Heute noch Mitglied in der CDU oder CSU zu sein, zeigt schon – je nach persönlichem Empfinden – eine leichte oder (eher wohl) schwere masochistische Prägung. In den letzten Jahren kamen ständig neue Schmerzen hinzu, die Konservative an der Union verzweifeln lassen. In den oberen Etagen der Unions-Parteien sind keine gestandenen Konservativen mehr auszumachen, in den unteren Rängen spielen sie allenfalls die Rolle des Pausenclowns, der zwar auftreten darf, dem aber niemand zuzuhören scheint. Viele sind mittlerweile aus- und zur AfD übergetreten. Die paar, die noch bleiben – bleiben sie, weil es so schön ist, Schmerz zu empfinden? Was ist los?

(Von Peter Helmes, conservo.wordpress.com)

Halten wir fest: Selbst noch unter Helmut Kohl, dem Wegbereiter der „Wende“ – einer Wende zu einem libertären, zeitgeistigen Denken wohlgemerkt – wurde mit dem Brustton der Überzeugung behauptet, die Union habe „drei starke Wurzeln“: eine konservative, eine soziale und eine liberale. Zumindest seit jenem Helmut Kohl war dies allenfalls noch Geschwätz, um die Parteiflügel stillzuhalten. Heute sieht man sich leider an den allzu früh verstorbenen Publizisten Johannes Gross erinnert, der einmal geschrieben hatte, Deutschland werde von zwei sozialdemokratischen Parteien beherrscht. Der Unterschied sei lediglich, daß die eine Partei etwas katholischer sei. Das ist aber heute in der Union kein Thema, weil die CDU (mit der CSU) als „Krisenbewältigungs-Partei“ daherkommt. Ein gütiger Gott sandte ihr die Krim-Krise, die von Merkels Versagen als Parteichefin ablenkt. Sie gilt als die Managerin der Krise, und es scheint ihr völlig wurscht, wie das Innenleben ihrer Partei derweil aussieht. Was wäre die Union ohne die Krim-Krise?

Schon die Koalitionsverhandlungen und der daraus resultierende Koalitionsvertrag zeigten, daß CDU und CSU bereit sind, zentrale Unionsversprechen aufzugeben und damit die letzten Reste konservativ-liberaler Unionspositionen zu beseitigen. Neben noch mehr Zugeständnissen an Brüssel und bei der Euro-Rettung steht die Beförderung vieler linker Projekte (Energiewende, Masseneinwanderung, doppelte Staatsbürgerschaft, Quotenwahn etc.) im Mittelpunkt der Politik. Der eh nur kleine Widerstandsgeist hat sich marginalisiert, da sich niemand die Parteikarriere versauen lassen will. Eine höchst betrübliche Rolle spielt dabei die „Junge Gruppe“ von Unionsabgeordneten der jüngeren Jahrgänge. Gerade von ihnen hätte man ein heftiges Sperrfeuer gegen die in immer abenteuerlichere Höhen wachsenden Belastungen der kommenden Generationen erwarten dürfen.

Der sozialistische Ungeist lebt – er nennt sich nur anders bzw. benutzt andere Begriffe – und feiert fröhliche Urständ´. Wer geglaubt hat, die klassische marxistische Ideologie sei mit dem Zusammengehen der beiden „Deutschlands“ zu Ende gewesen, sieht sich jäh eines Schlimmeren belehrt. Sie ist nicht mehr nur Teil alter sozialistischer Parteien, sondern hat auch in den Reihen bürgerlicher Vertreter Platz genommen.

Die alten sozialistischen Klassenkampfparolen hatten sich zwar als unwirksam erwiesen. Aber eine neue Strategie verhilft ihr zu neuem Einfluß: Sozialismus schafft man (dauerhaft) nicht von oben, sondern er muß von unten in die Gesellschaft hineinwachsen. Kern und Keimzelle der Gesellschaft ist die Familie, also mußte man da ansetzen und eine Frontstellung gegen Ehe und Familie aufbauen, da deren traditionelle Formen dabei im Weg stehen, vor allem die autonom funktionierende Eltern-Kind-Beziehungen oder das, was man gemeinhin als Familienbande beschreibt. Karl Marx hat hierzu die Vorlage geliefert:

„…Werft ihr uns vor, daß wir die Ausbeutung der Kinder durch ihre Eltern aufheben wollen? Wir gestehen dieses Verbrechen ein. Aber, sagt ihr, wir heben die trautesten Verhältnisse auf, indem wir an die Stelle der häuslichen Erziehung die gesellschaftliche setzen…“ (Karl Marx, Kapital I, MEW 23, 514, Marx-Lexikon)

Widerspruch wird nicht geduldet. „Toleranz“ gibt es nur innerhalb der eigenen Klientel und keinesfalls gegenüber Andersdenkenden. Wer dem Zeitgeist widerspricht, wird – oft mit Medienunterstützung – gnadenlos niedergemacht und letztlich mit der Faschismuskeule erschlagen. Neueste Beispiele findet man derzeit zuhauf im Internet, wenn es um die AfD geht. Haß statt Argumente!

Das Trommelfeuer der Agitation prasselt auch hier in konzentrierter Form besonders auf eine ratlose junge Generation nieder. Zur Aufhetzung gegen die staatliche kommt jene gegen die familiäre Ordnung. Ein Vertrauensverhältnis zwischen Eltern und Kindern ist den Veränderern, die Manipulations- und Manövriermasse brauchen, ein Dorn im Auge. … In Bundesgesetzen und -entwürfen sozialistischer Provenienz werden im Bereich der Familie die Kinder als Prozeßpartei gegen die Eltern konstituiert, tritt der Staat in Gestalt des Vormundschaftsgerichts und des Sozialfürsorgers zwischen Eltern und Kinder. Da soll nicht mehr in Übereinstimmung mit dem Grundgesetz die Familie geschützt werden, sondern es sollen die Kinder von den Eltern ‚geschützt‘ werden, weil das Elternrecht aus einem ‚Gewaltunterworfensein der Kinder‘ hergeleitet wird, die Kinder als ‚Objekte elterlicher Fremdbestimmung‘ definiert werden. Nicht mehr Achtung, Zuneigung und Liebe, sondern kühle und konfliktträchtige und zum Konflikt verführende Rechtsbeziehungen bestimmen nach dieser sozialistischen Auffassung Handlungen, Bindungen und Verhaltensweisen in der Familie zwischen Eltern und Kindern.

