Gottseidank ist das halbe Wochenende rum, denn alle Experten sind sich einig: Es wird an einem Wochenende passieren. Was?

» Pläne für den undenkbaren Fall!
» Wenn die Eurozone auseinanderbricht!
» La eurozona, reinventarse o morir!
» Euro doomed from start, says Jacques Delors!
» Der Euro könnte Weihnachten nicht überleben!
» So könnte das Ende des Euro aussehen!
» Großkonzerne bereiten sich auf mögliches Euro-Aus vor!
» Zerfall der Eurozone!
» Wenn die Eurozone zerbricht!
» Konzerne rüsten sich für mögliches Ende der Eurozone!

PI ist übrigens nicht für oder gegen den Euro, sondern gegen jede Verschwendung deutscher Steuergelder zur Rettung anderer Staaten, die sich im vermeintlichen Schlaraffenland der Eurozone bis über die Ohren verschuldet haben. Und nun soll auf unsere Kosten mit allerlei Tricks (Eurobonds, Fiskalunion, Zentralbankgeld, Rettungsschirmen etc.) diese Mißwirtschaft weiter betrieben werden. Der Dumme ist bei allen bisherigen Plänen der arbeitende und Steuern zahlende deutsche Bürger. Denn ALLE Pläne haben eines gemeinsam: unser Geld wird in Europa umverteilt, verschenkt, verbrannt! Cui bono? Für uns bestimmt nicht!

Im übrigen hat Deutschland vom Euro nie profitiert. Wir waren auch schon zu DM-Zeiten Exportweltmeister. Alles andere ist eine Lüge! Und jetzt warten wir auf das nächste Wochenende!

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133 KOMMENTARE

  1. Im übrigen hat Deutschland vom Euro nie profitiert. Wir waren auch schon zu DM-Zeiten Exportweltmeister.

    Das ist richtig kewil nur wären wir es heute ohne Euro nicht mehr. Und genau besehen sind wir es heute auch nicht mehr. Eigentlich ist China der Weltmeister im Export.

    Was den Euro angeht, international ist die 25 fache Geldmenge des Weltbruttosozialprodukts im Umlauf. Das Geld, das wir fürs Öl ausgeben füllt die Konten von einige Scheichs und die wollen es anlegen. Und auch China hat heute gefüllte und überfüllte Bankkonten.

    Der Verzicht auf den Euro bedeutet Protektionismus und das wäre das Ende des Exports …

  2. Polen hat ja erklärt, in ein paar Jahren fit zu sein für den Euro.
    Die Währung würde aber nur eingeführt, wenn es für Polen von Nutzen ist.
    Hat sowas eigentlich schon mal ein einheimischer Politiker gesagt??

  3. Natürlich wird die Eurozone auseinanderbrechen, weil Deutschland bei diesem ganzen Rettungsirrsinn pleite gehen wird.
    Und wenn Deutschland Pleite ist, ist auch die Europarty zuende.
    Ich rechne mit dem nächsten Jahr.

  4. Deshalb sind alle für Eurbonds außer Deutschland, weil wir die Zahler und die anderen die Blutsauger sind. Sogar der Oettinger, wahrscheinlich hat ihm sein EU-Posten schon das Hirn vernebelt, will Eurobonds. Dieser Nestbeschmutzer.

    Was sollen all die schönen Reden zu Europa? Es ist doch nicht mehr das Europa, das wir wollten. Es ist ein Europa der Schurkenstaaten und das wird es bleiben.

    Was PI immer schon wußte:

    „Ex-Zentralbanker Issing:
    Griechenland ist ein Fass ohne Boden“

    http://www.welt.de/wirtschaft/article13749169/Griechenland-ist-ein-Fass-ohne-Boden.html

  5. also ich war und bin auch gegen den Euro.
    Warum? einfach mal Prof. Hankel googlen, die Videos schauen, dann weiß man es.
    Ich halte auch den Fetisch, dass wir Exportexportweltmeister sind, für übertrieben. Wir sind ein kleines 80 mio Volk und davon sind vielleicht 25 Mio im produzierenden Gewerbe tätig. Wie soll man denn da gegen ein 1,3 Mrd Volk anstehen? Wichtiger ist, dass die Wirtschaft hier gesund ist, was sie bald aber wohl nicht mehr sein wird.

    P.S: Außerdem reicht es doch schon, dass wir das globale Klima retten.

  6. Das Problem des Euro ist doch, dass Deutschland seit Einf[hrung des Euro kaum noch etwas exportiert.

    Ein Verkauf von Waren von Stuttgart nach Hamburg ist kein Export. Das ist jedem sonnenklar.

    Ein Warenverkauf nach Griechenland ist auch kein Export, weil er innerhalb der selben Waerehung stattfindet. Das Problem ist, dass die Deutsche Regierung das dem Buerger eingeredet hat.

    Vereinfacht gesagt sind die angeblichen Exporte Deutschlands genau so viel wert wie Deutschland aus der Eurozone importiert.

    Banal erklaert, wenn Deutschland 1 000 Luxuslimousinen nach Griechenland exportiert und Griechenland 100 000 Kaese liefert so ist eine Deutsche Luxuslimousine 100 Griechische Kaese wert.

    Wenn ihr nun meint dass eine Louxuslimousine viel mehr wert sei als 100 Kaes dann habt ihr recht, aber da liegt genau der Hund begraben.

    Die Differenz zwischen dem Wert der Kaese und der Limousinen ist genau das Geld, dass die Deutsche Regierung mit dem Euro verbraten hat und dass der Deutsche Steuerzahler nun in den Wind schreiben soll.

  7. Ob Exportweltmeister oder nicht,vollkommen schnuppe , wenn das Geld,die Mittel im Lande bleiben würden, welche alleine für die Migrationsindustrie ausgegeben werden, hätten wir hier ein Schlaraffenland.
    Hilfezahlungen an andere Länder,ja,aber nicht mit der Giesskanne und mit politischer Weitsicht!!!

  8. Um eine richtig üble Inflation werden wir nicht herumkommen.
    Solange wir am Prinzip des Fiatgeldes festhalten, würde selbst nach einer Währungsreform alles einfach wieder von vorne anfangen.

  9. @ #3 Wolfgang

    Kritik an Krisenhilfe der Deutschen Bundesbank
    (…) Die Bundesbank finanziert den Rest der Euro-Zone stillschweigend mit einer dreistelligen Milliardensumme – und täglich wird es mehr Geld. (…) Danach sind die Schulden, welche die EZB und nationale Notenbanken im Euro-Raum gegenüber der Bundesbank angehäuft haben, bis Ende 2010 auf 338 Milliarden Euro gestiegen. Allein die Forderungen an nationale Notenbanken in Euro-Ländern belaufen sich auf 326 Milliarden Euro. 2006, also vor Ausbruch der Finanz- und folgender Euro-Schuldenkrise, lagen die Forderungen insgesamt bei nur 18 Milliarden Euro. (…)
    [Dez. 2011 liegen die Schulden bereits bei über 500 Milliarden Euro, die Kredite für die EFSF nicht eingeschlossen]

    http://www.wiwo.de/politik/ausland/ifo-chef-sinn-kritik-an-krisenhilfe-der-deutschen-bundesbank/5245312.html

    Ist Deutschland wirklich der Hauptbegünstigte des Euro?
    Der Blick in die Statistiken kann skeptisch stimmen. (…) „Die deutschen Exporte wurden zum Teil durch deutsche Kredite finanziert.“ Nun zeige sich aber, dass nicht alle Länder die Kredite zurückzahlen können, kritisiert er. „Daraus folgt, dass Deutschland seine Exportgüter verschenkt hat. Die Rechnung wird gegenwärtig dem deutschen Steuerzahler gestellt.“

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/europas-schuldenkrise/waehrungsunion-die-vor-und-die-nachteile-des-euro-1653839.html

    Kurzum: Der Euro reißt Deutschlands Wohlstand in den Abgrund.

  10. Klar ist derzeit gar nichts, ausser dass, sollte der Euro in die Luft fliegen, wird es tatsächlich an einem Wochenende oder noch besser, wenn noch zusätzliche Feiertage anstehen, passieren. Je mehr Zeit, desto besser die Chancen, das ganze so gut es überhaupt geht, zu managen.

  11. #3 Wolfgang (04. Dez 2011 09:49)

    Der Verzicht auf den Euro bedeutet Protektionismus und das wäre das Ende des Exports …

    Wirtschaftslehre in Schwarz-weiß?

  12. #9 Baldmarsianer
    Weder für uns selbst, noch für unsere Handelspartner, noch für die gesamte Eurozone, sind unsere hohen Exportüberschüsse sinnvoll. Makroökonomisch gesehen, sind Ungleichgewichte in der Leistungsbilanz (Im-und Exporte) zwischen den Staaten sogar volkswirtschaftlich schädlich.
    Der Exportüberschusswahn, der möglich ist, indem Deutschland die Konkurrenz durch Dumpinglöhne und den Aufbau eines riesigen Niedriglohnsektors austrickst, kann nur gedeihen, weil unsere Politiker von Wirtschaftstheorie anscheinend null Ahnung haben.

  13. Ich finde das Zerbrechen der Euro-Zone (hört sich schon an wie OST-Zone) sehr realistisch.

    Seit Jahren dreht sich die Spirale und anstatt abzuspringen, hielt man sich immer stärker fest. Wir sind über den „Point of no return“ schon drüber, jetzt heißt es Untergang.

    Für mich steht der verstärkte „Kampf gegen Rechts™“ in direkten Zusammenhang. Die Regierung versucht, nach dem Verlust der letzten Glaubwürdigkeit zu vermeiden, das dieses selbst geschaffene Machtvakuum rechts der Mitte, nicht ausgefüllt wird.

    Sozialismus ist nur mit Geld realisierbar. Doch sind die Kassen leer, dann bricht es schnell auseinander und selbst der letzte Sozialromantiker fällt aus seinem Wolkenkuckuksheim.

    Die meisten links-grünen beziehen ihr Geld zum Staat (BAT oder Hartz), schaffen aber selbst nichts produktives (im Sinne von Herstellen). Sie werden also mit ihrem nichtskönnen ans Ende der Nahrungskette rücken.

    Ohne Geld, keine Polizei. Eid hin, Eid her, ich bezweifel das die demotivierten Polizisten ihre Köpfe hinhalten für nichts.

    Transferleistungsempfänger werden hungrig und fallen wohl als erstes über die Rotweingürtel der Städte her, wo sich unsere links-grünen am liebsten aufhalten.

    Was entstehen kann, ist ein wahres Horrorszenario, dem ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegen sehe. Denn all das, was sich in den letzten Jahren/Monaten/Wochen passiert ist, stand zuvor auf PI und wurde diffarmiert, verleugnet und häufig wurden Versuche gestartet, es sogar zu zensieren.

  14. Mit oder ohne EURO, viel geändert hätte sich für Deutschland nicht. Ueber die 10 Jahre gerechnet, dürfte der EURO den Export Deutschlands aber doch beflügelt haben. Bei Beibehaltung der nationalen Währungen hätte die DM gegenüber verschiedenen anderen Währungen eine Aufwertung erfahren, was seine eigenen Produkte natürlich teurer macht. Aber eine gute, produktive und anpassungsfähige Wirtschaft schafft es immer wieder locker, solche Wettbewerbnachteile innert angemessener Zeit auszugleichen und konkurrenzfähig zu bleiben.

  15. @ #3 Wolfgang II

    Deutschland hat weltweit begehrte Spitzenprodukte, teilweise eine Alleinstellung, da spielt der Euro als Währung keine Rolle, und andere Firmen, wie EADS rechnen intern mit dem Dollar. Ein Ende des Euros würde lediglich den Kreditmissbrauch stoppen, der die Exporte in die EU finanziert, und letztendlich durch den dt. Steuerzahler refinanziert wird. Außerdem stagnieren die dt. Exporte in die EU-Zone seit der Einführung des Euros, während sie international steigen.

  16. @ #17 Midsummer

    Die Überschüsse erwirtschaftet Deutschland in erster Linie durch begehrte und teilweise konkurrenzlose Produkte. Länder wie Griechenland, Portugal und sind daher eh nicht mit Deutschland vergleichbar, Spanien und Italien zum großen Teil auch nicht.

    Die Unterschiede innerhalb der Währungszone sind aus diversen Gründen viel zu groß.

  17. #1 Stefan Cel Mare

    „Nun ja – ich BIN gegen den Euro.“

    BIN auch gegen den Euro. Sind wir immerhin schon zwei – und daß auf einer Seite, wo man nicht für und nicht gegen den Euro ist.

