Das Ende eines raketenhaften AufstiegsSelbstverständlich kann ein Doktortitel, der mal eben so neben dem Bundestagsmandat und als Familienvater verfasst wurde, im Normalfall nicht dieselbe wissenschaftliche Qualität haben wie ein Doktortitel, für den ein intelligenter Mensch drei oder vier Jahre in Vollzeit arbeitet. Der Verteidigungsminister wollte als „intellektuell“ und „wissenschaftlich“ gelten und hat sich damit selbst offensichtlich überfordert. Er hat dann gemogelt und bei anderen abgeschrieben, um dennoch einen Doktortitel tragen zu können. Dabei wurde er erwischt und musste nun höchst beschämt mitansehen, wie sein Fehlverhalten offengelegt und seine Doktorarbeit zerpflückt wurde.

(Kommentar von gaffelketsch)

Es hat mit Sicherheit eine Menge Arbeit gemacht, mehr als 250 aus dem Internet zusammengegoogelte Absätze und Ausarbeitungen in eine sinnvolle Reihenfolge zu bringen. Auch die Strukturierung der Arbeit, die Integration eigenständig formulierter Textpassagen und die elegante Verbindung der zahlreichen Puzzleteile ist eine erbrachte Leistung, zumal das gewählte Thema und der Umfang der Arbeit respektabel sind. Dennoch ist völlig klar, dass ein Doktortitel bei diesem Ausmaß an Abschreiberei nicht zu halten ist. Man hätte ihn sowieso nur noch belächelt, sobald der Doktortitel jemals wieder erwähnt worden wäre. Der dauerhafte „Verzicht“ auf das Tragen des Titels ist also selbstverständlich, auch wenn das Verfassen trotz aller Plagiate große Anstrengung gekostet hat. Die Rückgabe des Titels mag „schmerzen“, aber sie ist mehr als angemessen.

Die Frage ist nun, ob er dadurch auch als Verteidigungsminister zurücktreten muss oder gar generell für jedes politische Amt disqualifiziert ist. Völlig klar ist, dass die Oppositionsparteien das allesamt fordern, immerhin ist Guttenberg der laut Umfragen beliebteste Politiker und damit das Faustpfand, das die Regierungsparteien bei den anstehenden Landtagswahlen in Mandate und Pöstchen einlösen will. Genau wie damals, als Ex-Außenminister Joschka Fischer, ebenfalls seinerzeit beliebtester Politiker, als Polizistenprügler in die Kritik geraten ist. Genau wie bei der Kundus-„Affäre“ und bei den Vorgängen um die „Gorch Fock“ versuchen die jeweiligen Oppositionspolitiker, die überwältigende Beliebtheit eines Ministers in der Öffentlichkeit ein Stück zurückzudrängen und attackieren offensiv. Rücktrittsforderungen der Opposition sind aber so inflationiert, dass man wenig bis nichts darauf geben kann.

Ebenso klar ist, dass die Politiker der Regierungsparteien versuchen, Guttenberg zu beschützen. Immerhin ist er der einzig vorzeigbare Spitzenpolitiker der CSU neben einem angeschlagenen, unberechenbaren Populisten namens Seehofer, neben einem sich selbst überschätzenden, heiße Luft produzierenden Nachwuchstrampel namens Söder und einigen farblosen und relativ uncharismatischen Nebendarstellern (Ramsauer, Friedrich, Herrmann, Dobrinth). Die CDU hat auch ein Problem, denn unter Merkel ist die Partei mehr denn je ohne Profil, ohne Kompass, ohne politische Richtung. Nahezu alle politischen Persönlichkeiten sind abhanden gekommen, übrig bleiben nur Merkel-getreue Ja-Sager. Der einzige erkennbare Lichblick war bislang Minister Guttenberg, dessen demoskopischen Glanz man bei den anstehenden Wahlterminen dringend in Wählerstimmen umsetzen wollte. Auch Merkel braucht den Strahlemann, um nicht noch vernichtendere Niederlagen befürchten zu müssen, welche die Koalition ernsthaft gefährden könnten. Die FDP muss gute Miene zum bösen Spiel treiben und Guttenberg stützen, um die Koalition nicht zu gefährden.

Keine Frage, wäre es ein anderer Minister als Hoffnungsträger Guttenberg, hätte die betreffende Person längst ihren Hut nehmen müssen. Ebenso klar ist, dass dasselbe Vergehen eines offensichtlichen wissenschaftlichen Betrugs bei einem SPD-Minister in einer SPD-geführten Bundesregierung massive Rücktrittsforderungen und Empörungen aus Union und FDP gehagelt hätte. Und das mit Recht.

Der eigentliche Skandal aber ist, dass Guttenberg auch heute noch wiederholt behauptet, er habe „Fehler gemacht, aber nicht wissentlich getäuscht“. Will er ernsthaft behaupten, er habe nicht gewusst, dass man fremde Texte ohne Quellenangabe nicht einfach in die eigene Arbeit hineinkopieren und als Eigenleistung ausgeben darf? Selbst die meisten Schüler wissen das und spätestens bei der ersten Hausarbeit bzw. Seminararbeit im Studium lernt man dieses Prinzip wissenschaftlichen Arbeitens. Er ist nicht so ahnungslos und wusste selbstverständlich, dass er etwas tut, was man eigentlich nicht tun sollte. Nun ist er erwischt worden und sollte spätestens jetzt zugeben, dass es ihm höchst peinlich ist, wie sein offensichtlicher akademischer Täuschungsversuch öffentlich ausgebreitet und ausgeschlachtet wird. Stattdessen beharrt er darauf, nicht wissentlich getäuscht zu haben, obwohl er durch zahllose kopierte und teilweise minimal abgeänderte Textpassagen längst der absichtlichen Täuschung überführt worden ist.

Man könnte die Frage stellen, ob Guttenberg ohne den erschlichenen Doktortitel, also als Jurist ohne zweites Staatsexamen, auch diese furiose Karriere hätte hinlegen können. Hätte er bei Wahlen vielleicht ein paar Erststimmen weniger bekommen ohne den Doktortitel auf dem Wahlplakat? Wäre er trotzdem Vorsitzender im Außenausschuss geworden mit weniger als 35 Jahren? Wäre er Generalsekretär der CSU geworden? Hätte man ihn ohne Doktortitel und geschönten Lebenslauf während der Finanzkrise zum Bundeswirtschaftsminister befördert? Wäre er trotzdem Verteidigungsminister geworden? Selbst wenn Guttenberg heute seinen Titel verliert, kann man nicht ausschließen, dass er letztlich doch von der Täuschung profitiert hat. So wie eine Mondrakete, die nach dem Verlassen der Athmosphäre ihre Trägerraketen abwirft, ohne die sie die Erdanziehungskraft niemals hätte verlassen können. Ist der ermogelte Doktortitel eine solche Trägerrakete für die Karriere des Astronauten Guttenberg gewesen?

Es wäre respektabel gewesen, wenn Guttenberg etwas früher seine Verfehlung zugegeben hätte. Eigentlich ist es selbstverständlich, dass er den gescheiterten Täuschungsversuch wenigstens jetzt zugibt und nicht weiter abstreitet. Es hätte ihm gut zu Gesicht gestanden, wenn er Angela Merkel seinen Rücktritt zumindest demütig angeboten hätte. Das hat er nicht getan und die deutsche Öffentlichkeit wird das nicht vergessen.


(Hinweis: Gastbeiträge geben nicht zwingend die Meinung der Redaktion wieder. Wenn Sie selber einen Artikel beisteuern wollen, schreiben Sie uns: info@blue-wonder.org)

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80 KOMMENTARE

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  2. Wir sollten uns mit den eigentlichen Problemen beschäftigen Ein Flüchtlingsansturm nie dagewesenen Ausmaßes droht über Europa hereinzubrechen – Italien rechnet mit 200.000 – 300.000 Flüchtlingen aus Lybien

    Quelle: http://www.tagesspiegel.de/politik/die-schlepper-warten-schon/3875832.html

    Und was wollen die Italiener : Nicht etwa Hilfe bei der Abwehr der Massen, nein, sie wollen sie in den Norden, der ohnehin das eigentliche Ziel sei, weiterverteilen.

    Gnade uns Gott, wenn es soweit kommt …

  3. Ist auch mal wieder Schluss mit Guttenberg? Bald träume ich von Maßanzügen und gegeelten Scheiteln.

    Heute mache ich es mal umgekehrt. Erst schreiben, dann lesen.
    Lohnt sich das Lesen?

  4. Immerhin hatte der Baron K.-T. von und zu Guttenberg den Schneid und das Rückgrat,seinen Fehler öffentlich im Parlament zuzugeben-Respekt !Ich wünschte Gregor Gysi würde seinen Dr.-Titel freiwillig abgeben und von der Bildfläche verschwinden.

  5. Guttenberg ist bei mir untendurch seitdem er Geert Wilders öffentlich als „Scharlatan“ bezeichnete und in eine Reihe mit Le Pen und Haider stellte.

    Wer einen solchen Unsinn verzapft, hat bei mir keinen Mitleidsbonus.

  6. „Es hätte ihm gut zu Gesicht gestanden, wenn er Angela Merkel seinen Rücktritt zumindest demütig angeboten hätte.“
    Unfug.

  7. In diesem Zusammenhang ein interessanter Artikel aus dem EF-Magazin, der mich durchaus überzeugt und die Hintergründe aufzeigt:

    http://ef-magazin.de/2011/02/23/2869-ef-110-editorial

    ef 110: Editorial

    von André F. Lichtschlag

    Aktuelle Kamera schon für die Kleinsten

    Zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe läuft die bereits vor einigen Tagen gestartete neue Pressekampagne gegen den Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg richtig heiß. Die arabische Revolution findet in den Nachrichten nur noch am Rande statt, wichtiger sind Tagesschau, „Spiegel“ und Co. tagein, tagaus einige fehlende Gänsefüßchen in einer fünf Jahre alten Doktorarbeit.

