Heute morgen im Hotellift. Die Reiseleiterin aus Seattle, Washington, erzählt mir, daß sie gestern in der Alhambra in Granada waren.“I have never seen such beautiful carvings in my life“, und ihre Augen leuchten immer noch. Heute fahren sie nach Sevilla – und der Lift ist unten. Have a nice day! Wer glaubt nicht, daß diese Frau nicht wie Millionen anderer Touristen in Andalusien jedes Jahr alle Schönheiten dem Islam zurechnet? So schlecht kann der Islam doch nicht sein. Wer so schöne Dinge schafft, muß ein guter Mensch gewesen sein. Andalusien ist vermutlich weltweit das gigantischste islamische Propagandainstrument, ohne daß Mekka einen Finger rühren oder einen Dinar schicken muß.

Wer glaubt, irgendein Reiseführer werde die Touristen darüber aufklären, wer die beautiful carvings entworfen und hergestellt hat? Die Mauren haben doch beim Bau der Alhambra oder der Moschee von Cordoba keinen Finger gerührt. Sie haben arbeiten lassen – wie überall, wo sie herrschten!

Und welcher Reiseleiter wird von den Grausamkeiten der maurischen Herrschaft in Spanien berichten? Stattdessen wird die ganze Welt in Andalusien, wer immer herreist, Touristen aus allen Kontinenten, spanische Ausflügler, französische Schulklassen, deutsche Oberstudienräte, über die angebliche Zurückgebliebenheit des Christentums indoktriniert, das auch noch so dreist war und die lieben Muselmannen aus dem spanischen Paradies zu vertreiben wagte. Schluchz. Machen Sie selber den Test! Buchen Sie ein paar Tage Andalusien bei Tui, Neckermann oder Studiosus. Ihnen werden die Augen übergehen.

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44 KOMMENTARE

  1. Vor fast 30 Jahren war ich mit Studenten dort, auf einer Biologie-Studienreise durch Spanien. Damals hat uns aber niemand so einen Unsinn erzählt, die Mauren hätten das gebaut.
    Unsere Studenten haben damals gelernt, dass die Alhambra UNTER den Mauren gebaut wurde!

    Wie manchmal ein kleines Wörtchen dazu beitragen kann, die gesamte orientalisch/islamische Geschichte in einem anderen, wahreren Licht zu sehen!

  2. Dazu muß man noch wissen, dass bei Fehlleistung, also, „nicht so schön geworden“, gern auch mal das Yatagan zur Abtrennung des Kopfes des christlichen Architekten herangezogen wurde.
    Welcher Christ würde sich unter solchen Umständen weigern, das Schönste herzustellen, zu dem er in der Lage ist. Damals waren vor allem Juden in dieser präkeren Lage in Vandalusien.

  3. Wir haben damals auch gelernt, dass die ganze Schönheit mitnichten Steinmetzarbeiten sind, wie man wohlwollend vermuten würde.
    Nein, es sind Stukkateure gewesen, die diese Schönheiten gemacht(fecit) haben, aus GIPS!

  4. Eine Touristin aus Seattle mag das so sehen, aber informierte europäische Bürger sollten mehr wissen.
    Infos bekommt man z. B bei Eugen Sorg:
    Islamisches Spanien – Der Mythos vom friedlichen Al-Andalus oder auch von Michael Mannheimer in seinem blog.

    (schön, dass kewil mal wieder etwas herumreist. Seine Eindrücke aus den jeweiligen Regionen sind immer spannend!)

  5. Die Mauren haben doch beim Bau der Alhambra oder der Moschee von Cordoba keinen Finger gerührt
    Haben denn die Hohenzollern beim Bau von Schloss Sanssouci mit angepackt? Haben die Wettiner beim Bau der Dresdener Frauenkirche mitgeholfen? Das ist doch eine recht seltsame Betrachtungsweise, Kewil.

    Im Kern geht es doch darum, dass die Muslime im Mittelalter tatsächlich recht fortschrittlich waren, auch wenn sie die Christen und Juden als Dhimmis knechteten.