  18. Man kann nicht ein Währungsgebiet für einen gemeinsamen Wirtschaftsraum schaffen, in welchem unterschiedlich starke Wirtschaften zusammengefaßt sein sollen. Der Grund ist einfach: unterschiedlich starke Volkswirtschaften verfügen über unterschiedlich starkes Potential, Geld aufnehmen, und auch wieder zurückzahlen zu können. Griechenland hat eine andere Industrialisierung und damit Wirtschaftskraft als Deutschland. Aber Griechenland möchte als EU-Mitglied dieselben Sozialleistungen haben wie Deutschland. Damit ist klar: Unterschiedlich starke Volkswirtschaften innerhalb eines Wirtschaftsraumes erfordern Transferleistungen.
    Diese werden nun erzwungen dadurch, daß Griechenland einen Schulden-Schnitt durchsetzt, was nichts anderes bedeutet, daß andere auf die Rückzahlung ihrer Kredite verzichten müssen. Auch das ist ein Transfer. „Andere“ das sind immer diejenigen, die anschließend bezahlen müssen, weil sie noch bezahlen können. Also Banken, Versicherungen, usw. usf. Auch wenn das viele nicht glauben mögen, dahinter stehen vor allem Rentenansprüche, und nicht so sehr die Dividenden von Aktionären. Also wir alle sind gekniffen. Wir werden zusätzlich gekniffen sein, weil die gewählte Methode zu einer gigantischen Produktion von zusätzlichem Geld führt, mithin werden wir eine gigantische Inflation erleben.
    Fazit 1: Der Euro kann nicht funktionieren.
    Die Herren des Euro sind Politiker. Schon die Tatsache, daß diese den offensichtlich nicht funktionierenden Euro in dieser Weise aufgesetzt haben zeigt, daß Politiker nicht über den Sachverstand verfügen, Währungsräume konzipieren zu können. Die heute agierenden Politiker Merkel und Schäuble waren beide Mitglieder des Kohl- Kabinetts, das die Einführung des Euro vorbereitet und beschlossen hatte, übrigens gegen den Willen der ungefragt gebliebenen Bevölkerung.
    Fazit 2: Eine Währung, die politische Absichten transportiert und damit auf Politiker zurückgreifen muß, kann nicht funktionieren. Das sind Idioten, bestenfalls Idealisten, die Geldversorgung funktioniert jedoch nach davon völlig losgelösten Gesetzlichkeiten.
    Eine Prämisse, daß irgendetwas alternativlos sei, in diesem Falle das Ausscheiden Griechenlands verhindert werde bringt die Politiker Griechenlands sofort in die Lage, dies auszunutzen. Dementsprechend können und werden die sich nun weigern, ihre Schulden zu bezahlen. Sie sind in einer starken Position angelangt, weil sie nun Forderungen stellen können, damit Europa nicht auseinanderbricht.
    Fazit 3: Wenn die Existenz des Euro tatsächlich die Voraussetzung für den Fortbestand Europas ist, dann wird dieser Euro zu einer grandiosen Erpressungshebel gegen alle diejenigen, die Euros haben.
    Die agierenden Politiker negieren offenbar, oder sind sich dessen nicht bewußt, daß es Mentalitätsunterschiede zwischen den Menschen, den Regionen gibt. Wir beobachten diese Ignoranz in Bezug auf eines unserer PI- Hauptthemen, die hier ansässig gemachten Vertreter des Islam. Ich füge ein Gegenbeispiel hinzu: Israel. Mitten in der Wüste ist es möglich, ein prosperierendes Land aus dem Boden zu stampfen, rundherum Chaos und Keilerei.
    Das hat etwas mit Mentalitäten und der zugrundeliegenden Kultur zu tun. Derartige Mentalitätsunterschiede haben wir in der gesamten EU, mit der Folge, daß es immer Laumeier geben wird, und immer Streber.
    Eine gemeinsame Währung ist Voraussetzung dafür, daß man eine nicht vorhandene eigene Leistungsbereitschaft auf Kosten anderer deckt. Die EU ist so besehen eine auf die staatliche Ebene gehobene Aufforderung eines Sozialsystems. Mit all den Kosten und Mißständen. Der Transportriemen dazu ist der gemeinsame Währungsraum, ist der Euro.
    Und schließlich: Schon heute ist in der EU die Deutschenfeindlichkeit wieder angestiegen. Der Hitler-Krieg gegen Europa wird zu Recht als Krieg zur Erlangung der deutschen Vorherrschaft über Europa angesehen. Der Krieg ging verloren, und nun holen wir uns Europa eben über unsere Wirtschaftskraft. Das denkt in Europa mittlerweile jeder, der auf irgendeine Weise Kürzungen über sich ergehen lassen muß. Obwohl dies nicht stimmt, kann ich diese Einstellung verstehen.
    Fazit 4: Der Euro wird Europa nicht einen, er bringt aufgrund der unterschiedlich starken Wirtschaftskraft und unterschiedlichen Mentalitäten Europa gegen Deutschland auf.

    Der Euro ist unser Unglück.

    Wir werden blechen, und man wird uns dafür hassen. Unsere Leute haben nichts davon, denn die Leistungsfähigkeit unserer Arbeiter und Angestellten wird über Europa abgeworfen.

    Wer immer den Euroraum als Segen für die deutsche Wirtschaft betrachtet übersieht, daß genau in diesem Segen der viel größere Fluch für diesen Kontinent liegt. Nur manipulierte, oder aber gewaltsam unterdrückte Menschen können dies auf Dauer hinnehmen wollen. Der Euro ist damit ein Mittel, das zum Unfrieden führen muß. Nach innen, udn womöglich irgendwann auch wieder nach außen.

    Ich bin gegen den Euro.

  19. Wirtschaftslehre in Schwarz-weiß?

    Nein nur die Aussage, dass ich zwar auf der ersten Ebene sagen kann, dass hier eine schlechte Entwicklung einsetzt (Zunahme der Verschuldung resp. Zinsen usw.) ich aber auf der zweiten Ebene mit einer Reihe von Fragen konfrontiert bin auf die ich keine Antwort habe.

  20. Hab ich das grade – zugegebenrmaßen nur mit einem Ohr – richtig gehört?

    Helmut Schmidt auf dem SPD Parteitag:

    „Das Geschwätz der Medien über den Untergang des Euro…..“

  21. Ich hoffe PI bleibt auch weiterhin ein Islamkritisches Medium und wird nicht hochnäsig und damit eher sanfter und politisch korrekter, nur weil es immer mehr Leser bekommt!

    Gruss – ein „seit kurzem erst dabei Typ“ 😉

  22. ‚Geld‘ ist grundsaetzlich nichts wert!

    ES SEI DENN!

    Man glaubte ganz ueberwiegend an dessen Wert!

    Diesen Glauben aber haben die Genossinnen und Genossen des obersten Hau-raus-Sowjets der EUdSSR und selbsternannten Populismus-Staatsraete der Versenkungs-Sowjet-Unionsmitglieder bzgl. des EURO-Party-Rubels, in nur einem Jahrzehnt’chen, gruendlichst zerstoert.

    Die S-Union hat’s hinter sich, die E-Union noch vor sich!
    Aber „E“ steht ja auch fuer „Endlosdesaster“.

  23. @ #24 drei_komma_einsvier (04. Dez 2011 10:46)

    H. Schmidt hat in seiner Rolle als Politiker nicht unrecht. Würde er etwas anderes behaupten, wären die wirtschaftlichen und politischen Folgen um ein vielfaches schlimmer.

    Zur Zeit ist die Politik um jede Minute dankbar, die das System noch hält.

  24. Die einzelnen Bundesländer in Deutschland werden meines Wissens ja auch durch gegenseitige Finanzausgleiche in nicht unerheblicher Höhe quer subventioniert. Sicher nie so gross, wie dies in der Eurozone erforderlich wäre. Die Frage ist doch ganz einfach die, ob sich die Staaten der Eurozone, insbesondere Deutschland, dazu durchringen können, dasselbe Prozedere auch für die Eurozone einzuführen. Ohne dies wird es schlicht und einfach nicht gehen, den Euro zu halten, denn derart unterschiedliche Volkswirtschaften auch nur ansatzweise kompatibel zu machen, dauert, sofern überhaupt möglich, viele Jahrzehnte. Gewisse Politiker, insbesondere Nationalhasser und Internationale singende, haben damit keine grossen Probleme, aller für einen, einen für alle. Aber da wäre schlussendlich immer noch das Volk, das doch noch einmal erwachen könnte, wenn auch zu spät und erst dann, wenn es so richtig ans Eingemachte geht. Und dann, liebe Politiker, neue Posten schon gesichert?

  25. #3 Wolfgang
    Der Geldüberhang beträgt nicht das 25 fache sondern das zehnfache aller welt.prod. Güter + Dienstl.

    Der Wert aller weltweit produzierten Güter und Dienstleistungen beläuft sich auf 63 (dreiundsechzig) Billionen Dollar. Parallel dazu werden für 87 (siebenundachtzig) Billionen Dollar Aktien und Anleihen gehandelt, daneben Finanzderivate im Wert von 601 Billionen Dollar. Der Geldüberhang gegenüber dem Weltsozialprodukt beläuft sich demnach fast auf das Zehnfache (Quelle: HB Nr. 175/2011, S. 10). © Univ.-Prof. Dr. E. Dauenhauer. Aus: http://www.walthari.com

    Das Übel liegt in den 601 Billionen Dollar Derivaten die ausschließlich aus künstlich geschaffenen, für riesige Spekulationen benötigtem, augewiesenne Mitteln bestehen. Das hat mit denvon Ihnen angesprochen Ölgeldern nicht das geringste zu tun.

    Bezüglich Ihres Arguments Protektionismus haben Sie offenbar nicht bedacht, dass heute in vielen deutschen Gütern 40-60% importierte Produkte enthalten sind. Im Gegensatz zum Euro würde eine starke deutsche Währung diese Importe so weit verbilligen, dass sich die für den Export bestimmten deutschen Güter nur unwesentlich und ohne Folgen verteuern würden.

  26. OT:

    eben wurde in HR3 ( Baerbel Schäfer live ) (Thema Klima-Konferenz in Durban) seitens einer interviewten Dame behauptet:

    Die Flüchtlinge aus Lampedusa sind

    K l i m a f l ü c h t l i n g e ,

    die in ihren Ländern nichts mehr anbauen koennen…

    Bin ganz sicher,die Gute hat mindestens dreien dieser Männer in ihrem Rotweinguertelgarten persönliches Asyl gewährt.

    Habs gerade noch geschafft, das Radio abzuschalten, um mir mein Frühstück nicht auf der Tastatur betrachten zu müssen.

    PS: Klimaforschern, die vorher sprachen, fiel die Schäfer oft ins Wort und versuchte, diesen das ultimative Horrorszenario in den Mund zu legen.

    Schönen Tag noch

  27. Unsere Banken leihen den Griechen Geld, damit die sich bei uns Porsche und Panzer kaufen können. Da die Griechen diese Kredite nicht zurückzahlen können, muss jetzt der deutsche Steuerzahler einspringen und die Banken retten. Und das ganze absurde Theater läuft unter dem Titel: „Deutschland profitiert vom Euro“

    Richtig ist doch nur so viel: Ohne den Euro hätten die Griechen nicht soviel Geld zu so niedrigen Zinsen geliehen bekommen, wie geschehen, wir hätten also tatsächlich nicht so viel an sie verkaufen können. Mit den Krediten haben sie sich allerdings mehr gekauft, als sie sich leisten können, jetzt dürfen wir die Griechen (und noch ein paar andere) und die Banken retten.

    Wo ist denn da der Profit?

    Wenn wir ihnen die Panzer und die 911er gleich geschenkt hätten, hätten wir zwar auch keinen Profit, aber weniger Stress.

  28. Die Geschichte mit dem „Exportweltmeister“ ist ohnehin ein dünnes Brett. Deutschland konnte bis 2008 nur deswegen mit diesem Titel schmücken, wenn man sich ausschließlich mit Gütern befasste.

    Wären die Dienstleistungen in die Statistik eingeflossen, dann wäre auch dieser Titel längst weg gewesen.

    In diesem Land, welches die mit die größten und fähigsten Unternehmen der Welt hervorgebracht hat, wurde im letzen viertel Jahrhundert keine einziger solcher Konzern mehr gegründet.
    Oder kann mir jemand ein Beispiel nennen?

  29. Die Ursache allen Übels ist das Zins- und Zinseszinssystem. Solange hier keine grundlegenden Änderungen erfolgen können Sark.+Merkel sich noch 100mal treffen. Es wird sich nichts verbessern eher wird eine dramatische Zuspitzung der Probleme erfolgen.

