Ich gehöre nicht zu jenen, die glauben, dass die Antwort auf den internationalen Sozialismus im nationalen Sozialismus liegt. Die Antwort auf die derzeit völlig verfehlte Toleranzpolitik liegt nicht in Hass und Ausgrenzung jener, die wir zuvor eingeladen haben. Vielmehr betrachte ich den nationalen – wie den internationalen Sozialismus – als die zwei Phasen der Bulimie. Was die einen der Gesellschaft reinwürgen, erbrechen die anderen. Während sich erstere in Toleranz üben, vergehen sich letztere in Hass und Rassismus. Schwachsinn wechselt mit Wahnsinn, die Weimarer Republik mit den Nazis.

(Gastbeitrag eines Einwanderers in zwei Teilen)

Während heutige Politiker versuchen, mit Toleranz es aller Welt recht zu machen, muss sich die Bevölkerung zunehmend Begriffe wie Kartoffel und Opfer anhören. Es reicht nun mal nicht aus, der Depp zu sein, der jedem die Hand schüttelt und damit beweist, dass er weder Prinzipien noch Verstand hat. Menschen aus dem Orient kommen hier her, um unsere Freiheit zu leben und manchmal um zu verstehen, was wir besser machen. Wie soll man ein Volk respektieren, wenn es zu sich selbst nicht steht und stattdessen immer noch dabei ist, sich zu beweisen? Wie soll man ein Volk achten, wenn unsere Politiker uns jede Selbstachtung nehmen? Wie soll man in Europa die Werte des Westens erfahren und verstehen, wenn Europa sich gerade für diese, ja für seine eigene Lebensweise entschuldigt? Dieses Land verliert mit seiner Toleranz seine Würde. Ich glaube nicht, dass es in Deutschland einen existierenden Deutschenhass gibt (außer bei Rot-Grün). Ich glaube viel mehr, dass es eine zunehmende Verachtung gegenüber der Politik gibt, die gegen das eigene Volk gerichtet ist, die dieses zur Toleranz und Gefügigkeit aufruft und ihm dabei jegliche Würde raubt. Man kann eben eine demokratische Gesellschaft nicht ewig nach dem Motto „Wenn’s euch net passt, nehmt’s hin!“, regieren. Demokratie ist der Ruf nach Selbstbestimmung, Toleranz dagegen der Hang zur Selbstaufgabe.

Ich glaube, dass die Menschen es verdient haben, wieder stolz auf sich zu sein. Dieses Land hat an 70 Jahre Frieden mitgewirkt und seine Vergangenheit, im Gegensatz zu anderen Nationen, aufgearbeitet. Bulimie überwindet man mit Selbstbewusstsein, mit Charakter und mit Werten, mit Prinzipien und Inhalten. Es ist Zeit, dass unsere Politiker wieder Persönlichkeit in ihr Amt mitbringen. Es ist Zeit, dass wir wieder Politiker bekommen, die für sich selbst stehen. Politiker, die den Menschen wieder die Gelegenheit geben, stolz auf sich zu sein. Politiker, die nicht gefügig allen Ansprüchen der Welt hinterherlaufen. Dieses Land und Europa brauchen endlich ein Stück guter Geschichte und positiver Identität, statt ewiger Selbstkasteiung. Ich glaube nicht, dass diese positive Identität in einem deutschen Rahmen ausgearbeitet werden sollte, auch eine europäische positive Identität würde es machen.

Sollte dies nicht passieren, rechne ich damit, dass der nächste große Auswurf keine 20 Jahre mehr von uns entfernt ist und dann bewahre uns Gott. Denn in diesem Land gärt es. Begriffe wie Entfremdung machen die Runde. Politiker mehrerer Parteien haben Multikulti für tot erklärt, aber Antworten darauf haben sie keine. Parallelgesellschaften machen sich breit und es stellt sich die Frage: „Muss es in unserem Land so schlimm werden wie in Frankreich?“

Liberal, aber nicht blöd

Dieses Multikulti auf der Grundlage von Toleranz ist in vollem Umfang gescheitert. Es ist an der Zeit, dass politisch Verantwortliche zu einer kulturell vielfältigen Gesellschaft auf Basis starker Werte übergehen. Die USA könnte hierbei als Vorbild herhalten.

Europa könnte auf der Basis einer starken säkular, bürgerlichen Wertegemeinschaft geeint werden. Ein Europa für Muslime und Christen mit Vorbildern wie Mustafa Kemal Atatürk und Bismarck. Ein geeintes Europa gegen den linken und rechten Totalitarismus. Aber auch ein Europa als Bollwerk gegen die politische Islamisierung. Ein Europa der Freiheit, in dem es erlaubt ist, den lieben Gott, Mohammed und Kim Jong Ill zu karikieren. Ich will ein Europa, in dem man ohne Angst vor religiösen Absolutismus seinen Weg gehen kann. Ein liberales Europa mit einer starken und selbstbewussten, bürgerlichen Mitte. Es braucht ein Europa, das mit Werten auch in seiner Geschichte fest verankert ist. Ein Europa, in dem politisch wie religiös Verfolgte eine Zuflucht finden. Wir brauchen ein Europa, das sich wieder was traut, ein Europa, das die ewig gestrigen Wahrheitsgläubigen mit Provokationen herausfordert und in ihrer Autorität untergräbt. Eines, das anerkennt, dass der Absolutismus vor allem in der islamischen Welt verankert ist und von großen Teilen der muslimischen Gesellschaft bis heute geteilt wird. Wir brauchen ein Europa, indem man wieder über jede Religion öffentlich lachen kann und nicht eines, in dem Bürgermeister ängstlich religiösen Einrichtungen huldigen, großzügig Gotteshäuser finanzieren oder gar mehr Toleranz fordern, um vielleicht doch noch ein besserer Mensch zu sein.

Natürlich würde ein solches Europa auf die extremen Ansprüche der Hardliner in der islamischen Welt treffen und dort Massenproteste verursachen. Aber gibt es nicht noch viel mehr Gründe, gegen die Situation im Orient zu protestieren? Ein sich seiner Werte bewusstes Europa würde das regelmäßige Erhängen von Apostaten niemals stillschweigend hinnehmen. Ein wertorientiertes Europa würde die Steinigung von Ehebrecherinnen niemals ertragen. Ein selbstbewusstes Europa würde niemals die Verfolgung von religiösen Minderheiten im Orient, wie den Bahai, den Christen und Juden u.v.m. tolerieren. (Heutzutage wird über diese Verfolgungen nicht berichtet, denn unsere Politiker haben Angst, dass Muslime sich beleidigt fühlen…)

Dass Europa sich den Dogmen des Orients fügt, ist eine einzige Schande und unverzeihlich. Ein standfestes und selbstbewusstes Europa hätte jeden Tag Grund, gegen die Zustände im nahen Osten zu protestieren, womit die Anspruchsmentalität auch mal in die andere Richtung umgekehrt würde.

Ich glaube nicht an eine unvermeidbare Konfrontation des Abendlandes mit dem Morgenland, aber dennoch ist es absolut notwendig, diese Rechthaberei und Anspruchsmentalität im Orient, die auf die europäisch, tolerante Schuldeingeständnisspolitik beruht, mit eigenen Gegendemonstrationen vor den Kopf zu stoßen. Es geht nicht darum, dem Orient das eigene Diktat aufzusetzen. Nein, es geht darum, unserer Lebensauffassung den Rücken zu stärken.

