imageNachdem die Systemmedien vergeblich versucht hatten, die PEGIDA-Bewegung mit Hass- und Hetztexten kaputt zu schreiben, scheint bei ihnen nur noch eine große Verwirrung übrig geblieben zu sein. Wenn man sich die Nichtberichterstattung zur gestrigen PEGIDA-Veranstaltung in Dresden anschaut, kann man nur noch den Kopf schütteln. Erstens bedienen sie sich alle aus einem Topf und zweitens schreiben sie auch noch alle die Fehler von einander ab. Diese Medien braucht kein Mensch mehr!

Tagesspiegel:

In mehreren deutschen Städten sind am Montagabend erneut Anhänger islamkritischer Bündnisse und ihre Gegner auf die Straße gegangen. Knapp 5.000 Menschen schlossen sich in Dresden dem 16. „Abendspaziergang“ der Pegida an. Das war etwas mehr als beim vergangenen Mal. Hauptredner war der frühere Berliner Abgeordnete René Stadtkewitz von der rechtspopulistischen Partei „Die Freiheit“, der den Islam als gewalttätige und intolerante „Ideologie“ geißelte. Nicht weit entfernt demonstrierten rund 250 Menschen mit Bands und Musik für ein weltoffenes Dresden.

Welt:

Knapp 5000 Menschen schlossen sich in Dresden dem 16. “Abendspaziergang” der Pegida an. Hauptredner war der frühere Berliner Abgeordnete René Stadtkewitz von der rechtspopulistischen Partei “Die Freiheit”, der den Islam als gewalttätige und intolerante “Ideologie” geißelte. Nicht weit entfernt demonstrierten rund 250 Menschen mit Bands und Musik für ein weltoffenes Dresden…

Süddeutsche Zeitung:

Knapp 5000 Menschen schlossen sich in Dresden dem 16. “Abendspaziergang” der Pegida an. Hauptredner war der frühere Berliner Abgeordnete René Stadtkewitz von der rechtspopulistischen Partei “Die Freiheit”, der den Islam als gewalttätige und intolerante “Ideologie” geißelte. Nicht weit entfernt demonstrierten etwa 250 Menschen mit Bands und Musik für ein weltoffenes Dresden…

Spiegel:

Knapp 5000 Menschen schlossen sich in Dresden dem 16. “Abendspaziergang” der Pegida an. Hauptredner war der frühere Berliner Abgeordnete René Stadtkewitz von der rechtspopulistischen Partei “Die Freiheit”, der den Islam als gewalttätige und intolerante “Ideologie” geißelte. Nicht weit entfernt demonstrierten rund 250 Menschen mit Bands und Musik für ein weltoffenes Dresden…

n-tv:

In Dresden schlossen sich zu Wochenbeginn knapp 5000 Menschen dem 16. “Abendspaziergang” der Pegida an. Es war die erste Veranstaltung aus dieser Reihe, die nach der Spaltung und dem Zerfall der bisherigen Führungsspitze stattfand. Als Hauptredner des Abends trat in Dresden der frühere Berliner Abgeordnete René Stadtkewitz von der rechtspopulistischen Partei “Die Freiheit” auf. Stadtkewitz geißelte in seiner Ansprache den Islam insgesamt als gewalttätige und intolerante “Ideologie”.

René Stadtkewitz ist aus der Partei DIE FREIHEIT schon längst ausgetreten und ist bereits seit geraumer Zeit Vorsitzender von Bürgerbewegung PAX EUROPA.

(Im Original erschienen auf journalistenwatch.com)

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68 KOMMENTARE

  1. Die Übereinstimmung liegt daran, dass die Meldung von der dpa stammt, was nicht alle Zeitungen auch kennzeichnen.

  2. Was mir schon lange auffällt ist, dass die Lügenpresse zugleich immer dieselben Falschinformationen raushaut und und zeitgleich das selbe Schema verwendet um Pegida zu verunglimpfen. Ists jetzt der Tageslügel oder das tiefrote Kommunistenmagazin Spiegel.online oder sonstige Progandamedien des Systems. Da kommen doch ganz klar Anweisungen von oben, wie da zu berichten ist. Die Wahrheit spielt bei denen keine Rolle und von seriöser und objektiver Berichterstattung sind die Schmierfinken meilenweit entfernt.
    Glauben wird denen nie wieder wer und ihré Auflagenzahlen werden weiter sinken wie es sich gehört.

    Und dann weinen sie wenn man sie völlig zurecht als das bezeichnet was sie sind: LÜGENPRESSE. Das Gute daran ist, dass die Menschen nicht mehr darauf reinfallen und man sich alternativ informieren kann.

  3. O.T.
    Momentan auf Phoenix Terrorziel Deutschland
    Thomas Mücke
    Oliver Malchow
    Frage,Haben sie mehr Angst nach Frankreich und Dänemark?
    Malchow,Nein,wir rechnen ja jederzeit mit Anschlägen.

  4. Ja, so sehen sie aus, die unabhängigen Medien….

    In der DDR fand man ebenfalls in allen Zeitungen die gleichen Texte….aber das war ja eine Diktatur….

  5. Der Witz ist ja, von der einen Lüge lesen bis zur Wiederholung dieser, ist kein Widerstand mehr im Hirn vorhanden!

    Da kann man schon froh sein, wenn nicht noch ne Lüge dazu erdichtet wird…

  6. Ein und dieselbe dpa-Meldung, von allen verbreitet.

    #3 Bewohner_des_Hoellenfeuers (24. Feb 2015 10:16) hat bereits darauf hingewiesen. Genau das ist ja ein weiteres Problem der einheitlichen Lügenpresse: Print, Funk, Fernsehen und Online bestehen (sparen, sparen, sparen) im Wesentlichen aus dem Runterbeten derselben Agenturmeldungen. Deshalb hört, sieht, liest man auch überall das gleiche.

