Urban PriolDer Kabarettist Urban Priol („Neues aus der Anstalt“) hat sich bei der Großdemo gegen Atomkraft am 26. März in München ziemlich im Ton vergriffen. Vor fast 30.000 Demonstranten auf dem Odeonsplatz regte er sich unter anderem über den CDU-Politiker Bosbach auf, der vor einer erneuten terroristischen Welle gewarnt hatte. Priol äußerte sich daraufhin, er höre schon viele sagen: „Die hätten heute wieder gut zu tun in Deutschland.“

Doch eigentlich würde die RAF heutige Politiker doch gar nicht mehr entführen wollen. Beispielsweise einen Brüderle, „der textet die doch so zu, dass die den Kofferraum aufsperren und sagen: Bitte geh!“

Sogar die SZ empfindet die Äußerungen Priols als geschmacklos:

Siegfried Buback, Jürgen Ponto, Hanns Martin Schleyer, Ernst Zimmermann, Karl-Heinz Beckurts, Gerold von Braunmühl, Alfred Herrhausen, Karsten Rohwedder – das ist die blutige Spur, die von Terroristen der Rote-Armee-Fraktion (RAF) durch Deutschland gelegt wurde. Niemand, der die Zeit bewusst miterlebt hat, wird je das Drama der Entführung und Ermordung von Hanns Martin Schleyer vergessen.

Das Bild des toten Arbeitgeberpräsidenten, der am 19. Oktober 1977 zusammengekrümmt im Kofferraum eines Autos im französischen Mülhausen gefunden wurde, ist bleibendes Zeugnis einer erbärmlichen, menschenverachtenden Ideologie.

Der Kabarettist Urban Priol war damals 16 Jahre alt, vielleicht zu jung, um die Dimension dieser Verbrechen zu erfassen. Jetzt ist er fast 50, und er ist ein politisch höchst bewusster Mann, der sehr genau weiß, wie man mit Sprache umgeht und was man mit ihr anrichten kann.

Am Samstag auf dem Münchner Odeonsplatz mokierte sich Urban Priol vor etwa 30.000 Zuhörern über Wolfgang Bosbach, den Vorsitzenden des Innenausschusses im Bundestags, der vor einem „Rückfall in die Terrorspirale der siebziger Jahre“ gewarnt habe.

Er höre schon das Stammtischgegrummel, sagte Priol: „Die hätten heute wieder gut zu tun in Deutschland.“ Aber wen „von diesen Nasen“ solle man denn heute entführen? Einer wie der Brüderle „der textet die doch so zu, dass die den Kofferraum aufsperren und sagen: Bitte geh!“

Zur Ehrenrettung des Publikums muss man sagen, dass niemand lachte, und dass etliche Pfiffe zu hören waren. Die angemessene Reaktion wäre gewesen, Priol in derselben Sekunde das Mikrofon aus der Hand zu nehmen.

Ein erfreulicher Kommentar von SZ-Autor Hans Holzhaider, allerdings scheint das „niemand lachte“ und „etliche Pfiffe zu hören waren“ mehr seiner Wunschvorstellung zu entsprechen. In Wahrheit grölte das Publikum gerade bei diesen Tiraden von Priols am lautesten und die Dauer-Trillerpfeifen, die im Hintergrund zu hören sind, waren gewiss keine Protest-Pfiffe.

Hier das Kurz-Video mit Priols RAF-Verharmlosung:

Und hier, wer es sich antun möchte, die längere 17-Min-Version:

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68 KOMMENTARE

  1. ein alternder Idiot-davon kenne ich ne Menge… nicht wert, drüber Worte zu verlieren

  2. Ich konnte diesen Wirrkopf nie leiden.
    Nicht etwa weil er ein linker Kabarettist ist – viele von denen finde ich wirklich gut, und ehrlich gesagt kenne ich keine gute, rechte Satire oder Kabarett, aber dieser Priol ist eine dumme Nervensäge.
    Die Sendung heißt ja auch nicht umsonst: „Neues aus der Anstalt.“

  3. Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch – in diesem Fall radikale linke Kräfte, die nicht vor Gewalt und Mord zurückschrecken. Von diesen Typen scheinen sich jede Menge in der Anti-Atomkraft-Bewegung gesammelt zu haben.