Entgegen allen Vorurteilen, die gegen den Mann herrschten und noch immer umlaufen: Diese Mahnung stammt von Franz-Josef Strauß (in seinem Buch „Gebote der Freiheit“, 1979)

In der APO-Zeit – das Sammelbecken von (harmlosen) Flower-Power-Hippies, von nicht mehr harmlosen Terroristen wie der Bader-Meinhof-Bande und ihren Sympathisanten bis hin zu den aus der linksradikalen 68er Bewegung resultierenden Grünen – versuchten einige der „Führer“ dieser Gruppen, mit ihren linksintellektuellen Vorstellungen, gepaart mit „Pseudo-Umweltschutzgedanken“, durch eine „Mobilisierung der Massen“ die Gesellschaft zu verändern. Die „Massen“, die Bürger, aber waren überhaupt nicht daran interessiert, auch nur eine Sekunde lang diesen Chaoten zu folgen, im Gegenteil: Sie verabscheuten deren Ziele und Methoden zutiefst!

Deshalb gingen die links-grünen Ideologen sozusagen noch eine Stufe höher: Sie versuchten die „globale Werte-Umorientierung“. Man wollte vor allem die altbewährten, der abendländischen Philosophie und dem Christentum entspringenden Werte uminterpretieren in „neue Werte“ – in pseudoreligiöse und rein weltliche Werte. Jürgen Habermas, einer der Paten der ´68er und Mitbegründer der „Frankfurter Schule“, stellt sechs Wirkungen der ´68er „Kulturrevolution“ heraus, in denen sich übrigens der zerstörerische und alles negierende Geist der Frankfurter Schule beweist. Nach 1980 hat Habermas in verschiedenen Beiträgen diese sechs „Veränderungen“ genannt, die von der Kritischen Theorie ausgegangen sind und das geistige Klima an vielen Universitäten Deutschlands zwischen 1960 und 1980 revolutionär verändert hat, aber auch heute noch tiefe Einwirkungen auf die Gesellschaft zeitigen. Habermas verbucht diese Veränderungen als Erfolge, als Siege über die bürgerliche Gesellschaft, die er selbst in polemischer Absicht als „spätkapitalistische“ bezeichnet:
1.) Die Ent-Christlichung der Öffentlichkeit, 2.) Die Ent-Institutionalisierung der Gesellschaft, 3.) Die Ent-Ethisierung des Rechts, 4.) Die Ent-Kriminalisierung des Verbrechens, 5.) Die Ent-Pathologisierung der Krankheit, 6.) Die Ent-Ästhetisierung der Kunst.

Die alten ´68er Politrevoluzzer und deren Jünger sitzen nun nicht nur in unseren Parlamenten in Schlüsselpositionen, sie befinden sich schon längst auch in kirchlichen Gremien, Jugendverbänden, als Lehrer an unseren Schulen, als Richter an den Gerichten bis hin zu den höchsten Gerichtshöfen, als angebliche Verfassungsschützer, in Ministerien, auf Ämtern und in den Massenmedien, vor allem im Fernsehen – sowohl bei den öffentlich-rechtlichen Sendern als auch bei den Privaten. Diese zu Beginn der siebziger Jahre aus der APO heraus gestartete Unterwanderungsstrategie hat bestens geklappt!

Die „68er“ in aller Welt hatten früh die ökologisch-feministischen Bewegungen sowie verschiedene Gruppen und Akademiker post-moderner Ausrichtung, allesamt geprägt durch den Glaubensabfall des Westens, unterwandert und Schlüsselpositionen in Politik und Gesellschaft besetzt. In CDU und CSU werden deren neue Begriffsprägungen ganz selbstverständlich verwendet; man will ja schließlich die Anpassung an den Zeitgeist nicht verpassen. Die neuen Begriffe sind überall auf dem Siegeszug. Wir haben den Einfluß der „Grün-Alternativen“ erheblich unterschätzt. Die neuen Sprachregelungen haben Eingang gefunden in nahezu alle gesellschaftlichen Bereiche.

„Wer die Begriffe beherrscht, beherrscht die Politik“ – eine alte politische Weisheit. Und so gelang es den „Kulturrevolutionären“, neue Begriffe in der Gesellschaft zu verankern. Zu solchen Begriffen gehören z. B. „Globalisierung mit menschlichem Antlitz“, „nachhaltige Entwicklung“, „good governance“, globale Ethik, Lebensqualität, Friedenserziehung, „gender (mainstreaming)“, Gleichberechtigung, neue Lebensstile, „Abtreibung ohne Risiko“, sexuelle und reproduktive Rechte, Partnerschaft (statt Ehe), Transparenz, Basisbeteiligung, transnationale Vernetzung, fairer Handel usw. – Begriffe, die einzeln für sich akzeptabel sind, jedoch in ihrer Fülle und mit ihrem ethischen Hintergrund die Gesellschaft unterhöhlen. Begriffe wie Wahrheit, Moral, Gewissen, Vernunft, Eltern, Eheleute, Jungfräulichkeit, Keuschheit, Autorität, Hierarchie, Gerechtigkeit, Gehorsam, Gesetz, Gebot, Dogma, Glauben, Liebe, Hoffnung, repräsentative Demokratie z. B. gehören offenbar nicht (mehr) dazu, werden als „von gestern“ apostrophiert oder uminterpretiert. (Der Zyniker Oskar Lafontaine würde sie als Begriffe bezeichnen, die man auch im KZ verwenden könnte.)

So wird z. B. aus Regierung Governance; aus der repräsentativen Demokratie wird partizipative Demokratie. Das Gedankengut der Gutmenschen führt dann weiter von Hierarchien zu Gleichheit; von Eheleuten zu Partnern; vom Glück zu Lebensqualität; von der Vater-Mutter-Kind-Familie zur „Familie in allen ihren verschiedenen Formen“; von Wissen zu Fähigkeiten; von der Caritas (Liebe) zu Unterstützungsansprüchen an den Staat; vom Leiden in Würde zum „Recht auf Sterben“ oder – umgekehrt – zu angeblich ethisch vertretbarer Abtreibung; von kultureller Identität zu kultureller Verschiedenheit; von Mehrheitsvoten zu Konsensbildung und so weiter.