    Die völlig konträre Entwicklung zwischen Abendland und Morgenland, die uns bis heute prägt, begann mit dem Beginn der Neuzeit:
    Europa hat sich seit ca. 1500 mit der Renaissance, der Refomation und der Aufklärung zum heutigen Abendland entwickelt, dabei entwickelte sich die Trennung von Staat und Glauben, die Volkssouveränität und die Stärkung des Freiheit des Individuums (Liberalismus) heraus.
    Währendddesssen erstarrte der Islam zunehmend in seinen archaischen Dogmen und wurde immer stock-konservativer (Literatur: Dan Diner, Die versiegelte Zeit).
    Auch als Hobby-Historiker könnte man doch ein wenig differenzierter argumentieren!

  6. Ich will nicht kleinlich sein – aber ist es wirklich so wichtig, ob die beautiful carvings nur im Auftrag der Muselmanen erstellt wurden oder ob die Ausführenden selbst (alle?) Christen oder Moslems oder was auch immer waren?

  7. Die Mär von der friedlichen islamischen Hochkultur in Spanien dient schon Jahrhunderte in aufgeklärten Kreisen dazu, das Christentum klein zu machen. Vor 100 Jahren mag das eine fiese, aber wenig bewirkende Propaganda gewesen sein. Heute, wo der Islam nicht vor Wien, sondern mitten in Wien, Berlin usw. steht, ist sie verheerend.

    Hier mehr Hintergrundinformationen:
    http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2005-35/artikel-2005-35-das-land-wo-blut.html
    http://www.taz.de/1/archiv/?id=archivseite&dig=2002/09/21/a0331

  8. Haben denn die Hohenzollern beim Bau von Schloss Sanssouci mit angepackt? Haben die Wettiner beim Bau der Dresdener Frauenkirche mitgeholfen? Das ist doch eine recht seltsame Betrachtungsweise, Kewil.

    Vielleicht liegt diese „seltsame Betrachtungsweise“ daran, dass Kewil der Unterschied zwischen einer Familie und einem Volk bekannt ist?

  9. Ja, zwischen unserer und der orientalisch/moslemischen Mentalität
    klafft eine Kultur-evolutionäre Zeit von mind. 1000 Jahren. Mit Aufklärung wie wir sie hatten, um dahin zu kommen wo wir heute sind, sind die tausend Jahre nicht aufzuholen.
    Weil: Die Aufklärung war nur das grobe Ende eines 2000 Jahre waltenden Prozesses, sie fusst auf sämliche Kulturelle Epochen und ihren auf ALLEN Gebieten geschaffenen Errungenenschaften.
    Das formte die Mentalität, den Geist, die Seele, die dann in der Aufklärung ihren reflektierten Höhepunkt fand, der immer noch nicht abgeschlossen ist.

    Diese Länder, wie auch Afrika etc. müssen lernen sich selbst zu Organisieren, OHNE das wir durch Spenden aller Art ihn ihren arteigenen Kultur-Evolutionsprozess eingreifen.
    Alleine das diese Länder westliche Waffen haben ist schon ziemlich dumm. Der „Geist“ muß den z.B. Technischen Errugenschaften ebenbürtig sein. Extrem gesagt: Ein Affe hat sicherlich ein anderes Verhältnis zu einer Schusswaffe als ein „Westler“, der Affe würde „einfach“ nur abdrücken, ohne zu denken. Wir hatten nicht umsonst 1989 eine friedliche Wiedervereinigung.
    Woanders hätten die sich niederschossen wie in Ägypten, Afrika usw.

    Ebenso ist es völlig irre zu Glauben, die Masseneinwanderer nach Europa würden diese fehlenden-Evolutions-entwicklungen quasi im Schnellvorgang hinter sich bringen.
    Evolutionssprünge gibts sicherlich, allerdings nur in Hollywood.

    Ein gewisses Maß kann der Westen vertragen und tragen, aber selbst da nicht jeden.
    Das maß ist aber voll, nicht umsonst gibt es in Frankreich Einwanderer die „Rechts“ wählen,
    weil auch die werden später nichts zu lachen haben.

    Sehr gut hat diese Prozesse Oswald Spengler im „Untergang des Abendlandes“ schon vor 90 Jahren geschrieben.
    Eigentlich müsste mal Leute wie H. Schmidt in den Arsch treten, denn das Problem ist altbacken. Ich hab Spengler vor 13 Jahren gelesen, weil Henry Miller andauernd in einigen Bücher davon sprach.
    Augen auf!

