Wer heute, fünf Jahrzehnte nach dem Eintreffen der ersten türkischen Gastarbeiter, das Internet nach der Geschichte dieser eigentlich nicht geplanten Einwanderung absucht, wird auf 99 Prozent aller Seiten gleich in den ersten Sätzen belogen, denn es heißt da stereotyp, wir hätten Arbeiter gebraucht und die Türkei sei so nett gewesen, welche zu schicken. Und derartige Jubelarien tönen dieses Jahr angesichts des Jubiläums durch ganz Deutschland. Danke, aber es stimmt alles nicht.

In Wahrheit hat die Türkei uns bedrängt, Menschen schicken zu dürfen. Das folgende lange Zitat muß sein, es ist äußerst wichtig:

Die Initiative für das deutsch-türkische Anwerbeabkommen ging, was wenig bekannt ist, von der Türkei aus. Die Türkei hatte ein erhebliches Interesse daran, einen Teil der rasch anwachsenden Bevölkerung befristet als Gastarbeiter ins Ausland zu schicken. Neben der Entlastung des eigenen Arbeitsmarktes versprach sie sich zu Recht dringend benötigte Deviseneinnahmen sowie einen Modernisierungsschub durch zurückkehrende Gastarbeiter, die sich entsprechende Qualifikationen angeeignet haben würden. Rund 77 Prozent der Erwerbstätigen waren damals in der Landwirtschaft tätig, nur etwa zehn Prozent in der Industrie. „Sowohl Anfang der sechziger Jahre als auch zu Beginn der siebziger Jahre war die Türkei darauf angewiesen, Arbeitskräfte ins Ausland zu schicken, da sie nur auf diese Weise die Arbeitslosigkeit im Lande reduzieren und mit Hilfe der regelmäßigen Gastarbeiterüberweisungen ihr hohes Außenhandelsdefizit ausgleichen konnte.“

Man wolle als NATO-Mitglied insbesondere gegenüber Griechenland – mit dem ein Anwerbeabkommen im März 1960 geschlossen worden war – nicht diskriminiert werden, ließ der Vertreter der türkischen Botschaft in Bonn im Dezember 1960 wissen. Die deutsche Bundesregierung hatte zunächst keine Notwendigkeit gesehen, auch noch mit der Türkei oder anderen außereuropäischen Ländern ein Abkommen zu schließen, man wollte sich auf Arbeitskräfte aus Europa beschränken. Aus außenpolitischen Rücksichten – die Türkei sicherte die Südost-Flanke der NATO – entschied man sich allerdings anders. Noch vor Abschluss des Anwerbeabkommens wurde eine deutsche Verbindungsstelle der Bundesanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung im Juli 1961 im Gebäude des türkischen Arbeitsamtes in Istanbul bezogen.

Der Ansturm sei sofort erheblich gewesen, berichtet die deutsche Botschaft, das Generalkonsulat werde „von türkischen Arbeits- und Auskunftssuchenden geradezu überschwemmt und belagert.“ War die offizielle Anwerbung schon begonnen worden, so waren hingegen die internen Abstimmungen innerhalb der Bundesregierung keineswegs abgeschlossen. Das Bundesinnenministerium legte – in weiser Voraussicht – Wert darauf, in der Anwerbevereinbarung die Aufenthaltsgenehmigungen jeweils auf maximal zwei Jahre zu beschränken. Es solle „deutlich gemacht werden, dass eine Dauerbeschäftigung türkischer Arbeitnehmer im Bundesgebiet und eine Einwanderung, auf die auch von der Türkei kein Wert gelegt wird, nicht vorgesehen sind.“

Weiter verlangte das Innenministerium, alle Verweise auf einen möglichen Familiennachzug (wie er u. a. in der Anwerbevereinbarung mit Griechenland ausdrücklich enthalten war, zu streichen. Beiden Forderungen wurde – zunächst – entsprochen. So hieß es in der Fassung des Jahres 1961: „Die Aufenthaltserlaubnis wird über eine Gesamtaufenthaltsdauer von 2 Jahren hinaus nicht erteilt.“ Zudem fehlte im Übereinkommen mit der Türkei jeglicher Hinweis auf möglichen Familiennachzug.

Dass die Anwerbevereinbarung mit der Bundesrepublik Deutschland auf Initiative und Druck der türkischen Regierung zustande kam, bleibt in der Literatur meist unerwähnt. Als Grund für die Arbeitsmigration wird in der gängigen Lesart auf den Arbeitskräftebedarf der westdeutschen Wirtschaft verwiesen.

Das Interesse in der Türkei an einer Zuwanderung war seit Beginn der 1960er Jahre groß und blieb es über die Jahrzehnte. Aufgrund des starken Bevölkerungswachstums überstieg das Arbeitskräfteangebot den Bedarf der einheimischen Wirtschaft erheblich. Die Förderung des „Exports” von Arbeitskräften wurde von der türkischen Politik seit den 1960er Jahren als „eine wesentliche beschäftigungspolitische Maßnahme eingesetzt.“ Das „Ventil” Arbeitsmigration war für die Türkei von existenzieller Bedeutung. „Der Druck auf den Arbeitsmarkt konnte in der Vergangenheit, besonders bis zum Anwerbestopp von 1973, durch die hohe Auswanderung gemildert werden.“

So ließen sich von 1961 bis 1973 viermal so viele Bewerber bei der „Deutschen Verbindungsstelle” der Bundesanstalt für Arbeit registrieren, wie tatsächlich vermittelt wurden. Der Präsident der Bundesanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung, Anton Sabel, berichtete 1966: „In der Türkei ist das Angebot gewaltig. Und bei jedem Besuch dort wird versucht, uns plausibel zu machen, wir sollten in der Türkei noch mehr Arbeitskräfte anwerben. Ich muss immer wieder deutlich machen, dass unsere Anwerbungen sich nach dem Bedarf richten. Das heißt, wir werben nur an, wo eben Kräfte angeboten sind. Aber es sind gewaltige Zahlen, die uns genannt werden. 400.000 Türken warten darauf, bei uns Beschäftigung zu finden.“

Bis 1971 war die Zahl jener, die bei den türkischen Behörden für eine Arbeitsaufnahme im Ausland (insbesondere in Deutschland) gemeldet waren, auf über 1,2 Millionen angestiegen. „Das Gros der Bewerber sind Hilfsarbeiter, jedoch können auch beruflich qualifizierte bzw. teilqualifizierte Bewerber in größerem Umfange gewonnen werden … Die Wartezeit bis zur Berücksichtigung einer Bewerbung um eine Arbeitsplatzvermittlung im Ausland beträgt derzeit für Hilfsarbeiter bereits sechs bis sieben Jahre. Bei den starken Geburtsjahrgängen in der Türkei, die in den nächsten Jahren neu in das Erwerbsleben eintreten, ist – selbst bei einer intensiveren Zunahme des Arbeitsplatzangebots in der Türkei – mit einem grundlegenden Wandel auf dem dortigen Arbeitsmarkt nicht zu rechnen. Insofern werden türkische Arbeitskräfte in größerer Zahl – auch langfristig gesehen – an einer Beschäftigung im Ausland interessiert sein”, hieß es im „Erfahrungsbericht 1971” der Bundesanstalt für Arbeit.

Der Andrang blieb auch nach dem Anwerbestopp sehr groß. So berichtet „Die Zeit” im April 1976: „Als das deutsche Anwerbebüro vor einigen Monaten vorübergehend geschlossen wurde, standen noch eine Million Türken auf der Liste, Fachkräfte unter 45, Hilfsarbeiter unter 35 Jahren. Ohne dieses Alterslimit … wären es drei Millionen, die sofort in die Bundesrepublik aufbrechen wollten.“ Der Überschuss an Arbeitskräften in der Türkei belief sich 1972 auf 1,6 Millionen, 1977 lag er bei 2,2 Millionen.

Türkische Arbeitnehmer im Ausland 1977 (ohne Familienangehörige), Gesamtzahl 710.209

Davon BRD 515.830
Frankreich 42.000
Niederlande 41.434
Österreich 28.552
Belgien 16.030
Schweiz 16.000
Libyen 12.500
Australien 12.000
Saudi-Arabien 6.000
Dänemark 5.719
Schweden 5.600
Iran 4.000
England 2.500
Norwegen 1.694
Kuwait 350

(Quelle: Stefan Luft, Abschied von Multikulti, 2006, S. 101 ff.)

Da in der Türkei eine hohe Arbeitslosigkeit und ein starkes Bevölkerungswachstum herrschte, war die Rückkehrneigung gering. Von 1965 an stieg die Bevölkerung der Türkei um 890.000 Personen pro Jahr. Wohin damit, wenn nicht ins Ausland?