Kein CDU-Politiker ohne „liebe Parteifreunde und –freundinnen“

Auch wenn´s viele wissen, sei der Vollständigkeit halber hier an den Ursprung dieser neuen Ideologie erinnert: „Gender Mainstream“ bezieht sich „nur“ auf die Geschlechterrolle (Mann/Frau) und beruft sich auf einen Satz von Simone de Beauvoir (Sartre-Freundin und ´68erin): Mann und Frau seien völlig gleich. Sie würden „nur“ zu unterschiedlichen „Geschlechterrollen hinmanipuliert“, sie würden später durch die Gesellschaft zu „unterschiedlichen Wesen“ gemacht! Konsequent wird der grammatische „Gattungsbegriff“ durch Zerlegung in „geschlechtsgerechte“ Begriffe ersetzt. Es heißt fortan nicht mehr „die Genossen“ – womit früher immer alle gemeint waren – sondern „Genossinnen und Genossen“, „die Christinnen und Christen“ etc., wobei oft nicht mehr lesbare Textungeheuer zustande kommen. Diesen Unfug muß die Union natürlich mitmachen, glaubt sie.

Gender ist offensichtlich zum Zentral- und Lieblingsthema des „neuen, modernen Menschen“ geworden. Die damit einhergehende Zerstörung der Familie müssen wir nicht kommentieren, sie ist überall gegenwärtig. Deutschland ist auf dem Weg zu einer elternlosen Gesellschaft, in der der Staat die Elternrolle übernommen hat. Die Linken kamen auf den Einfall, daß die Institution Elternhaus bzw. Familie „von gestern“ sei und der Staat das zu übernehmen hat, was die Aufgabe von Vater und Mutter gewesen ist. Mit dieser Ideologie des Irrsinns wird die Natur des Menschen auf den Kopf gestellt. Unsere Regierungen der jüngsten Jahrzehnte – egal ob grün/rot, schwarz/rot oder schwarz/gelb – haben sich darüber hinweg gesetzt, daß siebzig Prozent der Eltern ihre Kinder in den ersten Lebensjahren selbst betreuen wollen und das Geld bewußt in die falschen Kanäle geleitet, was sich insbesondere an der Bildungspolitik festmachen läßt. Wenn ein Staat die elterliche Betreuung als gesellschaftlichen Rückschritt einstuft, hat er den gesunden Menschenverstand verloren. Wenn die Familie nicht mehr der Kern aller Ordnungen im Staat ist und zugrunde geht, geht auch der Staat zugrunde.

Die totalitären Züge im Sozialstaat

Unter den kalten Augen dieses Staates wird ein neues Menschenbild getestet, das die bürgerliche Familie durch eine sozialistische ersetzen will, ohne Bindung und ohne Liebe. Frau von der Leyen sprach es aus, ohne Hemmung und ohne Scham, als sie noch Familienministerin war: „Eine staatliche Kinderbetreuung bringt dem Staat mittel- und langfristig mehr ein. Wenn alle Mütter mit Kleinkindern wieder Einkünfte beziehen, würden bis zu sechs Milliarden Euro Einkommensteuer mehr hereinkommen.“ So spricht eine Funktionärin, für die ein Kind zum Objekt geworden ist. Aber es ist noch nicht entschieden, ob unser Volk sich selbst aufgeben will. Ob Frau von der Leyen in der Christlich-Demokratischen Union (CDU) wirklich das richtige Zuhause hat, darf jedoch füglich bezweifelt werden.

Einen verheerenden Einfluß hat diese Gender-Ideologie auf die Schulpolitik. Da unterscheiden sich die Bundesländer kaum noch. Der Staat hat den Zugriff auf die staatlichen Schulsysteme und „verordnet“ den Kindern – auch gegen deren und den Willen vieler Eltern – wie jüngst in Baden-Württemberg geschehen –mit neuen Gesinnungslehrplänen ein völlig anderes Bild von Ehe von Familie. Mit der Gleichsetzung aller möglichen Formen menschlichen Zusammenlebens wird das Ideal „Familie“ zerstört oder zumindest relativiert.

Verheerend, was durch Fremdbetreuung in den Kindertagesstätten vom Kleinkindalter an angerichtet wird! Es sind die ersten Jahre eines Kindes, die für das Leben entscheidend sind. Ihm wird ein schwerer Schaden zugefügt, wenn sich innere Beziehungen nicht mehr entwickeln können. Wir sehen, wo junge Menschen landen, wenn sie kein Zuhause mehr haben und keine Zuflucht vor den Angriffen des alltäglichen Lebens. Der Heranwachsende steht im Nichts. Er hat auch nie etwas von einer religiösen Sinngebung des Lebens erfahren. Das Geld, das in den Familien dringend gebraucht wurde, hat man in staatliche Institutionen geschleust und in zugewanderte fremdländische Familien, die auch noch ihren üppigen Nachwuchs nach Deutschland transferieren durften, um von unserem Geld leben zu können. Der Schaden ist so schwer, weil mit dem staatlichen Eingriff in die private Sphäre auch der Versuch unternommen wurde, den Menschen selbst zu verändern und ihm unter dem Vorwand der Modernität falsche Lebensbilder und falsche Inhalte aufzudrängen. Diese Politik, von den Kinderkrippen bis zu den Ganztags-Kinderstätten und -schulen, bedeutet ein sozialistisches System, das die Fürsorge der Eltern durch eine allgemeine Staatsfürsorge ersetzt und das Elternhaus gewaltsam zerreißen will. Sozialstaatliche Interessen haben totalitäre Züge angenommen. Schul- und Bildungswesen sind auf unterster Stufe angekommen, Sozial- und Gesundheitswesen zu Bruch gegangen. Dem Staat ist offenbar Migrantenpolitik wichtiger.