    Auszug aus: wissensmanufaktur

    Der Zinsanteil, der sich in unseren Lebenshaltungskosten verbirgt, liegt heute bei rund 40 Prozent. Dies mag auf den ersten Blick hochgegriffen klingen, doch unabhängig von verschiedenen wissenschaftlichen Untersuchungen, die diese Größenordnung ergaben, kann man dies auch leicht mit eigenen Überlegungen selbst nachvollziehen. Allein die monatliche Miete besteht fast nur aus Zinsen, aber auch in den Steuern und Abgaben sind Zinsen enthalten. Sie erhöhen auch alle Preise, da jeder, der an der Wertschöpfungskette beteiligt ist, seine Zinskosten in die Endpreise einfließen lassen muss, was alle Produkte verteuert.

    Ein durchschnittlicher Haushalt gibt jährlich ca. 25.000 Euro für seinen Lebensunterhalt aus und bezahlt somit Jahr für Jahr rund 10.000 Euro Zinsen, sofern er auf der anderen Seite keine Zinseinnahmen hat.

    Die lesenswerte Gesamtdarstellung unter:
    Plan B bei:
    http://www.wissensmanufaktur.net/wissensforum

  30. Helmut Schmidt ist ein aufgeblasener, selbsternannter Weltökonom.
    In seiner aktiven Zeit hat er genauso wenig auf die Latte bekommen wie seine Vorgänger und Nachfolger.
    Bis Brandt waren sie vielleicht gutmütig -naiv. Danach haben unsere Politiker einfach nur noch mit Geld um sich geschmissen und gegen die Interessen des deutschen Volkes gearbeitet.
    Der Euro war die Krönung dieser Arbeit.
    Die Party ist jetzt vorbei!
    Ich persöhnlich glaube nicht, dass die BRD stillschweigend kollabiert wie die DDR.
    Die DDR hatte einfach nur kein Geld mehr.
    Die BRD wird in wenigen Monaten auch kein Geld mehr haben, aber dann werden soziale Konflikte ausbrechen, die bisher nur mit Geld unter den Teppich gekehrt wurden.
    Die DDR hatte den großen Vorteil, dass sie keine Zwangsbeglückung durch Massenzuwanderung in ihre Sozialsysteme hatte.

  31. @ #32 Grant

    Den Profit haben ausschließlich wenige große – einst deutsche – Firmen gemacht, die außerdem zum großen Teil, bzw. ganz im ausländischen Besitz sind, und/oder von Ausländern (Indien, USA, England…) geführt werden.

    Viele dt. Politiker glauben leider immer noch, dass die Deutsche Bank, Siemens, EADS, BMW und diverse weitere in erster Linie die Interessen dieses Landes vertreten.

  32. #3 Wolfgang (04. Dez 2011 09:49)

    „Eigentlich ist China der Weltmeister im Export.“

    Das haben wir in erster Linie unsern Volksverrätern zu verdanken. Die haben ohne Not die Grenzen geöffnet für Menschen, Geld und WAREN – im Interesse der Milliardäre von ALDI oder LIDL, die nun ohne Zoll Billigwaren im Ausland einkaufen konnten. Inzwischen wurden dadurch Millionen Deutsche arbeitslos, weil ihnen die dt. Waren zu teuer geworden war. Anfangs ließ man in der (Häftlingsarbeit) produzieren, dann bei Tschechen, in Moldawien bis hin zu China. Und die beliefern inzwischen fast die ganze Welt mit fast sämtlichen waren des täglichen Bedarfs.
    Es ist schon lächerlich, wenn unsere Länder noch als Industrieländer, die Produzenten als Schwellenland bezeichnet werden.

    Eine Schande, wenn die chinesischen Sklaven für uns produzieren, wir aber die vielen Arbeitslosen hier miternähren müssen. Da ist auch schon die lüge entlarvt, daß das alles so billig ist, was man dort kauft. Das kommt uns allein finanziell viel teurer, moralisch ist es schlimmste Verkommenheit.
    Die nächste Generationen sind hier auch gleich zur Tatenlosigkeit verdammt. Ausserdem sind die entsprechenden Berufe inzwischen ausgestorben. Auch die dazugehörigen Zulieferbetriebe und der Maschinenbau usw.
    Zuerst wurde Mitteldeutschland geschleift, jetzt geht es im Rest der BRD immer weiter.

    Es ist kein
    Reiner Zufall,
    dass die Chinesen als sog. Entrümpler immer noch Fabrikanlagen hier abbauen und dort damit für uns produzieren.
    Eine Schande für einen Staat, der sich sozial nennt.

  33. der euro dient nur einem zweck: dem abschaffen der nationalstaaten.
    eine europäische wirtschaftsregierung ist der anfang einer planwirtschaft.
    die von den nationen gewählten politiker dienen längst nicht mehr dem, wofür sie gewählt wurden. ihr ziel ist die beseitigung der europäische vielfalt.
    so gut wie alle eu-politiker möchten das, was sich über jahrhuderte gebildet hat in einem ruck entsorgen. sie mögen europa nicht.

  34. #3 Wolfgang:

    „Der Verzicht auf den Euro bedeutet Protektionismus und das wäre das Ende des Exports“

    Ich fürchte Sie sind auch auf diese Mär hereingefallen.
    Natürlich würden sich unsere Exporte beim Wegfall des Euros verteuern. Eine wiedereingeführte DM würde sofort um 25-40% aufgewertet, aber genau darin liegt ja auch ein Gewinn für die Bürger und die Industrie, denn alle Importe würden sich dadurch entsprechend verbilligen.
    Also zum Beispiel Rohstoffe wie Öl, Computer, Fernseher, Lebensmittel – alles was wir importieren wird sehr viel günstiger zu haben sein.

  35. Ergänzung zu meinem Beitrag unter # 37:

    Berechnet man den gesamten jährlichen Kapitalstrom, der auf diese Weise allein im
    Zuständigkeitsbereich der Bundesregierung von Fleißig nach Reich transferiert wird, dann kommen wir auf eine Größenordnung, die sogar den Bundeshaushalt übertrifft. Wenn 40 Millionen Haushalte bei durchschnittlichen Lebenshaltungskosten von 25.000 Euro pro Jahr jeweils rund 10.000 Euro (40Prozent Zinsanteil) in das Geldsystem einzahlen, dann haben wir hier eine signifikante Größenordnung von 400 Milliarden Euro pro Jahr, über die man einmal sprechen sollte, anstatt sie für selbstverständlich hinzunehmen.

  36. Es hat auch Vorteile wenn der Euro in sich kollabiert!

    Da werden dann endlich einige verschlafene deutsche Michel aufwachen, wenn die Ersparnisse und die Lebensversicherung weg sind. Die Renten können dann nicht mehr ausbezahlt werden und unsere moslemische Fachkräfte bekommen kein Hartz4 mehr.

    Dann werden die Menschen auf die Straße gehen und diesen ganzen Gutmenschenirrsinn wegfegen. Autos und ganze Wohnblock werden brennen und die Bevölkerung wird die verantwortlichen Politiker zur Rechenschaft ziehen, selbst wenn man die dann mit einem internationalen Haftbefehl in Florida verhaften lassen muss.

    Auf jeden Fall wird sich dann einiges für unsere Gutmenschen ändern!

  37. in der Tat wird es ein Datum sein, an dem die Börsen ihre Positionen glatt gestellt haben und einige Feiertage anliegen, sodaß die Akteure Zeit haben sich abzustimmen.

    Weihnachten und Neujahr sind daher absolut sehr geeignet!

    Nebenbei bemerkt haben wir gar keine Bankenkrise, sonderneine Politikkriese.

    Nicht die Banken haben das Chaos verursacht, sondern dei Politik,die den Banken die Spielräume erweitert hat, die diese dann genutzt haben, oder kennt hier jemand eine einzige Bank, die wegen Regelüberrtretung verurteilt wurde?

    Nein, der Größenwahn der Politik, die in der Illusion lebt alles gestalten zu können und zu dürfen hat die Krise verursacht und sie haben nichts daraus gelernt, wie man am ESF sieht, wo die Politik glaubt dem ESF Rechte zu geben, die die Poliitik hier in D selbst gar nicht hat.

    Oder welcher deuitsche Politiker hat das Recht über einen Fonds/Budget zu bestimmen, der angeblich nur eine Summe X umfasst, das aber mit Finanzinstrumenten und Nachforderungen jederzeit beliebig auffüllbar ist, also unendlich ist?

    Solch ein Recht gibt es in D nicht. Da kein deutscher Politiker solch ein Recht selbst hat, kann er schon rein logisch ein solches Recht auch nicht einer anderen Institutionn verleihen, denn niemand kann geben, was er selbst nicht hat! Der ESF ist daher nichts anderes, als ein Ermächtigungsgesetz!

  38. Gerade H. Schmidt gesehen auf dem SPD-Partei-Tag:

    Deutschland war schon immer Netto-Zahler und soll weiter löhnen …

  39. @ # 6 Antonius

    Hmm. Ungerecht, wie die Eier unter deutschen Politikern verteilt sind! Ströbele hat jetzt 3 und sein Kollege, der Unaussprechliche musste mit nur 1 zurande kommen…

    Mal weg von den Eiern: Helmut Schmidt auf dem SPD-Parteitag zur EU: Schuldenmachen ist ein Muss, Deutschland hat (gefälligst) Transferunion zu sein.
    Hat mir nicht gefallen, obwohl ich den alten Mann sonst für einen weitsichtigen und im Gegensatz zu den heutigen Sozis integeren Mann halte. Und er hat gottseidank auch was denen ins Stammbuch geschrieben, die denken, die augenblickliche wirtschaftliche Misere nur mit Steuererhöhungen kurieren zu müssen(und die anwesenden Sozis haben nicht gemerkt, dass er SIE meinte und haben ordentlich applaudiert). Interessant auch, als die anwesenden Qualitätsreporter nach der Rede die SPD-Mitglieder im Saal befragten und sofort in Richtung „meinen Sie nicht auch, dass jetzt Eurobonds fällig sind“ , dass da die Reaktionen durchaus gespalten waren.

  40. Den europäischen Gedanken halte ich ansich für eine gute Sache.
    Was mich an dieser EU und an diesem Euro stört, ist der deutsche Bußfaktor, der zu deren Gründung und zu deren derzeitiger Struktur geführt hat.
    Die Wurzeln dieser EU liegen in der Angst Frankreichs und anderer europäischer Staaten vor einem zu starken Deutschland nach dem Ende der Nazizeit.
    Die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS), Vorläufer der EU, hätte es ohne diese Angst vor Deutschland so nie gegeben.
    Man wollte Kontrolle über Deutschland – kein guter Start für eine freundschaftliche Staatengemeinschaft.
    Auch dieser Euro, das Ende der DM waren ein Preis, den Deutschland zu zahlen hatte – für das Einverständnis Frankreichs zur Wiedervereinigung.
    Beides – diese EU und dieser Euro – sind ohne Abstimmung des Volkes, teils gegen den Willen der Deutschen durchgesetzt worden.

  41. Die ddr hat auch das geld an einem wochenende, am sonntag,umtauschen lassen.
    Keiner wusste etwas vorher.

    Sie fuhren mit lautsprecherwagen durch die ortschaften.

    So kanns gehen – auch heute noch. Fragt sich nur, was uns dann bleibt. Im gegensatz zu oben!

  42. #5 Mosigohome (04. Dez 2011 09:54)

    Polen hat ja erklärt, in ein paar Jahren fit zu sein für den Euro.
    Die Währung würde aber nur eingeführt, wenn es für Polen von Nutzen ist.
    Hat sowas eigentlich schon mal ein einheimischer Politiker gesagt??

    —————-

    Warum muss es pausenlos wiederholt werden:

    Der Euro bringt eine Win-Win-Situation!
    Für jeden Teilnehmer – nur haben’s eben noch nicht alle registriert!!! 😉

  43. #39 Senator (04. Dez 2011 11:22)
    Die DDR hatte den großen Vorteil, dass sie keine Zwangsbeglückung durch Massenzuwanderung in ihre Sozialsysteme hatte.
    ——————————
    Das ist das Positive,was sich für“ uns“ bis heute,eigentlich im nachhinein, zum guten auswirkt.Viele deutsche Grosstaedte im Westen sind ein mahnendes Beisbiel,wie es kommen wird,wenn alles so weiter geht.Ich möchte dort nicht mal begraben sein!!!
    Falls wieder eine Wende kommt,und sie muss kommen,dann wird man aufpassen müssen,dass sich nicht wieder die(gewendeten)gleichen Verbrecher an die Spitze setzen.Das gab es nämlich in der ex DDR zuhauf:“ich sagte ja schon immer,das wollten wir nicht,eigentlich war ich ja immer dagegen….“ hörte man nach der „Wende“ allerorten,und siehe da viele von den Ganoven sind wieder an der Spitze.

  44. #18 achot (04. Dez 2011 10:25)

    Seit Jahren dreht sich die Spirale und anstatt abzuspringen, hielt man sich immer stärker fest. Wir sind über den “Point of no return” schon drüber, jetzt heißt es Untergang.

