Als Kind der sechziger Jahre fand ich es normal, mit 40 Altersgenossen in der Grundschule zu sitzen. Auf der weiterführenden Schule war es ebenfalls kein Problem, mit 44 Fünftklässlern, die in drei parallelen Klassen in so neuen Fächern wie Englisch, Physik oder Chemie unterrichtet wurden, seinen Weg zu finden. Von ca. 130 Sextanern (wie das damals noch hieß) hielten ca. 60 bis zur Oberprima durch und fast alle bekamen das Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife. Weil meine Schule eine strenge Leitung hatte, gab es eine Fluktuation der Schüler, weil das Gymnasium der Nachbargemeinde und des Oberzentrums nicht so strenge Maßstäbe zur Erlangung des Abiturs anlegte…

(Von Westzipfler, PI-Köln)

Viele gingen, einige blieben sitzen (ja auch das gab es damals noch) und einige stießen aus den oberen Klassen im Verlauf ihrer Schulkarriere oder durch Zuzug hinzu. Die ca. 60, die es dann irgendwann geschafft hatten, sind heute durch Job, Familie oder aus anderen Gründen in alle Winde verstreut. Dennoch erfährt man hier und da, auch zu Jubiläen des Abiturs, dass sie fast alle ihren Weg gemeistert haben, Familien gegründet oder Karriere (manchmal auch beides) gemacht hatten. Wir sind jetzt schon deutlich alle über die Hälfte unseres voraussichtlichen Lebens hinaus, aber wenn man den ein oder anderen trifft, ist schnell die alte Zeit wieder präsent.

Man blickt zurück, auf die lustigen Sachen, die natürlich immer bestens in Erinnerung geblieben sind, auf seine Stadt, in der sich in den letzten drei Jahrzehnten viel verändert hat, auf gemeinsame Freunde und Bekannte, von denen man dieses oder jenes noch weiß. Kurzum, bei diesen Gelegenheiten stellt sich immer so etwas wie ein Heimatgefühl ein, auch wenn der oder die Betreffenden längst schon woanders leben, teilweise im nahen oder fernen Ausland. Neben den vielen persönlichen Erfahrungen von damals ist es auch die räumliche Umgebung unserer kleinen Stadt, die gewissermaßen den Rahmen für unser Heimatgefühl gab-…..

Sie wuchs, wurde mit neuen Straßen, Kreisverkehren oder Gewerbegebieten ausgestattet, die Hauseigentümer bauten an, bauten um oder bauten neu. Alte Bombengrundstücke wurden im Lückenschluss mit schönen, neuen und bequemen Häusern bebaut, die alten Geschäfte und Kneipen der Jugend wurden renoviert, wechselten ihren Besitzer oder machten dicht. Es ging aber immer irgendwie weiter, alte Läden gingen, neue Branchen kamen, neue Ideen zogen ein, das Leben in der Einkaufsstraße pulsierte weiter. Als Kleinstadt hatten wir nie die „Deichmanisierung der Innenstädte“ fürchten müssen, unsere Läden waren immer inhabergeführt, man kannte sich und man kaufte mit persönlicher Beratung ein und wenn irgendwas nicht zur Zufriedenheit des Kunden geregelt war, gab es aufgrund der persönlichen Bekanntschaft in aller Regel nie Probleme, sich zu einigen, schließlich hatte man ja einen guten Namen zu verlieren.

Nach dreißig Jahren ist es nun an der Zeit, sich ein neues Bild seiner „Heimat“ zu machen, seine Wahrnehmung quasi auf „Reset“ zu setzen und einmal ohne die nostalgische Verklärung seiner eigenen Erinnerung auf die unmittelbare Umgebung seines Lebensumfeldes zu blicken.

Und was sieht man? Eine „Stadtattrappe“, eine Umgebung, die vorgaukelt, eine lebendige Stadt zu sein!

Aus den inhabergeführten Geschäften wurden „Ein-Euro-Shops“, Handyläden oder Immobilienbüros. Auch findet man viele Leerstände, halbherzig dekorierte Blumen- oder Deko-Schaufenster mit Hinweisen auf weiter entfernt liegende Betriebe oder einen Imbissbetrieb. Die Flächen vor solchen Lokalitäten verwahrlosen. Hundekot und Papiermüll, der früher von den Geschäftsleuten vor Öffnung des Ladens beseitigt wurde, bleibt in jeglicher Form liegen. Die städtisch beauftragen Reiniger, für die man nun, weil ja die Privaten nicht mehr reinigen, zusätzliche kommunale Gebühren nach Grundstücksbreite bezahlen muss, schaffen es, um die Hundesch…. erfolgreich herumzukehren und die Mülleimer, die immer weniger werden, quellen über von Frittenschalen, Dönertaschen und Pizzakartons. Selbst wenn es der ein oder andere alteingesessene Ladenbesitzer bis hier geschafft hatte, sein Geschäft zu öffnen, seine Kunden bleiben aus.

Wer schon einmal in orientalischen Ländern unterwegs war, kennt die „Schmuddeligkeit“, die selbst gehobene Ladenstraßen in solchen Ländern ausmacht. Die Ladenbesitzer kehren maximal die Breite des eigenen Ladeneingangs, mit etwas Glück findet der interessierte Kunde noch einen Fußabstreifer im Türbereich.

Was in fremden Ländern noch exotisch anmutet, hat Einzug in unseren Lebensbereich gefunden. Türkische Bekleidungshändler, die ihre Auslagen im Sommer wie auf dem Flohmarkt auf Billigkleiderstangen auf dem Gehweg stapeln, Dönerimbisse, vor denen alte Küchenstühle und –tische zum Verweilen einladen sollen, Schaufensterbeschriftungen in allen orientalischen Sprachen außer Deutsch, finster dreinblickende Männer, die sich gelangweilt bei einem Glas Tee und Zigarette die Zeit vertreiben und die Passantinnen mit Blicken ausziehen, all dies hat nun (auch) in meiner kleinen Stadt Einzug gehalten.

Aus den alten Kneipen, in denen früher einmal die Arbeiter nach ihrer Schicht ihr „Herrengedeck“ zu sich nahmen, wächst Gras und Moos oder sie wurden zu „Kulturvereinen“ oder Moscheegemeinden (teilweise aber immer noch mit Gras- und Moosbewuchs). Die alten Wohnblocks, wo früher die Menschen abends mit Stühlen im Sommer draußen saßen, den Kindern beim Spielen zusahen und Klatsch und Tratsch austauschten, sie sind „energetisch“ von den Heuschreckenkonsortien, die sie gekauft haben, aufgemotzt worden. Die Grünflächen wurden zu Parkplätzen und an den Fenstern grüßen Parabolantennen, als ob der CIA eine Außenstelle dort mit Horchposten eingerichtet hätte.

Die Menschen, die man dort noch antrifft, sind abweisend, die Frauen, mit Kopftüchern in allen Formen und Farben wirken verbissen und huschen schnell ins Haus oder eilen mit gebührendem Abstand hinter dunkelhäutigen Männern her, die teilweise wie Taliban aus den Nachrichtensendungen gekleidet sind.

Die Schulen, deren Höfe früher nachmittags als Spielplatz zur Verfügung standen, sind eingezäunt und abgeschlossen, weil die Spielgeräte immer wieder Vandalismus zum Opfer fielen. In den Schulgebäuden selber herrscht eine Atmosphäre, die wie eine Mischung von Li-La-Laune-Land und Stanley Kubricks „Clockwork Orange“ wirkt. Selbstgestaltete Graffiti neben den Ergebnissen der Töpferkurse oder der „Malen nach Zahlen-AG“, dazwischen die sinnfreien Mottos der Abschlussklassen, deren Fotos wie eine Sammlung aus Fahndungsfotos der europäischen Grenzkontrollbehörde „Frontex“ aussieht. Die Fenster sind schmutzig, die Möbel alt und schäbig und die Flure und Treppenhäuser kaputt und düster.

Bestimmte Bereiche der Parks und Wohngebiete wurden zu „no-go-areas“, weil man dort Gestalten trifft, die einem schon tagsüber das Gruseln lehren, geschweige denn abends oder nach Anbruch der Dunkelheit.

Selbst in den Gewerbegebieten, die einst das Sinnbild für Wachstum, Aufbruch und wirtschaftliche Prosperität der Gemeinde waren, stehen Hallen leer, werden ehemalige Parkplätze von Gebrauchtwagenhändlern okkupiert, die unter Namen wie El-AliBaba oder Mudschaheddin-Cars firmieren könnten. Ehemalige Lagerhallen wurden zu Event-Arenen umfunktioniert, dort wird an Wochenenden die ein oder andere türkisch-arabische Großhochzeit abgehalten, selbstverständlich als Privatveranstaltung, die Parkplätze sind rar, aber da es sich ja um Privatvergnügen handelt, sind die Ordnungsbehörden „machtlos“. Firmen, die das Pech hatten, solch einen insolventen Betrieb als Nachbar zu haben, können nun ihre Parkflächen ebenfalls einzäunen, sofern sie nicht am Montagmorgen zwei Reinigungsbeauftrage für mehrere Stunden abstellen können.

Ich könnte noch viele, viele weitere Beispiele aufführen, was mit meiner Stadt in den letzten zehn Jahren passiert ist…

Nur, – es ist nicht mehr meine Stadt.

Ich habe sie aufgegeben, weil sie mir keine Heimat mehr sein kann.
Ich kenne keinen mehr der fremden Menschen, die mir täglich auf der Straße, in der Bank, beim Einkaufen oder bei meinen Geschäften begegnen. Ja, teilweise sprechen sie nicht einmal mehr meine Sprache, geschweige denn meinen rheinischen Dialekt.

Der höfliche Small-Talk, mit dem man sich früher bei seinen Gängen leicht mit den Menschen, auch den Fremden, die man traf, austauschte, ist einem verbissenen „Ich mach mein Ding“ gewichen, nur beim Arzt oder beim Schaltermenschen in der Bank kann man ihn pflegen. Meine vertrauensselige Art, meine Geschäfte zu machen, ist nach vielen herben Enttäuschungen und Zahlungsausfällen einem Zynismus gewichen, der mittlerweile eine Schreibkraft erfordert, um rechtssicher zu arbeiten. Und trotzdem falle ich immer wieder auf „faule Eier“ rein, von denen es früher einfach weniger gab.

Ich habe keine alte Heimat mehr, weder in meiner räumlichen Umgebung, weder mit den Menschen meiner Stadt und erst recht nicht im politischen System, in welchem ich erwachsen und selbständig wurde!

Dieses Gefühl verunsichert mich zutiefst, ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll, da ich ein unverbesserlicher Optimist und Familienvater bin.

Die natürliche und einfachste Reaktion wäre, alles hinzuschmeißen, in die innere Immigration zu fliehen und sich in die soziale Hängematte zu legen, solange sie noch ein paar Knoten hat, die ein Reißen verhindern.

Aber was danach? Wenn sie zerrissen ist?

Keine Lösung für meine Generation, die anders erzogen wurde! Kämpfen gegen die Verwahrlosung? Kämpfen gegen die „Scheißegal-Mentalität“ meiner Mitmenschen, meiner Kirchenvertreter, meiner Politiker? Wozu?

Um im „Kampf gegen Rechts“ als Täter gebrandmarkt, wirtschaftlich vernichtet und womöglich dem wertvollsten, was ich mir erarbeitet habe, meiner Freiheit beraubt zu werden? Was ist mit meinen Freunden? Warum pflichten sie mir immer bei, fügen selbsterlebte Beispiele in Gesprächen hinzu, um dann doch alles so zu lassen, wie es ist. Und um sich dann weiter im Innersten zu verzehren, bis der Herzkasper droht?

Meine Strategie in Neuen Jahr wird der stille und kleine Boykott, von GEZ bis zur Parkraumknolle, von der Zwangsabgabe für Körperschaften des öffentlichen Rechts bis zum Finanzamt, allen werde ich mit kleinen Stichen klarmachen, dass die Zeit des Duldens, Zahlens und Akzeptierens vorbei ist.

Mehr fällt mir im Moment nicht ein, wahrscheinlich bin ich nicht nur heimatlos geworden……


Wenn Sie in Ihrer Heimatstadt oder -gemeinde ähnliche Erfahrungen gemacht haben, schreiben Sie uns (am besten mit aussagekräftigen Fotos): info@blue-wonder.org.

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124 KOMMENTARE

  1. JF-Redakteurin Anni Mursula kam einst mit ihren Eltern aus Finnland nach Deutschland und so ist ihre neue Heimat Jahrzehnte später:

    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M5c8f327afdf.0.html

    Zuhause

    Neulich schrieb ich über meine Heimat, Finnland. Nun möchte ich ein paar Zeilen über mein Zuhause, Deutschland, schreiben.
    Ich war sieben Jahre alt, als ich zum ersten Mal Fuß auf Deutschen Boden gesetzt habe. Es war ein sonniger Morgen im Juli 1986: Wir hatten gerade die Ostsee von Helsinki überquert und verließen mit unserem Opel-Kadett die Fähre in Travemünde. Nun lagen etwa tausend Kilometer Autobahn und Landstraße vor uns, bis wir unser neues Zuhause für die nächsten paar Jahre in Südbaden kennen lernen würden.

    Ich war zwar sehr jung, aber ich kann mich genau an diese Reise quer durch Deutschland erinnern: An die unendlichen Kornfelder und die hohen Maisfelder, den starken Geruch des reichen, fruchtbaren Bodens am frühen Morgen, die gut gepflegten Häuser mit Blumen im Fenster, die kleinen Dörfer, in denen wir übernachtet haben, an die besondere Gastfreundschaft (die meine Eltern bis heute als etwas typisch deutsch bezeichnen), die uralten Burgen, die Weinreben, die Berge, die Flüsse und die Wälder. Wälder, die zwar nicht dieselbe menschenleere Stille boten, wie die in meiner Heimat Finnland, in denen man aber das Rauschen der Geschichte dieses Landes beinahe hören konnte, wenn man nur selber still genug war.

    Wir wollten Teil des Dorfes werden
    Und genau so, wie sich diese Landschaft bei mir eingeprägt hat, kann ich mich an den ersten Deutschen erinnern, mit dem ich geredet habe: Er war ein Freund meiner Eltern und hieß Dieter. Er hatte einen grauen Oberlippenbart, den damals in meinen Augen nur deutsche Männer trugen, er roch nach Pfeife und Rotwein, er kochte hervorragend und lud uns mal zu Wildschwein mal zu Hirsch ein. Er diskutierte liebend gerne mit meinem Vater über Geschichte und Politik, ihm waren Benimmregeln und Etikette sehr wichtig, weshalb er meinen Eltern genauestens beibrachte, wie wir uns in Deutschland verhalten sollten, um anzukommen. Er hatte einen strengen Blick, aber auch Sinn für Humor.

    Meine Eltern hielten sich an Dieters Regeln und wurden im Dorf dadurch schnell akzeptiert. Doch einen Fauxpas leisteten sie sich dennoch: Eines Tages wurde meine Mutter in der Kassenschlange von einer Gruppe älterer Damen angesprochen. Sie hätten sich schon länger gewundert, warum mein Bruder und ich auf der Straße nicht grüßten.
    Meine Mutter sparte sich die Erklärung, daß wir Kinder nach zwei Monaten Aufenthalt noch kein Wort Deutsch sprachen. Sie erklärte auch nicht, daß sie uns gerade vor sechs Monaten im Londoner Eastend eingepaukt hatte, niemals mit Fremden zu sprechen. Das war schließlich hier, unter diesen Umständen, eben keine Entschuldigung. Denn es waren ja wir, die hier wohnten und in diesem Dorf akzeptiert werden wollten. So waren Guten Tag die ersten deutschen Wörter, die ich lernte und die ich danach fleißig anwendete.

    Kostbares Geschenk
    Für manche mag das langweilig oder spießig wirken, aber für mich war es ein kostbares Geschenk, in diesem idyllischen Dorf im Schwarzwald groß werden zu dürfen. In einem Ort, in dem die Grenzen unseres jungen Lebens nicht die Hecken des eigenen Gartens, sondern die umliegenden Hügeln waren und in dem man erst dann zuhause sein mußte, wenn es dunkel wurde. Eine solche Geborgenheit und gleichzeitig so frei zu sein, werden meine Kinder heute leider wohl nicht mehr erleben.

