Petro Poroschenko auf der Sicherheitskonferenz in München: Diese Pässe beweisen, dass Russen unsere Bürger tötenIn zwei Wochen jährt sich das Ende des „Euromaidan“ in Kiew zum ersten Mal- ein guter Anlass, um noch einmal zu rekapitulieren, was sich in diesem Jahr ereignet hat. Dieses Jahr war ein erschreckender Augenöffner, was die Qualität und Integrität unserer Politiker und Medien sowie die Ernsthaftigkeit angeht, mit der die Werte vertreten werden, die uns im Westen angeblich vom Rest der Welt abheben und „berechtigen“, besagtem Rest der Welt zu erzählen, wie er sich zu verhalten hat (Meinungsfreiheit, eine pluralistische Presselandschaft, Menschenrechte, Gewaltverzicht usw.). Beginnen wir ganz am Anfang… mit einem unvollständigen (und wahrscheinlich zum Scheitern verurteilten) Versuch, die Ereignisse noch einmal objektiv darzustellen, eine Zusammenfassung des Geschehenen zu geben und eine Prognose für die weitere Entwicklung zu wagen.

(Von Nemez)

Der Stein des Anstoßes

Die EU und die Ukraine verhandeln seit mehreren Jahren um den Abschluss eines Assoziierungsabkommens, das die Ukraine wirtschaftlich (und, in geringerem Maße auch politisch und militärisch) enger an die EU binden soll. Durch den Wegfall von Zollschranken und Reisebeschränkungen (so die propagierten Ziele) soll es zu einem wirtschaftlichen Aufschwung und zu einer Anhebung des Lebensstandards der Ukrainer kommen (nur ganz kurz: inwieweit dies realistisch war, sei dahingestellt- die Chancen ukrainischer Waren auf den EU-Märkten und ukrainischer Arbeitnehmer in Europa wurden der dortigen Bevölkerung jedoch sicher allzu optimistisch dargestellt).

Problem: die Ukraine war mit dem Rest der GUS bereits durch zollfreien Handel verbunden, weshalb durch das Abkommen entweder die Ukraine als „Hintertür“ für die zollfreie Einfuhr von Waren in die übrigen GUS-Staaten (und hier hauptsächlich Russland) dienen würde, oder aber der zollfreie GUS-Handel beendet werden müsste. Russland steht dem Assoziierungsabkommen aus diesem (und natürlich auch aus geopolitischen) Gründen skeptisch gegenüber, Vorschläge, die Verhandlungen zwischen EU und Ukraine als Grundlage für eine sehr viel weiter gehende wirtschaftliche Verknüpfung zwischen EU und Russland zu nutzen (der vielzitierte Wirtschaftsraum „von Lissabon bis Wladiwostok“, übrigens genau dasselbe, was Merkel vor 2 Wochen Russland als „neues Angebot“ vorschlug), werden von der EU strikt abgelehnt.

Der „geschäftstüchtige“ Janukowitsch versucht dann, Ost und West gegeneinander auszuspielen, um für sein Land (und in der Folge natürlich auch für sich persönlich) das Maximum herauszuschlagen. Das Angebot der EU beläuft sich auf Finanzhilfen von einigen hundert Millionen Euro, das Russlands auf 12 Milliarden Euro und die Fortsetzung billiger Gaslieferungen- wodurch „Janik“ die Entscheidung, das Assoziierungsabkommen nicht zu unterzeichnen, offensichtlich sehr leicht fällt.

Die Folge: starke Verärgerung in der EU- und auch in Teilen der ukrainischen Bevölkerung, die sich vom Abkommen eine goldene Zukunft erhofft, ein Schlaraffenland mit Visafreiheit, Durchschnittsgehältern von mehreren tausend Euro und westeuropäischen Sozialleistungen (so wird es ihnen die Folgen des Abkommens in ukrainischen Medien, unter anderem dem Poroschenko (Foto) gehörenden „5. Kanal“, beschrieben). Das Scheitern des Assoziierungsabkommens ist der Anlass, aus dem sich die dann die zweite Maidanbewegung bildet, die mit einigen hundert Studenten anfängt und sich dann schnell zu Massendemonstrationen entwickelt (wobei einiges darauf hindeutet, dass, wie in der Ukraine üblich und bereits beim ersten Maidan praktiziert, viele eigentlich eher unpolitische Bürger mit „Honoraren“ dazu bewegt wurden, ihre „Zustimmung zur Westintegration“ durch Teilnahme an den Demos auszudrücken).

Maidanfinale

Nach monatelangen Demonstrationen in Kiew (deren ursprüngliche Anliegen teilweise durchaus nachvollziehbar waren: Kampf gegen Korruption, Vetternwirtschaft, Oligarchenherrschaft im Land), in deren Verlauf sich die Lage immer weiter zuspitzt und auch von unseren Spitzenpolitikern weiter befeuert wird (man erinnere sich an McCain und Nuland auf dem Maidan, gefolgt von mehr oder weniger prominenten Amtsträgern aus Polen, Deutschland und den baltischen Staaten), kommt es immer öfter zu gewalttätigen Ausschreitungen von Demonstrierenden (meist aus der Westukraine angereisten „ukrainischen Patrioten“, organisiert von der rechtsextremen „Swoboda“) gegen die Sicherheitskräfte, mit Brandsätzen, Schusswaffen (meist Jagdgewehre), ja sogar Lkw oder Baumaschinen. All dies erfolgt in erstaunlicher Passivität der Janukowitsch unterstehenden Polizei, die in den allermeisten Fällen lediglich passiv versucht, Regierungsgebäude zu schützen und dabei erhebliche Verluste in Form von Schwerverletzten und auch Getöteten hinnehmen musste. Diese Passivität war höchstwahrscheinlich den „Warnungen“ (Drohungen) westlicher Politiker vor einer gewaltsamen Auflösung der Demonstrationen geschuldet (man erinnere sich an Merkels Ausspruch: „Wer Gewalt gegen das eigene Volk einsetzt, hat jedwede Legitimation verloren, das Land zu führen“, auch von Obama und dem NATO-Oberbefehlshaber Breedlove sind ähnliche Äußerungen bekannt).

Um den 20. Februar herum kommt es dann zu einer extremen Eskalation, als Scharfschützen innerhalb eines Tages Dutzende Menschen töten (zu den Opfern dieses Tages gehörten übrigens nicht nur Demonstranten, sondern auch mehrere Sicherheitskräfte). Wer genau diese Scharfschützen waren, ist nach wie vor nicht eindeutig geklärt, es bestehen jedoch, gelinde gesagt, erhebliche Zweifel an der von der Übergangsregierung nach kurzer Zeit vorgestellten „offiziellen Version“, der zufolge eine Spezialeinheit der Polizei für die Toten verantwortlich ist. Unter anderem berichtete „Report Mainz“ über Ungereimtheiten in den offiziellen Ermittlungen. Eine in westlichen Medien absolut ignorierte Begebenheit ist auf folgendem Video zu sehen (leider nur auf Russisch):

Kurze Zusammenfassung: am Tag nach den Schüssen wird von Maidandemonstranten ein Fahrzeug angehalten, in dessen Kofferraum ein Scharfschützengewehr gefunden wird. Fahrer des Wagens: Sergej Paschinski, Parlamentsabgeordneter, wichtiges Mitglied von Timoschenkos „Vaterlandspartei“ und einer der Organisatoren der Maidanproteste (und später für mehrere Monate Leiter der ukrainischen Präsidialverwaltung). Weder wurde Paschinski zu diesem Vorfall befragt, noch wurde die Waffe sichergestellt, nach einigen Minuten Diskussionen gestatten die Demonstranten die Weiterfahrt.

Angesichts der steigenden Zahl von Toten unternehmen die Außenminister Polens, Deutschlands und Frankreichs einen „letzten Versuch“, die Lage zu beruhigen. Sie handeln in der Nacht des 21. Februar 2014 einen Kompromiss zwischen Janukowitsch und Vertretern des Maidan aus, der unter anderem vorgezogene Neuwahlen, eine Verfassungsreform und eine objektive Untersuchung der Gewalttaten auf dem Maidan vorsieht. Dieser Kompromiss wurde jedoch noch in derselben Nacht vom „Maidan“ abgelehnt, Janukowitsch flüchtete nach Charkow und im Parlament wird unter sehr fragwürdigen Umständen (viele Parlamentarier sind abwesend, im Parlamentssaal befinden sich maskierte und bewaffnete „Maidankämpfer“, anwesende Abgeordnete stimmen mehrfach für Abwesende ab) Janukowitsch für abgesetzt erklärt (übrigens unter Verstoß gegen das durch die ukrainische Verfassung vorgesehene Procedere) und eine Übergangsregierung unter Turtschinow und Jazenjuk eingesetzt (wobei letzterer, wie auch der spätere Präsident, bereits Mitte Februar von Victoria Nuland, im US-Außenministerium für Europa zuständig und sehr aktiv auf dem Maidan, als „bevorzugte Optionen“ bezeichnet).

Aufbruch in die „Neue Zeit“

Die Übergangsregierung wird von der EU und den USA sehr schnell als legitime ukrainische Regierung akzeptiert- trotz der Umstände ihrer Einsetzung (durch „Absetzung“ eines demokratisch gewählten Präsidenten, der noch drei Monate vorher von EU-Oberen heftigst umworben wurde), trotz des Bruchs des gerade erst ausgehandelten Kompromisses und trotz des Umstands, dass Mitglieder einer Partei, die noch ein Dreivierteljahr vorher vom Europaparlament als rechtsextrem und zu verbieten eingestuft wurde, in der neuen Regierung eine tragende Rolle spielten.

Auch die Töne aus Kiew wurden, wiederum getragen von Repräsentanten der Swoboda und des auf dem Maidan aktiven „Rechten Sektors“ und wiederum achselzuckend vom europäischen Polit-Establishment ignoriert, schnell sehr radikal: „Ukrainisierung der Ukraine“, Aufhebung des Status der russischen Sprache als regionale Amtssprache, Verbotsandrohungen für die Partei der Kommunisten und Janukowitschs Partei der Regionen (die so gut wie ausschließlich in der Süd- und Ostukraine stark war, dort mit Werten von teilweise weit über 75 % der Wähler), immer begleitet von Massenkundgebungen in Kiew mit den Parolen „Moskalej na noshej“ („Moskauer [abschätzige Bezeichnung für ethnische Russen] ans Messer“), „Chemodan, Woksal, Moskwa“ („Koffer, Bahnhof, Moskau“- eine Aufforderung an die Millionen russischstämmiger Ukrainer, doch nach Russland auszuwandern, wenn ihnen die neue Ordnung nicht zusagt) sowie Fackelumzügen zur Verherrlichung des Nazi-Kollaborateurs Stepan Bandera und seiner UPA.

All diese „Erscheinungen“ sorgen in den Gebieten, in denen viele Russischstämmige leben, für ein Gefühl der Bedrohung, was sich, zusammen mit der Wut über den Sturz „ihres“ Präsidenten Janukowitsch (der so gut wie ausschließlich mit süd- und ostukrainischen Stimmen ins Amt gewählt wurde), immer öfter in Massenschlägereien zwischen Maidananhängern und Antimaidanhängern in ostukrainischen Zentren wie Charkow, Donezk und Odessa, aber auch auf der Krim entlädt und, ganz nach Maidan-Vorlage, mit der Zeit in der Stürmung von ostukrainischen Verwaltungsgebäuden durch mit Knüppeln und Schilden bewaffnete Demonstranten (und dem Hissen der russischen oder anderer Flaggen mit Bezug zur ostukrainischen Geschichte, Stichworte „Noworossija“ und „Volksrepublik Donezk-Kriwoj Rog“) gipfelt, wobei Forderungen nach einer Föderalisierung des Landes, einer Abspaltung von der Ukraine oder gar eines Beitritts zu Russland geäußert werden.