    Nachdem ein vorausgehender Beschuss in Sachen Gorch Fock den Minister nicht versenken konnte, waren akribische Suchmannschaften unter dem Deck der sozialdemokratischen Mittelstrommedien in der Doktorarbeit des ungewöhnlich beliebten Politikers fündig geworden. Schließlich ist der finanziell völlig unabhängige, klassisch gebildete Gentleman aus Bayern für die Armada der linken Gleichmacher schon qua elegantem Auftritt und makelloser Erscheinung schlicht eine personifizierte Provokation. Und so zetert jetzt der ganz große Matrosenchor der selbstbescheinigt Heiligen.

    Recht intelligent verhält sich dabei die Führung der SPD, die lediglich ihre zweite und dritte Mannschaft in die Schlacht gegen den Minister schickt. Vorsicht ist die Mutter des sozialdemokratischen Parteibuchs. Guttenbergs immer noch übergroße Sympathiewerte sind den Genossen nicht geheuer.

    Weniger schlau die Grünen und Linken: Gregor Gysi und Jürgen Trittin kläffen laut und beißen böse nach dem Freiherrn. Doch steht nicht der eine in Verdacht, zu Studienzeiten für die Stasi gearbeitet zu haben? Und sollen nicht die Freunde des anderen einst Geld für Waffen in El Salvador gesammelt haben? Oder gilt beides gar für beide?

    Gregor Gysi hat 1976 an der Humboldt-Universität mit einer Arbeit über den „sozialistischen Rechtsverwirklichungsprozess“ promoviert, Trittin hat es sogar zum Diplom-Sozialwirt gebracht. Wir können sicher sein, dass ihre Abschlussarbeiten ohne Fehl und Tadel sind. Beide suchten sie honorig den Stein der Weisen und erfanden das Rad, wenn nicht gar das Fahrrad neu. Nebenbei engagierte sich der fleißige Student Trittin für das Gemeinwohl im „Kommunistischen Bund“ und Genosse Gysi für den Aufbau des Sozialismus im Arbeiter- und Bauernstaat. Und Gysi und Trittin stehen keineswegs alleine da. Während der grüne Ex-Außenminister Fischer sein Studium abbrach, Taxi fuhr und womöglich am Boden liegende Polizisten halbtot trat, während dessen Freund Daniel Cohn-Bendit von erotischen Abenteuern mit kleinen Kindern prahlte und noch stolz darauf war, jahrelang persönlich Sozialhilfe abkassiert zu haben, fertigte Karl-Theodor zu Guttenberg „über etwa sieben Jahre neben meiner Berufs- und Abgeordnetentätigkeit in mühevollster Kleinarbeit“ seine Doktorandenschrift an und zog nebenbei zwei Kinder groß.

    Mehr noch als die Tagesschau verriet wieder einmal unsere Aktuelle Kamera für die Kleinsten: Die öffentlich-rechtliche Kindernachrichtensendung Logo teilte ihren jungen Zuschauern in der Sendung vom 18. Februar vielsagend mit: „Herr zu Guttenberg hat sich heute erstmal verteidigt. Der Wirbel um ihn wird weitergehen. Logo hält euch in der Sache weiter auf dem Laufenden.“ Mit anderen Worten: Die Kampagne ist nicht beendet.

    Doch die täglichen Sondersendungen über eine alte Doktorarbeit, die draußen recht eigentlich niemanden interessiert, könnte wieder einmal das Gegenteil des Beabsichtigten bewirken. Thilo Sarrazin kann darüber einiges berichten. Spätestens nach der Medienkampagne gegen ihn wissen allzu viele in Deutschland, was sie von ihren Medien zu halten haben. Meine Prognose: Guttenberg wird durch den dummdreisten Dauerbeschuss nur noch beliebter und steht als nächster Kanzler bereit.

  8. Die CDU vertritt doch gar keine konservativen Werte mehr, sondern simuliert sie nur noch. Da ist natürlich der perfekte Schauspieler Guttenberg zur Aufrechterhaltung des Schauspiels vonnöten. Und das funktioniert auch, denn viele Konservative-sind die noch echt?- und auch PI-Leser sind scheinbar mit der Konservatismussimulation der CDU zufrieden.

  9. Die blutrot/rot/grünen Volksvernichter wollen den Mittelstürmer der schwarz/gelben Deutschenhasser wegen einer Schwalbe im Strafraum mit einer Roten Karte vom Platz geschickt wissen.

    Um im Bild zu bleiben: Meine Mannschaft steht bei diesem Spiel nicht auf dem Platz.

    Dem Ex-Guti Baron Guttenberg bricht ein Zacken aus der Krone, ach Herrje!

    Hier auf PI kann man heute von 2 kulturell bereicherten jungen Damen lesen, die es aushalten mussten mit dem Leben für die bereits für Tod erklärte Multikulti-Lüge zu bezahlen. Über die schreibt die Presse nicht, weder die blutrot/rot/grüne noch die schwarz/gelbe.

    Das finde ich „Bemerkenswert“.

  10. Schon als Kind wollte ich Ritter werden … so wie el Cid.
    Wo kann man sich als Scharfschütze zur Abwehr der Migrantenhorden melden? Jede Grenzverletzung ist eine Straftat … und die gilt es zu verhindern.

  11. Erst contra, dann pro, heute bedächtig-ausgewogen bis ablehnend zu Karl-Theodor.
    Die PI-Autoren machen es sich einfach. 😉 Aber was soll den Kommentatoren neues und noch nicht gesagtes da noch einfallen. 🙄 Langsam ist gut.

  12. Den Typus „jung mit zurückgegeeltem Haar oder Seitenscheitel“ kannte ich noch von der Uni aber nach ein paar Talkshows war das Talent schnell erkannt, so kann man sich täuschen, naja vielleicht schaffts mal einer 🙂

  13. Deutschland Deine Schande!

    Die „Guttenbergis“ ist die Katastrophe. Der Glaube an einen schon lange degenerierten Adel.
    Offentsichtlich begreift der Normalmichel inclusive Kanzlerin,gar nicht, worum es hier geht.
    „Armes Deutschland!“

  14. Ich bin mir sicher Guttenberg hätte den unnützen Kram, den man für eine juristische Doktorarbeit braucht, auch mit Gänsefüsschen zusammenschreiben gekonnt. Und er hätte es bestimmt auch gemacht, wenn er zur damaligen Zeit schon gewusst hätte, dass er heute so im Rampenlicht steht und das linke Gesockse so über ihn herfällt. Damals hat er es aber noch nicht gewusst und hat es deswegen so gemacht, wie es fast alle machen. Und da fast jeder schwarz arbeiten lässt und auch sonst bescheisst, wo es nur geht, wäre es total unlogisch, wenn er jetzt zurücktreten würde. Und dass diese Forderung gerade vom linken Gesocks kommt, deren Leben eine einzige Lüge ist und die normalerweise Tag und Nacht zurücktreten müssten, ist sowieso der Witz des Jahres.

  15. Der Aufstieg geht weiter:

    Guttenberg noch beliebter als vor Affäre
    Köln – Die Beliebtheit von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat durch die Plagiatsaffäre bei seiner Doktorarbeit offenbar nicht gelitten. 73 Prozent der Deutschen sind mit seiner politischen Arbeit zufrieden, fünf Prozentpunkte mehr als zu Monatsbeginn, ergab eine Umfrage im Auftrag der ARD-Sendung „Hart aber fair”. 21 Prozent der Befragten sind nicht zufrieden mit dem CSU-Minister. Das sind sieben Prozentpunkte weniger als Anfang Februar. Das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap hatte am Dienstag dazu 1.000 Wahlberechtigte telefonisch befragt. 72 Prozent der Deutschen sind der Ansicht, dass der Schritt Guttenbergs, seinen Doktortitel zurückzugeben, ausreichend ist und er sein Amt als Verteidigungsminister weiterführen kann. 24 Prozent finden hingegen, es reicht nicht, lediglich den Doktortitel zurückzugeben, und Guttenberg sollte daher zurücktreten.

    http://www.presseportal.de/pm/6694/1771239/ard_das_erste

  16. OT Sarrazin

    Nach Protesten: Keine kirchliche Veranstaltung mit Sarrazin
    Kirchspiel Halberstadt/SELK: Halberstädter Abend abgesagt

    Halberstadt, 23.2.2011 – idea/Volksstimme/selk – Nach Protesten aus kirchlichen Kreisen ist ein Diskussionsabend mit dem früheren Bundesbankvorstand Dr. Thilo Sarrazin (SPD) in Halberstadt (Sachsen-Anhalt) abgesagt worden. Pfarrer Harald Kunze vom Evangelischen Kirchspiel Halberstadt und der früher für Halberstadt zuständige emeritierte Pfarrer Hartmut Bartmuß (Bielefeld) von der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) hatten den Autor des umstrittenen Buches „Deutschland schafft sich ab“ zu der Reihe „Halberstädter Abende“ für den 24. Februar in die Winterkirche des Doms eingeladen. Gegen die Veranstaltung protestierten unter anderem ein christliches Aktionsbündnis „Kein Podium für Sarrazin in der Kirche“ und die „Arbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus“. Seitens der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland und des Kreiskirchenrates waren die Pfarrer aufgefordert worden, die Veranstaltung zumindest bis nach der Landtagswahl am 20. März zu verschieben, damit die NPD daraus keinen Nutzen ziehen könne. Die rechtsextreme Partei hatte angekündigt, den „Wahlkampfhelfer Thilo Sarrazin“ mit einer Kundgebung auf dem Domplatz zu begrüßen.

    Kunze und Bartmuß hatten vor über sechs Jahren die inzwischen überregional anerkannte Gesprächsreihe der „Halberstädter Abende“ ins Leben gerufen und die Abende gemeinsam organisiert und moderiert. Namhafte Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Kirche und Gesellschaft waren den Einladungen gefolgt.

    Im Zusammenhang mit der Einladung Sarrazins waren beide Pfarrer von verschiedenen Seiten angegriffen und aufgefordert worden, die Veranstaltung zu verschieben oder ganz abzusagen.

