Steigende Energie- und Verbraucherpreise, technische Geräte, die nach Ablauf der Garantiezeit ihren Geist aufgeben und purer Lobbyismus setzen dem Ottonormalverbraucher stark zu. Die Wirtschaft ist in einer globalisierten Welt auf ständiges Wachstum gedrillt und die Unternehmen wollen ihren Gewinn jeden Tag steigern. Am Ende dieser ganzen Produkt- und Verbraucherkette stehen wir, der kleine Mann, der zwar eine gewisse Machtposition inne hat, aber auch eigentlich wieder nicht. Beleuchten wir einmal diese festgefahrene Situation, warum der Endverbraucher immer der Dumme ist.

(Von Destruktivus)

Wer von uns beklagt sich nicht über steigende Heizöl- und Spritkosten? Als Grund für Preissteigerungen werden gerne die globalen Märkte angeführt und die knapper werdende Verfügbarkeit dieser endlichen Ressource. Das ist bis zu einem gewissen Maße auch richtig, aber es gibt auch noch andere Gesichtspunkte, die zu beachten sind. So ist es erwiesen, dass die heutigen Automobile und Heizanlagen wesentlich weniger Erdöl verbrauchen als noch vor vielen Jahren. Dies bedeutet, dass der Absatz von schwarzem Gold dadurch sinkt. Zu dieser Problematik hinzu kommt der demographische Faktor in unserem Land. Von Jahr zu Jahr sinkt die Einwohnerzahl der Bundesrepublik Deutschland. Auch dies führt zu Umsatzeinbußen, denn weniger Menschen konsumieren weniger. Nun ist es aber auch so, dass die oft börsennotierten Unternehmen ihren Gewinn steigern müssen, um ihre Anleger zufriedenzustellen. Zu berücksichtigen ist auch der unternehmerische Freigeist, denn jeder möchte quasi über Nacht reich werden.

Die gleiche Formel kann man auch auf die Energie- oder Wasserpreise übertragen. Heutige Gerätschaften verbrauchen immer weniger Energie. Immer öfter entdeckt der Verbraucher A+++ Zertifikate. Dies bedeutet für die energieliefernden Unternehmen, dass sie weniger Angebot in ihre Netze speisen müssen, was zu sinkenden Umsätzen führt.

Ebenfalls sparsamer werden die wasserführenden Anlagen. Spülmaschinen, die mit weniger als sieben Litern auskommen oder Waschmaschinen, die immer effizienter werden. Auch die Kurzspültaste auf der Toilette sorgt für geringeren Umsatz bei den örtlichen Wasserversorgern. Moderne Duschköpfe und Perlartoren sind ebenfalls nicht selten um bis zu 50% im Verbrauch reduziert.

Eigentlich sind solche technischen Innovationen zu begrüßen. Schonen sie doch „eigentlich“ unseren Geldbeutel und unsere Umwelt. Die Kehrseite dieser Medaille ist, dass der Umsatz von regional- und global agierenden Unternehmen sinkt. Doch unsere pervertierte Marktwirtschaft ist auf ständiges Wachstum ausgerichtet. Schon allein deshalb, um künstliche Nachfrage zu schaffen, werden Endzeiten in technischen Gerätschaften eingebaut. Haben Sie sich noch nie gefragt, warum der Toaster oder die Computerfestplatte bereits nach wenigen Jahren ihren Geist aufgeben? Oder warum Apple das neue IPhone 5 mit einem neuen Datenstecker ausliefert? Hier muss der Verbraucher wieder nachrüsten oder Adapter kaufen, was wieder künstlichen Umsatz generiert.

Aber auch purer Lobbyismus führt zu Gewinnsteigerungen. So ist es mittlerweile Pflicht, bei einem automobilen Frankreichbesuch einen Alkoholtester mit sich zuführen. Zugelassen ist das chemische Blasröhrchen nur von einer einzigen Firma. Wie sich später herausstellte, ist ein Spezi vom ehemaligen Präsidenten Sarkozy in die Firma involviert. Der Absatz dieser Firma dürfte in die Höhe schnellen, denn alle Welt darf die gesundheitsschädlichen Prüfinstrumente nur bei dieser Firma ordern, ansonsten kann es empfindliche Geldbußen hageln.

