„Es gibt Momente im Leben, wenn Schweigen zur Schuld und die Rede zur Notwendigkeit wird. Eine bürgerliche Pflicht, eine moralische Herausforderung, ein kategorischer Imperativ, dem man nicht entrinnen kann.“ (Oriana Fallaci)

Florenz ist nicht nur die Stadt von Michelangelo und Galilei, von Machiavelli und den Medici, von Leonardo da Vinci und Donatello. Florenz hat eine äußerst bewegte und bewegende Geschichte, ist die Wiege der Renaissance in Europa und die Heimatstadt von Oriana Fallaci, eine der bedeutendsten Schriftstellerin und Journalistin unserer Tage. Ihre Spätwerke „Kraft der Vernunft“ und „Die Wut und der Stolz“ wurden jahrelang in den Bestsellerlisten geführt, in mehrere Sprachen übersetzt und äußerst kontrovers diskutiert.

Am 15. September 2012 jährte sich ihr Todestag – sie erlag 2006 einem Krebsleiden – zum sechsten Mal. Fernab von jeder politischen Korrektheit und Angepasstheit nahm Oriana Fallaci zeitlebens wenig Rücksicht auf persönliche Befindlichkeiten und mohammedanisches Beleidigtsein. Um die Erinnerung an diese große Aufklärerin und Freidenkerin unserer Zeit wachzuhalten und um ihre begonnene Arbeit fortzuführen, findet jährlich eine Gedenkfeier, organisiert von der Organisation „Una Via per Oriana Fallaci“ und ihres Präsidenten, Armando Manocchia, statt.

Im Rahmen der diesjährlichen Feierlichkeiten fand am vergangenen Sonntag eine internationale Konferenz statt, welche als zentrales Thema die Religionsfreiheit und die weltweite Verfolgung von Christen in den Mittelpunkt stellte. Tags zuvor hatten einige Konferenzteilnehmer die Gelegenheit am Grab von Oriana Fallaci auf dem evanglischen Friedhof in Florenz Blumen niederzulegen und ein gemeinsames stilles Gedenken abzuhalten.

Angesichts der Tatsache, dass die Meinungs- Rede- und Bekenntnisfreiheit in Europa so sehr unter Beschuss gerät, wie man es sich seit dem Zusammenbruch des Kommunismus vor 23 Jahren kaum mehr vorstellen konnte, ist eine freiheitliche Renaissance längst überfällig und wird von den Bürgern Europas sehnsüchtig erwartet. Delegierte und Gastredner aus vielen europäischen Ländern und aus Übersee nahmen an der Konferenz teil. Einige kannte ich schon und einige neue Mitstreiter lernte ich diesmal kennen. Mir wurde die Ehre zuteil, als delegierter Vertreter der BÜRGERBEWEGUNG PAX EUROPA (BPE) die derzeitige Situation in Deutschland und Europa und die notwendigen Gegen-Maßnahmen anhand aktueller konkreter Beispiele in einer Rede darzulegen, wofür ich sehr dankbar war.

Rede von Conny Meier, BPE

Angesichts des zunehmenden Drucks der Organsiation der Islamischen Konferenz (OIC) ist es notwendig, die Meinungs- und Redefreiheit auf allen Ebenen zu verteidigen. Ein historischer Meilenstein hierzu war bekanntlich die internationale ICLA-Konferenz im Europaparlament in Brüssel am 9. Juli 2012 mit der Verabschiedung der Brüsseler Erklärung und dem Beginn des Brüssel-Prozesses. Die Konferenz in Florenz sollte mithin die Fortführung dieses Prozesses darstellen.

Die Brüsseler Erklärung beinhaltet folgende Forderungen an die Regierungen und an die Zivilgesellschaft:

Die Einleitung eines Prozesses unter dem Namen “Brüsseler Prozess”, um den Inhalt     dieser Erklärung durch Initiativen auf allen Bildungs- und Politebenen der Regierung         sowie in allen Bereichen der Zivilgesellschaft umzusetzen, um die zukünftigen     Freiheiten und Rechte unserer Nationen und unserer Kinder zu sichern, so dass alle    Mitglieder der Menschheit als freie Individuen gedeihen mögen.