Während also das türkische Mutterland bis auf den heutigen Tag von seinen Auswanderern profitiert, hätte Deutschland diese nie gebraucht oder nur einen verschwindend geringen Teil davon. Deutschland hat der Türkei geholfen und nicht umgekehrt! Unter dem Strich haben wir seit dem Abkommen 50 Jahre lang mit den türkischen Gastarbeitern und Einwanderern nichts gewonnen, sondern draufgezahlt. (Teil 2 folgt demnächst. Vergleichen Sie auch den vorangegangenen Beitrag „Gastarbeiter-Märchen: Italiener“!)

image_pdfimage_print

 

84 KOMMENTARE

  1. Wiederaufbau durch Ausländer – Türken und türkische Gastarbeiter in Deutschland

    Kurzfassung

    Immer öfter liest man, dass Gastarbeiter bzw. Ausländer am Wiederaufbau Deutschlands nach dem 2. Weltkrieg oder am Wirtschaftswunder der Bundesrepublik beteiligt gewesen seien. Durch derartige Behauptungen soll zum einen eine Verantwortung der Deutschen für die freiwillig nach Deutschland gekommenen Immigranten begründet werden, zum anderen aber auch ein Anspruch auf Leistungen des deutschen Staates und der deutschen Sozialsysteme hergeleitet werden. Darüber hinaus sollen derartige Behauptungen dazu dienen, die Forderungen nach der Verpflichtung von Immigranten zur aktiven Mitwirkung beim Gelingen der Integration abzuwehren. Integration kann aber nur gelingen, wenn die Fakten bekannt und auch deutlich geworden ist, wer welchen Nutzen gezogen und welche Verantwortung trägt im Prozess der Immigration nach Deutschland…

    1955 – Das Wirtschaftswunder und die deutsche Industrie läuft auf vollen Touren.

    1955 – 0,4% der Arbeitskräfte in Deutschland sind Ausländer.

    http://www.formelheinz.de/index.php/20090908274/Kultur/Wiederaufbau-in-Deutschland-Beitrag-der-Gastarbeiter.html

  2. Nicht zu vergessen: Die Deutschen lebten fast 20 Jahre in Trümmern und dann kamen die qualifizierten Facharbeiter aus der Türkei und haben unser Land ganz alleine in wenigen Wochen aufgebaut.

    Das eigentliche Wirtschaftswunder ist, dass wir diesen Zuwachs an „Arbeitskräften“ solange ausgehalten haben

  3. Bei Wiki (erstaunlich, erstaunlich!) ist noch dieses interessante Detail zu erfahren:

    „Zunächst reagierte die Bundesregierung zurückhaltend auf das Angebot. Arbeitsminister Theodor Blank lehnte das Angebot zunächst ab. Da er die kulturell-religiöse Distanz und mögliche aus dieser resultierende Konflikte als zu groß einschätzte, des Weiteren bestünde zunächst auch kein Bedarf an türkischen Arbeitskräften da das Potenzial an deutschen Arbeitslosen aus strukturschwachen Regionen noch nicht hinreichend ausgeschöpft sei. Aufgrund des außenpolitischen Drucks der USA, welche nach der geostrategisch motivierten Aufnahme der Türkei in die Nato dieses Land ökonomisch stabilisieren wollte, übernahm das bundesdeutsche Außenministerium, im Gegensatz zum ursprünglich zuständigen Arbeitsministerium die Verhandlungsführung mit der türkischen Republik. Bei Abschluss des Abkommens standen die außenpolitischen Ziele der Nato, sowie die innenpolitischen und wirtschaftlichen Ziele der Türkei im Vordergrund.“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Anwerbeabkommen_zwischen_der_Bundesrepublik_Deutschland_und_der_T%C3%BCrkei

  4. Sehr informativer Text !
    Habe hier schon als kleines Kind beigebracht bekommen, dass die Türken nach dem Krieg geholt wurden, um Arbeiten zu verrichten, für die sich die ach so hochnäsigen Deutschen zu fein waren (z.B. Müllabfuhr).
    Wenn ich ehrlich bin hab ich mich aber auch schon damals gewundert, warum ich nie einen Türken bei der Müllabfuhr gesehen habe!
    Ärgerlich ist es nur, dass so viele Deutsche an diesen Irrtum, der allgemein verbreitet ist, glauben.
    So einen Text wie diesen hier sollten alle Deutschen mal gelesen haben!

  5. Statt sich gewisser Gastarbeiter zu bedienen, hätte die Hausfrauen mobilisieren sollen. Mit Ausbildung, mit Kindereinrichtungen, mit entsprechenden Arbeitszeiten.

    (Allerdings war es nicht das Gros der Frauen, die als Hausfrau für den Haushalt und die Kinder arbeitete.
    Viele Kriegerwitwen mußten für ihre Kinder außer Haus arbeiten.)

    Dann hätte man die sog. Gäste nicht gebraucht, zumindest nicht so viele, und man hätte auch Fachkräfte gehabt.

    Der Massenanfall von orientalischen Entreicherern und aus anderen Ecken der Welt kam zustande, weil die Sozis vor und unter Schmidt zwar dann einen Anwerbestop verhängten, aber den Familiennachzug erlaubten.

    Daran sieht man, daß es keinesfalls
    Reiner Zufall,
    sondern noch alles viel perfider geplant war.

    PS. Es wird so kommen, dass die uns eines Tages als Zwangsarbeiter mit horrenden Entschädigungsforderungen auf die Füsse fallen.

  6. Das Interesse in der Türkei an einer Zuwanderung war seit Beginn der 1960er Jahre groß und blieb es über die Jahrzehnte. Aufgrund des starken Bevölkerungswachstums überstieg das Arbeitskräfteangebot den Bedarf der einheimischen Wirtschaft erheblich.

    Stimmt!

    1961 – Das von der Türkei gewünschte Anwerbeabkommen wird unterzeichnet. Es wird vertraglich festgeschrieben, dass jeder türkische Arbeitnehmer maximal 2 Jahre in Deutschland arbeiten kann und dann zurückkehren muss (Rotation). Es wird vereinbart, nur Menschen aus dem europäischen Teil der Türkei aufzunehmen, ferner wird – in Abweichung zu den Anwerbeabkommen mit europäischen Ländern der Familiennachzug bzw. die Familienzusammenführung in Deutschland vertraglich ausgeschlossen.

    1967 – Die Nettoanwerbung von ausländischen Arbeitskräften sinkt auf 0. Es werden nur noch „rotierende“ Gastarbeiter ersetzt. Führende Vertreter der deutschen Wirtschaft proklamieren: es gibt keinen wirtschaftichen Nutzen durch Gastarbeiter.

    In „50 Jahre Bundesrepublik – 50 Jahre Einwanderung“ schreibt Mathilde Jamin 1999, S. 146: „Johannes Dieter Steinert stellte aufgrund der Akten im Bundesarchiv und im Archiv des Auswärtigen Amtes für den Zeitraum bis 1961 fest, dass die Initiative zu diesen Entsendeabkommen von den „Entsendeländern“ ausging. Hissahi Yano (1998) kam für den Forschungszeitraum bis 1964 zu demselben Ergebnis.“ und weiter „Noch stärker war aber offenbar der Druck in den „Entsendeländern“ durch „Export“ von Arbeitskräften ihren Arbeitsmarkt zu entlasten. (…) Die zuständigen deutschen Behörden standen den türkischen Wünschen zurückhaltend gegenüber; (…) Noch im September 1960 urteilte Anton Sabel, der Präsident der Bundesanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung, aus arbeitsmarktpolitischen Gründen sei die Bundesrepublik nicht auf ein Abkommen mit der Türkei angewiesen, möglicherweise wohl aber aus politischen Rücksichten auf die Türkei als NATO-Land“.

    1973 – Nach 12 Jahren verhängt der deutsche Bundestag den „totalen Anwerbestopp“. Zu diesem Zeitpunkt sind zwischen 2,4 und 3 Millionen Gastarbeiter in Deutschland.

    http://www.formelheinz.de/index.php/20090908274/Kultur/Wiederaufbau-in-Deutschland-Beitrag-der-Gastarbeiter.html

    #7 Ferdinand II. (04. Sep 2011 14:55)

    So einen Text wie diesen hier sollten alle Deutschen mal gelesen haben!

    Ausdrucken und verteilen, sowie diese Seiten verlinken. 😉

  7. DANKE #5 Biloxi!

    Wieder ein Beweis dáfür, wie sehr wir von den Siegern regiert wurden und auch noch werden.

    Kein
    Reiner Zufall,
    denn der Plan war ja ohnehin, uns zu dezimieren bis zur Ausrottung.

  8. Deutschland haben die Deutschen alleine wieder aufgebaut. Damit waren sie 1950 fertig! Die Truemmer waren schon 1948 beseitigt! Auch ohne fremde Hilfe!
    1954 kamen die ersten Gastarbeiter: Italiener.
    Jugoslawen, Spanier, Portugiesen folgten unmittelbar danach. Anfang der 60er Jahre kamen ein paar Griechen.
    2 Millionen Tuerken wurden erst 1969 mportiert! Und zwar vom „Kapital“ um eine industrieelle Reservearmee von Arbeitslosen (Lohndrueckern) zu schaffen!
    Der Zuzug von anderen Moslems begann erst in den 80ern.

  9. #10 Reiner-Zufall (04. Sep 2011 15:03)

    DANKE #5 Biloxi!

    Wieder ein Beweis dáfür, wie sehr wir von den Siegern regiert wurden und auch noch werden.

    Kein
    Reiner Zufall,
    denn der Plan war ja ohnehin, uns zu dezimieren bis zur Ausrottung.

    Die Dezimierung wird auch heute noch betrieben und das ziemlich perfide.

