In einer Krippe in Bethlehem geboren, in Jerusalem am Kreuz gestorben: Die Lebensgeschichte Jesu zeigt, die Wiege des Christentums liegt im Orient. Von dort breitete sich der neue Glaube aus, grosse Kirchenheilige wie Augustinus und der Wüstenmönch Antonius stammten aus Nordafrika, der letzte ausser-europäische Papst, Gregor III., war Syrer. Während im vierten Jahrhundert am Konzil von Nicäa (heutige Türkei) gelehrte Debatten über das Wesen Gottes abgehalten wurden, hausten unsere Vorfahren in Lehmhütten und betrieben Ahnenkult.

Bis heute gibt es urkirchliche Gemeinschaften im arabischen Bogen, hauptsächlich koptische, äthiopische, assyrische, armenische und arabische Christen. Doch wer nicht zu Allah betet, hat in diesen Ländern einen schweren Stand. Es ist ein stilles Sterben im Gange.Der arabische Frühling, der mehr Fundamentalismus als Demokratie brachte, beschleunigt den Untergang der orientalischen Christen. Aus einer vormals multireligiösen Region wird ein muslimischer Block – während Europa sinnigerweise den umgekehrten Prozess erlebt: Durch muslimische Zuwanderung und Selbstauflösungs- erscheinungen im Innern verliert das «christliche Abendland» seinen geistigen Unterbau.

Der Rückgang der Christen im Vorderen Orient ist dramatisch. Beispielhaft ist die Entwicklung im Irak: Lebten dort bei der letzten Volkszählung 1987 noch 1,4 Millionen Christen, schrumpfte die Zahl auf knapp 400?000. Nach dem Sturz Saddam Husseins erlebte das Land einen Schub islamischer Gewalt gegen Christen und christliche Einrichtungen. Emil Nona, Erzbischof von Mossul, nennt als wichtigsten Grund für den Exodus den stärker gewordenen islamischen Fundamentalismus.

Der Druck auf die Urkirchen beginnt allerdings früh, schon zu Lebzeiten Mohammeds. In wenigen Jahrzehnten erobern Araber die christlichen Zentren Ägyptens, Syriens und Palästinas. Jerusalem fällt bereits im siebten Jahrhundert in muslimische Hand. Im Umgang mit den Christen spricht der Koran eine klare Sprache: Verweigerten sie die Konversion, seien sie bis zu ihrer vollständigen Unterwerfung zu bekämpfen.

Die Diskriminierung der Christen ist in einer Vielzahl von Texten und Verträgen belegt: So durften die heiligen Schriften und Texte über Jesus nicht laut gelesen, Kreuze nicht gezeigt werden (in Saudi-Arabien besteht heute noch ein Verbot, die christliche Religion öffentlich zu leben). Pferde waren den Muslimen vorbehalten, Christen mussten mit den wenig prestigeträchtigen Mauleseln vorlieb nehmen und durften zum Reiten nur hölzerne, keine ledernen Sättel benutzen. Dazu kamen Vorschriften zur Kleiderordnung: Christen konnten verpflichtet werden, ein honiggelbes Kopftuch oder einen gelben Turban zu tragen, ihre Frauen hatten sich mit einem gelben Schleier zu verdecken. Unter den Nazis mussten die Juden einen gelben Davidstern tragen.

Zwischen 1948 und 1970 ist fast eine Million Juden aus arabischen Ländern vertrieben worden. Heute ist die Welt zwischen Marokko und dem Iran praktisch «judenfrei». Nach der Gründung des Staates Israel war es selbst für jüdische Gemeinschaften im Irak, die bis in die babylonische Zeit um 500 vor Christus zurückreichten, nicht mehr möglich, in ihren islamisch dominierten Heimatländern zu leben. Nach religiös motivierten Pogromen flog Israel zwischen 1949 und 1950 rund 50?000 Menschen aus dem Jemen aus.

Jetzt ist die zweite religiöse Säuberungswelle im Gange. Etwas weniger spektakulär, aber nicht minder effizient. In der Türkei sank der Anteil der Christen an der Bevölkerung von 22 Prozent im Jahr 1900 auf 0,21 Prozent im Jahr 2010. Dazwischen liegt ein verdrängter und verleugneter Völkermord an den armenischen Christen mit Hunderttausenden von Opfern. Noch heute schränkt der EU-Beitrittskandidat die Religionsfreiheit ein und untersagt die Ausbildung von Priesternachwuchs.

Im gleichen Zeitraum sank der Anteil der Christen in Ägypten von zwanzig auf sieben Prozent. Mit der Machtübernahme durch die Muslimbrüder hat sich ihre Situation nochmals verschlechtert. Schon bisher waren die Kopten allein durch ihre konfessionelle Zugehörigkeit Bürger zweiter Klasse, denen beispielsweise der Zugang zu hohen Ämtern in der Regierung, in der Diplomatie und im Militär verwehrt ist.