Letztendlich würden die dort Herrschenden verstehen, dass sie ein selbstbewusstes, ja ein endlich wieder erwachtes und aufrecht stehendes Europa nicht nach Belieben diktieren könnten und würden so ihre Volksmassen im Zaun halten.

Nicht der Islam, sondern der Absolutismus ist das zentrale Problem

Es geht mir jedoch nicht darum, den Graben zwischen Islam und Europa weiter auszuheben. Nicht der Islam ist das zentrale Problem. Man denke hier nur an die europäische Geschichte und die von der katholischen und protestantischen Kirche gesetzten Machtansprüche. Man denke nur an die grausamen Religionskriege mitten in Europa zwischen Protestanten und Katholiken. Der heutige Irak, in dem alle Weltmächte mit dem Versprechen auf Frieden und Ordnung einmarschierten, macht heute genau das durch, was in dem Gebiet des heutigen Deutschlands während des 30-jährigen Krieges geschehen ist!

Es waren jedoch nicht die Protestanten und Katholiken, die das Problem darstellten, nein, es war vielmehr der damals in Europa übliche und heute im Orient bestehende Absolutismus. Das Heiligen der verstorbenen und/oder religiösen Autorität, das Absolutstellen der eigenen Wahrheit ist der Anspruch, der den Religionen öffentlich-politische Macht verleiht. Dieser Anspruch ist es, der Völker entzweit. Völker verstehen sich nicht länger als Gemeinschaft, die von einem, heute gar demokratisch gewählten, Machtmonopol regiert werden, in dem jeder mitbestimmt. Nein, stattdessen bilden religiöse Autoritäten mit Identitätszuspruch an ihre Anhänger Kollektive aus, die nun in ihren absoluten und unverhandelbaren Ansprüchen konkurrieren und spätestens in einer Minderheitenposition die Opposition als Bedrohung ihrer Rechte und Lebensweise erachten.

Hamed Abdel Samad behauptete einmal: „Demokratie wird im Orient als das Recht der Mehrheit, die Minderheiten zu unterdrücken, verstanden“. Ich behaupte, dass Demokratie ohne vorherige Säkularisierung zwangsläufig in religiöser Unterdrückung untergeht. Demokratie in einer absolutistischen Gesellschaft führt zwangsläufig in den Bürgerkrieg, den wir heute in der arabischen Welt erleben.

In jeder Religion steckt die Gefahr der Politisierung und eines absoluten Machtanspruchs. Alle monotheistischen Religionen glauben an ihre Version der alleinigen Wahrheit. Wahrheit aber ist ein Diktat. Ihre einzige Opposition ist die Unwahrheit. Religion und Demokratie sind nicht auf Augenhöhe vereinbar. Nein, Religionen haben sich der Demokratie unterzuordnen und sich aus der öffentlichen Gestaltung herauszuhalten. Gleichzeitig garantiert der liberale Rechtsstaat ihnen die Rechte ihren Glauben zu bekennen und individuell auszuleben, solange ihre Praktiken die Rechte Dritter nicht beschneiden.

Regierungen sind liberal oder autoritär, aber niemals tolerant. Das autoritäre China fürchtet man, die liberalen USA respektiert man und das tolerante Europa fügt oder verachtet man.

Was wir brauchen, ist nicht länger ein Zeitalter der Schande, des zunehmenden Dogmatismus und Angst vor religiöser Wut und politischen Denkverboten. Nein! Was wir brauchen, ist ein erneutes Zeitalter der Aufklärung. Ein Zeitalter der intellektuellen Freiheit. Ein Europa des Selbstbewusstseins und Stolzes, ein Europa des Rechtsstaates und des freien Wortes. Ein Europa der Arroganz und nicht eines der Toleranz!

Toleranz – ein Zeichen intellektueller Schwäche

Es heißt, Deutschland wäre das Land der Dichter und Denker. Ich kann diese Denker nicht finden. Toleranz ist die Kastration des Intellekts. Toleranz ist schmierig und glatt, Ideen und Ideale dagegen haben Kanten. An Ideen stößt man an. Viele Menschen meinen, die Zeit der großen Politiker wäre vorbei und sehnen sich nach Politikern mit wieder mehr Aussagekraft. Politiker, deren Worte noch Sinn machen, Politiker, die eine lebendige Sprache sprechen und deren Worte für sich sprechen. Doch wie soll sich in diesem Land politische Vielfalt und Klarheit wieder entfalten, wenn gleichzeitig das oberste Gebot die alles gleichmachende und intellektuelle Massenvernichtungswaffe Toleranz ist? Toleranz ist kein Ideal, sondern viel mehr ein Gleichschaltungsdiktat. Toleranz ist wie ein winziger Rahmen, durch den bloß schmierige Pfeifen ohne jeglichen Charakter durchkommen.

Die moderne Toleranz steht nicht für Fortschrittlichkeit, sie steht nicht für Sicherheit und Stabilität. Die moderne Toleranz steht vielmehr für intellektuelle Schwäche. Fehlenden Mut Ansprüche zu setzen, Ideen und Ideale zu äußern, an denen sich jemand stören könnte, an denen jemand scheitern könnte. Toleranz steht für Standlosigkeit, Charakterlosigkeit und Orientierungslosigkeit.

Die moderne politische Klasse ist ein Schmierentheater. Unsere Gesellschaft eckt nicht an, sie provoziert nicht. Provokateure werden lieber als Hassprediger diffamiert. Lieber schränken wir den Rechtsstaat in seiner Meinungsfreiheit und ähnlichen Rechten ein, ehe wir irgendwem auf die Füße treten, zurechtweisen oder gar provozieren.

Denn wer heute tolerant ist, der ist aus Prinzip bereits gut. Toleranz ist zum Heiligenschein des modernen Europäers und zum Idioten- und Eignungstest für den Zugang in die moderne Politik geworden.

Toleranz überwinden

Toleranz überwindet man, indem man ihr die Anerkennung entzieht oder Selbstbewusstsein schafft und mit Werten und Inhalten unterlegt. In den Schulen machen dies die Jugendlichen bereits unbewusst, indem sie die deutschen Kinder zunehmend als Kartoffeln diffamieren. Natürlich ist das abwertend, aber Jugendliche handeln eben instinktiv und nicht sehr rational. Dennoch scheint der Instinkt stets ein zuverlässiger Wegweiser zu sein, denn besser als mit deutscher Kartoffel könnte ich diese gefügige Mentalität der politischen Klasse nicht in Worte fassen.

Anerkennung erhält man nicht fürs Recht-machen. Nein! Man erhält Anerkennung, wenn man seinen Weg geht und dabei begeistert und erfolgreich ist.

Die USA ist hier ein Vorbild. Sie macht es nicht uns Europäern recht, sie beugt sich nicht sämtlichen Ansprüchen des dogmatischen Orients. Sie beugt sich auch nicht den Chinesen. Die USA gehen ihren Weg. Dieser Weg ist der Amerikanische Weg. Natürlich erhebt sie damit automatisch einen Führungsanspruch in dieser Welt. Von den einen wird sie für ihr Eintreten für ein selbstbestimmtes Leben geliebt und von Schwachköpfen in Europa und Dummköpfen im Orient gehasst.

