vorteil ziehen wollen.

  9. Die Ägypter auf der Straße schreien „Allahuakba“ – das moslemische „Heil Hitler“, mit dem schon die 911-Mörder ihre Greultaten vollbrachten.

    Und da erzählen unsere Medien was von friedlich und demokratisch und legitimen Protesten!

    Und man sieht kaum Frauen unter den Protestlern, und wenn, dann bekopftuchte Schleiereulen.
    Wenn die eine moderne Zivilgesellschaft haben wollten, würden sie die Schleier ablegen.

    Es ist leider so, dass die ägyptischen Araber in der Überzahl einen konservativen Islam leben. Für eine Demokratie und eine offene Gesellschaft, die Frauen und Nicht-Muslime gleichberechtigt, besteht keine Hoffnung. Wer anderes behauptet, lügt. Um die Kopten sollte man sich große Sorgen machen.

  10. Nach angeblichen Drohungen steht ein Sicherheitsdienst im Pinneberger Zeitungsverlag. Ob das was mit dieser Schlagzeile ( Islamistische Hass-Predigt im Pinneberger Hinterhof ) zu tun hat?
    Bin mal gespannt ob und wenn wann wir davon was in der Zeitung lesen.

  11. Das hat natürlich nichts mit dem Islam zu zun…

    Sure 2, Verse:
    191. Und tötet sie, wo immer ihr auf sie trefft, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben, denn Verfolgung ist schlimmer als Töten! Kämpft jedoch nicht gegen sie bei der geschützten Gebetsstätte, bis sie dort (zuerst) gegen euch kämpfen. Wenn sie aber (dort) gegen euch kämpfen, dann tötet sie. Solcherart ist der Lohn der Ungläubigen.

    192. Wenn sie jedoch aufhören, so ist Allah Allvergebend und Barmherzig.

    193. Und kämpft gegen sie, bis es keine Verfolgung‘ mehr gibt und die Religion (allein) Allahs ist. Wenn sie jedoch aufhören, dann darf es kein feindseliges Vorgehen geben außer gegen die Ungerechten.

    Sure 4, Vers 74: „Und so soll kämpfen in Allahs Weg, wer das irdische Leben verkauft für das Jenseits. Und wer da kämpft in Allahs Weg, falle er oder siege er, wahrlich dem geben wir gewaltigen Lohn.“

    Sure 4, Vers 76: „Wer da glaubt, kämpft in Allahs Weg, und wer da nicht glaubt, kämpft im Weg des Tagut. So bekämpfet des Satans Freunde. Siehe, des Satans List ist schwach.“

    Sure 4, Vers 84: „So kämpfe in Allahs Weg; nur du sollst (dazu) gezwungen werden; und sporne die Gläubigen an. …“

    Sure 4, Vers 89: „Sie wünschen, dass ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, und dass ihr ihnen gleich seid. Nehmet aber keinen von ihnen zum Freund, ehe sie nicht auswanderten in Allahs Weg. Und so sie den Rücken kehren, so ergreifet sie und schlagt sie tot, wo immer ihr sie findet; und nehmet keinen von ihnen zum Freund oder Helfer.“

    Sure 9, Vers 5: „Sind aber die heiligen Monate verflossen, so erschlaget die Götzendiener, wo ihr sie findet, und packet sie und belagert sie und lauert ihnen in jedem Hinterhalt auf. So sie jedoch bereuen und das Gebet verrichten und die Armensteuer zahlen, so lasst sie ihres Weges ziehen. Siehe, Allah ist verzeihend und barmherzig.“

    Und wer trotz den eindeutigen Befehlen in „mein Koran“ etwas anderes behauptet, der ist ein islamhassender „Rassist“…

    😉

  12. #15 HaGanah (01. Feb 2011 18:12)
    ziat

    Und welche Sorgen treibt Angela Merkel bei ihrem gegenwärtigen Besuch in Israel um?

    Merkel fordert Ende von Wohnungsbau in Israel

    zitatende
    war nicht die ddr auch sehr israelfeindlich eingestellt? die frau kann eben nicht aus ihrer haut. was hat der kohl, der helmut, nur an ihr gefunden?

  13. Syrien stand 1982 auch vor einer Machtübernahme durch die Muslimbruderschaft. Dort gibt es aber immer noch eine sozialistische Militärdiktatur, weil man den Aufstand brutalst niederkartätscht hat (Massaker von Hama).

  14. Zerstörte Torahrollen – dafür gibt es keine Worte! Brennende Synagoge – dafür braucht es keine Worte!

    Aber unsere neue Bundesrätin Frau S. Sommaruga will jetzt „Kontingentflüchtlinge“ aufnehmen, um die „humanitäre Tradition der Schweiz“ fort zu führen. Ratet mal, was für Flüchtlinge aufgenommen werden?? Richtig: Es sind Palästinenser!