Fassen wir also zusammen: Der Endverbraucher wird für die angepeilte Energiewende massiv zur Kasse gebeten. Je weniger wir verbrauchen, desto höher steigen die Preise, denn die Unternehmen wollen Wachstum um jeden Preis. Weniger Verbrauch wird durch höhere Preise kompensiert. Wenn man es genau nimmt, müssten wir mit Energie, egal in welcher Form und mit Wasser nur so aasen. Da wir aber immer weniger von diesem Industriegut benötigen, steigen folglich die Preise. Ebenfalls technisch machbar ist, dass Geräte fast endlos halten. Das behagt den Firmen aber nicht, denn diese wollen „verkaufen, verkaufen, verkaufen“. Letztendlich sind wir auf Gedeih und Verderb dem globalen Markt unterworfen, mit unabsehbaren Folgen für die Umwelt und den Geldbeutel. Geld regiert die Welt, eine bittere Erkenntnis und man kann sich diesem Kreislauf in keinster Weise entziehen. Wachstum muss um jeden Preis generiert werden, die Zeche zahlt am Ende der Verbraucher, so oder so.

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39 KOMMENTARE

  1. Tja, da kommt man wohl nicht so einfach raus, nicht einmal, wenn man seinen eigenen Knoblauch und die eigene Petrosilia anbaut. Auch eine 20 m2 Regenzisterne hilft nicht wirklich gegen hohe Kosten, weil, der Wasser- Lieferant erhöht einfach die Miete für die Wasseruhr und die Gemeinde verdient auch noch mit an den Administrationskosten. Ich frage mich wirklich, wie viele Berge mit dem unnötigen Verpackungsmüll wir noch anhäufen wollen, oder wie hier, wie viele Täler sollen noch gefüllt werden. Der Schrecken darüber kommt sofort, wenn man eben mal hochrechnet. 1 Tal voll = 10 Jahre!
    In hundert Jahren also 10 volle Täler. usw. x 10. Oder noch besser, die italienische Comora versenkt so viele Abfallschiffe in der Adria, bis man trockenen Fusses von Italien nach Albanien kommt. Dann kann aber die österreichische Marine nie mehr aus der Adria raus und der Teich wird zum Süsswassersee.
    …die Zeche zahlt am Ende der Verbraucher, so oder so.

  2. Auch ich habe mal Wasser gespart. Die nächste Jahresrechnung war um 30% höher. Dann habe ich den Test gemacht und voila – seitdem ich mit dem Wasser „aase“, ist der Preis gesunken bzw. stabil geblieben.

    Gegen technische Innovationen habe ich nichts, im Gegenteil. Es war immer schon üblich, wer sich als Produzent oder Händler auf dem Markt behaupten wollte, musste offen für Neues sein, Neues anbieten und Wagnisse eingehen. Wer nicht gewillt ist Risiken einzugehen, sollte kein Kaufmann werden, sondern Verwaltungsangestellter oder Beamter, – und damit kommen wir zur Krankheit unserer Zeit. Beamte und Sozialarbeiter verstaatlichen die Märkte, Bürokraten kontrollieren, was der Konsument zu konsumieren hat. Wer das nicht will, wählt andere politische Anbieter. Hoffentlich!

  3. Ich bitte, Energiepreise, Finanzkrise, Haushaltsprobleme etc. auf den entsprechenden Foren zu diskutieren, nicht aber bei PI. Sie haben keinen Bezug zur Bedrohung der Menschen durch Islamisierung, Djihad und Scharia sowie Drohungen und Gewalt und Gewalt der Muslime.

  4. Strom:
    Ein Arbeitskollege hat schon ein Schreiben seines Stromlieferanten bekommen, worin stand, dass diese den Strompreis anheben müssen, da die Anlage nicht ausgelastet sei!

