Der US-amerikanische Online-Händler Amazon will fünf der acht in Deutschland ansässigen Logistikzentren aus Deutschland nach Polen und Tschechien verlegen. Das berichtet „Die Presse“. Damit dürfte Amazon auf eine extrem unfaire Berichterstattung durch die beiden HR-„Journalisten“ Diana Löbl und Peter Onneken reagieren, die dem Internetriesen in ihrer linken Agitprop-Dokumentation „Ausgeliefert! Leiharbeiter bei Amazon“ die Nutzung von Leiharbeitern vorgeworfen hatten. Auch das Gebaren der extrem linken Gewerkschaft ver.di soll zu der Entscheidung der Standortverlegung beigetragen haben.

„Die Presse“ schreibt:

Das US-Versandhaus Amazon wird im kommenden Jahr die Mehrzahl seiner acht Logistikzentren in Deutschland nach Polen und Tschechien verlagern. Darüber berichtet die polnische Wirtschaftszeitung „Puls Biznesu“. Zwei der Zentren sollen bei Wroclaw entstehen, eines in Poznan und zwei in Tschechien. Dies werde allein in Polen 6000 feste Arbeitsplätze bringen, so „Puls Biznesu“, hinzu kämen 9000 saisonale Stellen in der Vorweihnachtszeit.

Amazon komme es nicht auf eine staatliche Unterstützung seiner Investition an, berichtet die Zeitung. Wichtiger sei dem Unternehmen, dass der Umzug rasch geschehen könne. Nach Ansicht von „Puls Biznesu“ liegt das an den Mitarbeiterprotesten bei Amazon in Deutschland. Erst im Juli streikten nach Gewerkschaftsangaben 300 Angestellte in Bad Hersfeld, weil sie nach den Konditionen im Einzel- und Großhandel bezahlt werden wollen – nicht wie bisher nach dem Lohnniveau im Logistikbereich.

In den kommenden Jahren werden Tausende stellen für geringqualifizierte Arbeitskräfte in Deutschland wegfallen. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht dürften für Amazon goldene Zeiten anbrechen. In Polen liegt der Durchschnittsverdienst bei ca. 20 Prozent von dem in Deutschland. Der Imageschaden für Deutschland ist enorm. Wenn ein amerikanisches Großunternehmen seine Standorte in Deutschland abzieht, wird das Signalwirkung haben. Ausländische Investoren werden direkt nach Polen gehen. Erwähnt sei noch, dass die Doku „Ausgeliefert! Leiharbeiter bei Amazon“ kürzlich mit dem deutschen Wirtschaftsfilmpreis ausgezeichnet wurde. Der Preis wird vom CDU/FDP-geführten Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) vergeben.

Konstruktive Kritik über das Verhalten von Verdi nimmt gerne der verantwortliche Initiator Heiner Reimann entgegen.

» Siehe auch: HR-Verdummungsjournalisten Onneken und Löbl

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147 KOMMENTARE

  1. Amazon zahlt in Deutschland sowieso keine Steuern, von daher ist mir der Weiterzug dieser Heuschrecke ziemlich egal.

  2. Gestern stand noch in der WON die Nachricht, dass die Arbeitslosenzahl um 97.000 Arbeitslose gesunken sein. Davon abgesehen, dass davon sowieso nur höchstens die Hälfte stimmt, werden es CDU und SPD in Zukunft schwer haben, die Statistiken zu schönigen!

  3. Am besten gleich auch alle anderen deutschen Arbeitsplätze abschaffen, dann kann endlich die langersehnte gerechte Gesellschaft aufgebaut werden.

    Womit? Na, mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen.

    Dyskalkulisten aller Länder, vereinigt Euch!

  4. #3 Tirola

    Das ist nicht richtig. Denken Sie nur mal an die Einkommenssteuern und andere Abgaben, die von Amazon direkt und indirekt entrichtet werden.

  5. Das hatten die beiden HR „Journalisten“ mit ihren Lügen und Verdrehungen wohl nicht beabsichtigt. Sie wollen, wie immer, nur hetzen und jedem ihre sozialistischen anti-marktwirtschaftlichen ansichten aufzwingen.
    Ich täte es genauso. Nur hätte ich nicht so lange gewartet.

  6. Amazon zahlt aber ordentlich die Steueranteile seiner Angestellten.

    Insofern ist es schon ein Verlust, wenn so ein Brocken wegbricht.

    Andererseits finde ich den Schritt nur konsequent. Wird irgendwo die Situation unbequem, zieht man eben weiter. Ohne Standortbezug lebt es sich leichter in der heutigen Zeit und Deutschland muss man sich eben einfach nicht geben.

  7. @RS999 & Tirola

    Offensichtlich wirkt die Verdummung bei Ihnen noch nachhaltig nach. Bei den Anforderungen der heutigen Wirtschaftswelt werden Sie in einigen Jahren nach Investoren schreien, die dem Großteil der durch mangelnde Bildung herangezüchteten Nichtskönnern eine Chance gibt, überhaupt ein Erwerbsleben zu führen.

    Guucheln Sie mal Thatcher+Gewerkschaften. Muß es erst soweit kommen?

    Westerwälder

  8. Ich dachte das die meisten Arbeiter kommen eh aus Polen kamen.
    Appropo Schliessung: Hier in der Schweiz muss man einen Monat dies Bekannt geben, damit Investoren oder Arbeitnehmer eine Lösung finden können, die das Unternehmen nicht umsetzen muss. Danach muss die Firma alle Kündigungsfristen einhalten und voila die Firma ist abgewickelt.
    Ist ein Scheiss Gefühl aber der nächste Arbeitgeber hat mich nach 6 Monaten angestellt ohne Stress zu haben das er mich lebenslang an der Backe hat.

  9. OT:
    Susanne Winter (FPÖ) kommt nun doch ins Parlament
    Die Änderungen, die die Briefwahlstimmen im Ergebnis der Nationalratswahl mit sich gebracht haben, verhelfen einer umstrittenen FPÖ- Politikerin zu einem unverhofften Sitz im Nationalrat. Winter war wegen anti- islamischer Äußerungen beim FPÖ- Neujahrstreffen 2008 zu zweifelhafter Bekanntheit gekommen. Sie wurde wegen Verhetzung und Herabwürdigung religiöser Lehren verurteilt.
    http://www.krone.at/Oesterreich/Susanne_Winter_-FPOe-_kommt_nun_doch_ins_Parlament-Briefwahlauszaehlung-Story-377709

    Gut so! Winter sagte nur: „Mohammed wäre in der heutigen Zeit ein Kinderschänder“! Was ist daran eine anti-islamische Äußerung? Die Richter in Österreich gleichen in Moslemfragen den Deutschen. Aber im ISLAM ist es heute noch üblich, dass erwachsene Männer 7-jährige Mädchen heiraten!!! VORBILD dafür Mohammed.

  10. Eine gute Entscheidung!

    Das sollten alle Unternehmen so machen, die von ver.di & Co. und der Journaille unfair in die Mangel genommen werden.

    Ich habe unter Freunden das schon einige Zeit diskutiert und die von Amazon nun durchgezogene Entscheidung favorisiert.

    Wir blöd sind eigentlich die Arbeitnehmer, dass ver.di sie so instrumentalisieren kann?

    Wohl ziemlich!

    Das gleiche ist mit dem Schleusenpersonal der Wasserstraßen. Da hetzt ver.di die Beschäftigten auch in „Blitz“streiks und alle Kähne liegen fest.

    Wer kettet endlich ver.di fest?

  11. Wer hier über Amazon als „Heuschrecke“ herzieht, hat offensichtlich von Wirtschaft keine blasse Ahnung. Es mag durchaus sein, dass Amazon in Deutschland kaum Gewinnsteuern bezahlt – aber das liegt wohl kaum an Amazon, sondern an den Steuergesetzen. Allerdings schafft Amazon über sein erfolgreiches Marktangebot Arbeitsplätze (direkt bei sich selbst und indirekt bei den Herstellern und Dienstleistern), über die sowohl Steuern als auch Sozialabgaben erzeugt werden. Na ja, diese Löhne, Steuern und Kaufkraft wird halt jetzt in Polen produziert. Und der Beitrag sagt ganz richtig, dass die Entscheidungen eines so sichtbaren Unternehmens wie Amazon nicht ohne Signalwirkung für andere internationale Unternehmen sein wird. Man fasst sich an den Kopf, wie bescheuert manche Leute in Deutschland so sind.

  12. #3 Tirola (01. Okt 2013 16:43)
    Amazon zahlt in Deutschland sowieso keine Steuern, von daher ist mir der Weiterzug dieser Heuschrecke ziemlich egal.

    Das ist der allgemein verbreitete Denkfehler:
    Die bei Amazon arbeitenden Menschen zahlen Steuern und Sozialabgaben – haben ein Einkommen, von dem sie, eventuell Kredite für Wohneigentum an Banken zahlen und konsumieren, womit wieder Steuern und Abgaben erwirtschaftet werden.
    Und gerade Bad Hersfeld ist eine strukturschwache und gebeutelte Region, für die Amazon durchaus ein Segen war.
    Somit wird Bad Hersfeld wieder zum Ar…. der Welt – Danke ARD, Danke Ver.di.

  13. @#13 Der Westerwaelder

    Hallo? Wir reden hier über einen milliardenschweren Konzern, welcher kaum Steuern in Deutschland zahlt!

    Soll ich Amazon jetzt wohl dankbar dafür sein, dass er ja immerhin Lohnsteuer zahlt und paar Leute aus der „Unterschicht“ beschäftigt?

    Brauchen wir wirklich solche „Arbeitgeber“ in Deutschland?

  14. Offensichtlich wirkt die Verdummung bei Ihnen noch nachhaltig nach. Bei den Anforderungen der heutigen Wirtschaftswelt werden Sie in einigen Jahren nach Investoren schreien, die dem Großteil der durch mangelnde Bildung herangezüchteten Nichtskönnern eine Chance gibt, überhaupt ein Erwerbsleben zu führen.

    Guucheln Sie mal Thatcher+Gewerkschaften. Muß es erst soweit kommen?

    Westerwälder

    An Parasitäre Konzerne gibt es in Deutschland keinen Mangel. Dafür ein wachsender Mangel an echten Familienbetrieben und Konzernen in Generationenfamilienbesitz. Da sind die Unternehmer noch verbunden mit den Arbeitern, da ist man noch Mensch und keine Zahl.

    Die ganzen Abwanderungswellen sind alle ein Resultat aus verramschten Familenunternehmer an Vaterlandslose BWL Ausländer mit kurzfristigen Finanzinteressen.