    Aber auch in dem südbadischen Dorf, meinem einstigen Zuhause, gibt es diese Idylle nicht mehr. Als ich es im Jahr 1998 wieder besuchte, hatte sich bereits alles verändert: Optisch war zwar vieles beim Alten geblieben, nur ein paar Häuser waren neu gebaut worden. Doch innerlich hatte sich die Gemeinde völlig verwandelt. Und auch das neu dazugekommene Asylbewerberheim trug dazu bei.

    Als ich am Silvesterabend 1998 dort mit Freunden unterwegs war und am Asylbewerberheim vorbeilief, wurde unsere Gruppe plötzlich von drei Albanern angegriffen und eine Freundin und zwei Freunde verprügelt. Ohne ersichtlichen Grund, in Mitten dieser Schwarzwald-Idylle.

    Es war wie jähes Erwachen. Nicht, weil Freunde verprügelt wurden, weil eine Nase blutete oder wegen der kaputten Brille. Damit kamen wir schon klar. Nein, unser altes, sicheres Zuhause hatte sich in nur wenigen Jahren so verändert und wir wußten, daß von nun an dieser letzte Ort, in dem die Welt noch in Ordnung schien, nicht mehr existierte.

  2. Mein Rat: Genießen sie die Stadt, solange sie noch so wie beschrieben ist. Denn was glauben sie, wie sie in 20-30 Jahren aussehen wird ?
    Die Umvolkung lässt grüßen.

  3. Baby-Boomer?

    In Deutschland werden die im Zeitraum von 1955 bis 1965 Geborenen von Statistikern als geburtenstarke Jahrgänge bezeichnet.

    „Als Folgegeneration der 68er-Bewegung seien die Baby-Boomer in Deutschland desillusioniert. Ihr Lebensmotto würde lauten: „Leben und leben lassen.“ “

    Aha….

    http://de.wikipedia.org/wiki/Baby-Boomer

  4. Danke für den Bericht, eine glasklare Zustandsbeschreibung welche man täglich erlebt.

  5. Die größten Errungenschaften der „Arabisierung“ Deutschlands sind hier noch nicht mal erwähnt.

    Abends mit der U-Bahn oder Straßenbahn fahren, vor Schulhöfen mit „Ey Aldä, has` Dü Tsigaredde?“ angequatscht werden, bei ebay Türkenblender-Parfums zu Originalpreisen kaufen, Menschenfleisch in orientalischen „Spezialitäten“ wie Döner, aufgeschlitzte Kehlen in Fußgängerzonen, mitternächtlicher Terror durch arabotürkische Schlägertruppen auf Straßenfesten, verrostete schwarze 5er BMW ohne Versicherungsschutz auf den Straßen, Handtaschenklau und EC-Kartenbetrug in der Fußgängerzone, Drogenhandel vor Schulhöfen, Prügelattacken gegen ungläubige „Hunde, Affen und Schweine“ in Klassenzimmern, bestialische Tierquälerei zu Ehren Satans… ähhh Allahs, gesetzlich erlaubte Genitalverstümmelung, Vielweiberei mit Krankenversicherungsschutz auch im Ausland, ungebildete, aggressive Hartz4-Familieclans in Jugendstilvillas, Spuckorgien arbeitsunwilliger, juveniler Levantiner in Einkaufszentren, dramatisch steigende Vergewaltigungsraten, Ausbreitung von Tierquälerprodukten in Supermärkten, massive Bedrohung von Türstehern von Discotheken, Einbruchserien, Vandalismus und unfassbare Gewalt.

    Der ganz normale Islam-Wahnsinn!

  6. Gut beschrieben. Das ist der Status quo. Bin Jahrgang 1957 und kann das sehr gut nachvollziehen. Muß immer mehr Leuten erzählen, das es früher mal ein anderes Deutschland gab. Da ich jährlich über 100000km unterwegs bin, sehe ich das nicht nur in meiner Stadt, sondern überall. Die Verwahrlosung und Verschmutzung ist enorm. Als Schulkinder mußten wir mindestens einmal jährlich Reinigungsdienst in Parks oder Wäldern machen. Heute fühlt sich keiner mehr für irgend etwas zuständig.
    Zu den Läden ist noch einiges zu sagen- das damit auch eine gigantische Steuerhinterziehung betrieben wird. Oftmals haben die nur knapp ein Jahr offiziell einen Besitzer. Dann ist es jemand anderes. Auf diese Tour wird die Steuer umgangen. Das Finanzamt begnügt sich mit einer einfachen Steuererklärung, das die Firma nichts abgeworfen hat und deshalb geschlossen wurde. Im Gegenzug muß man davon ausgehen, das Firmen die hohe Umsätze angeben, oftmals nur der Geldwäsche dienen.
    Ein normal arbeitender Geschäftsmann hat gegen diese Umtriebe kaum eine Chance.
    Den Kampf habe ich noch nicht aufgegeben, nutze mittlerweile das kleinste Gespräch um Stimmung zu machen. Kurz an der Kasse im Supermarkt, im Sport – überall wo ich auf andere Menschen treffe.
    Ein langsames Unwohlsein beschleicht den Michel, nun muß man ihm nur noch seine Lethargie austreiben und wieder bewußt machen, das er ein Teil des Staates ist und wir alle den Staat ausmachen. Solange wir noch in der Mehrheit sind, haben wir auch die Chance etwas zu bewegen.

  7. Die Baby-Boomer tragen mit der 68er-Generation die volle Verantwortung für die jetzige Situation in Deutschland und Europa und sollten statt sich zu beklagen, überlegen, was sie falsch gemacht haben und wie das noch zu korrigieren wäre.

  8. Paradebeispiel für verlorene Heymat ist das inzwischen unsymbadische Pforzheim, in dem 70% aller unter 3jährigen einen „Migrationshintergrund“ haben.

    In 13 Jahren werden die dann 16jährigen die Straßen und Plätze beherrschen, wird sich kein Ur-Pforzheimer mehr auf die Straße trauen, wird geflohen sein.

    Die antisemitische Antifa frohlockt über diesen White Flight mit „Good night, white pride“, unwissend-naiv, in 13 Jahren selber zum weißen Rest zu gehören, dem die neuen HerrInnen nicht wohlwollend gegenüber auftreten werden, aber diese schmerzliche Erfahrung wird die antisemitische Antifa dann schon selbst machen müssen, man hätte ja auch 2013 PI lesen, verstehen und nicht sabotieren können!

    2050 – Kölner Dom wird Claudia-Fatima-Roth-Moschee

  9. 6 losho-momche

    „Verantwortung, Nächstenliebe, Rücksicht, Barmherzigkeit, Pflichtbewusstsein, Vorbildfunktion…“

    Alles Begriffe die durch die linksfaschistische, antiautoritäre 68er Mischpoke negativ stigmatisiert wurden.

    Hi sein, frei sein, Terror muss dabei sein, tun und lassen was man will, rücksichtslos, gedankenlos, skrupellos, asozial, selbstsüchtig, egoman und vor allem mit dem absoluten Vollkaskodenken – das ist Deutschland Heute.

    Aber die Alten machen es ja vor!

    „Wir haben Deutschland wieder aufgebaut, wir wollen Einzelzimmer mit 4-Sterne-Menue ohne Zuzahlung, wir 50 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt, wir haben Ansprüche…“

    Diese dümmlich-dreiste Einstellung wird von der jungen Generation auf seine Art gespiegelt.

    „Wir wollen Spaß, wir wollen Genuss ohne Rücksicht, wir wollen Kohle und Party machen. Nach uns die Sintflut.“

    Wo 2 Generationen in dieser widerwärtigen Egozentrik aufeinandertreffen, gehen Werte verloren, entsteht ein Vakuum.

    Und in dieses Vakuum stoßen mohammedanische Einwanderer trotz ihrer fehlenden beruflichen, sozialen und kulturellen Kompetenz einzig und allein durch ihren simplen, an das NS-Regime erinnernden Wertekontext mit brachialer, von den Justizbehörden und der Politik geduldeten Gewalt hinein.

    Am Ende siegt das System, das bereit ist, für seine Werte zu kämpfen. Über die Schwäche des Westens, immer als Toleranz verbrähmt, lacht sich der Muselmann scheckig.

    Wie sagte Aristotoles so treffend?

    „Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.“

    Vor einem Gegner (besser Feind), der bereit ist, seine Werte auch nötigenfalls mit Gewalt gegen die gewalttätigen Mohammedaner zu verteidigen, haben die unerwünschten Xenomorphen aus dem Morgenland viel mehr Respekt (besser Angst) als vor einem verweichlichten Allestoleriere (besser Allesfresser).

  10. Was Westzipfler schreibt, trifft auf jede westdeutsche Groß- und Kleinstadt zu, und man kann sagen, bald auch auf jedes Dorf.

    Ich selbst bin öfters auf Dienstreise im Rhein-Main-Gebiet und benutze bei diesen Gelegenheiten auch die S-Bahn. Mir ist aufgefallen, dass die Gegend um Offenbach völlig islamisiert ist. Man sieht nur noch Kopftuchfrauen und was mir vor allem aufgefallen ist: Man hört in der Öffentlichleit überhaupt nicht mehr den heimischen Dialekt (Frankforterisch, oder wissenschaftlich: „rheinfränkisch“). Statt dessen nur türkisch, arabisch oder das schreckliche „Kanak-Deutsch“ („Isch geh Kino.“). Nein, heimisch fühlen kann man sich als Deutscher dort nicht mehr.

    Das Thema von Westzipfler ist aber: Warum tut niemand etwas gegen den Verlust, oder präziser: die Wegnahme, der Heimat?

  11. Tja, lieber Westzipfler, da hilt nur noch Training!

    Wenden Sie sich vertrauensvoll an die Gewalt Akademie Villigst – da wurde schon anderen geholfen. Sie Lernen (wenn es sein muss gibt’s lebenslänglich) :

    „Interkulturelles Lernen

    Interkulturelles Lernen will die Bedingungen aufzeigen und die Voraussetzungen dafür schaffen, dass Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Religion gemeinsam leben sowie miteinander und voneinander lernen können. Dieser Prozess ist mehrdimensional angelegt und beinhaltet neben kognitiv-inhaltlichem Lernen auch emotional-affektiv Dimensionen.

    1. Einer der ersten Schritte interkulturellen Lernens zielt auf die Wahrnehmung anderer Kulturen und die Relativierung des eigenen Standpunktes.

    2. In einem zweiten Schritt wird Toleranz* gegenüber anderen Kulturen und Religionen entwickelt. Es eröffnet sich Akzeptanz für die Sinnhaftigkeit dieser Kulturen (auch Religionen) sowie das Ernstnehmen ihrer Lebenspraxis. Dies erfordert die Bereitschaft aller, die Geschichte, Entwicklung und Notwendigkeiten der jeweiligen anderen Kultur und Religion zu akzeptieren und zu verstehen, auch und gerade dann, wenn deren Formen den eigenen Gewohnheiten, vielleicht sogar den Selbstverständlichkeiten der eigenen Kultur entgegenstehen.

    3. In einem dritten Schritt wird es dazu kommen, dass die jeweils anderen Kulturen als gleichwertig akzeptiert und respektiert werden. Zumindest in diesen ersten drei Schritten kann die manchmal als Bedrohung angesehene Erfahrung von Fremdheit, von Unberechenbarkeit, bestehen bleiben, erreicht wird aber ein reflektierter und nicht mehr von selbstverständlicher Abwertung begleiteter Umgang mit Anderem oder Fremden.

    4. Erst in einem vierten Schritt kann erwartet werden, das Elemente der anderen Kultur auch für die eigene akzeptiert werden und als erstrebenswert gelten.

    Interkulturelles Lernen begrenzt sich nicht allein auf soziale Prozesse mit Angehörigen von (ehemaligen) Zuwanderer- oder Flüchtlingsfamilien; der Pass, die Nationalität, Sprache und Dialekt, Hautfarbe usw. sind jeweils nur einzelne Elemente von Kultur. Kultur* kann dabei beschrieben werden als die Gesamtheit aller geistigen, künstlerisch-schöpferischen, gesellschaftlichen und materiellen Lebensäußerungen eines Einzelnen oder einer Gemeinschaft.“

    Hier können Sie Heilung finden:

    http://www.gewaltakademie.de/gaeste/html/interkulturelles_lernen___inte.html

    Wir haben noch einen weiten Weg vor uns – sagt auch unsere Kanzlerin, aber gemeinsam können wir es schaffen. Dann gibt’s auch Lob von der UNESCU

    http://www.unesco.de/kulturelle-vielfalt.html?&L=0.

  12. Der Beitrag spricht mir sowas von aus der Seele. Zwar weist meine kleine Heimatstadt am Rhein nicht den gleichen Zerfallsgrad auf wie obige große, aber das politische Umfeld ist mir genauso fremd geworden wie oben beschrieben. Ein Kleingewerbe als Freiberufler zu betreiben ist zur schieren Hölle aus Behörden-Mobbing geworden, für gutverdienende Honorarberater wohl noch zu stemmen, aber auf bescheidenem finanziellen Niveau fast unmöglich allein die ganzen Zwangsabgaben zu bedienen. Es macht einfach keinen Spaß mehr hier zu leben, außer man ist beim Staat selbst angestellt. Mir kann letzterer schon lange ganz gepflegt den Buckel runterrutschen.

  13. OT:
    Das Wochenende fängt doch erst an!

    Bad Krozingen – Ein Beziehungsdrama mit einem Todesopfer hat am Freitagabend zu einem Großeinsatz der Polizei in Bad-Krozingen (Breisgau-Hochschwarzwald) geführt. Dort soll es nach Angaben der Polizei zu einer Bluttat gekommen sein, bei der ein Mensch zu Tode kam. Eine Vielzahl von Ermittlern sei aus dem Wochenende in den Dienst beordert worden. Anschließend bat die Polizei in einer Pressemitteilung darum, im Bereich Bad Krozingen keine Anhalter mitzunehmen. Die Kriminalpolizei fahnde nach einem unbekannten Mann. Ob ein Zusammenhang zur Tat besteht, war zunächst offen.
    BILD

  14. Einzelfall Berlin

    In der vergangenen Nacht musste sich ein Mann ambulant in einem Krankenhaus behandeln lassen, nachdem er in Französisch Buchholz von drei Unbekannten überfallen worden war. Der 54-Jährige war gegen 23 Uhr in der Mazetstraße unterwegs, als er drei Männern begegnete, die ihn unvermittelt niederschlugen. Als das Opfer am Boden kniete, trat ihm einer der Räuber ins Gesicht. Ein Komplize entwendete dann die EC-Karte und Geld aus der Jackentasche. Bevor die Täter flüchteten, stachen sie dem Überfallenen mit einem Messer noch mehrfach in den Unterarm. Der 54-Jährige erlitt Schnittverletzungen, eine Platzwunde, Prellungen und Abschürfungen. Ersten Erkenntnissen zufolge hatte der Mann kurz vor der Tat Geld an einem Automaten abgehoben. Ein Raubkommissariat der Polizeidirektion 1 hat die Ermittlungen übernommen.

  15. Zwei Damalsgeschichten habe ich lesen können dann habe ich weinen müssen …

    Das haben unsere Politiker aus unseren Wurzeln und die daraus stammenden Menschen gemacht.

    Politiker:
    lest Euch diese Geschichten durch dann könnt Ihr vielleicht erahnen, was Ihr Eurem eigenen Volk antut.

    Ihr solltet Euch schämen“!

  16. Ist doch überall das gleiche in westdeutschen Großstädten:

    – Billigläden
    – Dreck
    – Lärm
    – Kriminalität

    Ich bin kein Baby-Boomer, habe aber allein in den letzten 15 Jahren ähnliche Entwicklungen in meiner Heimatstadt beobachten können.

    Man fühlt sich auf einmal nicht mehr wohl.

  17. In Frankreich muss man per Gesetz alles in französisch anschreiben. Was in einer anderen Sprache geschrieben ist, uns auf demselben Plakat/Inserat auf französisch übersetzt dargeboten werden.

  18. #26 FreeSpeech (11. Jan 2013 22:14)

    Aber viel gebracht hat es den Franzosen nicht, außer, dass die Jihadisten und KomatreterInnen alle bestes Französisch sprechen!

