Frank Schäffler (FDP) hat sich ohne Zweifel große Meriten verdient bei der Bundestagsdebatte über den Rettungsschirm. Seine Rede war überaus tapfer! Und die bis heute noch laufende FDP-Mitgliederbefragung ist ebenfalls sein Verdienst, und auch hier kämpfte er tapfer gegen die hinterhältige Parteiführung. Und dann liest man ein Interview mit ihm.

Und man sieht, wie tief diese Republik im linken Morast steckt:

ZEIT ONLINE: Gesundheitsminister Daniel Bahr warf Ihnen vor, dass sich hinter Ihnen „libertäre und nationalistische Kräfte“ versammeln würden, die der Europa-Partei FDP nachhaltig schaden.

Schäffler: Libertär und nationalistisch – ist das nicht ein Widerspruch in sich? Aber unabhängig davon: Das ist bösartig. So beleidigt man auf einem Schlag die 3.517 Antragsteller des Mitgliederentscheids. Darunter waren Europaabgeordnete und Kreisvorsitzende. Die als Nationalisten zu bezeichnen, ist mindestens unfreundlich.

Nationalist ist eine Beleidigung. Sind die Griechen keine Nationalisten? Sind die Portugiesen nicht für Portugal? Alle wollen doch unser Geld für sich und nicht für uns? Warum dürfen wir nicht sagen, ja, wir sind für Deutschland zuerst und wir kommen für die Schulden anderer nicht auf?

Und dann das Wort „libertär“ als Widerspruch und Beleidigung für die FDP, übersetzt „Freie Demokratische Partei“? Was heißt denn ‚libertär‘ anderes als Freiheit? In Wiki steht:

Wie Liberale betonen auch Libertäre, dass jedes Individuum das Recht dazu habe, das zu tun, was immer es möchte, solange dadurch die Freiheit anderer Individuen nicht verletzt werde.

Was ist an diesem Satz verwerflich, außer daß er nicht links, nicht sozialistisch, nicht nationalsozialistisch, nicht bolschewistisch, kommunistisch und maoistisch ist? Alle Genannten sind nämlich einträchtig die Todfeinde der Freiheit! Im Wahlprogramm der FDP 2009 steht:

Wir stehen für Bürgerrechte. Freiheit ist unser höchstes Gut – mit Blick auf den Einzelnen wie auf die Gesellschaft. Wir wollen, dass alle Menschen ihr persönliches Glück in Freiheit, Frieden und Wohlstand finden können. Ohne Befreiung von Not kann Freiheit nicht gelebt werden. Ohne Chance auf Entfaltung bleibt Freiheit ein leeres Versprechen. Ohne Spielregeln gibt es keine Chance auf Freiheit. Und ohne individuelle Handlungsspielräume wird die Freiheit des Einzelnen erdrückt. Das gilt in der Gesellschaft genauso wie in der Wirtschaft.

Natürlich nur hohle Phrasen! Die FDP steht offensichtlich genauso links wie alle anderen Bundestagsparteien. Es ist nicht schade, wenn diese 3%-Partei ganz untergeht. Dann können 90% zur SPD und CDU und 10% finden vielleicht woanders eine politische Heimat. Wenn selbst ein Frank Schäffler nicht für Freiheit ist, wozu dann FDP? Hier die FAZ zu den undemokratischen Tricksereien der FDP-Parteiführung!

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72 KOMMENTARE

  1. Korruption , Heimtücke, Wahlfälschungen haben die FDP ins 0,01% Niveau katapultiert

    ===========================

    PS: Die Anfrage auf den Bericht in der Malta-Times über Schleusertätigkeit mit Somaliern , Sudanesen des A-Amtes und des BMI ( siehe http://www.pi-news.net/2011/11/leise-auf-die-reise-endziel-deutschland/ )

    wurde vom BMI beantwortet ..

    die Schwammige Antwort könnt ihr hier lesen

    http://politik.forumieren.com/t403-anfrage-schleusertatigkeit-bmi-und-a-amt-mit-antwort

  2. „Libertär und nationalistisch – ist das nicht ein Widerspruch in sich? Aber unabhängig davon: Das ist bösartig. “

    Tut mir leid, aber daraus lese ich gerade nicht, daß „libertär“ für Schäffler ein Schimpfwort ist. Er findet – zu Recht – die Kombination widersprüchlich und bösartig.

  3. @ #2 Wilhelmine (13. Dez 2011 08:29)

    Hat doch Strahlemann „Wulff“ auch ne Leiche im Keller!

    Ist ja interessant, mal schauen was er dazu sagt, wenn die anderen das machen, was er die letzten Monate am liebsten tat, nämlich auf andere mit dem Finger zeigen…..!

  4. Der Spruch mit der Beleidigung hat mich auch ein wenig irritiert. Ich denke aber er hat das nicht auf die Libertären, sondern auf den Vorwurf in seiner Gesamtheit bezogen.

    Der „Vorwurf“ geht ja dahin, dass Schäffler vorhabe aus der FDP eine andere Partei zu machen und selbst die Macht zu übernehmen. Das er also ein Spalter sei. Dieser Vorwurf wird damit begründet, dass er ein Umfeld aus Libertären und Nationalisten bediene und seine Motive für den Mitgliederentscheid darin lägen, dass er diesen Mitgliederentscheid NUR DESHALB INITIITERT HABE, UM DIE FDP UMZUBAUEN UND AN SICH ZU REISSEN!

    Das ist in der Tat ein beleidigender Vorwurf. Ich kenne ihn zwar nicht persönlich, habe aber genug von ihm gelesen. Es ist meiner Meinung nach klar und eindeutig, dass er den Mitgliederentscheid einzig und alleine wegen seiner finanzpolitischen Kompetenz initiiert hat. Er hält den ESM für falsch und er handelte einzig aus dieser Überzeugung. Das verdient Respekt und Hochachtung und nicht miese Unterstellungen er handele aus Machtstreben, weil er sich – in den Augen der FDP-Fürsten unlautere – Unterstützertruppe zusammengetrommelt habe.

    Natürlich sind im Umfeld von Frank Schäffler viele Leute, die rechts des FDP-Mainstreams sind. Das ist bei der gegenwärtigen linken FDP aber auch nicht besonders schwer.

    Der „Vorwurf“ des Nationalismus geht ja dahin, dass man als Nationalist nicht in der Lage in Fragen internationaler Zusammenarbeit rational zu handeln, weil man immer das Nationale übersteigere, bis hin zur Irrationalität.

    Die gegenwärtige Kaspertruppe der FDP führte diese große alte Partei jedenfalls zielstrebig in den Untergang. Aber wie sollen solche Leute, die über keinerlei berufliche Erfahrung abseits des kurzen politischen Lebens haben, auch eine Partei führen? Der qualifizierteste von denen ist Rösler, der immerhin noch ein Medizinstudium absolviert hat. Beim Rest sieht es ziemlich mau aus:

    Patrick Döring hat Ökonmie studiert und saß dann im Vorstand einer unbedeutenden Versicherung, den Platz im Vorstand hat man ihm zugeschustert, so munkelt man jedenfalls in der Partei.

    Der Bahr ist ein großartiger Rhetoriker, hat aber abseits dieser Fähigkeit keine weitere.

    Das sind alles Leute vom Schlage Googleberg, also Leute die nichts können aber der Ansicht sind, dass das für die Politik ausreiche.