  15. Die Firmen werden nicht nur durch die linke Gesinnungsdiktatur und durch die entsprechende verleumderische Berichtserstattung vergrault. Man darf nicht vergessen, wie hoch bei uns die Abgaben- und Steuernlast ist! Was der Arbeitgeber blecht, geht ja an den größten Ausbeuter hierzulande: Und das ist der Staat. Nachdem der Teufel Schäuble sich noch für weitere Steuererhöhungen ausspricht, aber nicht daran denkt, ein Mindesteinkommen einzuführen (um Harzt-4-Empfänger weiterhin nicht zum arbeiten zu motivieren und sie vom Staat abhängig zu machen), könnte es schwierig werden, Niedriglöhner zum Arbeiten zu motivieren.

    Außerdem: Ob ein Standort Polen auch die entsprechende Qualität bringt wie in Deutschland, werden wir sehen. Ich bin regelmäßige Amazon-Käuferin mit kostenlosen Prime-Versand und werde das bald feststellen.

  16. @#21 Das_Sanfte_Lamm

    Ja Amazon schafft Jobs, aber was für welche!!!

    Du tust gerade so, als ob hundertausende Menschen dank Amazon nicht arbeitslos sind.

    Die Zahl der deutschen Amazon-Beschäftigten ist doch mehr als überschaubar.

    Der ganze Umzug hat auch nichts mit der ARD oder Ver.di zu tun, sondern das man hier mit der Ausbeutung eben auf Granit stößt und deshalb einfach in ein Billiglohnland zieht.

  17. Na herzlichen Glückwunsch liebe Verdi, es ist ein Genuß euch bei der Arbeit zuzusehen.
    Eure demnächst job- und einkommenslosen Mitglieder sind euch sicher dankbar. Weiter so!
    Vorwärts immer, rückwärts nimmer!

  18. Ich hoffe doch mal, dass sich das niedrigere Lohnniveau direkt in der deren Preisgefüge niederschlagen wird.

  19. #19 captain_renault et al

    Richtig erkannt. An diesem Beispiel zeigt es ich wieder, dass das linke Gesoxe, auch hier anwesend, von Wirtschaft keinen blassen Dunst hat, weil wahrscheinlich selbst nur in H4 aktiv.

    Auch sollten die eines bedenken, viele des dort angestellten Personals ist nur gering qualifiziert oder jobbt nebenher. Die werden sich nun bedanken.

    Ich kann mich noch gut an den ehemaligen Arbeitsminister von NRW, Prof. Farthmann (SPD) erinnern, der genau für die genannte Arbeitsgruppe erhebliche Probleme kommen sah.

    Deshalb sollten wir froh sein, wenn Unternehmen wie Amazon auch gering qualifizierten Menschen Arbeitsplätze anbieten, hier konnten.

    Ist eben halt ver.di mit dem Grünen Kommunisten Bsirske an der Spitze. Der Obergenosse hat ausgesorgt, dagegen nicht seine Klientel.

    Das sollten die sich merken.

  20. Ich habe noch vor Kurzem auf WON einen Kommentar geschrieben, in dem ich dieses Schicksal im Falle einer Mindestlohneinführung sehen würde. Da hat mich doch schon doe Realität überholt…

    Nicht, daß ich solchen Konzernen ernsthaft hinterhertrauere. Aber sie waren die einzige Chance, die durch die Bildungsexperimente der letzten 20 Jahre ausgeschlossenen Ungelernten zu beschäftigen. Das rot-grüne Steuerchaos (u.a. mit dem nachhaltigen Ruin der Kommunalfinanzen) 2000-2003 hat diese Situation noch deutlich verschärft, Schwarz-Gelb hat lieber Banken gerettet statt über wirksame und durchgreifende Maßnahmen für DEUTSCHE nachzudenken!!
    Da die Alternativen fehlen, werden diese AN recht schnell in H4 landen und da kaum wieder rauskommen.
    Aber das wird dann weder die linken Parteien noch die Gewerkschaften oder die Regierung interessieren.
    Und Lucke wird dafür angegriffen, daß er mit drastischen Worten vor jenen Folgen warnt, die wir jetzt bekommen, und umfassende Änderungen vorschlägt.

    Manchmal denkt man, das Volk, das schon seit Jahren immer wieder die gleichen Versager wählt, hat es einfach nicht besser verdient. Soll sich nur keiner darüber beklagen, wenn die NPD Zulauf bekommt. Das ist dann hausgemacht unter tätiger Mithilfe der „Qualitätsmedien“…

  21. #22 Tirola & RS_999

    Können wir das jetzt so interpretieren, dass sie jetzt die Kosten der Arbeitslosigkeit für die Beschäftigten übernehmen?

    Vielen Dank für ihre Großzügigkeit und lassen sie es den Hersfeldern wissen!

  22. Danke ARD, Danke Ver.di.
    Da in Zukunft und auch jetzt schon 6 Millionen Arbeitskräfte fehlen werden, diese Fachkräftelücke wird ja schon heute durch den Import von hochmobilen Fachkräften (Abbruch- und Buntmetallunternehmer) vom Balkan verringert, bin ich froh das Amazon Stellen abbaut umso dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Gleiches gilt für den Stellenabbau bei Siemens usw.. Je mehr Firmen Arbeitsplätze abbauen oder ins Ausland verlagern desto besser, erspart es uns in Zukunft doch den Import weiterer Millionen Afrikaner/Asiaten etc.pp. aus schwer zu integrierenden Kulturen/Religionen.

  23. #31 fragenueberfragen

    Schaffen Sie doch Arbeitsplätze oder können Sie das nicht?

    Und kommen Sie bitte nicht mit Steuern. Wir Bürger können froh sein, wenn es noch einen Steuerwettbewerb zwischen den Ländern gibt, denn sonst hätte uns die Politiker schon mit Hilfe der Steuern kannibalisiert.

    Ausserdem, mit welchen Recht erwartet die Politik überhaupt Geld (Steuern) von den Bürgern, wenn sie diese Gelder auch noch zweckentfremdet, wie wir gerade an der degenerierten EU/EURO-Rettung sehen?

  24. 22 Tirola

    Erst wenn der letzte Unternehmer weg ist und die Caritas niemanden mehr einstellt, werdet ihr merken, dass der böse Unternehmer, den genau solche Leute wie Du, verjagen, Arbeitsplätze schafft.
    Trollt euch in irgendwelche Antifa-Chats und nervt hier nicht.

  25. HINWEIS:

    Man kann auch amazon nur nutzen um die ISBN-Nummern rauszusuchen und dann beim lokalen Buchhändler bestellen. Das geht (zumindest bei mir) einfach über das Internet. Genauso teuer ist es und die Bücher sind ebenfalls am nächsten Tag da…

  26. @#30 Antidote

    Amazon zieht aus freien Stücken (!) in ein Billiglohnland um. Warum? Um Geld zu sparen.

    Dem Unternehmen sind die deutschen Arbeitsplätze doch vollkommen egal.

    Jetzt soll wieder die ARD + Verdi dran schuld sein, warum der „großzügige“ Konzern abhaut…

  27. #3 Tirola

    Ein deutsches Traditionsunternehmen steht vor dem Aus: Der angeschlagene TV-Hersteller Loewe hat Insolvenz angemeldet.

    Wo bleibt der Protest von ver.di ???

  28. #25 Tirola (01. Okt 2013 17:07)
    @#21 Das_Sanfte_Lamm

    Ja Amazon schafft Jobs, aber was für welche!!!

    Du tust gerade so, als ob hundertausende Menschen dank Amazon nicht arbeitslos sind.

    Die Zahl der deutschen Amazon-Beschäftigten ist doch mehr als überschaubar.

    Der ganze Umzug hat auch nichts mit der ARD oder Ver.di zu tun, sondern das man hier mit der Ausbeutung eben auf Granit stößt und deshalb einfach in ein Billiglohnland zieht.

    Ohne dass ich das Gehaltsgefüge bei Amazon genau kenne (ja, ich weiss, es wird nicht üppig bezahlt!) darf man nicht vergessen, dass in einer strukturschwachen Gegend wie Bad Hersfeld ein Amazon-Gehalt bedeuten kann, auf Grund der durch die niedrigen Immobilienpreise bedingten geringen Lebenshaltungskosten gut über den Runden zu kommen – was in Stuttgart, Hamburg, München oder Frankfurt/Main bit dem gleichen Gehalt mit Sicherheit unmöglich wäre.
    Und zum Zweiten profitiert eine strukturschwache Gegend auch durch diese Einkommen. Wer mehr verdienen will, kann dieses gerne in einer der erwähnten Städte tun, muss aber auch ein (schätzungsweise) fünffaches an Fixkosten in Kauf nehmen.

  29. Die Stadt Pforzheim rühmt sich der höchsten Arbeitslosenquote in Baden-Wü.

    Wenn das Amazon-Versandzentrum mit etwa 1000 Stellen schliesst, kann sich Pforzheim noch mehr rühmen, im Verbund mit ver.di

  30. #31 fragenueberfragen (01. Okt 2013 17:14)
    Ich verstehe nicht, warum hier ein Unternehmen wie Amazon in Schutz genommen wird.

    http://www.boersenblatt.net/629732/

    Audi (ja, der deutsche Nobel-Hersteller mit den 5 Ringen) hat im ungarischen Györ seit den Neunziger Jahren ein Werk in Betrieb, geniesst dort nahezu Steuerfreiheit und zahlt lausige Gehälter an die dortigen Beschäftigten. Wo bleibt da die ARD oder der Shitstorm über die soziale Ungerechtigkeit?

  31. @#41 Das_Sanfte_Lamm

    Amazon hätte diesen Schritt auch ohne ARD-Reportage und Verdi getan.

    Die wären nur hier geblieben, wenn der Staat extrem subventioniert oder Amazon die Löhne massiv gekürzt hätte.

    Es ist ja nicht so, dass Amazon vor lauter Kostendruck ins Ausland wechseln „muss“. Hier geht’s nur wieder im Gewinnmaximierung, Geld das irgendwo ins Ausland fließt.

  32. #38 Felix Austria (01. Okt 2013 17:28)
    #3 Tirola

    Ein deutsches Traditionsunternehmen steht vor dem Aus: Der angeschlagene TV-Hersteller Loewe hat Insolvenz angemeldet.

    Wo bleibt der Protest von ver.di ???

    Loewe ist bestimmt eine Nazi-Firma, die man Zwangsarbeiter beschäftigte, oder für die Rüstungsindustrie arbeitete.
    Da ist die Insolvenz nur gerecht.
    Wer Sarkasmus findet, darf ihn behalten.

