Während sich die berechenbaren und simpel gestrickten Pitzkes in der angeblichen „Qualitätspresse“ mit Romney-Lästern die Beine ausreißen und glauben, ihre Meinung spiele in den USA eine wichtige Rolle und dort lese einer die ZEIT oder den SPIEGEL und wähle hinterher deswegen den Demokraten Obama, ist es an der Zeit, den Zustand der USA vor der Wahl etwas realistischer zu schildern. Und da fällt auf, daß die Vereinigten Staaten in der Tat immer linker zu werden scheinen. Warum?

Nach meinem bescheidenen Eindruck liegt der Linksrutsch an der hispanischen Einwanderung. Man kann nicht Millionen von Leuten einer fremden Kultur hereinlassen, ohne die eigene zu verändern. Wenn in lateinamerikanischen Ländern zum Beispiel die Siesta oder Gewerkschaften populär sind, dann darf man sich nicht wundern, wenn in den Bundesstaaten, wo die Latinos bald die Mehrheit haben, solches Denken um sich greift und die Arbeitsmoral der White Anglo-Saxon Protestants (WASPs) verwässert wird.

Nun bin ich vor ein paar Wochen – ausgerechnet in der linken Telepolis – auf ein Juwel von einem Essay gestoßen, der schon vor sieben Jahren zu Bushs Zeiten erschien und der das eigentliche Amerika hervorragend schildert. Er stammt von Rudolf Maresch, der sich wiederum auch auf die Koryphäe Samuel Huntington bezieht, und besteht aus zwei langen Teilen. Da heute Sonntag ist, sollte eigentlich der eine oder andere PI-Leser genügend Zeit und Interesse haben, sich etwas tiefgründiger mit den USA zu beschäftigen:

Rudolf Maresch – Das eigentliche Amerika, Teil 1
Rudolf Maresch – Das eigentliche Amerika, Teil 2

Der aufmerksame Leser wird die langen Parallelen zu Europa und Deutschland im zweiten Teil nicht übersehen! Wie gesagt – ein grandioses Essay!

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41 KOMMENTARE

  1. Danke kewil!

    Ein schöner Fund. Oder, wir sind ja neueralterdings „divers“ und „mehrsprachig“: eine Trouvaille! :mrgreen:

  2. Ist doch klar:
    auch in der wachsenden Unterschicht der USA entwickelt sich immer mehr das Bewußtsein, daß ein Leben in der hammock, oder zeitgemäßer: hamaca wesentlich angenehmer ist, als Eigeninitiative. Ein sicherlich situativ und sachlich ungeschickter Hinweis darauf wird medial hochgespielt und Mr. Romney den Wahlsieg kosten.
    Ein John F. Kennedy, einst Präsident eines strahlenden, erfolgreichen, wohlhabenden, vielen als Vorbild bewußten America konnte noch sagen:
    „Fragt euch nicht, was dieser Staat für euch tun kann, fragt euch, was ihr für diesen Staat tun könnt!“ Er hat damals vor ca. 50 Jahren viel Applaus dafür erhalten und wurde in der Folge häufig zitiert.
    Heute würde eine solche Aussage von den amerikanischen und ausländischen MSM ideologisch umgedeutet und würde seine Präsidentschaft gefährden.
    Aber das heutige America ist – ich bitte vielmals um Verzeihung – nicht mehr das alte America.
    Und JFK wurde ermordet, in Dallas, November 1963, eine einschneidende Kindheitserfahrung damals.
    Auch das wäre heute wahrscheinlich anders: Keine
    Schüsse mehr von vorn und hinten, in Wildwestmanier. Nein zeitggemäßer sind heute Spplitterbomben, Kopf abschneiden, kreuzigen, zu Tode foltern. Fortschritt halt.

  3. Müsst mal von Karlheinz Deschner „Der Moloch“ lesen, da wird die Entwicklung in den USA im geschichtlichen Kontext politisch inkorrekt beschrieben.

    Der Deschner ist bekannt durch seine Kriminalgeschichte des Christentums und seine vegetarische Lebenspraxis. Einfach mal nach Deschner und Moloch googeln. Für mich der beste Polemiker Deutschlands nach Hochhuth.