Ähnlich ist die Lage in Syrien: Um 1900 zählte das Land noch dreissig Prozent Christen, heute sind es zehn Prozent. Ihnen droht ein ähnliches Schicksal wie ihren Glaubensbrüdern im Irak. «Die religiösen Minderheiten geraten mehr und mehr zwischen die Fronten einzelner sich bekämpfender islamischer Gruppierungen (wie etwa im Irak) sowie zwischen die Mühlsteine säkularer beziehungsweise modernistisch ausgerichteter und islamistischer Kräfte (wie in Ägypten), die nicht selten von Saudi-Arabien [.?.?.] unterstützt werden», so die Islamwissenschaftlerin Christine Schirrmacher.

Und Europa? Während in den arabischen Hinterhöfen die Christen verfolgt und vertrieben werden, diskutiert die hiesige Intelligenz über die Homo-Ehe und das Frauenpriestertum als dringendste Reformprojekte für den neuen Papst. Frohe Ostern.

(Von Peter Keller in WELTWOCHE 13/2013!)

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56 KOMMENTARE

  1. na ja.
    wir wissen das längst.
    Aber es wird in unserer Gesellschaft nicht thematisiert.

    Da kann ein Scholl-Latour noch so sehr „Skandal“ nuscheln, ein koptischer Bischof um Hilfe bitten, schließlich sind Christen die Träger der Werte, die dringend vollends abgeschafft werden müssen.
    Kein Grund also, den Christengenozid irgendwo zu erwähnen oder gar zu kritisieren. Läuft doch alles nach Plan.

  2. Also meine germanischen Vorfahren wohnten in Langhäusern.
    Auch wenn es damals in Jerusalem einen Tempel gab lebten wohl viele Juden und auch die ersten Christen ähnlich.
    Die kulturellen Zentren jener Zeit lagen ebenfalls nicht im Ursprungsgebiet dieser Religion.
    Die Christianisierung war ebenfalls nicht freiwillig un mit Mord und Totschlag verbunden. Immerhin gibt es ja keine heinischen Traditionen mehr in Europa.
    Glaubensfreiheit haben erst die Aufklärung und die Moderne gebracht.

  3. Hallo #1 kewil (30. Mrz 2013 20:51)!

    WON hat gemeldet:

    Dieses Thema wurde bereits geschlossen.
    Kommentare sind nicht mehr möglich.

    Die Christen sind die Klassenfeinde dieser Umvolkungsregierungen und -parteien!

  4. Auf der Welt werden so viele Menschen durch Muslime bedroht, verfolgt, gefoltert und ermordet. Meist sind es Lesben, Schwule, Frauen, Juden, Christen und andere nicht islamgläubige Minderheiten. Ich denke es ist längst an der Zeit, dass sich jeder Einzelne überlegt, was er dazu beitragen kann, dass die 2 bis 3 Millionen Muslime in Deutschland gegen Menschen ausgetauscht werden, die wirklich unsere Hilfe benötigen. Nutzt jede Gelegenheit um Muslimen zu zeigen, dass sie nicht willkommen sind, wenn sie entsprechend ihrer aggressiven und kranken archaischen Kultur in Deutschland leben wollen. Deutschland muss endlich NEIN zu den skurrilen permanenten und unverschämten Forderungen irgendwelcher islamischer Organisationen sagen. Deutschland muss seine Ressourcen humaner und effektiver für Menschen nutzen, die wirklich Hilfe brauchen. Es ist ein leichtes diese Menschen zu identifizieren. Deutschland braucht Selektionskriterien, die es erlauben die zur Verfügung stehenden Mittel besser zu nutzen. Und ohnehin haben Muslime genügend Möglichkeiten in Islamische Ländern ganz nach ihren Vorstellungen, nach ihren Normen und Werte zu leben. Das müssen sie nicht in Deutschland, nicht in Europa tun.

  5. #4 Wanderfalke (30. Mrz 2013 21:06)

    Alles falsch! Bis auf die Langhäuser!

    1. Können Sie überhaupt keine germanische Ahnenkette vorweisen. Die Dokumentation geschah erst mit der Christianisierung bzw. zuvor über das römische Reich.

    2. Hat das römische Reich Kriege gegen die Germanen geführt und die Christianisierung kam später friedlich. Und es gab Germanen die gerne den Glauben angenommen hatten, da die germanischen Götter sehr ungünstig für sie waren.

    3. Die Aufklärung konnte nur über das Christentum stattfinden, da die Freiheit des Geistes/ Glaubens, zentrales Prinzip.

    Sie sollten weniger Hollywood und Germaniawood konsumieren!

    Und ausserdem soll Ihr Vorgebrachtes vermutlich das aktuelle Christenschlachten durch dem Islam rechtfertigen? So kommt es rüber!

  6. (…) der letzte außer-europäische Papst, Gregor III., war Syrer.

    Gemeint ist wohl, der letzte außer-europäische Papst bis Franziskus.

    Ansonsten volle Zustimmung zum Artikel!