  33. #13 Wilhelmine

    Aber als AfD-Wähler sind Mitglieder der Freiheit schon willkommen. – Das ist jetzt widerlicher Systempopulismus, denn dass er nicht weiß, wie der Islam tickt, das nehme ich diesem klugen Menschen nun nicht ab.

  34. #43 Tirola (01. Okt 2013 17:37)

    Amazon hätte diesen Schritt auch ohne ARD-Reportage und Verdi getan.

    Die wären nur hier geblieben, wenn der Staat extrem subventioniert oder Amazon die Löhne massiv gekürzt hätte.

    Es ist ja nicht so, dass Amazon vor lauter Kostendruck ins Ausland wechseln “muss”. Hier geht’s nur wieder im Gewinnmaximierung, Geld das irgendwo ins Ausland fließt.

    Das machen allerdings viele deutsche Unternehmen genauso.
    Zum Beispiel dürfen Investitionen in anderen EU-Ländern in Deutschland fiskalisch geltend gemacht werden – ein Gesetz, das unter der Regentschaft von Gas-Gerd erlassen wurde.

  35. Oh mann, Deutschland schafft sich immer und immer weiter ab!
    Ich verstehe die Entscheidung von amazon, nur in der Tat wirft das ein sehr schlechtes Licht auf Deutschland, Nachahmer werden folgen.
    Unsere Wirtschaft wird von Gewerkschaften kaputt gestreikt und von linken Propaganda-Medien diffamiert.
    Ich frage mich warum es Deutschland überhaupt noch so gut geht?
    Überall liest man vom „Ende der Krise“, die „Deutschen schwimmen im Geld“, „die Arbeitslosigkeit sinkt“.
    Alles verarsche!?
    Unfassbar!

  36. #44 Das_Sanfte_Lamm (01. Okt 2013 17:38)
    #38 Felix Austria (01. Okt 2013 17:28)
    #3 Tirola

    Ein deutsches Traditionsunternehmen steht vor dem Aus: Der angeschlagene TV-Hersteller Loewe hat Insolvenz angemeldet.

    Wo bleibt der Protest von ver.di ???

    Loewe ist bestimmt eine Nazi-Firma, die man Zwangsarbeiter beschäftigte,

    ….die mal Zwangsarbeiter…..

  37. Loewe ist doch schon seit Jahrzehnten „tot“.

    Die Zeiten sind eben vorbei, wo deutsche Firmen Radios und Fernseher entwickelt/hergestellt haben.

  38. #49 Tirola

    der Transrapid ist auch tot – aber nur in Deutschland.
    Auch das Faxgerät wurde einst in Deutschland entwickelt.

  39. Was linke Scheibenhirne nie begreifen, wir leben einzig und allein von cleveren Unternehmern und ihren Unternehmen.
    Wir leben nicht von Politikern, Parteien, Gewerkschaften oder Mutti.
    Wenn wir Unternehmen aus dem Land treiben wird die qualität der Arbeitsplätze ganz sicher nicht besser. Das bedeutet, das Lohnniveau sinkt und sinkt und sinkt.
    Da hilft auch das Geschrei der verwöhnten Brüllkinder nicht.

  40. Ein Unternehmen, egal welcher Groesse, ist keine Wohlfahrtseinrichtung. Es MUSS Profit machen. Sonst gehts pleite.
    Ein Unternehmen ist auch KEIN Punchingball fuer Sozialkrawallos und KEIN Steinbruch fuer den steueramoklaufenden Gierstaat.
    Wenn man das alles so missachtet, wie hierzulande, dann werden weiter Unternehmen in jeder Groessenordnung hier wegehen oder dicht machen muessen.

  41. #42 Das sanfte Lamm

    Audi hat nur vier Ringe, aber mit dem Rest stimme ich überein. Kann ich auch verstehen, denn welcher verdi-Funktionär will es sich schon mit seinem Dienstwagenschenker ähm Hersteller verscherzen?

  42. Alles Panikmache,
    in Polen gibt es keine Arbeitskräfte mehr
    die sind alle H I E R ! ! !
    Polen ist unter der Woche Menschenleer..
    IRONIE OFF

  43. Audi ist uebrigens Teil des Volkswagenkombinats. Also dank VW-Gesetz quasi staatseigen.
    Passt zur Putzfrau bei P€€r oder den Dumpingjobbern bei SED und Gemuesetaliban.
    Gross herumtoenen, aber selber die schlimmsten Ausbeuter abgeben.

  44. Ich haette es natuerlich genauso wie Amazon gemacht, falls ich noch Unternehmer in diesem Land der Gewerkschaftswillkuer waere, Gott sei Dank, dies liegt lange zurueck.

  45. #53 micke (01. Okt 2013 17:53)
    #42 Das sanfte Lamm

    Audi hat nur vier Ringe, aber mit dem Rest stimme ich überein. Kann ich auch verstehen, denn welcher verdi-Funktionär will es sich schon mit seinem Dienstwagenschenker ähm Hersteller verscherzen?

    ,

    Es sind in der Tat nur vier Ringe 😀
    Verdi-Chef Frank Bsirske fährt selber gerne in einer Ingolstädter Sänfte – A8 mit Vollausstattung versteht sich.

  46. #51 Freies Land ®

    Das können noch wollen die linken Hirne begreifen.

    Kein Politiker oder Gewerkschafter kann einen Menschen zwingen ein Unternehmen zu errichten!

    Ein Unternehmer wird nur eine Betriebsstätte errichten, wenn das Geschäftsmodell Sinn macht, heißt nicht in die Insolvenz abdriftet.

    Warum soll sich nun Amazon den Stress mit Bsirske & ARD Clowns (GEZ sponsored) machen, wenn das Geschäftsmodell besser in Polen funktioniert?

    Besser sollten die hier von Gewerkschaftsbeiträgen und GEZ-Geldern gemästeten Functionarios einmal darüber nachdenken, wie hoch der von ihnen angerichtete Schaden für die Kommune Hersfled und die von Kündigung betroffenen Mitarbeiter ist.

    <b<Tragen ARD und ver.di die Kosten der AMAZON Schließung?

  47. Was der Driss? Amazon ist der Tod vieler deutscher Einzelhändler und zahlt Hungerlöhne. Ich werde überall für den Boykott dieses Dreckhaufen trommeln. Ich bin nun wirklich kein Freund von Verdi, aber es kann doch nicht angehen, dass man alles ohne zu murren schlucken muss. Wer jetzt noch bei Amazon bestellt, der ist für mich ein Volksverräter. Kauft gefälligst vor Ort und sorgt dafür, dass der deutsche Einzelhandel bleibt. Die zahlen ordentliche Löhne und sorgen für belebte Innenstädt. Fu… Amazon.

  48. Der US-amerikanische Online-Händler Amazon

    Habe in keinem (etwas älteren) Wörterbuch das Wort „US-Amerika“ bzw. „US-amerikanisch“ gefunden. Kommt dieses Wort nicht zufällig aus der linksradikalen Ecke bzw. von Amerika-Hassern?

    Ansonsten kann sich PI konsequenterweise aus „proamerikanisch“ in „proUSamerikanisch“ umbenennen.

  49. Die Gewerkschaften haben erreicht, dass es keinen deutschen Seemann mehr gibt. Nun sieht es in der Logistik schon bald ähnlich aus. Wenn man in einem Staatenbund lebt, kann man nicht so tun als wenn man allein ist. Die Arbeit wandert ab. An Polen werden sich die Gewerkschaften noch die Zähne ausbeissen.

  50. #59 Hirnfrass

    Theoretisch würde ich auch beim Buchhändler „um die Ecke“ kaufen. Aber kann ich auch sicher sein, dass man mir nicht „pc korrekte“ Literatur vorsetzt?

    Das ist der Vorteil von Amazon, neben den anderen Artikeln. Amazon zeigt alle Titel, man kann nachschauen, bekommt Antiquariat, weitere Hinweise und Preise.

    Ausserdem „Volksverräter“! Ist das nicht ganz streng der „Göbbels“?

  51. Die Gewaltbereitschaftsinitiative ver.di, die auch schon für die Massenentlassungen der Schlecker-Frauen verantwortlich zeichnete, um sich hinterher über ebendiese Massenentlassungen zu beschweren, setzt seinen Kurs der endgültigen Zerstörung des Arbeitsmarktes der BRD unbeirrt fort.

    ver.di-Chefagitator Bsirske, die ständig besoffene Blitzbirne mit dem Megaphon, hat nämlich von Ökonomie so viel Ahnung wie ein Teebeutel.

  52. #62 Antidote

    ich schaue auch bei Amazon nach Büchern. Allerdings bestelle ich die dann bei meinem örtlichen Buchhändler. Der liefert sogar kostenfrei nach Hause. Nebenbei unterhält der einen sehr schönen Buchladen in der Innenstadt mit ausgebildeten Buchhändlern als Verkäufer. Warum soll ich mein Geld einer Ami-Firma in den Hintern schieben, wenn ich damit auch die lokale Wirtschaft fördern kann? Und das ist bei Büchern sogar kostenneutral. Volksverräter passt hier schon sehr gut.

  53. #59 Hirnfrass (01. Okt 2013 18:05)
    Was der Driss? Amazon ist der Tod vieler deutscher Einzelhändler und zahlt Hungerlöhne. Ich werde überall für den Boykott dieses Dreckhaufen trommeln. Ich bin nun wirklich kein Freund von Verdi, aber es kann doch nicht angehen, dass man alles ohne zu murren schlucken muss. Wer jetzt noch bei Amazon bestellt, der ist für mich ein Volksverräter. Kauft gefälligst vor Ort und sorgt dafür, dass der deutsche Einzelhandel bleibt. Die zahlen ordentliche Löhne und sorgen für belebte Innenstädt. Fu… Amazon.

    Einfach zurücklehnen und eine Tasse Earl Grey geniessen.
    Nokia war wesentlich schlimmer als Amazon, was das Abgreifen von Steuersubventionen und anderer Fördergelder angeht.
    Nokia war einst DIE HANDYINDUSTRIE, die komplette Mobilfunkwelt tanzte nach der Pfeife von Nokia.
    Jetzt ist Nokia wieder bei Gummistiefeln angelangt 😀
    Also erst mal schauen, was bei Amazon herauskommt.

  54. @#64 Hirnfrass (01. Okt 2013 18:20)

    Deutsche, kauft nicht beim Ami! … *gähn*

  55. in einer vorigen Firma hatte ich auch mal einen Lieferanten, welcher sein Lager nach TCH verlegt hat und das ernsthaft mit einer Serviceverbesserung begründete.
    Schon die erste Lieferung aus dem neuen Lager war katastrophal, fast nichts stimmte. die Fehlmengen habe ich reklamiert, die zuviel gelieferte, aber nicht auf dem Lieferschein aufgeführte Ware aber nicht.