    Telepolis ist mäßig linksalternativ. Man kann sagen, es ist das Magazin, dass den Geist des Netzes öffnet. Rudolf Maresch ist für mich ein deutscher Top-Intellektueller. Davon gibt es nicht sehr viele.

  4. Auf der anderen Seite….4 more years of Obama würden dem Gutmenschentum vielleicht endgültig das Genick brechen.

  5. @ #11 Jizyaberater (23. Sep 2012 11:42)

    Das Genick der Gutmenschen ist jetzt schon geknickt, siehe Arabischer Frühling und der Euro ist nichts mehr wert!

  6. Was Amerika zunehmend „europäisch“ macht, ist der sich verbreitende Glaube, dass Regierung/Staat in so ziemlich jeder Lebenslage für das Wohl und Glück der Bürger zu sorgen hätten. Der eigentliche amerikanische Weg ist allerdings, dass Staat/Regierung vor Allem dafür zu garantieren haben, dass jedermann seines Glückes Schmied sein kann – und aber eben konsequenter Weise auch seines Unglückes.

    Letztendlich und de facto geht es also darum, wieviel Staat man will und wozu, denn immer mehr Staat führt zwangsläufig auch immer zu mehr Einmischung ins Private, zu immer höheren Steuern und zu einem immer unüberschaubareren sowie unbeherrschbaren Moloch von riesigen Behörden und Heeren von Bürokraten. Brüssel ist hierbei ein „schönes“ Beispiel.

    Obama & Co wollen den zentralistischen Nanny-Staat und kollidieren damit zwangsläufig mit denen, die die klassisch amerikanische Verfahrensweise der kommunalen und basisdemokratischen Selbstverwaltung bevorzugen.

    _________________________

  7. Die USA gehen an den selben Phänomenen zugrunde wie Deutschland. Wenn man mal den Zusammenbruch durch das Gelddrucken der Fed, dass den Euro-„Rettungen“ ähnelt, außen vor lässt, so werden zwei Faktoren den Untergang allerdings gegenüber dem Untergang Europas hinauszögern.

    Zum einen sind sie im Nachlauf noch durch die ehemalige Doktrin geschützt, dass jeder Einwanderer Amerikaner zu werden habe.
    Zum zweiten ist es die Symbiose von „Geist der Religion und Geist der Freiheit“ aus dem Pathos und Patriotismus resultierten, die (noch) Nachwirkungen hat. Das ist mir, auch wenn ich völlig a religiös bin, immer klar gewesen. Um so etwas zu fühlen reichte es, die Vereidigung amerikanischer Präsidenten und deren Antrittsreden zu erleben, auch wenn vorher ein (angeblicher) „Waschmittelwerbewahlkampf“ geführt worden war.

    Aber in Europa existiert nichts von dieser Symbiose und man kann es auch Europa nicht aufpropfen. Und mit Emotionen kann man den Problemen auch nicht mehr beikommen. Und auch in den USA wird sich das (weiter) auflösen. Romney ist in dieser Hinsicht auch Lichtjahre von einem Thomas Jefferson entfernt.

  8. @ Graue Eminenz

    Schön, dich wieder zu lesen!

    Ich fand Kewils Hinweis auf die lateinamerikanische Einwanderung klasse, weil ich bisher ausschließlich auf die Beziehungen und Wechselwirkungen USA-Europa und USA-ahmen- europäischen-Hängematten-Staat-nach geguckt habe. Daß aus dem korrupten, diktatorischen, sozialistischen Lateinamerika – das im übrigen vom europäischen Sozialismus maßlos indoktriniert und gehätschelt wurde – eine „Südfront“ eröffnet wurde, die sich aus den gleichen leistungsfeindlichen anti-freiheitlichen Motiven speist, finde ich hier zum erstenmal in der „Sozialismus-Debatte“ klar artikuliert.

