Al-Dschasira kommt zu Udes Aschermittwoch

Vor zwei Wochen hat sich Münchens OB Christian Ude mit dem Außenminister und Premier von Katar getroffen, um die 40 Millionen für den Bau des Europäischen Islamzentrums klarzumachen. Jetzt kann man verblüfft in der Münchner tz lesen, dass Ude zum Politischen Aschermittwoch in Vilshofen ein riesiges Zelt für 4500 Besucher aufstellen lässt und der arabische TV-Sender Al-Dschasira über seinen dortigen Wahlkampf-Auftritt berichten wird. Welch Zufall: Der Generaldirektor von Al-Dschasira ist Scheich Ahmad bin Jasem bin Muhammad al-Thani, ein Mitglied der katarischen Herrscherfamilie. Der Sitz des Senders, der mittlerweile tendenziös einseitig positiv über den Al-Qaida-Terror in Syrien berichtet und eine strenge Zensur eingeführt haben soll, ist in Katars Hauptstadt Doha.

(Von Michael Stürzenberger)

Wie darf man den Ministerpräsidenten-Kandidaten nun in Zukunft nennen? Araber-Ude oder Katar-Christian? Seit 2011 gibt es übrigens auch die „Deutsch-Qatarische Gesellschaft„, die eine „Förderung der gesellschaftlichen, wissenschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen Katar und Deutschland“ zur Aufgabe hat. Achtung:

Eine der wichtigen Aufgaben der Gesellschaft ist die Vermittlung von Wissen über das Partnerland Katar

Mit Sicherheit wird dort nicht über Katars massive Unterstützung der islamischen Terrorbanden Al-Qaida, Taliban, Hamas und der metzelnden moslemischen Kriegstruppen in Mali berichtet. Die Vizepräsidentin dieser Gesellschaft war vergangene Woche übrigens zusammen mit Münchens Kulturreferent und Imam Idriz bei der Buchpräsentation von Stefan Jakob Wimmers Geschichtsfrisierung „München und der Orient“, in dem er beispielsweise die knallharte moslemische Diktatur in Al-Andalus als friedliche Co-Existenz mit Juden und Christen schönfärbt. Wir werden an den arabischen Mammon verkauft!

In der tz ist nun von erstaunlichen Festzelt-Mega-Plänen der bayerischen Sozis zu lesen, die in den vergangenen Jahren beim Politischen Aschermittwoch eher ein kümmerliches Dasein fristeten:

Im Superwahljahr 2013 droht der CSU eine Aschermittwochs-Niederlage: Erstmals könnte die SPD in Niederbayern mehr Besucher anziehen als die CSU. Dank eines Bierzelts, das mehr Parteifreunden Platz bietet als die Passauer Dreiländerhalle. Hängt SPD-Spitzenkandidat Christian Ude in Vilshofen tatsächlich Horst Seehofer (CSU) ab?

Die SPD hat sich knapp acht Monate vor der Wahl jedenfalls vorgenommen, am politischen Aschermittwoch eine größere Kundgebung als die CSU auf die Beine zu stellen. Sollte der angeblich „größte Stammtisch der Welt“ der CSU in Passau nur noch der zweitgrößte sein, wäre hier der Alleinvertretungsanspruch der CSU schon mal Geschichte.

Wie immer hoffen alle Zuhörer auf kreative Beschimpfungen des jeweiligen politischen Gegners. In der Dreiländerhalle, in der die CSU ihre Kundgebung abhält, liegt dabei die zugelassene Sitzplatzkapazität bei 4000 Besuchern. Deshalb errichtet die SPD nun ein gigantisches Bierzelt in Vilshofen für 4500 Besucher.

Außer Ude wird auch SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück zum Zug kommen. „Das wird eine Riesengeschichte“, jubelt SPD-Wahlkampfmanager Rainer Glaab. Seehofers Herausforderer Ude meint bescheidener: „Ich glaube, das wird ein kraftvoller Auftakt des Wahljahrs.“

Sogar die Fernsehzuschauer von Nordafrika bis zum Persischen Golf werden auf dem Laufenden sein: Zur großen Überraschung der SPD hat sich der Fernsehsender Al-Dschasira in Vilshofen angesagt.

Was wohl die bayerische Bevölkerung von der neuen Araber-Connection des roten Ude hält? Der Kommentarbereich in der Süddeutschen Zeitung zur Moschee-Anbiederei an Katar spricht hierzu jedenfalls schonmal Bände:


Kerschenstein

Es darf bezweifelt werden, dass ein streng islamischen Land wie Katar sein Geld in einen aufgeweichten und verwässerten “Euro-Islam” investiert. Katar zählt seit Jahren zu den Ländern, aus denen islamistische Terrorgruppen wie al-Qaida, Hamas oder die Taliban finanziert werden.

Ist das ZIE-M einmal Realität, wird es, wie bei vorherigen Vorhaben auch, bei Lippenbekenntnissen bleiben. Die tatsächlichen Vorgänge werden für Aussenstehende, spricht Nichtmuslime eh nicht in Erfahrung zu bringen sein.

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Christoph Rohde

Endlich ein Schritt in den Realismus. Ude geht die Düse, weil der die Verhältnisse in Bonn und Köln sowie Duisburg nicht ignorieren kann.

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nerfu

Nichts gegen ein Islamzentrum, aber man sollte sich schon Gedanken machen, wessen Geld man dafür nimmt. Die Hintergründe der Finanzierung derartiger Projekte durch Golfmonarchien sind sehr gut erklärt in:

Christopher M. Davidson: „After the Sheiks. The Coming Collapse of the Gulf Monarchies“, ISBN 978-1-84904-189-8

Dabei steht die Förderung des Islam nur bedingt im Vordergrund.

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Manuela Neugebauer

„Der Außenminister von Katar habe beteuert, dass sein Land die Moschee als Platz für einen moderaten Islam sehe, an dem nicht politisch instrumentalisiert werden dürfe.“

Der war gut! Deshalb unterstützt Katar auch fröhlich al Quaida und andere islamische Terrorbanden.

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formhalber

Katar ist eines der islamischen Länder, die den Wahabismus , also die strengste Form des Islam zelebrieren. Amnesty International mahnt an, dass Katar Menschenrechtverletzungen begehe. Katar ist eine Monarchie mit der Scharia als Rechtssystem.

Und nun will Ude und sein Vorzeigeimam Idriz uns weiß machen, dass dieses Katar, das Frauen unterdrückt, Sklaven hält und korankonform „Recht“ spricht, ein Zentrum des „gemäßigten“ Islam unterstützt? Für wie dämlich wird man eigentlich gehalten? Weshalb wird überhaupt mit einem Land verhandelt, das nachweislich beim „Arabischen Frühling“ Islamisten unterstützt und an die Macht gehievt hat? Ab welchem Punkt ist sich der Münchner Stadtrat zu schade?