    Einge Zeit später war die Firma Pleite.

  56. #49, Tirola,
    wenn Ihr Name für Ihr Herkunftsland spricht empfehle ich Ihnen das Buch: Fern von Europa.
    Der Autor Sepp Schluiferer hat da die Tiroler haargenau beschrieben. Jedes Wort stimmt.

  57. @Hirnfrass

    Was meinen Sie, wo ihr Händler um die Ecke die Bücher bestellt, die er gerade nicht da hat?

  58. die Leiharbeiter aus Spanien haben 8,50€ plus Unterkunft und Verpflegung bekommen, außer Kaffe, und die waren zufrieden damit.
    Für einen ARD TV Redakteur ist das natürlich „kein Geld“, dafür würde der morgens nicht seinen Hintern aus dem Bett bewegen.

  59. @67 miles in vestimento ardente (01. Okt 2013 18:27)

    „Deutsche, kauft nicht beim Ami! … *gähn*“

    Was ist daran gähn? Warum soll ich als Deutscher eine Ami-Bude füttern, während gleichzeitig der deutsche Buchhandel vor Ort krepiert? Was habe ich davon, wenn sich irgendwelche Bonzen in den USA die Taschen noch voller machen? Der Buchhändler vor Ort schafft ordentliche Arbeitsplätze und gibt sein Geld auch wieder vor Ort aus. Und hinterher beschweren sich alle über die Verödung der Innenstädte. Das ist gähn, aber auch typisch deutsch.

  60. @#70 niewieder

    nicht bei Amazon. Und ich bin so patriotisch die eigene Wirtschaft zu stärken. Ich will blühende Landschaften in Deutschland, USA geht mir quer am Arsch vorbei.

  61. #70 Nie wieder (01. Okt 2013 18:29)

    @Hirnfrass

    Was meinen Sie, wo ihr Händler um die Ecke die Bücher bestellt, die er gerade nicht da hat?
    ************************************************

    Garantiert nicht bei Amazon.
    Die sind über ein EDV System beim Buchgrosshandel angeschlossen, z.B. bei Libri, und bestellen dort.
    Hab ich selbst bei meinem örtlichen Händler, bei dem ich überweigend kaufe, ausprobiert, eine Clint Eastwood Biographie, welche bei Amazon angeboten wurde, konnte von meinem Händler nicht beschafft werden.

  62. #43 Tirola (01. Okt 2013 17:37)
    Amazon hätte diesen Schritt auch ohne ARD-Reportage und Verdi getan.

    Hast Du irgendeinen Beweis für? Nein? Also!

    Die wären nur hier geblieben, wenn der Staat extrem subventioniert oder Amazon die Löhne massiv gekürzt hätte.

    Ja klar, so etwas ist Marktwirtschaft! Schon mal gehört? Wenn es amazon hier gefällt bleiben sie, wenn nicht, gehen sie weg. So einfach ist das. Und niedrig qualifizierte Leute für Lagertätigkeiten findet man überall.

    Es ist ja nicht so, dass Amazon vor lauter Kostendruck ins Ausland wechseln “muss”. Hier geht’s nur wieder im Gewinnmaximierung, Geld das irgendwo ins Ausland fließt.

    Nö, müssen sie nicht. Aber da es attraktiver ist, als sich mit deutschen Gewerkschaften anzulegen, machen sie das wahrscheinlich.
    Ver.di hat niedrig qualifizierten Menschen einen Bärendienst erwiesen. Herzlichen Glückwunsch.

    Und warum ist das so? Weil es in Europa genügend großes Potential an Arbeitswilligen gibt, die nur einfache Tätigkeiten ausführen können. (Überangebot an Arbeitskräften senkt Lohnniveau, Angebot/Nachfrage)

  63. vor ein paar Monaten noch wollte sich Amazon angeblich in Neumünster ( SH) ansiedeln, um von dort aus auch Skandinavien zu beliefern.
    Guckst Du hier:

    „Neumünster. Amazon und ein weiterer großer Internet-Versandhändler sind daran interessiert, bei Neumünster ein neues Versandzentrum mit bis zu 2000 festen Arbeitsplätzen zu bauen. Die Gespräche über eine direkt an der Autobahn A7 gelegene und daher sehr attraktive Gewerbefläche liefen zurzeit, teilte die Stadt Neumünster mit. Eine Entscheidung soll in einigen Monaten fallen.

    Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) sagte am Mittwoch im Landtag: „Wenn ein Unternehmen wie Amazon Interesse zeigt, bei Neumünster ein großes Versandzentrum zu bauen, sage ich: Ja, wir haben in Schleswig-Holstein die Fläche, wir haben die Arbeitskräfte, wir haben die Autobahnanbindung.“ Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) sagte, das Land unterstütze die Bemühungen um die geplante Ansiedlung.

    Den Namen des zweiten interessierten Internet-Versandhändlers wollte die Stadt Neumünster nicht nennen. Es sei Vertraulichkeit vereinbart, sagte Thorben Pries, Büroleiter von Oberbürgermeister Olaf Tauras. Ein Amazon-Sprecher war am Mittwoch für eine Stellungnahme zum Stand der Gespräche telefonisch nicht erreichbar.
    http://www.kn-online.de/Lokales/Neumuenster/Kommt-Amazon-nach-Neumuenster

  64. @ #3 Tirola

    Das mag sein, dass Amazon keine Steuern zahlt im direkten Sinne. Die Arbeitsplätze sind trotzdem weg und damit tut man der Bevölkerung kein Gefallen. Und wer die Jobs als unzumutbar betrachtet, muss sie ja nicht machen.

  65. @#74 zarizyn (01. Okt 2013 18:34)

    #70 Nie wieder (01. Okt 2013 18:29)

    @Hirnfrass

    Was meinen Sie, wo ihr Händler um die Ecke die Bücher bestellt, die er gerade nicht da hat?
    ************************************************

    Garantiert nicht bei Amazon.
    Die sind über ein EDV System beim Buchgrosshandel angeschlossen, z.B. bei Libri, und bestellen dort.

    Ja, mein Fehler. Das ist mir im Moment des Abschickens auch eingefallen und mit einem Klatschen gegen die eigene Stirn quittiert worden. 😉

  66. Unternehmen die in Deutschland es zu etwas bringen sind, falls sie sich mit den falschen Medien anlegen oder nicht genug „Abbitte“ leisten, irgendwann zu einem „Nestle“ Fall für die linke Presse.

    Ein „böser“ Konzern, der auf dem Buckel von Arbeitern Gewinne macht. FURCHTBAR!!!

    Auf den Gedanken, das sich Arbeitnehmer die ausgebeutet werden mit Kündigung wehren können, kommt natürlich niemand von diesen „Journalisten“.
    Oder das sich ein Unternehmen das so böse ist, einfach irgendwann selbst an die Wand fährt, fällt den „Experten“ in Sachen Arbeitsrecht natürlich auch nicht ein. So was gibts ja gar nicht, weil alles in spirituellen Geheimsitzungen dahin läuft, das Menschen wie von Geisterhand immer zu den „falschen“ Konzernen laufen und dort arbeiten.

  67. Für was braucht man in Deutschland überhaupt Arbeitsplätze im unteren Lohnsegment. Schließlich gibt es ja Hartz4 und wenn die Linken (parteienübergreifend) an die Macht kommen gibt es dann die Grundsicherung in Höhe von 1000 € für jeden. OK, es gibt noch ein winziges Problem mir der Finanzierung, aber da findet sich sicher eineLösung – und sei es über eine Verschuldung. Freut euch, Deutschland wird zum Schlaraffenland.
    😉

    Übrigens in der Wirtschaftswoche wurde kürzlich die Mongolei mit Griechenland verglichen. Demnach gibt es kaum einen Unterschied, außer: Die Mongolei exportiert Rohstoffe und Griechenland Schuldverschreibungen …

  68. Endlich jemand, der konsequent „Danke“ an Verdi, GEZ und co, schickt. Nach der verlogenen Aktion von Goebbels GEZ- Erben an Amazon (die, wie alles Andere bei diesen Propagandisten, von Oben befohlen wurde), ist das nur zu logisch, zumal Schland auch wegen kaum zu erwirtschaftenden Energiekosten immer weiter (und verdient) in den Agrarstaat rutscht und damit als Kunde drittklassig wird. Und das verdient (siehe Siemens= ca 5000 Arbeitsplätze ). Polen und die tschechische Republik werden also nicht nur sehr bald die Hauptenergielieferanten für Schland sein (allerdings nur so lange, wie der Windmühlen- Zappelstrom sie nicht zur Verzweiflung treibt- ab dann kann die Zipfelmütze sich einen Kienspan schnitzen, weil in Polen in den Kuppelstellen dann die Lasttrenner aufgemacht werden), sondern auch die Nutzniesser einer systematischen Verblödung der Zipfelmützen sein. Ich wünsche den ins Gehirn geschissenen Mützen eine schöne Zukunft- beim Ziehen des Hakenpfluges durch den Schrebergarten, damit Mütze überhaupt zu fressen hat….

  69. #60 Maverick 1 (01. Okt 2013 18:11)

    Habe in keinem (etwas älteren) Wörterbuch das Wort “US-Amerika” bzw. “US-amerikanisch” gefunden. Kommt dieses Wort nicht zufällig aus der linksradikalen Ecke bzw. von Amerika-Hassern?

    Danke für diese Anmerkung! Die Masche „US-amerikanisch“ geht mir zunehmend auf den Sack, und ja, sie kommt aus der politkorrekten Ecke, der gleichen, die erst das Wort „Neger“ verbot und inzwischen das danach übliche „Schwarzer“ durch „Dunkelhäutiger“ ersetzen will.

    Die Geschichte dazu geht so (jedefalls habe ich auf diese Art mit diesem Unfug Bekanntschaft gemacht): Linke Sprachblockwarte und Antiimperialisten stellten vor einigen Jahren fest, daß man „Amerikaner“ nicht sagen darf, weil Amerika ja der ganze Doppelkontinent ist und „Amerikaner“ für die Bürger der USA alle anderen Doppelkontinent-Bewohner

    1. diskriminiert
    2. mit „US-Amerikanern“ in einen Topf wirft
    3. zu Verwechslungen führt.

    Das leuchtete allen Lieschen Blöds sofort ein und sie begannen, die Redaktionen mit empörten Mails einzudecken, wenn es da einer wagte, Amerikaner Amerikaner zu nennen.