Die Ablehnung jeglicher Einladungen in lokalen, nationalen oder internationalen Foren, die Bürgerrechte, Meinungsfreiheit oder Menschenrechte diskutieren, wenn die Organisatoren – individuelle Personen oder Organisationen – als Unterstützer der Kairoer Erklärung bekannt sind oder der Anwendung der Scharia in der Gesellschaft, solange das verhandelte oder diskutierte Thema KEINEN Übergang (keine Änderung) in ihrer Kodifizierung bedeutet und die Umsetzung der Menschenrechte zurück zur Definition der UNHCR und weg von der Definition der Kairoer Erklärung führt.

Protest gegen jede Art der Teilnahme an lokalen, nationalen oder internationalen Treffen, bei denen es um Diskussionen oder Verhandlungen von Bürgerrechten, Meinungsfreiheit oder Menschenrechten durch die bekannten Befürworter der Kairoer Erklärung geht oder jenen, die die Scharia in der Zivilgesellschaft umsetzen, wenn sie nicht mit einem Beobachterstatus teilnehmen oder ihren Beitritt zum Brüsseler Prozess verhandeln wollen.

Einleitung einer gründlichen Untersuchung vor jeglichen bilateralen oder multilateralen Kooperationen bezüglich die Bürgerrechte, Meinungsfreiheit oder Menschenrechte, um jene Teilnehmer deutlich zu identifizieren, die die Kairoer Erklärung oder das Schariarecht befürworten und unterstützen oder die mit der OIC oder deren assoziierten Organisationen zusammengearbeitet haben.

Zurückweisung und Verbot jeglicher öffentlicher Förderung der Verbreitung der Kairoer Erklärung oder jegliche Umsetzung und Durchsetzung der Scharia in der Gesellschaft, da solche Förderungen einen direkten Angriff auf unsere fundamentalsten demokratischen Prinzipien und Menschenrechte darstellen.

Beendigung jeglicher Kooperation, national oder international, mit allen bekannten Unterstützern der Kairoer Erklärung, wenn diese Kooperation zum Ziel oder als Ergebnis hat, bürgerliche Freiheiten, Meinungsfreiheit oder Menschenrechte in einer demokratischen Gesellschaft einzuschränken, und zwar so lange, bis diese Befürworter die Kairoer Erklärung zurückweisen.

Ausbau der Kooperation und Unterstützung in allen Bereichen gegenüber ehemaligen Befürwortern der Kairoer Erklärung, die die Unterdrückung durch die OIC und Anwendung des Schariagesetzes auf Bürgerrechte, Meinungsfreiheit und Menschenrechte ablehnen und die betonen, dass Menschenrechte und Freiheiten universell, individuell, gleich, unveräußerlich und selbstverständlich ungeachtet philosophischer, kultureller oder religiöser Überlegungen sind.

Zusammenarbeit mit bürgerlichen Gesellschaften und offiziellen Organisationen, die daran mitarbeiten, individuelle Freiheiten vor der Unterdrückung durch das Schariarecht zu wahren, insbesondere jene, die in Ländern beheimatet sind, die Unterzeichner der Kairoer Erklärung oder Mitglieder der OIC sind, um den Dialog, die Bildung und das Verständnis für individuelle Freiheiten und Menschenrechte zu unterstützen, und zwar in der in der westlichen Welt gebräuchlichen Definition dieser Begriffe.

David Erzet

Neben einigen geistlichen Vertretern verfolgter Kopten, Aramäern, pakistanischen Christen sowie diverser katholischer Vereinigungen sprachen in Florenz auch Politiker, Abgeordnete, Wissenschaftler und Künstler, so z.B.  Anne Elisabeth Moutet, Journalistin und Direktorin des Centre J.J. Rousseau aus Paris, Alexandre Del Valle, Politologe und Schriftsteller, David Erzet aus Belgien sowie Paola Musu, eine promovierte Rechtsanwältin und Staatsrechtlerin, die derzeit die italienische Regierung wegen Hochverrats und Verfassungsbruchs verklagt.

