Sam Harris (Foto) ist ein amerikanischer Philosoph, Neurowissenschaftler und Schriftsteller, der im Islam eine große Gefahr für die derzeitige Gesellschaft sieht. Auf dem sehr lesenswerten US-Blog „Bare Naked Islam“ erschien vor ein paar Tagen ein ausgezeichneter Artikel von ihm unter dem Titel „LEFT WING AWAKENING: Realization that not all religions are the same“. PI-Leser Dschizya hat ihn für uns übersetzt.

Die letzte Welle muslimischer Hysterie und Gewalt ist mittlerweile auf über 20 Länder übergeschwappt. Die Mauern unserer Botschaften und Konsulate wurden durchbrochen, ihre Vorhöfe wurden triumphierenden Mobs überlassen und viele Menschen wurden ermordet – alles als Reaktion auf ein unansehnliches Internet-Video namens „Die Unschuld der Muslime“. Egal ob über einen Film, eine Karikatur, einen Roman, einen Schönheitswettbewerb oder einen unglücklich benannten Teddybär: der eintretende Ausbruch religiöser Gewalt ist so vorhersehbar wie der Sonnenaufgang. Dies ist eine alte und langweilige Geschichte über alte, langweilige und tödliche Ansichten. Und ich befürchte, sie wird uns für den Rest unseres Lebens begleiten.

Unsere Panik und moralische Verwirrung sublimierte sich zuerst in Attacken auf den glücklosen Gouverneur Mitt Romney. Ich bin kein Fan von Romney und ich würde die Aussicht auf seine Präsidentschaft lächerlich finden, falls sie nicht so deprimierend wäre. Aber er hat die Anzeichen von Angst in der Reaktion der Obama-Regierung auf die Krise erkannt. Romney hatte zwar – wie viele andere – ein Statement der US-Botschaft in Kairo mit einer offiziellen Erkärung der US-Regierung zu den Morden in Libyen verwechselt. Aber die Wahrheit ist, dass das Weiße Haus eine ähnliche Entschuldigung verwendet hat: es verurteilte die „beleidigenden“ Meinungsäußerungen, während es vorgab, insgesamt die Meinungsfreiheit zu verteidigen. Das mag angesichts der momentanen hitzigen Diskussion ein kleines Detail sein – aber das sind zitternde Lippen auch.

Unsere Regierung verfolgte die Appeasement-Strategie weiter durch den Versuch, den unerschütterlichen und exzentrischen Pastor Terry Jones zum Schweigen zu bringen. Der hatte die Koranverbrennungen gerade solange ausgesetzt, wie er brauchte, um den Film zu bewerben. Ebenfalls forderte die Obama-Regierung Google auf, „Die Unschuld der Muslime“ von seinen Servern zu entfernen. Diese Manöver könnten zwei psychologische und diplomatische Versuche sein: entweder will unsere Regierung die Probleme nicht angehen oder das Problem ist so riesig und einschüchternd, dass wir entschieden haben, die Barbaren vor unseren Toren zu beschwichtigen.

Diese Seuche der moralischen Feigheit folgte ihrem üblichen Kurs, indem liberale Journalisten und Gelehrte anfingen, unsere grundlegendsten Freiheiten wegen sadomasochistischen muslimischen Zorns – bekannt als „religiöse Empfindlichkeit“ – in Frage zu stellen. Kommentatoren der „New York Times“ und des „National Public Radio“ sprachen von der Notwendigkeit, eine Balance zwischen freier Meinungsäußerung und Religionsfreiheit zu finden. Als ob Letztere überhaupt von einem Youtube-Video berührt werden könnte! Genauso vorhersehbar wie muslimisches Beleidigtsein und muslimische Erpressungen geworden sind – scheint die moralische Verwirrung säkularer Liberaler Teil desselben Uhrwerks zu sein.

