15- bis 25-jährige Österreicher verlangen von der Politik hauptsächlich, daß ihre Pensionen garantiert sind. 95 Prozent der Befragten sprachen sich in einer Umfrage dafür aus. Ist das in Deutschland auch so?

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58 KOMMENTARE

  1. Der Satz ist doch noch viel besser:

    „Umfrage: Für die Jungen ist eine garantierte Altersversorgung wichtiger als gute Ausbildung und Job“

    Böswillig könnte man auch sagen:
    Jugendliche wollen Pensionen auch ohne Ausbildung und Job!

    Aber nur wenn man böswillig ist! Ein Glück das ich das schreibe und nicht Kewil… 🙂

    Woher haben die nur solche blöde Ideen? Muss doch was mit der Schule und Fersehn zu tun haben!

  2. Alles eine Frage der Alterspyramide, würden linksgrüne TheoretikerInnen sagen und mehr Einwanderung forcieren!

    In Pforzheim z. B. sind die Renten sischer!

  3. Im Alter zwischen 15-25 habe ich an Frauen, Autos, Frauen, Abenteuer, Frauen, Karriere, Frauen, Sport, und ab und zu auch mal an Frauen gedacht…..

  4. Die Jugendlichen können viel wollen – sie werden es nicht bekommen!
    Dank der katastrophalen demographischen Entwicklung und nach Millionen sinnloser Abtreibungen sind die Rentensysteme hier wie in Österreich am Ende…

  5. #5 Peter Blum (21. Aug 2012 14:56)

    Das muss aber in vorislamischer Zeit, so bis 1992 gewesen sein! 🙂

  6. Ich versteh nicht was uns der 3 Zeiler sagen soll?
    Ist es nun richtig oder falsch eine Pension zu verlangen, ist die Jugend nun dumm oder schlau?

  7. @ #6 nikodemus (21. Aug 2012 15:03)

    Das ist doch Blödsinn!

    Hätten wir u.a. nicht so viele Einwanderer in die soziale Hängematte, aufgeblähter bematenapparat, Kosten für Wiedervereinigung, gäbe es keine Probleme mit der Rente.

    Nachdem Millionen an jungen deutschen Männer im letzten Krieg geblieben sind, ging es doch trotzdem weiter.

    Dieses Abtreibungsgeschwätz ist so was von doof. Deutsche Frauen treiben viel weniger ab, als Ausländerinnen!

    Wenn überhaupt, dann ist es der Pillenknick in allen Industrienationen.

    Außerdem ist Deutschland ganz klar überbevölkert und hat mehr Einwohner pro qm als China!

    Zu viele Einwohner machen einen Staat lahm und träge.

    Aber was rede ich, man dreht sich bei diesem Thema hier immer im Kreis.

  8. „Nichts besseres wüsste ich mir – sicher doch! – als dass Sie wirklich außerhalb von uns ein wohltätiges, unerschöpfliches Wesen entdeckt hätten, das sich STAAT nennt –

    ein Wesen, das Brot für alle Münder hat, Arbeit für alle Hände, Kapital für alle Unternehmen, Kredit für alle Projekte, Salbe für alle Wunden, Balsam für alle Leiden, Rat in jeder Verlegenheit, Lösungen für alle Zweifel, Wahrheiten für jeden Verstand, Zerstreuung für jede Langeweile, Milch für die Kinder, Wein für das Alter, das für alle Bedürfnisse vorsorgt, all unserem Begehren entgegenkommt, alle unsere Neugier befriedigt, alle unsere Irrtümer, alle unsere Fehler richtigstellt,

    und uns alle hinfort von Vorsicht, Klugheit, Urteil, Vernunft, Erfahrung, Ordnung, Sparsamkeit, Mäßigkeit und Tätigkeit befreit.“ (Bastiat, Gerechtigkeit und Brüderlichkeit)

    Ich verlange vom Staat nur eines: Sicherheit für Person, Freiheit und Eigentum.


    http://bastiat.de/bastiat/bruederlichkeit.html

  9. @Wilhelmine

    Hallo erst mal [bin nun nach einigen Monaten voller „Arbeit bis zum Umfallen“ wieder etwas aktiver hier 😉 ].