Dass Obama von diesem amerikanischen Weg abgewichen ist, indem er in Kairo eine Rede „auf Augenhöhe“ hielt, hat ihm weder Respekt eingebracht, noch Versöhnung. Denn durch die damit versehentliche Anerkennung absurder und teilweise abscheulicher Weltbilder im Orient, hat er diese in ihren Ansprüchen bestätigt und mit den amerikanischen Werten und ihrer Verfassung gleichgesetzt.

Und nein, ich bin kein Rassist. Ich glaube an Werte, an Ideen und Prinzipien und während es den USA relativ gut geht, ist der Orient praktisch am Ende.

» Für ein Ende der falschen Toleranz! (Teil 1)

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42 KOMMENTARE

  1. Die Antwort auf die derzeit völlig verfehlte Toleranzpolitik liegt nicht in Hass und Ausgrenzung jener, die wir zuvor eingeladen haben.——————– Hab ich jemanden eingeladen? Sollen doch die Unternehmer die Integrationskosten bezahlen, die von den billigen Arbeitern profitiert haben.

  2. Die Antwort auf die derzeit völlig verfehlte Toleranzpolitik liegt nicht in Hass und Ausgrenzung jener, die wir zuvor eingeladen haben.

    Bis zu diesem Satz habe ich gelesen, da ist mir schon wieder der Arsch geplatzt.
    Das deutsche Volk (WIR) haben überhaupt niemanden eingeladen, das waren ein paar irre Hochverräter.
    Und jetzt fluten die uns mit dem Abschaum der dritten Welt um ihren Kopf aus der Schlinge zu ziehen, indem sie uns vorher umbringen lassen.
    Es ist auch kein Trost, daß sie dabei selber mit draufgehen.

  3. Bei allem Respekt:

    Als Christ muss ich die Aussage, dass Wahrheit (im religiösen Kontext) stets ein Diktat bedeutet, entschieden zurückweisen.

    Im Christentum besteht die Wahrheit im Leben und in der Lehre Jesu Christi (die deutlich davon abweichenden Doktrinen der mittelalterlichen Kirche lassen wir einmal aussen vor).

    Und die Fundamente des Christentums sind nun einmal:
    – Der Mensch ist als würdiges und freies Ebenbild Gottes erschaffen.
    – Gott ruft den Menschen in seine durch die Christusnachfolge erfahrbare Gemeinschaft. Niemand ist jedoch gezwungen.
    – Als Christen sind wir gerufen, den Nächsten (und auch den Feind) zu lieben. Diese Liebe bedeutet jedoch nicht, uns für ihn zum Deppen zu machen. Vielmehr kann Liebe durchaus auch Konfrontation bedeuten.
    – Kein Mensch kann sich das Heil selbst verdienen. In grösserem oder kleinerem Umfang sind wir alle Sünder und auf Gottes bedingungslose Vergebung angewiesen, welche im Glauben angenommen wird.
    – Christen sind nicht dazu berufen, die Welt mit aller Gewalt zu christianisieren. Wir sollen den Glauben bezeugen, und Salz und Licht in der Welt sein. Wen das überzeugt, den heissen wir willkommen in der Gemeinde der Christen. Wen das nicht überzeugt, darf dennoch frei in Gottes schöner Welt sein Leben leben.

    „Und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ Joh. 8:32

  4. Wer hat wen eingeladen? Türken und Araber haben sich aufgedrängt. Der damalige Arbeitsminister war voll dagegen. Und dann hatten die Verträge über zwei Jahre und sollten zurückgehen, sind aber vertragswidrig geblieben.

    Verdient hat nur die Industrie die mit Billigkräften die Löhne drücken konnten, alle anderen haben drauf gezahlt. Damals waren sogar SPD und Gewerkschaft dagegen. Selbst Oskar Lafontaine war viele Jahre gegen Einwanderung, ganz besonders gegen Türken und Araber.

  5. Kein Lager wird ohne Toleranz laufen. Aber jedes Lager wird mit zu viel Toleranz in kürzester Zeit zerstört.

  6. Wer glaubt, daß das Gefasel von der Toleranz gegenüber der Intoleranz „Zufall“ sei, der irrt.

    ES ist pure Absicht von den Strippenziehern der Politik, mit diesem Toleranzgefasel die Gesellschaft wehrlos zu machen, um ihr eigenes Ziel zu erreichen, nämlich

    1. die Zerstörung der Nationalstaaten und

    2. die massenweise Produktion neuer Konsumenten für die Wirtschaft

    Das sind die eigentlichen Triebfedern hinter all dem Irrsinn

  7. Ich bin es nicht leid, zu wiederholen, daß die Staatsgläubigkeit, der Wille, unbedingt eine Staatsregierung haben zu wollen,
    das Grundübel – der Krebs der Gesellschaft ist.

    Besonders ist es dieser Punkt, den ich an diesem Artikel zu bemängeln habe

    Ich brauche nicht die Gnade irgendeines Politikers, ich brauche keinen „guten“ Politiker, das ist er auch nicht wenn er ein Minimalstaatler ist.

    Jede Art des Staates ist von sich aus reine Gewalt – ein Staat wirbt für nichts – er zwingt immer nur auf.

    Wer konsequente Freiheit haben möchte – dem kann man immer nur wieder drei Punkte benennen.

    Eigentum
    Vertragsfreiheit
    Freier, also barrierefreier Markt

    Der Staat ist nicht das richtige Instrument zur Achtung dieser drei Punkte, weil er es nun mal nicht von Natur aus kann.

    Wer dieses zentrale Instrument nicht ablehnt, der kann noch so viel gegen Diktatur einzelner oder gegen die Diktatur der Mehrheit reden, egal ob diese nun progressiv, konservativ oder muslimisch ist – er macht sich damit immer unglaubwürdig.

    http://www.misesde.org

  8. Werter Autor, wenn Sie sich selbst als Einwanderer bezeichnen, ist es etwas merkwürdig, gleich im zweiten Satz davon zu sprechen, dass „wir“ die Einwanderer ja eingeladen hätten. Eine gewisse Identitätsverwirrung – die ja verständlich ist, aber auch anmaßend wirkt. Wer ist „wir“?

    Möglicherweise leben Sie selbst schon lange hier oder in der zweiten oder dritten Generation (das Sprachniveau ist ja sehr bemerkenswert). Jedoch haben Sie selbst sich als „Einwanderer“ bezeichnet und können sich dann nicht im gleichen Atemzug als Mitglied der „Wir“-Gruppe bezeichnen. Überlassen Sie das besser den Einheimischen, das wirkte höflicher.

