Anastasia MichaeliDie israelische Partei „Unser Haus Israel“ hat einen Gesetzentwurf eingebracht, der den lauten Schlacht- Gebetsruf der Muezzin verbieten soll. Muezzin-Rufe per Lautsprecher sind Lärm und schädigen die Gesundheit, sagt die Abgeordnete Anastasia Michaeli (Foto). Ministerpräsident Benjamin Netanjahu unterstützt die Pläne des israelischen Koalitionspartners.

Während in einigen europäischen Ländern der Muezzin-Ruf per Lautsprecher ebenfalls (noch) verboten ist, fallen die Medien nun über Israel her, und sprechen von bösen „Diskriminierungen“. Die Tagesschau etwa mit ihrem Korrespondenten Sebastian Engelbrecht sieht in dem Gesetzentwurf eine „Diskriminierung der arabischen Bürger Israels“:

Vielleicht wird der Muezzin in dem israelisch-arabischen Städtchen Kafr Kassem schon bald nicht mehr zum Gebet rufen. Kafr Kassem liegt nur wenige hundert Meter entfernt von der jüdisch-israelischen Stadt Rosch Ha’ayin  bei Tel Aviv. Der Schall des Gebetsrufes dringt täglich fünf mal nach Rosch Ha’ayin hinüber. Aber dieser Zustand soll schon bald ein Ende haben. Ministerpräsident Netanjahu unterstützt einen entsprechenden Gesetzesentwurf, den der Koalitionspartner „Unser Haus Israel“ durch die Knesset bringen will. Den 400 Moscheen in Israel soll es künftig verboten sein, den Ruf des Muezzin per Lautsprecher zu verstärken.

Die Knesset-Abgeordnete Anastassia Michaeli von der rechtspopulistischen Partei „Unser Haus Israel“ meint, hunderttausende israelische Bürger litten alltäglich unter dem Lärm der Muezzin-Rufe. Michaeli sagte in einem israelischen Fernsehensender: „Das ist keine Initiative, um Mäuler zu stopfen, sondern soll im Gegenteil vielen Bürgern helfen, die sich an mich gewandt haben. Wir wollen nur korrigieren und ändern und einen Mittelweg finden zwischen der Bewahrung von Tradition und dem Bedürfnis, die Umwelt zu schützen. (…) Im Moment reden wir nur über Gotteshäuser, und, ja, absolut – Gotteshäuser, das schließt auch Kirchen ein.“

Auch Glockengeläut soll verboten werden

Nach dem Gesetz wäre also auch das Glockengeläut von Kirchen in arabischen Orten künftig verboten. Fast 20 Prozent der israelischen Staatsbürger sind muslimische oder christliche Araber. Deshalb gehören Moscheen und Kirchen ebenso selbstverständlich zu Israel wie Synagogen. Aber Frau Michaeli – und mit ihr Ministerpräsident Netanjahu – meinen, Religion solle die Lebensqualität der Menschen nicht beeinträchtigen.

Netanjahu begründet seine Unterstützung für den Gesetzesentwurf mit dem Argument, Israel müsse in dieser Angelegenheit „nicht liberaler sein als Europa“. Das Problem gebe es genau so in Belgien und Frankreich, und dort sei es auch legitim, den Muezzin-Ruf per Lautsprecher zu verbieten. Bei ihm hätten sich viele Menschen wegen des Lärms von den Minaretten beschwert, erklärte Netanjahu im Kreis der Minister seiner Likud-Partei.

Die Abgeordnete Michaeli sorgt sich um die Gesundheit der Menschen in Israel. „Alss ich hörte, dass Leute sehr darunter leiden, da habe ich mich mit einigen Ärzten, Spezialisten getroffen, die mir erzählt haben, welche Probleme entstehen können, wenn jemand sehr starkem Lärm ausgesetzt ist.“

Widerstand gegen Gesetzentwurf

Innerhalb des Likud regt sich Widerstand gegen das Vorhaben des Koalitionspartners und des Ministerpräsidenten. Kulturministerin Limor Livnat und Geheimdienst-Minister Dan Meridor lehnen es ab, den Muezzin-Ruf faktisch zu verbieten. Meridor meint, ein solches Gesetz sei überflüssig und würde nur zur Eskalation der Spannungen zwischen Juden und Arabern führen.

Das sogenannte Muezzin-Gesetz ist eines von vielen Gesetzen und Gesetzentwürfen der Regierung Netanjahu, die die arabischen Bürger Israels faktisch diskriminieren.

Ein wichtiger Schritt. Israel hat das Recht und die Pflicht seine jüdischen Werte vor dem arabischen Geschrei zu schützen.

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83 KOMMENTARE

  1. Also, ich für meinen Teil kann auf den Schreier vom Minarett verzichten. Glocken stören mich nicht da ich mit diesen aufgewachsen bin. Und solange diese Läuten ist noch alles halbwegs ok hier.

  2. Ich weiß nicht, geht’s nur mir so: Mich erinnert dieser Ritus der islamischen Ideologie immer an die kollektiven Handlungen bei den NS-Aufläufen im letzten Jahrhundert…

  3. Oh-oh, das gibt Ärger.
    Die Idee klingt zwar gut, dürfte wieder aber wieder für einige brennende Fahnen und Hassdemonstrationen sorgen, wenn sie durchgesetzt werden sollte.

  4. Eine super Idee ganz im Sinne des Lärmschutzes, den wir unseren gestressten Mitmenschen in Israel und anderswo auf der Welt doch gerne gerne gönnen. Dieses hirnentleerte Geplärre kann ja nun wirklich nichts Gutes, Sinnvolles bewirken.

  5. Nachvollziehbare Argumente. Ich kann die Lautstärke eines Muezzinrufs (mit Lautsprecher) nicht beurteilen, ich weiß aber wie laut Kirchenglocken sein können. Wenn man in der Schwelmer Innenstadt steht und die Christuskirche fängt an zu läuten… da versteht man sein eigenes Wort nicht mehr.

    Inwiefern das jetzt gesundheitliche Folgen haben kann, möchte ich nicht beurteilen. Ich bin kein Arzt.

  6. Mir wäre am liebsten, sowohl Glockenläuten (zumindest ab 22 Uhr), als auch Muezzinrufe zu verbieten.
    Dies ist rechtssicher und wenn man früh aufstehen muss, ist das Läuten alle 15 Min nervig.
    Religion soll Privatsache sein.