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Hartmut Danneck

Mir stockt der Atem. Die Rathausparteien setzen sich also ganz unverblümt mit den Machthabern von Katar an einen Tisch, also mit fundamentalistischen Islamisten, die Terrororganisationen sponsern, z. B. in Mali. Es wird Zeit für den Volksentscheid.

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Meier_Karl

in einer Demokratie gibt es nicht Ehrenvolleres, als sich für den Willen des Volkes (lat. populus). einzusetzen. Seltsamerweise versucht man uns immer wieder einzureden, „Populismus“ wäre etwas Böses. Doch auch Herr Ude hat nun eingesehen, dass gegen den Willen der Bürger auf Dauer nicht Politik zu machen ist. Ein erster Schritt.

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illinouis

Na also, jetzt wacht München doch noch auf. Nur bitte auch bedenken, ein anderer Standort ändert nichts am Auftraggeber.

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vatileakt

wie falsch und verlogen dieser ude…. es ist zum heulen…

aus SICHERHEITSGRÜNDEN – das muss man sich mal auf der Zunge ergehen lassen… aber die Juden dürfen den gesamten Jakobsplatz in Anspruch nehmen – mit Polizeipräsenz und Mossadüberwachung rund um die Uhr, mit Panzersperren, Pollern, 70 Kameras die jede Bewegung in der Nachbarschaft scannen, Panzerglas und Stahlbetonfassaden mit einhergehender Bunkerarchitektur (die Synagoge ist nur unterirdisch zu erreichen – die Tür eigentlich nie auf)…

Sehr reizvoll so eine jüdische Gemeinde mitten in der Stadt zu haben – das Sicherheitsproblem schlechthin, in München und in jeder europäischen Stadt…

Aber ein Zentrum für Muslime ist da nicht erwünscht – zu gefährlich….

Ich hoffe dass Ude möglichst bald in der absoluten Bedeutungslosigkeit verschwindet und Austragsolivenbauer auf Mykonos wird (mit Katzenpflegestation)…

Was dieser Mann unqualifiziert durch die Gegend schwurbelt – dafür würde manch anderer eingeliefert….

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POEHSE

Der Standort Quatar wäre richtig.

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Die Menschin

Mein Beitrag ist nicht durch die Moderation gekommen. Darum:

Lesen sie bei wikipedia über Katar nach. Vor allem was dort zum Thema Staatsreligion, Menschenrechte, Verbindungen zu Rebellen, Taliban und Co und zur aussenpolitischen Einflußnahme steht.

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mattes62

„Der Außenminister von Katar habe beteuert, (…) Platz für einen moderaten Islam (…) nicht politisch instrumentalisiert etc.“

Vielleicht sollte sich der Außenminister von Katar zuerst mal dafür einsetzen, das eine solche tolerante und unpolitische Moschee am Golf – speziell: in seinem eigenen Land – entsteht, anstatt seine Energie mit Projekten in Europa zu verschwenden – diese Herausforderung dürfte dann ja alle seine Kraft verlangen.

Oder wie wäre es mit einem „Zentrum für Christentum in Arabien“? Katar schafft die politischen Voraussetzungen und den Bauplatz und Finanzierung kommt aus Europa? Oder noch besser: man realisiert beides gleichzeitig – das wäre doch das Dialog-Toleranz-Leuchtturmprojekt schlechthin.

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Franklin01

wenn Katar dafür auch bei sich ein ökumenisches Kirchenzentrum baut, kann man das alles als Entspannungssignal werten. Leider ist dort Religionsaustritt, also „Abfall vom Islam“ ein Kapitalverbrechen, wie in vielen islamischen Staaten.

Ansonsten gilt der übliche islamische Strafkatalog zu Homosexsualität und Alkohol, Frauenrechte etc… also alles die typischen Anzeichen eines toleranten Islam. Wer soll vor sowas Angst haben? Ein Wahlkämpfer, der die Sache nur nach den Wahltermin verzögern will?

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porsche13

Waffenlieferungen nach Katar, ein Aufschrei geht durch das Land, weil Katar streng muslimisch, weil keine Einhaltung von Menschenrechten, weil Unterdrückung der Frauen, weil Recht nach der Scharia gesprochen wird, usw.; aber Geld für ein Projekt, wir reden hier auch nicht von einer einzelnen Moschee, sondern von einem europäischen Islamzentrum!, von diesem Staat zu nehmen wäre nicht ehrenrührig? Wie schizophren ist das denn, lieber Herr Uder nebst grünem Anhang?

Sicherheitsgründe, daß ich nicht lache, man hat im Stadtrat endlich gemerkt, daß hier mit massivem Widerstand der Münchner zu rechnen ist. Und in einem Wahljahr würde das nicht gut kommen!

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WinfriedSobottka

Sofort Baustopp für Kirchen, Synagogen und Moscheen! Christentum, (religiöses) Judentum und Islam müssen erst einmal gründlich auf ihre Beziehungen zu Verfassung und UNO-Menschenrechtskonventionen untersucht werden!

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thomasmichel1

Es mag gute Gründe geben, die ich nicht kenne, die gegen den Bau in der Herzog-Wilhelm-Str sprechen. Aber die von Ude einzig genannten Sicherheitsgründe?

Ja, wo leben wir denn? Ich dachte – und denke immer noch – in einer der sichersten Städte dieser Welt. Und da soll es aus Sicherheitsgründen nicht möglich sein, das und da zu bauen, was und wo wir wollen?
Wenn man das zu Ende dächte, wäre es eine Bankrotterklärung unserer Sicherheitskräfte – wozu es meiner Ansicht nach keinerlei Anlass gibt.

Also Sicherheitsbedenken einfach zu vorgeschoben – viel spricht dafür.
Und das von einem OB, der gern Ministerpräsident werden möchte – ein schwaches Bild.

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Udo ten Hövel

Sicherlich wird parallel dazu in Katar ein Kirche gebaut.

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amllr

Das klingt ja fast so, als wenn sich Herr Ude dafür entschuldigen müsse, daß im Herzen Münchens kein Islamistenzentrum zugelassen werden kann. Wo leben wir eigentlich, wenn einerseits die Kanzlerin mit dem Tode bedroht wird und das Damoklesschwert des Islam durch Gutmenschengefasel ständig über unseren Köpfen schwebt.