    Ich denke, zwei Gründe hat die Irritation der wohlgesinnten Ausländer / Einwanderer Ihrer Gruppe:
    1. Man fühlt sich hin und her gerissen. Man will den Eltern und ihrer Kultur treu sein, aber auch an der Kultur der Schulfreunde und Studienfreunde teilhaben. Wo gehört man hin? Immer wieder fühlt man sich auch fremd.
    Verantwortlich an diesem Spagat, an dieser Zerrissenheit sind nicht wir Deutsche. Nicht wir diskrimieren Euch – es sind Eure Eltern, die Euch von Eurer Heimat abgetrennt, diskriminiert haben.
    2. Ihr glaubt, wir hätten Euch gerufen. Das ist ja die offizielle Version, die in allen Schulbüchern steht und in allen Politikerreden wiederholt wird.
    Sie ist falsch. Sie ist eine Lüge.
    Tatsächlich haben „wir“, das Volk, niemanden eingeladen. Sie wissen doch, wie schwach die deutschen Politiker seit der Besatzungszeit sind und wie sie mehr oder weniger willig fast alles mitmachten, was ihnen der jeweilige große Bruder befahl.
    So war es auch bei der scheibchenweisen Einführung von immer mehr Ausländern. Es war reine Salamitaktik: Erst nur für zwei Jahre, dann, na ja, ist doch unpraktisch, auch für länger, dann auch mit Familie, dann auch immer mehr Asylbewerber, dann Kontingentflüchtlinge aus allen mögliche Regionen, dann EU-Freizügigkeit. Abermillionen sind inzwischen reingepumpt worden.
    Heute gibt es Schulen ohne einen einzigen deutschen Schüler.
    Machen Sie sich kundig, inzwischen konnte auch Wikipedia die Aktennachweise nicht mehr ignorieren. Lesen Sie diesen Abschnitt:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Gastarbeiter#Entwicklung_der_Gastarbeiterimmigration

    „Wir“ haben nie jemanden eingeladen. Unsere Marionetten-Politiker tun das womöglich, aber nicht in unserem, sondern in fremdem Interesse. Gauck war doch erst vor einiger Zeit in Indien und lud wieder Leute ein: „Wir haben viel Platz in Deutschland“. So läuft das.

    Verstehen Sie jetzt, warum soviel unterdrückte Wut in Deutschland vorhanden ist? Warum brave Bürger Wutanfälle bekamen, als man Sarrazin zum Nazi stempeln wollte?

    Viele hier kennen inzwischen die Agenda, die dahinter steht: die Abschaffung der Nationen und die Schaffung eines möglichst weltweiten Heeres an dummen Konsumenten und Arbeitern ohne eigene Identität und eigenen Willen. Der Weltstaat.
    Keine Verschwörungstheorie, sondern eine tatsächliche Verschwörung zur Schaffung einer totalen Diktatur.

  9. Dekadenz einer Gesellschaft bedeutet, daß ein Ausländer uns unsere ( ehemaligen ) Werte nahebringen muß.
    Vielen Dank dafür !

  10. Köln: Sie wollte keine Burka tragen….
    Mordprozess gegen Gürkan S.:

    Der Prozess gegen Gürkan S. geht weiter. Ihm wird vorgeworfen, seine Frau am Rheinufer in Köln erschossen zu haben. Verwandte der getöteten Hümeyra S. wurden jetzt als Zeugen gehört und widersprachen den Aussagen des Angeklagten
    (…)
    Gürkan S. habe vor der Hochzeit verlangt, dass Hümeyra künftig eine Burka tragen solle. „Das konnten wir ihm ausreden“, sagt ihre Schwägerin. „Hümeyra ist sehr frei aufgewachsen, war als Jugendliche ein richtiges Partygirl.“ Die 31-Jährige habe sich von ihrem Mann kontrolliert gefühlt. (…)

    http://www.ksta.de/koeln/prozess–er-hat-sie-eiskalt-ermordet-,15187530,28043136.html

  11. OT:

    Helden in Uniform:

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/zugstrecke-berlin-hamburg-ice-fahrgast-muss-nazi-klingelton-loeschen/10292012.html

    Schon beeindruckend: wenn Leute ausgeraubt, zusammengeschlagen oder vergewaltigt werden, darf man lange auf die Bullen warten und oftmals beschränkt man sich auf Formalitäten ohne irgendwas zu unternehmen. Aber wenn jemand einen anstößigen Klingelton hat, sind sie prompt da und zwingen den Kriminellen unter Einsatz ihres Lebens den Klingelton zu löschen. Strafanzeige gibts trotzdem. Bombe.

    Loblieder auf die R.A.F., Stalin oder Bin Laden wären allerdings wohl kein Problem gewesen…

  12. …die wir zuvor eingeladen haben.

    Also ich habe niemanden eingeladen, kenne auch niemanden der irgendwelche eingeladen hat.
    Das mit dem „eingeladen“, versucht man dem Michel einzureden.

    Wiederaufbau durch Ausländer – Türken und türkische Gastarbeiter in Deutschland

    21. Juni 1948 – Währungsreform in den Westzonen. Die D-Mark wird eingeführt. Der deutsche Außenhandel beginnt wieder.

    1950 – Deutschland erreicht – trotz der fehlenden Ostgebiete – in den vier Zonen wieder die Wirtschaftsleistung von 1936. Die Arbeitslosenquote in Deutschland beträgt 12,2%

    1952 – Im Westen Deutschlands ist das Wirtschaftswunder in Gang gekommen. Hohe Wachstumsraten, deutsche Innovationen und der Marschallplan führen zu hohem Wirtschaftswachstum und dem Aufstieg Deutschlands zu einer führenden Industrienation.
    1952 – Bis 1952 fließen 13,1 Milliarden US Dollar aus dem ERP/Marschallplan in die Staaten der OEEC. Deutschland zählt seit 1952 nicht mehr zu den „bedürftigen Staaten“.

    1953 – Die italienische Regierung bittet in Deutschland um die Erlaubnis, Arbeitskräfte nach Deutschland schicken zu dürfen. Dadurch soll das Außenhandelsdefizit mit Deutschland abgebaut werden und durch die Heimatüberweisungen der Italiener in Deutschland die Devisenkassen gefüllt werden.

    1955 – Das Wirtschaftswunder und die deutsche Industrie läuft auf vollen Touren.

    1955 – 0,4% der Arbeitskräfte in Deutschland sind Ausländer.

    1955 – Trotz der Ablehnung aus dem Wirtschaftsministerium schließt das Außenministerium nach zwei Jahren Druck aus Italien ein Abkommen über den „Austausch“ von Arbeitskräften mit Italien. Dieses Abkommen soll „Pilotcharakter“ haben.

    1959 – Deutschland ist die zweitgrößte Industrienation der Welt nach den USA. Das Wirtschaftswunder ist vollendet.

    1960 – In Deutschland wird die Vollbeschäftigung erreicht. Das Abkommen mit Italien hat bis dahin kaum eine Wirkung gezeigt, die Anwerbung von Arbeitskräften aus Italien ist im wesentlichen nicht in Gang gekommen.

    1960 – Weitere Staaten, die im Handel mit Deutschland hohe Defizite aufweisen, dringen auf Abkommen, die es Arbeitskräften ermöglichen sollen, in Deutschland zu arbeiten. Besonders Portugal, das in diesen Jahren fast von Hungersnöten gebeutelt wird und das Entwicklungsland Türkei, das von einer Wirtschafts- und politischen Krise in die nächste schlittert, machen Druck auf das deutsche Außenministerium, derartige Abkommen zuzulassen.

    http://www.formelheinz.de/index.php/20090908274/Kultur/Wiederaufbau-in-Deutschland-Beitrag-der-Gastarbeiter.html

  13. #14 Chaosritter (05. Aug 2014 23:58)
    Hätte er statt „Heil Hitler“ den Spruch
    „Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf‘ allein“ als Klingelton gehabt, wäre wohl nichts passiert……

  14. Der Text von Teil 2 ist zu weit gefasst.

    Das Problem sind die Verraeter der Politkaste, die egal in welcher Position ureigene D sowie Europaeische Interessen verraten haben und gegen ihren Eid massiv verstossen haben.

