welsDie Stadt Wels verbannt das Binnen-I aus dem dienstlichen Sprachgebrauch. Wie die „Oberösterreichischen Nachrichten“ am Freitag berichteten, setzte sich im Gemeinderat die FPÖ mithilfe der ÖVP gegen SPÖ und Grüne in dieser Frage durch. Der Leitfaden der Stadt für geschlechtergerechtes Formulieren müsse nun geändert werden, sagt die FPÖ. Für den Bürgermeister ist die konkrete Umsetzung hingegen offen… (Immerhin ein Anfang! So was könnte man auch bei uns starten! Weg mit diesem feministischen, unpraktischen und unästhetischen Bockmist!)

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29 KOMMENTARE

  1. „Genderisten rekrutieren sich fast ausschließlich aus Soziologen, Philosophen, Literatur­wissen­schaftlern. […] Genderisten treiben sich ständig in Fächern herum, von denen sie eigentlich keine Ahnung haben, stellen hanebüchene Behauptungen auf, demonstrieren groteske Inkompetenz, und maßen sich noch an, Fachleuten sagen zu wollen, wie sie das Fach ändern müssten. Der Dunning-Kruger-Effekt in Reinkultur. Bei Lichte betrachtet ist Gender nur die Übertragung typisch feministischer Pöbelei in den Wissen­schafts­bereich, der Versuch sich überall einzumischen und allen Vorschriften machen zu wollen.“

    Ein sehr zutreffendes Zitat von Hadmut Danisch.

    Hoffe die Ösis machen es den Norwegern gleich und stellen sämtliche Förderungen für solchen Gendermüll ein.

  2. Wahnsinn!! Dass ich das noch erleben darf? Eine echte „Oase der Vernunft“.
    Das Problem hier in DE ist ganz klar die Parteienlandschaft.
    Die AfD ist ja prinzipiell nicht schlecht, aber sie sind mir etwas zu brav. (Ist vielleicht auch keine schlechte Strategie, um erstmal überhaupt Fuß im bürgerlichen Spektrum zu fassen.)
    Jedenfalls brauchen wir auch Redner, wie Strache oder Kickl (beide FPÖ) oder Stadler (BZÖ). Bitte die Reden dieser Herren auf Youtube anschauen. Das schafft Begeisterung. Ich denke, es wird noch eine Weile dauern, da die 4F-Methode (s. Journalistenwatch) hier derzeit noch erfolgreich angewandt wird, aber es kommt Bewegung in die Sache. Weiter so!!

  3. Noch ein schönes Zitat von Hadmut Danisch passend zum Thema:

    «Das ist nicht nur der Dunning-Kruger-Effekt in Reinkultur, der wird auch noch systematisch gezüchtet, weil an den Fakultäten und im linken Sprach­gebrauch eine bösartige Sprech­weise Einzug gehalten hat: Befähigungen brauche man nicht mehr, man brauche Kompetenzen. Wo man hinguckt, immer und überall geht es um Kompetenzen. Tatsächlich aber ist das, was sie mit Kompetenz bezeichnen, das Gegenteil von Befähigung, nämlich die Über­zeugung, dass man diese oder jene Befähigung eben gar nicht mehr brauche und meiden müsse, weil sie patriarchalisch, ausgrenzend usw. sei. Die können heute nicht nur nichts mehr, sie sind auch noch von allem, was man können könnte, felsenfest überzeugt, dass man es gar nicht können dürfte, weil es böse, unterdrückerisch usw. ist. Dummheit zum Ideal erhoben.»

  4. @ #2 Allgaeuer Alpen

    FeministInnen, MigrantInnen, PöblerInnen, LinkInnen, MörderInnen, VergewaltigerInnen, KloputzerInnen, DemonstrantInnen, DogmatikerInnen, HirnlosInnen, MörderInnen, MarxistInnen, Alt-StalinistInnen, Pohl PotInnen, MaoistInnen,

  5. # Allgaeuer Alpen

    Ein Binnen-I ist so eine schriftlich-sprachliche Verballhornung, um in Texten innerhalb eines Wortes die Adressaten beider Geschlechter anzusprechen.
    Beispiel:
    „… betrifft alle Studenten und Studentinnen…“ wird zu „betrifft alle StudentInnen“.
    Das große I wird zum Binnen-I, so kann man in einem Wort beide Geschlechter ansprechen, was ja im Zeitalter der Political Correctness zur Religion hochstilisiert wird.

  6. Großartig – FPÖ. Bei uns wird garantiert jeder absurde Scheiß beibehalten, was sich kranke die 10%ige minderheitsbehafteten LinksGrünenHirne ausgedacht haben und den Normalbürger damit quälen. Bei uns Sowas beläßt die CDU dann halt aus Kontinuitätsgründen und paßt sich an den linksGrünen Mist an. Hut an vor der FPÖ. Es gibt keinen Zwang, die geitigen Absonderungen der LinksGrünen zu manifestieren.

