Konnte mehr als zufrieden sein mit dem Verlauf der Buchmesse: Götz Kubitschek am Stand seines Verlags Antaios.
Konnte mehr als zufrieden sein mit dem Verlauf der Buchmesse: Götz Kubitschek am Stand seines Verlags Antaios.

Die Medien kennen zur Frankfurter Buchmesse 2017 nur ein Thema: Götz Kubitschek und der Auftritt seines neurechten Verlages Antaios. Die Direktion der Messe scheiterte kläglich an der sanftmütigen Aufstellung des rechten Lieblings der Medien. Auffällig wurden die anderen, die linken Schreihälse, die zerstörungswütigen Nachteulen. Und Kubitschek ist sich nach Frankfurt noch sicherer: „Wir ergänzen den eindimensionalen Diskurs um den fehlenden Part, wir bringen die linkslastige Wippe in die Balance.“

Alexander Wallasch (AW): Herr Kubitschek, unabhängig davon, welche Bedrohung man in Ihnen sehen mag, selbst Publikationen, die Ihnen in herzlicher Feindschaft zugetan sind, kommen aktuell nicht umhin, Ihnen und Ihrem Verlag einen großen Erfolg auf der Frankfurter Buchmesse zuzugestehen. Warum hat die Linke nur so versagt, Ihnen mal den Marsch zu blasen? Was ist da passiert? Wie haben sie diese fünf Tage erlebt?

Götz Kubitschek (GK): Wir waren auf der Messe, wurden zum Skandal, zum prägenden Messethema und zum Gegenstand einer nun endlich anlaufenden Debatte über den richtigen Umgang mit der rechtsintellektuellen Normalität in Deutschland. Wie gelang uns diese »Landnahme« auf der Buchmesse? Die humorige Antwort lautet: Wir haben unsere PR-Abteilung ausgelagert, und jeder, der uns zu laut und zu durchschaubar skandalisiert, ist Teil dieser Auslagerung, ist einer unserer unbezahlten Mitarbeiter, ob er will oder nicht. Das klappt seltsamerweise immer wieder, das hat beim Skandal um Rolf Peter Sieferles »Finis Germania« funktioniert und nun auf der Buchmesse erneut. Die weniger humorige Antwort: Hinter diesem Erfolg stehen harte Arbeit, Mut, Unbeirrbarkeit, Strategieanalyse und taktisches Geschick. Wofür halten uns die Chefs der Buchmesse und des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels? Für eingeschüchterte, verschwiemelte Problemtypen mit Mundgeruch, die sich freuen, wenn man ihnen nach Feierabend ein paar nette Worte sagt? Antaios ist ein Verlag mit acht Mitarbeitern, einem glänzenden Lektorat, hervorragenden Autoren und einem Näschen für das metapolitisch zugleich Anstößige, Interessante und Notwendige.

AW: Ich weiß allerdings, dass Schüchternheit, persönliche Probleme und Mundgeruch nicht Hauptargumente gegen Sie sein können. Journalist Danijel Majic, den Sie hier zitieren („Landnahme“) beispielsweise, wirft Ihnen vor, „rechtsextrem“ zu sein. Nun hätten Sie es sich einfacher machen können, wenn sie Antaios Autoren wie Akif Pirincci und persönliche Freunde wie Björn Höcke nicht auf diese Weise in den Vordergrund Ihres Messeauftritts gestellt hätten. Wie wichtig war Ihnen der Eklat, der ja glänzend aufgegangen ist?

GK: Die grundlegende Entscheidung ist schon etwas früher gefallen, etwa um die Jahrtausendwende. Wenn Ellen Kositza und ich es uns hätten »einfacher machen« wollen, wäre sie Gymnasiallehrerin oder vielleicht bei der FAZ, und ich wäre beim Militär geblieben. So aber: Verlag Antaios und Zeitschrift Sezession, und das mit jeder Faser und aller Kraft. In der Weimarer Republik hatte der Verleger Ledig-Rowohlt eine Freude daran, Autoren aufeinandertreffen zu lassen. Er lud beispielsweise Bert Brecht und Erich Mühsam auf dieselbe Veranstaltung ein wie Ernst Jünger und Ernst v. Salomon. Er nannte das ein »Herstellen pyrotechnischer Mischungen« und hatte eine diebische Freude daran, wenn es rummste. Antaios ist nicht Rowohlt, und wir sind nicht ganz so lustig wie Ledig, aber im Chemiekasten metapolitischer PR kennen wir uns aus.

AW: Für mich ergibt sich rückblickend zu allererst das Bild eines seiner Aufgabe nicht gerecht werdenden Messedirektors Jürgen Boos gipfelnd in seinem Auftritt mit Megafon, als er sich nicht weiter zu helfen wusste und die integrierte Polizeisirene einschaltete. Versetzen Sie sich bitte einmal in seine Lage, was hätten Sie besser gemacht?

GK: Wäre nicht Boos der Boss, sondern ich, wäre unser Verlag nicht zum Thema geworden. Wir wissen, wie man uns ins Leere laufen lassen könnte und wir wissen auch, wie man ein Megaphon bedient. Letzteres kann sich Herr Boos von Martin Sellner zeigen lassen, die Verhaltens-Nuss muss er indes selber knacken. Nur ein Tipp: Manchmal reicht es aus, die Spielregeln der eigenen Messe ernstzunehmen.

Hier gehts zum kompletten Tichys Einblick-Interview mit Götz Kubitschek…

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83 KOMMENTARE

  1. Ja… so bekommt man kostenlose, positive Weltweite-Werbung ❗ 😎
    Lassen sie sich nicht von ihrem richtigen Weg abbringen, die Zukunft gehört den Patrioten und nicht der Linken SA antifa mit Anhang ❗

  2. Jetzt kommt die Katze aus dem Sack:

    OT
    Lange Wunschliste, sehr teuer
    Teure Jamaika-Versprechen: Warum unter Schwarz-Gelb-Grün Steuererhöhungen drohen
    Für die Fast-Koalitionäre wird das Geld knapp
    http://www.focus.de/politik/deutschland/teure-wahlversprechen-fuer-die-fast-koalitionaere-wird-das-geld-knapp_id_7735322.html

    Jaaaaaaa, macht Steuerhöhungen.
    Die F.-Linge müssen versorgt werden. Das waren dann die letzten Steuererhöungen die diese Verbrecher gemacht haben. Wenn es dem Michel ans Geld geht, wacht er evtl. doch noch auf und prügelt diese ganzen Abschaum aus dem Parlamenten.

  3. Gerne wäre ich auf die Buchmesse gekommen, musste beruflich leider umdisponieren. Natürlich habe ich medial verfolgt was so passiert ist. Sehr gefreut hat mich die Standhaftigkeit von Herrn Kubitschek mit seinem Team vom Antaios Verlag und dass das Publikum den Linken nicht gewichen ist und den Linken keinen Raum gegeben hat bzw. den Raum mit der gebotenen Fassung behalten haben. Für mich auch sehr ermutigend gewesen zu sehen wie man den linken Kräften die Stirn bieten kann. Ohne Sprengstoffgürtel, Zahnpasta, Trillerpfeiffen und Standtische umwerfen!

  4. Die Hauptverantwortlichen für das Messe-Desaster kommen in dem „Tichy“-Interview leider nicht vor, man kann es nicht oft genug wiederholen: Alexander Skipis und Juergen Boos hatten die potentiellen Krawallmacher geradezu ermutigt, sich „gegen Rechts zu engagieren“ und „die Begegnung mit den [rechten] Verlagen nicht zu scheuen“ (Skipis). Der eine Geschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, der andere Direktor der Frankfurter Buchmesse.

    Der Hauptkrawallmacher Nico Wehnemann, Frankfurter Stadtverordneter („Die Partei“), hat im „Focus“-Interview sogar zugegeben, wer ihn aufgestachelt hat: „Ich habe mit acht Mitstreitern das getan, wozu uns Juergen Boos aufgefordert hat“, sagte er. Der Buchhändler Lucas Mühlbrod schrieb in einem Leserbrief an die FAZ, dass er sich „zum ersten Mal für die Messe und ,meinen‘ Börsenverein schämt“.