    Geplant gewesen sei – ausdrücklich in kritischer Auseinandersetzung – „ein moderiertes Gespräch“, heißt es in einer Presseerklärung der engagierten Theologen, die feststellen: „Wir haben an vielen Stellen unseres Dienstes – auch unter erheblichem persönlichen Einsatz und im Bündnis mit vielen anderen – dem braunen Ungeist Widerstand entgegengesetzt und müssen erleben und erleiden, dass wir plötzlich in infamer Weise beschuldigt werden, unseren erklärten politischen Gegnern ‚Wahlkampfhilfe’ zu leisten.“ Dabei sei „ein unerträglicher Druck von kirchlicher Seite und von einstigen Weggefährten“ aufgebaut worden, durch den sie sich schließlich genötigt gesehen hätten, die Veranstaltung abzusagen.
    ——————–
    Ein Bericht von selk_news /

  17. Ganz im Ernst, langsam reicht es doch damit. Sollen die Linken weitermachen mit ihrer Menschenjagd, es sollte doch Wichtigeres für uns geben.
    Thierse müsste z.B. schon lange zurückgetreten sein, denn er störte schon angemeldete Demonstrationen, durch das Ausnutzen seines Amtes. Und die sind eine der Urfesten unserer Demokratie, unsere Politiker mögen vielleicht im Entfernten ein Vorbild für wissenschaftliches Arbeiten sein, ganz sicher sind sie eines für die Demokratie!

  18. Rücktritt – Was sonst? Wenn KTG das selber einsehen würde, könnten wir uns jetzt endlich um den Zaunbau in Europa kümmern. Es ist erbärmlich zu sehen, wenn in einem „Hard-Liner“-Forum wie PI dem Herrn durch die Mitleser hier so viel Verständnis zu Teil wird.

  19. #4 Rheinpreusse

    Genau den Schneid hatte er nicht. Er hat nicht zugegeben, wissentlich abgekupfert und betrogen zu haben.
    Er sagte nur, er habe Fehler gemacht. Das kann alles heißen.
    Guttenberg lässt immernoch die Position verlautbaren, er habe das nicht wisssentlich gemacht, was vor dem Hintergrund des Ausmaßes des Betrugs jedoch lächerlich ist.

  20. #15 lorgoe (23. Feb 2011 22:32)

    Ich bin mir sicher Guttenberg hätte den unnützen Kram, den man für eine juristische Doktorarbeit braucht

    Unnützer Kram? Also wenn man sich mit „unnützem Kram“ einen Dr.-Titel abholen kann, dann frage ich mich doch, wieso das nicht einfach jeder macht.

  21. Der eigentliche Skandal aber ist, dass Guttenberg auch heute noch wiederholt behauptet, er habe “Fehler gemacht, aber nicht wissentlich getäuscht”. Will er ernsthaft behaupten, er habe nicht gewusst, dass man fremde Texte ohne Quellenangabe nicht einfach in die eigene Arbeit hineinkopieren und als Eigenleistung ausgeben darf?

    Naja, schließlich hat er nur das erste juristische Staatsexamen. Das reicht im Normalfall zum Schadenssachbearbeiter in einer Versicherung.

  22. Eine freiheitliche demokratische Gesellschaft funktioniert nur wenn an den Schaltstellen der Macht in Wirtschaft und Politik integere Menschen sind weil man nicht alles durch Gesetze regeln kann.

    Unsere Politiker können wir ja selber wählen.

    Haben wir eine „integere“ Auswahl?

  23. Seid Ihr eigentlich alle von Sinnen? Ich meine die Redaktion. In Libyen brennt die Welt und Ihr redet über ergaunerte Titel?

    Ist Euch das nicht einmal eine Fussnote wert? Inzwischen sind über tausend Tote zu beklagen, aber der betrügerische Verteidigungsminister ziert jetzt schon mehrere Threads.

    Ich verstehe es nicht.

  24. Mich würde nicht wundern, wenn Merkel selbst diesen Skandal hat aufdecken lassen. Sie hat bisher immer ihre Konkurrenten abserviert und nun wurde Guttenberg eben zu populär.

  25. Guttenberg ist wie Käßmann, erst ganz oben und zack schnell wieder unten…bei Guttenberg funktioniert es auch ohne den VW Phaeton…

  26. Meiner Meinung nach deutlich zuviel Guttenberg in der letzten Zeit auf PI.
    Die Verteidigungspolitiker der anderen Parteien sind nicht besser. Da gab es doch mal einen von der BILD aufgedeckten Skandal um Omid Nouripour von den Grünen. Der behauptete doch, an seiner Dissertation zu arbeiten, dabei ist er ein Studienabrecher und hat also noch nicht einmal das als Voraussetzung für die Doktorarbeit benötigte Diplom.

  27. Ich mag die CDU nicht sonderlich so wie es mir bei fast allen Parteien in Deutschland geht, aber schon wieder dieser Schauprozess, besser gesagt Menschenjagt dieser behinderten Oposition die alle viel mehr Dreck am stecken haben als dieser Ex-Dr. Gutenberg.
    Aber dieses linksgerichtete Komunistenpack geht mir so auf den Senkel (alle Parteien die im Bundestag vetreten ist), also Familienurlaub mit Steuergelder und privat Limousine ist okay, Polizistenprügler und steuerlich Subventionierter Villen um den Erdball, private Bereicherung und verrat des eigenen Volkes sind ja anscheinend alles nur Kavaliersdelikte. Da kommt dann mal einer der n paar Sätze geklaut hat und wird zum Buhmann der Nation gemacht.
    Die Nachrichten überschlagen sich förmlich wegen dieses Vorfalls (selbst auf PI), während Mörder, Krieg und drohende Gefahren einfach ausgeblendet werden (damit meine ich jetzt eher nur die MSM).
    So ein asoziales Verhalten bringt mich echt zum Kotzen, selbst wenn sich das ganze gegen andere Politiker richten würde. Haben wir echt keine anderen Probleme als die belanglosen Fehler oder dem Fehlverhalten einiger Menschen?
    Fehlt nur noch das die Grünen/SPD/linke nun fordern das auf Abschreiben in der Schule eine Haftstrafe geben muss, samt passendem Gesetztesentwurf in der Tasche. Mord bleibt natürlich weiter nur ein Kultur-Phänomen, ausser es kommt von einem Deutschen.
    Die ganzen Politiker sollen zur Hölle fahren, wir sollten vllt auch wieder eine Monarchi einführen den einem König liegt normal was an seinem Land.
    Ich entschuldige mich für einige emotionale Ausbrüche (die schlimmsten hab ich glücklicherweise rechtzeitig erkannt und verhindert) aber ehrlich das ganze macht mich echt Krank und ich bin echt am Überlegen den Laden dicht zu machen und auszuwandern.

  28. Nur mit dem kleinen Unterschied, dass sich weder Medien noch besonders gute Gutmenschen auf die Verfehlungen von Stasi-Gysi, Pfandflasche-Trittihn oder gar Josef-Nuttenschleuser Streetfighter-Fischer stürzen.

    Die sind ja die besseren Guten.

  29. #7 Eurabier

    Das ist ein hervorragender Artikel, den das EF-Magazin da veröffentlicht hat. Besser hätte ich auch die Scheinheiligkeit der Politschickeria bloßstellen können.

  30. #26 SokratesII (23. Feb 2011 22:59)

    Völlig richtig! Irre!

    Morgen kommt wieder eine gute Guttenbergverteidigung von E. K., andere Politiker sind noch viel schlimmer etc.

    Man könnte sagen: Leichen pflastern seinen weiteren Weg als Vereierungsminister an der Front des Dr.-Titelkrampfes.

    Obwohl, witzig ist das nicht mehr.

  31. „27 Nerathule (23. Feb 2011 23:02)
    Mich würde nicht wundern, wenn Merkel selbst diesen Skandal hat aufdecken lassen. Sie hat bisher immer ihre Konkurrenten abserviert und nun wurde Guttenberg eben zu populär.“

    Aus der Märchenstunde für CDU-Wähler die noch an konservative Widersacher von Merkel glauben.

  32. #33 Altsachse:

    Nein, witzig ist das alles nicht mehr. Wenden wir uns doch bitte den wichtigen Themen zu 😉

  33. In dem Moment wo sich dieser komische Gutenberg ganz offen gegen Sarrazin gestellt hatte war er bei mir untendurch!

    Ich kann diesen lackierten Lackaffen nicht mehr ertragen und finde es prima, dass er so offen demontiert wird.

    Gutenberg bekommt das was er verdient. Und wenn er meint er muss den Gutmenschen den Rücken stärken und Sarrazin einen Rassisten nennen dann sollte dieser dauergrinzende von und zu Gutenberg dort hingehen wo der Pfeffer wächst!

  34. Gutenberg hat sich ganz offen auf die Seite der Gutmenschen gestellt. Und zum Dank dafür treten die ihm in den Arsch.

    Und das erfreut mich. Lernt man doch daraus, dass wenn man einem Gutmenschen den Rücken, bzw. den Hintern zudreht werden die hineintreten.

    So sind die Gutmenschen. Ich hoffe Gutenberg hat etwas daraus gelernt und tut nie wieder Sarrazin oder Wilders einen Rassisten nennen!

  35. #7 Eurabier (23. Feb 2011 22:16)

    Mit diesem Artikel liegt Herr Lichtschlag – ich bin Abonnent seiner Zeitschrift – ausnahmsweise mal gründlich daneben. Nur weil Ströbele, Trittin und CF Roth mit ihren ungewaschenen Fingern auf KTG zeigen, heißt das noch lange nicht, daß der alles richtig gemacht hat.

  36. #32 KDL (23. Feb 2011 23:25)
    „Das ist ein hervorragender Artikel, den das EF-Magazin da veröffentlicht hat.“

    Das sehe ich anders, hier werden Betrug und Fälschung eines Karrieristen der sich Volksvertreter nennt, verharmlost.

