EAST BERLINERS REVOLTAm kommenden Montag jährt sich der blutig niedergeschlagene Volksaufstand gegen die kommunistische Diktatur, Teilung und Fremdbestimmung in unserem Land vor 60 Jahren. Ein Datum, auf das wir Deutsche mit Recht auch heute noch stolz sein können, auch wenn wir nicht direkt daran beteiligt waren. Egal, ob wir aus Ost oder West kommen. Dieser Aufstand war eben wesentlich mehr als nur ein Berliner Arbeiterunwillen gegen eine Normerhöhung. Er erfasste innerhalb eines Tages fast die gesamte DDR-Region mit Forderungen nach freien Wahlen, Wiedervereinigung und nationaler Selbstbestimmung. Damit demaskierte er auch das sowjetische Marionettenregime unter Ulbricht komplett.

(Vom FREIHEIT-Landesverband Berlin)

Das ging damals auch ohne Facebook, Twitter & Co, was heute gerade bei Jüngeren wohl schwer vorstellbar ist. Die Antwort des SED-Regimes und der sowjetischen Besatzer war brutal und forderte neben unzähligen Verhaftungen offiziell mindestens 55 Tote. Die genaue Zahl weiß niemand, sie dürfte jedoch wesentlich höher liegen.

17. Juni 1953 / Volksaufstand in der DDR

Es war damals eine der mächtigsten Demonstrationen des Demokratie- und Freiheitswillens der Deutschen im 20. Jahrhundert. Und dieser 17. Juni 1953 steht damit in einer Reihe mit anderen bedeutenden historischen Ereignissen unserer Nation, wie z.B. dem Befreiungskampf 1813 gegen Napoleon, dem unsere Regierung heute – also genau 200 Jahre später – anscheinend überhaupt keine nationale Bedeutung mehr beimessen will.

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Doch auch noch 60 Jahre später gibt es etliche Linke, welche die damalige SED-Propaganda von einem „rechten“ bzw. „faschistischen“ Putsch wiederholen, der nur vom Westen gesteuert gewesen sei. Andere erkennen zwar irgendeine historische Bedeutung an, wollen aber keinen Bezug zu unserer heutigen Zeit mehr sehen, da wir nun ja – gottlob – wiedervereinigt sind und die Demokratie gesichert ist. Mit der Festlegung des Nationalfeiertages auf den damals willkürlich gewählten 3. Oktober 1990 wurde das Gedenken an den 17. Juni auf die hinteren Plätze verwiesen. Das historische Wissen der jungen Generationen ist weitestgehend katastrophal, was einigen Funktionären heute vielleicht auch nicht ganz ungelegen kommt.

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Überlassen wir das Gedenken an den 17.06.53 also nicht den Funktionären der Regierung oder der Einheitsparteien. Es ist unser Tag. Vergessen wir nicht: der Kampf für Demokratie, Freiheit und nationale Soveränität ist leider noch nicht beendet, sondern durch Institutionen wie die EU heute schon wieder zunehmend gefährdet. Wie damals von der SED-Propaganda, werden auch heute schon wieder Kämpfer für direkte Demokratie und gegen den Machtanspruch einer nicht vom Volk legitimierten EU-Funktionärselite von weitestgehend gleichgeschalteten Medien als „Rechte“ oder sogar „Rechtsextreme“ verunglimpft.

Wir als Partei DIE FREIHEIT möchten Sie deshalb ganz herzlich zu einer Gedenkveranstaltung zum Thema

„60 Jahre Kampf für Demokratie und Freiheit“

am kommenden Montag, den 17. Juni um 17.30 Uhr auf dem Alexanderplatz einladen. Über persönliche Aussagen zu diesem Thema in Form von Transparenten oder durch Redebeiträge würden wir uns natürlich sehr freuen.

„Wer in der Demokratie schläft, wird in einer Diktatur aufwachen“ (Karl Kraus)

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32 KOMMENTARE

  1. schön dass uns durch den Bericht in Erinnerung gerufen wird was wir mal für ein mutiges und Freiheitliebendes Volk waren.
    Erschreckend festzustellen was davon übrig blieb.

  2. Der Kampf um die Demokratie wird noch einmal ganz neu geführt werden müssen, davon bin ich überzeugt. Der Zustand, den wir heute haben, ich weiß gar nicht wie man den nennen soll, ist jedenfalls unerträglich. Und es wird wesentlich mehr Blut fließen, zumal wir nicht mehr weitgehend unter uns sind, sondern jetzt weite Teile der Dritten Welt samt ihrer Streit„kultur“ hier haben.