  9. Babieca (12:19):
    >>@ Graue Eminenz Schön, dich wieder zu lesen!<<

    Danke! 🙂 (Viel zu tun)
    ______________
    >>… Daß aus dem korrupten, diktatorischen, sozialistischen Lateinamerika – das im übrigen vom europäischen Sozialismus maßlos indoktriniert und gehätschelt wurde – eine “Südfront” eröffnet wurde …<<

    Es steht den Einwanderern aus Lateinamerika ja frei, (bildlich gesprochen) in größeren Gruppen ordnungsgemäß und legal nach Amerika zu kommen, im Planwagen sich einen Ort zum Niederlassen zu suchen und dort eine eigene, selbständige und florierende Kommune zu errichten – das amerikanische Modell eben. Dort entschieden sie dann selbst basisdemokratisch über die Höhe ihrer sales tax, wie groß ihr Krankenhaus ist, wer Polizeichef, Richter, Feuerwehhauptmann, etc. wird, wieviel Polizeiautos angeschafft werden, usw.; ganz so, wie es in den Vereinigten Staaten überall gehandhabt wird.

    Ein erheblicher Teil der Latinos will das aber gar nicht, sondern nur an die Fleischtöpfe, die andere bereits erarbeitet haben. Kanada indes genießt gottseidank den Vorteil, dass die USA zwischen ihnen und Lateinamerika liegen, so dass man hier jeden Einwanderer handverlesen kann und an jeden den Maßstab anlegt, ob er der kanadischen Gesellschaft u.A. auch in Folge ein finanzieller Zugewinn ist!

    ____________________

  10. Syrischer General: Wir sind der letzte Damm gegen die Islamisierung Europas

    “Haben Sie nicht verstanden, dass wir der letzte Damm sind, der eine Flut von Islamisten nach Europa aufhält, was für eine Blindheit?” Es werde ein unvorstellbares Blutbad an Christen und Alawiten geben, wenn Assad fällt.

    Was für eine dumme Frage. NATÜRLICH ist das verstanden worden … genau deshalb wird es ja gemacht!

  11. #17 Graue Eminenz

    Das ist ja das Irre: Sie „könnten“ sich benehmen/zusammenreißen. Aber sie wollen es nicht. Weil ihr Gegenmodell der kollektiven Verantwortungslosigkeit, Bequemlichkeit und des Durchwurstelns so viele Unterstützer in genau den Staaten findet, in die sie so dringend reinwollen.

    Zu Kanada: Klasse Staat, klasse Politik, klasse Premier. Aber – und das ist mein Focus im Moment – trotz aller Vorbildlichkeit mit denselben Mohammedaner-Problemen wie der Rest der Welt behaftet, wenn auch vielleicht noch nicht so sichtbar. Die kommen immer rein – sei es über Armut, Mitleid, Resettlement, Asyl, Familienzusammenführung oder viel Geld.

    🙁

  12. #11 Jizyaberater (23. Sep 2012 11:42)
    Auf der anderen Seite…. 4 more years of Obama würden dem Gutmenschentum vielleicht endgültig das Genick brechen.
    —————-
    So lange noch warten?
    Die Gefahr ist nur, dass bis dahin den Incorrekten längst das Blut in den Adern gefroren sein könnte, angesichts der moslemischen Greuel, die immer näher kommen..

  13. @ Babieca

    Worin ich in puncto kanadischer Politik ein Problem sehe, ist die dort fehlende gesetzliche Regelung zur Frage von Abtreibungen.

  14. #22 luke80 (23. Sep 2012 13:11)

    Latinos – Siesta – Linksdrift. Wunderbar einfache Erklärungen für einfache Gemüter.

    Lassen Sie mich raten: Amis – Schießwütig -Imperialismus“ hielten Sie bisher für eine differenzierte Analyse.

  15. Das Einwanderer eher links wählen ist überall so. In Deutschland hat Gerhard Schröder 2002 dank grosszügiger Einbürgerungsverfahren schonmal eine Bundestagswahl gewonnen. Rot/Grün hatte ganz gezielt Stimmen bei Türken geworben mit Versprechungen in Sachen Familiennachzug etc. Resultat war dann, das 95% aller türkischstämmigen Migranten bei Rot oder Grün das Kreuzchen machte und SPD mit 6000 Stimmen Vorsprung gewonnen hat. Man kann tatsächlich sagen, das die Türken die Wahl 2002 zum ersten mal in der Geschichte der Bundesrepublik entscheidend beeinflusst haben.