    „Die Renten hier kann man knicken. Wenn es für die meisten von uns hier mal so weit ist, bekommen wir nur noch Essensmarken.“

    Dass es überhaupt noch irgendwelche Marken geben wird, ist noch nicht sicher. ;( Aber wer nicht privat vorsorgt, wird in der Tat zumindest keine reguläre Rente mehr sehen, die diesen Namen verdient.

  10. typisch sind bei „Wer wird Millionär?“ die jungen Leute,die auf den Risiko-Joker verzichten und auch sonst jedes Risiko scheuen. —

  11. #5 Peter Blum (21. Aug 2012 14:56)

    😆

    Sie waren aber vom wesentlichen abgelenkt…

    Autos -> VW-Bus mit Bett! 😉
    Abenteuer -> Reisen mit VW-Bus! 😉
    Karriere -> Geld für VW-Bus! 😉
    Sport -> VW-Bus schieben! 🙁

  12. Und wenn man sich die glücklichen Beamten auf den Kreuzfahrtschiffen ansieht, muß man sagen,sie haben recht

  13. @ #7 Eurabier (21. Aug 2012 15:09) :

    Damals gab es geschminkte Türkinnen in Hotpants die einem jungen Mann der verwegen genug war die Prügel der Sippe zu kassieren glutäugige Blicke zuwarfen an denen man sich gerne verbrannt hat….. 😉

  14. #8 studi (21. Aug 2012 15:14)

    Als Teeny wolte ich auch Rentner werden. Das sollte man nicht überbewerten

    Und das sagt einer der sich “studi” nennt 😆

    Jaa, das mit dem Studium liegt schon zwei Jährchen hinter mir. Aber der Nickname bleibt mir 😉

  15. Aber nur mit Beamten geht das auch nicht: Siehe Griechenland. Ein paar Volksgenossen müssen noch arbeiten.

  16. #5 Peter Blum (21. Aug 2012 14:56)

    klarer Fall: du bist lesbisch!

    zum Thema: Die Rente ist sische! der Nobby B. lag da mit an Sischeheit grenzende Wahrscheinlischkeit rischtisch…

    …wieviel man sich dafür dann 2030 0. 2050 kaufen kann, ist ne andere Frage.

  17. @ #13 WahrerSozialDemokrat (21. Aug 2012 15:21):

    😉

    VW-Busse sind immer super, damals reichte es leider nur für einen VW-Passat Kombi. Viel Watt (Stereo!), wenig PS.

    Zu Ihrem Kommentar 14:
    Manche können gar nicht früh genug damit anfangen mit der Arbeit aufzuhören…..

  18. „Wenn die Sozialisten sagen wollten, dass der Staat für außergewöhnliche Umstände, für dringende Fälle gewisse Ressourcen bereitstellen muss, bei manchem Unglück helfen, bei manchem Umbruch beistehen muss, mein Gott, wir würden einverstanden sein. …

    Es gibt aber einen Punkt auf diesem Wege, den man nicht überschreiten darf. Es ist der, wo die Vorsorge der Regierung die individuelle Vorsorge zunichte macht und sie ersetzt.

    Ganz offensichtlich schafft die organisierte Wohltätigkeit in diesem Falle mehr andauerndes Übel als vorübergehendes Wohl“ (Bastiat, Gerechtigkeit und Brüderlichkeit).


    http://bastiat.de/bastiat/bruederlichkeit.html

  19. Man wünscht sich immer das, was man nicht hat, was einem fern und begehrenswert erscheint. Und wenn sich junge Leute Stabilität und Sicherheit im Alter wünschen, dann spricht das dafür, dass sie intuitiv erfassen, dass genau diese Dinge in der Zukunft nicht mehr existieren werden. Leider sind die Ursachen langfristiger Natur und selbst unter größter Kraftaufwendung nicht von jetzt auf gleich beseitigbar.