  5. OT
    In der Union regt sich Widerstand gegen die Kanzlerin: Ein Ministerpräsident will über mögliche Merkel-Nachfolger debattieren, ein Innenminister erklärt die mögliche Jamaika-Koalition zum Sicherheitsrisiko.

    Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) fürchtet Sicherheitsrisiken durch ein mögliches Jamaika-Bündnis der Union mit Grünen und FDP. „Ich befürchte, dass Jamaika aus Sicht der inneren Sicherheit nicht gut wäre“, sagte Caffier dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Als Stichworte nannte er die Asyl- und Ausländerpolitik sowie das Thema Datenspeicherung. (…)

    Die Union dürfe in der Asyl- und Ausländerpolitik beim Familiennachzug und bei der Forderung, die Maghreb-Staaten zu sicheren Herkunftsländern zu erklären, nicht einknicken, forderte Caffier.(…)

    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/angela-merkel-in-der-kritik-cdu-macht-gegen-kanzlerin-mobil-15253341.html

  6. Ich habe gerade das ganze Interview gelesen. Und ich finde die Haltung von Alexander Wallasch, die in seinen Fragen zum Ausdruck kam, erbärmlich. Tichy und seine Mannschaft (nicht alle) sind mir oft ein bisschen zu leisetreterisch. Helfen tut ihnen das im Endeffekt nicht, dass sie sich von Höcke und Pirincci distanzieren; und wenn Alexander Wallasch meint, dass zu diesen nun inzwischen alles gesagt sei, was gesagt werden müsse, dann sehe ich im Geiste nur ein riesengroßes Fragezeichen.

    Es gibt in unserer Zeit kein Thema, bei dem man nicht, um ein Bild zu gebrauchen, bei Adam und Eva anfangen müsse. Alle Worte, Schlagworte, Behauptungen und Parolen – und beileibe nicht nur im politischen Bereich – sind vergiftet und müssen deshalb entgiftet werden, d.h., sie müssen analysiert bzw. definiert und mit Wahrheit gefüllt werden. Den politischen Pirincci mit dem Hinweis auf seine drastische Sprache als erledigt zu erklären, dazu gehört schon eine ganze Menge Dreistigkeit.

  7. @ tritt-ihn: Das Urteil ist absolut gerechtfertigt. Egal ob „linke Zecke“ oder „rechter Treter“. Stimmt‘s oder hab ich recht?

  8. @ tritt-ihn: Das Urteil ist absolut gerechtfertigt. Egal ob „linke Zecke“ oder „rechter Treter“. Stimmt‘s oder hab ich recht?

  9. Götz Kubitchek ist ein durch und durch Intellektueller, der Durchhaltevermögen und Prinzipien besitzt. Ein Diskurs mit diesem Mann kann für Linke -abgesehen davon, dass Linke argumentitiv sehr leicht auszuhebeln sind, da die Wahrheit beweisbar ist- nur in einem absoluten Disaster enden. Götz Kubitschek macht hier politisch etwas, was er bei der Fernspähtruppe gelernt hat: Er wagt sich weit in feindliches Territorium, beobachtet analysiert und läßt den Gegner agieren, ohne sich selbst in unüberlegte Situationen zu bringen.
    Ich habe beim Verlag von Götz Kubitschek das Schriftwerk „Sezzesion“ abboniert und muss sagen, die Beiträge sind auf einem extrem hohen sprachlichen und philosophischen Niveau.Was dieses Interview angeht, kann ich nur den Kopf schütteln. Hier werden Fragen zur Vereinbarkeit mit Herrn Pirincci und Herrn Höcke vor dem Hintergrund deren politischer öffentlicher Ausgrenzung (mit Hilfe der deutschen Linksmedien) gestellt. Was soll das? Mir ist nicht bekannt, dass ein Herr Höcke oder ein Herr Pirincci millionenfach das Grundgesetz und das Recht gerochen haben. Genauso hätte die Frage an jeden lauten können: „Was, Sie verkehren noch mit der Bundesregierung, obwohl die ständig unser Recht und unser Grundgesetz bricht und dies auch weiterhin tun will?“ Mir ist nicht bekannt, dass dies im Falle von Höcke und Pirincci geschehen ist. Die Urteile wegen Volksverhetzung nehme ich nicht für voll. Ein Richter, der ein solches Gesetz exikutiert kann, in jeder Diktatur Karriere machen!

  10. @ Heta

    19. Oktober 2017 at 15:04
    Die Hauptverantwortlichen für das Messe-Desaster kommen in dem „Tichy“-Interview leider nicht vor, man kann es nicht oft genug wiederholen: Alexander Skipis und Juergen Boos hatten die potentiellen Krawallmacher geradezu ermutigt, sich „gegen Rechts zu engagieren“ und „die Begegnung mit den [rechten] Verlagen nicht zu scheuen“ (Skipis).

    …und den Frankfurter OB Peter Feldmann nicht vergessen! Er hat gleich zu Beginn ein Signal gegeben, dass die Zecken wohl verstanden haben!

    In den L-Medien spielte das aber nicht so die große Rolle, scheint mir. Die Vorgänge sind eben klare Aussagen darüber, wie mit missliebigen Meinungen und Büchern umgegangen wird.

  11. Hans.Rosenthal 19. Oktober 2017 at 15:16
    Buchmesse 2018
    „Das Ding hier hat Potential zum Bestseller: https://www.welt.de/vermischtes/article169801100/Mehr-als-elf-Jahre-Haft-nach-Vergewaltigung-einer-Camperin.html Meine Meinung: Geld für die lange Haftzeit sparen, sofort nach Haftantritt kastrieren und dann, mit dem als Lunchpaket zurechtgemachtem Gemächt, ab in ein Flugzeug Richtung Schwarzafrika. Ende
    H.R“

    Das ist wahrlich kein guter Vorschlag: Männer ohne Gemächt werden in Südafrika rassistisch verfolgt.
    Der arme Mann würde spätestens nach 4 Wochen wieder hier sein und Asyl erhalten.Eine erneute Ausweisung könnt nicht erfolgen,da dem Armen in Südafrika Ungemach droht.

  12. Heta 19. Oktober 2017 at 15:04

    Vor allem frage ich mich, wer den linken Krawallmachern die Eintrittskarten gesponsert hat?
    Die sind ja nicht gerade billig, wenn ich mir so andere Fachmessen betrachte.

  13. Wir bei Tichy machen es uns aber auch nicht »einfach«. Wir gehören zum einen nicht zu Ihrem Lager und zum anderen führen wir Diskurse anders und pflegen ein feinjustiertes Wertesystem,…

    Ja genau, so kann man Tichy sehen. Ich habs etwas direkter ausgedrückt, indem ich Tichy als nicht so radikal bezeichnet habe. Die sich also bürgerlicher ausdrücken (müssen), indem sie so schreiben als gehe es um normale Kritik in einer Demokratie in der mal zufällig zu kritisierende Politik betrieben wird, aber grundsätzlich alles in Ordnung ist. Ich weiß nicht ob man bei Tichy so naiv ist. Zumal ja auch ziemlich harte Texte da erscheinen (Anabell Schunke meine ich und Bettina Röhl hat ja auch Klartext geschrieben, dass das gesittet geschieht, dagegen ist ja nichts einzuwenden, wenn auch Pirincii eher mein Naturell trifft, da ich für die ungeschminkte Wahrheit bin, obwohl ich mich natürlich in der Öffentlichkeit anders ausdrücke wie manchmal hier im Blog)
    Aber ob das nun ein Zugeständnis an die bürgerliche Existenz ist oder ein Rest Naivität ist egal, denn die Analysen bei Tichy sind natürlich schon OK. Und Tichy ist nicht nur Internet, der hat ja ein Magazin auf dem Markt (der Sohn eines Bekannten hat das abonniert). Und Tichy hat da eine durchaus interessante Funktion. Da bei Tichy die Fakten auch wahrheitsgemäß rüber kommen kann man als jemand der die Fakten darüber hinaus im Klartext benennt von jemand der Tichy liest nicht mehr für „überzogen“ erklärt werden. Tichy kommt durchaus eine Mittlerrolle zu. Hoffentlich. Na ja und direkt Sezession muß man als bürgerlicher Journalist nicht sein. Wobei es natürlich schon defizitär ist, wenn man diejenigen die über Tichy hinausgehen gleich wieder in die Nazi-Ecke rückt indem man meint sie brächen geklärte Tabus, was ja im weiten Gespräch durch die Blume anklingt. Kubitschek wiederum kontert das gepflegt unaufgeregt. Klar so würde ich das in der Öffentlichkeit auch machen. Obwohl klar ist, da auch Tichy Abgrenzung gegen „rechts“ betreibt.