Bedenken wir, was wirklich passiert: Ein Anteil der weltweiten Muslime – 5%? 15%? 50%? Das ist noch nicht klar – verlangt, dass alle Nicht-Muslime sich an die Bedingungen islamischen Rechts halten. Und dort, wo sie in ihren Protesten nicht sofort auf Gewalt zurückgreifen, drohen sie sie an. Ein Schild zu tragen „Köpft alle, die den Propheten beleidigen“ könnte gerade noch als friedlicher Protest durchgehen. Aber es ist auch eine Versicherung, dass das Blut der Ungläubigen vergossen würde, sobald der Verrückte mit dem Plakat mehr Macht hätte. Dieses groteske Versprechen wird natürlich in fast jeder muslimischen Gesellschaft eingelöst. Einen Film wie „Die Unschuld der Muslime“ irgendwo im Mittleren Osten zu drehen, wäre die sicherste Methode des Selbstmords.

Was genau kam in dem Film vor? Wer produzierte ihn? Was waren seine Motive? Wurde Mohammed tatsächlich dargestellt? Brannte tatsächlich ein Koran oder doch ein anderes Buch? Fragen wie diese sind obszön. Hier muss eine rote Linie gezogen und kompromisslos verteidigt werden: Wir haben die Freiheit, den Koran und jedes andere Buch zu verbrennen. Sowie Mohammed und jedes andere menschliche Wesen zu kritisieren. Lasst das niemanden vergessen!

In Zeiten wie diesen hören wir unvermeidlich – von Leuten die nicht wissen, wie es ist, ans Paradies zu glauben –, dass Religion ein Weg sei, öffentliche Unzufriedenheit zu kanalisieren. Die wahre Ursache des Problems läge in der Geschichte westlicher Aggression in der Region. Es seien unsere Strategien, nicht unsere Freiheiten, die sie hassen. Ich glaube, die Zukunft des Liberalismus – und noch viel mehr – hängt davon ab, ob wir diesen ruinösen Selbstbetrug besiegen können. Religion funktioniert nur deshalb als Vorwand für politische Gewalt, weil Millionen Menschen tatsächlich glauben, (imaginäre) „Verbrechen“ wie Blasphemie und Apostasie seien todeswürdig.

Die meisten säkularen Liberalen glauben, alle Religionen seien gleich. Und sie betrachten jeglichen Hinweis auf das Gegenteil als Engstirnigkeit. Irgendwie übersteht dieser Glaubenssatz die tägliche Falsifikation durch reale Ereignisse. Eine Hauptschuld daran trägt unsere Sprache. Wie ich schon öfters bemerkt habe, ist „Religion“ ein Wort wie „Sport“: manche Sportarten sind friedlich, aber extrem gefährlich (unangeleintes Klettern, Straßenrodeln); andere sind sicherer, aber stehen für Gewalt (Boxen, Kampfsport) und manche bergen nicht mehr Risiken schwerer Verletzungen als das Duschen (Bowling, Federball). Allgemein von „Sport“ zu sprechen, macht es unmöglich, zu diskutieren, was die Athleten tatsächlich machen oder welche physischen Voraussetzungen dafür nötig sind. Was haben alle Sportarten gemein, abseits vom Atmen? Nicht viel. Das Wort „Religion“ ist selten nützlicher.

[… Der inneramerikanische Abschnitt zum Thema Romney und Mormonen wurde weggelassen.]

Bis heute kann ich all diese [negativen] Dinge über das Mormonentum sagen und [den Gründer] Joseph Schmidt nach Herzenslust verunglimpfen, ohne befürchten zu müssen, dafür getötet zu werden. Säkulare Liberale ignorieren diesen fundamentalen Unterschied zu jeder Gelegenheit und beschwören damit eine Gefahr. Denken wir kurz über die Existenz des Musicals „The book of mormon“ nach. Jetzt stellen wir uns die Sicherheitsvorkehrungen vor, die nötig wären, eine ähnliche Produktion über den Islam aufzuführen. Das Projekt ist unvorstellbar – nicht nur in Beirut, Bagdad oder Jerusalem, sondern auch in New York City.

Die Freiheit, manche Themen laut zu denken, ohne Angst vor Verfolgung oder Mord haben zu müssen, haben wir bereits verloren. Und die einzigen Kräfte auf Erden, die diese wiederherstellen können, sind starke säkulare Regierungen, die Anschuldigungen wie Blasphemie energisch zurückweisen. Keine Entschuldigungen nötig. Muslime müssen lernen: wenn sie aggressive und fanatische Forderungen an die Toleranz freier Gesellschaften stellen, dann werden sie die Grenzen dieser Toleranz kennenlernen. Und Gouverneur Romney, obwohl er mit fast allem falsch liegt, was es unter der Sonne gibt (wahrscheinlich auch über die Sonne), hat absolut recht, wenn er sagt, dass es Zeit ist, dass unsere Regierung diese Botschaft ohne zu blinzeln verbreitet.

image_pdfimage_print

Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht! Finca Bayano in Panama.