    Das macht die Sache so absurd: Ihr rennt sehenden Auges in das Desaster und raäsoniert hier darüber, statt etwas dagegen zu tun. Der Strudel hat Euch schon längst im Griff, zieht Euch weiter und weiter hinunter, aber Ihr räsoniert und zahlt. Ohne Eure Kohle wären EU und BRD längst pleite, aber Ihr zahlt, und zahlt und zahlt. Irgendwie scheint Ihr masochistisch veranlagt.

  45. wir haben hier das klassische wohngemeinschaften DILEMMA nach dem prizip: EINER FÜR ALLE: in der im eigentlich gleichberechtigten gemeinschaft haftet einer für alle. z.b. bei der miete. wenn einige nicht zahlen, holt sich der vermieter das geld bei dem solventesten. oder einer macht den kühlschrank voll, die anderen fressen ihn leer. keiner hat einfluß auf das wirtschaften des anderen. einige nutzen das aus und überlassen die pflichten wie kochen, haushalt, putzen, einkaufen usw den „VERANTWORTUNGSBEWUSSTEN“. das klappt auf dauer nie. höchstens im KIBBUZ. zahlt keiner mehr die miete, fliegen alle raus. das versucht man zb bei eigentumswohnungen mit bindenden verträgen zu verhindern. das gleiche problem bei BÜRGSCHAFTEN. ist die bürgschaft einmal vergeben, sind die bürgen auf gedeih und verderb mit dem nutzniesser der bürgschaft verbunden. wie im fall der EUROPÄISCHEN staaten, können sogar die bürgen erpresst werden, mit der drohung, alle mit in den abgrund zu reißen. zudem besteht für die schuldenstaaten kein grund nach abgabe der bürgschaft irgendwelche sparanstrengungen zu unterhalten. das gleiche sozialistische prinzip haben wir in DEUTSCHLAND mit dem länderfinanzausgleich. das führt zu so absurden auswirkungen, das NRW studiengebühren abschafft und andere WAHLGESCHENKE umsetzt und BAYERN das über den LFA finanziert. das gleiche bei den krankenkassen: die besser wirtschaftenden müssen ihren überschuss an die schlechteren abgeben, das ist das WOHLFAHRTSSTAATLICHE UMVEREILUNGSPRINZIP. das den fleissigen ausbeutet zu gunsten derer, die keine lust haben zu arbeiten. ursprünglich war die sozialhilfe für behinderte, kranke, nicht arbeitsfähige und unschuldig in not geratene gedacht worden. durch die MASSENEINWANDERUNG in unsere sozialsysteme mit hauptsächlich bildungsresistenten, unintegrierbaren, analphabetischen, teilweise feindlich, menschenverachtend und undemokratisch gesinnten steinzeitlich und archaisch strukturierten kulturen und religionen, mußte unser auf solidarische einzahlung ausgelegte sozialsysteme scheitern. wie bei der EURO rettung versuchen die verantwortlichen des disasters durch auspressen der produktiven bürger das fass ohne boden zu füllen. viele junge gutausgebildete verlassen deshalb das land. und nochmals. LIEBER EIN ENDE MIT SCHRECKEN, ALS EIN SCHRECKEN OHNE ENDE. denn eins ist gewiss: am ende bleiben uns nur noch die schulden und die anderen sind fein RAUS!

  46. @ #22 abendlaender11 (04. Dez 2011 10:40)
    @#1 Stefan Cel Mare

    “Nun ja – ich BIN gegen den Euro.”

    BIN auch gegen den Euro. Sind wir immerhin schon zwei – und daß auf einer Seite, wo man nicht für und nicht gegen den Euro ist.

    Aller guten Dinge sind 3, bin auch gegen den EURO!

  47. Wie? Du bist nicht gegen den Euro? Merkwürdig –

    Der Euro, Georg Kreisler

    Mozart verraucht, weil man’n net braucht.
    Gleich hinter Mozart raucht Goethe.
    Bach wird verjazzt, Rembrandt zerkratzt.
    Shakespeare hat auch seine Nöte.
    Goldoni und Moliere krieg’n ein neu’n Regisseur.
    Nur findet auch der kein Theater.
    Denn Theater san g’schlossen, die Museen stehen leer.
    Und Buchläden gibt es schon lang keine mehr.
    Was braucht ein moderner Mensch Lit’ratur?
    Auch von Philharmonikern keine Spur!
    Nur der Euro bleibt stark!
    Den legt niemand in’n Sarg!
    Hast du Euro, dann hast du Kultur.
    Der kann Kunst imitiern,
    der kann die Politiker schmiern,
    der baut Banken zu den Sternen,
    baut McDonalds, baut Kasernen,
    der schmückt’s Fernsehn mit ein’m Glorienschein:
    Man ist stolz, Europäer zu sein!
    Für den Euro sterb’n die Poeten,
    und zum Euro lernt man beten:
    Euro unser, der du bist…
    Und dann merkt auch der letzte Tourist,
    was Europa ist.

  48. #49 Selberdenker (04. Dez 2011 11:53)

    Was mich an dieser EU und an diesem Euro stört, ist der deutsche Bußfaktor, der zu deren Gründung und zu deren derzeitiger Struktur geführt hat.

    Ich denke Sie haben da nicht mal so Unrecht. Dabei bezahlt Deutschland jetzt noch die Zinsen für der Wiedergutmachung für den Ersten Weltkrieg bis zum Jahre 2025 an die damaligen Siegermächte.

    Dazu kommen ja noch tausende von Milliarden an deutschen Steuergelder für die Wiedergutmachung für die Sieger des Zweiten Weltkrieges. Und da ja das auch noch Verzinst wird gehen die Zahlungen bis zum Jahre 2075.

    Dann kamen die Zahlungen für die EU! Deutschland ist fast einziger Netto-Einzahler des EU-Haushaltes. Selbst den französischen Kartoffelanbau in Frankreich wird vom Steuerzahler finanziert. Den Olivenanbau in Griechenland, Spanien, Portugal, usw. möchte ich gar nicht erwähnen.

    Jetzt kommt der Euro-Rettungsschirm! Und zu diesen gigantischen Belastungen sollen jetzt noch die Schulden der anderen EU-Länder auf den Lasten des deutschen Steuerzahlers geschultert werden! Das sind nochmals viele zehntausende von Milliarden an Steuergelder.

    Dazu kommen jedes Jahr 50 Milliarden an so genannter „Entwicklungshilfe“, die den Diktatoren der Welt ihren Mercedes uns ihre Porsche finanzieren. Selbst China bekommt von unseren Gutmenschen-Spinner noch Entwicklungshilfe!

    Wenn Deutschland diese fast schon parasitären Zahlungen in die Rente stecken würde, dann könnten die Deutschen mit 35 Jahre in Rente gehen!

  49. „Sozialismus ist nur mit Geld realisierbar. Doch sind die Kassen leer, dann bricht es schnell auseinander und selbst der letzte Sozialromantiker fällt aus seinem Wolkenkuckuksheim“.

    Richtig.
    Konkret: Welchen Mehrwert sollte es einem Wähler bieten, linken Umverteilern die Wahlstimme zu geben, wenn kaum noch etwas zu verteilen ist?

    Am Anfang ihrer Amtszeit lobte A.Merkel auf internationalen Konferenzen das europäische Modell des fürsorgenden Sozialstaates und wollte es sogar weltweit exportieren. Innerer Frieden wird durch Wohltaten erkauft, das Wort Bestechung dürfte ebenfalls passen.

    In der Zukunft ist mit der Rückkehr zum Normalzustand zu rechnen. Die Menschen werden deutlich mehr Verantwortung für ihre persönlichen Entscheidungen tragen müssen.

    Was umgekehrt auch mit einem erheblichen Macht- und Bedeutungverlust sowohl der politischen Kaste als auch des sozialindustriellen Komplexes verbunden sein wird.
    Da werden die linken Seilschaften bestimmt nicht glücklich sein. Manch hektische Betriebsamkeit der letzten Monate ist nur so zu erklären.

    Mit dem Bedeutungverlust der Sozialromatiker (wegen fehlender Kasse) wird auch deren Einfluss auf die Meinungsmacher drastisch schrumfen.

  50. Erg. zu (04. Dez 2011 11:53)

    Eine europäische Gemeinschaft sollte in erster Linie auf gemeinsamen Werten, auf gemeinsamem kulturellen Erbe und dem Interresse für die anderen Nationen innerhalb dieses gemeinsamen Kulturraumes in der europäischen Nachbarschaft wachsen – sehr nah an den Menschen Europas.
    Sowas kann nicht vorgeschrieben werden, sowas kann höchstens gefördert werden und muß dann von sich aus langsam wachsen.
    Ein näheres Zusammenwachsen halte ich in Europa für möglich, weil wir eben ähnliche kulturelle Wurzeln haben.
    Es muß ein Europa der souveränen Nationalstaaten bleiben bleiben, weil strukturell unterschiedliche Nationen nicht von einer Macht fremdregiert werden können, die so tut, als ob alle gleich wären.
    Das führt zu Ungleichbehandlung, was dann wieder zu Konflikten führt. Unterschiedliche Sprachen und Volkstraditionen sind erhaltenswert.

    Bilder wie der Kniefall von Warschau oder die verbunenen Hände von Kohl und Mitterrand in Verdun sind wichtig und drücken aus, was ich meine. Es kommt aber letztlich auf die Völker, die Menschen in Europa an und deshalb kann man Europa nicht an ihnen vorbei konstruieren.

    Die heutige EU ist ein wenig demokratisch zustandegekommenes Konstrukt einiger Strategen – sehr weit entfernt vom einzelnen Europäer und beruhend auf der Angst und der Skepsis einem wichtigen Mitgliedsstaat gegenüber, gegenüber Deutschland.
    Freundschaft kann aber eigentlich nur aus Vertrauen wachsen.

  51. An dem Tag des Euro-Zusammenbruchs mach‘ ich meine beste Flasche Wein auf! Sanach wird es wohl nicht mehr so rosig werden. Aber wer von Peter Helmes „Die Grünen – Rote Wöllfe im grünen Schafspelz “ gelesen hat, weiß, wohin die Reise gehen soll. Und nachdem sich diese „Gutmenschen“ schon überall in den EU-Gremien etc festgesetzt haben, verlieren wir wohl auch noch die letzte Chance, das Ruder rumzureißen. Der Mangel an Alternativen in der Parteienlandschaft der BRD rächt sich.

  52. Ich verstehe nicht, was so viele an dem ollen Helmut Schmidt gefressen haben. Der war und ist keinen deut besser als alle anderen. Eher noch schlimmer. Er war finanzminister, machte fünf mrd. euro schulden – und wurde dafür kanzler.
    Damals lagen die gesamtschulden bei 91 mrd. euro.
    Eichel hatte schon mal zugegeben: „Das machen wir jetzt seit über dreißig Jahren, zahlen auch nichts zurück. Wenn ein Kredit fällig wird, wird ein neuer aufgenommen, um den alten abzulösen.“ (stammte aus ard-panorama)

    Und jetzt stellt sich schmidt hin und lügt wie immer. Der euro sei stabiler als die DM.
    Und dann gleich die vergangenheitskeule! Deutschland darf historische verantwortung nicht vergessen! Keine führungsrolle in europa beanspruchen.

    Aber zahlen für alle und jedes.
    Hört überhaupt jemand hin, was da so abläuft bei den sozis?
    Sozial ist es jedenfalls nicht.

  53. Ich glaube nicht, dass unsere Regierung schon fleißig DM-Scheine drucken lässt. Egal, ob nun korrupter EU-(Ex-)Amtsträger wie Günther Verheugen oder Edmund Stoiber, Bonzen-Sozialist wie Peer Steinbrück oder konservativer EX-CDU-Ministerpräsident Stefan Mappus, sie alle haben schon deutlich gesagt, dass Deutschland in die EU zwangsintegriert sein muss, damit „der Faschismus nie wieder kommt“. Unsere Politiker werden also ohne Rücksicht auf Verluste das Euro-Spiel fortsetzen. Das aktuelle Spiel ist für die Politiker auch sehr attraktiv. Selbst dümmliche Grüne, wie Cem Özdemir, bekommen Einladungen von Lobby-Gruppen und die EU schafft in Brüssel soviele neue Politiker-Arbeitsplätze, dass es aufgrund permanent notwendiger Luxussanierung schon massive Konflikte in Brüsseler Migrantenvierteln gegeben hat.