    Natuerlich konnte diese Entwicklung nicht stattfinden, ohne die gleichgeschalteten Medien,

    ohne das Schweigen des satten Volkes, was sich lieber mit Konsum und belangloser Unterhaltung / Sport / Reisen / Genuss und Rauschmittelkonsum die Zeit vertreibt, dabei viel zu wenig einheimische Kinder geboren werden,

    Da sowohl befohlene Multikulti,

    Massenzuwanderung ungebildeter, kulturferner Millionen, ohne Integrationspotential aus fremden Kulturen- Gesellschaften, Religionen

    die von Bruessel verhaengte Transferunion und ihre Extreme der Finanzierung der Pleitelaender mit Griechenland, Portugal, Spanien, den u.a. kraenkelnden Italienern und Franzosen total gescheitert ist
    also Sozialismus gegenueber Eigenverantwortung!

    muss der Hauptschuldige an der Entwicklung, das undemokratische Monster EU in Bruessel mit seinen kranken Ideen und immer mehr Diktaturallueren gestoppt werden.

    Europa braucht eine freiwillige

    Vereinigung der souveraenen Vaterlaender

    auf foerderalistischer Grundlage, wie es DeGaulle/Adenauer wollten,

    keine erzwungene Einheitssosse wo die einst wie ein Mosaik leuchtenden gewachsenen Kulturen der Nationalstaaten zerstoert werden, nicht zuletzt durch Flutung mit ungeeigneten Problemzuwanderern und uebergeordneten Gesetzen die natuerlicherweise nicht fuer alle Mitglieder passend sind.

    All dies hat ein System, Linke/Gruene mit ihren kranken Zeitgeistideen,

    aber auch andere, die entwurzelte Konsumideoten brauchen,

    ebenso ist natuerlich die einseitig geforderte Toleranz der Ansaessigen zerstoererisch im Ansatz,

    da Toleranz nur wirken kann, wenn beide Seiten es beherzigen und akzeptieren, was im Falle Islam genau das Gegenteil ist dh. zu Tyranei fuehrt.

    Sowohl Multikulti = gebiert Unkultur,
    als auch
    Toleranz und Intoleranz auf der anderen Seite fueren unweigerlich und alternativlos zu Chaos und Buergerkrieg.

    Wir brauchen wieder funktionierende, ueberschauhbare Nationalstaaten, die selbst ihre Grenzen kontrollieren,

    entscheidet wer herein darf,als Gast,

    wer wegen Nichtintegration, Kriminaliaet, Gewalt auch gegenueber Frauen, Fanatismus, Schmarotzertum, Gesetzesbruch wieder gehen muss, jeweils mit kompletter Familie natuerlich.

    Natuerlich gehoert auch Eigenverantwortung der Staatsfinanzen hinzu, Vergemeinschaftung im Pleitefall wurde in Bruessel geboren und fuehrt zu noch mehr Leichtsinn statt leben innerhalb der eigenen Moeglichkeiten!

    Es ist einfach, was funktionieren wuerde,ist nichts neues, es hat sich bewaehrt,

    es wird nur moeglich, wenn das Volk in demokratischen gewaltfreien Grossdemonstrationen fuer diese Ideale auf die Strasse geht, (aehnlich anno 89 in sog. DDR.

    Die Politik bewegt sich von sich aus nicht, dazu sind die Verantwortlichen zu weit verrant in ihre Fehler/Fehlentwicklungen.

    Das satte, desinteressierte Volk zu ueberzeugen und zu mobilisieren ist eine Herkulesaufgabe, aber es ist moeglich wenn sich nun in dieser verranten Situation die Elite einbringt und selbst vorangeht fuer Wechsel an Haupt und Gliedern, begonnen in Bruessel.

  15. Zum Thema „Einladen“ wurde hier ja bereits einiges Richtige gesagt. Der zweite Punkt ist unsere Geschichte. Nur mal so als Anmerkung: nicht nur die 70 letzten Jahre, auch in den Jahrhunderten davor braucht sich Deutschland weiß Gott nicht hinter irgendeiner anderen Nation zu verstecken. Diese Land hat so viele berühmte und große Köpfe auf allen Gebieten hervorgebracht, auch das wäre Grund genug für ausreichendes Selbstbewußtsein. Das Problem ist, daß das den nachwachsenden Generationen nicht mehr in ausreichendem Maße vermittelt wird. Jeder Schüler kennt Goebbels, aber wer aus der Handy-Generation Spaß weiß heute noch, wer die Gebrüder Humboldt, wer Robert Koch, wer Wilhelm von Steuben, wer Leibnitz war? Wir sind genötigt worden, all unsere Bezüge zu unserer Geschichte – Bezüge, die jede große Nation hat und braucht – aufzugeben, zu vergessen. Wir sind heute zunehmend ein Volk ohne Identität, ohne Traditionen, ohne Würde und ohne Ehre, genau das´also, was der Masterplan für ein gesichtsloses Europa ohne Identität vorsieht, um zur willenlosen Masse zu werden. Im von den Alliierten auferlegten, provisorischen Grundgesetz ist der Auftrag zur Schaffung einer Verfassung nach Wiedererlangung der Einheit vorgesehen. Es ist unfassbar, dass es bis heute, 24 Jahre nach diesem Ereignis, keine nennenswerte politische Kraft in Deutschland gibt, die sich mit dieser existenziellen nationalen Frage auch nur beschaäftigt. Wir werden seit 1990 um eine zwingend vorgesehen verfassunggebende Versammlung betrogen – und niemanden interessiert es. (Der 2+4-Vertrag ist kein Friedensvertrag, ebenso wurde die Feindstaatenklausel in der UNO nie ernsthaft hinterfragt – 69 Jahre nach Kriegsende!) Und noch eins – wer hat eigentlich jemals gefragt, wieso und mit welchem Recht man eine in sich geschlossene Nation, eine gewachsene Gesellschaft zu einem „Einwanderungsland“ erklärt? Wieso sollen wir, die wir nie gefragt wurden, dieses Attribut eigentlich einfach so schlucken? Insofern ist auch der in dem Artikel mehrfach gezogene Vergleich zu den USA fehl am Platze. Deutschland ist bzw. war eine gewachsene, homogene Nation, selbst in der Zeit der erzwungenen Trennung – die USA war und ist ein klassisches Einwanderungsland und als solches von Anfang an konzipiert. Mit welchem Recht verändert man dieses Gefüge nach Belieben in einem so ungeheuren Ausmass und zerstört so vorsätzlich gewachsene Strukturen? Und mit welchem Recht verlangt man, dass alles das ohne Widerstand gut zu heissen ist? Bereits hier muss die Diskussion ansetzen und nicht da, wo man aufgewzungene Umstände als gegeben zu akzeptieren hat.