  5. Weltfremde Politiker (gerne auch mit Privatkrediten) fordern gleichzeitig mehr Islam im Lande und mehr Zivilcourage, das sieht dann so aus:

    http://www.ksta.de/html/artikel/1323357143538.shtml

    Zivilcourage

    Schläger verletzen Zeugen

    Erstellt 12.12.11, 17:29h

    Als ein 63-jähriger Mann bei einer Schlägerei zwischen 15 Jugendlichen auf dem Weg zum Bahnhof in Schladern dazwischenging, wurde er von einem Kopfstoß niedergestreckt und geschlagen. Brutal wurde der Unbeteiligte angegriffen.

  6. OT

    „Aktiver Demokratieschutz –

    Vom Verfassungsschutz beobachtet, von der SPD ausgezeichnet: das Anti-Nazi-Archiv ‚AIDA'“

    (SZ von heute, Seite R 5 – München-Teil)

  7. Weltfremde VollpfostInnen im Interview:

    http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/quartiersmanagement-kaempft-gegen-vorurteile-gegenueber-der-nordstadt-id6158131.html

    Quartiersmanagement kämpft gegen Vorurteile gegenüber der Nordstadt

    Die Nordstadt ist kriminell…

    Gansau: Soweit mir das bekannt ist, ist es in der Nordstadt nicht wahrscheinlicher, zum Opfer von Kriminalität zu werden als anderswo. Viele Menschen aus dem Stadtteil – und da gehöre ich auch zu – sagen, dass man nie alleine unterwegs ist, viele Menschen auf der Straße sind und dass das ein Gefühl von Sicherheit vermittelt.
    ….

    Die Nordstadt ist multikulti.

    Gansau: Das stimmt! Aber im positiven Sinne. Es ist einfach so: Hier leben Menschen aus 132 unterschiedlichen Herkunftsländern. Ich erlebe immer wieder, dass Menschen von außen hier hinkommen, die ein bestimmtes Bild im Kopf haben. Wissenschaftler zum Beispiel, die aufgrund der Statistik glauben, dass es hier besonders spannungsgeladen ist. Und die dann fragen: Wo habt ihr eigentlich das Problem? Die nehmen die Nordstadt als sehr entspannt wahr. Ethnische Konflikte gibt es wenige. Natürlich haben wir eine neue Herausforderung, der wir uns stellen müssen: die Zuwanderung aus Osteuropa, die Roma. Aber wahrscheinlich wird auch bei diesem Thema die Nordstadt wieder Vorreiter spielen und Erfahrungen machen, die anderen Stadtteilen zugute kommen.

  8. #5 Grant

    Sehe ich genauso, die Beleidigung ist hier der Vorwurf des Nationalismus und der ist mit verlaub gesagt auch scheiße, es gibt da ein nettes Zitat von Johannes Rau: „Ein Patriot liebt sein Land, ein Nationalist haßt die Länder der anderen“

    Der Artikel is unnötig sorry, Textverständniss 6!

  9. Danke kewil, so ein Blödsinn vom Schäffler, ich bin z.B. nationalliberal und das aus gutem Grund.

  10. #2 Wilhelmine

    Wilhelmine, kannst du mir mal sagen, was der super politisch korrekte Herr Wulff mit soviel Geld machen wollte, wo er doch eh schon so großzügig vom „dummen“ Steuerzahler bezahlt wird. Ob er den Ansprüchen seiner Frau (falls solche bestehen sollten) nicht mehr nachkommen kann? Ist natürlich reine Spekulation. Erst Deutschland an den Islam verschachern „Der Islam gehört zu Deutschland“ und dann nun dieses. Was haben wir bloß für feine Politiker. Ich glaube, denen ist Deutschland scheißegal.

  11. Selbst DIE FREIHEIT beeilt sich festzustellen, dass sie „in der Mitte“ steht. Da hier laut eigenen beharrlichen Feststellungenschon bereits einige andere stehen, müssten die sich doch ganz ordentlich auf den Zehen rumtreten, während rechts von der CSU noch jede Menge Platz wäre.
    Ausser den Unwählbaren am Rand traut sich da offenbar keiner hin.
    Nationalist = Nationalsozialist, das ist die große Phobie von uns Deutschen! Deshalb wehrt man sich dagegen, als Nationalist bezeichnet zu werden, ist doch der Klang des Begriffes zu ähnlich.
    Ein anderes „Unwort“:
    Will irgendjemand, welcher z.B. in Afghanistan für „Demokratie“ und „Freiheit“ gekämpft hat, in der Öffentlichkeit als „Patriot“ bezeichnet werden?
    Millionenfaches mitleidiges Lächeln wäre im sicher.
    In allen mit uns befreundeten Ländern darf man Patriot sein , nicht jedoch in Deutschland. Dann heißt die Gleichung: Patriot = Nationalist = Nationalsozialist.

    Warum er nicht als „libertär“ bezeichnet werden will?
    Wikipedia gibt die Antwort: Synonym für anarchistisch.
    Das würde mir auch nicht schmecken.

  12. #4 Karl Martell
    Moin 🙂
    Hatte ich gestern auch im Radio auf NDR Info gehört, da war nen Interview mit Heitmeyer.
    Laut seiner „Studie“ sehen 50% der deutschen Deutschland in einem gefährlichen Maße überfremdet.

  13. Ich habe schon im Mai 2010 sowohl bei FF als auch bei EF Folgendes geschrieben –

    Frage: Warum hat sich niemand der “Rebellen” mit einer Intervention, sprich Wortmeldung, in der Debatte bemerkbar gemacht? Wie oft hätte man dort Fragen an die verschiedenen Durchpeitscher stellen können/müssen? Ein geordneter Krawall wäre doch etwas. Selten wie nie habe ich gedacht: Ein Jammer, dass DU jetzt nicht dort sein kannst…

    Unfug! JEDER kann eine Zwischenfrage stellen! Ich hätte 50 gehabt! Und wenn jemand die nicht beantworten will, hätte ICH dazwischengerufen! Ein Schild “Schluss mit dem Betrug! oder “Kein neues Ermächtigungsgesetz” hätte ich auch dabei gehabt.

    1. FRAGEN/Interventionen bei den Reden anderer!
    2. Zwischenrufe so oft als möglich
    3. Protestschilder
    4. Beantragung einer Erklärung (die Reden wurden nur zu Protokoll gegeben) – also Auslotung JEDER Möglichkeit.
    5. Demonstratives Sitzenbleiben also Respeklosigkeit bekunden
    6. Medienkontakte suchen
    7. Eine Gruppe organisieren, die nachgemachte Geldscheine von der Tribüne wirft.
    8. Handgreiflich werden

    „Wer dort mitmacht – und in Wirklichkeit regiert die Linke ja mit – ist so gut wie gleichgeschaltet. Wie schrieb ich gestern bei ef: “Haben wir schon jemals (schön wäre nur heute) auch nur einen Parlamentarier von der Tribüne des BT erlebt, der seine Stimme gegen die Spielregeln der Einwanderung erhob, und zwar so, dass es anderen wehtat? Haben wir schon einmal einen erlebt, der gegen die irrationale Ideologie des Klimawandels seine Stimme über das Level “Und ihre Solartechnik wird AUCH subventioniert” erhob? Haben wir schon einmal jemanden erlebt, der die absurde Genderthematik mit klarer Entgegnung in die Schranken verwies und ihre grotesken Iditiotismen entlarvte? Nein, das geht und ging aus vielen Gründen nicht und wird auch nicht passieren.”

