Wahlumfrage: 14 Prozent nicht im Parlament

Ist das noch Demokratie? Laut der jüngsten Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes INSA wären nach der kommenden Bundestagswahl satte 14 Prozent der abgegebenen Stimmen nicht im Parlament vertreten. Es könnten im Demokratiedefizitstaat Deutschland sogar noch mehr werden.

(Von Étienne Noir)

Wäre am nächsten Sonntag Bundestagswahl, dann bliebe das Berliner Parteienkartell, lässt man die kommunistische Linkspartei als Gelegenheitsopposition außer Acht, ungestört und weiterhin inzestuös unter sich. Die Union käme auf 37%, die SPD läge bei 27% und die Grünen bei 15%. Die Linkspartei müsste sich mit weniger als 2009 begnügen und landet bei sieben Prozent.

Die FDP würde mit vier Prozent ebenso wie die Alternative für Deutschland (AfD) und die Piratenpartei mit jeweils drei Prozent an der aus demokratischer Sicht äußerst bedenklichen Sperrklausel von fünf Prozent scheitern. Die unter dem Sammelsurium zusammengerafften „Sonstigen“ kämen ebenfalls auf vier Prozent. Im Ergebnis säßen also 14 Prozent der Wähler nicht mit einer politischen Vertretung im Parlament. Für eine (angebliche) Demokratie ist das ein dürftiges Zeugnis, gar ein Armutszeugnis.

Würde womöglich die Linkspartei auch an der Hürde beispielsweise mit vier Prozent scheitern, weil die SPD propagandistisch noch schnell irgendwie auf „sozial“ umschwenkt, es mehr Geld für die Hartz-IV-Klientel gibt und der vor wichtigen Wahlen beinahe schon übliche „Enthüllungsskandal“ um eine bekannte Führungsfigur wie Gregor Gysi auftaucht, dann wären gar 18% außerhalb des Parlaments. Eine Art kunterbunte APO von Kommunisten, Wohlstandkindern, Umfallern und Eurokritikern. In Berlin säße dann nur noch das Eurokratenkartell des Establishments. Ein Trauerspiel!

Jedoch gibt es Hoffnung, dass vielleicht nach dem 22. September 2013 mehr Parteien – dann also bis zu sieben an der Zahl – als bisher im Parlament sitzen. Das wäre dann ein Stück mehr Demokratie und ein Schlag in das Gesicht der abgewirtschafteten Blockparteien. Die Hoffnung stirbt zuletzt.




„Öney vertritt die Türkei in Deutschland sehr gut“

Lobende Worte für die baden-württembergische Ministerin für türkische Interessen Integration Bilkay Öney (SPD) fanden türkische Politiker während ihrer letzten Türkei-Reise über Ostern. Die Stuttgarter Zeitung berichtet:

„Die Ministerin vertritt die Türkei in Deutschland sehr gut“, lobte ein lokaler Funktionär in Urfa. „Die türkische Schwester, die ein Amt in Deutschland bekleidet, macht uns stolz.“ Ob Öney dieses Amtsverständnis teile oder widersprochen habe? „Ihre Wortwahl war es nicht“, stellte ihr Sprecher auf StZ-Anfrage klar. Eine „Zensur der überschwänglichen Wortwahl“ eines türkischen Kommunalpolitikers stehe der Ministerin freilich nicht zu. Sie selbst wurde mit der Zusage zitiert, man werde „unseren Beitrag dazu leisten“, dass Urfa sich kulturell und touristisch weiterentwickele. Ob das die Aufgabe eines Landesministeriums sei? Sie habe „Verständnis für die Probleme der Region“ geäußert, wie es sich für einen Gast gehöre, sagt ihr Sprecher. Klar sei jedenfalls, „dass die Ministerin deutsche Ministerin ist und auch im Ausland als deutsche Ministerin auftritt“.

Ob sich Öney wirklich als „deutsche“ Ministerin sieht, möchten wir bezweifeln. Oder warum startete sie eine erneute Initiative für den generellen Doppelpass für Ausländerkinder? Öney nimmt für sich somit eine Volkszuhörigkeit aufgrund ihrer türkischen Abstammung in Anspruch. Wenn ethnische Deutsche sich über ihre Abstammung als Volk definieren, ist von türkischen Nationalisten Marke Öney, Kolat & Konsorten von „völkischem Nationalismus“ und „Blut und Boden“ die Rede.

Um das Verhalten von türkischen Politikern mit deutscher Staatsangehörigkeit wie Öney richtig einordnen zu können, ist es immer wieder wichtig, darauf hinzuweisen, dass die politische Führung der Türkei ganz offen über Kolonisierungs- und Eroberungspläne für Europa spricht.

Im Oktober 2012 kündigte Ministerpräsident Erdogan auf einem Parteitag seiner AKP an „den Islam siegreich nach Westen führen zu wollen“. Im Februar 2010 rief er auf einem von ihm veranstalteten „Kongress für Auslandstürken“ seine aus Europa eingeladenen Landsleute dazu auf „die europäische Kultur mit der türkischen zu impfen“, um diese Länder zu „türkisieren“. Vor drei Jahren besuchte der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu Bosnien-Herzegowina und hielt in Sarajevo eine aufsehenerregende Rede, in der er ankündigte, „das osmanische Reich wiederbeleben zu wollen“.

Weitere PI-Links zur doppelten Staatsbürgerschaft:

» SPD-Gabriel erklärt doppelte Staatsbürgerschaft
» SPD will doppelte Staastbürgerschaft
» Kelek: Türkei will deutsche Politik beeinflussen




Moslem Ribery beleidigt wegen Bierdusche?

Ist es eine Zeitungsente oder die Wahrheit? Die englische Daily Mail will in Erfahrung gebracht haben, dass der Islam-Konvertit und Bayern-Spieler Franck Ribery seinem Mannschaftskollegen Boateng schwer verübele, dass er ihn mit Alkohol übergossen hat (Foto). Interessant auch die Kommentare einer englischen Leserin: „So let’s get this straight, Monsieur Ribery. You find been touched by alcohol ‚offensive‘ but getting up to shenanigans with young prostitutes is okay is it? You’ve got a funny set of morals, pal!“




Zypern: Euro und andere Plagen

Auch wenn die Geldautomaten zwischenzeitlich wieder funktionieren: Zypern hat nicht nur die selbstverschuldete Finanz- und nun folgende Wirtschaftskrise am Hals, sondern es gibt daneben zahlreiche weitere Plagen – zwar noch nicht biblischen Ausmaßes, aber genügend, um die Zyprioten nicht zu beneiden. Denn es besteht weiter die Problematik der Teilung des Landes durch die türkische Besetzung des Nordens 1974, es gibt ein Asyl- und Zuwandererproblem, ein Preis- und Wettbewerbsfähigkeitsproblem und für die Bürger in Nordeuropa ein Steuerzahlproblem. Aber die EU gießt neben den halbwegs bekannten Überlebenskrediten an zahlreichen anderen Stellen diskret reichlich weiteres Geld ins Land.