  3. ‚Dank‘ der Wiedervereinigung dürfen sich die Deutschen heutzutage mit der verlogenen Propaganda des asozialen SED Staates zum Thema ’17er Juni‘ auseinandersetzen, nebst den ‚Argumenten‘ des totalitären Teils Westdeutschlands in der SPD und der kinderfickenden Extremistenzusammenrottung namens ‚Die Grünen‘.

  4. Das waren noch mutige Männer und Frauen, auch 36 Jahre später konnte man den Deutschen noch Respek zollen hinsichtlich Zusammenhalt und politischem Änderungswillen. Kein Vergleich zu heute. Deshalb ist die Erinnerung an den 17. Juni aus meiner Sicht so wichtig. Das waren noch Deutsche, die Eier in der Hose hatten.

  5. Der 17. Juni wäre (war) der selbstverständlichste, authentischste Feiertag der Deutschen. So war es in meiner Kindheit, und es ist mir total unverständlich warum er es jetzt nicht mehr ist.

  6. Überlassen wir diesen wirklich denkwürdigen Tag nicht den Politbonzen, damit sie sich nicht, wie heute auf Phönix zu sehen, selbst beweihräuchern können mit ihren gaucklerischen leeren Worthülsen! 👿

  7. #4 ridgleylisp (14. Jun 2013 18:51)
    Der 17. Juni wäre (war) der selbstverständlichste, authentischste Feiertag der Deutschen. So war es in meiner Kindheit, und es ist mir total unverständlich warum er es jetzt nicht mehr ist.
    ———————————

    werde an diesem Tage die deutsche Fahne auf dem Balkon flattern lassen…

  8. Gauck in seiner Rede:
    „Aber die Tradition des 17. Juni zu würdigen, verlangt mehr. Es gilt, auch heute überall auf der Welt denen beizustehen, die – obwohl diskriminiert und ausgegrenzt – sich mutig für Freiheit, Demokratie und Recht einsetzen.“ Gauck: „Mögen diese Verteidiger von Freiheits- und Menschenrechten auch zeitweilig unterliegen – wie einst wir -, so sind wir ihnen, mit denen wir unsere Werte teilen, diesen Beistand schuldig.“

    Da kann er gleich mal bei Michael Stürzenberger anfangen! Auf kaum jemanden sonst treffen diese Worte mehr zu.

  9. OT

    dieser Artikel von eurem Freund Herrn Kastner ( SZ) müßte doch eigentlich Wasser auf die Mühlen sein, warum kommt nichts von PI?

    “ Nichts geht voran beim geplanten Islam-Zentrum Ziem: Oberbürgermeister Christian Ude reagiert gereizt – und gibt Initiator Benjamin Idriz die Schuld. Der Imam aus Penzberg macht dagegen die Stadt verantwortlich. Die anstehenden Wahlen könnten diesen Stillstand über Monate zementieren.
    Von Bernd Kastner

    Seit Jahren geht kaum etwas voran beim Moschee-Projekt Ziem. Obwohl das Vorhaben des Penzberger Imam Benjamin Idriz seit 2007 diskutiert wird, ist weiter unklar, wann und wo München ein repräsentatives muslimisches Gotteshaus bekommt. Die Stagnation sorgt inzwischen für Enttäuschung und Verdruss, im Rathaus wie bei den Initiatoren.

    Weder gibt es eine Finanzierung, noch ein Grundstück, Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) und Idriz machen sich gegenseitig für die Blockade verantwortlich. Jeder fordert vom anderen den ersten Schritt.

    Ude, von Anfang an Unterstützer des Projekts, reagiert gereizt: „Es geht wenig voran, weil Herr Idriz keine Frage beantworten kann.“ Unklar sei noch immer, welchen konkreten Flächen- und Raumbedarf es gebe, und wie das Zentrum finanziert werde. Während der lange diskutierte mögliche Standort in der Herzog-Wilhelm-Straße in der Nähe des Stachus keine Mehrheit im Stadtrat hat, ist als Alternative weiterhin ein Grundstück im künftigen Kreativquartier an der Dachauer Straße im Gespräch. Als möglicher Finanzier des Baus gilt der Golfstaat Katar, benötigt wird ein zweistelliger Millionenbetrag.
    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/islam-zentrum-ziem-in-muenchen-enttaeuschung-ueberall-1.1696287

  10. Die dort Abgebildeten sind heute 90!
    (wie mein Vater)

    Die jungen(gehirngewaschenen,verweichlichten) Wilden von heute ,welche sich schämen die Begriffe Volk und Vaterland,Gerechtigkeit und Patriotismus in den Mund zu nehmen,werden ihre Empörung,in dieser Form, niemals mehr nach aussen tragen,—denn der derzeitige materielle Wohlstand könnte ja in Gefahr geraten.

