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Augsburgs Bischof Zdarsa (l.) verbietet dem Stadtpfarrer von Ichenhausen, Georg Alois Oblinger (r.), für die JF zu schreiben.Der katholische Stadtpfarrer von Ichenhausen im Kreis Günzburg, Georg Alois Oblinger (Foto rechts), der zwischen 2002 und 2011 regelmäßig als Kolumnist für die „Junge Freiheit“ schrieb, wurde jetzt von seinem Dienstherrn, Bischof Konrad Zdarsa (l.), vehement zurückgepfiffen. Fortan ist ihm untersagt, für die konservative Wochenzeitung tätig zu sein. Oblinger erklärte, sich an die Weisung der Diözese halten zu wollen.

Unhinterfragt und kritiklos wiederholt die Augsburger Allgemeine die gängigen linken Klischees vom „Scharnier zwischen Rechtsextremismus und demokratischem Spektrum“ und bemüht zum Autoritätsbeweis dieser These ausgerechnet den ehemaligen SPD-Landtagsabgeordneten Stephan Braun. Anders sieht es ein unabhängiger Kopf in der CSU, Thomas Goppel, Sprecher der „ChristSozialen Katholiken in der CSU“ (CSK) und zufälligerweise Cousin des maßregelnden Bischofs. „Die Junge Freiheit kam zur rechten Zeit, wie wir heute wissen. Ad multos Annos! Sie wird gebraucht. Zur Verbesserung der Sicht des ganzen Deutschlandspektrums“, sagte Goppel gegenüber den Katholischen Nachrichten.

Was die Kirchenoberen inhaltlich an der „Jungen Freiheit“ stört, darüber lassen sie sich nicht aus. Aber man kann es vermuten, wenn die Augsburger Allgemeine den zurechtgestutzten Geistlichen wie folgt zitiert und wiedergibt: „Wir brauchen eine Kirche, die eine ganz klare Meinung in der Öffentlichkeit vertritt“, sagt Oblinger. Bequemlichkeit dürfe kein Kriterium sein, Kirche müsse auch, wenn es notwendig ist, provokant sein“. Das kann in der konsensbesessenen deutschen Amts- und Staatskirche natürlich nicht angehen.

Eigentlich, möchte man meinen, sollte die Kirche froh sein, wenn sie noch motivierte Priester hat, die sich, wie der Gemaßregelte, zum Gehorsam verpflichtet fühlen und, ganz im Geiste des Evangeliums, ohne Berührungsängste und Vorurteile eine christliche Sicht der Welt allen Menschen und Milieus vermitteln wollen. So weit ist es in der linkskatholischen Kirche Deutschlands mit der sonst so gepriesenen Offenheit und Dialogbereitschaft aber wohl doch nicht her.

Ja, wäre Pfarrer Oblinger mit der Antifa gegen „Rechts“ marschiert, würde er sich im Bunde mit PDS, Grünen, pro familia hervortun oder Gelder für Moscheen sammeln, dann wäre das ein vorbildliches gesellschaftliches Engagement, mit dem sich seitens der Kirche bei den Medienmächtigen wieder punkten ließe. Aber mit Konservativen, gar „Rechten“? Das geht eindeutig zu weit. Mit solchen Leuten darf man nichts – aber auch rein gar nichts – zu tun haben, auch in der Nachfolge Jesu nicht.

Wer dies anders sieht, kann dem Bischof Konrad Zdarsa höflich, aber bestimmt seine Meinung über dieses Beispiel kirchlicher Offenheit und Dialogfreude mitteilen:

» generalvikariat@bistum-augsburg.de

Vielleicht interessiert sich auch der Cousin von Bischof Zdarsa, der CSU-Politiker Thomas Goppel, für Ihre Meinung zum Thema:

» thomas.goppel@csu-landsberg.de

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71 KOMMENTARE

  1. Stichwort Junge Freiheit:

    IVW: Junge Freiheit steigert erneut Auflage

    BERLIN. Die Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT hat ihre Auflage erneut gesteigert. Laut der „Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern“ (IVW) stieg die verkaufte Auflage der JF im vierten Quartal 2011 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,5 Prozent auf 20.339 Exemplare.

    Die Zahl der Abonnements einschließlich der „Sonstigen Verkäufe“ (Studenten-, Schüler- und Sozialabos) legte gegenüber dem Vorjahr um 10,2 Prozent auf 17.989 zu. (JF)

    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M50a8c80ff1b.0.html

  2. Ach die Kirchenfürsten hatten doch schon seit Jahrhunderten vor allem Ihre eigene Macht im Sinn.

    Darum brauchte es ja auch einen Luther und eine Reformation und eine Aufklärung.

