Während man in der mit linken Bazillen angesteckten Qualitätspresse vom Neuen Deutschland bis zur FAZ, vom SPIEGEL bis zum Bayernkurier in erschreckendem Maße sozialistische, kommunistische und bolschewistische Ideen, Forderungen und Selbstbekenntnisse liest, während 20 Jahre nach dem Zusammenbruch der wirtschaftlich und charakterlich verfaulten Ostblock-Politik minderbemittelte Sozis bis in CSU und FDP hinein ihre alten Programme (siehe Foto) recyceln dürfen, gibt es ganz, ganz simple Beispiele, warum der Sozialismus keine Chance hat.

Nicht verwechseln – Sozialismus und Kommunismus können durchaus herrschen und Jahrzehnte diktatorisch regieren, wie man in Kuba und Nordkorea sieht, aber der Sozialismus ist als Wirtschaftsmodell niemals in der Lage, kapitalistische Leistungen und kapitalistischen Wohlstand zu erzeugen. Er führt immer in die Armut.

In der aktuellen ZEIT dürfen Frau Lafontaine-Wagenknecht (SED) und Heiner Geißler (CDU) im Dreiklang mit der indischen Bardin Arundhati Roy den Klassenkampf besingen, aber dort ist noch ein anderer Text eines Pekinger Historikers namens Wu Si, der während Maos Kulturrevolution mit den Mordbanden der Roten Garden ins Land gezogen war, um die Bauern in Kolchosen zu zwingen. Dieser Mann schreibt:

Ich habe die Bauern zum Beispiel gezwungen, in Trockenperioden zuerst die kommunalen Felder zu bewässern. Aber daran haben sie sich nicht gehalten. Sie haben heimlich Wasser abgezweigt. Auf ihren eigenen Feldern waren sie unglaublich fleißig, während auf den kollektiv bewirtschafteten bald der Schlendrian einkehrte. Ich selbst habe wie besessen gearbeitet und wollte die Bauern zwingen, es mir gleichzutun. Vergeblich! Ich habe gesehen: Das funktioniert nicht, dieses System funktioniert nicht, es ist falsch.

Und das in China. Die Rotgardisten haben meist nicht lange gefackelt, wenn sie ganz renitente Klassenfeinde ausmachten. Was zeigt das Beispiel? Nun, es ist einfach zutiefst menschlich, für sich selbst zu sorgen, und es ist zutiefst wider die Natur des Menschen, zwangsweise für andere sorgen zu müssen! Und das wird sich nie ändern, egal was die wiedererstandenen roten Lügner verbreiten, die nebenbei gesagt auch nur an sich selbst denken!

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80 KOMMENTARE

  1. TV Tipp für Sonntag Abend auf ARD bei Günther Jauch:

    Deutsche Gotteskrieger – Was macht den radikalen Islam attraktiv?

    Seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in New York gehört die Angst vor islamistischen Angriffen auch in Deutschland zum Alltag. Der Verfassungsschutz beobachtet laut aktuellem Bericht derzeit 29 islamistische Organisationen; Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) rechnet mit etwa 1.000 potenziellen Terroristen in Deutschland, von denen mehr als 100 „erhebliche Straftaten begehen könnten – das schließt auch einen Anschlag mit ein.“(…)

    Sind junge deutsche Konvertiten also eine besonders große Gefahr für uns? Warum sind gerade sie anfällig für eine Radikalisierung? Wie groß ist die Gefahr durch Islamisten in Deutschland? Und: Verwechseln wir Deutschen vielleicht allzu häufig den Islam mit gewaltbereitem Islamismus?

    Ganzer Text plus Abstimmung „Gehört der Islam zu Deutschland“ (bis jetzt Ja = 22,5%, Nein 65%, unschlüssig = 12,5%),…hier unter mehr:
    http://daserste.ndr.de/guentherjauch/jauch139_poll-islamindeutschland101.html

    Gäste:

    – Hans Peter Friedrich,
    – Alice Schwarzer,
    – Manfred Gelowicz (Vater von Fritz Gelowicz),

    – Yassin Musharbash (Spiegel Journalist,und Aktivist für Aussteiger aus dem „Islamismus“,Jihad)

    – Ferid Heider (Imam aus Berlin,der sich gegen „Vorurteile“ gegen den Islam stellt)

    – Zohreh Esmaeli (Model,welche in Afghanistan unter der Herrschaft der Taliban gelitten hat und jetzt in Deutschland wegen ihrer lockeren,westlichen Lebensweise von streng gläubigen Muslimen bedroht wird).
    http://daserste.ndr.de/guentherjauch/aktuelle_sendung/gaeste2637.html

  2. Nicht verwechseln – Sozialismus und Kommunismus können durchaus herrschen und Jahrzehnte diktatorisch regieren, wie man in Kuba und Nordkorea sieht, aber der Sozialismus ist als Wirtschaftsmodell niemals in der Lage, kapitalistische Leistungen und kapitalistischen Wohlstand zu erzeugen. Er führt immer in die Armut.

    Könnte ich mal bitte Definitionen zu den markierten Begriffen haben?

  3. Zu G. Jauch:
    Wieso ist denn Pierre, dieser Vogel, nicht dabei? Das ist ja echt schade.

    Zum Artikel: Genau so ist es! Die Linken kämpfen doch auch nur für Migranten – so kriminell sie sein mögen – weil es ihnen selbst nützt und sie damit in Parlamente kommen und Diäten von diesem ach so pöööhsen Staat abzwacken können.

  4. Bzgl der Schiesserei in Bottrop gibt es auch News, so wie eigentlich schon erwartet:

    http://www.n-tv.de/panorama/Taeter-legt-Gestaendnis-ab-article5021771.html

    In Bottrop wird spekuliert, dass die Tat ein Racheakt für eine heftige Massenschlägerei bei einer Hochzeitsfeier mit 200 Gästen am vergangenen Samstag gewesen sein könnte. Die beiden späteren Opfer sollen bei der Hochzeit dabei gewesen sein. Dies werde natürlich in die Ermittlungen mit einbezogen, sagte der Sprecher. Der Wirt der Gaststätte, in der die Hochzeit stattgefunden hatte, wollte sich nicht dazu äußern.

    Der Polizei seien natürlich auch die Spekulationen bekannt, nach denen der 16-Jährige als Täter vorgeschoben worden sein könnte, weil Jugendliche milder bestraft werden, sagte der Sprecher.

  5. @chef der wahnis KEWIL

    „charakterlich verfaulten Ostblocks“

    dein bester heute.

    von den identitätlosen menschen der westl. welt reden wir mal lieber nicht.

    oder warum es so viele profilneurotiker gibt in der westl. welt.

    weisst du eigentlich was das schöne an der ddr war.

    40 jahre lang wurden da nur deutsche mit deutschen sozalisiert(ohne irgendwelchen naziblödsinn,eher preussisch).

    und dann traff der deutsche das 1.mal einen wessi und der untergang war besiegelt.

    stellte aber fest er lebt in restdeutschland.

    der kapitalismus funktioniert nur wenn alle was davon haben.

    aber bald haben ja alle nichts mehr, welch trost.

  6. „…einfach zutiefst menschlich, für sich selbst zu sorgen, und es ist zutiefst wider die Natur des Menschen, zwangsweise für andere sorgen zu müssen“
    Nach knapp 30 Jahren persönlicher Erfahrung im Sozialismus kann ich voll zustimmen.
    Diese EU ist auch nichts anderes, als ein solzialistischer Zwangmechanismus, die die Fleissigen zwingen will für die Schmarotzer und Lebenskünstler zu sorgen. Ob Südländer oder bildungsferne Mohammedaner, alle sollen von der Arbeit anderer profitieren….Wie die EU-Elite und ein Grossteil unserer Volksverräter auch.

  7. Zu #2

    Die Abstimmungsergebnisse haben sich mittlerweile was verändert,hatte den Text schon vorher geschrieben.

  8. Natürlich, kewil, Du sagst es: Kommunismus und Sozialismus leugnen die menschliche Natur und werden deshalb (immer wieder) scheitern.