Ständig wird uns ein „Rechtsradikalismus“ vorgegaukelt, von dem „Linksaktivisten“ sehr auskömmlich leben. (Man beachte die formulative Differenzierung). Die Schar der Gruppen, Grüppchen, Kirchenvereine, Gewerkschaftsaktiven, Untersuchungsausschüsse usw. sind kaum noch übersehbar. Alles kostet Geld, das wir einsetzen sollten, um unser Land vor islamistischen Übergriffen zu schützen.

Wer glaubt, daß das Abschalten einer Internetseite mit Hetzattacken gegen unser Land und seine Repräsentanten uns der Lösung des selbstgeschaffenen Problems näher bringt, ist naiv oder böswillig. Auch Böswillige sitzen in bestimmten Parteien, die es mit unserem Land und Volk nicht gut meinen. Das sollte man durchaus zur Kenntnis nehmen.

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Das wird einen lustigen Wahlkampf in Bayern geben. Ude sammelt schonmal nach allen Kräften Munition gegen sich selbst..

Kontakt:

» info@bayernspd.de




Lojewski: „Wo es brennt, sind Muslime dabei“

Günther von Lojewski war von 1989 bis 1997 Intendant des Sender Freies Berlin und ist Honorarprofessor an der Freien Universität Berlin. Der Bayernkurier hat in seiner aktuellen Ausgabe einen interessanten Artikel von ihm veröffentlicht, in dem er kaum ein Blatt vor den Mund nimmt: „Kein Pardon – Militanter Islam will Scharia und Herrschaft – Christliche Europäer schweigen“. Darin sieht er einen neuen Glaubenskrieg heraufziehen, und wo es brenne, seien Muslime dabei. Sie wollten das große Kalifat, die Scharia und die Herrschaft über die Köpfe sowie Seelen der Menschen. Der Westen verhalte sich wie die drei Affen: Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen. Vor allem die Kirchen würden wieder einmal schweigen, trotz des Terrors und der Christenverfolgung in islamischen Ländern.

(Von Michael Stürzenberger)

Im Bayernkurier ist erstaunlich viel politisch Inkorrektes zu lesen:

Indessen stehen auch die Mittelmächte Iran und Türkei nicht für eine Stabilisierung der Region; im Gegenteil. Vielmehr sind die Europäer zunehmend auf sich gestellt, wenn jetzt zwischen Hindukusch und Sahara noch einmal ein Glaubenskrieg aufzieht. Ein verspätetes Roll-back der Kreuzritter, mitten im 21. Jahrhundert: Was für ein Anachronismus!

Doch die Tatsachen sprechen für sich. Wo immer es brennt, sind Muslime beim Zündeln dabei. Ob Hamas, Taliban oder Al-Kaida, ob Muslimbrüder, ob Sunniten oder Schiiten, Salafisten oder Dschihadisten: Sie alle wollen das große Khalifat, die Scharia, die Herrschaft über die Köpfe und Seelen der Menschen, und da kennen sie allenfalls taktische Kompromisse, aber erklärtermaßen kein Pardon.

Und wir? Spielen die Affen. Wollen nichts hören, nichts sehen, nichts sagen. Geben uns cool und politisch korrekt. Vergessen das Gemetzel im Kosovo und über 3000 Tote in New York. Wollen den vielen friedlichen Immigranten und integrierten Mitbürgern kein Unrecht tun und stutzen nur kurz auf, wenn die Polizei auch hierzulande gewalttätige oder gewaltbereite Islamisten festnimmt oder Sprengstoff sicherstellt.

Wir haben es uns in unserem säkularen Staat bequem gemacht, wollen überhaupt mit Religion immer weniger zu tun haben, fliehen aus Kirche und Kirchen, entchristlichen den Alltag. So hat sich das öffentliche Bewusstsein bis heute der globalen Bedrohung der Sicherheit durch einen „zunehmend militanten Islamismus“ verweigert.

Zwar, der Bundesinnenminister erkennt bereits, dass hier „die Religion als unmenschliche Kampf-Ideologie missbraucht“ wird. Doch selbst die, denen dieser Kampf erklärt ist, um deren Glauben und Existenz es geht, die christlichen Kirchen, sie schweigen; noch, wieder einmal.

Diese falsche Formulierung Friedrichs hätte Günter von Lojewski korrigieren müssen, denn der Islam wird nicht „missbraucht“. Lojewski traut sich offensichtlich noch nicht, die Hassreligion ungeschminkt darzustellen, aber das wird möglicherweise ja noch kommen.

Hier der gesamte Artikel im Bayernkurier. Es ist enorm wichtig, dass sich prominente Personen öffentlich zu der Bedrohung durch den Islam und zur Christenverfolgung in moslemischen Ländern äußern. Nach der Rücktrittsankündigung Papst Benedikts sei an dieser Stelle an seine Rede in der Regensburger Universität aus dem Jahre 2006 erinnert, als er den byzantinischen Kaiser Manuel II. zitierte:

„Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat – und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden, wie, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte durch das Schwert zu verbreiten.“

Da Moslems als Antwort weltweit Gewaltexzesse gegen Christen verübten, hat Papst Benedikt daraufhin bekanntlich auf weitere islamkritische Äußerungen verzichtet, um das Blutvergießen zu beenden. Vor der rohen Gewalt zu verstummmen, ist aber der falsche Weg, denn die Christenverfolgung, -diskriminierung und -tötung geht ohnehin weiter.

(Spürnase: Xrist)




Der alltägliche Rassismus in Deutschland

Was würden Sie davon halten, wenn in der U-Bahn neben Ihnen jemand vollkommen selbstverständlich und ohne besonderen Anlass folgenden Satz äußern würde: „Ich bin lieber Deutscher, als ein Dönerfresser!“ Ich vermute mal, dass Sie aufgrund Ihrer guten Erziehung so ein Verhalten ablehnen würden, vielleicht würden Sie sogar etwas sagen zu der Person, die sich derartig rassistisch äußert. Tatsache ist, dass diese Art von Rassismus nicht so häufig beobachtet werden kann, wie es umgekehrt der Fall ist, nämlich gegen Deutsche. Und so musste ich auch heute in einer Kölner U-Bahn wieder einen typischen Fall von Deutschenfeindlichkeit erleben, der es, eben genau, weil er so typisch ist und vielen Deutschen bekannt vorkommen dürfte, wert ist, berichtet zu werden.