  10. #6 johann (02. Nov 2012 13:40) hat es schon geschrieben und auf einen wichtigen Artikel hingewiesen: Eugen Sorg „Das Land, wo Blut und Honig floss“. Das islamische Kalifat Andalusien jenseits von romantisierender Geschichtsklitterung. Wie Egon Flaigs „Der Islam will die Welteroberung“ gehört das zu den Grundsatzartikeln. Hier zu lesen (etwas runterrollen):

    http://michael-mannheimer.info/2011/04/27/islamisches-spanien-der-mythos-vom-friedlichen-al-andalus/

  11. #5 Ekel Alfred (02. Nov 2012 13:41)

    Im Kern geht es doch darum, dass die Muslime im Mittelalter tatsächlich recht fortschrittlich waren, auch wenn sie die Christen und Juden als Dhimmis knechteten.

    Mit einem prall gefüllten Geldsack ist es immer leicht, sich fortschrittlich zu geben. Am allerbesten dann, wenn der Geldsack aus den Vermögen derjenigen besteht, denen gegenüber man sich fortschrittlich geben möchte.

    Ist das „fortschrittliche“ Projekt dagegen aus dem eigenen Staatssäckel zu finanzieren, so kann übertriebene Fortschrittlichkeit schon mal das eigene Leben kosten.

    Ansonsten empfehle ich zum realen Unterschied zwischen Mittelalter und Neuzeit die Lektüre von Cervantes.

    Weitere Errungenschaften der Neuzeit sind der „Schwedentrunk“ (und dabei handelte es sich nicht(!) um die neueste Cocktail-Kreation aus dem IKEA-Restaurant), die Hexenverfolgung und -verbrennung, die Inquisition u.ä.

  12. Zum Thema:
    Übrigens nicht zu vergessen, wenn etwas erschaffen wurde „im Islam“, dann trotz nicht wegen dem Islam.

    Wie gesagt, WENN!

  13. Der Mythos vom „friedlichen und toleranten“ Al Andalus ist leicht durch historische Fakten zu entlarven.

    1. Al Andalus blühte, weil die Araber in Spanien militärisch recht erfolgreich waren. Sklaven, Schutzgeldzahlungen und Raub machten ihren Reichtum.

    Die spanischen Dynastien waren alles andere als friedlich und selbstgenügsam. Aus der Logik des Islam muss der Dschihad weitergehen.

    2. Als die Expansion in Südfrankreich nicht mehr weiterging, was dies der Anfang vom Ende des spanischen Ablegers des Raubislam.

    Der Islam muss expandieren um stabil zu sein.

  14. „Das gigantischste islamische Propagandainstrument“ – hat anlässlich meines ersten Besuches vor ca. 10 Jahren bei mir auch zuverlässig funktioniert. Auch war ich so informiert (woher eigentlich?), dass der Sieg der Christen den Niedergang einer blühenden toleranten Kultur einläutete, in welcher sich vorher Christen, Juden und was weiß ich was alles, friedlich und entspannt ihren diversen Künste, Wissenschaften und Lehraufträgen widmen konnten. Das haben die jüdischen Familien 1066 sicher anders gesehen, bevor sie mit Kind und Kegel beinahe ausgerottet wurden. Die Scheu, das zu thematisieren rührt sicher daher, dass in der Folge der christlichen Reconquista die Juden abermals Opfer von religiösem Wahn und Gier wurden.
    Zur Entspannung empfiehlt sich ein Besuch an der Plaza de Espana, wo viele schöne Keramik-Wandbilder eindrucksvoll darstellen, wie die maurischen Invasoren Stück für Stück niedergekämpft wurden.

  15. In dem wunderbaren Buch „Städte der Welt“ (Civitates orbis terrarum) sind zeitgenössische Stadtansichten und Stadtpläne von Europa kurz vor dem 30jährigen Krieg zusmmengefaßt. Überall da, wo zu der Zeit Mohammedaner lebten oder vertrieben wurden, sind die typisch mohammedanischen Begeiterscheinungen (u. a. geköpfte Bewohner) drastisch dargestellt. Es ist sehr aufschlußreich, in den lebendigen, bildlichen Stadt-Darstellungen mit der Leselupe auf Entdeckungstour zu gehen.