  7. 1989 (Ost) wie 2015 (Gesamt):

    Wer Agenturmeldungen 1:1 wiederkäut, sprich den Weg des geringsten Widerstandes geht, läuft nicht Gefahr, sich in irgendeiner Weise verdächtig zu machen.
    (vom Stand der eigenen Sachkenntnis bis zur eigenen, eventuell politisch „anstößigen“ Anschauung)
    Daß bei dieser simplen Methodik selbst auf den ersten Blick offenkundige Fehler weiter durchgereicht werden liegt in der Natur der Sache.

    Heute, wo sich interessierte Leser selber schlau machen können, wozu brauchen diese noch Lohnschreiber in hunderten Redaktionen?

  8. Lügen, Falschmeldungen, komplettes Ignorieren werden das „Problem“ Pegida allerdings nicht aus der Welt schaffen. Und das wissen sie.

    Wie viele jetzt so schön sagen: „Der Druck im Kessel steigt“, denn mit jedem Tag wachsen die wirklichen Probleme im Land.

  9. –OT–

    Eklat in Paris

    Skandal, was ist passiert?

    „Alle Gewalttaten werden von Muslimen begangen“
    Eigentlich wollte Frankreichs Staatspräsident François Hollande beim Empfang des jüdischen Dachverbands seine Pläne gegen den zunehmenden Antisemitismus vorstellen. Doch zuvor gab dessen Präsident noch ein umstrittenes Interview.

    Merke: ein Eklat ist es dann, wenn sich jemand erdreistet die Wahrheit zu sprechen

    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/alle-gewalttaten-werden-von-jungen-muslimen-begangen-13446273.html

  10. OT,- schon gewusst ?
    Neues Islamgesetz in Österreich: Integration oder Diskriminierung?
    Österreich bekommt ein neues Islamgesetz. Es soll einen Islam «österreichischer Prägung» ermöglichen und die Integration erleichtern.
    Doch Kritiker sehen einen Generalverdacht gegen Muslime. Am Mittwoch (25. Februar) soll ein neues Islamgesetz der rot-schwarzen Regierung in Wien das Parlament passieren. Darin soll muslimisches Leben in der Alpenrepublik umfassend geregelt werden. Kritiker sprechen jedoch von Diskriminierung.
    ( Quelle: http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2015/02/509345/neues-islamgesetz-in-oesterreich-integration-oder-diskriminierung/ )

  11. #Babieca   (24. Feb 2015 10:30)  

    Wikipedia schreibt dazu:

    Nach dem Ausscheiden ihres Gründers Fritz Sänger geriet die Deutsche Presse-Agentur mehrfach in die öffentliche Kritik wegen Verbreitens ungeprüfter Falschmeldungen, das bekannteste Beispiel war die Nachricht vom Tod Chruschtschows am 13. April 1964[13] und ein erfundenes Zitat Kossygins zur Wiedervereinigung Deutschlands im Dezember 1966.[14] Der Agentur wurde ebenfalls zu große Regierungsnähe und entsprechende Färbung der Berichterstattung vorgeworfen.[15]Öffentlich entschuldigen musste sich die DPA unter anderem für Falschmeldungen über die Proteste gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm (2007)[16] und über den damaligen Wirtschaftsminister zu Guttenberg (2009).[17] Die Rolle der DPA bei derBluewater-Affäre 2009 führte intern zu neuen Regelungen über die Quellenangaben der verbreiteten Nachrichten.[18]Manipulative Berichterstattung wird der dpa von Kritikern jedoch weiterhin vorgeworfen.[19][20]

    Die groß angelegte Studie der Otto Brenner Stiftung von Dr. Hans-Jürgen Arlt und Dr. Wolfgang Storz von März 2010 zum Thema „Wirtschaftsjournalismus in der Krise – Zum massenmedialen Umgang mit Finanzmarktpolitik“ betrachtete unter anderem eingehend die Arbeitsweise der DPA von Frühjahr 1999 bis Herbst 2009. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass „der tagesaktuelle deutsche Wirtschaftsjournalismus als Beobachter, Berichterstatter und Kommentator des Finanzmarktes und der Finanzmarktpolitik bis zum offenen Ausbruch der globalen Finanzmarktkrise schlecht gearbeitet habe. „Pfusch am Bau nennt man das im Handwerk.“ Die Informationsleistung von DPA in Sachen Finanzmarktpolitik sei „hoch defizitär“. Die Orientierung, die DPA in diesem Zusammenhang gibt, sei Desorientierung. „Der finanzmarktpolitische DPA-Journalismus ist Trivialjournalismus.“ [21] Der Chefredakteur der DPA wies die Kritik in allen Einzelpunkten zurück. Die Auswahl der geprüften Artikel sei selektiv und das Ergebnis daher nicht repräsentativ.[22]

  12. Wie blöd und/oder käuflich muss man eigentlich heute sein, um bei einem dieser Lügenverbreitungsläden zu arbeiten? Wobei „arbeiten“ es ja auch nicht trifft.
    Vor 10 Jahren hätte ich heutige Antiwahrheiten-Propaganda für undenkbar gehalten. Glücklicherweise habe ich mich als Stammleser und bezahlender Kunde von einem dieser Blätter zwischenzeitlich konsequent getrennt. Und vermisse es irgendwie überhaupt nicht. 😆 Tja, woran das wohl liegt?