    Diejenigen die behaupten, die Zusammensetzung der Altersstruktur sei kein Problem, sollen mal erklären gegen wen sie die Rentenansprüche geltend machen wollen. Die Leistung von der alle leben wird immer von der aktiven Generation erbracht. Deren Leistungsfähigkeit hängt eben auch von ihrer Größe ab. Die Anzahl der Konsumenten nimmt mit jedem Jahr zu und der Anzahl der Leistungserbringer ab. Aber alles kein Problem… *augenroll*

  20. #10 Wilhelmine

    Ja, die Kosten für die Wiedervereinigung! Ich bin direkt an der Grenze zwischen Deutschland und Deutschland aufgewachsen. Und die Wiedervereinigung hat mich von ganzem Herzen gefreut. Den Solibeitrag habe ich auf meinen Gehaltsabrechnungen immer liebevoll als meinen persönlichen Beitrag betrachtet. Dass die Politik viele kostenintensive Fehler beim Vereinigen gemacht hat, steht auf einem anderen Blatt.

    Und ansonsten haben Sie Recht: Wenn Deutschlands Grenzen nicht so weit offen stünden und wir nicht die neuen Hartzler wie die Motten das Licht anziehen würden, wenn nicht Europa und die halbe Welt von Deutschland gepampert würden, ginge es den zukünftigen Rentnern gar nicht so schlecht.

    Hätte, wäre, würde – gut und schön!
    Muss mit Mut stattdessen
    der Wahrheit ins Auge sehn.

  21. Ich empfehle der Jugend:
    Macht Kinder!!!

    Dann klappt es auch mit der Versorgung im Alter! 🙂

    P.S. Macht liebe Kinder und erzählt gut vom ollen WSD, damit er ein Süppchen bei denen bekommt… 😉

  22. Der liebe Sozialismus hat alle im Griff : zu faul zum Denken, Angst vor Verantwortung, Angst vor Risiko, Angst vor Kinderschreien, Sicherheit,Bequemlichkeit, Gerechtigkeit, Freiheit zum Hinterherlaufen, Aufgehen in der Masse, das Ohr am Puls des Handys – das sind die Schlagworte der Zeit. Nur nicht auffallen. Keine eigene Meinung besitzen.

  23. in deutschland politikern schätzen so eigene „pension“. wahnsinn geht ohne ende…

    Mehr Ehrensold für Ex-Bundespräsident Wulff
    (cze) – Ex-Bundespräsident Christian Wulff (53) kann sich über eine deutliche Erhöhung seiner Pension freuen. Nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung (Dienstagausgabe) steigt der sogenannte Ehrensold des früheren Staatsoberhauptes um rund 18.000 Euro im Jahr.
    http://www.gmx.net/themen/nachrichten/deutschland/189jzyq-ehrensold-ex-bundespraesident-wulff

  24. #27 WahrerSozialDemokrat (21. Aug 2012 16:07)

    Ich hoffe bald kommt #Heta oder #Kodiak und erklären uns, wie wir die Umfrage richtig zu verstehen haben…

    Sonst lachen wir uns noch unnötig kaputt…

    Die sind doch gerade anderweitig beschäftigt…

  25. Bin ja nun seit 1/2 Jahr in Rente, als ich so jung war habe ich nicht an sowas gedacht aber an einen interessanten Beruf den ich dann auch über Umwege bekommen habe.
    Die jungen Leute sind doch recht konservativ aber okay

  26. #5 Peter Blum (21. Aug 2012 14:56)

    Im Alter zwischen 15-25 habe ich an Frauen, Autos, Frauen, Abenteuer, Frauen, Karriere, Frauen, Sport, und ab und zu auch mal an Frauen gedacht…..