    Diese Aussagen von Priol sind ein Fall für den Staatsanwalt. Da sieht man einmal, welche Geistes Kind ein Kabarettist ist, der bundesweit im Staatsfernsehen sein geistiges Gift absondern darf..

  4. Dieser tolle Gag liegt doch voll auf Linie der heutigen „Kabarettisten“.
    Und im Fernsehstudio hätte es brav Applaus von den Klatschäffchen für diesen Sondermüll gegeben.

    Auch wenn ausgerechnet die München-Prawda sich aufregt, ist dies kaum der Rede Wert.

  5. Na ja, bei dem was sich unsere politische Elite zusammenwurschtelt, verwundert es mich nicht wenn jemand dermaßen verbal entgleisen tut.

  6. Ich finde diese Comedy in Anbetracht der Morde ,die die RAF begangen hat, nicht lustig. Verstehen kann ich Priol allerdings schon:
    1. man spricht wieder über ihn
    2. wir haben einen ekelhaften RAF-Kult bei den Linksliberalen- das sah er als Chance, Quoten zu kriegen
    3. heute geht alles nur noch über Quoten

    http://gesundheit-politik-migration-kultur.donaufalter-zeitung.de/index.php?option=com_content&view=article&id=395:ekel-am-raf-kult-&catid=34:politik&Itemid=2

  7. Der Kabarettist Urban Priol war damals 16 Jahre alt, vielleicht zu jung, um die Dimension dieser Verbrechen zu erfassen.

    Ich bin jünger und habe es anscheinend bewusster erfasst und den Holocaust wohl auch!!!

    Aber dümmer hat nichts mit dem Alter zu tun!

    Wissen, Empathie, Glauben und Forschung, wie Familie und Zukunft und Behauptung in der Gegenwart und Achtung der Vergangenheit wird dem Zeitgeist des „Liberalen Individuums“ geopfert, um niemanden Fremden sich selbst aufzudrängen.

    Liebe deinen Nächsten wie dich Selbst!

    Welcher Hohn Angesicht der Realität eines depressiven Bewusstseins!

  8. @#2schmerzverstärker:

    Es gibt sie doch, die nicht linken guten Kabarettisten. Z. B. Andreas Rebers; schon legendär seine „Islamisten-Polka“:

    „http://www.youtube.com/watch?v=zzvZyxrmtto“

    Viel Freude und gute Unterhaltung!

  9. Ist „Jud Süß“ bald wieder ein Kassenschlager und auf BluRay erhältlich?

    Zumindest wenn man der Argumentation der Staatsanwaltschaft auf meine Anzeige wegen Volksverhetzung gegen den Film „Tal der Wölfe – Palästina“ folgt:

    Seite 1

    Seite 2

    Solange du Moslem bist oder Linker darfst du auch gegen Juden hetzen!
    Das gilt dann nämlich als künstlerische Freiheit!

  10. @ #9 apollinaris

    Rebers ist zwar genial, aber auch Links. Er muckiert sich aber gegen alles, was ihm nicht passt, im Gegensatz zu PC-Kabarettisten wie Priol.

  11. Priol fand ich mal gut, aber zwischenzeitlich ist er dermaßen populistisch geworden um Lacher zu erheischen, dass ich gleich abschalte.
    Tja, das liebe Geld! 🙁
    Sein Zeug ist nur noch primitive platte Draufhauerhei. Einfach billig und oft peinlich!