  7. Abgesehen mal von der Richtigkeit dieser Maßnahme -auch hier wäre festzustellen, dass der Islam keine (!) Religion, sondern eine menschenverachtende politische Philosophie darstellt- ist diese Abgeordnete- im Gegensatz zu unseren Kampflesben und Bulldoggen- eine Augenweide.

    Hätte der Islam nur soviele Anhänger wie die Scientology-Church, würde sich jeder vernünftige Mensch weigern so etwas als Religion an zu erkennen. Das Religionsprivileg ist lediglich ein Tribut an die Masse (und an die Gewalttätigkeit, die von diese Kultursadismus weltweit ausgeht) und nicht aus der Vernunft geboren.

  8. Hübsch! 😉

    Und wir haben sowas wie Roth und Künast in der Politik. Inhaltlich wie äußerlich! Kein Wunder das wir aussterben! :mrgreen:

  9. Was denn?

    Israel ist ein jüdischer Staat.
    Weder Glocken noch das Geschrei des Muezzins gehören zur jüdischen Kultur.

    Warum sollten sich also Juden in ihrem Land diesen fremden Klängen aussetzen?

    Dafür, dass wir so verblödet sind und glauben, jeden ausserkulturellen Kram willkommen heissen zu müssen, können die Israelis nichts.

    Passt schon so, wir sollten uns ein Beispiel nehmen.

  10. #13 nicht die mama (12. Dez 2011 21:40)

    Israel ist ein jüdischer Staat.
    Weder Glocken noch das Geschrei des Muezzins gehören zur jüdischen Kultur.

    Warum sollten sich also Juden in ihrem Land diesen fremden Klängen aussetzen?

    Was bitte ist an Glockengeläut denn auszusetzen??

  11. Beim Muezzin-Ruf wird ja das islamische Glaubensbekenntnis über das Land ausgerufen. Das bedeutet: Soweit er zu hören ist, steht das Land unter Allahs Herrschaft. Allah hat schon mal seinen Claim abgesteckt, auch wenn die Ungläubigen das noch nicht mitbekommen haben. Irgendwann wird dann die Scharia eingeführt, dann kriegen sie es mit.
    Ich finde es prima, wenn Israel dieses Gebrüll verbietet.

  12. #12 TomcatK (12. Dez 2011 21:39)

    Stimmt auffällig.

    Ob wir, zum Wohle des Volkes, den Künast und das Roth zum Chirurgen schicken sollten?

    Auf die paar Milliönchen kommts nun auch nicht mehr an. 😀 😀 😀

  13. Nichts dagegen, wenn Schlacht-, Vernichtungs- und andere faschistische Rufe unerwünscht sind. Das sollte in der wehrhaften Demokratie mit Menschenrechtsanspruch eine Selbstverständlichkeit sein.

  14. #14 Hotte H. (12. Dez 2011 21:44)

    Bei uns in Deutschland ist daran garnichts auszusetzen, Glocken gehören zu unserer Kultur und ich steh auf die Glocken „meiner“ Kirche um die Ecke, obwohl ich nicht gläubig bin.
    Ohne würde mir was fehlen.

    Aber Glocken gehören eben nicht zur Kultur in Israel. Wenn sie dort keine Glocken hören wollen, müssen sie das meiner Meinung nach ebensowenig wie Israelis oder Europäer sich den Muezzinruf antun (lassen) müssen.

  15. Habe ich noch vergessen: Wenn Kirchenglocken läuten, steht kein Pastor oder Priester dabei und ruft das christliche Bekenntnis über das Land. Kirchenglocken sind Zeitzeichen (Gottesdienstbeginn usw.)
    Daher ist es völlig blöde, wenn manche Muezzin-Ruf und Kirchenglocken gleichsetzen.

  16. Man soll sie schreien lassen, aber ohne Strom, denn der ist sowieso vom Scheitan. Und dann soll man die Minarette noch jeweils 10 Meter höher bauen.

  17. #19 ToursundPoitiers (12. Dez 2011 21:51)

    Auch richtig, Glocken beschränken sich bei uns bei weitem nicht auf Kirchliches, Glocken wurden bereits von unseren Vorfahren verwendet, bevor sie den Gott der Christen überhaupt kannten.

    http://minarett.blogspot.com/2009/10/glockenschlag-und-muezzinruf.html

    Der Muezzinruf hingegen ist sowas wie eine Reviermarkierung, wo er hörbar ist, herrscht nach mohammedanischem Verständnis der Islam und die Scharia.

    Allah ist am größten. Allah ist am größten. Allah ist am größten. Allah ist am größten / Ich bezeuge, es gibt keinen Gott außer Allah. Ich bezeuge, es gibt keinen Gott außer Allah / Ich bezeuge, Muhammed ist der Gesandte Allahs. Ich bezeuge, Muhammed ist der Gesandte Allahs / Auf zum Unterwerfungsritual! Auf zum Unterwerfungsritual! Auf zum Wohlergehen! Auf zum Wohlergehen! / (Zur Morgendämmerung wird hinzugefügt: Das Unterwerfungsritual ist besser als der Schlaf.) / Allah ist am größten. Allah ist am größten / Es gibt keinen Gott außer Allah.

  18. nun, bevor es den Staat Israel gab, gab es in dem Land schon Christen und Moslems. Also ist sowohl das Rufen des Muezins als auch das Läuten der Kirchenglocken dort legitim. Jedoch alles im Rahmen. Also kann der Muezzin rufen und die Glocken läuten. Aber solange die Glocken nicht per Lautsprecher verstärkt werden, dürfen auch die Muezzins keine Lautsprecher nutzen!

    bleibt nur zu hoffen, das der Muezzin oft heiser ist…
    Gruß PAR

  19. Wer in Jerusalem gewesen ist, weiß welchen Lärm alle Religionen dort verantstalten! Und ultraorthodoxe Spinner sind auch nicht besser als die muslimischen Spinner! Muslimische Araber werden sich niemals zu Israel gehörig fühlen, sie vertreten den „palestinian way of life“, der nicht mit Israel zu vereinbaren ist.

  20. Das Schreiben der Moschee Rendsburg liegt PI vor. Einfügen ist die Sache von PI.

    Satire ON:

    Liebe Schwestern und Brüder im Glauben,

    es ist uns gelungen!

    Wie Ihr ja alle wisst, hat unser Bürgermeister der Stadt Rendsburg, Herr Andreas Breitner, seinerzeit den Muezzinruf mit dem Glockengeläut der Kirchen gleichgesetzt. Das Urteil nach dem uns abverlangten Schallgutachten war eindeutig: Niemand hat den Ruf unseres Muezzins am Inhalt festgemacht. Die Dhimmis haben sich auf die Lautstärke berufen.