Anzeige: www.teebrasil.com - Amazonasheilkräuter und Strophanthin

40 KOMMENTARE

  1. Na ja, wenn ich schon lese „Philosoph und Wissenschaftler“, dann stellen einem sich schon die Haare auf.

    Entweder – oder.

    Dazu pssst auch das Statement zu Romney: „…obwohl er mit fast allem falsch liegt, was es unter der Sonne gibt (wahrscheinlich auch über die Sonne)“

    Es macht keinen Sinn irgendlwelche Leute herzuziehen, die partiell eine freundlich Aussage gegen den Islam von sich gegeben haben…

  2. „Muslime müssen lernen: wenn sie aggressive und fanatische Forderungen an die Toleranz freier Gesellschaften stellen, dann werden sie die Grenzen dieser Toleranz kennenlernen.“

    Jedes andere Vorgehen wirft die Frage auf „Wo wird das hinführen?“.

  3. Wer keine Werte mehr besitzt oder nicht mehr hinter ihnen steht, weil er meint alle Menschen , alle Religionen sind gleich,es komme nicht mehr auf Werte an, kann auch keine Werte mehr verteidigen. Er gibt sich selber auf.Er wird sich solange an den Mächtigeren oder den der es vorgibt zu sein, anpassen bis er seine Identität verloren hat. Dann hilft nur noch die Psychiatrie.

  4. Was will dieser Sam Harris?

    Es diskreditiert Romney auf billige links-grün-liberale Weise, unterstützt dabei den Moslem-Appeaser Obama und beschwert sich dann im ganzen Artikel über den Islam.

    Man muss sich schon entscheiden, was einem wichtig ist und konsequent danach schreiben und handeln.

  5. Es wird bestimmt nicht lange dauern, bis aus der Diskussion über den wirklich guten Artikel von Sam, den ich im Original gelesen habe, wieder eine kewil-konforme Aktion gegen Atheisten wird, weil Sam neben Richard Dawkins und Christopher Hitchens (RIP, I’ll drink a Johnny Walker on 12.15.12 on that sad anniversary) zu den bekanntesten ihrer Zunft gehören.

    Aber das läßt sich im Augenblick wohl nicht vermeiden. Ich jedenfalls mag den Gedanken von Gesetzen für Menschen von Menschen, gemacht in der Intention, daß jeder ein möglichst freies Leben führen kann und will keine Rechtsprechung, die sich auf irgendwelche angeblich göttlichen Wahrheiten beruft.

    Sharp

  6. Die meisten säkularen Liberalen glauben, alle Religionen seien gleich. Und sie betrachten jeglichen Hinweis auf das Gegenteil als Engstirnigkeit.

    Genau das ist der springende Punkt. Mir ist jedenfalls nur eine „Religion“ bekannt, die sich nicht scheut öffentlich zu Tötung von Andersdenkenden aufzurufen. Der letzte Aufruf dazu kam ja bekanntlich vom pakistanischen Eisenbahnminister.

    Im Übrigen ist festzustellen, dass die multiple Aufklärungsarbeit, die ja mittlerweile an vielen Fronten stattfindet erste Früchte trägt.

    Der Penzberger Imam Benjamin Idriz beklagte, er stelle zunehmende Islamfeindlichkeit in Bayern (hier leben rund 500000 Muslime) fest. Die Imame riefen die Gläubigen dazu auf, in der Debatte um das Mohammed-Video besonnen zu bleiben und das Machwerk einfach zu ignorieren. dapd

    http://www.sueddeutsche.de/u5I38n/852320/Besonnen-bleiben.html

    Und was die angemahnte Besonnenheit seitens der Imame anbelangt, alles nur strategische Taktik.

  7. #4 Sharp_Chronisch (24. Sep 2012 13:24)

    Ich bin auch Atheist. Und daher glaube ich nicht an die „Offenbarung“ des Obama. Eine linke Ideologie ist nix anderes, als eine rot angestrichene Religion.