  14. Warum ist es so schwer zu akzeptieren, dass es Rechte gibt, die weit, weit mehr sind als der schwarze Hintergrund, vor dem das gute Linke so hell strahlen konnte?

    Wundervoll! 🙂

  15. Die Antifanten haben im deutschen Rumpfstaat Narrenfreiheit erhalten

    Es steht außer Zweifel, daß die Antifanten von den Parteiengecken Narrenfreiheit erhalten haben, denn ungestraft können die Antifanten jedwede Freveltat verüben! So dürfen die Antifanten ungehindert den gewaltsamen Umsturz der Staats- und Rechtsordnung und sogar die Vernichtung der deutschen Nation verlangen, Kriegsdenkmäler beschmutzen, die zahllosen Gräueltaten der Landfeinde gegen das deutsche Volk im Sechsjährigen Krieg bejubeln, Kraftfahrzeuge anzünden, Steine und Brandsätze auf die Polizei werfen und natürlich jeden belästigen, beschimpfen und körperlich angreifen, den sie des Nichtantifantismus, also der politisch-sittlichen Rechtschaffenheit bezichtigen; was freilich die Antifanten nicht daran hindert, sich zu gebärden wie ein christlicher Missionar beim blutrünstigen Heidenvolk. Es verwundert daher nicht sonderlich, daß die Antifanten sich nun anmaßen darüber zu befinden, welche Parteien bei den Wahlen antreten dürfen und gegen mißliebige Parteien Gewalt gebrauchen.

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

  16. Schöner Beitrag.
    Auch wenn ich glaube dass die meisten Wähler zu …, ähm, ich will mal milder sagen, zu „nicht klug“ sind, und es zu spät ist die Mehrheit zu überzeugen was ihnen droht, so freut es mich dass das Versagen auf allen Ebenen, besonders auch der sogenannten Intellektuellen, so offensichtlich wird.

  17. OT

    Brutale Schlägerei in Moosburger Vereinsheim: Das Opfer (30) und der Beschuldigte (25) hielten die Polizei mächtig auf Trab.

    (ty) Am gestrigen Abend gegen 21.45 Uhr sind zwei nigerianische Asylbewerber im Alter von 25 und 30 Jahren in dem türkischen Vereinsheim an der Bahnhofstraße in Moosburg in Streit geraten. Der Zoff gipfelte nach Angaben der örtlichen Polizei in einer handfesten körperlichen Auseinandersetzung. In deren Verlauf habe der 25-Jährige zuerst mit einem Besenstiel auf den 30-Jährigen eingeprügelt, bis der Stiel zu Bruch ging. Dann habe er eine leere Bierflasche auf dem Kopf seines Kontrahenten zerschlagen. Das war aber erst der Anfang.

    „Nun verlagerte sich das Geschehen auf die Straße vor dem Vereinsheim“, so ein Polizei-Sprecher. Hier habe der 25-Jährige den 30-Jährigen erneut mit einer Bierflasche attackiert – dieses Mal jedoch mit einer vollen. Er habe versucht, mit dieser erneut den Kopf seines Gegners zu treffen. Der 30-Jährige hatte bereits durch den ersten Flaschen-Angriff eine stark blutende Kopfverletzung davongetragen, wie es heißt. Auch der 25-Jährige sei bei der Schlägerei verletzt worden.

    Inzwischen war die Polizei über Notruf verständigt worden und traf kurz darauf ein. Mittlerweile – so wird berichtet – hatte sich der 30-Jährige allerdings bereits bis zur nahegelegenen Polizeiinspektion geschleppt, auch der 25-Jährige konnte von den angerückten Beamten am Tatort nicht mehr angetroffen werden.

    Für den Verletzten sei sofort der Rettungsdienst angefordert worden. Die stark blutende Wunde sollte derweil von den Einsatzkräften der Polizei erstversorgt werden. „Hierbei wehrte sich der Verletzte vehement und konnte auch von vier Beamten nicht soweit gebändigt werden, um einen Verband an der stark blutenden Wunde anzulegen“, wird dazu berichtet. „Hierbei kam es auch zu einem Blutkontakt mit einer 23-jährigen Polizeibeamtin, welcher für infektiöse Folgen geeignet wäre.“

    Während dieser Aktion sei dann auch plötzlich der 25-Jährige aufgekreuzt. Er wurde von den Beamten festgehalten, an den Händen gefesselt und vorerst in der Sicherheitsschleuse der Inspektion eingesperrt, damit sich die Beamten weiter um den Verletzten kümmern zu konnten.

    Der 25-Jährige wollte sich indes befreien. Wie ein Polizei-Sprecher berichtet, sprang der junge Mann immer wieder mit den Füßen gegen die Glasscheibe der Eingangstüre – bis diese schließlich brach.

    Der 30-jährige Verletzte habe sich mit Eintreffen des Notarztes beruhigt; auch der 25-Jährige konnte schließlich von den Gesetzeshütern unter Kontrolle gebracht werden.

    Beide Männer wurden vom Rettungsdienst ins Krankenhaus eingeliefert werden. Der 30-jährige Nigerianer habe äußere Kopfverletzungen erlitten; er musste über Nacht intensivmedizinisch betreut werden und befindet sich nach wie vor in stationärer Behandlung.

    Der 25-Jährige blieb nach ambulanter Behandlung festgenommen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wird gegen ihn Haftantrag gestellt. Eine Vorführung beim Ermittlungsrichter steht noch aus. Die Ermittlungen der Polizeiinspektion Moosburg zu den genauen Umständen der Vorfälle dauern noch an.

    Quelle:
    https://pfaffenhofen-today.de/41054-pruegelei-19102017

    p-town

  18. @AtticusFinch 19. Oktober 2017 at 15:21

    Man sollte nicht den Stab über Tichy brechen und allzu hart mit Wallasch ins gericht gehen. Die müssen als Bürgerliche (Librale) eben noch ein wenig auf seinen Ruf achten. Außerdem muß in einem solchen Interview auch Härte gezeigt werden. Man will ja als kritisch und investigativ gelten. Falsch verstandener Anstand kommt dazu. Aber Tichy hat möglicherweise Verdienste. Ich hoffe nicht, dass sein Magazin für die Öffentlichkeit etwa mehr verharmlost als anklagt. Siehe auch meinen Kommentar (INGRES 19. Oktober 2017 at 15:52). Aber eben auch hier!: (http://www.danisch.de/blog/2016/12/13/tichy-tichy/) . Auch hier wieder dasselbe Phänomen, dass Tichy sich halt abgrenzen will. Danisch grenzt sich ja auch panisch von rechts ab, obwohl er nicht umhin kann „rechts zu schreiben“, weil er die volle Wahrheit schreibt. In diesem Umfang für Tichy wohl win wenig zu deutlich.

  19. Was ist denn der Wallasch für’n Penner? Muss sich extra noch von den „bösen Rechten“ distanzieren, indem er behauptet, er sei ja völlig anderer Meinung als Kubitschek! Tichys Einblick hat doch selbst schon oft genug auf den Deckel bekommen, weil zu rechts!

    Und wieder dieses typische Höcke-Bashing von Wall-Arsch! Er hat also auch nicht kapiert was dieser wollte oder ignoriert einfach, dass Höcke recht hatte mit dem was er sagte!