  7. Die Germanen lebten in sog. Langhäusern aus Holz, nicht in Lehmhütten. Der germanische Götterkult, der sehr große Ähnlichkeiten zu den griechischen wie römischen Götterwelten hat, ist allerdings, so wie auch die Naturreligionen der Naturvölker, vergleichsweise primitiv im Vergleich zum Monotheismus.
    „Und Gott sprach: Es werde Licht! und es ward Licht.“ oder gar „Im Anfang war das Wort“, spielt einige Klassen über allen anderen Schöpfungsmythen.
    Allerdings waren die Germanen sehr stolz und frei und sie ließen sich von niemandem etwas sagen, es sei denn, sie hatten ihm freiwillig die Treue geschworen (dann aber bis in den Tod). Davon ist wohl nicht mehr viel übrig geblieben.

  8. Ich finde diesen Artikel wieder einmal sehr lesenswert und ich hoffe, dass er auch von den sog. *Gutmenschen“ sprich Grüne/Linke/SPD/CDU/FDP gelesen wird.

    Aber von dieser Seite erhoffe ich mir keine Unterstützung :mrgreen: Die Blockparteien haben leider fertig.

  9. #8 WahrerSozialDemokrat

    1. Können Sie überhaupt keine germanische Ahnenkette vorweisen.

    Das ist auch nicht ganz richtig. Vor kurzem hat man in einer Region in Deutschland (weiß nicht mehr wo), die Gene aus Knochen aus einer Höhle die aus der Steinzeit stammten, mit den heute dort lebenden Menschen verglichen und festgestellt, daß es eine große Übereinstimmung gab. Die Leute können also mit Fug und Recht behaupten, daß auch die Germanen ihre Vorfahren waren.

  10. OT

    Alle eine Umma?

    Ja nee, is klar:

    Wie die Not der Glaubensbrüder und -schwestern gnadenlos ausgenutzt wird, selbst vor Kindern wird nicht halt gemacht.

    Ein Video vom 28.03.13 über die Zustände an der syrisch -jordanischen Grenze

    (English)
    Syria’s women refugees fear sham marriages and rape

    http://www.youtube.com/watch?v=uzpVhW1tXVY

  11. Heute ist die Welt zwischen Marokko und dem Iran praktisch «judenfrei

    ich bin hiermit nicht so ganz einverstanden,
    in Syrien leben sehr viele Juden, es gibt viele Synagogen in Aleppo die mit Christlichen Kirchen direkt neben Moscheen stehen.

    im Iran leben heute noch 25.000 Juden, Teheran besitzt 20 aktive Synagogen!

    Hier die heutige Situation der Juden im Iran:
    http://youtu.be/Rn4ZX99Fbxs

    Der Iraische Hass auf Israel gilt ganz alleine dem Zionismus, nicht dem Judentum.

    Sonst könnten die Juden im Iran heute nicht leben und wären schon lange aus diesem Land geflüchtet.

    Um Misverständnisse aus dem weg zu räumen, ich heisse dem Iranischen Israel hass nicht gut!

    Marokko, es leben heute 800.000 Juden in Israel die ursprünglich aus Marokko abstammen, wärend des zweiten Weltkrieges hatte Sultan Mohammed V an Hitler geweigerd diese an ihn aus zu händigen.

    Er liess Hitler wissen „diese Juden sind Marokkaner und Marrokaner sind von mir.

    Im Israelischen Ashkelon steht heute ein Denkmal zu ehren dieses Sultans.

    Auch in Algerien gibt es noch Synagogen (und Kirchen)

    Ich gebe zu, jetzt wo die Schariabärte herrschen ist nichts mehr sicher (ausser in Marokko)in der Arabischen Welt.
    im tagtäglichen Zusammenleben ging es ‚bis jetzt‘ zwischen Juden und Moslims ganz gut, das weiss ich auch von einer Syrischen Freundin aus Aleppo die Jüdische Nachbarn hatte und mit einer gleichaltrigen Jüdin zusammen zur Schule ging.

    Und im Iran leben Perser, 80% der Menschen dort praktizieren den islam nicht, werden ‚genau wie in Süd Afrika wärend es Apartheidsregimes‘ von einer Minderheit unterdrückt, die Perser hatten nie Probleme mit Juden,
    http://www.wanttoknow.nl/wp-content/uploads/Ahmadinejad-en-traditionele-Joden.jpg
    sie haben probleme mit dem Zionismus ‚der nichts mit Judenhass ansich zutun hat.

  12. Vor ein paar Tagen las man, dass die CIA die Terroristen für Syrien in Jordanien ausbilden.

    Da ist doch schon klar, dass es letztlich denen egal ist, ob Christen dort massakriert werden. Es geht um Macht und Rohstoffe.

    Alles Gefasel von Menschenrechten ist erbärmliche Lüge.