    Die unglaubliche Effizienz des Kapitalismus resultiert aus Gier als Motor – so klein und hässlich ist nun mal die Wahrheit. Die Aufgabe ist es, diesem kleinsten Übel das Beste abzutrotzen, indem man dem Kapitalismus Zügel anlegt.

    Im Endeffekt hat der Kapitalismus die grössten Freiheiten und den höchsten Wohlstand nach sich gezogen.

  9. Nun, es ist einfach zutiefst menschlich, für sich selbst zu sorgen, und es ist zutiefst wider die Natur des Menschen, zwangsweise für andere sorgen zu müssen!
    Ist es nicht! In Deutschland sorgt man mit oder sogar ohne zwang liebend gerne für andere, hauptsache, sie kommen aus anderen Ländern.

  10. Die Hoheit des Sprachgebrauchs

    So richtig ich diesen Beitrag inhaltlich finde, umsomehr stößt mich manche Wortwahl ab: Dieser sog „Kapitalismus“ ist eine Wort- und Gedankenschöpfung allein derer, die diese Chimäre nur deswegen abzuschaffen gedenken, um den Kommunismus den Weg zu bereiten. Diese Leute haben es geschafft diesen Begriff „Kapitalismus“ nur und einzig geschaffen, um ihn zu einem Allgemeingut zu machen und das grundsätzlich in Verbindung mit etwas Bösem, mit Gefahr und der Freiheit Zuwiderlaufendem. Der Begriff „Kapitalismus“ ist daher ein Kampfbegriff und dient ausschließlich rot-faschistischen Umtrieben.
    .
    Tatsächlich meint der obige Beitrag, wenn „Kapitalismus“ geschrieben steht, im Wesentlichen Marktwirtschaft. Diese Marktwirtschaft wiederum ist kein „System“ – wie der internationale oder nationale Sozialismus – sondern eine ganz natürliche Form des zwischenmenschlichen Miteinanders beim Austausch von Waren und Dienstleistungen; und das seit Anbeginn der Menschheit. Marktwirtschaft ist eben und verdammt nochmal kein „System“ sondern so normal wie die Luft, die wir atmen, zu lieben oder Kinder aufzuziehen.
    .
    Es stehen also keine zwei „Systeme“ im Kampf miteinander: Was allein im Kampf miteinander steht ist die Freiheit (des Individuums) gegenüber dem „Kollektiv„, welches grundsätzlich und zigmal bewiesen immer in der Hölle auf Erden endet.
    .
    Wann immer wir aber den Begriff „Kapitalismus“ verwenden, akzeptieren wir damit schon die Deutungshoheit des marxistisch-leninistischen Weltbildes, das die Mannigfaltigkeit und Faszination der Menschheitsgeschichte auf ein ebenso simples wie verheerendes Konstrukt der „Klassenkämpfe“ reduzieren will. Ein normales, menschliches Miteinander ist eben kein „System„!!!!!!
    .
    Lassen wir uns nicht verrückt machen und in die Irre führen durch die Sprachhoheit der Links-Kamarilla; sondern verwenden wir bitte eine menschliche Sprache ohne ideologische Fallgruben! In einer solchen menschlichen Sprache gibt es das Wort oder System „Kapitalismus“ nicht, weil es ihn – und was man damit verbindet – inexistent ist. In einer menschlichen Sprache des Miteinanders redet man von Fakten. Der Begriff „Kapitalismus“ ist kein Faktum; aber eine Irreführung und ideologische Realitätsverleugnung.

  11. >Sozialismus keine Chance gegen Kapitalismus

    „Wer sich den Unterschied zwischen Kapitalismus und Sozialismus anschaulich vor Augen führen möchte, der stelle sich einen Parkplatz vor: Auf der einen Seite steht ein einsamer Trabi, auf der anderen Seite stehen die vielen hundert westdeutschen Automodelle und -typen.

    Beides ist das Ergebnis fünfzigjähriger deutscher Ingenieurskunst. Wer glaubt, die Ingenieure und Arbeiter der vormaligen DDR seien schlechter oder fauler als ihre westdeutschen Landsleute und Kollegen gewesen – und dies sei die Ursache des gewaltigen Unterschieds, der muss seinen Verstand verloren haben.

    Der Unterschied erklärt sich ganz anders – und ganz einfach: Das eine (der Trabi) ist das Ergebnis des Sozialismus, die anderen sind das Ergebnis des Kapitalismus“ (Roland Baader, totgedacht – Warum Intellektuelle unsere Welt zerstören, S. 13).</blockquote

  12. Kewil du übertreibst maßlos, Begriffe wie „Bolschewismus“ und und „Rote Garden“ sind hier völlig fehl am Platze.
    Mäßige dich ein bisschen im Ton Kewil, dann steigt auch die Qualität deiner Beiträge.

  13. #5 SebastianSR (16. Dez 2011 18:31)

    Zu G. Jauch:
    Wieso ist denn Pierre, dieser Vogel, nicht dabei? Das ist ja echt schade.

    Das kann ich dir gerne ganz genau erklären:

    weil ein Imam dabei ist!

    Du wirst es NIE erleben, dass in einer Talgschau, wo der Vogel Pierre mitwirkt auch ein Imam oder gar ein Großkopferter als Mazyeck, Kolat, etc. dabei ist!

    Das hätte ja zwangsläufig zur verherrenden Folge, dass der Zuschauer bemerken könnte, dass der „böse“ Islamist und der „gute“ Islamiker garnicht die Antipole sind wie uns stets Glauben gemacht werden soll… sondern dass die Herrschaften sich in ihren Ansichten auffallend ähnlich, insbesondere in Fragen der mohammedanischen Zielsetzung gleich gepolt sind!

  14. Das dumme ist leider, dass die Mehrheit der Deutschen die einfachsten wirtschalichen Zusammenhänge nicht kapiert. Sie denken tatsächlich, dass man in der DDR, hätte sie heute noch bestand, auch jeder zweite mit einem Smartphone rumlaufen könnte, fast jeder Zugang zum INternet, zuhause nen Flatscreen, mind. einen PC, mind. 1 Auto usw.usf.

    Und wenn sie es kapieren, so wollen sie es nicht wahrhaben. Zu akzeptieren dass es kein Utopia gibt und geben wird, dass die Welt nunmal grau und nicht schwarz oder weiss ist, fällt den meisten Menschen nunmal schwer. So ist es auch schwer zu akzeptieren, dass die Marktwirtschaft weitgehend effizient ist und Wohlstand schafft, jedoch gleichzeitig eine gewisse, evtl sogar sehr starke Ungleichheit fördert.

  15. #19 Graue Eminenz (16. Dez 2011 18:52)

    Sehr schön zusammengefaßt. Deshalb haben sich solche totalitären Zwangs- und Gängelungssysteme wie der Sozialismus/Kommunismus und der Islam auch den Begriff der „Wissenschaft“ (es gibt nur eine) umdefiniert, die sie dann wahlweise „islamische Wissenschaft“ oder „wisssenschaftlichen Marxismus-Leninismus“ nennen. Die einzighe funktion dieser „Wissenschaften“: Die jeweilige Ideologie bestätigen. In das jeweilige ideologische System haben sich auch die Naturwissenschaften einzufügen: Im einen bestätigen sie den Koran, im anderen den Klassenkampf und die Überlegenheit des ML.

    Der Versuch, heute Naturwissenschaften für die Klimareligion einzuspannen, ist ja nichts anderes als der Versuch, eine weitere totalitäre Ideologie zu verbrämen.