    Daß die USA der einzige Staat in Amerika ist, der das Wort Amerika im Namen hat und es null Verwechslungs-Gefahr gibt, war denen juckegal. Daher hießen ja Amerikaner schon immer Amerikaner und der Rest eben Kanadier, Mexikaner, Ecuadorianer, Argentinier, Chilenen etc. Oder Süd- und Nordamerikaner, oder Latainamerikaner oder Indianer oder Indios. Also nix Verwechslung.

    Aber alle waren stolz auf die neue Sprach-Masche, dpa übernahm diese Sprachregelung konsequent in all seinen Meldungen und heute macht es jedes Blatt nach, stolz darauf, daß es so unendlich sprachsensibel und differenziert ist.

    Kein anderes Land, weder Italien noch Spanien noch England ist auf eine derart bescheuerte Idee gekommen. Auf Spanisch heißen die „United States“ Estados Unidos. Man stelle sich einen Bericht vor über „eu-américanos“ vor. Tobendes Gelächter!

    Oder man stelle sich nur mal die Transparente der Linken („Ami go home“) in den 70ern mit „US-Ami go home“ vor.

    😆

  70. Hallo,
    das ist erst der Anfang vom Ende. Wenn die Unternehmen mit einem hohen Energieaufwand die Biege machen wird es noch lustiger in der bunten Republik. Wenn Verblödung weh tät wäre ein Gebrüll im Land das man bis in die ganze Welt hören könnte. Die Arbeitsplätze die einmal weg sind kommen nie wieder und das werden die betroffenen Menschen garnicht lustig finden.

  71. Ich halte es für ein Armutszeugnis für Deutschland, dass Menschen in teils menschenunwürdigen Arbeitsverhältnissen für einen Niedriglohn schuften müssen, während jemand, der 1 Jahr als Bundespräsident tätig war, bis an sein Lebensende 200000 Euro im Jahr in den Arsch geschoben bekommt. Und das noch auf Kosten der Leute, die von Ihren Löhnen kaum noch leben können !

  72. „Kommunistenclub ver.di vernichtet Arbeitsplätze in Deutschland.“
    Diese Schlagzeile werden wir vergeblich in den Medien suchen….

  73. Deutschland schafft sich ab:

    Das weltweit tätige Marktforschungsunternehmen GfK will Aufgaben von Nürnberg an seinen Standort Bulgarien verlagern. Betroffen sind rund 30 Beschäftigte.

  74. Damit dürfte Amazon auf eine extrem unfaire Berichterstattung durch die beiden HR-”Journalisten” Diana Löbl und Peter Onneken reagieren, die dem Internetriesen in ihrer linken Agitprop-Dokumentation “Ausgeliefert! Leiharbeiter bei Amazon” die Nutzung von Leiharbeitern vorgeworfen hatten. Auch das Gebaren der extrem linken Gewerkschaft ver.di soll zu der Entscheidung der Standortverlegung beigetragen haben.

    sehe ich auch so!

    Die linken Besserwisser ruinieren die BRD!

  75. #44 Das_Sanfte_Lamm (01. Okt 2013 17:38)
    #38 Felix Austria (01. Okt 2013 17:28)
    #3 Tirola

    Ein deutsches Traditionsunternehmen steht vor dem Aus: Der angeschlagene TV-Hersteller Loewe hat Insolvenz angemeldet.

    Wo bleibt der Protest von ver.di ???

    Loewe ist bestimmt eine Nazi-Firma, die man Zwangsarbeiter beschäftigte, oder für die Rüstungsindustrie arbeitete.
    Da ist die Insolvenz nur gerecht.
    Wer Sarkasmus findet, darf ihn behalten.
    ………………
    Simon Loewe war zur Zeit des dritten Reiches Geschäftsführer und—- Jude. Daher auch die Veknüpfung mit „OPTA“. Rest weiss (komischerweis ideologiefrei) Wikipedia…

  76. @ #46 Das_Sanfte_Lamm

    Loewe wurde 1923 gegründet, nach 33 „arisiert“
    und hat tatsächlich auch „Kriegsmaterial“ hergestellt.

    Mit oder ohne Zwangsarbeiter…

  77. #25 Tirola (01. Okt 2013 17:07)
    @#21 Das_Sanfte_Lamm

    Ja Amazon schafft Jobs, aber was für welche!!!

    Du tust gerade so, als ob hundertausende Menschen dank Amazon nicht arbeitslos sind.
    ————-
    Kennen Sie Amazon so gut, um diese Ihre (kindisch grünkommunistischen) Parolen begründet in die Welt setzen zu können?? Dann bitte ich um belastbare Beweise durch entsprechende links…..

  78. Amazon ist in seiner Zuverlässigkeit und Vielfalt schon toll.

    Bedrohlich ist Amazon höchstens, weil er als Versendekonzern so konkurrenzlos ist. (O.k. es gibt buch.de und ähnliches, aber die haben wirklich nur Bücher. Amazon hingegen versendet bekanntlich fast alles, vom Fernseher bis zum Proteinpulver.)

    Nach Polen und Tschechien wäre amazon aber vielleicht so oder so umgezogen, einfach aus einem ganz schlichten Kosten-Nutzen-Kalkül.

  79. Wie will man denn Logistikzentren ins Ausland verlagern, mit denen der deutsche Markt schnell bedient werden soll? Auslieferung innerhalb 1-2 Tagen ist das wohl kaum noch möglich… selbst wenn die Verkehrsinfrastruktur gut wäre.

    Wer schon mal in Polen Autobahn oder Zug gefahren ist (der „Schnellzug“ von Breslau nach Krakau erreicht einen Schnitt von 40 km/h), weiß, wovon ich spreche…

    Abgesehen davon reden wir hier nicht von einem Mittelständler oder Familienunternehmen, das tatsächlich noch in seiner Region verwurzelt ist, sondern um einen gewinnorientierten internationalen Konzern. Und die nehmen jede Möglichkeit zur Kostensenkung wahr – so kommt ist Projektmanagement von mehreren deutschen Firmen, für die ich freiberuflich arbeite, inzwischen in der Ukraine angesiedelt, einer hat seine IT sogar nach Indien outgesourct (und ist damit auf die Schnauze geflogen har har.), und garantiert nicht wegen ver.di oder aufsässigen Angestellten, sondern einfach nur weil es billiger ist. Verantwortung für Deutschland und unsere Gesellschaft: Null!

  80. #36 humbert (01. Okt 2013 17:28)
    HINWEIS:

    Man kann auch amazon nur nutzen um die ISBN-Nummern rauszusuchen und dann beim lokalen Buchhändler bestellen. Das geht (zumindest bei mir) einfach über das Internet. Genauso teuer ist es und die Bücher sind ebenfalls am nächsten Tag da…
    ———————
    Genau damit sind wir gerade bei einem CD- Kauf gekonnt reingefallen. Meine Frau wurde bei Rückfrage wegen der Verzögerung angemault. Ergebnis: Bestllung bei dem Nörgler sofort storniert und Amazon beauftragt. Drei Tage später waren die CDs da (recht ungewöhnliche Orgelwerke)

  81. Hirnfrass,

    >>>Warum soll ich als Deutscher eine Ami-Bude füttern, während gleichzeitig der deutsche Buchhandel vor Ort krepiert? <<<

    Ein Schwachsinnsargument in Zeiten der Globalisierung.
    Amazon hat sich mit beispielloser Sortimentsexpansion und mustergültiger Kundenorientierung den Status des größten Onlinehändlers erarbeitet. Auswahl, Verfügbarkeit, Liefertempo, Preise, Kulanz und kompromisslose Kundenfreundlichkeit macht denen keiner nach. Und wer die Leiharbeit bei Amazon kritisiert, sollte konsequenterweise auch nie im Supermarkt einkaufen, in Fastfoodrestaurants essen, den Handwerker nach dem Preis raussuchen oder ein neues Auto in Erwägung ziehen.

  82. in einer Doku über die üblen Arbeitsbedingungen bei Zalando wurden die Amazon Bedingungen als Positiv Beispiel gezeigt, die waren im Großen und Ganzen zufrieden, nur die Kontrollen bei den Pausen sollen nervig sein und Zeit Kosten ( gemeint sind wohl Anti-Diebstahl Kontrollen)

  83. Großkonzerne, mit mehr als 10000 Mitarbeitern für jeden abgebauten Arbeitsplatz den Mitarbeiter voll weiter bezahlen lassen bis der ehemalige Mitarbeiter wieder eine Festanstellung gefunden haben.
    Man kann allen Siemens, Nokia und wie sie alle heißen genügend Steine in den Weg legen, man muß nur wollen.

  84. #97 Yogi.Baer

    Simon Loewe war meines Wissens nicht der einzige jüdische Unternehmer der während des 3.Reichs in Deutschland eine Firma geführt hatte.
    Die Eliten oder Angehörige der Eliten wurden damals komischerweise verschont.

    Aber diese Wahrheit wird uns ja heute aus PC Gründen vorenthalten.

  85. #107 Gegen den Wahnsinn (01. Okt 2013 20:32)
    Großkonzerne, mit mehr als 10000 Mitarbeitern für jeden abgebauten Arbeitsplatz den Mitarbeiter voll weiter bezahlen lassen bis der ehemalige Mitarbeiter wieder eine Festanstellung gefunden haben.
    Man kann allen Siemens, Nokia und wie sie alle heißen genügend Steine in den Weg legen, man muß nur wollen.
    ——————
    Man kann auch grösseren Unternehmen empfehlen, einen Riesenbogen um Schland zu machen, da bei der in diesem Land herrschenden Gesinnung jede Investition rausgeworfenes Geld ist. Zudem ist der Weg in den Agrarstaat für Schland nur noch eine Frage der Zeit (Energiekosten, etc)….

  86. Dass die linksextreme Vereinigung ver.di dem deutschen Arbeitnehmer langfristig mehr schadet als nutzt, kann man am Beispiel Amazon sehr gut erkennen.

    Ganz ehrlich, ich kann Unternehmen gut verstehen, wenn sie ins Ausland abwandern. Hätte ich eine größere Firma, ich infolge dessen mir zwangsläufig die linksextremistische ver. di ins Haus schleppe, wäre ich auch schon längst aus der Buntenrepublik verschwunden.

  87. #107 Gegen den Wahnsinn (01. Okt 2013 20:32)

    Großkonzerne, mit mehr als 10000 Mitarbeitern für jeden abgebauten Arbeitsplatz den Mitarbeiter voll weiter bezahlen lassen bis der ehemalige Mitarbeiter wieder eine Festanstellung gefunden haben.
    Man kann allen Siemens, Nokia und wie sie alle heißen genügend Steine in den Weg legen, man muß nur wollen.