  19. Ich bin auch ein Baby boomer, aber habe in Bezug auf wirkliche Kleinstädte,d.h.unter 20.000EW andere ERfahrungen. Dabei kann ich nur für Rh.Pfalz, BaWü, Bayern und Sachsen sprechen, also das südliche Drittel der BRD aber, da gibt es noch echte Einzelhandelsidylle und auch freundlichen Smalltalk in ALDI-Läden.
    Und das Tempo in den Läden ist auch gemächlicher. Darum beneide ich die Kleinstädter, alles sauber, nett und proper und dann auch noch sooo viel Zeit.

  20. erstmal, es ist ein toller Beitrag den Sie geschrieben haben.Sie sprechen vielen Menschen aus der Seele und glauben sie mir es gibt viele Deutsche die sich in vielen Bereichen ihrer Stadt nicht mehr wohlfühlen.
    Ich verstehe wenn Menschen die sich etwas hartes aufgebaut haben es schwer fehlt öffentlich zu äußern aus Angst alles zu verlieren.
    Ich hoffe das es noch mehr Artikel dieser Art hier bei P.I. hineingeschrieben werden.

  21. „früher“, sagten die Leute, „war alles besser“. Vielleicht hatten die damals auch Recht , aber ich weiss , dass bei uns alles vor die Hunde geht. – Die Politiker reden über alles , nur nicht darüber , dass Deutschland abgeschafft wird von gewissenlosen Politikern und von Messerstechern und Kopftretern. – Haben Sie früher überlegt , ob Sie nachts zu Fuss irgendwohin gehen sollten? Gehen Sie jetzt noch? Haben Sie früher überlegt , sich eine Waffe genehmigen zu lassen? Und jetzt? –
    Konnten Sie sich vorstellen , dass Worte wie Neger , Zigeuner nicht mehr erlaubt sein könnten? — Die Liste ginge endlos weiter…

  22. Ist zwar nicht Deutschland, unseren Geschwistern in Frankreich geht es aber auch nicht besser, sogar noch schlimmer!!!

    FR: Transportunternehmen stellt Fahrten in muslimische Stadtteile nach Molotov Cocktail Anschlag ein
    http://europenews.dk/de/node/62920

    Den Geschwistern in Norwegen auch nicht besser:

    In acht Jahren werden norwegische Schüler zur Minderheit in den Schulen
    http://europenews.dk/de/node/62918

    Auch nicht in Dänemark:

    Schwedische Männer berichten zunehmend über Vergewaltigungen
    http://europenews.dk/de/node/62917

    Oder in England:

    GB: Rassistische Muslime bekommen milde Haftstrafe für Hassverbrechen mit Hammer
    http://europenews.dk/de/node/62851

    …diese Liste könnte man unendlich fortsetzen für ganz Europa!

    Danke Westzipfler für deinen persönlichen Bericht!

  23. #30 WahrerSozialDemokrat (11. Jan 2013 22:28)

    Mittel- und Westeuropa hat es gebeutelt!

    Als der Islam noch kein Teil von Europa war, hatte man hierzulande die Russen verteufelt, heute ist Russland womöglich die einzige Hoffnung, l’Europe, adeppardieu, ähh adieu! 🙂

  24. Meine Strategie in Neuen Jahr wird der stille und kleine Boykott, von GEZ bis zur Parkraumknolle, von der Zwangsabgabe für Körperschaften des öffentlichen Rechts bis zum Finanzamt, allen werde ich mit kleinen Stichen klarmachen, dass die Zeit des Duldens, Zahlens und Akzeptierens vorbei ist.

    Wir haben schon genug 68er und Kulturbereicherer, denen alles egal ist, die grundsätzlich rebellieren und den Staat untergraben. Bitte nicht noch mehr!

    Außer, wenn sehr klar ist, wogegen es geht. Irgendwelche Boykotts machen nur Sinn, wenn die Öffentlichkeit sehr klar sieht, wogegen es geht. Da haben aber dann die wenigesten den Mut, sich offen gegen die Islamisierung und Sozialisierung zu stellen.

  25. vor einiger zeit machte hier die örtliche spd kreisleitung eine säuberungsaktion eines durchgangsparkstreifens. es waren müll…alte sofas..elektroschrott zu beseitigen. alle bürger hier in unmittelbarwer umgebung waren aufgerufen mit anzupacken.
    an sich eine gute aktion, nur:
    es kamen ausschließlich mittelalterliche gutmenschtypen, alle sehr deutsch aussehend. kein kopftuch weit und breit zu sehen und auch ali war sich zu fein.
    ich sprach meine nachbarin darauf an, warum nun die deutschen allein den dreck wegmachen. allein mit dieser frage wurde ich kurzerhand zum rassisten erklärt.
    die blöde kuh war noch stolz darauf darauf, „eine linke zu sein“. aber sie hat mitgeputzt. dass ihre schätzchen es nicht nötig hatten, störte sie offensichtlich nicht.

  26. Weil meine Schule eine strenge Leitung hatte, gab es eine Fluktuation der Schüler, weil das Gymnasium der Nachbargemeinde und des Oberzentrums nicht so strenge Maßstäbe zur Erlangung des Abiturs anlegte…

    Dies zeigt, warum ein Zentralabitur unabdingbar ist.

  27. In der griechischen Mythologie – mit oder ohne Euro etwas vom Großartigsten, was Menschen geschaffen haben – gibt es die Episode von Herkules, der die Ställe des Augias saubermachen sollte, in denen seit 30 Jahren 3.000 Rinder vor sich hinges… hatten, ohne dass einmal jemand das Produkt weggeräumt hätte. Herkules riss eine Wand vor den Ställen weg und leitete zwei Flüsse durch, die den Dreck weg führten. (Achtung: Gewässerverschmutzung!)

    Wie Herkules stehen wir heute da: Wir haben statt Rinder… eine meterhohe Schicht von Alle-sind-gleich-Forderungen von hunderten Minderheitengruppen, die der Mehrheit der Gesellschaft anklagend entgegen geschleudert werden.

    Um die Berechtigung der Forderungen zu belegen, wird die Mehrheit entweder zum Ursprung alles Bösen erklärt – „rechte Mitte“ – oder einfach geleugnet.

    Und damit haben wir den wütenden Schrei nach Unterdrückung der bösen Unterdrücker namens: Katholiken, Heterosexuellen, Männern, Weißen, Christen, Menschen weißer Hautfarbe, Europäern, weißen Amerikanern, arbeitenden Menschen, die sich nicht gegen ihre blutsaugenden Ausbeuter auflehnen, CDU-Wählern, FDP-Wählern, PI-Lesern, ausbeuterischen Facharbeitern, Meistern, angeberischen Akademikern und …..

    Hier läuft eine Kampagne ähnlich der Ausrottung der „Kulaken“ unter Stalin. Bevor das passiert, sollten wir Wasser durch die Ställe fließen lassen! Wir können das, auch wenn es nicht gleich morgen passiert.

  28. @ #34 noreli

    die blöde kuh war noch stolz darauf darauf, “eine linke zu sein”. aber sie hat mitgeputzt. dass ihre schätzchen es nicht nötig hatten, störte sie offensichtlich nicht.

    Ich habe vor Jahren mal eine ältere Frau gesehen, die ihrem Bernhardiner, der gerade gesch… hatte, nicht nur den Haufen wegräumte, sondern ihm auch noch den Hintern putzte. Wir Deutschen – jetzt werde ich für immer gesperrt 🙂 – wollen unseren Arsch selber putzen, solange es geht, aber unseren Schätzchen ist nicht einmal das erniedrigend genug, um die Vorteile davon abzustauben.

    Nach dem Abwischen spielen sie aber sofort wieder den edlen Araber und sonstigen Mohammedaner, der morgen die Welt regieren wird.

  29. Schön, wenn auch mal bei einem „Baby-Boomer“ der Groschen fällt – denn es gerade diese Generation, der wir viel von dem ganzen Schlamassel zu verdanken haben und die heute immer noch dick und fett auf den Pöstchen dieser Gesellschaft sitzt und nichts wahrhaben will …

  30. Ich kenne keinen mehr der fremden Menschen, die mir täglich auf der Straße, in der Bank, beim Einkaufen oder bei meinen Geschäften begegnen. Ja, teilweise sprechen sie nicht einmal mehr meine Sprache, geschweige denn meinen rheinischen Dialekt.

    Sie müssen Krefelder sein! Viele ausagekräftige schöne Photos meiner Stadt werde ich Euch zeigen.

  31. Danke für diesen Artikel. Er beschreibt genau die Gedanken und Gefühle die ich habe, wenn ich durch meine Geburts- und Heimatstadt gehe oder fahre.

    Ich könnte noch viele, viele weitere Beispiele aufführen, was mit meiner Stadt in den letzten zehn Jahren passiert ist…

    Vielleicht, daß der Bürgermeister nicht mehr für den „normalen“ Bürger da ist. Entweder lobt er tagein tagaus die „kulturelle Vielfalt“, an der unsere Stadt langsam zugrunde geht, wieviele Nationen doch so „herrlich“ und „friedlich“ miteinander leben. Die mittlerweile täglichen „Einzelfälle“ erwähnt er mit keiner Silbe. Auf sinnfreien Veranstaltungen für noch mehr Toleranz oder im Krampf gegen Rechts sieht man ihn fasst wöchentlich.
    Mehrmals täglich begegnet einem das Ordnungsamt in chicen neuen Fahrzeugen die den Polizeifahrzeugen zum verwechseln ähnlich sehen. Natürlich trifft man das Ordnungsamt nur dort an, wo man dem normalen Bürger irgendein Ordnungsgeld abzwacken kann.
    An Ideen dafür mangelt es den Herrschaften selbstverständlich nicht im geringsten.

    Jugendliche die in zweier- oder dreiergruppen nebeneinander auf dem Gehweg laufen und niemandem Platz machen. Die es förmlich darauf anlegen andere Passanten anzurempeln.
    Kaum jemand hält dem anderen die Türe auf oder hilft einer Mutter mit Kinderwagen.

    Überall liegt Müll herum, obwohl nebenan eine Mülltonne steht.

    Jeden Tag quälen mich die Gedanken und Sorgen wie es mit meiner Heimat weitergehen soll, was für eine Zukunft sie wohl haben wird.

  32. Vielen Dank für den Beitrag. Der Beitrag spricht Bände über all das was in unserm
    Land schief läuft. Der Beitrag spricht vielen Betroffenen aus der Seele.
    Ich denke einer der Grundprobleme unserer Politiker ist, daß es politisch
    keinen Grundkonsens mehr gibt, wie wir mit unserer Heimat und den damit verbundenen
    Grundwerten, die uns unsere Eltern in die Wiege gelegt haben, umgehen sollen.
    Was unsere Leitlinien sind. Das eine Fundament ist das Grundgesetz und das andere
    Fundament ist der gemeinsame kulturelle Konsens (Herkunft, Religion, Historie).

    Genau dieses Reflektieren über das „Gut unserer Heimaterde“ möchten uns die Linken nehmen.

    Mit Totschlagsargumenten wie: Das ist nicht mehr zeitgemäß […], wir müssen mit der Zeit
    gehen […], der ist ein ehwig Gestriger […], wir müssen uns kulturell öffnen […],
    das ist aber Altbacken […], das kann man so oder so sehen […], die Zuwanderung
    von Islamisten bereichern uns […], der Koran ist doch vergleichbar mit der Bibel (eben nicht!) […], ist doch egal an an welchen Gott man glaubt […], u.s.w. möchten uns die unrefektierten Gutmenschen systematisch Konturen und klare Linien „ausmerzen“, die eine Gesellschaft für den inneren Zusammenalt als Orientierung und Eckpfeiler braucht. Wenn diese Konturen verschwinden und der Staat immer mehr in unser Privatleben eindringt (GEZ, Knöllchen, Steuern…) braucht man sich nicht
    wundern, daß die Menschen in Verbindung mit dem Gefühl ihr Heimatgefühl zu verlieren,
    bewußt oder unbewußt dann zunehmend das Verbundenheitsgefühl zum eigenen Land verlieren.

    Damit verliert aber die Gesellschaft gleichzeitig das Vertrauen in ihren Staat und ihre Politik. Da sind wir gerade mitten drin. Einer der das vor Jahren erkannt und formuliert hat, ist Prof. Kirchhof (Autor von: Das Gesetz der Hydra, das Maß der Gerechtigkeit:Bringt unser Land wieder ins Gleichgewicht!). Paul Kirchhof hat sich ausgesprochen für Nüchternheit und Klarheit. Stattdessen werden von linker Seite alle Konturen vernebelt und verwässert was das Zeut hält.

  33. Der Artikel trifft es leider punktgenau.
    Die Zustände in dieser widerlichen Staatskarikatur sind unerträglich geworden.
    Das ist nicht Deutschland, das ist BRD.

  34. Ich hätte heulen können bei dem Bericht.

    In meiner Stadt ist es bis jetzt noch besser: Ein Euroladen hat mal wieder geschlossen und einige kleine Geschäfte alteingesessener Geschäftsleute sind noch vorhanden. Wenn ich mittags im Aldi einkaufe, sehe ich keine Kopftücher; die kommen erst nachmittags und sind in der Minderzahl. In den Edeka kommen sie so gut wie gar nicht. Hijabs und Burkas gibt es auch nicht, nur wenig Zauselbärte. Die Moschee ist klein, kein Moslem-Ghetto vorhanden. Und schmutzig ist mein Städtchen auch nicht.

    Nachteil: Wenn Du den Leuten mit Islamisierung kommst, gucken sie dich groß an. Trotzdem hoffe ich, dass es noch lange so bleibt. Gehöre zur Altersklasse vor den Babyboomern und bin damit zu alt, um Deutschland den Rücken zukehren zu können. Was ich am liebsten möchte, weil ich die Politiker, die verlogenen Medienleute nicht verstehe.

    Ich sehe, dass unsere Kultur, alles was schön und erhaltenswert ist, im Kleinen wie im Großen, kaltblütig zerstört wird.

  35. „Freue“ mich schon in 3 Wochen nach 15 Monaten mal wieder nach Hamburg zu kommen.

    Es wird schlimm werden. Ich fuehle mich immer, als wenn ich in ein verlorenes Paradies komme, welches nunmehr von Zombies und Nazis (Linken) beherrscht wird.

    Ich sehne mich nach dem Deutschland der 80er Jahre, in welchem ich aufgewachsen bin.
    Es ist so weit weg. Existiert nur noch in meinen Erinnerungen.

    Ich bin entwurzelt. 2007 kotzend ausgewandert.

    Sehe zwar keine Kopftuecher und Murruks mehr, dafuer fuehle ich mich aber schuldig, meine Landsleute im Stich zu lassen.

    Alles ist sch…..

  36. Jeden Tag wird ein wenig mehr zerstört, von unserer Kultur. Mit Absicht.

    Ich hatte letztens das Vergnügen, mit meiner ansonsten sehr von mir geschätzten Tante zu sprechen, die eine nach wie vor sehr begeisterte 68erin ist. Es ging in der Konversation um Sozialarbeit, um Immigranten und ich fragte, ob da nicht etwas faul sei wenn man zum normalen Zusammenleben nicht ohne Sozialarbeiter auskommen könne. Nein nein, lautete die Antwort, das verändere ja die Gesellschaft etc.. So fragte ich, ob auf diese Art und Weise Der Neue Mensch geschaffen werden solle, in der Annahme daß dieses menschenverachtende Reizwort (Sowjetunion! Nationalsozialismus! Beides richtig!) etwas klingeln lassen würde.

    Die Antwort war, und das nicht etwa bösartig, angegriffen sein oder zynisch, sondern ganz gutherzig: „Ja.“

    Und da, da war ich baff.

  37. Ausgezeichneter Artikel! Wunderbare Beschreibungen, Assoziationen, Emotionen aber auch nüchterne, detaillierte Schilderungen des Ist-Zustandes.
    Vielen von uns aus der Seele geschrieben. Es beschreibt, das mit dem Verlust von Heimat, Vertrautheit, Geborgenheit auch ein Identitätsverlust einhergeht.
    Ich hoffe für Deine Kinder gibt es eine neue Heimat draußen auf dem Lande. Dort wo es kaum „Bereicherung“ gibt, dort wo die deutsche Kultur noch lebt, wo es möglich ist, Deutsch zu leben. Jeder muß da rechtzeitig die Weichen stellen. Bei den herrschenden politischen Verhältnisen ist weitere Segregaton unvermeidlich.

