Dem geneigten PI-Leser ist die parteinahe Hofberichterstattung der meisten Zeitungen nicht unbekannt. Im Bremer Wahlkampf wurde das von panischer Verlustangst getragene „Zusammenspiel“ von Politik und Medien und die damit einhergehende Lesermanipulation so deutlich und nachvollziehbar, dass für die Zukunft sogar ein wenig Hoffnung aufkeimt.

Das kleinste Bundesland unterteilt sich in zwei Wahlbereiche. Im Wahlbereich Bremerhaven dominiert die konkurrenzlose „Nordsee-Zeitung“ die Printmedienlandschaft (PI berichtete) und im Wahlbereich Bremen der „Weser Kurier“ bzw. die Verlagsgruppe „Bremer Tageszeitungen AG“ mit Alleinstellungsmerkmal.

Der „Weser Kurier“ hat in seinem umfangreichen Onlineportal zur Wahl sowie in den gedruckten Tagesausgaben bereits früh und offen zur Schau gestellt, dass dieser die konservative Wählervereinigung „Bürger in Wut“ vermutlich wegen der vielversprechenden Prognosen im Vorwahlkampf besser nahezu in Gänze ignorieren wird. Im Kommentarbereich zu den Artikel wurde der Protest einiger Leser (z.B. hier und hier) diesbezüglich immer Lauter, jedoch konsequent weiter ignoriert.

Nachdem der Fraktionsstatus der BIW im Wahlbereich Bremen erfolgreich mit verhindert werden konnte, zeigt sich der Weser Kurier völlig erstaunt über das Abschneiden der Wahlalternative und berichtet um Schadensbegrenzung bemüht:

Profiteure der Proteststimmung

Bremen. Vor der Wahl in Bremen noch relativ unbekannt, tauchen sie jetzt schon in überregionalen Zeitungen und in der Tagesschau auf. Die „Bürger in Wut“ gelten als kleine Gewinner der Bürgerschaftswahl. Doch wer ist diese häufig als rechtspopulistisch bezeichnete Wählervereinigung eigentlich?

Noch wird im Postzentrum ausgezählt. Doch schon jetzt zeichnet sich ab, dass die „Bürger in Wut“ (BIW) in Bremerhaven und einigen Stadtteilen Bremens die Fünf-Prozent-Marke deutlich übersteigen werden. Derzeit (Stand: 25. Mai, 11 Uhr) hat die Wählervereinigung in Bremerhaven 7,1 Prozent der Stimmen und wäre damit viertstärkste Partei in der Hafenstadt. Ähnlich sieht es in Bremen Nord aus: In Blumenthal bekommen die BIW derzeit 7,6 Prozent und in Vegesack 6,4 Prozent – damit wäre ihnen auch hier der vierte Platz sicher, vor den Linken und der FDP. Die BIW sind somit auch in dieser Legislaturperiode wieder im Bremer Parlament mit einem Abgeordneten vertreten. Ihr Mann: Jan Timke. Er hatte bereits in den vergangenen Jahren ein Abgeordnetenmandat in der Bürgerschaft. Auf einmal bekommt die kleine Wählervereinigung mit 100 Mitgliedern im Land Bremen bundesweit große Aufmerksamkeit.

Viele Medien bezeichnen die BIW als rechtspopulistisch. Das hört Jan Timke nicht gerne. „Für den Begriff gibt es keine einheitliche Definition“, sagt er. „Wir sind nicht populistisch, wir bringen sachliche Fakten und stellen keine unerfüllbaren Forderungen.“ Timke möchte lieber als bürgerlich-konservativ bezeichnet werden. Einverstanden sei er auch noch mit dem kleinen Zusatz rechts-bürgerlich-konservativ. Sind die BIW also eine rechtsextreme Partei? In einem Atemzug mit NPD oder auch DVU will Timke nicht genannt werden. „Hier gibt es keinerlei Zusammenarbeit“, betont er. Würde man sich zusammentun, würde man zwar den Fraktionsstatus erreichen, aber es gehe schließlich nicht ums Geld, sondern um Inhalte.