    Eigentlich ohne Worte! Manche Leute sind durch die Linksparolen der Politiker und durch den Konsum der GEZ-Neidsender offenbar schon total weich….

    Ich empfehle in diesem Zusammenhang die Lektüre des Buches „Der Streik“ von Ayn Rand.

    Inhalt: Nachdem den Großunternehmen durch die Politik immer mehr Steine in den Weg gelegt wurden, entschließen sich die Firmenchefs zu streiken; sie folgen dem Beispiel der Arbeiter. Das Resultat: Die Gesellschaft gerät an den Rand des Abgrunds, weil die Politiker und die normalen Arbeiter nicht fähig sind, eine funktionierende Wirtschaft zu führen.

    @ #107 Gegen den Wahnsinn
    Genau dieses Szenario solltest du dir mal vor Augen führen; was wären wir denn ohne die Großunternehmen?

    Obwohl, lassen wir das; Diskussionen mit solchen Leuten führen zu nichts. Total größenwahnsinnig, die kleinen Gewerkschafter.

  88. Unsere Linken lassen nichts unversucht, um die Zahl der Arbeitslosen zu erhöhen: erst Schlecker, jetzt Amazon. Mal sehen, wer der nächste ist…

  89. @#105 Urviech (01. Okt 2013 20:00)

    Hirnfrass,

    >>>Warum soll ich als Deutscher eine Ami-Bude füttern, während gleichzeitig der deutsche Buchhandel vor Ort krepiert? <<<

    Ein Schwachsinnsargument in Zeiten der Globalisierung.

    Au Backe, wenn hier schon angefangen wird, die Globalisierung zu verteidigen, wird es aber richtig abenteuerlich. Wer die Globalisierung verteidigt, verteidigt auch die ungefilterte Einwanderung, die EU, den EURO, die Lohndrückerei und dergleichen mehr. Das sind nämlich direkte Folgen der bejubelten Globalisierung.

  90. #112 Chopin (01. Okt 2013 20:58)
    Tja, dann habe ich wohl gestern meine letzte Bestellung dort getätigt.
    ———–
    Bei Bestellung von CDs Ihres link- Namensgebers im Wald- und Wiesenbuchhandels werden Sie wohl leichte Probleme bekommen….
    Bei mir war es unter Anderem eine Klangfilm- Kopie auf CD…
    Und: Schon sind Sie wieder bei Amazon…

  91. Bravo AMAZON!

    Mal ehrlich, da kommt ein Arbeitgeber aus einem anderen Land, mit einer anderen Arbeitgeber- und Gewerkschaftskultur und was machen unsere LINKEN Gewerkschaften?
    Sie hetzen und sie lassen streiken, mehr haben unsere Gewerkschaften ja auch nicht im Programm, denn die meiste Zeit scheinen sie sich ja um unsere illegalen Zuwanderer, Anti-Wahlkampf Demos und ihre eigenen Politik- und Managementkarrieren zu kümmern.
    Irgendwann verstehen sie vielleicht, dass ausländische Konzerne sich dies nicht bieten lassen und nicht wie die meisten DEUTSCHEN Unternehmen auf Deutschland festgelegt sind.
    Amazon möchte vielleicht nicht so enden wie OBAMA und in der Pleite enden. 😀

  92. #62 Tritt-Ihn (01. Okt 2013 17:59)

    Ach, deshalb ist Frankreich auch(bald) genauso pleite wie die Südländer.
    Und außerdem wollen die Franzosen wieder mit 60 in Rente gehen, nachdem Sarkozy das Eintrittsalter auf 62 (unter erheblichen Protest) erhöht hatte.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/frankreich-hollande-bringt-rente-mit-60-jahren-zurueck-a-837414.html

    Dann darf Deutschland ja auch bald für Frankreich den Rettungsschirm aufspannen und bezahlen! 🙁

  93. #117 Heinz Ketchup (01. Okt 2013 21:16)
    Nachtrag:
    Und die deutschen Arbeitnehmer „dürfen“ dann zum Ausgleich bald bis 70 arbeiten.

    Einer muss schließlich bluten und die Zeche zahlen! 🙁

  94. #109 Yogi.Baer

    Also ich arbeite bei einem dieser Konzerne,
    Automobilindustrie.
    In der Halle nebenan gehen nächstes Jahr die Lichter aus, zugunsten US Amerikanischer gewerkschaftsloser Billiglöhner.

    Wir verlagern tagtäglich, ein Auto ist komplex und kann nicht von heute auf morgen wo anders gebaut werden.
    Wenn unserer Geschäftsleitung einfällt man könnte sich die Taschen füllen werden mal wieder irgendwo 10000 in die Altersteilzeit geschickt und keine neuen MItarbeiter eingestellt.
    So ist unser Standort von früher 50000 auf jetzt noch 10000 Mitarbeiter geschrumpft.

    Alle möglichen Arbeiten werden von Werkverträglern, Zeit-und Fremdarbeitern gemacht und die ganze Region geht so langsam unter.
    Normales Auto bauen ist schon seit 8 Jahren nicht mehr möglich weil generell Leute fehlen.
    Also laufen überall Fliessbänder und irgendwelche Arbeiten wie kontrollen, können nicht ausgeführt werden, zu leid unserer Kunden, die danach mit 180000€ Autos 20 mal in die Werkstatt müssen.

    Und das nur weil die Konzernführung ala Kommunistisches Regime die Firma führt, vorgibt mit welchen Personalzahlen wir arbeiten sollen und das inzwischen völlig an der Realität vorbei.
    Hauptsache jeden Tag fahren 2 Güterzüge mit Autos vom Werk ab.

    Genau so wir aus blindem Personalabbaueifer, weil der Benchmark in der Autobranche in „Hours per Vehicle“, also wie lange die reine Montagezeit an den Autos ist gemessen wird.
    Also da wo die wenigsten ein Auto bauen, dort ist der beste Standort.

    Wenn der Staat die Konzerne weiterhin so arbeiten lässt werden sie sich selber vernichten und dann gibt es allein bei meinem Arbeitgeber 180000 Arbeitslose.

  95. Na und? Wen kümmerts. Auf ausländische Firmen, die hier Reibach auf kosten der Angestellten machen können wir auch verzichten.

    Wie man auf die Idee kommen kann, dass die Ausbeutung Deutscher Arbeitskraft durch ausländische Firmen irgendwie gut für Deutschland sei, kann ich nicht nachvollziehen.

    Die neoliberalen Lästerer, die am liebsten jede Gewerkschaft abschaffen würden, die Arbeitnehmerrechte für Teufelszeug halten und denen bei Lohndumping offenbar der Geifer geht, sind doch die größten Heuchler.
    Kein bischen Empathie für Leute übrig, die für Niedriglohn buckeln müssen, aber mit dem Finger auf die Gewerkschaften und diejeningen zeigen, die sich gegen das ganze wehren. Warum sollten die Betroffenen sich auch nur einen Dreck darum scheren, ob die Besserverdienenden auch morgen noch besser verdienen, wenn diese auch nicht das geringste Interesse an ihren Problemen haben?

    Wenn ich Niedriglohn bekäme (ich habe das hinter mir) dann wäre mir mein Lohn erstmal das wichtigste. Vielleicht würde ich sogar die Linkspartei wählen.

  96. Viele verstehen die Globalisierung nicht. Amazon wird nicht der letzte sein.

    Globalisierung exportiert teure Arbeitsplätze, und importiert billige Produkte.

    Vor ein paar Monaten wurde die Lieken Brot und Backwaren von einem Konzern aus CZ gekauft. Lieken ist Marktführer und hat etwa 70 % des deutschen Schnittbrotmarktes unter Kontrolle. Der Konzern aus CZ ist ein Agrarkonzern, mit eigenem Getreideanbau, Getreidehandel, Mühlen und Düngemittelfabriken. Dies verschafft ihm einen großen Vorteil vor seinem Wettbewerb. Was hindert diesen Konzern daran, durch drei oder vier neue Werke an der Grenze von CZ, Polen die hälfte der BRD mit frischen Backwaren zu beliefern? Kostengünstig. Neue Backfabriken brauchen sehr wenig Personal…

    Wir Kunden sind es, die entscheiden was und wo produziert wird. Kauft eure Sachen beim „teuren“ lokalen Kleinhändler. Euer Brot beim Bäcker, der noch in eurer Nähe selber backt.

    Selbst Textilhersteller gibt es in der BRD noch. Zum Beispiel Trigema. Die meisten Arbeiter von Amazon waren eh Billiglöhner aus dem EU Ausland. Deutsche waren da eh zu teuer..

  97. #19 Perser

    Wie war das noch z.B. :

    Transrapid
    Biotechnologie
    Gentechnologie
    Kernkraft
    .
    .
    .was kommt als nächstes ?

    Asylindustrie bitte!!! I

  98. Amazon hat den Größten Teil der Schuld am Niedergang des deutschen Bucheinzelhandels und in Verbindung damit mit dem Niedergang der Grossisten dahinter. Weltbild muß neben Büchern mittlerweile allen möglichen Tand, Esoterikzeugs und Pornogeschichten verkaufen um über die Runden zu kommen und gerät dennoch immer mehr ins Schlingern. Zu Loewe, diese Firma ist nicht an Tariflöhnen kaputt gegangen sondern an den Gestalten, die sich einen in Polen aus chinesischen Teilen gefertigten Nachfolger des kdf Wagens vor die Tür stellen und überall erzählen sie täten dadurch etwas für die deutsche Wirtschaft aber statt sich beim örtlichen Fernsehhändler statt eines wertigen Loewe TV s lieber im. Blöd Dumpfbackenmarkt mit der nervigen Werbung ein Schinghonghangirgendwas TV zulegen der 1 Tag nach Ablauf der Garantie den Geist aufgibt. BMW z.B. Zahlt auch einen sehr guten Tarif und ist wirtschaftlich sehr erfolgreich. Der Fluch verbirgt sich im der Fixierung auf Quartalsgewinne und Firmenmanagement ohne Bezug zu, Produkt, welches hergestellt und/oder vertrieben wird. Langzeiterfolg und langfristig konstante Gewinnentwicklung läßt sich kaum mit kurzfristigen hohen Quartalsgewinnen vereinbaren, jedoch auf jeden Fall mit Investitionen in qualifiziertes Personal und gute Infrastruktur.

  99. Der US-amerikanische Online-Händler Amazon will fünf der acht in Deutschland ansässigen Logistikzentren aus Deutschland nach Polen und Tschechien verlegen. Das berichtet “Die Presse”. Damit dürfte Amazon auf eine extrem unfaire Berichterstattung durch die beiden HR-”Journalisten” Diana Löbl und Peter Onneken reagieren,

    Nun, das ist wirklich Quatsch.
    Kein Unternehmen macht teuere Umzüge wegen Presseberichte.