(Ein aktueller PI-Bericht aus Zypern mit Bildern von Mr. Merkava)

Bereits am Hochglanz-Flughafen von Larnaca begegnet der Besucher dem Finanz-Hochglanz vergangener Tage.

Zwischenzeitlich ist jede Freundschaft zu den Anlegern gekündigt. Nachdem die EU(dSSR) versucht hatte, auch die Kleinsparer bei den Notkrediten von 10 Milliarden € mit zur Kasse zu bitten, dieses aber unter öffentlichem Aufschrei auf die größeren Anleger ab 20.000 € beschränken mußte, lecken nun letztere ihre Wunden. Wenn sie es tatsächlich nicht irgendwie umgehen konnten. Gar nicht überlebt haben diverse Banken ihre sorglose Vergangenheit, wie die Bank Laiki, die abgewickelt wird und wegen „Arbeitsüberlastung“ mit Kunden keine Termine macht, während die Bank of Cyprus mit ihrer Restrukturierung nicht so recht weiterkommt. Aber auch Riesen-Institute wie Eurobank müssen sich in Zypern verkleinern.

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Bei allem Finanzdrama gibt es allerdings auch gelegentlich unfreiwillige Komik zu dem Thema im zypriotischen Alltag.

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Nikosia, die Hauptstadt Zyperns, gibt erste Einblicke in die Spaltung des Landes in einen „türkischen“ Nordteil seit der türkischen Besetzung 1974 und einen „griechischen“ Südteil. Erst im Jahre 2008 wurde in Nikosia eine Berlin-artige Mauer insoweit geöffnet, als daß es einen einigermaßen unkomplizierten Besuchsverkehr von einem Teil der Stadt und des Landes in den anderen gibt.

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Wie so oft sind die Unterschiede im jeweiligen Stadtbild offensichtlich: Islam, Moscheen, wahrnehmbare Frauen-Verschleierung, Zurückgebliebenheit im türkischen Norden.

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Und Kirchen als verlassene Ruinen.

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Bei allen gegenwärtigen Schwierigkeiten prägen Entwicklung und Hitech, Gelassenheit, westliche Lebensart und unverschleierte, hübsche Frauen den christlichen Südteil der Stadt. Leider aber zeigen sich auch internationaler Linkswahnsinn, Frust und ein meist gescheitertes Multikulti im Stadtbild. Dem Förderungswahn der EUdSSR begegnet man in Gestalt des nur allzu bekannten blauen, goldbesternten Zahlungssymbols leider überall in Zypern. Nicht zuletzt bei der Instandsetzung der Omeriye-Moschee im christlichen Südteil von Nikosia…

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Ein Ausflug in den nördlichen, türkischen Teil Zyperns – von den griechischen Zyprioten immer noch gerne „Occupied Territories“ genannt – zeigt das übliche Bild: dumpfe westliche Touristen nehmen urlaubs- oder biertrunken oder auch still und gar nicht zur Kenntnis, daß dort die christlichen Kirchen gerne einmal von islamischen Eroberern „umgewidmet“ werden und auch heutzutage am liebsten noch nach grausamen, gnadenlosen islamischen Feldherren umbenannt werden. Andere christliche Kirchen im Nordteil finden sich im Zustand des Zerfalls.

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Nebenbei gibt es im vermeintlich wohlhabenderen Südteil Zyperns das in Europa verbreitete Asylanten- und Einwandererproblem. Am unauffälligsten sind, wie immer, die „echten“ Asiaten und Asiatinnen (also aus Thailand, China, den Philippinen o.ä.), die höflich und bescheiden im Hintergrund die Arbeiten verrichten, die Zyprioten auch heute nicht so gerne selber machen: Haushaltshilfen und Erntearbeiter sind selbst in der Wirtschaftskrise als „Gastarbeiter“ gefragt. Andere Einwanderergruppen wiederum sind als Spezialisten im Fordern selbstverständlich unter dem besonderen Schutz der gutmenschlichen Asyl- und Migrationsindustrie. Auch hier wieder großzügigst vom nordeuropäischen Steuerzahler, meist unwissentlich, reichlich alimentiert. Normal mit dem Endziel einer von Fluchtgründen unabhängigen Dauereinwanderung nach (Nord)Europa.

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Großzügig bezahlt werden auch Friedensfestivitäten, die die moslemischen Nordzyprioten – immerhin wurden seit der Besetzung zusätzlich um die 200.000 Festlandstürken im Norden der Insel angesiedelt – und die christlichen Südzyprioten einander und natürlich der EUdSSR näher bringen sollen.

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Dazu läßt die EU-Kommission, sozusagen das EUdSSR-Politbüro, reichlich auffahren: Folklore, Fressen, Frieden, wobei natürlich in einem EUdSSR-finanzierten „Heim für Kooperation“ („House for Cooperation“), auch eine „palästinensische“ Photoausstellung nicht fehlen darf.

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Die uns in Deutschland sonst so gerne angediente multikulturelle Erziehung zu Frieden und Verständigung („changing perceptions“) ist der gastgebenden Verständigungsindustrie bei dieser Zielgruppe offensichtlich weniger wichtig.

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Justitias kranke Täterliebe

Wieder erreicht uns eine Nachricht über einen Fall von deutscher Kuscheljustiz der Extraklasse. Bereits im Dezember 2011 endete ein Diskobesuch für einen damals 22-Jährigen mit einer Schädelfraktur und bis heute andauernder Teilinvalidität. Er hatte im Nachtbus auf dem Weg nach Hause den späteren Täter versehentlich gestreift. Nun wurde ein Urteil gesprochen.