  13. @ #4 Wanderfalke (30. Mrz 2013 21:06)

    Drei Buchvorschläge:

    A) Bertram Otto, Die Nachricht kam über die Alpen, Arena Verlag(dickes, reich bebildertes Buch)

    Das Christentum kam heimlich über die Alpen: z.B. Sklaven der Römerheere brachten es mit.

    Wir wissen, daß Christen unter den Römern verfolgt wurden.

    Das Christentum war die Religion hauptsächlich der „kleinen Leute“, Sklaven, Freigelassenen, Handwerkern… und Frauen.

    Aber auch einfache Soldaten und „hohe Tiere“ im röm. Militär waren schon – verfolgte – Christen:

    B) Karl Rokoschoski, Der Schutzpatron Sankt Florian, Veritas Verlag

    Florianus, geboren wahrscheinl. in Zeiselmauer am Nordabhang des Wienerwaldes, der zur Römerzeit zum Stadtgebiet von Aelium Cetium(St. Pölten) gehörte. Er war aus einer vornehmen christlichen Familie…
    Er sammelte Lorbeeren, hohe Verdienste im röm.-heidnischen Militär: wahrscheinl. in der Legio II Italica
    http://de.wikipedia.org/wiki/Legio_II_Italica

    Kaiser Diokletian erließ vier Dekrete(Edikte), die von seinem Caesaren Galerius streng ausgeführt wurden:

    1. Edikt Frühjahr 303
    Zerstörung der Kirchen, Verbrennung der heiligen Bücher, Entlassung von Christen aus hohen Militärstellungen und der Zivilverwaltung, christliche Sklaven durften nicht mehr in die Freiheit entlassen werden

    2. und 3. Edikt gegen Ende des Jahres 303 besagte, daß christliche Priester eingekerkert und zum Opfer für die röm. Staatsgötter gezwungen werden mußten

    4. Edikt im Frühjahr 304, das grausamste gegen ALLE Christen, Opferzwang für die röm. Staatsgötter, wenn nicht, dann Folter und Todesstrafe

    Nach schrecklichen Folterungen wurde Florianus am 4. Mai 304 mit einem Mühlstein um den Hals in die Enns gestürzt.

    C) Ingeborg Meyer-Sickendiek, Gottes gelehrte Vaganten – Die Iren im frühen Europa, Droste Verlag

    Das Buch folgt den Spuren der irischen Pilgermönche, die als Streiter Gottes, Abenteurer und Gelehrte unseere abendländische Kultur entscheident prägten.
    Angefangen beim keltischen Europa, den Inselkelten, Irlands goldenes Zeitalter, Ausbreitung des Islam, Iren in der Bavaria Sancta, an den Palstschulen der Karolinger, Tafelrunde Karl d. Gr., Wikingernot, Orden der Wandermönche, Iren unter den Ottonen, Schottenklöster in Regensburg*, Wien, Thüringen, Ukraine usw.

    *Apropos Regensburg, gerade wurde im Regensburger Dom u.a. ein Mustafa Matthias, ein junger Mann kath. getauft!!!
    http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/programmkalender/sendung521802.html

    Währenddessen brachte vorhin zur Osternacht, die ARD das Lügenmärchen von der Johanna, der angeblichen Päpstin, wobei inzwischen selbst protestantische Theologen zugeben, daß dies nur Propaganda gegen die Kath. Kirche war.

  14. So still ging das Sterben eben nicht vor sich.

    Man denke an die Türkei.

    Vor gut Hundert Jahren bestand die Bevölkerung Kleinasiens immer noch zu fast einem Drittel aus Christen.

    Dann beganen die Türken mit der Ausrottung, von der Türksichen regierung offiziell als „Hasenjgd“ bezeichnet.

    Gezielt liess ma rund 300`000 Aramäische Christen verhungern.

    Dann treib man 1,5 Millionen Armenier zusammen und schlachtet sie ab.

    Und zum Schluss wurden noch mindestens eine Halbe Million Pontische Griechen ermordet oder vertrieben.

    Dann fielen die Türken 1967 in Nord-Zypern ein und vertrieben die dortigen Christen.

    Anders im Holocaust, wo sich nur eine kleine Minderheit der Deutschen aktiv beteiligte, war die Ermordung und Vertreibung der Christen aus Kleinaisen ein kollektives Verbrechen des ganzen Türkischen Volks, an dem sich Hunderttausende Türken aktiv beeiligten.

    Die Szenen, dei Augenzeugen beschrieben, ähnelten denen des Völkermords in Ruanda.

    Man denke auch an die Teilung Indiens.

    Bei der Gründung Pakistans wurden rund eine Million Menschen ermordet und mehrere Millionen vertrieben. Die Opfer waren fast alle Hindus, die Täter fast alle Muslime.

    Im kleinen Osttimor schlachtetn die Muslime über Jahrzehnte hinweg Christen ab.

    Die Vernichtung der Christen geschieht nicht im Stillen. Die Stille herrscht einzig und allein in den Medien und den Geschichtsbüchern, die einen 1400 Jahre andauernden permanenten Völkermord und 270 Millionen Opfer durch Muslime unterschlagen.