  16. Graue Eminenz:

    Tatsächlich meint der obige Beitrag, wenn “Kapitalismus” geschrieben steht, im Wesentlichen Marktwirtschaft. Diese Marktwirtschaft wiederum ist kein “System” – wie der internationale oder nationale Sozialismus – sondern eine ganz natürliche Form des zwischenmenschlichen Miteinanders beim Austausch von Waren und Dienstleistungen; und das seit Anbeginn der Menschheit. Marktwirtschaft ist eben und verdammt nochmal kein “System” sondern so normal wie die Luft, die wir atmen, zu lieben oder Kinder aufzuziehen

    Sehr Korrekt! Das ist leider auch so eine Sache, die der Linkspöbel nie verstehen wird. Aus deren Sicht ist es aber nachvollziehbar, warum hier der Begriff „System“ gewählt wird. Schließlich müsste man sonst gegen die „natürliche Ordnung“ sein, die aus freiem Handel resultiert.

  17. Eigentlich nichts Neues. Ich nenne es seit fast 30 Jahren das Sozialismusproblem. Man muss nur eine Zeit in einer größeren WG oder besser eine Kommune leben, dann stellt man fest dass der Zustand dort immer irgendwann ins jämmerliche abgleitet.
    Was niemandem gehört ist nichst wört – kennte man auch sagen.
    Das Problem des Sozialismus ist anders formuliert – es ist ein perfektes System für den perfekten Menschen. Nur der Mensch ist nicht perfekt – also brauchen wir ein System, dass für den „nicht perfekten“ Menschen passt. Das Gegenteil ist das simple Anreizsystem des Kapitlismus.
    Wenn die Eliten dann noch etwas Verantwortung für die Gesamtheit übernehmen – wovon sie in der Regel auch profitieren, da der Mensch auch typische Herdenverhaltensmuster hat und auch durchaus ein Sozialverhalten dann kommt irgendwo in der Mitte was vernünftiges raus. Ein System dass die Stärken des Kapitalismus nutzt und seinen Schwachen oder Bedürftigen hilft. Aber nur denen. Und nicht zur Faulheit und zum Schmarotzen erzieht wie unser System bzw. kein System die Faulenzer und Schmarotzer auf kosten der arbeits- und strebsamen begünstig.

  18. Das wichtigste Argument gegen den Sozialismus wird jedoch äußerst selten genannt: Er hat keine theoretische Möglichkeit, die Preise gemäß der Knappheit der zugehörigen Güter zu finden. Wenn alle Betriebe dem Staat gehören – was kostet dann eine Schraube oder ein Glas Bier?

    Zudem existiert kein echter und persönlicher Gewinn. Nur über diesen kann man jedoch einen Betrieb effizient und rentabel aufstellen. Wenn ein Betrieb keinen Gewinn abwerfen kann, dann kann ich auch nichts über seine Effizienz oder Rentabilität sagen. Sozialisten denken, nicht nach Gewinn strebende Anbieter seien günstiger als gewinnorientierte – das Gegenteil ist der Fall, da man für die Ineffizienz ein Vielfaches des potentiellen Gewinns zahlt.

    @#15 what be must must be

    Die unglaubliche Effizienz des Kapitalismus resultiert aus Gier als Motor – so klein und hässlich ist nun mal die Wahrheit. Die Aufgabe ist es, diesem kleinsten Übel das Beste abzutrotzen, indem man dem Kapitalismus Zügel anlegt.

    Falsch, sie resultiert aus der richtigen Präferenz, nämlich dem segensreichen Eigennutz und aus der Freiheit des Menschen. Ein Freier Markt operiert mit der gesamten verteilten Information, Intelligenz und Innovation aller Marktteilnehmer und es handelt sich um ein System eines chaotischen Findungsprozesses, welches um Größenordnungen besser ist als jede durch einen „Meisterverstand“ geplante Wirtschaft, allerdings verstehen die meisten Menschen nichts von „spontaner Ordnung“. Man genießt die Früchte eines Systems, das man nicht versteht und dem man deshalb misstraut.

    „Zügel anlegen“ – warum, damit der Wohlstand geringer ausfällt? Damit der Arbeitsmarkt z.B. wie in Deutschland einfach nicht geräumt wird, was ab dann jeden Mindestlohn übrigens überflüssig machen würde, wäre er es nicht vorher schon? Damit nach einem strengen Kündigungsschutz die wie Pilze aus dem Boden schießenden Zeitarbeitsfirmen auch noch sonderreguliert werden, was ohne den ersten Markteingriff (den Kündigungsschutz) gar nicht nötig gewesen wäre? Kennen Sie das Ölflecktheorem? Der Markt kann in der Tat versagen – sobald von Außen eingegriffen wird. Dieses staatlich verursachte Versagen ist dann der Beweis, dass der Kapitalismus entweder Teufelszeug ist oder ohne Papa Staat nicht funktioniert und daher weitere Eingriffe notwendig sind.

    Wunderbar dargestellt übrigens vom (gefesselten) Otto: „Ja, ja – du kannst also alleine essen!?“ 😉

  19. Das der Sozialismus eine unproduktive Wirtschaftsform ist, scheint noch nicht bei allen angekommen.

    Die Piratenpartei surft jetzt auch auf der roten Welle mit und fordert erstmal das „bedingungslose Grundeinkommen“.

    Noch eine linke Traumtänzergruppe mehr.

  20. #8 Le Chuck

    WOW! Was für eine intellektuell-anspruchsvolle, messerscharfe AnalycHrrCHRRrrChrrrChrRRhRrr.. Oh, sorry, muss wohl über Deinem Kommentar eingenickt sein. Mach Dir nichts draus: Kommt schonmal vor, wenn man solch einen widersinnigen Schwachsinn lesen muss. 😉

  21. @#28 panther1965

    Das Problem des Sozialismus ist anders formuliert – es ist ein perfektes System für den perfekten Menschen.

    Ganz im Gegenteil. Auch im „perfekten“ Sozialismus gäbe es keine Möglichkeit einer vernünftigen Preisfindung. In ALLEN sozialistischen oder kommunistischen Staaten halfen hingegen die illegalen Schwarzmärkte die ganze Zeit der Ökonomie des Landes, ohne dass es die linken Dumpfbacken an der Macht merkten. Ein Schwarzmarkt hingegen ist ein freier Markt wo die Preise die Wahrheit sagen, sie zeigen die echte Knappheit von Gütern an und sorgen so auch für eine ideale Verteilung dieser. Ein Sozialismus mit 100% reinen sozialistischen Edelmenschen würde keine zehn Jahre überleben.

  22. Erinnert sich noch wer an die beiden Schneestürme 1978/79, die kurz hintereinander über SH zogen und das Bundesland samt Teilen von Niedersachsen für kurze Zeit lahmlegten? Ich war mittendrin im schönen Angeln und erlebte es als Herausforderung. Vor allem, weil auf dem Milchviehbetrieb ohne Strom plötzlich 60 Kühe, die das nicht gewohnt waren, per Hand gemolken werden mußten. :mrgreen:

    Die DDR führten diese beiden Schneestürme jedoch an den Rand einer Staatskrise. Da ging im ganzen Land nichts mehr, selbst die Engergieversorgung (Braunkohle) stand kurz vor dem Exitus. Wie übel das war, konnte man erst nach der Wenden erahnen, als die Doku „Als der Osten im Schnee versank“ erschien.

    Kann man hier gucken:

    http://extratorrent.com/torrent/1245119/DDR+-+Der+Katastrophen+Winter+-+Als+der+Osten+im+Schnee+versank+-+Dokumentation.html

    Übrigens: In unserer rotgrünen Republik des Jahres 2011, die heute viel stärker als das Deutschland des Jahres 1978 auf Strom in jedem noch so winzigen Bereich des Lebens angewiesen ist und deshalb ganz hart daran arbeitet, keinen Strom mehr zu haben, wären die Folgen deutlich verheerender als in der BRD des Schneewinters.

  23. Babieca (19:08):
    >>@ Graue Eminenz: (…) Der Versuch, heute Naturwissenschaften für die Klimareligion einzuspannen, ist ja nichts anderes als der Versuch, eine weitere totalitäre Ideologie zu verbrämen.<<

    Der Witz hierbei wiederum ist ja, dass speziell die Klimahysteriker jeder wissenschaftlichen Vorgehensweise Hohn sprechen. Sie verleugnen ja direkt jede wissenschaftlich nüchterne Betrachtungsweise und fälschen, lügen und betrügen wie es Ihnen gerade passend erscheint. Die biologisch-darwinistischen Theorien der Nationalsozialisten und deren Eugenik sowie Euthanasie stehen dagegen quasi wie ein Fels in der Brandung des Aberglaubens.