In dieselbe Zeit fällt auch die Abspaltung der Krim, gedeckt und gefördert durch die auf der Halbinsel stationierten russischen Truppen. Hierzu kann man geteilter Meinung sein und diesen Vorgang durchaus auch als Annexion betrachten, aus geopolitischer Sicht war dieser Schritt für Russland wohl unvermeidlich, um diese strategisch wichtige Region nicht zu verlieren. Was bleibt, ist der Umstand, dass es sich um eine Übernahme handelt, die von der absoluten Mehrheit der Bevölkerung begrüßt wurde und ohne Kampfhandlungen oder zivile Opfer ablief. Auch eine aktuelle Umfrage der ukrainischen Tochtergesellschaft der Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung (in Auftrag gegeben von der ukrainischen Regierung, jedoch wegen der Ergebnisse ignoriert) von Ende Januar zeigt, dass insgesamt 93 Prozent der Befragten der Übernahme völlig oder größtenteils positiv gegenübersteht (leider nur auf Russisch).

„Antiterroroperation“, Odessa, Präsidentschaftswahlen und Referenden

Vor dem Hintergrund des Verlusts der Krim und der steigenden Unruhe in den östlichen Regionen Charkow, Donezk und Lugansk beschließt die Übergangsregierung Mitte April die Durchführung einer „Antiterroroperation“, die Forderungen nach Föderalisierung werden zurückgewiesen, neue Gouverneure in den unruhigen Regionen eingesetzt, die leitenden Stellen Verwaltung und Miliz mit „maidantreuen“ Leuten neu besetzt.

In Charkow ist die Operation erfolgreich, die besetzten Gebäude werden geräumt, hunderte Demonstranten festgenommen und abgeurteilt. In Slawjansk und Kramatorsk (Gebiet Donezk) scheitert die Operation, dort haben die Separatisten (aller Wahrscheinlichkeit nach von russischen Spezialkräften in inoffizieller Mission gestützt) nicht nur die Verwaltungsgebäude besetzt und ohne Widerstand der örtlichen Miliz die Waffenkammern geplündert, sondern bereits das gesamte Stadtgebiet besetzt. Die Stadt wird von Spezialeinheiten der Miliz (ohne die Aufstandsbekämpfungseinheit „Berkut“ des Innenministeriums, die wurde als Maidangegner aufgelöst, die Mitglieder unehrenhaft entlassen und standen teilweise dann auf der anderen Seite der Barrikaden in Slawjansk), des Geheimdiensts SBU sowie der Armee umstellt (wobei gleich zu Beginn eine Kompanie ukrainischer Fallschirmjäger samt ihren luftbeweglichen Panzerfahrzeugen zu den Separatisten überläuft). Anfangs kommt es kaum zu ernsthaften Gefechten, mit der Zeit jedoch wird es zur offiziellen Taktik, auf Infanteriegefechte zu verzichten und stattdessen die Rebellen durch Artillerie und Luftschläge zu bekämpfen, was oft zu Toten und Verletzten in der Zivilbevölkerung führt und erhebliche Schäden an Gebäuden und Infrastruktur verursacht.

Weiter eskaliert wird der Konflikt durch die Ereignisse in Odessa am 2. Mai 2014. Bereits einige Tage vorher machen in sozialen Netzwerken Gerüchte von einer bevorstehenden Konfrontation zwischen Maidan und Antimaidan die Runde, wobei mehrere tausend „ukrainetreue“ Fußballhooligans unter anderem aus Charkow eine wichtige Rolle spielen sollen. Am Mittag kommt es zu Zusammenstößen zwischen diesen Hooligans und einer weit kleineren, gewaltbereiten Gruppe von Demonstranten. Hierzu ein sehr interessantes Video (leider wieder nur auf Russisch):

Zwar ausgestrahlt von den russischen Nachrichten, die Videos sind jedoch authentisch.

Kurze Zusammenfassung: die Demonstranten, die die Hooligans attackierten (teilweise mit Schusswaffen), waren sämtlich durch rote Armbinden gekennzeichnet (eine Markierung, die weder vorher noch später je wieder eine Rolle bei den Auseinandersetzungen spielte), wurden bei den Angriffen auf die Maidananhänger offenkundig von der Miliz gedeckt und teilweise vom Polizeichef von Odessa und einem hochrangigen SBU-Mitarbeiter instruiert. Die russischen Medien vertraten die Auffassung, dass dadurch die aufgestachelten und gewaltbereiten Maidan-Anhänger zum Gewerkschaftshaus von Odessa gelenkt werden sollten, wo seit Monaten ein gewaltloses „Antimaidan“-Zeltlager existierte, besetzt hauptsächlich von Menschen gesetzteren Alters.

Der Plan ging auf, die „roten Armbinden“ führten ihre Gegner zum Gewerkschaftshaus (und lösten sich dann schlagartig in Luft auf), letztere trieben die Menschen aus dem Zeltlager in das Gewerkschaftshaus und steckten es in Brand (die Berichterstattung deutscher Medien hierzu ist ein einziges Trauerspiel, unwürdiges Herunterspielen, ständiges Lavieren zur Verschleierung der Verantwortlichkeiten). Nach offiziellen Angaben kommen bei dem Brand 46 Menschen ums Leben, Dutzende Verletzte wurden teilweise an der Flucht gehindert oder vom aufgepeitschten Mob draußen verprügelt. Entgegen der Statements des ukrainischen Innenministers Awakow (der von aus Russland eingesickerten Terroristen sprach, den „ukrainischen Patrioten“ für ihren „Einsatz für Recht und Ordnung“ dankte und sie straffrei stellte) und des oben erwähnten Paschinski (der in den ukrainischen Hauptnachrichten seine Freude über die „verkohlten Kartoffelkäfer“- Bezeichnung der Antimaidananhänger aufgrund ihres Symbols, des orange-schwarz gestreiften Georgsbands- äußerte) handelt es sich bei den Opfern ausnahmslos um Einwohner von Odessa, davon viele Rentner beiderlei Geschlechts.

Die aufgenommenen „Ermittlungen“ führen am nächsten Tag zur Verhaftung von hunderten Maidangegnern(!), die jedoch durch die Besetzung des Untersuchungsgefängnisses durch unbewaffnete Demonstranten wieder befreit werden. Seitdem ist von diesen Ermittlungen nichts mehr zu hören, Schuldige konnten nicht festgestellt werden. Randnotiz: der deutsche Außenminister Steinmeier beabsichtigte, einen Kranz vor dem Gewerkschaftshaus niederzulegen, dies wurde ihm jedoch von den ukrainischen Behörden untersagt.

Nur eine Woche später, um den 9. Mai herum, versucht die ukrainische Führung, die Hafenstadt Mariupol, in der sich Miliz und Verwaltung auf die Seite der Maidangegner gestellt hatten, wieder in ihre Hand zu bringen. Einheiten der kurz zuvor gegründeten „Nationalgarde“ (ein Sammelbecken für radikale Maidananhänger und ukrainische Rechtsextreme aus der Westukraine) marschieren in die Stadt ein und versuchen, die Kontrolle zu übernehmen. Die folgenden Bilder sollten für sich sprechen…

Folgen des Beschusses der „abtrünnigen“ Miliz:

Nationalgarde schießt auf unbewaffnete Demonstranten:

Unbewaffnete stellen sich Schützenpanzern in den Weg:

Zwei Tage später finden die international nicht anerkannten Referenden in den abtrünnigen Gebieten statt, in deren Ergebnis sich diese Regionen von der Ukraine abspalten. In den westlichen Medien wird oft der Eindruck erweckt, die Bevölkerung hätte nicht an diesen Abstimmungen teilgenommen oder sie wäre mit Waffengewalt zur Teilnahme gezwungen oder ihre Wahlzettel seien vor dem Einwerfen von Bewaffneten „kontrolliert“ worden. Ungeachtet der Tatsache, dass die Referenden aufgrund der Umstände natürlich nicht mit beispielsweise dem schottischen Referendum vergleichbar sind, kann ein großes Interesse der Bevölkerung an diesen Abstimmungen dennoch nicht geleugnet werden:

Mariupol, Donezk, Lugansk und die Kleinstadt Krasnoarmejsk (bekannt geworden dafür, dass dort die Nationalgarde beim Versuch, die Abstimmung zu verhindern, unbewaffnete Zivilisten erschoss, was dann von der ARD als „Separatisten töten Zivilisten“ ausgestrahlt wurde):

Am 2. Juni kommt es in Lugansk zu einem Luftangriff einer SU 25 auf das Stadtzentrum und das Rathaus, mehrere Zivilisten werden getötet. Die ukrainischen Behörden sprechen davon, dass eine schultergestützte Fliegerabwehrrakete der Rebellen sich auf die Abluft einer Klimaanlage aufgeschaltet hätte, wodurch es zu den Toten und Verletzten gekommen sei.

Aufzeichnungen einer Überwachungskamera:

Bilder von den Folgen:

Am 25. Mai finden die Präsidentschaftswahlen statt, in deren Verlauf Petr Poroschenko zum Präsidenten gewählt wird. In den aufständischen Gebieten wird die Wahl nicht durchgeführt. Der Wahlkampf im Vorfeld ist unter anderem dadurch gekennzeichnet, dass Kandidaten, die als eher russlandaffin bzw. maidankritisch gelten, systematisch behindert und bedroht werden. Als prominenteste Beispiele sind Petr Symonenko (Kommunisten, Aufgabe der Kandidatur nach einer Fahrzeug-Verfolgungsjagd mit Schusswaffengebrauch in Kiew.

Die Kommunisten wurden einige Wochen später offiziell verboten), Michail Dobkin (Charkow, stand seit März wegen „Separatismus“ unter Hausarrest) und Oleg Zarjow zu nennen. Letzterer wird nach einem Fernsehauftritt in Kiew von Maskierten entführt und verprügelt und am nächsten Tag von der ukrainischen Generalstaatsanwaltschaft (geführt von Oleg Machnitzki, Swoboda-Partei) wegen Separatismus angeklagt. Die Ergebnisse der Wahl sind bekannt, Poroschenko tritt sein Amt an (ohne später seine Firmen aus den Sparten Rüstung, Medien und Lebensmittel zu verkaufen, wie vor der Wahl angekündigt), spricht von „Frieden in 2 Wochen“ und verschärft anschließend die „Antiterroroperation“.

Zunehmend werden auch sogenannte „Freiwilligenbataillone“ eingesetzt, die von bestimmten Oligarchen finanziert werden und über die Kiew kaum Kontrolle ausübt. Beispiele hierfür sind „Asow“ und „Dnepr“, die sich nach Angaben der Bevölkerung im Einzugsgebiet der „Antiterroroperation“ wie Marodeure verhalten und die Zivilbevölkerung als Feinde behandeln. Es gibt viele Gerüchte über Exekutionen, Vergewaltigungen und Folter, von Raubzügen ganz zu schweigen. Und all dies geschieht, wieder unter vornehmem Schweigen der westlichen Presse und Politik, unter Symbolen aus dem Dritten Reich, Hakenkreuz und SS-Runen. Das, was vom Westen als Russenpropaganda abgetan wird (nämlich, dass sich die Ostukrainer von Neonazis (im russischen Sprachgebrauch „Faschisten“) in Freiheit und Leben bedroht sehen), wird durch diese Bataillone umgesetzt, ohne dass dies vom Westen ausreichend thematisiert oder gar kritisiert wird.