    Wenn die CDU bei uns in BaWü mal wieder drankommt und die LinksGrünen ihren sogenannten Bildungsplan 2015 umgesetzt haben, dann trauen sich die CDU Schisser garantiert nicht daran.

  7. #2 Allgaeuer Alpen (23. Nov 2014 09:07)

    Hää? Was ist ein Binnen-I?

    Als Binnen-I (auch Majuskel-I oder Versalien-I) bezeichnet man in der deutschen Schriftsprache den Buchstaben I, wenn er innerhalb eines Wortes als Großbuchstabe zwischen Kleinbuchstaben geschrieben wird (Binnenmajuskel). Das Binnen-I soll in der deutschen Sprache bei Bezeichnungen von Personengruppen kenntlich machen, dass sowohl die männliche als auch die weibliche Form gemeint ist, ohne beide Genera ausschreiben oder das generische Maskulinum verwenden zu müssen. Beispiel: „LehrerInnen“ statt „Lehrerinnen und Lehrer“. In diesem Kontext wird auch die Großschreibung anderer Buchstaben diskutiert, die seltener vorkommen, wie etwa „eineN verständnisvolleN geduldigeN LehrerIn“.[1] Quelle Wikipedia

  8. so ists gut endlich haben wir mal was in wels erreicht….aber es gibt noch weit aus grössere probleme in der Stadt…

  9. In der WELT ist heute zu lesen, dass 345000 Haushalten 2013 der Strom abgestellt wurde, weil sie die Rechnung nicht bezahlen konnten.
    Vor einigen Wochen hat Merkel von unseren Steuergeldern der Ukraine die ausstehende Gasrechnung in Höhe von 4,5 Milliarden Euro bezahlt !

    Ich rechne einfach mal aus:

    4,5 Mrd Euro : 345000 = ca 13.000 Euro ! ! !

    DAS HEIßT, MAN HÄTTE STATT DER UKRAINE DAS GAS ZU BEZAHLEN AUCH 345000 HAUSHALTEN IN DEUTSCHLAND FÜR FAST 10 JAHRE DEN STROM BEZAHLEN KÖNNEN ! ! !

  10. #3 Remington   (23. Nov 2014 09:12)
    Die AfD ist ja prinzipiell nicht schlecht, aber sie sind mir etwas zu brav.

    Und Lucke hat noch nicht mal einen deutschen Schäferhund.
    Wenn die AfD alles das beherzigen würde, was hier von ihr arwartet wird, dann kann man sie rechts von der NPD verordnen.

  11. In Wels gibt es sowieso kein Binnen-I mehr
    Dank SPÖ wurde eine damals wunderschöne öberösterreichische Stadt eliminiert, hauptsache Wählerstimmen und Adabei
    Zeigt doch lieber mal aktuelle Bilder, dabei braucht man nicht mehr nur die Seitenstraßen zeigen, Wels hat fertig !

  12. Ich wußte zwar bislang nicht was ein Binnen-I ist, aber trotzdem eine sehr erfreuliche Geschichte.
    In Deutschland natürlich undenkbar, weil
    1. die CDU/CSU auch nur bessere Grüne sind
    2. die FPÖ ganz böse Nazis sind, gegen die man immer ganz doll kämpfen muss im Kampf gegen Rechts.

  13. Ich bin mir nicht sicher, aber nach aktueller Rechtschreibung sind Großbuchstaben innerhalb eines Wortes nicht korrekt. Das sollte für eine Behörde reichen, mit diesen absichtlichen Rechtschreibfehlern erst gar nicht anzufangen.

    Allerdings gilt für mich persönlich sowieso der Stand der Rechtschreibung, zu dem ich Abitur gemacht hat.

    Die Verfechter dieser absichtlichen Rechtschreibfehler zeigen nur, daß sie die Deutsche Sprache nicht verstanden haben. Es gibt halt viele Worte, z.B. „Student“, bei denen beide Geschlechter gemeint sind und nur die weibliche Form eine eigene Fassung habt, in diesem Fall „Studentin“.

    Bei anderen Substantiven ist es halt eindeutiger, z.B. „Eltern“ gilt für beide, „Vater“ nur für den männlichen Teil und „Mutter“ für den weiblichen.

    Wenn alle dieses einfache Verständnis verinnerlicht hätten, mußte man sich nicht mit so Dummheiten beschäftigen und hätte mehr Zeit für die tatsächlich wesentlichen Dinge des Lebens.