  14. #15 Heimat (13. Dez 2011 09:03)
    Sorry OT

    nochmal zum Türkenwulff:

    man muss sich das mal unter

    http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Wulff

    Da fehlen einige Affairen … nur z B

    Aktien VW , NDR-Skandal , Brötchen-Skandal ( läßt sich die Brötchen tägl. von Hannover nach Berlin bringen usw usw

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/eva-herman/ndr-skandal-hat-der-ehemalige-ministerpraesident-wulff-den-sender-unter-druck-gesetzt-.html

    http://www.abendblatt.de/region/norddeutschland/article1594853/Bundespraesident-isst-in-Berlin-nur-Broetchen-aus-Hannover.html

  15. @ Karl Martell

    Auszug aus dem von dir verlinkten Artikel:

    „Immer weniger Menschen wollten in Regionen mit vielen Moslems leben. Mehr als 50 Prozent hätten damit Probleme.“

    Da wird wohl dem duldsamen Schlafmichel die eine oder andere Unverträglichkeit bewusst. Gut so, denn besser spät als nie.

  16. #14 GrünenLeaks (13. Dez 2011 09:00)
    #17 Wintersonne (13. Dez 2011 09:21)

    “Immer weniger Menschen wollten in Regionen mit vielen Moslems leben. Mehr als 50 Prozent hätten damit Probleme.”

    Mit PI sollten wir das bis 2015 auf mindestens 70 % bringen!

  17. Guter Punkt, mit „Libertär und nationalistisch“ – die negative Belegung dieser und ähnlicher Begriffe war sehr erfolgreich.

    Doppeldenk ist allgegenwärtig, und die Gedankenpolizei auch.

  18. „Nationalist ist eine Beleidigung. Sind die Griechen keine Nationalisten? Sind die Portugiesen nicht für Portugal?“

    Das ist mir sprachlich zu liederlich! In aller Regel sind „Ismen“ Übersteigerungen, wenn nicht gar Pervertierungen: sozial versus sozialistisch, kommunal versus kommunistisch, grundliegend versus fundamentalistisch, relativ versus relativistisch …

    Jeder Staat, der tatsächlich noch als politisches Subjekt handelt im eigenen Interesse, agiert national. Im allgemeinen Sprachgebrauch dürfte fast jeder „nationalistisch“ als Pervertierung, maßlose Übersteigerung des Eigeninteresses auf Kosten anderer sehen. (z.B. die Türkei in Bezug auf Deutschland oder Zypern.)

    Man sollte schon korrekt von Nationalkonservativen, Nationallibertären usw. sprechen. Dann wird zur Antwort mit Sicherheit der Taschenkasper, der Österreicher, gezogen. Und dann muß man eben standhaft bleiben und aufklären über diese unsägliche Verharmlosung des Nationalsozialismus und die Üble Nachrede, unter der man jede Demokratie und jeden Pluralismus im Keim ersticken will.

  19. Ich hätte es nie geglaubt, aber man kann ein Volk so erziehen, dass es sich selber verleugnet ….. große Völker haben sich nunmal in Nationen zusammen gefunden. Das passierte/passiert überall auf der Welt. Von der Familie, zur Sippe, zum Stamm, zur Nation. … nur die heutigen Deutschen definieren „national“ als „verbrecherisch“.
    Welch‘ gewaltige Gehirnwäsche hat da gewirkt!

    na klar, die deutsche Nation wird vergehen, assimiliert von den Nachbarn und Neubürgern.
    So wie auch die ehemals römische Nation:

    «The History of the Decline and Fall of the Roman Empire», geschrieben zwischen 1776 und 1788 von Historiker Edward Gibbon:
    „Durch den beherzten Einsatz dieser Tugenden und mit dem Beistand des Glücks hatten die Römer in den ersten drei Jahrhunderten die unumstrittene Herrschaft über viele Länder Europas, Asiens und Afrikas erlangt. Die letzten dreihundert Jahre waren in scheinbarem Wohlstand und innerem Verfall vergangen. Die Nation von Kriegern, Staatsmännern und Gesetzgebern, welche die fünfunddreissig Stämme des römischen Volks gebildet hatten, war in der gemeinen Masse der Menschen aufgegangen und vermengt mit den Millionen knechtischer Provinzbewohner, die den Namen Römer empfangen hatten, ohne deren Geist anzunehmen“
    ……………………………

    Ihr mutet also euren Kindern und Kindeskindern zu ,dass sie in einem „südländischem Basargeist“ aufgehen ….. aus dem Land der Dichter und Denker ist inzwischen ein Land der Kriecher und Geistlosen geworden ….. Knechte!

  20. #13 Yangying

    „Warum er nicht als “libertär” bezeichnet werden will?
    Wikipedia gibt die Antwort: Synonym für anarchistisch.
    Das würde mir auch nicht schmecken.“

    Wikipedia ist von NEUSPRECH durchtränkt und lügt.

    Die Begriffe müssen unbedingt geklärt werden, sonst wird das alles nichts. „Anarchismus“ kapiert der Deutsche sowieso nicht.

    Es gibt einige Anarchisten, die hängen tatsächlich der reinen Lehre des Anarcholiberalismus an. Lektüre z.B. Prof. Hoppe (USA) mit seiner überaus lesenswerten Kritik an der Demokratie. Regulativ im Anarcholiberalismus ist einzig und allein der freie Mensch nebst seinem Privateigentum und die Transaktionen und Verträge, die sich unter den Teilnehmern des Marktes ergeben.

    Ansonsten und in der Regel dürfte ein Libertärer (siehe auch z.B. von Hayek) ein großes Anliegen haben, eine niedrige Staatsquote zu erreichen, um eben wirtschaftlich sinnvolle Güter zu produzieren und keinen „Gleichstellungs“-Quark, den faule und minderintelligente Staatsbeamt_innen unentwegt herstellen auf Kosten der eigentlichen Leistungsträger und Steuerzahler.

    Von Hayek hat aber immer betont: Der Liberalismus muß von einer Ethik unterfuttert sein, die er selber nicht hervorbringt und schon gar nicht tradiert.

    Soziland Deutschland hat schon lange keine Ahnung mehr, was „libertär“ ausmacht, dazu ist die Liebe zu Rauchverboten und Bevormundung des Unternehmers bei Einstellungen viel zu groß. Hätten wir eine echte Demokratie, dann würde der Durchschnittsteutone es gerne sehen, wenn man auch den Verzehr von Pommes mit Mayo, das Kübeln von Apfelkorn oder den Besuch von Eros-Centern noch viel mehr unter Aufsicht und gesetzliche Kontrolle bekäme.

  21. #24 abendlaender11
    Im allgemeinen Sprachgebrauch dürfte fast jeder “nationalistisch” als Pervertierung, maßlose Übersteigerung des Eigeninteresses auf Kosten anderer sehen.
    —————————————-
    Genau das ist die kommunistische Weltsicht! Da gibt’s nur Menschen und alle sind Brüder …. und? Wann und wo hat es in der Geschichte funktioniert?