    Gegen solche wissenschaftlichen Theorien wie der Marxismus-Leninismus oder dessen mit Darwin angereicherte Form des Nationalsozialismus’ hilft vielleicht ja auch nur der Glaube an eine dem Menschen übergeordnete moralische Instanz. Eine Instanz, die im jüdisch-christlichen Glauben eben Gott ist und vor dem eben alle Menschen kraft Existenz gleich sind und daher (und nur dadurch!) gleiche Rechte haben. Da die Klima-Lüge definitiv und nachweisbar eine Ersatzreligion ist, setzt sie eben auch wissenschaftliche Erkenntnisse stets außer Kraft oder meint, den moralischen Anspruch zu haben, über solchen zu stehen. Solche Formen der Überwissenschaftlichkeit bezeichne ich dann allerdings nicht mehr als Religion sondern schlicht als Aberglauben.
    .
    Es gibt also keine „Klima-Religion“; sondern allein einen „Klima-Aberglauben“.
    😉

  24. #17 TheNormalbuerger (16. Dez 2011 18:45)

    #10 sunsamu (16. Dez 2011 18:40)

    Für wen mussten Sie in den dreißig Jahren gezwungenermaßen sorgen? Mal abgehen von den “Führungskadern”.

    Abteilungs- und Betriebsorganisationen (in Großbetrieben hauptamtlich) von FDGB, DSF, SED, Kampfgruppe, FDJ, „Schöner unsere Städte und Gemeinden – mach mit“, Subbotnik, Assoziale, Leistungssportler (die in den Betrieben angestellt und bezahlt wurden, aber nie dort arbeiteten)u.s.w.
    Alles ohne Bewertung, die Frage ist immer nur, was man sich leisten kann. Und die DDR konnte offenbar nicht.

  25. Ich habe den Eindruck, dass im G. Jauch Kommentarbereich stark manipuliert wird. Nur Verharmloser des Islam kommen zu Wort.

  26. Sicher sorgt der Kapitalismus durch seine Gier nach Profit für technischgen Fortschritt und damit auch für viele Bevölkerungsgruppen für Wohlstand. Andererseits sorgt er aber auch für enorme Ungleichverteilung die ohne „staatliche“ Eingriffe noch extremer wären. Oder meint ihr der Kapitalist würde uns „freilich“ soviel Urlaub gewähren, Arbeitsschutzregeln einhalten usw. usw. Seit dem Zusammenbruch des „bösen“ Ostblocks sehen wir doch as passiert. Ein Korrektiv ist weg und die „Märkte“ entfeseln ihre zerstörerische Kraft. So ein Loblied auf den Kapitalismus kann nur singen, wer nicht auf der Verliererseite steht. Und die Menge der Verlierer wird größer. Sozialismus schlecht? Der mensch ist nicht dafür geschaffen. Er bleibt ein Egoist und Materialist.
    PS: Bin in der DDR groß geworden – im Sozialismus.

  27. #33 Babieca

    Ich war an diesem Jahreswechsel zufälligerweise als Reservist zur NVA eingezogen worden.
    Die Wirtschaft wurde mit Hilfe der NVA vor allem in der Braunkohle und bei der Schneeberäumung notdürftig am Leben erhalten.
    Wir Reservisten sägten und hackten Holz, damit die Offiziere zu Hause heizen konnten…
    Das würde ich jedoch nicht als sozialistisches Problem sehen. Wenn ich bedenke, was die Bahn veranstaltet, wenn es nur einen normalen Winter gibt.

  28. Der einzige Ort, wo Kommunismus funktioniert sind christliche Klöster, vielleicht auch noch buddhistische oder der Kibbuz.

    Ansonsten basiert der Kommunismus auf einer totalen Fehleinschätzung des Menschen und gepredigt wird er von Leuten, die auch lieber Wein saufen, siehe Lafo mit seiner Villa oder Ernst mit Porsche oder Hummer-Wagenknecht, die dann auch kein Problem damit haben sich selber jeden Luxus zu gönnen, während das Volk darbt, siehe DDR oder noch besser Nordkorea.

  29. #39 Andy Theke
    >… und die “Märkte” entfeseln ihre zerstörerische Kraft.

    Dazu ein Roland Baader-Mix:

    „Macht in nur gefährlich und verwerflich im Sinne von Herrschaft, im Sinne von Herrschaft von Menschen über Menschen, nicht aber im Sinne von Kaufkraft oder wirtschaftlicher Potenz. Je größer das Kapital (Kapitalvermögen) einer Person ist, desto mehr Wohltaten und Einkommen hat sie den übrigen Menschen beschert (natürlich nur, wenn das Vermögen nicht mit kriminellen Methoden erworben wurde). Man überlege nur, was Bill Gates alles an nützlicher oder Freude bereitender Elektronik in die Welt gebracht und wie vielen Millionen Menschen er seit Jahrzehnten zu ihren Einkommen und Vermögen verholfen hat, bis sich bei ihm selbst ein Milliardenvermögen angesammelt hatte“.

    „Macht im Sinne von Herrschaft wächst „dem Kapital“ nur dann zu, wenn die politische Kaste ihm die Hand reicht und sich mit ihm verbindet.“

    „Wenn Kapital Macht hätte, dann hätten wir keine rot-grüne Regierung, keine Staatsquote von 50%, keine Mitbestimmung, keine Gewerkschaften, keine gefesselten Arbeitsmärkte, keine von Steuern und Sozialabgaben mehr als halbierten Nettolöhne, keine Kapitalgewinn- und Erbschaftssteuer, keinen Steuerdschungel, den auch Experten nicht mehr durchdringen können.“

    „Im Kapitalismus ist die ganze Bevölkerung der eigentliche Herr des Kapitals, der bestimmt, wo und wie es eingesetzt wird – ganz egal, wem es physisch oder juristisch gehört“ (Baader, Die belogene Generation, S. 134).

    Nur wenn die Kapitaleigentümer in Produktionsanlagen oder Dienstleistungen investieren, mit welcher die Bedürfnisse der großen Bevölkerungsmehrheit befriedigt werden, kann sich das Kapital verzinsen und erhalten, alles andere Kapital erbringt Verluste und geht verloren.

  30. @#39 Andy Theke

    Oder meint ihr der Kapitalist würde uns “freilich” soviel Urlaub gewähren, Arbeitsschutzregeln einhalten usw. usw.

    Sicher tut er das gerne. 1. sind dies sog. „Hygienefaktoren“ – werden diese nicht eingehalten, arbeiten Sie wegen mangelnder Motivation unproduktiv, lernt man in Führungsseminaren und durch Führungserfahrung – und 2. bezahlt der Kapitalist Ihnen gerne einen solchen Preis auch in Form von Urlaub und Arbeitsschutz, sofern sie es wert sind. Sorgen staatliche Eingriffe hingegen dafür, dass der Arbeitsmarkt nicht geräumt wird, entsteht keine hinreichende Knappheit von Arbeitskraft. Würde der Staat diese entstehen lassen, brauchte er sich um den anderen Quatsch nicht mehr zu kümmern, der Unternehmer täte es aus purem Eigennutz selber gerne.