    Doch die Feigheit der deutschen Politiker lässt uns nun einen „Schritt zulegen“.

    Wir dürfen ja 5-mal am Tag unseren Wüstengott (unseren „wüsten Gott“) anbeten. Doch zeigen wir uns auch nun noch in der hinnehmenden Rolle. Bitte, liebe Schwestern und Brüder im (Un-)Glauben, habt Verständnis. Erst dann, wenn wir alle Dhimmis auf unserer Seite haben, erst dann drehen wir den Lautstärkeregler ganz nach oben. Bis dahin fügen wir uns und lassen den Ruf nur 3-mal täglich erklingen.

    Dank der Dhimmi-Presse, in diesem Fall der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag, in unserer Stadt Rendsburg durch die „Landeszeitung“ vertreten, werden wir keine Nachteile befürchten müssen. Und der Bürgermeister ist ja explizit auf unserer Seite.

    Denkt alle daran: Sollte euer Nachbar, Arbeitskollege oder sonst ein Dhimmi etwas gegen unseren phonetischen Machtanspruch haben, dann zeigt ihn an. Sollen die Dhimmis sich doch selbst mit der fremdenfeindlichen, rassistischen Nazi-Keule mundtot machen.

    In diesem Sinne: Allahu Akbar auch in Rendsburg

    Satire OFF

    kann nicht anders

  21. Bei jedem Rotz-Politiker der dafür ist einfach mal entsprechend früh und spät klingeln und mit Flüstertüte ins Ohr quäcken

  22. #2 Islama-Drama

    Geht mir auch so, solange unsere Glocken läuten, ist noch alles in Deutscher Hand!

    Für die Israelis habe ich volles verständnis, wer möchte schon 5 mal täglich Morddrohungen erhalten? Alle die etwas dagegen schreiben oder berichten, scheinen sich in der Materie kein Stück auszukennen.

  23. Kirchenglocken wirken beruhigend aber dieses kriegsgeschrei von den moslemkasernen gehört für immer verboten!

  24. Ich habe vor zwei Jahren mal einen Artikel aus der Jerusalem Post übersetzt, der beschrieb, mit welcher Salami-Taktik Mohammedaner in Israel ihren Muezzinruf per Lautsprecher so langsam auf Volldröhnung schalten. Hier der Repost aus diesem Kommentarstrang

    http://www.pi-news.net/2009/11/rendsburg-muezzin-kraeht-nur-freitags/
    —————–

    #48 Babieca (05. Nov 2009 21:04)

    Israel mit seiner großen moslemischen Bevölkerung (rund 20 %) erlebt täglich, wie sich seine moslemischen Staatsbürger in der Demokratie durchsetzen.

    Gerade schreiben sie an einem weiteren Kapitel aus dem Buch: Wie der Islam in einer Demokratie herrscht. Es geht diesmal um den Gebetsruf (Azan, Adhan) und seine Funktion, Ungläubige zu nerven, zu vertreiben, einzuschüchtern und die Herrschaft des Islams auszudrücken.

    Letztlich rücken die Mohammedaner immer mit der Wahrheit raus: „Der Gebetsruf gehört zu unserer Religion“ – egal ob in Jerusalem oder Rendsburg. In Israel ist der Gebetsruf per Lautsprecher erlaubt. Aber auch hier gibt es von Seiten der Mohammedaner noch eine Steigerung.

    Zur Erinnerung (mohammedanische Salamitatik):

    1.Erst heißt es: Wir wollen nur glauben (das können wir in unseren vier Wänden).

    2. Dann kommen Gebetsräume (Wir wollen keine Moscheen).

    3. Dann Moscheen (wir wollen keine Minarette).

    4. Dann Minarette (Wir wollen keine Lautsprecher).

    5. Dann Lautsprecher (wir wollen aber keinen Gebetsruf).

    6. Dann probeweiser Gebetsruf ohne Lautsprecher (aber nur am Freitag)

    7. Dann Gebetsruf (echt/Lautsprecher – wir halten uns an die vorgeschriebenen Dezibel).

    7. Dann Azan (Allah ist der Größte und Mohammed ist sein Prophet) Full-Blast, jeden Tag, 5/7/365.

    In diesem Stadium gibt es so viele Mohammedaner, dass sofort die Stadt brennt, falls das elektronische Gebrüll auch nur einen Tick leiser, geschweige denn abgeschafft werden soll.

    Mit ihrer hemmungslosen Brutalität, der Unfähigkeit zu Kompromissen (Islam muß in allen Bereichen des Lebens herrschen und alle haben sich seinen Gesetzen zu beugen) und der tödlich-westlichen PC/Kompromissbereitschaft bis zum Tod kochen Moslems jedes Land weich.
    Die Jerusalem Post schreibt (grobe Übersetzung):

    Während die letzten Krawalle in und um die Altstadt von Jerusalem die religiösen Spannungen zwischen Muslimen und Juden der Hautstadt am köcheln halten, braut sich neuer Streit – diesmal über die Lautstärke des Gebetsrufs – in den Randbeziken der Stadt zusammen.

    Jüdische Anwohner, die in der Nähe arabischer Viertel im Osten der Stadt leben, beschweren sich zunehmend über den Adhan, den islamischen Gebetsruf. Er wird fünfmal täglich über Lautsprecher von den Moscheen gesendet und ist zu einem unerträglichen Ärgernis geworden – vor allem um vier Uhr morgens, wenn der Ruf über ihre Nachbarschaft gellt.

    “Es hört sich an, als ob sie ihre Lautsprecher direkt in mein Schlafzimmer gestellt haben”, sagte Yehudit Raz, ein Bewohnerin des nordöstlichen Viertels Pisgat Ze’ev der Jerusalem Post. “Und es kommt nicht von einer Moschee oder zwei Moscheen – wir reden hier über Massen von Lautsprechern, die einer nach dem anderen angeschaltet werden, jeden Morgen.”

    Laut Raz habe viele Bewohner von Pisgat Ze’ev die Nase voll vom Lärm – der, so Raz, in letzter Zeit deutlich lauter wurde. Polizei und Stadtverwaltung, bei denen sich laut Raz die Anwohner mehrfach beschwert haben, tun nichts dagegen.