  20. Heta 19. Oktober 2017 at 15:11
    Haben auch alle die Petition „zu den Vorkommnissen auf der Frankfurter Buchmesse“ unterschrieben?

    ——————–
    Ich habe doch noch 197 Tage Zeit und außerdem soll die Petition doch gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen. Ich will doch nicht gegen unsere freiheitlich demokratische Grundordnung verstoßen. Also da müßte ich sie ja erst mal lesen. Außerdem bekomme ich endlich keine Mails mehr zu den ganzen Petitionen die sich unterschrieben soll. Ich habe nämlich mal gegen den „Bildungsplan“ BW und für das Verbot der grünen Partei unterschrieben.

  21. Man muß sich nicht mit der Neuen Rechten identifizieren um zu erkennen, dass versucht wird, einen neuen „sanften“ Totalitarismus zu etablieren. Es gibt weiterhin leider nur wenige, die da überhaupt ein Problembewußtsein entwickelt haben. Diese Wenigen werden mit den gleichen Mitteln bekämft. Tichys Einblick gehört ausdrücklich dazu, ebenso wie die „Achse des Guten“. Beide alternativen Medien sollten fertig gemacht werden – obwohl sie „gemäßigt“ sind.

    Die Gesetze der Logik sagen, dass man in der ewigen Defensive gegen eine etablierte Übermacht bestenfalls die Stellung halten kann – bestenfalls – ist es doch eher wahrscheinlich, dass man aufgerieben wird, dass man gespalten wird, dass so der Widerstand gegen diesen neuen „sanften“ Totalitarismus langsam zersetzt wird. Wenn Tichys Einblick das Wort Widerstand zu pathetisch klingt, können sie es auch anders nennen, „antitotalitäre Resistenz“ zum Beispiel. 😀
    Deshalb geht es nur offensiv. Höcke noch Pirincci haben polarisiert, sind volle Pulle in die Fettnäpfe getreten, die ihre Gegner aufgestellt hatten. Das muß aber inzwischen sein, glaube ich! Sie stellen sonst immer mehr Fettnäpfe auf, wenn wir es nicht verhindern. Bald können wir uns nicht mehr bewegen – oder nur noch in den Bahnen, die sie uns frei lassen, in die sie uns weisen. Sie steuern uns so, wie eine Schafsherde in einem Laufgehege – das müssen freiheitsliebende Menschen erkennen, das dürfen wir nicht zulassen! Weder Höcke noch Pirincci haben das gesagt, was ihnen unterstellt und boshaft angedichtet wurde. Das ist auch TE bekannt. Der Ton, der Stil mag nicht jedem gefallen – doch ist er in einem freien Land zulässig! Genau darauf wurde gepocht, was offensiv ist – und Offensive ist zum jetzigen Zeitpunkt angesagt, weil sie uns sonst zerlegen oder aussitzen. Sie zerlegen übrigens nicht nur die Neue Rechte, sondern auch die Regierungskritiker, die sich von der Neuen Rechten distanzieren, wenn kritische Geister jetzt nicht den noch bestehenden Rechtsstaat fordern, deutlich aber vernünftig auf unsere garantierten Rechte ausschöpfen.

  22. Berichtigung zu 16:41

    Sie zerlegen übrigens nicht nur die Neue Rechte, sondern auch die Regierungskritiker, die sich von der Neuen Rechten distanzieren, wenn kritische Geister jetzt nicht den noch bestehenden Rechtsstaat fordern, deutlich aber vernünftig auf unsere garantierten Rechte pochen, die noch bestehende Freiheit ausschöpfen.

  23. Wie jetzt, der Typ ist so kreplig, dass er nicht einmal ein simples Megphone bedienen kann?

    Die Linken, weil Sie nüschts können!

    Ist das peinlich und läßt so tief blicken!

    Auweia…

  24. Es hätte garnicht soweit kommen müssen!

    Wen der OB und der Börsenverein bei ihrer
    Kernkommpetenz dem Mangel an
    Unisex Toiletten in Ffm geblieben wären!

  25. Wie geisteskrank ist diese Frau ??

    BLÖD ZEITUNG BERICHTET : Merkel: Türkei leistet „Außergewöhnliches“ für Flüchtlinge

    Brüssel – Aus Sicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) leistet die Türkei „Außergewöhnliches“ für die Flüchtlinge im Land.
    Die EU solle ihr Versprechen, über das EU-Türkei-Abkommen weitere drei Milliarden Euro für die Flüchtlinge zur Verfügung zu stellen, einhalten. Das forderte sie vor dem EU-Gipfel. Das Geld komme den Flüchtlingen in der Türkei zu Gute, die zum Teil unter schwierigen Bedingungen lebten.

    NICHT GENUG DAS WIR FAST 30 MILLIARDEN FÜR DIE SOZIALSCHMAROTZER IN EIGENEN LAND AUSGEBEN , NEIN WIR FINANZIEREN AUCH NOCH DIE IN DER TÜRKEI LEBENDEN NEGER !
    DAZU NOCH AUFBAUHILFE FÜR FAST GANZ AFRIKA ….
    LIEBER GOTT WIE GUTE KÖNNTE ES DEUTSCHLAND GEHEN WENN ALL UNSER STEUERGELD ( WIE IN ANDEREN LÄNDERN ) FÜR DEUTSCHLAND GENUTZT WERDEN !

    Wir hätten nie probleme mit Autobahnen , Kitas , Schulen usw . alles wäre top !
    wir hätten ein Sozialsystem wo jeder von LEBEN könnte , unsere Renten wären höher und sicher !

    Diesen Politikern muss man den Geldhahn zudrehen , meiner Meinung nach hilft da nur die Arbeit nieder zu legen .
    Wann steht das Volk gegen die Ausbeutung auf ?

  26. Hoelderlin 19. Oktober 2017 at 15:46

    Hans.Rosenthal 19. Oktober 2017 at 15:16
    Buchmesse 2018
    „Das Ding hier hat Potential zum Bestseller: https://www.welt.de/vermischtes/article169801100/Mehr-als-elf-Jahre-Haft-nach-Vergewaltigung-einer-Camperin.html Meine Meinung: Geld für die lange Haftzeit sparen, sofort nach Haftantritt kastrieren und dann, mit dem als Lunchpaket zurechtgemachtem Gemächt, ab in ein Flugzeug Richtung Schwarzafrika. Ende
    H.R“

    Das ist wahrlich kein guter Vorschlag: Männer ohne Gemächt werden in Südafrika rassistisch verfolgt.
    Der arme Mann würde spätestens nach 4 Wochen wieder hier sein und Asyl erhalten.Eine erneute Ausweisung könnt nicht erfolgen,da dem Armen in Südafrika Ungemach droht.
    ####
    Wenn der Eingriff zur Abschreckung öffentlich vor laufenden Kameras im www. übertragen wird,
    dann werden sich ja als Nebeneffekt Nachahmer 1.) nicht auf die Reise machen und 2.) ihre Triebe in Negerien oder Kuffnuckistan ausleben. Vielleicht ist dann dort das Risiko kalkulierbarer als in Deutschland,
    vorausgesetzt das Lunchpaket (gern mit durchsichtigem Deckel) geht mit dem Delinquenten tatsächlich auf die Reise Richtung Heymat.
    Noch mehr Geld erspart man dem Deutschen Steuerzahler allerdings mit der sanften einmaligen Medikation im Format 7.62×51.
    H.R

  27. INGRES 19. Oktober 2017 at 16:29
    @AtticusFinch 19. Oktober 2017 at 15:21

    „Man sollte nicht den Stab über Tichy brechen und allzu hart mit Wallasch ins gericht gehen. Die müssen als Bürgerliche (Librale) eben noch ein wenig auf seinen Ruf achten.“

    Ja, natürlich haben Sie recht. Ich lese ja auch bei Tichy immer wieder gern. Und ein Interviewer sollte ruhig provokant fragen. Aber dieser Herr Wallasch ist für meinen Geschmack doch a bisserl zu stromlinienförmig.