    Die lässt sich – gottseidank – nicht mehr rückabwickeln.

  3. Ich überlege schon ernsthaft aus der Kirch auszutreten, da ich als Nichtkirchengänger und Nichtbibelleser, die Kirche besser vertrete als viele Bischöfe und Kardinäle!

  4. Ich hoffe, dass noch mehr Menschen diese „Kirchen“ verlassen, da sie auch nicht mehr das deutsche Volk sondern mittlerweile die islamischen Völker vertreten.

    Sie beschleunigen ihren eigenen Untergang, in dem sie dazu aufrufen, Moscheen zu bauen und die Mohammedaner in den Ars… zu kriechen.

    Leute, was sind die krank im Kopf!!

  5. Meine Schwester hat als Therapeutin auch Alkoholiker als Patienten, die haben ebenfalls alle so rosige Gesichter wie der Zensor links auf dem Foto 🙂 .
    Das Problem Käsmann jetzt auch auf katholisch?

  6. Ja ja, die Augsburger Allgemeine ist auch so eine Stalin-Orgel GEGEN Demokratie und Meinungsfreiheit…

  7. All das Christliche ist nur für den Glauben da. Es ist kein Ingredienz für Handel und Wandel, weder links noch rechts herum.

    Statt Wacht zu halten an der Grenzscheide zwischen Gott und Mensch und das „Du-sollst- Glauben“ zu verkünden, fühlt sich Herr Pfarrer berufen, in Ratz, Faz oder Taz zu schriebeln, schliesslich „is allet irjendswie eiins“ – Pfarrer, Schreiber, Kreti und Pleti.

  8. „Mehr Islam wagen!“

    heute:

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article13820226/Er-soll-hinter-Gittern-jeden-Tag-ein-wenig-sterben.html

    Am Morgen des 31. Mai 2011 taucht Kadir B. beim Berliner Polizeipräsidium im Stadtteil Tempelhof auf. Der 38-Jährige zittert am ganzen Körper. In der Hand hält er einen Koran, in dem ein blutverschmierter Gegenstand liegt. „Brotmesser, einseitig geschliffen“, notiert ein Ermittlungsbeamter später. „Ich habe meine Freundin getötet“, stößt Kadir B. hervor. Kurze Zeit später bricht die Polizei die Wohnung der 28-jährigen Dilek T. auf. Sie finden die junge Frau sterbend auf einer Matratze im Wohnzimmer. Der Notarzt kann das Leben der zweifachen Mutter nicht mehr retten.

  9. Es ist wirklich ein Trauerspiel.
    Während die Evangelischen Kirchen längst ein hoffnungsloser Fall sind und von den leitenden Personen zum Vorfeld des Linksextremismus gemacht werden, zieht nun auch die katholische Kirche immer mehr nach.
    Papst Johannes Paul II, der löbliche Streiter für die Freiheit Polens, rief schon in Marokko den Mohammedanern sein Verständnis und seine Zuneigung zu. Benedikt findet seit Regensburg auch kein klares Wort mehr. Altabt Henckel-von Donnersmarck aus dem ehrenwerten Stift Heiligenkreuz bei Wien macht sich de facto zum Gehilfen der Islamisierung. Er glaubt, der Islam könne ein Bundesgenosse sein für das von der westlichen Verweltlichung bedrohte Christentum. Welche Ziele der Islam dabei verfolgt, weigert er sich zu fragen.
    Wo sind die Kirchenfürsten, die sagen:
    Zuerst Selbstachtung,
    und dann Dialog,
    und zwar in dieser Reihenfolge.

    Oh Gott, mein Gott, warum haben deine Priester uns verlassen?

  10. Wie in der Bergpredigt:
    Hält noch die andere Backe hin!

    Dass nun auch noch die Katholen dem Zeitgeist huldigen ist aber nicht ganz neu.

    Der Miltenberger Pfarrer Ulrich Boom ist von Papst Benedikt XVI. zum neuen Weihbischof von Würzburg ernannt worden. Tolle Leistung!
    Warum und wer ist Boom?

    2006 hat er während einer Kundgebung der „Jungen Nationaldemokraten“ auf dem Marktplatz so lange die Glocken geläutet hatte, bis diese abzogen.
    Ein Verfahren wegen Störung einer genehmigten Versammlung wurde eingestellt. Die bayerische Justizministerin Beate Merk (CSU) hatte die Entscheidung selbst getroffen, nachdem die Opposition im Bayerischen Landtag sowie die jüdischen Kultusgemeinden im Freistaat gegen das Verfahren protestiert hatten.
    Soviel zur unabhängigen Justiz in Bayern!
    Für seine “Zivilcourage” erhielt Boom den Aschaffenburger „Mutig-Preis 2006“:
    Wegen seines „himmlischen Geläuts“ als „Don Camillo vom Untermain“.
    Nun ist er Weihbischof!