(Von Sebastian Nobile)

Meine Frau und ich fuhren in die Innenstadt, als ich bemerkte, dass die drei türkischen Halbstarken, die in dem Viererplatz neben uns saßen, das Gespräch auf die Staatsangehörigkeit, auf Pässe und Visa lenkten, was mich aufmerksam machte. Am Ende der Unterhaltung über das Thema machte einer der Jungs folgende Aussage:

„Ich bin lieber ein Ausländer, als ein Schweinefleischfresser!“

Die Selbstverständlichkeit, mit der seine Freunde darauf nichts Kritisches erwiderten, spricht für die Akzeptanz von deutschenfeindlichem Rassismus, den wir Deutsche jeden Tag erleben dürfen. Sogar ich war zuerst geneigt, es als jugendliche Dummheit abzutun und nichts zu sagen, auch weil ich wegen so einer Sache keinen Ärger riskieren wollte.

Doch mir missfiel dann mein eigenes Verhalten, denn ich denke, dass Schluss sein muss mit der geringsten Toleranz gegenüber deutschenfeindlichen Übergriffen, Aussagen und Gedankengut. Ich will kein devoter Masochistenmichel mehr sein, der sich noch für einen Tritt in den Hintern bedankt und ich denke, dass viele Menschen in diesem Land unter diesem Phänomen leiden. Ja, die Inländerfeindlichkeit ist ein der muslimischen Kultur eigenes Phänomen, was man in ganz Europa beobachten kann.

Also sagte ich nach einiger Zeit laut zu meiner Frau: „Hast Du gehört, was die da drüben für eine rassistische Aussage gemacht haben? Sie haben gesagt: Lieber bin ich ein Ausländer, als ein Schweinefleischfresser!“ Sie hörten mich deutlich, schauten zu uns und ich zeigte meiner Frau denjenigen, der diese Aussage gemacht hat und sie sagte einige mahnende Worte zu ihm, sie nannte ihn auch einen Rassisten.

Daraufhin zeigten der Junge und seine Freunde kurz Schamgefühl, weil sie sich ertappt fühlten, denn meine Frau und ich sind selber ausländischstämmig und ich könnte auch als Türke durchgehen, meine Frau wurde auch schon auf türkisch angesprochen, weswegen sie wohl nicht daran dachten, sich bedeckt zu halten. Oder aber es war ihnen einfach egal.

Doch wir sind beide deutsche Patrioten und wir fragen uns schon lange, wieso die Deutschen sich das alles so gefallen lassen. All die verprügelten Kinder, die beraubten Teenies, die vergewaltigten Mädchen und vor allem:

Den alltäglichen Rassismus gegen Deutsche, die Feindseligkeit gegen Christen, Andersdenkende und eben gegen jeden, der den Islam ablehnt oder sich nur das Recht heraus nimmt, ihn kritisch zu sehen oder auch nur im Verdacht steht, dies zu tun. Oder einfach kein Moslem ist.

Als wir dann ausstiegen und die Jungs weiterfuhren, rief mir noch einer „Schweinefleischfresser!“ hinterher.

Bemerkenswert war auch noch, dass die drei sich, nachdem wir sie auf ihre rassistische Aussage aufmerksam gemacht haben, darüber unterhalten haben, dass man uns nicht angreifen könne, „…weil es ja Kameras überall gibt…“.

Sie sagten das nicht als aufgeblasene Drohung gegen uns, um uns noch eines reinzuwürgen. Nein, sie meinten das vollkommen ernst.

Und das Schlimme an der Sache ist: Es ist das Normalste auf der Welt. Nein: Es ist das Normalste in Deutschland. Es passiert jeden Tag. Es passiert mit den Schwachen. Es passiert in Form von schlimmster Gewalt. Und es passiert, ohne Aufschrei aus der Gutmenschenliga. Es passiert ohne angebrachte Strafen. Und deswegen wird es weiter passieren, es sei denn, man wehrt sich dagegen.

Es wäre sicher interessant, wenn Sie hier in den Kommentaren Ihre eigenen Erlebnisse mit dieser Deutschenfeindlichkeit schildern würden!

Ausschnitt aktueller Fälle, die auf PI berichtet wurden:

» „Journalist“ Dennis Yücel wünscht Sarrazin den Tod
» Türke nennt Beamte „Nazis“ und „Scheiß Deutsche“
» Neues „Geburtstagsritual“ für deutsche Schüler

Andere Links:

» Spiegel: Familienministerin warnt vor Deutschenfeindlichkeit
» Buchtipp: Deutsche Opfer – Fremde Täter




ARD: Papst „antisemitischen Zirkeln zugewandt“

Die Hetze gegen die katholische Kirche erreicht einen neuen Höhepunkt. Nachdem ihr bereits am Sonntag von einem ehemaligen Küster bei Günther Jauch „leicht faschistische Züge“ attestiert wurden, legt nach dem Rücktritt von Papst Benedikt XVI. nun das ARD-Magazin „Monitor“ nach. Moderator Georg Restle (Foto) wirft dem Papst auf Facebook vor sich „antisemitischen Zirkeln zugewandt“ zu haben – um im gleichen Atemzug die marxistische Befreiungstheologie zu verteidigen. Für Kenner von „Monitor“ sind die Ausfälle keine Überraschung. Die Sendung ist bekannt für ihre stramm linke Propaganda.

Wörtlich schreibt Restle:

Benedikts weltfremde Kirche

Acht Jahre Benedikt – und ein Rücktritt, der Respekt dort und Häme hier hervorruft. Dabei war dieser deutsche Papst vor allem eines: Weltfremd. Weil er die Kirche entweltlichen wollte. Weil er kein Gespür für diese Welt hatte und kein Verständnis für die Menschen in dieser Welt. Statt die Welt mit der Kirche zu versöhnen, hat er einen Kampf gegen die Moderne geführt . Er hat südamerikanische Befreiungstheologen verdammt und sich antisemitischen Zirkeln zugewandt. Er hat Traditionalisten und Reaktionäre zu Bischöfen ernannt – und einen von ihnen gleich zum Chef der allerheiligsten Glaubenskongregation. Damit wird er weit über sein Pontifikat hinaus wirken – und auch sein Nachfolger dürfte eher ein Mann des Mittelalters sein als einer, der die katholische Kirche erneuert. Dabei hätte eine erneuerte Kirche eine wichtige Funktion für die Gesellschaft: Eine Kirche, die kompromisslos an der Seite der Entrechteten steht. Die Frauen ernst nimmt. Die gegen Unterdrückung und neue Interventionskriege kämpft. Eine Kirche, die sich mit den Mächtigen dieser Welt anlegt statt Frauen in Not oder Homosexuelle zu Sündern zu erklären. Es lohnt sich, über und für diese Kirche zu streiten. Gerade weil dieser Papst so viel versäumt hat!