Alexandre Del Valle

Interessanterweise wurde auch der Präsident der Muslimbruderschaft-nahen UCOII („Unione delle Comunità Islamiche D’Italia“, vergleichbar mit dem Zentralrat der Muslime in Deutschland), Izzeddin Elzir, eingeladen. Überraschenderweise nahm er die Einladung an und hielt auch eine  Rede. Ähnlich wie Tariq Ramadan präsentierte er in eloquenter Manier die übliche Taqiyya in Reinkultur, was insbesonders einen anwesenden Kopten zur Verzweiflung trieb. Aber immerhin, auch wenn sich aus seinem Redebeitrag keine neuen Erkenntnisse ergaben, so sorgte er wenigstens für etwas Abwechslung. Ich nutzte danach die Gelegenheit im persönlichen Gespräch, ihm für seinen Mut zu gratulieren und ihm meine Verwunderung darüber auszudrücken, dass im Gegensatz zu Italien in Deutschland hohe islamische Funktionäre einer kritischen Auseinandersetzung meist regelmäßig aus dem Weg gehen, bzw. den Podien fernbleiben, wenn auch Kritiker eingeladen sind. Er gab mir seine Visitenkarte und meinte, wir sollten unbedingt in Verbindung bleiben. Immerhin.

Zum Abschluss der Konferenz wurde Stephen Yaxley-Lennon (auch bekannt unter seinem Pseudonym Tommy Robinson), Vize-Vorsitzender der British Freedom Party, unter großem Beifall mit dem Oriana Fallaci-Freedom-Award aufgrund seines jahrelangen Einsatzes für die Freiheit und gegen die politische Unterdrückung geehrt.

Tommy Robinson

Wenn man davon absieht, dass auf einer als international angekündigten Konferenz alle Redebeiträge der italienischsprachigen Referenten wie selbstverständlich in italienisch ohne Übersetzung gehalten wurden, was ich aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen allerdings auch nicht wirklich anders erwartet hatte, obwohl englisch als Konferenzsprache angekündigt war, so lässt sich doch insgesamt ein positives Fazit ziehen: Ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Alle Redebeiträge wurden auf Video aufgezeichnet und werden demnächst im Internet (ggf. mit Untertitelung) veröffentlicht. Die erstrebten Erfolge zum Erhalt von Freiheit und Menschenrechten erfordern nun eben mal Ausdauer, Kontinuität und länderübergreifendes Handeln, ungeachtet unserer individuellen Weltanschauung. Erneut der Beginn einer Renaissance in Florenz!

Oder wie die Atheistin Oriana Fallaci es einst formulierte:

„Ich bin bekannt dafür, mein Leben lang für die Freiheit gekämpft zu haben, und Freiheit beinhaltet eben auch die Freiheit von Religion!“

(Fotocredit: D. Erzet)

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22 KOMMENTARE

  1. Die genannten Bücher von Oriana Fallaci: „Kraft der Vernunft“ und „Die Wut und der Stolz“ sind unbedingt lesenswert und sehr informativ!

  2. Wo gab es bei uns in D mal so eine oder ähnliche Veranstaltung?

    Gibt es in D auch nur ein einziges vergleichbares Beispiel in der Presse wie die Geopolitica?

    Wo sind die Intellektuellen in Zeitung, Zeitschrift und Magazinen?

  3. Durch Zufall stieß ich 2003 auf
    „Die Wut und der Stolz“.
    Als ich es gelesen hatte, war meine Eintellung zum Islam klar.
    Wieder durch Zufall kam ich 2 Jahre später zu PI, was meine Einstellung zum Islam gefestigt hat.
    Hätten wir Journalisten wie Oriana Fallaci, wäre hier einiges anders.