    Hat schon mal ein kirchenmann gegen die kommunistische ANTIFA geläutet?

  11. Offene E-Mail an Herr Bischof Konrad Zdarsa
    generalvikariat@bistum-augsburg.de

    Sehr geehrter Herr Bischof Konrad Zdarsa,

    Eventuell kommen Ihnen folgende Zeilen in ähnlicher Weise bekannt vor.

    Wenn es nicht recht ist, dass Herr Stadtpfarrer Georg Alois Oblinger in der Jungen Freiheit geschrieben hat, weisen Sie es bitte nach;
    wenn es aber recht war, warum wird er gemaßregelt?

    Mit weniger freundlichen Grüßen

  12. Tja, die Kirchen haben sich in den Sog weltlicher Zusammenhänge begeben und ihre Pflicht zur geistlichen Rechtleitung und als Korrektiv des Kurzfristigen mit Blick auf Ewiges längst schon aufgegeben, so wie sie viele Kernsätze der Bibel und des Glaubens aufgegeben haben. Echte Christen finden in vielen, deutschen Regionen schon gar keine Kirchen mehr, in denen sie ihren Glauben in Demut und Freiheit leben können. Dennoch denke ich, dass ein Massenaustritt aus den Kirchensteuer-Bezieher-Clubs, seien sie nun evangelisch oder katholisch, notwendig ist. Kirchen, Gebets- und Hauskreise kann man jederzeit gründen, wenn man nur ein paar Gleichgesinnte findet. Es ist längst an der Zeit dafür, wieder zur Gemeinschaft des Urchristentums zurückzufinden und die Konzepte der organisierten „Großkirchen“ als solches in Frage zu stellen.

  13. #2 Theo ….Darum brauchte es ja auch einen Luther und eine Reformation und eine Aufklärung. Die lässt sich – gottseidank – nicht mehr rückabwickeln.
    ———————
    Stimmt, Erkenntniszuwachs lässt sich nur dadurch eleminieren, dass man Köpfe „abschlägt“.
    Aber was nützt es, wenn verschiedenen, nicht nur evangelischen Kirchenoberen, hier Bischof Konrad Zdarsa aber womöglich wegen seiner Herkunft aus Sachsen, die Kenntnis der Aufklärung und der Wille zur Demokatie
    irgendwie sonst abhanden gekommen ist?
    Gläubige Christen, ob Kirchgänger, oder nicht, brauchen in ihrer Glaubens- gemeinschaft, starke, wissende, überzeugte und überzeugende, verlässliche, sich für ihre
    Gemeinde aufopfernde Religionsführer.

    Es gab solche Männer damals in der schlimmen Zeit des millenischen Reiches und jeder weiß, wer am Ende verloren hat.
    Warum also nicht wieder?

  14. Naja. Ob ein katholischer Priester eine wirklich christliche Sicht transportieren kann, ist die andere Frage. Der Katholizismus ist nicht das Christentum und Lehren wie das Zölibat, die Babytaufe und die Marienanbetung sind eine vollkommene Verdrehung des Ur-Christentums, das mal einen Sinn hatte. Eigentlich kann man unter anderem exakt diese Kirche für den Werteverfall, der durch eine Veränderung der Lehre und durch schlechtes Beispiel zustande gekommen ist, mitverantowrtlich machen, wenn nicht hauptverantwortlich! Die hier entstandene Lücke der Sinnfindung und menschlichen Zielgebung erfüllen nun dümmliche Esoterik, Beliebigkeitsbuddhismus und natürlich der Faschislam, der es hervorragend versteht, christliche Tugenden zu verwenden, um sich zu tarnen. Das zieht den Naiven an und er konvertiert. Auch ist der Katholizismus nicht fähig, aufgrund der selbst zu verantwortenden Entwertung des christlichen Gedankens, stark und ohne Angst Stellung zu beziehen gegen die Irrelehren eines Islam, wie man in der beschrieben Situation gut sieht. So passt sich eine sich christlich nennende Kirche wieder einmal dem Zeitgeist an, leistet neben ihrer eigenen, einer weiteren schädlichen Geisteshaltung Vorschub und der ganze Vorfall ist eigentlich nur albern. Freie Rede gilt für jeden Menschen und diese Kirche sollte nicht die Macht haben, hier „ihren Mann“ abzuziehen, der denn vielleicht doch den ein oder anderen christlichen Gedanken der „Jungen Freiheit“ beisteuern hätte können!