    (Aber er wird in Gefahr geraten!!!,der Wohlstand).

  11. OT

    nochmal der Fall Mollath, hier ist die SZ Vorreiter in der Aufklärung, ganz im Gegensatz zu SPON und der durchgedrehten Redakteurin Lakotta, bei der man wirklich überlegen muss, ob die nicht mit Mollath die Plätze tauschen sollte.

    “ Das politische Schicksal der bayerischen Justizministerin ist längst auf Gedeih und Verderb mit dem Fall Mollath verknüpft. Nun hat sich Beate Merk im Landtag verteidigt. Frage um Frage prasselt auf sie ein, doch aus Sicht der CSU-Politikerin ist sie diejenige, die um Aufklärung bemüht ist. Nur ein Versäumnis räumt Merk ein.

    Von Olaf Przybilla

    Beate Merk hat ein dünnes Lächeln aufgelegt, sie ist auf dem Weg zum Untersuchungsausschuss in der Causa Gustl Mollath. Ihr politisches Schicksal ist längst auf Gedeih und Verderb mit einem Mann verknüpft, der seit mehr als sieben Jahren gegen seinen Willen in der Psychiatrie lebt, sie weiß das. „Haben Sie Fehler gemacht?“, rufen ihr die Fernsehjournalisten entgegen, die Ministerin rauscht vorbei und sagt: „Guten Morgen.“

    Einen Fehler wird sie in der Sitzung einräumen. Es ist nur ein kurzer Moment, ein paar dürre Worte sind es. Sie gebe zu, sagt die CSU-Justizministerin, dass in ihren „Erklärungen nicht erkennbar“ geworden sei, dass sie das Schicksal Mollaths bewege. Dass dies aber ihrem Amt geschuldet sei.

    Es wurde nicht deutlich? Betrachtet man die öffentlichen Reaktionen, dann wirkt die zuständige Ministerin in dieser Causa auf viele Menschen wie vereist.

    Abgesehen davon sieht Merk weiter keine Fehler, zumindest keine eigenen. Sie hebt an zu einem umfangreichen Sachvortrag, es ist viel von „Sachbehandlung“ und „Vorbringen des Petenten“ die Rede, alles das sei absolut korrekt abgearbeitet worden.
    http://www.sueddeutsche.de/bayern/ministerin-merk-zum-fall-mollath-ich-sehe-keinen-fehler-1.1696722

  12. Was man den Linken zu Recht vorhält, sollte man doch eigentlich besser machen. Der ARBEITERAUFSTAND in der Tradition der Befreiungskriege? Wohl kaum. Selbst eine Tradition mit 1848 ist nicht wirklich vorhanden. Die Forderungen nach Wiedervereinigung und freien Wahlen gab es natürlich und es war auch legitim in der BRD den Tag als Tag der Einheit zu begehen aber die Überbetonung in diesem kurzen Aufsatz wirkt etwas zu angestrengt. Gar eine gerade Linie zu den Ereignissen zu 1989 zu ziehen ist ahistorisch und ex post sehr gefährlich.

  13. Für mich bleibt der 17. Juni der Tag der deutschen Einheit. Der 3. Oktober hat nichts damit zu tun und ist unwürdig. Der einzige Tag, der dem 17. Juni entsprechen und ihn ersetzen könnte ist der 9. November. Aber das haben unsere unwürdigen Politiker, die das Volk nie fragen, nicht auf die Reihe gebracht.

  14. Um die Demokratie ist im eigentlichen Sinn kein Kampf zu führen. Das funktioniert nur wenn fähige und anständige Menschen in die Parlamente kommen. Das geht in einer Demokratie aber nicht. Es sei denn, die Institutionen sind in der wechselseitigen Kontrolle 100% effektiv. Der Journalismus muß kontrollieren. Und es muß eine Bürgergesellschaft geben. Aber das ist alles schwierig. Das kann man nicht planen. In den USA sind noch Reste also von Bürger Selbstverwaltung vorhanden.

  15. #6 ridgleylisp (14. Jun 2013 18:51)

    Der 17. Juni wäre (war) der selbstverständlichste, authentischste Feiertag der Deutschen. So war es in meiner Kindheit, und es ist mir total unverständlich warum er es jetzt nicht mehr ist.
    ________________________________

    Auf Platz 2 meiner Meinung nach.

    Der selbstverständlichste, authentischste Feiertag der Deutschen ist definitv der 9. November 1989.