    Die einen Leser wissen zwar mehr, die anderen aber eben noch mehr. Das sollte sich irgendwann auch bei den Popagandaabteilungen rumsprechen, sonst wird das Geld immer knapper, ärgerlicherweise.

    Und sie können schmieren und ignorieren und verdrehen bis in alle Ewigkeit, Pegida bleibt und legt den Finger in die (Lügen-)Wunde. Gut so.

  13. #2 Religion_ist_ein_Gendefekt (24. Feb 2015 10:16)

    Außerdem waren doch angeblich knapp über 10000 in Dresden, welche Zahl stimmt denn nun?

    10.100 gab Lutz Bachmann gestern Abend an, nach absolut glaubhaften Ausführungen von mit der Zählung beauftragten Personen (siehe Beitrag „Dativ“ im gestrigen Pegida Live-Thread) waren es definitiv 9.800. Was die Lügenmedien von der dpa abschreiben, ist definitiv falsch. Sie unterschlagen locker 50 %.

  14. Die Medien
    sind aktiver Part im
    Verblendungszusammenhang;
    und das wird ihnen über kurz oder
    lang auch das Genick brechen, da die
    Leute in immer großerer Zahl
    endlich begreifen, wie es
    hierzulande um die
    Meinungs- und
    Pressefreiheit
    tatsächlich
    bestellt
    ist.

  15. auch ganz interessanter Artikel der TAZ zu den Nachrichtenagenturen wie dpa:

    Krise der Nachrichtenagenturen Vorm endgültigen Redaktionsschluss

    Über Jahrzehnte galten große Presseagenturen als Quellen für das klare Wasser aller seriösen Nachrichten. Nun kämpfen sie ums Überleben. Der Grund: Heute kann jeder „Ticker“ spielen.

    http://www.taz.de/!54465/

  16. und jeder hat die Möglichkeit abzubestellen. Mit Kollegen, Freunden, in der Familie darüber reden.
    Auflagenverluste treffen. Auch Inserenten ansprechen, Konsumenten den Verzicht auf deren Produkte nahelegen.

  17. „Journalistenwatch“:

    Erstens bedienen sie sich alle aus einem Topf und zweitens schreiben sie auch noch alle die Fehler von einander ab.

    Klar bedienen sich alle „aus einem Topf“, und der Topf heißt dpa, wozu sind Nachrichtenagenturen schließlich da. Folglich haben sie auch nicht voneinander abgeschrieben, sondern eine Agenturmeldung übernommen. Ein ganz normaler Vorgang.

    Hauptredner war der frühere Berliner Abgeordnete René Stadtkewitz von der rechtspopulistischen Partei „Die Freiheit“,

    Da steht „der frühere Abgeordnete“ – was ist daran falsch? Dass nicht jedes Blatt einen eigenen Korrespondenten zu den Pegida-Aufmärschen geschickt hat, liegt daran, dass das Thema Pegida mittlerweile ausgelutscht ist, jede Woche dasselbe mit hier und da wechselndem Personal. Auch ein normaler Vorgang, nichts, womit man die „Lügenhaftigkeit“ der Presse beweisen könnte.

    Hat wieder stattgefunden ist die News, mit soundsoviel Teilnehmern, in Frankfurt gab’s wieder linke Krawalle. Eine kleine Nuancierung sollte noch auffallen: Die Pegida-Leute werden diesmal nicht als „islamfeindlich“ abgeurteilt, sondern nur „islamkritisch“ genannt, auch ein Fortschritt.

  18. Da gab es einmal einen Witz:

    Da stirbt einer und kommt in den Himmel.Auf einmal hört er eine Glocke, dann noch eine.Gegen Abend gibt es ein Getöse von tausenden Glocken. Aufgeregt rennt er zu Petrus. Der sagt ihm, jede Lüge auf der Erde gibt einen Glockenschlag und Abends wird immer die Bildzeitung gedruckt.

    Gilt mittlerweile für den Rest der Medien auch, daß Getöse da oben muß jetzt unerträglich sein.

  19. Es gibt eine zentrale Stelle, die Meinungen bzw. Haltungen zu einem bestimmten Thema vorgibt und dann gibt es die „Vielfalt“ der Verbreitungskanäle. Eine echte Vielfalt der Medien existiert hingegen schon lange nicht.

    An dem hier aufgezeigten Beispiel wird das wieder sehr deutlich, wobei es schon ungewöhnlich ist, dass selbst der Wortlaut inzwischen vorgegeben wird.
    Bisher geschah das i.d.R. themenbezogen.
    Z.B. dass der Euro/Griechenrettung uns nützt – eine Position, die zwar unter Ökonomen umstritten ist, von den Medien jedoch als übergreifende Leitlinie den Deutschen regelrecht eingetrichtert wurde/wird.

    Ähnlich beim Thema Zuwanderung, Europa, Russland/Ukraine-Konflikt, anthropogener Klimawandel, Islam, koservative/partriotische Bewegungen (in Form von Parteien oder Bürgerbewegungen), Ökoenergien-vs-Atomkraft, Gender usw. usf.

    Von der vorgegebenen, einheitlichen Grundlie wird allenfalls in Nuancen abgewichen, nie wird die volkserzieherische Grundaussage selbst ernsthaft in Frage gestellt, auch wenn sie von der Materie her oft nicht so eindeutig ist, dass es hierzu nur eine Meinung geben müsste.