  16. Während meiner persönlichen Recherche hatte ich gerade ein gruseliges Deja vu:

    Adolf Hitler am 01.08.1934 in der Reichshauptstadt über die absolute Überlegenheit des Nationalsozialismus und die Nichtswürdigkeit der Juden, der Anglo-Amerikaner und der Russen
    – tatsächlich aber seine Inkarnation am Freitag, den 01.08.2014 am selben Ort, und BZ, Tagesspiegel, Spiegel, Öffentlich-Rechtliche, Claudia und Gauckler haben nichts registriert.
    Derselbe Fanatismus, dieselbe Menschenverachtung, derselbe Tonfall:

    https://www.youtube.com/watch?v=Kp72o_iUiow

    Wie geht es weiter nach Ramadan? Stellungnahme zu Gaza

    (ab 16:00)
    20:50 „Sie (die Palästinenser)mußten zum Schluß Tunnel bauen, damit sie irgendwelche Dinge hereinbringen“

    22:40 „Diese Erde gehört niemand als den Palästinensern“

    ab 27:40 „Wieviele muslimische Länder haben die Kuffar besetzt? Eine Gegenfrage: Wieviele Kuffar-Länder haben Muslime besetzt? Kennt ihr irgend eines? Komisch, daß von den letzten 300 Anschlägen, die in den letzten Jahrzehnten ausgeübt wurden, 3 Anschläge von Muslimen waren und der Rest von den Kuffar?“
    31:00 „Meine Kinder haben ihr Taschengeld für Syrien gegeben“

    31:30 „Wer mir sagt, ich trauere um die palästinensischen Opfer – ich nicht. Wißt ihr warum? Damit Allah die Gläubigen unter sich kennt – und er sich Schuhada, Märtyrer will. Das sind Leute, Allah hat sie erwählt als Märtyrer und deswegen hat er sie in dieser Welt als nichts anderes sterben lassen außer als Märtyrer. Möge Allah ihnen das höchste Paradies geben. Möge Allah ihnen alle Sünden vergeben. Möge Allah diese Terroristen in das Höllenfeuer eingehen lassen.

    01.06.2014 Duisburg
    https://www.youtube.com/watch?v=1p15H0E2LgI&list=UUxUkpUgTqgrCx-SfZAg5gaQ

    Der ISLAM unser ganzer Stolz!

    2:20 „Eine Religion, die perfekt und vollständig ist“

    5:00 „Juden und Christen existieren, aber sind keine Religionen“

    6:00 „Christen ist ein falscher Begriff“
    8:50 „Jede Religion, außer dem Islam, wird nicht vor dem Höllenfeuer schützen“

    10:05 „Kein einziger Buchstabe wurde in 1400 Jahren geändert“

    31:20 „Wehe dem, der wegen seiner Arbeit den Bart abrasiert“

    32:30″Du lebst nicht wie du willst sondern du lebst unter den Gesetzen Allahs.“

  17. „Es heißt, Deutschland wäre das Land der Dichter und Denker. Ich kann diese Denker nicht finden.“

    Weil diese Denker heute schnell ins gesellschaftliche Abseits gedrängt werden. Wer noch nachdenkt, noch eine eigene Persönlichkeit hat, der wird schnell weggedrängt. Und wenn man ihn in die Klapse steckt. Deswegen hätte heute jemand wie Albert Einstein keine Chance mehr, er könnte sich in der heutigen Zeit nicht mehr entwickeln, sondern würde runtergeputzt und fertig gemacht werden.

    Ja, wir Deutschen waren ein stolzes Volk, wir hatten viele intelligente Menschen in unseren Reihen, die für tolle Erfindungen, tolle Lyrik sorgten und eine wunderbare Sprache hervorbrachten.

    Nachdem 2.Weltkrieg, vor allem in den letzten 2-3 Jahrzehnten hat man uns aber vollkommen enteiert. Schon als Kind wird dir jedes Deutschsein brutal aus dem Leibe geprügelt. Statt viele wundervolle Deutsche Lieder von früher zu lernen, viel über die alten Germanen, ihre Götter und die Sagen darum, wird den Kindern heute 90% Schuldkult eingeflößt. Sie sollen sich auch heute noch als die bösen Nazis fühlen, als Verbrecher, als das böse schlechthin. Bloß nicht auf das eigene bestehen, dafür jedes Fremde wie eine Gottheit huldigen.

    Man hat uns Deutsche sinnbildlich an die Decke gehängt und schlägt dauernd weiter auf uns drauf und sagt ständig: „Ihr seid das böse, ihr seid immer die Rassisten.“
    So schwebt man als Deutscher vollkommen in der Luft und versucht sich irgendwo einen Halt zu greifen, aber man findet ihn nicht. Man fühlt sich so leer und verlassen, so fremd im dasein. So geht’s mir aktuell und so fühle ich mich in diesem Land. Fremd, obwohl meine Vorfahren schon seit Jahrhunderten, vielleicht gar länger, diesem Volk wie ich angehör(t)en. Man darf nicht mehr das sein, was man eigentlich ist. Und das ist für mich das größte Verbrechen an der Sache. Es ist wie ein Genozid.

  18. #21 Tastenspieler

    Schon als Kind wird dir jedes Deutschsein brutal aus dem Leibe geprügelt. Statt viele wundervolle Deutsche Lieder von früher zu lernen, viel über die alten Germanen, ihre Götter und die Sagen darum, wird den Kindern heute 90% Schuldkult eingeflößt.

    Mhm, ja stimmt!
    Ich denke die ältere Generation hatte auch schon Pech gehabt. Vor lauter Aufbau und Obrigkeitshörigkeit konnte sich kein freier und positiver Widerstandsgeist bilden. Immer schön brav … uuunnnddd zu spät, denn plötzlich hatten sich die Linken und Grünen die Macht im Lande gekrallt.

    Allzu folgsam und brav gehorchend, also Erzkonservativ führt uns jetzt Richtung Abgrund??? Sieht zumindest ganz danach aus.

  19. Warum leben die Prediger der Toleranz eigentlich keine Toleranz?Verlangt man da von den Toleranten etwas viel Toleranz?

    Presseinformation – freigegeben zur sofortigen Veröffentlichung

    Das Denunziantentum lebt! Linksextremisten starten Kampagne gegen Umwelt & Aktiv

    Neben Autoren und Interviewpartnern wurden auch mehrere ökologische Verbände angeschrieben mit dem Hinweis: Achtung Umwelt & Aktiv verweist auf Ihre Internetseite. So kann anhand einer Veröffentlichung auf der Weltnetzseite http://www.gen-ethisches-netzwerk.de davon ausgegangen werden, daß zumindest die linksfaschistischen Organisationen „Blick nach Rechts“, „Amadeu Antonio Stiftung“ und das „Antifaschistische Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin“ in die Kampagne involviert sind.

    http://www.umweltundaktiv.de/presse/pressemitteilungen/das-denunziantentum-lebt-linksextremisten-starten-kampagne-gegen-umwelt-aktiv/

    Niemand ist verpflichtet dieses Magazin zu lieben oder immer der gleichen Meinung zu sein, aber hier gilt immer noch Meinungs- und Pressefreiheit.