    Homosexualisierung im Unterricht
    Ab zehn Jahren setzen in den Schulen die Werbungs- und Schulungsmaßnahmen zur Homosexualität (lesbisch, schwul, bi und trans) ein, noch nicht überall so krass wie in Berlin, Hamburg und München, aber mit einheitlicher Ausrichtung. Eine „Handreichung für weiterführende Schulen“ des Senats von Berlin zum Thema „Lesbische und schwule Lebensweisen“ ist eine ausgefeilte Anleitung zur Homosexualisierung der Schüler, auszuführen in „Biologie, Deutsch, Englisch, Ethik, Geschichte/Sozialkunde, Latein, Psychologie“. Infomaterial, Vernetzung mit der örtlichen Homoszene, Einladung an Vertreter/innen von Lesben und Schwulenprojekten in den Unterricht, Filmveranstaltungen und Studientage zum Thema sollen angeboten und durchgeführt werden.

    http://www.gabriele-kuby.de/buecher/verstaatlichung-der-erziehung/

  10. #5 Biloxi (04. Sep 2011 14:54)

    Das war nicht immer so. Kurz nach „Deutschland schafft sich ab“ letztes Jahr hatte ein fleißiger Wikipedia Moderator den Eintrag verändert, was aber wieder rückgängig gemacht wurde. Denn auch bei Wikipedia war zu lesen, wie die Deutschen quasi um die Arbeiter aus der Türkei gebettelt haben.

    http://www.formelheinz.de/index.php/20100724286/Politik-und-Kultur/Wikipedia-politisch-zensierte-Meinungsplattform-Beispiel-Anwerbeabkommen-mit-der-Turkei.html

  11. Auf die Frage in einer Schwatzschau (Illner oder Maischberger) im letzten Jahr, wem wir die Bereicherung verdanken, hat Helmut Schmidt in seiner kurzen und prägnanten Art geantwortet:

    Es war ein „Wunsch“ (1961!) der Amerikaner!

  12. Sicher nur

    Reiner Zufall,

    dass wir gestern auf unserem PI-Stammtisch über genau dieses Thema gesprochen haben ;)!

    Erkenntnis: Von wegen Gastarbeiter – die sind immer noch hier.

    __________

    pi-wuerzburg@web.de

  13. Und von wegen der Vorhaltungen „Wir haben Euer Land aufgebaut!“:

    Mag sein, dass die damaligen „Gastarbeiter“ ihr Schärflein zum Wirtschaftswachstum beigetragen haben – aber was ist denn mit der heutigen Generation?

    __________

    pi-wuerzburg@web.de

  14. Ich kann mich noch gut erinnern, wie die berliner Trümmerfrauen in ihren Liegestühlen lagen, ihre Martinis schlürften und den netten Türken beim Wiederaufbau Deutschlands zusahen.
    Wir haben uns damals alle gewundert, wieso sie nicht die Türkei aufbauten.

  15. @ #14 achot (04. Sep 2011 15:19)

    Das ist ja ein Ding. Danke für diese Information! Ich war auf diese Sache mit Arbeitsminister Blank vor etwa einem halben Jahr gestoßen. Nach allem, was ich seitdem von den linken (in des Wortes doppelten Sinne, vgl. „linke Tour“) Manipulationen bei Wiki erfahren habe (und vorher noch nicht so wußte), war ich im Zweifel, ob diese Passage noch drinstehen würde. Deshalb das „erstaunlich, erstaunlich!“

  16. OT

    Historiker Hans-Ulrich Wehler

    ZEIT: Zeigen aber nicht zuletzt die arabischen Revolutionen dieses Jahres, dass auch dort der Drang zu dieser Demokratie mächtig ist?

    Wehler: Selbst wenn sich überall in Arabien die Opposition durchsetzt – was dabei herauskommt, wissen nur die Götter. Ich möchte jetzt nicht im israelischen Außenministerium arbeiten. Wie werden denn die Ägypter künftig den Friedensvertrag mit Israel behandeln? Und was wird aus Syrien? Ich glaube nach wie vor, dass der an seinen Rändern radikalisierungsfähige Islamismus das zentrale politische Problem dieses Jahrhunderts sein wird. Ich sehe keine Entwicklung, die das beenden kann, diese Fanatisierungsprozesse, die, aufgeladen durch religiöse Impulse, zum Dschihad im kleinen Maßstab führen.

    Wehler: Im Islam steckt ein Sprengpotenzial, kein Zweifel. Und ich sehe keine effektiven Entschärfungsmöglichkeiten.

    http://www.zeit.de/2011/36/Interview-Wehler

  17. @#20 Franz.Nadasdy

    … ich hatte mich damals als 5. Interessent für eine Antwort eingetragen und danach die Frage hier immer wieder verlinkt, hinterher waren es über 1000 Leute´, das gab es bei AW wohl noch nicht! Damit dann wohl endlich Ruhe war haben diese Linken Socken dann doch nach über einem Jahr geantwortet!

    PI wirkt!

  18. @ #23 Hausarrest

    so sollte es heißen:

    merke: die britischen cfrs hassen IHR LAND genauso wie unsere das – äh – unsere.

  19. „Statt sich gewisser Gastarbeiter zu bedienen, hätte die Hausfrauen mobilisieren sollen. Mit Ausbildung, mit Kindereinrichtungen, mit entsprechenden Arbeitszeiten.“

    Ich finde diese Aussage extrem fraglich. Ebenso wie die Propaganda über die Ausländer und wie fleißig und friedlich sie sind, gibt es die Propaganda dass Hausfrauen negativen Einfluss auf die Wirtschaft haben und ihr Nutzen und ihre Aufopferung für die Gesellschaft wird völlig verkannt.
    Zum einen ist es fatal zu glauben dass Kinder die in einer KITA aufwachsen, ebenso gefördert werden können, wie Kinder die von Ihrer Mutter individuell betreut werden. Schließlich wird man keinen Mitarbeiter so für „fremde“ Kinder motivieren können und so viel Zuneigung haben, wie es die eigene Mutter hat. Zum anderen wird völlig vergessen, dass kaum jemand Kinder haben möchte wenn sie schon im Kindesalter „abgegeben“ werden und man sie kaum sieht. Sondern nur wenn man abgenervt von der Arbeit kommt. DIe Kinder merkt man nur durch die zahlreichen Rechnungen die man zu bezahlen hat. Schon heute ist genau das zu beobachten.

    Wie kostbar Kinder aber für unsere Gesellschaft sind, sollte jeder wissen und klar ist, dem Kostbarsten was wir haben, sollten wir besondere Aufmerksamkeit schenken. Und wer kann das schon besser als die eigene Mutter. (Außer in wenigen Ausnahmefällen)
    Aber jeder schimpft über Hausfrauen und sehen gar nicht was sie für die Gesellschaft damit tun.

    Ich möchte hier keinen Roman schreiben, deshalb habe ich das Thema nur oberflächlich angerissen. Aber trotzdem sollte klar geworden sein, was ich meine.

    Ein anderer Punkt: viele Arbeiten können oder wollen von Frauen gar nicht gemacht werden, bei dem eben die Gastarbeiter eingesetzt werden sollten. Ich möchte mal Frauen auf der Baustelle sehen oder in anderen Berufen wo es auf Kraft ankommt. Zudem ist das Interesse von vielen Frauen an einigen Berufen = 0. Man kann sie schlecht in diese Berufe zwingen. Das wird heute schon versucht, Frauen in Berufe zu drängen (IT, Technik) die sie eigentlich gar nicht interessieren. Der Erfolg damit ist ausgeblieben.

  20. was meint ihr warum der damals ehrliche Spiegel 1973 berichtete

    HILFE DIR TÜRKEN KOMMEN—-RETTE SICH WER KANN

    auf langen Seiten beschrieb der Spiegel schon damals die Türken-tricksen-täuschen-Sczene offen und ehrlich

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41955159.html

    Fast eine Million Türken leben in der Bundesrepublik, 1,2 Millionen warten zu Hause auf die Einreise. Der Andrang vom Bosporus verschärft eine Krise, die in den von Ausländern überlaufenen Ballungszentren schon Lange schwelt. Städte wie Berlin, München oder Frankfurt können die Invasion kaum noch bewältigen: Es entstehen Gettos, und schon prophezeien Soziologen Städteverfall, Kriminalität und soziale Verelendung wie in Harlem.

    Gewiß behaupten sich einschlägige Dunkelziffern im geschlossenen Kreislauf der Türkenfestungen dauerhafter gegen die Polizeistatistik als in weniger homogenen Bereichen. Und sicherlich: Die soziale Situation im Getto läßt manchen Insassen permanent im Vorfeld der Straftat balancieren — wie etwa die illegal in Land und Arbeitsstelle geschleusten Ausländer (Bremens Kripochef Schäfer: „Viele erpressen da wohl den Schlepper oder werden vom Schlepper erpreßt“).

    Gegen Gebühr falsche Stempel fürs Finanzamt.

    Doch offen liegen die Schwerpunkte der Slum-Delinquenz anderswo, nämlich dort, wo schiere Gesetzesbrüche am schwersten faßbar sind: am Schnittpunkt von White-collar-Raffinesse und Wirtschaftskriminalität. in einer Mischzone von Fast-noch-Legalität und Beinahe-Straftat, wo Feilschen in Nötigung übergeht und Sozialberatung in Betrug, floriert von Kreuzberg bis Lehel das Geschäft mit dem Landsmann.