    Aus betriebswirtschaftlicher Sicht dürften für Amazon goldene Zeiten anbrechen. In Polen liegt der Durchschnittsverdienst bei ca. 20 Prozent von dem in Deutschland.

    Das ist ja der Sinn der EUdSSR – Gewinnmaximierung mittels Globalisierung.
    Man verlagert Produktion in Billiglohnländer bzw. holt Billigarbeiter aus dem Ausland.
    Gewinner sind die Reichen (10% der Bevölkerung), Verlierer – der Rest der Bevölkerung und der Staat.

    Gewerkschaften haben damit wahrlich nichts zu tun, sie versuchen nur nach Kräften gegen zu steuern (wobei zum großen Teil schon von der Wirtschaftslobby gekauft).

  100. #9 GrundGesetzWatch (01. Okt 2013 16:50)

    Recht hat Amazon.

    Wenn Sie mal bei Amazon gearbeitet hätten, würden sie ganz anders reden.

    Es wird immer den anderen etwas zugemutet, von dem man selbst nicht betroffen ist.

  101. Wenn amazon aus Osteuropa einen Versandservice gleicher Qualität (=Liefergeschwindigkeit) zu günstigeren Lohnkosten realisieren kann, dann nur zu, das ist betriebswirtschaftlich das einzig vernünftige zu tun. Allerdings, die Liefergeschwindigkeit von amazon hat in den letzten zwei Jahren abgenommen. Es scheint die Konkurrenz zu fehlen.

    Ich persönlich kaufe Bücher überwiegend im lokalen Einzelhandel oder online direkt über den Verlag (sofern der Verlag das ohne Versand anbietet). Dank der Buchpreisbindung macht das keinen Unterschied. Und wenn ich morgens per Mail beim lokalen Buchhändler einen Titel bestelle, dann kann ich das Buch fast immer am nächsten Tag in der Mittagspause abholen. Das schafft kein Internetversandhändler. Außerdem beugt das der weiteren Verödung der Innenstädte vor. Lieber Buchhandlung als 1-Euro-Orient-Shop.

  102. Nach den Industrieunternehmen verlagern jetzt auch Dienstleister ihre Standorte ins Ausland.

    In den kommenden Jahren werden Tausende stellen für geringqualifizierte Arbeitskräfte in Deutschland wegfallen.

    Diese „tausende“ dürfen sich dann bei ver.di bedanken.
    Bedanken dürften sich auch Millionen Steuerzahler, die für diese „tausende“ dann das HartzIV bezahlen dürfen.

    DANKE ver.di!
    DANKE Merkelova!

  103. Bei dem Dreck, den man selbst hier lesen darf, bin ich sehr froh, dass ich

    1.) hochzufriedener Amazon Kunde der allerersten Stunde bin und auch bleiben werde, sofern sich die Qualität nicht ändert, mit über 20.000.- EUR Umsatz in dieser Zeit

    2.) ein sehr (sehr!) gutes Geld damit verdiene, Unternehmer unter anderem in Dingen der Verlagerung von Teilen oder des gesamten wirtschaftlichen Produktivvermögens in das Ausland zu beraten.

    Der zweite Punkt ist dabei für viele keine Frage der freien Entscheidung mehr. Für viele ist es ein MUSS, um diesen Schritt solange zu vollziehen, solange sie das Heft noch in der Hand haben und es vor einer drohenden Insolvenz noch aus eigener Kraft schaffen. Und Schuld hat oft das wirtschaftsfeindliche Klima hier, stetig steigende Kosten (nicht nur Energie!), beständig seigende Bürokratie, beständig steigende Feindseligkeit, die man auch hier vernehmen darf.

    Es gibt Standorte, die sowohl niedrigere Kosten, mehr Planungssicherheit, als auch(je nach Branche unterschiedliche) bessere Human Ressources in sich vereinen, als Deutschland. Dieses Land schafft sich momentan wirklich gerade ab. Wir können in ca. 15 Jahren nochmal zu dem Thema sprechen, dann zu dem Schock, denn viele Dummschwätzer davontragen werden!!

    Viele berücksichtigen nicht das gewaltige Problem der Demographie, bei ihrem unqualifizierten Dummsprech. Ihr werdet einen Genickbruch erleben! Nicht mal Beamte können sich dieses unendlich dumme Gerede erlauben, denn auch ihnen wird es an den Kragen gehen.

    Macht alle einfach nur weiter so, ihr Besserwisser. Ich trauere kein Stück weit darum!

  104. #131 Mann Jg 1969

    Der zweite Punkt ist dabei für viele keine Frage der freien Entscheidung mehr. Für viele ist es ein MUSS, um diesen Schritt solange zu vollziehen, solange sie das Heft noch in der Hand haben und es vor einer drohenden Insolvenz noch aus eigener Kraft schaffen. Und Schuld hat oft das wirtschaftsfeindliche Klima hier, stetig steigende Kosten (nicht nur Energie!), beständig seigende Bürokratie, beständig steigende Feindseligkeit, die man auch hier vernehmen darf.

    Das mag natürlich in Einzelfällen stimmen.
    Insgesamt wächst jedoch das Privatvermögen in Deutschland und konzentriert sich weiter in den Händen der oberen 10%. Die Zahl der Millionäre wächst ebenso.
    Und als Wirtschaftsstandort schneidet Deutschland auch relativ gut ab.
    So schlimm kann es also der Wirtschaft nicht gehen.

    Da sich die Wirtschaft ständig über Fachkräftemangel beschwert (gleichzeitig wandern aber die einheimischen Fachkräfte aus) und auch über zu hohen Lohnkosten (und das beim größten Niedriglohnsektor Europas), ist sie UNGLAUBWÜRDIG.

    Es besteht der berechtigte Verdacht, dass die meisten Verlagerungen ins Ausland nicht aus Not erfolgen, sondern zwecks Gewinnmaximierung durch Billigarbeit.

    Viele berücksichtigen nicht das gewaltige Problem der Demographie, bei ihrem unqualifizierten Dummsprech.

    Um Demographie geht es in diesem Blog fast in jedem zweiten Thread.

  105. an all die Linken, die hier wieder von Heuschrecken schimpfen und von einem Mindestlohn von 8,50 oder höher fabulieren:

    Es gibt auf der Welt genügend schlecht oder garnicht ausgebildete Arbeitskräfte.
    Wir sollten dankbar über jeden Arbeitgeber sein, der einen solchen bei uns beschäftigt, weil er dann nicht uns allen auf der Tasche liegt…

    Die deutsche Linke würde dafür sorgen, dass wir wieder die Arbeitslosigkeit der 90er hätten und die einfachen Jobs in Polen, später in Rumänien oder Bulgarien entstehen…

    Schande!

  106. #133 VeronikaVeritas

    Es gibt auf der Welt genügend schlecht oder garnicht ausgebildete Arbeitskräfte.

    Wir sollten dankbar über jeden Arbeitgeber sein, der einen solchen bei uns beschäftigt, weil er dann nicht uns allen auf der Tasche liegt…

    Das Problem ist, dass Arbeitgeber „solche bei uns“ nicht beschäftigen, sondern noch billigere Arbeitskräfte aus dem Ausland importieren.
    (Amazon hat z.B. Spanier nach Deutschland über Leihfirmen geholt.)
    Und die erwerben dann Ansprüche und liegen uns auf der Tasche.

    Wofür sollen wir also dankbar sein?
    Dafür, dass Löhne sinken und Mieten steigen?

    an all die Linken, die hier wieder von Heuschrecken schimpfen und von einem Mindestlohn von 8,50 oder höher fabulieren

    Wer weniger als 10 Euro / Stunde verdient, muss zum Amt, sonst überlebt er nicht.
    Der Staat zahlt also ein Teil der Löhne.
    Das ist Sozialismus.
    Aber nur für Kapitalisten.

  107. # 28 Freidenkerin
    … (um Harzt-4-Empfänger weiterhin nicht zum arbeiten zu motivieren und sie vom Staat abhängig zu machen), könnte es schwierig werden, Niedriglöhner zum Arbeiten zu motivieren.

    So hart es auch klingen mag:
    Die Motivation zum Arbeiten für H4-ler steigt nur, wenn der Einkommensabstand zum Niedriglohnsektor größer wird!

  108. # 134 Schüfeli
    Warum, um alles in der Welt, sollte „Amazon“ das nicht tun, nämlich sich um billigere Arbeitskräfte aus Spanien oder Portugal zu bemühen?
    Die Regularien sind nicht nur einfach vorhanden, sondern eigens für diesen Zweck geschaffen worden, um genau das zu ermöglichen.
    Die von der „Europäischen Idee“ faselnden Personen haben offensichtlich keinen Schimmer davon, das eben dieses „Europa“ mehr ist als als die Tatsache, bei Reisen kein Geld mehr umtauschen zu müssen.
    Und wer meint, auf diese Arbeitsplätze verzichten zu können, sollte doch einfach mal die Frage(n) beantworten, welche Arbeitsplätze denn entstehen, warum, wie und in welchen Bereichen diese entstehen sollten.
    Die ideologiegetriebene Forderung nach Mindestlöhnen suggeriert zudem, mit dem Mindestlohn ein auskömmliches Leben führen zu können.

  109. Aus der hessisch-niedersächsichen Allgemeinen:

    „Es gibt keinerlei Pläne, einen der bestehenden Logistik-Standorte in Europa zu schließen“, erklärte Stefan Rupp von der deutschen Amazon-Zentrale in München auf Anfrage unserer Zeitung.