    Andererseits ist der Verbraucher auch selber schuld: Leuchtrehe und Nikoläuse im Vorgarten zur Weihnachtszeit verbrauchen auch ihren Saft (komme mir keiner mit LED`S, die verbräuchten weniger, die Menge spielt hier keine Rolle), ebenso beleuchtete Hausnummern.
    Ebenso die dümmliche Aussagen der Industrielobby, wenn Standby-Geräte nicht im Standby laufen würden, könnte man ein AKW abschalten (Danke, Regierung, dass Ihr uns dafür extra ein AKW gebaut habt).
    Kleine Rwechenaufgabe bez. LDE`S? Bitte sehr:
    Eine LED verbraucht im Schnitt 0,002 Ampere bei einer Betriebsspannung von 1,2 Volt. Die Leistung in Watt berechnet sich aus Volt * Ampere. Somit haben wir für eine LED eine Leistung von gerade mal 0,0024 Watt. Dies ergibt eine KW-Leistung von 0,0000024 KW!
    Nun ALLE LED`s mal zusammenaddieren und mit dem Strompreis multiplizieren.
    Soviel zum Geschwafel der „AKW-Einsparung“ unserer Grünen Baumstreichler.

    Spritpreis:
    Wenn jeder meint, mit der Karre um die Ecke fahren zu müssen zum nächsten Kippenautomat, dann kann der Spritpreis gar nicht hoch genug sein! Und weiter: Wer Geld hat, um sich ein PS-/Hubraumstarkes Auto zu leisten, welches eben viel Sprit braucht, dann braucht mir der auch nicht mit Jammern kommen, wenn an der Tanke irgendwann die gähnende Leere im Geldbeutel herrscht.
    Auch ist es Sonntags ja so schön bequem, damit direkt bis zum Waldrand zu fahren, um in eben diesem Spazieren zuu gehen. Mit dem Rad dorthin zu fahren fällt sicherlich den wenigsten ein, weil zu anstrengend.
    Man ist auch zu faul, in den Nachbarort zu Fahren um dort zu Tanken, weil dort eventuell billiger. Bequemheit? Dann darf man sich nicht wundern. DIe Werbung verspricht ja auch immer verheissungsvoll, dass es bei bestimmten Tanken auch einen (Würg) Snack gibt (über eben diese Tanken könnte ich mich hier endlos auslassen). Somit ist dort die Zielgruppe abgesteckt: Die Tanke für diejenigen, welche zu faul waren, sich zuhause ihre Brötchen zu belegen (wer weiss, was auf den Tanke-Brötchen drauf ist bzw. wieviele diese Brötchen angelangt haben).
    Auch die Heizungen zu hause. Da muss Nachts über im Bad im Dauerbetrieb die Heizung auf vollen Touren laufen, da man zu geizig ist, einen Programmierbaren Regler für den Heizkörper ein paar Euro auszugeben.

    Ich denke, ich höre hier besser mal auf, ich könnte noch ewig bei diesem Thema weiterschreiben.

  5. Ein Beitrag aus der kommunistischen Mottenkiste

    Doch unsere pervertierte Marktwirtschaft ist auf ständiges Wachstum ausgerichtet.

    Die linke Dauerpropaganda wirkt! „Wachstum“ bedeutet nicht zwangsläufig die reine Erhöhung der Produktionszahl, wie oft behauptet und nachgebetet; sondern „Wachstum“ bedeutet vor Allem Forstschritt, Verbesserung und Erneuerung. Bessere Medikamente, umweltfreundlichere Werkstoffe, schnellere Festplatten, Recycling fähige Verpackungen, etc. pp. bedeuten „Wachstum„; und nicht statt 100.000 nun 100.500 identische Autos zu bauen. Wer gegen Wachstum ist, ist gegen Fortschritt, Entwicklung sowie technologische Evolution und will Stillstand, Verharren und Verbot der Forschung. Er schafft damit die gesamte abendländische Kultur zugunsten einer planwirtschaftlichen Festlegung ab.
    ______________

    Haben Sie sich noch nie gefragt, warum der Toaster oder die Computerfestplatte bereits nach wenigen Jahren ihren Geist aufgeben?