    Es funktioniert in diesem Land noch, weil es den Menschen sozial relativ gut geht. Wenn das vorbei ist, dann werden die Kriege, die bisher JEDEN Vielövölkerstaaat zerstört haben, auch Deutschland zerstören. Und die Fronten des Bürgerkrieges verlaufen zwischen den Nationalitäten und nicht zwischen sozialen Grenzen. So war es bisher immer und überall auf der Welt!
    Aber wir müssen uns ja nicht an Naturgesetze halten… wir wissen’s ja besser …. wie lächerlich und arrogant sind doch die Propagandisten der Linken und Geldbarone!

  22. Streit über Muslime im Reality-TV
    „Bigott, beschämend, unamerikanisch“

    http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,803189,00.html

    Das Programm sei nichts weiter als „Propaganda“, es verschleiere auf riskante Art und Weise, dass es islamische Gläubige gebe, die eine „Gefahr für die amerikanische Freiheit und traditionelle Werte“ darstellten.

    Schön dass es wenigstens unter den Amis noch denkende Menschen mit einer kritischen Meinung gibt.

  23. Widerstand gegen Gutmenschen und Political CorrectnessUngehorsam ist in unserer DNS verankert. Wir fühlen die angeborene Verwandtschaft mit dem ungehorsamen Geist, der Tee in den Hafen von Boston schüttete, der Thoreau ins Gefängnis schickte, der sich weigerte, im hinteren Teil des Busses zu sitzen, und der gegen den Krieg in Vietnam protestierte. In diesem Sinn fordere ich Sie auf, die kulturelle Korrektheit nicht anzuerkennen, mit massivem Ungehorsam gegen die erdrückende Autorität, die sozialen Zwänge und lästigen Gesetze vorzugehen, die die persönliche Freiheit einschränken. Aber seien Sie vorsichtig… es tut weh.

    Ungehorsam setzt voraus, daß Sie etwas riskieren. Dr. King stand auf vielen Balkonen. Sie müssen bereit sein, gedemütigt zu werden und das heutige Aufgebot der Polizeihunde von Montgomery und der Wasserwerfer von Selma zu ertragen. Sie müssen bereit sein, Schwierigkeiten durchzustehen. Ich beschwere mich nicht, aber die Jahrzehnte meines sozialen Engagements haben ihren Tribut von mir gefordert. Lassen Sie mich eine Geschichte erzählen.

    Vor ein paar Jahren hörte ich von einem Rapper mit dem Namen Ice-T, der eine CD mit dem Namen „Cop Killer“ verkaufte. Die handelte davon, Polizisten zu überfallen und zu ermorden. Sie wurde von keinem anderen vermarktet als Time/Warner, dem größten Unterhaltungskonzern der Welt. Die Polizei im ganzen Land war entrüstet. Recht so – mindestens einer von ihnen ist deswegen ermordet worden. Aber Time/Warner mauerte, weil die CD eine Goldquelle war und die Medien auf Zehenspitzen herumliefen, weil der Rapper ein Schwarzer war.

    Als ich hörte, daß Time/Warner eine Aktionärsversammlung in Beverly Hills festsetzte, beschloß ich hinzugehen, weil ich zu der Zeit einige Aktien besaß. Ich überhörte jeden Rat von Familie und Kollegen. Ich bat um Redeerlaubnis. In einem Saal mit ungefähr tausend schweigenden, durchschnittlichen amerikanischen Aktionären las ich einfach den ganzen Text von „Cop Killer“ vor – jedes gemeine, vulgäre und anstiftende Wort: „Ich sägte meine 12er-Flinte ab, ich schaltete meine Scheinwerfer aus, ich werde einige Schüsse abfeuern, ich werde einige Polizisten wegpusten…“

    Es wurde schlimmer, viel schlimmer. Ich werde Ihnen den Rest nicht vorlesen. Aber glauben Sie mir, der Saal war voller geschockter, starrer und bleicher Gesichter. Die Time/Warner-Vorstandsmitglieder rutschten auf ihren Stühlen herum und starrten auf ihre Schuhe. Sie haßten mich dafür. Dann trug ich einen anderen Text vor, vollgestopft mit kranken, unflätigen rassistischen Versen, in denen Ice-T über Analverkehr mit den zwei zwölfjährigen Nichten von Al und Tipper Gore fantasiert: „Sie drückte ihren Hintern gegen meinen…“

    Nun, ich werde Ihnen hier das nicht antun, was ich mit denen tat. Lassen Sie mich nur sagen, ich verließ den Saal in einer Grabesstille. Als ich den wartenden Presseleuten die Verse vorlas, sagte einer von ihnen: „Das können wir doch nicht drucken!“

    „Ich weiß“, antwortete ich, „aber Time/Warner verkauft das.“

    Zwei Monate später kündigte Time/Warner den Vertrag mit Ice-T. Ich werde nie wieder eine Filmrolle von Warner bekommen, noch eine gute Rezension vom Time-Magazin erhalten. Aber Ungehorsam bedeutet, daß Sie bereit sind, zu handeln und nicht nur reden.

    Wenn ein Straßenräuber sein ältliches Opfer verklagt, weil es sich verteidigte… blockieren Sie die Telefonzentrale des Staatsanwalts. Wenn Ihre Universität gezwungen wird, ihre Standards zu senken, bis 90 % der Studenten mit einem Prädikatsexamen abschließen… besetzen Sie die Dekanate der Fakultäten.

    Wenn ein achtjähriger Junge die Wange eines Mädchens küßt und wegen sexueller Belästigung vor Gericht gezerrt wird… marschieren Sie zur Schule und blockieren Sie die Eingänge.

    Wenn ein von Ihnen gewählter Politiker durch die Macht verleitet wird und Sie betrügt… sammeln Sie Unterschriften, stürzen Sie ihn, verbannen Sie ihn. Wenn das Time-Magazin auf dem Titel die Jahrtausendwende-Freaks als verrückte Christen mit einem Kreuz in der Hand darstellt – wie im letzten Monat – dann boykottieren Sie die Zeitschrift und die darin angebotenen Anzeigen-Produkte.

    Damit diese Nation noch lange besteht, fordere ich Sie auf, den geweihten Fußspuren der großen Ungehorsamen der Geschichte zu folgen, die Vertriebene befreiten, Religionen gründeten, Tyrannen bekämpften und, ja, mit einem Haufen Bewaffneter, ein paar großen Männern und mit Gottes Hilfe dieses Land aufbauten. Wenn Dr. King hier wäre, ich glaube, er würde zustimmen.

    Ich danke Ihn

    Aus einer Rede von Charlton Heston Vorsitzender der NRA

  24. Nur Deppen hoffen auf die Blockparteien CDU-FDP-GRÜNE-LINKE-SPD. Und ihre Attrappen wie „Die Freiheit“.

    Am Ende werden sie euch alle verkaufen.

  25. Man muß nicht alles auf die Goldwaage legen. Es ist höchst erfreulich, daß es Schäffler zumindest gewagt hat. Nur das bleibt bei mir hängen. Er sagte, wenn der Staat Recht bricht, dann ist er selber eine Räuberbande. Da hat er vollkommen recht. Erst verabschieden Merkel und Kumpane mit allerlei Tricks gegen den Widerstand der europäischen Bürger eine EU-Verfassung und danach brechen sie ihre eigenen Regeln.