    Völlig richtig.

    So geht der „Staat“ an die Substanz seiner Bürger.

    Anstatt sich als junger Mensch unbeschwert mit seinem Leben beschäftigen zu können und das Leben zu geniessen, sorgt die unverantwortliche Politik dafür, dass nun Junge schon unter sowas Ähnlichem wie Existenzängsten leiden.

    Und da fragt man sich in der Politik noch ernsthaft, wo die frustrierten Komasäufer_Innen und Dauerbekifften so plötzlich herkommen und verstärkt die Dauerberieselung von Kindern mit politischen Themen in den Schulen…

  27. Was will ein Teil der Jugend in Deutschland?

    Hartzen, Spass, keinen Leistungsdruck, Feiern, Party, Reisen…..

    Irgendwie wird das dann nichts mit den sicheren Renten.

  28. Bei mir war es mit der Angst so:

    – Eiszeit
    knapp noch mit bekommen, aber die Rente war sicher!
    – Waldsterben
    voll noch mitbekommen, aber die Rente war sicher
    – Atomangst
    nie verstanden, aber die Rente war sicher!
    – Klimaangst
    nie geglaubt, aber die Rente war sicher!

    und jetzt: Pensionsangst
    aber die Einwanderung ist sicher! 🙄 Da vor lauter Angst keiner Kinder in die Welt setzen wollte…

  29. Der Sozialismusgedanke ist schon in den Gehirnen der Jugendlichen eingeimpft worden

    Es ist nämlich eigentlich nicht die Aufgabe des Staats, also eines Kollektives, sich um die Angelegenheiten der einzelnen idividuen zu kümmern. Das komplett willkürliche System der Umverteilung und des Umlagensystems haben ausgedient. Dank diesen haben wir Krisen und Kriege, denn sie vernichten – etwas weit hergeholt aber so ist es im Endeffekt – den innerlichen Drang des menschen etwas aus sich machen zu wollen. Da aber eh „der Staat“ dafür verantwortlich ist, dass wir genug Geld zum Leben haben werden, wenn wir alt sind, wird der gesunde Hunger nach Erfolg geschwächt, wenn nicht gänzlich ausgelöscht.
    Politiker können keine Pensionen garantieren. Ihre einzige Aufgabe heute besteht darin, den unfairen, räuberisch-mafiosen Prozess der Umverteilung durchzuführen. Und dieser prozess kostet so viel Aufwand, dass er sämtliche Ressourcen selber auffrisst! Sehts euch doch nur die ganzen Korruptionsskandale an, kaum ein Politiker der nicht die eigene Tasche anhäuft! Dieser Gedanke, der in den Jugendlichen, dank sozialistischer Propaganda von Kindheit an drinnen ist, der auch von den Eltern unwissentlich an die Kinder weitergegeben wurde, der gehört ausgemerzt. Jeder soll für sich selber Verantwortung übernehmen und der Staat soll sich nur auf seine ureinsten Punkte beschränken. Wer nicht selber vorsorgt, der muss wohl Geld verdienen bis er umfällt.

  30. #39 WahrerSozialDemokrat (21. Aug 2012 17:18)

    Mir war das damals alles wurst, siehe Peter Blum.
    😀

    Was zählte, waren gute Freunde und eine Arbeit, um sich den Rest leisten zu können.

  31. @ #30 WahrerSozialDemokrat (21. Aug 2012 16:13)

    Ich empfehle der Jugend:
    Macht Kinder!!!

    EU-Sklaven!

  32. @ #45 WahrerSozialDemokrat (21. Aug 2012 18:17)

    Manchmal muss man Dich ein bißchen necken 😉

  33. 15- bis 25-jährige Österreicher verlangen von der Politik hauptsächlich, daß ihre Pensionen garantiert sind.
    —————
    Kamerad Schnürschuh sorgt sich um die Pensionen,mein Gott (umgangssprachlich)was ist aus euch geworden,oder besser noch ,was hat man aus euch gemacht???