    Aus dem Artkel in dem EF-Magazin:

    „…tagein, tagaus einige fehlende Gänsefüßchen in einer fünf Jahre alten Doktorarbeit.“

    Nur einige Gänsefüßchen in einer so alten Arbeit, da haben die Akademiker von den Linken und Grünen bestimmt noch größere „Leistungen“ vollbracht.

    Seine Demontage u.a. in Sachen Gorch Fock hat er selbst betrieben, weil er vor der Presse populistisch und in der Annahme es würde seiner Karriere dienlich sein, bewußt eingeknickte.

    Wer schon Angst vor der Presse hat, sollte kein Verteidigungsminister werden.

  37. # 7 Eurabier

    Interessant ist ja auf jeden Fall:

    Die Grünen Heuchler, die teilweise früher zu diversen Kommunistischen Parteien und Vereinen gehört haben, haben sage und schreibe sogar für den Menschenschlächter Pol-Pot und seine Mörderbande Geld (große Summen) gesammelt und ihm übergeben. Über die meterhohen Leichenberge auf den Strassen und Killing-Fields haben sie dabei großzügig hinweggesehen…

    Die selben Mörderfreunde, Freunde eines millionenfachen Mörders, standen heute vor den Abgeordneten und haben eine Doktorarbeit verurteilt…

  38. Also ich bin dafür, jeden Tag, wirklich jeden Tag hier „einen“ Fred (bitte nicht wieder 3 an einem Tag) über KTG aufzumachen, damit die LINKEN Fuzzis endlich hier im Forum auch was zum schreiben haben…

    Denn das ist hier ja eigentlich ein Forum gegen die Islamisierung Deutschlands und da können ja die LINKEN Fuzzis nichts dagegen schreiben, die wollen ja die Islamisierung…

  39. Unsere Politiker sind kriminelle Elemente und zu Guttenberg ist noch einer von den Besseren !

  40. #42 hundertsechzigmilliarden (24. Feb 2011 00:10)

    Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil.

    Wähl doch deine RECHTE CSU weiter, solange, bis sie ganz mit Bayern mit Riesenmoscheen vollgepflastert haben.

    Und Gutti wird der Ober-Imam.

    Manche lernens nie.

  41. Finde das richtig mies, das hier auf PI nun auch auf Guttenberg eingedroschen wird. In den Medien gilt er als einer der für Werte und Anständigkeit steht, und hauptsächlich deshalb wird er von den verlinksten Systemmedien beschossen.
    Wegen einer popligen Doktorarbeit.
    Ich versteh schon, das hier auch linke Beiträge schreiben, und solche, die von Werten gar nichts halten und auch solche, die von links schon verdorben worden sind und sich der allgemeinen deutschen Hackfressenkultur angeschlossen haben.
    Aber gut ist das nicht.

  42. elbst die meisten Schüler wissen das und spätestens bei der ersten Hausarbeit bzw. Seminararbeit im Studium lernt man dieses Prinzip wissenschaftlichen Arbeitens.

    Schön wär’s! Die Wahrheit ist, dass man gute Chancen hat weder in Schule und noch in der Universität das Prinzip des wissenschaftlichen Arbeitens zu lernen, ja überhaupt davon zu hören.

    Wo bleibt eigentlich die Empörung über die Uni Bayreuth, die diese Arbeit als „sehr gut“ ausgezeichnet hat? Wozu gibt es denn einen Betreuer, wenn er solch eklatante Mängel in einer Arbeit nicht bemerkt?

    Auch hier ist die Wahrheit, dass Professoren, sich in der Regel einen feuchten Kehricht um ihre Studenten kümmern, mich würde es wundern, wenn der zuständige Professor die Arbeit überhaupt auch nur ein einziges Mal vollständig durchgelesen hätte.

    Ich wage zu behaupten, dass man bei jeder 2. Diplom- oder Doktorarbeit grobe Verstöße gegen die Regeln des wissenschaftlichen Arbeitens finden würde, wenn man es nur darauf anlegen würde. Es ist eine Mischung aus Zeitdruck (als Doktorand arbeitet man für gewöhnlich Vollzeit), Fahrlässigkeit und mangelnder Sensibilisierung auf dieses Thema – bei Studenten wie Betreuern – die zu solchen Ergebnissen führt. Guttenberg ist beileibe kein Einzelfall sondern nur die Spitze des Eisberges.

  43. #8 enidblytonfan „Die CDU vertritt doch gar keine konservativen Werte mehr, sondern simuliert sie nur noch. Da ist natürlich der perfekte Schauspieler Guttenberg zur Aufrechterhaltung des Schauspiels vonnöten. Und das funktioniert auch, denn viele Konservative-sind die noch echt?- und auch PI-Leser sind scheinbar mit der Konservatismussimulation der CDU zufrieden.“
    ———–

    Absolut zutreffend! Mich schockiert es hier fast, wie manche in diesem gegelten, alerten Hochstapler noch einen Hoffnungsträger auszumachen versuchen. Ein Hoffnungsträger ist dieser Betrüger nur für die FDJ-Kanzlerin, kann sie hinter solchen, scheinbar charismatischen Figuren – wenngleich Guttenbergs „Charisma“ medial extrem aufgeblasen und gepuscht wurde – doch ihr Versagen in allen relevanten Fragen der deutschen Politik einen Tick besser verbergen. Der Betrüger Guttenberg – eine Disseration zu fälschen ist im Übrigen kein Joke, im Land des Humboldt’schen Wissenschaftethos ist das schon ein mittleres Verbrechen – ist nicht der Freund, sondern der Feind der Islamkritiker, weil er von den Regierungsparteien dazu gebraucht wird, den Status Quo der Versagerpoltik zu perpetuieren. Der Mann muss weg – dies sagt einer, der für seine Dissertation drei Jahre seines Lebens geopfert und auf viel Privates verzichtet hat, dafür mit einer Note schlechter als unser Blaublüter bedacht wurde, aber noch heute stolz auf jede Zeile der 600 Seiten ist, die er damals „verzapft“ hat. Guttenberg back to his castle und die anderen Idioten samt dem Rollstuhlfahrer und der Kanzlerin bitte gleich mitnehmen!

  44. Das Drama ist doch, daß ein angeblich(!) Konservativer so vorgeführt werden kann! Sein warmherziger, den männlichen Studenten stets liebevoll zugetaner Doktorvater konnte sich wohl nicht vorstellen, daß ausgerechnet bei ihm und dem so sehr geschätzten Promovenden nachgeprüft würde. Und so hat diese Paar bis zum Schluß gedacht, daß Angriff die beste Verteidigung sei.

    Wir wissen doch alle, daß die Verkommenheit vieler Links-Grüner und auch mit dem Immigrantenbonus promovierter Damen und Herren noch viel schlimmer ist. Gerade Herr Trittin hat sich z.B. mal für eine Tochter seiner Lebensgefährtin eingesetzt, damit sie auf dem Gymnasium 3 x sitzenbleiben konnte. Oder Joseph Fischer, der Einheger, hat nicht mal die Mittlere Reife und es als Polizistenschläger weit gebracht. Die Mordwaffe mit der Minister Karry nächstens im Bett umgebracht wurde, hat der Täter in Fischers Auto transportiert. Bis heute sucht man den vergebens…

    Aber gegenüber ehrlichen Promovenden ist das Vorgehen richtig und sollte auch in Zukunft regelmäßig – es gibt entsprechende Programme – eingesetzt werden. Dann werden weniger Dummköpfe und Vorteilsnehmer den Titel erhalten. Herr zu G. wird nun seinen Reisepaß etc. ändern müssen!

  45. Erfreulicherweise wird Guttenberg aus dieser Angelegenheit sogar gestärkt herauskommen, zu Lasten der Grünen und „Anderer“. 🙂
    Die Merkel aber, die braucht er dazu wirklich nicht. 💡
    Der wird es besser, denn je machen.

    „Nichts ist möglich, solange Du bangst,

    Alles ist möglich, jenseits der Angst!“

    Gruß

  46. #49 FreeSpeech (24. Feb 2011 05:39)
    @
    Stimmt!Grünen-Wähler wollen getäuscht werden!
    Geschrieben von: Demokrit
    Montag, den 21. Februar 2011 um 13:14 Uhr
    Jutta Ditfurth gab dem Journalisten Christoph Twickel ein Interview und entzauberte die Grünen als Protestpartei und Anwalt der Massen, der Jugend und des Umweltschutzes.

    Twickel: In dieser Woche erscheint Ihr Buch „Krieg, Atom, Armut. Was sie reden, was sie tun: Die Grünen“. Vor zehn Jahren haben Sie bereits in einem Buch mit Ihrer ehemaligen Partei abgerechnet. Warum jetzt noch mal?

    Ditfurth: Am Beispiel der Grünen lässt sich das neokonservative Rollback in diesem Land sehr gut zeigen – das ist das Thema des Buches. Ich habe mir angesehen, wie die Grünen ihre Wähler einbinden, obwohl sie oft das Gegenteil von dem tun, was sie sagen: Bei der Atomkraft, in Kriegs- und in sozialen Fragen. Die Grünen sind Meister in der Kunst des Verrats.

    Twickel: Sie werfen den Grünen auch im Falle von Stuttgart 21 Verrat vor. Nun haben sich die baden-württembergischen Grünen aber klar gegen S21 gestellt…

    Ditfurth: Nein, sie wollen nur genau so viel Protest, wie sie brauchen, um in die Regierung zu kommen. Sie haben 2004 im Bundestag und im Aufsichtsrat der Deutschen Bahn für Stuttgart 21 gestimmt, das verschweigen sie gern. Sie könnten eine Volksabstimmung für Stuttgart fordern, immerhin handelt es sich ja um den Stuttgarter Bahnhof. Stattdessen wollen sie ein Plebiszit für ganz Baden-Württemberg. Damit wird der Tiefbahnhof kommen, weil viele Kleinstädter im Umland scharf auf den unterirdischen Bahnhof sind.

    Twickel: Die Grünen agieren in Stuttgart in bewusster Täuschungsabsicht?