  28. OT

    MERKELOWA SPIELT WIEDERMAL ERDOWAHNS ZÄPFCHEN:
    Ausland EU-Gipfel in Brüssel
    Merkel lobt „herausragende“ Leistung der Türkei
    Stand: 16:07 Uhr

    Wanzlerin(VON ANWANZEN!) Angela Merkel will die finanziellen Hilfen für die Türkei im Zusammenhang mit dem EU-Beitrittsverfahren kürzen. Gleichzeitig soll Ankara aber weitere drei Milliarden Euro für die Flüchtlingshilfe erhalten…

    Uneingeschränkt positiv beurteilt die Kanzlerin dagegen die Flüchtlingspolitik Ankaras. „Hier leistet die Türkei Herausragendes“, sagte(LOG) sie.

    Bisher sind dafür drei Milliarden Euro an die Türkei geflossen. Diese Summe soll noch einmal ausgegeben werden, denn das Geld komme den Flüchtlingen in der Türkei zugute. WER´S GLAUBT!
    https://www.welt.de/politik/ausland/article169813042/Merkel-lobt-herausragende-Leistung-der-Tuerkei.html

    Zukunft der Wanzlerin :
    Die zweite CDU-Reihe macht gegen Merkel mobil
    Aktualisiert am 19.10.2017
    Ein Ministerpräsident will über mögliche Merkel-Nachfolger debattieren, ein Innenminister erklärt die mögliche Jamaika-Koalition zum Sicherheitsrisiko. DER LINKE WURMFORTSATZ(APPENDIX) DER WANZLERIN, CDU-Generalsekretär Tauber, versucht zu schlichten…

    Die 63-jährige Merkel regiert(HERRSCHT!) seit zwölf Jahren. Bei der Bundestagswahl war die von ihr geführte CDU zusammen mit der CSU auf das schwächste Unionsergebnis seit der ersten Bundestagswahl 1949 abgestürzt…

    Zugleich wehrte sich Tauber gegen Kritik, er selbst wolle die Ergebnisse der Bundestagswahl schönreden und habe mit Fehlern beim Wahlkampfmanagement zum Minus beigetragen. „Bis zum Samstag vor der Wahl haben viele Freunde gesagt, es war ein guter Wahlkampf“, sagte er. „Wir haben gute Themen gesetzt, wir haben gute Farben gehabt mit dem Schwarz-Rot-Gold.“ Der Wahlkampf habe Spaß gemacht…
    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/angela-merkel-in-der-kritik-cdu-macht-gegen-kanzlerin-mobil-15253341.html

  29. Heinrich Heine (1797 – 1856):
    „Das war ein Vorspiel nur, dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.”
    Nicht nur der türkisch-muslimisch verheirate SPD-OB Peter Feldmann hat seine Kompetenzen überschritten, auch der linke Israeli Dr. Meron Mendel, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank, möchte über die künftige Zusammensetzung der Buchmesse bestimmen. Er selbst etwa boykottiere, wie viele seiner israelischen Freund_innen, schon lange Produkte aus den besetzten Gebieten, und er begrüße jeden internationalen Druck auf die israelische Regierung in Sachen Siedlungspolitik.
    „Die nächste Buchmesse braucht eine klare Strategie gegen Rechts“ Große Unterstützung der Initiative „mut mutiger mund auf“ – doch einzelne Aktionen sind kein Allheilmittel gegen das selbstbewusste Auftreten der Neuen Rechten
    http://www.bs-anne-frank.de/fileadmin/user_upload/Slider/Presse/PM_Buchmesse_gegen_Rechts.pdf

    Für das Projekt erhält die Bildungsstätte Anne Frank jeweils 50.000 Euro im Jahr vom Bund und vom hessischen Innenministerium. Die Finanzierung ist bis 2019 gesichert.
    http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/bildungsstaette-anne-frank-bietet-beratung-13890262.html

    Selbst in Japan gibt es eine kleine Anne-Frank-Gedenkstätte, obwohl man dort allein die Christen über 200 Jahre verfolgt, gekreuzigt, verbrannt und gefoltert hat, niemals jedoch die Juden. Immerhin gibt es in Nagasaki eine sehr beeindruckende Gedenkstätte für die Christen.

    Ich besuche seit 20 Jahren die Buchmesse, in diesem Jahr gab es dann auch dilettantische Taschenkontrollen für die Fachbesucher. Dank des Skandals wurde ich auf Herrn Kubitschek aufmerksam und besuchte ihn am Donnerstag – schon aus Solidarität – an seinem Stand, ein gebildeter und ruhig argumentierender Mann, ebenso wie Herr Hoof vom Manuscriptum-Verlag. Die anspruchsvolle Zeitschrift Sezession, die mir geschenkt wurde, kann ich nur empfehlen.

  30. OT

    So liefen die ersten Gespräche
    Jamaika-Kuschelkurs bei Kürbissuppe,
    Buletten u. Blechkuchen

    18.10.2017, 23:00 Uhr | dpa, pdi

    Es soll eine Szene voller Symbolik sein – und ein Signal der Gleichbehandlung an FDP und Grüne.

    Gut gelaunt zeigen sich zuerst KÖNIGIN Angela u. Hofstaat, Horst Seehofer und Christian Lindner, kurz nach Mittag im Kreis der Unterhändler von Union und FDP auf dem Balkon der Parlamentarischen Gesellschaft.

    Viereinhalb Stunden später: Gleiche Szene, andere Besetzung. Diesmal erscheint die Königin mit der Grünen-Spitze um Cem Özdemir und Katrin Göring-Eckardt auf dem Balkon, Blick Richtung Spree…

    Bei soviel guter Laune zwischen CDU, CSU, FDP und Grünen könnte man fast meinen, die Sache mit Jamaika sei am Mittwoch schon so gut wie geritzt…

    Ob das Gemüse zum Menü extra für Özdemir aufgetischt wurde, sozusagen als Zeichen guten Willens in Richtung des Vegetariers?

    SEEHOFER AUF KUSCHELKURS
    MIT DER PÄDOPHILEN-PARTEI:
    Umso bedeutender ist das Zeichen, dass Seehofer schon vor dem offiziellen Start der Sondierungen sendet. Eineinhalb Stunden lang spricht er am Dienstagabend mit Özdemir und Göring-Eckardt – auf eigenen Wunsch in der Grünen-Zentrale…
    http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/bundestagswahl/id_82525042/jamaika-gespraeche-kuschelkurs-bei-kuerbissuppe-und-blechkuchen.html

    Der designierte sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer will die Union im Freistaat auf einen strikt konservativen Kurs führen. Nach einer Fraktionssitzung, auf der sich die CDU-Abgeordneten mehrheitlich für ihn als Nachfolger von Stanislaw Tillich (CDU) aussprachen, plädierte Kretschmer am Donnerstag für „deutsche Werte“ und einen starken Rechtsstaat. Das Grundgesetz sei nicht verhandelbar. Zuweisungen, er stehe für eine Politik rechts von der CDU, wies Kretschmer zurück. „Ich stehe mit beiden Beinen fest in der Mitte unseres politischen Systems.“…
    http://www.tagesspiegel.de/politik/nach-dem-ruecktritt-von-tillich-sachsens-designierter-ministerpraesident-kretschmer-fuer-deutsche-werte/20475806.html

  31. Die Vorfälle auf der Messe haben die Scheinmoral der Linken deutlich gemacht, wie sogar die Taz beklagt.
    Die ist ein großer Erfolg, der aber leider durch das unnötig harsche Auftreten des Herrn Kubitschek und die Rufe „Jeder HASST die Antifa“ relativiert wurde.
    Also wenn jemand beklagt, dass seine Gegenseite gewalttätig sei, darf ist nicht glaubwürdig, wenn er jemand anderen aggressiv ins Mikrofon fasst und seinen HASS lautstark dem Kontrahent verkündet.