  34. Deutsche Jugendliche wollen die Welt retten. Dafür sind sie gerne bereit, ihre Zukunft zu opfern, sich beschimpfen zu lassen, weniger zu verdienen aber mehr Steuern und Abgaben zu zahlen und später in Rente zu gehen und dann den Kitt aus den Fenstern zu fressen, weil die Altersarmut erbarmungslos zuschlägt.

    Schön, daß es noch solche Idealisten gibt und alle, die weltweit davon profitieren lachen sich sicher scheckig.

  35. #26 zeitraffer (21. Aug 2012 16:03)
    Man wünscht sich immer das, was man nicht hat, was einem fern und begehrenswert erscheint. Und wenn sich junge Leute Stabilität und Sicherheit im Alter wünschen, dann spricht das dafür, dass sie intuitiv erfassen, dass genau diese Dinge in der Zukunft nicht mehr existieren werden. Leider sind die Ursachen langfristiger Natur und selbst unter größter Kraftaufwendung nicht von jetzt auf gleich beseitigbar.

    Diejenigen die behaupten, die Zusammensetzung der Altersstruktur sei kein Problem, sollen mal erklären gegen wen sie die Rentenansprüche geltend machen wollen. Die Leistung von der alle leben wird immer von der aktiven Generation erbracht. Deren Leistungsfähigkeit hängt eben auch von ihrer Größe ab. Die Anzahl der Konsumenten nimmt mit jedem Jahr zu und der Anzahl der Leistungserbringer ab. Aber alles kein Problem… *augenroll*

    Es kommt wie immer nicht auf die bloße dumpfe Masse, sondern auf die Qualität und die Leistungsfähigkeit an.

    In Bangladesh gibt es Abermillionen von (jungen) Menschen und dennoch sind die Wirtschaftsleistung, der Lebensstandard und die (lach) Renten! dort nicht gar so überwältigend und sicher.

    Ein Deutschland, das kein reines Massenmenschenland wäre, sondern von mir aus um ein paar Millionen Pappkameraden schrumpft, wäre durchaus in der Lage, allen ein sicheres Leben in Wohlstand zu garantieren – wenn Wert auf Bildung, Vermeidung von Mittelverschwendung, Bekämpfung von Sozialabzocke und auf vernünftiges Wirtschaften gelegt würde.

    Eine Riesenherde von ungebildeten, arbeitslosen bzw. arbeitsscheuen und am Ende gar noch kriminalitätsaffinen Versorgungsfällen bringt nichts, sondern belastet nur noch zusätzlich.

    Dann lieber eine schrumpfende Bevölkerungszahl, aber gebildete, fleißige und friedliche – wohlhabende – Bürger.

    Ich kann einfach nicht glauben, daß plötzlich alles gut wird, wenn die Bevölkerungszahl auf Teufel komm‘ raus gesteigert wird und wir noch 10 Millionen zusätzliche Fresser haben, die sich nicht selbst versorgen können und die keinen Cent zum BSP beitragen, sondern nur – gesponsored von Sozialknete – konsumieren wollen, was andere erarbeiten müssen.

  36. Es kommt wie immer nicht auf die bloße dumpfe Masse, sondern auf die Qualität und die Leistungsfähigkeit an.

    Das ist wahr. Es ändert aber nichts am Faktum, dass das Geburtenverhalten dazu führt, dass die Quote Leistungserbringer zu Leistungsempfänger sich zuungunsten von ersteren entwickelt. Das unqualifizierte Einwanderung in die Sozialssysteme dem keine Abhilfe schafft ist so offensichtlich, dass es keiner gesonderten Erörterung bedarf. Das ändert aber nicht daran, dass selbst eine hochqualifizierte Minderheit irgendwann nicht mehr in der Lage ist die Bedürfnisse der ihr gegenüberstehenden Leistungsempfängern zu erwirtschaften.