    Und wenn sie überhaupt mal berichten, dann schieben sie die Schuld auf die Opfer, wie in Nigeria.

  15. Nach dem Wissenschaftler Ratze ist jetzt ein gutmenschlicher Papst am Ruder.

    Das mag kewil zwar schmerzen, ist aber kein Freifahrschein, die Ahnenreihe der meisten Leser hier in den Dreck zu ziehen!

    Holz vergammelt, Stein bleibt stehen, auch wenn die Moslems die Aussenhaut der Pyramiden abtragen oder in Rom das Kolloseum vor sich hin rottet.

    Schon seit der Steinzeit gab es eine hohe Kultur hier in Mitteleuropa – ohne monotheistischen Unfug, der die Welt immer wieder in Religionskriege führte.

  16. Ja, meine Vorfahren betrieben Ahnenkult und sie schlachteten die ersten Missionare – ist die deutsche Kultur deshalb weniger Wert, weniger verteidigenswert als die romanischen oder semitischen, weil unsere Vorfahren einen nicht-abrahamitischen Glauben hegten und in Ständerbauten u. Langhäusern lebten ? Weil sie sich der „Zivilisation“, die mit Gewalt verbreitet wurde, mit Gewalt widersetzten, nicht die andere Wange hinhielten ?

    Entscheidend ist, was uns im Angesichts unserer ethnischen Bedrängnis weiterhilft – das christliche Bekenntnis und das Vertrauen auf den Beistand der Amtskirchen oder des Christengottes…..oder die Rückbesinnung auf die „barbarischen“, archaischen Werte unserer Vorfahren ? Wir werden, das sei mal klar gesagt, um die Barbarei nicht herumkommen – wir sind unmittelbatr mit Enthemmung und Gewalt konfrontiert und haben nur die Option auf Unterwerfung oder Widerstand. Daß die Zivilgesellschaft durch den Druck importierter Barbaren endet, war nicht unsere Entscheidung. Aber wenn wir jetzt so tun, als könnten wir die faktische Macht der Gewalt und des politischen Erfolgs „archaischer“ Prinzipien ignorieren und bräuchten für die Erlösung von dem Bösen nach christlichem Gebot nur die andere Wange hinhalten und beten – so wird es für unsere Nachfahren nie wieder ein Zurück in eine irgendwiegeartete Zivilgesellschaft geben.

    Sondern eine immerwährende Barbarei.

  17. Die Japaner sind es bis heute geblieben und nannten es Shintoismus. Ahnenkult und höchste Zivilkultur miteinander vereint. Islamanteil in Japan….noch Fragen, Kienzle ?

    Schönes Ostarafest, auch von mir ! 🙂

  18. @ #28 VoiVoD (30. Mrz 2013 23:38)

    @ #29 Herminafried (30. Mrz 2013 23:41)

    Ich habe Bücher und Bildbände über die Kelten und Germanen, habe mir ein wenig Runenschrift beigebracht, interessiere mich für deren Kochkunst, Kleidung, Landwirtschaft, Schmuckherstellung usw.

    Aber auf den Terror ihrer unzähligen fordernden Götter, Moorleichen/Menschenopfer, Kopfjagd, Blutrache, Ehrenmorde, Saufen aus Hirnschalen, Begatten einer weißen Stute(Keltengöttin Epona) zum alljährlichen Frühlingsfest bin ich nicht stolz!!!
    Wegen jedem Fliegenschiß zückten unsere Vorfahren die Messer – zumindest die Männer! Clan, Sippen, Häutlingsherrschaft, Stammeswesen, wie heute noch am Hindukusch…

    http://de.wikipedia.org/wiki/Keltischer_Kopfkult

    „“Kelten…

    Nach römischen Quellen war der Brauch des Menschenopfers unter den Kelten weit verbreitet. Julius Caesar berichtet, dass die Gallier Körbe mit lebendigen Menschen füllten, um sie darin zu verbrennen… Die Druiden hatten demnach die Opferung zu überwachen. Während des Aufstands gegen die römische Besetzung ließ die Königin der Icener Boudicca römische Gefangene als Opfer für die Götter an Pfähle nageln.

    Verschiedene Götter verlangten verschiedene Opfer. Die Opfer für Esus wurden erhängt, die für Taranis verbrannt, und die für Teutates ertränkt. Kelten wie Germanen wählten mitunter ein Moor als Ort der Opferung…

    Germanen…

    Menschenopfer sind für die germanischen Völker und Kulturen seit historischer Zeit schriftlich belegt (frühkaiserzeitliche und spätantike Historiker), wie beispielsweise die Opferung eines Sklaven beim Nerthuskult, so beschrieben von Tacitus…

    Im Zusammenhang mit Menschenopfern ist eine bedingte kultische Anthropophagie nachgewiesen, welche auch die animistischen Züge der germanischen Religion anzeigen.[16]…““ wikipedia