  15. Diese Meldung wird bei uns schon den ganzen Tag in den Radio Nachrichten durchgeorgelt!

    Immer mit dem Zusatz, dass der Pfarrer schließlich auch Schulklassen unterrichte, die Junge Freiheit vom VS beobachtet werde.

    Oh Oh, habe ich gedacht, jetzt fängt es so richtig an….. ’33!

    Mit 100 % Sicherheit hat der „Bischof“ Druck von ganz oben für diese Maßregelung bekommen!

    Warum wird die Partei „Die Linke“ nicht endlich verboten? Die stehen doch auch unter Beobachtung des VS???!

  16. Passend dazu:


    Holzkreuze an öffentlichen Räumen in Egelsbach geschändet

    http://www.op-online.de/nachrichten/egelsbach/kirchenkreuze-streitthema-egelsbach-1566249.html

    Hier die Argumentation der Kreuzgegner:

    Jene Bürger, die einen neutralen öffentlichen Raum schätzen, sind nun gezwungen, eine auffällige Markierung dieser Plätze durch religiöse Symbole zu dulden. Die Präsenz der Kreuze kann nicht einfach ignoriert werden, sie definiert diese Plätze als religiöse Orte und schafft den Eindruck, die Kirche hätte ein vorrangiges Recht auf deren Gestaltung und Nutzung“, begründet der Egelsbacher seinen „Antrag“. Im Rahmen einer offenen, freizügigen und multikulturellen Nutzung dieser Plätze sei es kontraproduktiv, diese Orte „einseitig religiös zu markieren und zu besetzen“. Zudem sei das Kreuz „aufgrund zahlreicher Ereignisse der Kirchengeschichte sowie jüngerer Enthüllungen ein Symbol, das mittlerweile für viele Menschen negativ besetzt ist“.

    Rückblick: Während der Herbstferien 2010 hatten Kinder drei bunte Holzkreuze gestaltet, 2,10 Meter hoch und 1,40 Meter breit. In Abstimmung mit der Gemeinde wurden sie am Bruchsee, auf dem Rodelberg im Brühl und am Fernwanderweg in der Nähe des Lauftreffs aufgestellt. Dort und am Bruchsee stehen mittlerweile einfache Holzkreuze. „Sie sollen zeigen, dass wir der plumpen Gewalt nicht weichen, die Seelen der Kinder aber nicht weiter verletzen lassen wollen“, sagt Pfarrer Martin Diehl. Die Originale wurden geschändet – zum Beispiel abgesägt und ins Wasser geworfen. An seinem Ort ist nur noch das Kreuz auf dem Rodelhügel, auch wenn es mehrfach mit kleinen und großen Hakenkreuzen beschmiert wurde. Die beiden anderen stehen vor der Kirche.

  17. Liebe Katholiken,

    die katholische Kirche ist nicht alternativlos. Sucht euch eine Glaubensheimat, in der christliche und traditionelle Werte noch Gültigkeit haben. Um Christ zu sein, bedarf es bestimmt nicht dieser verkrusteten und verrotteten Institution.

  18. Oblingers Name tauchte auch in einem gegen die rechte Szene gerichteten Enthüllungsportal im Internet auf. Aktivisten der Hacker-Gruppe Anonymous hatten dort zu Jahresbeginn Daten von mutmaßlichen NPD-Spendern und Autoren der Jungen Freiheit veröffentlicht.
    Diese Meldung am Ende des Artikel in der Augsburger Allgemeinen ist nur noch peinlich. Mittlerweile hat selbst der Journalistenverband gegen die Diffamierung durch diese absurde Vermengung von NPD und JF-„Autoren“ und Lesern protestiert. Diese Augsburger Zeitung hat ein unterirdisches Niveau erreicht, das eigentlich die Abonnenten in die Flucht treiben sollte. Kann Oblinger hier nicht eine Gegendarstellung erwirken?

  19. #24 Sebastian792011

    Oh bitte nicht schon wieder.
    Es heisst der Zölibat und es gibt auch keine Marienanbetung.
    Lesen Sie vernünftige Dinge und nicht den Spiegel.

    Ansonsten sind solch politisch korrekte Kirchenverantwortliche einfach nur traurige Figuren, für die man sich fremdschämen muss.

  20. Klar dass der Bischof links steht, bei den Linken kann er ja mit mehr Verständnis für Pädophile rechnen, die halbe Linke besteht ja aus Pädophilen, da kommt denen natürlich auch entgegen, dass im Islam per Koran Kinderschändung Gesetz ist.

  21. @ #21 AlterQuerulant (18. Jan 2012 13:27).

    Stimmt, hatte ich wohl etwas überlesen,
    pardon. Die meisten Dinge sind sehr viel
    simpler, als gedacht.