So ist es auch nur eine logische Folge dieses Denkens, daß der Mensch auf die gleiche Ebene gestellt wird wie jedes Animal. Im Mittelpunkt des „neuen Menschen“ steht der Sex – in allen Varianten und jede(r) mit jeder/jedem. Und damit das ja in die Köpfe geht, wird schon frühzeitig, ab Kindergarten – und bei zunehmenden Alter mit zunehmender Intensität – den Kleinen und Kleinsten beigebracht, wie Sex richtig funktioniert. Daß dabei der Begriff Liebe unters Bett fällt, ist wohl ein Kollateralschaden. Sigmund Freud erkannte seinerzeit: „Kinder, die sexuell stimuliert werden, sind nicht mehr erziehungsfähig, die Zerstörung der Scham bewirkt die Enthemmung auf allen anderen Gebieten…“

Herzlos formulierte Hans-Jochen Gamm, Sozialist und Erziehungswissenschaftler, bereits 1970 seine Forderung für eine „moderne“ Pädagogik: „Wir brauchen die sexuelle Stimulierung der Schüler, um die sozialistische Umstrukturierung der Gesellschaft durchzuführen und den Autoritätsgehorsam einschließlich der Kinderliebe zu den Eltern gründlich zu beseitigen.“ Eine abstruse Denke, die aber kaum auf Widerstand gestoßen ist. Auch hier zeigt sich die Feigheit (Unsicherheit?) der Kirchen und bürgerlichen Parteien gegenüber solchen (geistigen) Kinderverführern. Statt zu protestieren und die eigene Position zu verteidigen, versteckt man sich im eigenen Nest und gibt Zug um Zug alte Positionen auf.

Echte Konservative und Traditionalisten schauten früher leicht neidisch zur „Schwester-Partei“ CSU, bei der die Welt noch in Ordnung zu sein schien. Doch bei genauerem Hinsehen mußte man konstatieren, daß auch dort der Schein das Sein überlagert. Der CSU-Bundestagsabgeordnete Bernd Fabritius (Foto) scheint einer CSU-Bundestagsabgeordneter Bernd Fabritiusder Epigonen des „neuen Menschen“ zu sein. Auf den Kommentar Birgit Kelles – bekennende Katholikin, viel beachtete Publizistin (auch in „pi-news“) und vierfache Mutter – im CSU-Blatt Bayern-Kurier entrüstet sich Fabritius über die Autorin in einer Art, wie ich sie eher von ganz Linksgestrickten erwartet hätte:

Birgit Kelle im Bayernkurier: einfach daneben. Unter dem Titel ‚Familienbild im medialen Abseits‘ beschreibt die sonst für ‚Die Freie Welt‘ und ‚Kath-Net‘ schreibende Autorin ihre bekannten Vorbehalte gegen Gleichberechtigung (‚Gleichheitswahn‘) und ‚Akzeptanz‘. Nicht das ‚Familienbild‘ ist im medialen Abseits, sondern Vorurteile wie die von Kelle. Das Bild der klassischen, traditionellen Ehe wird nicht gefährdet, wenn auch anderen Lebenspartnerschaften, in denen vergleichbare traditionelle Werte gelebt werden, mit dem Respekt begegnet wird, den Gleichheit und Menschenwürde gebieten. Es besteht keinerlei Konkurrenzsituation, die Kelles Position erforderlich oder zumindest verständlich machen könnte. Auch wenn der Artikel im Bayernkurier im Vergleich mit anderen Kelle-Artikeln ausgesprochen weichgespült präsentiert wird, so verdeutlicht er doch unverhohlen deren Ideologie: Die Bildungspläne in Baden-Württemberg, die eine Vorbereitung der Schüler auf Akzeptanz und Respekt für Andere bewirken wollen, bezeichnet sie als ‚Irrsinn‘, wettert gegen ‚Umerziehung‘ und fordert damit sinngemäß ein ‚Recht auf Vermittlung von Vorurteilen und Vorbehalten‘ durch elterliche Erziehung. Das war einmal. Heute sind wir aufgeschlossener – auch im Leserkreis des Bayernkurier.

Ist das die neue Politik der Unionsparteien, die sich unverdrossen „christlich-demokratisch“ und „christlich-sozial“ nennen? Mit solchem Führungspersonal rauscht die Union mit Volldampf ins Abseits. Denn die Wähler –Verzeihung: und Wählerinnen – können durchaus das Original von der (schlechten) Kopie unterscheiden. Der Union ist unübersehbar der Kompaß abhanden gekommen. CDU und CSU wollen alles sein – traditionsbewußt, offen, modern, zukunftsfähig etc. Eines sind sie schon länger nicht mehr: christlich und konservativ.

Es bleiben noch viel mehr Fragen. Zum Beispiel: Wer hat das Sagen in unserer Republik? Wer bestimmt das moralisch-sittliche Niveau unseres Staates? Wer definiert die „Deutsche Nation“? Wer bestimmt, was dem Wohle des Kindes nützt? usw. Wenn die Antwort auf solche Fragen lautet: „der Zeitgeist!“, dann können wir nur sagen: „Gute Nacht, Deutschland!“

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45 KOMMENTARE

  1. Vor zwei Wochen habe ich meine Mitgliedschaft bei der CSU beendet. Für mich hat diese Partei leider nicht mehr das genau abgrenzbare politische Profil. Es verschwimmt immer mehr in Richtung „links“. Das dient meiner Meinung nach jedoch nur der Anbiederung an die MSM.

    Das „C“ war mir nicht wichtig, da ich ein Kafir bin.

  2. Früher gab es mal den Teufel. Der Begriff Teufel ist aber diskriminiered, da man mit ihm das Schlechte und die Übel der Welt verbindet. Deshalb ist der Begriff Teufel genauso verpönt wie das Zigeunerschnitzel oder der Negerkönig. Statt Teufel sagt man heute Zeitgeist. Das klingt doch viel moderner, harmloser und fortschrittlicher. Und der Zeitgeist lacht sich derweil ins Fäustchen.

  3. #1 UN-Diplomat

    Leider war ich nie CDU-Mitglied, sonst hätte ich mich Ihnen angeschlossen oder wäre Ihnen vorausgegangen. Aber ich ärgere mich immer noch, dass ich diese Partei mal gewählt hatte.

  4. Diese Ossi-Stasi-Trulla Erika, auch Merkel genannt führt die CDU direkt ins linke Grab.

    Deshalb: AfD wählen, vielleicht wachen sie dann mal auf?!

  5. Angie hat diese Partei erfolgreich zerstört. Der tumbe, linksgemainstreete Wähler hats noch nicht begriffen. Um nicht rückständig oder provinziell zu wirken, nimmt der klassische CDU-Wähler alles an, solange es dem Machterhalt dient. Abnickverein,.War immer so.