  14. Korrekte Schreibweise ist die, die im Duden steht. Ein Binnen I gibts da nicht. Aber was viel schlimmer ist:

    Bis zu 50% der Lehrer-Anwärter fallen bei den Aufnahmetests an den Pädagogischen Hochschulen durch. Der Grund: Die katastrophalen Ergebnisse bei den Deutschtests, insbesondere die bestürzend fehlerhafte Rechtschreibung der Anwärter. Das niedrige Niveau hat nun auch den Lehrer-Nachwuchs erreicht.
    Mancherorts fehlen 50% der Lehrer-Anwärter die fundamentalen Kenntnisse der deutschen Sprache wie die Groß-und Kleinschreibung.
    Wenn in unserem Schulsystem viele Schüler die Groß-und Kleinschreibung nicht mehr zu erlernen vermögen, dann wird nicht der Deutschunterricht verbessert oder von den Kindern mehr Leistung verlangt, sondern die Groß- und Kleinschreibung abgeschafft.
    Warum aber gerade die Abschaffung der Groß- und Kleinschreibung zu babylonischer Sprachverwirrung führen würde, demonstrierte das Goethe-Institut an folgenden Beispielen:

    Die Spinnen. Die spinnen.
    Der gefangene Floh. Der Gefangene floh.
    Der Junge sieht dir ungeheuer ähnlich. Der Junge sieht dir Ungeheuer ähnlich.
    Wäre er doch nur Dichter! Wäre er doch nur dichter!
    Vor dem Fenster sah sie den geliebten Rasen. Vor dem Fenster sah sie den Geliebten rasen.
    Er hat in Berlin liebe Genossen. Er hat in Berlin Liebe genossen.
    Warme Speisen im Keller! Warme speisen im Keller!
    Die nackte Sucht zu quälen. Die Nackte sucht zu quälen.

    Und der König schrieb in Bezug auf die Hinrichtung „Ich komme, nicht hängen!“ statt „Ich komme nicht, hängen!“
    Oder moderner: „Komm wir essen, Opa! statt „Komm, wir essen Opa!

  15. #19 Felix Austria (23. Nov 2014 11:29)

    Den hamse vergessen:

    Helft den hungernden Vögeln – Helft den Hungernden vögeln.

  16. Gotx und Goxs sei Dank, dass nur in diesem kleinen Ort auf jedes BinnenejakulatIn und VaselineI , – also BinnenmolluskelI und VaselInex verzichtet wird. Der Emanzipation von Frxs tut das zwar einen Riesenabbruch aber die Welt ist nun mal nicht perfekt und FrauInnen und Frxs müssen eben auch mal mit kleinen Rüchschrittxs rechnen.
    Androgyne Professorxs in Wohlstand würdig gefältet, und Brigitte abonierende Stoppel-Lederlesben der Frauenforschung halten sich auch merkwürdig zurück agesichts dieser Nachricht aus dem Südländischen.
    Wo bleiben denn da eigentlich die DiskriminierungsbeamtInnen, DiskriminierungsbeamtInnen und DiskriminierungsbeamtInnen, Diskriminierungsbeamtxs und DiskriminierungsbeamtxsInnen ? Gehen die nicht mehr arbeiten (?), sondern schreiben nur noch in den Brigitte-Foren rum ?

  17. #15 Gedankenfreiheit (23. Nov 2014 10:36)

    Vielleicht wäre es dann sinnvoller, das Binnen-Ö und das Binnen-Ü zu verbieten?

  18. Der „schon ein wenig skurrile“ Antrag der Freiheitlichen …

    Wieso ist es skurril, etwas Skurriles abschaffen zu wollen?

    Und wenn ihr „in der Stadt wirklich andere Probleme“ habt, wieso erstellt ihr dann erst so einen „Leitfaden der Stadt für geschlechtergerechtes Formulieren“?
    Oder hattet ihr damals keine anderen Probleme?
    Arschgeige, weiterhin gendern wollende!

  19. Im schönen Wels gibt es viel positiv Ungewöhnliches, z.B. die die noch Wagner jenseits des Sehen-und-Gesehenwerdens-Klimbim und das Publikum abschreckenden Inszenierungen – wie sie heute allgemein und auch auf dem Grünen Hügel in Bayreuth üblich sind – genießen wollen, sind hier richtig und kommen aus aller Welt jedes Jahr wieder zu den Festspielen.

  20. Gut so!

    Einige MenschInnen denken wohl: „Warum einfach –
    wenn es auch Kompliziert geht.“

  21. Sehr gut! Jetzt auch noch zur alten Rechtschreibung zurückkehren, um ein Zeichen zu setzen, daß wir linken Sprachterror nicht dulden!

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