  21. interessant für alle nichtberliner

    wer wissen möchte wie „klein istanbul“ (neukölln) langsam umgestaltet wird kann hier ja mal ein blick reinwerfen.

    buschkowsky kann glaube ich bald die koffer packen…

    http://aktion-kms.de/

  22. Das ist doch alles Kokkolores, ja noch mehr Bullshit. Es gibt (laut google 2.1 Milliard. Christen und 1.5 Milliard. Muslime!
    Was wäre näher gelegen, als Christen zu holen. Die wären nicht nur unserer Kultur näher gewesen. Nicht bildungs- und ausbildungsfern. Sondern hätten auch keine Hass&Gewalterziehung im Rucksack.
    Denn es ist bezeichnend, dass sich Fanatismus und Fatalismus im Islam immer abwechseln, und ja nach Lage -das eine Muslime radikalisiert, das andere sie lähmt, anscheinend friedlich macht. Doch es braucht nur kurze Zeit, um von einem Extrem ins andere zu fallen. Hass & Gewalt erscheinen sofort wieder auf dem Tapet.
    Von der bekanntesten brit. Orientalistin -Frey Stark stammt der Ausspruch. „Die Fortschrittlosigkeit ist das Ziel der Muslime!“
    Immer derselbe Quargel, und natürlich immer das koranische Gebot der Hakimija (Welteroberung des Islams) und Hakimayya (Sourveränität Allahs weltweit), das für alle Muslime Pflicht ist.
    Man hätte wissen müssen, dass sich Muslime niemals von einem Flecken Erde zurückziehen, auf dem sie sich niederlassen. Die guten Türken stammen -Vetter der Uiguren- aus der Tiefe Asiens, und gehören eigentlich nie und nimmer nach Europa. Auch nicht in die Türkei, die ja christl. „Mutterland“ ist.
    Würde man alle Muslime in ihre Heimat zurückschicken, und das dringend sich anbietende „Religionsverbot“ wäre eine rechtlich sichere Handhabe, wäre das eine Katastrophe für die islam.Ländern. Für den Westen, wäre es eine riesige Befreiung und eine echte Bereicherung – sans les Muslimes!

  23. An die Zeit kann ich mich noch sehr gut erinnern.
    Im allgemeinen waren diese Menschen mit ihrer vielfältigen Kultur, ihrer Herzlichkeit und ihrer Lebensfreude so dumm, daß sie nicht einmal die Fuktion von Besen von Schaufel und wußten.

  24. Deutsche sind so dumm, dass man sich schämt, eine zu sein.

    Und Meck-Pomm wird uns heute zeigen, dass die Deutschen ausser dumm noch lernunwillig sind.

  25. Deutschland hat noch viel zu wenig Islam:

    http://www.derwesten.de/staedte/gladbeck/Wieder-Schlaegerei-unter-Jugendlichen-in-Gladbeck-id5025930.html

    Appeltatenfest
    Wieder Schlägerei unter Jugendlichen in Gladbeck

    Gladbeck, 04.09.2011, DerWesten

    Gladbeck. Bei Appeltatenfest in Gladbeck ist es hinter dem Rathaus wieder einer Schlägerei unter Jugendlichen gekommen, die Polizei stellte vier Anzeigen. Erst im Mai war der 21-jährige Kevin so brutal attackiert worden, dass er bis heute im Wachkoma liegt.

    Wie schon beim Stadtfest ist es auch beim Appeltatenfest wieder zu Rangeleien hinter dem Rathaus gekommen. Dort hatten sich etwa 500 Jugendliche versammelt. Gegen 22.30 Uhr soll es eine größere Schlägerei gegeben haben, vier Anzeigen wurden gestellt.

    Daneben hatte die Stadtverwaltung im Vorfeld Verbindung zu Migrantenverbänden aufgenommen und Angehörige unterschiedlicher Volksgruppen gewonnen, die während der Veranstaltung präsent sein wollten und bereit waren, auf ihre Landsleute im Bedarfsfall beschwichtigend einzuwirken.

  26. Die versuchte Geschichtsknitterung, um nicht zu sagen infame Verdrehung der Tatsachen, hatte ich anfangs belächelt, als ich erstmals darüber las. Es scheint allerdings Methode zu sein, den (jüngeren) Deutschen ein völlig verfälschtes Geschichtsbild zu vermitteln. Das Lächeln ist mir längst vergangen, mittlerweile habe ich den Ernst der Lage erkannt.

    Bereits anfangs der 1970-er Jahre hatte ich in Berlin bei Freunden meiner Familie mitbekommen, wie diese Wohnung um Wohnung durch ihre türkischen Nachbarn sukzessive aus dem Haus verdrängt wurden. Die Gegend beim Moritzplatz war bald danach türkisch dominiert. Schon damals wäre es überfällig gewesen, diesen unhaltbaren Zuständen konsequent zu begegnen. Zuvor war ’s eine Arbeitergegend, einfach aber sauber und ordentlich – später war dort alles demoliert, verschmiert und zugemüllt. Wie sieht es dort heute aus? Selbst bei Gelegenheit fahr‘ in so ’ne Gegend nämlich nicht (mehr) hin. Wenn ich Berlin besuche, möchte ich doch Berliner antreffen ;-), das gilt übrigens auch für jede andere Stadt!

  27. Hier mal zwei Gastarbeiter in Köln bei der erfolglosen Arbeit (soweit bekannt), im bevorzugten Fahrzeugtyp:

    Meldung 1 (30.08.2011):

    „Auf Höhe der Einmündung Olpener Straße hielt das mit zwei Südländern besetzte Coupé mit Kölner Zulassung neben ihr an. Der cirka 180cm große, ein schwarzes T-Shirt tragende Beifahrer fragte die Überraschte zunächst nach dem Weg. Dann forderte der als muskulös und cirka 30-jährig Beschriebene die 24-Jährige unverhohlen auf, einzusteigen.

    Als die Angesprochene sich weigerte, stieg der Mann an der Olpener Straße aus und versuchte, die Geschädigte in den BMW zu zerren. Der mit schwarzer Lederjacke und Jeans bekleidete Fahrer blieb derweil am Steuer sitzen. Dieser Unbekannte hatte schulterlange, schwarze Haare und einen Dreitagebart. Die Angegriffene wehrte sich nach Kräften und schrie laut um Hilfe.“

    Meldung 2 (01.09.2011) (Fortsetzung von Meldung 1):

    Die Übergriffe am Sonntag- und Montagabend (28., 29. August) waren jeweils an der heftigen Gegenwehr der Opfer und dem beherzten Eingreifen aufmerksamer Passanten gescheitert. Zeugen hatten das Kennzeichen des Täterfahrzeugs abgelesen und der Polizei gemeldet.

    Bereits am Samstagabend (27. August) hatte der als „Südländer mit braunen, kurzen Haaren und krummen Zähnen“ bezeichnete Fahrer des BMW auf der Aachener Straße in Braunsfeld einen Verkehrsunfall provoziert. Gegen 18.10 Uhr hatte der Unbekannte zusammen mit seinem Beifahrer auf dem Hohenzollernring in der Innenstadt die Insassinnen (24, 33, 26) eines VW Polo belästigt. Von Auto zu Auto beleidigten die Südländer ihre Opfer in übler Fäkalsprache. Daraufhin stieg der Beifahrer des Coupé – nach weiteren Beleidigungen wie „Schlampe“ und „Hure“ in türkischer Sprache – aus und klebte einen Klebestreifen auf die Windschutzscheibe der eingeschüchterten Frauen. Bis zur Unfallörtlichkeit folgte das Duo dann den Geschädigten. Kurz vor der Kreuzung Aachener Straße / Melatengürtel musste die 24-Jährige ihren Volkswagen wiederum verkehrsbedingt abbremsen. Durch die links von ihr fahrenden Aggressoren abgelenkt, fuhr die junge Frau dort auf das Heck eines vorausfahrenden Nissan auf. Die BMW-Insassen lachten angesichts des entstandenen Blechschadens höhnisch und flüchteten stadtauswärts.

    Und was nun, wird die Öffentlichkeit gewarnt? Oder wollen die nur spielen?

    Bzw. ganz überschlägig mitgezählt müssten es doch mind. 6 Frauen sein, die nun evtl. ein wenig nachdenklich geworden sind? Oder wollen die nur spielen?

  28. Der Großteil der heute in Deutschland lebenden Türken kam nicht als Arbeitnehmer, sondern als Asylbewerber und im Rahmen der Familienzusammenführung.

  29. @#30 kussi
    Ganz meine Meinung! Darüberhinaus findet tiefe Bindung dort statt, wo Mutter und Kind(er) zusammen sind. Das für sein eigenes Leben am meisten Bereichernde ist doch, sein(e) Kind(er) aufwachsen zu sehen, diese einmaligen Erlebnisse mit ihnen teilen und geniessen zu können. Die Zeit ist eh‘ so kurz – was sind bei einer durchschnittlichen Lebenswertung von etwa 80 Jahren eine mütterliche Kinderbetreungszeit von etwa 10 Jahren … Kinder sind doch kein Besitz, sondern ein Geschenk! Die sozialistisch geprägte Ideologie zur Fremdbetreuung beraubt in Wirklichkeit Kinder und ihre Eltern um die beglückendsten Phasen eines Lebens.
    Was zählt rückblickend im Alter, der schicke Zweitwagen, die Geschirrspülmaschine … oder doch die Verbundenheit mit seinen erwachsenen Kindern? Ich stelle immer wieder fest, wenn die Eltern sich Zeit für ihre Kinder nahmen, dann nehmen sie diese Kinder später auch die Zeit, wenn ihre Eltern altersbedingt etwas der Betreuung bedürfen sollten. Und sonst halt ab ins Altenheim.