  16. Zwischen Mexiko und den USA gibt es große Unterschiede, was den Sinn für Arbeit, Ordnung und Rechtsverhältnisse auf allen Ebenen angeht. Hinsichtlich des letzteren braucht man nur die dortigen Drogenkriege zu betrachten, die alles weit übertreffen, was selbst aus den schlimmsten Zeiten von Al Capone und Konsorten überliefert ist.

    Ein erhellendes Vergleichsbild findet sich schon in dem 1936 entstandenen grandiosen Reisebericht der russischen Schriftsteller Ilf und Petrov „Das eingeschossige Amerika“ (kürzlich in Deutsch neu herausgegeben, aber in Englisch als „Little Golden America“ auch kostenlos online zu lesen). Darin wird ein eintägiger Ausflug der Reisenden über die Grenze von El Paso nach Juarez beschrieben. Nachdem die beiden Russen wochenlang in den USA eine hervorragende Organisation, Fleiß und Sauberkeit bestaunt haben, erleben sie nun einen wahren Kulturschock in umgekehrter Richtung.

  17. Obwohl die Mehrheit der Latinos eher links wählt, würde ich den größten Grund die Colleges und Universitäten nennen. Weil ein vergleichsweise sehr großer Anteil junger Amerikaner die besucht, werden die von der dort vorherrschenden Linksindoktrinierung beeinflusst. Die meisten leben in gigantischen „Dormitories“, wo das kollektive Lebensgefühl vermittelt wird, mit einem „feel-good“-Marxismus. Dort gehört es zum guten Ton sich zu Links zu bekennen. Das Ganze findet unbewusst statt. So werden viele aus konservativem Hause zu Linken umfunktioniert. Habe das System selber erlebt.

  18. OT:
    Hakenkreuze, Judenhass – kein Problem für Martin Schulz (auch wenn er sie, wie bei einem Besuch im März in Marokko vor der Nase hat) aber schmähe nicht den Propheten.

    Vom Vorsitzenden der saudischen Schura lernt er jetzt Scharia! Abd!

    http://jeanjean2brambilla.wordpress.com/2012/09/23/oh-schmahet-nicht-die-kopfabschneider-martin-schulz-kann-jetzt-scharia/

    Gruß JJ

    Und ja, Mexiko ist jetzt in Kaliforniern.Traurige Beschreibung von Victor Davis Hanson:

    http://pjmedia.com/victordavishanson/california-the-road-warrior-is-here/

  19. Die Guten WASPs und die bösen Latinos. Guter alter Kewilpopulismus.
    Die Schwarzen die unter den größten Leiden Amerika mitaufgebaut haben, sind wohl Kewil völlig egal, denn die erwähnt er nicht.
    Auch vergisst er, dass die meisten Latinos Amerika indirekt ernähren, viele Latinos arbeiten auf den Plantagen und Feldern der Südweststaaten unter menschenunwürdigen
    Bedingungen. Auch Kalifornien mit den „bösen“ Latinos gehört zu den wirtschaftlich stärksten Bundesstaaten in Amerika. Nicht zu vergessen Latinos sind sehr böse Christen.

  20. Vielen Dank für die gute Recherche KEWIL ! 💡
    …………………………………………………………………………..

    #3 William Wallace (23. Sep 2012 10:54)

    „Und der Arabische Frühling wird so langsam zu einem Al Kaida Frühling.“
    ———————————————————-

    Besonders medial sind die Linken in Amerika auf Vormarsch und schliddern auf der selbstgelegten Schleimspur immer tiefer in das Dickicht von Muslimbrüda, Hamas, Hisbollah, Al Kaida & Co. :mrgreen:

    ZENSUR WÄHREND EINER LIVE- SENDUNG:

    VIDEO: PAMELA GELLER ON CNN’S @ERINBURNETT, ABRUPTLY CUTS SEGMENT AT HAMAS-CAIR DESCRIPTION, FULL AUDIO SECRETLY RECORDED

    „Here is the video of my interview with Erin Burnett on CNN earlier. The video cuts off at the end of the description of the ADL. Here is a transcript of the portion that CNN didn’t run. I secretly recorded my interview and included the audio of the missing portion in the video as well. The interview was 14 minutes long, but CNN cuts it off at discussion of Hamas-CAIR, 9 minutes in. Much thanks to Big Fur Hat for dropping the secretly recorded audio of the entire interview into the video above…“

    http://atlasshrugs2000.typepad.com/atlas_shrugs/2012/09/video-pamela-geller-on-cnns-erinburnett-abruptly-cuts-segment-at-hamas-cair-description-full-audio-secretly-recorded.html

    Nach mehreren Protesten hat der nach links gekippte Sender CNN, das Interview als kleinlautes Zugeständnis auf seinem youtubeVideokanal eingestellt.
    Und die Kommentare der interNATIONAL- sozialistischen und mohammedanischen Chearleader_innen laSSen latürnich nicht lange auf sich warten.