    Dazu habe ich mir das abgespeichert. Und die haben recht:

    http://rundertischdgf.wordpress.com/2011/09/29/der-staat-als-rauberbande/

  26. @Wilhelmine #2

    für mich war das auch die positive Nachricht des Tages. Er scheint es sich mit jemand von ganz oben verdorben zu haben. Mit uns von ganz unten hat er es schon lange. Da können wir mal sehen, wie unsere „Demokratie“ wirklich funktioniert.

  27. Wenn selbst ein Frank Schäffler nicht für Freiheit ist, wozu dann FDP?

    Unterhaltung!

    Mehr ist da nicht.

    Politiker sind Schauspieler in eigener sache.
    Pervers nur, dass sie dabei das Volk aubeuten und ihnen die Freiheit nehmen.

  28. gibt man bei wiki den suchbegriff „libertär“ ein, erscheint:

    1) Synonym für anarchistisch
    2) Adjektiv für Libertarismus

    anarchie lehne ich auch ab, insofern kann ich frank schäffler gut verstehen, wenn er sich diese bezeichnung verbietet.

    interessant wird es aber bei http://de.wikipedia.org/wiki/Libertarismus

    Staatlicher Herrschaft und demokratischer Gesetzgebung stehen Libertaristen skeptisch bis ablehnend gegenüber.

    Libertäre lehnen eingreifende Staatswesen grundsätzlich ab und fordern eine Reduktion des Staates auf seine Funktion zur Sicherstellung der Grundfreiheiten oder sogar eine völlige Abschaffung des Staatswesens.

    Eine Publikation auf Grundlage eines rechtskonservativen Libertarismus ist die Zeitschrift „eigentümlich frei“.

    hätt ich nicht gedacht, EF ist also libertär.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Eigent%C3%BCmlich_frei

    Der echte Libertäre hat vor keinem Thema Angst, er erwartet, vorurteilsfrei diskutieren zu können, und er liebt es, wider den Stachel zu löcken

    absolute meinungsfreiheit ist schon mal sehr gut.

    eigentümlich frei würde, so Seifert, alles attackieren, was sie als „Einschränkung der Freiheit und als Aushöhlung des fundamentalen Eigentumsrechts versteht: Handwerksordnung, Etatismus im Gesundheitswesen und im Bildungssystem, Antidiskriminierungsgesetze und die derzeitigen Rauchverbote werden hier als ebensolches freiheitsfeindliches Teufelszeug vorgeführt wie Quotenregelungen, «gender mainstreaming», Kriminalisierung von Drogen und die gegenwärtige Klimapolitik“. Im Zusammenleben der Menschen gäbe es nur zwei Wege: „Gewalt oder Freiwilligkeit, Gewehr oder Vertrag, Zensur oder freies Wort, Sozialismus oder Eigentum.

    soweit so gut. damit kann ich mich noch anfreunden. aber das folgende finde ich dann doch sehr bedenklich:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Andr%C3%A9_F._Lichtschlag

    In einem Beitrag für Die Welt kritisierte Lichtschlag das Wahlverhalten der „Nettostaatsprofiteure“, zu denen er Beamte, Politiker, Arbeitslose und Rentner zählt, und schlägt vor, darüber nachzudenken, ihnen das Wahlrecht zu entziehen, da diese „mit ihren Mehrheiten jeden noch produktiven Menschen“ niederstimmen würden.

    Laut Lichtschlag stehen die libertären Liberalen, zu denen er sich selbst auch zählt, „der demokratischen Staatsform skeptisch bis feindlich gegenüber. Die Demokratie ist in ihren Augen das System des lynchenden Mobs, denn wenn die Mehrheit die Minderheit ermordet, dann erfährt dies durch das demokratische Prinzip keinerlei Beschränkung, sondern wird scheinbar gar gerechtfertigt. Die Libertären lehnen die demokratische Mitbestimmung ab und fordern – nicht mehr als – Selbstbestimmung.“

    hätte ich nicht gedacht. dabei lese ich EF eigentlich sehr gerne.

  29. Dass es in einer Partei, welche dringenst des Umbaues und der Definition ihres Standortes bedarf, solche Reibungen gibt, ist klar.
    Bewegung ohne Reibung ist unmöglich, so lange die Gravitation wirkt.
    Der größte aller Flops war Westerwelle, welcher maximalen Schaden verursachte. Er ist ja kein schlechter Mensch, aber kein ernstzunehmender Politiker. Das wußte auch Merkel. Ihr war halt jeder recht, welcher ihr half, mit einem vergleichsweise kleinen Koalitionspartner selbst wieder an die Macht zu kommen.
    Egal wie man zu einer neuen FDP auch stehen mag, ihr Ausfall wäre schade für die Demokratie. Man stelle sich vor eine FDP fällt weg und eine Idiotenpartei „Piraten“ nimmt im zukünftigem Parlament ihren Platz ein!

  30. Frank Schäffler hat den Versuch gewagt, mit dieser ersten Parteimitgliederbefragung, dem Quorum, die FDP vor ihrem Absturz in die voraussichtliche Bedeutungslosigkeit zu bewahren. Am Sonntag hatte ich noch im ZDF bei „Berlin direkt“ den Chat verfolgt … nun, das Quorum ist nicht zustande gekommen, wen wundert’s, wenn die kleinen Kläffer in der Parteispitze nicht dahinter stehen, weil sie gar nicht verstehen können, worum es mit der Initiative von Frank Schäffler letztlich ging. Zurück bleiben viele enttäuschte Parteimitglieder und ein schales G’schmäckle, da nicht einmal die Frist des Quorums abgewartet wurde, bevor es als gescheitert erklärt wurde. FDP – quo vadis?

  31. Eine schon vorher entbehrliche Partei mit weichgespülten aber korrupten Milchbubis in der Führung hat sich nunmehr noch entbehrlicher gemacht, falls überhaupt noch eine Steigerung möglich war. Die Tricksereien der „Etablierten“, um das Schäffler-Referendum zu torpedieren, erinnern an die Gepflogenheiten totalitärer Staatsführungen, mit Abweichlern zu verfahren oder einfach nur …. an das System Merkel.

  32. Nun ja, mit dem Artikel hat kewil durch sein mangelhaftes Textverständnis ein eigentliches interessantes Thema für PI komplett verbrannt.

  33. Nun ja, wer die Feinheiten der deutschen Sprache nicht beherrscht, sollte sich eben nicht auf die dünnen Äste hinauswagen und mit schöner Regelmässigkeit mit der verbalen Motorsäge herumhantieren. Es könnte sein, dass man rein zufällig sich selber absägt.
    Wieder einmal so ein kewil-Beitrag, bei dem man sich, mit wenig Verwunderung, die Augen reibt und feststellt, dass die Überzeugung der eigenen Meinung meist eine geistige Scheuklappe ist. In diesem Fall wohl eher ein CO2-neutral gewachsenes Waldprodukt vor dem Kopf.

  34. @42 terminator
    passiert in der Zwischenzeit so oft. Wäre man ein Verschwörungstheoretiker, man würde Absicht unterstellen. Da ich dies nicht bin gehe ich von einem Mangel an Fähigkeiten aus.

  35. #22 Karl Martell
    In Frankreich fangen die Immigranten in den Banlieues schon an Marine Le Pen bzw. FN zu wählen weil sie befürchten bei noch weiterer Zuwanderung aus ihren Heimatländern brechen die Sozialkassen zusammen. Wann merken unsere Schätze dass es hier auch so kommen wird ?