Georg Restle

Peinlich: Hinter der vorgeblichen Judenfreundschaft verbirgt sich tiefster Hass auf den einzigen demokratischen Staat im Nahen Osten. Immer wieder fiel „Monitor“ in der Vergangenheit mit demagogischer Berichterstattung über Israel auf. Zuletzt wollten die Qualitätsjournalisten eine Alibijüdin für ihre einseitigen Schuldzuweisungen vorschicken und präsentierten Hunderttausenden Zuschauern Edith Lutz als „deutsche Jüdin“. Hinterher stellte sich heraus: Die Frau war überhaupt keine Jüdin.

» Kontakt: monitor@wdr.de




Hedegaard: Schuss daneben – Moslems getroffen

Wie erwartet und mit der uns bekannten austauschbaren Islam-Rhetorik hat die Umma in Dänemark auf das Attentat auf den Islamkritiker Lars Hedegaard (PI berichtete) reagiert, um die Gesellschaft davon zu überzeugen, dass der Islam „Friede“ bedeute. Die Islamische Glaubensgemeinschaft (Islamisk Trossamfund) Dänemarks distanzierte sich von dem Tötungsversuch: „Wir kennen das Motiv nicht. Wir leben in einer Gesellschaft, in der man Kritik aushalten muss, und man muss einander kritisieren dürfen. Das bedeutet nicht, dass man Gewalt ausüben darf. Das, was geschehen ist, ist völlig unakzeptabel“, meinte ihr Sprecher Imran Shah.

Der Imam Kassem Rachid meinte: „Selbst wenn wir seine (Hedegaards) Einstellung und Aussagen über den Islam und Muslime nicht teilen, so können wir niemals gewalttätige und terroristische Handlungen akzeptieren. Wir nehmen scharfen Abstand zu solch einer Aktion. Gleichzeitig fordern wir alle Muslime im Westen und im besonderen in Dänemark dazu auf, sich gemäß den islamischen Schriften zu verhalten, die jede Art von Gewalt und Terror ablehnen.“

Das ist schon immer wieder beeindruckend, wie man gleichzeitig der Gewalt abschwören und mit ihr drohen kann, denn etliche Suren in den islamischen Schriften fordern bekanntlich zur Gewalt gegen Nichtmuslime auf. Vielleicht folgte der „Postbote“ z.B. Sure 9 Vers 5 aus dem Koran:

„Und wenn die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Heiden, wo ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf.“

So ganz allein, ohne seine Glaubensbrüder, war er allerdings diesem Feind wohl nicht gewachsen. Das war also nichts Neues – aber es fehlte doch noch etwas? Nach jedem islamischen Terror, jeder Gewalttat gegenüber Nichtmuslimen haben sich Islam-Vertreter als die eigentlichen Opfer dargestellt, und insbesondere die Medien haben sie dabei kräftig unterstützt.

Diesmal hat Saliha Marie Fetteh (Foto oben l.), Konvertitin und Lektorin an der süddänischen Universität, Abteilung Zentrum für Nahoststudien, auf dieser Klaviatur gespielt. In der Zeitung Kristelig Dagblad schreibt sie unter der Überschrift „Attentat gegen Hedegaard trifft Muslime“ u.a.:

Nun geschah, was manche befürchteten, dass es auch in Dänemark geschehen würde: Ein Attentatsversuch gegen eine öffentliche Person, die für ihre hasserfüllte Kritik an Muslimen und dem Islam generell bekannt ist, die dem Mann erlaubt ist, da man in Dänemark die Meinungsfreiheit hat.

Sie hat offensichtlich die Attentate auf Kurt Westergaard und der Zeitung Jyllands-Posten verdrängt. Die zum Islam konvertierte Dänin weiter:

„Lars Hedegaard ist hauptsächlich bekannt wegen seiner islamfeindlichen Rhetorik, in der er u.a. den Islam mit dem Nationalsozialismus vergleicht und muslimische Männer beschuldigt hat, ihre eigenen Kinder, Nichten usw. zu vergewaltigen. Wenn man seine Aussagen liest, wirkt das, als wenn er bewusst versucht, Hass und Konflikt zwischen der Mehrheit und der größten Minoritätsgruppe in diesem Dänemark zu erzeugen.“

Aber auch diese indirekte Drohung: „Selbst Schuld, wenn Ihr unsere Religion kritisiert, dann…“ ist ja nicht neu für aufmerksame Ungläubige. Nun aber wird Saliha Marie Fetteh kreativ und erschafft etwas ganz Neues, den rechts orientierten radikalen Moslem!

„Tatsächlich sind seine Aussagen nicht so sehr anders als die, die man von rechts orientierten extremen Muslimen hören kann! In der Realität ist es vielleicht ein rechtsextremistischer rachsüchtiger Mann mit muslimischem Hintergrund, der auf einen anderen rechtsextremistischen Mann, der Muslime hasst, geschossen hat?“

Wir haben ja schon immer darauf hingewiesen, dass eine große Nähe des Islam zum Nationalsozialismus besteht. Sie hat also den Nazi-Moslem ausgemacht, der auf einen eher linken Islamkritiker (Lars Hedegaard war Mitglied der Sozialistischen Arbeiterpartei und noch heute wendet er marxistische Gesellschaftsanalysen an, tritt aber vorrangig für die Meinungsfreiheit ein) aus Hass geschossen hat.
Fetteh weiter:

„Letztendlich trifft die Handlung des Täters nicht nur Hedegaard, sondern auch viele Muslime in Dänemark, die nun wieder einmal riskieren, Verdächtigungen ausgesetzt zu werden. […] Ich hoffe nicht, dass das Attentat die Sicht auf den Islam und das Leben der Muslime in Dänemark verschlechtert, da man viele Jahre zum Aufbau von verschiedenen Netzwerken und Dialogforen verwendet hat. Ziel des Dialogs ist das friedliche Zusammenleben zwischen Menschen. Ein Zusammenleben, das in Dänemark oft von lautstarken Rechtsextremisten von sowohl muslimischer als auch nichtmuslimischer Seite erschwert wird.“

Diese Opfer-Rhetorik ist ja eine alte Leier, aber der rechtsextreme Moslem interessiert doch sehr. Also aufgepasst, der Kampf gegen Rechts muss doch logischerweise auf rechts orientierte radikale Moslems erweitert werden!

(Quelle: hier und hier / Übersetzung: Alster)




Video Bonn: Publikumsfragen an Geert Wilders

Der Papst der Katholiken tritt leider aus Kräftemangel zurück, was man gottseidank vom Papst der Islamkritiker nicht befürchten muss: Geert Wilders zeigte in Bonn, dass er von Vitalität, Energie und Einsatzwillen durchdrungen ist. Seine Lebensaufgabe treibt ihn geradlinig vorwärts, und dieser Mann ist mit seinem Mut und seiner Unerschütterlichkeit ein Vorbild für uns alle. Wilders werden in einigen Jahrzehnten mit absoluter Sicherheit überall in Europa Monumente gebaut werden, und all seine politisch „korrekten“ Verleumder dürften sich dann in Grund und Boden schämen müssen.