    “Jeder duckt sich vor der Verantwortung”, sagte sie. “Dabei wollen wir nichts weiter, als dass sie (Muslims) ihre Lautsprecher leiser stellen. Wie würden sie sich wohl fühlen, wenn wir das gleiche mit ihnen machen würden?”

    Raz fügt hinzu, daß Schüsse und Feuerwerk, die oft die Hochzeiten in den nahen arabischen Bezirken Shuafat, Anata, Beit Hanina und Hizme begleiten, das Problem noch verschärfen. Einwohner von Pisgat Ze’ev fühlten sich wie belagert.

    “Es ist, als ob wir unter ihrer Herrrschaft leben,” sagt Raz, die am stärksten vom Flüchtlingslager Shuafat beinträchtigt wird. “Es ist das Gebiet, das meiner Wohnung am nächsten liegt“, sagt sie. „Aber es ist ihnen schlicht egal. Warum müssen sie die ganze Nachbarschaft mit diesem Lärm wecken? ,”Können sie keinen Wecker kaufen?”

    Die Stadtabgeordnete Yael Antebi, die in Pisgat Ze’ev lebt und das Viertel im Rathaus vertritt, sagte der Post, daß sie in der Stadtverwaltung nicht locker lassen will. “Diese Moscheen verletzten die Lärmschutzregeln. Und die Polizei weigert sich, einzugreifen.”

    Antebi hat zwar Verständnis dafür, dass Polizei und Offizielle seit den letzten Krawallen die Konfrontation mit arabische Anführern in arabischen Vierteln scheuen, sagt aber, dass das keine Entschuldigung sei. “Es ist einfach, zu behaupten, daß im Moment ein schlechter Zeitpunkt ist, um uns darum zukümmern. Aber diese Entschuldigung können wir andauernd benutzen. Währenddessen können Leute nicht schlafen. Das beeinträchtigt ihr ganzes Leben.“

    Der Mukhtar (Vorsteher) von Shuafat, Jameel Sanduka, sagte der Post am Donnerstag, daß er und die Bewohner seines Viertels die Dinge ganz anders sehen. “Wir haben hier gelebt, lange ehe es Pisgat Ze’ev überhaupt gab. Dies ist nur eine Fortsetzung der Querelen in und um Jerusalem und um den Tempelberg.”

    Er fährt fort: „Es ist nicht der Lärm, der die Leute stört. Der Islam stört sie. Aber uns stören auch ein paar Dinge: Der Sicherheitszaun in Shuafat, die Checkpoints – all das stört unser tägliches Leben. Wenn sie (Juden) ein Problem mit dem Lärm haben, ist das ihr Problem.“

    Sanduka sagte, daß die Polizei ihn mehrfach kontaktierte und in bat, die Lautsprecher leiser zu stellen. “Das haben wir gemacht”, sagt er. “Wir haben sie ein bißchen leiser gestellt. Aber ich kann meinen Leuten nicht befehlen, die Lautsprecher abzustellen. Das ist Teil unserer Religion.”

    Auf die Frage, warum sich Vorsitzende beider Gemeinschften nicht treffen und gemeinsam auf einen Kompromiß einigen können, sagte Sanduka, er sei stets zum Gespräch bereit.
    “Wen sie als Nachbarn kommen möchten, um mit mir einen Kaffee zu trinken, ist meine Hand immer ausgestreckt,” sagt er. “Als es in der Vergangeheit Probleme zwischen den Gemeinden gab, kam ich persönlich nach und traf mich mit den Führern. Ich war in ihrem Gemeindehaus und habe dort einige Freunde. Aber wenn Leute Ärger machen wollen – was soll ich da sagen? Sie werden Ärger machen.”

    Während die Jerusalemer Stadtverwaltung am Donnerstag in einer Erklärung zugab, das Problem zu kennen und daran über verschiedene Kanäle zusammen mit der Polizei zu arbeiten, schilderten weitere Bewohner Jerusalems von Mount Scopus bis Gilo der Post ähnliche Erfahrungen.

    “Als meine Frau und ich in der Nähe des Ölbergs-Friedhofes lebten, schalteten sie die Lautsprecher zu allem Gebetszeiten ein, und zwar richtig laut“, sagt ein ehemaliger Anwohner, der nicht genannt werden will. “Nach einer Weile merkten wir, daß es stets ein Programm war – vielleicht eine MP3-Datei. Ein paar Mal, sehr früh am Morgen, haben sie wohl die Lautsprecher angeschaltet, ehe sie den Computer hochgefahren haben. Wenn das passierte, brüllte jedesmal die Windows-Startmelodie über die gesamte Nachbarschaft.”

    Benny A., ein Einwohner von Gilo, sagte der Post, daß der adhan “Hunderte” von Menschen in seiner Nachbarschaft betrifft. “Wir hören ihn jeden Morgen. Er weckt die Leute, sie können nicht wieder einschlafen und kommen völlig fertig zur Arbeit“, sagt er. “Was ich nicht verstehe: Wenn das eine Religion ist, die von sich behauptet, Toleranz zu predigen – warum sind sie in diesem Fall nicht tolerant? Ich bin für jegliche Religionsfreiheit und denke, sie sollten ihre Religion offen leben dürfen. Aber wenn es um Toleranz gehen, zwingen sie immer ihre Religion in unser Leben – uns, ihren Nachbarn!”

    http://www.jpost.com/servlet/Satellite?cid=1256799046521&pagename=JPost%2FJPArticle%2FShowFull

    Die Kommentare sind lesenswert. Israelis haben die Nase voll. Viele persönliche Erfahrungsberichte.

  25. Ich finde Glockenlaute in Deutschland gehören einfach dazu. Es ist ein überwiegend (noch) ein christliches Land, dessen Werte auch im Christentum zu finden sind. Ein Muezzinruf gehört hier nicht hin (Punkt und Aus). Wie die Israelis damit umgehen ist ganz allein ihre Sache. Wenn sie als jüdischer Staat keine Muezzinrufe wollen, dann ist das völlig in Ordnung. Wenn sie keine Glockenlaute wollen ist das auch vollkommen OK, obwohl ich mir sicher bin das Jerusalem hier eine Ausnahme machen wird, aufgrund der vielen Christen, Kirchen und Touristen. Mich als Juden haben Glockenspiele noch nie gestört, im Gegenteil, ich empfinde sie sogar beruhigend. So ein Glockenspiel um 12 Uhr Nachts hat mich schon manches mal ins Traumland musiziert.