    CNN POSTS ENTIRE INTERVIEW WITH PAMELA GELLER AND ERIN BURNETT

    „Last night, CNN’s Erin Burnett cut my interview short when I began to discuss Hamas-CAIR and its co-conspirator status in the largest terrorist funding trial in our nation’s history. I secretly recorded the whole interview and posted it along with the video today. It went viral.
    In response, CNN has released the whole video on youtube. Good. But it’s certainly not the same thing as airing it. Check out this comment…

    http://atlasshrugs2000.typepad.com/atlas_shrugs/2012/09/cnn-posts-entire-interview-with-pamela-geller-and-erin-burnett.html

    Ps.
    (Sollte PI vielleicht auch mal einen Artikel wert sein.)

  21. #32 K.Huntelaar (23. Sep 2012 18:36)

    „Die Guten WASPs und die bösen Latinos. Guter alter Kewilpopulismus.
    Die Schwarzen die unter den größten Leiden Amerika mitaufgebaut haben, sind wohl Kewil völlig egal, denn die erwähnt er nicht…“
    ———————————————————-

    Sehr geehrte_r K.Huntelaar, was soll den dieser LINKS- Populismus ???

    Es ist mir nicht bekannt das „die Latinos“ per Lasso oder sonst wie, in Mexico oder sonstwo eingefangen werden (So wie die raSSistisch- arabischen Janjaweed das auch heute noch in Nordafrika machen), um unter Bewachung auf den Plantagen der WEISSEN geknechtet und ausgebeutet werden. Bekanntlich nehmen sie sehr viel in Kauf, um illegal auf verschlungenen Wegen in die USA zu gelangen, wo sie selbstverständlich und auch gerne klein anfangen, um sich etwas aufzubauen. Immerhin gilt in den USA noch das Leistungsprinzip; im Gegensatz zu unserer bunten Replik, wo nur noch PARTIZIPATION das Tagesgeschäft beherrscht. Ja bei uns ertappst du keine „MIGRANTEN“ beim Spargelstechen oder Erdbeeren pflücken; der „PARTIZIPATION“ wegen (älläh sei Dank). Na ja, dafür gibt es ja Polen, Rumänen ua. nicht wahr ? Und selbst die tun es freiwillig, zumindest bis daß ein paar „Enthüllungsdschurnalist_innen“ auftauchen um sie vor laufender (aktueller) Kamera aus der Sklaverei zu befreien.

    Wie gesagt >> IN DER USA GILT NOCH DAS LEISTUNGSPRINZIP<< …noch 💡

    Und selbst unter den Schwarzen gibt es nicht nur solche, die davon profitieren, oder sich dadurch profilieren, in dem sie die Onkel Tom- Keule schwingen und sich als OPFA in der linken Nährlösung suhlen. Auch unter den Schwarzen gibt es INDIVIDUEN die nicht nur mit der "Nigga- Masche" auf sich aufmerksam machen, sondern sich durch Intelligenz und Leistungsbereitschaft beweisen:

    So listen to this:

    http://www.youtube.com/watch?v=oFxyWCzXjAQ&feature=related

    http://www.youtube.com/watch?v=Dd71TEn5E6o&feature=endscreen

    http://www.youtube.com/watch?v=GizNwzKo3n8

  22. #32 K.Huntelaar (23. Sep 2012 18:36)

    Warum ist Latinoland mit dieser genialen hochbegabten Bevölkerung dann so lausig, daß die Masse der nicht so genialen Leute nicht nur in die USA, sondern auch – via Spanien – in die EU flüchten und da nicht gerade zum Ruf Südamerikas als Hochkultur beitragen?