    Und wenn ich dummerweise doch mal in die Sendung zappe und dann gerade noch diese widerliche Schlange Hagen Rether reinkommt mit seinem schleimigen pseudoelitären Gesülze und einem geradewegs ins Gehirn reinkriechen will brauche ich gleich den Kotzkübel.

  12. Ein Kabarettist, der die vermeintliche „Mehrheitsmeinung“ widerspiegelt um Applaus zu erhalten, ist nur ein Trojanisches Pferd… oder besser ein Spiegel der applaudierenden Mehrheit (falls es diese überhaupt gibt)…

    Die klatschende Mehrheit ist nur unterwürfig gegenüber einer schreienden Minderheit!

    Und die die Schweigen sind noch mit sich beschäftigt!

  13. Ab 16 darf ja wohl OT kommentiert werden,

    Interessant ist es auf jeden Fall:

    Kretschmann gehörte zum „Kommunistischen Bund Westdeutschlands“, eine von der DDR bezahlte Truppe von Studenten, die dem Maoismus nahe standen, die mit Pol Pod, Idi Amin und Robert Mugabe sympathisierten. Diese Kaderorganisation hat in allen Altparteien inzwischen an vorderster Front ihre Leute eingebunden.

    ,

    nachzulesen bei:

    http://sosheimat.wordpress.com/2011/03/28/deutschland-wahlt-deutschland-schafft-sich-ab/

    Ich glaube, das sagt alles!

    Mylordbiker43

  14. Ich muß mir mal wieder eine Kabarettsendung ansehen.

    Mir ist schon klar, dass die den Bürgerlichen nicht wohl gesonnen sind und dass da auch Gutmenschentum mit dabei ist. (z. B. Schmickler in den Mitternachtspitzen) Und die Äußerungen von Priol sind natürlich nicht hinnehmbar.

    Aber bisher was ich der Meinung, dass sie i. a. auf hohem Niveau die Lächerlichkeit der bürgerlichen Politik weitgehend korrekt entlarven. So wie die bürgerliche Politik es halt nicht besser verdient. Selbst da wo sie angeblich nicht inkorrekt sein soll.

    Ich war nicht immer einverstanden, aber meistens schon. Wenn man z.B. Wolfgang Clememt damit lächerlich machte, dass er jahrelang davon faselte, dass die Arbeitslosigkeit durch seine Maßnahmen sinken würde und stattdessen permanent stieg, warum soll man das und Anderes nicht lächerlich machen.

  15. Die große Zeit der kommunistischen Knalltüten ist angebrochen.

    Urban Priol’s “Neues aus der Anstalt” müßte treffender heißen: “ Neues aus dem Gulag“!

    Für die, die es noch nicht gelesen haben, hier der Link aus Wikipedia von BW’s neuer Wunderwaffe Winfried Kretschmann.
    Natürlich sind seine kommunistischen Aktivitäten besonders in BW gefragt, weil der Kommunismus schon immer dort für Wohlstand gesorgt hat.

    Die meisten seiner Wähler wissen das noch gar nicht!

    http://de.wikipedia.org/wiki/Winfried_Kretschmann

  16. lasst die kirche mal dorf… das ist ein alter witz der auch nicht besonders witzig ist, daraus aber ein skandal zu machen ist ja fast schon auf dem niveau der günen…. 😉

    Priol: “Die hätten heute wieder gut zu tun in Deutschland.” Aber wen “von diesen Nasen” solle man denn heute entführen? Einer wie der Brüderle “der textet die doch so zu, dass die den Kofferraum aufsperren und sagen: Bitte geh!”

  17. @ #17 ingres

    Kabarett – auch linkes – ist natürlich wichtig. Aber wenn es nur dazu dient, die PC voran zu treiben (vorletzte Sendung von Priol drehte sich nur um Sarrazin-Bashing), dann hat es seine Daseins-Berechtigung verwirkt.