    Wünschenwert – volkswirtschaftlich gesehen – wäre eine stabile Geburtenentwicklung sobald das System in einem erfolgreichen Zustand ist, da man dann keine langfristigen und schwerfälligen Anpassungsprozesse durchführen muss (insbesondere was Immobilien, öffentliche Versorgung etc. anbelangt), allerdings haben wir seit vierzig Jahre ein negatives natürliches Geburtensaldo, somit ist das Gesamtsystem eh nicht mehr stabil.

    Würden mit dem heutigen Tag die Frauen dieses Landes wieder an etwa 2 Kinder pro Kopf das Leben zu schenken, dann würde das Schrumpfen und Überaltern trotzdem weitergehen. Allerdings, wird dieses Verhalten – und darauf zeigen momentan leider alle Zeichen – weiterhin kollektiv unterlassen, dann geht das Schrumpfen und gleichzeitige Überaltern eben sich noch beschleunigend weiter. Der Quotient wird noch schlechter.

    Dann lieber eine schrumpfende Bevölkerungszahl, aber gebildete, fleißige und friedliche – wohlhabende – Bürger.

    Auf das Schrumpfen werden wir uns auf mehrere Jahrzehnte einstellen müssen, die Frage ist wann und auf welchem Niveau die Stabilisierung beginnt und wie hart der Übergangsprozess für die Gesellschaft und den Einzelnen wird (und den wird es bestimmt geben).

    Die Erwartungshaltungen an die Versorgungssysteme gehen von einer leistungsfähigen Generation aus, die die Versorgung der inaktiven Jungen und Alten übernehmen kann. Momentan geht die Schere aber auseinander: die Alten werden schneller mehr (Versorgungslasten steigen stark), die Kinder werden beschleunigt weniger (geringer kurzfristiger Entlastungseffekt, allerdings mit langfristig negativen Folgen).

    Kinderverzicht ist vorgezogener Konsum (oder wenn man so will unterlassene Investition), die Resultate merkt die Gesellschaft im fortschreitenden Zeitverlauf.

    Wie gesagt: es muss immer eine aktive und leistungsfähige Generation geben, denn die Waren und Dienstleistungen erstellen sich trotz aller Automatisierung immer noch nicht von alleine bereit. Überlegen Sie sich doch einfach mal als Gedankenexperiment, was passieren würde wenn ab jetzt jeder hierzulande das Kinderkriegen unterließe und die Grenzen dicht gemacht würden. 67 Jahre später würden die heute Geborenen in den Wörterbüchern das Wort „Rente“ nachschlagen müssen und Ressourcen mit der wir uns von ausländischen Staaten unsere Waren und Dienstleistungen kaufen könnten hätten wir sicherlich auch nicht mehr im ausreichenden Maße (so hoch kann keine Sparquote sein). Dann kann man sich gegenseitig in der Demenz-WG pflegen.

    Allerdings habe ich den Eindruck, dass den ganzen evolutionären Selbstmörder das gleichgültig ist, denn die sind dann ja eh schon lange tot. Nach mir die Sintflut.

    Immer wenn ich das Thema debattiere, denke ich, ich sollte auch besser so radikal auf den eigenen Vorteil bedacht denken und das sinkende Schiff Deutschland verlassen. Jung genug bin ich noch (gibt bei Ländern mit skilled migration program üblicherweise Pluspunkte) und als Informatiker kann ich auch woanders als in Deutschland arbeiten . Vielleicht erinnern sich in 15-25 Jahren ein paar Leute im (Un-)ruhestand an die Demografiedebatten, von denen man sich nicht irre machen lassen wollte, wenn sie sich fragen wo eigentlich die ganze Leute hin sind. Ich bin heimatverbunden, aber – frei nach den Bremer Stadtmusikanten – was besseres als den Tod finde ich überall.