  38. Mein jetziger Kommentar erscheint vermutlich als #45 oder höher.

    Ich bin dafür, daß niemand mal einfach 1,00€ (oder 0,05€) mehr, im nächsten Monat 1,00€ (oder 0,05€) weniger an die GEZ oder so zahlen sollte.

    Das würde die Buchhalter der GEZ und die Steuereintreiber in den Wahnsinn treiben und kostet deren Verwaltung mehr, als sie einnehmen können.

  39. Unsere Heimat, unser eigenes Land, lassen wir systematisch infiltrieren von nutzlosen Zugereisten und vor allem von Moslems, welche uns nur Verachtung und Agression entgegenbringen und im Gegenzug von uns alimentiert zu werden verlangen.

    Ja, sag mal, gehts noch ?

    Heute bei Penny: ich konnte meine Waren kaum aufs Band legen, weil 2″ verfolgte Bosnier“ , die längst wieder weg sein müssten ihre Sachen hinlegten ohne jede Rüchsicht auf die Reihenfoge, musste deren Turnschuhe und Softlan immer wieder zurückschieben.Diese Leute verachten uns wegen unserer Freund lichkeit und Rücksichtnahme.

  40. Es gibt hier sicher auch einige PI-Leser die eine Ahnung vom Bau haben. In den letzten Jahren zog ich einige Renovationen an Häusern und Wohnungen durch.
    Unter anderem auch mein ehemaliges Elternhaus. Und weil ich weiss wie es läuft, hab ich mich damals dazu entschieden nur die alten Säcke aus dem Dorf zu nehmen. Da kamen Handwerker, die mein Vater noch kannte, kurz vor oder bereits über dem Rentenalter. Ja es gibt tatsächlich Schweizer die sind selbstständig und arbeiten bis sie nicht mehr können. Oder es kamen die Söhne der alten Säcke, die ich noch aus der Jugend kannte. Zugegeben, es war teurer als bei den günstigsten Firmen, die ich hätte finden können. Aber ich wollte Qualität und vor allem keinen Ärger. Fast alles ging glatt über die Bühne. Zudem hatte ich noch die Befriedigung, mein Geld bleibt im Dorf, der Handwerker bezahlt wiederum von meinem Geld die Steuern und wenn mal was ist, habe ich schnell den Mann wieder auf Platz.
    Da gibt es aber die anderen Renovationen, die zum Glück nicht meine Liegenschaften sind. Die Bauherrschaft mach auf „muss günstig sein“. Und was ich da manchmal erlebe schlägt dem stärksten Mann die Socken in die Wüste. Was da angeschlichen kommt, an meist südländischen Facharbeitern ist Geisterbahn. Der Kundenberater, der Projektleiter mögen ja noch Schweizer sein, aber dann wird es zappenduster. Aber sie haben immer eine Ahnung von allem, können alles und wissen natürlich alles besser. Begriffe wie Pünklichkeit, Sauberkeit, vorsichtiger Umgang mit teuren Bauelementen – was ist das?
    Das würde mich mal interessieren, was andere PI-Leser für Erfahrungen mit solchen Alleskönnern schon gemacht haben. Wenn ich selber baue, nur noch Familienbetriebe meines Vertrauens und wenn möglich aus der unmittelbaren Region.

  41. So verändern sich unsere Städte. Bei uns gibt’s auch immer weniger inhabergeführte Geschäfte. Oder eigentlich doch, nur sind das keine Läden wie früher. Man kann sich Tattoos stechen lassen, Glücksspiel betreiben, Fast Food essen oder 1-Euro-Schrott kaufen. Der Rest steht leer. Aber das Schlimmste ist doch, dass der öffentliche Raum nicht mehr sorglos genutzt werden kann. Man wird schnell angepöbelt oder sogar körperlich Angegriffen. Was früher ein Skandal war wird heute einfach hingenommen, es ist normal geworden.

  42. das waren die besten storys die ich hier je gelesen habe.erschreckend und beschäment.
    bin 1964 ausgewandert und nach 28 jahren
    durch umstände wieder hier hängengeblieben.
    anstand,benehmen und höflichkeit ist bei
    den moslems total fehl am platz.der alte türke
    in meinem haus bekommt nach 3o jahren in deutschlan nicht mal das maul auf um zu grüßen
    dieser grimmige blick alleine ,ich könnte kotzen.aber alle leben von hartz 4 und arbeiten gehen ist ein fremndwort.wir idioten machen das ja für ihn.nur hürriyet türkisches
    fernsehen und mit allen kindern nur türkisch sprechen .was wollen die hier ausser geld.was
    für ein scheiss leben .
    ich kaufe nichts in moslemischen läden,ich urlaube nicht in moslemischen ländern.
    es gibt so viele schöne länder in der welt .
    es reicht,danke für die schönen artikel.

  43. @CH1291
    Öffentliche Auftraggeber müssen ja die Aufträge ausschreiben, ab einem gewissen Betrag europaweit. Das Ergebnis: Der billigste Bieter kommt zum Zug und das sind oft Firmen, die keine Ahnung haben und nur Pfusch abliefern. Und wenn dann Schäden entstehen ist die Unternehmung pleite und die Haftung bleibt beim Steuerzahler. Ich setze auch nur Handwerker von örtlichen Fachbetrieben ein.

  44. Solche Berichte über die Veränderung seiner Heimat kann jeder liefern, der vor den späten Siebziger und den frühen achtziger Jahren geboren und aufgewachsen ist.

    Zuerst ging die Veränderung ja eher schleichend und unauffällig.
    Hier ein Export-Import-Ramschladen, dort ein Gemüse-Türke, dann ein Ali-Baba-Gebrauchtwagenhändler, von den Kültürvereinen mit „Deutsche unerwünscht“-Schildern reden wir mal nicht.

    In den Neunzigern kam dann die grosse Welle, eine komplette fremdländische Infrastruktur entstand und konnte auch nur entstehen, weil unsere verordneten Bereicherer durchaus kein Problem damit haben, intolerant und fremdenfeindlich zu sein.

    Die kaufen nicht beim Deutschen, die finden auch nichts dabei, dem Fremdkörper Deutscher ihre Ablehnung zu zeigen und unsere Gutmenschen finden da auch nichts dabei, wenn die Bereicherer das tun.

    Aber wehe, ein Deutscher sagt:
    „Kauf nix beim Türken“, „türkische Viertel in meinem Land find ich schei**e“ oder „lass den Ali-Baba-Händler verhungern, der linkt dich, wo er kann“.

    Tja, das ist dann „Ausländerfeindlichkeit“ und „Rassismus“ und wird bald unter Strafe stehen, wenns nach dem Gutmenschen-Gschwerl -©by SPD-München- geht. 😉

    Interessant, und das nicht nur unter dem Gesichtspunkt des „Speziesisten“ ist dazu eine „grüne Hymne“ aus den achtziger Jahren:

    Karl, der Deutsche Käfer

    Lieber Grünling, da beisst die Maus keinen Faden ab, DU bist derselbe miese Drec*s-Rassist wie der Kolonial-Ali und der Unterschied zum betrauerten Käfer besteht darin, dass sich Käfer nicht zur Wehr setzen können und dass Widerstand gegen miese Drec*s-Rassisten absolut durch jedes Recht der Welt gedeckt ist.

  45. Übrigens geistert dazu seit einiger Zeit ein, wohl fälschlicherweise -zu Nietzsches Zeit dürfte es diesen linken Begriff „Multikultur“ noch nicht gegeben haben- Friedrich Nietzsche zugeschriebenes, Zitat durchs Netz:

    „Wer Multikultur will, der hat keine eigene Kultur, das heisst, er hat überhaupt keine Kultur.
    Er ist offensichtlich für Kultur zu dumm und für ein gesundes Tier fehlt ihm der Instinkt.“

    Nun kann man streiten, wo dieser, nicht unlogische, Spruch herkommt.
    Einige sagen, er stamme, welch ein Wunder, 😀 von sogenannten Rechtsradikalen.
    Gut, das mag sein…aber:

    Ist der Spruch deswegen unlogisch oder falsch?
    😉

  46. #56 sozialdawanist (12. Jan 2013 01:25)
    Dieser Bericht von Westzipfler ist über weite Strecken meine Geschichte. So oder ähnlich habe ich die Veränderungen in meinem Umfeld auch erlebt. Sehr gut aufgearbeitet.
    Deine kleine Bemerkung ist daneben. Ein Zyniker offenbar, der gerne noch seinen Mist dazu gibt. Ich weiss nicht wie alt Du bist, was Du von der Welt schon gesehen hast, aber ich weiss, für einen Sozialdawinist fehlt Dir noch ein „r“ im Namen. Vielleicht fehlt da noch mehr?

  47. Ich muss ganz ehrlich sagen, daß ich 67er Jahrgang bin, also wahrscheinlich einiges jünger, als der Verfasser des Artikels, aber ich darf auch mal ein wenig aus meinen Erfahrungen berichten.
    Meine Eltern hatte (mit mir) 4 Kinder und mein Vater war hauptsächlich alleinverdiener.
    Aus diesem Grunde sind wir allesamt anfang der 70er jahre in eine neue schicke neubausiedlung gezogen.
    als meine eltern den mietvertrag unterzeichnet haben gab es einen siedlungs und bebauungsplan, der deutlich zeigte, daß unser haus am rande der neubausieldung stand.
    kurz nach dem einzug wurde dann neu geplant und nach ein paar jahren waren wir mittendrin und es entwickelte sich zu einem ghetto, wie man heute sagen würde.
    wir waren froh, als wir dann kurzfristig dort wieder ausziehen konnten, um in eine altbausiedlung zu ziehen, wo man sich noch kannte und sich unterhalten hat mit den nachbarn, anstatt sich zu streiten.
    selbstverständlich wurde das neubauviertel auch shon in den 70ern kulturell bereichert und meine alte schule hat mittlerweile in jeder schulklasse rund 80% schüler mit sogenanntem migrationshintergrund.
    das verhälnis zu meiner schulzeit war damals noch glatt umgekehrt, aber dennoch hatten wir schon unsere islamischen bereicherer, die schon seit ende der 70er bis mitte der 80er jahre sonderprogramme und integrationsmaßnahmen hatten.
    diese bereicherer unserer kultur mit ihrem fröhlichen und freundlichem wesen kamen grundsätzlich in vorzugskurse, da man sie ja integrieren müsse, weil sie ja so arm dran sind, da sie ja unter nazis und ausländerfeinden leben müssen.
    unsiinig jetzt zu erklären, daß jede andere richtung migrationshintergrund keine sonderbehandlung brauchte, weil das bei denen einfach und sicher funktionierte.
    ob es schwarz afrikaner, oder asiaten waren. neimand von denen brauchte integrationsprogramme und teure unterstützung.
    in unserer klasse hatten wir genau 2 türkische migrantenkinder. ein mädchen und einen jungen.
    keiner von uns hatte mit ihr, oder mit ihm ein problem-wir waren kinder und weitestgehend von „bösen vorurteilen“ frei.
    wir hatten aber auch bei uns kinder-jungen & mädchen aus asien-polen-ungarn-schweden und sogenannte zigeunerkinder.
    keine probleme-kein ausländerhass-kein rassismus.
    bis er uns unterstellt wurde und wir sogar von unsrem klassenlehrer und dem schulleiter als nazikinder betitelt wurden.
    was war passiert?
    das türkische mädchen wurde 14 jahre alt und schon all die jahre vorher wurde uns eingebläut, daß wir mit ihr nicht spielen sollten, wenn der vater, oder der bruder in der nähe sind und das sie aus „religiösen gründen“ den sportunterricht nicht mitmachen konnte.
    mit 14 jahren wurde der schulleitung vom vater mitgeteilt, daß seine tochter nun bald in die türkei zurückkehrte, weil sie heiratet.
    man muß sich mal vorstellen, daß dieses mädchen das einzige in unserer klasse und in unserem jahrgang war, daß „klassisch türkisch“ rumlief.
    die einen, oder anderen älteren werden sich daran erinnern.
    Kopftuch-Bluse-Pullover-Weste/Strickjacke-Rock und noch ein Rock und darunter die allseits beliebten gymnastik hosen.
    natürlich hat unser klassenlehrer versucht uns vor den karren zu spannen, daß wir doch alle protestieren und demonstrieren sollten, damit das arme arme türkenmädchen nicht zurück in die türkei muß.
    keiner der jungs aus meiner klasse (auch der türken junge) hatte auch nur ansatzweise lust dazu sich daran zu beteiligen.
    Warum?
    Ganz klar-wir haben allesamt schon mindestens eine drohung von einem ihrer brüder bekommen, daß wir ihre schwester nichteinmal anzusehen hätten-geschweige denn anzusprechen, oder gar anzufassen.
    da damals das „Kräfteverhältnis“ noch ein ganz anderes war verpufften natürlich diese drohungen und wir taten es schon rein aus „BOCK“, nur um den Brüdern zu zeigen, daß sie uns mal ganz besonders gern haben können.
    wir haben keinen unterschied gemacht zwischen ihr und all den anderen mädchen in unserer klasse.
    aber demonstrieren & protestieren kam für keinen für uns in frage.
    da wurde uns natürlich erstmal erklärt, daß wir ganz plötzlich über nacht rassisten wurden und wir wohl eltern, oder großeltern hätten, die „bestimmt damals in der partei waren“.

    das ganze schaukelte sich hoch und einer nach dem anderen unserer klassenjungs gab dann im laufe der zeit nach, bis auf einen „harten kern“ aus rund 6 jungs, zu denen ich auch gehörte.
    „Wir lassen uns nicht drohen“ war unser credo, weil unsere eltern uns beigebracht haben, daß sowas früher die nazis gemacht haben und sie soetwas nie wieder erleben wollen und wir das auf alle fälle verhindern müssen.

    natürlich verpufften unsere argumente entsprechend bei unserer „Atomkraft Nein Danke“ Entenfahrenden-Jesuslatschen&Palästinenserfeudeltragenden Lehrerschaft & Schulleitung.
    WIR WAREN NAZIS!!!!!!!!!!!!!

    Seit dieser Schulzeit habe ich einen Abneigung gegen jeden Grünen & selbsternannten Gutmenschen und diese wird sich auch nicht mehr ändern.

    Schön finde ich,daß in meiner alten Schule die Lehrer & Schulleitung inzwischen in Rente sind und die Zustände sich in den Jahrzehnten meines Schulabgangs unter deren linker Fuchtel dramatisch verschlechtert haben.
    Absolut unschön war eine Geschichte….:
    Es ging soweit, daß ein homosexueller Lehrer suizid begangen hat, weil er von den immer mehr werdenden Bereicherern erbarmungslos gemobbt und diskriminiert wurde.

    Schön und vorallem schön schaurig finde ich die (für mich) klare Erkenntnis, daß das Multikultibestreben und das GrünÖkoDummschwäzterdenken und handeln zu absolut keinem Ergebnis geführt hat.
    Die Ökos haben diese Schule seit mittlerweile über 30 Jahren fest in der Hand und unter ihrer leitung mit ihren Phantasien&Träumen und haben NICHTS erreicht von dem, was sie natürlich als Tatsache des Rassismus & der Ausländerfeindlichekeit unbedingt wieder gutmachen mussten & bekämpfen mussten.
    Die zustände sind mit mittlerweile 80% Migranten schlimmer, als jemals zuvor und sind absolut nicht mehr in den griff zu bekommen.
    Das Neubauviertel ist inzwischen ein Drehkreuz für Drogenhandel-Prostitution-Gewaltverbrecher.
    Schiessereien-Morde-Gewalttaten tagtäglich und das nicht nur zur Nachtzeit.
    Das gesamte Viertel ist inzwischen eine No Go Area 24 Stunden täglich.

    Aber dennoch: Wer kann es erraten?
    Das Motto und Aktionen an dieser Schule sind natürlich weiterhin……………..?
    GEGEN RECHTS und GEGEN NAZIS!

    Ich bin nicht Shizophren genug, um das jemals zu verstehen.
    Damals nicht und heute schon gar nicht.