    Diese Einheit der veröffentlichten Meinung/Haltung zu einem jeweiligen Thema, die eigentlich für totalitäre Systeme charakteristisch ist, versucht man eben durch die Vielzahl der Verbreitungskanäle („pluralistische Medienlandschaft“) zu vertuschen und mit Begriffen wie „gesellschaftlicher Grundkonsens“ zu rechtfertigen, auch wenn man weiß, dass in vielen Fragen (Zuwanderung, Euro..) die Mehrheit der Gesellschaft gerade anders denkt. Es gilt dann „Überzeugungsarbeit“ zu leisten und auch die „Funktion der Volkserziehung“ wahrzunehmen.

    Wer an freie, unabhängige und plurale Medien sowie an den investigativen, an der Wahrheit orientierten Journalismus glaubt, schaut nicht richtig hin oder versucht bewusst zu täuschen.

  20. Ja, so siehts aus.
    Die Volkskammer gibt den Text vor und alle pinseln, teilweise wörtlich, die Lügen ab.
    IM RTL Nachtjournal gestern um 0.00Uhr kam mal gleich GAR NIX! Die sind sonst immer voller Eifer beim Hetzen gegen PEGIDA gewesen.
    Gestern: Still ruht der See. :mrgreen:

  21. #10 Babieca (24. Feb 2015 10:30)

    Ich war kürzlich zu Gast in einer Nachrichtenredaktion, dort hängen viele TVs: dort konnte ich beobachten, das zeitgleich auf n tv und N24 ein bericht über PEGIDA lief, mit fast identischen Bildern, das aber am Tag danach. Das ist mir danach nochmal aufgefallen, irgendein aktuelles Thema, zeitgleich bei beiden Sendern.

  22. OT

    Geld regiert die Welt.

    Ein Grund für Politiker, den Islam immer schönzureden und als harmlos darzustellen, dürfte mit Sicherheit auch die Tatsache sein, dass eine Unmenge Geld arabischer Staaten in deutschen Unternehmen streckt.
    Vielleicht wäre es interessant, wenn es dazu mal eine gut recherchierte Aufstellung oder Reportage gibt, die das in Zahlen darlegt und beweist.

    Gibt es auf PI einen „Fachmann“, der sich damit schon auseinander gesetzt hat?

    Denn viele Politiker singen das islamische Lied gemäß dem alten Sprichwort:

    „Wes Brot ich ess – des Lied ich sing“.

    Das nur mal als Anregung.

  23. Gönnen wir „Mutti“ die geschönten Pegida-Zahlen.

    Sie sieht seit einigen Wochen ziemlich vorgealtert und müde aus.
    Nicht dass sie noch einen Schwächeanfall erleidet aus Wut, dass wir ihre Warnungen uns Pegida fern zu halten nicht beachten!

  24. Das, was hier grobschlächtig „Lügenpresse“ genannt wird, verbreitet heute ein sehr wahrhaftiges Interview mit dem französischen Philosophen Pascal Bruckner:

    „Muslimische Jugendliche sind heute die Hauptverbreiter des Antisemitismus in Frankreich. Und das ist nicht dieselbe Art von Antisemitismus wie der frühere eines Jean-Marie Le Pen. Dieser rechte Antisemitismus war verbal, doch die muslimischen Antisemiten wollen schlagen, töten, sie wollen Verhältnisse wie in Teilen des Nahen Ostens hierher importieren. … Es hat frühe Warnzeichen gegeben. So stellte eine Untersuchung 2004 gravierende Störungen des Lehrbetriebs durch muslimische Schüler und Studenten fest. Man konnte die Geschichte der Shoah nicht mehr unterrichten, man konnte Voltaire nicht mehr unterrichten, da er antimuslimisch sei, man konnte Madame Bovary nicht unterrichten, weil der Islam Ehebruch verbietet. Doch all das wurde unter den Teppich gekehrt…“:

    http://www.welt.de/politik/ausland/article137755216/Der-Terrorangriff-war-vielleicht-ein-Weckruf.html

  25. Pascal Bruckner hatte gestern auch einen langen Essay über Islamophobie beim „Perlentaucher“:

    „Tariq Ramadan, der fundamentalistische Prediger aus der Schweiz und ehemalige Berater von Tony Blair, erklärte, dass die Situation der Muslime in Europa jener der Juden in den dreißiger Jahren gleiche. Welche Koinzidenz: 2014 ist 1933. Kritik am Islam, mangelnder Respekt für seine liturgische Integrität sind schon erste Schritte in der Vorbereitung eines neuen Holocaust. … Woher dieses leidenschaftliche Bemühen, Antisemitismus und Islamophobie auf die gleiche Stufe zu stellen? Oder anders gefragt: Warum will heute jeder Jude sein, sogar und vor allem die Antisemiten?“

    http://www.perlentaucher.de/essay/die-vertauschten-opfer.html

  26. In Der WAZ stand Garnichts über die Demo Dresden, dafür gab es einen kleinen Artikel das Lutz Bachmann wieder zu der Pegida-Führung gehört.Ich denke, wenn sich nicht irgentetwas gravierendes ereignen wird ,werden die Schmierblätter bald nichts mehr über Pegida berichten. Wenn die Demos sich in gleichen Wiederholungen verlieren ,wird man das einfach totschweigen.

  27. Heta: es wurde geschrieben, daß der frühere Berliner Abgeordnete Stadtkewitz bei der Freiheit ist, was falsch ist.

  28. Die Frage von Kommentator 1 („Was machen eigendlich Pro, Freiheit und Reps? Lange nichts mehr gehört, vorallem von Pro“) ist aber witzig.