(Von Michael Stürzenberger)

Hier das Video der Fragerunde mit dem Publikum, in der Geert u.a. über sein „MoskNee“-Projekt berichtet, das den Bürgern Hilfestellungen bei der Abwehr von Moscheebauten geben soll:

(Kamera & Videoschnitt: Manfred Schwaller)

Die gesamte Video-Dokumentation in sechs Teilen ist bei DF Bayern zu sehen.

Eine Besucherin hatte nach den aktuellen Plänen von Amsterdams linksverdrehten Bürgermeister Eberhard van der Laan gefragt, der „ein Zeichen gegen Intoleranz setzen“ und „alle Homosexuellen- und Ausländerhasser zwangsweise aus der Stadt in Container-Wohnungen umsiedeln“ möchte. Die Stadtregierung aus Sozialdemokraten, Grünen und Liberalen unterstützt das Projekt offensichtlich, und es seien hierfür bereits 1 Million Euro bewilligt. Auch PI berichtete: „Amsterdam lässt Ausländerfeinde deportieren„. Geert Wilders hatte in Bonn auf die Frage überrascht reagiert, vielleicht auch, weil von „Islamkritikern“ statt von „Ausländern“ die Rede war, aber vermutlich hat er von diesem absurdem Vorhaben offensichtlich selbst noch nichts gehört.

Weitere Fotos der Veranstaltung:

(Fotos: theAnti2007 & Bert Engel)




Deutschland – die Melkkuh der EU

Selbst die sonst eher europafreundliche FAZ kann langsam nicht mehr anders, als zu fragen, ob die Deutschen „die Melkkuh der EU“ seien. Denn sind wir doch einmal ehrlich: Freihandel – das einzige, wovon wir Deutschen in der EUdSSR wirklich profitieren – wäre eigentlich auch praktisch zum Nulltarif zu haben. So ist es in Handelsabkommen mit vielen anderen Ländern geregelt, so könnte es auch ganz ohne Eurokratie mit den übrigen Europäern sein. Vor diesem Hintergrund sollte es die vornehmste Tugend der EU sein, deutsche Nettozahlungen (wenn sie denn schon nötig sind) transparent und gerecht zu gestalten. Bei 45 Prozent Netto-Beitragsanteil seit der Wiedervereinigung (wobei wir zusätzlich den Aufbau der Ex-DDR alleine geschultert haben!) ist bei einem BIP-Anteil Deutschlands von 20-25 Prozent an der EU, davon nur zu träumen.

Tatsächlich werden wir hier seit Jahrzehnten von unseren Regierungen jedweder Couleur miserabel vertreten. Schlechte Diplomatie ist ganz offenkundig einer der roten Fäden, die vom Kaiserreich über die Erste Republik und das Dritte Reich, direkt zur zweiten Republik führen.

Wie die FAZ weiter berichtet:

Lange haben die Staats- und Regierungschefs gerungen – und nun, nach einem gescheiterten ersten Anlauf, eine Einigung über den EU-Finanzrahmen 2014 bis 2020 erzielt. Nach dem am Freitag in Brüssel präsentierten Kompromiss soll der Finanzrahmen auf 960 Milliarden Euro begrenzt werden. Rechnet man Schattenhaushalte mit ein, liegt die Obergrenze für die Ausgaben bei einer Billion Euro. […] Auffällig ist, dass in Brüssel zwar wie auf einem Basar über die Ausgabenhöhe gefeilscht wird. Woher das ganze Geld kommen soll, wird aber nur am Rande thematisiert. Das System der Beiträge wurde nicht wesentlich angetastet, es gab nur marginale Änderungen bei den Rabatten für die großen Nettozahler wie Deutschland, Österreich, die Niederlande, Schweden und jetzt neu Dänemark. Den mit Abstand größten Rabatt haben die Briten – seit Margaret Thatcher (“I want my money back“) ihre Handtasche auf den Tisch schlug. Er macht 66 Prozent des Nettobeitrags aus, zuletzt 3,5 Milliarden Euro im Jahr 2011. Die Briten sind damit die EU-Rabattmeister. […] Doch wer darf sich mit dem zweifelhaften Titel „Zahlmeister“ schmücken? Die Politik traut sich nicht, einmal eine längerfristige Bilanz aufzustellen, die alle nationalen Zahlungen, Rabatte und Rückflüsse umfasst. […] Nach einer aktuellen Rechnung des emeritierten Heidelberger VWL-Professors Franz-Ulrich Willeke über den Zeitraum 1991 bis 2011 ist Deutschland sowohl absolut als auch relativ mit Abstand der größte Zahler. In diesen 21 Jahren beliefen sich die angepassten nationalen Beiträge (nach Rabatten) Deutschlands auf 383,6 Milliarden Euro. Aus Brüssel flossen an operativen Ausgaben über die diversen Subventions- und Fördertöpfe sowie Regional- und Strukturfonds rund 213 Milliarden Euro nach Deutschland zurück. Die größten Empfänger der EU-Gelder waren die Peripherie- und heutigen Krisenländer; inzwischen ist Polen mit seinem großen Agrarsektor der Hauptempfänger von EU-Geldern. […] Deutschlands Nettozahlungen belaufen sich seit Beginn der neunziger Jahre auf 170,6 Milliarden Euro – rund 45 Prozent der gesamten Nettobeiträge der zehn Nettozahler in diesem Zeitraum. Dieser Anteil ist deutlich überproportional zur deutschen Wirtschaftsleistung, die im betrachteten Zeitraum zwischen einem Viertel und einem Fünftel des aggregierten Bruttoinlandsprodukts der EU-Mitglieder lag. Zählt man weitere Zahlungen hinzu, etwa Zolleinnahmen und andere Abgaben, die an Brüssel abgeführt werden, lag die Nettobelastung Deutschlands seit der Wiedervereinigung noch deutlich höher: bei über 200 Milliarden Euro. Um zu wissen, wie viel diese Summe heute real wert wäre, hat Willeke die Zahlungen mit der Inflation hochgerechnet. In heutigen Preisen belaufen sich die deutschen Nettobelastungen seit 1991 auf fast 250 Milliarden Euro. […] Schon seit langem, findet Willeke, ist die EU damit eine ganz erhebliche Transfer- und Umverteilungsunion – nicht erst seit im Zuge der „Euro-Rettung“ Hilfspakete in Milliardenhöhe an die Peripherie gereicht werden. In den kommenden Jahren wird der deutsche Nettobeitrag zum EU-Haushalt steigen, weil die Förderung für viele Regionen in den ostdeutschen Bundesländern gekürzt wird und mehr Geld nach Ost- und Südeuropa fließt. […] Hätten alle Nettozahler den gleichen prozentualen Anteil ihres BNE zur Finanzierung der EU-Ausgaben geleistet, nämlich alle 0,2 Prozent jährlich, so hätte Deutschland seit den neunziger Jahren gut 60 Milliarden Euro weniger zahlen müssen. Dies sei die Differenz zwischen den geleisteten und den „angemessenen“ Beiträgen, hat Willeke errechnet. Angesichts solcher Summen sieht er Deutschland nicht nur als Zahlmeister, sondern als „Melkkuh“ der EU.