  30. 1. Dezember 1983: „Gesetz zur Förderung der Rückkehrbereitschaft“: Einwanderer können sich ihre Beiträge in die Rentenkasse auszahlen lassen; Arbeitslose bekommen dazu 10.500 DM und 1.500 DM für jedes Familienmitglied.

    So hat Regierung Kohl vergeblich versucht, das Problem in den Griff zu bekommen.

    Aber: „Insan?n vatan? do?du?u yer de?il, doydu?u yerdir“ („Nicht wo du geboren bist, sondern wo du satt wirst, ist deine Heimat.“)

    http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2011/02/27172/

  31. Die Türken wurden auf lange Sicht geholt und waren, zusammen mit den Marokkaner- und Tunersier-Kontingenten die „Tür“-Öffner, die deutsche, durch Krieg und Verwüstungen verstümmelte Gesellschaft mittelfristig in eine Zuwanderungsgesellschaft umzuwandeln. Anderenfalls versteht man diese ganzen Aktionen damals nicht, denn die Mehrheit der Deutschen wie auch der „Regierung“ sah keinen Bedarf an außereuropäischen Fremdarbeitern.
    Durch Krieg kann man große Teile eines Volkes verlieren, sie können aber auch wieder nachwachsen. Multikultur macht jedes Volk nur genau einmal durch, danach ist es für immer verschwunden.
    ———————–
    Die Gastarbeiter-Lüge, ein 20 – Seiten Word-Dokument, das nachdenklich macht
    http://www.file-upload.net/download-3624206/Gastarbeiterl-ge.doc.html

    Globalisierung und offene Grenzen – wer hat daran ein Interesse, was sind die Ursprünge?
    http://fjordman.wordpress.com/2011/08/18/die-religiosen-ursprunge-des-globalismus/#fussnote

    Weßer Lehrer sein in den USA
    http://fjordman.wordpress.com/2011/08/10/ein-weiser-lehrer-spricht-klartext/

  32. @ kewil:

    Hatte vor Stefan Luft nicht schon irgendeine Frau dazu ein Buch geschrieben? Ich bin der Meinung Du hättest mal was dazu auf Deinem alten Blog geschrieben. Erinnerst Du Dich zufällig?

  33. Migration – Lüge vom Gastarbeiterbedarf

    Deutschland brauchte nie wirklich Gastarbeiter, sperrte es doch gar unter Anwendung des Art.11 II. GG per Gesetz Deutsche aus.

    Als schlichte Ideologie erscheint diese Einwanderungspolitik, wenn man bedenkt, dass schon 1950 deutsche Flüchtlinge, selbst politisch Verfolgte, unter Berufung auf Art. 11 II. GG außer Landes gehalten wurden. Die Rede ist vom „Gesetz zur Notaufnahme von Deutschen in das Bundesgebiet” vom 22.08.1950, das selbst vor dem BVerfG standhielt.

    Wenn man also in jenen Jahren angeblich so dringend Arbeitskräfte benötigte, warum ließ man nicht die eigentlich einreiseberechtigten Deutschen hinein, statt sich absehbare Probleme mit Menschen aus anderen Sprach- und Kulturkreisen aufzuhalsen?

    BGBl. 1950, 367; BVerfGE 2, 266 = NJW 1953, 1057

    Die Wahrheit ist: Die Türken haben sich selbst eingeladen und wurden dabei von den Amerikanern unterstützt, weil diese Angst vor einer Instabilität der Südostflanke der NATO hatten.
    Hier die Fakten:

    http://www.scribd.com/doc/16165679/Die-Anwerbung-Tuerkischer-Gastarbeiter

    Wer sich weiter informieren will, dem empfehle ich:

    Heike Knortz
    Diplomatische Tauschgeschäfte
    „Gastarbeiter“ in der westdeutschen Diplomatie und Beschäftigungspolitik 1953-1973

    Böhlau Verlag, Köln 2008
    ISBN-10 3412200743
    ISBN-13 9783412200749
    Kartoniert, 256 Seiten, 32,90 EUR

    KLAPPENTEXT
    Entgegen der Annahme, die westdeutsche Anwerbepolitik sei ausschließlich den Bedürfnissen der Industrie gefolgt, zeigt dieses Buch, dass sämtliche Initiativen zur Anwerbung ausländischer Arbeitskräfte von den Herkunftsländern Italien, Griechenland, Spanien, Portugal, Türkei, Jugoslawien, Marokko und Tunesien ausgingen.

    Eine verbesserte Quellenlage sowie die systematische Sichtung regierungsamtlicher, zum Teil unverzeichneter Akten erzwingen eine Neubewertung der bundesdeutschen Ausländerpolitik der Jahre 1953 bis 1973.Die Anwerbevereinbarungen folgten weniger arbeitsmarkt- und wirtschaftspolitischen Erwägungen, sondern den Prinzipien klassischer Außenpolitik: Die Bemühungen um einen potenziellen NATO-Partner oder um Entspannung im Ost-West-Verhältnis spielten die entscheidende Rolle. Die solchermaßen definierte Ausländerpolitik, die ein stärker technikinduziertes Wachstum in der Bundesrepublik Deutschland bis 1973 verhindert hat, lässt erstmals auch eine fundierte Neubewertung des Anwerbestopps ab diesem Zeitpunkt zu.

  34. Ich kann mir beim besten Willen nicht erklären, warum Türken sich mit Wölfen identifizieren.

    Mal abgesehen das Wölfe keine Bedenken beim Verzehr von Schweinefleisch haben vermehren sie sich auch nicht so stark, wenn Futter und Lebensraum knapp wird, anders als die Türken.

    „Der Preis der Freiheit ist stetige Wachsamkeit“ – John Philpot Curran, Irland

  35. 1964 wurden die Weichen für die demografische Eroberung der Bundesrepublik durch die türkischen „Arbeitsmigranten“ gestellt:

    ….Daß die Anwerbevereinbarung mit der Bundesrepublik Deutschland auf Initiative und Druck der türkischen Regierung zustande kam, bleibt in der Literatur meist unerwähnt.

    Als Grund für die Arbeitsmigration wird in der gängigen Lesart auf den Arbeitskräftebedarf der westdeutschen Wirtschaft verwiesen.

    Das Interesse in der Türkei an Auswanderung war seit Beginn der 1960er Jahre groß und blieb es über Jahrzehnte. Aufgrund des starken Bevölkerungswachstums überstieg das Arbeitskräfteangebot den Bedarf der einheimischen Wirtschaft erheblich. Die Förderung des „Exports“ von Arbeitskräften wurde von der türkischen Politik seit den 1960er Jahren als „eine wesentliche beschäftigungspolitische Maßnahme eingesetzt.“

    Das „Ventil“ Arbeitsmigration war für die Türkei von existenzieller Bedeutung.

    „Der Druck auf den Arbeitsmarkt konnte in der Vergangenheit, besonders bis zum Anwerbestopp von 1973, durch die hohe Auswanderung gemildert werden.“

    1964 trat ein neues Anwerbeabkommen auf Drängen der Türkei in Kraft, in der die Befristung ersatzlos gestrichen wurde. Hiermit hatte man auch dem Drängen der Türkei nachgegeben, der ebenfalls an einer Revision gelegen war. Entscheidend ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, daß hiermit die Weichen für eine dauerhafte Zuwanderung nach Deutschland gestellt wurden.

    „Damit war der entscheidende erste Schritt zur (zumindest möglichen) Niederlassung und De-facto-Einwanderung von Arbeitsmigranten aus der Türkei getan!!!

    Die wirtschaftlichen Interessen der deutschen Unternehmer hatten hierfür die Grundlage geschaffen“, stellt die Historikerin Mathilde Jamin zurecht fest. Die Entscheidung des Jahres 1963 macht aber auch deutlich, daß die Politik zwar aus Opportunitätserwägungen gegenüber dem „Publikum“ – der Öffentlichkeit – das Rotationsmodell hochhielt – offensichtlich aber zu keinem Zeitpunkt ernsthaft daran dachte, es durchzusetzen und auf diese Weise eine vorsehbare massen– und dauerhafte Zuwanderung in die Bundesrepublik zu verhindern.

    Daß hier nicht die Transparenz im Vordergrund stand, sondern, in erster Linie außenpolitischen Erwägungen geschuldet, eher der Versuch, etwas zu verschleiern, macht auch die Tatsache deutlich, daß die Übereinkunft mit der Türkei, Arbeitskräfte anzuwerben, zunächst geheim gehalten werden sollte. [12, Seite 75]

    Verschärfend kommt hinzu, daß die Politiker die einheimische Bevölkerung lange Zeit im Glauben ließen, es würde sich bei den angeworbenen „Gastarbeitern“ um Gäste handeln, die nach Erfüllung ihrer Kontrakte wieder in ihre Heimat zurückkehren würden.