Kessel an der Grenze, Kessel von Ilowajsk

Von Mai bis August nehmen die Kämpfe in der Ostukraine stetig zu, die Rebellen ziehen sich im Juli aus den durch Luftangriffe und Artilleriebeschuss der ukrainischen Armee weiträumig zerstörten Städten Slawjansk und Kramatorsk nach Donezk zurück, welches von Regierungskräften nahezu eingekreist und immer intensiver mit Artillerie beschossen wird. Im Juli intensivieren sich die Kämpfe zwischen Donezk und Lugansk sowie an der russischen Grenze. Im Verlauf der Kämpfe gelingt es den Rebellen, größere Einheiten bei Saur-Mogila einzuschließen. Hunderte ukrainische Soldaten fallen, werden gefangengenommen oder fliehen über die Grenze nach Russland. Kurze Zeit später werden ukrainische Kräfte von den freigewordenen Rebelleneinheiten in der Nähe von Ilowajsk eingekesselt und aufgerieben. Im Zuge der Liquidierung dieser Kessel fallen den Rebellen erhebliche Mengen an Kriegsgerät in die Hände, das sofort oder nach kurzen Reparaturen verwendet wird, um die kritische Lage vor Donezk zugunsten der Rebellen zu wenden. Gleichzeitig erfolgen aus Kiew nahezu täglich Vorwürfe, Russland greife aktiv mit eigenen Armeeeinheiten in die Kämpfe ein (wobei die „eingedrungenen Panzerkolonnen“ dann jeweils von der ukrainischen Armee „vernichtet worden seien“, leider jedes Mal ohne Gefangene, Gefallene oder zerstörte Panzer vorweisen zu können) oder liefere den Rebellen schwere Waffen (Panzer, Artillerie, Raketenartillerie).

Meiner Meinung nach ist es absolut wahrscheinlich, dass Russland die Rebellen durch „Berater“, Aufklärungsinformationen und in gewissem Umfang auch durch Nachschub unterstützt. Was die Vorwürfe von Panzerlieferungen betrifft, so sind diese meiner Auffassung nach haltlos, da für die Separatisten keine Schwierigkeiten bestehen, sich durch von den ukrainischen Armee erbeutete oder von diesen kampflos aufgegebene Panzer und Schützenpanzer sowie Munition dazu auszurüsten:

Weitere Videos:

http://www.youtube.com/watch?v=jiqrvlJIKUc
http://www.youtube.com/watch?v=sLyy8eHQzbk
http://www.youtube.com/watch?v=e1TNlvK60Bw
http://www.youtube.com/watch?v=NeVr86hg-lM

Die Instandsetzung beschädigter Fahrzeuge findet in Fabrikhallen in Donezk und Lugansk statt, die vorher unter anderem dem Oligarchen Rinat Achmetow gehörten (Video von RadioFreeEurope, russischer Propaganda also gänzlich unverdächtig, außerdem Al-Jazeera und die russischen Lifenews).

Zu Anfang der Kämpfe wurden sogar alte Panzer aus dem zweiten Weltkrieg von ihren Podesten geholt, wieder instand gesetzt und in Gefechten verwendet, was ebenfalls nicht dafür spricht, dass die Separatisten in nennenswertem Umfang von Russland versorgt werden, zu sehen hier, hier und hier.

Auch die angeblichen Beweise für die Lieferung russischer Panzer und Ausrüstung (nach dem Muster: „Die Rebellen nutzen Fahrzeuge, die sie nicht von den Ukrainern erbeutet haben können, da diese niemals über derartige Waffensysteme verfügt haben“) sind nicht stichhaltig. So viel Intelligenz sollte man auch den Russen zugestehen, dass sie eindeutig nachverfolgbare Waffen liefern, während die Lager vollstehen mit alter sowjetischer Ausrüstung, die auch in der Ukraine weit verbreitet ist.

Zurück zum Thema: die Gegenoffensive der Rebellen Ende August bringt Kiew an den Rand einer Niederlage, was der Grund dafür ist, dass die Regierung zum ersten Mal direkten Verhandlungen mit den Separatisten zustimmt. Diese finden, von Russland vermittelt, in Minsk statt und führen im September zur Unterzeichnung des „Waffenstillstands von Minsk“. Gleichzeitig sind in der Ukraine ungefähr eine Million Menschen auf der Flucht, nach russischen Angaben sind bis zu 750.000 Menschen nach Russland geflohen.

Anmerkung: die in dieselbe Zeitperiode fallende Tragödie um MH17 lasse ich außen vor, weil ich mir hierzu keine eindeutige Meinung bilden kann. Ich halte sowohl einen irrtümlichen Abschuss durch die Rebellen als auch durch die ukrainische Armee für möglich, in dunklen Momenten auch eine False-Flag-Operation, um Unterstützung für Kiew zu generieren und Sanktionen gegen Russland leichter begründen zu können.

„Waffenstillstand“

Von September 2014 bis Januar 2014 herrscht also Waffenstillstand. Dieser ist, von ein paar Tagen zu Beginn abgesehen, davon gekennzeichnet, dass beide Seiten ihre Stellungen konsolidieren und die jeweils andere Partei beschuldigen, den Waffenstillstand gebrochen zu haben, wofür man nun Vergeltung üben müsse. Es kommt zu ständig stärker werdenden Artillerieduellen, in deren Verlauf vor allem die Zivilbevölkerung in den Rebellengebieten leidet. Brennpunkt ist der Flughafen von Donezk, der zum Moment des Waffenstillstands teilweise in ukrainischer Hand ist, teilweise von den Rebellen kontrolliert wird. An diesem Ort gehen die Kämpfe fast ununterbrochen weiter, mal mehr, mal weniger intensiv. Ein Video, das den Irrsinn dieses Krieges und des Waffenstillstands beleuchtet, die sogenannte „Rotation“ (ukrainische Nachrichten).

Die Ablösung für die ukrainischen Soldaten am Flughafen wird vorm Einrücken von den Rebellen an einem Checkpoint kontrolliert, um sicherzugehen, dass nicht zu viel Munition in die Kampfzone gelangt…

Diese Farce endete vor 4 Wochen, als Poroschenko eine Offensive und eine neue Mobilisierungswelle ankündigte (wobei letztere scheiterte, da die letzten Wehrpflichtigen, im Alter von 25-60 übrigens, lieber in Massen nach Russland fliehen, als der Einberufung Folge zu leisten. Nach Russland können sie immer noch ohne Visum, in den Westen nicht. Inzwischen herrscht für ukrainische Männer sowohl ein Ausreiseverbot als auch ein Verbot, sich vom Meldeort zu entfernen, falls keine Wehrpflichtbefreiung vorliegt…). Diese Offensive wird von deutschen Medien weitgehend ignoriert, die nach deren Scheitern einsetzende Gegenoffensive der Rebellen jedoch als Bruch des Waffenstillstands wahrgenommen. Was die tatsächlichen zeitlichen Abläufe angeht, zwei Quellen, die der Parteinahme für Russland eher unverdächtig sind:

Das Handelsblatt berichtet:

Kiew/Berlin. Die von Kriegsschäden, Hunger und Kälte gezeichnete Konfliktregion Donbass in der Ostukraine sieht sich von den blutigsten Kämpfen seit Wochen erschüttert. Die Militärführung hat nach eigenen Angaben eine neue Offensive der umstrittenen Anti-Terror-Operation (ATO) begonnen. Doch ein Verstoß gegen die angeordnete Waffenruhe sei das nicht, wie Kiew betont. 23 Tote und mehr als 150 Verletzte – das ist am Montag die 24-Stunden-Bilanz.

Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg schreibt:

18. Januar: Regierungstruppen starten einen Großangriff auf den umkämpften Flughafen der Stadt Donezk. Mit der Offensive sei es ihnen gelungen, das Gebiet weitgehend zurückzuerobern, sagte ein Militärsprecher in Kiew. Das Militär beklagte mehrere Tote und Verletzte. Die prorussischen Separatisten warfen den Regierungstruppen vor, mit Panzern und schwerer Artillerie zu schießen.

Im Zuge dieser Gegenoffensive gelingt es den Rebellen, in der Region um Lugansk mehrere Straßensperren zu erobern und eine Frontausbuchtung um die Stadt Debalzewo fast vollständig einzukesseln, wodurch nach unterschiedlichen Angaben zwischen 6.000 und 10.000 ukrainische Kämpfer abgeschnitten werden. Im Falle der Liquidierung dieses Kessels wäre die ukrainische Armee ihrer letzten operativ einsatzfähigen Verbände beraubt und die Rebellen würden hunderte von Panzerfahrzeugen und Geschützen erbeuten. Et voila- Europa entdeckt (genau wie nach dem Ilowajsk-Debakel im August), dass dringend ein Waffenstillstand nötig ist, um dem Töten ein Ende zu setzen. Ein weiterer Impuls ist der Artilleriebeschuss von Mariupol, bei dem aller Wahrscheinlichkeit nach durch Aktionen der Rebellen dutzende Zivilisten getötet werden. Die dutzenden Toten, eine Woche vorher in Donezk an einer Bushaltestelle oder in Gorlowka (in der Nähe von Debalzewo) lösten diesen Impuls seltsamerweise nicht aus, was daran gelegen haben mag, dass hier Täter und Opfer vertauscht sind.

Auch die Pressereaktionen auf Mariupol und Donezk könnten unterschiedlicher nicht sein. Hier ein empörter Aufschrei über die ermordeten Zivilisten, dort Schulterzucken und ein paar dürre, von DPA übernommene Artikel, in denen versucht wird, zu verschleiern oder zumindest nicht konkret zu benennen, wer verantwortlich ist (ähnlich wie bei der Berichterstattung über das Massaker in Odessa). Zum Abschluss noch ein weiteres, in unseren Medien aus irgendeinem Grunde nicht beachtetes Detail- der ukrainische Generalstabschef Mushenko erklärt vor kurzem in einer Pressekonferenz, unter den Rebellen gebe es zwar russische Staatsangehörige und auch ehemalige Soldaten der russischen Armee, man kämpfe jedoch nicht gegen reguläre russische Truppen- was den üblichen ukrainischen Verlautbarungen über eine russische Invasion diametral entgegensteht. Wortlaut, ausgestrahlt in Poroschenkos 5. Kanal.

Ebenfalls nicht beachtet wird die Äußerung Jazenjuks in den Tagesthemen vor einigen Wochen, in der er unwidersprochen behauptete, man kenne die russische Aggression, schließlich sei die Sowjetunion vor 70 Jahren bereits in die Ukraine und Deutschland einmarschiert:

Zusammenfassung:

Die Schilderung dieses Jahres ist sehr viel länger geworden, als erwartet, und deckt trotzdem nicht einmal die Hälfte dessen ab, was hätte erwähnt werden müssen. Die Zusammenfassung dessen, was meiner Meinung vorgegangen ist und vorgeht, daher in Stichpunktform:

– der Maidanumsturz wurde zum Erfolg aufgrund massivster politischer, medialer und finanzieller Unterstützung durch den Westen. Der zwar demokratisch gewählte, jedoch zu russlandfreundliche Janukowitsch wird durch eine prowestliche Regierung mit den Schlüsselfiguren ersetzt, die vom amerikanischen Außenministerium bereits genannt wurden, als Janukowitsch noch an der Macht war.