    Für Granada werden dort u.a. die Unmengen an Höhlen dargestellt und beschrieben, in denen die Mohammedaner die versklavten Christen hielten (sie wurden dort über Nacht abgeseilt und morgens per Seil zur Arbeit geholt), die nach der Reconquista eine schaurige Attraktion wurden.

    http://www.amazon.de/St%C3%A4dte-Welt-Braun-Hogenberg-Georg/dp/3836511258

  16. Hmm. Welcher Irre reist schon gerne in ein islamisches Land, so als Ungläubiger? Da ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass einem ein Rechtgläubiger den Kopf abschneidet. NIEMALS würde ich in ein islamisches Land reisen – schließlich will ich keinen Islam in Deutschland haben. Warum sollte ich dann also zur Quelle des Übels reisen, um mir dort anzusehen, wie widerlich er doch ist. Das sehe ich doch auch in Wuppertal Ehrenfeld jeden Tag, verdammt.

  17. #7 Ekel Alfred

    Darum gehtes nicht, daß die Hollenzollern beim Bau von Sanssouci mit Hand angelegt haben.Haben sie natürrlich nicht.Es waren aber abendländische Architektur und abendländische Fachleute, die Hand angelegt haben.

    Was den Islam betrifft, so reklamiert man hier fremde Leistungen als eigene, um zu zeigen, was die islamische Kultur alles hervorgebracht hat. Hat sie aber nicht.

    Man behauptet ja auch heute, das Zehnersystem gehe auf arabische Woissenschaftler zurück, das Schießpulver sei eine islamische Erfindung und die Kugelgestalt der Erde hätten islamische Wissenschaftler bis auf einen Kilometer genau berechnet. Das Zehnersystem stammt aus dem hinduistischen Raum, ebenso das Schießpulver, und die Kugelgestalt der Erde haben ab dem 6.Jhrt. vor Christus schon die Griechen angenommen. Und der griechische Mathematiker und Naturwissenschaftler Eratosthenes(ca.290-ca.215 v.Chr.) war es, der den Erdumfang bis auf wenige Kilometer genau berechnet hat.

    Es ist nichts mit den islamischen Kulturleistungen, die Moslems haben alles übernommen, und heute wird es als eigene Leistung ausgegeben. So geht es nicht.

    Die Moslems haben nur das Wissen der Antike usurpiert, aber nicht weiterentwickelt, wie das im Abendland gemacht wurde. Ab dem 14. Jahrt. kam im Bereich des Islam die Entwicklung der Naturwissenschaften zum Erliegen, im Gegensatz zum christl. Europa. Hier übernahm man auch, entwickelte aber weiter.

    Zwar gab es in Bagdad das sog. „Haus der Weisheit“, von dem Kalifen Al-Ma’mun 830 gegründet. Es war eine Mischung aus Akademie und Bibliothek, in erster Linie aber ein berühmtes Übersetzerbüro. In der Hauptsache waren es Christen, zumeist Nestorianer, die altgriechische Mediziner, Astronomen und Mathematiker ins Arabische übersetzten. Kein Moslem lernte Griechisch, die Sprache der ungläubigen Heiden.

    Der Islam war immer nur auf Beute angewiesen.
    Die Zahl der Nobelpreisträger in Naturwissenschaften, die aus der islamischen Kultur kommen, ist an einer Hand abzulesen.
    Kein Wunder, denn islamisch ist nur das, was im Koran steht. Wenn man das westliche Wissen gut gebrauchen kann, muß man den Koran so interpretieren, daß man -o Wunder- dies Wissen daort schon angelegt findet.

  18. Übrigens: In der Architektur hat man im islamischen Bereich viel von den Byzantinern übernommen. Der Islam ist ursprünglich eine Wüstenkultur, hier kannte man diese Architektur nicht.

  19. #12 Babieca:

    Ich ziehe Eugen Sorg im Original vor, Mannheimer hat den Text gekürzt und unzulässig durch Eigenes ergänzt, d.h. so getan, als sei er, Mannheimer, in dem „Weltwoche“-Artikel zitiert worden; seine Passage „Michael Mannheimer schreibt in seinem Essay“ bis „in den Fernseh-Talkshows und Medienberichten verbreitet“ kommt bei Eugen Sorg nicht vor. Die Bilder-Erklärung auch nicht, der Artikel stammt auch nicht von „Montag, 17. August 2009“, sondern aus der „Weltwoche“ Nr. 35/2005.

    http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2005-35/artikel-2005-35-das-land-wo-blut.html

  20. Dass der Islam dem Westen grenzenlos überlegen ist, zeigt sich schon daran, dass dort das höchste Gebäude der Welt steht. Haben islamische Architekten und Bauarbeiter gebaut. Auch die vielen netten Inseln im Meerwasser vor Dubai lenken den Blick direkt auf die unübertroffende Ingenieurskunst.