Wählen ohne Gewissensbisse

Timke präsentiere keine Anti-System-Vereinigung, wie die NPD, die außerhalb des Verfassungsrahmens agiere, sagt der Politikwissenschaftler Lothar Probst von der Universität Bremen. „Timke hat sicherlich viel rechtes Protestpotenzial aufsaugen können. Er arbeitet auch durchaus mit rechtslastigen Parolen. Aber ein Rechtsextremist ist er nicht, er bietet insgesamt eine seriösere Alternative zur NPD.“

Sebastian Ellinghaus, stellvertretender Leiter der Bremer Landeszentrale für politische Bildung, sieht mehrere Gründe für den Stimmenzuwachs der BIW. Zum einen gebe es viele Menschen, die zwar am rechten Rand stünden, aber keine Verfassungsfeinde seien. „Für die NPD zu stimmen käme für diese Leute nicht Frage. Die „Bürger in Wut“ zu wählen ist das Äußerste, was sie mit ihrem Gewissen vereinbaren können.“ Zum anderen hätten sich die etablierten Oppositionsparteien durch personelle Querelen selbst im Weg gestanden.

„Hinzu kommt, dass Jan Timke durch seine Arbeit als Bürgerschaftsabgeordneter bereits eine gewisse Bekanntheit erlangt hat“, so Ellinghaus weiter: „Und er unterscheidet sich von den Vertretern der rechtsextremen Parteien dadurch, dass er an konstruktiver politischer Teilhabe durchaus interessiert ist.“ (…)

Trotz der absoluten Meinungsmacht der vorgenannten Zeitungen ist es den Wutbürgern gelungen, im Wahlbereich Bremerhaven die FDP sowie Linkspartei hinter sich zu lassen und in der kleinen Seestadt mit 7,4 Prozent zur viertstärksten politischen Kraft aufzusteigen.

MdBB Jan Timke hat es in Bremerhaven mit 3409 Kandidatenstimmen geschafft, die meisten Kommunalpolitiker rechts zu überholen und ist auf Platz 3 der beliebtesten „Volksvertreter“ vorgerückt.

Beim Erstantritt im Wahlbereich Bremen erreichte die konservative Wählervereinigung ein Ergebnis von 3,1 Prozent und somit ein Landesergebnis von 3,7 Prozent. Bei den Beiratswahlen in Bremen errangen die Wutbürger in 7 von 10 angetretenen Beiratsbereichen jeweils ein Mandat.

Das Beispiel im Bundesland Bremen zeigt deutlich, dass durch Präsenz in Internetblogs und überregionalen Medien die linke Meinungsdiktatur vor Ort in Teilen gebrochen werden kann, leider nur in einem sehr langwierigen Prozess…

» Sueddeutsche: Der Erfolg des Geert Wilders von Bremen

(Herzlichen Dank den vielen Spürnasen)

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27 KOMMENTARE

  1. Heute steht im selbigen folgende Analyse:

    „83 Sitze sind im Parlament zu vergeben. 35 Abgeordnete können nun von sich sagen, dass sie ihr Mandat unmittelbar der Zustimmung durch den Wähler zu verdanken haben, nämlich ihrer Personenstimme. Das sind gut 42 Prozent der neuen Abgeordneten. Naive Demokraten könnten nun auf den Gedanken kommen: Hinter diesen 42 Prozent müssten auch 42 Prozent der Wähler stehen. Doch das ist nicht der Fall. Die 35 Kandidaten haben – alle zusammengezählt – 70.337 Stimmen, also 14.238 Wähler im Lande hinter sich. Das sind 5,38 Prozent. Diese 5,38 Prozent der Wähler hatten also so viel Macht, dass sie über 42 Prozent der Sitze im Parlament entscheiden konnten.“

    Das muss man 2 x lesen, damit man es versteht. Das ist der Hammer!

    http://www.weser-kurier.de/Artikel/Bremen/Politik/Wahl/385387/218.134-Wahlberechtigte-bleiben-zu-Hause.html

  2. OT
    Frage in die Runde:
    Der Eine oder Andere kennt ja das Goebbels-Zitat aus „Der Angriff“, in dem er die NSDAP als eindeutig „Links“ definiert. Leider finde ich im Web diese Aussage immer nur als Zitat. Nirgends finde ich den Originaltext in seiner gesamten Länge in neutralem Kontext. Hat da vielleicht jemand nen Link? Ich wäre sehr zum Dank verpflichtet.
    Gruß,
    Riker

  3. Mit kleinen Schritten fängt alles an.Es gibt Leute die brauchen etwas länger,um zu begreifen,dass sich ihr Bundesland im freien Fall befindet.