  23. #34 7berjer
    Es ging mir eher darum wie Kewil hartarbeitende Latinos mit den eher nicht so tätigen arabischen und türkische Immigranten hierzulande vergleicht.
    Gegen das Leistungsprinzip an sich habe ich nichts, ich habe aber etwas gegen Kewils dumme Pauschalisierung. Jeder Immigrant der in einem fremden Land kommt sollte was leisten, nur wenn Kewil von WASP spricht und dabei nicht auch andere Bevölkerungsschichten nennt, die Amerika am Laufen hält und das sind auch die Latinos, die Asiaten und auch die Schwarzen.
    Nur Kewil glorifiziert immer die WASPs.

  24. Betreffend der Latinos gebe ich dem Autor recht. Und zwar glaube ich, dass es nicht unbedingt nur die Grundeinstellung der Latinos ist. Aber sie haben nun mal viele Verwandte, die in den USA leben möchten, und dies auch tun. Legal oder eben illegal. Und hier ist meines Erachtens nach eher der Punkt: Obama und die Linken generell lassen die illegale Einwanderung so halbwegs zu, während die Reps sich halt wirklich an Gesetz und Ordnung halten wollen. Und es sollte in einem Rechtsstaat immer so sein, dass das Gesetz gilt. Egal, ob es nun ideologisch passt oder nicht. Obama’s Regierung hält sich nicht an die Gesetze und verhält sich diktatorisch. Das passt Millionen von Amerikanern zu Recht nicht in den Kram. Recht oder Unrecht, darum geht es. Die Linken erklären Unrecht zu Recht, und das ist halt eben: Unrecht!

  25. Ich glaube, die Latinos werden sich in den USA assimilieren lassen, mit Ausnahme von Gegenden, die wirklich sehr stark von Latinos geprägt werden. Man darf nicht vergessen, dass Staaten mit einem sehr hohen Latinoanteil wie Texas, Kalifornien und Florida dennoch als typisch amerikanisch gelten. Zudem hat in den USA die Segregation nicht einen derart schlechten Einfluss wie in Europa, weil das Staatsmodell ein völlig anderes ist.

    Leider stimmt es, dass Latinos in den USA vor allem links wählen. Trotzdem muss man sagen, dass es viel besser aus sieht als bei den Schwarzen. Zudem war Bush bei den Latinos ziemlich stark. Generell muss man aber sagen, dass beide Parteien die Latinos bisher schlecht mobilisieren konnten. Ich denke nicht, dass man sich bei den Latinos mit einem liberalen Ausländerrecht einschleimen muss, sondern dass man ihre wirtschaftliche Situation verbessern muss. Im übrigen haben die Demokraten die Latinos überhaupt nicht auf sicher. Da kann sich in Zukunft noch viel ändern.

  26. #RDX
    Es gibt ja 2 Theorien von Demografen, die einen sagen im jahr 2040, haben sich die Latinos assimilliert im Sinne der Schmelztigel der Kulturen oder es wird im Südwesten eine spanischdominierende Gemeinschaft geben.
    Ich denke eher das erste wird der Fall, sein es gab schon viele Einwanderergruppen in den USA die sich beinahe perfekt assimiliert haben. Amerika hat halt eine starke Mischkultur und jede neuer Einwanderungsstrom ergänzt sich zu dieser Kultur.
    Die Einwanderung mit der Kombination der Leistungsgesellschaft, amcht die USA so einzigartig.

  27. Für mich ist Romney übrigens unwählbar, schon weil er politisch nicht überzeugen kann und eine Wendehals wie Wulff ist. Als Governeur war er noch für Medicare und jetzt ist er dagegen. Er hat auch wenig Taktgefühl. Bei seienr GB Reise kritisiert er erst mal die Organisation der Olympischen Sommerspiele, die im Nachhinein eines der Erfolgreichsten überhaupt waren. Dann hält er es nicht für nötig in einer der Euroländer zu reisen um über die Krise zu sprechen, lieber ein bisschen Klientelpolitik in Israel betreiben. Zu guter letzt verprellt er die wichtigste Wirtschaftsmacht der Welt China, in dem er sie verteufelt.
    Alles in allem unwählbar.

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