  36. #28 friedrich.august

    „Genau das ist die kommunistische Weltsicht! Da gibt’s nur Menschen und alle sind Brüder …. und? Wann und wo hat es in der Geschichte funktioniert?“

    MENSCHEN sollen wir jetzt alle werden. Keine Deutschen mehr, keine Bürger mehr, keine Kriminelle mehr, keine Islamisten mehr. Isolierte und machtlose Ameisen unter 7 Milliarden anderen Ameisen. Kein Staatsbürgerrecht, stattdessen MENSCHENrecht.

    Du hast den Unterschied zwischen normalem Egoismus und Sozipathie nicht verstanden. Ist mit „national“ und „nationalistisch“ nicht anders.
    Deutschland muß seine NORMALE Größe zurückerobern (nationale Orientierung). Keine widerliche Schneckenkriecherei (Multi-Kulti) mehr, aber auch keinen Größenwahn(Nationalismus).

  37. Üblicherweise nehme ich Anstoß an kewils Artikeln, da sie sich oftmals einer eher rüden Sprache bedienen und mit diffamierenden Begriffen nur so gespickt sind. Dabei schießen sie inhaltlich auch gerne mal über das Ziel hinaus, doch hier erkenne ich nicht einmal im Kern eine Rechtfertigung für diesen Artikel. Wie zuvor bereits in anderen Kommentaren angemerkt, gibt es eben durchaus eine relevante Differenz zwischen „liberal“ und „libertär“, ebenso wie zwischen „Patriot“ und „Nationalist“. Auf diese Unterscheidung wert zu legen ist nicht beckmesserisch, sondern schlicht richtig und wichtig. Zudem macht – ja, kewil – der Ton die Musik, weshalb Frank Schäffler allen Grund hat, die Bemerkungen des sonst von mir durchaus geschätzten Daniel Bahr als beleidigend zu empfinden.

  38. Natürlich ist libertär kein Schimpfwort, aber es ist die extreme Variante des Liberalismus. Der Libertarismus stellt, anders als der Liberalismus, die Freiheit über alle anderen Werte und lässt kein Abwägen zwischen ihnen zu.
    Frank Schäffler als libertär zu bezeichnen heißt also, ihn in eine radikale Ecke zu stellen und das mag er als Beleidigung auffassen…

  39. „Die FDP steht offensichtlich genauso links wie alle anderen Bundestagsparteien.“

    Hallo Kewil, nicht zu fassen, Du hast es tatsächlich gemerkt. Jetzt kannst Du als taktischer CDU-Wähler nicht mal mehr der CDU zeigen wo der hammer hängt, indem Du aus Protest FDP wählst.

    Also wirklich, Deutschland schafft sich ab, weil die meisten Wähler exakt genauso „klug“ sind wie DU.

    EINZIG der Wähler hat es in der Hand. Sobald eine Mehrheit mal kapiert, das sie ihrer Meinung auch mit der Wahlstimme Ausdrucl verleihen müssen, wird was draus.
    Das heißt, NIE mehr eine der 5 etablierten Parteien oder Piraten wählen. Weder taktisch noch wegen dem berüchtigten „kleineren Übel“ oder weil andere Parteien, die in Frage kämen, ja so klein sind. Da wäre die Stimme ja „verloren“. Das letztgenannte ist übrigens das allerdümmste, was ein Wähler machen kann. Einem anderen seine Stimme geben, in der Hoffnung das sie etwas nützt und dadurch demjenigen, der genau oder annähernd meine Meinung zu vertreten gedenkt, die Unterstützung versagen. Und, wie Kewil hier ständig (obwohl in der Sache berechtigt, aber halt dummerweise persönlich mitverursacht), sich hinterher über das Scheitern beklagen!

  40. #48 Irgendwer

    „Wie zuvor bereits in anderen Kommentaren angemerkt, gibt es eben durchaus eine relevante Differenz zwischen “liberal” und “libertär”, ebenso wie zwischen “Patriot” und “Nationalist”. Auf diese Unterscheidung wert zu legen ist nicht beckmesserisch, sondern schlicht richtig und wichtig.“

    Richtig, ohne Begriffsbestimmungen geht nichts.
    Und da sollte man unbedingt auch noch einmal zwischen „national“ und „patriotisch“ unterscheiden.
    Ich bin als rechter Reaktionär z.B. absolut kein Patriot. Ich bin Egoist und möchte, daß ich hier weiter in einer Zivilisation leben kann und auch noch meine Enkelkinder. Ich habe zunächst niemals mit „Hurrah“ die Fahne geschwenkt – nichts dagegen, wenn andere das tun!- , ich REAGIERE auf all die Parteien, die dem Land, in dem ich wohne, an das Bein pinkeln. Zuerst die Zausel der APO und Grünen, jetzt in unerträglicher Weise die öffentlichen Interessenvertreter der Migränepatienten.
    Dieses Reagieren nennte ich ein nationales Interesse.

    Mit Patriotismus verbinde ich – unter anderem und ehrlich gesagt – auch solche Herrschaften in der CDU, die dort am Katzentisch sitzen, ansonsten die Klappe zu halten haben, aber vor den Wahlterminen mal etwas sagen dürfen, um die konservativen Wähler „abzuholen“.

  41. @ #42 terminator

    Den zweiten Teil deines Kommentars kann ich voll und ganz unterstreichen, das Thema ist damit durch. Aber „mangendes Textverständnis“ würde ich Kewil nicht unterstellen. Er weiss ganz genau worum es geht und was er tut. Er gibt den Inhalt mit voller Absicht falsch wieder und legt die mainstreammedientypische falsche Fährte. Die Überschrift -Für Frank Schäffler ist “libertär” eine Beleidigung- ist schlichtweg eine falsche Behauptung. Willkommen in der medialen Realität ;o)

  42. Zitat eines Users auf Spiegel online:

    „Röslers Optik, Wortwahl und Habitus sprechen eindeutig für Zugbegleiter. Über Regonalexpress sollte er jedoch nicht hinauskommen.“

    Herrlich 😉

  43. @#37 agentjoerg

    Was bitte ist daran „bedenklich“? Ein System, wo die Mehrheit der Kostgänger darüber abstimmt, wie viel die Minderheit der Leistungsträger ihnen zwangsweise abzugeben hat, ist weder moralisch, noch stabil. Und dass die Mehrheit weder darüber entscheiden kann, was wahr ist oder was ethisch richtig ist, sollte eigentlich Konsens sein.

    Die Demokratie ist gut unter ganz bestimmten Rahmenbedingungen, z.B. dass ein Staat sich nur um seine Angelegenheiten kümmert („res publica“), und das sind verdammt wenige. Sobald jemand mehr Geld vom Staat bekommt als er zahlt, liegt er zwangsweise seinem Nachbarn auf der Tasche und sollte solange auch nicht darüber abstimmen dürfen, ob und wie viel ihm sein Nachbar zu geben hat.

    Warum soll es richtig sein, Bürgern unter einem gewissen Alter das Wahlrecht zu verweigern – Menschen, welche ihrem Nachbarn zwangsweise auf der Tasche liegen jedoch nicht?

  44. Libertär und Nationalismus ist schon ein Widerspruch. Zudem verstehe ich ihn schon. Ist man gleich ein Nationalist, wenn man nicht Milliarden verschenken will. Ich denke es kommt beim Begriff Nationalismus auf die Definition an. Es gibt harmlose Nationalismen bis sehr gefährliche Nationalismen.

