Die weltweite Unterstützung für Youcef Nadarkhani hat anscheinend geholfen. Wie das christliche Medienmagazin Pro berichtet, ist der wegen des Abfalls vom Islam im Iran zum Tode verurteilte Pastor am Samstag nach fast drei Jahren überraschend aus dem Gefängnis entlassen worden. Christen aus der ganzen Welt, unter anderem Mitglieder der Bürgerbewegung Pax Europa, viele PI-Leser und auch der amerikanische Pastor Terry Jones, der dem iranischen Regime beim Tod von Nadarkhani mit Koranverbrenneungen gedroht hatte, hatten sich in den vergangenen Monaten für die Freilassung des Familienvaters eingesetzt.

(Spürnase: Mathias)

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40 KOMMENTARE

  1. Hat nicht zuletzt Putin seine Beziehungen spielen lassen?

    Egal. Der Mann ist frei und das ist eine gute Nachricht.

  2. Papst Benedikt XVI. hat wenige Tage vor seinem Besuch im Libanon eindringlich zum Verzicht auf Gewalt und zum Dialog im Nahen Osten aufgerufen.

    Benedikt XVI.:

    “Der Einsatz für den Dialog und die Versöhnung muss für alle Beteiligten Vorrang haben und von der internationalen Gemeinschaft unterstützt werden. Immer mehr machen sich bewusst, wie wichtig ein stabiler und dauerhafter Frieden in der Region für die ganze Welt ist.”

    http://de.euronews.com/2012/09/10/papa-pax-benedikt-vor-friedensmission-nach-nahost/

  3. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, hat vor der Papstreise die wachsende Diskriminierung von Christen in islamischen Ländern verurteilt.

    Im Libanon leben knapp 40 Prozent Christen.
    Das Land hat fast 60 000 Bürgerkriegs-Flüchtlinge aus dem Nachbarland Syrien aufgenommen.

  4. Ich hatte schon meinen Zweifel, ob die Unterschriftenaktionen etwas helfen.
    Aber, Gott sei Dank, Youcef Nadarkhani ist frei.
    Dank auch an alle Unterstützer!

  5. Amen!!!

    GOTT SEI DANK.

    Das freut mich so sehr, daß ist die beste Nachricht seit langem. Was dieser Mensch durchgestanden hat.

  6. Schön!
    Mal eine gute Nachricht hier auf PI!
    Mehr davon!

    Und Pfarrer Nadarkhani alles gute, ich hoffe, er und seine Familie sind in Sicherheit.
    Ich glaube schon, denn die Welt schaut auf ihn, und nur das hat ihn gerettet.

    Leider ist das bei hunderttausenden Christen nicht so – die werden von den Moslems diskriminiert, drangsaliert, gequält und ermordet…

  7. Als ein Mitglied der Atheismusfraktion kann ich nur sagen: „Allerbeste Glückwunsche! Möge der Pastor noch ein langes, glückliches Leben haben- und seine Mitgläubigen auch!“

    CHEERS!

  8. Ich lese zum erstenmal davon. Wieso ist ein Pfarrer vom Islam konvertiert? Ist das schon 10 Jahre her und er hat inzwischen christliche Theologie studiert?

  9. Der schiitische Iran ist weit nicht so schlimm bei religiösen Minderheiten wie Saudi-Arabien.

    Wäre Persien nicht so extrem israelfeindlich, dann wäre es besser, wenn die Weltgemeinschaft
    sich mit dem Iran gegen die Saudis & Co. stellen würde in puncto Handel und Politik.

  10. Mir fällt ein Stein vom Herzen. Aber noch ist es nicht überstanden. Um dauerhaft sicher leben zu können, muss er das Land verlassen. Erst wenn er da raus ist, können wir uns richtig freuen.

  11. wir hatten mehrmals vor der iranischen Botschaft demonstriert.
    Nur wenn man was tut, dann ändert sich auch etwas.
    Das heißt natürlich nicht, daß ein paar Demonstanten in Berlin das Teheraner Regime beeindrucken – aber ganz viele Demonstanten weltweit – die beeindrucken.

    – – es dürfte aber auch nicht abwegig sein, die Freilassung als Indiz zu deuten, dass den Herren in Teheran so langsam die Muffe geht, wegen des immer ´freier´ werdenden Luftraumes über Syrien.

  12. Ora et labora – beten und Protestkarten schicken!

    Auch meine Freude über diese gute Nachricht ist gross!

  13. Das ist eine wirklich gute Nachricht. Es lohnt sich also sich zu engagieren. Auch schreibend kann man etwas bewirken.

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