    Und beim Suff ist es eben nicht nur das sich
    auflösende Hirn, sondern auch die „Verfehlung“
    die man jemandem dringend „nahe legen“ kann,
    das Wort Erpressung paßt besser.

    Ach, wenn die guten Hirten und Hirtinnen
    nicht auch noch Politik machen wollten 🙁 .

  22. Wer dies anders sieht, kann dem Bischof Konrad Zdarsa höflich, aber bestimmt seine Meinung über dieses Beispiel kirchlicher Offenheit und Dialogfreude mitteilen:

    Leute was ihr da macht, das ist kontraproduktiv und zwar bis über beide Ohren. Ihr wißt überhaupt nichts von den Gründen und ihr solltet wissen:

    a) wenn ihr in der katholischen Kirche seid, dann habt ihr die Entscheidung des Bischhofs zu respektieren
    b) seid ihr nicht in der katholischen Kirche, dann geht euch diese Entscheidung nichts an.

    My six pence …

  23. Welche Alternative würden Sie denn empfehlen?

    Das Land ist voll mit biblisch orientierten Gemeinden und Gemeinschaften.

  24. „Wir brauchen eine Kirche, die eine ganz klare Meinung in der Öffentlichkeit vertritt“, sagt Oblinger. Bequemlichkeit dürfe kein Kriterium sein, Kirche müsse auch, wenn es notwendig ist, provokant sein“.
    ———————————————-
    Meinetwegen können Sie Ihrem Bischof auch noch die rechte Backe anbieten, … aber bleiben Sie um Gottes Willen standhaft bei diesem Thema und lassen Sie sich nicht verunsichern. Schon gar nicht von sogenannten Hirten, die mit ihrer Islamanbiederung zu anderen Zeiten einer „peinlichen Vernehmung“ unterzogen worden wären (um das einmal gelinde zu formulieren)!

  25. „Er glaubt, der Islam könne ein Bundesgenosse sein für das von der westlichen Verweltlichung bedrohte Christentum.“

    Mir scheint es, dass die Herrschaften des Herrn am Islam klamheimlich die starke Hand Allahs bewundern, der mit den Ungläubigen bekanntlich kurzen Prozess macht.
    Sie selbst dürfen so etwas ja schon lange nicht mehr. Insofern wundert es mich nicht, dass diese Leute im gewaltbereiten Islam einen mächtigen Verbündeten gegen den Unglauben sehen.
    Das ist für sie allerdings fatal, da solche Wertschätzungen ganz und gar nicht auf Gegenseitigkeit beruhen, was sie aber erst noch lernen müssen.

  26. #26 Wilhelmine (18. Jan 2012 13:46)

    Warum wird die Partei “Die Linke” nicht endlich verboten? Die stehen doch auch unter Beobachtung des VS???!
    ———————————————-
    Liebe Wilhelmine, ich gehe nicht davon aus, dass ausgerechnet der Verfassungsschutz weiß, um welche Klientel er sich zu kümmern hat.

    Diese verkommene Behörde fischt im Trüben, sie ist nicht fähig, überhaupt entscheiden zu können, welche Gruppierungen, Organisationen oder Parteien als verfassungskonform einzustufen sind! Sonst würden bei uns nicht so viele Moscheen gebaut, die nach mohammedanischer Interpretation als Landmarken (Grenzen des mohammedanischen Territoriums -sic!-) zu werten sind.
    Frei nach dem Mohammedaner-Motto: Heute gehört uns Deutschland, morgen, die ganze Welt (und das sagen sie uns auch kaltlächelnd und unverblümt in unsere erstauten Gesichter)!

    Immerhin wird ja auch PI vom Verfassungsschutz beäugt 🙂

  27. von der vom Staat eingesammelten Knete vollgefressen haben allzuviele ihren Auftrag
    aus dem NT schon lange vergessen. Weitere Folge, man leckt die Hand, die einem füttert.
    Die werden sich die Äuglein reiben, wenn ihnen die Moslems die leeren Kirchen abfackeln und ihnen die gelbe Dhimmimarkierung auf den Ornat pappen. Oh, Herr laß Hirn und Anstand regnen.

  28. #30 schmibrn

    Ihr Wort in Papstes Ohr 😉 Nein, im Ernst. Ich habe mich recht intensiv mit all den Dingen beschäftigt und brauche sicher den SPIEGEL dazu nicht.

    Ansonsten sind wir uns ja einig. Ich rede ja nicht gegen einzelne katholische Priester. Da sind ja immer wieder auch Menschen dabei, die in der Lage sind, christliche Kernaussagen zu unterstreichen und zu leben. Das ist gut. Aber die kath. Kirche insgesamt ist doch schon seit vielen Jahrhunderten auf dem Abweg vom Kern des Christentums. Ich rede hier definitiv nicht gegen Katholiken, denn die sind oft sehr gute Menschen, die das Richtige wollen. Doch die kath. Kirche ist für mich sowas wie für den Teufel das Weihwasser.