  19. @ #32 Herminafried (31. Mrz 2013 00:32)

    Hierüber können Sie mal nachdenken:

    „Kultur ist, wenn Sie Ihrem Nachbarn den Kopf abschlagen und daraus eine Blumenvase machen. Zivilisation ist, wenn Sie dafür ins Gefängnis müssen und nie wieder rauskommen.“
    Henryk M. Broder

    Gab es eine Göttin Ostara und wie wichtig war sie?
    „“In jedem Fall dürfte es sich um eine untergeordnete Göttin gehandelt haben, die sich weder im Kult noch in der Mythologie, sondern im jahreszeitlichen Brauchtum niedergeschlagen hat. Die Stellung der Göttin dürfte eher der der Idisen oder Matronen entsprochen haben.““
    http://www.hauszellengemeinde.de/index.php/de/haeresie-irrlehre/qchristlicheq-feiertage/ostern/314-ostara-germanische-goettin-oder-erfindung

    Die germanischen Götter waren einfach überholt, sie terrorisierten die Bevölkerung mit Forderungen nach aufwendigen Zeremonien und teuren Opferungen, sendeten Strafen oder versagten ihre Hilfe.

    Ahnenkultfans vergessen gerne, daß Germanen die teilweise romanisierten Kelten ausrotteten. Und der germanische Götterglaube häufig durch den Römischen Götterglauben längst ersetzt, zumindest verwässert war, bevor das Christentum nördlich der Alpen bekannt wurde.

  20. Die Intoleranz und Gewaltbereitschaft im Islam gegenüber anderen Glaubensrichtungen, besonders gegenüber Nichtschriftbesitzern, wird deshalb mehr oder weniger totgeschwiegen, weil eine Erwähnung dieser Tatsachen „nicht hilfreich“ dabei ist, den Islam hier in Europa zu festigen und auszubreiten.

    Niemand, der alle seine Sinne beisammen hat, lädt sich seine zukünftigen Bürgerkriegsgegner in sein Haus ein.

    Ich weiss auch nicht, was am Ahnenkult so schlecht gewesen sein soll, lieber Ahnenkult als Eroberungs- und Schlächterkult auf Kosten anderer Glaubensrichtungen.

    Und ist nicht auch das Christentum eine Art Ahnenkult?
    Die Bezeichnung als Gott Vater impliziert eine Ahnenreihe, christliche Bestattungen sind eine Reminiszenz an Ahnenkulte, ebenso das Vierte Gebot und auch, dass der Mensch nach Gottes Ebenbild geschaffen worden ist, lässt darauf schliessen.

  21. # Schweinsbraten

    Es ist doch wirklich traurig, dass die Leute nichts davon wissen oder wissen wollen und nur alleine um das Christentum zu diskreditieren nach jedem blutrünstigen Strohhalm greifen und das auch noch verlogen der Aufklärung zum Trotz und dieser Aufklärung verleugnend sogar dem Christentum zum Dank ignorierend.

    Es scheint aber hoffnungslos, denn lieber wollen diese Menschen Barbarei, als den Zwischenstand zwischen Wahrheit und Unwahrheit aufzulösen!

  22. @ #29 Herminafried
    Die meisten Germanen haben das Christentum freiwillig angenommen. Da das Christentum die Angst vor den Geistern weggenommen hat.Mit Ausnahme der Sachsen. Alle anderen waren hell auf begeistert. So haben die Normannen dreimal unabhängig das Christentum übernommen. In Westeuropa, in Nordeuropa und bei der Gründung des russischen Reiches in Russland(Gründung durch Wikinger).Die „Rus“ hatten noch eine grosse Auswahl: Buddhismus,Judentum und Islam.
    Ein Deutsches Reich hätte ohne Karl den Grossen und das Christentum niemals entstehen können.

  23. “ 7 Sollte Gott nicht auch Recht schaffen seinen Auserwählten, die zu ihm Tag und Nacht rufen, und sollte er’s bei ihnen lange hinziehen? 8 Ich sage euch: Er wird ihnen Recht schaffen in Kürze. Doch wenn der Menschensohn kommen wird, meinst du, er werde Glauben finden auf Erden?“ Lukas 18, 7-8

  24. Mit Dank für die Präsentation dieses Artikels.

    Wir erleben überall auf der Welt ein Erstarken antichristlicher Kräfte. Natürlich sind die Kräfte im Bereich des Islam am stärksten. Nicht vergessen darf aber auch nicht eine solche Quelle wie der Steinzeitkommunismus nordkoreanischer Prägung.

    Auch hierzulande sind die Christen einem immer stärkeren Gegenwind ausgesetzt. Hierfür sind die sattsam bekannten 68er und linksgrünen Islam-Steigbügelhalter und militanten Homo- und Gender-Lobbyisten, die sich bis in CDU-Kreise hinein eingeschlichen haben, hauptverantwortlich. Mit diesen Kirchenvertretern, die z. T. selbst aus solchen Kreisen kommen, vor allem der sich „evangelisch“ nennenden Provinienz jedoch haben die, die wirklich Christen sein wollen, keine Lobby mehr, und es ist daher kein Wunder, wenn gerade gläubige Leute sich in Scharen von ihnen abwenden und sich den Freikirchen, manche auch den Sekten, zuwenden. Nicht wenige treffen sich, unter Meidung der Amtskirche, wieder in Häusern.