  4. Danke für die Erinnerung.

    Oriana Fallacis zwei Bücher nach dem 11. September, vor allem „Die Wut und der Stolz“ (der STOLZ!!) waren geradezu eine Offenbarung und haben mich nachhaltig beeindruckt und beeinflusst. Sie ist ein großes Vorbild für mich.

  5. Ich mag Oriana sehr…

    O-Ton Oriana…

    …Über zwei Jahre sind vergangen seit dem Tag, an dem ich wie eine Kassandra, die in den Wind spricht,

    »Die Wut und der Stolz«

    veröffentlichte. Diesen Schmerzensschrei, den die Fra‘ Accursio als gotteslästerlich, profan, schamlos, verwerflich, gegen den rechten Glauben, auf Geheiß des Teufels verfasst und mit schändlichster Ketzerei behaftet definierten. (kommt mir z.Zt. sehr bekannt vor!!!)
    Dieses J’accuse, das mich verschlang, wie die »Armillarsphäre« Mastro Cecco verschlungen hatte. (Schuldig, auch er, gesagt zu haben, dass die Erde rund ist. Nämlich, die Wahrheiten gedruckt zu haben, von denen die Unwissenheit und die Bigotterie, die Heuchelei und der Mangel an Vernunft nichts hören wollen.) Oh, mir haben die Schergen des Heiligen Offiziums nicht die Art von Folter angetan, mit der sie ihn im Jahre 1327 und 1328 quälten. Obgleich ich auf der Piazza Santa Croce der öffentlichen Beschimpfung ausgesetzt war, hat mich Messer Jacopo von Brescia nicht (oder noch nicht) zusammen mit meinem verderblichen Büchlein und all meinen anderen schuldbehafteten Schriften den Flammen überantwortet.

    Die Inquisition hat dazugelernt, das ist bekannt. Heutzutage erklärt sie, gegen die Todesstrafe zu sein, der Folter des Körpers zieht sie die der Seele vor, und anstelle der Zangen oder des Stricks oder des Beils benutzt sie unblutiges Werkzeug.

    Zeitungen, Radio, Fernsehen, Druckerzeugnisse.

    Anstelle der dem Heiligen Offizium unterstellten Gefängnisse die Stadien, die öffentlichen Plätze und die Demonstrationen, die unter Inanspruchnahme der Freiheit die Freiheit töten. Anstelle der Kutten mit Kapuze, die Dschellaba und den Tschador und die Latzhosen der Regenbogenfahnenträger, die sich Pazifisten nennen, sowie die grauen Anzüge und die Krawatten ihrer Hintermänner. (Abgeordnete, Senatoren, Schriftsteller, Gewerkschafter, Journalisten, Banker, Akademiker, Prälaten. Kurz, die Mitglieder des Heiligen Offiziums. Die Fra‘ Accursio im Dienste der Macht, verbündet mit einer Gegenmacht, die in Wahrheit die Macht hat.) Mit anderen Worten, die Inquisition hat heute ein anderes Gesicht. Aber ihr Wesen ist unverändert geblieben. Und schreibst du, dass die Erde rund ist, kannst du sicher sein: Du wirst sofort geächtet. Ein Barabbas, ein Mastro Cecco.
    Ich weiß, dass ich ungerecht erscheinen mag, wenn ich das sage. Und in gewisser Weise bin
    ich es. Die Hölle, die dieses Heilige Offizium über meiner »Armillarspäre« entfesselte, hat mir auch viel Liebe eingebracht. Respekt, Dankbarkeit, Liebe…

  6. „Wut und Stolz“ eignet sich auch sehr gut als Geschenk. Muten wir unseren Freunden doch zu, Gedanken abseits des Mainstreams zu denken. Ich habe dieses Werk zuerst zum Lesen ausgeliehen und anschließend gekauft. Es gehört in meinen Bücherschrank. Diese mutige Frau kann man gar nicht genug ehren.