    Kaufen Sie sich doch z.B. eine Kaffeemaschine von Bosch und die Festplatte von Intel -> die halten (fast) ewig. Die kosten allerdings auch mehr. Es handelt sich hier also nicht um die pöhse Industrie, die Ihnen etwas aufzwingt, sondern um schlicht um Angebot und Nachfrage. Insbesondere Letzteres ist zunehmend von der Geiz-ist-Geil-Mentalität geprägt — dabei ist der Spruch „billig kaufen ist auf Dauer teuerer“ schon uralt.
    _____________

    Der Endverbraucher wird für die angepeilte Energiewende massiv zur Kasse gebeten. (…) Wenn man es genau nimmt, müssten wir mit Energie, egal in welcher Form und mit Wasser nur so aasen.

    Speziell die Strompreise sind in Germanistan so hoch, weil aus ideologischen Gründen das Angebot an (günstigem) Strom künstlich verkleinert wird. In Kanada etwa sieht die Regierung Fortschritt und ihre Aufgabe darin, immer mehr Menschen mit immer mehr Energie zu immer geringeren Preisen zu versorgen. Im Resultat zahlt z.B. der priv. Stromverbraucher hier in Montréal umgerechnet ~ € 0.03 pro KW/h (in Deutschland fast 1000% mehr!); und in Kanada herrscht ganz zweifelsohne die Marktwirtschaft. Die im Beitrag aufgemachte Rechnung, der pöhse „Kapitalismus“ wäre schuld, ist also vollkommen falsch. In Deutschland herrscht allerdings in Energiefragen mittlerweile schlimmste Planwirtschaft — und daher auch die idiotischen Strompreise.

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  6. Hier ein Link zu Dr. Christian Koch, der ein Verfahren entwickelt hat, mit dem man Sprit aus Plastikabfällen machen kann. Die Spritlobby hat dies verhindert, entsprechende Schreiben des Wirtschaftsministers und anderer staatliche Stellen haben dagegen schon schriftlich interveniert.
    Reingucken und sich wundern über unseren Modernen Staat.
    http://www.youtube.com/watch?v=7Mhda7twO50

  7. (bin etwas aus der Übung 😉 )

    Ein Beitrag aus der kommunistischen Mottenkiste

    Doch unsere pervertierte Marktwirtschaft ist auf ständiges Wachstum ausgerichtet.

    Die linke Dauerpropaganda wirkt! „Wachstum“ bedeutet nicht zwangsläufig die reine Erhöhung der Produktionszahl, wie oft behauptet und nachgebetet; sondern „Wachstum“ bedeutet vor Allem Forstschritt, Verbesserung und Erneuerung. Bessere Medikamente, umweltfreundlichere Werkstoffe, schnellere Festplatten, Recycling fähige Verpackungen, etc. pp. bedeuten „Wachstum„; und nicht statt 100.000 nun 100.500 identische Autos zu bauen. Wer gegen Wachstum ist, ist gegen Fortschritt, Entwicklung sowie technologische Evolution und will Stillstand, Verharren und Verbot der Forschung. Er schafft damit die gesamte abendländische Kultur zugunsten einer planwirtschaftlichen Festlegung ab.
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    Haben Sie sich noch nie gefragt, warum der Toaster oder die Computerfestplatte bereits nach wenigen Jahren ihren Geist aufgeben?

    Kaufen Sie sich doch z.B. eine Kaffeemaschine von Bosch und die Festplatte von Intel -> die halten (fast) ewig. Die kosten allerdings auch mehr. Es handelt sich hier also nicht um die pöhse Industrie, die Ihnen etwas aufzwingt, sondern um schlicht um Angebot und Nachfrage. Insbesondere Letzteres ist zunehmend von der Geiz-ist-Geil-Mentalität geprägt — dabei ist der Spruch „billig kaufen ist auf Dauer teuerer“ schon uralt.
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    Der Endverbraucher wird für die angepeilte Energiewende massiv zur Kasse gebeten. (…) Wenn man es genau nimmt, müssten wir mit Energie, egal in welcher Form und mit Wasser nur so aasen.

    Speziell die Strompreise sind in Germanistan so hoch, weil aus ideologischen Gründen das Angebot an (günstigem) Strom künstlich verkleinert wird. In Kanada etwa sieht die Regierung Fortschritt und ihre Aufgabe darin, immer mehr Menschen mit immer mehr Energie zu immer geringeren Preisen zu versorgen. Im Resultat zahlt z.B. der priv. Stromverbraucher hier in Montréal umgerechnet ~ € 0.03 pro KW/h (in Deutschland fast 1000% mehr!); und in Kanada herrscht ganz zweifelsohne die Marktwirtschaft. Die im Beitrag aufgemachte Rechnung, der pöhse „Kapitalismus“ wäre schuld, ist also vollkommen falsch. In Deutschland herrscht allerdings in Energiefragen mittlerweile schlimmste Planwirtschaft — und daher auch die idiotischen Strompreise.