    Und wohin führt die: zu 50 Mio Amerikanern auf food stamps und ausufernden Schulden. Genau wie das in der EUdSSR praktiziert wird.

    Sein Statement ist an die befreundeten Linken gerichtet, um einen (der vielen) Fehler in der Weltsicht zu korrigieren.

    Und noch was: Darwin hat mit diesen Leuten nix zu tun.

  8. #6 fredericbuchholz (24. Sep 2012 13:24)

    Genau so ist es!

    Und dann verkauft er seine Freiheit für eine „Richtigstellung“ im pakistanischen Fernsehen.
    Armselig und eines Präsidenten der Vereinigten Staaten unwürdig….

  9. Horrormeldung aus Pforzheim!

    Nach Berichten der Pforzheimer Zeitung haben jetzt schon 43 Prozent der Einwohner von Pforzheim einen Migrationshintergrund. Und dieser Migrationshintergrund ist zu 90 Prozent moslemisch. Pforzheim wird in den nächsten Jahren einer der ersten von Moslems beherrschte Stadt in Baden-Württemberg werden. Jetzt schon ist Pforzheim neben Mannheim die Hochburg der Salafisten und Hardcore-Islamisten in Süddeutschland.

    Selbst CDU-Stadträte haben sich schon dafür ausgesprochen irakische Jugendliche die Frauen in Pforzheim sexuell belästigen dafür Freikarten fürs Hallenbad zu schenken. (Kein Witz!)

    Ein Blick in die Geburtenstatistik zeigt eindeutig wo der Weg hingeht. Der dominierende Namen ist dort Mohammed. Jetzt schon hat der Exodus der einheimischen Bevölkerung in Pforzheim eingesetzt. Die verlassen die zu einer Kriminalitäts- und Salafisten-Hochburg gewordenen Stadt und ziehen in die weniger belasteten Gemeinden in der Umgebung.

    http://www.pz-news.de/news/politik_artikel,-Annaehernd-jeder-Fuenfte-hat-auslaendische-Wurzeln-_arid,370086.html

  10. #4 Arbeitender Familienvater (24. Sep 2012 13:18)

    In Bezug auf den Islam hat er sicher recht. Im Hinblick auf seine sonstige Weltsicht bezweifle ich das. Und daher habe ich geschrieben, dass man nicht jeden Zeugen gegen den Islam hervorzerren muss (nur weil er bekannt ist). Das wirkt auf mich irgendwie verzweifelt…

  11. # 12

    Pforzheim, München, Berlin…

    da kann ich nur lachen: in Nürnberg leben über 40% Zuwanderer und deren Abkömmlinge. 72% der Schüler in den Relaschulen sind Zuwnaderer. Über 66% aller Kleinkinder bis 5 Jahren sind Abkömmlinge von Zuwanderern…

  12. Vielleicht tut der Hinweis Not, daß die im Amerikanischen Sprachgebrauch übliche Lesart des Wortes „liberal“ eine völlig andere, ja gegenteilige ist als unsere, die sich noch am lateinischen Stamm orientiert. Es heißt dort nicht etwa „freiheitlich“, sondern ist synonym für „links“, „progressiv“ im Sinne von sozialistisch/sozialdemokratisch, kollektivistisch. Wie es dazu kam, wäre eine eigene Untersuchung wert, aber der Gedanke an eine Umdeutung wie beim Orwellschen Neusprech ist wohl nicht allzu weit von der Wirklichkeit entfernt.

  13. #2 Woolloomooloo (24. Sep 2012 13:15)

    Na ja, wenn ich schon lese “Philosoph und Wissenschaftler”, dann stellen einem sich schon die Haare auf.

    Entweder – oder.

    Unsinn.

    Es gibt gute und schlechte Philosophen.
    Es gibt ebenfalls gute und schlechte Wisseschaftler.

  14. (NB: Meine einst fast fehlerfreie Rechtschreibung geht seit der vermaledeiten Reform den Bach herunter; insbesondere mit Groß- und Kleinschreibung hab‘ ich es nicht mehr besonders, wie eben erneut demonstriert. Seufz.)

  15. #17 Stefan Cel Mare (24. Sep 2012 14:29)

    Seit Darwin ist die Philosophie praktisch ohne Gegenstand.