– dass eine derartige Aktion in Russlands „Vorgarten“ zu einer (ob gerechtfertigten oder nicht) harschen Reaktion Russlands führen würde, hätte jedem klar sein müssen. Und es WAR meiner Meinung nach auch den Verantwortlichen klar. Wenn man ein wenig ins Verschwörungstheoretische abgleiten möchte, bietet sich folgendes Bild: im geopolitischen Kampf um Einflusssphären haben die USA ein neues Feld aufgemacht, die Ukraine. Der Umsturz durch den Maidan hätte entweder dazu geführt, dass Putin dies widerspruchslos, aber zähneknirschend hinnimmt, was für Russland zu erheblichen geopolitischen und wirtschaftlichen Konsequenzen führt, oder es verleitet Russland (wie geschehen) zu Reaktionen, die dann genutzt werden können, um das Land vom Westen zu isolieren und wirtschaftlich unter Druck zu setzen (Sanktionen, Währungsspekulationen, Ölpreismanipulation).

– unsere Medien und unsere Politiker reden von europäischen Idealen, von Demokratie, vom Willen des Volkes, vom Kampf gegen Korruption in der Ukraine. Tatsächlich war damals Janukowitsch gut genug (erst hinterher dann ein Diktator), und jetzt ist Poroschenko gut genug (der in ALLEN Vorgängerregierungen wichtige Ämter innehatte, er war z.B. Direktor der Nationalbank, unter Timoschenko Außenminister und Wirtschaftsminister unter Janukowitsch), obwohl er sein Vermögen von mehreren Milliarden Dollar sicher nicht durch eigene Hände Arbeit innerhalb von 10 Jahren erworben hat. Und da wir uns ja festgelegt haben, wer der Gute und wer der Böse ist, ignorieren wir ALLES, was diesem Bild schaden könnte. Wir ignorieren die Umstände von Janukowitschs „Abwahl“, wir ignorieren das Pack, auf das sich die Übergangsregierung lange Zeit stützte, wir ignorieren die Kriegsverbrechen, die sowohl von regulären ukrainischen Einheiten als auch Freiwilligenbataillonen begangen werden (von den Rebellen ebenfalls, aber das ignorieren wir natürlich nicht, siehe Mariupol). Wir ignorieren auch, dass sich die Ukraine wirtschaftlich gerade desintegriert, und dass die Armee so gut wie keine Kampfmoral mehr hat (wenn sie denn je eine nennenswerte hatte).

Die objektiven Folgen stellen sich wie folgt dar:

– die Ukraine im Chaos, mit einem Finanzierungsbedarf von dutzenden Milliarden pro Jahr, für die je nach Ausgang des Konflikts entweder die EU oder Russland geradestehen werden;

– Russland unter wirtschaftlichem Druck (Sanktionen, Gegensanktionen, Ölpreis, Rubelkurs);

– South Stream wird auf Druck der EU-Kommission nicht gebaut, stattdessen wird die Pipeline in die Türkei verlegt und von dort aus das Gas nach Europa geleitet. Für die Russen ein Nullsummenspiel, für die Türkei ein Vorteil, für die EU Mehrkosten und ein weiterer Zwischenlieferant;

– die europäischen Exportwirtschaften unter Druck aufgrund des sich immer weiter schließenden russischen Absatzmarktes;

– die Nato hat wieder eine Existenzberechtigung, die europäische Rüstungsindustrie kann sich in den nächsten paar Jahren auf jeden Fall über neue Aufträge freuen (steht doch „der Russe bereit, bis zum Atlantik zu rollen“, wenn man einigen Spitzenpolitikern glauben möchte);

– wundersamerweise STEIGEN dagegen die US-Exporte nach Russland, während die deutschen um 15 Prozent einbrechen:

Laut United States Census Bureau stieg das Volumen von 5,264 auf 5,931 Milliarden US-Dollar. Danach brachen die Ausfuhren aber ein. Ende September übertrafen sie das Vorjahresniveau mit insgesamt 8,25 Milliarden noch um 125 Millionen Dollar.

Deutschland lieferte in den ersten acht Monaten 2014 Waren im Wert von 20,3 Milliarden nach Russland, das war ein Minus von vier Milliarden (16,6 Prozent) im Vorjahresvergleich.

Prognose:

Je nachdem, ob die im Raum stehenden US-Waffenexporte nun stattfinden werden oder vielleicht doch Merkels und Hollandes diplomatische Offensive (von der ich immer noch nicht überzeugt bin, ob es nicht eine Alibiveranstaltung ist) Erfolg haben wird, wird sich der Gegensatz zwischen EU und Russland entweder verschärfen oder auf dem aktuellen Niveau bleiben. Was konkret die Ukraine angeht, so ist meine Prognose äußerst pessimistisch:

1) Die Wirtschaft des Landes ist so gut wie tot, der Staatshaushalt jenseits von gut und böse, der Zahlungsausfall für Kredite ist unvermeidlich. Und das in so gut wie jeder möglichen Variation der Zukunft.

2) Poroschenko (der keinesfalls zu beneiden ist), ist so gut wie weg. Schließt er einen Waffenstillstand mit den Rebellen, wird er höchstwahrscheinlich von den Radikalen gestürzt, schließt er keinen, bauen die Rebellen ihre Erfolge aus und er wird auch gestürzt. Das kann durch einen bewaffneten Putsch der Armee, von Freiwilligenbataillonen geschehen, oder durch einen neuen Maidan- die kriegsmüden Ukrainer, die von eingefrorenen Löhnen und Renten bei gleichzeitigem exorbitanten Anstieg der Lebenshaltungskosten betroffen sind (Vervielfachung der Strom-, Gas- und Heizungskosten), sind inzwischen leicht in diesem Sinne zu beeinflussen.

3) Falls Poroschenko tatsächlich gestürzt/abgesetzt wird, bricht das Land endgültig auseinander. Die verschiedenen Oligarchen werden sich (inzwischen ja über Privatarmeen verfügend) um die Macht streiten, die Armee wird diesem oder jenem Lager zuneigen (und auch das nicht geschlossen), und in den übrigen ostukrainischen Regionen (Charkow, Dnepropetrowsk, Saporoshje, Odessa) werden den Leuten die Separatisten unter Umständen wie das kleinere Übel vorkommen, was diesen eine Ausweitung ihres „Neurussland“ erheblich erleichtert.

Was wurde also erreicht? Ein Vierzig-Millionen-Staat im Chaos, auf Jahrzehnte in Armut gerissen, wirtschaftliche Probleme sowohl in der EU als auch in Russland, die Drohung eines neuen Kalten Krieges und schlimmer noch, die Gefahr eines „heißen“ Stellvertreterkrieges in der Ukraine. All das, weil Janukowitsch nicht so wollte, wie „wir“ wollten. Ein absolutes Trauerspiel. Wir hören von Politik und Medien, man müsse für universelle Werte, für Demokratie und Tyrannei eintreten, sich Autokratie und geopolitischen Ambitionen (Russlands) entgegenstellen, während gleichzeitig diese Werte von unserem „Verbündeten“ im eigenen Land mit Füßen getreten werden und es absolut offensichtlich ist, dass wir (noch dazu völlig talentlos) ebenfalls geopolitische Ambitionen verfolgen.

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68 KOMMENTARE

  1. So,so,die Ukraine soll uns auf den Fuss fallen. Wie ungeschickt! Warum macht denn der Putin nicht mal endlich auf J.F.Kennedy!Dann haben wir endlich Ruhe im Vorgarten.

  2. Die ukrainischen NATO-Legionen hinterlassen nichts als blutgetränkte Erde im Osten; lustiger Weise ist es ihr eigenes Blut.

  3. Den einzigen Job, den es in der westlichen Wertegemeinschaft noch in Hülle und Fülle gibt, ist der des Kanonenfutters.

  4. HR 5859 die US Kriegserklärung an Rußland, die Ukraine wird zum auszuplündernden amerikanischen Protektorat. Jeder Natostaat wird dadurch zum Komplizen einer hemmungslosen Aggression. Das endet im von den USA gewollten 3. WK und bedeutet für Europa das Ende. Ob das Kalkül der USA aufgeht und sie auch diesmal wieder ungeschoren davonkommen werden wir nicht mehr erleben.
    Wer die zum Freunde hat braucht keine Feinde mehr.

  5. Zur Vorgeschichte gehört auch noch, daß von Deutschland zur Bedingung für den Abschluss eines Assoziierungsabkommens mit der EU die sofortige Freilassung von Frau Tymoschenko gemacht wurde. Eine Erpressung der Janukowitsch nicht nachgeben konnte. Schon durch diese nachgeschobene Bedingung, konnte das Abkommen niemals zustandekommen.

  6. Anna Maria Schicklgruber findet die traditionsbewussten SS-Runen der ukrainischen Nazi-Bataillone (Ajdar, Asow, Donbaß usw.) todschick!

  7. @#4 Mindgre

    Auch die Rechtstaatlichkeit ist ein westlicher Wert. Es sind eben nur diese Werte die die Vorgänge in der Ukraine kritisierbar und letztlich auch ablehnbar machen.Die Aushöhlung der westlichen Werte durch skrupellose Geschäftemacherei und Islamisierung sind auch in allen Industriestaaten eine Tatsache und die Oligarchisierung aller Lebensbereiche.

  8. #4 kitajima

    Zur Vorgeschichte gehört auch noch, daß von Deutschland zur Bedingung für den Abschluss eines Assoziierungsabkommens mit der EU ….

    ++++++++++++++++++
    Als Janukowitsch hörte, dass er die Renten kürzen, die Heizkostenzuschüsse abschaffen und den ÖD um 10% entlassen sollte, hat er nicht unterschrieben.

    Das war den Nuland-Soros-Terroristen das Signal zum Staatsstreich.

    Parallel dazu war im Januar eines der obligatorischen EU-Russland-Gespräche in Berlin. Barroso erklärte grosskotzig, dass für Putin nur drei Stunden vorgesehen sind, obwohl sonst einige Tage.

    Es fiel sogar das gemeinsame Essen aus. Die EU-ler wollten „ein reinigendes Gewitter“, was immer sein sollte.

    In sichtlich angespannter Atmosphäre fand schon die Begrüßung statt. Nachdem Putin seiner Limousine entstiegen war, posierte er im Ratsgebäude zwischen Barroso und Van Rompuy für die versammelten Fotografen – keiner der drei sagte auch nur ein Wort oder rang sich gar zu einem Lächeln durch.

    Wenig Zeit für Putin
    http://www.welt.de/124287795
    28.01.14
    „EU-Russland-Gipfel soll heute nur drei Stunden dauern. Das ist kurz angesichts der Lage in der Ukraine“

    Und dann Obambi: Russland ist Regionalmacht….Was bilden sich diese Fatzkes ein….?

    Wir lassen uns nicht für dumm verkaufen!

  9. Der Lügenbaron hat einen Mitstreiter.
    Kewil II ich grüße!
    Selten so einen halbseidenen Mist gelesen. Ich zweifle ganz stark an PI.