    Ist es dem Kommentator nicht bekannt, daß sich die Medien geradezu die Klinke in die Hand geben, um nur ja stets das Neueste über die genannten erfahren zu können und drucken zu dürfen?

    Die haben aber auch jeweils eine Webseite, auf denen man lesen könnte, „was sie machen“. Dann könnte man fast jeden Tag etwas hören davon.

  29. #38 Cedrick Winkleburger:

    Heta: es wurde geschrieben, daß der frühere Berliner Abgeordnete Stadtkewitz bei der Freiheit ist, was falsch ist.

    Nein, das wurde eben nicht geschrieben! Da steht „der frühere Berliner Abgeordnete René Stadtkewitz von der rechtspopulistischen Partei ,Die Freiheit‘“. Wenn man „Die Freiheit“ abkürzen könnte – „DF“ ist keine Abkürzung, sondern ein Notbehelf – stünde da: der frühere XX-Abgeordnete Stadtkewitz. Ihr Name war übrigens der erste schwere Fehler der Partei.

  30. Sehe ich das richtig, ohne Unterstützung aus dem Steuersäckel finden sich grade mal 250 Männeken für eine Gegenveranstaltung zusammen?

  31. #43 Heta   (24. Feb 2015 12:15)  

    DIE FREIHEIT war aber nie im Berliner Abgeordnetenhaus. 🙂

  32. #26 Heta

    Dass nicht jedes Blatt einen eigenen Korrespondenten zu den Pegida-Aufmärschen geschickt hat…

    (Hervorhebung von mir)
    Hier machen Sie sich aber den Duktus der Systempresse zu eigen; hätte ich jetzt nicht von Ihnen gedacht! 😉

  33. #43 Heta (24. Feb 2015 12:15)

    S. war nie Abgeordneter der Partei „Die Freiheit“ (die schaffte es nie ins Berliner Abgeordnetenhaus), sondern er sass vorher für die Berliner CDU dort.

    Der obiger Satz sagt aber sogar zweierlei aus, daß er früher Abgeordeter für die Freiheit war, oder daß er früher berliner Abgeordneter war (CDU)und jetzt für die Freiheit dort redet, also noch dabei ist. Beides falsch.

    („der frühere Berliner Abgeordnete René Stadtkewitz von der rechtspopulistischen Partei ,Die Freiheit‘

    Oder, bei anderer Lesart,

  34. Vor 25 Jahren hätte ich jedem den Vogel gezeigt, wenn mir jemand die Tatsachen, die 2015 Realität sind, vorausgesagt hätte.

    -die Regierung regiert gegen das Volk
    -die Presse ist gleichgeschaltet
    -die D-Mark gibt es nicht mehr
    -die SED regiert ein Bundesland
    -2 Kriege finden mitten in Europa statt
    -Deutschland zahlt 140 000 000 000 D-Mark
    (70 Mrd. Euro) um Griechenland zu retten
    -Juden müssen bei uns mit körperlichen übergriffen
    rechnen, nur weil sie Juden sind
    -eine Religion unsere größte Bedrohung ist
    -mit Absicht Flugzeuge in Hochhäuser fliegen
    -Deutsche Rentner in Mülltonnen wühlen
    -das Menschen lebend und bei vollem Bewusstsein
    der Kopf abgeschnitten wird
    -Deutschland wieder „gefallene Soldaten“ betrauert
    -ein Mädchen aus der Uckermark Deutschland
    repräsentiert als Kanzlerin
    – USW……..

  35. Linke Demonstranten verletzen Polizisten – zwölf Anzeigen

    Focus 24.02.2015 11.58 Uhr: Nach gewaltsamen Zusammenstößen von linken Demonstranten mit der Polizei in Pforzheim wird wegen zwölf Anzeigen ermittelt. Insbesondere gehe es um Sachbeschädigung, gefährliche Körperverletzung und Beleidigung. „Bei dem Zusammenstoß wurden neun Beamte unter anderem durch Steinschläge leicht verletzt“, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Zwei Menschen wurden vorläufig festgenommen. Etwa 350 linksgerichtete Demonstranten hatten am Montagabend gegen 70 Sympathisanten des als rechtsextrem eingestuften Vereins „Freundeskreis – Ein Herz für Deutschland“ demonstriert. Diese hatten sich am Wartberg mit Fackeln zu Gedenken an den 70. Jahrestag der Bombardierung Pforzheims im Zweiten Weltkrieg versammelt. Gleichzeitig kamen sich mehrere hundert Menschen friedlich bei einem „Lichtermeer“ mit zahllosen Kerzen zusammen.

  36. OT: auch von dpa

    Noch zwei Tage reicht das Gas – dann könnte Russland der Ukraine abermals den Gashahn zudrehen:
    Vereinbarte Vorauszahlungen sind laut dem Staatskonzern Gasprom bislang nicht eingetroffen. 24.02.2015. © dpa

  37. #42 Heta (24. Feb 2015 12:00)

    #30 Voldemort:

    An dem hier aufgezeigten Beispiel wird das wieder sehr deutlich, wobei es schon ungewöhnlich ist, dass selbst der Wortlaut inzwischen vorgegeben wird.

    Ja, von dpa, siehe #26. Ihr wisst anscheinend wirklich nicht, wie Medien funktionieren. Grundkurs Medienkunde: Die Nachrichtenagentur:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Nachrichten-_und_Presseagentur

    Nein, Nachrichtenagenturen geben den Wortlaut und besonders die politische Wertung üblicherweise gerade nicht vor.