  15. #27 anti-aischa

    Ich habe das auch gelesen. Nun, wir wissen doch beide welcher politischen Richtung Frau Sommaruga angehört ???
    Da war wohl nichts anderes zu erwarten.
    Und wenn das so weitergeht im Nahen Osten, Ägypten, Syrien, Jordanien etc. werden wohl noch einige dazukommen.

  16. Einfach ein Hammer !!!

    Auf dieser Seite:

    http://www.islamreligion.com/de/?gclid=CIbtr4XA56YCFUS_zAodqCYk6w

    kann man sich in einem online Chat mit gläubigen Moslems unterhalten, so eine Art Beratungsgespräch und alle möglichen Fragen stellen zum Thema Islam, ich hab mich köstlich amüsiert, als ich diverse Fragen zum Proleten Mohammed hatte.

    Super, Prädikat empfehlenswert!

    Würde ich hier nicht sooo empfehlen. Habe per Livechat eben mal den Softwareanbieter:http://solutions.liveperson.com/
    kontaktiert.

    Meine Frage: What can I monitor in the session?

    Antwort:
    In addition to monitoring site activity, your LivePerson account provides you with statistics such as; IP/Host address of your visitor, Referrer page, Current page your visitor is on, Duration on page, Duration on site, Repeat visitor identification ( with complete visit and chat history ) Type of browser and more…

  17. gefunden bei http://www.tunisiaonlinenews.com/mr-perez-trabelsi-i-am-not-in-a-position-to-confirm-that-a-synagogue-at-el-hamma-was-set-on-fire/

    (eigene Übersetzung)

    Herr Perez Trabelsi: „Ich bin nicht in der Lage zu bestätigen, dass eine Synagoge in El Hamma in Brand gesetzt wurde“

    Herr Perez Trabelsi, Leiter der jüdischen Gemeinde in Djerba, sagte in einem Telefongespräch mit Tunis-Afrique-Presse (TAP) Nachrichtenagentur: „Ich bin nicht in der Lage zu bestätigen, dass eine Synagoge in El Hamma, Gouvernorat Gabes, in Brand gesetzt wurde.

    Ich konnte weder den Angriff auf die Wache der religiösen Gebäude von einer Gruppe von Plünderern bestätigen „, somit wies er ausdrücklich Aussagen zurück, die die französische Nachrichtenagentur AFP und Associated Press ihm zuschrieben.

    „Ich habe nie gesagt, dass entweder ein Relikt aus der Tora brannte oder angeblich in Brand gesetzt wurde, fügte er hinzu, unter der Angabe, dass er ein Team morgen hinschicken wolle, um ans Licht zu bringen, was wirklich passiert sei. Einige Autos von Mitgliedern der jüdischen Gemeinde in Djerba wurden beschädigt, sagte Trabelsi, wies aber Aussagen zurück, die ganze Gemeinschaft sei davon betroffen worden.

    „Die jüdischen Menschen in Tunesien teilen das Schicksal aller Tunesier,“ sagte Mr. Trabelsi und warnt, dass „all jene, die Zwietracht zwischen den jüdischen und muslimischen Gemeinden säen wollen“ damit konfrontiert werden.

    Informierte Quellen und Augenzeugen in El Hamma haben gegenüber TAP geleugnet, dass eine Synagoge in Brand am Montagabend in dieser Stadt des Gouvernements von Gabes gesetzt wurde.

    Diese Synagoge wird nur gelegentlich von Mitgliedern der jüdischen Gemeinde, die dem Andenken an ihre Vorfahren „Yosef el Maarabi“ zum Meditieren kommen, besucht, betonten die gleichen Quellen.

    Mr. Perez Trabelsi: “I am not in a position to confirm that a synagogue at El Hamma was set on fire”
    Mr. Perez Trabelsi, head of the Jewish community in Djerba said in a telephone conversation with Tunis-Afrique-Presse (TAP) news agency: “I am not in a position to confirm that a synagogue at El Hamma, Governorate of Gabes, was set on fire.
    I couldn’t confirm either the assault on the guard of the religious edifice by a group of raiders,” thus denying explicitly statements attributed to him by French news agency AFP and the Associated Press.
    “I never said, either, that a relic of the Torah was set alight in the alleged fire,” he added, specifying that he decided to send a team to the scene tomorrow to shine light on what really happened. Some cars belonging to members of the Jewish community in Djerba were damaged, Mr. Trabelsi said, denying, however, that this community was targeted as such.
    “Jewish people living in Tunisia share the fate of all Tunisians,” Mr. Trabelsi added, cautioning that “all those who seek to sow discord between the Jewish and Muslim communities” should be confronted.
    Informed sources and eye witnesses at El Hamma had denied to TAP that a synagogue was set on fire on Monday evening in this city of the Governorate of Gabes.
    This synagogue is visited occasionally only by members of the Jewish community who come to meditate to the memory of their ancestor “Yosef el Maarabi” buried, according to them, in this edifice, the same sources underlined.
    http://www.tunisiaonlinenews.com/mr-perez-trabelsi-i-am-not-in-a-position-to-confirm-that-a-synagogue-at-el-hamma-was-set-on-fire/

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