    Eine menschenverachtende Diktatur wurde schlicht und ergreifend mit zivilen Ungehorsam besiegt. Die einzigen die wirklich die deutsche Einheit geschaffen haben, sind nicht irgendwelche Politiker, sondern die einfachen Bürger der DDR die für Demokratie auf die Straße gegangen sind.

    Das sollte unser aller Vorbild sein.

  16. Ist schon übel.
    Nachdem West-Deutschland sich von den Sozialisten befreit wurde, habe die noch bis 1989 in Ost-Deutschland gewütet.
    Und jetzt?
    Jetzt sitzen in D schon wieder Sozialisten auf gut dotierten Pöstchenschemeln und wollen nach der Erfindung des „flexiblen tragbaren Schüttgutbehälter“ (SED-Deutsch für Sack) das deutsche Bürgertum in selbigem ersticken.
    Nichts Neues von der Rot-Front – außer das diese zunehmend brauner wird.

  17. „Lasst Theorien sterben, nicht Menschen“ Ein Zitat von Sir Karl Raimund Popper, das alles sagt wie ich finde.
    Ich mag keine Moralisten und Ideologen: Dazu gehören Kommunisten, Dogmatiker etc. und Mohammed, Friede, Freude, Eierkuchen usw.

  18. # 22 Digitaal

    Der große Kohl bestimmte das.

    Für mich war der 17.Juni damals bereits und heute sowieso noch der schönere Feiertag. Als Wessie.

  19. Was hat Kohl sich dabei gedacht, vermutlich garnichts selbst, er wurde ja auch nur gesteuert.

    Er musste den EURO abnicken, er musste wissen, dass diese Art von Französischer Freundschaft der von Adenauer und DeGaulle völlig konträr lief, dass diese beiden: Adenauer und deGaulle, sich auf etwas völlig anderes geeinigt hatten.

    Konrad Adenauer und Charles deGaulle hätten sich nie verständigt auf so was bescheuertes wie die heutige Schuldenunion.

    Aber so gehts, wenn man den Dilettanten das Feld überlässt.
    Ich schau mir nun noch mal die“Klugscheisser“ von gestern an.
    Gute Nacht

  20. #22 Digitaaal

    „Der selbstverständlichste, authentischste Feiertag der Deutschen ist definitv der 9. November 1989.“
    ———————————————————-
    Für mich ist der 9.November leider eher ein melancholischer Tag der vertanen Chance: Gorbatschow bot unseren Politikern sogar alle die ehemaligen Ostgebiete mit an. Aber unsere volksveräterischen Politiker schlugen sie aus! (Kann man das anders nennen?)

  21. Diese sogenannte DDR hatte es nie gegeben. Sie war nichts anderes, bis zum Mauerfall, nur die sowjetischen Besatzungszone geblieben. In meinen Stasiakten befanden sich außer, die bei den Vernehmungen ausgesagten Märchen, etwas sehr interessantes, nämlich einige Blätter in Kyrillischer Schrift, regelrecht wie Tabelle aufgeführt, die meiner Person betraf. Vor nicht allzu langer Zeit wurde ebenfalls in einer Übertragung im Fernsehen, gezeigt, wie beim Aufstand das den Mauerfall besiegelt hatte, das die „Volksarmee“ zum Einsatz bis an die Zähne bewaffnet ausgerückt war um den Aufstand nieder zu schießen, doch dabei auf die Anfrage per Telefon gewartet hatten das nicht kam und damit die Niederschlagung wie vorgehabt, nicht statt gefunden hatte, das heißt, das alle Vorgänge am KGB weiter geleitet werden musste, was sich in Ostdeutschland ereignet. So war auch das MfS, auch nur eine Unterabteilung des KGB und keine von der SED geführte selbstständige Einheit. So war auch diese so genannte DDR auch nur auf Anordnung der damaligen Sowjetunion, zum Schein in einer DDR gewandelt worden. Die wie sich erwiesen hatte, weder etwas mit Demokratie noch mit Deutschland zu tun hatte, nur eine zur Sicherheit der Sowjetunion eingerichtete Pufferzone, in der das sowjetische Militär in einer Kapazität vorhanden war, die den nächsten Weltkrieg hätten auslösen können, sogar Atomwaffen in Ostdeutschland gelagert waren.

  22. Ob die Nachfolge-Organisation der Täter (SED/KPD) sich auf ihrem Parteitag zu der Niederschlagung des Aufstands des Volkes äußern wird? Vielleicht gibt es ja sogar eine Entschuldigung?