    Um es ganz kurz zu sagen: Das Gehirn ist kein (göttlicher oder sonstiger metaphysicher) Erkenntnisapparat, sondern ein Organ.
    Dieses Organ hat den zweck das Überleben zu sichern.

    Und wenn schon Phiolosoph, dann lautet meine Wahl: Schopenhauer….

  16. Sam Harris will einfach frei denken und darüber auch noch reden und schreiben dürfen! Das ist doch genug und offensichtlich vielen schon zu viel und anderen zu wenig.
    Sam Harris zu lesen ist immer gut und seiner Deutung muss man nicht folgen, aber es sind freie Gedanken.

  17. Bis heute kann ich all diese [negativen] Dinge über das Mormonentum sagen und [den Gründer] Joseph Schmidt nach Herzenslust verunglimpfen, ohne befürchten zu müssen, dafür getötet zu werden.

    Und hier kommt der Kulturrelativismus, oder besser Religionsrelativismus zum Einsatz:

    Wenn sich nun Einer herstellt, und beispielsweise den Buddhismus „schmäht“, dann wird ihn die Mehrheit einfach auslachen oder als Trottel bezeichnen.

    Der Buddhismus ist, gemessen am Verhalten der Religionszugehörigen, harmlos.
    Da brauche ich nichts zu kritisieren oder zu „schmähen“, weil nichts Kritisierbares ausgeübt wird, bzw. nichts ausgeübt wird, das Andersgläubige betrifft.

    Stellen wir hier aber den Islam gegenüber, dessen Gläubige haargenau die Gewalt-, Mord- und Vertreibungsaufrufe sowie die Eroberungsansprüche durchsetzen, die logischerweise alle Andersdenkenden betreffen, dann gibt es an dieser „Religion“ mehr als genug zu „kritisieren“.

    Und wenn man nun noch betrachtet, dass eine „Schmähung“ bedingt, dass etwas schlecht gemacht wird, ist der Islam unschmähbar, da das Kritisierte keine Erfindung zum Schlechtmachen ist, sonder lediglich wiedergebene Realtät darstellt.

    So, was macheich jetzt, wenn ich in dem ideologisch bedingten Wahn lebe, dass alle „Religionen“ gleichwertig sind?
    Was mache ich, wenn mir meine Ideologie befiehlt, dass alle Menschen gleichberechtigt seien und wenn mir meine Ersatzreligion befiehlt, dass es keine „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ und keine „Ausgrenzung“ ausser von Nazis geben darf???

    Dann muss ich einen weiteren Aspekt zu meiner verqueren Ersatzreligion hinzufügen:

    Den Kulturrelativismus, der besagt, dass alle Kulturen (Religionen) gleichwertig zu sein haben, und zwar ungeachtet dessen, ob sie es wirklich sind.

  18. ..entweder will unsere Regierung die Probleme nicht angehen oder das Problem ist so riesig und einschüchternd, dass wir entschieden haben, die Barbaren vor unseren Toren zu beschwichtigen.

    Dabei ignoriert er völlig, dass es auch noch eine dritte Möglichkeit gibt.
    Nämlich, dass dem Islam bewußt Tür und Tor geöffnet wird.
    Ob nun aus ideologischen oder finanziellen Interessen ist unerheblich, wird aber eine Mischung aus beidem sein.

  19. #12 Powerboy
    In der Tat, das ist eine Horrormeldung!
    Von den 90% leben wahrscheinlich 80% von Hartz 4 🙁

  20. Islam ist bar jeder Selbstreflexion. Er ist wie ein Despot, der keine Kritik und keine Karikatur verträgt, ohne repressiv zu werden. Abgesehen davon, Islam macht dumm.
    Beweis dafür:
    Vergleicht die eingereichten Patente in der Slowakei, mit denen in der Sau Di Arabien.

  21. Ein Schild zu tragen „Köpft alle, die den Propheten beleidigen“ könnte gerade noch als friedlicher Protest durchgehen.

    OK, nur ein derartiges Schild zu tragen ist zunächst mal harmlos, man kann den Träger sogar mitleidig belächeln – jedenfalls solange derjenige diesen Inhalt nicht in die Tat umsetzt. Aber auch wenn er nichts macht, so ist es wahrscheinlich, dass andere sich ermuntert fühlen, dieser Aufforderung zu folgen. Und deswegen ist das Schild eben nicht harmlos und geht keinesfalls als „harmloser Protest“ durch.