  32. Antifaschismus wächst sich langsam zu einer ‚Religion‘ aus und die Antifaschisten zu seinen Priestern. Es ist schon merkwürdig wenn es immer mehr Antifaschismus und Antifaschisten gibt, obwohl weit und breit kein richtiger Faschist zu sehen ist.
    Wie geht das?
    Das machen die Antifaschisten genau so wie es alle Priester schon immer gemacht haben. Wenn der wahrhaftige Teufel partou nicht dingfest zu machen war, dann wurden eben einige zu Teufeln ernannt, entsprechend behandelt und entsorgt – z.B. auf dem Scheiterhaufen. Für Antifaschisten gilt jeder als Teufel, der ihrer ’neuen Religion‘ mit Skepsis begegnet und Fragen stellt, z.B. zum Klima, zur Energie, zur Motorisierung, zu Migration, zu Religionen und anderem was von den Antifaschisten bereits mit einem Tabu belegt ist und als nichthinterfragbare Wahrheit zu gelten hat. Dann werden die Faschismus/Rassismus/Rechtsradikalen Keulen ausgepackt und heftig zugeschlagen. Damit haben die antifaschistischen Oberpriester leider auch die schöne westliche Tradition der Aufklärung schnöde verlassen und hängen zunehmend ihrer eigenen ‚Religion‘ an ohne es selbst zu merken. Blöd gelaufen eigentlich.

  33. Die Buchmessen-Petition ist in Gefahr, das Imperium schlägt zurück, sie enthält neuerdings einen Warnhinweis: Wenn Susanne Dagen die Petition nicht innerhalb von drei Tagen „bearbeitet“, wird sie vom Netz genommen:

    This petition is in conflict with our terms of use for petitions. Die Petitions-Starterin wurde darüber in Kenntnis gesetzt. The petition needs to be revised to stay online. The petitioner has three day time to do so.

    https://www.openpetition.de/petition/online/charta-2017-zu-den-vorkommnissen-auf-der-frankfurter-buchmesse-2017

    Leider steht nicht dabei, welcher Punkt genau „revised“ werden muss: Was genau ist „beleidigend, herabwürdigend und diskriminierend“?

  34. Freue mich, wenn die Anklageschrift in der Sache Merkel in Buchform erscheinen wird. Lang kanns nicht mehr dauern.

  35. Heta 19. Oktober 2017 at 15:11

    Haben auch alle die Petition „zu den Vorkommnissen auf der Frankfurter Buchmesse“ unterschrieben?

    * * * * *

    Hab unterschrieben. Da steht aber:

    Diese Petition steht im Konflikt mit unseren Nutzungsbedingungen für zulässige Petitionen.
    Die Petitions-Starterin wurde darüber in Kenntnis gesetzt.
    Die Petition muss überarbeitet werden, damit sie online bleiben kann.
    Der Petent/die Petentin hat dafür drei Tage Zeit.

  36. @Heta

    Wenn openPetition nicht bewusst zur Provokation gewählt wurde (hoffen wir es mal) so war es ansonsten nicht sonderlich klug. Das Portal ist das Onlinepetitionsäquivalent der Amadeu Antonio Stiftung.

  37. Götz Kubitschek ist vielen seiner Gegner geistig haushoch überlegen. Das sollte ihn aber nicht zur Arroganz verleiten, die bei dem Interview aus jeder Pore dringt. Der Interviewer such ein Gespräch, dass uns oft genug verweigert wird. Daher hätte man bescheiden auf ihn eingehen sollen. Achtungserfolge reichen nicht, um dieses Land zu verändern. Also merke, Götz, es gibt immer einen größeren Fisch.

  38. Ich glaub, die Linksmaden hatten an diesem Tag wirklich gedacht, dass ihre Gegner aufgeben oder zumindest alles Geschrei über sich ergehen lassen. Dass ihnen Widerstand entgegenschlägt und Jung wie Alt zusammenhielten, damit haben sie nicht gerechnet. Gott sei Dank lagen in der Nähe der Linksmaden keine Pflastersteine herum, sonst hätten sie diese bestimmt benutzt.

  39. Heta 19. Oktober 2017 at 18:17

    Nun es steht zwar nicht dabei was an der Petition gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung verstößt. Aber ich hab das jetzt sie jetzt mal gelesen. Und da ist ja fast jeder Satz und jedes Wort verfassungswidrig. Allein dass unserem Staat oder dem Börsenverein „Gesinnungsdiktatur“ unterstellt wird reicht ja nun um als üble Nachrede bzw. Hassrede eingestuft zu werden. Irgend so was wird da beanstandet sein. Aber wie gesagt, das gilt ja für die ganze Petition. Jedenfalls so weit och vom Anfang gelesen habe. Man könnte es jetzt umformulieren, aber ich hab keine Zeit dazu.

  40. OT

    FUNDSTÜCK – EIN SUPER-TEXT:

    Ich bin quietschbunt und liebe die Farben dieser Welt. Ich bin sperrangelweit offen für alle Menschen. Ich mag fremde Sprachen, Gerüche, Essen und Landschaften. Mich faszinieren Kunst und Architektur im Ausland. Ich habe homosexuelle Verwandte und Freunde und ich will sie um nichts missen. Ich bin wahnsinnig tolerant und kann von Vielfalt nicht genug bekommen, weil ich neugierig bin. Ich fühle mich wohl in meiner Heimat, die mich geprägt hat und zu der es mich immer wieder hinzieht. Ich habe meine Chancen genutzt und kann arbeiten, was ich will – und werde ordentlich bezahlt. Und ich bin Nazi.

    Ich bin Nazi, weil ich dieses Leben bewahren will. Ich bin Nazi, weil ich unsere erkämpften Werte wie Aufklärung, Demokratie, Meinungsfreiheit und Gleichberechtigung nicht aufgeben will. Ich bin Nazi, weil ich mich im selber erarbeiteten Wohlstand wohl fühle. Ich bin Nazi, weil ich denke, dass eine ungesteuerte Zuwanderung zumeist unqualifizierter junger Männer dieser Gesellschaft vor allem Probleme bereiten wird. Ich bin Nazi, weil ich befürchte, dass unser soziales System, dass von Solidarität und Gerechtigkeit lebt, die – in vielen Fällen lebenslange – Alimentierung von vielen weiteren Menschen – die das nicht so sehen – nicht überstehen wird.

    Ich bin Nazi, weil ich den Islam in seiner einzig möglichen Auslegung und Auslebung zutiefst ablehne. Ich bin Nazi, weil ich Frauen mit Kopftuch oder Verschleierung als unfrei empfinde. Ich bin Nazi, weil ich lieber in den armen Regionen dieser Welt monitär helfen würde, anstatt hier für ein Vielfaches vergleichsweise wenige Menschen mit Rundum-Betreuung zu versorgen. Ich bin Nazi, weil ich die Politik der Regierung für grundlegend falsch halte und die Grünen nur noch abstoßend finde.

    Die Medien geben mir Recht: ich bin Nazi. Man liest es jeden Tag. Ich bin auch rechtsextrem und Bodensatz. Ich bin Pack und abgehängt. Ich hasse Modernisierung und lebe im braunen Sumpf.

    Aber ich kann noch aufrecht stehen und mein Spiegelbild betrachten, ohne dass mir übel wird. Und ich bin nicht alleine. Ganz viele Menschen denken wie ich. Und darum werde ich auch morgen noch gerne Nazi sein.

  41. @ AtticusFinch 19. Oktober 2017 at 15:27

    Und vergesst nicht die Petition zu unterschreiben: https://www.openpetition.de/petition/online/charta-2017-zu-den-vorkommnissen-auf-der-frankfurter-buchmesse-2017

    Gut 5.000 zum jetzigen Zeitpunkt, nach drei oder vier Tagen, ist arg wenig. Offenbar ist die Petition an den richtigen Stellen noch nicht beworben worden. Die diversen AfD-Seiten, Tichys Einblick und die Achse sind da gute Multiplikatoren. Ich werde es selbstverständlich auch mit Link erwähnen, wenn ich da poste.