  48. #3 Voldemort (11. Jan 2013 20:42)
    Mein Rat: Genießen sie die Stadt, solange sie noch so wie beschrieben ist. Denn was glauben sie, wie sie in 20-30 Jahren aussehen wird ?
    Die Umvolkung lässt grüßen.

    Stimmt, dieses Land ist verloren. Die Blockparteiwähler haben ihre Zukunft und die ihrer Kinder verschenkt. Ein Zurück gibt es jetzt nicht mehr, wohl aber ein „Vorwärts“ in Zustände wie im Gaza-Streifen oder im auseinanderbrechenden Jugoslawien.

    Ich erinnere mich auch noch gut an den Optimismus, die Zukunftshoffnung der 50-er und 60-er Jahre. Wie schön und reich war doch einst unser Land. Bald schon aber werden die Blockparteiwähler ernten, was sie durch Naivität, Laissez-faire-Denken und Dummheit gesät haben. Weder für alte und wehrlose noch für gegenderte und weiche junge Deutsche wird die Zukunft viel Gutes bringen.

  49. Statdtatrappen trifft den Kern. Frueher war Deutschland lebendig, im Vergleich andere Laender eher langweilig und beschaulich ohne sichtbare Perspektive. Heute sind die Regionen tot oder liegen im Sterben. Die BRD meint, Wirtschaft bedeute im Globalismus Autos und Industriekleber auf den s.g. Weltmaerkten zu verkaufen. Damit kommt Geld rein mit dem man dann das ganze interne Ungleichgewicht wegbezahlen kann und auch noch immer mehr Migranten aufnehmen kann/muss. Jedoch zur Wirtschaft gehoeren auch intakte kleinere Staedte, wo Deutsche wenn noetig Taxi fahren,eine Fahrschule oder kleinen Laden aufmachen koennen, wo es noch das ganze drumherum gibt das man (Entschuldigung) als Lebensraum bezeichnen koennte, denn leben und nicht nur hinvegetieren muss man irgendwo in einem Raum dem man als heimatliche Umgebung positiv wahr nimmt.

  50. Herausragender Artikel, der neben der inhaltlichen Qualität auch stilistisch ein Genuss ist (trotz des traurigen Hintergrunds). Von diesem Autoren würde ich gerne mehr lesen.

    #52 stuttgarter (12. Jan 2013 00:41) u. a.
    Die Veränderung der Geschäftswelt und -struktur ist m. E. nicht allein auf die ungesteuerte Massenzuwanderung zurückzuführen. Wenn die Städte sich in gegenseitiger Konkurrenz große Einkaufszentren an den Stadtrand oder sogar in die Innenstadt setzen, muß sich keiner über das Verschwinden von klassischen Geschäften wundern.

  51. #59 ExHamburger (12. Jan 2013 03:06)
    ebenfalls sehr informtiv und gut zu lesen. Überhaupt sollten sich hier noch mehr Leser ein Herz fassen und ihre Schilderungen über die Veränderung unserer Heimat in Worte fassen.
    Vielleicht ruft PI mal wieder eine Serie ins Leben, etwas „So verändert sich Deutschland“, oder so….

  52. #47 THabermehl (12. Jan 2013 00:12)
    Ausgezeichneter Artikel! Wunderbare Beschreibungen, Assoziationen, Emotionen aber auch nüchterne, detaillierte Schilderungen des Ist-Zustandes.
    Vielen von uns aus der Seele geschrieben. Es beschreibt, das mit dem Verlust von Heimat, Vertrautheit, Geborgenheit auch ein Identitätsverlust einhergeht.
    Ich hoffe für Deine Kinder gibt es eine neue Heimat draußen auf dem Lande. Dort wo es kaum “Bereicherung” gibt, dort wo die deutsche Kultur noch lebt, wo es möglich ist, Deutsch zu leben. Jeder muß da rechtzeitig die Weichen stellen. Bei den herrschenden politischen Verhältnisen ist weitere Segregaton unvermeidlich.

    Die Segregation wird nicht helfen. Denn in die sicheren, sauberen, idyllischen deutschen Gebiete werden bevorzugt auch linksbürgerliche Gutmenschen und Blockparteibonzen „einwandern“ und dort dann auch sofort wieder die selben Forderungen stellen und die selben Fehler machen wie in den aufgegeben Ballungsgebieten.

    Über kurz oder lang wird es dann wieder mit Sicherheit, Sauberkeit, Anstand und Zukunft vorbei sein. Wir haben nur eine Chance auf ein Überleben in einem lebenswerten Land wenn wir die Blockparteibonzen entmachten und eine völlige Abkehr von der Gutmenschenideologie durchsetzen können.

  53. Wir haben nur eine Chance auf ein Überleben in einem lebenswerten Land wenn wir die Blockparteibonzen entmachten und eine völlige Abkehr von der Gutmenschenideologie durchsetzen können.

    Das bedeutet dann zuerst einmal, daß man akzeptiert, daß man im Krieg ist. In einem Krieg, den die gegen uns führen – und dessen Ziel unsere Ausrottung ist! Und zur Befreiung von Illusionen gehört in diesem Fall auch, daß man sich von der Illusion verabschiedet, daß es mit denen ein weiteres gemeinsames Zusammenleben geben kann. Wenn wir noch irgendeine Chance auf eine Zukunft haben wollen (damit meine ich vor allem auch die Nachkommen!), dann müssen wir selber zur Parallelgesellschaft werden … aus der die ausgeschlossen sind. Und bleiben. Einer Parallelgesellschaft, die konsequent auf weitgehende Unabhängigkeit von staatlichen Strukturen des ‚Staates BRD‘ zielen muß. Und dann muß man schauen, wer den längeren Atem hat … denn daß dieser ‚Staat‘ nicht überleben wird ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

  54. Danke für die treffende, traurige Zustandsbeschreibung in unseren Städten. Wir sind heimatlos im eigenen Land, verloren und hoffnungslos. Uns bleibt nur, uns vor dieser „bunten Vielfalt“ in unsere Wohnungen zu flüchten. Ruhe findet man auch noch in Kirchen, auf Friedhöfen und in Buchhandlungen. Denk‘ ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht.

  55. #20 ich bin dagegen (11. Jan 2013 21:36)
    zwei Damalsgeschichten habe ich lesen können dann habe ich weinen müssen …
    Das haben unsere Politiker aus unseren Wurzeln und die daraus stammenden Menschen gemacht.
    Politiker:
    lest Euch diese Geschichten durch dann könnt Ihr vielleicht erahnen, was Ihr Eurem eigenen Volk antut.
    Ihr solltet Euch schämen”!
    **********************************
    #39 arminius arndt (11. Jan 2013 23:13)
    Schön, wenn auch mal bei einem “Baby-Boomer” der Groschen fällt – denn es gerade diese Generation, der wir viel von dem ganzen Schlamassel zu verdanken haben und die heute immer noch dick und fett auf den Pöstchen dieser Gesellschaft sitzt und nichts wahrhaben will …
    **********************************
    @20 Ich musste nicht weinen; ich habe Zorn. Wenn ich durch den Hunsrück oder die Eifel fahre und überlege das diese Landschaft in absehbarer Zeit Leuten gehören soll die ihre Heimat zerstört haben, dann werde ich wütend. wenn ich die Verschandelung der Landschaft durch Windräder sehe und dann solche Artikel lese, werde ich wütend.
    ***************
    Weil der Strom in Deutschland teurer wird…
    … wird er in Holland billiger
    http://www.bild.de/geld/wirtschaft/strompreis/weil-der-strom-in-deutschland-teurer-wird-wird-er-in-holland-billiger-28064416.bild.html
    ********************
    Schuld sind nicht die Politiker; schaut in den Spiegel, wer uns da ansieht ist schuld!!!!
    Desinteresse, Bequemlichkeit, Indoktrination sind die Ursachen. Selbst heute, wo jeder weiß was kommen wird, stecken alle den Kopf in den Sand und den Arsch in die Höhe. Und der wird bedient werden , seid sicher.
    @39
    Glaube mir, es gibt genug Alte, ich bin 67, die aktiv und passiv mitmachen (würden) wenn man sie anspricht. Langsam komme ich mir vor wie der Werbemanager der http://identitaere-bewegung.de/. Deren Logo wurde hier von PI entfernt !?
    Doch hier kann sich jeder einbringen, der die Absicht hat etwas zu tun.

  56. Lieber Herr, lesen Sie in der Bibel, möglich nur das neue Testament. Dort werden sie das Heimatgefühl wieder finden.

    Die freundliche, höfliche Welt hat dort ihren Urquell. Der fleissige Arbeiter und der Smalltalk zeugen von einer Liebe die es so nicht mehr überall zu finden ist.

    Lernen sie die Grundlagen ihrer Kultur kennen, Gott rettet die geheimsten Kammern der Seele. Und dann haben sie Kraft um dass alles durchzustehen und mit anderen eine andere Welt zu bauen.

    Templarii

  57. Prototyp des Stadtzerfalls durch zügellose Zuwanderung ist ein kleiner Ort im westlichen Westfalen, über den PI bereits berichtet hat:

    http://www.pi-news.net/2012/08/rotlicht-und-blaulicht-gefahrliches-gronau/

    Da Gronau für eine so kleine Stadt einen extrem hohen Anteil an Zuwanderung aus dem Orient aufweist, kann man hier den Niedergang auf engstem Raume in Augenschein nehmen.
    Auch in diesem Ort bekommen „eingeborene“ Deutsche das Heulen, wenn sie ihre Stadt betrachten: mafiöse Spielhallen und Goldankaufläden wechseln sich mit düsteren Kulturvereinen, Ramschläden und kriminellen Wettbüros ab und es wird immer schlimmer. Hier zeigt sich auch, dass der Niedergang in stark bereicherten Kleinstädten noch schneller vonstatten geht als in der Großstadt.

  58. Wie wahr, wie wahr !!! Aber haben wir nicht alle in den letzten Jahrzehnten durch unsere immer gleichen Wahlentscheidungen dazu beigetragen ( ich seit längerem nicht mehr ) ???

  59. Erst mal Danke für die vielen positiven Reaktionen, die mein Beitrag auslöst… es tut gut, wenn man nicht alleine fühlt!
    Ich bin Abi-Jahrgang 1981, bei uns gab es keine Angst vor Arbeitslosigkeit, Sozial-Romantik oder Integrationskasptertheater, wir hatten einen Halb-Araber im Jahrgang, und der war so was von säkular! Meine Freunde, die nicht auf dem Gumminasium waren, hatten alle schon eine Lehre oder eine Ausbildung in Verwaltungen oder großen Betrieben angefangen;- sie sind mittlerweile diejenigen, die Prozente sammeln um früher in Rente zu dürfen, oder haben, da es manchen dieser Betriebe, nachdem er durch GlobalPlayer aufgekauft und nach Fernost oder Kanada verscherbelt wurde, den dritten oder vierten Job ihrers Lebens lernen müssen, um ihre Familie zu ernähren. Wir waren einfach so gestrickt, dass man arbeiten muss, wenn man fressen will! Mein Beitrag hat nichts mit guter alter Zeit zu tun… ich bin viel in der Welt rumgekommen. Nirgendwo gab es den Wohlstand, den meine Generation erleben konnte, aber nirgendwo haben die Betroffenen so hart und unermüdlich dafür so arbeiten müssen wie meine Generation. Wir sind diejenigen, 50+, die richtig um ihre Perspektiven betrogen werden. In der Regel leben noch die eigenen Eltern, die vermutlich, wenn sie kein großes Eigentum besaßen, mit kleiner Rente oder im Altenheim wohnend, Zeit und Geld benötigen. Darüber hinaus hatte unsere Generation selber noch mind. 2-3 Kinder, die nun ebenfalls erwachsen sind und aufgrund der oben beschriebenen Degeneration unseres Landes nicht ohne Weiteres einen Job oder eine Ausbildung (Generation Praktikum) fanden oder finden, D.h. auch hier müssen Papa und Mama schön das Portemonnaie bereit halten, weil der Staat sich ja dafür entschieden hat, sein Steueraufkommen in wichtigere Projekte zu stecken. Gerade die jungen Menschen, die im Gesundheitswesen oder Bauwesen einen Beruf ausüben wollen, werden oft in private Ausbildungswege gedrängt, die dann aber Kosten verursachen. SO, bisher haben wir zwei Baustellen, die unsere Generation bewältigt, und dann kommt noch Vater Staat mit Mutti Erika, die dann noch eine Steuerlast und Gebührenflut von uns abpressen, dass man sich wirklich fragt, wovon das alles finanzierbar sein soll. Ich habe immer zu den sogenannten „Besserverdienenden“ gehört, Was bedeutete, Kindergartenhöchstbeiträge, mehr Steuern, weniger bis kein BaföG für meine Kinder… die Summe des Besserverdienenden-Malus war in der Regel immer so, dass man auf ein Normaleinkommen gestutzt wurde. Aber das wäre ja in Ordnung, wenn man für die Kohle, die man abdrückt, eine Gegenleistung erwarten könnte. Meinetwegen in Form eines funktionierenden Mikrokosmos mit guten Schulen, Straßen, Gewerbe, Gesundheitswesen, Pressefreiheit und ähnlichem. Ganz zu schweigen von einem funktionierenden Makrokosmos, mit funktionierendem Außenhandel, internationalen guten Beziehungen, einer funktionierenden Wirtschaft mit Außenhandelsüberschuss, der im Land reinvestiert wird usw.
    All dies haben wir aber nicht mehr!
    Gleichzeitig tun unsere Politikdarsteller aber so, als ob alles in Butter wäre, wir uns einfach nur gedulden müssen, weiter am Kampf gegen Rechts teilnehmen sollen, weil die momentanen Befindlichkeiten nur an der NSU und den bösen Nazis lägen, die unser Land unterminiert hätten. KEINER der Gangster und Pöstchenjäger (siehe Wowereit, Schäuble, Roesler, de Maiziere usw.) kann in seinem Verantwortungsbereich Erfolge vorweisen! Das Schärfste ist, dass es immer wieder Meldungen über ein Rekordaufkommen an Steuermitteln gibt und gleichzeitig noch nie so wenig davon beim BÜRGER und Steuerzahler zurückkommt. Gepaart mit den Erfahrungen aus dem eigenen Umfeld (siehe meinen Beitrag) ergibt sich doch ein völlig anderes Bild, als es die veröffentlichte Meinung wiedergibt! Wir haben noch nie (!) so viel bezahlt und so wenig (!) zurückbekommen!!!! Und dann sonnt sich IM Erika in Umfragewerten, die meines Erachtens nur von ehem. Mitarbeitern des ZK oder der Stasi für die Öffentlichkeit aufgearbeitet werden. Der Spruch: „wenn Wahlen etwas verändern könnten, dann hätte man sie verboten“ scheint grausame Realität in unserem Land und unserem Europa geworden zu sein. Ich bin beileibe kein Nostalgiker und mein Herz schlägt immer noch links, weil ich ein Gerechtigkeitsfanatiker war und bleibe. Und genau aus diesem Gerechtigkeitsbedürfnis bin ich so stinksauer, dass ich ein Flugzeug in die Diätendiskussion für einen guten Ansatz halte… (nicht dass der mitlesende VS nun rätselt, ob ich einen Pilotenschein habe) Im Ernst: diese ganze parlamentarische Mischpoke, die wir (ja einschl. mir, der immer gewählt hat) in „Verantwortung“ geholt hat, ist nicht entscheidungsbefugt oder hat irgendetwas zu bestimmen. Alle Parteien, Ausschüsse und Regierungsstellen verwalten einen Zustand, der in den 80ern und 90ern sich so innerlich verfestigt hat, dass es gar nicht auffallen würde, wenn unsere Parlamente ein halbes Jahr nicht zusammenkommen würden. Alle paar Jahre werden die Gesichter oben ausgetauscht, die Verfahren bleiben die Gleichen. Es fehlen die Techniker, die Kaufleute, die Manager (die echten meine ich), die Soldaten, die Polizisten, die die notwendige Erfahrungen und Sachkenntnisse mitbrächten, um ein Land zu erneuern und verantwortlich zu leiten. Stattdessen huldigt man einer linksroten Meinungshoheit, einer EU-Verantwortungsobrigkeit, die eigene Tatenlosigkeit prima entschuldigt und tritt sich gegenseitig in die Kniekehlen, wenn es um Profilierung und Postenerhalt geht. Was im Großen schiefläuft können wir täglich im urbanen Umfeld erleben und „Genießen“.
    Das Leistungsprinzip, welches uns Baby-Boomern noch vermittelt und von uns gelebt wurde, hat keine Gültigkeit mehr! Der ausufernde Sozialstaat ist nur der sichtbare Teil der viel tiefer sitzenden Errosion der Solidarität des Volkes, des parlamentarischen und privaten Egoismus,der Feigheit, seine Meinung zu äußern und der konsequenten Berieselung mit „Bespaßung“ durch die neuen Medien. Dieser staatlich subventionierte „Ablenkungsangriff“ ist das Einzige, was unseren Politikern noch ihre „Weiter so“ Haltung ermöglicht!
    Mein Wunsch für 2013? Ausfall aller Handynetze für 4 Wochen, flächendeckende Stromausfälle im Februar und eine Regierungsbeteiligung der Freiheit in Niedersachsen :-).