  37. Jugendliche wollen Rentner sein. Paßt doch sehr gut zur seltsam morbiden Athmosphäre von Wien. Das Geklacker der Fiaker. Die grauen Säulenbauten. Wien ist kein fröhlicher Ort.

    Ich weiß noch wie ich damals in Wien war als die Mauer fiel und die Wiener seltsam betroffen waren über den „Verlust“ ihrer alten Welt des kalten Krieges.

    Dabei war es ausgerechnet ein Habsburger der das initiert hatte. Es war nämlich kein geringerer als Otto von Habsburg der das berühmte Picknick an der ungarischen Grenze gegeben hatte das zur Grenzöffnung und damit zum Einsturz des eisernen Vorhangs führte. Das war der Auslöser des Mauerfalls. Anstatt ihn dafür zu feiern das er eine wahrhaft kaiserliche Glanztat vollbracht hatte, jammerten und maulten sie nur darüber.

    ich habe damals immer vollkommen genervt die TV Sender weggeschaltet wenn der gute alte Otto Habsburg sich mal wieder dafür rechtfertigen mußte das er die sog. „Perestroika“ Gorbatschows in Schwierigkeiten gebracht hatte. Im Grunde war Otto der einzige echte Humanist in dem ganzen Hühnerhaufen. Die Bonzen (und massenhaft Unterbonzen) fürchteten wohl um ihre Pension wenn die Mauer fällt und Österreich nicht mehr eingezäunt ist.

    Immerhin bekam er eine Beerdigung in der Kapuzinergruft. ‚A scheene Leich´, wie der Wiener sagt.

    Jetzt ist die Bonzendenke auch in den Köpfen der Jugend angekommen. Kein Wunder. Sie haben nie etwas anderes gelernt als möglichst risikolos Regeln zu befolgen und seien sie auch noch so blödsinnig. Auf den Gedanken den Bolzenschneider einzusetzen um frei zu sein von der ganzen verkalkten Bonzokratie und der verlogenen political correctness kommen sie daher nicht. So bleibt nur die glänzende Zukunft als brave Pensionäre.

  38. Wie man sich hier selbst über so was aufregen kann, herrlich.
    Ist schon dreist von „dieser Jugend“, dass sie – man beachte mal die hohen Sozialabgaben und Abzüge und den großen Teil davon, der eben in diese Pension/Rente geht – davon dann so dreist sind auch einen stabilen Gegenwert haben zu wollen. Wir sollten sie schnell als linke Spinner abtun und im Kommentarbereich auslachen. Oh, passiert ja schon. Dann habe ich nichts gesagt.

  39. Österreichische Jugendliche wollen sichere Renten.

    Hahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahaha!

    Wäre Österreich der EUdSSR fern geblieben und hätte es schon nach dem Zweiten Weltkrieg gemeinsam mit Bayern, Baden und Württemberg sowie Südtirol (und eventuell der Schweiz – falls die in eigener Entscheidung mitgemacht hätte) einen freiheitlichen Alpenstaat gegründet, die Kiddies müßten sich um ihre Renten keine Sorgen machen.
    Doch jetzt wird die gesamte geliehene Kohle sowie die von Österreichischen, Bayerischen, Badener, Südtirolerischen und Württemberger Jugendlichen erarbeitete Kohle dem Brüsseler Wahn geopfert.

    Don Andres

  40. #2 WahrerSozialDemokrat (21. Aug 2012 14:51)
    Der Satz ist doch noch viel besser:

    “Umfrage: Für die Jungen ist eine garantierte Altersversorgung wichtiger als gute Ausbildung und Job”

    Böswillig könnte man auch sagen:
    Jugendliche wollen Pensionen auch ohne Ausbildung und Job!…

    #27 WahrerSozialDemokrat (21. Aug 2012 16:07)

    Ich hoffe bald kommt #Heta oder #Kodiak und erklären uns, wie wir die Umfrage richtig zu verstehen haben…