    Sie übermitteln die Roh-Daten eines Ereignisses, so steht’s auch im genannten Wikipedia-Artikel:

    „Agenturmeldungen sind traditionell so objektiv wie möglich und ohne politische Färbung, einerseits aus journalistischer Ethik, andererseits um verschiedenste Kunden, die ihrerseits oft eine tendenziöse Berichterstattung betreiben, zufrieden zu stellen.“

    Die Presse nimmt dann idR eine redaktionelle Weiterverarbeitung vor, reichern die Meldung mit eigenen Informationen an, zieht eigene Schlüsse aus den Daten usw. und ist hierfür dann auch presserechtlich verantwortlich.

    Eine wörtliche Übernahme einer politischen Wertung, dazu mancherorts ohne Verweis auf die Nachrichtenagentur, ist gerade nicht typisch.

    Wenn diese Praxis zunimmt, ist die Kritik aus diesem Blogeintrag auch allgemein gerechtfertigt: man bräuchte dann nicht eine Vielzahl von Zeitungen, die Vielfalt von Meinungshabenden suggeriert, welche alle zum gleichen Ergebnis kommen, wenn es doch nur eine Meinungsquelle gibt.

  38. #51 Felix Austria (24. Feb 2015 12:51)

    OT: auch von dpa
    Noch zwei Tage reicht das Gas – dann könnte Russland der Ukraine abermals den Gashahn zudrehen: Vereinbarte Vorauszahlungen sind laut dem Staatskonzern Gasprom bislang nicht eingetroffen. 24.02.2015. © dpa

    Erledigen wir!
    Gruß Merkel

  39. #47 Cedrick Winkleburger:

    S. war nie Abgeordneter der Partei “Die Freiheit” (die schaffte es nie ins Berliner Abgeordnetenhaus), sondern er sass vorher für die Berliner CDU dort.

    Stimmt, ganz korrekt wäre also gewesen: Der frühere Bundesvorsitzende der ehemaligen Partei „Die Freiheit“ – oder gibt’s die etwa noch?

    #52 Voldemort:

    Nein, Nachrichtenagenturen geben den Wortlaut und besonders die politische Wertung üblicherweise gerade nicht vor.

    Doch, das ist ja das Problem! dpa ist politisch korrekt bis auf die Knochen. Auch scheinbar objektive Nachrichten können links oder rechts formuliert sein.

  40. OT: zum Thema LÜGENmedien:

    der Widerspruch an sich „dass eine russische Panzerkolonne in den vergangenen beiden Tagen in die Ost-Ukraine einmarschiert sei“

    Wie kann denn eine Panzerkolonne einmarschieren?

    Haben die Russen Panzer mit Füßen?

    Dass das eine Lüge war und ist, daran bestand kein Zweifel, da nicht einmal die NATO oder die ukrainische Regierung bis dato belastbare Beweise für diese Behauptung vorlegen konnten. Dass alles noch viel schlimmer ist, zeigt jetzt die vermutlich wahre Herkunft des verwendeten Fotos. Dieses stammt aus dem Jahr 2009 und zeigt das russische Militärmanöver “Kaukasus 2009“, wie einem NTV-Artikel vom 29.Juni 2009 zu entnehmen ist.
    Ein 5 Jahre altes Foto aus dem Kaukasus wird also vom WDR vorsätzlich benutzt, um gezielt Lügenpropaganda gegen Russland betreiben zu können.
    12. Nov. 2014

  41. Warum gibt Dr. Stadtkewitz den Lügenmedien Auskünfte, wie auf dem Foto zu sehen, und legitimiert die dadurch? — Warum delegitimiert er die Lügenmedien nicht indem er sie ignoriert?

  42. Als Journalist muss man heute offenbar nicht mehr denken, einfach den Texte von der politkorrekten Nachrichtenagentur übernehmen und Bild aussuchen, Text formatieren und fertig ist der Artikel.

  43. #57 Felix Austria (24. Feb 2015 13:21)

    OT: zum Thema LÜGENmedien:

    der Widerspruch an sich “dass eine russische Panzerkolonne in den vergangenen beiden Tagen in die Ost-Ukraine einmarschiert sei”

    Wie kann denn eine Panzerkolonne einmarschieren?

    Haben die Russen Panzer mit Füßen?

    Nichts ist unmöglich 😉
    https://www.youtube.com/watch?v=GcljMe-NLS4

    Aber Spaß beiseite, ich erinnere mich noch an den ersten Dienstplan in meiner Grundwehrzeit, auf dem für Sonntag stand: „Marsch per KOM zum Standortgottesdienst“.
    Den Kraft-Omnibus mussten wir allerdings nicht mit unseren eigenen Gliedmaßen bewegen.

  44. #36 Heta (24. Feb 2015 11:42)

    Das, was hier grobschlächtig „Lügenpresse“ genannt wird, verbreitet heute ein sehr wahrhaftiges Interview mit dem französischen Philosophen Pascal Bruckner:

    Schön, daß ein französischer Philosoph noch zu Wort kommen darf.
    Aber:
    Die gleichen (oder in Bezug auf Deutschland vergleichbare) Sachverhalte auf Pegida-Versammlungen benannt, von den gleichen Medien als „rechts…“, „…phob“, …“populistisch“, „…diffus“ usw. etikettiert statt inhaltliche Auseinandersetzung – hier liegt der Hund begraben.

    #56 Heta (24. Feb 2015 13:10)

    Doch, das ist ja das Problem! dpa ist politisch korrekt bis auf die Knochen. Auch scheinbar objektive Nachrichten können links oder rechts formuliert sein.