  4. „…dass für die Zukunft sogar ein wenig Hoffnung aufkeimt.“

    Es gibt nix mehr zu hoffen: Die Kartoffeln sind einfach zu blöd die Realität zu erkennen! Ihr Kinder sitzen allein in der Schule in 80%igen Ausländerklassen und die Kartoffel-Eltern haben nix besseres zu tun, als gegen Atomkraft zu demonstrieren!

    Leute spart euch das wählen und kümmert euch selbst um eure Angelegenheiten!

  5. 6 William T. Riker (28. Mai 2011 10:41)
    OT
    Frage in die Runde:
    Der Eine oder Andere kennt ja das Goebbels-Zitat aus “Der Angriff”, in dem er die NSDAP als eindeutig “Links” definiert. Leider finde ich im Web diese Aussage immer nur als Zitat. Nirgends finde ich den Originaltext in seiner gesamten Länge in neutralem Kontext. Hat da vielleicht jemand nen Link? Ich wäre sehr zum Dank verpflichtet.
    =================================
    Im linken Teil auf PDF klicken.
    http://www.archive.org/details/DerAngriff-DasKleineAbcDesNationalsozialisten

  6. MdBB Jan Timke hat es in Bremerhaven mit 3409 Kandidatenstimmen geschafft, die meisten Kommunalpolitiker rechts zu überholen und ist auf Platz 3 der beliebtesten “Volksvertreter” vorgerückt.

    Na, den Volksvertreter fast mit den Volkszertretern gleichzustellen – gewagt, PI, gewagt!

    #6 William T. Riker (28. Mai 2011 10:41)

    Warum muß es eigentlich immer der bequeme Weg über einen Link sein? Zumal Du Dir damit selbst attestierst, nicht gründlich recherchiert zu haben.

    Als ich noch in Absurdistan weilte, bin ich in Bibiothelen gegangen, wenn ich etwas gesucht habe. Übrigens gibt es neben den (jedenfalls zu meiner Zeit) guten Stadtbibliotheken auch gut sortierte in den Unis.

    Zum Bleistift Josef Schüßlburner:

    „Roter, brauner und grüner Sozialismus: Bewältigung ideologischer Übergänge von SPD bis NSDAP und darüber hinaus“

    „Konsensdemokratie. Die Kosten der politischen Mitte“

  7. Was nicht sein darf wird nicht geschrieben, siehe hier:

    Habe eben auf Meta-Tagesschau den Kommentatoren geschrieben.
    Nachdem ein Kommentar von mir zum Mitgliederschwund in der Spd, folgendes schrieb:
    „Aber nicht doch, Sarrazin ist schuld“ nicht veröffentlicht wurde.

    Ich Schrieb:

    „Liebe Moderatoren“

    „Wie sie, von meinen Gebühren mitfinanziert, über meine Kommentare entscheiden ist schon ein starkes Stück!
    Wenn sie mir bitte erklären könnten warum sie meinen Kommentar: „Nicht doch, Sarrazin ist schuld!“ nicht veröffentlicht haben.
    Ich möchte mich in Vollbesitz meiner geistigen Kräfte bei Ihnen unbeliebt machen.
    Weil sie Unverschämte Menschen sind die uns Gebührenzahlern über den Mund fahren.
    Da ich weiß das sie auch diesen Kommentar nicht veröffentlichen. werde ich ihn in den entsprechenden Blogs und Foren veröffentlichen damit diese Unverschämtheit nicht verborgen bleibt.

    Ps. wenn sie einen Rechtschreibfehler entdecken, schenke ich ihnen den Selben!!!