  31. Andy Theke (19:49):
    >>Sicher sorgt der Kapitalismus durch seine Gier nach Profit für technischgen Fortschritt und damit auch für viele Bevölkerungsgruppen für Wohlstand. Andererseits sorgt er aber auch für enorme Ungleichverteilung …<<

    LOL

    Da wird fröhlich vom „System Kapitalismus“ nach kommunistischen Sprach- und Gedankenvorgaben schwadroniert — und das an einem PC und im Internet: Also mit Hilfe von Dingen, die der Kommunismus nie hervorgebracht hätte; aber für individuelle Freiheit stehen und auch nur durch und mit ihr geboren werden konnten. Diese Freiheit ist aber kein „System“ und auch kein „System Kapitalismus„; sie ist schlicht normales, menschliches Miteinander. In wirtschaftswissenschaftliche Begriffe gefasst, nennt man einen Teilbereich davon Marktwirtschaft.
    .
    Schön aber, dass es die Kommunisten und Steinzeitkommunisten geschafft haben, dass selbst auf PI vom von denen erfunden „Kapitalismus“ gefaselt wird, ganz so als gäbe es diesen herbei fantasierten Begriff in der Realität. Wunderbar auch für unsere kommunistischen Freunde, dass es wohl zu einer Art Selbstverständlichkeit gehört, diesen von ihnen als Kampfbegriff erfundenen „Kapitalismus“ mit ganz doll Bösem oder gar „bösen“ Tiernamen wie Haifisch zu verbinden.
    .
    Wie nach dem sog. III. Reich, müssen wir erstmal eine Säuberung der Sprache durchführen, weil deren Benutzung schon links-grün-faschistisch vergewaltigt worden ist und entsprechend geschändet benutzt wird: Ganz so wie wir unter „Sonderbehandlung“ im nationalsozialistischen Jargon heute keine herausragende, positive Behandlung mehr verstehen, sondern schlicht Vergasung und Massenmord.

  32. Hallo Kevil,
    bei aller Zustimmung, für Deinen Artikel, erscheint es mir ziemlich verwegen, die Erfolgschancen von Kapitalismus und Kommunismus zu bestimmen, da beide „Systeme“ in der Natur des Menschen angelegt sind.
    Der Kapitalismus folgt dem normalen Drang nach Bereicherung, oder in milderer Form dem Selbsterhalt.
    Der Kommunismus wiederum, verwirklicht, unter Vortäuschung edler Ziele, die kriminellen Neigungen des Menschen, oder in milderer Form dessen sozialen Masochismus.
    Solange es Verbrecher und Masochisten gibt, wird es also auch Kommunismus geben.
    Doch inwiefern lassen sich Kapitalismus und Kommunismus überhaupt voneinander trennen?
    Ideologisch wie finanziell, ist Kommunismus ohnehin nur mit kapitalistischer Unterstützung möglich.
    Wie lange hätte die rote Hirnfäule denn überlebt, ohne das konträre Feindbild, und ohne die sorgfältig verheimlichten Handelsbeziehungen und Devisentransfers, die zwischen beiden Systemen betrieben wurden?
    Wurde nicht bereits Lenins Oktoberrevolution von geschmähten, westlichen „Kapitalisten“ unterstützt, die den russischen Zaren schwächen wollten?

  33. #40 Tolkewitzer (16. Dez 2011 19:50)

    Ah, das ist interessant, danke. Unser Fazit (Stichwort „Bahn“) deckt sich dabei: Das heutige, wiedervereinigte Deutschland ist nicht in der Lage, auf so eine Krise zu reagieren. Aber im damaligen Schneewinter Holz hacken, damit Offiziere nicht frieren… Undenkbar.

    Bei „uns“ war das damals anders: Bei und um besagten Hof, auf dem ich damals lebte, räumte die Bundeswehr die Straßen, damit die Bauern zumindest ihre Milch in die Molkereien bringen konnten. Das THW und die Bundeswehr zogen Autos aus Schneewehen und vesuchten, per Heli Kranke in Krankenhäuser zu bringen; die Landesregierung von SH besorgte Schneefräsen aus Bayern, damit die Fernbahnstrecken freigefräst und die steckengebliebenen Züge befreit werden konnten.

    Noch was zur Bahn: Die war auch nach dem Schneewinter grauslich. In einer Zeit, als es noch keine ICEs gab und die Züge im nicht elektrifizierten SH an jeder Milchkanne hielten (ein unvergeßlicher Ort ist „Owschlag“), drang bei jedem bißchen Schnee mit Wind der Schnee durch die Fensterrahmen ins Abteil.

    Aber sie fuhren.

  34. #31 Toytone (16. Dez 2011 19:24)

    getroffene hunde bellen.

    interlektuellen anspruch lol, wir sind hier auf pi.

    ich bin halt der aufassung das kewil + anhang den blog hier kaputtspielt.

    und das sollte man ihm täglich um die ohren hauen.

    sebstreflektion ist halt keine stärke eines profilneurotikers.

    neues pi motto:stürzi jo, kewil no!!!

  35. #40 Tolkewitzer (16. Dez 2011 19:50)

    Nur noch als Ergänzung: Der Schneewinter war „für uns“, also die Bundesrepublik, damals lediglich ein regionales, kleines Problem. Die Wirtschaft war davon nicht betroffen; allenfalls die Überraschung und dann schnell die Häme, daß Wettervorhersagen in einem High-Tech-Land (als das sich Deutschland damals zu Recht verstand) so unzuverlässig sind. Wer damals nicht im Schnee hockte, hat daran heute keine Erinnerung mehr.

  36. Andy Theke (19:49):
    >>Oder meint ihr der Kapitalist würde uns “freilich” soviel Urlaub gewähren, Arbeitsschutzregeln einhalten usw. usw.<<

    Meine Fresse; Sie sind ja total verfangen in sozialistisch ideologischen Worthülsen und Gedankenmustern!
    .
    „Den Kapitalismus“ gibt es nicht!!!! In einem freien und frei für alle gestaltbaren menschlichen Miteinanders ergeben sich Urlaub und Arbeitsschutzregeln ganz von selbst. Dazu braucht es kein „System“ oder spinnerte Ideologien, noch revolutionäre Umkrempelungungen ganzer Staat- und Gesellschaftsordnungen heutigen und westlichen Zuschnitts.
    .
    Sie müssen sich frei machen von diesen Ideen eines „Kollektivs“ sowie von dieser Idee der „Systeme“ und sich mehr daran orientieren, dass alle Menschen allein die gleichen Rechte von Geburt ab haben und diese auch durchsetzen können müssen ohne dabei erstmal grundsätzlich unter sich selbst gleich zu sein. Wissenschaftlich und evolutionstheoretisch ist es natürlich geradezu absurd allen Menschen von Geburt an gleiche Rechte einzuräumen, weil das biologisch – nach Darwin – unweigerlich zur Ausrottung der menschlichen Art führen muss; aber im Glauben (und nur der Glaube oder die notwendig zu diesem ist hier erfolgsversprechend) an einem dem Menschen übergeordneten moralischen Instanz, der er sich zu beugen hat, ist hier konsequent und logisch ein Ausweg zu sehen und zu machen.
    .
    Der Austausch von Waren und Dienstleistungen ist dabei ebenso ein ganz normales menschliches Miteinander seit Jahrtausenden und kein „System„: Man nennt es Marktwirtschaft. Die Alternative dazu ist nicht Sozialismus, sondern Unmenschlichkeit; wobei letzteres Beides Dasselbe ist.

  37. #43 TheNormalbuerger (16. Dez 2011 20:04)

    #36 Tolkewitzer (16. Dez 2011 19:37)

    Schon mal mit der heutigen Zeit verglichen? Da gibt es erheblich mehr Klientel, das gesponsert wird.

    Unbestritten.
    Aber bevor die Bundesrepublik sozialistisch wurde, rechnete man vorher nach, was man sich leisten konnte. Das ist jetzt anders, ich weiß, aber ich wollte nur Deine Erinnerung auffrischen. Deine Frage an #10 Sunsamu betraf nicht die Gegenwart, sondern die DDR.

  38. Also das reine Anhaeufen von Kapital sollte auch nicht das einzige sein wofuer man lebt, ist genauso ein Armutszeugnis. Also vorausgesetzt dass man zum essen zum kleiden und ein Dach ueberm kopf hat ist Leben doch in erster Linie eine Frage der ZWISCHENMENSCHLICHKEIT, und zwar nicht jener der masse, bzw des sozialismus, und auch nicht jene der sexuell ausgerichteten, sondern der QUALITATIVEN ZWISCHENMENSCHLICHKEIT, MIT DEN RICHTIGEN VORZEICHEN UND PRIORITAETEN.