    Sonst lachen wir uns noch unnötig kaputt…

    Da ich keinen Beitrag von Heta oder Kodiak gefunden habe, rappele ich mich mal auf, die Luft aus diesem Artikel zu lassen. Wie schon im Beitrag „Kommentare einfach mal abschalten“ von mir geschrieben, lese ich bei Kewil-Artikeln immer die Originalquelle nach. In diesem Fall schreibt Kewil nichts weiter als eine Frage danach, wie die Situation in Deutschland ist. Aber im großen Zusammenhang zu PI als ein Stück weit einer Art „Meckerecke“, ist zu erwarten, wohin die Reise geht, siehe die Beiträge von #WahrerSozialDemokrat.

    Als erstens ganz simpel die Fragen. Genannt sind bei der Originalquellen folgende Fragen:

    Die Politik soll vermehrt dafür sorgen, dass:

    + Pensionen auch für die heute jungen Menschen gesichert sind.

    + Die Ausbildung an Schulen verbessert wird.

    + Die Umwelt Österreichs intakt ist.

    + Junge Menschen leicht einen Arbeitsplatz finden.

    + Die Staatsschulden Österreichs reduziert werden.

    Wenn ich als junger Mensch, der ich allerorten hören, dass ich sowieso mal keine Rente bekommen werde, gefragt werde, ob sich darum gekümmert werden sollte, dass dem nicht so ist – ja wer antwortet denn da mit „Nein“??? So haben denn dies auch 95% befürwortet. Befürworte ich auch. Hätte man die gleichen Schüler gefragt, ob sie glauben, dass sie mal halbwegs sicher eine Rente bekommen, dann wette ich, die Prozentzahlen wären verheerend ausgefallen. Also, viel Lärm um nichts.

    Nun zum Punkt, die wollen nur die Sozialleistungen gesichert bekommen und nichts tun, weil anstatt 95% „nur“ 92% sagten, die Ausbildung müsste verbessert werden. Wer die Originmeldung liest, bekommt einen positiven Eindruck von den Jugendlichen in Österreich.
    95% haben erkannt, dass eine gute Ausbildung entscheidend für ihre Karriereaussichten sind, 83% sind optimistisch bzgl. ihrer persönlichen Zukunft, 71% denken, dass sie es schwerer haben werden als ihre Eltern, 55% signalisieren nationale bzw. internationale Mobilität zu Gunsten von Arbeit und nur 43% finden, man könne sich in Österreich leicht genug selbstständig machen.
    Da scheint es überwiegend Jugendliche zu geben, die mit ihrer Ausbildung an sich zufrieden sind, die sich was zutrauen, die Einsatz bringen wollen und die sich dabei vom Staat eher noch gehemmt fühlen. Will man denen verübeln, dass sie sich (zurecht) mehr wünschen, dass auch für sie mal im Alter noch was da sein soll?

    Wieder mal ein PI-Artikel, der Summasummarum nur der vollblütigen PI-Klientel zum Motzen dient über ein Thema, den man bedauerlich leicht die Luft rauslassen kann.

  41. was wollen die? stabile pensionen???
    ha,ha,ha,ha,ha,ha,…..
    selten so gelacht…….
    schdabiele behnsionen wollens… ha, ha, ha, …

  42. Habe nur die Überschrift zu lesen gebraucht um zu dem Schluss zu kommen, da wurde eine ganze Generation Jugendlicher voller Anspruchsdenken herangezogen. Der Supernannystaat ganze Arbeit geleistet hat und somit seinen Untergang besiegelt. Da Wohlstands verwöhnte Anspruchsdenker nichts zur Wertschöpfung für ihren geliebten Leviathan beitragen, sie konsumieren ja nur die Leistung anderer.
    Das deckt sich mit den Erfahrungen im täglichen Leben.

  43. Warum sollte das hier Anders sein?

    Es drägt doch Alles in den öffentlichen Dienst:-).

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