Der Einschätzung, die Prof. Willeke in der FAZ äußert, ist von PI nichts hinzu zu fügen.




Eilt: Papst Benedikt XVI. tritt zurück!

Eine wahre Zeitenwende zeichnet sich für das Papsttum der Katholischen Kirche ab. Erstmals seit achthundert Jahren wird ein Papst nicht durch Tod, sondern durch Rücktritt aus seinem Amt ausscheiden! Wie Joseph Ratzinger heute mitteilt, wird er ab dem 28. Februar 2013 nicht mehr Papst Benedikt XVI. sein. Offenbar ist seine gesundheitliche Schwächung ausschlaggebend für diese Entscheidung. Im Hinblick auf seinen Amtsvorgänger hatte er schon lange angekündigt, dass er der katholischen Christenheit bezogen auf seine Person einen altersschwachen Papst ersparen werde.

Die FAZ berichtet weiter:

Zu seinem Rücktritt erklärte Benedikt laut Radio Vatikan: „Nachdem ich wiederholt mein Gewissen vor Gott geprüft habe, bin ich zur Gewissheit gelangt, dass meine Kräfte infolge des vorgerückten Alters nicht mehr geeignet sind, um in angemessener Weise den Petrusdienst auszuüben. Um „das Schifflein Petri zu steuern und das Evangelium zu verkünden“, sei sowohl die „Kraft des Körpers als auch die Kraft des Geistes notwendig“. Diese Kraft habe in den vergangenen Monaten „in mir derart abgenommen, dass ich mein Unvermögen erkennen muss, den mir anvertrauten Dienst weiter gut auszuführen“, heißt es in der Erklärung weiter.

Benedikt erklärte: „Im Bewusstsein des Ernstes dieses Aktes erkläre ich daher mit voller Freiheit, auf das Amt des Bischofs von Rom, des Nachfolgers Petri, das mir durch die Hand der Kardinäle am 19. April 2005 anvertraut wurde, zu verzichten, so dass ab dem 28. Februar 2013, um 20.00 Uhr, der Bischofssitz von Rom, der Stuhl des heiligen Petrus, vakant sein wird und von denen, in deren Zuständigkeit es fällt, das Konklave zur Wahl des neuen Papstes zusammengerufen werden muss.“

Der Bruder des Papstes, Georg Ratzinger, nannte die angeschlagene Gesundheit von Benedikt XVI. als Grund für dessen Rücktritt. „Das Alter drückt“, sagte der 89-Jährige am Montag der Deutschen Presseagentur dpa. Sein Arzt habe dem Papst geraten, keine transatlantische Reisen mehr zu unternehmen, sagte Ratzinger. Auch das Gehen bereite seinem Bruder zunehmend Schwierigkeiten.

Der Dekan der katholischen Kirche, Angelo Sodano, nannte die Ankündigung einen „Blitz aus heiterem Himmel“. Benedikt, seit 2005 im Amt, hatte bereits vor einiger Zeit deutlich gemacht, dass er es sich durchaus vorstellen könne, etwa aus Gesundheitsgründen das Pontifikat abzugeben. Die Kardinäle waren eigentlich zusammengekommen, um über mehrere neue Heiligsprechungen abzustimmen.

Papst Benedikt XVI., der am 16. April diesen Jahres 86 Jahre alt wird, war für seinen Vorgänger Papst Johannes Paul II. rund 20 Jahre als Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation einer der engsten Berater gewesen. Während des Zweiten Vatikanischen Konzils hatte der 1927 im bayerischen Marktl am Inn geborene Theologe als reformorientiert gegolten. Unter den Erfahrungen mit der Studentenrevolte der 68er-Generation wandelte der Theologieprofessor und spätere Erzbischof von München und Freising sich zunehmend zum konservativen Hüter der katholischen Tradition. Durch die Betonung der katholischen Auffassung, dass den Protestanten nach katholischer Lehre kein Kirchenstatus zukommt, rief er im Jahr 2000 mit dem Dokument „Dominus Iesus“ Irritationen im ökumenischen Dialog hervor.

Für Aufsehen während seines bisherigen Pontifikats sorgte auch die die Aufhebung der Exkommunikation von vier Bischöfen der ultrakonservativen Pius-Bruderschaft, darunter des Holocaust-Leugners Richard Williamson, sowie die Missbrauchsskandale in verschiedenen Ländern.

Wir bedauern – aber respektieren auch – diese Entscheidung des Heiligen Vaters!




Berlin: Ohne Osten 42% Migrantenanteil

Während die Berliner Wirtschaft mit über 12% Arbeitslosenanteil und einer lausigen Wirtschaftsstruktur am Boden liegt, erfreut sich die hoch verschuldete Stadt bei Einwanderern weiterhin großen Zulaufs. Im vergangenen Jahr nahm die Zahl der dort lebenden Ausländer – trotz fleißiger Einbürgerungsaktivitäten – um sage und schreibe 25.733 zu. Vielleicht liegt es daran, dass sich die Hauptstadt wie keine andere beim „Hartzen“ eingerichtet hat, und man deshalb dort weniger als anderswo mit Störungen beim Bezug von Sozialleistungen rechnen muss?

Auf jeden Fall hat es aber damit zu tun, dass inzwischen 949.183 Menschen in Berlin einen nichtschwäbischen-Migrationshintergrund haben. Da ist einfach die Wahrscheinlichkeit groß, dass Verwandte und Bekannte aus den Heimatländern eben erst einmal bei vertrauten Menschen ihren Start in Deutschland versuchen. Oft kann man die Verwandten dann ja beim Amt dank des selben Anfangsbuchstabens beim Nachnamen gleich zum selben Sachbearbeiter mitschleppen.