  60. In meiner rheinischen Heimatstadt sieht es auch aus. Ich habe eine ähnliche Vergangenheit und seit den New Yorker Attentaten auch die gleichen Empfindungen wie Westzipfler.

  61. Ich erinnere mich auch noch gut an den Optimismus, die Zukunftshoffnung der 50-er und 60-er Jahre.
    #60 Gourmet (12. Jan 2013 04:01)

    Die Gnade der frühen Geburt. Ein heute 20-Jähriger kann sich gar nicht mehr vorstellen, wie schön dieses Land einmal war, in dem man sich so rundum geborgen fühlte. Habe zwei „Volksschulen“ und zwei Gymnasien erlebt, und weder in der Klasse noch in der gesamten Schule gab es jemals auch nur einen einzigen Ausländer. Gewalttätigkeiten: Null, von ein paar harmlosen Kloppereien unter Pennälern abgesehen, die spätestens dann beendet waren, wenn der Kontrahent in den „Schwitzkasten“ genommen wurde. In der Straßenbahn war es selbstverständlich, daß ein Kind aufstand und „einer alten Oma“ den Sitzplatz anbot.

    Aber auch noch später, noch in den 80er Jahren konnte man sich in diesem Land auf Straßen und in U-Bahnen zu jeder Tages- und Nachtzeit völlig sicher fühlen. Ich wäre gar nicht auf die Idee gekommen, daß mir irgendetwas passieren könnte. Tempi passati …

  62. Vielen Dank für diesen Beitrag!

    Wohnen wir zufällig im selben Ort?

    Auch in meinem Heimatort, ein Vorort der hessischen Landeshauptstadt mit ca. 37.000 Einwohnern, herrschen die gleichen Zustände.

    Man kann sich auf 300×300 Metern ca. 5 mal (ist schwankend) „Halal“ in Dönertempeln ernähren, aber wenn man mal eine Currywurst möchte, gibt es eine Bude die sich verschämt (wie lange noch?) an eine Rossmann-Filiale drückt.

    Türkische Fahrschulen, türkische Bäckereien, im Abstand von nur wenigen Metern, Handyläden, Wettbüros, „Kulturverein“ in denen die „grauen Wölfe“ den Ton angeben. Sinnigerweise ist dieser „Kulturverein“ am Standort der früheren Synagoge untergebracht.
    Ein Hochzeitstempel der eine Gartenkolonien beschallt und bei Veranstaltungen von s.g. „Ordnern“ in den öffentlichen Verkehr eingegriffen wird. Von außen ist dieser „Hochzeitsaal“ nur als Fachmarkt für Einbau-Küchen zu erkennen ist.
    Machen kann man anscheinend nicht viel dagegen, da angeblich kein Alkohol verzehrt wird, ist auch keine Schankerlaubnis erforderlich.
    Moscheen, deren Besucher, Parken wie sie wollen und wenn es dann doch mal Strafzettel gibt oder abgeschleppt wird, sich über „Rassismus“ beschweren, usw. usw.

    Und zu allem Überfluss hängt am Ortseingang ein Banner „Biebrich, Ort der Vielfalt“

    Interessant ist z.B. auch, das anscheinend keiner der mir bekannten türkischen/arabischen Obst- und Gemüseschlosser, jemals was vom Pfandgesetz gehört hat. Aber dies scheint ein Bundesweites Phänomen zu sein.
    Noch so ein Phänomen ist, wie sich offensichtlich die Gewinnspannen im Bereich des Obst und Gemüsehandels geändert haben. Während der Händler meiner Kinderzeit (der auch Ausgebildet hat, er war nämlich noch richtiger Kaufmann) mit seinem 6 Zylinder Ford schon gut unterwegs war, geht heute unter S-Klasse oder 7er BMW nichts mehr.

    Ich möchte aber nicht unerwähnt lassen, die zahlreichen Griechen vor Ort empfinde ich als echte Bereicherung.
    Hier lässt sich auch ein erstaunlicher Unterschied in den Werdegängen zu andern Bevölkerungsgruppen feststellen.

  63. Die orientalische Verwahrlosung ist die eine Sache. Die Verhäßlichung unserer Lebenswelt ist aber auch „hausgemacht“, wie Westzipfler ebenfalls treffend darstellt („Deichmanisierung der Innenstädte“).

    Städte und Dörfer verlieren ihr Gesicht, ihre Atmosphäre. Schuld daran sind millionenfache Haussanierungen wie diese, wobei häufig diese unsäglichen Wärmedämmungen dem Charakter eines Hauses den letzten Rest geben. Zwei Beispiele auf die Schnelle, es gibt sicher noch krassere Fälle:

    http://images.immonet.de/63/95/56/211639556_285x342.jpg

    http://img.immobilienmarkt.de/scaleimg/6321841/37209845/400/250/Bild%2520Haus%2520in%2520Rudolstadt%2520-%2520Modernisiertes%2520Mehrfamilienhaus%2520in%2520guter%2520Wohnlage

    Steril, häßlich, tot.

  64. #75 Biloxi

    Diese „Nostalgie“ ist hilfreich, um unseren Politikdarstellern aufzuzeigen, wie schön das Leben ohne sie und ihre politischen Fehlleistungen wäre. Die gehen davon aus, dass die älteren Generationen ein kurzes Gedächtnis haben und nicht registrieren, wie hier alles immer mehr den Bach runter geht, und zwar jeden Tag ein bisschen mehr.

  65. #50 rasmus (12. Jan 2013 00:26)

    haha, wir waren gestern beim ALDI da lief eine türkische Mutter mit 4 jährigem Plärrbalg durch die Gänge! der kleine rief auf türkisch immer und immer wieder: Mama du bist doof, Mama du bist scheiße… Und alles festhalten : Mama du kannst hier alles einstecken was du dir wünscht ohne zu bezahlen !! ich wiederhole : der junge war 4-5 Jahre alt und sein Mutter reagierte nicht … Alle Leute im Aldi haben das mitbekommen weil der junge So laut rief aber sie verstanden ja kein Wort !! Da bekommen Kinder schon in jungen Jahren erzogen das man sich nimmt was man will !!!! quizfrage : welchen Wagen bestiegen die beiden als wir sie auf dem Parkplatz wiedersahen?? Einen weißen Q7, Top Ausstattung …. Da war mein Abend gelaufen 😉

  66. @#71 Westzipfler
    Aber Sie sind doch ein Teil der Problems und Ernten nun dass was sie gesäht haben. Wir haben eine Linke Diktatur und sie haben Links gewählt und glauben auch noch den Unsinn das „links“ irgendwas mit Gerechtigkeit zu tun hat.

    Wissen sie was gerecht ist:
    „Ich gebe mein Geld für meine Bedürfnisse aus, sie geben ihr Geld für ihre Bedürfnisse aus.“

    Der ganze Sozialstaat ist doch von SPD massiv für Wahlversprechen ausgebaut worden – und die CDU/CSU musste dann mitziehen weil sonst die Bürger nur noch die SPD gewählt hätten.

    Der Feminismus, der Riesensozialstaat nach Sowjetischen Muster, die EuDSSR das ist alles die Folge von „Links“. Haben Sie niemals niemals niemals auch nur ein mal mit Osteuropäern gesprochen die 90 Jahre unter Links/Sozialismus/Kommunismus gelitten haben? Himmel das sind über 200 Millionen Menschen und sie sind nur 50 oder 100 Kilometer von Ihnen entfernt gewesen.

    Templarii

  67. #71 Westzipfler (12. Jan 2013 10:19)

    Das spricht mir, ähnlich gelagertem Fall, ja fast noch besser aus der Seele als Ihr Eingrangsbeitrag!

    Wir sind die verheizte Sandwhich-Generation!

    Gruß,

    Eurabier

  68. Glaube mir, es gibt genug Alte, ich bin 67, die aktiv und passiv mitmachen (würden) wenn man sie anspricht.
    #67 Endzeit-Neuzeit (12. Jan 2013 09:23)

    Gerade die sind doch prädestiniert für Action!
    Je älter man ist, desto weniger hat man zu verlieren!

  69. @ #71 Westzipfler   (12. Jan 2013 10:19)

    Auch hierfür nochmals vielen Dank.

    Um es mit Ihren Worten zu sagen:

    ….es tut gut, wenn man nicht alleine fühlt!

  70. @#81 templarii (12. Jan 2013 12:10)

    @#71 Westzipfler
    Aber Sie sind doch ein Teil der Problems und Ernten nun dass was sie gesäht haben. Wir haben eine Linke Diktatur und sie haben Links gewählt und glauben auch noch den Unsinn das “links” irgendwas mit Gerechtigkeit zu tun hat.

    Ich sehe mich nicht als Teil des Problems, weil ich IMMER Probleme, wo ich sie sehen konnte (zugegeben, ich habe nicht alles sehen können)benannt und im Rahmen meiner Möglichkeiten diese klar benannt oder etwas dagegen getan habe. Dafür hab ich aber immer viel auf die Fre… bekommen, auch viel Geld ging dafür den Bach runter. Vielleicht hätte ich statt links auch „nächstenliebend“ sagen sollen, obgleich ich für mein Engagement in der kath. Pfarre auch die Hucke voll bekommen habe und der nützliche Idiot war, der als Techniker willkommen war, aber als Mensch zu unbequem wurde…. Die kath. Kirche ist für mich leider auch nur noch eine Hülse, ein straff organisierter Beamtenapparat, der exact so funktioniert wie unser Staat, den ich in #71 beschrieben habe. Im Grunde bin ich ein spiritueller Steinzeitmensch geblieben, dem das Wohlergehen seiner Sippe am Herzen liegt, weil er darin eine gewisse Sicherheit und Geborgenheit erwartet. Mein „Atavismus“ hat mich in den 70ern, 80ern und teilweise in den frühen 90ern gut leben lassen! Nur weil ich jetzt zum Zweifler und Zyniker geworden zu sein scheine, sehe ich den dringenden Handlungsbedarf unserer Generation, weil wir die Letzen sind, die die Karre noch aus dem Dreck ziehen könnten! Privat habe ich mich von den Energievampiren, die mein berufliches und privates Leben wie Zecken bereichert hatten, endgültig gelöst, ich bin aufs (noch) heile Land gezogen und habe eine wohltuende Distanz zu vielen Dingen meines früheren Lebens aufgebaut. Ich sehe aber, dass dies keine Lösung für unsere Kinder und Enkel sein kann, kein Erfolgsmodell, von dem ich früher partiziperen durfte, wenn alle meines Alters dies täten. Ich fühle mich verpflichtet, meinen Kindern und denen meiner Generation mehr zu hinterlassen als EZB-Anleihen, kaputte Infrastruktur, Basarmentalität und Gaza-Geschäftsgebahren, ein desolates Außenansehen meines Landes, auf das ich immer stolz war! SO bin ich bei PI gelandet, so wurde ich politisch unkorrekt aktiv und wenn es sein muss, werde ich auch das GG mit Zähnen und Waffen verteidigen. Dafür muss es aber wieder mit Leben und Sinn erfüllt werden, und dass können nur wir, die von 1950 – 1970 geboren wurden, weil wir das Original (leider nur bei uns im Westen) kennenlernen durften. Die armen Schweine im Osten werden gerade zum Zweiten Mal (die älteren zum Dritten Mal) beschissen, weil all die Hoffnungen von 1989 den Bach runtergehen und politisch korrekt dem Götzen „Mammon“ und „Solidarität der Völker“ geopfert werden.
    In meiner alten Bundesrepublik wären keine Kurden-Demos zugelassen worden, allenfalls eine Mahnwache vor der türkischen Botschaft, ein Haus mit „Deutschland verrecke“ auf dem Dach wäre innerhalb einer Woche geräumt und abgerissen worden, erst recht wenn auch noch aus dem Inneren Straftaten verübt worden wären, und ein lächerliches (Groß)-Projekt wie der Heribert Frahm Flughafen in Berlin wäre vor der Zeit fertiggeworden! Damals gab es noch Politiker, die sich den Wählern verpflichtet fühlten, die bürgerliche Berufe erlernt und ausgeübt hatten und die vollmundigen Versprechen nicht auf den Leim gingen, weil sie Lebenserfahrung und Rückgrat hatten.
    (Mist wieder werde ich nostalgisch)
    Wie heißt das schöne Liedchen: wenn nicht jetzt, wann dann?

  71. #47 THabermehl

    Ich hoffe für Deine Kinder gibt es eine neue Heimat draußen auf dem Lande. Dort wo es kaum ‚Bereicherung‘ gibt, dort wo die deutsche Kultur noch lebt, wo es möglich ist, Deutsch zu leben. Jeder muß da rechtzeitig die Weichen stellen. Bei den herrschenden politischen Verhältnisen ist weitere Segregaton unvermeidlich.

    Das Wegziehen in noch nicht oder noch nicht so bereicherte Gebiete verschafft einem nur eine kurze Atempause. Die Immigranten aus den städtischen Elendsvierteln werden über kurz oder lang hinterherziehen und einsickern in der Höffnung auf bessere Alimentierung.

    Außerdem stehen sich zwei nicht kompatible Kulturen gegenüber, die nicht mit- oder nebeneinander existieren können. Letztlich kann sich nur eine Kultur durchsetzen.

    Man muss irgendwann anfangen, Widerstand zu leisten. Westzipfler hat ja schon einige praktische Tips gegeben.

  72. Westzipfler

    so wie dir gehts doch sogar noch deutschen (europäischen) Jugendlichen die Anfang der 90er in einer west-deutschen Stadt (od. Malmö, Amsterdam, einer franz. od brit. Stadt) gelebt haben!!! Wer von denen würde denn nach längerer Abwesenheit ihre Geburtsstadt noh wiedererkennen? Überall derselbe Niedergang der europäisch-abendländischen Städte/Kultur.

  73. #51 CH1291 (12. Jan 2013 00:27)

    Es gibt hier sicher auch einige PI-Leser die eine Ahnung vom Bau haben.

    3 Semester Hochbauingenieurwesen 🙄

    Meine Erfahrungen sind mit den ihren Deckungsgleich! Die „Alten Säcke“ gibt und gab es bei uns auch. Von denen konnte man noch etwas lernen.

    Auch die Fraktion der nur rudimentär deutschsprechenden „Alleskönner“ ist mir leider wohl bekannt. Übelst!!!
    Leute die z.T. ohne eigenes Werkzeug anreisen 😯
    In meinen beruflichen Umfeld gab es jetzt einen größeren Wohnhausneubau, auf dem keiner der am Bau beteiligten Arbeiter der deutschen Sprache mächtig war. Was auf dieser Baustelle ablief, spottet jeder Beschreibung. Dieses mittlerweile bezogene Haus wird auf immer und ewig eine Baustelle bleiben.
    Es war während der „Endphase“ auch schon mal ein Abriss im Gespräch. 😆 Ernsthaft.

    ______________________________________________

    #56 sozialdawanist (12. Jan 2013 01:25)

    Wenn sie doch nichts zu sagen haben, dann lassen sie es doch einfach sein. Danke.

  74. #8 RDX (11. Jan 2013 20:53)

    Die Baby-Boomer tragen mit der 68er-Generation die volle Verantwortung für die jetzige Situation in Deutschland und Europa und sollten statt sich zu beklagen, überlegen, was sie falsch gemacht haben und wie das noch zu korrigieren wäre.