  6. Nur der Zeitgeist???

    Wahrlich nicht, nee…

    Glaubt Ihr wirklich, daß die Stasi so dumm war, Frau Dr. Merkel in den Schaltstellen der Macht zu etablieren, ohne weitere Pläne? Ausgerechnet sie, die sich in der Wende um die Computer der CDU gekümmert hat, Erika? Mitten im Kommunikationsnetz mit Zugriff auf alle Daten?

    Da war mehr dahinter, Vernichtung der bürgerlichen Kräfte der BRD, Lähmung der demokratischen Rechte, Zersetzung der CDU, Einflußsicherung der Partei der DDR.

    Frau Dr. Merkel ist nicht die unbedarfte Tussi. Sie geht immer noch planmässig vor.

  7. „Es gibt drei Kategorien von Menschen, die ich, im Grunde genommen und zurückhaltend ausgedrückt, einfach nicht leiden kann. Das eine sind die Nur-Pragmatiker. Zwar weiß ich auch, dass man nicht immer durch die Wand gehen kann; aber Pragmatiker aus geistiger und charakterlicher Haltung zu sein ist der Verachtung wert. Den Pragmatikern, die sich sogar weise dünken, folgen die Opportunisten, denen nur mit Abscheu zu begegnen ist. Und schließlich sind da noch die Konformisten als das wahrscheinlich ärgste Übel zu nennen. So viel an Widerwärtigkeit kann kein anständiger Mensch vertragen.“

    Ludwig Erhard

    http://dominikhennig.blogspot.de/2006/11/eilmeldung-ludwig-erhard-postum-aus.html

  8. Gut beobachtet! Anzumerken wäre noch die sukzessive Anreicherung der C*DU durch IslamistInnen.

  9. Das Titelbild ist unerträglich.

    Die Frau hat weniger Charisma als eine Scheibe Gouda. Wie kann so etwas an der Spitze einer wirtschaftlichen Grossmacht stehen? Unfassbar…

  10. …da erkennt niemand IRGEND etwas….
    Traurig trotzdem…Warum MUSS ich mich als OSSI für Merkel und Gauck schämen???????????????
    Hab 4-Schicht-System,Arbeitgeber nicht gerade Kinderfreundlich,Frau geht im 3 Schicht-Wechsel-System arbeiten…Wir wollen UNSEREN Kindern etwas bieten!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Was kommt heraus wenn man im Internet,(im Fernsehen kann ich gleich „Bekloppten-TV“sehen)mal die Wahrheit liest?????
    RICHTIG:Auch die Supertollen Wessis haben diese beiden SUPERTOLLEN gewählt!!!
    Entweder herrscht da Wahlbetrug(im Bt sowieswo) oder die Michelbande ist wirklich so BEKLOPPT!!!!!
    Ist oben schon erwähnt worden:Sachsen-Anhalts Super Multikulturellis möchten ausdrücklich NRW-Verhältnisse!!!!!!
    VERDAMMTE STAASIBRUT…..SCHRECKLICH……..

  11. #7 ghazawat (22. Mrz 2014 21:51)

    Da war mehr dahinter, Vernichtung der bürgerlichen Kräfte der BRD, Lähmung der demokratischen Rechte, Zersetzung der CDU, Einflußsicherung der Partei der DDR.

    Frau Dr. Merkel ist nicht die unbedarfte Tussi. Sie geht immer noch planmässig vor.
    ——————-
    Man sagt ihr nach sie plane alles vom Ende her. Leider hat sie noch nie öffentlich darüber gesprochen wie dieses Ende aussehen soll!

    Sieht so aus als wüßte es nur sie alleine. Aber ich denke, wir wissen es mittlerweile auch!

  12. Ein gütiger Gott sandte ihr die Krim-Krise, die von Merkels Versagen als Parteichefin ablenkt. Sie gilt als die Managerin der Krise, und es scheint ihr völlig wurscht, wie das Innenleben ihrer Partei derweil aussieht. Was wäre die Union ohne die Krim-Krise?

    Die Krim-Krise zeigt doch, dass sie gar nichts managen kann.
    Sie hat von nichts Ahnung und wird zwischen verschiedenen Lobby-Gruppen zerrissen, daher ihre berühmte Wendigkeit.

    Der sozialistische Ungeist lebt – er nennt sich nur anders bzw. benutzt andere Begriffe – und feiert fröhliche Urständ´. Wer geglaubt hat, die klassische marxistische Ideologie sei mit dem Zusammengehen der beiden „Deutschlands“ zu Ende gewesen, sieht sich jäh eines Schlimmeren belehrt.

    Das ist falsch.
    Der klassische Marxismus wurde komplett durch die neue linksgrüne Ideologie ersetzt, die viel schlimmer ist.

    Es bleiben noch viel mehr Fragen. Zum Beispiel: Wer hat das Sagen in unserer Republik?

    DIE WIRTSCHAFTSLOBBY durch ihre ehemals „bürgerlichen“ Parteien.

    Und solange die Linksgrünen die Interessen der Wirtschaft ebenfalls bedienen (Globalisierung) wird ihnen auch Narrenfreiheit gewährt.

  13. „“Wer bestimmt das moralisch-sittliche Niveau unseres Staates?““
    DIE GRÜNEN, HOMOSEXUELLE

    „“Wer definiert die „Deutsche Nation“?““
    TÜRKEN, MOSLEMS, ANTIFA

    „“Wer bestimmt, was dem Wohle des Kindes nützt?““
    TAUSS, EDATHY, COHN-BENDIT

  14. #14 Bruder Tuck (22. Mrz 2014 22:41)

    <<Fast 30 Mal brannte es in den letzten vierzehn Tagen in den Garbsener Stadtteilen, allein sechs Mal am Donnerstag und Freitag. Auch am Sonnabend wurde die Feuerwehr zu drei Bränden gerufen<<.
    ————-
    Das waren doch gar keine richtigen Feuer, sondern nur Gedenkkerzen für die NSU-Opfer!

  15. #16 Maria-Bernhardine

    Genau die, weil sich die meisten Restdeutschen das alles nicht nur gefallen lassen, sondern auch noch diejenigen wählen, die ihnen den Untergang bereiten.