    Und außerdem: Man stelle sich nur mal vor, ein Christ würde ein Schild mit Aufschrift „Tötet alle, die Jesus beleidigen“ tragen. Ich male mir jetzt mal besser nicht aus, welch einen Sturm das in den Medien geben würde …

  22. Sam Harris ist auch, was viele hier einen Kampf-Atheisten schimpfen würden. PI, wie kannst du den gut finden?

  23. Nur ein konservativer, rechter Islamkritiker ist ein guter Islamkritiker, wie wohl einige Kommentatoren denken. Traurig das bei denen auch die schon fast islamische Engstirnigkeit herscht. Nur rechts-konservativ ist gut links-liberal ist böse. Was für ein Populismus!

  24. Keine Entschuldigungen nötig. Muslime müssen lernen: wenn sie aggressive und fanatische Forderungen an die Toleranz freier Gesellschaften stellen, dann werden sie die Grenzen dieser Toleranz kennenlernen.

    Genau so sehe ich das schon seit ewigen Zeiten. Keine Toleranz gegenüber dem intoleranten Islam. Nicht einen Millimeter nachgeben, niemals und zu keiner Zeit. Handreichungen, Entschuldigungen, Verständnis und Toleranz sind gegenüber dem Islam absolute Fehlhaltungen, die im Kern das Problem nur verschlimmern.

    Es müssen klare Grenzen gezogen werden und jedes Überschreiten dieser Grenze hat sofort härteste Konsequenzen nach sich zu ziehen. Nur so wird man mit diesem islamischen Mob fertig.

    Ich werde jeden Politiker wählen, der diesen Weg einschlägt.

  25. #28 K.Huntelaar (24. Sep 2012 18:51)

    Sie haben ja recht, vollkommen. Mich stört nur die Verbindung zwischen links und liberal. Für mich sind das unvereinbare Gegensätze. Leider so oft als Neusprech-Schlagwort mißbraucht, daß viele sich der eigentlichen Bedeutung von „liberal“ kaum noch erinnern.

  26. Ich bin ein vergleichsweise junger Mensch, der Begriff links-liberal steht für mich keineswegs für die SPD oder Linke, sondern für das einstehen einer Gesellschaft in einer sozialen Marktwirtschaft.

  27. Ich bin ein vergleichsweise junger Mensch,

    Das könnt ihr Streichen, das wollte ich zuerst was anderes schreiben!

  28. #19 Woolloomooloo (24. Sep 2012 14:43)
    #17 Stefan Cel Mare (24. Sep 2012 14:29)

    Seit Darwin ist die Philosophie praktisch ohne Gegenstand.

    Darwin hat im Gegenteil für das Entstehen einer neuen Philosophie gesorgt – des „Darwinismus“. Obgleich er wohl selbst kein Darwinist war; ebensowenig wie Marx ein Marxist sein wollte.

    Um es ganz kurz zu sagen: Das Gehirn ist kein (göttlicher oder sonstiger metaphysicher) Erkenntnisapparat, sondern ein Organ.
    Dieses Organ hat den zweck das Überleben zu sichern.

    Stöhn – der alte Fehler der Biologisten. Kurz und knapp: kommunizieren gerade unsere Neurozellen im Kampf um ihr Überleben – oder doch Subjekte im Ringen um Erkenntnis?

    Und wenn schon Phiolosoph, dann lautet meine Wahl: Schopenhauer….

    Ausgerechnet der verschrobene Sonderling mit seinem Pudel, der die Frankfurter schon mit seiner Suche nach „des Pudels Kern“ zum Kopfschütteln brachte…

  29. #34 Stefan Cel Mare (24. Sep 2012 21:49)

    Da hatte ich doch glatt vergessen, dass man beim Benennen der Philosophie des alten Darwin bei PI sofort ein Problem bekommt:

    Your comment is awaiting moderation.