  29. Es geht einzig und allein darum, die Kirchensteuerzahler nicht zu verprellen. Und da die Mehrheit der, gerade auch älteren, Kirchgänger heutzutage grün denkt, hätte die Gefahr bestanden, dass einige von ihnen einen Grund gehabt hätten, auszutreten.

  30. Bischof Mixa war mir sympathisch…
    Zu Augsburg zitiere ich mal einen alten Beitrag aus http://www.pi-news.net/2009/09/elf-jahre-danach-koeln-schiebt-totschlaeger-ab/#comments

    #24 RechtsGut (15. Sep 2009 09:54)
    KULTURBEREICHERUNG IN AUGSBURG – UND DIE FOLGEN:
    # karl-friedrich meint:
    15.09.2009 um 9:00
    OT: Entschuldige Kewil, ist genauso wichtig und interessant wie der Querulant.
    [7:30] Leserzuschrift auf Hartgeld.com – Lagebeschreibung aus Augsburg:
    ich bin Augsburger. In der Stadt stehen jetzt jede Menge Geschäfte leer. Man musste ja eine „Umweltzone“ einführen. Parkplätze in der Stadt werden für Normalleute nicht nur knapper, sondern auch immer teurer. Für junge Leute wird Augsburg immer unattraktiver. Ordnungsreferent Böhm von der CSU, ein Bürokrat, wie er im Buche steht, will sogar die Sperrzeit für Lokale auf 2 Uhr nachts beschränken. Allen ernstes darf man in Augsburg nach 1 Uhr nachts nicht mehr auf der Straße essen. Die Imbisse dürfen nichts mehr verkaufen, was man auf der Straße essen könnte. Augsburg ist die Stadt in Deutschland mit der höchsten Ausländerdichte (ja, richtig gelesen!), der ganze Norden der Stadt ist Anatolien. Man ist sich nachts nicht mehr sicher in einigen Stadtteilen im Norden und Süden (im Norden Araber und Türken, im Süden Russen), die Kriminalität in manchen Stadtteilen ist geradezu wahnwitzig geworden. Der Ausländeranteil dürfte jetzt bei ca. 25% liegen (offiziell bei 16,1%, aber die Illegalen sind natürlich nicht hinzugerechnet). Im Stadtteil Oberhausen leben nach offiziellen Angaben 28% Türken. In Wahrheit sind es natürlich mehr, eingedeutschte und Illegale hinzugerechnet. Die Sozialausgaben der Stadt explodieren regelrecht. Bei der letzten Wahl haben die Augsburger dann aus reiner Not die CSU mehrheitlich gewählt (SPD Oberbürgermeister wurde abgewählt), doch die CSU ist keine Laus besser – eher noch schlimmer.
    Augsburg lebt von einigen wenigen Unternehmen, beispielsweise vom LKW- und Bushersteller MAN. Doch da ist nichts mehr los, Kurzarbeit und keine Gewerbesteuern mehr. Das Insolvenzregister für Augsburg sieht aus wie ein Schlachtfeld. Die Stadtsparkasse Augsburg hat bereits damit begonnen, Filialen zu schließen (z.B. Stadtteil Pfersee). Realistisch betrachtet, ist diese 2000 Jahre alte Stadt völlig am Ende. Mehr als 1/3 der Steuereinnahmen sind weggebrochen, Tendenz steigend. Niemand im Stadtrat hat noch eine Ahnung, wie es weitergehen soll. Derweil ist dem neuen Oberbürgermeister vorsorglich schon mal die Frau auf und davon…
    Das also ein kurzer Lagebericht aus Stalingrad… äh, Augsburg…

    Scheint eine ziemlich fertige Stadt zu sein.

  31. #46 Rixdorfer

    Da möchte ich Ihnen entschieden widersprechen. Es gibt keinerlei Beleg dafür, dass die Mehrheit der katholischen Kirchgänger grün denkt. 75 Prozent der praktizierenden Katholiken wählen die CDU:

    http://www.welt.de/politik/article3296254/Wie-christlich-ist-die-CDU-eigentlich-noch.html

    70 Prozent der CDU-Mitglieder sind katholisch:

    http://www.evangelisch.de/themen/politik/schavan-kritisiert-arbeitskreis-engagierter-katholiken13305

    Der in der DDR aufgewachsene Bischof Konrad Zdarsa ist der Nachfolger von Mixa. Vielleicht meint er, er müsse nun politisch besonders korrekt auftreten. Ich werde ihm meine Meinung dazu schreiben. So etwas geht gar nicht, in einer Kirche, die das Wort verbieten will, bleibe ich nicht.