    Ditfurth: Mag ja sein, dass einige grüne Politiker den Kopfbahnhof tatsächlich für vernünftiger halten. Aber auch sie handeln so, dass es am Ende S21 geben wird. Im August 2009 haben die Grünen begriffen, dass der Protest unberechenbar werden könnte. Also haben sie einen Runden Tisch vorgeschlagen. Nach dem blutigen Polizeieinsatz im Schlossgarten musste Mappus vorsichtiger auftreten und nahm Winfried Kretschmanns Vorschlag für Heiner Geißler als Schlichter auf.

    Twickel: Und damit haben die Grünen den Protesten die Schärfe genommen?

    Ditfurth: Ja. Viele Grüne kommen aus dem Milieu von Bürgerbewegungen und wissen, wie man mäßigend eingreifen kann. Die haben sozusagen den bürgerlichen Teil des Widerstands an der Zipfelmütze gepackt und auf’s Sofa gesetzt: „So, jetzt guckt mal Fernsehen.“ Dort können sich die grünen Politiker als Experten produzieren – das fasziniert die anpolitisierten Bürger. Statt den Widerstand auf die Straße zu tragen, setzen viele nun auf die Landtagswahl. Dabei erklärt der grüne Spitzenkandidat Kretschmann öffentlich, dass die Grünen einen Erhalt des Kopfbahnhofes nicht versprechen.

    Twickel: Was wäre die Alternative zum Runden Tisch gewesen?

    Ditfurth: Solche Schlichtungsangebote kommen immer erst dann, wenn die staatstragenden Einrichtungen nicht mehr wissen, wie sie den Widerstand in den Griff kriegen sollen. Also in genau dem Moment der Stärke, in dem man solche Befriedungsangebote ablehnen muss. Diese Erfahrung haben wir mit der außerparlamentarischen Anti-AKW-Bewegung der Siebziger gemacht: Man kann aus eigener Kraft Erfolg haben. Es sind damals eben nicht, wie geplant, zwischen neunzig und fünfhundert Atomkraftwerke gebaut worden, sondern um die zwanzig.

    Twickel: Sie haben aber Ende der Siebziger doch selbst bei der Metamorphose der Ökobewegung in eine Partei mitgewirkt und gehörten jahrelang dem Grünen-Vorstand an.

    Ditfurth: Nach dem deutschen Herbst 1977 und den Polizeistaatsverhältnissen bei den Anti-AKW-Demonstrationen von Brokdorf, Grohnde und Kalkar haben wir eine Partei quasi aus Notwehr ins Auge gefasst. Die große Ausrede für die Repression gegen die Linke war damals die RAF – die wir undogmatische Linke ja scharf kritisierten.

    Twickel: Eine Partei als Wehrdorf sozusagen?

    Ditfurth: Wir wussten natürlich, dass eine Partei auch ein Integrationsangebot an den Staat ist. Deshalb wollten wir es Polit-Karrieristen bei uns möglichst schwer machen. Wir haben das Rotationsprinzip eingeführt, die Trennung von Parteiamt und politischem Mandat und wir haben beschlossen: kein Abgeordneter soll mehr verdienen als ein Facharbeiter.

    Twickel: Was in der Öffentlichkeit zum Ruf der Grünen als wenig politikfähiger Partei beigetragen hat.

    Ditfurth: Aber es hat gewirkt. Diese Regeln haben den Anpassungskurs eine zeitlang aufgehalten. Deshalb haben die Realos sie auch so heftig bekämpft.

    Twickel: Die sogenannten Realos bei den Grünen waren unter anderem Joschka Fischer und Daniel Cohn-Bendit, die aus der Frankfurter Sponti-Szene kamen. In Ihrem Buch beschreiben Sie, wie die Gruppe Anfang der Achtziger zu den Grünen stieß. Wenn man Ihrer Version folgt, haben Fischer und Co. schon damals vorgehabt, die Grünen zu übernehmen.

    Ditfurth: In den fünf Jahren während des Aufbaus der Grünen ab Ende 1977 hatten wir wenig mit den Frankfurter Spontis zu tun. Viele von denen hingen frustriert am Tresen und erzählten sich Heldengeschichten. Sie fanden die ökologische Frage lächerlich und wir hielten Fischer und Cohn-Bendit für patriarchale Großmäuler. Eines Tages kam die Gang um Fischer in den Kreisverband. Wir wunderten uns ziemlich: „Warum wollt ihr eintreten? Ihr sagt doch, Ökologie ist ein lächerliches Thema.“ Sie antworteten: „Wir wollen unseren Kumpel Joschka im Bundestag haben.“ Das war im Oktober 1982 – und im März 1983 war er drin. Weil wir nicht mitbekommen hatten, dass die Frankfurter Spontis sich mit rassistischen grünen Spießern in ländlichen Kreisverbänden verbündet hatten – gegen das böse, linke Frankfurt, das wir symbolisierten.

    Twickel: Und gegen diese angeblich abgehalfterten Gockel konnten sich die Grünen in ihrer Gründungsphase nicht wehren?

    Ditfurth: Wir waren ganz schön naiv. Wir haben die Kultur der Anti-AKW-Bürgerinitiativen auf eine Partei übertragen. In einer Bürgerinitiative damaligen Typs war ja materiell nichts zu ernten – da ging niemand rein, der politisch Karriere machen und reich werden wollte. Wir haben nicht begriffen, dass die Realo-Spontis die basisdemokratischen Strukturen als offenes Scheunentor für die Übernahme der hessischen Grünen nutzen konnten und wollten.

    Twickel: Aber warum waren die Grünen denn überhaupt für Ex-Spontis plötzlich interessant?

    Ditfurth: Sie beobachteten misstrauisch unseren allmählichen Erfolg. Der konkrete Anlass kam im September 1982. Es standen Neuwahlen bevor – und Willy Brandt erklärte in einer TV-Elefantenrunde, man müsse jetzt über Mehrheiten links von der CDU nachdenken. In dem Moment ist Fischer, Cohn-Bendit und Co. klar geworden, dass hier eine einmalige historische Chance besteht, an die „Pfründe“ zu kommen. So diskutierten sie es ganz offen im „Pflasterstrand“, den wir nicht lasen. Die haben sofort begriffen, dass dieses grüne Projekt, auf das sie so verächtlich geblickt haben, ihr Vehikel dafür sein konnte.

    Twickel: Nach all den Jahren in Regierungsverantwortung und obwohl sie allen radikalen Tendenzen abgeschworen haben: Wieso gelten die Grünen heute wieder als Protestpartei?

    Ditfurth: Die Täuschung irgendwie „anders“ zu sein gelingt nur, weil die heutigen grünen Wähler getäuscht werden wollen und selber täuschen. Die Grünen sind die Partei der gehobenen und auch der verrohenden Mittelschicht. Man attestiert sich wechselseitig ein alternatives Image. Mittvierziger in gutbezahlter Position mit zwei Kindern, Eigenheim, Vermögen, Aktien und regelmäßigen Flugreisen, die die Grünen wählen, weil sie schick sind, werden sich von mir nicht davon überzeugen lassen, dass die Grünen keine soziale Partei sind, weil sie das gar nicht interessiert.

    Twickel: Aber in der Bildungspolitik behandeln die Grünen die soziale Frage doch. In Hamburg haben sie versucht, das längere gemeinsame Lernen – statt 4 Jahren 6 Jahre Grundschule – durchzusetzen. Auch wenn sie gescheitert sind, haben sie sich damit nicht-elitär verhalten.

    Ditfurth: Deutschland ist im europäischen Vergleich in vielen Fragen ja wirklich rückständig. Sechs Jahre sind besser als vier, aber die Zweiklassenschule sollte in Hamburg erhalten bleiben – die GAL hat das mitgetragen. Menschen, die weniger Geld haben – Hartz-IV-Bezieher, viele Migranten, die untere Mittelschicht – die wissen genau, dass die Grünen von ihrer Welt unendlich weit entfernt sind. Sie haben sich ja in Hamburg mehrheitlich nicht mal an dem Volksbegehren zur Schulreform beteiligt!

    Twickel: Wenn die Grünen so sind, wie Sie es behaupten, müssten sich Menschen, die sich für Klimaschutz und gegen AKW engagieren, mit Grausen abwenden. Dennoch treten jedes Jahr Menschen ein, die eine ökologische Politik machen wollen.

    Ditfurth: Weil sie unter Ökologie nichts anderes mehr verstehen als verdünnte Vorstellungen von Klimaschutz. Aber an die Wurzel der Mensch und Natur zerstörenden Produktionsverhältnisse gehen sie nicht ran. Grüne und ihre Wähler interessieren sich heute weder für die Produktionsabläufe, noch für die Rohstoffbeschaffung in aller Welt oder für den Giftmüllexport. Die Dominanz des Autoverkehrs haben sie akzeptiert und die Privatisierung der Bahn, die Voraussetzung des derzeitigen Bahndesasters, haben die Grünen im Bundestag mitbeschlossen. Es geht heute bei grüner Umweltpolitik nur noch um das eigene Essen, Ökoklamotten, getrennte Müllsammlung, kein Pestizid im eigenen Vorgarten.

    Twickel: Sie sagen über die Grünen, dass sie von einer pazifistischen zu einer Kriegspartei geworden sind. Dem Bundesvorsitzenden Cem Özdemir werfen Sie gar vor, er laufe „an der Leine der USA“.

    Ditfurth: Özdemir war 2002 nach der Bonusmeilen-Affäre und dem Skandal um einen Privatkredit, den er von dem PR-Berater Hunzinger bekommen hatte, eine Zeitlang aus der deutschen Öffentlichkeit verschwunden. Er war in den USA, gefördert vom German Marshall Fund, und hat eine Art Zusatzausbildung gemacht. Danach folgte der steile politische Aufstieg – und plötzlich sitzt er in allen möglichen Gremien, die immer etwas damit zu tun haben, wie sich Europa und Deutschland zu den USA verhalten. Im Oktober 2010 veröffentlichte Wikileaks rund 400.000 Geheimdokumente zum Irak-Krieg. Das fand Cem Özdemir ethisch bedenklich. Aber die Grünen waren mal für Transparenz!