    Vermutlich nicht, denn heute morgen interviewte der DLF die Stalinistin Sahra Wagenknecht und befragte ausgerechnet sie, das Luxusweibchen mit hohem EU-Einkommen an der Seite von Oskar, nach den Plänen der LINKEN für eine höhere Besteuerung der arbeitenden Bevölkerung und Besitzenden.

    Das ist genauso, als wenn der Multimillionär Jauch eine Talkrunde über Mindestlöhne in der ARD veranstaltet. So vor einigen Wochen geschehen.

    Eine weitere Überlegung: sollte man nicht auch bei uns die so genannten „Öffentlich-rechtlichen“ Sender, Staatsfernsehen und Staatsrundfunk, einfach abschalten – wie in Griechenland? Alle überflüssigen Nachrichtenvorleser und linken Kommentatoren entlassen und nur noch zwei Sender (je einen TV + Rundfunksender) mit Minimalpersonal zulassen – natürlich gebührenfrei und mit der Auflage, so neutral und sachgerecht wie möglich zu berichten.

  23. #29 Giftzwerk (15. Jun 2013 09:10)

    Diese sogenannte DDR hatte es nie gegeben. Sie war nichts anderes, bis zum Mauerfall, nur die sowjetischen Besatzungszone geblieben.

    Das ist doch alles richtig. Aber dann finden Sie auch den Mut das Gegenstück „BRD (alt)“ zu charakterisieren. Sachlich gesehen ist dies auch nur ein Produkt der Besatzungsmchte West. Dies ist keine Diskriminierung der Westdeutschen, sondern sachlische Feststellung. Die Oberen in Ost und West werden nicht müde zu behaupten, die Souveränität wäre irgendwann in den Fünfzigern an die jeweiligen Teilstaaten zurückgegeben worden. Würde dies der Wahrheit entsprechen, dann hätte es bei der Hochzeit von Ost- und West keine 2+4 Gespräche geben brauchen, bei der die „Hauptakteure“ – oder jene, um die es geht – am Katzentisch sitzen mußten.
    Das Verstecken des 17. Juni im Müllhaufen der Geschichte ist nur logische Folge des Verschleierns der Realität. Stell sich doch mal jemand vor, die Befreiungskriege würden in diesem Jahr gefeiert werden. Den Aufschrei möchte ich nicht hören.
    Ebenso verhält es sich mit dem 17. Juni. Keiner dieser Machthaber, würde es wagen den Freiheitsgeist der Vergangenheit zu beschwören oder zu wecken. Dafür sind die aktuellen Probleme viel zu heikel. Da ist der Duckmäuser gefragt, nicht der Freiheitskämpfer oder -geist.

  24. Die Linke hat bis heute mit Ostdeutschland und Osteuropa ein traumatisches Problem.

    Traditionelle Linke in DGB-Gewerkschaften und SPD (Engelmann, Wallraff, Jusos usw.) – DKP und SEW sowieso! – wollten uns in den 70er Jahren die DDR und die Sowjetunion als „normale Demokratien“ und soziale Vorbilder verkaufen, während „antirevisionistische“ Neue Linke, die heute die GRÜNEN bestimmen, eher auf Mao und Pol Pot setzten.

    Dass die Bevölkerungen Osteuropas schließlich den stagnierenden Kommunismus – wie immer man ihn theoretisch bewertete -, abschüttelten -von Rumänien und Ungarn, über Polen und die CSSR bis zur Sowjetunion und der DDR -, haben Linke ALLER Couleur bis heute nicht verziehen:
    Revolutionen, auf die sie stets hofften („Prinzip Hoffnung!“), richteten sich geschichtsdialektisch letztlich GEGEN sie und ihre konstruierten Weltbilder.
    Umso fanatischer sind sie heute dabei, politisch-korrekte Umerziehung, Multikulturalismus, Staatsauflösung bei gleichzeitiger Aufblähung der Sozial- und Migrationsindustrie, Relativierung kommunistischer Verbrechen und Deutungshoheit über die Geschichte durchzusetzen!

    Es ist dabei immer wieder dasselbe Prinzip: Alter Wein in neuen Schläuchen!
    „Die Reichen sollen zahlen“ war tatsächlich einmal ein vollidiotischer DKP-Spruch auf Plakaten – man musste nur dazufügen: bis sie abgeschafft werden!
    Es wird solange leistungsfeindlich umverteilt und breit gestreut, bis nichts mehr übrig geblieben ist; danach werden Ressourcen aufgebraucht, einschließlich Kirchenbesitz, den man in der UdSSR versilberte oder buddhistische Kunst, die China gegen Divisen exportierte. Irgendwann sind dann alle gleich… So oder so wird „1984“ durchgesetzt!

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