  16. Hannover, Teil 2

    Bunter, ekliger und irrer.

    http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Stadt-ist-machtlos-gegen-Bettelei-in-Hannover

    <<Jeden Abend würden die Frauen „mit einem fetten Mercedes“ aus der Innenstadt wieder abgeholt. „Wir versuchen, sie zu vertreiben, weil wir nicht wollen, dass unsere Gäste draußen belästigt werden“, berichtet eine Kellnerin, die ungenannt bleiben will.
    Aber nicht immer ließen sich die Frauen davon beeindrucken. „Neulich hat eine auf den Tisch gespuckt.“<<

    Unglaublich, was wir den alles durchgehen lassen.

    G


  17. Es bleiben noch viel mehr Fragen. Zum Beispiel: Wer hat das Sagen in unserer Republik? Wer bestimmt das moralisch-sittliche Niveau unseres Staates? Wer definiert die „Deutsche Nation“? Wer bestimmt, was dem Wohle des Kindes nützt? usw. Wenn die Antwort auf solche Fragen lautet: „der Zeitgeist!“, dann können wir nur sagen: „Gute Nacht, Deutschland!“
    —————-
    Dieser letzte Abschnitt – die eigentliche Kernfrage betreffend – ist die einzige Schwäche in diesem treffenden Artikel – leider!

    Wenn Peter Helmes das Übel und seine Urheber allein in Deutschland verortet, dann ist er zu kurz gesprungen. Das Problem ist global, zumindest aber europaweit! – Weiß er das nicht oder traut er sich nicht?

  18. …streicht mal nur in Bayern die EU-Subventionen KOMPLETT für INDUSTRIE und LANDWIRTSCHAFT und wartet mal 3 Monate ab…
    …nehme dann 50 Kilo Spargel,erntefrisch,einen 3er-Kombi in braun-metallic und 100 Kilo Schnee für meine Kinder…da dann natürlich auch der Länderfinanzausgleich eine andere Rolle spielt nehm ich auf der Rückfahrt noch im Anhänger die zulässige Menge an Steinkohle mit, die mir das Nahles-Kalifat „günstigst“ „MITGIBT“….will ja dann im Winter nicht an meinen ROTEN Arsch frieren…wattn Ironiescheiss…oder doch plausibel??????????

  19. #20 PSI

    Ja, das sehe ich auch so – das Problem ist europaweit.

    Das widerspricht dann aber dann der Aussage einiger Kommentatoren, dass Frau Merkel alles plant und steuert. Nein, für mich ist diese Frau(?) nur jemand, der für den Machterhalt über Leichen geht. Und zu diesem Zweck kann man keinen Plan haben, man muss stattdessen seine Taktik täglich den Gegebenheiten anpassen. Bestes Beispiel dazu: Als Merkel merkte, dass man mit der (typisch deutschen) Fukushima-Hysterie Stimmen fangen kann, hat sie sofort die ganzen Energiepläne über Bord gewchmissen.

  20. Der Zeitgeist lebt und ist Bürger, er ist gut und gerecht und kein mächtiger Linksdepp, also muss man ihn nicht bekämpfen sondern unterstützen.
    Das Problem ist halt, daß Medien und Politik eben die mächtigen sind und nicht die Bürger.
    Der Zeitgeist ist Teil der 3faltigkeit, auch Heiliger Geist genannt und ist immer unter uns.

    Mt 28,20:“und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“

    Die Machtidioten schieben nur gern die Schuld dem Zeitgeist zu, als würde er ihre Verkommenheit noch wollen, aber das ist genauso verlogenes Geschwätz wie so vieles andere von denen.

  21. stimmt,

    Frau Makel hat eigenhaendig die CDU kastriert, echte Konservative verliessen freiwillig den Verein oder wurden hinausgeekelt.

    Sie traegt die Hauptverantwortung fuer alle Transferverpflichtungen,
    unzaehliger Rettungsschirme aller Art,
    Schengenabkommen d.h. Beseitigung der nationalen Grenzkontrollen sowie Verlust ungewollte Migranten/Sozialtouristen abzuweisen und auszuweisen,

    dafuer und fuer alle wichtigen Entscheidungen ist die gruen/sozialistisch/chaotische EU nun verantwortlich,

    die regelrecht das Recht hat, sich an Deutschen hart erarbeiteten Finanzen zu bedienen,

    EZB Draghi/Drache ist besonders kreativ darin, seine Mittelmeerlaender durch Ankauf von Ramschanleihen fluessig zu halten.

    Der Bundesgaukler leistet inzwischen wirksame Hilfe, total auf pc Linie gelandet, seinen Teil, Deutschland zu ruinieren durch limitlose Aufnahme von Sozialtouristen aller Art, egal woher sie kommen, egal ob Analphabet oder Spezialist fuer Einbruch, Diebstahl, Missbrauch seiner Privilegien. Deutschland hat ja genug Platz und endlose Geduld, sich in ein Slum von intern. Bettlern und Exoten verwandeln zu lassen, die allerdings eins beherrschen, wie an Kohle zu kommen.

  22. Jaja, der Zeitgeist hat nicht viel mit der Realität zu tun.

    „Ich bin in Brasilien immer gewarnt worden, daß es in Deutschland sehr viel Rassismus gäbe.Ich habe immer nur das Gegenteil erlebt.(…)Die Deutschen sind pünktlich, diszipliniert, ordentlich.Das kann negativ wirken, weil man als unflexibel angesehen wird.Aber ich finde es gut.(…)Es gibt im alltäglichen Leben Brasiliens immer einen Plan B, den der Deutsche normalerweise gar nicht erst hat, weil Plan A sicher funktioniert.

    Cacau, brasilianischer Fußballer und Mitglied der deutschen Nationalelf

    (aus der jf 11/14)

  23. In weiten Teilen der Bevölkerung (oder des Volkes) ist der Zusammenhang zwischen Leistung und wirtschaftlichem Erfolg aus dem Bewußtsein verschwunden. Man schleppt sich mehr oder weniger unmotiviert in die Arbeit und hofft, bis zur Rente einigermaßen gesichert durchwursteln zu können. Läuft etwas schief ist ja der Staat da um zu helfen; wird man z.B. zur Alleinerziehenden muß eben der Steuerzahler mit zahlen.
    In einer Demokratie entscheidet sich natürlich der Wähler für die Parteien, die ihm das meiste bieten – wer „Blut, Schweiß und Tränen“ anbietet, sitzt bestenfalls auf den Oppositionsbänken. Deshalb erleben wir auch z. Zt. den ausufernden Sozialstaat und keiner wagt mehr die Frage nach der Finanzierbarkeit zu stellen. Das geht solange gut, bis das System zwangsweise kippt. Und wir sind kurz davor.