  32. #17 Anti-Europaeer:

    IVW: Junge Freiheit steigert erneut Auflage!

    Die, wie „kath.net“ schreibt, „zweitgrößte Wochenzeitung Deutschlands“: um 3,5 Prozent auf 20.339 Exemplare. Aber auch die größte Wochenzeitung Deutschlands, „Die Zeit“, steigert erneut ihre Auflage: um 1,1 Prozent auf 509.933 Exemplare; die kompletten IVW-Zahlen sollen Freitag vorliegen.

    Stefan Braun, Kämpfer „gegen Rechts“, hat sich zum aktuellen Fall geäußert, Thomas Goppel hingegen letztes Jahr in einem Gastbeitrag in der „Jungen Freiheit“ zum 25-jährigen Jubiläum des Blatts, nicht „gegenüber den Katholischen Nachrichten“, das sollte man schon auseinanderhalten.

    Dieser Bischof Zdarsa, früher DDR, scheint ein besonderes Talent zu haben, die Leute gegen sich aufzubringen, die Liste der Beschwerden nach nur einem Jahr im Amt ist lang.

  33. Als Benedikt diesen Bischof nach Augsburg berief, dachte ich schon, der sei polnisch beeinflusst. Aber der ist ja noch „gutmenschlicher“ als die Gutmenschen.
    Ich glaube, sein bischöfliches Umfeld gibt ihm diese Einflüsterungen.
    Dort im bischöflichen Sitz liegt die Ursache seines gutmenschlichen Verhaltens.

  34. #52 Anke:

    Sehr gut! Fragen Sie den Bischof auch, ob er genauso handeln würde, wenn Pfarrer Oblinger jahrelang für die „Junge Welt“, bis 1990 Zentralorgan der FDJ, geschrieben hätte. Oder ob das, sozusagen aus nostalgischen Gründen, in Ordnung ginge.

    Die Auflage der „Jungen Welt“ ist mit 17.000 Exemplaren übrigens noch bescheidener als die der „Jungen Freiheit“.

  35. #51 wolfi (18. Jan 2012 14:57)

    Es ist also praktisch die „Befecktheit“ der Jungen Freiheit, die zu dem Verbot für Oblinger führte. Irrsinn! Aber in der SZ dürfte er schreiben.

  36. Seit Johannes Paul II den Koran geküsst hat, ist doch klar wohin der Weg der kath. Kirche geht.

    Schon Luther sah im Papst den Antichristen und in der Kirche die Hure Babylon

  37. Was erwarten wir von einem ehemaligen DDR Bürger,
    der das Recht besaß, jederzeit Auslandsreisen zu tätigen.

    Andere starben wenn Sie nur einmal rüber wollten.

  38. #58 Ex-Linker (18. Jan 2012 15:43)

    „Schon Luther sah im Papst den Antichristen und in der Kirche die Hure Babylon …“

    Und was der Mann in Juden, Hexen, Bauern usw. sah, sollte man dann aber auch erwähnen. 🙂

  39. Es sei aber erlaubt darauf hinzuweisen, dass dieser Pastor Oblinger gelegentlich eine arg schlichte Sicht auf die Dinge hat: Wenn er Linkskatholiken in der „Jungen Freiheit“ als „verstockt“ bezeichnet, ist das nicht gerade die beste Grundlage für den Dialog in der Gemeinde. Und Schriftsteller als „hochwertig“ von anderen abzusetzen, die ihm nicht gefallen wie Michel Houellebecq, schickt sich eigentlich nicht für einen Kirchenmann.

    „Hochwertig“ sind laut Oblinger Martin Mosebach und Botho Strauß, die sich angeblich dem Bücherzirkus, „diesen Orten der Selbstdarstellung und Vulgarität“, verweigern, was Quatsch ist: Mosebach hat sein letztes Buch 2011 vorgelegt, Botho Strauß‘ neues Stück wurde 2011 in Wien uraufgeführt. Und wenn Martin Mosebach von Herrn Panzer eingeladen wird, dann sitzt auch er wie letzten Oktober plaudernd im ZDF-„Nachtstudio“.

  40. Inquisitor Zdarsa ist das beste Beispiel dafür, daß die links-grünen Meinungsterroristen bis in die höchsten Kirchenämter vorgedrungen sind.

    Gute Nacht Abendland.

  41. #59 Italienischer_Beobachter (18. Jan 2012 16:18)

    Gute Idee.
    Bei den Piusbrüdern bekommt er allerdings kein Gehalt, da sie nur von Spenden leben und nicht vom Staat unterstützt werden wie islamische Hassprediger.