  39. Generall gibt es kein Rezept das auf jeden anwendbar waere, sondern ganz im Gegenteil. Deshalb sind die Systeme der Ideologen des Menschen Feinde, weil diese die vollkommenen Unterschiedlichkeiten der Individuen ignorieren, ja ausradieren wollen. Der Erfolg der Systeme basiert auf dem Neidfaktor.

  40. Ogmios (20:50):
    >>Und Leistung ist natuerlich wichtig. Wer nichts leistet lebt umsonst. TOTAL UMSONST.<<

    … und unerheblich sowie wohl in Konsequenz auch unbefriedigt.

    Tatsächlich bringt es, Nix zu leisten — zwar Betäubung aber Nix Wesentliches. Das ähnelt Drogenkonsum und führt wie dabei zu einem früheren oder späteren bösen Erwachen. Es gibt kein irdisches Paradies für den Menschen: Je mehr wir es zu erreichen suchen, umso größer die Hölle, die wir letztendlich dadurch auf Erden geschaffen haben.
    .
    Ganz im angelsächsischen Pragmatismus sage/schreibe ich daher: Let’s face the facts!

  41. Andy Theke (19:49)

    Neulich hat hier wer an den schönen Satz von Kant „der Mensch ist ein krummes Holz“ erinnert. Aller Fortschritt, alle Geistesfreiheit in westlichen Staaten hat sich aus der Erkenntnis generiert, daß der Mensch ist wie er ist und am besten fährt, wenn man seine Natur so berücksichtig, daß er

    1. Privateigentum schaffen kann
    2. Sicher leben kann
    3. Frei denken und handeln und sogar bockig und müpfig sein kann, ohne mit Tod, Folter, Mord, Hexenjagd und Meinungsterror bedroht zu werden.
    4. Im großen tolerant sein muß (sonst könnten nicht viele Menschen auf einem Haufen leben).
    5. Im Kleinen intolerant sein darf (sonst würde er durchdrehen, wenn er alles und jeden gut finden muß).

    Das gilt für jeden. Und das hieß mal Wettstreit der Ideen. Und dafür stand der Westen. Daß die Leute dank unterschiedlich ausgeprägter Intelligenz, Motivation, Lust und Laune das unterschiedlich nutzen und nutzen konnten, war davon unberührt.

    Nun wanderten aber Leute in Massen ein – und vermehrten sich Leute innerhalb des bunten Westens – die das alles blöd finden.

    Und so ist der Wettstreit der Ideen im Moment dadurch gekennzeichnet, daß Islam und totalitäre Ideologien im Westen, wo sie sich gemütlich eingenistet haben, weil sie es dank Toleranz durften, konnten, sollten, alle umbringen und einschüchtern und vernichten, die gegen ihre Intoleranz sind.

  42. Es ist wirklich schade, dass der Autor Kewil sich einer unangemessenen Sprache bedient. Insoweit kann man PI wirklich nur noch bedingt weiterempfehlen. Wer unvorbereitet auf die häufige Sprachregelung wie „linksversiffte Presse“, „linke Bazillen“ etc. trifft, wird sich schon fragen, ob an dem „Extremismusvorwurf“ nicht doch etwas dran ist.

  43. #57 religionofpeace (16. Dez 2011 21:33)

    wenigstens einer rafft es,danke.

    das macht mir hoffnung.

    und darum:

    stürzi yo,kewil no!!!!

  44. Praezisierung:
    Und Leistung ist natuerlich wichtig. Auch wenn der Erfolg zurueckbleibt, das ist absolut zweitrangig. Hauptsache nicht Faulkeit, denn wer sich nicht wirklich bemueht und anstrengt lebt umsonst. TOTAL UMSONST.

  45. >>Oder meint ihr der Kapitalist würde uns “freilich” soviel Urlaub gewähren, Arbeitsschutzregeln einhalten usw. usw.<<

    Ein gesunden Grad an ordnungsrelevantem System schadet niemanden, im Gegenteil ist nuetzlich und notwendig. Das was wir heute haben wo das System entscheidet wie stark eine Banane gebogen sein kann ist nur mehr die Ausgeburt sozialistischen Systemgeistes. Krank ! Nicht zu reden von den megalomanistischen Plaenen der EU mit dem Islam etc.
    DER TOTALE WAHNSINN greift immer dann um sich wenn das System ein gewisses Mass ueberschreitet und ausser Kontrolle geraet.

  46. Gehört nicht zum Thema, aber möchte hier mal zu einem sozialen Experiment anregen.

    Die Grundfrage ist:
    Welche Religion ist friedlicher?

    Dazu geht auf die Homepage von Interpol und klickt die intern. Fahndungsliste an.
    Ruft zu jedem Gesuchten die Details der Fahndung, zwecks Feststellung des Fahndungsgrundes.
    Ich garantiere Euch, dass Ihr spätestens ab der fünften Seite wisst, wegen welcher Straftat die einzelnen Täter gesucht werden.
    Ihr werdet staunen zu welchem Ergebnis ihr kommt.

    Meine These:
    Anhand der Nationalität/Ethnischen Herkunft und der Religionszugehörigkeit ist es möglich den Straftatbestand zu erraten.

    Meine Frage dazu:
    Wieso sind meisten Verbrecher, die für
    -Mord
    -Totschlag
    -fahrlässige/gefährliche Körperverletzung
    -Sexualdelikte
    gesucht werden Kosovovaren?
    (wobei man bei den ersten drei Punkten nicht erkennen kann welcher der einzelen Begangen hat da die Site auf Englisch ist und es dort nur einen Punkt dazu gibt: Life/health)

    Die Antwort ist zwar recht oberflächlich, aber ist nicht von der Hand zu weisen. Da ihre Religionszugehörigkeit eindeutig ist, da diese Religion das Töten von Menschen eher erlaubt und damit Menschen mit krimineller Energie eher Menschen Töten als jene aus anderen Kulturen, wie z.B. dem christl. oder christl.-orthodoxen Kulturkreis.
    Ausnahmen bestätigen die Regel, sind aber nicht mehrheitlich.

    Ich betone, dass ich kein Rassist, Faschist o.ä. bin (falls das ein Gutmensch, Blogger oder Journalist lesen sollte)!
    Ich möchte lediglich auf den Fakt hinweisen, welche Religion fiedlicher ist (in Bezug auf Mord und Totschlag) – bei internationaler, globaler Betrachtung!

    Ich will damit nicht ausdrücken, dass Mörder, Totschläger und Vergewaltiger nur aus dem Kosovo bzw. aus einem speziellen Kulturkreis kommen, das stimmt nicht. Solche u.a. Straftaten werden überall in der Welt begangen.

  47. #55 Graue Eminenz (16. Dez 2011 21:05)

    Es gibt kein irdisches Paradies für den Menschen: Je mehr wir es zu erreichen suchen, umso größer die Hölle, die wir letztendlich dadurch auf Erden geschaffen haben.

    Die Erde ist der Himmel und die Hölle zugleich. Das ist der Polarität geschuldet. Es liegt an ihnen, sich etwas auszusuchen und ihr Leben so zu gestalten, das es eben der Himmel oder die Hölle ist. Jeder hat die Macht dazu, JEDER. Auch haben sie vermutlich nie in paradiesischen Zeitaltern gelebt, die sogenannten goldenen Zeitalter. Niemand ist Schuld daran, ob es nun der Himmel ist, oder die Hölle ist, als man selbst. Befreit man sich von dieser Polarität, fühlt und denkt man nicht mehr in Kategorien wie Gut und Böse, Himmel und Hölle, dann erst begreift man den großen Zusammenhang und die wahre Freiheit und ist kein Sklave mehr der Polarität und in Kategorien denken. Wenn man die Natur betrachtet erscheint sie oberflächlich als paradiesisch und harmonisch, schaut man aber genauer hin, erkennt man auch den grausamen Kampf ums überleben, der die menschlichen Schrecken oftmals in den Schatten stellt. Alleine die Fortpflanzung in der Natur ist an Grausamkeit kaum zu überbieten. Der sogenannte Gott/ Schöpfung ist weder gut noch böse und ist außerhalb der Polarität, so wie es weder männlich noch weiblich ist. Die Schöpfung gewährt dem Menschen aber den freien Willen.