  24. den ganzen seich da oben lesen doch nur so selbsgeißler. lernt endlich mal die dinge kurz und prägnant darzustellen …

  25. Ein Staat, der sich diesen sozialistischen Tendenzen in D und und EU erfolgreich widersetzt ist Rußland.
    Dort wird Homosexualität nicht bestraft, aber die Propagierung von Homosexualität.
    Es werden Jugendfreizeiten von Staat bezahlt mit dem Ziel dafür zu sorgen, dass früh Familien gegründet werden können. Es gibt dafür großzügige Subventionen an Familien.
    Auch der wichtigste Oppositionsführer, riet kürzlich dazu , dass Bewohner auf frischer Tat erwischte Einbrecher zu erschießen seien.
    .
    Wie sagte noch Gustav Heinemann: Die Freiheitlichkeit eines Staates kann man der Liberalität seine Waffenrechts erkennen.

  26. #24 rockymountain (23. Mrz 2014 01:17)

    Frau Makel hat eigenhaendig die CDU kastriert, echte Konservative verliessen freiwillig den Verein oder wurden hinausgeekelt.

    Ich fürchte, daß die Kastration dessen, was früher einmal unter „CDU“ zu verstehen war, bereits unter dem „Europäer“ Kohl begonnen hat. Es ist ja nicht ganz von ohne, daß der Mann immerhin eine ehemalige Funktionären der „Freien Deutschen Jugend“, einer Unterorganisation der SED, zu höheren Weihen ausgerechnet unter denen, die sich als ursprünglich einmal „Konservative“ verstanden hatten, verholfen hat.

    Im Grunde ist das „Problem Merkel“ nur eine Verlängerung – und unleugbar der Gipfel – des „Problems Kohl“, unter dem – bereits im Schatten Brüssels – alles Konservative bis zur Unkenntlichkeit aufgeweicht worden ist. Ähnliche Entwicklungen haben auch andere Parteien durchlaufen. Das Ergebnis einer gleichgeschalteten Block-Parteienlandschaft, nach Brüssel sich prostituierend und mit rot-grünen Spitzen versehen, haben wir heute in Berlin sitzen.

    Wer wirklich etwas ändern will, der muß exakt dort ansetzen.

  27. Ich werde nie vergessen, wie diese eklige Trulla dem ihr hündisch ergebenen Gröhe angewidert das Deutschland-Fähnchen entrissen hat.

    Merkel ist die Höchststrafe für unser Land. Sie personifiziert die weltanschauliche Entkernung der CDU und die schmierige Anpassung an den Zeitgeist.

  28. Die CDU ist durch das System Merkel der meisten ihrer Werte beraubt.
    Stattdessen bestimmen Rothschild, FED und Goldman Sachs den „Zeitgeist“ in Deutschland, das dementsprechend von einer gleichgeschalten Parteien-Oligarchie aller im Bundestag vertretenen Parteien regiert wird.

  29. Glänzender Artikel. Führt dazu, daß ich – in meiner Jugend bekennender Strauß-Hasser – mich mit den Thesen dieses Mannes noch einmal eingehend auseinandersetzen werde.

    Eine Lanze muß ich hier aber noch für Simone de Beauvoir setzen, die ich inzwischen recht kritisch sehe.

    Auch sie ist im Alter pragmatischer, vielleicht sogar realistischer geworden (eine Dogmatikerin war sie ohnehin nie):

    „Als junge Frau hatte es mich sehr gestört, wenn Männerblicke meinen Körper auf seine sexuelle Verwertbarkeit taxierten. Als diese Blicke irgendwann ausblieben, störte es mich noch mehr.“

  30. Ob die AfD die Lösung sein kann, weiß man heute noch nicht.

    Trotzdem werde ich sie wählen, weil ich ENDLICH einmal eine Alternative zu all dem Einheitsbrei aus CDUCSUSPDDieLinkeundGrüne wählen möchte.

    Wenn es der AfD mit einem entsprechend hohen Votum gelingen sollte, den Einheitsbrei in Straßburg aufzumischen, umso besser für Europa.

  31. Ja, ich bin in dieser „harmlosen“ Flower-Power-Zeit aufgewachsen. Für uns waren „die Alten“ einschließlich der Eltern, die „Bösen“ (der Mensch braucht ein Feindbild).

    Ja, es war chic zu rebellieren. Manches mag sogar richtig gewesen sein. Die Befreiung der Sexualität von der Verklemmung zum Beispiel. Was ist davon geblieben? Betrachten wir eine aktuelle Meldung in unseren Mainstream-Medien: Die höchsten Raten „sexueller Belästigung“ spielen sich laut Umfrage in den skandinavischen Staaten ab. Warum? Weil dort heute schon ein falscher Blick (des Mannes) genügt, um höchst offiziell zur Brutalität zu mutieren.
    Eine andere Meldung: Irgendwelche Stewardessen irgendeiner Airline haben „Angst“ vor sexueller Belästigung, weil sie „gezwungen werden“, Uniformen mit knappen Röcken zu tragen. In den Siebzigern wurde der Minirock als „Befreiung“ gefeiert. Die beiden Geschlechter hatten Spaß miteinander.

    Und dann kamen Alice & Co. Divide et impera! Schluss mit Flower-Power! Schluss mit (gemeinsamem) Spaß!
    Wer hatte Recht? Tatsache ist: Risse durchziehen heute die Gesellschaft – und das ist gewollt. Die Familie und das „traute Heim, Glück allein“ sind zum Feindbild avanciert. Wie aufregend, wie toll, wie neu! Die jetzige Generation macht alles anders und besser. Wirklich? Schon die alten Römer beklagten sich über ihre rebellische Jugend. Nun gut, sie sind tot. Und wir eifern ihnen nach. Auch und gerade indem wir die „neuen“ gegen uns selbst gerichteten Anschauungen begeistert übernehmen.