  20. Nicht der Islam, sondern der Absolutismus ist das zentrale Problem
    ————————————————-
    Ohne den Islam gäbe es mit Ausnahme einiger verbliebener linksfaschistischer Staaten (wie z.B. Nordkorea) keinen Absolutismus. Der Islam mit seinem archaischen, atavistischen und zerstörerischen Gepräge kann nur so sein, wie er ist, weil er den Absolutismus a priori voraussetzt.

  21. ….rechne ich damit, dass der nächste große Auswurf keine 20 Jahre mehr von uns entfernt ist und dann bewahre uns Gott. Denn in diesem Land gärt es. Begriffe wie Entfremdung machen die Runde.

    Vielleicht bleibt der „nächste große Auswurf“ auch aus, mangels Masse derer, die „auswerfen könnten. In dunklen Stunden befürchte ich, daß das deutsche Volk sich klammheimlich von der Weltbühne verabschiedet – ganz ohne Aufstand, ganz ohne Blutvergießen, einfach aussterben.

  22. Die letzten autochonen Deutschen sind nicht „tolerant“.

    Sie sind dermaßen ignorant und RTL-dumm, daß die Volksverräter-SPD trotz aller durch sie verursachten chaotischen Zustände in Bananistan bei der EUDSSR-Wahl nochmal 6% zulegen konnte.

    Dazu sind 10% der Bevölkerung (offenbar) Drogenabhängig. Sonst würde eine Drogenfreigabepartei wie Cem´s Sauhaufen nicht stabil bei 10% liegen.

    Der Schaden, den diese Bionade-Lehrergender-Blagen hier auf unsere Kosten verursachen ist also selbst gewollt.

    Ich habe meinen deutschen Pass nach dem Diebstahl vor 4 Jahren nicht neu beantragt. Wozu auch?
    Deutschland hat sich längst abgeschafft.
    Die Wahlergebnisse sind seit Jahren manifest.

    Aber lustig ist es für einen Bewohner des multikultiverseuchten und Kot beschmierten (weil Facharbeiter-bereicherten) Ruhrgebiets ja doch immer wieder, von „Toleranz“ lesen zu dürfen.
    Man kann sie nämlich vor jedem Propaganda-Wahl-Ständen von rotz-grün-cdu-csu-sonstigen Deutschenhassern prima wieder ausreihern.
    (Vorher ordentlich Zwieback in die Backen stopfen).

  23. Ich gestehe dem Verfasser ja zu, dass er es gut meint. Aber so einfach geht es nicht.

    Säkularer, nichtethnischer Staatsnationalismus ist auch nicht DIE Lösung. Atatürk hat das probiert und sich damit ein Kurdenproblem eingehandelt (sind die Kurden nun „Bergtürken“ oder müssen sie doch als Andere toleriert werden?) Und ohne die vorherigen Vertreibungen hätte die säkulare Türkei auch ein Griechen- und Armenierproblem bekommen.

    Genausogut könnte man umgekehrt behaupten, der Islam sei die Lösung, weil er eine gemeinsame Identität für Kurden und Türken usw. schafft.

    Und die USA: Selbst wenn sie alle Probleme zwischen den Rassen durch säkularen Staatsnationalismus überwinden könnten, dann haben sie immer noch ein Problem mit ihren Südstaatlern (Confederates).

    Das klassische Land eines überethnisch und überkonfessionellen, integrativ gemeinten Staatsnationalismus ist doch Frankreich (das war ja auch das Vorbild von Atatürk). Und wie hat es da funktioniert? Früher war es verpönt, Statistiken über verschiedene identitäre Gruppen (communautés) aufzustellen; das Ergebnis ist aber doch bloß eine verdeckte Privilegierung bestimmter tatsächlich fortexisierender Communautés; und heute verlangen gerade die „unterprivilegierten“ Communautés ausdrückliche staatliche Beachtung und Anerkennung. Hätten die Franzosen das wirklich vermeiden können, wenn sie mehr nationalen Tamtam veranstaltet hätten?

    Nein, lieber „Einwanderer“, das überzeugt mich in der Sache nicht. In einem freien Land wird es unvermeidlich immer so sein, dass unterschiedliche Identitätsangebote nebeneinander existieren und die Leute sich das für sie beste Angebot auswählen.

  24. Richtig ist, dass es eine bestimmte – begrenzte – Anzahl von jungen Zuwanderern gibt, die ein staatsnationales deutsches oder europäisches Identitätsangebot gerne oder sogar begeistert annehmen würden. Für die würde sich der nationale Tamtam, Fahnenkult, Militäraufmärsche, öffentliche Phrasen usw. schon lohnen.

  25. Hervorragender Artikel, dem die bereits angesprochenen Kritikpunkte kaum einen Abbruch tun. Hätten alle Einwanderer eine solchen Sichtweise, gäbe es wenig Probleme. Nur ein Punkt stößt mir auf: Der Versuch, den Islam vom Absolutismus zu trennen. Das schlägt schon fehl, wenn man nur einmal seine Schriften liest. Der Islam IST Absolutismus in Reinform. Die oben vertretene Ansicht, der Absolutismus sei in der damaligen Gesellschaft und nicht in der Religion begründet, mag auf andere Religionen je nach Auslegung mehr oder weniger zutreffen, aber auf den Islam ganz gewiß nicht.

  26. Da bin ich nicht ganz einverstanden aber schön, dass man hier auch mal andere Meinungen lesen kann.
    Einige Dinge sehe ich anders:

    Nicht der Islam ist das zentrale Problem. Man denke hier nur an die europäische Geschichte und die von der katholischen und protestantischen Kirche gesetzten Machtansprüche. Man denke nur an die grausamen Religionskriege…

    Religion wurde schon immer politisch insrumentalisiert. Das haben Menschen sogar schon mit dem Buddhismus geschafft. Da fliegen dann schnell alle Werte über Bord, die diese Religion eigentlich ausmachen – um ein sehr weltliches, politisches Ziel zu erreichen.
    Der angesprochene 30 jährige Krieg hat das bis zur Absurdität bewisen. Da kämpften am Ende katholische und protestantische Söldner zusammen gegen ein Heer von ebenfalls gemischten Mietsoldaten für irgendwelche Fürsten und deren Machtinteressen. Religion war nur Vorwand. Es standen sich am Ende Männer gegenüber, die vorher schon Seite an Seite gekämpft hatten, vielleicht Freunde waren. Es gab am Ende Schlachten, die nicht geschlagen wurden, weil die Soldaten auf beiden Seiten keinen Sinn mehr darin sahen – kriegsmüde waren.
    Das Christentum in Europa, besonders in Deutschland hat wichtige Entwicklungen durchgemacht, trägt die Aufklärung mit – Islam nicht.
    Das Christentum schrumpft, passt sich dem Zeitgeist bis zur Unkenntlichkeit an – Islam expandiert zunehmend auf dem Gebiet, das vom Christentum geräumt wurde. Islam bemüht sich um Dominanz, bietet ein markantes Gegenmodell, was ihn attraktiv für viele junge Leute macht. Islam übernimmt langsam aber sicher die moralische Position, die das Christentum ihm immer weiter überlässt.

    Das Christentum als Lehre legitimiert nicht zum Krieg – der Islam systemimmanent schon. Das ist nur einer von vielen wichtigen Uterschieden.
    Glaube an Gott ist nicht Glaube an Gott.