    Das ist eine Flucht. Diese Flucht findet im mohammedanischen Ausland wegen der Leib und Leben gefährdenden Lage noch im Äußerlichen statt, hierzulande aber ist sie eher eine Immigration hinein ins Innere. Das muß man nicht gut heißen, aber man muß es verstehen. Vor allem muß man begreifen, daß es hier – in Ansätzen – durchaus Parallelen gibt.

    Jesus sagte: „Wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.“ Diese Zerstreuung, die oben angedeutet worden ist, ist also ein deutliches Zeichen dafür, daß mit dieser „Kirche“ etwas Grundsätzliches nicht stimmt: man sammelt nicht mit Jesus. Die Rückbesinnung auf die eigenen Werte, auf die Gültigkeit von Wort und Sakrament, die ein entsprechendes Handeln und vor allem eine Abkehr von glaubenszersetzender Bibelkritik und damit vom Kulturrelativismus mit sich brächte, wäre für die Kirche, die doch – im Wortsinn – die Kirche „des Herrn“ (des Kyrios) sein will, allerdings eine Auferstehung und damit auch Ostern am ehesten angemessen.

    Aber man wird doch noch träumen dürfen…

  25. Meines Wissens nach sind sowohl die Göttin „Ostaria“ als auch die Päpstin „Johanna“ Erfindungen und historisch nicht belegbar.

  26. #15 Amanda Dorothea (30. Mrz 2013 21:37)

    Nach einer Anschlagsdrohung ist der Pariser Eiffelturm am Samstagabend evakuiert worden. Rund 1400 Besucher des Wahrzeichens der französischen Hauptstadt mussten das Monument verlassen.

    Mir dämmert gerade was: Diese Woche Mittwoch hat Stuttgarts neuer OB, Mao-Bibel-Fritze Kuhn, von jetzt auf gleich den Stuttgarter Fernsehturm dichtgemacht. Nix mehr Besucher. Angeblich „Brandschutz“, weil man die 250 Leute, die gleichzeitig hochdürfen, bei einem Brand nicht schnell genug runterkriegt. Das war seit dem Bau des Turms 1956 (erster Fernsehturm Deutschlands) nie, nie, nie ein Thema. Es war noch nicht einmal ein Thema, als 2000 der Moskauer Fernsehturm Ostankino (gebaut 1959) brannte. 2011 hatte der SWR das Ding unter Brandschutzgesichtspunkten monatelang umbauen lassen. Auch da gab es nie Bedenken wg. „Brandschutz“.

    Stuttgart tobt vor Zorn. Aber jetzt wird mir was anderes klar: Was, wenn Mohammedaner das Ding sprengen wollen, dazu glaubwürdige Einschätzungen vorliegen und hier mal wieder ein Türke für die Bevölkerung gebaut wird, „damit keine Panik ausbricht“?

    Das würde auch die Hals-über-Kopf-auf-unbestimmte-Zeit-Schließung erklären.

    Ja, liebe Grünen: Der Islam rückt näher, auch wegen euch!

  27. „…hausten unsere Vorfahren in Lehmhütten und betrieben Ahnenkult.“

    Lehm-Holzhäuser sind für das mitteleuropäische Klima optimal und werden nicht ohne Grund auch heute noch geschätzt. Sie sind 100% bio, nachhaltig, recyclebar und kommen ohne Styropordämmung aus.
    Außer „Ahnenkult“ betrieben unsere Vorfahren auch Astronomie (Nebra), die Errichtung von religiösen Großbauten (Stonehenge, Carnac, Barnenez), Kunsthandwerk in organisierten WErkstätten (Elfenbeinwerkstatt Breitenbach ca. 35000 Jahre alt) und haben höchstwahrscheinlich als erste vor 18000 Jahren den amerikanischen Kontinent besiedelt. Dass sie die Religion ihrer Götter oder Göttinen für die einzig wahre gehalten und gewaltsame Missionierung Andersgläubiger betrieben hätten, ist nicht überliefert.

  28. Die Propagandaschriften des nach heutigen Maßstäben siegreichen Kriegsverbrechers Caesar oder die im Kloster Hersfeld angeblich gefundene, wahrscheinlich aber eher erfundene „Germania des Tacitus“ sind als Quellen für die Geschichte der Germanen und Kelten nicht hilfreich.

  29. Abu Sheitan
    100 % Zustimmung. Eine absolut richtige Sicht auch unsere Frühgeschichte.

  30. Christians under attack in Syria

    Das ist auch das Werk dieser Bundesregierung und der Blockparteien im Parlament.