    So antiquiert die Einstellung sein mag, die Familie basiert auf dem uralten ewig gültigen Naturgesetz des Überlebens, sie ist die Keimzelle alles Menschlichen. Wir mögen unseren Vater hassen. Wenn er stirbt, dann trauern wir um die Bezugsperson, die unser Leben, unser Denken geprägt hat. Der Lehrer/die Lehrerin, die uns den Sozialismus eingehämmert hat, die uns Minderwertigkeit ob des männlichen Geschlechts und ob der deutschen Abstammung eingeimpft hat – geht uns letztlich am Ar… m vorbei. Oder werden wir an den Gräbern derjenigen weinen?

    Da ist er, dieser „Zeitgeist“. Ich sage: Die Zukünftigen werden nicht, wie viele befürcheten über uns lachen (weil sie wenig zu lachen haben werden) – sie werden uns verfluchen!!!

  32. Frau Merkel plant überhaupt nichts, sie reagiert, sie füher Befehle aus.
    Die Frau ist eine Schauspielerin, eine Marionette.
    Verantwortlich sind andere Leute, die die Fäden in Deutschland und Europa ziehen, denn die dekadenten Auswüchse in Deutschland gibt es so oder ähnlich in ganz Europa.

  33. Aus dem Von der Leyen – Familienministerium kam auch die an ausgewählte Kindergärten in HH, B und M verteilte Broschüre „Nase, Bauch, Po“, in der 1-4jährige (!) Kleinkinder angehalten werden, sexuell aneinander herumzuspielen und dabei Kinderlieder zu trällern a la „ich spiel an dir, du spielst an mir; wenn es mir gefällt, sing ich „mach weiter“, wenn nicht, dann „bitte hör auf“ (aus d. Gedächtnis wiedergegeben; d.V.).

    Sucht mal im Internet unter „Nase, Bauch, Bo“ bzw. „Gabriele Kuby: Auf dem Weg zum neuen Menschen“ – ätzende, wohltuende Kritik.

    Im übrigen glaube ich, dass eine Simone de Beauvoir heute zu den schärfsten Kritikern (nicht: „Kritikern und Kritiker_innen“!) gehören würde.

  34. @22 KDL

    „Das widerspricht dann aber dann der Aussage einiger Kommentatoren, dass Frau Merkel alles plant und steuert. Nein, für mich ist diese Frau(?) nur jemand, der für den Machterhalt über Leichen geht. “

    Sehr richtig. Fr. Merkel ist eine Ich-AG. Auf Deutschland bezogen, darf man sie mit Fug und Recht als „Situationistin“ bezeichnen, ein Adjektiv, das man Hrn. Schröder zugedacht hatte. Aber der hat wenigstens eine „Agenda 2010“ zustande gebracht. Davon kann Fr. Merkel nur träumen.

  35. @29 manto

    „den ganzen seich da oben lesen doch nur so selbsgeißler. lernt endlich mal die dinge kurz und prägnant darzustellen …“

    Ich glaube, Du hast Dich nur zufällig in dieses Forum verirrt. Eigentlich ist das das nichts für Dich. Immer wieder über Dinge nachdenken, da kann einem ja ganz flau im Kopf werden . . .

  36. #35 Alberich (23. Mrz 2014 10:54)

    Ob die AfD die Lösung sein kann, weiß man heute noch nicht.

    Trotzdem werde ich sie wählen, weil ich ENDLICH einmal eine Alternative zu all dem Einheitsbrei aus CDUCSUSPDDieLinkeundGrüne wählen möchte.

    Wenn es der AfD mit einem entsprechend hohen Votum gelingen sollte, den Einheitsbrei in Straßburg aufzumischen, umso besser für Europa.
    ————–
    Ob die AfD unseren geplanten Untergang stoppen kann bezweifle ich als Mitglied selber. Das Aufmischen der Altparteien hat aber schon begonnen. Anders kann ich mir die giftigen Reaktionen nicht erklären!

  37. #37 Heisenberg73 (23. Mrz 2014 11:43)

    Frau Merkel plant überhaupt nichts, sie reagiert, sie führt Befehle aus. …
    ————-
    Sagen wir so: sie plant die Ausführung der Befehle!

  38. Nicht nur die C-Parteien sind längst hoffnungslos links verwässert, sondern auch die „SPD“ ist zunehmend asozialisiert.

  39. Dürfen Eltern ihren Kindern „Vorurteile und Vorbehalte“ vermitteln?

    Ich würde sagen, ja. Nach Karl Popper definiert sich eine Theorie durch das, was sie ausschließt (für unmöglich erklärt). Ebenso definiert sich ein Kunststil durch das, was er ausschließt. (Die Palette der Impressionisten definierte sich durch den Ausschluss der Farbe Braun.) Und ebenso definiert sich eben auch eine Vorstellung vom guten oder richtigen Leben – wie Eltern sie ihren Kindern vermitteln – durch das, was sie ausschließt.

  40. Sehr guter Artikel!

    Wenn man sich die politische Landschaft in Deutschland betrachtet, fällt einem nichts mehr ein.

    Unter Schröder (Rot-Grün) wurde der Kosovo überfallen, das EEG losgetreten und der schlimmste soziale Kahlschlag (Agenda 2010) beschlossen, den ich je erlebt habe.

    Unter Merkel sind wir vollends zur Marionette der Obama-Administration verkommen.

    Ich kann nicht eine Entscheidung von Merkel finden, die zum Wohle des deutschen Volkes wäre.

    Wir beteiligen uns an Kriegen, die uns nichts angehen.
    Wir lassen Hunderttausende von kriminellen Asylerpressern ins Land und versorgen sie samt ihrer Sippe lebenslang.
    Wir leisten uns den Wahnsinn einer „Energiewende“, die im Ausland nur Kopfschütteln hervorruft.
    Wir beschließen den Beitritt zum ESM, der Deutschland in nicht allzu ferner Zukunft zum alleinigen Gläubiger in Europa machen wird.
    Wenn diese Schuldenblase platzt, können wir uns alle ganz warm anziehen.

    Wen soll man also wählen?

    Wir brauchen hier Leute vom Kaliber Geert Wilders oder Marine Le Pen.

    Sonst wird das nichts.

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