  18. Und hier, wer es sich antun möchte, die längere 17-Min-Version:

    Davon abgesehen! Wir sollten auch mit Rhythmen und Spaß, mit Fröhlichkeit und Zukunft kämpfen! Und wir haben mehr zu bieten, als diese Untergangsbeschwörer!!!

    Für das GUTE! Für die Zukunft! Für die Freiheit!

    Kann doch nicht so schwer sein? Oder sind wir alle nur verbittert???

    Ich nicht!

  19. Was Idioten wie der Priol und der Pelzig unter Kabarett verstehen, ist halt der übliche grün-linksalternative Quark: Da kann man auf „kritisch“ und „couragiert“ machen, ohne viel zu riskieren. An die Themen, die wirklich nach Satire schreien, trauen sich die feinen Herren nicht ran: Da sind sie zu faul und zu feige –
    Folge: Realitätsfinsternis

  20. „Neues aus der Anstalt“ eben, in der Priol als „Oberverrückter“ „Anstaltsdirektor“ fungiert. Wie der Name, so das Programm.

  21. Die Demonstrationsveranstalter sind von der Katastrophe in Japan so betroffen, dass sie einen Komiker engagieren um das Volk zu trösten…

    Hoffentlich wird das nie in Japan gezeigt.
    Bitte entschuldigt, liebe Japaner, das grüne Dagegenvolk gehört nicht zu uns.

  22. In diesem Zusammenhang muss auch erwähnt werden, dass sich das ZDF – auf Kosten von GEZ-Zahlern – einen zweiten links-grünen Spaßvogel namens Welke hält.

    Rechnet man dann noch die viele kostbare Sendezeit hinzu, die sinnlos mit Kochshows vertan wird, bleibt eigentlich nur noch Frau Slomka, für die man noch bereit ist, Gebühren zu zahlen.

  23. Man stelle sich vor „einer von uns“ würde äußern, dass man vielleicht Dachau reaktivieren könne, um Leuten wie Priol „anständige Arbeit“ beizubringen. Da wäre das Gezeter mit Recht groß. Aber hier hat ja nur wieder ein Linker ein „Späßchen“ gemacht… 🙁

  24. Er will die RAF zurück? Tut es für’s erste auch die RAZ (Revolutionäre Aktionszellen)? href=“http://www.welt.de/politik/deutschland/article12993219/Innenminister-Friedrich-erhaelt-Pistolenkugel-per-Post.html“ target=_blank>Die haben sich gerade bei Innenminister Friedrich vorgestellt.

  25. Die letzte Folge von „Neues aus der Anstalt“ war auch bezeichnend schlecht.
    Konnte nicht einmal lachen. Ein platter Witz nach dem Anderen. Die Hirnschmelze mach auch vor Priol nicht halt, wie man gähnend feststellen durfte. Leider interessieren Einschalltquoten bei monströs hohen Zwangsabgaben, die man demnächst selbst blinden und gehörlosen Minderheiten abpresst die vielen kleinen Göbbels beim ZDF nicht mehr.
    Ich bin mir sicher, dass sich das rächt…

  26. Also das Problem der Kabarettisten die ich kenne ist es natürlich, dass sie zwar die bürgerliche Politik oft korrekt entlarven, aber leider auf dem anderen Auge vielleicht blind sind. Aber ich muß mal wieder reinschauen. Seit 2 Jahren hab ich mir glaube ich, nichts mehr angesehen.

    Eigentlich könnte man ja z. B. den Merkelschen Atomkurs dort auf die Schippe nehmen. Irgendwas würde einem schon einfallen. Aber ich könnte mir vorstellen, dass sie das nicht machen, weil sie natürlich auch pro Atomausstieg sind. Und ob sie das politisch Korrekte satirisch veralbern weiß ich jetzt auch nicht. Wenn sie selbst politisch korrekt sind, wohl kaum.

    Aber schaun mer mal.