  42. GK ist eine Klasse für sich! Armin Mohler 2.0! Mit solchen Köpfen und Herzen ist Hopfen und Malz noch nicht verloren. An alle PI’ler: Unterstützt Antaios, indem ihr eure Bücher DORT bestellt und nicht über Amazon! Man kann mit wenig Aufwand viel bewirken!

  43. @Wuehlmaus

    Ich habe die Petition auch unterschrieben, aber sie ist offensichtlich nicht gültig.

  44. Kubitschek und seiner werten Gattin und den anderen Protagonisten ist nicht genug zu danken,so punktgenau die heuchlerische Verlogenheit diesem auf Meinungsunterdückung ,Repressionen und bewusst antidemokratischer Verkommenheit ausgelegtem System die vergammelte Larve von der bösartigen Fratze zu zerren.Nun konnte jeder politisch interessierte Mitbürger genau beobachten auf welch verlogenen und verkommenen Fundamenten dieser deutsche „Demokratische“ Vasallenstaat begründet wurde.Wer auch nur im Ansatz glaubte dieses Nachkriegsdeutschland wäre aufgrund seiner Erfahrungen gegen Meinungstotschläger gefeit und geläutert ,sei nun eines Besseren belehrt.Dreck bleibt eben Dreck ,auch wenn sich so manche ÖR GEZ-Kommandeuse bitterlich übers schulungsresistente Volk beklagt.

  45. @ Hoelderlin! um 15.46 Uhr
    Ghana ist nicht Südafrika!
    Und ob der in Ghana durch nen Strohhalm pisst kann uns absolut egal sein.

  46. Das Interview ist ein einziges intellektuelles Geschwurbel. Der A.W. geht wieder von der Prämisse aus, dass es nach den Nazis bzw. nach Auschwitz keine Rechte mehr geben kann und darf. Der Antaios Verlag und diese Frankfurter Buchmesse haben eindeutig gezeigt, dass es doch möglich ist rechtsintellektuell zu sein und das ist auch dringend notwendig zur Justierung, wie Kubitschek es ausdrückt.

  47. Ich mag Kubitscheks weit überlegene Arroganz,man beachte den Kontrast zur blöckenden bestellten Antifa-Schafherde die immer erst kommödiantisch nach dem Vorblöcker schielt und dann ungewollt komisch in den allgemein gewollten Parolenblaff einfällt,hat was Urkomisches und auch irgendwie tierisches.Wären diese traurigen ,hirnentkernten Lemminge nicht so penetrant hätte ich Mitleid mit ihnen.Diese sektiererischen Hirnlappen haben jedenfalls aufs Neue bewiesen dass man unsere Demokratie nicht verblödeten Hifsbolschewisten überlassen sollte,denn eine Demokratie ist kein Spielzeug denkbefreiter Schafsköpfe,dazu ist sie zu kostbar.

  48. Das „Börsenblatt“, herausgegeben vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels, versammelt schonmal lauter Leute, die „entsetzt“ über Susanne Dagens Petition sind, es dürfte auch der Börsenverein gewesen sein, der bei „openPetition“ Beschwerde gegen die Petition eingelegt hat, einer schreibt:

    Ich verstehe nicht, warum die in der DDR (an einer Russsisch-Schule) sozialisierte Pegida-Anhängerin in unserem tatsächlich freien Land nach Meinungsfreiheit ruft, um Verlagen und Autoren wie u.a. dem kürzlich wegen Volksverhetzung verurteilten Akif Pirincci meint, eine Stimme geben zu müssen.

    https://www.boersenblatt.net/artikel-susanne_dagen_reagiert_mit_einer__charta_2017__auf_die_buchmesse-vorfaelle.1390030.html

    Keiner bezieht sich übrigens auf den Hauptvorwurf, dass nämlich Börsenverein und Messeleitung „zu ,aktiver Auseinandersetzung‘ mit missliebigen Verlagen unter Nennung ihrer Standnummer aufgerufen haben“ (die Petition). Susanne Dagen beteiligt sich auch.

    @ flensburgerin 19. Oktober 2017 at 20:16:
    Ich habe die Petition auch unterschrieben, aber sie ist offensichtlich nicht gültig.

    Siehe oben, 18:17.

  49. @AtticusFinch 19. Oktober 2017 at 17:23

    Nun ich habe das ja auch ganz gelesen und ja ich habe mir auch gedacht, dass der Wallasch im besten Fall sehr arrrogant vom liberalen Ufer aus auf Kubiczek, Pirincii usw. herunterblickt. Das hatte ich von Seiten „Tichy“ so nicht erwartet. Klar Tichy kann nicht wie Pirincii von den „Arschlöchern sprechen die wieder gewählt wurden“, aber man muß zumindest wissen, dass es sich um Arschlöcher handelt und dann muß man Pirincii nicht implizit inhaltlich runter machen. Ich hatte das auch konkret nicht so erwartet, weil ich vielleicht auch schon was gutes vom Wallasch gelesen hatte, zumindest ist er von Heta hier schon mal lobend erwähnt worden.

    Aber wie gesagt grundsätzlich muß man bei Leuten wie Tichy eben von dem Phänomen ausgehen, was der Peter M. Messer des Öfteren schon beschrieben hat. Die „Konservativ/Liberalen“ wollen eben immer systemanständig sein. Ich weiß nicht, ob die den Ernst der Lage eben doch nicht wirklich begreifen oder ob das einfach die Kinderstube ist, die sie hindert. Man muß natürlich immer bei den Fakten bleiben, aber man muß sich nicht von Leuten distanzieren die dem System offen gegenübertreten und man kann eben die eigene Position kämpferischer vertreten. Leider finde ich das vom Peter M. Messer nicht, Der hat das besser (bzw. perfekt) ausgedrückt als ich.

  50. survivor 19. Oktober 2017 at 22:19

    Das Interview ist ein einziges intellektuelles Geschwurbel. Der A.W. geht wieder von der Prämisse aus, dass es nach den Nazis bzw. nach Auschwitz keine Rechte mehr geben kann und darf.

    Genau, dass ist wohl tatsächlich die Ansicht von Wallasch und wohl auch die Grenze von Tichy. Und ja das ist die grundlegende deutsche Krankheit, die auch bei den besten Einzelkämpfern und auch in der Bevölkerung bei den Besseren (die nicht PI sind, weil PI ja rechts ist) verbreitet ist.
    PS.: Man muß nicht PI sein, auch nicht Sezession usw. Aber es ist eben eine Krankheit das allein deshalb nicht zu sein, „weil es nach den Nazis keine Rechte mehr geben darf.“ Diese Krankheit macht es sehr schwierig.

  51. Jetzt weiß ich auch wo das mit der deutschen Krankheit, also dass man grundsätzlich zunächst z. B. auch Vorbehalte gegen Pegida hat, beispielhaft auch schon vorkam (wo ich das gesehen hatte). Diese Vorbehalte werden einfach dadurch gerechtfertigt, dass es ja Themen gibt, die man nicht ansprechen dürfe (also Tabus) und wo dann zurecht auch die Presse einen Riegel vor die Meinungsfreiheit schiebe.
    Ganz allgemein macht jemand in diesem Gespräch die entscheidende Bemerkung dazu, rechtfertigt also implizit die „Lügenpresse“ mit der Nazi-Vergangenheit.. Wenn er gegen den Bolz auch nur die Statistenrolle spielt. Vgl. ab, Denkste. Das Video funktioniert leider nicht mehr. Aber in folgendem Gespräch meint der Haye sinngemäß irgendwo, dass es ja Gründe dafür gäbe, dass die Presse lügen würde, eben weil es ja die Nazis gab.

    https://www.youtube.com/watch?v=dlQ8RPbwd8g

  52. @INGRES 20. Oktober 2017 at 05:38

    Ach ja und deshalb rechtfertigen eben auch Leute wie Tichy und Wallasch und natürlich auch eigentlich ernstzunehmende Leute in der Bevölkerung ihre Vorbehalte gegen PI, Pegida, Pirincii, Sezession usw. Ich identifiziere mich auch nicht blind mit Sezession (ich vertrete da keine Ideologie), aber i
    ich hab die deutsche Krankheit nie gehabt.