    Touristen aus aller Welt bewundern dies auch heute. Wie stand auf den Plakaten, als ich vor einigen Jahren dort war: „Forget London“

    Also fahren sie noch schnell hin, bevor der Wünstensand alles verschwinden lässt….

  21. Al Andalus wird uns heute überall als „die Blüte des wahren Islam“ verkauft – an Unis wie in den Prospekten oder Reiseführern.
    Das ist so, als würde man Kulturgüter der Aztheken dem Christentum zuschreiben.
    Die Handwerkskunst und Schönheit dieser Bauten ist unumstritten – sie ist aber nicht „islamisch“. Wir sehen zum Beispiel byzantinische Stilmittel gepaart mit persischer Paradisgärtenästhetik, die teils von Handwerkern ausgeführt wurden, die sich noch römischer Baukunst bedienten. Die Kulturen, denen diese Schönheit und Hochkultur entsprang, gab es lange bevor von irgendeinem „Propheten Mohammed“ die Rede war.

    Es gibt ausserdem die fundierte Theorie, dass diese Gebäudeteile ursprünglich als christliche Kirche gewurden (z.B. keine Ausrichtung nach Mekka) und die Berber sich noch überhaupt nicht als „Moslems“ fühlten, als sie nach Spanien kamen. Sie waren wohl zum Großteil nicht trinitarische orientalische Christen, die von ansässigen, ebenfalls nicht trinitarischen Glaubensvettern als Verbündete im Kampf gegen verfeindete Fürsten angeworben wurden.
    Auch die permanent beschworenen „islamischen Gelehrten“ waren nur in ihrer Minderheit wirklich Moslems. Die meisten litten unter Repressalien oder haben im ernsten Konflikt mit dem herrschenden Islam gestanden. Einige „islamische Gelehrte“ wurden deshalb von besonders „Rechtgläubigen“ abgemurkst.

    Ich möchte nochmal dieses Buch dazu empfehlen.

  22. Dann kam die christliche Herrschaft. Die Alhambra hat noch keinen katholischen Spanier zum Islam konvertiert. Das ist ähnlich absurd wie als Deutscher „seine“ germanischen Götter zu verehren. Ach ja, und der Odin wurde an die Weltesche genagelt, Parallelen zum Jesus sind rein zufällig.

  23. Die Araber der vor- wie der islamischen Zeit waren und sind bestenfalls in der Lage, ein Kamel anzupflocken, Datteln zu zupfen und ein Zelt aufzustellen. Denn sie sind bis heute sind sie Angehörige einer Nomadenkultur.
    Alle „arabisch-islamischen“ Bauten wurden und werden von den Baumeistern, Ingenieuren und Planern der mit dem Schwert/dem Öl unterworfenen Völker (seßhafte Ackerbau- und Siedlungskulturen) errichtet. Bis heute und ohne eine einzige Ausnahme.
    Ach, ja, und wenn doch mal ein Nomade ein Haus zu bauen versucht, dann endet das leider allzu oft – wie hier an einem Beispiel aus Kairo – so.
    PS: Nein. Ich habe nicht übersehen, daß selbst in Köln, dessen Bürger dereisnt den Kölner Dom errichteten, heutzutage ganze Häuserzeilen einstürzen, da man dort offensichtlich nicht mehr in der Lage ist, fehlerfrei eine U-Bahn zu bauen.

    Don Andres

  24. Leider, leider, die typischen Stilelemente der „Islamischen Bauten“ in Spanien sind nicht „islamisch“.

    Als die Muslime (bzw. Auren udn Araber) noch dumbe Wilde waren, gab es in Spanien bereits blühende Hochkulturen, Kelten, Römer, Karthager und schliesslich Westgoten.

    Das typischste Element der islamischen Bauten in Spanien, der Hufeisenbogen, ist zum Beispiel Westgotischen Ursprungs.