  27. Priol ohne Schramm kann abtreten!

    Der letzte preußische Kabarettist hat dem System-Fernsehen den Rücken gekehrt und macht nur nur noch live.

    Recht so.

  28. #35 Schlecht_Mensch (28. Mrz 2011 22:52)

    Priol ohne Schramm kann abtreten!

    Vollkommen richtig. Seit Schramm nicht mehr in der Anstalt ist, kann man diese Sendung vergessen.
    Genauso war es mit dem Scheibenwischer. Er war immer der Höhepunkt jeder Sendung.
    Leider hatte er da nur kurze Auftritte. Diese hatten es aber in sich. Eben ein (r)echter Preuße!

  29. #37 DerBoeseWolf (28. Mrz 2011 23:03)

    Egal!!! Du bist Schuld! Und Glaube hilft nicht! Du siehst das zu eng! Du Verleugner der ewigen Schuld!

    Das einzige was dich befreit. ist die Welt zu retten, koste es Deutschland! Auch egal, denn dann bist du befreit! Ohne Deutschland wird alles gut und Frieden ohne Atom und Klima für alle auf der Welt…

    „Kätzmanns Pillen-Amen“! 😉

    Komm, lass uns tanzen! 😆 😉

    http://www.youtube.com/watch?v=QmFsM92Vbyg&feature=channel_video_title

  30. #2 Schmerzverstaerker:

    „und ehrlich gesagt kenne ich keine gute, rechte Satire oder Kabarett“

    Glaubst du, dass jemals ein rechter satiriker im brd-tv auftreten darf?

    Glaubst du, dass der z. bsp. etwas über die kosten der umvolkung sagen darf?

    Eher fliesst der rhein bergauf….

  31. All diesen Idioten, die sich eine steile Frisur zulegen, merkt man an, dass sie tief innen drin spueren, wie wenig sie sich mit ihrem mediocren Vortrag einpraegen.

  32. Der hat schon mehr als einmal zu oft in eine Steckdose reingefasst!

    So jemandem müsste man seine Sendung entziehen und ihm ein Auftrittsverbot erteilen. Aber da würde er eher ein weiteres Sendeformat bekonmen…

  33. Er hat sich im „Ton“?? „Vergriffen“?? Häh?

    Hier hat ein Linksfaschist _inhaltlich_ die Hosen runtergelassen. Da hat sich niemand vergriffen, ganz im Gegenteil, und der Ton ist so ziemlich das geringste Problem hier.

    Sorry, aber die Qualität der Schreiber ist PI eher … hm … mittelprächtig. Von wenigen Ausnahmen abgesehen.

  34. #14 Jochen10

    (…)

    Und wenn ich dummerweise doch mal in die Sendung zappe und dann gerade noch diese widerliche Schlange Hagen Rether reinkommt mit seinem schleimigen pseudoelitären Gesülze und einem geradewegs ins Gehirn reinkriechen will brauche ich gleich den Kotzkübel

    Rether ist nur ein eingebildeter Fatzke, der nicht mal Kabarett macht (das kann er nämlich gar nicht), sondern nur einer, am Klavier klimpert und dabei das Publikum mit selbstgerechten Phrasen belehrt. Und dabei dummes Zeug redet, z.B. islamische „Ehren“morde seien das Gleiche, was man bei Deutschen „Familiendramen“ nenne, oder den Film „Das Leben des Brian“ zu zeigen habe die gleiche Auswirkungen wie Rusdhies „Die Satanischen Verse“ öffentlich zu lesen.

    Siehe:

    http://lizaswelt.net/2008/01/03/kabarette-sich-wer-kann/

    http://www.youtube.com/watch?v=1Fk941m7neE

    (Auch die Kommentare beachten!)

  35. Priol – nix weiter als eine kleine primitive rote Kampfameise.

    Deshalb wohlversorgt mit öffentlich-rechtlich eingetriebenen Zwangsgebühren.