    Twickel: Klingt nach Verschwörungstheorie.

    Ditfurth: Ich habe die Einflussnahme der US-Regierung auf hiesige Politiker ja selbst erlebt: Als ich Bundesvorsitzende der Grünen war, wollte das US State Department Kontakt zu mir aufnehmen. Ich sagte: kein Interesse. Bei meiner Vortragsreise 1987 durch die USA haben sie es trotzdem versucht. In der Georgetown University in Washington stand ich plötzlich vor einem geladenen Publikum – darunter jede Menge Uniformträger und CIA-Mitarbeiter. Wir haben uns lautstark gestritten – ein ehemaliger Stadtkommandant von Berlin brüllte los: „Wenn wir gewollt hätten, hätte es die Grünen nie gegeben!“ Mein Gastgeber von der Universität versuchte nach der Veranstaltung, mich dazu zu überreden, an einer Studie über die Grünen mitzuschreiben. Da hätten auch schon andere Grüne zugesagt – „gute Freunde“ wie Otto Schily und Lukas Beckmann.

    Twickel: Sie greifen die Doppelbödigkeit der Grünen an – aber der Partei geht es in Regierungsverantwortung doch nicht anders als anderen: Sie müssen sich mit Haushaltsnöten herumschlagen, mit Koalitionspartnern und bestehenden Verträgen. In Hamburg etwa musste die GAL nach der Wahl 2008 feststellen, dass sie Vattenfall den Bau eines Kohlekraftwerks in Moorburg nicht untersagen kann, solange sich Vattenfall an die Emissionsvorschriften hält. Warum erkennen Sie solche Sachzwänge nicht an?

    Ditfurth: Es gibt keine Sachen die einen zu etwas zwingen, es sind immer Interessen. Und in Hamburg werden die Grünen ja wohl vorher gewusst haben, dass Moorburg auf juristische Weise schwer zu verhindern ist. Alle Parteien machen ihren Wählern was vor, aber es gibt keine Partei, die eine so grandiose Differenz zwischen ihrem Image und ihrer Realität hat.

    Ende

    Das ist ein Bericht vom Club der Denker, der zeigt wie schlimm und zerstörend die Grünen sind.
    Bis jetzt haben sie schon mal die Ur-SPD zerstört, die Ur-CDU/CSU haben sie bald so weit, bei der FDP erübrigt sich das, die erledigen sich von selbst, was bleibt.?……ja….die Linken, also die neue moderne NSDAP, wer das will ?..bitteschön…..nur irgentwann ist jeder Weg zuende.

    Gruß……gute Nacht…oder eher guten Morgen!
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  47. Höchst erfreulich, zu wissen:

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    Der wahrhaft konservative und grundgesetztreue Part des Internet und seine Akteure mit ihren weitreichenden Kontakten sind in der Lage, einen wie den Guglberg zu stellen und in der Konsequenz einen Gorch Fock Hasser aus dem Amt zurück auf seinen fränkischen Raubrittersitz zu jagen.
    ||||||||||||||||||||||||||||||||||

    AHOI.

    Wir sind stärker als ein Millionen Print Seller, der einen Täuscher und Blender wie Guglberg zum Kanzler machen wollte.

    Pro Patria. Pro Libertate.

    http://tinyurl.com/35jget8

    http://www.dhm.de/webcams/VID2.html

  48. *off topics*

    Der Vorsitzende der Sozialisten im EP soeben im Deutschlandfunk (DLF):
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    „Wir erwarten aus Libyen mehr als hunderttausend (!) Menschen.“
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    Und vor 2 Minuten Karl Hoffmann live aus Lampedusa:

    „2OO OOO bis 3OO OOO Menschen werden aus Libyen Richtung Europa fliehen.“

    Nun, Deutschland, freue Dich !

    http://www.akte-islam.de/3.html

    http://www.pi-news.org/2010/04/pure-excitement-michael-mannheimer-in-munich/

  49. Das PRO und CONTRA will ich gar nicht kritisieren. Schliesslich leben wir (noch) in einer liberalen Gesellschaft in der man mit guten Argumente seine (haltlose) Position verteidigen darf.

    Aber meine Herren. Herr Gutenberg (ich laß jetzt mal alle Titel beiseite). Sie sind im Scheinwerferlicht aller Menschen hier in der BRD. Ihr Schwindel fliegt auf. Als erstes stellen Sie sich hin und wollen das ganze nihilieren, abtun, dass es den einen oder anderen Fehler gegeben habe. Zu diesem Zeitpunkt wußten Sie aber schon um Ihr Pamphlet. Jetzt kommen immer mehr Details zum vorschein und in der Marschgeschwindigkeit der Veröffentlichung Ihrer Doktorarbeitfehltritte rudern Sie zurück. Wenn da wirklich etwas an Ihrer Person dran sein sollte, der integere Politiker den wir uns wünschen, dann hätten Sie bei dem ersten Pups die Reissleine ziehen müssen. Jetzt zieht man Ihnen Stück für STück die Hose weiter runter. Wer soll Ihnen in Zukunft noch glauben?

    Wenn mich meine Frau am Abend anspricht, dass ich gesehen worden bin, dass ich mit der Sekträterin gegessen habe, dann mag ich ja auch sagen, dass war nichts ungewöhnliches. Wenn meine Frau dann erzählt bekommt ich hätte diese Frau auf die Wange geküßt, schaffe ich es vielleicht gerade noch mit einer „Die hat einen Fehler von mir ausgebügelt und im ÜBerschwang…“…und wenn meine Frau mich dann Nachmittags mit der Frau im Park eng umschlungen sieht habe ich vermutlich auch noch eine passende Erklärung parat. Aber wird mir meine Frau noch irgendetwas glauben, was ich Ihr im Vertrauen gesagt habe?

    Ich gehörte auch zu den Gutenberg PROS..macht mal nicht so viel Wind. Fehler macht jeder. Faßt Euch an die eigene Nase. Sinn und Sinnlosgigkeit von Doktorarbeiten. Aber nee, nee, nee…die Infos zu dieser Doktorarbeiten kann man nicht mehr mit Gekuschel und Geselligkeit abtun. Inflagranti erwischt und Sie geben dann mal Ihren Doktortitel zurück! Wie integer!!

  50. Geil ! Der 4. Hetzartikel gegen Guttenberg binnen 3 Tagen. Guttenberg und Strache, die neuen Feinbilder von PI.

    Euer hasserfüllter Hyänengeifer tropft bis auf meinen Schreibtisch.

    Hoffentlich bekommt ihr bald jenen Verteidigungsminister den ihr euch wünscht und somit auch verdient.

    Auf jeden Fall, ich halte euch ganz fest die Daumen !

    Ach, noch eine Frage. Sollte es ein rot/grüner (wer kennt da heute schon den Unterschied) Friedensminister werden, der seine „Soldatinnen und Soldaten“ gerne mit einem Peace-Abzeichen auf der Uniform und mit Blumenkranz im Haar schmücken würde, darf ich dann ein wenig spotten ? Wirklich nur ein kleines bisschen, ich verspreche es, aber Schadenfreude ist halt so ein verdammt schönes Gefühl. :mrgreen:

    In diesem Sinne, toi toi toi !

  51. #55 Bonusmalus

    Wenn Sie sich ansehen wie Herr Gutenberg versucht hat uns ein Esel als Pferd zu verkaufen, wie sehr können Sie Ihm dann noch abnehmen nicht auch ein verkappter linksgrüner zu sein, der nur vorgibt der taffe Verteidigungsminister zu sein, um sich die Gunst der Truppe zu erschleichen?

    Wenn er der tolle Kerl ist, denn Sie in Ihm sehen, hätte er sofort nach dem ersten Fingerpoint einräumen müssen, dass die Doktorarbeit fehlerhaft sei und den Titel zurückgeben müssen.Denn er ausser Ihm hätte von diesem Schwindel besser Bescheid wissen müssen? So ist es aber wenn man seine Doktorarbeit nicht selbst schreibt! 😉

    Mit der Titelrückgabe erst anzukommen nachdem man Ihm die Hose runtergezogen hat ist schon heftig. Ich lasse jetzt mal als Grund gelten, dass er als Verteidigugnsminister gewöhnt ist Geheimnisse zu hüten und nicht bei der ersten Frage zu dem Thema mit der Wahrheit rauszurücken. Macht auch Sinn bei Bundeswehrthemen. Aber bei der eigenen Doktorarbeit die erstunken und erlogen ist?

    Wirkt auf mich eher wie ein kleiner Schuljunge der uns vormachen wollte etwas zu sein, was er nicht ist. Am Ende ist er auch nur einer dieser schmierigen Schilfrohrpolitiker die mit dem Wind gehen. Was dann??

    Da stimme ich mit Ihnen ein. Toi toi toi bei der Suche nach dem nächsten Verteidigungsminister (Bundeskanzler, Innenminister usw. Wo sind die deutschen Geerts???)

  52. #56 Platow (24. Feb 2011 08:59)

    Moin Platow, das ist vielleicht falsch rübergekommen, ich sehe durchaus nicht einen „tollen Kerl“ in KTG, aber keinesfalls den Betrüger als der er hier hingestellt wird. Insbesondere schliesse ich mich auch nicht dieser Hetzjagt an, nur wegem besagten Fehlern von ihm.

    Ich sehe die sogenannte „Affäre“ (scheint ja derzeit das Wichtigste überhaupt in den Medien zu sein)derzeit nunmal neutral und bilde mir erst nach tatsächlichen positiven Leistungen oder (schweren) politischen Fehlern ein persönliches Urteil. Abgesehen davon, dass ich es als Österreicher noch mit viel mehr emotionslosem Abstand sehe und auch kein „Recht“ auf ein Urteil oder Einmischung, aber doch auf Meinungsbildung habe. 😉

    Was mir eher die Magensäure hochtreibt, ist die Hetze von PI in dieser dicht gedrängten Form gegenüber KTG und andere, z.B. Strache. Die politische Landschaft bietet ein ganzes Universum aus unfähigen Politikern, die täglich heucheln, lügen, mit Korruption und Hochverrat glänzen, Europa abschaffen, et cetera.