    Mit durchaus überhaupt nicht freundlichen Grüßen:
    Gebührenzahler Neumann“

  8. #11 Patriot100 (28. Mai 2011 11:45)

    Vielen Dank! Aber, hm, der Begriff „links“ fällt in diesem Büchlein nicht. Er läßt sich eben viel über den Sozialismus aus und lobt diesen in den höchsten Tönen. Das kenne ich schon aus seinen „Aufsätze aus der Kampfzeit“. Aber die dokumentieren nur die Jahre 1928-1930. Das von mir gemeinte Zitat stammt aber, soweit ich weiß, aus dem Jahre 1931. Und den Originaltext finde ich einfach nicht.

    #12 Ausgewanderter (28. Mai 2011 12:03)

    Was soll die Unterstellung, ich hätte selbst nicht gründlich recherchiert? Und einen Link brauche ich um gewissen Internetbekanntschaften die Augen zu öffnen. Alles klar?

  9. Das Beispiel im Bundesland Bremen zeigt deutlich, dass durch Präsenz in Internetblogs und überregionalen Medien die linke Meinungsdiktatur vor Ort in Teilen gebrochen werden kann, …

    Diese Teile sind viel zu klein um tatsächlich Hoffnung aufblühen zu lassen.

    … leider nur in einem sehr langwierigen Prozess…

    Man könnte sich ja optimistisch und zukunftsorientiert in Geduld üben. Aber viele Schäden der derzeitigen Regierung werden irreparabel sein. Die Zeit arbeitet gegen Deutschland!

  10. „Einverstanden sei er auch noch mit dem kleinen Zusatz rechts-bürgerlich-konservativ. Sind die BIW also eine rechtsextreme Partei?“

    Ich habe mich in letzter Zeit trotz des indiskutablen Fehlverhaltens mancher Journalüftchen immer um Sachlichkeit bemüht, darum, vernünftige Argumente vorzubringen.
    Aber angesichts obiger Formulierung platzt mir jetzt einfach mal der Kragen. Den Verantwortlichen für den Artikel im Weser-Kurier sei hiermit gesagt: ihr seid ein Haufen geistloser ARSCHLÖCHER.
    Seit wann bitte ist „rechts-bürgerlich-konservativ“, so wie ihr es mittels einer Suggestivfrage auf dümmlichstem Niveau zu unterstellen versucht, „rechtsextrem“?
    Geht´s eigentlich noch?
    Wenn man keine Ahnung hat, sollte man sich entweder vorher besser informieren oder einfach mal die Propagandafresse halten.
    Aber aus EIGENER Studienerfahrung weiß ich ja, wie viele Journalisten intellektuell beschaffen sind. Da gibt es nämlich eine stattliche Zahl von, höflich formuliert, Halbnasen, die eigentlich N-U-L-L Ahnung haben, worüber sie sich auslassen.
    Was in diesem Land teilweise abläuft, ist dermassen grotesk und surreal, daß man sich in einem Bild von Dali wähnt.
    Ich hoffe, die Auflage des Weser-Kuriers wird in´s Bodenlose fallen; möge die Leserschaft solche armseligen, geistig unterbelichteten Manipulationsversuche gebührend abstrafen.

  11. Die Medien sind linksgestrickt, wie auch das Kabarett. Überall aber nicht. Die meisten von Euch werden sich sicher an die Musikvideos von Latma TV aus Israel erinnern nach dem Stop der „Gaza-Hilfslotte“ und zum iranischen Atomwaffenprogramm und der Untätigkeit des Westens. Die israelische Kultserie Latma TV gibt startend mit der neuesten Folge auch mit deutschen Untertiteln – Thema der neuen Folge: „Journalisten und die Wahrheit“:

    http://www.haolam.de/index.php?site=artikeldetail&id=5445

  12. #17 Mythenputze (28. Mai 2011 12:59)

    „Was in diesem Land teilweise abläuft, ist dermassen grotesk und surreal, daß man sich in einem Bild von Dali wähnt.“

    Guter Spruch 😉

  13. Tja ich erinnere mal an das Kerner Ar…loch und den Rauswurf von Eva Herman und was hat Sie unter anderem gesagt „Presse ist gleichgeschaltet“ und genau das sind die MSM ´s

  14. #18 Lay-la (28. Mai 2011 13:29)

    „Die Entstehung einer neuen Gesellschaft. Orwell hätte nicht schöner schreiben können…“