    Wieder mal ein Beweis:

    ZDF – eine Chemiefabrik! (wandelt kontinuierlich Geld in Scheisse um)

    Priols Merkel-Trauma: Qualität BUMMSKNÜPPELPRIMITIV

    Priol – nix weiter als eine kleine primitive rote Kampfameise

  36. #2 Schmerzverstaerker (28. Mrz 2011 21:52)

    … und ehrlich gesagt kenne ich keine gute, rechte Satire oder Kabarett,

    Dann höre mal genau bei Dieter Nuhr zu. „Rechts“ (in welchem Sinne auch immer) ist der sicher nicht, aber vernünftig!

  37. Dieser Beitrag ist einer der wenigen Missgriffe, die PI passieren.
    So wie die SZ das geschildert hat, ging es viel weniger um RAF-Verherrlichung, sondern vielmehr gegen unsere lausigen Politiker, womit er doch vollkommen recht hat.
    Und das er das gesagt hat mit „hätten heute wieder viel zu tun“..daraus sehe ich nur, das er eine Wut auf die peinliche Politbagage hat, keine Verherrlichung.
    Und das das Publikum(Ehrenrettung, pah) so reagiert hat, ist halt wegen der politischen Korrektheit, er dagegen war schön inkorrekt.
    Ich meine bitte, da kritisiert mal einer die politische Kaste, was sie mehr als verdient hat, und wir Bücklinge fallen ihm in den Rücken ?
    Typisch Deutsch.

  38. Priol ist die Fratze des häßlichen Deutschen, es kann einem Angst und Bang werden angesichts solcher menschenverachtender Äußerungen auf deutschen Marktplätzen. Es ist wieder soweit, man ruft zum Morden auf und der Pöbel gröhlt.

  39. Priol in die Anstalt ❗

    ****

    Aber ohne weißen Kittel sondern mit der Jacke an deren Ende die langen Bänder sind ❗

    ****

  40. Priol ist die Fratze des häßlichen Deutschen, es kann einem Angst und Bang werden angesichts solcher menschenverachtender Äußerungen auf deutschen Marktplätzen. Es ist wieder soweit, man ruft zum Morden auf und der Pöbel gröhlt.

    Deine gutmenschlichen, von links andressierten Worthülsen widern mich an.

  41. Naja, „wir“ wünschen uns doch hier auch oft genug für die Volksverräter der Systemparteien, daß der Mob sie an die Laterne hängt oder sie bei Nürnberg 2.0 zu harter Arbeit an frischer Luft verurteilt werden.
    Der Spruch „es müßte mal wieder eine RAF geben, die die Typen ausknipst“ höre ich überall, inzwischen sogar von meinem 82 jährigen Schwiegervater. Und der ist katholisch, Bayer und CSU-Wähler.
    Dem geht das bei dem Spruch nicht darum, daß wirklich die alte RAF wiederkommt, sondern es geht den meisten um eine Bürgermiliz, die die vom Volk abgehobenen Politiker für ihren Verrat am Souverän bestraft.
    Seht das mal so. Das ist Ausdruck einer tiefen Politikverdrossenheit den WIR nutzen sollten.

  42. Irgendwann vor ein paar Jahren hat mal “es müßte mal wieder eine RAF geben“ den Spruch: „Beim Führer hätte es das nicht gegeben!“ abgelöst 😉

  43. Also ich muss zugeben, das ich die Nummer nicht nur nicht schlimm finde, nein sie gefällt mir – irgendwie.
    Alles eine Frage der Sichtweise – ich für meinen Teil sehe darin eher eine Vorführung der Zuschauer. Möchte gar nicht wissen, wer da so alles mit der RAF und dem linken Terror sympathisert, während der fröhlich die Sonnenplakate schwenkt…
    Kabarett muss Satire sein, und Satire gibt selten die Meinung exakt wieder, sondern stellt sie überspitzt dar. Insofern empfinde ich sogar die Überschrift als einen echten Griff ins Klo – fast schon BILD-Stil.
    PI, es gäbe andere Themen, gerade heute wo diese tolle Konferenz zur Übernahme der BRD beginnt. Findet sie eigentlich am Wannsee statt ?