    Wie in dem Lied: Ist alles nur geklaut.

    PS: Die geistigen Schöpfungen des islamischen Spaniens sind im wesentlichen Mitbringsel der in anderen Islamischen Ländern verfolgten Juden, die nach Spanien flüchteten. Juden wurden zwar auch im Islamischen Spanien immer wieder verfolgt, aber immerhin nicht so arg wie in der übrigen islamischen Welt.

  25. *** Kann sich dieser mod. auch mal vorstellen***

    Seit kurzem treibt hier ein „mod.“ immer öfters sein Unwesen. Wie wärs mal mit einer Vorstellung, Aufgabenbereich, Auftrag?

    ***In vielen Leser-Reaktionen wurde gewünscht, nicht immer gleich einen kompletten Beitrag zu löschen, wenn etwas aus dem Ruder gelaufen ist. Auch die Begründung bei Moderationen möchten nachvollzogen werden. Soweit dies zeitlich möglich ist, kann man das durchaus realisieren. Mein Verständnis dafür ist jedenfalls vorhanden. Mod.***

  26. @ #7 Ekel Alfred

    Wer waren Architekten, Statiker, Handwerker, Arbeiter??? Etwa Muselmänner?

    Wer hat die wunderbaren romanischen Basiliken gebaut? Etwa Muselmänner?

    Wer die herrlichen gothischen Kathedralen errichtet? Etwa Muselmänner?

    +++

    CORDOBA

    „“9. † Gedenktag an die heiligen Märtyrer von Cordoba: 825; 850 und 851 – 859 und 925 u. 931.

    …Da sie(Anm.: die Mauren) für ihren islamischen Gottesdienst sofort einen Raum brauchten, verhandelten sie mit den Christen und erreichten, dass sie die Hälfte der Sankt-Vinzenz-KIRCHE, einer großen Kirche zu Ehren des Nationalheiligen, des Diakons Vinzenz von Saragossa und Märtyrers in Valencia (22. Jan. 303 / 1) zur Verfügung gestellt erhielten.

    Nachdem 756 das Emirat errichtet worden, begann erst 786 Abd ar-Rachman I. mit dem Bau der mezquita, der Großen MOSCHEE, der die Vinzenzkirche ganz weichen musste…““
    http://www.heiligenlexikon.de/MRFlorilegium/3Juni.html

    Daraus machten die Christen seit der Reconquista WIEDER eine KIRCHE: Kathedrale der Empfängnis unserer Lieben Frau(Anm.: Muttergottes Maria).
    http://de.wikipedia.org/wiki/Mezquita-Catedral_de_C%C3%B3rdoba

    Wikipedia biegt die Wahrheit islamophil hin und nennt die Kirche Moschee-Kathedrale.
    Übrigens, ganz untendrunter stand einst ein RÖMISCHER TEMPEL:

    „“Der Ort, an dem sich die Kathedrale befindet, diente schon zu Zeiten des Römischen Reiches der Religionsausübung. Es befand sich dort ein römischer Tempel, danach eine westgotische Kathedrale für Sankt Vincent von Saragossa.““ wikipedia

    Wikipedia nennt die Einweihung der Kathedrale groß „Umwidmung“, klein „geweiht“. Aber das ist nicht ein und dasselbe!
    Merkt Euch, liebe Leute, nur im Protestantismus werden Kirchen (um-)gewidmet, im Katholizismus werden sie geweiht!!!

    Schöne Aussichten für unsere kommende deutsche Reconquista – dies gefällt mir am allerbesten 😉 Recycling des Minaretts in Cordoba:

    „“Zum Glockenturm umgebautes Minarett““
    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:MezquitaCampanario.jpg&filetimestamp=20120830153226

  27. Was es in der Alhambra Schönes gibt, gibt es nicht wegen, sondern trotz des Islams.
    Und bitte nie vergessen: auch die schönsten Bauwerke machen aus einem menschenverachtenden Faschismus noch lange keine menschenfreundliche und weltoffene Lehre.
    ISLAM ist primitivste Intoleranz!