    Wohl die göttlichste Form aller Freiheiten.

    Und gegen den Missbrauch des Miteinander der Menschen durch den freien Willen haben die Menschen selbst gute Gesetze geschaffen (oft leider nicht umgesetzt), die aber niemals einen Menschen von einer bösen Tat im Vorfeld abhalten werden, sie aber an zukünftigen Taten dann hindern könnten.

  48. #62 Guitarman (16. Dez 2011 22:27)

    Eine schlichte Antwort: Menschen haben die Veranlagung zum Guten und zum Bösen, zum Kriminellen und Gesetzestreuen. Und allen Mischformen. Was sich wie ausprägt, hängt auch vom Ordnungsrahmen ab. Im Islam ist die kriminelle, brutale, reptilienhirn-verankerte Seite des Menschen von Allah und dem Religiosstifter Mohammed legitimiert und als gut gepriesen. In allen anderen Ordnungssystemen der Welt ist sie geächtet.

  49. Nun, es ist einfach zutiefst menschlich, für sich selbst zu sorgen, und es ist zutiefst wider die Natur des Menschen, zwangsweise für andere sorgen zu müssen!

    Das stimmt nur zum Teil. Sozialismus und Kommunismus funktionieren wirtschaftlich auch deshalb nicht, weil der Mensch sich nur dann anstrengt, wenn er die Erfolge seiner Mühen sehen und spüren kann. Ein Bauer, der seinen eigenen kleinen Hof bewirtschaftet, wird für seinen Fleiß mit sicht- und spürbarem Erfolg belohnt. Wer aber für eine Kolchose oder eine Kommune oder einen VEB schuftet, sieht und merkt nichts von den Früchten seines Fleißes, die ohnehin von der Faulheit anderer wieder zunichte gemacht werden können. Geschweige denn, dass er sie erntet.

  50. #62 Guitarman (16. Dez 2011 22:27)

    Die Grundfrage ist:
    Welche Religion ist friedlicher?

    Nicht nur auf Religionen bezogen, sondern auf den Mensch allgemein:

    „Der Pfad der Gerechten ist zu beiden Seiten gesäumt mit Freveleien der Selbstsüchtigen und der Tyrannei böser Männer. […]“ (Ezekiel, 25, 17)

    Im Namen des Guten kann man genauso viel Böses tun, wie man im Namen des Bösen, Gutes tun kann.

    BTW: Der Sozialismus ist eine Träumerei und die, die ihn gerne haben wollen, denen geht es nicht um das Wohl des Menschen selbst als vielmehr um Kontrolle durch Zuweisung. Der Staat kann außerdem nicht für alle Menschen verantwortlich sein. Man muss vorsorgen. Ein Vogel der nicht sein Nest baut und Nahrung für den Nachwuchs „erarbeitet“, wird sterben. So grausam ist die Natur des Lebens. Der Mensch hat Sozialsysteme aufgebaut wie Bären sich den Winterspeck abgefressen haben um den „Winter“ zu überleben. Ja selbst für Menschen aus fremden und feindlich eingestellten Ländern wird auch ohne Gegenleistung trotz aller Frechheiten geholfen, mehr als man sich das jemals erträumen kann. Wenn diese Systeme nicht bis zum geht nicht mehr ausgenutzt und ausgebeutet werden würden, wäre das wirklich eine tolle Erfindung einer Gesellschaft. Die Versicherungen und Steuern der Bürger werden aber zur Zeit veräußert und verpuffen im globalem Casino der Spekulanten und die lieben „Gäste“ geben diesem System den Rest. Wenn das dann alles zusammengebrochen ist, dann weiss man wieder wie grausam die Natur sein kann, die sich aber selbst keiner Grausamkeit bewusst ist. Denn alles ist in ihr vorhanden und alles wird von ihr versorgt, ja sogar der Mensch. Ich habe noch nie davon gehört, das ein Vogel oder ein Bär zum Sozialamt geht. Die Mensch bedient sich einfach an den Ressourcen dieses Planeten und verkaufen euch dann die fertigen Produkte. Wer bekommt jetzt das erwirtschaftete Geld?

    Nicht falsch verstehen, wer Hilfe wirklich benötigt, der soll sie auch erhalten. Aber nicht zum Nulltarif, eine Verpflichtung gegenüber den Staat und seiner Bürger die diese Sozialsysteme erst ermöglichen, ist Grundvoraussetzung.

  51. Jeder, der sich einmal geschitten hat weiß:

    erst wirds helrot,

    dann wirds blutrot,

    dann trocknet es und wird braun.

    Die Quelle ist immer die selbe!

  52. Sozialismus keine Chance gegen Kapitalismus

    DIE AUSSAGE IST EINFACH FALSCH.
    DER MENSCN BRAUCHT WEDER PEST NOCH CHOLERA – ER SOLL GESUND BLEIBEN. Weder reiner Kapitalismus noch reiner Sozialismus haben eine Chance.

    Reiner Kapitalismus ist übrigens noch früher gescheitert als Sozialismus. Seit der Krise der 30-er Jahre herrschen Mischformen auf der Welt.

    Die Lehre aus der Geschichte ist, dass weder reine Marktwirtschaft, noch reiner Sozialismus überleben können. Überlebensfähig sind nur Mischformen wie „soziale Marktwirtschaft“.
    DAS OPTIMUM LIEGT JA IRGENDWO IN DER MITTE.
    Dieses Optimum wurde gefunden, als sich der Kapitalismus vom Sozialismus bedroht fühlte und sich mäßigen musste. (Das erklärt, warum BRD ihre besten Jahre im kalten Krieg erlebt hat.)

    Allerdings als das sozialistische System zusammenbrach und Kapitalismus keine Konkurrenz mehr fürchten musste, wurde die Mitte wieder verlassen (in Deutschland kann man nach Hartz-Reformen über soziale Marktwirtschaft nicht mehr reden). Kapitalismus zeigt wieder seine dunklen Seiten und droht an seinen eigenen Auswuchsen zu scheitern. Der Linksruck der letzen Jahre ist die Reaktion darauf – wenn jemand 5 Euro / Stunde verdient, wird zwangsläufig zum Linken.

    Es gilt unter neuen Bedingungen wieder die Mitte zu finden. Kann vielleicht „sozial-ökologische Marktwirtschaft“ heißen – darüber soll man diskutieren.

    Eins ist aber klar: so wie es jetzt geht, kann es nicht bleiben.

    Übrigens, MAN KANN KONSERVATIV UND SOZIAL SEIN, das waren CDU / CSU in ihrer besten Zeit auch.

  53. #67 b.leon (17. Dez 2011 00:28)

    Ich habe noch nie davon gehört, das ein Vogel oder ein Bär zum Sozialamt geht.

    Was dem Menschen das Sozialamt, ist dem Tier der Müll. Das erlebe ich täglich – die Krähen der Gegend haben mittlerweile für jeden Abfalleimer die territorialen Ansprüche geregelt, so dass es auch zu keinem Streit mehr kommt.

  54. Ich bekomme gerade die Gelegenheit mir die Früchte und Hinterlassenschaften des kommunistischen Massenmörders Pol Pot in Kambodscha live anzuschauen. Bis auf die wenigen Touristenzentren in Sihanoukville, Phnom Penh oder Siem Reap mit Angkor Wat liegt das Land komplett am Boden.

    So viel bittere Armut und Elend nur zwei Strassen weiter ist schwer zu ertragen. Eine Bahn fährt nicht mehr, die Strassen sind bis auf wenige Ausnahmen Schlaglochpisten, in meterhohen stinkenden Müllbergen nur eines Dorfes tummeln sich zwischen Reste verwertenden Kindern mehr Ratten als das ganze Land Einwohner zählt.