  44. @mark100
    Was pöbelst du mich von der Seite an?
    Wenn einer sich die RAF zurückwünscht und seine Scherze mit dem Kofferraum macht, ist das widerlich. Schleyer wurde per aufgesetzten Genickschuß umgebracht und darüber macht man keine Scherze. Das ist menschenverachten! Und mir ist es scheißegal, ob du das Wort „menschenverachtend“ als links andressiert bezeichnest. Daß die Linken das Wort bis zum Erbrechen mißbraucht haben, interessiert mich nicht. Für mich bleibt menschenverachtend menschenverachtend. Und wenn einer behauptet das Niveau sinke, weil sich PI damit beschäftigt, läßt das noch tiefer in die Gehirne blicken. Ist das kein Artikel mehr wert, wenn sich in München einer auf dem Marktplatz stellt und RAF-Kofferraum-Witze macht? Das ist sie, die häßliche deutsche Fratze.

  45. Mit Witzen dieser Art begibt man sich auf gefäherliches Terrain, das trägt noch mehr zur Abstumpfung bei, die ohnehin schon sehr weit fortgeschritten ist.

  46. #35 Schlecht_Mensch (28. Mrz 2011 22:52) Priol ohne Schramm kann abtreten!

    Der letzte preußische Kabarettist hat dem System-Fernsehen den Rücken gekehrt und macht nur nur noch live.

    Recht so.

    Hä? Hab‘ ich was verpaßt? Weil Georg Schramm zum Bund gegangen ist, dort eine Einzelkämpfer-Ausbildung gemacht hat und jetzt eine behandschuhte Prothese trägt, ist er also „preußisch“?

    Georg Schramm hat in einer Folge „Neues aus der Anstalt“ ein fragwürdiges Plädoyer für die zwielichtige Type Murat Kurnaz gehalten, in der Art, daß USA (CIA) und D die Terroristen seien und Herr Kurnaz grundsätzlich sakrosankt, zumal als Türkischstämmiger. Dies alles bei zwangsläufig unsicherer Faktenlage.

    Verklärung mutmaßlicher Opfer „staatlicher Repression“ sowie Hetze gegen den Staat und seine Organe – so soll wohl nach dem Willen des Mainstream-Publikums politisches Kabarett aussehen, von ganz links oben auf die Welt herabrotzen.

    Da tun sich Schramm und Priol mit seiner Steckdosenfrisur nicht viel. Von Oliver Welke mit seinem süffisanten Leftablishment-Lächeln oder gar Wilfried Schmickler, eher ein Goebbels als ein Kabarettist, mal abgesehen.

    Da lobe ich mir Dieter Nuhr, den Komödianten des gesunden Menschenverstandes und des Absurden im Alltäglichen.

    Mit seinen beißenden Äußerungen über den Islam beweist er wesentlich mehr Mut als die oben genannten GEZ-Kasper.

    Und als letzter „preußischer“ Kabarettist bzw. Humorist fällt mir eigentlich nur der einzigartige Loriot ein.

  47. Das ist Kabarett und sicher nicht ernst gemeint. Andernfalls würden Polizei und Staatsschutz bereits ermitteln, tun sie aber nicht. Wir sollten hier nicht genauso humorlos wie die Moslems werden, bloß weil wir meinem, einem echten oder vermeintlichem Gegenspieler was vorhalten zu können.

  48. Auch wenn Priol sich hier definitiv jenseits des guten Geschmacks begeben hat – als Leserschaft eines Blogs, der „Politically Incorrect“ heißt, sollte man hier m. E. nicht unbedingt in roth-grünen Empörismus verfallen.