  54. @ # SD und # 55 BS

    ..sehe ich auch so mit dem €. Im Prinzip, also wenn wirtschaftliche Konvergenz bei der EU-Gründung zwischen den Teilnehmern GEHERRSCHT HÄTTE und wenn der Gründungszweck sowohl der EU als auch die Einführung des € (bzw. die Abschaffung der DM) NICHT eine restriktive, um nicht zu sagen anti-deutsche Einstellung der (lieben) europäischen Nachbarn gewesen wären (und Schmidt führt nicht ganz zu Unrecht die Gründe dafür aus der europäischen Geschichte seit dem 30 jährigen Krieg am Ende des Mittelalters an), dann könnte es sich im globalen Wettstreit, den er beschrieb für GANZ Europa durchaus positiv auswirken. Aber er hat die Rechnung nicht ohne den Wirt, sondern ohne die zehrenden Gäste gemacht! Und sosehr unsere ewige Schuld aus seiner Sicht auch als moralische Begründung dafür herhalten muss: es kann so aber einfach nicht funktionieren. Und das hat nichts mit nationalem Gehabe der Deutschen zu tun, das hätte auch dann nicht funktioniert, wenn alle Deutschen wie die Gutmenschen denken und handeln würden: das Faktische, das ist die Wirtschaft, ist und bleibt zwingend! (Schmidt hatte während seiner Amtszeit als Kanzler auf ökonomischem Sektor nicht gerade gepunktet!)
    Nochewas: es gibt, und hier kann man sich auf aktuelle politologische Aussagen (kann ich grade nicht zitieren, bin in Rage, gucke selber) verlassen, in den letzten Jahren (spätestens seit Anfang des vergangenen Jahrhunderts) entwickelte sich zusehends noch einen Grund, mindestens so gewichtig wie der wirtschaftliche: die immer stärker werdende Rückbesinnung der Völker auf ihre Herkunft. Glaube/Religion, teilweise auch Abstammung werden als identitätsstiftende Faktoren für ZUSAMMENGEHÖRIGKEIT immer stärker gewichtet. Man lese Scholl-Latour (mal nur die Fakten, mag man von dem halten, was auch immer) und vor allem, man lese Jonathan Lithell („Die Wohlgesinnten“). Das mag rassistisch-cheauvinistisch klingen, ist es auch: ich weise auf die Bestrebungen eines großosmanischen Reiches hin, auf die unbestreitbare Osmanisierung des Südens der ehemaligen SU, auf die Ausbreitung des Einflusses der Han-Chinesen in deren unmittelbarer Nachbarschaft usw. Und diesen Aspekt hat Schmidt (in seiner heutigen Rede in Bezug auf Europa) überhaupt nicht erwähnt, total vernachlässigt. Die internationale Solidarität, das Godesberger SPD-Programm (Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität) sind wohlklingende, humanistisch-christliche, mithin fromme Wünsche! Das ist aller Ehre wert, aber man muss dem Fakt ins Auge blicken, dass es als (deutsche) Einbahnstraße nicht funktioniert, da von den so Alimentierten oft nur böse ausgenutzt. Noch ein letztes Wort zu den Deutsche und der nach dem Kriege erfahrenen Solidarität, „ohne die (wir) es nicht geschafft hätten.“
    1. Ostdeutschland hatte davon überhaupt nichts und hat sich trotz massivster einseitiger Reparationsleistungen ggü. der SU hochgearbeitet.
    2. „Die Deutschen“ haben ihre materiellen Schulden im Gegensatz zu den anderen „modernen“ europäischen Schuldnern zurückgezahlt. Und sie hatten daran nie einen Zweifel gelassen gegenüber ihren Gläubigern!
    DAS, Herr Schmidt, ist die Basis der Verlässlichkeit, die man den Deutschen von dem übrigen Westen immer zugute gehalten hat! Und DIES SEHE ICH BEI DEN HEUTIGEN (PIGS-SCHULDNERN) N I C H T!!
    Es fehlt an der Gegenseitigkeit. Auch wenn die Deutschen zahlen wollten, könnten sie, wenn es so weitergeht irgendwann nicht mehr. Und bis zu diesem Punkt „einfach weiter so“ zu sagen, davon hat D. nichts. Und auch Europa nicht.
    Ich könnte noch soviel schreiben, ich höre jetzt auf, mir steht`s bis oben hin!
    Da Europa falsch konstruiert wurde (obwohl es notwendig war) und falsch geführt wird, wird es, um mit dem russischen Außenminister zu sprechen, „unter die Räder kommen“. Ganz ohne Faschismus…

  55. @ #68 C. Mori (04. Dez 2011 12:54)

    Mit was wollen die „Politiker“ den Euro denn retten, mit Schuldscheinen etwa?
    Das meiste Rettungsgeld ist schon längst im „Nirvana“!

  56. #67 Wilhelmine (04. Dez 2011 12:48)

    Na, dann wollen wie mal hoffen, dass die 120Std. rasch rum sind.

  57. Folgende Fragen konnte mir bisher noch nie ein Europhiler schlüssig beantworten:

    Wieso gab es vor dem Euro Umrechnungskurse, wenn es doch angeblich möglich ist, unterschiedliche Volkswirtschaften unter eine Währung zu bringen?

    Warum wurden unter der EUdSSR die Zölle abgeschafft, wenn man Zölle dazu nutzen kann, die Wirtschaft vor Billigprodukten aus Billiglohnländern zu schützen und damit die Firmen und Arbeitsplätze im Land zu halten?

    Und warum findet sich einfach kein Europhiler, der mir sein Haus verkauft, obwohl ich kein Bargeld habe, um es zu bezahlen?

    Ich würde mit Freuden mit dem Verkäufer auf die Bank gehen und einen Kredit aufnehmen, für den der Verkäufer die Bürgschaft übernimmt und im Falle meiner Zahlungsunfähigkeit die Haftung hat.

    Immerhin wäre das Haus dann verkauft, dass der Verkäufer die Kaufsumme selbst aufbringen muss und danach weder Haus noch Geld hat, ist nur antieuropäische Propaganda. 😀

  58. @ #70 Kueltuervertriebener (04. Dez 2011 13:04)

    Die „Eurokrise“ ist ein Segen!

    Endlich bekommen Politiker direktes Feedback ob Sie gut oder schlecht handeln – Und zwar jeden Morgen wenn Sie sich die Staatsanleihen-Zinsen anschauen!

    Verschieben auf die nächste Legislaturperiode ist nicht mehr!

  59. #31 Wachsames Auge

    Die einzelnen Bundesländer in Deutschland werden meines Wissens ja auch durch gegenseitige Finanzausgleiche in nicht unerheblicher Höhe quer subventioniert….
    Die Frage ist doch ganz einfach die, ob sich die Staaten der Eurozone, insbesondere Deutschland, dazu durchringen können, dasselbe Prozedere auch für die Eurozone einzuführen.

    Es gibt da einen fundamentalen Unterschied zwischen dem innerdeutschen Finanzausgleich und einer Transfer-Union: Während der Länderfinanzausgleich im GG verankert ist, sind Transferleistungen zur Rettung notleidender Staaten durch die ‚No-Bailout‘-Klausel in den ‚Lissabon‘-Verträgen schlicht verboten! Die Finanzpolitik in der EU und in ihren Mitgliedsländern ist eine lückenlose Serie von Vertragsbrüchen und politischen Fehlentscheidungen, in Deutschland begonnen vor allem von Eichel und Gas-Gerd und nahtlos fortgesetzt von Merkel und Co. Über das Vorgehen der Brüsseler Ungewählten ist es aus deutscher Sicht ohnehin müßig, ein Wort zu verlieren.

  60. @ #61 Dragonslayer

    Die Schulden für den 1. WK sind seit 10/2010 getilgt. Für den 2. WK zahlt Deutschland auch keine Geld mehr, dafür gibt es die EU, die von der Bundesregierung versorgt wird. Als Folgen des 2. WK gibt es nur noch Entschädigungen an die Opfer, aber keine Kriegsschulden.

  61. #65 Helene (04. Dez 2011 12:46)

    An dem Tag des Euro-Zusammenbruchs mach’ ich meine beste Flasche Wein auf!
    ————————————-

    ICH AUCH !!!!!!!…..

  62. # Wilhelmine
    Womit die Politiker den Euro retten wollen? Ich vermute mal, als nächstes kommt die Notenpresse, d.h. es werden massenweise Staatsanleihen zu minimalen Zinsen aufgekauft. Außerdem bekommen die Banken unbegrenzt billiges Geld geliehen. Das ist ohnehin die von Frankreich favorisierte Lösung. Deutschland wird bald keine Wahl haben und auch zustimmen. Aktuelle Wirtschaftprognosen sagen, dass der Euro wegen der Unsicherheit von 1,33 auf bis zu 1,22 Dollar fallen könnte. Deutschland wird deshalb wegen dem Währungsrisiko bald seine eigenen Staatsanleihen nicht mehr zu akzeptablen Zinsen verkaufen können. Die Banken und Versicherungen werden auch immer mehr Probleme bekommen, weil es aufgrund der schon vorhandenen Geldschwemme kaum noch seriöse Investitionsmöglichkeiten gibt. Es wird also zwangsweise weiter gewettet und gezockt…

  63. @ #53 Ausgewanderter (04. Dez 2011 12:07)
    Irgendwie scheint Ihr masochistisch veranlagt.

    Ich seh mich nicht masochistisch veranlagt zu sein, ich bin pragmatisch und realistisch.
    Meiner Meinung nach gibt es zwei Möglichkeiten um den Zustand zu ändern.

    1. bewaffneter und gewalttätiger Widerstand (Revolution)
    2. man wartet ab und läßt den Karren gegen die Wand fahren

    Da ich nicht auf Gewalt stehe, bevorzuge ich Möglichkeit 2.

    Die Leute mit Worten zum umdenken zu bewegen und ihnen klar zu machen, das der Sozialismus nicht tragbar ist, dafür sind die meisten schlichtweg zu borniert.

    Die schlimmsten Propagandisten sitzen in sicheren Beamtenjobs und wissen garnicht was arbeiten fürs Geld bedeutet. Die versprechen dann -gemäß ihres eigenen Lebensweg- Reichtum oder zumindest eine Grundversorgung für alle. Wer die Zeche zahlen soll, darüber wird kein Wort verloren. Das Groh der Bevölkerung ist zu dumm und kurzsichtig um ans morgen zu denken, gemäß dem Motto „was interessiert mich wer und womit das Freibier bezahlt wird, wichtig ist, das es Freibier gibt“.

  64. @ #77 C. Mori (04. Dez 2011 13:25)

    Es ist „Keiner“ mehr in der Lage den Euro zu retten, da nutzt es nix, dass die LZB Gelder massig im Ofen verbrennen tut!

  65. was wird hier schon wieder von unbelehrbaren gegen den sozialismus und die damit verbundene gleichmacherei gewettert.

    wo sozialismus doch so richtig schön kuschelig sein kann, wenn man’s richtig macht:

    http://www.spiegel.de/deinspiegel/0,1518,798158,00.html

    Keiner ist reicher als der andere, keiner hat mehr zu sagen. Bei uns muss niemand neidisch sein, weil der Nachbar ein größeres Auto fährt. Und niemand kann mit seiner tollen Wohnung angeben. Es gibt nämlich keine Unterschiede. Das finde ich gut, und ich kann es mir auch gar nicht anders vorstellen.

    Meine Eltern zahlen den größten Teil vom Lohn in eine Gemeinschaftskasse ein. Alle Erwachsenen stimmen dann darüber ab, was mit dem Geld gemacht werden soll.

    Zum Beispiel die Autos: Zusammen besitzen wir 30 Fahrzeuge. Wer eins braucht, kann sich im Internet in eine Liste eintragen. Falls ein Wagen frei ist, bekommt er ihn. Sonst muss man eben warten. Aber meistens nimmt einen dann doch einer der anderen Dorfbewohner mit.

    und wenn „Kekskrümel auf den Sitzen“ der einzige nachteil des sozialismus ist, also ich bitte euch.

    Mein Vater ärgert sich manchmal, wenn er ein Auto kriegt, in dem noch Kekskrümel auf den Sitzen sind oder Erdbrocken auf der Fußmatte.

  66. Vor einigen Tagen freute sich unsere Presse über das Erreichen der Billionen-Marke beim Export (http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,800616,00.html).
    Meiner Meinung nach sollten die überraschend guten Zahlen deutliche Anzeichen einer sogenannten Katastrophenhausse (Crack up Boom, siehe auch Wikipedia usw.) sein.
    Die ganze Welt weiß, dass es um den Euro schlecht steht. Was wird wohl jemand tun, der noch viele Euros hat und auch noch ein paar schöne Dinge benötigt? Er wird sicherlich mit den Euros einkaufen gehen. Und welches Land in Europa ist noch am besten in der Lage, ein paar schöne Dinge für die Papier-Euros zu liefern? Das makabre an dem Spiel ist, dass die Mehrheit der Deutschen noch nicht begriffen hat, dass der Euro keine harte Währung mehr ist. Das durch Export eingenommene Papiergeld wird zum größten Teil wieder gespart und die EZB kann es wieder einziehen, was zum Senken der umlaufenden Geldmenge führt. Da die EZB das eingezogene Geld wieder in Umlauf bringt (z.B. durch Kauf von Staatsanleihen) kann dieser Kreislauf auch noch lange so weiter gehen. Gefährlich wird es erst, wenn der deutsche Michel das Spiel durchschaut und versucht, die gesparten Euros wieder auszugeben. Ich kann verstehen, dass Europa davor ein wenig Angst hat. Das Problem werden dann aber nicht die von der Inflation unberührten Hartz-IV-NPDler sein, sondern wie beim letzten Mal eine verarmte und frustrierte Mittelschicht, d.h. die Stütze jeder stabilen demokratischen Gesellschaft.