    Der deutschen Bevölkerung wurde weiterhin das Rotationsprinzip vorgeheuchelt. Ursprünglich sollte das Abkommen sogar vor dem Volk geheimgehalten werden. So ließen sich von 1961 bis 1973 viermal so viele Bewerber bei der „Deutschen Verbindungsstelle” der Bundesanstalt für Arbeit registrieren, wie tatsächlich vermittelt wurden. Der Präsident der Bundesanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung, Anton Sabel, berichtete 1966:

    „In der Türkei ist das Angebot gewaltig. Und bei jedem Besuch dort wird versucht, uns plausibel zu machen, wir sollten in der Türkei noch mehr Arbeitskräfte anwerben. Ich muß immer wieder deutlich machen, daß unsere Anwerbungen sich nach dem Bedarf richten. Das heißt, wir werben nur an, wo eben Kräfte gebraucht werden. Aber es sind gewaltige Zahlen, die uns genannt werden. 400.000 Türken warten darauf, bei uns Beschäftigung zu finden.“

    Bis 1971 war die Zahl jener, die bei den türkischen Behörden für eine Arbeitsaufnahme im Ausland (insbesondere in Deutschland) gemeldet waren, auf über 1,2 Millionen angestiegen.

    „Das Gros der Bewerber sind Hilfsarbeiter, jedoch können auch beruflich qualifizierte bzw. teilqualifizierte Bewerber in größerem Umfange gewonnen werden.“

    Der Andrang blieb auch nach dem Anwerbestopp sehr groß. So berichtet „Die Zeit” im April 1976:

    „Als das deutsche Anwerbebüro vor einigen Monaten vorübergehend geschlossen wurde, standen noch eine Million Türken auf der Liste, Fachkräfte unter 45, Hilfsarbeiter unter 35 Jahren. Ohne dieses Alterslimit wären es drei Millionen, die sofort in die Bundesrepublik aufbrechen wollten.“

    Da in der Türkei eine hohe Arbeitslosigkeit und ein starkes Bevölkerungswachstum herrschten, war die Rückkehrneigung gering.

    Quelle:
    Migration – Mit dem Gastarbeiterabkommen fing alles an.

  36. #6 Karabiner (04. Sep 2011 14:54)

    s. auch Buch von Heike Knortz „Diplomatische Tauschgeschäfte“ (Gastarbeiter in der westdeutschen Diplomatie und Beschäftigungspolitik 1953-1973.

  37. Dieses Anwerbeabkommen mit der Türkei wurde von Anfang an als Betrug missbraucht. Es wurden anstatt Arbeitern aus dem europ. Teil nur Personen aus Ostanatolien angeworben.

    Die Industriebetriebe wollten doch als sie merkten, dass fast nur Hilfsarbeiter und Analphabeten kamen, keine Gasdtarbeiter mehr haben. Bei einer großen Industriefirma die ich persönlich sehr gut kenne, war der Ausschuss der Produkte bei den Türken bei über 30%. Bei den Deutschen und anderen Gastarbeitern wie Italinern und Griechen, Spaniern war er unter 1%. Das hat sich mit den Türken nicht gerechnet, da diese Türken fast den gleichen Lohn bekamen als die Deutschen.

  38. #45 Markus Fischer

    Genau so ist es.

    Die Linken sind wahrscheinlich so für Fremdbetreuung weil Sie die Kinder schon in frühester Jugend gezielt links-indoktrinieren können und so ihre Existenz sichern..

  39. Unsere frühere Schwerindustrie hatte einen nicht geringen Anteil an der Chose.

    Der Grund: billige Arbeitskräfte.

    Von meinem Großvater, einem sozialistischem (also unverdächtigen) Betriebsratsvorsitzenden weiß ich, dass in der guten alten Zeit die großen Unternehmen massenweise neue Stellen mit Türken besetzt haben, die dann natürlich billiger bezahlt wurden. Insofern hat die deutsche Politik erstmal Kapital-Interessen bedient. Es war wie mit Hase und Fuchs: beide essen zusammen. der eine liegt auf dem Teller.

    zwanzig Jahre später ist das Kapital abgewandert, weil es noch billiger ist, die billigen Arbeitskräfte in deren Heimatland zu beschäftigen (Danke IG Metall!) Die nun arbeitslosen Türken hat man dem deutschen Sozialstaat überlassen.

    Heute verkaufen die Linken dieses Zusammenspiel zwischen uninteressierten Bossen und hilflosen und nicht voraus planenden Politikern als Großtat deutschen Edelmutes.

  40. … daß die Politik zwar aus Opportunitätserwägungen gegenüber dem „Publikum“ – der Öffentlichkeit – das Rotationsmodell hochhielt – offensichtlich aber zu keinem Zeitpunkt ernsthaft daran dachte, es durchzusetzen

    … daß die Übereinkunft mit der Türkei, Arbeitskräfte anzuwerben, zunächst geheim gehalten werden sollte.

    @ #53 Dietrich von Bern (04. Sep 2011 18:19)

    Interessant – und ernüchternd. Dann gab es also schon damals charakterlosen Lumpen, die das eigene Volk in existenziellen Fragen verarschen. Es waren also nicht nur die Amerikaner schuld, sie hatten Komplizen auf deutscher Seite.

    Ich halte die Türkeneinwanderung für das größte Verhängnis der deutschen Geschichte nach dem 2. Weltkrieg. 1961 war wirklich ein rabenschwarzes Jahr für Deutschland. Erst der Bau der Mauer am 13. August, und dann im November das erste Anwerbeabkommen mit der Türkei. Wobei die Mauer im Rückblick das bei weitem kleiner Verhängnis war: sie ist schon lange wieder weg – aber die Türken sind noch da.

    Bei der Gelegenheit noch einmal dieser Klassiker aus dem Jahr 1982:

    Die Landnahme hat begonnen.

    Die schwerstwiegenden Probleme sind bei den Türken entstanden. Sie bilden die größte ständige Einwanderungsgruppe. Im Gegensatz zur ursprünglichen Gastarbeitersituation sind sie inzwischen ganz auf ständige Niederlassung eingestellt.

    Die jetzt schon klar erkennbare Konzentration in den türkischen Wohnbereichen wird sich fortsetzen. Dort finden die türkischen Familien ein soziales Umfeld vor, das sie zu keinen besonderen Integrationsbemühungen zwingt …

    Private Kontakte zu deutschen Familien bestehen nur in seltenen Fällen. In den türkischen Familien wird weiter türkisch oder kurdisch gesprochen, auch wenn einige mit uns deutsch reden können. Die Kinder werden türkisch und das heißt islamisch erzogen.

    Politische Auseinandersetzungen radikaler Ausländergruppen, besonders der Türken, führen zu zusätzlichen Krawallen und zur Beeinträchtigung der Sicherheit und des Friedens auf den Straßen und Plätzen unserer Städte. Die Gruppen exportieren die heimischen Konflikte nach Deutschland und tragen sie hier mit aller Rücksichtslosigkeit aus. Sie wenden sich dabei immer stärker und immer radikaler auch gegen die deutsche Polizei. In Städten mit hohen Ausländerquoten ist die Grenze des Tragbaren oft schon überschritten.

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14344559.html

  41. Aber im Zuge der allgemeinen Geschichtsklitterung wird wohl dann in den Büchern zu lesen sein:
    „Die Deutschen verdankten den Wiederaufbau des durch sie selbst zerstörten Landes und ihren Wohlstand dem aufopferungsvollen Einsatz der türkischen Gastarbeiterschaft!“

    Jeder öffentliche Zweifel daran, wird dann wohl mit Strafe bedroht werden.

  42. #58 Biloxi (04. Sep 2011 18:55)

    Private Kontakte zu deutschen Familien bestehen nur in seltenen Fällen. In den türkischen Familien wird weiter türkisch oder kurdisch gesprochen, auch wenn einige mit uns deutsch reden können. Die Kinder werden türkisch und das heißt islamisch erzogen

    Nicht zu vergessen, daß auch die Verbrechensrate in diesen Jahren in einigen Bereichen sprunghaft angestiegen ist.

  43. #6 Karabiner (04. Sep 2011 14:54)

    Mehr Quellen angeben!

    Entgegen der Annahme, die westdeutsche Anwerbepolitik
    sei ausschließlich den Bedürfnissen der Industrie gefolgt,
    zeigt dieses Buch, dass sämtliche Initiativen zur Anwerbung
    ausländischer Arbeitskrälte von den Herkunltsländern
    Italien, Griechenland, Spanien, Portugal, Türkei,
    Jugoslawien, Marokko und Tunesien ausgingen. Damit versuchten
    diese etwa ihre aus der westdeutschen Exportstärke
    resultierenden Devisenprobleme sowie Arbeitslosigkeit
    zu reduzieren. Eine verbesserte Quellenlage sowie die
    systematische Sichtung regierungsamtlicher, zum Teil
    unverzeichneter Akten erzwingen eine Neubewertung der
    bundesdeutschen Ausländerpolitik der Jahre 1953 bis 1973.
    Von bundesdeutscher Seite lolgten die Anwerbevereinbarungen
    weniger arbeitsmarkt- und wirtschaltspolitischen
    Erwägungen, sondern den Prinzipien klassischer AuBenpolitik:
    Die Bemühungen um einen potenziellen NATOPartner
    oder um Entspannung im Ost-West-Verhältnis
    spielten die entscheidende Rolle. Die solchermaßen delinierte
    Ausländerpolitik, die ein stärker technikinduziertes
    Wachstum in der Bundesrepublik Deutschland bis 1973
    verhindert hat, lässt erstmals auch eine fundierte Neubewertung
    des Anwerbestopps ab diesem Zeitpunkt zu.