  10. Wieso hat die EU. Eigentlich mit einem Diktator ein assoziierungsabkommen verhandelt??? Heuchelei!

    Habe Familie in Mariupol. Da darf keiner mehr die Stadt verlassen. Und die tolle Regierung sagt, wer es dennoch tut gehört vernichtet. Mariupol wird vom Bataillon asow gehalten. Das sind die mit ss Runen auf der uniform. Man weiß auch von Gruppen-vergewaltigungen durch die ukrainische Armee…

  11. Wir sollten diesen wichtigen Aufsatz aus der ZEIT unbedingt gelesen haben – messerscharf analysiert und auf den Punkt gebracht, bekommt der faschistische Islam die Eigenschaften zuerkannt, die ihn seit Alters her prägen 🙂

    Für die Kulturrelativisten ist der Islam ein ähnliches Übel wie das Christentum. Dieses kennen sie, jenen kaum. Deshalb schien ihnen eine Weile lang die muslimische Einwanderung nach Westeuropa als belebendes, die hiesigen Verhältnisse angenehm aufmischendes Element. Multikulturelle Welt! Endlich Schluss mit dem dumpfen Teutonentum! Dass dies ein Irrtum war, dringt allmählich sogar in die Köpfe der Ideologen. Immer mehr zeigt der Islam jene kriegerische Seite, die von Beginn an eines seiner Merkmale war. Das Schreckensbild einer „Islamisierung“ mag zwar für Dresden absurd erscheinen, doch jede Tagesschau zeigt, dass es sie gibt.

    Der Kulturkonservative nun würde seine Position wie folgt zusammenfassen: Die Karikaturen von Charlie Hebdo sind keine Meisterleistung der Zeichenkunst, und wenn die wahrhaft dummen Islamisten nicht darauf aufmerksam gemacht hätten, wären sie so unbekannt geblieben wie zuvor. Im Augenblick des Terrors jedoch müssen und wollen wir auf der Seite der Meinungsfreiheit stehen. Der Kulturkonservative würde allerdings zu bedenken geben, dass in jeder Religion das Heilige höchsten Rang hat. Es verdient unser aller Achtung. Wenn jemand diese Achtung nicht aufbringen kann, so ist das zuallererst sein eigenes Problem.

    Der Versuch, die Krise dadurch zu entschärfen, dass man Blasphemien verbietet, führt auch deshalb nicht weiter, weil Islamisten jeder Vorwand recht ist, die Idee allgemeiner Menschenrechte zu torpedieren. Appeasement ist zum Scheitern verurteilt. Entweder wir berufen uns auf unser Herkommen, unsere Tradition (die, ob man will oder nicht, abendländisch ist, also christlich geprägt), oder wir folgen einem Kulturrelativismus, dessen einziges Credo jenes gesinnungslose Anpassungsdenken ist, das uns der global agierende Kapitalismus nahelegt. Es wird uns nicht retten.

  12. USA drohen Europa mit Visumpflicht !

    Na da haben sich die Amis wieder etwas tolles ausgedacht!
    Weil Europa Machtfrau Merkel nicht für einen amerikanischen Waffennachschub nach Kiew ist, Obama nun befürchtet das IS Kämpfer von Merkel zum Kaffe trinken eingeladen werden….wer eben nicht hören will der muß fühlen !

    Freundschaft auf amerikanisch! 🙂

    http://www.faz.net/aktuell/politik/aus-angst-vor-dschihadisten-amerikaner-drohen-europa-mit-visumpflicht-13416881.html

  13. Zum Foto oben.

    http://www.focus.de/politik/videos/poroschenko-auf-sicherheitskonferenz-ukraine-klagt-an-diese-paesse-beweisen-dass-russen-unsere-buerger-toeten_id_4460727.html

    Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat sich auf der Münchner Sicherheitskonferenz mit einer emotionalen Rede an die europäische und internationale Gemeinschaft gewandt. Als Beweis für das Eingreifen des russischen Militärs brachte er einige Pässe russischer Soldaten mit, die angeblich auf ukrainischem Boden aufgegriffen wurden.

    Nun, der Minderbegabte muss schon wissen, dass russische Militärs keinen Pass besitzen (wird ihnen für die Dauer des Dienstes abgenommen), sondern nur einen Militärausweis und / oder ein Dokument, die man als „Militärkarte“ übersetzen kann. Und diese Dokumente werden in die Kampfhandlungen nicht mitgenommen, sondern bleiben im Safe der Militäreinheit liegen.

    Es ist also völlig ausgeschlossen, dass die gezeigten Pässe den russischen Militärs gehören.

    Mit so einer primitiven Lüge hat Poroschenko eigentlich die Münchner Sicherheitskonferenz BELEIDIGT.
    Die Botschaft ist, dass er alle Anwesenden für Idioten hält, die jede Blödheit fressen würden.

    PS Das russische Außenministerium verlangte von der Ukraine Kopien der Pässe.
    Die Antwort bleibt aus.

  14. Was wurde also erreicht? Ein Vierzig-Millionen-Staat im Chaos, auf Jahrzehnte in Armut gerissen, wirtschaftliche Probleme sowohl in der EU als auch in Russland, die Drohung eines neuen Kalten Krieges und schlimmer noch, die Gefahr eines „heißen“ Stellvertreterkrieges in der Ukraine.

    Die meisten Einmischungen des Westens in den letzten 15 Jahren waren kontraproduktiv und haben nur Chaos und Zerstörung hinterlassen.

    WER IM ABSTIEG BEGRIFFEN IST, SOLL NICHT DIE KONFRONTATION SUCHEN, SONDERN VERBÜNDETE.

    DER KRIEG IST KEIN AUSWEG AUS DER KRISE, sondern der Tod fürs System (siehe der 1.Weltkrieg).

    WILL DAS SYSTEM ÜBERLEBEN, SOLL ES KEINE KRIEGE FÜHREN, SONDERN SEIN HAUS REPARIEREN, SOLANGE ES NOCH STEHT.

    Das sind eigentlich Banalitäten, die aber die degenerierten westlichen „Eliten“ nicht mehr begreifen.

  15. Der Putsch gegen den demokratisch gewählten ukrainischen Präsidenten Wiktor Janukowytsch zugunsten handverlesener IWF-Marionetten einschließlich Neonazi-Regierung ist noch grandioser gescheitert als die Orangene CIA-Farbrevolution.

  16. Und warum hat Merkel zum Rückzug geblasen ?
    Ganz einfach ! Der Russe hat Nationalstolz
    und eier in die Hose ! Und nur weil es sich gerade so gemütlich in Berlin weilen lässt,
    und der Russe in einen tag vor der Tür stehen
    könnte !

  17. Hervorragender Artikel.

    Nur bin ich mir sicher, dass die Obama-Hörigen diesen Artikel entweder gar nicht lesen oder aber gar nicht verstehen wollen.

    Sie haben ihr Feindbild Putin und das darf keiner stören, schon gar nicht mit Fakten.

  18. OT

    ZEUGENAUFRUF
    Unbekannter sticht 26-Jährigem mit Messer ins Auge

    Bei einer Messerattacke ist ein 26-Jähriger vor der S-Bahnstation Holstenstraße in Hamburg-Altona schwer verletzt worden. Er verliert womöglich sein Auge. Die Polizei bittet Zeugen um Hinweise.

    Hamburg. Nach einer Messerattacke vor der S-Bahnstation Holstenstraße in Altona sucht die Hamburger Polizei nach Zeugen. Der Vorfall ereignete sich am Sonnabend gegen 14.24 Uhr am Holstenplatz, wie ein Polizeisprecher am Sonntag mitteilte. Demnach kam es dort zwischen drei Personen zu einer Schlägerei, ein 26-Jähriger wurde dabei schwer am Auge verletzt.

    Nach Angaben der Ärzte besteht die Gefahr, dass der Mann sein Auge verliert. Polizeibeamte hatten ihn am Tatort mit einer stark blutenden Verletzung am rechten Auge vorgefunden. Er wurde von einer zufällig anwesenden Rettungssanitäterin erstversorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert.

    Erste Ermittlungen der Polizei ergaben, dass drei Personen an einer handgreiflichen Auseinandersetzung beteiligt waren. Nachdem der Streit beendet war und sich die Personen getrennt hatten, soll einer der Männer zurückgekehrt sein und den 26-Jährigen gezielt mit einem Messer angegriffen haben. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar, weil das Opfer noch nicht vernommen werden konnte.

    Bislang liegt zu dem Tatverdächtigen noch keine Personenbeschreibung vor. Zeugen, die Hinweise zu dieser Auseinandersetzung geben können, werden gebeten, sich unter folgender Telefonnummer bei der Polizei zu melden: 040/4286-56789.

    http://www.abendblatt.de/nachrichten/article137241626/Unbekannter-sticht-26-Jaehrigem-mit-Messer-ins-Auge.html, 08.02.15, 15:20 Uhr

    „Schlägerei“ und Messerattacke. Nachtigall, ick hör dir trapsen.

  19. Oder die Bilder und Filmen-wo die Ukrainer-wann sie die russische stalinisten vernichten!

    Das ist sehr gut!

    der Autor liebt kommunismus.

  20. Die einzige Möglichkeit damit alle Beteiligten wieder zur Vernunft kommen (natürlich völlige Utopie, leider!) wäre das „Friedensprojekt“ EU sofort aufzulösen.
    Jedes Land erlangt dadurch wieder die alleinige Souveränität. Der Spielball oder besser der Zankapfel Ukraine käme wieder dahin wo er hingehört – nach Russland. Was geht uns die Ukraine an?

    Es gäbe kein Gezerre mehr um die Ukraine weder von Seiten der Russen, Amerikaner oder der Schulz/Juncker Diktatur. Der Krieg in der Ukraine würde auf natürliche Weise zu einem Ende kommen, nämlich dadurch, dass der Stärkere gewinnt.

    Die Gefahr einer irrationalen Eskalationsspirale bis hin zum 3. Weltkrieg wäre durch diese Vorgehensweise definitiv gebannt. Und Poroschenko wir vor dem Internationalen Volksgerichtshof wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeklagt. Auch wenn er noch soviel Schokolade verschenkt. Strafe muss sein. Sibirien wäre natürlich auch nicht schlecht.

  21. Ehrlich gesagt,

    Ukraine ist eine Nummer zu gross, das sich das demoralisierte Europa zu den Problemen im Inneren nicht noch zusaetzlich aufladen kann.

    Ukraine gehoert m.e. sowohl ethnisch als auch wirtschaftlich zu Russland.

    Lasst sie es untereinander aushandeln, wie es weitergehen soll, Europa kann zwar als Beisitzer die Ukraine unterstuetzen,

    aber wenn es um Bewaffnung oder Einmischung in Kampfhandlungen geht, sollten Europa passen und es den Amerikanern ueberlassen, falls sie dazu Ambitionen haben.

    Strategisch gesehen, hat der Westen keine Chance, wir brauchen um Gottes Willen keinen Krieg im Osten, das Gegenteil,

    friedliche Verhaeltnisse zu beider Seiten Vorteil auf vielen Gebieten, zwischen Russland/Ukraine und Europa.

    Es besteht trotzdem kein Zweifel, dass Putin/Lavrow eiskalte Krieger sind, identisich mit den sowjetischen Bonzen seit Stalin, die einem den kalten Schauer den Ruecken hinunterjagen, allein wenn man sie sieht.

    Wo Grenzen sind, die auch von Putins Russland nicht angetastet werden duerfen, ist Natogebiet, natuerlich incl. Baltikum, Polen etc.
    In so einem Falle kann auch Europa nicht laenger den Schwanz einziehen.

  22. OT
    Festnahmen bei Hooligan-Demo in Ludwigshafen

    Bei der Demonstration gegen Hooligans und Sympathisanten der rechten Szene in Ludwigshafen sind nach ersten Angaben der Polizei Anhänger des linken Spektrums festgenommen worden.
    Eine genaue Zahl nannten die Sicherheitsbehörden am Sonntag zunächst nicht. Viele Festgenommene sollen zu Mannheimer Demonstranten gehören, die sich nach der Ankunft in Ludwigshafen absetzten.