    Da gäbe es eine tolle Auswahl für kritische und satirische Hetzjagten. Diese bunte Auswahl fehlt mir aber. :mrgreen:

  53. #57 Bonusmalus

    Vielleicht bin ich ja blind. Einige PI Artikel hier hatte ich als „gespielte Hetze“ verstanden. Ich muss nochmal reinschauen…unter welcher Rubrik die gelaufen sind… 🙂

  54. #58 Platow (24. Feb 2011 09:26)

    Tja…oder mir fehlt der Intellekt, das als „gespielt“ zu erkennen… 😉

  55. „Die politische Landschaft bietet ein ganzes Universum aus unfähigen Politikern, die täglich heucheln, lügen, mit Korruption und Hochverrat glänzen, Europa abschaffen, et cetera.“

    Nein, so geht es nicht!

    Der Mann hat einen Wendehals, so dass es schon weh tut (Kundus-, G. Fock – Affäre, Einsparungen bei der Bw, OPEL, …). Das zeugt schon von Unfähigkeit, aber seine Doktorarbeit ist der Knaller! Die zeugt sogar von dilettantischer und krimineller Unfähigkeit oder Betrug!!
    Er hat sich erwischen lassen, das ist KEINE Bagatelle!

    Man muss sogar fordern, dass er geht.

    Tritt zurück!!

  56. Wunderbar anzusehen auch das rein taktische Verhältnis unserer Kanzlerin zur Wahrheit: Sarrazin dafür fertigmachen, daß er den Mut hatte, die Wahrheit auszusprechen und der Lügenbaron darf weitermachen, als wäre nichts gewesen.

    Was für ein Land. Keiner schaut mehr zum Gipfelkreuz und wagt den Aufstieg, alles starrt gebannt in den Abgrund, der uns demnächst verschlingen wird.

    Reich, schlapp, ehrlos, feige. Wir haben diese Politiker gewählt und verdienen sie.

  57. Wie mein Professor immer sagte:
    It is not plagerism if you quote the source.

    Zugegeben, ein Meta-analyse als Doctor Arbeit ist ungewöhnlich – aber es gibt schlimmeres.
    Sein Verbrechen ist eigentlich die Schlamperei. Wäre er vorsichtige gewesen mit der Referenzierung der Quellen, oder sein Professor die Arbeit besser überprüft und der Mangel erkannt, wäre es nie dazu gekommen.

    Eigentlich sollte der Uni sich bei Ihm entschuldigen!

  58. zu Guttenberg ist ein wichtiger Politiker. Und schon wieder hat er Geschichte geschrieben. Er kann jetzt mit Fug und Recht von sich behaupten unsere Titellandschaft bereichert zu haben: Zusätzlich zum Dr. hc gibt es ab sofort jetzt auch den Dr. ad (außer Dienst)in Schland… 😉

  59. #65 Reconquista2010

    nee..das müßte doch der Dr. zgg sein (zurückgegeben).
    Und schon ensteht der nächste Streit. Ist er nun Dr. zgg oder Dr. ad?

  60. Ich dachte diese Seite wäre PI, politically incorrect? Wieso finde ich die gleichen blöden entrüsteten Kommentare wie in der Tagespresse?
    Schade!
    Guttenberg hat nicht plagiiert! Er hat nur das getan, was alle machen: paste&copy! Daraus bestehen 80% aller wissenschaftlichen Arbeiten. Natürlich wird dann umformuliert und getarnt. Guttenbergs Fehler war, er hat nicht mit der Schäbigkeit der Menschen gerechnet und sein „p&c“ nicht genug getarnt und zudem vergessen, Fußnoten zu setzen. Eine Arbeit wäre nur dann ein Plagiat, wenn das Ergebnis geklaut wäre. Das wissen alle Herren Doktoren.
    Kein einziger Mediziner dürfte seinen Doktortitel führen, wenn man das Abschreiben so ahnden würde, wie es jetzt bei Gutti der Fall war.
    Sein Eingeständnis und die Aberkennung durch die Uni sind nur politische Signale, keine Anerkennung von Schuld.
    Mein Statement ist politisch inkorrekt, aber leider die Wahrheit.
    In diesem Sinne.

  61. Es ist eine Schande dass ausgerechnet eine GRÜNE, nämlich Christa Sager, eine SEHR gute Rede halten mussten, um der CDU einen Spiegel vorzuhalten und zu Guttenberg zum Rücktritt aufzufordern.

    Ich bin auch der Meinung, daß zu Guttenberg hätte zurücktreten müssen, um dann später seine Karriere fortzusetzen.

    So aber wird ihm das als Makel immer wieder anhangen!

    So wie das läuft, ist das ein schlechtes Signal ins Land! Ein Grund mehr, Parteien wie DIE FREIHEIT zu wählen!

  62. Einfach schwachsinninger Kommentar von gaffelketsch…. Bist du ein Neffe vom Steinewerfer J. Fischer?

    solltest dich bei ARD / ZDF oder RTL bewerben ! 🙂

  63. #66 Platow

    Da er mit dem „zgg“ nur der Aberkennung durch die Uni zuvor gekommen ist, bestehe ich auf mein „ad“ oder biete alternativ noch „ae“ (aberkannte)… Dies ist garantiert eine Debatte, auf die Schland gewartet hat… 😉

  64. Nun haben die SPD und die GRÜNEN wieder ausreichend Stoff, gegen einen rechten Politiker ordentlich loszudonnern.

    Als Außenminister Joschka Fischer angeprangert wurde, weil er auf Polizisten einprügelte und mit Molotow-Cocktails Häuser in Brand setzte usw., hörte man von den Politikern und Anhängern der SPD und der GRÜNEN kein Wort darüber. Obwohl es sich hierbei um kriminelle Straftaten handelte, wurde alles schnell unter den Teppich gekehrt und allenfalls von Jugendsünden gesprochen.

    Dass Karl Theodor zu Guttenberg in seiner Doktorarbeit Textpassagen nicht mit Gänsefüßchen kennzeichnete, wurde dagegen nicht mit Jugendsünden entschuldigt, vielmehr wird dies zum „Jahrhundertskandal“ hochstilisiert.

  65. Der Lorbeerkranz ist weg, aber der Kopf ist noch dran. Guttenberg sollte sich wirklich einem kurzen Kompaktstudium des Islams unterziehen und sich dann bei Geert Wilders entschuldigen.

    #2 Tip (23. Feb 2011 22:10)

    Wir sollten uns mit den eigentlichen Problemen beschäftigen Ein Flüchtlingsansturm nie dagewesenen Ausmaßes droht über Europa hereinzubrechen – Italien rechnet mit 200.000 – 300.000 Flüchtlingen aus Lybien. (…)
    Und was wollen die Italiener : Nicht etwa Hilfe bei der Abwehr der Massen, nein, sie wollen sie in den Norden, der ohnehin das eigentliche Ziel sei, weiterverteilen. (…)

    Soweit nicht überhaupt davon auszugehen ist, dass der allgemein nicht unter die Rubrik „demokratische Revolution“ gebrachte Aufruhr in Lybien von der Moslembruderschaft angestiftet wurde, um unter Unterstützung durch die vom Kopf der Umma im Arm der Moslembruderschaft, der OIC, bestochenen oder bedrohten europäischen „Eliten“ Massen von Jihadisten als „Flüchtlinge“ nach Europa zu schleusen, wird der jihadistische Moslem Erdogan wohl kaum den Vorteil der Verstärkung seiner Jihad-Zentren in Deutschland durch ausgewachsene Schlachtemesserschwinger und Bajonettisten aus Nordafrika verkennen, denen die systematisch entwaffnete Zivilbevölkerung Deutschlands wehrlos gegenübersteht.

    In der Schweiz hat die islamofaschistische und ökostalinistische Gehirnversülzung glücklicherweise keinen Erfolg gehabt, die geplante Entwaffnung der Bürger schlug fehl. Entsprechend ist die Entwaffnung in Deutschland nur an Moslems durchzuführen, während ein Bewaffnungsgesetz zum Selbstschutz der Deutschen schleunigst auf den Weg zu bringen ist.

    Diese Rechtsangelegenheit ist mit gewaltigem Abstand wichtiger als die von Islamofaschisten, Ökostalinisten und den sich auf den Sesseln des Bundestags herumfläzenden sozistischen Medienimperialisten gefeierte Zerfledderung einer juristischen Dissertation.

    AUS :
    http://www.pi-news.net/2011/02/guttenberg-eine-verteidigung/comment-page-2/?wpc=dlc#comment-1391335
    #205 Wasserbock (23. Feb 2011 11:35)
    ==============================================

    #4 Stefan Cel Mare (22. Feb 2011 22:37)

    Puh!
    Da ist doch ein Preis für Zivilcourage vakant, weil die Kässmann ihn nicht wollte.
    Sollte man den jetzt Guttenberg verleihen?

    Das ist doch wirklich ein guter Gedanke.

    “In der mir abgesprochenen Demut entschuldige ich mich bei allen, die ich verletzt habe”, sagte Guttenberg.

    Diese Worte Guttenbergs beziehen sich auf die Feingeister, die sich um die urheberrechtliche Anerkennung ihrer Geistesblitze in Guttenbergs Dissertation betrogen fühlen.

    Zwar ist die ausdrückliche Kennzeichnung der Demut als einer dem Sünder „abgesprochenen“ schon so etwas wie eine theologische Abrogation, womit die Demut sich verflüchtigt. Aber Dhimmitum ist ja gerade das, was die Freie Welt zur Verteidigung gegen den Islam überhaupt nicht gebrauchen kann. Infolgedessen könnte Guttenberg nach einem dreitägigen Kompaktstudium des Islams zu dem Ergebnis kommen, dass er sich bei Geert Wilders wegen der Klassifizierung als „Scharlatan“, die sachlich nicht zu rechtfertigen und daher nur eine Beschimpfung ist, ganz ohne Demut einfach zu entschuldigen hat.