  28. #20 Laxepeter (02. Nov 2012 14:51)

    Und selbst das Bagdader “Haus der Weisheit” und seine Leistungen, das „Bayt al Hikma“ vom Abbasiden-Kalifen Al-Ma’mun 830 gegründet, beruht mit seinem Ruf zum großen Teil auf der frommen Legende, die von den Mutaliziten, Bewunderen der Abbasiden, als Propaganda in Umlauf gesetzt wurde. Die einzige Quelle zu diesem „Haus der Weisheit“ und seiner „Gelehrsamkeit“ unter AL Ma’mun ist nämlich Sa’id al Andalusis Lobrede auf Al Ma’mun.

    Er zählt in ihr als „Wissenschaftler“ im Sinne des Korans („ilm“oder „ulum“ = Islamwissenschaft) am Bayt al Hikma auf:

    „Gelehrte“ = Ulemas, Kadis
    „Traditionalisten“ = Hadithenschreiber
    „Weltgeistliche“ = Mutaliziten (lieber nicht so ganz streng Islamreligiös-fundamentalistisch)
    „Lexikographen“ = zuständig für die korrekte Lesweise des Korans
    „Genealogen“ = Biographen von allen Islamführern seit Mohammed.

    AL Ma’mun scharte nur die Vertreter der „Islamwissenschaft“ (Ilm) um sich, nicht die der giechischen Wissenschaften. In der Beschreibung Sa’ids kommen weder griechischen Philosophen noch Mathematiker noch Physiker vor. Er öffnete seine Privatbibliothek nur für Korangelehrte und (islamische) Astrologen. (Nicht zum Islam konvertierten) Christen und Juden bleib der Zugang immer verwehrt; das Bayt al Hikma war weder ein „Ort der Begegnungen“ zwischen den Religionen, noch war es eine Stätte des philosophischen Wissens der Griechen.

    Dort wurde nur intensiv über die Grundwahrheiten des Korans nachgedacht.

    Richtig ist, daß dort auch übersetzt wurde. Aber weder systematisch, noch mit der Neugier, sich ein dem Islam fremdes Weltbild anzueignen.

  29. Die Kreativität der Islamisten beschränkt sich meines Erachtens nach auf das Quälen der Andersdenkenden. Abhacken von Gliedmaßen, Steinigen, Verbrennen, Hängen, Enthaupten. Das volle Repertoire der Grausamkeiten. Im Namen Allah’s? Nein, im Namen Satan’s. Das ist der Gott, den diese Glaubensgemeinschaft anbetet!

  30. @ Kewil

    Ist dir auch die starke Zunahme von Kopftüchern aufgefallen?
    Bin jedes Jahr an der costa del sol und vom letzten zu diesem Jahr stellte ich einen rasanten Anstieg von Kopftuchfrauen aber auch von Afrikanern fest.

  31. Kannst ja mal beim nächsten Mal den islamischen Sklavenhandel erklären, der brutaler und umfangreicher als der transatlantische Sklavenhandel war, und fragen, ob jemand weiss, für was die Moslems die ganzen Sklaven brauchten:

    a) Sklavensoldaten = die haben das Land erobert
    b) Bausklaven, die haben die Paläste gebaut
    c) Sexsklaven, na ja das wissen die bestimmt dann auch

  32. http://www.islamfacts.info/Islamfacts/Moscheen.html

    Die „Mezquita“ in Cordoba, Spanien
    Auch dieses Gebäude wurde keineswegs im Jahr 790 als Moschee errichtet, vielmehr als „masjid“, als „Verehrungsstätte“ der christlich arabischen Eroberer im typischen syrischen Kirchenstil. Vorher benützen Eroberer wie Einheimische einträchtig die vorangegangene gotische Kirche. Auch die Mezquita ist genauso wenig wie alle frühen „Moscheen“ nicht nach Mekka ausgerichtet. Im Jahre 1236, nach der Eroberung Cordobas, baute Ferdinand II. eine Kirche mit Hochaltar in den Komplex, ohne aber die Moschee zu zerstören.Die Mezquita ist der Typ einer christlichen syrisch-byzanthinischen Kirche wie es sie zahlreich im Orient und in Nordafrika gab.