    Heike Knortz ist Privatdozentin am Institut für Sozialwissenschalten
    der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe und lehrt dort u. a.
    Wirtschalts- und Sozialgeschichte.

    ISBN 978-3-412-20074-9
    http://www.boehlau.de

  44. Türkische Arbeitnehmer im Ausland 1977 (ohne Familienangehörige), Gesamtzahl 710.209

    Davon BRD 515.830

    Die meisten Türken in Deutschland, sofern arbeitsfähig/arbeitsberechtigt, standen in den ersten Jahren nach der Anwerbung wenigstens tatsächlich in Lohn und Brot!
    In einer Replik auf Rechenkünstlerin Dr. Naika Foroutan, die sich bekanntlich an Dr. Thilo Sarrazin abarbeitet, schreibt Prof. Gunnar Heinsohn auf der „Achse des Guten“, wie die Entwicklung seitdem verläuft:

    Der Anteil unter den einreisenden Türken auf Sozialhilfe lag zu Beginn der Einwanderung bei weniger als einem Prozent. Das kann auch gar nicht anders sein, weil sie ja für offene Stellen angeworben wurden. 2008 allerdings liegt in Berlin der Anteil an Sozialgeldempfängern unter Türkischstämmigen laut Auskunft des “Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung” bei knapp fünfzig Prozent. Diese Verfünfzigfachung ist eine Steigerung um fünftausend Prozent. Nur weil sie dieses ungeheure Wachstum unterschlägt, kann Foroutan dann triumphierend nachsetzen: “Sarrazins Deutschland gibt es nicht.”

    Gunnar Heinsohn: Naika Foroutan und die Kunst des Zählens

  45. es wurde auch geheim gehalten, dass Deutschland bis zum 2 + 4 Abkommen 1990 per Geheimverträge in besetztes Land war, genau so wie die DDR durch die Russen….

    Die Amis, Engländer, Franzosen, Niederländer, Belgier hatten diese Geheimverträge und uns besetzt! Und diese Besetzung haben wir auch bezahlt!

  46. Man wird dann Filme sehen können von Ali, dem Aufbauer, Mehmet, dem Neuerbauer Kölns und es wird den Erkan-Aufbaupreis geben.
    BuPrä. W. wird zum hundertsten Jahrestag zur Anwerbung des ersten Volksbereicherers viele salbungsvolle Reden daherschwatzen und es wird eine allgemeine Dankbarkeit im buntgemischten Volk herrschen.
    „Wie gut, daß die Türken kamen“, wird es heißen, im Volk, was zu 80% aus ihnen besteht.
    Das böse Deutschland, daß es ca. bis 2030 gab, ist Vergangenheit und aus dem ehemaligen Kriegerstaat wurde ein friedliches und wertvolles Mitglied der Umma und der natürlich rechtgläubigen EU.
    Die Taquiyya über Jahrzehnte hatte sich ausgezahlt.
    Verstellung ist eben immer noch die erolgreichste menschliche Technik!

  47. Wir, die Deutschen, wir sollten nicht vergessen dass gerade die grünrn Stalinisten in Deutschland daran interessiert sind!! nicht waren; dass Ausländer permanent einwandern und unser DEUTSCHLAND zum Ausländerland machen werden, sieh J.Fischer ectra. !!!!!

  48. Im Gegensatz zu den sachlichen Informationen zu den Anwerbeabkommen auf: http://de.wikipedia.org/wiki/Anwerbeabkommen_zwischen_der_Bundesrepublik_Deutschland_und_der_T%C3%BCrkei

    gibt es auf wikipedia ein internes „Projekt Türkei“, in dem die türkische Diaspora (hört, hört!) beschrieben wird. Da wird in einer Enzyklopädie einfach mal gelogen, dass sich die Bretter biegen:
    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Deutsch-t%C3%BCrkische_Beziehungen&stable=0&shownotice=1#T.C3.BCrkische_Diaspora

    Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs der Arbeitskräftemangel in Deutschland und im Jahre 1961 lud die Bundesrepublik Deutschland (damaliges Westdeutschland) türkische Arbeiter offiziell ein, um diese Lücke zu füllen und speziell in den Fabriken am deutschen „Wirtschaftswunder“ zu arbeiten. Die deutschen Behörden nannten diese ungelernten Arbeitskräfte Gastarbeiter. Die meisten Türken in Deutschland führen ihre Abstammung auf Mittel- und Ostanatolien zurück. Heute bilden die Türken den größten Teil der wachsenden muslimischen Gemeinschaft in Deutschland.

  49. #23 Hausarrest; Die Sun ist meiner Einschätzung nach etwa genausoweit rechts, wie hierzulande die Welt. Nur weil die aus nem Verlag kommt, der irgendwann mal ne rechte Zeitung rausgegeben, muss das noch lange nicht für alle Publikationen gelten.

    #66 ralfjanz; Rein statistisch kann das gar nicht stimmen. Die Anzahl der türkischen Einwanderer betrug, solange sie offiziell einwandern durften 40%. Auch danach kamen so viele, dass die 40% bestimmt erreicht wurden. Bei 22Mio Ausländeranteil an der Bevölkerung sind das allein 8,8Mio, wobei der gefühlte Anteil sogar noch grösser ist.

    #67 Skua; Wenn schon, dann biegen sich doch die Balken. Bretter biegen schafft ja schon jemand, der keine nasse Zeitung zerreisst.

  50. Ich habe es schon immer gesagt, und nicht unbedingt deshalb weil ich ein ganz besonders cleveres Kerlchen bin, sondern weil man es nachlesen kann:
    Die Hauptschuld an der Überfremdung unserer Gesellschaft tragen weder Türken noch Araber, die Hauptschuld tragen sie Siegermächte, allen voran die USA (inkl. dem angelsächsischen Finanzadel und auch deutsche Geschäftemacher, die sich rasch arrangiert haben), die seit dem Sieg im 2. WK in Europa innen- wie außenpolitisch schalten und walten konnten wie sie wollten (nur ein klitzekleines Beispiel was noch bis in die Gegenwart reicht: http://de.wikipedia.org/wiki/Echelon ).
    Es gibt unzählige Zitate von britischen und us-amerikanischen Politikern bzw. Politfunktionären über ihre Pläne mit Europa (speziell Deutschland) und wir deutschen Michels tun immer noch so als seien die Moslems vom Himmel auf Deutschland gefallen. Diese Türken und Araber sind genau der Teil des Plans der immer noch fortgeführt wird und anstatt dass wir uns beim Koch beschweren, beschweren wir uns nicht mal beim Kellner, sondern beim Essen auf dem Teller was er uns aufgetischt hat…..total ballaballa!

  51. #68 uli12us: Wie wäre es mit einer Quelle?

    Die 40% sind völlig utopisch… das statistische Bundesamt liefert die Zahl, dass in Deutschland 18,6% der Bevölkerung Migrationshintergrund haben. Zu dieser Gruppe gehören primär Türkischstämmige (14,2% aller Migranten) und Spätaussiedler aus Russland (12%).

    Kleine Rechenübung: 0,186*0,142*80 Millionen ~ 2,1 Millionen. Von diesen etwas mehr als zwei Millionen ist wohl inzwischen ein Großteil in der dritten Generation in Deutschland, also primär deutsch.

    Es könnte natürlich auch alles eine große Verschwörung des statistischen Bundesamtes sein um uns von der Überfremdung abzulenken… ist aber eher unwahrscheinlich. Das Problem ist: die meisten hier rechnen eben mit dem „gefühlten Anteil“, der oft nichts mit Statistik zu tun hat, sondern schlicht mit Angst vor dem Fremden.

  52. bisher waren mir von solchen Märchen nur der Aufbau Deutschlands nach dem Krieg, das Wirtschaftswunder nur durch die Türken und die angebliche Konvertierung Goethes zum Islam bekannt. Aber diese Verfälschungen der Geschichte scheinen System zu haben. Zumindest habe ich noch 2 weitere in diesem Blog gefunden:
    http://flatworld.welt.de/2011/09/02/die-turkei-ist-wieder-mal-beleidigt/
    Dort erfahren wir bei den Kommentaren #46 von BIR_OSMANLI am 2. September 2011 um 13:55 Uhr, dass die Türken maßgeblich an der Luftbrücke für Berlin beteiligt waren.

    Die Türkei ist immer zur Stelle, in Chile, Haiti, Pakistan und Palästina und jetzt in Somalia. Überall wo Menschen an Not leiden. so wie einst die Türken über Berlin mit Flugzeugen Hilfsgüter verteilten, als die Not in Deutschland groß war.

    Und nicht nur das, sondern sie hätten auch angeblich Irland 1850 bei der großen Hungersnot geholfen:

    Während der großen Hungersnot in Irland (1845-50) entsendete das Osmanische Reich eine kleine Flotte mit Lebensmitteln zu den britischen Inseln. Obwohl die englische Regierung versuchte die Hilfssendung zu verhindern, durchbrach die osmanische Flotte eine Seeblockade der englischen Marine und löschte ihre Ladung in der irischen Hafenstadt Drogheda.