  26. Wer einmal für längere Zeit, wie ich in Jakarta, unter so einem Dauerstress gelebt hat, weiß wovon die reden. Ganz besonders schlimm ist das im Ramadan. Und in Jakarta wird man, wie in anderen moslemisch dominierten Ländern auch, noch rundum zugedröhnt. Man stelle sich mal 3-5 Moscheen vor, die im Ramadan so um 03.00 Uhr anfangen los zu brüllen und nach dem Adhan (Gebetsruf) nicht aufhören sondern auch noch das Geschrei innerhalb der Moschee auf den Lautsprecher übertragen.

    Adhan:

    4x – Allahu akbar – Allah größer als alles und mit nichts vergleichbar

    2x – Aschhadu an la ilaha illa llah – Ich bezeuge, dass es keine Gottheit gibt außer Allah

    2x – Aschhadu anna Muhammadan rasulu llah – Ich bezeuge, dass Mohammed Allahs Gesandter ist

    2x – Hayya ‚ala s-salat – Eilt zum Gebet

    2x – Hayya ‚ala al-falah – Eilt zur Seligkeit

    2x – Hayya ‚ala chair al-‚amal – Eilt zum besten Werk (Schiitien)

    2x – as-salatu khayrun min-a-naum – Das Gebet ist besser als Schlaf (Sunniten)

    2x – All?hu akbar – Allah ist größer als alles und mit nichts vergleichbar

    1x – La ilaha illa llah – Es gibt keine Gottheit außer Allah

    Und da wundert man sich noch, warum Moslems wirtschaftlich nichts auf die Reihe bringen?

  27. Muezzin-Rufe per Lautsprecher sind Lärm und schädigen die Gesundheit, sagt die Abgeordnete Anastasia Michaeli.

    Wie wahr! Wie wahr! 😆 😆 😆

  28. Mit all diesem Hin und Her um Details vergisst man immer wieder dass Islam keine Religion ist, und deshalb auch nicht mit Religionen verglichen werden kann, sollte.

    Es ist ein Trauerspiel dass die Menschen so oeberflaechlich sind, dass sie nicht einmal zwischen einer Religion und einer Ideologie bzw zwischen einem Original und einem Plagiat zu unterscheiden faehig sind, das wuerde der Menschheit naemlich unsaegliches Leid ersparen, was so wohl unvermeidlich wird.

    Persoenliche finde ich Kirchenglocken total romantisch. Keine Ahnung wie man sowas mit dem Hoellengejohle einer Halsabschneiderideologie auf einer Ebene in Bezug oder gar in Vergleich setzen kann.

    UMDREHEN!!!
    5VOR[20]12 !!!
    ANNO DOMINI 2011!

  29. Glockengeläute ist Musik in meinen Ohren, so wunderschön melodisch. Habe mal direkt neben einer Kirche gewohnt und habe mich immer auf das Geläute gefreut, habe mich niemals daran gestört.
    Alle 15 Minuten die Uhrzeit schlagen. Wenn jemand gestorben war wurde das Totenglöckchen geläutet,dann Mittags das 4-Uhrläuten, das zusammenläuten aller Glocken ist grandios.
    Dem gegenüber ist eben das Muezzinrufen nur ein einziges Geschreie, gelegentlich während eines Urlaubes schon gehört. Unvorstellbar, sowas hier, darf niemals erlaubt werden.

  30. #34 Babieca (12. Dez 2011 22:37)

    Aber wir Islamophoben bilden uns weltweit ja nur ein, dass Toleranz für Mohammedaner die Bedeutung hat, dass Ungläubige sich unter die Regeln des Islam zu unterwerfen haben, während Mohammedaner nichts Unislamisches tolerieren.

  31. In New York ist doch ein kleineres Wunder passiert:

    Israel hat einen diplomatischen Erfolg in der UNO-Vollversammlung erzielt! 133 UN-Mitgliedstaaten haben erstmals für (!) eine israelische Initiative – „Landwirtschaftliche Technologie“ – gestimmt:

    http://www.israelheute.com/Nachrichten/tabid/179/nid/23936/Default.aspx

    Die Rechtgläubigen konnten sich allerdings nicht dazu überwinden und haben sich der Stimme enthalten – in ihren Ländern grünt und blüht es ja allüberall…

  32. Das ist doch ein sehr sanftmütiges Ansinnen. Da kann man ja froh sein, daß noch kein Muezzin vom Minarett geschossen wurde.

  33. Was es an Glockengeläut auszusetzen gibt, entzieht sich meinem Verständnis – ich wohne seit 9 Jahren neben einer Kirche – ich höre das Läuten schon gar nicht mehr. Außerdem bimmelt die – wenn’s hoch kommt – dreimal die Woche, die muselmanischen Schreihälse brüllen 5 mal am Tag!

  34. Ein wichtiger Schritt. Israel hat das Recht und die Pflicht seine jüdischen Werte vor dem arabischen Geschrei zu schützen.

    Und wer schützt uns und unseren Christlichen Werte?

  35. #42 sommerwind
    Das ist auch meine Meinung.
    Übrigens, das Mittagsläuten geht auf Papst Calictus III zurück, als das übermächtige Heer Mehmeds II am 22.7.1456 bei Belgrad geschlagen wurde.

  36. Hübsch!

    Und wir haben sowas wie Roth und Künast in der Politik. Inhaltlich wie äußerlich! Kein Wunder das wir aussterben!

    Michaeli hat 8(!) Kinder und sieht so gut aus 😀 Ok, die ist ja 36…

    Unser Haus Israel ist meiner Meinung nach eine ziemlich gute Partei, man kann ihnen vorwerfen, dass sie Rassisten sind, aber sie haben auch Druzen in der Partei und werden von vielen Druzen auch gewählt. Die Partei wird, soweit ich weiß, immer stärker, aus einer Russen-Partei ist sie zu einer ziemlich starken Kraft geworden, die viel zu sagen hat, Liebermann kommt auch sehr sympatisch rüber…

    Allerdings bin ich gegen den Verbot von Glocken. Als Christ, aber auch ein ethnischer Jude (1/4) finde ich, dass Christentum zu Israel gehört. Und hier gibt es keine Parallelen zu „Islam gehört zu Deutschland“. Jesus war ein Jude, die ersten Christen waren Juden, Christentum war anfangs allgemein eine jüdische Gruppe, von daher denke ich, dass Christen auch ein gewisses Recht auf das Heilige Land haben.

  37. Na das wird ja noch lustig.
    Das ist ja fast wie eine Kriegserklärung.

    Aber Israel muss sich ja eben nicht alles gefallen lassen, sollen die Moslems doch in ihren Ländern beten.