    Die Polizei schritt wegen Landfriedensbruchs ein. Demonstranten sollen sich entgegen der Auflagen zum Bahnhof abgesetzt haben, um dort gegen die Kundgebung des Vereins „Gemeinsam-Stark Deutschland“zu demonstrieren. Außerdem sollen bei ihrer Aktion Autos beschädigt worden sein.

    Zu der Kundgebung des Vereins „Gemeinsam-Stark Deutschland“, die nach dem Willen der Stadt auf den Bahnhofsvorplatz beschränkt bleibt, kamen nach Angaben eines Polizeisprechers mehrere Hundert Menschen. Die Organisatoren hatten mit 1000 Teilnehmern gerechnet. Die Zahl der Gegendemonstranten im Stadtgebiet bezifferten die Organisatoren auf 3000 bis 4000. Von der Polizei gab es dazu zunächst keine Angaben.

    http://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/festnahmen-bei-hooligan-demo-in-ludwigshafen–100138121.html

    Also haben die linken Zecken wieder Autos und Polizisten verletzt, aber bitte mehr Geld gegen rechts! 😉

  23. #5 BubbaGump

    offensichtlich scheint ihre Argumentation auf gleicher Hoehe eines Lawrov oder Putin zu liegen,

    d.h. rein russische Propaganda, die von einer Person gefuehrt wird, die entweder immer noch aus Ostzonenzeiten brainwashed ist, wie es viele Genossen der Linken sind,

    oder ein Agent aus Moskau irgendwo an einem Computer sitzend um die Argumente Putins zu verbreiten.

    Jemand sagte die Muslime leben und argumentieren in einem Paralleluniversum,

    bei ihrer Meinung hat man den gleichen Eindruck, nicht nachvollziehbar.

  24. Walter 8 !

    Der Autor dieses Artikels ist ein kommi !
    —————————————
    1000x lieber ein kommi als einen Sala oder
    linki-stinki oder grüner rotze !

  25. @#12 guhvieh Sorry warum denn das? Ich finde obiger Text ist doch sehr ausgewogen.
    Zumal dort ein waschechter Putsch stattgefunden hatte(kein verfassungskonformer Regierungswechsel),dann Verbot der demokratischen Opposition,Besetzung und Usurpation der Medien,Administration und Gerichtsbarkeit durch quislings-faschistische Schergen,die Einschüchterung von Parlamentariern,Ausverkauf des Landes auf allen Ebenen(z.B.Landgrabbing,Genfrass usw),“Verbot“,bzw hinausdrängen der zweitgrössten Bevölkerungsgruppe)
    1.)Auch das deutsche GG kennt den Widerstandsparagraphen
    2.)Das Völkerrecht kennt auch das Volksrecht.
    3.)Auch Südtirol hätte ein Anrecht auf Vereinigung mit Österreich.
    4.)Die russische und wohl auch russophilen Bevölkerungsteile kämpfen offen(wie weiland die Eidgenossen) oder verdeckt für ihre Rechte.(Kann man ihnen nicht verwehren).
    5.) Die Kompatibilität der ukrainischen Wirtschaft ist mit der russischen gegeben.(ich hätte erwartet das die deutsche Regierung umgehend mit Russland zusammen von Anfang an eingeschritten wäre,auch gegen den Willen der Briten und US-Amerikaner).
    6.)Die EU ist schon gross genug.Ich bin mit dieser Form nicht glücklich,genauso wenig wie mit der Nato.(von TTIP und Co/Investitionsschutz ganz zu schweigen).
    7.) Es gibt Alternativen: Die EFTA,die OSZE,die BRICS.Da könnte man auch die USA einladen.
    ——–
    Entsetzt hat mich auch die Streichung oder Kürzung der Tschernobyl Renten.
    Wir brauchen nicht noch ein Griechenland in gigantischem Ausmasse!
    Dann sollen die USA aufhören,bzw.gar nicht erst anfangen damit Teile Europas als Bananenrepublik zu behandeln oder gar noch zu befördern.
    ———-
    Wir haben wirklich ernste Probleme auf der Welt,der Islam z.B..da können sie sich ja austoben. Nur das geschieht dann nicht. Warum wohl???

  26. zu den Pässen: in der Ostukraine gibt es viele Bürger die einen Doppelpass von Russland UND Ukraine haben, so wie die Mehrheit der Türken in Deutschland.

    Ich hatte als BW Soldat auch garantiert keinen deutschen Pass dabei, sondern wenn überhaupt einen BW Ausweis um die Kaserne wieder betreten zu können. Hätte ich da meinen Reisepass vorgezeigt, hätte mich niemand reingelassen.. 🙂

  27. @#23 walter8

    Auch ein Walid Shoebat oder Michael Savage wollen Russland als Allierter und nicht als Feind. Das Problem heisst Islam.

  28. Und wenn ihr es den Lügenmedien tausendmal nachplappert, es wird deshalb nicht wahrer!
    Die Krim wurde NICHT annektiert, die russischen Soldaten hatten vertraglich ein Recht dort zu sein! Ausserdem gab eine Volksabstimmung!!
    Was aber annektiert wurde ist die restliche Ukraine und zwar von der EUSA!
    Ich finde es abartig wenn die USA Waffen in die Ukraine liefern.
    Besonders interessant ist im übrigen der Fakt, dass mehr als eine Million wehrfähige Männer aus dem von Kiev gehaltenen Gebiet nach Russland geflohen sind, zum angeblichen Feind und Agressor.
    Wer soll die Waffen benutzen? Die ukrainischen Soldaten die massenweise nach Russland fliehen?
    Putin hat längst begriffen:
    NICHT Kiew ist der Gegner, sondern die NATO!
    Dass Washington und BERLIN zuerst eingäschert werden, halten auch westliche Experten für sinnvoll.
    Deutschland könnte den drohenden Krieg verhindern. Doch dafür braucht es ein souveränes, mündiges Volk!
    Dank der Lügenpresse sehe ich keines!

  29. Was für ein Schicksal für die Ukrainer in den letzten 100 Jahren!

    Zuerst wurden sie 1919 von den Polaken überfallen und massakriert.

    Dann kam Stalin mit seinen Horden und liess 7 Millionen verhungern.

    Und jetzt kommen die Heuschrecken der NWO aus der New Yorker Mauerstrasse und nehmen ihnen den Rest.

  30. Im Vergleich zu den früheren Artikeln von Kewil ist diese Bewertung schon ein Fortschritt.

    Die wiederholt bewiesene Doppelzüngigkeit und damit einhergehend die schwindende Glaubwürdigkeit der transatlantischen Akteure wird richtiggehend thematisiert. Zweifellos hat deren rein eigennützig ausgerichtetes Verhalten zur Eskalation dieser Krise entscheidend beigetragen und darüber hinaus die im Osten bestehenden Vorurteile bestärkt bzw. erst mit Leben erfüllt. (offensichtlich an den von westlichen Medien „übersehenen“ oder „geduldeten“ rechtsradikalen Freiwilligenbataillonen).

    Für einen freiheitlichen Denker sollte eine unabhängige, alle Seiten einschließenden Herangehensweise maßgeblich sein.
    Gerade aus der Ukraine-Krise (oder besser: Stellvertreter-Konflikt) können wir unsere Schlüsse ziehen, ohne dem einen oder anderen Machtblock anheimzufallen.
    Stellen wir einfach fest, daß innerhalb beider Lager hauptsächlich die eigenen (wirtschaftlichen) Interessen im Vordergrund sehen und Menschen/-Bürger-/Völkerrecht nur als Vorwände benutzt werden.
    Stellen wir daüber hinaus fest, daßß die Regierenden in beiden Lagern ihre Bevölkerungen hinters Licht führen und sie sich dazu mehr oder weniger durchschaubarer Strategien bedienen, wozu insbesondere auch die Einflußnahme auf die jeweiligen Medien gehört.

    Für jeden unabhängigen Betrachter muß auffallen, daß dort nicht unrecht sein kann, was hier rechtens ist (und vice versa) – siehe an den Beispielen „Medienberichterstattung, Zensur“, „Abspaltungen mit und ohne Referendum“ und „Nazis hier und dort.

    Auf das Herausarbeiten dieser Widersprüche sollte unser Augenmerk gehören.
    Machen wir darüber hinaus nicht den Fehler, uns dem einen oder anderen Lager anzunähern, so haben wir viel gewonnen.

    Daß auch der Kreml hier nicht selbstlos agiert sollte jedem klar sein, steht doch nicht weniger wie die Rückgewinnung eines Teils der ehemaligen SU auf dem Spiel.

    Tatsächlich wurden im Frühjahr auf zahlreichen Versammlungen der Separatisten die sowjetische(!) Hymne skandiert, das Kriegsrecht von 1941 wurde wieder eingeführt und daß in Rußland selber der „Große Vaterländische Krieg“ so viel Platz einnimmmt wie bei uns die berüchtigten 12 dunklen Jahre dürfte auch kein Geheimnis sein.
    Daß auch auf der Seite der prorussischen Separatisten russische Faschisten mitkämpfen wissen dagegen wohl nur wenige. (Stichwort „Wotanjugend“)

    Aktuell:
    Die nationalistische und monarchistische Journalistin Maria Katasonova („Donbass ist unser“) Arm in Arm mit dem russischen Geheimdienst-Offizier Igro Girkin, der zuvor die Separatisten-Einheiten aufstellen und wohl auch ausrüsten half:
    http://vk.com/mvkatasonova

    Auch in Deutschland huldigen manche „Zugereisten“ dem russischen Nationalismus:
    https://www.facebook.com/Wlad50

  31. Wie verstehe ich-es gibt die Leute-fuer welche die persoenliche Interesse des schmutzigen stalinisten putin sind wichtiger als deren eigene.

    Dan-Koffer,Flueghafen,russland!

  32. Ud moechte ich auch etwas hinzufuegen-der Autor des Artikels ist stailnist und kommi.

    Er liebt putin und russischen kommis.

  33. Obwohl ich erst mal nur den Text überflogen habe: Mein Kompliment, bemerkenswert informativ und objektiv.

    Nur eines zu dem Statement „im geopolitischen Kampf um Einflusssphären haben die USA ein neues Feld aufgemacht, die Ukraine“:

    Das Ziel der Amerikaner, Russland über die Ukraine zu destabilisieren, ist uralt und wurde schon 1997 von Brzezinski in „The grand chessboard“ (Dt.: Die einzige Weltmacht) ausführlich beschrieben. Alles, was jetzt passiert, läuft im wesentlichen nach diesem Drehbuch ab, und Merkel & Co lassen sich brav vor den Karren der amerikanischen Hegemonial-Ansprüche spannen.

  34. #16 Schüfeli (08. Feb 2015 18:18)

    …russische Militärs keinen Pass besitzen (wird ihnen für die Dauer des Dienstes abgenommen), sondern nur einen Militärausweis und / oder ein Dokument, die man als „Militärkarte“ übersetzen kann. Und diese Dokumente werden in die Kampfhandlungen nicht mitgenommen, sondern bleiben im Safe der Militäreinheit liegen.

    Welchen logischen Ansatz führen Sie an, das es bei einem verdeckten Einsatz von russischen Militärs in der Ukraine so wie Sie schreiben auch gehandhabt werden müsse?