    Also künftig: der, dessen Philosophie nicht genannt werden darf…

  30. Zum Glück gab es Darwin, er hat im Prinzip in Alleingang die moderne Zoologie begründet. Ohne ihn würden wir immer noch in den Wirren der Schöpfungslehre leben.
    Für die Entstehung dieser Philosophie sollte wohl mal man zu den Galapagos-Inseln reichen. Auch um der schönen Natur willen.

  31. Darwins Evolution ist doch keine Philosophie sondern eine wissenschaftliche Theorie.
    Für mich ist die fast so zwingend wie die Schwerkraft.
    Man kann sie überall beobachten.
    Das schöne, nicht nur die Arten, auch Unternehmen und ganze Gesellschaften unterliegen den selben Regeln: anpassen, optimieren oder sterben.

  32. Gouverneur Romney, (…) hat absolut Recht, wenn er sagt, dass es Zeit ist, dass unsere Regierung diese Botschaft ohne zu blinzeln verbreitet.
    ————
    Ist es nicht genauso Zeit, dass die MSM diese Botschaft in allen Christlichen Ländern der Welt ohne zu blinzeln verbreiten?
    Damit alle Moslems das bekommen, was sie am dringendsten brauchen, sollten wir ihnen
    zu Hause Wasser geben.
    Wasser gegen Oel getauscht,1:1 .
    Was Mit Romney sonst noch sagt, weiß ich nicht so genau, aber ich sage, dass wir uns von unseren „Gästen“ nachdrücklich + freundlich verabschieden sollen, damit sie friedlich und geordnet in ihre Heimat zurückkehren können.
    Kann es wohl sein, dass die Folgekosten einer Trennung von ungeliebten Bereicherern mit allen Folgekosten trotzdem billiger käme, als die Aussicht, für die nächsten Tausend Jahre
    eine moslemische Besatzungsmacht zu ertragen und finanziell zu unterhalten und deren Nachwuchs in den Koranfächern Unterdrückung und Ausbeutung auszubilden?.
    Und ist es nicht vielleicht Rechtens, unsere eigenen Kinder und Enkel davor zu bewahren, zusammen mit den Kindern der „Besatzungsmacht“ zu lernen, dass die anderen alles dürfen und wir und unsere Kinder und Enkel alles ertragen dürfen?
    Wäre es nicht vielleicht auch möglich, dass unser Volk mit evtl. nur 60 Millionen Bürgern
    sehr gut überlebeen kann, wenn keine „Gäste“ unterhalten werden müssen?
    Es wäre ja nur solange, bis unsere Frauen sich entschließen würden, doch wieder Kinder von ihren geliebten Männern zu bekommen.
    Ist es nicht tatsächlich so, dass wir sehr wohl in der Lage wären, selbst viele Kinder zu machen? Wenn wir doch sowieso den Unterhalt der Kinder unserer Gäste bezahlen müssen, dann käme es gar nicht teurer, eigene Kinder zu finanzieren.
    Wir alle sollen uns bemühen, das untere Ende der Schiefen Bahn, auf der wir uns derzeit befinden, anzuheben, damit eine Ebene entsteht, auf der sich leben lässt, jeder da, wo er hingehört, Moslems in Moslemistan und Christen, bzw. Nichtmoslems dort, wo schon ihre Väter seit Jahrhunderten gelebt haben, nämlich hier!.
    Außerdem zu bedenken: Isafer statt Alaistakba.
    Denn wie groß der „Gott“ der Moslems ist, oder mal gewesen ist, das muß uns gar nicht interessieren, denn es ist ohne Bedeutung für Christenmenschen. Warum? Jeder Christ weiß das!!! Einfach mal nachfragen.

  33. Die Freiheit, manche Themen laut zu denken, ohne Angst vor Verfolgung oder Mord haben zu müssen, haben wir bereits verloren.

    Genau das hab ich in den vergangenen Tagen in einem ausführlichen Schreiben den Ministern Friedrich, de Maizière, Westerwelle, Schnarrenberger, den Herren Wolfgang Bosbach und Volker Beck beigepolt.

    Die großmütige Zusicherung, dass die Politik keine Gesetzesänderungen infolge dieses Mohammedaner-Konflikts vorhabe, ist wohlfeil. Es geht nämlich nicht darum, ob wir unsere Grundrechte de jure verlieren sollen, sondern darum, dass wir sie de facto längst verloren haben.

Comments are closed.