  67. #46 Bernhard…

    Nebenbei bemerkt haben wir gar keine Bankenkrise, sondern eine Politikkrise.

    Stimme hier uneingeschränkt zu. Wenn die Polit-Elite glaubt, kraft eigener Macht alle Spielregeln des realen Lebens außer Kraft setzen zu können, wird ihr irgendwann die Rechnung präsentiert. Je näher die Einschläge kommen, umso verzweifelter und panischer werden die politischen Reaktionen, wobei je nach Lage immer wieder eigene Verträge gebrochen und immer krassere Fehlentscheidungen getroffen werden. Das kommt davon, wenn eine politische Währung auf Gedeih und Verderb durchgedrückt wird und die aufkommenden Probleme entweder verneint, schöngeredet oder per Drohung („…scheitert der Euro, dann scheitert Europa“) relativiert wird.

  68. #73 Wilhelmine

    Endlich bekommen Politiker direktes Feedback ob Sie gut oder schlecht handeln – und zwar jeden Morgen, wenn Sie sich die Staatsanleihen-Zinsen anschauen!

    Ja, aber vielleicht nur intern. Nach außen, zum gemeinen Pöbel hin, dreht man zusammen mit den MSM wegen der Zwickauer Gruppe so richtig auf. Auch wenn man noch keine wirklichen Beweise hat, ist es für die Polit-Kaste eine willkommene Ablenkung für das tumbe Wahlvolk.

  69. Ich kann und will nicht glauben, dass alle sogenannten „Experten“ so dumm sind und nicht genau das, was jetzt abläuft, vorausgesehen haben und bewußt herbeigeführt haben. Ich meine natürlich nur „auserwählte“ Experten, sprich die oberste (Banken-)Elite. Wenn ich so sehe, was rundherum die letzten Jahre(-zehnte) passiert ist bzw. sich in immer schnellerem Tempo beschleunigt (Zerstörung von Familien, Sexualisierung schon von Kleinstkindern, Zerstörung von Moral und Ethik, Zerstörung des Mittelstandes, Zerstörung der staatl. Souveränität usw. usf), so sieht das für mich nach einen PLAN aus nach „Social Engeneering“. Somit stellt sich die Frage.. wohin will man das Volk bringen (bzw. die Völker) bringen?
    Nun, durch stöbern im Netz kann man so manche Aussagen, Schriftstücke usw. finden und es fällt einem wie Schuppen von den Augen… jetzt verstehe ich auch die „humanitären Interventionen“ in bestimmten Ländern. Nun… „Schöne neue Welt“ lässt grüßen.
    Und, deshalb denke ich, dass der Euro nicht fällt…. mir drängt sich mehr und mehr der Gedanke auf, dass bald auch bei uns (wie momentan in Griechenland, Italien usw.) ordentlich „gekürzt“ (natürlich alternativlos) wird, wir mehr und mehr enteignet werden und das dann eben auch nur ein weiterer Schritt in die gewünschte Richtung ist.
    Am Ende ist der größte Wunsch des bestimmten Kreises erfüllt, eine NWO, in der ein allmächtiger Staat steht, der Alles, aber wirklich alles überwacht und regelt. Das, was man uns dann verspricht, klingt ach so gut und so erstrebenswert für Gutmenschen…… einen Teilaspekt dieser Neuen Ordnung kann man ja in Sudafrika (was dann unter „Eigentum“ verstanden wird) sehen.

  70. #39 Senator (04. Dez 2011 11:22)
    Stimmt!

    Den Marsch in die „Zinsknechtschaft“ (heute, Schuldenfalle genannt) verdankt das deutsche Volk,
    vor allem Willy Brandt und Helmuth Schmidt; denn die beiden waren es, die ohne jede ökonomische Veranlassung, die Schuldenlawine losgetreten haben!

    Zinsknechtschafft = Ausbeutung durch Kreditgeber!

  71. #78 achot
    Also, meine Erfahrung ist, dass nicht das „dumbe Volk“ übertrieben wild ist auf „Freibier“, vielmehr die Mittelschicht – das kannst du auch bei unseren Volksvertretern zur Genüge beobachten. Zum „dumben“ Volk gehören mittlerweile viele, die sich nicht mal mehr einmal im Monat ein Getränk in einem Straßencaffee leisten können; da kann ich es verstehen…. bei den Anderen ist es für mich nicht nachvollziehbar.

  72. Ich empfehle allen hier Dirk Müller zuzuhören. Ebenso Prof. Dr. Franz Hörmann. Stichtwort: Banken erfinden Geld aus Luft.

  73. @ #85 HKS (04. Dez 2011 14:14)

    Irgendwann platzt jeder „Luftballon“!

    Abgerechnet wird zum Schluss.

  74. Wenn einer diese Staatsverschwendung am eigenen
    Leib verspürt, weiß er worum es sich dabei handelt. Eine Frage, welche amTelefon mit einem „Ja“ oder „Nein“ zu beantworten wäre:
    In einem wiener Kleingarten wurde eine kommissionelle Überprüfung eines Kanaldeckel angesagt und mit insgesamt 11 Beamteten an 2 Verhandlungstagen,
    mit insgesamt 6 Dienstautos „verhandelt“
    Nachdem ein Kanlarbeiter den Kanaldeckel geöffnet hatte, klopfte er mit einem Werkzeug
    auf den Deckelrand und der Kanalmeister sagte „aha, in Ordnung“. Der Bausachverständige der
    wiener Baubteilung wartete bis alle andern sich wiederum verzogen hatten und sagte dann zum danebenstehenden Gartenbesitzer „wollen sie mir den Garten verkaufen?“
    Korruption und Verschwendung von amtwegen!
    Nur ein Beispiel von vielen!

  75. Zusatz: Schulden sind Schulden. Ob in Euro,DM oder Murmeln. Hinzu kommt die Exponentialrechnung. Stichwort: Josephpfennig!

  76. #65 Helene (04. Dez 2011 12:46)

    An dem Tag des Euro-Zusammenbruchs mach’ ich meine beste Flasche Wein auf!
    ————————————-

    Dann gibt es nichts mehr zu kaufen.

    Mfg
    ein patriotischer Europäer und kein verkappter Nationalist.

  77. An alle PI-Leser:

    Einfach nach Gerald Celente googeln. Vorausgesetzt, sie wollen die Wahrheit wirklich hören.

  78. Was sich da innerhalb des letzten Jahres über Europa zusammen gezogen hat, lässt einen baldigen Crash erwarten.
    Auch bereits 2007 beim vielen Lobgesang „WIr sind die Besten“, habe ich dieses Gefühl gehabt, dass die Räuber im Busch lauern, nur wird es diesmal auch den Abgang der Nichtsnutze und Staatsbetrüger bedeuten. In Österreich wo wir innerhalb der letzten par Jahre unsere Staatsverschuldung und auch Länderverschuldung
    in Rekordhöhe erleben, wissen nunmehr, dass dies nurmehr den Abgang dieser Verbrecher bedeutet.
    In Deutschland, wo die naive Merkel, zwar immer noch Wortführer ist, wird sich mit dem
    zu erwartenden Wirtschaftsabschwung und dem Riesenschuldenberg keine andre Lösung ergeben.

  79. Issing: Billig wird es für Deutschland nicht, egal, was passiert. Da in Griechenland bei den Strukturreformen fast nichts geschieht, ist die Frage nur: Will man auf Dauer ein Verhalten finanzieren, das nicht zukunftsfähig ist? Oder beißt man in den sauren Apfel und übernimmt nach einem Austritt die damit verbundenen Kosten? Griechenland immer weiter zu finanzieren ist ein Fass ohne Boden. Deshalb muss man zwei Übel abwägen. Einen einfachen, billigen Weg gibt es längst nicht mehr.

    http://www.welt.de/wirtschaft/article13749169/Griechenland-ist-ein-Fass-ohne-Boden.html

  80. Wir sollten immer daran denken, was eigentlich der Grund für die Gründung der EU oder EG war: Es war das Bestreben der Siegermächte USA, Großbritannien und Nordirland, Frankreich sowie der ehemaligen UdSSR, Deutschland in Schach zu halten bzw. an Europa zu binden, damit verhindert wird, dass Deutschland – wie schon so oft – eine dominierende Position in Europa und in der Welt einnimmt. Deutschland soll ja, laut Grundgesetz (übrigens laut Haager Landkriegsverordnung keine Verfassung), dem Frieden in Europa und in der Welt dienen. Es war nie die Rede, dass Deutschland wieder zu einer Weltmacht werden sollte; das ist die Angst der damaligen Kriegsgegener (viele angrenzende Länder um Deutschland eingeschlossen).
    Wirtschaftlich ist ja Deutschland schon wieder absolut dominierend in Europa.
    Ich habe auch nichts dagegen, wenn Deutschland bzw. das deutsche Volk auch Politisch wieder zu einer Macht in Europa und in der Welt aufwächst. Nur müssen wir uns Eines im Klaren sein: Mehr Freunde werden wir dadurch nicht finden; ganz im Gegenteil.
    Respektive haben bzw. hatten wir seit den 2 Weltkriegen NIE wieder Freunde (außer Österreich, Italien, Schweiz; und ein paar mehr) in Europa gehabt.
    Sie sehen also, wie wir es drehen und wenden wollen, es wird auf eine Konfrontation in Europa mit Deutschland hinauslaufen. Eine düstere Vorstellung aber wahrscheinlich unausweichlich, Leider.

  81. #24 Nichtmehr (04. Dez 2011 10:45)

    Sehr guter Beitrag, der zum Kern vordringt! Ich bin vollumfänglich auf Ihrer Linie und habe das zwangsübergestülpte Spielgeld vom ersten Tag an abgelehnt.

    Für mich ist der Hang unserer Politdarsteller – allesamt Geschichtsdilettanten und von keiner Ahnung in Sachen Völkerpsychologie getrübt – Dinge zusammenzufassen und zwangszuvereinigen, die inkompatibel sind, ein entscheidender Auslöser für die unschönen Entwicklungen, unter denen wir alle zu leiden haben werden. Die Ober-Dilettantin heißt für mich Merkel – eine Physikerin mit soviel Macht und Einfluss, die aber so wenig von der Welt und ihren gestaltenden Kräften versteht, muss man erst einmal finden. Das hat der feiste Kohl und später der naive deutsche Stimmzettel-Michel schon eine erlesene Wahl getroffen.

    Die von oben geförderte irrsinnige Massenzuwanderung Kulturfremder steht durchaus auf derselben Seite der Medaille wie die Zwangs-Einheits-Währung, die in Kürze „crashen“ wird. Dinge wild zusammenbasteln und Menschen aus völlig unterschiedlichen Welten blindwütig in einem Staatswesen aufeinander loslassen – unter völliger Ignorierung von unterschiedlichen Kulturen, Ethnien, Sprachen, geographischen Räumen, Lebenswelten, Traditionen und Gewohnheiten. Macht alles nichts – würden die Götter-Kanzlerin und ihre geistig armseligen Gehilfen fürs Grobe wie Kauder oder Altmaier sagen – die Hauptsache die Mehrheiten stehen.

    Unsere „Eliten“ fahren jeden Karren fast schon gezielt an die Wand, da sie vom Machterhalt einiges verstehen, von den größeren Zusammenhängen der Welt jedoch fast nichts. Ihr Kenntnisstand ist da in etwa auf der Höhe des gängigen Gesamtschulgeplappers, wonach alle gleich und Unterschiede nur dem Sozialen und Ökonomischen geschuldet seien. Wie blöd muss man sein, um soetwas zur Maxime seines politischen Handelns zu machen!

    Da lobe ich mir fast noch die in unserem Politzirkus ebenfalls reichlich vertretenen lupenreinen Lobbyisten, weil die wenigstens solchen Stuss nicht auch noch glauben, sondern schlichtweg im Sinne ihrer meist gut zahlenden Auftraggeber handeln.

  82. Notenbanken rund um die Welt hatten am Mittwoch gemeinsam die Banken gestützt, um einen Zusammenbruch des Finanzsystems gerade noch mal zu verhindern. Das erinnert fatal an die Monate vor der Lehman-Pleite im September 2008. Und Prophezeiungen wie die von Barry Eichengreen sind nicht schuldlos an der Dramatik. Inzwischen ist die Lage tatsächlich schlimm: Die Banken misstrauen einander. Sie leihen einander kaum noch Geld, weil sie Angst um die Rückzahlung haben. Vor allem die Banken in den Schuldenstaaten sind pleitegefährdet. Das haben auch die privaten Kunden kapiert. Sie ziehen nach und nach ihr Geld ab und vergrößern so die Finanznot der Institute noch.