    Die Aufgabe eines verantwortungsbewußten Redakteurs wäre es gerade dann, nicht nur 1:1 jeden Käse wiederzugeben (selbst wenn es offensichtlich ist, dass es Käse ist) sondern kritisch nachzuhaken. Ansonsten läuft es auf eine Quasi-Gleichausrichtung der Medien hinaus, in dem nur noch eine Handvoll Taktgeber in den Agenturen den Klang vorzugeben brauchen und alle stimmen „freiwillig“ mit ein.
    Ansonsten:
    #12 stephanb (24. Feb 2015 10:34)
    Wozu brauchen wir dann noch bezahlte Schreiber, wenn wir auch selber (u.a.) auf Agenturmeldungen zurückgreifen können?

    Mittels Wortneuschöpfungen, Attribut-Zuteilungen, ja selbst mit dem Setzen oder Nicht-Setzen von „Gänsefüßchen“ formatierte Meldungen sind ihr Papier nicht wert.

    In mehreren deutschen Städten sind am Montagabend erneut Anhänger islamkritischer Bündnisse und ihre Gegner auf die Straße gegangen. Knapp 5.000 Menschen schlossen sich in Dresden dem 16. „Abendspaziergang“ der Pegida an. Das war etwas mehr als beim vergangenen Mal. Hauptredner war der frühere Berliner Abgeordnete René Stadtkewitz von der rechtspopulistischen Partei „Die Freiheit“, der den Islam als gewalttätige und intolerante „Ideologie“ geißelte. Nicht weit entfernt demonstrierten rund 250 Menschen mit Bands und Musik für ein weltoffenes Dresden.
    _____________________

    Warum nicht stattdessen so, wie es noch vor 25 Jahren der Fall gewesen wäre?

    In mehreren deutschen Städten sind am Montagabend erneut Anhänger islamkritischer Bündnisse und ihre Gegner auf die Straße gegangen. Zwischen 5.000 (nach Polizeiangaben) und 10.000 Menschen (nach Veranstalterangaben) schlossen sich in Dresden dem 16. „Abendspaziergang“ der Pegida an. Das war etwas mehr als beim vergangenen Mal. Hauptredner war der frühere Berliner Abgeordnete René Stadtkewitz von der rechtsgerichteten Partei „Die Freiheit“, der den Islam als gewalttätige und intolerante „Ideologie“ geißelte. Nicht weit entfernt demonstrierten rund 250 Menschen aus dem linken Spektrum mit Bands und Musik „für ein weltoffenes Dresden“.

  45. Genauso in München – Kein Bericht. Sonst Hasstiraden und Schwanzvergleich……Heute allgemeine Neue Deutsche Lügenpresseaktion……..VERSCHWEIGEN. Süß was sich der Politmob mit seinen Helfershelfern noch alles einfallen lässt. Nächste logische Konsequenz……SCHIESSBEFEHL……Leichen von muslimischen Reinigungskräften entsorgen lassen und dann verkünden wie sehr der Islam doch Deutschland im Kampf gegen Rechts unterstützt.

  46. Mir tun fast die kleinen Reporter(innen) leid, die genau wissen, warum sie bei Pegida verächtliche Blicke ernten – aber auf Linie berichten müssen, weil sie sonst ihren Job riskieren und dann so schnell keinen neuen mehr finden.

  47. Es müsste doch in den Redaktionen irgendjemanden geben, der politisch auf dem Laufenden ist und so einen Fehler bemerkt … Ein Armutszeugnis.

  48. Haha, schaut euch mal die Mundwinkel der kleinen Reporterin an.
    Ich wette, sie denkt:
    „Mann, was muss ich den Typen hier reden lassen, voll der Nazi… Darf der überhaupt was sagen?“

    Man sollte den GEZombies vor allem ohne Micro die Meinung sagen. Aber dann volle Kanne.

  49. #61 stephanb (24. Feb 2015 15:32)
    #36 Heta (24. Feb 2015 11:42)

    Das, was hier grobschlächtig „Lügenpresse“ genannt wird, verbreitet heute ein sehr wahrhaftiges Interview mit dem französischen Philosophen Pascal Bruckner:

    Schön, daß ein französischer Philosoph noch zu Wort kommen darf.
    Aber:
    Die gleichen (oder in Bezug auf Deutschland vergleichbare) Sachverhalte auf Pegida-Versammlungen benannt, von den gleichen Medien als “rechts…”, “…phob”, …”populistisch”, “…diffus” usw. etikettiert statt inhaltliche Auseinandersetzung – hier liegt der Hund begraben.

    #56 Heta (24. Feb 2015 13:10)

    Doch, das ist ja das Problem! dpa ist politisch korrekt bis auf die Knochen. Auch scheinbar objektive Nachrichten können links oder rechts formuliert sein.

    Die Aufgabe eines verantwortungsbewußten Redakteurs wäre es gerade dann, nicht nur 1:1 jeden Käse wiederzugeben (selbst wenn es offensichtlich ist, dass es Käse ist) sondern kritisch nachzuhaken. Ansonsten läuft es auf eine Quasi-Gleichausrichtung der Medien hinaus, in dem nur noch eine Handvoll Taktgeber in den Agenturen den Klang vorzugeben brauchen und alle stimmen “freiwillig” mit ein.
    Ansonsten:
    #12 stephanb (24. Feb 2015 10:34)
    Wozu brauchen wir dann noch bezahlte Schreiber, wenn wir auch selber (u.a.) auf Agenturmeldungen zurückgreifen können?