    Ich finde man sollte so mutige Kräfte wie ihn unterstützen und nicht gleich zerfleischen, nur weil er nicht noch radikaler ist.

  45. #55 Pantau

    „Warum soll es richtig sein, Bürgern unter einem gewissen Alter das Wahlrecht zu verweigern – Menschen, welche ihrem Nachbarn zwangsweise auf der Tasche liegen jedoch nicht?“

    Das libertäre Gedankensystem ist schon deswegen unglaublich wertvoll, weil es einen vorzüglichen Standpunkt außerhalb unseres demokratistischen Systemes liefert zur Analyse.
    Du stellst genau die richtige Frage. Man versucht gerade durch Umvolkung die geeigneten Wähler zu importieren, denn die bürgerlich denkenden Kleinverdiener und Arbeiter haben die Sozialisten zunehmend vergrault. Die Muselmanen wählen zu hohen Anteilen Rot(h)-Grün. Um mit den Sozialisten mithalten zu können, konvertiert die CDU auch zum Islam und zum Sozialismus.
    Weiterhin leitet man die Debatte nicht nur zum kommunalen Wahlrecht von Nichtbürgern ein, man will auch die volkspädagogisch „sensibilisierte“ Jugend zwischen 16 und 18 an die Urnen lassen.

    Was hier passiert, ist schnell und lupenrein erklärt. Die ganz große Frage ist doch, mit welchen Kampfmitteln sich auch nur ein Richtungswechsel von nur ein oder zwei Grad real umsetzen ließe, sieht man sich einmal an, welche Macht dieses System hat und wie sich der normale Spießer im Sozialdemokratismus eingerichtet hat.

  46. Rösler und Westerwelle werden sehr bald „Geschichte“ sein, wenn die FDP 2013 in den Bundestag einziehen möchte.

  47. @ Pantau

    die beschränkung des wahlrechts aufgrund irgendwelcher kriterien (z.b. alter, analphabetismus, demenz etc.) halte ich in einer demokratie für sehr bedenklich. WER bestimmt denn die kriterien des wahlrechtsentzuges ?

    man kann natürlich über alles diskutieren, z.b. das wahlrecht basierend auf dem persönlichen steuereinkommen (analog zu aktiengesellschaften nach anteilen), z.b. 1 stimme pro 1 € steuer. aber auch diese diskussion müsste aus meiner sicht immer noch durch eine volksabstimmung (mit one man, one vote) abgeschlossen werden.

    ich bin durchaus ein anhänger von gewissen gesichtspunkten der antiken „res publica“, aber eine diskussion darüber würde hier den rahmen sprengen. vielleicht haben wir im kreislauf der verfassungen ja auch schon das stadium der ochlokratie erreicht:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Kreislauf_der_Verfassungen

    Und dass die Mehrheit weder darüber entscheiden kann, was wahr ist oder was ethisch richtig ist, sollte eigentlich Konsens sein.

    quid est veritas ? ich kann das nicht beantworten und will es auch gar nicht. wie eine optimale staatsform auszusehen hätte, darüber zerbrechen sich philosophen schon seit über 2000 jahren den kopf (siehe oben).

    bzgl. ethischen verhaltens versuche ich mich an die einfachen 2 regeln zu halten:

    1) was du nicht willst, dass man dir tu, füg auch keinem anderm zu.

    2) wie du mir, so ich dir.

    kennen sie eigentlich folgende seite: http://www.mehr-freiheit.de/

  48. #60 agentjoerg (13. Dez 2011 12:37)

    lichtschlag hatte wohl die ur griechische demokratie vor augen.
    auf heuer bezogen würde dies bedeuten, dass erst bio-eingeborene
    ab den 50 lebensjahr wählen dürften. mann ginge von einer gewissen lebensweisheit und erfahrung, die sich ja erst anreichern muss, aus. dito durften die wahlberechtigten NICHT von irgendwelchen staatlichen transferleistungen leben. die alten griechen wussen wohin dies führen würde – in den staatsbankrott!
    ebenso mussten die gewählten für ihre aufwendungen selbst aufkommen.
    das wir noch heuten von den damaligen zehren, ist angeblickts des hintergrund verständlich.

    am besten du liest alte ef ausgaben einmal durch. somit dürfte dir auch einiges in den neueren publikationen besser verständlich vorkommen.

    freiheit! eigentum!

  49. #62 Stefan Cel Mare

    „In diesem Kontext könnte dieses Dokument
    http://www.humanitaeres-voelkerrecht.de/ERiV.pdf
    zunehmend von Bedeutung werden.“

    Tja … da wäre sofort etwas los, wenn größere Kreise begännen, nicht mehr über Zeichenketten (Buchstaben zu Wörtern geformt) zu „diskutieren“, sondern nach Begriffsklärung eine richtige Debatte führten.

    Wir begrüßen in Deutschland per „Willkommenskultur“ die „Zuwanderer“. Wir selber sind auf diesem Boden ebenfalls „Zuwanderer“ – unsere Ururur…ahnen sind bekanntlich aus Afrika gekommen. In den USA hat man versucht, die Zuwanderung der Indianer vom asiatischen Kontinent zu tabuisieren, um ihnen zum Status „indigenes“ (eingeborenes, einheimisches) Volk zu verhelfen. Die Deutschen haben den Anspruch, ein indigenes Volk zu sein, selbstverständlich nicht.

    Wie ist der Status Quo? Es gibt Herrenvölker, die die UN-Sonderrechte der indigenen Völker genießen und es gibt „Sklaven“-Völker, die ihr Interesse dem der Herrenvölker im Zweifelsfall unterzuordnen haben.

    Um dieses ganze Wirrwarr der Sondergesetzgebungen für verschiedenwertige Völker zu regulieren, bedarf es natürlich noch einer übergeordneten Machtelite. Deshalb ist es auch sinnvoll, daß z.B. das völkisch betrachtet minderwertige Volk der Deutschen von dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte überwacht, kontrolliert und dominiert wird.

    Sinnvoll ist weiterhin eine Kontrolle Deutschlands durch unabhängige ausländische Menschenrechtsexerten, wo doch hierzulande schon Selektionen an 10-jährigen Kindern an der Klassen- und Leistungs-Rampe vollführt werden.

  50. #56 RDX (13. Dez 2011 11:48)
    Ich denke es kommt beim Begriff Nationalismus auf die Definition an.
    ————————————-
    Genau DAS ist der Punkt!
    Ich erinnere an LTI von V. Klemperer.
    Die heutige Definition von „Nationalismus“ in unserem Land stammt aus der Tradition des Kommunismus. Man assoziiert mit „Nationalismus“ = „Faschismus“. Soweit hat die Umdeutung von Worten bereits geführt.

    Wer sich für das Selbstbestimmungsrecht des deutschen Volkes einsetzt, ist kein Nazi. Auch wenn die „Antifa“ und das politische Establishment es anders definiert haben.

    Terretorialität ist eine angeborene Verhaltensweise des Menschen. Selbst Nomaden definieren, was „ihr Land“ ist. Nur das deutsche Volk darf es nicht ,weil es nationalistisch (= faschistisch) ist? Wie irre ist das denn?
    Die zwei krassesten Beispiele für Umdeutung von Wortinhalten sind:
    „Rassismus“ und
    „Nationalismus“.