    Hier die Schuld bei den Baby-Bommern zu suchen halte ich rein rechnerisch für falsch.
    Ich bin 1962 geboren, ich war also 1980
    18 jahre alt. Es gab kein Ausländerproblem, nur ein Problem mit einigen wenigen Ausländern. Mein Grundschullehrer war ein 68ger. Bei meinen Eltern hatte der alles andere als ein Stein im Brett.
    Meiner Meinung nach sind wir die Letzten die überhaupt noch wissen was Freiheit bedeutet.
    Wir sind die ersten Opfer der 68ger, aber auch die ersten die Widerstand leisten.
    Schau dir unsere Demos an, nur alte Säcke.
    Die Jugend schaut lieber DSDS oder Bauer sucht Frau, die die sich politisch angagieren sind schon Gehirn gewaschene Deppen.
    Darum liegt meine größte Hoffnung bei den Identitären und der GDL.
    Wahltechnisch, ob nun für DIE FREIHEIT oder PRO, wird sich erst etwas änder wenn die Jugend wach wird.

  75. @ #91 upright (12. Jan 2013 14:05)

    Ich bin 1962 geboren, ich war also 1980
    18 jahre alt. Es gab kein Ausländerproblem, nur ein Problem mit einigen wenigen Ausländern. Mein Grundschullehrer war ein 68ger. Bei meinen Eltern hatte der alles andere als ein Stein im Brett.

    Das war ein guter Jahrgang 😉

  76. #71 Westzipfler (12. Jan 2013 10:19)

    Erst mal Danke für die vielen positiven Reaktionen, die mein Beitrag auslöst… es tut gut, wenn man nicht alleine fühlt!

    Erst einmal ein Dankeschön! für den Baby-Boomer-Artikel!!!

    Auch Kommentar #71 Westzipfler, trifft voll ins Schwarze.

    #74 Zwibbelmettworscht (12. Jan 2013 11:04)

    Und zu allem Überfluss hängt am Ortseingang ein Banner „Biebrich, Ort der Vielfalt“

    Ja genau. Im ganzen Land hängen diese Sinnfreien-Worthülsen-Propagandaschilder … Ort der Vielfalt. 🙄

    Bei uns hing das eine Zeitlang sogar am denkmalgeschützten Rathaus.

    Moscheen, deren Besucher, Parken wie sie wollen

    Das gibt es bei uns auch.

    Die Straßen sind z.T. in erbärmlichen Zustand. Nachts gibt es jetzt Überfälle, sogar mit Todesfolge, fast immer haben die Täter schwarze Haare und dunkle Haut, aber um die Opfer sorgt sich niemand.

    Der Bürger wird momentan mit dem Projekt beschäftigt/abgelenkt, daß unsere Stadt als Weltkulturerbe anerkannt werden soll und diesen Weltkulturerbestatus erhält.

    Es gibt auch seit ein paar Jahren einen Laden von dem man aus in die ganze Welt telefonieren kann. Der Personenkreis der sich in dem Dunstkreis dieses Ladens aufhält, dürfte hier jedermann bekannt sein. Man meint halb Afrika und der halbe Orient würde von unserer Stadt nach Hause telefonieren.

    Auch gibt es dubiose orientalische „Gemischtwarenläden“, die am Tag von zwei Kunden betreten werden, wovon einer der „Geschäftsinhaber“ ist und der andere nur nach dem Weg fragen wollte und deren Besitzer mit über 60.000€ teueren Karossen durch die Stadt cruisen.

    Fazit: Es sieht zwar Hoffnungslos aus, aber der Kopf wird nicht in den Sand gesteckt. Die Zeiten ändern sich manchmal schneller als man denkt, siehe nur Fall der Mauer. Auch jeder Einzelne kann etwas dazu beitragen. Auf jeden Fall zur Wahl gehen und gültig wählen!!!! Menschen im Umfeld informieren auch wenn es manchmal schwierig ist. u.u.u.

  77. Ein wirklich aus dem Herzen geschriebener Artikel. Dank dafür.
    Das „MIMOZA“ auf dem Foto ist ein sehr edles Restaurant in Würselen am Niederrein.
    http://www.flickr.com/photos/27438232@N03/4184537973/in/photostream/
    Es gibt leider als Beispiel zur Verwahrlosung unserer Städte nicht so ein Ding ab.
    Man muß aber nicht nach Berlin(Turmstr.) fahren, um Enspr. zu finden, Aachen ist doch gleich um die Ecke.

    @ RDX: Auch ich bin ein sog. Baby-Boomer und verbitte mir ein jegliches in den Topf-Geschmeiße mit der chauvinistischen 68er-Generation 👿 .
    Ich gehöre sozusagen der „Zwischengeneration“ an. Mit den chauvinistischen 68ern habe ICH überhaupt nix zu tun, Klar?
    Die sog. chauvinistischen 68er wurden wann geboren? Richtig, in den 50ern oder noch davor!
    Die um 1960 Gebohrenen, zu denen ich zähle, sind weder chauvinistische 68er noch können sie deren(sic) chauvinistische Kinder sein. Deren Kinder sind die “Deutschland-verrecke”-Generation!

    Wir wurden zu Zeiten der nie wiederkehrenden Wirtschaftsblüte geboren in eine unbeschwerte Kindheit wie oben im Artikel beschrieben.
    Da gab es keine Computer (Nur auf der „Arbeit“ meines Vaters, Holorith&Lochstreifen) und kein Nintendo oder PS-3. Im besten Falle LEGO oder FISCHER-Baukasten. Für ein Matchbox habe ich Kohlen in den Keller geschöppt (1eMarkund50).
    Wenn mein Fahrrad (Eigenbau v. Vater) einen „Platten“ hatte, nahm man Gummilösung und nach 20 Minuten war alles wieder in Ordnung. Obwohl wir damals nicht so „reich“ wie heute waren, und darauf spielt der Artikel oben an, wir waren glücklicher, auch wenn es uns damals nicht so bewusst war. Nix will ich missen.

    Die Zwischengenerationen (Ja, es gibt inzwischen Mehrere) unterscheiden sich von den chauvinistischen 68ern nicht nur in ihrer Spießigkeit. Es sind die Leistungsbereiten, Ordentlichen, Lernwilligen, die noch etwas von der alten Garde mitbekommen haben. Uns wohnt der größtenteils verschlissene Geist noch inne. Das nannte man früher Seele. Wo ist das alles geblieben? Im Golf VII mit 200 PS? Oder im 50″-Bildschirm, der immer flacher wird?

    Aber die oben gestelle Frage verdient dennoch eine Betrachtung:

    Die Baby-Boomer tragen mit der 68er-Generation die volle Verantwortung für die jetzige Situation in Deutschland und Europa und sollten statt sich zu beklagen, überlegen, was sie falsch gemacht haben und wie das noch zu korrigieren wäre.

    Nun, die volle Verantwortung der chauvinistischen 68er ist hier auf der Plattform schon hinreichend genug in ihrem Ursprung postuliert worden. Danke @upright, ich bin sogar ein noch älterer „Sack“ als Sie. 🙂 Ich glaube, bei den „Alten“ etwas zu bewirken, ist aussichtslos. Einzig bei DER Generation, die auch oben beschrieben wurde, ist etwas zu machen. Damit meine ich die Jugend, und zwar die von heute, auch wenn uns Generationen trennen, wir dürfen nicht zu müde sein, denen ein Licht zu geben, wir sind es Ihnen schuldig. Die wissen nämlich noch garnicht, was auf die zurollt.

    Mir ging es (früher) einfach zu gut. Das ist der Grund. Ich war in der Hängematte der boomenden Wirtschaft vermatrixt. Das ist auch die Schuld und das „Vermächtnis“, für das ich meine Person verantworte. Ich hoffe, lieber RDX, daß meine Wenigkeit ein bischen Licht zu Ihrer Erhellung beigetragen hat.
    Nachtrag (nachgedacht): Auch den chauvinistischen 68ern ging es zu gut, und müssten eigentlich auch aus der Schuld in die Verantwortung gestellt werden. Aber SIE stellt heute (Damit meine ich die aktuelle Dekade) die Gruppe der Täter, die an den Machthebeln die verheerenden und verwüstenden Entscheidungen treffen.

    Deshalb bitte ich RDX u.a. um Differenzierung, Reflexio, ja sogar von mir aus Diskrimination zwische den Baby-Boomer und der chauvinistischen 68ern.

    So, und jetzt lese ich mir den Reste durch…

  78. Hier hat mal wer berichtet, daß es in den 60er Jahren in Köln einen Fall gab, wo Türken einem Deutschen den Schniedel abgeschnitten haben. Weiß da jemand noch etwas?

  79. @ Moha-Mett (gestern 21:07)

    “Verantwortung, Nächstenliebe, Rücksicht, Barmherzigkeit, Pflichtbewusstsein, Vorbildfunktion…”

    Hi sein, frei sein, Terror muss dabei sein, tun und lassen was man will, rücksichtslos, gedankenlos, skrupellos, asozial, selbstsüchtig, egoman und vor allem mit dem absoluten Vollkaskodenken

    Ich erinnere mich noch an meine erste Berufschule in GE. In meiner Klasse gab’s damals einen kiffenden Langhaarigen, der immer von Anarchie gefaselt hatte, ein Kind geschiedener junger Liberalen. An dem Tage der Gesellenprüfung habe ich dann für ihn, unter staunenden Blicken seines Ausbildungsmeisters, in Minuten einen Mopedmotor zerlegt und ihm erklärt, wie er ihn dann in der Prüfunf richtig zusammensetzt.
    Mich würde heute interessieren, was aus ihm geworden ist. Seinen Namen weiß ich noch heute genau.

  80. auch ich zähle mich nicht zu den 68er, bin jahrgang 57. grossgeworden bin ich in einem kleinen ort im ww, all die erinnerungen, die hier von den usern mitgeteilt worden sind, kann ich nur bestätigen.

    seit 17 jahren lebe ich in berlin und ich möchte nicht wissen, wie sich die städte: neuwied, koblenz, montabaur, höhr-grenzhausen bisher verändert haben.

    ich habe noch kontakt in meine heimat und bisher kann ich nur feststellen, das das dorfleben noch funktioniert, d.h. das alle weltlichen und kirchlichen traditionen noch gewahrt werden, bzw. noch verstärkt wurden. schon vom kleinkind an werden die kinder jetzt stark in die gemeinde eingebunden, das es gab noch nichtmal bei uns. kirchlich damals, die jungen wurden messdiener, die mädchen gingen in die frohschar.
    als vereine gab e musikverein, feuerwehr und da hatten kinder und jugendliche nciths zu suchen, heute gibt es dort eine vielfalt von vereinen.
    ein katholischer kaplan organisierte damals in den 60ziger jahren den ersten karnevalsumzug, der bis heute dort ein fester bestandteil des karnevals ist.
    als kind freute man sich auch jedesmal wieder auf den fronleichumzug, tagelang vorher wurden eifrig blumen gesammelt, um die ältäre auszuschmücken und ganze blumenteppiche zu gestalten.
    wandertag in der schule, mit butterbrot und himberwasser ging es in die natur, dazu wurden die alten volkslieder gesungen, wie z.b. im „frühtau zu berge“ es ist als ob das gestern gewesen war.
    das jahr ein reigen von von kirchlichen bzw. weltlichen festtagen, man merkte auch sehr intensiv den wechsel der jahreszeiten.
    als kind habe ich mich immer über die osterglocken gefreut, das hiess das es frühling war und der sommer bald kam. wenn die ersten dahlien im garten blühten überkam mich die wehmut, das ende des ommer läutete ein. aber bald brannten die kartoffelfeuer, martinsumzug, nikolaus, weihnachten und im winter wurde ski gelaufen, gerottelt etc.
    wir hatten es schön und wir waren frei… keiner der nachfolgenden generationen hat mehr diese freiheitne genossen, nur war uns das als kind und jugendlicher bewusst.

  81. Schöner Beitrag. Bin selbst in der 60ern geboren und finde die Entwicklung in Deutschland mittlerweile grenzwertig. Fahrt mal nach Wuppertal und ihr wisst was ich meine.
    Wir sind die geburtenstärksten Jahrgänge, wurden überwiegend mit gesundem Menschenverstand erzogen………..ich weiss zwar auch nicht wie, aber wir müssten mehr politisches Gewicht erlangen.

  82. #96 exKomapatient (12. Jan 2013 15:17)

    Wir wurden zu Zeiten der nie wiederkehrenden Wirtschaftsblüte geboren in eine unbeschwerte Kindheit wie oben im Artikel beschrieben.
    Da gab es keine Computer und kein Nintendo oder PS-3. Im besten Falle LEGO oder FISCHER-Baukasten.
    Obwohl wir damals nicht so “reich” wie heute waren, und darauf spielt der Artikel oben an, wir waren glücklicher, auch wenn es uns damals nicht so bewusst war. Nix will ich missen.

    Hört sich für mich sehr bekannt an. 😉

    Wir waren Helden

    Was machte meine Kindheit aus und warum war sie anders als die heutiger Kinder? Dieser Text bringt es auf den Punkt.

    Wir waren Helden. Wenn du nach 1978 geboren wurdest, hat das hier nichts mit dir zu tun. Kinder von heute werden in Watte gepackt! Wenn du als Kind in den 70er oder 80er Jahren lebtest, ist es zurückblickend kaum zu glauben, daß wir so lange überleben konnten! Als Kinder saßen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne Airbags.

    Unsere Bettchen waren angemalt mit Farben voller Blei und Cadmium. Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten öffnen, genauso wie die Flasche mit Bleichmittel. Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Fingerchen und auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm.

    Wir tranken Wasser aus Wasserhähnen und nicht aus Flaschen. Wir bauten Wagen aus Seifenkisten und entdeckten während der ersten Fahrt den Hang hinunter, daß wir die Bremsen vergessen hatten. Damit kamen wir nach einigen Unfällen klar.

    Wir verließen morgens das Haus zum Spielen. Wir blieben den ganzen Tag weg und mußten erst zu Hause sein, wenn die Straßenlaternen angingen.

    Niemand wußte, wo wir waren und wir hatten nicht mal ein Handy dabei!

    Wir haben uns geschnitten, brachen uns Knochen und Zähne und niemand wurde deswegen verklagt. Es waren eben Unfälle. Niemand hatte Schuld außer wir selbst. Keiner fragte nach “Aufsichtspflicht”. Kannst du dich noch an “Unfälle” erinnern?

    Wir kämpften und schlugen einander manchmal grün und blau. Damit mussten wir leben, denn es interessierte die Erwachsenen nicht besonders. Wir aßen Kekse, Brot mit dick Butter, tranken sehr viel und wurden trotzdem nicht zu dick. Wir tranken mit unseren Freunden aus einer Flasche und niemand starb an den Folgen.

    Wir hatten nicht:

    Playstation/Nintendo 64/X-Box/Videospiele/64 Fernsehkanäle/Filme auf Video/Surround Sound/eigene Fernseher/Computer/Internet-Chat-Rooms

    Wir hatten Freunde!!!

    Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße. Oder wir marschierten einfach zu deren Heim und klingelten. Manchmal brauchten wir gar nicht klingeln und gingen einfach hinein. Ohne Termin und ohne Wissen unserer gegenseitigen Eltern. Keiner brachte uns und keiner holte uns. Wie war das nur möglich?

    Wir dachten uns Spiele aus mit Holzstöcken und Tennisbällen. Außerdem aßen wir Würmer. Und die Prophezeiungen trafen nicht ein: Die Würmer lebten nicht in unseren Mägen für immer weiter und mit den Stöcken stachen wir auch nicht besonders viele Augen aus.

    Beim Straßenfußball durfte nur mitmachen, wer gut war. Wer nicht gut war, musste lernen, mit Enttäuschungen klarzukommen. Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte damals nicht zu emotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung der Leistungsbewertung.

    Unsere Taten hatten manchmal Konsequenzen. Das war klar und keiner konnte sich verstecken. Wenn einer von uns gegen das Gesetz verstoßen hat, war klar, daß die Eltern ihn nicht automatisch aus dem Schlamassel heraushauen. Im Gegenteil: Sie waren oft der gleichen Meinung wie die Polizei! So etwas!