    Islam halte ich heute für das größte Problem für das Zusammenleben in einer Gesellschaft, weil Islam die Gesellschaft so lange spaltet, bis alle Moslems sind. „Dialog“ hin oder her. Vielleicht ginge es mit einem europäischen Reformislam nach den Vorstellungen von Bassam Tibi. Da bin ich aber skeptisch, weil Islam seit seiner Gründung expansorisch, herrschafts- und gewaltlegitimierend ist, vielleicht zu diesem Zweck sogar erst ersonnen wurde. Nachdem die Expansion mit friedlichen Mitteln ins Stocken geriet, griff man zum Schwert. Das erklärt auch die unterschiedlichen Aussagen in dieser Lehre, wobei immer die späteren, eher weniger friedlichen und blumigen Texte die früheren ersetzen sollen.
    Ob man glaubt oder nicht: Jesus heilte der Überlieferung nach Menschen (unabhängig von Herkunft und Glauben, was in seiner Zeit revolutionär war) und rief ausdrücklich zur Vergebung, gar Feindesliebe auf – Mohammed forderte Unterwerfung unter seine Regeln, liess töten und tötete selbst.
    Soviel nochmal zur Gleichsetzung von Religionen.

    Toleranz muss auch nicht abgeschafft oder beseitigt werden! Toleranz ist wichtig! Es muß nur freiwillige Toleranz sein, keine geforderte Toleranz – sonst ist es keine Toleranz mehr.
    Freiwillige Toleranz hat sehr individuelle natürliche Grenzen, die auch richtig und wichtig sind.
    Derzeit leiden einige unter einem Toleranzdogma, das mit Toleranz nur dem Namen nach tun hat.

    Es wird eine Entwicklung zum Schlechten per Verordnung erduldet.

    Das ist lange schon keine Toleranz mehr.

  27. was zum lachen:

    Aiman Mazyek zu der Frage:
    Es gibt aus Ihrer Sicht also keinen muslimischen Antisemitismus?

    Semantisch wie inhaltlich steht das im Widerspruch, denn der Islam ist in seiner Geisteshaltung antirassistisch. Aber antisemitische Muslime, ja leider, die gibt es vereinzelt.

    hier zum Interview

  28. Ich glaube nicht, dass diese positive Identität in einem deutschen Rahmen ausgearbeitet werden sollte, auch eine europäische positive Identität würde es machen.

    Weder noch.
    Identität kann niemand „ausarbeiten“ genau so wenig, wie man sie verordnen oder korrigieren kann.
    Sie ist das Ergebnis gesunder, gewachsener Strukturen.

  29. „Mit jemandem, der stärker ist als du, fange keine Feindschaft an. Ruhe aber nicht eher, als bis du dir den Feind, der schwächer ist als du, vom Halse geschafft hast.“

    Buch des Kabus eigentlich Kabus-Nameh, persische Weisheitsliteratur des 11. Jahrhunderts

    Quelle: »Sich gegen Feinde wahren«

  30. Forsa Umfrage: Mehrheit sieht Islam nicht als Teil Deutschlands

    Bei der Befragung zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen verschiedenen Altersgruppen sowie Parteianhängern. So schlossen sich unter den 14- bis 29-Jährigen 61 Prozent der Auffassung an, der Islam gehöre zu Deutschland. Auch eine klare Mehrheit der Grünen-Anhänger von 69 Prozent vertrat diese Haltung.
    Die Gegenposition unterstützten dagegen 82 Prozent der Anhänger der euroskeptischen AfD. Ostdeutsche (69 Prozent), Befragte mit Hauptschulabschluss (63 Prozent), über 60-Jährige (61 Prozent) und Anhänger der Union (60 Prozent) stehen dem Islam ebenfalls kritischer gegenüber. Auch die Anhänger der Linken sind mit 51 Prozent mehrheitlich der Auffassung, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört.

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/mehrheit-sieht-islam-nicht-als-teil-deutschlands-a-984708.html

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  31. Sehr gute Analyse der aktuellen Situation. Weder deutsch verbittert, noch deutsch ideologisch. Toleranz ist eine Worthure um die das deutsche Politvolk herumtanzt. Es gibt gute Gründe, warum Deutschland zum Einwanderungsland geworden ist. Es ist einfach das attraktivste Land der Welt. So soll es auch bleiben, darum dürfen die Werte, die es so attraktiv gemacht haben, nicht aufgeweicht werden.

  32. Jedem die Hand zu reichen, jedem helfen zu wollen, jeden verstehen zu müssen, alles zu tolerieren, also die größten Verbindlichkeiten, schaffen keine Dankbarkeit sondern ein Rachegefühl, dass irgendwo ein Ventil sucht.

  33. Also wo will man leben? In einer freien starken Welt, in der Grenzen vor der Tyrannei des Lokalen bewahren, oder in einer absolutistischen, ideologisch oder religiös geprägten Arschlochwelt?

  34. Das Problem ist der Absolutismus, nicht der Islam, will uns der Autor weis machen.

    Der Islam ist der Absolutismus per se. Ludwig XIV. war ein Waisenknabe verglichen mit den vom Mohammedanismus infizierten Potentaten der letzten 1400 Jahre.

    Die richtig verstandene Toleranz ist notwendig in einer modernen Gesellschaft, in der es primär um die Aufrechterhaltung des staatsbürgerlichen Friedens und Wohlstands geht, weil ein solches verwaltungstechnisches Endziel naturgemäß einer religiösen Homogeneität nicht bedarf. Gegen den Absolutismus, die Tendenz die Zivilbehörden über Gebühr zu sakralisieren, über das Verwaltungsrecht hinausgehende Normen zu etablieren, wandten sich schon mit Erfolg die Jesuiten, Presbyterianer und Richelieu, so daß der Staat zu einer möglichst säkularen Institution wurde. Aber diese administrative Parität oder Koexistenz verschiedener Konfessionen hat mit Toleranz noch nichts zu tun. Der Staat sorgt im Interesse seiner eigenen Macht, daß die Rivalität gewisser Gruppen nicht ausufert. Man redet im Verhältnis von Staat und den Kirchen von Toleranz der Regierenden (Locke), aber das ist nicht die Tugend Toleranz. Da der Mensch zwar als Individuum Teil des States ist, aber nicht als Person, geht es hier um eine Partnerschaft zweier Autoritäten, nicht um Toleranz. Diese Tugend ist alles andere als eine Konzession an die Mode des Subjektivismus, sondern ein durch die jeweiligen Umstände notwendig gewordenes Experiment, das den Sinn hat einer Tugend zur Bewährung zu verhelfen, die jetzt Gelegenheit dazu hat, wie überhaupt die Tugend, auch die Gerechtigkeit, insofern nicht frei ist, da immer erst die Umstände zur Ausübung gegeben sein müssen, weshalb die 68er, um die Tugenden abzuschaffen, einen Zustand einrichten wollen, in dem, wie sie uns einreden, permanent „ihre“ Toleranz und die soziale Gerechtigkeit (Luther läßt grüßen) gepflegt werden, also die Tugend, Reinigung, die immer Tugend eines einzelnen Menschen ist, überflüssig machen. Für den Einheitsmenschen ziemt sich so etwas nicht.

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