    ——————————–

    Die €uropäischen Epigonen des arabischen Jasmin- Jihads.
    Lärm machen, randalieren, fordern – Brüssel zahlt die Zeche.
    Griechenland hat die Generalprobe schon bestanden. Who‘ s next ? :mrgreen:

  15. Um es kurz zu machen: Der verWESER-KURIER bekommt nicht einmal seine pünktliche Zustellung dauerhaft geregelt!
    Ein absolutes MUSS für alle Printmedien – die ohnehin schon enormen Leidensdruck erfahren müssen, weil immer mehr politisch unkorrekte Medien online verfügbar sind (so eine Sauerei 🙂

    Inhaltlich ist die WESER-KURIER-Journaille eben das Spiegelbild der etablierten schuldenverwaltenden Regierung, die sich dort „Bürgerschaft“ schimpft.

    JEDEN TAG!!! kann man im verWESER-KURIER die anmaßend-grinsende Fratze des Bürgerschaftspräsidenten Weber bestaunen – der dort mindestens so oft vertreten ist, wie Kim Jong-il in Nordkorea im sozialistischen Einheitsblatt!

    Bremen ist einfach eine Zumutung: Eine Stadt wie Bremen, mit diesem exponierten Schuldenstand, wäre mit einer schlanken Stadtverwaltung – wie in Castrop-Rauxel z.B. – viel besser und vor allem effizienter bedient!

    Bremen ist in jeder Hinsicht eine Spielwiese für drittklassige Politiker, Journalisten und Beamte (siehe Mäurer!!!), die dort ihr Unwesen treiben dürfen! Börnsen, dieser blasseste Bürgermeister aller Zeiten, passt in diese Szene, wie die Faust aufs Auge!

  16. Würde man sich zusammentun, würde man zwar den Fraktionsstatus erreichen, aber es gehe schließlich nicht ums Geld, sondern um Inhalte.

    Na, wem fällt hier ein Gegensatz zum Rest der Parteienlandschaft auf?

    Die sogenannten „Volksparteien“ stiegen doch bisher alle schonmal miteinander ins Bett, um an die Macht bzw. an das Steuergeld in der Wahlkampfrückerstattung zu gelangen.

    Wertbewusstsein? Fehlanzeige.

    Prinzipientreue? Ich bitte Euch… 😆

    Verlässlichkeit? 😆 😆 😆

    Alles Lachnummern, das alles ist den deutschen Parteien wohl bereits zu „Deutsch“.

  17. #10 Patriot100 (28. Mai 2011 11:45)

    6 William T. Riker (28. Mai 2011 10:41)
    OT
    Frage in die Runde:
    Der Eine oder Andere kennt ja das Goebbels-Zitat aus “Der Angriff”, in dem er die NSDAP als eindeutig “Links” definiert. Leider finde ich im Web diese Aussage immer nur als Zitat. Nirgends finde ich den Originaltext in seiner gesamten Länge in neutralem Kontext. Hat da vielleicht jemand nen Link? Ich wäre sehr zum Dank verpflichtet.
    =================================
    Im linken Teil auf PDF klicken.
    http://www.archive.org/details/DerAngriff-DasKleineAbcDesNationalsozialisten

    Hi Patriot , ja danke .
    …ist ja da die reinste Giftküche. 😀
    Hab mal schnell alles überflogen, kann aber
    das Zitat nicht finden. …muss wohl eine andere Ausgabe ein. Hab dann die von 1931 gesucht , jedoch lese ich dass „der Angriff!
    im Februar 1931 verboten wurde.
    Wer´s Zitat findet, bitte laut und deutlich „hier“ rufen.

  18. Goebbels-Zitat aus “Der Angriff”, in dem er die NSDAP als eindeutig “Links” definiert

    ——————————

    Uh, da steht schon wirres Zeug drin, aber auch eben die glasklare Aussage, dass die NSDAP „Antikapitalisten“ sind. Sie hatten auch vor, später ein Parlament zuzulassen.
    Mit anderen linken Parteien wie KPD und SPD, sowie mit rechten und bürgerlichen Parteien befand sie sich in Konkurrenz.

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