    >> „Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat … zur Wachsamkeit vor … Geert Wilders aufgerufen und den Niederländer als „Scharlatan“ und „Typen“ bezeichnet.“ <<

    Es käme darauf an, dass Guttenberg Einsicht zeigt und sich bei dem Manne entschuldigt, der sein Leben einsetzt, um die Freie Welt vor der gigantischsten jemals aufgetretenen Bedrohung der Zivilisation zu retten, vor dem Islam.

    Angesichts der moralischen Leistung für sich selbst und dem Dienst an der Menschheit, den Guttenberg mit der öffentlichen Entschuldigung gegenüber Geert Wilders erbringen kann, versinkt es in der Bedeutungslosigkeit, auf welche Weise seine bedeutungslose Dissertation zustande gekommen ist. Bereits mit der Entschuldigung gegenüber Geert Wilders würde Guttenberg sich den Preis für Zivilcourage verdienen.

    Aber genau wie gegenüber Margot Käßmann, wenn bei dieser der eigentliche Grund der Auszeichnung nicht im Verborgenen gehalten worden sein sollte, könnte die Verleihung des Preises an Guttenberg als Vorschuss auf seine künftigen Meriten zur Verteidigung Deutschlands gegen den Islam angesehen werden, was aus der Kathedrale der Freiheit und der Demokratie, der Frankfurter Paulskirche, heraus gegen den Strom des Bösen aus den Hassreaktoren des Islams heraus von besonderer Symbolkraft wäre.

    Ein Zeichen dazu könnte Guttenberg schon einmal dadurch setzen, dass er zum Schutze der Demonstration der Bürgerinitiative PRO NRW die Bundesgrenzschutzeinheit GSG9 und Teile der in Afghanistan kämpfenden deutschen Truppe einsetzt, wenn am nächsten Sonntag der moslemische Anzugträger Erdogan in Düsseldorf 12.000 türkische oder turkstämmige Moslems auf den Jihad vorbereitet, wenn er nicht sogar den Jihad ausruft. Der Einsatz der Polizei wird von der islamofaschistisch und ökostalinistisch unterwanderten NRW-Landesregierung gesteuert.

    Alles deutet auf einen konzertierten internationalen Angriff der islamofaschistischen Moslembruderschaft hin, innerhalb welcher der Minarette zu Bajonetten erklärende Anzugträger Erdogan offenkundig der türkische Großmeister ist. Nach dem Credo der Moslembruderschaft wird es das Höchste für ihn sein, im Kampf für Allah zu sterben, dem der Endsieg gewiss ist, und wenn nicht in Düsseldorf, dann etwas später auf der CEBIT in Hannover.

    Der Anzugträger Erdogan könnte der Selbstmordattentäter sein, den die Moslembruderschaft ausersehen hat, um die letzte Phase des globalen Jihads einzuleiten. Die Einstimmung der Massen auf dem Kairoer Tahrir-Platz durch den fanatischen Moslem Yusuf al-Qaradawi und die Entsendung iranischer Kriegsschiffe ins Mittelmeer passen zu der Provokation Deutschlands durch den Moslem Erdogan.

    Die Düsseldorfer Versammlung der 12.000 Moslems könnte einfach aus dem Grunde der Staatsgefährdung untersagt werden. Von den 12.000 Moslems sind schlimmstenfalls 3.000 deutsche Staatsangehörige, und das Recht der Versammlungsfreiheit nach Artikel 8 des Grundgesetzes bezieht sich nur auf Deutsche.

    Gegebenenfalls könnte die Provokationsveranstaltung des moslemischen Anzugträgers Erdogan also einfach auch über eine militärpolizeiliche Ausweiskontrolle aufgelöst werden.

    http://www.rp-online.de/duesseldorf/duesseldorf-stadt/nachrichten/12000-wollen-Erdogan-sehen_aid_967794.html

  66. Natürlich ist Guttenberg vom Auftreten her(unter den Bekannten) weiterhin der einzige Politiker in Deutschland. Aber ich weiß nicht ob bei ihm nicht doch der Hochstapler vor allem anderen steht.

    Darüberhinaus ist es schon immer klar dass er alle bzw. fast alle hier und eben auch Wilders als Rechtspopulisten bezeichnen würde und bezeichnet hat. Und das ist nicht dadurch ewig entschuldbar das das alle anderen auch machen und er eben nicht anders kann wenn er nunmal Spitzenpolitiker ist.

    Und mich hat irgendwie die teilweise Unverfrorenheit und das ins Lächerliche ziehen der Affäre durch ihn selbst, zum Beispiel die Äußerung er hätte Blödsinn gemacht, extrem irritiert. So nach dem Motto. Ihr kriegt mich sowieso nicht weg, was solls also was ich getan hab. Das läßt für mich irgendwie den Hochstapler durchscheinen.

    Na ja und da er letztlich auf Linie ist und es solange eigentlich egal ist wer Verteidigungsminister ist, wird er bezüglich Afghanistan auch nichts Neues erfinden. Mit normalen Mitteln läßt sich da sowieso nichts lösen.

    Und ich meine auch Guttenberg selbst hat und bricht einfach alle Standards und Sitten.

    Einzig akzeptiert hätte ich, das er gesagt hätte. Ihr seid doch auch alles Heuchler. Also treten wir entweder alle zurück oder fangen wir gemeinsam neu an.

    AP

  67. Ich muss Sokrates ll recht geben, hört doch auf mit diesem ewigen Gutenberg-Theater. Klar hat er abgekupfert, aber wer macht das nicht bei den heutigen Möglichkeiten?
    Viel wichtiger wären mal ein paar Beiträge zu diesem durchgedrehten Islamo-Wüstensozialisten, der sein eigenes Volk terrorisiert. Ist das eigentlich ein Tabuthema hier?

  68. #74 ingres (24. Feb 2011 13:33)

    Darüberhinaus ist es schon immer klar dass er alle bzw. fast alle hier und eben auch Wilders als Rechtspopulisten bezeichnen würde und bezeichnet hat. Und das ist nicht dadurch ewig entschuldbar das das alle anderen auch machen und er eben nicht anders kann wenn er nunmal Spitzenpolitiker ist.

    Wahre Worte. Es sollte allen, die hier Guttenberg seit Tagen so vehement verteidigen, klar sein, dass er jeden von uns – bei passendem Anlass – in den gleichen Sack stecken würde, in den er bereits Wilders gesteckt hat, und in dem sich schon Le Pen und Vlaams Belang befinden.

    Weil wir nunmal die gleichen „Typen“ sind.

  69. #76

    Stimmt wir sind nun mal die gleichen Typen!

    und deshalb müssen wir auch das populistengerede aushalten.

    Aber Wilders und Stadkewitz sind nun mal nicht der Messias die uns befreien werden!
    Wir alle müssen was tun, anstatt in das gleiche Horn wie die MSM zu blasen.
    KTG ist mir egal… aber es gibt sicher drängendere Probleme als den Linken und dem dicken Gabriel nachzuplappern.

    Wir sind doch nicht die Antifa!!!

  70. #40 Altsachse

    Wir reden über 2 Paar Schuhe: Du über die Person von Guttenberg und ich über die Scheinheiligkeit der Politschickeria (wie ich auch geschrieben habe). Ich habe mit keinem Wort den Freiherren gelobt – genausowenig wie es der zitierte Artikel macht. Guttenberg ist bei mir schon länger unten durch, jetzt endgüültig. Aber noch widerlicher ist das was die Opposition betreibt. Die sollten erst mal vor der eigenen Türe kehren!

  71. Die Kritik an zu Guttenberg ist doch von nicht zu überbietender Erbärmlichkeit!

    Meine Güte, was muß dieses Land überlaufen sein von Kleingeistern, akademischen Prolls, neidzerfressenen Nichtskönnern minderwertigkeitskomplexbeladenen Doppelplusgutbürgern und was dergleichen Schmocks da noch sein mögen.

    Ehrlich in Sachen Guttenberg-Dissertation ist zwar vieles behauptet aber nichts bewiesen worden und wer weiß ob es da überhaupt was nachzuweisen gibt.

    Also zu Guttenberg hätte allen Kritikastern ganz klar sagen sollen, was sie ihn mal können und natürlich seinen Dr. behalten sollen.

  72. Mal die Fakten auf den Tisch legen:

    Eine über ca. 6 Jahre sich hinziehende Doktorarbeit – hier mal ein Schnipsel und dort mal ein Schnipsel.. dann wieder einige Monate Pause – wieder von vorne anfangen – Zitate sortieren damit diese später in die Fußzeilen wandern können (er hat schließlich ca 1000 Fußzeile angefertigt..).. dann wieder 2 Monate Pause.. von Vorne anfangen.. was habe ich da eigentlich geschrieben.. habe ich das überhaupt geschrieben?… wo habe ich das noch mal her.. Scheiße im Zettelkasten finde ich es nicht mehr… wieder 1 Monat Pause. etc.

    Und nun sagt zu Guttenberg, dass er den Faden verloren hätte bei dem ganzen Zitatekram den Überblick verloren hätte – sich nach vier Jahren noch einmal in sein Geschreibsel einlesen müsste.. und was soll ich sagen:
    Ich glaube es ihm sogar, dass er ohne kriminelle Energie gehandelt hat. Er war schludrig und hat einfach über die Jahre den Überblick verloren.
    Das Zitieren und Übernehmen von Textpassagen und das Umwandeln von bereits Gedachten in möglichst eigene Worte ist in sämtlichen wissenschaftlichen Publikationen durchaus normal – ich habe gerade ein Buch vor mir liegen, dass zu mehr als 50% aus Zitaten besteht – von einer Professorin unter ihrem Namen herausgebracht – nur halt mit dem Unterschied, dass die Quellen ordentlich aufgeführt wurden
    Im Zweifel für den Angeklagten – und das muss auch für Herrn zu Guttenberg gelten, auch wenn man neidisch auf Schloss, Kohle, Kinder und Steffi ist!

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