  7. Frau Fallaci wurde am 27. August 2005 von Papst Benedikt in Privataudienz empfangen.

    Der Pontifex wußte, daß es sich bei der Atheistin um eine außergewöhnliche Persönlichkeit der Zeitgeschichte handelte.

    So finden sich auch viele ihrer Manuskripte auf Wunsch der Autorin exklusiv in der päpstlichen Lateran-Universität.

    http://www.kath.net/detail.php?id=11428

    Der Wikipedia-Artikel zitiert Frau Fallaci:
    „Aber nicht der Islamismus sei das eigentliche Problem, sondern der Islam als intolerante Religion an sich. Letztlich strebe der Islam nach der religiösen Weltherrschaft.“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Oriana_Fallaci

  8. Dank an Conny Meier und BPE für die Teilnahme, stellvertretend wohl für die meisten von uns.
    Wer Oriana Fallaci noch nicht kennt, sollte unbedingt wenigstens ein paar Auszüge aus ihren Büchern leen. Dann gehen einem die Augen auf….

  9. #10 Fred Jansen (19. Sep 2012 18:52)
    Das ist ja unfassbar, wie Alan Posener vor 10 Jahren noch fast pi-mäßig geschrieben hat. Ist er einer Gehirnwäsche unterzogen worden?

    Die Welt 17.8.02

    Kreuzzug für die Freiheit

    Oriana Fallaci ist wütend auf Europa, und sie ist stolz auf seine Kultur. Und das ist auch verdammt gut so
    Von Alan Posener

    ….Wie ist George W. Bush von den Publizisten dafür gekreuzigt worden (das Verb ist mit Absicht gewählt), dass er in einer ersten, spontanen Reaktion von einem „Kreuzzug“ gegen die Gotteskrieger sprach! Nein, mit den Kreuzzüglern wollen wir Kinder der Aufklärung nichts zu tun haben – obwohl uns die Islamisten so nennen, ob wir es wollen oder nicht. Doch manchmal muss man sich, wie es in der „Feuerzangenbowle“ heißt, ganz dumm stellen und mit Oriana Fallaci den Papst fragen: „Ist es wahr, dass Sie die Söhne Allahs vor einiger Zeit um Verzeihung gebeten haben für die Kreuzzüge, die Ihre Vorgänger unternahmen, um das Heilige Grab zurückzuerobern? Haben die Söhne Allahs sich denn je bei Ihnen dafür entschuldigt, dass sie es sich genommen hatten? Haben sie sich je bei Ihnen dafür entschuldigt, dass sie fast acht Jahrhunderte lang die erzkatholische Iberische Halbinsel unterjocht haben . . .?“

    http://www.moschee-schluechtern.de/texte/fallaci.htm

  10. Oriana Fallaci war für mich eine Offenbarung. Irgendwann nach 9/11 hatte ich über „Die Wut und der Stolz“ gelesen und mir das Buch gekauft. Mir wurden die Augen geöffnet und ich kann die im Artikel genannten Werke nur empfehlen.

  11. Lieber Conny Axel Meier!

    An den Anfang des Artikels hätte aber ein Bild der Geehrten gehört, soviel Zeit müsste aber sein. Und dass dort auf dem Podium kein Bild steht kommt mir auch ziemlich unpassend vor!

  12. Es ist wohltuend, die sehr sachlichen Berichte von Conny Meier zu lesen. Wir brauchen noch mehr Menschen in der Bewegung, die in der Lage sind ruhig und sachlich zu den Themen Islamisierung und Gefahren des Islam zu schreiben und zu diskutieren.

    Angesichts der überwiegenden Ignoranz und Relativierung durch Medien, Politik und leider selbst im persönlichen Umfeld fällt es mir persönlich nur bei diesem Thema schwer, ruhig und sachlich zu bleiben. Wir alle sehen ganz klar die Gefahr teilweise schon seit langer Zeit unaufhaltsam auf uns zurollen und sollten ruhig bleiben, um Menschen aufzuklären und für uns zu gewinnen.