(Von L.S.Gabriel)

„Er und seine Freunde sagten, wenn wir aus dem Bus aussteigen, würden sie uns vermöbeln“, erzählte der Student, als Zeuge vor Gericht von der Tatnacht. Zwar habe er sich für den Rempler im Nachtbus entschuldigt, doch der Angeklagte suchte offenbar Streit. Er stieg mit dem Studenten in einen Bus nach Pattonville, setzte sich neben ihn, traktierte ihn mit wüsten Ausdrücken, schlug ihm unerwartet mit der Faust ins Gesicht und spuckte ihn an. Da in Pattonville mehrere Fahrgäste ausstiegen, hoffte der 22-Jährige darauf, dass alles noch glimpflich abgehen würde. Doch dann habe er völlig überraschend eins auf Auge bekommen‘ und sei in den Schwitzkasten genommen worden. „Ich hoffe, du blutest“, habe der Angreifer dazu gerufen, berichtete der Freund des Opfers als Zeuge.

Wie die Stuttgarter Nachrichten in ihrer  Kornwestheimer Regionalausgabe vom 13.05.2013 nun berichten, wurde der heute 27-jährige, zum Zeitpunkt der Tat bereits 16-fach vorbestrafte Angeklagte, zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und einem Monat und der Zahlung von  2500 Euro Schmerzensgeld verurteilt. Die Staatsanwältin hatte ein Jahr und drei Monate Gefängnis gefordert. In der Urteilsbegründung hieß es, dass der junge Mann stets nur im ‚Zustand des Betrunkenseins‘ zu Körperverletzungen neige. Deshalb wäre ein Anti-Gewalt-Training dringend geboten.

Genau solche und ähnliche toleranzverwirrte und verständnispädagogische Urteile sind es, die eine Mitschuld tragen am Tod von Menschen wie Jonny K., Daniel Siefert oder Dominik Brunner.

Onur U. war schon, bevor er am Alexanderplatz in Berlin auf Jonny K. traf, wegen einer Vielzahl von Gewaltdelikten aktenkundig und auch vorbestraft. Zuletzt soll er sogar „erfolgreich“ ein Anti-Aggressions-Training absolviert haben, ist aus Ermittlerkreisen zu erfahren.

Cihan A. (20), der Haupttäter von Kirchweyhe, war ein polizeibekannter Gewalttäter, der unter anderem einen Freund niedergestochen hatte, weil er ihm keine Zigarette geben wollte.

Der 17-Jährige, der als Wortführer im Fall Dominik Brunner aufgetreten war, war am 13. April 2010 vom Jugendschöffengericht beim Amtsgericht München unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung und versuchter räuberischer Erpressung zu einer Jugendstrafe von 19 Monaten auf Bewährung verurteilt worden.

Es ist ein Skandal, wie deutsche Gerichte tagtäglich das Leben Unschuldiger aufs Spiel setzen. Richter, die Verständnis für die Täter haben, Mitgefühl für deren Vorgeschichte, aber offenbar keinerlei Erbarmen mit den Opfern dieser Intensivstraftäter. Wo bleibt das Verständnis für die Hinterbliebenen der Erschlagenen, Erstochenen, Totgetretenen, Erschossenen? Wieso sehen die Gerichte sich nicht vorrangig in der Pflicht gegenüber den Vergewaltigten und Misshandelten und vor allem gegenüber all denen, die bisher noch davongekommen sind, den möglicherweise künftigen Opfern? Würden diese Bewährungs- und Therapieverfechter auch nur einen Gedanken für diese Personen übrig haben, dann gebe es vermutlich weit weniger solcher realitätsfernen, täterverliebten Urteile. Dabei wäre es so einfach: sperrt die Verbrecher endlich weg! Aber in Kooperation mit täterverstehenden Richtern ist Justitia offenbar nicht nur blind, sondern auch blöd.

(Spürnase Steffen)




Leverkusen: CDU-OB pfeift auf Mordanschlag

Der Leverkusener CDU-Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn (Foto) sonnt sich als ehemaliger Zeitsoldat gerne im Glanze einer angeblich wertkonservativen Biographie und Einstellung. In Wahrheit beweist er als treuer Apparatschik der Altparteien ein ums andere Mal, dass es ihm in jeder Hinsicht an Anstand und politischem Gewissen fehlt. Selbst als ein Fraktionsvorsitzender „seines Stadtrates“ – der PRO-NRW-Chef Markus Beisicht (kleines Foto) – nur knapp einem islamistischen Mordanschlag entging, schwieg der „ehrenwerte Soldat“ eisern. Ebenso wie gestern, als „sein Stadtrat“ es sogar empörender Weise ablehnte, anlässlich der Causa Beisicht Gewalt als Mittel der politischen Auseinandersetzung zu verurteilen!

Jeder normale Mensch mit etwas Feingefühl begreift intuitiv, dass hier absolute Grenzen überschritten werden. Bei aller berechtigten Kritik an Politikern, egal welcher Partei, sollte es in Deutschland doch Konsens sein, bei Gewalt und Terrorismus einen deutlichen Schlussstrich zu ziehen und sich geschlossen und solidarisch vor die Opfer und Bedrohten zu stellen. Gerade aufgrund unserer Geschichte, um einmal passender Weise diese Floskel zu gebrauchen!

Nicht so jedoch in Leverkusen, wo Buchhorn und die Mainstreamparteien jetzt einen entsprechenden Ratsantrag ohne mit der Wimper zu zucken ablehnten. Selbst der ansonsten hart gesottene PRO-NRW-Vorsitzende Markus Beisicht zeigte angesichts dieser inhumanen Haltung Nerven. “Die Mehrheitsfraktionen haben heute ein erschreckendes Signal für die Akzeptanz von Gewalt in der Politik, bis hin zu schwersten Straftaten, gesetzt”, so Markus Beisicht in einer ersten Stellungnahme nach der Sitzung. ”Ich bin entsetzt über dieses Ausmaß an Ignoranz und Menschenverachtung auf Seiten von CDU, SPD und Co. Armes Leverkusen kann man da nur sagen. Der einzige Trost: Im nächsten Jahr haben es die Bürger in der Hand, diese Skandalparteien bei der Kommunalwahl rigoros abzustrafen!”

» Kontakt zu CDU-OB Reinhard Buchhorn: info@reinardbuchhorn.de




Berlin: Entlassung wegen Burschenschaft

Die Zustände in Deutschland nehmen immer mehr die Form einer Gesinnungsdiktatur an. Ganz vorne dabei: Die vermeintlich bürgerliche CDU. In Berlin hat nun der christdemokratische Sozialsenator Mario Czaja seinen Staatssekretär Michael Büge (Foto) entlassen – weil er Mitglied der Burschenschaft „Gothia“ ist. Obwohl diese vom Verfassungsschutz nicht als extremistisch eingestuft wird, muss Büge seinen Posten bis zum 30. Juni räumen und darf nicht mehr in der Öffentlichkeit auftreten.