    Damit sich die Banken überhaupt noch finanzieren können, bleiben ihnen nur Kredite von der Notenbank. Heute schon gibt es mehr dieser Kredite als in der Zeit unmittelbar vor der Lehman-Pleite. Die Banken untereinander leihen sich nur noch Geld gegen horrende Risikozinsen

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/banken-in-der-krise-lehman-tage-in-europa-11549917.html

  83. #42 TinkiWinki hat recht:

    „der euro dient nur einem zweck: dem abschaffen der nationalstaaten. ihr ziel ist die beseitigung der europäische vielfalt.“

    Genau! Weg mit den gewachsenen Gemeinschaften, die in sich solidarisch waren und z. T. noch sind.
    Das muss weg.
    Wenn sich jeder selbst der Nächste ist, dann ist das Ziel derjenigen erreicht, die mit ihrem Geld unsere Politiker beherrschen. Die meisten sind ohnehin nicht mehr patriotisch eingestellt. Haben sich einreden lassen, Nationalstaaten überfallen die anderen und plündern sie aus usw.

    Schon mit dem Wort hat man die Grenze überschritten. Sofort kommt die Sprachpolizei, die sofort die Nazikeule zieht.

    Reiner Zufall,
    wenn du dann noch mit einfacher Zensur davonkommst.

  84. Herzlichen Glückwunsch und Dank an alle, die zu diesem Erfolg beigetragen haben!
    Auch oder gerade wenn diese Seite sich seit der Gründung etwas verändert hat, am Auftrag hat sich nach meiner Einschätzung nichts geändert:
    Aufklärung in politisch inkorrekter Art und Weise zu wichtigen Themen, die Politiker und ihre willfährigen Helferlein von den gleichgeschalteten Medien lieber verschweigen möchten.
    Für ein Deutschland in Freiheit und ein friedliches Europa auf der Grundlage christlicher Nächstenliebe.

  85. „Es wird an einem Wochenende sein!“

    Na, das hoffe ich doch! Damit die Marktteilnehmer nicht überreagieren.

    Es kann aber auch an einem Feiertag sein.

    Insowiet nix Neues, und die nächste Wahl wird auch wieder an einem Sonntag sein. :o)

  86. #11 Kooler
    „Das Problem des Euro ist doch, dass Deutschland seit Einf[hrung des Euro kaum noch etwas exportiert.

    Ein Verkauf von Waren von Stuttgart nach Hamburg ist kein Export. Das ist jedem sonnenklar.

    Ein Warenverkauf nach Griechenland ist auch kein Export, weil er innerhalb der selben Waerehung stattfindet.“

    HUMBUG!

    „Das Problem ist, dass die Deutsche Regierung das dem Buerger eingeredet hat.“

    Und jeder VWL-Professor bringt das so seinen Studierenden bei.

    Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal …

  87. #16 kt (04. Dez 2011 10:23)
    #3 Wolfgang (04. Dez 2011 09:49)

    “Der Verzicht auf den Euro bedeutet Protektionismus und das wäre das Ende des Exports …”

    Wirtschaftslehre in Schwarz-weiß?

    ———————————————

    Eben! Zumal stimmt es nicht. Wie wurde denn zu DM-, RM-, RM-, GM-Zeiten exportiert? 😉

  88. Altkanzler Schmidt fordert, dass Deutschland auf ewig Nettozahler sein muß „wegen der Geschichte“:

    Viele seien sich „nicht ausreichend im Klaren darüber, dass bei fast allen unseren Nachbarn wahrscheinlich noch für viele Generationen ein latenter Argwohn gegen die Deutschen besteht“. Auf absehbare Zeit werde Deutschland kein normales Land sein. „Wer das nicht verstanden hat, dem fehlt eine wesentliche Voraussetzung zur Lösung der gegenwärtigen Krise“, sagt er.

    Altkanzler fordert „mitfühlendes Herz“
    Der zweite SPD-Kanzler der Bundesrepublik lässt keinen Zweifel daran, dass für ihn eine Transferunion der einzige Ausweg aus der Krise ist. Seit Adenauers Zeiten sei Deutschland immer Netto-Zahler, Griechenland, Portugal und Irland seien immer Empfängerländer gewesen. „Diese Solidarität mag heute der deutschen politischen Klasse nicht ausreichend bewusst sein“, beklagt Schmidt.

    bisher 55 Kommentare, davon einer zustimmend…

    http://www.focus.de/politik/deutschland/altkanzler-auf-dem-spd-parteitag-helmut-schmidt-fordert-mitfuehlendes-herz-fuer-griechenland_aid_690709.html

  89. #24 Nichtmehr

    ———————————————-

    Ist wirklich Schuld des Euro, dass GR, IT, ES etc. über ihre Verhältnisse gelebt haben?
    Ist der Euro es auch Schuld, wenn ich Privatinsolvenz einreichen müsste?

    Was wäre, wenn die südeurop. Länder sich in US-Dollar, Schweizer Franken etc. verschuldet hätten?

    Niemand soll sich von dem politischen (!) Begriff „Euro-Rettung“ blenden lassen!!! Das ist AgitProp vom Feinsten!!! Damit soll nur von der Tatsache abgelenkt werden, dass erneut Milliarden von den Bürgern abgepresstes Geld an die Banken geleitet werden soll.

    An den ätzenden Wucherungen der jüngeren Zeit namens „Bail-Out“, Transferunion, Geld drucken via EZB-Bonds-Kauf etc. ist AUCH der Euro an sich NICHT schuld! Das hätte (und hat!) man (früher) auch in anderen Währungseinheiten bis hin zu sog. Sonderziehungsrechten (eine fiktive Währung) machen können.

    Die Abgabe politischer Macht nach Brüssel in Währungsdingen kennzeichnet wohl das eigentliche Kernproblem… Und das ZUGELASSENE Hinwegsetzen einiger Politiker über geltende Verträge gleichfalls!

  90. #105 johann (04. Dez 2011 17:11)
    […] Der zweite SPD-Kanzler der Bundesrepublik lässt keinen Zweifel daran, dass für ihn eine Transferunion der einzige Ausweg aus der Krise ist. […]

    ———————————————-

    Arghhh!!! Also quasi ein Länderfinanzausgleich im Großen!
    Na dann müssten Bundesländer wie Bremen und Berlin, denen es immer noch besser geht als den Portugiesen bsp. ja endlich mal ZAHLEN!

    Ich fordere schon seit Langem, dass der innderdeutsche Geldtransfer an faule (und üblicherweise links regierte) Bundesländer gestoppt wird! Die sollen ihre Harzer zum Arbeiten auffordern anstelle sie in goldene Käfige zu stecken. Das ständige „Über-die-Verhältnisse-leben“ wird auch in Deutschland irgendwann zum Ende kommen!!!

  91. Der Helmut kann sagen, was er will, das ist sowieso die SPD-Linie. Ich will aber nicht mehr zahlen, basta!

  92. #105 johann (04. Dez 2011 17:11)

    Altkanzler Schmidt fordert, dass Deutschland auf ewig Nettozahler sein muß “wegen der Geschichte”:

    Viele seien sich „nicht ausreichend im Klaren darüber, dass bei fast allen unseren Nachbarn wahrscheinlich noch für viele Generationen ein latenter Argwohn gegen die Deutschen besteht“.

    Ups…wo bleibt die Keule für Schmidt?

    Viele seien sich „nicht ausreichend im Klaren darüber, dass bei fast allen unseren Nachbarn wahrscheinlich noch für viele Generationen ein latenter Argwohn gegen die Deutschen Türken, Marokkaner, Tunesier, N3g3r, et cetera, et cetera, besteht“.

    Wenn das mal nicht beweist, dass:

    A:) Deutsche mit Bedenken gegenüber bestimmten Ethnien keine Rassisten sind.

    B:) Deutschlands Nachbarn allesamt Rassisten sind.

    😀

  93. Zu Helmut Schmidt:

    Si tacuisses, philosophus mansisses

    Bei einer vermutlichen Lebenserwartung von vielleicht noch einem Jahr, maximal drei Jahren, kann man sehr leicht Langmut und Opferbereitschaft von denjenigen verlangen, die mitsamt ihren Kindern und Enkeln noch sehr, sehr lange dafür geradezustehen haben werden.

    Der greise Mann – von manchen voreilig in den Rang eines zeitlosen Gurus erhoben – ist doch sehr in den Denkmustern der 70er- und 80er-Jahre verhaftet und kann nichts von Wert zu den aktuellen Problemen beitragen.

    Er sollte erkennen, dass er ohne Not Gefahr läuft, mit törichten Phrasen von vorvorgestern am Sockel seines eigenen Denkmals zu sägen. Manchmal hält der wirklich Weise eben den Mund und glaubt nicht, noch als Tattergreis die Welt belehren zu müssen.

  94. Ich glaube in ein paar Jahren (oder früher) wird die EU wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen. Deutschland muss dann für alle zahlen. Böse, Böse: Deutschland exportiert zuviel. Das sollten wir nicht. So die Meinung aus Brüssel. Das ist doch Irrsinn. Jetzt müssen wir uns noch für unsere wirtschaftliche Stärke schämen. Aber was anderes: Vielleicht sollten wir mal unsere Schulden deutlicher zeigen und sagen: Schaut wir haben selber Schulden, die müssen wir selbst mal abbezahlen. Ach ich vergaß, das können ja noch unsere UR-UR-UR Enkel machen.

  95. Wenn der Euro wieder abgeschafft wird, merken ja die Leute plötzlich, wie teuer alles in den letzten 10 Jahren geworden ist.
    Wer wird denn bereit sein für eine Tasse Kaffee 7 Mark zu zahlen ? Oder eine Tafel Schokolade (keine Premiumqualität !) 5 Mark ?

    Und unsere Exportwirtschaft soll nur so gut sein, weil die Wechselkursschwankungen mit den anderen Euro-Ländern weggefallen sind ? Bullshit !!

  96. Trotz aller eventuellen Unannehmmlichkeiten: Ich würde mich riesig über ein rasches Ende des Betrugsgeldes freuen. Ich wäre bereit dafür auch Opfer zu tragen. Aber die dümmliche Schnapsidee Deutschland in einer Lumpenwährung zu zwingen, nur damit wir die Schulden ganz Europas übernehmen müssen muß ein Ende haben.

    Wir dürfen nur nicht vergessen, daß es die sogenannten Konservativen der Union waren, die diese verantwortungslose Vabanquespiel zu Lasten künftiger Generationen und zur Verschleuderung unseres Wohlstandes und Vernichtung unserer Renten und Ersparnisse angestoßen haben.

  97. PI hat eine Reihe guter Qualitäten, ein Alleinstellungsmerkmal sowie eine wirkliche Aufklärungsrolle in der überwiegend linksgeschalteten deutschen Medienwelt. Keine Frage, PI stärkt den Meinungs- und Theorienpluralismus in Deutschland.

    Aber. Leute, das Euro- und Europa-Bashing nervt mich. Der Artikel hier ist einfach unsachlich. Z.B Fiskalunion.
    Was soll daran falsch sein, wenn die Notenbanken und die Gerichte nun die Staaten verbindlich sanktionieren, deren Politiker mehr als 2,99% Schulden machen? Also, ich kann das nur gut finden. weil der Schlendrian sonst nie aufhört.

    Aber bevor wieder alle über mich herfallen, kündige ich an, dass ich bis auf weiteres alle PI-Artikel zum Euro und Europa ignoriere. Die Freiheit nehme ich mir.

  98. Wer ein begeisterter Deutscher ist, mußte gegen das NS- und das SED-Regime sein.
    Wer ein begeisterter Russe ist, mußte gegen die Sowjetunion sein.

    Und jetzt gilt: Wer ein begeisterter Europäer ist, muß gegen die EU sein.

    Übrigens: Es ist kein Zufall, daß undemokratische Machtstrukturen zwangsläufig mit einer kranken Währung einhergehen: Sowohl Reichsmark als auch »Ostmark« und sowjetischer Rubel hatten mit demselben Problem zu kämpfen, das nun dem Euro bevorsteht: ungezügelte Entwertung.

  99. @ #117 MaikTrommer

    Leute, das Euro- und Europa-Bashing nervt mich. Der Artikel hier ist einfach unsachlich. Z.B Fiskalunion.
    Was soll daran falsch sein, wenn die Notenbanken und die Gerichte nun die Staaten verbindlich sanktionieren, deren Politiker mehr als 2,99% Schulden machen?