    Auf der einen Seite die, die ignorant, desinteressiert und unsozial denken oder Mitläufer, die die Freiheit nur gegen die verteidigen möchten, die in ihr Dogma oder persönliches Feindbild passen und auf der anderen Seite wir, die wir nicht nur gegen den Strom schwimmen sondern ständig mit Anfeindungen, Verunglimpfungen oder gar körperlicher Gewalt und Einschüchterung ausgesetzt sind und statt sachlicher Diskussion pauschale Ablehnung erfahren.

    Die Zeit läuft unaufhaltsam und unumkehrbar ab. Wie kann man ruhig bleiben? Ich könnte mir Conny Meier oder z.B. auch Michael Stürzenberger vorstellen als Referenten zum Thema: Wie schaffe ich es andere als Mitkämpfer zu gewinnen. Vielleicht eine Anregung für Pax Europa.

  13. „“Römische Lateran Universität ehrt Oriana Fallaci
    (28.04.2008)
    Rom 28 4 08 (KAP) Die Päpstliche Lateran Universität in Rom weiht am Dienstag einen Bibliothekssaal zu Ehren der italienischen Journalistin Oriana Fallaci ein Wie die Universität am Montag mitteilte sollen dort künftig Bücher und Archivalien aus …““ kathweb.at
    (Weiterlesen kann man dort nur, wenn man angemeldet ist, bin ich nicht.)

    „“Die Päpstliche Lateranuniversität (lat.: Pontificia Universitas Lateranensis, ital.: Pontificia Università Lateranense) ist eine Universität päpstlichen Rechts…““ wikipedia

    „“VATIKAN
    Audienz fürs Abendland

    Von Smoltczyk, Alexander

    Als erste Italienerin ist Oriana Fallaci, die schärfste Kritikerin des Islam, von Benedikt XVI. zum Privatgespräch empfangen worden.

    Es war ein Treffen, das keine Spuren hinterlassen sollte. Kein Foto, keine Zeugen, keine Erklärungen. Offiziell war der 27. August in Castelgandolfo nur ein ganz gewöhnlicher Sommertag im Leben des Papstes.

    Aber die Begegnung Benedikts XVI. mit Oriana Fallaci war zu brisant, um länger als ein paar Tage geheim zu bleiben. Das Oberhaupt der katholischen Christenheit traf eine Frau, die seit dem 11. September 2001 wie keine andere zum Kreuzzug gegen Islam und Islamisten ruft, zum Abwehrkampf gegen „ihren Expansionismus, ihren Kolonialismus, ihren Rassismus“. Das Treffen musste zum Skandal werden.
    Der mehrfach ausgezeichnete Schriftsteller Pietro Citati empörte sich in der liberalen „Repubblica“. Er nennt die 75jährige ehemalige Weggenossin Fallaci „maßlos unwissend und lügenhaft“ und verweist auf den Unterschied zwischen dem Koran und allen Killern, die sich auf ihn berufen…““
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41768225.html

  14. @ #19 johann

    Hilal Szegin – eine schrecklicht Taqiyya-Meisterin!

    1.) Rassismus und Judenfeindlichkeit kommt hauptsächlich von ihren Glaubensbrüdern

    2.) Die „Zigeuner“, die in den letzten Jahren zu uns kommen, sind nicht mehr die besser verträglichen katholischen, sondern moslemische, also mehrfach problematisch!

    3.) Wenn ihr Deutschland zu rassistisch ist, dann sollte sie auswandern. Heim zu Erdowahn, dem faschistischen Nationaltürken!

    „“Hilal Sezgin ist die Tochter der Islamwissenschaftler Ursula und Fuat Sezgin…““ wikipedia

  15. Vielen Dank für diesen schönen Beitrag. Die genannten Werke Oriana Fallacis hatten auch mir die Augen geöffnet. Eine bewundernswerte Frau! Sollte ich mal wieder in Firenze sein, werde ich ihr Grab besuchen.

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