    Nichtsdestoweniger ist es natürlich schon ein gewaltiger Unterschied, ob „systemverändernde, gute linke“ oder „reaktionäre, böse rechte“ Gewalt propagiert wird.
    Nur ein Beispiel: Wie hätte die Staatsanwaltschaft wohl reagiert, wenn „Hier kommt Alex“ nicht von den Toten Hosen, sondern z. B. von Rammstein gesungen worden wäre…….?

    http://www.dietotenhosen.de/veroeffentlichungen_songtexte.php?text=alben/horrorschau/alex.php

  49. Wen wundert‘ s.
    Diese „Staatskünstler“ gab es auch in der ehemaligen Tätärä zuhauf. Der kleine Unterschied war aber der, daß die Partisanen oder „Revolutionäre“, schon längst in der Regierung saßen, und jeder auch bis zum kleinen Schusterjungen sich dieser Tatsache bewusst war. Sie waren „nur“ Hofnarren und Verkünder der Staatspropaganda. Wer sich aber traute Kritik zu üben, der Wurde beseitigt. Entweder „kurz und schmerzlos“ in Bauzen oder Hohenschönhausen zwangskaserniert, oder langsam durch die Schergen der Firma Horch & Guck, zermürbt, in den Selbstmord getrieben und diejenigen die diese Folter überlebten „nach drüben“ verkauft.
    Bei uns jedoch versteht sich diese mit einer fetten staatlichen GEZ- Apanage ausgestattete KünstlerKaste immer noch als revolutionär, und betreibt aus eigenem Antrieb Agitprop. Da wundert auch das Gebaren des Genossen Priol nicht, obwohl er sich längst hinter den Wandlitzschen Zäunen des Westens, dem sogenannten Rotweingürtel befindet.
    Was soll’s, wir hatten ja schon einen Aussenminister der nicht nur Sympathisant sogar Mittäter der RAF war. Nicht wahr Herr Priol ??

    Eines haben diese Systemgünstlinge, die schon längst Teil der Nomenklatura sind, mit denen vom ehemaligen „Drüben“ gemeinsam.
    Sie sind hemmungslos dreist und pietätlos.
    Wer erinnert sich denn noch an den Fall „Mescalero“, in dem der Genosse Tritt-ihn mit der Familie des ermordeten Buback in ähnlicher Weise vorging.

    http://www.presseportal.de/pm/6329/213271/gruner_jahr_stern

    http://de.wikipedia.org/wiki/Jürgen_Trittin#Kritik

    Diese Spezies kann man nur als CHARAKTERSCHWEINE bezeichnen.

  50. natürlich darf man in einem freien Land so etwas sagen. Man hat aber auch die Freiheit, es nicht gut zu finden. Man muss nicht darüber lachen. irgendwie frage ich mich aber trotzdem was los wäre, wenn jemand meinen würde, und sei es nur im Scherz, dass die SS heute viel zu tun hätte.

  51. Ein weiter Kollateralschaden des öffentlich-rechtlichen Fernsehens.

    Glaubwürdigkeits-GAU: Der Fall des ARD-Journalisten Ranga Yogeshwar

    Seit dem Reaktorunglück von Fukushima ist ARD-Journalist Ranga Yogeshwar ein viel gefragter Mann. Doch kaum jemand ahnt, dass Yogeshwar wohl zwei Herren dient: der Wahrheit, zu der er als ARD-Journalist verpflichtet ist, und der Kraftwerksbranche, von der er ebenfalls Geld erhielt.
    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/eva-herman/glaubwuerdigkeits-kernschmelze-der-fall-des-ard-journalisten-ranga-yogeshwar.html

    Ich möchte erst gar nicht wissen, was die Damen und Herren der Migrationsindustrie im DDR1+2 Fernsehen für ihre Lügen bekommen.
    Überall fast nur doch Lug und Betrug. Lange kann’s wirklich nicht mehr bis zum großen Knall dauern.

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