    Unsere Generation hat eine Fülle von innovativen Problemlösern und Erfindern mit Risikobereitschaft hervorgebracht. Wir hatten Freiheit, Mißerfolg, Erfolg und Verantwortung. Mit alldem wußten wir umzugehen.

    Und du gehörst auch dazu.
    Herzlichen Glückwunsch!

    Soweit das Original. Weiter geht’s:

    Wenn wir uns geprügelt haben, haben wir es möglichst für uns behalten, denn unsere Eltern wären bestimmt nicht zu den Eltern unseres Gegners gelaufen, sondern wir hätten den Ärger bekommen.

    Wir haben Moped- und Mofafahren beim Schwarzfahren gelernt. Die Zahl der Unfälle war auch nicht höher. Auto fahren später dann natürlich auch.

    Unser Haupttransportmittel war unser Fahrrad und unsere Beine, nicht Mamis Auto oder irgendein organisierter Elternfahrdienst.

    Aufgedrehte Kinder waren eben aufgedrehte Kinder, nicht hyperaktive. Besonders aufgedrehte Kinder waren Jungs und keine ADS Kinder. Sie bekamen in erster Linie Kakao und Nudeln und kein Ritalin.

    Wegen Verletzungen die nicht mindestens genäht werden mussten ging niemand nach Hause bevor es dunkel wurde und der Spieltag vorbei war.

    Wir bauten Baumhäuser ganz ohne SIMS Erfahrung.

    Wir sahen um 3 Uhr morgens Boxkämpfe ohne FSK, dafür standen wir mit unseren Vätern extra auf. Trotzdem besuchten danach wir kein Antiaggressionscamp und die Amokläufer unter uns waren trotzdem überschaubar. Bud Spencer hatte ebenfalls keine nennenswerte Auswirkung auf unser Aggressionsverhalten.

    Hygiene war nicht unbedingt unsere Stärke vor allem bei den Jungs, dafür haben wir jetzt ein funktionierendes Immunsystem.

    Und jetzt kommt ihr.

  83. @#100 lorbas (12. Jan 2013 16:11)
    Wie jetzt? Wenn die Sache mit dem Fußballspielen (ich war zu unbeweglich und musste deshalb immer ins Tor) nicht gewesen wäre, würde ich glauben Sie hätten nebenan gewohnt! Geben Sie mir gefälligst mein rotes, englisches Matchbox-Feuerwehrauto mit der abnehmbaren gelben Kunststoffleiter zurück :-).
    Jedenfalls gibt es Ihrem Statement nichts hinzuzufügen, BASTA!

  84. @ arminius arndt (11. Jan 2013 23:13)

    Zitat: Schön, wenn auch mal bei einem “Baby-Boomer” der Groschen fällt – denn es gerade diese Generation, der wir viel von dem ganzen Schlamassel zu verdanken haben und die heute immer noch dick und fett auf den Pöstchen dieser Gesellschaft sitzt und nichts wahrhaben will …

    Sie meinen die Komapatienten, wo noch keiner den Stecker gezogen hat. Die gibt’s aber in jeder Generation, leider auch in meiner, aber die Mehrheit finden Sie bei den chauvinistischen 68ern. Die fand ich übrigens früher mal gut. Bis ich meinen älteren Bruder mal nach langer Zeit besucht hatte und seine Schrankwand mich erschlug. Ich sag nur: Eiche Brutal 👿

  85. Ja, und weil alles so schön frei und selbstverwirklichend war, ist man politisch dann zumeist den Grünen aufgesessen oder war links, weil da einfach die coolere Musik gelaufen ist, die Mädels waren und man auch mal einen durchziehen konnte – tja, und bei dem ganzen Wohlstand träumte man zu viel, vor allem politisch, und jetzt ham wer den Salat.

    Bin selber schon über 40 und weis, wovon ich rede …

  86. #101 Westzipfler (12. Jan 2013 16:17)

    @#100 lorbas (12. Jan 2013 16:11)
    Wie jetzt? Wenn die Sache mit dem Fußballspielen (ich war zu unbeweglich und musste deshalb immer ins Tor) nicht gewesen wäre, würde ich glauben Sie hätten nebenan gewohnt!

    Wir haben damals alle irgendwie nebeneinander gewohnt. 😀

    (ich war zu unbeweglich und musste deshalb immer ins Tor)

    Ich war meistens auch im Tor und das sehr gerne.
    Jedoch war und bin ich bis heute „Normalgewichtig.“ 🙄

    Geben Sie mir gefälligst mein rotes, englisches Matchbox-Feuerwehrauto mit der abnehmbaren gelben Kunststoffleiter zurück 🙂 .

    😆 😆 😆

    PI & @ solche Artikel bräuchten wir öfters hier!!!

  87. Als meine Großmutter aus ihrer angestammten Wohnung ausziehen und ins Altersheim gehen mußte, war sie seit langem die letzt Deutsche im Häuserblock. Es war

    DIE ZWEITE VERTREIBUNG

    Breslau-Scheitnig, Reihenhaus
    Front rückt näher: Nichts wie ´raus!
    Flüchtlingselend, Todeszug
    Leichenberge, Aschenflug…

    Fern im Westen Ruhe finden
    Eine neue Heimstatt gründen
    Nachbarhilfe, Schicksal teilen
    Wirtschaftswunder, Jahre eilen…

    Federleicht die Zeit verstreicht
    Wohlstand so wie einst erreicht.
    Mancher nun verläßt den Ort
    Zieht mit seinen Kindern fort
    Mache finden ew´ge Ruh,
    And´re ziehen neu hinzu
    Was für Leute? Asiaten!
    Was wird anders als wir´s hatten?
    Der Hauswirt mahnt: Gelassenheit!
    Die bleiben nur für kurze Zeit.

    Die Zeit verstreicht, das Fremde bleibt
    Es manchen Alten von hier treibt:
    Die Tage schnell, die Nächte laut
    Und mancher manchem nicht mehr traut…

    Großmütterlein, in Schlesien geboren
    Die Heimat ging ein zweites Mal verloren!

    Reinhard Rupsch, 1993

  88. @ CH1291 (nachts 00:27)

    Ich habe selbst und (fast) ganz allein ein (Holz)Haus gebaut. Am Niederrhein. Da kann ich ein Buch drüber schreiben. Jetzt habe ich in Berlin so einige Entkernungen erlebt. Noch ein Buch! Als deutscher Handwerker (4 Berufe) habe ich noch alles von der Pieke auf gelernt. Den unerschöpflichen Erfindungsreichtum unserer lieben Pollacken in allen Ehren, aber nachhaltiges Arbeiten kennen die nicht. Suchst du eine Sintflut, gehe auf Baustellen, wo kein Deutsch gesprochen wird. Sie wird nicht lange auf sich warten lassen.

  89. #9 Eurabier (11. Jan 2013 20:59)

    Paradebeispiel für verlorene Heymat ist das inzwischen unsymbadische Pforzheim, in dem 70% aller unter 3jährigen einen “Migrationshintergrund” haben.

    „Mehr Update wagen.“

    Da die Zahlen aus dem Jahr 2008 sind, haben demzufolge 71,1 Prozent aller unter Achtjährigen einen Migrationshintergrund. 😯

    Einwanderung in Pforzheim – eine Erfolgsgeschichte!

    Die ehemalige Goldstadt Pforzheim fährt endlich die Früchte ihrer unermüdlichen Integrationspolitik ein.

    Wer sich die Bereicherung durch Einwanderung in nackten Zahlen ansehen möchte: http://www.reconquista-europa.com/showthread.php?85598-Einwanderung-in-Pforzheim-%C2%96-eine-Erfolgsgeschichte!&highlight=pforzheim

    #19 rob567 (11. Jan 2013 21:33)

    Einzelfall Berlin

    Als das Opfer am Boden kniete, trat ihm einer der Räuber ins Gesicht. 😯

    http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/380087/index.html

  90. Der Beitrag von Westzipfler könnte fast 100% von mir sein – fast.
    Meine Story ist ganz ähnlich. Ich gehöre auch zu den geburtenstarken Jahrgängen. Bin in einer Kleinstadt am Rhein geboren und aufgewachsen. Habe auch das bessere Gymnasium der Stadt besucht…
    Heute lebe ich im Umland – angrenzendes Mittelgebirge, ländlicher Raum. Wie die meisten anderen von früher, die weggezogen sind, um ihren Familien ein gutes Zuhause und den Kindern eine vernünftige Schule bieten zu können. Ich komme noch in meine Geburtsstadt, um meine Eltern zu besuchen und diejenigen alten Freunde und Klassenkameraden zu treffen, die noch tapfer ausharren. Und solange ich diese Bindungen noch habe, bleibt es zum Glück noch meine Heimatstadt – auch wenn ich sie jeden Tag weniger wiedererkenne.

  91. @ sozialdawanist (nachts 01:25)
    So kann man seine Bekanntheit auch steigern. Die Menschen merken sich immer nur negative Entgleisungen.
    Besonders Ihre A?schlochizitiven 👿

  92. In meiner Heimatstadt in NRW ist es ganz genau so!Die Veränderungen zum Negativen wurden mir täglich bewusst, nachdem ich aus einer Kleinstadt nach etlichen Jahren wieder zurückgezogen war! Das Traurigste daran ist für mich, dass die Jugendlichen und jungen Erwachsenen nichts anderes kennen und diese negativen Veränderungen natürlich nicht registrieren können, für die ist das leider normal.

  93. @#114 exKomapatient (12. Jan 2013 19:35)
    :-O
    „Mein“ Atavismus wurde mir von einer Lehrerin im Englisch Leistungskurs in den späten 70ern unterstellt, weil ich damals schon unter Hänflingen mit meiner starken Brustbehaarung „protzte“ 🙂
    Erst war ich empört, bei genauerer Betrachtung find ich es aber als Prima, kein Gender-Jünger, metrosexueller oder sonst irgendwie „verweichlichter“ Typ zu sein.
    Nein, mit auf den Händen laufenden Steinzeit -Türken habe ich nichts gemein:-O
    Ich sehe mich als Kämpfer für Gerechtigkeit, Identität und Freiheit, der für seine Familie und Freunde morden würde! Der sich nichts aufzwingen läßt, was ihm kraft seines kritischen Verstandes nicht einleuchtet oder ein Verbiegen bedeuten würde. Jemand der sich lange genug an die Höflichkeitsregeln unserer Gesellschaft gehalten hat, nur um festzustellen, dass seine Zurückhaltung von Vielen missbraucht und ausgenutzt wurde….
    ein Alpha-Männchen….

  94. @ Westzipfler (abends 20:22)

    Ja, das alpha und das omega. Wenn man sich mal Ihre Texte durchliest und zudem sogar auch noch versteht, dann wird sofort klar: Sie sind trotz Atavismus weit von Bodenkriechenden entfernt. Sie sind eher bodenständig. Ihre Texte sollten viel mehr Verbreitung finden, denn sie bringen, wie in diesem Thread zu sehen ist, eine bestimmte Saite in vielen Menschen zum Schwingen. Was für eine schöne Melodie aus einer alten Welt, die zu teilen auf diese Art sehr schön ist.

  95. #117 exKomapatient (12. Jan 2013 21:57)

    @ Westzipfler (abends 20:22)

    Ihre Texte sollten viel mehr Verbreitung finden,…

    An der Verbreitung dieses Artikel können sich alle beteiligen. 😉

    z.B. per mail

  96. @ lorbas (gestern nachmittag 16:11)

    Der selbstgebastelte Flitzebogen

    nicht nur so ähnlich, sondern genau so. Ich glaube, den Txt schon mal vor einiger Zeit gelesen zu haben und sogar abgespeichert.

    Wir hatten Handys, darin konnte man wohnen.
    Wir hatten Fahrräder mit „Sturm“klingel.
    Wir hatten Bonanzaräder und Fuchsschwanz.
    Wir haben unsere Tarzanschaukel selbst gebaut.
    Unsere Sandburgen waren die besten.
    Die Knicker-Glaskugeln haben uns Regeln gelehrt.
    Wir haben Verstecken und Fangen gespielt.
    Ganz ohne Spielzeug!
    Für „Cowboy&Indianer“ reichten die Stöcke aus dem Wald.
    WAS FÜR EIN REICHTUM

  97. @Westzipfler

    Die Alpha-Männchen wurden von klein auf unterdrückt damit die Omega-trottel ihre kleingeistige Idiotie ausleben können. Das ist schon in den Unis so gewesen und ist es bis Heute so. Die Kinder werden ungebildet in die Welt gelassen und lernen dann schneller mehr als in 10 Jahren Schule.

    Und der Feminismus hat die jüngere männliche Generation von der älteren getrennt. Als Scheidungskind habe ich erst im Berufsleben wirklich mit erwachsenen Männern zu tun gehabt. Das war im Jahr 2000. Davor fast nur Frauen und ein paar Weicheier-„Männchen“. Das sollte Euch bewusst sein. Viele der heutigen Jungs (auch in den Grünen) wissen gar nicht was Mann sein bedeutet und dass sie sich von Frauen unterscheiden.

    Wird Zeit das sich das ändert und das können wir auch. Es muss aber irgendwie Europaweit laufen..

    http://recognoscere.wordpress.com/2013/01/10/ist-latein-nutzlich/

    Templarii

  98. #119 exKomapatient (13. Jan 2013 10:00)

    @ lorbas (gestern nachmittag 16:11)

    Der Text ist auch nicht von mir, aber er gibt fast 100%tig die Glückliche Kindheit von Millionen von Kindern wieder. Auch meine! 😀

  99. Datt mussich getzma loswärn

    Da binnich grossgeworn inn Zechenhaus
    linke Hälfte, waain sonne Gaatenstatt

    Manche Leute, gaanich doof,
    hamnen Hühnerstall im Hof.
    Weil dann könnense im Gaaten
    morgens auffe Eier waaten,
    und die Federn von son Huhn,
    kannse dann im Kissen tun.
    Denn wer sich inne Poofe knallt,
    hatata nich gerne kalt.

    Geeße inne Statt,
    matt machtich dasatt?

    Ne körriewors

    Häbbätt, hasse jut’macht

    Undän Czerwinsky gipptett auchnichmär

  100. Ach je, wie oft denke ich an meine glückliche Kindheit in den Siebzigern und glückliche Jugend in den Achzigern. So wie Lorbas #101 es beschrieb/zitierte.

    Wenn ich mich dann noch mit meinem Vater unterhalte, was er als Flüchtlingskind alles erlebt hat, wie er früh arbeiten gehen mußte, sich sein erste Auto erarbeitet hat, wie meine Großeltern ihre Kinder trotz ewigen Geldmangels glücklich machten und sich ein kleines, eigenes Häuschen bauen konnten usw.

    Und als mein Vater an seinem siebzigsten Geburtstag sagte das die Welt nicht schöner geworden ist, drückte er so alles damit aus was wir beide über unser heutiges Deutschland denken…

  101. Noch was…

    Als ich vor einem Jahr nach sehr langer Zeit mal wieder Leverkusen, meine Heimatstadt, besuchte und mit meiner Mutter eine Erinnerungstour machte, waren wir auch sehr enttäuscht wie alles so beliebig geworden ist.
    Überall die gleichen Geschäftsketten!

    Natürlich schauten wir uns auch das neue Rathaus an. Für mich ist es noch häßlicher als das vorherige „neue Rathaus“!
    Das ganze war so furchtbar, dass ich kaum Fotos gemacht habe.
    Meine Mutter ging kurz in ein Geschäft und ich wartete draußen an einem alten Baum, den man glücklicherweise stehen gelassen hatte. Während der Wartezeit schaute ich mich um, ich mußte echt mit den Tränen kämpfen, weil alles so häßlich geworden ist. Ich schaute dann den Baum an und hoffte das er hoffentlich noch lange mit seiner Schönheit erhalten bleibt, wie ein Fels in der Brandung.

    Ein weiter Lichtblick war ein alteingesessenes, noch inhabergeführtes Schreibwarengeschäft, wo ich meinen ersten Gehafüller gekauft bekam.

    Zu dem Hochhaus, in dem ich als Baby und Kleinkind mit meinen Eltern wohnte, fuhren wir nicht, da eine Freundin meiner Mutter meinte das es dort nicht mehr so „schön“ und sauber sei, da wahnten jetzt „andere“ Leute. Sie riet uns davon ab dort hin zu fahren…

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