    Abends erbettelt sich der hoffnungsvolle kommunistische Nachwuchs die Essensreste aus den Touristenhotels. Dabei geht es ums nackte Überleben.

    All das sollten sich Frau Lafontaine-Wagenknecht und ihre roten Anhänger ebenfalls einmal anschauen. Ob ihr der nächste Hummer dann immer noch so gut schmecken wird, wage ich allerdings stark zu bezweifeln.

    Greetz from Cambodia

  55. der überschrift des beitrages muss ich im inhaltlichen sinne leider widersprechen. sozialismus und kommunismus bleiben zu jeder zeit attraktiv für menschen, die nicht willens und/oder in der lage sind, ihr schicksal selbst in die hand zu nehmen. sie benötigen dieses kollektive sicherheitsgefühl für ihre selbstvergewisserung. …da ist doch jemand, der sich um all die wichtigen dinge kümmert. ich habe in meinem leben noch nie so gelacht wie in den letzten wochen der untergehenden ddr. der anblick der in den trümmern ihres kollabierten (zum großen teil aus handfesten lebenslügen bestehenden) gedankengebäudes hockenden zeitgenossen hat mir tatsächlich ein sadistisches vergnügen bereitet. ich möchte so etwas gern wieder erleben.

  56. #72 spiderberlin (17. Dez 2011 06:48
    Ich bekomme gerade die Gelegenheit mir die Früchte und Hinterlassenschaften des kommunistischen Massenmörders Pol Pot in Kambodscha live anzuschauen. Bis auf die wenigen Touristenzentren in Sihanoukville, Phnom Penh oder Siem Reap mit Angkor Wat liegt das Land komplett am Boden.

    sie haben recht. wir waren auch zu beginn des jahres mit dem fahrrad in kambodscha unterwegs und haben ähnliches beobachtet. ergänzen möchte ich aber, dass auch viel hoffnung auf den weg gebracht wurde. das land wird sich in den nächsten jahren rasch erholen. auch wenn der arbeitsfleiss des aus indien stammenden khmer-volkes nicht ganz so ausgeprägt ist wie bei den thais, chinesen und vietnamesen haben sie in den letzten 10 jahren erstaunliches an wiederaufbauarbeit geleistet.

  57. #72 spiderberlin (17. Dez 2011 06:48)
    #74 spasstiger (17. Dez 2011 08:25)

    Pol Pot ist aber über 30 Jahre her.
    30 Jahre nach dem 2.Weltkrieg war die Bundesrepublik eines der reichsten Länder.

    Also nur an Pol Pot kann es nicht liegen.

  58. Ich habe mit meiner chinesichen Ehefrau, welche die verschiedenen Phasen des Kommunismus, der Kulturrevultion, des Sozialismus und des Post-Sozialismus erlebte, vielfältigste Gelegenheit Autentisches zu hören und zu lernen.
    So erzählt sie mir von dem Schlendrian, welcher noch bis Anfang der 80er Jahre in dem Krankenhaus, in welchem sie als junge Ärztin begann, herrschte. Die Ärzte waren häufig selbst “krank” und erschienen nicht zur Arbeit. Die Anwesenden unterbrachen ihre Arbeit häufig, für längere Einkaufstouren. Das war natürlich nicht darauf zurückzuführen, dass es viel zu kaufen gegeben hätte, sondern auf die bange Frage “wo gibt es heute was zu kaufen?” Das Management hatte Verständnis, trieben sie es doch nicht anders.

    Nach der durch Deng Xia Ping eingeleiteten Wende, wurde im Krankenhaus ein Prämiensystem eingeführt, welches anfangs auf wütenden Protest stieß, bis die Arbeitswilligen merkten, das sie damit mehr Geld verdienen können. Es dauerte nicht lange, bis alle, auf ihre Lohnzettel achtend, mitzogen. Das Prämensystem war (und ist es wahrscheinlich noch) dreigliedrig: Prämie für die Krankenhausleistung, Prämie für die Abteilungsleistung, Prämie für die Einzelleistung. Seitdem sind die Leistungen vorbildlich. Meine Frau, welche ihren Beruf hier weiter ausübt, ist äusserst überrascht in Deutschland zum Teil den gegenläufigen Trend zu beobachten. Besonders gern hat sie diejenigen “Lebensgenießer”, welche nur krank geschrieben werden und sonst nichts wollen. Das lehnt sie kathegorisch ab.

  59. Die rheinische Klüngelei ist effektiver und kostengünstiger als Sozialismus oder Kapitalismus.

    Vor über 25 Jahren hatten die größten Bauunternehmungen in NRW ein Punktesystem (für Großprojekte) untereinander ausgemacht! Die Punkte wurden entsprechend den Baukosten vergeben. Wer zuvor ausreichend Punkte angesammelt hatte, konnte sich melden und sagen, den Auftrag will ich machen, kalkulierte einen vernünftigen Preis und alle anderen „Mitbewerber“ überboten ihn. Für den erhalt des Auftrags wurden Punkte abgezogen und auf die Überbieter verteilt.

    Sicherheit gab es so für die Bauunternehmungen (deren Angestellten) aber auch für den Bauherrn da die Kosten stabil blieben, denn wer einen vernünftigen Preis kalkulieren kann, fängt im nachhinein auch keine Erbsenzählerei an!

    Das System war natürlich illegal und wurde zerschlagen. Nun kalkuliert jedes Bauunternehmen mit spitzem Stift und man unterbietet sich gegenseitig um einen Auftrag zu erhalten. Dafür braucht man „Anwälte“, die Vertragslücken entdecken und nach Auftragserhalt Nachträge generieren können, um dadurch erst ein vernünftigen Preis zu erhalten. Die Gegenseite braucht natürlich auch „Anwälte“, sowohl im Vorgang wie im Nachgang. Das führt dann regelmäßig zur Kostenexplosion für den Bauherrn, allerdings auch zur Kalkulationsunsicherheit für die Bauunternehmung!

    Insgesamt stiegen aber die Kosten auf beiden Seiten und die Qualität leidete darunter!

  60. #63 b.leon

    „Die Erde ist der Himmel und die Hölle zugleich. Das ist der Polarität geschuldet. Es liegt an ihnen, sich etwas auszusuchen und ihr Leben so zu gestalten, das es eben der Himmel oder die Hölle ist.“

    Mit Verlaub, daß halte ich jetzt für bedenklich und grundverkehrt. Eigentlich ist es ein reaktionäres Grundbekenntnis wie ein elementarer Grundsatz der traditionellen katholischen Lehre: Der Mensch (jeder einzelne!) ist immer ein Mängelwesen (Arnold Gehlen), ein Sünder (Heilige Schrift). ALLE seine System, die er ersinnt, zur Gestaltung des individuellen wie des gemeinschaftlichen Lebens müssen immer mit allerlei Makeln behaftet sein.
    Der Reaktionär weiß, daß die Lösung (Sozialismus, Anarcholiberalismus … was auch immer) das Problem ist, der Katholik weiß, daß es eine Überheblichkeit des Menschen ist, der sich selber zum Götzen macht und sich vom Herrgott abwendet, wenn er das Himmelreich bereits auf Erden errichten will.

    Die zornigen Ewigheutigen werden gleich loswüten und hier Fatalismus wittern, aber ganz im Gegenteil, es gilt eben, mit eigenen und gesellschaftliche Unvollkommenheiten zu leben und sein Werk zu tun, ohne dabei gleich eine sozialistische Endlösung anzustreben.

  61. teilzitat
    Nun, es ist einfach zutiefst menschlich, für sich selbst zu sorgen, und es ist zutiefst wider die Natur des Menschen, zwangsweise für andere sorgen zu müssen! Und das wird sich nie ändern, egal was die wiedererstandenen roten Lügner verbreiten, die nebenbei gesagt auch nur an sich selbst denken!
    teilzitat ende
    wäre es anders, würde jeder mensch danach trachten, möglichst vieeeeel steuern zu zahlen. und das heer der „steuerberater“, die eigentlich steuernvermeider heißen müssten, wäre arbeitslos.

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