    Mittels Wortneuschöpfungen, Attribut-Zuteilungen, ja selbst mit dem Setzen oder Nicht-Setzen von “Gänsefüßchen” formatierte Meldungen sind ihr Papier nicht wert.

    In mehreren deutschen Städten sind am Montagabend erneut Anhänger islamkritischer Bündnisse und ihre Gegner auf die Straße gegangen. Knapp 5.000 Menschen schlossen sich in Dresden dem 16. „Abendspaziergang“ der Pegida an. Das war etwas mehr als beim vergangenen Mal. Hauptredner war der frühere Berliner Abgeordnete René Stadtkewitz von der rechtspopulistischen Partei „Die Freiheit“, der den Islam als gewalttätige und intolerante „Ideologie“ geißelte. Nicht weit entfernt demonstrierten rund 250 Menschen mit Bands und Musik für ein weltoffenes Dresden.
    _____________________

    Warum nicht stattdessen so, wie es noch vor 25 Jahren der Fall gewesen wäre?

    In mehreren deutschen Städten sind am Montagabend erneut Anhänger islamkritischer Bündnisse und ihre Gegner auf die Straße gegangen. Zwischen 5.000 (nach Polizeiangaben) und 10.000 Menschen (nach Veranstalterangaben) schlossen sich in Dresden dem 16. „Abendspaziergang“ der Pegida an. Das war etwas mehr als beim vergangenen Mal. Hauptredner war der frühere Berliner Abgeordnete René Stadtkewitz von der rechtsgerichteten Partei „Die Freiheit“, der den Islam als gewalttätige und intolerante „Ideologie“ geißelte. Nicht weit entfernt demonstrierten rund 250 Menschen aus dem linken Spektrum mit Bands und Musik “für ein weltoffenes Dresden”.

    Ja, stephanb, genau so ist es!

    Und Heta, ich lese Ihre Kommentare immer gerne und oft enthalten sie Hinweise oder Nuancen, die man so vorher nicht gekannt hat.

    Aber Sie dürfen Ihre Mitforisten auch nicht für doofe Honterwäldler lassen. Die durchschauen schon, dass Agenturmeldungen die Basis dieser gleichgeschaltet anmutenden Berichterstattung sind, die eigentlich nur Repetieren von Vorgegebenem ist.

    Ich selbst bin freiberuflicher Journalist und würde mich in Grund und Boden schämen, wenn ich in meinen Artikel bloß Agenturmeldungen wiederkäuen würde, die zudem vor Fehlern und politisch (politkorrekt) gewollten Manipulationen nur so strotzen. Vom ständigen Verfälschen der Teilnehmerzahlen bis hin zum abschätzigen Duktus der Meldungen gar nicht erst zu sprechen.

    Ich weiß natürlich, dass ich als „Freier“ eher gründlich und ausgewogen recherchieren kann, während die Kollegen in den Redaktionen stärkerem Druck unterworfen sind. Und selbst die, die noch ein bisschen unabhängig denken können, sind vielfach inzwischen von Angst getrieben, sich mir irgendeiner eigenständig formulierten Passage in die Nesseln zu setzen und in drei Wochen vielleicht die Kredite für Haus und Auto nicht mehr bedienen zu können.

    Ein falsches“ Wort über Flüchtlinge oder Pegida – irgendetwas, das einen Hauch von Sympathie mit der Bürgerbewegung signalisieren könnte, und das kann es gewesen sein. Die Angst, etwas „Falsches“ zu sagen oder zu schreiben, ist groß und die ideologischen, politisch-korrekten Einpeitscher werden immer lauter und warten nur auf Opfer, die sie beruflich zerstören können.

    Wir leben eben in einer Art Rest- bzw. Rudimentär-Demokratie mit immer stärkeren gesinnungsdiktatorischen Zügen.

  50. #67 Tiefseetaucher (24. Feb 2015 22:14)

    Aber Sie dürfen Ihre Mitforisten auch nicht für doofe Honterwäldler lassen.

    Sorry, ich weiß nicht, weshalb mir das so verunglückt ist!

    Muss natürlich heißen:

    nicht für doofe Hinterwäldler halten

  51. #66 Ditfurthianer (24. Feb 2015 21:08)
    Die Blaue Narzisse schießt aber sehr scharf gegen Stadtkewitz. Wusste gar net, dass das Islam-Appeaser sind. Oder ist Stadtkewitz in der Neuen Rechten ein no-go?
    http://www.blauenarzisse.de/index.php/gesichtet/item/5173-islam-hasser-bei-pegida

    “Gestern Abend sprach der erfolglose Ex-?CDU-?Parteipolitiker René Stadtkewitz bei PEGIDA in Dresden. Dessen plumper Islam-?Hass zeigt, auf welche Redner Lutz Bachmann lieber verzichten sollte…”

    Ich bin nach landläufiger Sprachregelung ganz schön „rechts“ und stehe, im Gegensatz zu vielen, absolut dazu. Aber diese Art von „Rechten“, die den Islam schon wieder ganz gut finden, meist dieselben, die Israel verabscheuen, die sind mir nicht nur zuwider, die verachte ich wie auf der anderen Seite des Spektrums Merkel oder Roth.

    Ich will eine „rechte“, wehrhafte, bürgerbezogene, wertebewusste Demokratie, die auch genügend individuelle Spielräume belässt, nicht irgendeinen völkisch-totalitären Unfug.

    Allein schon die zitierte Formulierung zu Stadtkewitz – ich selbst stehe dem Mann relativ neutral gegenüber – macht mir den betreffenden Schreiberling in der „Blauen Narzisse“ äußerst unsympathisch.

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