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  8. @coolkeeper:
    Diese Plattform beschränkt sich nicht auf reine Islamkritik, das Ding heißt „PI- News gegen den Mainstream“, also gehört das Thema m.E. hier ebenso hinein, wie die Diskussion über den Klimawandel und sonstige MSM- untaugliche Themen.
    Davon mal ab, finde ich das schon recht gut geschrieben, so ist es! Wer von uns hat nicht auch schon das 3. und 4. Handy, 2-3 Drucker etc. im Keller un wundert sich, dass der „neue“ nach nur 2 Jahren schon wieder kaputt ist?

  9. Weiter:
    Die hohen Preise sind auch ein Teil der sog. Klimalüge. Auf Youtube mal „Die Klimalüge“ eingeben und den dortigen Wissenschaftlern zuhören.
    Dass da Werte verfälscht und getrickst wurde, wird in div. Clips eindeutig dargelegt. Lange glaube ich den Regierungen in der Welt schon rein gar nichts mehr.

  10. Kann so ein Beitrag nicht auf Indymedia kommen?

    „Wachstumskritik“ und „Obsolenz“ (die Wirtschaft verarscht und doch alle!!!!)…

    Hatte auch einen Freund, der mir das erzählen wollte – ich habe ihm dann einen Link zu einer Glühbirne geschickt, die zwar das 10fache kostet (auch an Energie) aber auch ewig hält. Kaufen wollte er sie dann doch nicht …

    Das ist verdummende Links-Propaganda, der man in Deutschland nur schwer entfliehen kann.
    Bitte so einen Müll nicht auch noch auf PI …

    Auch wenn es Linke gibt, die mit dem Islam nichts anfangen können – die Unbedarftheit in Wirtschaftsfragen muss man sich nicht antun.

  11. Sony (13:25):
    >>Die hohen Preise sind auch ein Teil der sog. Klimalüge. (…) Lange glaube ich den Regierungen in der Welt schon rein gar nichts mehr.<<

    Wieso den Regierungen dieser Welt? Den anthropogenen Klimawandel als reale politische Doktrin gibt’s nur in West- und Mitteleuropa. Als z.B. Clinton dem US-Senat das Tokyo-Protokoll vorlegte (das Al Gore mit großem Gedöns unterzeichnet hatte), lehnte dieser es mit 98 von 100 Stimmen ab (2 Senatoren waren abwesend). Der kanadische Premier Steven Harper etwa bezeichnete den anthropogenen Klimawandel als Mumpitz, für den er nicht die Steuergelder der Kanadier zum Fenster hinaus würfe; usw..

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  12. Auch ja – es gibt ja auch eine Obsolenz Webseite – da schreibt dann jeder rein, der sich über sein kaputtes E-Teil ärgert …
    Witzig – sogar das Iphone, das nun von den Fans wegen seiner Qualität hoch gelobt und gehyped ist, kommt da oft vor …

    Klar kann man alles aus Stahl machen – kostet halt und ist dann nicht mehr konkurenzfähig -bzw. stark von Rohstoffpreisen abhängig.

    Das Leben ist ein Kompromiss.

  13. Ralf W. (13:34):
    >>Klar kann man alles aus Stahl machen …<<

    Ich benutze immer noch mein uraltes Motorola-Mobile „Razor“ mit einem Gehäuse aus Stahl. Auf einer meiner Baustellen bin ich mit meinem Truck (2.8 t) versehentlich mal darüber gefahren -> funktioniert weiterhin tadellos! 😉

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  14. Bitte nicht solchen Unfug auf PI.

    Das ist ja der Inhalt der ersten sozialistischen Grundschulung bei den Falken und sonstigen kommunistischen Kinder-Indoktrinierungsorganisationen.