Die „Berliner Morgenpost“ berichtet:

Der umstrittene Berliner Sozial-Staatssekretär Michael Büge muss wegen seiner Mitgliedschaft in einer Burschenschaft gehen. Der rot-schwarze Senat beschloss laut Mitteilung am Dienstag die Entlassung des 47-Jährigen.

Die Tätigkeit des Staatssekretärs ende am 30. Juni 2013, öffentliche Auftritte gebe es ab sofort nicht mehr, hieß es. Über eine Nachfolge sei noch nicht entschieden.

Sozialsenator Mario Czaja (CDU) hatte dies wegen Büges Mitgliedschaft in der Studentenverbindung Gothia beantragt. Diese gehört dem umstrittenen Dachverband Deutsche Burschenschaften an, dem Verbindungen in die rechte Szene nachgesagt werden. Laut Senator Czaja hält Büge an der Mitgliedschaft in der schlagenden Verbindung fest.

Der Abberufung war eine linke Hetzkampagne vorausgegangen. Der staatliche RBB hatte Büge unter anderem vorgeworfen, dass in der Burschenschaft Redakteure der – ebenfalls nichts vom Verfassungsschutz beobachteten – konservativen Wochenzeitung „Junge Freiheit“ referiert hätten. Eine Solidaritätsgruppe auf Facebook kommt bereits auf mehr als 1000 Unterstützer.




USA: Abtreibungsarzt wegen Mordes verurteilt

Dass es mitunter gar nicht so einfach ist, zwischen der Tötung im Mutterschoß und danach zu unterscheiden, zeigt aktuell ein Fall aus den USA. Dort wurde nun der Abtreibungsarzt Kermit Gosnell (Foto) wegen Mord in drei Fällen schuldig gesprochen. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Gosnell drei bereits geborene Kinder mit einer Schere getötet hatte. Ermittler beschrieben die Klinik des 72-Jährigen wegen der dortigen Zustände als „Haus des Horrors“.

Die „Welt“ berichtet:

Ein 72-jähriger Arzt im US-Bundesstaat Pennsylvania ist des Mordes an drei Neugeborenen für schuldig befunden worden. Der als Abtreibungsarzt bekannte Kermit Gosnell hatte den Babys unmittelbar nach der Geburt mit einer Schere die Halswirbelsäule durchschnitten.

Das Gericht in Philadelphia machte den Mann in dem Urteil auch für den Tod einer 41-jährigen Patientin durch eine Überdosis Betäubungsmittel verantwortlich. Sie erlitt eine Herzattacke, nachdem sie die Überdosis erhalten hatte.

Vom Vorwurf des Mordes an einem vierten Neugeborenen wurde der Arzt freigesprochen, wie US-Medien berichteten. Richter Jeffrey Minehart setzte kommenden Dienstag als Termin an, ab dem über das Strafmaß verhandelt werden soll. Gosnell droht die Todesstrafe.

Zeugenaussagen zufolge hatte Gosnell in seiner Praxis routinemäßig illegale Abtreibungen nach der in Pennsylvania geltenden Frist von 24 Schwangerschaftswochen durchgeführt. Die Kinder hätten sich teilweise bewegt, gewimmert oder geatmet.

US-Medien berichteten von grausigen Details während der Gerichtsverhandlung. So habe der Mediziner in seiner als schmutzig beschriebenen Klinik etwa Körperteile von Föten in Glasgefäßen gelagert. „Im Keller, in einem Gefrierschrank, in Gefäßen, Taschen und Plastikkrügen waren Überreste von Föten. Es war ein Beinhaus für Babys“, hieß es in dem Bericht der Grand Jury. Als Operationshelfer und Anästhesisten soll er ungeschultes Personal beschäftigt haben, unter anderem einen Schüler.

Seine Praxis war 2011 geschlossen worden, nachdem Vorwürfe über den Missbrauch von Beruhigungsmitteln die Ermittler auf den Plan gerufen hatten. Davor wurde er offenbar seit 1993 nicht mehr von den Gesundheitsbehörden überprüft.

Die Staatsanwaltschaft warf Gosnell vor, sich bewusst an Frauen aus gesellschaftlichen Randgruppen gewandt und deren soziale Not ausgenutzt zu haben. Sein Verteidiger argumentierte, der Arzt habe Armen und Unversicherten einen Zugang zu medizinischen Dienstleistungen geboten.

Die Babys seien nicht nach der Geburt ermordet worden, sondern durch die verabreichten Abtreibungsmedikamente ums Leben gekommen. Lebensschutzgruppen in den USA hatten auf den Fall Gosnell verwiesen, um die Debatte um Spätabtreibungen neu in Gang zu bringen.

Sicherlich nur ein bedauerlicher Einzelfall…




Wie Menschlichkeit zur Blasphemie wird

Die Wiener Festwochen 2013 sind eröffnet und damit auch der heurige Skandal zu diesem Ereignis. Die Skandalbühne ist einmal mehr das Wiener Burgtheater und der Aufreger – weil es halt so gut funktioniert: religiöse Befindlichkeiten. Über Geschmack und, wie in diesem Fall, Geschmacklosigkeiten lässt sich ja bekanntlich trefflich streiten. Das Thema: Papa braucht Windeln und Jesus schaut zu.

(Von L.S.Gabriel)

Spätestens seit Elfriede Jelineks Stück „Burgtheater“ und des von Klaus Peymann zum 100-Jahr-Jubiläum, bei Thomas Bernhard in Auftrag gegebenen Stückes „Heldenplatz“, sind diese Hallen Buhrufe und Pfiffe gewöhnt. Das Wiener Theater-Publikum ist für seine Unduldsamkeit und direkten Reaktionen bekannt. Beide Stücke thematisierten die NS-Vergangenheit und ihre Ausläufer in die Gegenwart und auch Jelineks „Lust“ führte zum Eklat, mit dem auf dieser Bühne von jeher gerne kokettiert wurde.

Braun und nackt wird’s auch bei Romeo Castelluccis Performance „Sul concetto di volto nel Figlio di Dio“ („Über das Konzept des Angesichts von Gottes Sohn“), nämlich wenn der demente, pflegebedürftige alte Mann sich einkotet und er nackt und stinkend, vor einem überdimensionalen Jesusportrait langsam vor sich hinzusterben scheint, während sein ihn pflegender Sohn offensichtlich mit dem Glauben an einen überdimensionalen Gott hadert.