Übrigens mag man sich gar nicht ausmalen, wie die Zahlen heute aussehen würden, wäre nicht 1989 die Berliner Mauer gefallen. Schließlich darf man nicht vergessen, dass Ostberlin seit 1989 mit seinen damals 1,3 Millionen weitgehend deutschen Einwohnern, Teil der Bemessungsgrundlage für den heute ausgewiesenen Migrantenanteil von 27,4 Prozent ist. Auch wenn der Vergleich demographisch unscharf bleibt, müsste man vereinfacht doch heute bei gleicher Entwicklung ohne Mauerfall von einem 42,2 prozentigen Migrantenanteil für West-Berlin ausgehen!

Eigentümlicherweise soll laut Berliner Zeitung übrigens der Anteil der Türken 2012 leicht rückläufig sein. Es soll in Berlin inzwischen 176.743 Einwohner mit türkischen Wurzeln geben. Die Zahl steht im interessanten Gegensatz zu der bundesweit im selben Zeitraum aufgetauchten zusätzlichen halben Million türkischstämmiger Bundesrepublikaner, die einen ähnlichen zwanzigprozentigen Anstieg auch für Berlin hätten erwarten lassen. Da liegt die Vermutung nahe, dass man in Berlin vom Begriff „türkischstämmig“ vielleicht einfach eine andere statistische Auffassung hat.

Klar dürfte auf alle Fälle sein, dass die Einwanderung nach Berlin auch 2012 die Stadt nicht vorwärts gebracht hat. Der Anstieg der Ausländerzahl sei im wesentlichen Einwanderern aus Rumänien, Spanien und Bulgarien geschuldet. Dass das im wesentlichen Roma-Fachkräfte sind, die nicht nur Berlin massive Kriminalitäts- und Eingliederungsprobleme bereiten, pfeift inzwischen ja sogar der Städtetag von den Dächern. Für die Berliner Schulen wird zum Beispiel 2012 ein 25igerAnstieg der Gewaltvorfälle gemeldet. Das sind inzwischen 1836 Fälle.

Vermutlich wird die Deutschen keine ihrer Ideologien so teuer zu stehen kommen, wie die heute vorherrschende, dass es nur Menschen – aber keine Völker und ethnischen Identitäten – gibt. Erkennbar ist auf jeden Fall, dass die ungebrochene Einwanderung (nicht nur) in unsere Großstädte für den Zusammenbruch unseres Bildungssystems und explodierende Kriminalitätsraten verantwortlich sind. Spätestens wenn die weltweite Staatsschuldenblase der entwickelten Länder platzt, werden wir das wahre Schreckenspotential von Multikulti zu spüren bekommen.




Belgien: Bart Debie war Spion des Geheimdienst

Wie belgische Medien berichten, war das Ex-Vlaams Belang-Mitglied Bart Debie (Foto l. mit dem früheren Parteichef Filip Dewinter) jahrelang Mitarbeiter des belgischen Inlandsgeheimdienst (»Staatsveiligheid«). Debie war unter anderem 2007 Teilnehmer des Counter Jihad Treffens in Brüssel und nahm im gleichen Jahr auch bei einer Anti-Moschee-Demo von Pro Köln in Köln-Ehrenfeld teil.

Pro Deutschland schreibt dazu:

Bart Debie vom Vlaams Belang, ehemaliger Abgeordneter im Antwerpener Stadtparlament, war ein Agent des belgischen Geheimdienstes. Das ist heute durch eine Veröffentlichung in der flämischen Zeitung „De Standaard“ bekannt geworden, siehe hier. Debie gesteht demnach selbst ein, im Jahr 2007 vom belgischen Geheimdienst in den Vlaams Belang eingeschleust worden zu sein. Dort richtete er bis November 2010 Unheil an, bis ihn die Partei ausschloß.

Der ehemalige Polizist Debie trat stolz mit dem Spitznamen „Robocop“ auf. Er wurde strafrechtlich belangt, nachdem er im Jahr 2003 einen türkischen Gefangenen mißhandelt haben soll. Die spektakuläre Verurteilung erfolgte bemerkenswerter Weise erst im Jahr 2008, als Gelegenheit bestand, sie für eine Schmutzkampagne gegen den Vlaams Belang zu instrumentalisieren. Mittlerweile ist der Verdacht aufgekommen, dabei könne es sich um einen politisch interessengeleiteten Schauprozeß gehandelt haben.

Debie integrierte innerhalb des Vlaams Belang in schäbigster Art und Weise gegen den Kopf der Partei, Filip Dewinter, den er intern in Mißkredit zu bringen versuchte. Sein Verhalten führte zur Einleitung eines Parteiordnungsverfahrens, das mit seinem Ausschluß endete.

Im Juli 2010 war Debie offizieller Vertreter des Vlaams Belang bei der Bundesversammlung der Bürgerbewegung pro Deutschland im Schöneberger Rathaus. Sein kurzes Grußwort nutzte er für beleidigende Äußerungen gegen Berlins „schwulen Bürgermeister“ Klaus Wowereit, die vom RBB-Fernsehen genüßlich dokumentiert und kommentiert wurden.

Zur Enttarnung Bart Debies erklärt Manfred Rouhs:

„Der Fall Debie zeigt wieder einmal, wie umfassend Demokratie und Rechtsstaat in Europa geheimdienstlich zersetzt werden. Selbst bei gewählten Volksvertretern wie Bart Debie handelt es sich zum Teil um ferngesteuerte Gummipuppen der Geheimdienste, deren Einsatz offenbar das Restvertrauen der Bürger in die parlamentarischen Institutionen erschüttern soll. Daß die Wahlbeteiligung immer weiter zurückgeht, kann nicht wundern unter Verhältnissen, in deren Rahmen der Wähler nicht weiß, in wessen Sold die aufgestellten Kandidaten stehen.

Wir werden uns durch Provokateure und Zersetzer wie Bart Debie nicht aufhalten lassen. Unsere Solidarität gilt den Freunden vom Vlaams Belang, die in Flandern einen demokratischen, unabhängigen Staat errichten wollen, der sich vom Schmutz der belgischen Verhältnisse schnell absetzen wird.“




Mutter und Sohn von Partygast schwer verletzt

In Hamburg hat ein Partygast den Gastgebern schwere Verletzungen zugezogen. Nachdem der Gast kurz zum Telefonieren ins Treppenhaus ging, war die Wohnungstür zu und auch das Klingeln hörte keiner, weil die Musik zu laut war. Da flippte der 17-Jährige aus. Ob es sich bei dem Täter um einen „Björn-Thorben“ handelt, erfahren Sie hier!