    Zudem überbrachte die osmanische Flotte der notleidenden irischen Bevölkerung ein Geldgeschenk des osmanischen Sultankalifen Abdulmedschid von 1.000 Sterling. Der Sultankalif wollte den Iren ursprünglich 10.000 Sterling spenden, wurde jedoch daran von der englischen Königin Victoria gehindert, die selbst nur 2.000 Sterling gespendet hatte und durch die Großzügigkeit des osmanischen Kaisers einen Imageschaden bei ihren irischen Untertanen befürchtete.

    Als Geste des Dankes für die osmanische Hilfe, wurde dem Stadtwappen “Halbmond und Stern” hinzugefügt.

    Nichts davon ist historisch auch nur in irgendeiner Form belegt. Alles Propaganda.

  53. Es ist schon erstaunlich, wie nachhaltig unser Land durch ein paar Jahrzehnte mit Orientalen geprägt wurde!
    Fordern, fordern, fordern können die, leisten nix, importieren Cousins und Cousinen. Sehr Euch die Grund- und Hauptschulen an!

  54. #66 ralfjanz (04. Sep 2011 20:04)
    Reality-Check. Anzahl türkischer Staatsbürger in Deutschland seit 2004: […]

    ———————————————-

    SIE reden von „türkischen Staatsbürgern“.
    WIR reden über Pass-Deutsche mit Immigrationshintergrund.
    Natürlich divergieren dann die Zahlen!

    Und die linksalternative Wikipedia als Quelle (oder gar „Beleg“) für irgendeinen Sachverhalt zu nehmen, ist schon haarsträubend! Da werfe ich selbst einen Zementsack weiter, als man denen trauen kann!

  55. Das wäre alles gar kein Problem, wenn man die Türken taufen würde und ihren Nationalismus so verwässern wie den der Deutschen. Aber was macht denn unsere Kirche, wenn da ein Türke ankommt und sich taufen lassen will? Den schicken die erst mal zur Rassismusberatungsstelle.

    Erst mal müssen unsere Kirchen die Türkentaufe wieder ernst nehmen und Ramadanfest gibt es bei uns einfach nicht!!! Wo kommen wir denn da hin?

  56. #70 ralfjanz (04. Sep 2011 22:11)

    Die 40% sind völlig utopisch… das statistische Bundesamt liefert die Zahl, dass in Deutschland 18,6% der Bevölkerung Migrationshintergrund haben. Zu dieser Gruppe gehören primär Türkischstämmige (14,2% aller Migranten) und Spätaussiedler aus Russland (12%).
    ———–

    Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast.

    Mittlerweile dürften in Deutschland zwischen 7-8 Mio Moslems leben, davon haben rd. 1,5 Mio mittlerweile einen deutschen Pass.

    Entscheidend jedoch ist die Demografie. Und da liegt der Migrantenanteil bei den 5-jährigen in allen Großstädten Deutschlands bei über 60 Prozent!!, wovon der Großteil der Nachwuchses von Moslems sein dürfte.

    Integration = Bevölkerungsaustausch = schleichender Genozid an den Deutschen

    Der Deutsche Bevölkerungsaustausch, die Fakten einer Katastrophe:

    http://www.heimatforum.de/

  57. Mich erinnert das an Israel. Die Gegend war menschenleer, Jerusalem hauptsächlich von Juden bewohnt. Die nach Progromen eingewanderten Juden, hauptsächlich aus Europa, haben den Osmanen Land abgekauft, das niemand wollte und es trotz Malaria urbar gemacht. Nach und nach ging es aufwärts und man brauchte Gastarbeiter.
    Die Gastarbeiter aus den arabischen Ländern kamen und haben sich fleissig vermehrt. 80% der heutigen Araber im Gebiet zwischen Mittelmeer und Jordanien hatten Grosseltern, die nicht aus dem Land stammen. Heute fordern diese „Gastarbeiter“ einen eigenen Staat, weil nicht angehen kann, dass man mit den Juden im gleichen Staat in Frieden lebt.
    Gleichzeitig will man die Juden aus religiösen Gründen verteiben. Ehemals islamisches Land soll nicht in nichtislamischen Händen bleiben dürfen. Das ist insofern geschichtsuunkundig, als die Juden auch nach den Zeiten Herodes das Land unablässig bewohnt haben.
    Das gleiche blüht laut Hamas auch Spanien (Granada), Italien (Sizilien), Frankreich etc. Wenn man weiss, dass die Sklavenbeutezüge der islamischen Piraten bis nach Island, in die Schweiz und Deutschland reichten, sollten wir Europäer im ureigensten Interesse dafür sorgen, dass Gaza frei wird. Frei von der Hamas.

  58. #73 Holzer:

    1.) Wikipedia linksalternativ? Selbst wenn dieser Unfug war wäre, die Zahlen kommen vom statistischen Bundesamt.

    2.) Zahlen für den Gesamtanteil Türkischstämmiger habe ich ein paar Posts später nachgeliefert. Man kommt trotzdem nur knapp über 2 Millionen. Zudem sind Einwandererkinder in der dritten Generation wohl primär als Deutsche anzusehen (was Integrationsprobleme trotzdem nicht ausschliesst).

    Die Integrationsschwierigkeiten dürften erfahrungsgemäß in der vierten Generation nachlassen, es sei denn eine strukturelle Benachteiligung der Migranten wird künstlich aufrecht erhalten. Das ist ein wohldokumentiertes soziologisches Phänomen, welches sich z.B. anhand der irischen Migranten in den USA nachvollziehen lässt.

    #75 Dietrich von Bern:
    Und mit welcher Quelle belegst du das? Das „Heimat“forum mischt völlig unbedarft osteuropäische Migranten (von denen viele Spätaussiedler sind) mit türkischen Migranten um ihre These der Überfremdung zu stützen. Der Brüller ist die Anteilskurve an der Gesamtbevölkerung mit der 2.1-fachen Gewichtung der Großstädte…. Ich kann natürlich auch eine Gegenkurve aufstellen und die ländlichen Gegenden mit der eulerschen Zahl gewichten, Das hat genau die gleiche geringe Aussagekraft.

    Wie mans dreht und wendet: Es gibt kein Überfremdungsproblem und wird es auf absehbare Zeit geben. Dabei sollte man trotzdem nicht die Augen davor verschliessen, dass es mit einem geringen, aber signifikantem Anteil von Deutschen mit türkischer Abstammung die klassischen Unterschichtsprobleme von Gewalt und Kriminalität gibt.

    Dieses Problem ist aber unser deutsches Problem und nicht das der Migranten als Gesamtgruppe. Die deutsche Gesellschaft hat es versäumt, den Gastarbeitern entweder in der zweiten Generation Integrationsperspektiven zu bieten oder eben keinen weiteren Aufenthalt zu bieten.

    Die Verlierer dieser Tatsache sind aber ein hausgemachtes Problem, kein türkisches.

    Zur Originalthese des Artikels: letztendlich haben wir die Gastarbeiter nach Deutschland geholt, ob auf äußeren Druck oder nicht. Wir waren die Gastgeber, die Gäste sind unsere Verantwortung.

  59. Kewil: du hast die NZZ, eine bekanntermassen konservativ freiheitliche Zeitung, verlinkt, die man wohl schwerlich als „Multikulti“ betitulieren kann.

  60. Zitat aus dem (sehr guten Artikel):

    Heute sind etwa 15 Prozent der in Deutschland lebenden Türken und Deutschtürken in muslimischen Vereinigungen unterschiedlicher Konfession organisiert; innerhalb der deutschtürkischen Bevölkerung verläuft eine nur mit Mühe definierbare Grenze zwischen traditionell-religiös, konservativ, liberal, säkular, atheistisch – und einer aktiven Studentenszene, deren Tendenzen in verschiedene Richtungen weisen. Die Mehrheit der Türken und Deutschtürken in der BRD sei so heterogen wie die Gesellschaft selbst und politisch wie sozial unauffällig […].

    […]

    Seit der Wiedervereinigung allerdings scheint die Vielfalt der Kulturen gefährdet, schüren doch Rechtsextreme den Hass auf Türken und vice versa extrem-nationalistisch gesinnte Türken den Hass auf Deutsche. Einer solchen Spaltung der Gesellschaft gilt es vorzubeugen, wiederum durch Aufklärungskampagnen und eine gezielte, staatlich geförderte Aus- und Weiterbildung von Jugendlichen und Erwachsenen türkischer Herkunft – im Sinne Europas und der internationalen Verbindungen.

    15% von 2,1 Millionen: 315.000 islamisch religiös organisierte Türken in Deutschland. Das sind ungefähr phänomenale 4‰ der deutschen Gesamtbevölkerung. Man muss sich tatsächlich vor dieser radikalen Überfremdung und Islamisierung fürchten…

  61. # 78

    WIR haben die Türken bestimmt nicht nach Deutschland geholt. Das waren unsere Besatzer damals und die damaligen Regierungen….

    Hätten die mal vorher das Volk gefragt…

  62. # 81

    Tolle Statistik! Bist du Dr. Fourotan?

    Es sind rund 7 Millionen MohammedanerInnen hier in Deutschland…. Dazu kommen noch rund 2 Millionen Illegale Mohammedaner…

  63. # 81

    1973 waren 1,5 Millionen Türken in Deutschland und jetzt sind nur 2,1 Millionen da?? 🙂 🙂 🙂

Comments are closed.