Wer je erlebt hat, wie Eltern wieder zu Kindern werden und wie unerträglich schwer der Alltag in so einer Situation wird, weiß, wie nah an der Realität dieses Bild wohl ist. Muss das aber so inszeniert werden? Teile des Publikums fanden wohl: „Nein, so nicht!“. Der Standard berichtet von Störaktionen aus den Reihen der Zuschauer: Rufe wie „Weg damit!“ oder „So eine Schweinerei!“, wurden von anderer Seite mit „Schmeißt die Klerikal-Faschisten hinaus!“ „Das ist alles mitinszeniert!“, quittiert.

Christianophobie - KopieAm Ende dieser einstündigen Qual für Auge und Geruchssinn werfen Kinder mit Handgranaten auf das Jesusbild. Dagegen wehrten sich junge Katholiken lautstark mit Buhrufen und Pfiffen. Auch Flugblätter wurden verteilt. „Das ist keine Kunst“.

Dazu schreibt kath.net:

Das umstrittene Theaterstück hat am Montag auch für eine Reaktion aus der Politik gesorgt. In einer Aussendung sprach Konstantin Dobrilovic, der Präsident der Christlich Freiheitlichen Plattform (CFP), von höchstem Respekt vor jungen Katholiken, die sich gegen blasphemische Theateraufführung wehrten. „Es ist schon völlig verantwortungslos, Kinder überhaupt symbolträchtig mit Handgranaten werfen zu lassen, gerade in einer Stadt, auf deren Flughafen muslimische Terroristen im Jahr 1985 mit solchem Mordwerkzeug am El-Al-Schalter vier Menschen getötet und 39 verletzt haben, müsste man sensibler sein. Aber dass die Handgranaten ausgerechnet auf den Sohn Gottes geworfen werden, das schlägt dem Fass den Boden aus. Das ist Blasphemie! Viel klarer kann man eine Religion wohl gar nicht in den Schmutz ziehen.“, so der Politiker.

Dompfarrer Toni Faber sah es gelassen: „Ich habe Respekt vor religiösen Empfindlichkeiten, wir dürfen selbst aber nicht zu wehleidig sein. Christus ist nicht auf die Welt gekommen, um die Frommen noch frömmer zumachen, sondern um sie manchmal auch menschlicher zu machen.“ Laut Toni Faber sind Proteste gegen das Theaterstück „vielleicht entschuldbar“ durch Unkenntnis von Castelluccis Werk, „aber ansonsten halte ich das für künstliche Aufregung“.

Nach der Vorstellung verteilten die Protestanten Zettel, Tenor: „Mit Mohammed könnte man so etwas nicht machen.“ Richtig, aber im aufgeklärten, zivilisierten Europa sollte man das auch mit Mohammed machen können.

Ob es wirklich nötig ist, in Zeiten von Gewalt und Terror Kinder Granaten auf ein Bildnis Christi werfen zu lassen, sei hier in Frage gestellt. Das Hinterfragen von Glaubenssätzen angesichts alltäglichen Wahnsinns und Überforderung hat aber nur sehr wenig mit Blasphemie zu tun, sondern ist nicht mehr aber auch nicht weniger als zutiefst menschlich.

Was diese Vorstellung aber eindeutig bewiesen hat, ist der Unterschied zwischen Christen und Moslems. Nicht auszudenken, was geschehen wäre, hätte man in der „Burg“ ein Bildnis des Psychopathen Propheten Mohammed mit Handgranaten beworfen. Christen machen halt, auch wenn sie sich in ihrem Glauben angegriffen, beleidigt oder verunglimpft sehen, in zivilisierter Form ohne Hass- und Gewaltaufrufe ihrem Unmut Luft. Es gab keine Toten, nichts wurde in Brand gesteckt und niemandem wurde Gewalt angetan. Denn Christus ließ sich töten und Mohammed ließ töten!




Dieter Stein: Kapitulation vor dem linken Zeitgeist

Dieter SteinSeit Jahren kämpfen konservative Vereinigungen und Institutionen zunehmend damit, Veranstaltungsräume zu erhalten, in denen sie ungestört tagen können, ohne regelmäßig durch linksradikale Demonstrationen gestört zu werden. Das grundgesetzlich garantierte Recht der „Versammlungsfreiheit“ wird in der Verfassungswirklichkeit immer mehr zur Farce. Im immer hysterischere Züge annehmenden „Kampf gegen Rechts“ geraten Vermieter von Veranstaltungsräumen und Wirte unter massiven Druck, nicht mehr an „umstrittene“ Institutionen zu vermieten. (Knackiger Kommentar von JF-Chef Dieter Stein – hier gehts weiter!)




Frankfurt: 15 ‚Jungs‘ prügeln 16-Jährigen fast tot

tottreterEs gibt offenbar kaum noch ein Halten für die überbordende Aggressivität jugendlicher Totschlägerbanden auf Deutschlands Straßen. Am hellichten Tag wird drauflos geprügelt und getreten, ohne die geringsten Skrupel. So geschehen am Samstagnachmittag in der Hauptstadt des Verbrechens, genauer gesagt im Frankfurter Stadtteil Bergen-Enkheim.

Die Frankfurter Neue Presse berichtet:

Es ist Samstag gegen 16 Uhr als der 16-Jährige E. seine Wohnung in der Enkheimer Wilhelm-Meiß-Straße 15 verlässt. Direkt vor der Haustür warten rund 15 minderjährige Schläger auf den Gleichaltrigen und prügeln auf ihr Opfer ein. Selbst als der Junge wehrlos auf dem Boden liegt, treten seine Peiniger noch gegen dessen Kopf und Oberkörper. Erst als Milan Jerbic, der in der direkt neben dem Hessencenter liegenden Wohnsiedlung als Hausmeister arbeitet, einschreitet, fliehen die Täter.

„Die Jungs sind nicht aus der Siedlung“, beteuert Jerbic, der den Nachbarsjungen nur flüchtig kennt, doch diesen wohl in letzter Sekunde vor seinen Peinigern rettete. Jerbic schätzt, dass die Täter zwischen 15 und 18 Jahre alt sind und unterschiedlichen Nationalitäten angehören. Während des kurzen Handgemenges habe er jedoch keinen der Täter genau identifizieren können. Die Gruppe entkommt unerkannt.