  53. INGRES 20. Oktober 2017 at 05:43

    „…(ich vertrete da keine Ideologie), aber
    ich hab die deutsche Krankheit nie gehabt.“
    ——————————————————————————————-

    Ich auch nicht. Aber das liegt möglicherweise daran, dass ich zwar seit jüngster Kindheit in Deutschland lebe, aber im Ausland geboren wurde. Außerdem bis zum 30. Lebensjahr einen nordamerikanischen Pass hatte. (Trotz deutscher Abstammung).

  54. @survivor 20. Oktober 2017 at 07:50

    Bei mir ist das wahrscheinlich auch nicht angeboren, sondern liegt wohl an meinem Vater. Der war Pommer und heimatvertrieben und hat die Pommersche Zeitung abonniert gehabt. Nun mag die Pommern-Zeitung ein wenig geschichtsrevisionistisch gewesen sein, aber sie hat natürlich wohl auch den Finger richtig in die Wunde gelegt. Jedenfalls vermute ich, dass mein Vater seine populistischen aber auch kritischen Ansichten wohl aus der Pommern-Zeitung gehabt hat, denke ich mir heute jedenfalls so. Allerdings habe ich immer zwischen dem Populismus und den berechtigten Anliegen unterschieden, was zu hitzigen Gefechten führte. Jedenfalls ist mir daher die deutsche Krankheit bewußt, wiewohl mir das so richtig erst ab Sarrazin ff klar wurde. Es ist auch so, dass man gegen die deutsche Krankheit nicht wirklich ankommt. Auch die ansonsten Besten sind befallen, wenn sie jünger sind (so bis 50) vermutlich schon durch massive Indoktrination in der Schule. Ich wurde ja bis 68 noch weitgehend von Nazis unterrichtet (ich hoffe man versteht die Ironie). Aber ab 71 ging ja auch in den Schulen die linke Pest ab. Da war ich aber schon draußen. Und ansonsten ist die persönliche Situation bestimmend. wer im familiären Umfeld Schreckenstaten durch die Nazis erfahren hat, kann stark emotionalisiert einer sachlichen Betrachtung (des Themas rechts) unzugänglich bleiben.

  55. INGRES 20. Oktober 2017 at 05:43

    ich hab die deutsche Krankheit nie gehabt.

    @ survivor 20. Oktober 2017 at 07:50:

    Ich auch nicht

    NIEMAND erkennt diese Krankheit bei sich selber. Man kann sie nur bei anderen sehen oder gegebenenfalls in der eigenen Vergangenheit.

  56. Nuada 20. Oktober 2017 at 09:12

    NIEMAND erkennt diese Krankheit bei sich selber. Man kann sie nur bei anderen sehen oder gegebenenfalls in der eigenen Vergangenheit.

    Ich weiß, deshalb versuche ich auch quasi therapeutisch die Thematik zu umschiffen und denke immer wieder neu darüber nach wie man überhaupt davon reden kann. Denn das Problem ist, dass es sprachlich nicht ausdrückbar ist, obwohl mir mittlerweile möglicherweise eine Wendung eingefallen ist (ich habe tatsächlich explizit vor den Einschlafen darüber nachgedacht). Die Krankheit in der Gegenwart ansprechen bringt gar nichts, das führt nur zur Blockade. Der Betreffende kann sich höchstens selbst heilen.

  57. Die politisch-korrekte Skandalisierung „rechter“ Verlage wie Antaios und der Jungen Freiheit ging erwartungsgemäß nach hinten los!
    Das ist ja im Spektrum der „Parteienpolitik“ nicht anders, wo die An- und Auswürfe gegen die AfD überall und stets den gegenteiligen Effekt zeitigten.

    Kommt ja auch unglaubwürdig rüber, wenn man mit einer nivellierenden und multikulturellen Gleichheitsideologie „couragiert“ dagegen Stellung bezieht, dass „Menschengruppen“ in „Schubladen“ gesteckt und „ausgegrenzt“ werden, um dann gut sechs Millionen AfD-Wähler und Tausende von AfD-Mitgliedern auszugrenzen, zu stigmatisieren, zu mobben und ggf. zu stalken. Vorher wurden sie oder die Pegida-Demonstranten schon immer wieder höchst-„politisch“, bis hin zum Bundespräsidenten, als „Pack“, „Mischpoke“, „Schande“, „Dödel“ und „Dunkeldeutschland“ tituliert…
    Manche der „Verantwortlichen“ haben inzwischen mit Schrecken erkannt, dass es sich bei den Wählern des „Rechtspopulismus“ nicht um „abgehängte Globalisierungsverlierer“ mit ihren „Abstiegsängsten“ handelt, sondern um den Kern der Erwerbsgesellschaft als Steuer- und Leistungs-Normalos!

    Man mag in den tatsächlich abgehängten Globalisierungsverlierern und Modernisierungsverweigerern aus den Unterschichten und Überschusspopulationen des Nahen und Mittleren Ostens konsequent kulturrevolutionär, wie z. B. Sigmar Gabriel, ein bevorzugtes „Staatsvolk“ sehen, dass schnellstmöglich „eingebürgert“ und mit Wahlrecht ausgestattet werden muss, allein sie wissen, dass diese eingeschleppten Problemgruppen in ihrer Mehrheit und in ihrer kulturnarzisstischen Selbst-Ausgrenzung mehrheitlich auf Jahrzehnte nicht einmal für sich selbst sorgen können, auch über Generationen hinweg, weil auch nach Erlernen der deutschen Sprache, ein Wort immer Fremdwort bleiben wird: Eigenverantwortung!
    Die Versagerbiographien aus abgebrochenen Akademikern und Lumpenintelligentia, die sich speziell im Linkskartell – Grüne, Linkspartei und SPD – versammelt haben, braucht im Grunde auch kein Mensch. Wahlergebnisse überall, wie jetzt in Österreich, zeigen, wie entbehrlich diese selbstverliebten Menschheits- und Weltretter in Wirklichkeit sind, die ohne ihre Mandate nur noch brotlos sind!

    Die „Verantwortlichen“ des linken Mainstreams, die linksliberalen und linksgrünen Spießbürger mit ihrem verlogenen ZEITgeist und WELT-Bildern erahnen langsam, dass der „Weltgeist“ nicht unbedingt linksgedreht ist! Ja, ja, auch Konservative und echte Liberale kennen unter Umständen „ihren“ Hegel!

    Der „Weltgeist“ hat es zuletzt auch nicht eben gut mit den kommunistisch-sozialistischen Gleichheitsexperimenten, von der DDR über das Kambodscha der Rot(h)en Khmer bis zum Sowjetimperium gemeint. Auch das linke Regime der political correctness in den USA, ist inzwischen Geschichte, superintelligente „afro-amerikanische“ Quoten-Cowboys und -Nobelpreisträger in Hollywood-Schinken hin oder her!

    Es bleibt aber die bange Frage, was nun!?
    Wenn der Narrensaum der linksliberalen Biedermänner das Gegenteil bewirkt, kommen vermutlich bald die Brandstifter zum Zuge! Nicht nur in Hamburg haben wir den „Schwarzen Block“ beim flächendeckenden Randale „erleben“ können, es stehen auch Tausende der eingeschleusten Stammes-, Gottes- und Bürgerkrieger mit ihrer nahöstlichen Gewaltfolklore im Land bereit, die nicht alle darauf warten, bis sie mit doppeltem Pass ausgestattet, SPD, Grüne oder Linke wählen dürfen!

  58. „Das Grundgesetz sei nicht verhandelbar. Zuweisungen, er stehe für eine Politik rechts von der CDU, wies Kretschmer zurück. „Ich stehe mit beiden Beinen fest in der Mitte unseres politischen Systems.“

    Was ist denn nun wieder so schlimm an „rechts“?

    Hört doch endlich mal auf, in die Fallen der Linken zu tappen!
    Die Linkspartei ist links, die CDU war früher mal rechts (bürgerlich, konservativ)
    Was soll diese krampfhafte Distanzierung von „rechts“…

    Lächerlich…

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