  33. Gruß aus unserem Exil in Marbella!
    Marbella und Umgebung ist ein internationales Sondergebiet, dass zufällig in Spanien liegt und zu den ältesten europäischen Kulturgebieten zählt. Hier wird europäisches „Multikulti“ gelebt, allerdings von denen, die es sich leisten können! Natürlich verbringen viele Araber hier ihre Sommerfrische und sind gern gesehen, da sie ein enormer Wirtschaftsfaktor sind, gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise. Allerdings ist man genauso froh, wenn sie wieder verschwinden. In letzter Zeit tragen einige, schwarz verhüllte, weibliche arabische Gestalten sogar öffentlich goldene Maulkörbe beim Shopping.
    Die arabischen Investmentversprechen sind großspurig, jedoch in der Regel sehr unzuverlässig (FC Malaga, neuer Hafen Marbella etc.).
    Die Alhambra ist nett, Cordoba ist schön, aber für die internationale Gemeinschaft, die in einigen Gemeinden die Bevölkerungsmajorität stellt, ist das milde Klima und die mittlerweile erstklassige Infrastruktur das wichtigste.
    Nervig sind Süd-Osteuropäische Banden aus Rumänien, Bulgarien, Ex-Jugoslawien etc. die für viele Einbrüche verantwortlich sind. Muselmänner aus Marokko sind hier als Mülltaucher aktiv und verhökern diesen dann in Marokko, wenn sie nicht gerade im Rauschgifthandel verstrickt sind. Natürlich gibt es auch Horden von Looky Looky Negern, die von der Chinesenmafia mit Billigtaschen und Uhren versorgt werden. Dieses wird inoffiziell billigend in Kauf genommen, obwohl problemlos dem Einhalt geboten werden könnte.
    Doch im Vergleich zu Deutschland, U.K. etc. ist es hier immer noch sehr, sehr harmlos.
    Jeder der kurz nach Deutschland muß, sei er nun Deutscher oder nicht, ist entsetzt darüber wie sich dieses Land negativ verändert hat.
    Und ein Wille zur Veränderung ist absolut nicht erkennbar!
    Wir verfolgen hier genau via TV die täglichen deutschen Freak Shows und hoffen auf …………………….
    Um es mit Harry Heine zu sagen:
    „Das Christenthum – und das ist sein schönstes Verdienst – hat jene brutale germanische Kampflust einigermaßen besänftigt, konnte sie jedoch nicht zerstören, und wenn einst der zähmende Talisman, das Kreuz, zerbricht, dann rasselt wieder empor die Wildheit der alten Kämpfer, die unsinnige Berserkerwuth. Der Gedanke geht der That voraus, wie der Blitz dem Donner. Der deutsche Donner ist freylich auch ein Deutscher und ist nicht sehr gelenkig und kommt etwas langsam herangerollt; aber kommen wird er, und wenn Ihr es einst krachen hört, wie es noch niemals in der Weltgeschichte gekracht hat, so wißt: der deutsche Donner hat endlich sein Ziel erreicht. Bey diesem Geräusche werden die Adler aus der Luft todt niederfallen, und die Löwen in der fernsten Wüste Afrikas werden die Schwänze einkneifen und sich in ihre königlichen Höhlen verkriechen. Es wird ein Stück aufgeführt werden in Deutschland, wogegen die französische Revoluzion nur wie eine harmlose Idylle erscheinen möchte.“

  34. +++
    Wer glaubt nicht, daß diese Frau nicht wie Millionen anderer Touristen in Andalusien jedes Jahr alle Schönheiten dem Islam zurechnet? So schlecht kann der Islam doch nicht sein. Wer so schöne Dinge schafft, muß ein guter Mensch gewesen sein.
    +++

    Wir haben auch Parthenon auf der Akropolis gebaut, wir sind trotzdem Gauner geblieben 🙂 🙂 🙂

  35. Unser andalusischer Reiseleiter hat immerhin darauf hingewiesen, dass die maurischen Krieger ja schließlich ohne Frauen in Spanien einfielen und ihre Nachfahren also von (häufig mehreren) christlichen Frauen abstammen müssen. – Die genetische Mehrheit war also keinesfalls maurisch!

  36. Wie verkrampft hier einige darum ringen, dem Islam und den Muslimen immer etwas schlechtes anzudichten oder unterzuschieben. Wer mit ein wenig Verstand das Hochmittelalter in Spanien und Mitteleuropa miteinander vergleicht, kann zu gar keinem anderen Entschluss kommen, als dass die muslimische Kultur der christlichen in ihrer Entwicklung voraus war.

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