    Leider – ich bin kein Freund des Euro – muss man dazu sagen, dass Deutschland vor der Euro-Einführung aufgrund der Wiedervereinigung einige Jahre lang die Schuldengrenze nicht einhielt und alle seine Macht eingesetzt hat, nicht sanktioniert zu werden. Alles kommt einmal zurück …

  100. Zum Thema „Exportweltmeister“ habe ich einmal, ich glaube im ‚Deutschland’funk, einen Beitrag gehört, der diesen Begriff ziemlich entzauberte. Ein Beispiel von mir als Laien:

    Audi exportiert eines seiner Wägelchen für 30.000 Dollar in die USA. Toll – wieder ein Beitrag zu unserer Vorreiterrolle! In Wahrheit sind die Einzelteile und Bearbeitungsstufen des Autos zu 90 Prozent aus allen möglichen Ländern zusammen gekommen, und bei Audi in Deutschland wird nur die – tatsächlich qualitativ hochwertigste Arbeit des endgültigen Zusammenbaus und der Qualitätskontrolle durchgeführt.

    Aber 90 Prozent des „Exports“ haben Audi und das Land Deutschland vorher importiert, und nur dadurch, dass das komplette Endprodukt mit der Endsumme aus Deutschland exportiert wird, werden für Deutschland 30.000 Dollar „Export“ gemeldet.

    Korrigiert mich ruhig, ich will das nur einmal dazu geben.

  101. Die Gerüchte über Finanzprobleme bei der italienischen Bank Unicredit reißen nicht ab. Werden sie wahr, trägt ganz Europa die Konsequenzen

    http://www.welt.de/wirtschaft/article13750329/Faellt-die-Grossbank-Unicredit-spuert-das-ganz-Europa.html

    Euro Tot bis Weihnachten?

    04.12.2011 · Eine britische Europaabgeordnete stellt das Ableben des Euro in Aussicht. Weiß Sharon Bowles mehr als andere? Ist der Euro tatsächlich am Ende?

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/europas-schuldenkrise/euro-tot-bis-weihnachten-11551011.html

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/kommentar-euro-ornithologen-11549763.html

  102. #120 Fensterzu

    Das stimmt völlig, es kommt aber auf das Jahr an, von dem wir reden. Gerade zu DM-Zeiten hat die BRD noch fast alles selber produziert.

    Bei Export-Weltmeister kommt es auch auf den Dollarkurs an, denn in dem wird gerechnet usw. Aber das spielt hier alles keine Rolle, es geht darum, dass die Eurofreunde sagen wollen, nur dem Euro verdanken wir den Export, und das ist gelogen! Mit Absicht dahergelogen, damit wir gern für Griechenland etc. spenden!

  103. @ #122 kewil #120 Fensterzu

    Das stimmt völlig, es kommt aber auf das Jahr an, von dem wir reden. Gerade zu DM-Zeiten hat die BRD noch fast alles selber produziert.

    Hallo kewil, uns können diese teilweise künstlichen Ranglisten Gottseidank bisher ziemlich egal sein. Irgendwo weiter oben war die Rede von 600 Billionen künstlicher Gelder, die an den Finanzmärkten im Gegensatz zu 60 Billionen stehen, welche wirklich im Weltsozialprodukt stecken.

    Das ist die Schande, darüber könnte man fast zum Kommunisten werden! Es erinnert sehr an die Goldreserven, die am Anfang einmal 1:1 die Währungen abdeckten, und heute ist fast nichts mehr abgedeckt. Zur guten Nacht zitiere ich noch Justinus Kerner, den mir meine schwäbische Mutter einmal zu Recht vorgesagt hat, als ich alles besser wusste:

    Die deutschen Fürsten streiten, wer das reichste Land beherrscht:

    „Eberhard, der mit dem Barte,
    Württembergs geliebter Herr,
    Sprach: „Mein Land hat kleine Städte,
    Trägt nicht Berge silberschwer;

    Doch ein Kleinod hält’s verborgen:
    Daß in Wäldern, noch so groß,
    Ich mein Haupt kann kühnlich legen
    Jedem Untertan in Schoß.“

    Und es rief der Herr von Sachsen,
    Der von Bayern, der vom Rhein:
    „Graf im Bart! Ihr seid der Reichste!
    Euer Land trägt Edelstein!“

  104. Früher war ich sehr für PI, aber statt sachlich die Bürger aufzuklären wird nationalistische Ideologie betrieben. Wenn ich Franzose, Belgier, Luxemburger, Niederländer, Däne, Pole, etc. wäre und die Website von PI besuche, würde ich bereuen, Deutschland nach dem Massenschlachten des II. Weltkrieges wieder in die Völkergemeinschaft aufgenommen zu haben. Diese NPD-Herrlichkeit ist einfach ungeheuerlich! Und gelogen wird wie gedruckt!

  105. #110 Tiefseetaucher

    Gegenüber Herrn Altbundeskanzler Schmidt sind Sie mit Ihren Äußerungen ein Armleuchter! Was haben Sie denn bisher erlebt! Auch PI sollte einfach zuhören und von unserem Altbundeskanzler lernen!

  106. #124 Jaime I El Conquistador (04. Dez 2011 21:44)

    Wenn für Sie Nationalstaat und „nationalistische Ideologie“ gleichzusetzen sind und Sie dies unter NPD-Generalverdacht stellen, disqualifizieren Sie sich selbst. Ich verachte die NPD – und das werden hier die Allermeisten tun -, bin aber ein glühender Verfechter des Nationalstaatsprinzip und der Subsidiarität. Ich will keine megalomanen Riesen-Zusammenschlüsse, sondern überschaubare Einheiten mit klarer Einteilung der Verantwortlichkeiten. Ich fühle mich zuerst als Deutscher, dann als Europäer, halte aber eine europäischen Bundesstaat für ein menschenverachtendes Konstrukt, das den totalitären Hyper-Staat auf den Plan rufen wird. Ich bin für ein Europa der Vaterländer, die sich in gegenseitiger Achtung und Wertschätzung begegnen, wie es schon de Gaulle proklamiert hat und wie es uns vertraglich zugesichert ist. „Vereinigte Staaten von Europa“ – was immer darunter verstanden werden kann – erfüllen mich dagegen mit Zweifeln und Beängstigung. Wir brauchen keinen Staat der Eurokraten, sondern haben ein viel besseres, tragfähigeres Konstrukt, nämlich die Nationalstaaten.

    Was bitte soll das mit der NPD zu tun haben – es sei denn, inzwischen ist alles NPD, was nicht links bis linksaußen zu verorten ist. Mit Verlaub, Ihr Beitrag ist an Entbehrlichkeit schwer zu überbieten.

  107. @ #124 Jaime I El Conquistador

    Früher war ich sehr für PI, aber statt sachlich die Bürger aufzuklären wird nationalistische Ideologie betrieben.

    Verzeihung, Jaime I El Conquistador, ich habe deine Beiträge immer sehr gemocht, aber – als Spanien nach vielen Milliarden aus der EU vor einigen Jahren endlich so weit gewesen wäre, in die EU zurück zu zahlen, um neuen, armen Ländern den Sprung ins Wunderland zu ermöglichen, hat es sich mit fadenscheinigen Gründen geweigert.

    Jetzt sollen wir in der Mitte und im Norden Europas, die bei uns selber immer als unfähig zum dolce vita verachtet wurden, wieder den Stolz und das süße Leben unserer Mitgenossen im Süden bezahlen – und uns dafür noch Vorwürfe bis zum Vergleich mit Hitler anhören.

    Wenn ich in unserer mittelgroßen Stadt am Sonntag Nachmittag im Sommer den zentralen Platz aufsuche, fühle ich mich wie ein Fremder zwischen Hunderten mit hoch erhobenen Nasen stolzierender Italiener, Türken, Spanier, Portugiesen, Albaner, Rumänen, Mazedonier, Griechen, Araber, Kroaten, Serben … usw .. usw .., die mich alle hochnäsig ignorieren oder erwarten, dass ich sie bewundere oder ihnen respektvoll ausweiche. Dann höre ich, ich sollte den Lebensstil dieser Herrschaften hier oder daheim mit Spenden finanzieren.

    Und da erwartest du von mir – was war es noch einmal?

  108. #125 Jaime I El Conquistador (04. Dez 2011 21:56)
    #110 Tiefseetaucher

    Gegenüber Herrn Altbundeskanzler Schmidt sind Sie mit Ihren Äußerungen ein Armleuchter! Was haben Sie denn bisher erlebt! Auch PI sollte einfach zuhören und von unserem Altbundeskanzler lernen!

    Erstens begebe ich mich nicht auf ihre armselige Ebene und werde nicht ausfallend. Desweiteren hat Herr Schmidt im Laufe seiner Karriere sehr Viele durch seine schnodderige Art beeindruckt und wurde als „Schmidt Schnauze“ populär. Ich habe hinter seinen Worten stets Tiefe vermisst. Er hat vor Überfremdung gewarnt, aber nichts dagegen unternommen. Er hat vor der Schuldenspirale gewarnt, aber selbst munter weiter an diesem Rad gedreht.

    Für mich ist er ein Politiker unter vielen in der Nachkriegsgeschichte unseres Landes, nicht der Schlimmste, jedoch längst keine Lichtgestalt. Und das Recht, mich kritisch zu ihm und Anderen zu äußern, werden Sie mir nicht nehmen!

    Im Übrigen kennen Sie meine Biographie nicht, können folglich auch nicht beurteilen, was ich bisher geleistet oder nicht geleistet habe.

    Sie sind genauso besserwisserisch, großspurig und ignorant wie es die Linke hierzulande fast geschlossen ist. Ich könnte mir denken, dass Sie in anderen Blogs besser aufgehoben sind. Wie wäre es mit Indymedia?

  109. Die selben Probleme haben wir doch auch innerhalb Absurdistans (ehem. Deutschland) durch die diversen Transferunionen.
    Länderfinanzausgleich
    Struktur-/Risikoausgleich der Krankenkassen und ehem. Rentenkassen.
    Dieses sozialistische Prinzip beruht immer auf der gleichen Logik:
    der Leistungswillige und Leistungsstarke wird zugunsten der Schlampigen geplündert.
    d.h. BW und Bayern zahlen für die desolate Politik in Bln und Bremen.
    Kassen, welche vernünftig haushalten zahlen für diejenigen, welche es eben nicht tun!
    Chaos wird belohnt, Vernunft wird bestraft!
    Dadurch wird auch jede Verantwortung für eigenes Handeln negiert.

  110. #124 Jaime I El Conquistador (04. Dez 2011 21:44)

    Früher war ich sehr für PI, aber statt sachlich die Bürger aufzuklären wird nationalistische Ideologie betrieben. Wenn ich Franzose, Belgier, Luxemburger, Niederländer, Däne, Pole, etc. wäre und die Website von PI besuche, würde ich bereuen, Deutschland nach dem Massenschlachten des II. Weltkrieges wieder in die Völkergemeinschaft aufgenommen zu haben. Diese NPD-Herrlichkeit ist einfach ungeheuerlich! Und gelogen wird wie gedruckt!

    armseelig, dieser Beitrag!
    Ein wenig mehr tatsächliche Geschichtskenntnisse, und nicht nur Propagande täten Not.
    Aber bei den Lehrinhalten darf man sich nicht wundern.

  111. #105 johann (04. Dez 2011 17:11)

    „Altkanzler Schmidt fordert, dass Deutschland auf ewig Nettozahler sein muß “wegen der Geschichte”.

    Die Niederlande ist seit jeher auch Nettozahler, bin gespannt wegen welcher Geschichte.

    #124 Jaime I El Conquistador (04. Dez 2011 21:44)

    Die Mehrheit der Niederländer ist gegen EU, sowie gegen Euro, beim EU-Referendum im 2005 hat etwa 62% gegen EU (in casu Vertrag von Lissabon) gewählt. Weiterhin wurde bei der Einführung vom Euro der NL-Gulden 10% zu billig umgesetzt.

  112. #124 Jaime I El Conquistador (04. Dez 2011 21:44)

    Ein typischer Fall, der linker Propaganda zum Opfer gefallen ist.
    Auch unsere Politiker der Blockparteien wollen gern Weltbürger sein, klammern sich aber an das unsinnige föderale System wie ertrinkende an einen Strohhalm.
    Warum? Weil es um Pöstchen und Geld geht.
    Glaubt wirklich jemand, unsere Politiker würden einen europäischen Bundesstaat anstreben, wenn sie dadurch ihren Job verlieren würden?
    Sie wollen letztlich alle Kompetenzen an Brüssel abgeben, aber trotzdem weiter ihre Pfründe sichern.
    Würde es heißen:
    Jawoll, wir machen ein vereintes Europa und ihr seid dann überflüssig und müßt euch richtige Arbeit suchen – das große Projekt wäre auf der Stelle gestorben.
    So selbstlos sind unsere Politiker nicht!

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