    Was spricht dagegen, dass die Personen wegen „Urlaub“ die Pässe hatten?
    Die Art bewaffneter „Abenteuerurlaub“ (mit Nutzung der Dienstfahrzeuge wie Panzer und schwerer LKW) haben wir warmduschenden Westeuropäer als russische Begründung ja ebenso staunend kennengelernt wie eine sich mittlere zweistellige km Anzahl über die Grenze verirrende russische Fallschirmjäger oder tausende „grüne Männchen“ mit leichter bis schwerer militärischer Ausrüstung aus dem Supermarkt um die Ecke, wie Putin zu berichten wusste.

    Wenn die sich in der Ukraine befindlichen russischen / tschetschenischen/ … Abenteuerurlauber möglichst wenig Aufmerksamkeit erregen wollen, wäre es doch logischer einen Reisepass dabei zu haben als eine Militärkarte.

    Oder was übersehe ich mit diesem Argument?

  35. Frische, unversehrte Pässe im völlig zerstörten World Trade Center, beim Flug MH17, beim Charlie Hebdo-Attentat, in der Ostukraine usw.

    Das deutet mehr auf identische Planer hin als auf irgend etwas anderes.

  36. #16 Schüfeli (08. Feb 2015 18:18) u. a.

    …russische Militärs keinen Pass besitzen (wird ihnen für die Dauer des Dienstes abgenommen), sondern nur einen Militärausweis und / oder ein Dokument, die man als „Militärkarte“ übersetzen kann. Und diese Dokumente werden in die Kampfhandlungen nicht mitgenommen, sondern bleiben im Safe der Militäreinheit liegen.

    Halt ich für durchaus möglich. Soweit mir bekannt, war das auch in den Staaten des „Warschauer Vertrages“, die vieles von den Russen übernommen hatten, so Praxis. Auch die NVA der DDR zog den Personalausweis für die Dauer des Wehrdienstes ein und händigte dafür einen Soldatenausweis m. Paßfoto in Uniform aus.

    Das galt bis zum Ende der Wehrdienstzeit und die zivilen Dokumente wurden zwischendurch, im Urlaubsfalle oder für den Ausgang, auch nicht ausgehändigt.

    Ich halte es daher für nicht sehr wahrscheinlich, daß die Leute für den Fall, daß es Angehörige der russischen Armee gewesen wären, russische zivile (!) Pässe mitgeführt hätten.

  37. 1.In youtube-einfach kopieren-

    ? ?????? ????? ????? ???? ???? ?????????
    Das bedeutet-„Werden in russland bald nur die Einwanderer leben?“-
    und gucken Sie bitte mal-

    konstantin romodanovskij,der chef des russischen einwanderungsdienstes sagt-am 30 Juli 2013-

    Im vorigen Jahr? kamen nach russland 15 800 000 auslaendischer Buerger,dass es fast auf 14 % als in 2011 mehr ist.

    Nach den Prognosen unserer Informationssystem koennen in diesem Jahre(2013) in russland rund 17 Millionen ausländischer Bürger einziehen.

    https://www.youtube.com/watch?v=8y3WEk7CIgc&spfreload=10

  38. .Mehr als 17 Millionen Ausländer kamen nach Russland in vergangenen Jahre dass 10% mehr als in den letzten Jahren ist, sagte am Mittwoch der russische Generalstaatsanwalt Juri Tschaika.

    Tschaika sagte, jetzt gibt es eine stetige Zunahme der Migrationsströme in Russland.

    „Nach Angaben des Föderalen Migrationsdienstes, in 2013 in unserem Land hat mehr als 17 Millionen Ausländer gekomen sind-ein Plus von fast 10% \ getrieben“ – sagte Juri Tschaika am Koordinierungstreffen in der Staatsanwaltschaft.

    ria.ru/society/20140806/1018969081.html

    Das bedeutet-das in 2011-2012-2013 kamen nach russland 45 oder sogar mehr Millionen Einwanderer.

  39. #49 Tom62

    Auch die NVA der DDR zog den Personalausweis für die Dauer des Wehrdienstes ein und händigte dafür einen Soldatenausweis m. Paßfoto in Uniform aus.
    +++++++++++++++++++++++++

    So ist es! Ausser des Wehrdienstausweises hatte der NVA-Soldat, auch Offizier, keinen Ausweis oder Pass.
    Und auch während des Urlaubs wurde kein P.-Ausweis ausgehändigt.

    Auch bei der Wehrmacht gab es nur den Wehrpass und das Soldbuch.

  40. Es wäre kein Problem, diesen Konflikt mit vereinten Kräften diplomatisch zu lösen. Das Problem ist aber, daß die USA inzwischen von wahnsinnigen Irren regiert werden. Diese haben den Konflikt ständig weiter verschärft, und ein Richtungswechsel ist nicht erkennbar. Wir stehen vor einem weltweiten, mit Massenvernichtungswaffen geführten Krieg, wenn Europa sich weiter an diesem Wahnsinn beteiligt. Gorbatschows warnende Worte sollten uns eine Lehre sein.

  41. @#43 Nachteule (08. Feb 2015 21:26)

    Oder was übersehe ich mit diesem Argument?

    Sie übersehen den Unterschied zwischen regulären Truppen, die bestimmte Organisation / Regeln (wie mit den Ausweisen) haben und allen anderen wie „Urlauber“, Freiwillige, Söldner usw.
    „Urlauber“, Freiwillige usw. gibt es auf BEIDEN Seiten und das bestreitet auch niemand.
    Diese Personen können natürlich Pässe besitzen, sind aber keine regulären Soldaten.

    Die Anwesenheit der regulären Truppen mit den Pässen, die die regulären Truppen im Prinzip nicht haben können, zu beweisen, ist Beleidigung der Intelligenz.

    In Davos hat Poroschenko ein durchlochtes Blech gezeigt,
    http://www.welt.de/wirtschaft/article136627477/Poroschenko-zieht-Vergleich-zu-Charlie-Attentaetern.html
    jetzt Pässe ohne Namen zu nennen – er hält das westliche Publikum offensichtlich für Idioten.
    Offensichtlich von dem gelernt:
    http://www.from-ua.com/upload/f69dc98f26b6f66.jpg

    Wenn es doch reguläre russische Truppen in der Ost-Ukraine gibt, dann soll NATO offiziell sagen:
    wo, wie viel, welche Einheiten und Fotos zeigen.
    Sonst macht man sich lächerlich (wenn es nicht so traurig wäre).

    wie eine sich mittlere zweistellige km Anzahl über die Grenze verirrende russische Fallschirmjäger

    Diese 10 gefangene russische Soldaten, die als Beweis der russischen Invasion in der Ukraine dienten, wurden gegen 63 (!) gefangene ukrainische Soldaten ausgetauscht,
    die während der Kampfhandlungen russische Grenze überschritten haben.

    de. euronews.com/2014/08/31/russland-und-ukraine-tauschen-soldaten-aus/

    PS Die Grenze zwischen beiden Ländern ist vielerorts immer noch nicht markeirt.

  42. #47 Tom62 (08. Feb 2015 22:24)
    #16 Schüfeli (08. Feb 2015 18:18) u. a.
    …russische Militärs keinen Pass besitzen (wird ihnen für die Dauer des Dienstes abgenommen), sondern nur einen Militärausweis und / oder ein Dokument, die man als „Militärkarte“ übersetzen kann. Und diese Dokumente werden in die Kampfhandlungen nicht mitgenommen, sondern bleiben im Safe der Militäreinheit liegen.
    Halt ich für durchaus möglich. Soweit mir bekannt, war das auch in den Staaten des “Warschauer Vertrages”, die vieles von den Russen übernommen hatten, so Praxis…

    In Russland ist dieses System so geblieben wie es in der Sowjetzeit war.

  43. # 55 Schueffeli

    wie naiv sind sie den, bzw. wie unobjektiv.

    Moechten Sie in der Haut des wackeren Poroschenko sitzen?

    Die Russen unter KGB-Putin benutzen doch original die Methoden der Sowjetunion,
    d.h. Luege, Unterstellung, Einschuechterung, Betrug sowie ruecksichtsloser Einsatz von Waffengebrauch um ihre Ziele zu rechtfertigen bzw. durchzusetzen.

    Kein anderes europ. Land hat eine derartige Blutspur hinter sich hergezogen (Soltstschenyzin)ueber 50 Mill als das Sowjetische von Lenin bis zum letzten Herrscher, wobei Gorbi noch ein Geschenk des Himmels war, dieses Regim zu beenden, den von Sowjets besetzten Laendern u. Kulturen ihre Freiheit zurueckzugeben.

    Dieses Kapitel darf auc heute nicht behandelt werden, da es das Ansehen des Alleierten
    im Osten „beschaedigen“ koennte.
    Putin hat alle Versuche seines Vorgaengers die Jugend und Menschen des Landes aufzuklaeren, abgebrochen und ins Gegenteil verkehrt, die Sowjetunion und seine Fuehrerschaft zu glorifizieren, damit Iwan keine eigenen Gedanken entwickelt, einiges zu hinterfragen was jetzt vom Kremel im Umgang mit zB der Ukraine geschieht.

  44. @#58 rock (09. Feb 2015 01:27)

    Gibt es noch was in der Sache oder war das schon (algemein bla-bla)?

    PS Russland ist nicht die Sowjetunion, KGB wurde am 6. November 1991 aufgelöst.

    PPS Die Methoden sind aber brutal geblieben, kann man nichts sagen:
    http://s7.hostingkartinok.com/uploads/images/2015/02/687ea9ff950b24a23ec1b63885c78231.jpg

    Putin:
    Wenn er uns das Geld nicht zurückgibt
    (für nicht ausgelieferte Hubschrauberträger „Mistral“),
    dann werden wir dir Gas abschalten.

  45. #50 walter8 (08. Feb 2015 22:45)
    3.Das ist Neujahr 31 Dezember 2014 in Zentrum von moskvabad(ehemalige moskau)
    alexhitrov.livejournal.com/347743.html
    keine russen.Nur die asiaten.

    Es ist tatsächlich so.
    Das habe ich auch mehrmals geschrieben.

    Das beweist, dass für Masseneinwanderung die bunte (globalistische) Ideologie nicht zwingend notwendig ist (sie ist in Russland nicht herrschend), sondern der Raubkapitalismus alleine ausreicht.

    Es gibt jedoch einen wesentlichen Unterschied zwischen Russland und dem Westen:

    In Russland wird die unerwünschte Masseneinwanderung aus Zentralasien / Kaukasus als MISSBRAUCH betrachtet und bekämpft (allerdings wegen der Korruption erfolglos).

    Im Westen wird aber die Masseneinwanderung durch etablierte Politik aller Richtungen als WOHLTAT verkauft und gefördert, was die Situation enorm verschlimmert.

    Deshalb hat Russland noch seine Chance, der Westen mit dem bunten System – nicht.

  46. Putin ist ein verwirrter Verbrecher, der das russische Volk als Geisel hält. Dazu ist es notwendig, die Massen unbedingt dumm zu halten und mit nationalen Parolen zu überschwemmen.
    Das hat Hitler mit seinen Schergen genau so betrieben. Bis ein erheblicher Teil des deutschen Dummvolkes an diesen Mist geglaubt hat.
    Der Unterschied zwischen vergiftetem Nationalismus und einem gesunden Patriotismus ist doch der Masse an Idioten nicht beizubringen.
    Einigkeit und Recht und Freiheit, das verstehen die allermeisten sowieso nicht.
    Die singen lieber Rußlan über alles, sei es auch noch so verkommen, korrupt und erbärmlich im Zustand.
    …. und PI singt mit.
    Schade!