Während Milan Jerbic zum am Boden liegenden Opfer zurückkehrt, alarmiert seine Frau den Notruf. Doch bis der Krankenwagen eintrifft, vergehen gut 20 Minuten, beteuert der Hausmeister. Auch wirkte das Opfer am Unfallort noch nicht allzu schwer verletzt. Erst im Krankenhaus stellt sich heraus, dass der Junge bei der Attacke lebensgefährliche Verletzungen erlitt und eine Not-Operation unausweichlich ist.

Wieso es zu dem Übergriff kam, weiß die Polizei noch immer nicht. Auch in der weitläufigen Wohnsiedlung herrscht Rätselraten über das Tatmotiv. In kleinen Gruppen stehen die Anwohner zwei Tage nach der Horror-Attacke beisammen und unterhalten sich im Flüsterton über die Ereignisse.

Aufgrund der schweren Verletzungen des Opfers hat die Polizei inzwischen ein Strafverfahren wegen versuchter Tötung eingeleitet. Die Beamten gehen davon aus, dass sich Opfer und Täter kannten. Seit gestern Nachmittag schwebt der 16-Jährige nicht mehr in Lebensgefahr, ist aber noch nicht vernehmungsfähig.

Für Milan Jerbic ist klar: „Die haben auf den Jungen gewartet, um ihn zu verprügeln.“ Warum niemand aus der Nachbarschaft eingriff, bevor es zur brutalen Schlägerei kam, kann sich Jerbic nicht erklären.

Weitere Informationen liegen zur Zeit nicht vor. Wer Hinweise zu der Tat geben kann, wende sich an das:

Polizeipräsidium Frankfurt am Main
P r e s s e s t e l l e
Adickesallee 70
60322 Frankfurt am Main
Telefon: 069/ 755-00
Direkte Erreichbarkeit von Mo. – Fr.: 07:30 Uhr bis 17:00 Uhr
Telefon: 069 / 755-82110 (CvD) oder Verfasser (siehe Artikel)
Fax: 069 / 755-82009
E-Mail: pressestelle.ppffm@polizei.hessen.de




Artikel 3 Grundgesetz – Zeit für einen Nachruf?

„Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich“ – so lautet der erste Absatz des Artikel 3 unserer Verfassung. Und der erste Satz des dritten Absatzes dieses Artikels wird noch deutlicher: „Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.“ Eigentlich eine prima Sache, diese Grundrechte. Aber wenn die Anklage im Münchner NSU-Prozess nur auf Spekulationen aufgebaut ist, die Anklage gegen die Mörder von Jonny K. jedoch großzügig abgemildert wurde, so wirft das die beunruhigende Frage auf, ob Artikel 3 unseres Grundgesetzes überhaupt noch in Kraft ist?

(Von Peter H., Mönchengladbach)

Im Falle von Beate Zschäpe hat die Bundesanwaltschaft eine Anklage zusammengebastelt, die hauptsächlich auf Mutmaßungen und Spekulationen basiert. Trotzdem wurde diese Anklage vom Oberlandesgericht München zugelassen. Im Falle des Berliner Verfahrens gegen Onur U. und die anderen Mörder von Jonny K. hingegen wurde die Anklage großzügig von gemeinschaftlich begangenem Mord auf „Körperverletzung mit Todesfolge“reduziert. Eine Verfahrensweise, die wir bereits im Bonner Prozess gegen Murat K. erlebt haben, jenem Salafisten, der am 5. Mai 2012 in Bonn am Rande einer Pro NRW-Kundgebung zwei Polizisten angegriffen hat und in deren Oberschenkel zu Schnitten angesetzt hat – was man typischerweise nur dann tut, wenn man die Schlagader seines Opfers durchtrennen will.

Aber trotz dieses klaren Hinweises auf eine Tötungsabsicht wurde Murat K. nicht wegen versuchten Mordes, sondern nur wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagt. Die Reduzierung der Anklage wurde von der Bonner Staatsanwaltschaft damit begründet, dass Herr K. die Tötungsabsicht bestritten habe. Eine mehr als lächerliche Begründung, denn dass Täter die ihnen zur Last gelegte Tat und/oder strafverschärfende Tatbestandsmerkmale bestreiten, liegt sozusagen in der Natur der Sache. Mal ganz abgesehen davon, dass Murat K. im späteren Prozess ausgesagt hat, dass a.) jene, die den „Propheten“ beleidigen, den Tod verdienen und b.) dass die Polizisten, die die Pro NRW-Kundgebung mit den „beleidigenden“ Mohammed-Karikaturen geschützt haben, in die „Beleidigung des Propheten“ involviert waren. Ergo: die Polizisten hätten den Tod verdient. Bestreiten einer Tötungsabsicht sieht anders aus!

Im Falle des Prozesses gegen die Mörder von Jonny K. wurde die Reduzierung der Anklage damit begründet, dass die Täter betrunken waren und ihnen somit keine Tötungsabsicht nachgewiesen werden könne. In diesem Zusammenhang muss man wissen, dass wegen der zweifelsfrei vorhandenen niederen Beweggründe zwar ein Tatbestandsmerkmal gegeben war, dass die Tötung von Jonny K. zum Mord qualifiziert, eine Anklage wegen Mordes jedoch Vorsatz voraussetzt. Ein sogenannter „Eventualvorsatz“ (dolus eventualis) ist aber schon dann gegeben, wenn der oder die Täter den „Erfolg“ ihrer Tat billigend in Kauf nehmen. Das ist der Fall, wenn Täter wissen, dass ihr Handeln zu diesem „Erfolg“ führen kann, sie aber trotz dieses Wissens mit ihrem Handeln fortfahren.

Konkret: Eine Mord-Anklage gegen Onur U. und seine Kumpanen hätte nicht deren – in der Tat schwer nachzuweisende – Absicht vorausgesetzt, Jonny K. töten zu wollen. Wenn also die Staatsanwaltschaft im Falle der Tötung von Jonny K. einen Eventualvorsatz von vornherein ausschließt, so heißt das nicht weniger, als dass sie zu Gunsten der Täter unterstellt, dass diese so betrunken waren, dass sie nicht mal mehr wissen konnten, dass wiederholte brutale Tritte gegen den Kopf eines Menschen dessen Tod herbeiführen können. Holla, die Waldfee! Wie betrunken muss man sein, um das nicht mehr zu wissen?