  15. #10 fuerwitz (23. Sep 2012 13:16)
    @coolkeeper:
    „Diese Plattform beschränkt sich nicht auf reine Islamkritik, das Ding heißt “PI- News gegen den Mainstream”, also gehört das Thema m.E. hier ebenso hinein, wie die Diskussion über den Klimawandel und sonstige MSM- untaugliche Themen.“

    Diese billige Kapitalismus- und Globalisierungskritik ist linksgrüner Mainstream vom Feinsten – Verblödung halt!

    „Davon mal ab, finde ich das schon recht gut geschrieben, so ist es! Wer von uns hat nicht auch schon das 3. und 4. Handy, 2-3 Drucker etc. im Keller un wundert sich, dass der “neue” nach nur 2 Jahren schon wieder kaputt ist?

    Das bringt der Fortschritt mit sich und ist gut so. Manche telefonieren ja noch mit den klobigen ersten Handys im C-Netz?

    2-3 Drucker im Keller – Warum nicht wenn man ein privates Museum aufmachen will. Ich habe noch einige Gutenberg-Druckplatten im Keller.

    Und noch einen 20 Jahre alten Miele – Kühlschrank – wo kann ich den in Brüssel bei dem ZK für Klimaschutz reklamieren, da die Schrottautomatik nach Ablauf der Garantiezeit nicht funktioniert hat.

    Der muss endlich in den Keller.

  16. Altsachse (13:55):
    >>Bitte nicht solchen Unfug auf PI.<<

    Auch ich lehne den obigen Gastbeitrag inhaltlich ab. Allerdings denke ich nicht, dass man ausgerechnet auf PI solche Beiträge nicht veröffentlichen sollte. Zum Einen ermögliche sie es, drauf einzugehen, einzelne Punkte heraus zu greifen und argumentativ zu widerlegen; und zum Anderen sollte PI eben nicht der Masche der mainstream Medien verfallen, indem es andere Meinungen und Ansichten tot schweigt, ignoriert oder zensiert.

    PI sehe ich als Leuchtturm der Meinungsfreiheit in Germanistan — und das sollte auch immer für Meinungen gelten, die vielleicht nicht auf der grundsätzlichen Linie hier liegen. Gerade das macht PI dann eben zu PI, wenn hier Meinungs-Pluralismus nicht nur gefordert, sondern auch praktiziert wird.

    ______________________

  17. Der Gedankengang ist an sich richtig, jedoch etwas fehlerhaft begründet. Die Einwohnerzahl Deutschlands sinkt eben nicht, auch wenn deutsche Familien, besonders Akademiker, immer weniger Kinder bekommen. Die Fakt ist, der Anteil der rein Deutschen und der der Leistungsträger sinkt. Und da werden eben höhere Preise gebraucht um a) Zuwächse in den Unternehmen zu bescheren und b) mehr Steuereinnahmen (Mehrwertsteuer) zu bewirken. Der Kapitalismus funktioniert eben nur, wenn Betriebe mehr Umsatz und mehr Gewinn verbuchen.

    Die deutsche freie und soziale Marktwirtschaft war einmal so konzipiert, dass gesunde Betriebe gesunden Gewinn erwirtschaften und verantwortungsvoll investieren. Die Anteilseigner bekamen genauso ihren Teil wie die Arbeiter und Angestellten. Und wenn der betrieb wegen dummen und überzogenen Investitionen bankrott ging, hatten alle darunter zu leiden, die Angestellten wie die Anteilseigner.

    Die globale Marktwirtschaft funktioniert jedoch anders. Da wird dumm und überhitzt investiert um ja das schnelle Geld zu machen und wenn der Laden bankrott geht, werden die Banken, die vorher am meisten abgesahnt haben, mit Steuergeldern aus der Schusslinie genommen. Wer also Anteilscheine von systemrelevanten Banken besitzt, kann gar nicht verlieren.

    Aber die Zeche muss trotzdem bezahlt werden. Dann kommt eben wieder die Allgemeinheit ins Spiel.

  18. Die Karikatur ist symptomatisch. Auch nach dem Buch von Thilo Sarrazin haben sich diese Polit-Kanaillen hingestellt und gesagt „Wir müssen die Sorgen der Bürger ernst nehmen.“ Und dabei bleibt es dann. Sie sagen ihr Sprüchlein auf und alles bleibt beim ALTEN.