  47. dass in Kiew inzwischen Leute aus den USA und Polen die Geschäfte als Minister in der Regierung führen, Geheimdienstler aus den USa den Geheimdienst, US Generäle an der Front als Berater für die Putschisten in Kiew, US Söldner mit Israelischen Pässen direkt in den Krieg eingreifen, davon spricht keiner..

  48. Ich bin schon erstaunt über all die Verblendeten hier, die glauben Russland sei jetzt die Rettung oder die Erlösung!

    Tatsächlich versucht obiger Artikel „Objektivität“ vorzugaukeln, ist aber in Wirklichkeit einseitig anti-ukrainisch und hat wenig mit der Realität in der Ukraine zu tun: Der Autor des Artikels ist (wie auch viele Ost-Ukrainer) Opfer der russischen hetzerischen Kriegpropaganda. Nicht nur hier im Westen gibt es eine Lügenpresse, die gibt es auch in noch viel schlimmerem Ausmaß in Russland. Ich wundere mich über die „Blauäugigkeit“ des Autors.

    Wie komme ich zu meiner Meinung?

    Bereits vor 10/12 Jahren war ich selbst 2x für jeweils 3 Monate in der Ukraine und habe in der Zeit auch zwei jeweils wochenlange Reisen auf die Krim gemacht: Es gab dort nicht die geringsten Spannungen zwischen Russen und Ukrainern, die man sprachlich und optisch sowieso nicht unterscheiden kann (im Gegensatz zu den Russen aus Russland, die einen anderen „Klang“ in der Stimme haben).

    Meine Frau ist ethnische Russin aus der Ostukraine. Sie hat wie fast jede Familie in der Ostukraine sowohl ethnische Russen als auch ethnische Ukrainer in der Familie. Russen und Ukrainer sind also völlig durchmischt. Fazit: Es gab nie Spannungen zwischen Russen und Ukrainern, generell waren die Ukrainer in der Zeit „vor Putin“ ein unglaublich friedliebendes und freundliches Volk.

    Folglich findet in der Ukraine auch keineswegs ein Bürgerkrieg „Russen gegen Ukrainer“ statt. Was dort stattfindet ist ein Krieg „Russland gegen die Ukraine“, weil Putin es nicht ertragen kann, dass die strategisch wichtige Ukraine sich seinem Beherrschungsanspruch entziehen möchte. In diesem Krieg gegen die Ukraine sind Putin alle Mittel recht: Er nutzt(e) das von den Russisch sprechenden Ukrainern vorwiegend gesehene russische Staatsfernsehen für übelste (Kriegs-)Hetze (Scharen von Kinderbäuche aufschlitzenden westukrainischen Faschisten wollen die Ostukrainer massakrieren etc.) und schickte unzählige Spezialeinheiten des russischen Militärgeheimdienstes über die Grenze. Zugleich machte er sich die bittere Armut weiter Teile der Bevölkerung zu Nutze und schürte Hoffungen auf eine (3 x so hohe) Rente als zukünftiger russischer Staatsbürger. Auf der Krim hat das auch wunderbar funktioniert, weil die Krim für Russland auch strategisch sehr wertvoll ist. Daraufhin glaubten Teile des (Lumpen)Proletariats im Donbass und in Luhansk sie müssten nur die von Russland geschickten Sabotagetrupps unterstützen und als Belohnung würde ihnen (genauso wie den Ukrainern auf der Krim) eine fette russische Rente (und auch wesentlich höhere Gehälter) winken. Hätten diese Leute gleich gewusst, dass Putin sie nur als Hebel benutzen will, um die Ukraine in seinem Machtbereich zu halten, hätten sie sich dem Aufstand nie angeschlossen. Denn statt der fetten Rente (Gehälter) wurde nun in Putins Krieg ihr letzter armseliger Besitz zerstört, sie haben keine Arbeit mehr, frieren, müssen um Essen betteln und um ihr Leben fürchten: Sie können einem nur Leid tun: Bedanken können sie sich dafür bei Eurem großen Idol Putin … das ist die Wahrheit!

    P.S.: Sabotage-Einheiten reisen übrigens selten mit Dienstausweisen ein, sie benutzen ganz normale Reisepässe!

  49. #52 Andi500

    Es wäre kein Problem, diesen Konflikt mit vereinten Kräften diplomatisch zu lösen. Das Problem ist aber, daß die USA inzwischen von wahnsinnigen Irren regiert werden.
    +++++++++++++++++++++++++
    Das werden sie schon lange.
    SEit über 100 Jahren führen sie Eroberungskriege, die sie mit Lügen und unter Falscher Flagge anzetteln.

    Bis 1945 hat es ja noch geklappt, aber danach haben sie keinen Krieg mehr gewonnen!

    Dumm nur, dass sie andere Länder zwingen, das Blut ihrer Söhne für die US-Interessen vergiessen zu lassen.

    Die NATO, die mal gegen den Kommunismus geschaffen wurde, hat längst ausgedient. Jetzt ist sie eine verbrecherische Organisation der Amis, um die Kassen der schon Überreichen noch mehr zu füllen.

    Schluss mit der Mitgliedschaft der BRD in NATO, UNO und EU!

  50. Ich habe eigentlich mal eine kritische Auseinandersetzung mit Putin und Russland erwartet. Fehlanzeige! Putin ist selbst vom Geheimdienst und bespitzelt seine eigene Bevölkerung so, dass die NSA neidisch werden kann. Es ist nichts neues, dass der russische Geheimdienst überall seine Ohren und Augen hat.

    Innenpolitisch hat Putin auch nicht wirklich etwas gerissen. Junge russische Akademiker bevorzugen es im Westen oder für westliche Firmen zu arbeiten, die russische Industrie bringt außer Raumfahrt- und Militärtechnik auch nichts auf den Markt und die Korruption in Russland ist auf Afrika-Niveau. Mich als gebürtiger Russe regt es auf! In der Tat steckt in Russland viel Potenzial. Das ist eine schwierige Baustelle, die Putin und die DUMA im großen Bogen umfahren. Die Frage bezüglich der Opposition in Russland ist auch eine heikle, weil es keine nennenswerte mehr gibt. Es ist meine persönliche Meinung, aber man darf niemanden trauen, der für einen kommunistischen Staat gearbeitet hat!

    Allerdings hat Putin Russland ein Gesicht gegeben. Russland ist wieder eine Nation, die man ernst nimmt und ein Antidot zur monopolaren Machtstellung der USA. Jeder Spieler brauch seinen Gegenspieler. Es gab auch keine Annexion der Krim, sondern eine Sezession. Es kommt noch hinzu, dass Putin russische Interessen vertritt und unsere bunten Politiker keinen Widerstand vertragen können. Lieber zeigt Putin unseren kunterbunten Politkern die Grenzen auf, anstatt ein islamischer Psychopath.

    P.S.: man deckt die täglichen Lügen unserer Lügenpresse auf und verbreitet aber die Lügen der russischen Lügenpresse!

  51. #63 Willi-49 (09. Feb 2015 13:20)

    Sabotage-Einheiten reisen übrigens selten mit Dienstausweisen ein, sie benutzen ganz normale Reisepässe!

    Die Sabotage-Einheiten benutzen Pässe des Feindes, in diesem Fall wären es ukrainische.
    Alles andere wäre ja ziemlich blöd.

    Darüber gibt es eine interessante Anekdote aus dem 2.Weltkrieg.
    Die Deutschen konnten lange nicht verstehen, warum ihre Agenten mit sehr sorgfältig gefälschten sowjetischen Ausweisen sofort aufflogen.
    Der Grund:
    die Klammer in den echten sowjetischen Ausweisen waren verrostet, und die Deutschen benutzten Klammer aus rostfreier Stahl.

    PS In Ihrem Beitrag ist Putin 6 Mal erwähnt worden.
    Die Fixierung auf Putin ist in der Ukraine schon krankhaft (ähnlich wie auf Hitler in Deutschland).
    Produktiver wäre für Ukrainer zu fragen, was sie selbst falsch gemacht haben.

  52. „59 Schüfeli“
    Es gibt jedoch einen wesentlichen Unterschied zwischen Russland und dem Westen:

    In Russland wird die unerwünschte Masseneinwanderung aus Zentralasien / Kaukasus als MISSBRAUCH betrachtet und bekämpft (allerdings wegen der Korruption erfolglos).“

    Ich denke-dass Sie oder wissen nicht lesen oder Sie einfach spielen.

    Muss ich noch einmal wiederhollen?!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Dann oefnen Sie ihre Augen und lesen aufmerksam-

    konstantin romodanovskij,der chef des russischen einwanderungsdienstes sagt-am 30 Juli 2013-

    Im vorigen Jahr? kamen nach russland 15 800 000 auslaendischer Buerger,dass es fast auf 14 % als in 2011 mehr ist.

    Nach den Prognosen unserer Informationssystem koennen in diesem Jahre(2013) in russland rund 17 Millionen ausländischer Bürger einziehen.

    https://www.youtube.com/watch?v=8y3WEk7CIgc&spfreload=10

    Wo in russland diese Masseneinwanderung ist“bekampft“?!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  53. 2″59 Schüfeli“

    Wissen Sie lesen oder?!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!-

    Mehr als 17 Millionen Ausländer kamen nach Russland in vergangenen Jahre dass 10% mehr als in den letzten Jahren ist, sagte am Mittwoch der 6 August 2014 der russische Generalstaatsanwalt Juri Tschaika.

    Tschaika sagte, jetzt gibt es eine stetige Zunahme der Migrationsströme in Russland.

    “Nach Angaben des Föderalen Migrationsdienstes, in 2013 in unserem Land hat mehr als 17 Millionen Ausländer gekomen sind-ein Plus von fast 10% \ getrieben” – sagte Juri Tschaika am Koordinierungstreffen in der Staatsanwaltschaft.

    ria.ru/society/20140806/1018969081.html

    Das bedeutet-das in 2011-2012-2013 kamen nach russland 45 oder sogar mehr Millionen Einwanderer.

    Wo diese Masseneinwansderung ist in russland“bekampft“?!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  54. #68 walter8 (09. Feb 2015 22:32)

    Ich denke-dass Sie oder wissen nicht lesen oder Sie einfach spielen.

    Ich weiß lesen und nicht einfach spielen. 😀

    Ihre Zahlen kann ich nicht akzeptieren (unter ria.ru/society/20140806/1018969081.html ist nichts zu finden).

    Hier sind offizielle Zahlen, die realistisch erscheinen:
    http://ru.wikipedia.org/wiki/%C8%EC%EC%E8%E3%F0%E0%F6%E8%FF_%E2_%D0%EE%F1%F1%E8%FE

    Wenn man sogar die ethnischen Russen dazu addiert, die aus den ehem. Sowjetrepubliken immer noch nach Russland einwandern und eingebürgert werden, kommt man trotzdem nicht auf Ihre Millionen.

    Wenn Sie andere glaubwürdige Statistiken haben, bitte Link,
    nach Möglichkeit mit Aufspaltung nach Herkunft.

    Aber Statistiken hin oder her – das Problem der unerwünschten Einwanderung existiert in Russland, das ist allgemein bekannt.

    Der Unterschied zum Westen ist, dass es z.B. regelmäßig lokale Aufstände gegen unerwünschte Einwanderung gibt,
    reagiert wird nicht etwa mit „Kampf gegen Rechts“, sondern mit Razzien und Massenausweisungen der Migranten.
    Ich habe jedoch geschrieben, dass diese Maßnahmen wegen Korruption im Großen und Ganzen erfolglos sind.

    Aber der Staat zwingt Menschen nicht wie im Westen, die unerwünschte Einwanderung zu mögen – das muss man Russen schon lassen.

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