Trotzdem hätte sich der Autor diese Ausführungen auch getrost sparen können. Denn wer interessiert sich überhaupt noch dafür, wie Staatsanwaltschaften ihre großzügigen Anklage-Reduzierungen bei muslimischen Gewalttätern begründen? Der Volksmund redet längst von „Migranten-Bonus“ oder „Moslem-Bonus“; niemand hört bei den Begründungen unserer Staatsanwaltschaften noch genau hin. Wer wissen will, ob der Artikel 3 unseres Grundgesetzes noch in Kraft ist, der muss nur ganz simple Gedankenexperimente anstellen:

Stellen wir uns vor, Murat K. wäre kein Salafist gewesen. Sondern ein Mitglied einer rechtsradikalen „Kameradschaft“, das deshalb zwei Polizisten mit einem 22cm langen, gewellten Messer angegriffen hätte, weil diese gerade bei seiner Kameradschaft eine Razzia veranstaltet hätten. Wäre es dann vorstellbar gewesen, dass die Bonner Staatsanwaltschaft die Anklage gegen ihn großzügig von versuchtem Mord auf gefährliche Körperverletzung reduziert hätte?

Stellen wir uns ferner vor, Beate Zschäpe wäre keine sogenannte „Nazi-Braut“, die mit mutmaßlichen NSU-Mitgliedern herumgehangen hätte. Stellen wir uns einfach vor, Frau Zschäpe wäre eine Muslima, die mit zwei Salafisten herumgehangen hätte, denen man die Tötung von neun „Kuffar“ vorwirft. Wäre es dann vorstellbar gewesen, dass die Bundesanwaltschaft eine Anklage zusammengebastelt hätte, die hauptsächlich auf Mutmaßungen und Spekulationen basiert und das Oberlandesgericht München eine solche Anklage zugelassen hätte?

Stellen wir uns auch noch vor, die Mörder von Jonny K. wären nicht-muslimische „Biodeutsche“, Jonny K. hingegen Muslim gewesen. Wäre es dann vorstellbar gewesen, dass die Berliner Staatsanwaltschaft großzügig unterstellt hätte, die Mörder von Jonny K. wären so betrunken gewesen, dass sie ja gar nicht mehr wissen konnten, dass ein Mensch sterben kann, wenn man immer wieder brutal gegen dessen Kopf tritt?

Natürlich sind diese Fragen rein rhetorischer Art; wir alle kennen die Antworten. Artikel 3 unserer Verfassung ist längst tot. Wer will, kann einen Nachruf auf ein Grundrecht verfassen. Und die Jüngeren von uns, die weder die NS-Justiz, noch die DDR-Justiz erlebt haben, werden sich an die politische Justiz erst einmal gewöhnen müssen.




Alternative: Merkel zornig – Niebel tritt AfD bei

Die Alternative für Deutschland (AfD) soll, wenn es nach dem Willen der Berliner Parteienkartells geht, nicht durch Erwähnungen „aufgewertet“ werden. Das ist der Union offensichtlich missglückt.

(Von Étienne Noir)

Nun befasst sich auch Bundeskanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel, manchem auch als FDJ-Propagandistin bekannt, zu ihrem Unmut mit der jungen Partei. Laut Spiegel zogen Christean Wagner (Hessen), Mike Mohring (Thüringen) und Steffen Flath (Sachsen) den Zorn Merkels auf sich, weil sie in einem Strategiepapier eine „offensive inhaltliche Auseinandersetzung“ mit der AfD fordern. Merkel habe dies in der Sitzung der Unionsführungsgremien an diesem Montag ganz deutlich missfallen. Eine inhaltliche Auseinandersetzung mit der AfD wäre für die Union fatal. Dann müsste sie die diversen Fehler und für den deutschen Steuerzahler ruinösen Entscheidungen offenlegen. Das will die CDU zur Wählertäuschung natürlich unbedingt vermeiden. Deshalb soll die Alternative lieber totgeschwiegen werden. Der stark linksliberal ausgerichtete CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe gab an, man wolle gegen die AfD auf eine Politik „pro Europa [sprich EU, Europa ist dieses Konstrukt nämlich nicht] und pro Euro“ setzen. Ob das funktioniert?

Für weiteren Missmut bei den Blockparteien dürfte sorgen, dass Herr Niebel von der FDP zur AfD übergetreten ist. Es handelt sich dabei allerdings nicht um den Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel (der wollte den gut dotierten Posten, auf dem er jetzt sitzt, eigentlich ja abschaffen), sondern um einen Verwandten. Wie das Handelsblatt berichtet, trat der Geschäftsmann Matthias Niebel der neuen eurokritischen Kraft bei. Der Cousin von Dirk Niebel habe den FDP-Kreisverband Heidelberg verlassen und zur AfD übergelaufen. Dirk Niebel habe die Entscheidung seines Verwandten nüchtern aufgenommen.

Derweil traf die AfD in Bayern laut der konservativen Wochenzeitung Junge Freiheit eine vernünftige Entscheidung, indem sie beschloss, nicht zur kurz vor der Bundestagswahl anstehenden Landtagswahl in Bayern in Konkurrenz zu den Freien Wählern (FW) anzutreten. Den Beschluss hätten die rund 400 Mitglieder mit großer Mehrheit gefasst. Es gibt aber wohl Querschießer, denen die Brisanz der Wahlen nicht klar zu sein scheint. Bleibt zu hoffen, dass die Vernünftigen die Oberhand behalten. Ob nun auch ein Signal von den FW kommt, keine Ressourcen zur Bundestagswahl zu verschleudern und lieber der AfD das eine Prozent, das vielleicht entscheidende Prozent, das möglicherweise auf die FW entfiele, der AfD zu gönnen? Wie PI berichtete, gibt es hierzu immer mehr Stimmen innerhalb der FW. Auf dem AfD-Landesparteitag in Bayern soll es verschiedenen Medien zufolge recht turbulent zugegangen sein. Auch im Berliner Landesverband gibt es, wie die Partei auf Ihrer Webseite per Pressemitteilung einräumt, Personalquerelen. Doch bevor bei den AfD-Gegnern der große Jubel ausbricht sei gesagt, dass es solche „turbulenten“ Parteitage und Personalentscheidungen bei jeder Partei, gerade wenn sie sich im Aufbau befindet, gibt. Das ist nichts Ungewöhnliches. Man denke nur an die Anfänge der Grünen, an die WASG oder aktuell an die Piratenpartei. Bei den „sonstigen“ Kleinparteien bekommt man es nur weniger mit, weil es eben kaum jemanden interessiert und es deshalb in der Presse wenig Beachtung findet.