  38. Ein arabischer Landwirtschafts-Experte (ehemaliger Moslem, heute Christ) hat mir mal erklärt, dass der Ruf des Muezzin ursprünglich dazu diente, Krähen und andere Vögel von den Feldern, die gerade frisch eingesäht worden waren, zu vertreiben, damit die Vögel nicht das Saatgut auffressen.

    Soll gut gewirkt haben. 🙂

    Unter dem Aspekt Tierschutz und mit Blick auf die moderne Landwirtschaft kann man den Muezzin-Ruf daher heute weltweit ohne Probleme verbieten.

  39. Das würde ja im Gegenzug bedeuten, dass man in allen Staaten der Welt (außer in Israel) den jüdischen glauben einschränken darf.

    Wenn der Schuß mal nicht nach hinten los geht.

  40. Jihad gegen Deutschland und Israel!

    Ein weiterer Moslem erklärt uns den Islam: Und zwar genau so, wie er in den Islamischen Texten steht und genau so, wie ihn jeder Islamkritiker glasklar verstanden hat (übrigens ein weiteres Beispiel für: Islam macht dämlich. Außer dem Nachbrabbeln von irgendwelchen Behauptungen herrscht in den islamischen Birnen Finsternis).
    Scheich Ahmad Abu Quddum von der Jordanischen Tahrir Partei über Jihad gegen Deutschland, die Pflicht der Jizya-Steuer für Nicht-Moslems und das Auslöschen Israels auszulöschen. Ausgestrahlt am 8. Dezember 2011 im Jordanischen JoSat TV. MEMRI hat heute den Clip. Hier ein paar übersetzte Auszüge:

    Interviewerin: „Sollen die Muslime gegen die Leute des Buches kämpfen, damit diese die Jizya-Kopfsteuer zahlen? Sollen die Muslime weltweit gegen die Leute des Buches kämpfen?“

    Sheikh Ahmad Abu Quddum: „Dieser Kampf dient der Beseitigung von Hindernissen. Er richtet sich gegen Länder, nicht gegen einzelne Menschen. Wenn wir beispielsweise den Jihad gegen Deutschland ausrufen, richtet er sich gegen den deutschen Staat, weil er es nicht erlaubt, daß sich der Islam unter seinen deutschen Bürgern ausbreitet. Wir lassen ihnen die Wahl: Entweder zum Islam konvertieren , oder die Jizya zahlen und sich den Regeln des Islams unterwerfen.“ […]

    „Wir werden nicht gegen die Menschen kämpfen, wir werden sie nicht töten, aber wen nein bestimmter Staat den Islam daran hindert, sich auf seinem Staatsgebiet auszubreiten, werden wir gegen diesen Staat kämpfen. (…)

    Gäbe es den Jihad nicht, würde uns der Islam nicht an so vielen Plätzen der Welt erreicht haben. In einem Vierteljahrhundert hat der Islam durch den Jihad einen Großteil der antiken Welt erreicht. (…)

    „Die normalen Menschen wollen den Islam. Wer ihn nicht will, kann an seiner Religion festhalten. Hier in der Levante waren die meisten unserer Vorväter keine Muslime, aber sie konvertierten zum Islam, weil er so gütig und gerecht ist. (…)

    Interviewerin: „Schön. Lassen Sie mich eine wichtige Frage stellen: Muslimen ist also befohlen zu kämpfen, um Allahs Religion zu verbreiten…“

    Sheikh Ahmad Abu Quddum: „Ja, dies ist die Methode, mit der sich der Islam verbreitet.“ […]

    Interviewerin: „Wenn Sie an die Macht kommen, warden Sie Palästina befreien?“

    Sheikh Ahmad Abu Quddum: „Natürlich, natürlich. Der Jihad sollte ausgerufen werden, um Israel auszulöschen. Es ist ein monströses Gebilde, das ausgelöscht gehört.“

    Interviewer: „Würden Sie Ihre Zustimmung zu einem, sagen wir christlichen Finanzminister geben?“

    Sheikh Ahmad Abu Quddum: „Nein, würde nicht. Zunächst einmal gibt es im Islam keine Ministerien. Es gibt einen Offiziellen, der seine Macht vom Imam verliehen bekommt. Er gehört zu den Führungspersonen, deren Positionen ausschließlich für Muslime vorgesehen sind. Jeder, der dem Kreis der Herrschenden angehört – das Staatsoberhaupt, also der Kalif, der Offizielle, die Exekutive, der Wali oder der Gouverneur, muß ein Muslim sein. Außerdem ein Mann. […]

    „Europäische Länder leben in prähistorischen, vormenschlichen Zeiten (Anm.: Damit bezieht er sich auf die vorislamische Zeit der großen Unordnung, der Jahiliya). Homosexuelle Hochzeiten – Frauen mit Frauen und Männer mit Männern – ist das euer Säkularismus?!“

    Kritiker Omar Abu Rassa: „Das einzige, was Sie im Westen gesehen haben, waren Homosexuelle? Das ist für Sie der Westen?“

    Sheikh Ahmad Abu Quddum: „Was haben diese Länder denn sonst?“

    Omar Abu Rassa: „Wissenschaftliche Erkenntnisse, Gedankenfreiheit…“

    Sheikh Ahmad Abu Quddum: „Welche wissenschaftlichen Errungenschaften? Wir Muslime haben sie ihnen gebracht.“ […]

    „Die Zukunft gehört dem Islam. Das Islamische Kalifat wird kommen, wie es uns von unserem Propheten Mohammed vorhergesagt wurde. Es wird ein Kalifat geben, das dem Weg des Propheten Mohammed folgt.“ […]

    http://www.memritv.org/clip/en/0/0/0/0/0/0/3231.htm

  41. Das wird auch mal Zeit! Was allein in Jerusalem tagtäglich abgeht, ist schier unglaublich. Das Geheul über der Altstadt passt weißgott nicht zu der jüdischen Hauptstadt!