    Und was machen die Menschen mit Verstand? Sie ziehen sich zurück und schwafeln vom „Verfassungspatriotismus“ etc. … und stellen sich damit auf die Stufe der Verbrecher, die das deutsche Volk „abschaffen“ wollen …..

  51. #2 @ Wilhelmine (13. Dez 2011 08:29)
    @ Stefan Cel Mare

    Vielen Dank für Euer Angebot zu dem Brief an Emma West.
    Ich hab Euer Angebot zur zu spät gelesen 😉 und nun einen kleinen Text aufgesetzt.
    Wenn Ihr beiden noch Lust habt?

    Sehr geehrte Mrs. West

    Ich habe von Ihrer Inhaftierung aufgrund des Internet-Videos „my tram expierience“ und einem Bericht darüber auf der islamkritischen Internetseite Politically Incorrect erfahren.

    Ich schreibe Ihnen diese Zeilen, weil ich der Ansicht bin, dass Ihre Inhaftierung unter der fadenscheinigen Ausrede der „Schutzhaft“ gegen die Bürgerrechte und gegen das Grundrecht auf freie Meinungsäusserung verstösst sowie das Eingeständnis einer Regierung ist, die Rechte seiner Bürger nicht schützen zu wollen und nicht schützen zu können.

    Man muss kein „Nazi“ oder „Rassist“ sein, um für den Erhalt seiner kulturellen und ehtnischen Eigenständigkeit in seinem eigenen Land einzutreten und gegen eine Überfremdung seiner Heimat zu protestieren.

    Im Gegenteil, das Recht auf ethnische und kulturelle Selbstbestimmung und auf ethnischen und kulturellen Selbsterhalt des eigenen Volkes in den Grenzen seines Heimatlandes sehe ich als Teil der Menschenrechte.

    Ich möchte, dass Sie wissen, dass Sie mit Ihrer Meinung nicht alleine sind und schicke Ihnen zum Trost diese Zeilen.
    Wohlwissend, dass so ein Brief Ihnen nicht die Gesellschaft Ihrer Familie und Ihre Freiheit ersetzen kann, hoffe ich doch, dass ihnen dieses kleine Zeichen der Solidarität ein Trost ist.

    Mit freundlichen Grüssen

  52. #64 friedrich.august

    „Und was machen die Menschen mit Verstand? Sie ziehen sich zurück und schwafeln vom “Verfassungspatriotismus” etc. … und stellen sich damit auf die Stufe der Verbrecher, die das deutsche Volk “abschaffen” wollen …..“

    Ja, stimmt.

    Es ist ein alter Taschenspielertrick, daß man dem Gegner den Rahmen der erlaubten Diskussion vordiktiert. Z.B. wird immer zur Auflage gemacht, daß man generell und grundsätzlich für die sogenannte „Integration“ zu sein hat. Oder hier die hanebüchene Idee ala Habermas als könnte man eine große Gemeinschaft nur mit Paragraphen (Grundgesetz) zusammenhalten. Das ist höhere Idiotie.

    Wer also die Vorgaben des Feindes frißt, und dann meint „Eieiei, jetzt werde ich anerkannt und darf mitdiskutieren“, hat als Weichspüler nicht mehr die geringste Chance, den Ernst der Lage gar nicht kapiert und das Spiel schon beim Anpfiff verloren.

  53. Nationalist ist eine Beleidigung. Sind die Griechen keine Nationalisten? Sind die Portugiesen nicht für Portugal?

    Hier verwechselt jemand Nationalist mit Patriot. Ich bin ein Patriot, aber ich will mich nicht einen Nationalisten schimpfen lassen. Die Türkei ist nationalistisch. Patriotisch sind z. B. die USA.

  54. Sagt ein Franzose, Engländer, Amerikaner, Däne, Schwede, Norweger: ‚Ich liebe mein Vaterland‘ – ist es eine patriotische Äußerung. Unwidersprochen jedweder Bewertung.

    Sagt ein Deutscher gleiches, so ist er ein Rechter, ein Nazi. Am besten gleich den Verfassungsschutz einschalten und prüfen, überwachten. Telefon abhören, Emails abfangen, u.s.w

    Nationalismus ist hingegen, wenn ich meine Nation in der Wertigkeit über andere Nationen zu stellen versuche.

    ‚Unsere‘ FDP vertritt weder das eine, noch das andere. Sie ist, wie seit jeher, ein flatterndes Fähnchen im Wind, eine unseelige Gemeinschaft auf der Suche nach ihrer wahren Bedeutung.

    Sie ist in meinen Augen so unnötig geworden wie ein Kropf. Nicht ‚muh und nicht mäh‘. Und deshalb wird sie in der Bedeutungslosigkeit der ‚Sonstigen‘ hoffentlich verschwinden.

  55. Wie Liberale betonen auch Libertäre, dass jedes Individuum das Recht dazu habe, das zu tun, was immer es möchte, solange dadurch die Freiheit anderer Individuen nicht verletzt werde.

    Was ist an diesem Satz verwerflich,

    Er ist unmenschlich und entspringt einem ideologisch geprägtem Menschenbild, das nichts mit dem realen Zusammenleben von Lebewesen zu tun hat. Des weiteren ist er nicht anwendbar, da Freiheitsverletzung und deren Abwägungen nicht so klar sind wie dieser Peter Pan Vers vortäuscht.
    Im schlimmsten Fall gilt für libertäre die Gerichtsdevise: „Jeder darf tun was er will, bis ihm eine Freiheitseinschränkung nachgewiesen wurde.“

  56. @#70 kt

    Unsinn! Es ist hingegen äußerst unmenschlich, anmaßend und pervers, die Freiheit eines Individuums einzuschränken, OHNE dass es dafür eine Grundierung in Freiheiten Dritter gäbe. Zudem sorgt ein System auf der Grundlage ihrer staatsgeilen und willkürlichen Einstellung zu einer um keinen Deut besser beweisbaren Lage, was lediglich nicht so auffällt, da Sie ja ein Verfechter von anmaßender Staatswillkür sind und es daher keine situativ überprüfbaren Prinzipien mangels Prinzipien gibt.

    Ein ethischer Grundsatz wird nicht deshalb falsch oder unrealistisch, weil er nicht in jeder Situation auf den Mikrometer genau festgelegt werden kann. Dennoch sollten sich alle Gesetze und Regeln genau daran messen lassen. Wenn es für ein Gesetz keine zwingende Notwendigkeit gibt, dann ist es zwingen notwendig, es nicht zu erlassen.

    Das „reale Zusammenleben“ von Lebewesen hat immer nur deshalb und genau dann mit diesem Grundsatz ein Problem, wenn ich meinem lieben nächsten etwas schlicht deshalb verbieten will, weil es mir nicht passt.

    Ein freier Mensch muß es ertragen können, daß seine Mitmenschen anders handeln und anders leben, als er es für richtig hält, und muß sich abgewöhnen, sobald ihm etwas nicht gefällt, nach der Polizei zu rufen.“

    (Ludwig von Mises, „Liberalismus“, Teil I, Kapitel 11)

  57. Schäffler hat sich hier vielleicht etwas unklar geäußert, aber wenn man sein Schaffen etwas kennt, sollte doch klar sein, dass er nur „nationalistisch“ als Beleidigung auffasst.
    Er ist schließlich Mitinitiator des klassisch-liberalen Liberalen Aufbruchs. Klassisch-liberal und libertär ist im Grunde das selbe.

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