    Da hilft auch kein Herausreden Frau Merkel, SIE sind da mitverantwortlich.

  31. Vor ein paar Tagen las man, dass die CIA die Terroristen für Syrien in Jordanien ausbilden.
    Da ist doch schon klar, dass es letztlich denen egal ist, ob Christen dort massakriert werden. Es geht um Macht und Rohstoffe.

    Alles Gefasel von Menschenrechten ist erbärmliche Lüge.

    Man kommt schlicht zu dem Ergebnis, dass einfache Menschen wie du und ich den herrschenden Herrenmenschen

    SCHEISSEGAL SIND !

    Die haben eine eigene Agenda,die sie abarbeiten,und wir stören da nur.

    Denn wenn man nur ein wenig weiterdenkt,kommt man zu dem erschreckenden Ergebnis,dass den zivililen Opfern vom 11 September 2001 durch das Verhalten der CIA

    INS GESICHT GESCHLAGEN WIRD !

    Indem man zwischen guten und schlechten Terroristen unterscheidet,wird der „Kampf gegen den Terror“ zur reinen FARCE.

    Wenn die selbsternannten Kämpfer gegen den Terror die Terroristen selber ausbilden,dann ist der Höhepunkt des Wahnsinns erreicht.

  32. #43 Abu Sheitan (31. Mrz 2013 09:56)

    #44 Abu Sheitan (31. Mrz 2013 10:20)

    Die Propagandaschriften des nach heutigen Maßstäben siegreichen Kriegsverbrechers Caesar oder die im Kloster Hersfeld angeblich gefundene, wahrscheinlich aber eher erfundene “Germania des Tacitus” sind als Quellen für die Geschichte der Germanen und Kelten nicht hilfreich.

    Danke – Abu, genau das dachte ich auch sofort.
    Als ergebnisoffen forschender Wissenschaftler sollte man „Tacitus“ nur mit sehr, sehr spitzen Fingern anfassen, wenn überhaupt.
    Aber nicht nur „seine“ Schriften.
    All das, was aus Klöstern herauskam, sind weiter nichts als die x-te Abschrift der x-ten Version.
    Genau wie heute – jeder schreibt von jedem ab, ändert ein wenig und was kommt heraus – alles, aber nicht die Wahrheit.

  33. Eines haben die meisten Christen dort, mit Ausnahme des Libanons, uns voraus. Sie sind bereit, als Märtyrer für ihren Glauben zu sterben. Damit sind nicht Selbstmordattentate gemeint.

    Ich selber habe mich einmal für einen verfolgtewn Christen eingesetzt, und zwar Pastor Youcef Nadarkhani. Ich weiß, wie schwer es ist, andere darauf aufmerksam zu machen.

    Aber es ist gut, dass PI es tut.

  34. Da ist doch schon klar, dass es letztlich denen egal ist, ob Christen dort massakriert werden.

    Es sind dort nicht nur Christen ,sondern auch Juden und Alewiten in höchster Gefahr.

    Ich kann nur davor warnen,als einfacher Mensch die jetzt schon Herrschenden in der BRD, denen Blut an den Händen klebt,zu wählen.

    Ihr macht euch dann mitschuldig.

    Wenn ihr schon wählt,dann Leute,die sich hier noch nicht die Hände schmutzig gemacht haben, wie z.B die Alternative für Deutschland.

  35. OSTERRÄDER-LAUF(aus echter lippischer Eiche) von Lügde(sprich: Lüchde)

    Geschichte der Osterräder:
    Kelten, Germanen, Karl der Große, Zeit der Aufklärung, Nazizeit, nach dem 2.WK usw.:
    http://pyrmont-voices.de/index.php?id=35

    +Hier finden Germanentümler, Sozialisten und Christen was sie lieben vereint oder spaltet:

    RAD-INSCHRIFTEN siehe Link…

    …und von mir ein versöhnliches Extra aus der gratis Printausgabe des Westfalenblatts „OWL am Sonntag“ Nr.13, 2013 abgeschrieben:

    1968: „Völker der Welt, bekämpft Haß und Neid, dann ist Frieden für alle Zeit.“

    1985: „Meine Ahnen sind die Kelten und Germanen, Jetzt lauf ich in Christi Namen.“

    2009, vorerst letzte Inschrift, eingeschnitzt in das sogen. Varusrad:
    „Memoriam der Varusschlacht, drum lauf ich in der Osternacht.“

    Die Herstellung je Osterrad kostet heute 3000 Euro.

    Jedes Rad wird mit 240 Bund Stroh gestopft.
    Für die 6 Räder sind es 1,2 Tonnen.
    Nach dem Stopfen ist jedes Rad 3m breit und wiegt 500kg. 100 Weidenruten pro Rad werden mit dem Stroh verflochten. Sie reißen das verbrannte Stroh aus den Speichen, sodaß das Rad nicht verbrennt.

    1890 waren die Räder kleiner, als heute.

    (So, genug! Alles abschreiben ist mir zuviel.)

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