  42. @ #29 kann nicht anders
    @ #34 babieca
    @ #40 mr-zelle
    MIT DER FRDL. BITTE UM WEITERLEITUNG
    AUCH AN FRAU ANASTASSIA MICHAELIS, MK

    das verw-juristische gutachten ueber das genehmigungsverfahren der grossmoschee in buedelsdorf bei rendsburg, schl.-holst. –
    in auftrag gegeben von bgm breitner (SPD) –
    steht hier:
    https://picasaweb.google.com/scrapheaper/GutachtenMoscheeRendsburg

    die aktivitaeten der buergeriniative gegen muezzinische laermemission stehen hier
    http://www.youtube.com/user/scrapheaper#grid/user/49DF5BCC44EE0274

    tip: das genaue lesen des gutachtens lohnt sich fuer alle muezzinlaerm-bedrohten bzw bereits geplagten mitbuergerInnen, um die anwendung von gesetzen, zusammenhaenge und pot. hilfreiche hebel zu verstehen –

    auch wenn es sich nur um ein einzelfall-gutachten eines verwaltungsjuristen zu „laermemission mit wortinhalt“ handelt.

    einem hier sehr relevanten unterschied zum rein tonalen glockenlaeuten der kirchen.

    gruss an die muendigen buedelsdorfer.

  43. #7 Hotte H. (12. Dez 2011 21:02)

    zitat
    Auch Glockengeläut soll verboten werden

    Das darf doch wohl nicht wahr sein!!
    zitatende
    obwohl ich atheist bin, wäre das für mich eine art weihnachts/gottesgeschenk. ich bin hörgeräteträger und in meiner nähe befindet sich eine kirche. mit ihrem sch….geläut treibt sie mich in den wahnsinn und ich werde die wohnung wegen der lärmverschmutzerfabrik aufgeben müssen.
    anmerkung für die glockenfans: mein leiden ist erst in den letzten jahren aufgetreten. und auch in israel wird es hörgeschädigte geben, für die lärm sich gaaanz anders darstellt und die lebensqualität mehr als notwendig beeinträchtigt. sollen die gläubigen doch mailen zum veranstaltungsbeginn ihrer abartigen religiösen sessions.

  44. #44 yyy123 (12. Dez 2011 23:16)
    Tausche Merkel und von der Leyen
    gegen die Abgeordnete Anastasia Michaeli.

    Können wir da nicht noch ein paar drauf packen? Mir fallen da spontan schon noch einige Namen ein, Roth, Böhmer usw.

  45. #61 noreli

    Lärmschmutzfabrik Glockenläuten…mein leiden ist erst in den letzten jahren aufgetreten…

    Vielleicht leiden Sie an noch anderen Dingen. Elektrosmog, geheime Strahlen und so weiter…

  46. Ich brauche weder Kirchenglocken noch wilde Schreie eines Muezzins ganz einfach. Beides stört mich und viele andere auch, egal ob jemand damit aufgewachsen ist oder nicht. Ich bin weder Christ noch irgendwas anderes. Einfach nur Mensch, warum muss ich mir Religiösen Lärm gefallen lassen ?

    Wenn ein Arbeiter aus der Nachtschicht kommt und sich um 7 Uhr das Glockengeläut anhören muss wenn er gerade eingeschlafen ist dann nervt das gewaltig.

    Diese ganzen Religiösen mittelalterlichen Gewohnheiten sollten langsam abgeschaft werden. Wir haben bald 2012 und nicht mehr 1612.

  47. Oh mein Gott… Anastasia Michaeli ist Abgeordnete. Im israelischen Parlament? Herr im Himmel… und wir haben ’s Angela, Kristina Schröder und diese Krampfhenne Wagenknecht. Ist das fair?

  48. #65 Edison (13. Dez 2011 07:24)

    Sie armseliger, trauriger Tropf, haben Sie auch etwas Positives, für das Sie sind?

    Den Bogen zu spannen vom Muezzin hin zu religiösen Gewohnheiten im Allgemeinen ist schon ein starkes Stück.

  49. @ #67 Karl Martell

    Sie hätten – mit Verlaub – erst ein Tässchen Kafee trinken sollen, bevor sie dieses Statement verfassen!

  50. „Muezzin-Rufe per Lautsprecher sind Lärm und schädigen die Gesundheit“

    „… und beleidigen das Ohr“ könnte man hinzufügen.

    Das Gekrächze eines Imams muss man ja nicht unbedingt noch per Lautsprecher verbreiten, damit es die Oropax-Lobby und die HNO-Ärzte dann noch leichter haben.

    Irgendwann wird dann so ein Oropax-Lobbyist auch noch auf die Idee kommen, zu fordern, dass in der Umgebung des Hofbräuhauses Lautsprecher aufgestellt werden, um die in der Umgebung wohnenden Leute mit dem Gegröle der Besoffenen aus der Bierschenke zu versorgen. Gott bewahre uns davor!

    Glockenläuten dagegen finde ich meistens angenehm (sofern man nicht direkt gegenüber sein Schlafzimmerfenster hat). So wie ich auch Kammermusik angenehm finde.

    Glockenläuten gehört für mich zur Tradition wie Zither, Harfe, Trachten, Berg- oder Wegkreuze.

    Wer versucht, Glockenläuten hierzulande zu verbieten, ist ein Idiot und/oder ein Vaterlandsverräter!

  51. Der Muezzinruf ist nichts anderes als Psychoterror.

    Du bekommst x-mal am Tag ins Hirn gehämmert, dass Allah angeblich der Größte sei. Jahraus, Jahrein.

    Das ist Neurolinguistische Programmierung.

    Die Gesellschaft, die sich dem Muezzinruf unterwirft, wird sich auch Allah irgendwann unterwerfen.

    Dabei steht in Jesaja klar und deutlich, wer der größte ist:

    Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst;

    Das jedenfalls ist es, was ICH glaube. Und die Juden übrigens auch – Altes Testament!

    Und darum kann mir dieser Mohammed mit seinem Allah gestohlen bleiben.

  52. Der Muezzin und sein Ruf waren auch ein Grund den Bau von Minaretten zu verbieten.Keine Mminarette heisst auch keine Forderung nach Muezzinen,das hiess für uns stoppen bevor Forderungen kommen.In der Schweiz hat dieses Gebrüll keinen Platz.Israel hat doch auch das Recht dies zu verbieten.Güessli aus der Schweiz.

  53. Wer übrigens Glockengeläute mit Muezzinrufen vergleicht, der verkennt die Macht von WORTEN.

    Worte haben Macht über Personen, Gesellschaft und Nationen. Worte steuern die Geschichte und das Schicksal.

    Eine Glocke gibt keine Worte von sich. Bim-Bam. Man mag es mögen oder nicht, für nötig oder unnötig halten. Es ist unnötig weil wir heute alle Uhren haben, aber eine schöne Tradition, wie ich finde. Aber keine WORTE.