  19. @ #6 Sony

    Autos:

    Man kann sich auch PS/Hubraumstarke Autos kaufen die mit deutlich Sparsamer sind als ein alter schwacher Golf!

    Beispiel: Umstieg Golf 1,9D 75PS (durchschnittsverbrauch 6-9 liter), zu BMW 330d (neustes Modell), 3,0l 251PS, 5-8 liter!

    Spritpreise:

    Wenn bei der Shell hier bei mir der Liter Diesel 1,68 kostet, dann kostet der Liter Diesel bei der Kauflandtanke in der Stadt 1,62 – soll ich nun 20km (einfach) in die Stadt fahren, ich Tanke 40-45 Liter, da spare ich bei vollem Tank 2,70 Euro, fahre aber 40 kilometer, ergo lege ich drauf. Also ja, ich fahre zur Tanke um die Ecke!

    LED Leuchtmittel:

    Ja, ich habe LED Leuchtmittel im Haus, bis auf wenige Ausnahmen auschließlich, doch ein Haus mit Brauchbaren LED-Lampen auszurüsten, keine Teelichter, kostet Geld, in meinem Fall knapp 1000 Euro – wer kann sich das mal eben Leisten? Welche Junge Familie spart damit? Für 1000 Euro kann ich viel Strom für herkömmliche Leuchtmittel kaufen! Und ob die Leuchtmittel so lange „Leben“ das sie mir Ihre Kosten einsparen, da habe ich noch meine Zweifel, ich sag es euch in 5-8 Jahren.

    Unnötiges Autofahren:

    Da habe ich Dir Recht Sony, wer wirklich unnötig fährt, der soll noch viel mehr zahlen, siehe Spazierfahrten Sonntags durch die Altstadt.

  20. Mir fällt auf, dass es fast keine Pkw mehr mit Seitenschutzleisten und unlackierten Stoßfängern gibt. Das Angebot ist auf ganz wenige Modelle reduziert. So sollen die Werkstätten mehr Umsatz bekommen, dem Verbraucher wird’s als schick verkauft.

    Hier kann mal als potentieller Käufer allerdings gegensteuern, indem man dennoch diese wenigen Modelle kauft und die Werkstätten alt aussehen lässt. Man muss halt darauf achten.

  21. „Da wir aber immer weniger von diesem Industriegut benötigen, steigen folglich die Preise. “

    Nein, bei normalen Marktteilnehmern fallen sie selbstverständlich.

    Wird ein Gut verstärkt nachgefragt, steigen die Preise, ansonsten fallen sie.

    Da fast alle heutigen Produkte auf digitaler Technik beruhen, und diese (Prozessoren, Speicher, Displays) sehr schnelle Fortschrittszyklen hat, machen Produkte, die so lange halten wie früher, wenig Sinn.

    Mich ärgert zwar auch, wenn ein Gerät kurz nach Garantie-Ende defekt ist (und in der Tat gibt es die absichtliche Nummer mit dem nicht einzeln erhältlichen Plastik-Schalter für 5 cent, wegen dem die Reparatur eines 500.- Euro-Gerätes unwirtschaftlich wird), aber hier genau muß eben mehr Markt rein – sprich, die Leute müssen sich beim Kauf entscheiden, was sie wollen.

    „Geiz ist geil“-Preise für komplexe Produkte UND Jahrzehnte-Haltbarkeit wie früher zusammen geht nicht.

    Ich schaue vor dem Kauf z.B. darauf, welche Garantiedauer und welche Art Hotline angeboten wird. Bietet eine Firma lange Garantie und kostenlose Hotline an, kannst Du wetten, daß sie nicht allzuviele „Haltbarkeitsprobleme“ hat. Deren Produkt nehme ich, auch wenn es etwas teurer ist. Qualität hat ihren Preis.

    „You get what you pay for“.

    Noch ein schöner Spruch:

    „Quality is, what is remembered, long after the price is forgotten“.