    Auch habe das Unternehmen „keine Ankündigung bezüglich der Expansionspläne für sein zukünftiges Wachstum gemacht.“

  110. Ich möchte noch einen anderen Aspekt in die Runde werfen, die wohl nicht nur Amazon abwandern werden lässt: Energiekosten. Nun ist mir nicht bekannt, ob Amazon zu jenen Konzernen zählt, welche bisher vom EEG-Irrsinn noch verschont werden. Aber hier im Land betragen die durchschnittlichen Energiekosten schon 24 Cent pro Kwh – in Polen circa 12 Cent pro Kwh. Das dürfte, auch bei nicht energieintensiven Betrieben, bereits einen gehörigen Kostenunterschied machen. Dank linker Dummheit wird unser Land am Ende ruiniert, in jeder Hinsicht. Zum Thema Mindestlohn: Ich war eigentlich mal dafür, bedenke aber in letzter Zeit zunehmend die Variante, das viele Firmen damit die Löhne senken werden – indem sie allen neu Eingestellten nur noch den Mindestlohn zahlen, nicht mehr die bisherigen Tarife. Wer wöllte das verhindern? „Was wollt ihr denn, wir zahlen doch den Mindestlohn!“ Und nein, ich meine hier nicht Frisöre und Wachschutz, ich schreibe von zig mittelständigen Unternehmen. Ich bin zwar kein Unternehmer, bin mir aber sicher das ich diesen linken Freibrief zur Lohnsenkung auch nutzen würde. Warum sollte ich ich 15 Euro die Stunde zahlen, wenn 9 Euro per Gesetz reichen??? Und was passiert mit diesem Mindestlohn wenn die aufgaloppierende Inflation 9 Euro Lohn nur noch 5 Euro Kaufkraft übrig lässt??? Oder ist mein Gedankengang hier falsch – bin für Korrekturen offen. Bin ja nicht alternativlos… 😉

  111. #120 Gegen den Wahnsinn (01. Okt 2013 21:26)
    #109 Yogi.Baer

    Also ich arbeite bei einem dieser Konzerne,
    Automobilindustrie.
    ———-
    Opel???

  112. Die Arbeitslosigkeit kann heutzutage jeden treffen. Und wehe dem, der 40+ ist. Dann ist man nämlich grundsätzlich „zu alt“. Und wehe dem, der eine gute Ausbildung oder gar Studium hatte -> „überqualifiziert“.

  113. @ nie wieder,

    >>>Au Backe, wenn hier schon angefangen wird, die Globalisierung zu verteidigen, wird es aber richtig abenteuerlich. Wer die Globalisierung verteidigt, verteidigt auch die ungefilterte Einwanderung, die EU, den EURO, die Lohndrückerei und dergleichen mehr. Das sind nämlich direkte Folgen der bejubelten Globalisierung.<<<

    Unfug.
    Globalisierung ist keine Erfindung der Linken, die gibt es, seit Firmen aus betriebswirtschaftlichen Gründen die gesamte oder Teile ihrer Produktion ins billigerer Ausland verlagern. Die Beispiele liegen vor der Haustür, kaum ein ehemals deutsches Unternehmen produziert noch hier. Die Gründe sind ebenso bekannt: linke Misswirtschaft samt Umverteilungsphantasien und Steuerirrsinn beschleunigen diesen Prozess.
    Und wer auf sein vermeitlich "deutsches" Auto stolz ist, sollte mal recherchieren, wo auf der ganzen Welt die Teile und Baugruppen zusammengekauft und letztlich zusammengeschraubt wurden. Wirtschaft ist längst global aufgestellt, daran ändert Kritik am politischen System gar nichts.

  114. #3 Tirola verkündet:

    Amazon zahlt in Deutschland sowieso keine Steuern, von daher ist mir der Weiterzug dieser Heuschrecke ziemlich egal.

    .
    Die Logistikzentren laut Amazon:
    .

    Bad Hersfeld
    Amazon ist mit zwei Logistikzentren in Bad Hersfeld (Hessen) angesiedelt. Die zuverlässige, schnelle und pünktliche Auslieferung bestellter Waren ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Kundenorientierung. Auf einer Lagerfläche von 42.000 qm (entspricht der Größe von sieben Fußballfeldern) bzw. 100.000 qm (entspricht der Größe von fünfzehn Fußballfeldern) wird das Produktsortiment von Amazon abgewickelt und aus der Mitte Deutschlands in alle Richtungen versendet.

    Brieselang
    Amazon eröffnet im Oktober 2013 sein neuntes deutsches Logistikzentrum in Brieselang (Brandenburg/ nahe Berlin). Das Logistikzentrum hat eine Fläche von ca. 70.000 Quadratmetern. In Brieselang werden langfristig 1.000 Mitarbeiter einen festen Arbeitsplatz erhalten, weitere 2.000 saisonale Stellen sollen zusätzlich entstehen.

    Graben
    Im September 2011 hat Amazon am Standort Graben im Landkreis Augsburg (Bayern) ein neues Logistikzentrum eröffnet. In den nächsten drei Jahren plant Amazon hier insgesamt bis zu 1.000 langfristige und weitere 2.000 saisonale Arbeitsplätze während der Hochsaison zu schaffen.

    Koblenz
    Im September 2012 hat Amazon ein neues Logistikzentrum in Koblenz im nördlichen Rheinland-Pfalz eröffnet. In Koblenz werden mittelfristig bis zu 1.000 langfristige Arbeitsplätze entstehen sowie weitere 2.000 während der Hochsaison.

    Leipzig
    Amazon hat im August 2006 sein zweites deutsches Logistikzentrum in Leipzig (Sachsen) in Betrieb genommen. Das Leipziger Logistikzentrum hat eine Fläche von über 75.000 Quadratmetern – dies entspricht ungefähr der Größe von elf Fußballfeldern.

    Pforzheim
    Im Herbst 2012 wurde im Nordwesten Baden-Württembergs, in Pforzheim, ein weiteres Logistikzentrum eröffnet. Amazon erwartet, ähnlich wie in baugleichen Standorten, in den ersten drei Jahren bis zu 1.000 langfristige und weitere 2.000 saisonale Arbeitsplätze zu schaffen.

    Rheinberg
    Das Logistikzentrum in Rheinberg (NRW) wurde zeitgleich mit Graben im dritten Quartal 2011 in Betrieb genommen. Auch in Rheinberg will Amazon in den nächsten Jahren bis zu 1.000 langfristige sowie bis zu 2.000 saisonale Arbeitsplätze anbieten. Das Gebäude hat eine Größe von etwa 110.000 qm und wird das gesamte Produktangebot von Amazon abwickeln.

    Werne
    Nach Sachsen und Hessen wurde Nordrhein-Westfalen als neuer Logistikstandort gewählt. Im September 2010 wurde das über 60.000 qm große Logistikzentrum in Werne eröffnet und mittlerweile auf insgesamt 130.000 qm erweitert. Der Standort in Nordrhein-Westfalen unterstützt Amazon dabei, auch zukünftig die Produktpalette zu vergrößern und stellt sicher, dass auch mit weiterem Wachstum Kunden schnell und zuverlässig beliefert werden können.

    .
    Hallo Tirilirola,
    bestimmt übernehmen SIE die Hilfsleistungen, die für die freigesetzten Mitarbeiter aufzubringen sind (Dienstleistungen der Job-Center, Abeitslosenhilfe, Hartz IV usw.) sowie den Ausfall der Einkommenssteuer von Tausenden ??? Ihnen ist der Abzug von Amazon ja
    .

    ziemlich egal

    .
    Das schaffen Sie doch aus der Portokasse, oder?

  115. „Die Gründe sind ebenso bekannt: linke Misswirtschaft samt Umverteilungsphantasien und Steuerirrsinn beschleunigen diesen Prozess.“

    Ach nee, sorry, vielen Großunternehmen geht es nur um Gewinne um jeden Preis. Siehe Apple, die locker 200 % Gewinn bei jedem verkauften iPhone machen und unter dubiosen Bedingungen in China produzieren lassen. Oder so manche Softwarekonzerne aus den USA, die uns als Freiberufler in Sachen Honorare immer stärker unter Druck setzen, mit dem Verweis auf irgendwelche angeblich tollen Leute aus Rumänien oder der Ukraine, die 5 Dollar pro Stunde bekommen.

  116. Wenn ich diesen Quatsch immer höre „von betriebswirtschaftlich richtig“ – ich, als Personalverantwortlicher, hab jeden Tag mit diesem Schwachsinn zu tun. Da wo von diesen „Fachkräften“ gespart wird zahlt man mittelfristig meistens drauf. Zitat eines Projektingenieurs:“ Wenn ich acht Tage durchsaufe und hab acht Promille, kann ich nicht soviel scheisse bauen, wie jemand der acht Semester BWL studiert hat.
    Und zur polnischen Qualität: Ich kann nur jedem raten keine AEG-Waschmaschine mehr zu kaufen. Seit dem da in Polen produziert wird, sichert AEG hier in Deutschland mindestens doppelt soviele Servicetechnikerstellen.

  117. @38 Golgatha

    Aber dann werden die Unternehmen auch feststellen, dass Leute ohne Arbeitsplätze ihren Krempel nicht kaufen können.

  118. Ich halte die Leute, die um die Konzerne jammern nicht für besonders schlau.

    Verdi könnte sich nie so in Scene setzen, wenn die Politik bei der Schaffung der Leiharbeit nicht gegen die deutschen Arbeitnehmer agiert hätte.
    Die Politik hat es unterlassen, mittels Gesetz dafür zu sorgen, daß ein Leiharbeitnehmer deutlich besser als sein Festangestellter Kollege zu bezahlen ist.

    Ganz im Gegenteil ist der deutsche Gewerkschaftsbund sogar an der prekären Situation deutscher Arbeitnehmer mit verantwortlich. er hat den Ausverkauf der Interessen deutscher Arbeitnehmer bei der Einführung der Harz-Gesetze ja mitgetragen.

    Die damalige Kriese wurde durch den Kapital- und Anlageverlust, ausgelöst durch die EU-Osterweiterung, verusacht. Heute haben wir einen zeitlich begrenzten Boom, weil daß Kapital aufgrund der höheren Produktivität wieder nach Deutschland zurück fließt.

    Für die zu frühe Osterweiterung sind in erster Linie die Sozis, die Grünen und die Gewerkschaften verantwortlich. Im Hintergrund aber die Wirtschaft in Form der Banken, die nach Anlagemöglichkeiten suchten und die Konzerne, die das abwandernde Kapital wieder ernten wollten.

    Ich verstehe nicht, daß sich hier im Forum nicht wenige hinter die Heuschrecken stellen und somit die Opposition stark machen. Der selbe dumme Fehler wird beim Umweltschutz gemacht.

    Mann sollte doch mal bei der FPÖ lernen.

    Gruß

    PS: Eine AFD wäre überflüssig, wenn sie nicht darauf hinarbeitet einen weitgehend souveränen Nationalstaat zu erhalten, dem es möglich ist den Zugriff auf unseren Markt mit einigen Regeln zu begleiten. Es gibt mindestens ein Handvoll Möglichkeiten, Amazon dazu zu bringen den Binnenmarkt von hier aus zu bedienen. Man muß nur wollen und sich nicht mit Geld einschmieren lassen.

  119. Die linken Zerfledderer ruinieren Deutschland im Galopp. Wann endlich gibt es eine breite Front gegen diesen Wahnsinn? Derweil streiten sich die Protestparteien, ob rechts oder links, anstatt sich zusammmenzutun.

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