Unterdessen dürfte es der AfD nur recht und billig sein, dass die Piraten sich von ihr ganz offiziell per Parteitagsbeschluss abgrenzen und sich somit als Wahlalternative in Sachen Euro selbst ins Aus schießen. Wo ist eigentlich jetzt noch der Unterschied zwischen den Blockparteien und den Piraten? Auf dem Parteitag der Piraten hatte der 36-jährige Christian Jacken gestanden, bei der AfD eingetreten zu sein. Er habe, so berichtet die Rheinische Post, diesen Schritt getan, „um dieses Euro-Betrugssystem zu beenden“. Gegenüber der Jungen Freiheit warf Jacken den Piraten vor: „Sie sind bei diesem Thema leichtgläubig und intransparent.“

Derweil wirbt die AfD um weitere Wählerschichten, wie auch christlich orientierte Bürger. Beim Magazin „Der Sonntag“ gab die AfD-Vorständlerin Frauke Petry, Unternehmerin mit vier Kindern und Christin, ein Interview. Dort räumt sie ein, dass die Position der AfD zu den Kirchen im Programm noch fehlt. Daran müsse noch gearbeitet werden. Allerdings wolle man anders als die FDP die Kirchensteuer nicht abschaffen.

In lokalen Medien schaffen es erneut Mitglieder der AfD wahrgenommen zu werden. So berichtet die Märkische Oderzeitung vom 54-jährigen Gerald Hübner im Havelland. Dort soll der AfD-Kreisverband gegründet werden. Auch vor Ort, so Hübner, sei der Mitgliederzustrom ebenso spürbar wie bundesweit. Hübner, der zuvor lange Jahre bei der ÖDP aktiv war, ist vor Ort verwurzelt. Hübner steht damit stellvertretend für viele AfD-Parteigänger, die vor Ort in die Gemeinschaft integriert, angesehen und willkommen sind. Auf solchen Menschen fußt der Erfolg einer Partei, der von oben (beispielsweise Prof. Bernd Lucke in den Talksendungen) als auch von der wichtigen Basis getragen wird. Ein weiteres Beispiel hierfür ist Thomas Eisinger aus Augsburg. Der zweifache Vater war zuvor nicht politisch aktiv, ist aber laut Augsburger Allgemeine im Sportverein sehr emsig. Der Unternehmer will Kompetenzen von Brüssel zurück nach Deutschland verlagern.

Durchaus lesenswert ist auch das Interview des Magazin Carta mit dem eher linken Blogger Stephan Ewald unter dem Titel „Als Linker zur Alternative für Deutschland“. Ewald verwehrt sich dagegen, die AfD zu verunglimpfen und gibt stattdessen den Aussagen der AfD Recht. Ewald gibt auch zu bedenken, dass es keine „Vereinigten Staaten von Europa“ geben kann, da es einfach dafür gar keinen Demos, kein EU-Staatsvolk gibt.

Das zeigt: Es gibt kein Links und kein Rechts im allgemein gebräuchlichen Sinne. Es gibt nur jene, die für den Euro und gegen das Volk sind und jene, die sich vor das Volk und gegen den Euro stellen.




Wie kriegt man eine Wildsau aus der Stadt?

Im Ersten Weltkrieg schon hatten die Germanen große Pläne, im Zweiten ging es an die Eroberung des Kontinents, und heute träumen die EU-Besoffenen von einer großen Rolle auf dem ganzen Globus und geben wahlweise ungefragt Ratschläge und Forderungen an weit entfernte Länder wie Angola, Bangladesch oder China. Und zu Hause? Da kriegen sie nicht mal mehr eine Wildsau aus der Stadt.

Aue ist ein kleines Städtchen in Sachsen, ganz in der Nähe des Zwickauer Untergrunds:

Exakt 10.45 Uhr ging am vergangenen Dienstag im Polizeirevier Aue die Meldung ein: Schweine unterwegs! Eine Bache und vier Frischlinge zogen durch das Gelände der leeren Besteckfabrik an der Wettinerstraße in Aue fast in der Innenstadt.

Natürlich wurde gleich die Polizei informiert, aber die darf nicht schießen, auch die Jäger nicht, denn „Jagen ist in Wohngebieten verboten“:

Es wurde eine Betäubung der Tiere in Erwägung gezogen. Doch der Plan wurde verworfen, weil die entsprechende Schuss-Situation mit Betäubungsmitteln ähnlich heikel ist wie mit Jagdmunition“, hieß es aus dem Rathaus. Möglicherweise hätte man Anwohner oder Passanten gefährdet. So beobachteten die Mitarbeiter der Behörden das Verhalten der Schweine mehrere Tage, um sie gegebenenfalls herauszutreiben.

Es kommen aber längst noch mehr Wildsauen, nicht nur in Aue:

Sie sind gelehriger geworden. Sie haben inzwischen gemerkt, dass ihnen in den Wohngebieten nichts passiert“, sagt Jagdpächter Harnisch. So halten sie sich zwischen den Wohnblöcken auf, suchen nach Essbarem, schnüffeln an Müllcontainern, durchwühlen Gärten.

Eine Anwohnerin empfiehlt China-Böller, die Wirkung wird verpuffen. Wie kriegt man politkorrekt Wildsauen aus germanischen Gehöften, Siedlungen und Städten? Das ist hier die Frage! Man wird wohl den Europäischen Gerichtshof für Schweinerechte und den UN-Wildschweinrat einschalten müssen.

Kleiner Tipp: In Angola, Bangladesch oder China hätte man sie längst vom Schweinskopf bis zum Ringelschwanz als Delikatesse verspeist.




Necla Kelek: Kopftuch ist ein Stigma

Mädchen vor dem 14. Lebensjahr mit dem Kopftuch in die Schule zu schicken hat nichts mit Religionsfreiheit oder dem Recht der Eltern auf Erziehung zu tun, sondern ist ein Verstoß gegen die im Grundgesetz garantierte Menschenwürde und gegen das Diskriminierungsverbot. Streng religiöse Muslime und ihre Interessenverbände missbrauchen die in Deutschland durch die Verfassung garantierte Freiheit der Religionsausübung hingegen, um das islamische Geschlechtermodell der unterschiedlichen Behandlung von Männern und Frauen durchzusetzen… (Necla Kelek in einem Beitrag zur Islamkonferenz!)