  22. Ich hatte mir vor ca. 10 Jahren, oder etwas mehr, einen Sony Fernseher zugelegt. Er war richtig teuer, dachte ich gönne mir mal etwas Gutes. Nach 10 Jahren waren beide Lautsprecher defekt, die Röhre flimmerte und das Bild war leicht stichig.

    Also selbst bei höherpreisigen Geräten ist man nicht vor Verlusten abgesichert. Sony selbst hätte ja auch kein Interesse daran, wenn ihre Fernseher 50 Jahre halten würden.

    Verrückte Welt …

  23. Sollte PI die Absicht haben ernstgenomen zu werden empfehle ich dringend, auf politsektiererische Schreiberlinge zu verzichten deren einzige Qualifikation die von irgendwem kolportierte Erinnerung an eine gute alte Zeit ist in der der Käfer lief und lief und lief.

    Wer sich über Wirtschaftsthemen ausläßt sollte über Mindestwissen verfügen und sich nicht im „früher war alles besser“ suhlen.

  24. @ #26 vato0815

    wenn mein Sony TV (1 Jahr alt) noch 9 weitere Jahre hält, dann bin ich zufrieden.

    Leider glaube ich aber nicht daran, ich arbeite in der Branche im Service und weis um die Haltbarkeit und die Unterdimensionierung von Bauteilen leider besser Bescheid, als ich es gern selbst hätte.

  25. Grundsätzlich wird der Spargedanke ad absurdum geführt, wenn im Ggegenzug die Preise steigen. Stichwort Wasser: unser örtlicher Versorger hat für die Nutzer von Brunnen und Regenwasserzisternen eine Brunnengebühr rechtlich durchgesetzt. Begründung: diejenigen Nutzer würden schließlich weniger Wasser verbrauchen, die hohen Investitionskosten könnten aber nur refinanziert werden, wenn alle (!) das teure Wasser vom Versorger abnehmen.
    Ein Beispiel aus Absurdistan….

  26. Autofahren ist schön! Ich fahre gerne Auto, und das ist mein gutes Recht. Es ist aber nicht Euer Recht zu sagen, dass das nicht in Ordnung ist. Warum denn? Sind wir hier im grünen Gesangsverein oder was? Ich liebe meine Autos und fahre noch so gerne damit rum. Lernt mal, positiv zu denken und den Mitmenschen ihre Freude zu gönnen, als nur immer alles vermiesen und runtermachen zu wollen.
    Mir ist wieder mal schlecht, bei all dem grünen Gemüse, das hier rumlungert.

  27. Lieber Sony,
    Du hältst mir keinen Spiegel vor. Ich bin ein sehr bewusster Mensch, der sich nicht gern von grünen Gesinnungsgenossen terrorisieren lässt. Zum Glück könnt Ihr Typen das Autofahren nicht unterbinden. Sonst würdet ihr es tun – NO MATTER WHAT. Ihr habt die ideologische Brille auf und seht einfach die Realitäten nicht.
    Das unterscheidet Euch zu uns Rechten, aber in NICHTS zu den Moslems. Die sind auch ideologisch verblendet, NO MATTER WHAT.
    Du wärst mit Sicherheit ein guter Moslem.

  28. #34 anti_islam:

    Zu Deinem dümmlichen letzten Satz sag ich jetzt mal gar nicht.

    Ansonsten wünsche ich Dir weiterhin viel Spass in Deinem Türken-BMW 🙂

  29. Hey Sony,
    Du sagst dazu nichts, weil Du dazu nicht in der Lage bist und innerlich weisst, dass ich Recht habe.

    Ausserdem fahre ich keinen Türken-BMW. Zwar gar keinen BMW, aber ich finde die Bezeichnung „Türken-BMW“ sehr abschätzig. Denn BMW ist eine deutsche Marke, auch wenn auch Türken damit rumfahren und den Macker raushängen lassen. Aber da kann doch ein BMW nichts dafür! BMW ist ein tolles, deutsches Automobil und darauf kann man mit Recht stolz sein! Die Moslem-Länder können aeuf jeden Fall kein pendant dazu liefern!!!
    Oder siehst Du das jetzt auch noch anders?

  30. Durch zuwenig Wasserverbrauch müssen in vielen Städten Millionen von Litern durchgepumpt werden, damit die Leitungen nicnht marode werden und austrocknen.

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