    Der Muezzin aber verwendet WORTE, die er in das Hirn der Menschen hämmert. Allah, Allah und noch mal Allah. Und Mohammed, Mohammed und noch mal Mohammed. Irgendwann wird auch die robuste Birne weich. Oder aber die Person widersetzt sich geistig, dann ist es aber schlecht für die Gesundheit – weil das anstrengend ist, ständig gegen diese Manipulation innerlich aufzubegehren.

    Man stelle sich nur mal vor, statt Mohammed würde jeden Tag geplärrt: “Karl Marx ist der Größte!”. Oder Schlimmeres. Da wird jedem sofort klar, welche Macht Worte haben und wie sehr wir uns dagegen wehren müssen.

  54. Ich empfinde nach wie vor Muezzin Rufe als Verstoß gegen das Grundgesetz.

    Allah ist am größten
    Ich bezeuge, es gibt keinen Gott außer Allah
    Ich bezeuge, Muhammed ist der Gesandte Allahs
    Auf zum Gebet
    Auf zum Wohlergehen
    Allah ist am größten
    Es gibt keinen Gott außer Allah

    Mir als Nichtmoslem erzählt der Muezzin im gesprochenen Wort, das mein Glaube ein Irrweg ist und es meinen Gott garnicht gibt.

    Die Rufe beschränken meine persönliche Entfaltung (Art2 GG) und stellen meinen Glauben in Frage, was meine Religionsfreiheit (Art4 GG) berührt.

    Es ist also anders als Glockengeleut, was ein Aufruf -ohne Worte- zum Gebet ist.

  55. Völlig unverständlich das der Schlachtruf der Sprenggläubigen mit dem wundervoll melodiösen „Durch den Tag und das Leben Begleiten“ der Kirchenglocken gleichgesetzt wird.

    Hierfür gebe ich der Dame 0 Punkte!

  56. Muezzin-Rufe gleichzustellen mit harmlosen Glockengebimmel nur um der Gleichberechtigung willen, so ein Unsinnn. Die Muezzin-Rufe sind unerträglich, sind derart schrill und vermitteln einen unsäglichen Aufruf zum Gebet an Allah.

  57. Tja…. da werden die Pallis endlich zu spüren bekommenn, was Avigdor Lieberman meinte, als er sagte: „Wer Stalin mochte, wird mich lieben“.

  58. Mal davon abgesehen dass es der Schlachtruf einer der blutrünstigsten Sekten überhaupt ist, ist der Muezzinruf auch markerschütternder Lärm – da hat sie Recht!

  59. Die Israelis sind eben der arabischen Bereicherung hautnah ausgesetzt, da bleibt weniger Raum für Multikulti-Träumerei als in Europa.

    Wenn Du ständig von Terroranschlägen und Entführungen bedroht wirst, wie es nunmal seit Jahrtausenden zur islamischen Kultur gehört, dann ist deine Toleranz dafür, dass diese feindselige Ideologie sich auch noch öffentlich breitmachen darf naturgemäß geringer.

    Für Deutschland schätze ich, wird es noch 10-20 Jahre dauern bis wir sowiet sind. Wir brauchen mindestens noch 20 Terroranschläge und einen politisch offensiv auftretenden Islam, bis sich das Stimmungsbild wandelt.

    Das das Verbot von Muezzinrufen diskriminierend ist, mag sogar sein. Mir ist das allerdings egal, denn man bedenke mal welchen Schikanen Christen in muslimischen Ländern ausgesetzt sind. Die dürfen dort auch nicht Glockenläuten, noch nicht mal einen öffentlichen Gottesdienst machen. Folglich sollten das die Muslime hier auch nicht dürfen.

    Kein Fußbreit für den Islam im öffentlichen Leben!

  60. #20 ToursundPoitiers (12. Dez 2011 21:51)

    Habe ich noch vergessen: Wenn Kirchenglocken läuten, steht kein Pastor oder Priester dabei und ruft das christliche Bekenntnis über das Land. Kirchenglocken sind Zeitzeichen (Gottesdienstbeginn usw.)
    Daher ist es völlig blöde, wenn manche Muezzin-Ruf und Kirchenglocken gleichsetzen.

    Das ist aber überhaupt nicht das Argument für ein Verbot, sondern die Lautstärke. Und da spielen Kirchenglocken ebenfalls sehr weit oben mit.

    Ich finde das übrigens durchaus nachvollziehbar, bei anderen Leuten würden Anwohner schließlich auch zuviel bekommen, wenn Erstere beispielsweise Musik in brachialer Lautstärke abspielen.

  61. Ich lebe und arbeite seit Jahren in moslemisch geprägten Ländern. Mich stört der Ruf zum Salaat hier nicht. Es gehört zu dieser Region, den Menschen und ihrer Kultur.
    In Deutschland hat der Ruf des Muezin absolut nichts verloren. Es gehört nicht nach Deutschland und nicht zu unserer Kultur.
    Die moslemische Welt befindet sich ungefähr im Jahr 1433. In ihrem Denken, ihren Wertevorstellungen, ihrem Handeln. Unsere Argumente erschliessen sich ihnen nicht. Wenn man ihnen entgegentreten möchte, dann wären die Methoden des ausgehenden europäischen Mittelalters (um 1430) ein vielversprechender Ansatz. Doch wer will soetwas denn allen ernstes?

  62. In Südafrika fand ja bekanntlich eine weitere Klimakonferenz statt. Und siehe da: Ein paar vernünftige Vertreter aus arabischen Ländern haben gemerkt, dass Israel die Wüste zum Blühen bringt. Wenn man „ihre“ Technologie anwenden würde, könnte das ja vielleicht in Tunesien oder im Irak auch möglich werden? Wer weiss?
    Also, beeilt euch, bevor die Bärtigen wieder dagegen anschreien!

    Hier der Artikel in „Israel Heute“:

    http://www.israelheute.com/Nachrichten/tabid/179/nid/23953/Default.aspx

  63. Der Ruf des Gockels vom Turm geht nicht an die Sektenmitglieder, denn die wissen ja, was sie zu tun haben, und sie tun es. 7/8 des Gockelrufes richtet sich an die Christen, Juden und andere Nichtsektenangehörige, damit sie wissen, was ihnen blüht, wenn sie nicht ebenfalls mit dem Ar***hoch zum Götzen beten.

    Damit alle, die gemeint sind es hören, muss der Unfug per Lautsprecher verstärkt werden.

    Denkt immer daran: Der Gockelruf vom Turm ist eine Drohung für alle von uns, die Nichtmohammedaner sind.

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