  42. Hat Bischof Konrad Zdarsa das Verbot, das er seinem Priester auferlegt hat, begründet? Und wenn, wie?
    Ich frage das als hartleibiger (konservativer) Katholik, der im Bistum Augsburg beheimatet ist und der in 2010 Kirchensteuer in Höhe von 1.205 € an Augsburg gezahlt hat (Atheisten und Kirchenhasser, bitte bleibt in Euren Kisten! Es lohnt sich nicht für Euch).
    Das könnte ich in Zukunft qua Kirchenaustritt aber lassen und meine dicken zwölf Hunderter zukünftig in eigener Verantwortung direkt an Nachfolger Christi (Geistliche) senden, die ihren Namen verdienen und unter härtesten Bedingungen alles geben, um Gottes Wort zu verbreiten und die materielle Situation ihrer Schutzbefohlenen durch unerschütterlichen Einsatz für Bildung und Aufklärung zu verbessern.
    Zum Beispiel dieser alte Kumpel von mir, der dies, das und auch noch jenes immer lächelnd, selbstlos und unaufgeregt verrichtet.

    Don Andres

  43. @#35 Wolfgang (18. Jan 2012 14:13)

    wenn ihr in der katholischen Kirche seid, dann habt ihr die Entscheidung des Bischhofs zu respektieren

    Ich bin in einem anderen Bistum, gilt das dann ebenfalls? So wie beim Bund wo jeder Vorgesetzter Befehlsgewalt hat? (Sowas müsste man doch im Religionsunterricht auch mal beigebracht bekommen….)

  44. Sehr geehrte Damen und Herren, hochwürdigster Herr,

    die Entscheidung seiner Exzellenz Bischof Konrad, dem Herrn Stadtpfarrer von Ichenhausen Georg Alois Oblinger das Schreiben für die Wochenzeitschrift ‚Junge Freiheit‘ zu untersagen, musste ich heute mit großer Besorgnis zur Kenntnis nehmen.
    Ich bete, dass der Herr Bischof seine Entscheidung noch einmal überdenken mag, schließlich sollte die Kirche meiner bescheidenen Ansicht nach niemals nach dem Prinzip „Spiel‘ nicht mit den Schmuddelkindern‘ verfahren.
    Auch ‚Rechtsextreme‘, ja sogar Neonazis sind zum Heil berufen und jemand muss auch ihnen den Weg zeigen.
    Ich bin übrigens der festen Überzeugung, dass es in diesem Land, in Europa als ganzem, nicht mehr lange dauern wird, bis auch das Wegducken der Bischöfe und das Unterdrücken oppositioneller Meinungen wie der des Herrn Pfarrer Oblinger nicht mehr helfen werden: Die Kirche steht wieder mal vor einem Gegner, der in Form der herrschenden geistig-politischen Verhältnisse auftritt und der ihr an den nicht mehr ganz so kampferprobten Kragen möchte…aber all das führt in diesem konkreten Fall vielleicht auch schon wieder zu weit.

    Erlauben Sie mir schließlich noch den Heiligen Vater zu zitieren, der in seinem Brief zur Erläuterung der Rücknahme der Exkommunikation der Piusbruderschaft schrieb:

    „Muß nicht auch die zivile Gesellschaft versuchen, Radikalisierungen zuvorzukommen, ihre möglichen Träger – wenn irgend möglich – zurückzubinden in die großen gestaltenden Kräfte des gesellschaftlichen Lebens, um Abkapselung und all ihre Folgen zu vermeiden? Kann es ganz falsch sein, sich um die Lösung von Verkrampfungen und Verengungen zu bemühen und dem Raum zu geben, was sich an Positivem findet und sich ins Ganze einfügen läßt?“

    Mit aufrichtigem herzlichen Gruß aus Berlin

  45. Die deutschen christlichen Kirchen sind die größten Wegbereiter des Islamo-Faschismus. Das klingt zwar wie Ironie, ist aber erschreckende Realität.

    Übrigens der Herr mit der Mitra hat offenbar einen Leberschaden. Darauf deutet zumindest der Wangen- und Nasenbereich des Jesus-Verräters hin.

    Ey, Alda, Deus Vult!

  46. Einer sagte einmal zum Fernsehen:
    Und das Schöne daran ist es, dass man es ausschalten kann.
    Das Gleiche gilt zur kirchlichen Seite zu Emails:
    Und das Schöne daran ist, dass man sie wegklicken kann.
    (Ich habe vor Jahren einmal von Radio Vatikan eine Antwort gekriegt, jetzt nicht mehr. Fortschritt!)

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