Peter Sloterdijk.
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Unter all den einfältigen linksliberalen Philosophen unserer Zeit ist der deutsche Denker Peter Sloterdijk unbeliebt. Alleine das macht ihn schon tendenziell sympathisch und interessant. Dass sein „Schüler“ Marc Jongen heute der Parteiphilosoph der AfD ist, verstärkt dieses erste Gefühl nur. Aber alleine das reicht natürlich aus.

Daher muss man sich schon genauer anschauen, was Sloterdijk so publiziert. In den jüngst erschienenen Notizen „Neue Zeilen und Tage“ finden sich – Götz Kubitschek wies auf dem Blog „Sezession“ darauf hin – wichtige Überlegungen über die „moralistische Selbstverzauberung“ in Deutschland.

Es geht dabei natürlich um das „gute Gefühl“, das „gute Gewissen“ der Bessergrünen und Sozis jeder Couleur. Für sie ist der Gegner – also alle, die nicht links sind! – nicht einfach nur ein Gegner. Er ist mehr als das.

Er bleibt stets – auch jenseits der politischen Auseinandersetzung – immer der böse Feind. Daher ist ein politischer Kampf auch nicht einfach so zu Ende für die Gutmenschen. In moralistisch-linker Denkweise endet der Kampf erst dann, wenn die Umerziehung oder moralische Unterwerfung des Gegners erzielt werden kann.

Es geht also um den totalen Ausschluss des politischen Konkurrenten aus dem „Diskurs“ einer Gesellschaft, nicht um offenen Meinungsstreit. Man selbst führt den Ausschluss durch, und fühlt sich wie immer gut dabei. Man selbst kennt keine Grenzen, denn schließlich will man ja nichts Böses, sondern nur das Ende der Bösen in der Sphäre der Politik!

Die neue, bunte Zivilgesellschaft braucht mit diesem ideologischen Gepäck keine Guillotine mehr: soziale Hinrichtung und Ächtung sind viel effektiver heute. Ein Ende ist nicht in Sicht, ständig gibt es für die meinungsbildenden Gutmenschen neue Feinde.

Gestern waren es Nazis und Faschisten (und sie selbst bestimmten, wer einer war!), heute sind es Konservative und Abtreibungsgegner, morgen vielleicht schon christdemokratische Anhänger von Friedrich Merz. So absurd es ist: Neue Feinde finden die Linken immer, weil jeder ein Feind sein kann, der nicht komplett in ihr Weltbild passt!

Das extremste Beispiel, das leider aufgrund psychologischer Konstanten zeitlos bleibt, ist da Stalin. Wie leicht, so Sloterdijk, fiel ihm denn das Töten von Millionen Zeitgenossen? So leicht wie das Ausstoßen von Zigarettenrauch. Das Schlimme ist: Man muss sich fürchten, dass die heutigen Linken nicht viel sentimentaler mit ihren Gegnern umgehen würden, wenn sie denn so frei könnten, wie sie wollten …

Aber es geht nicht nur um die falsche und gefährliche Moral der Bessermenschen von links. Sloterdijk erfasst auch wesentliche Probleme unserer Zukunft. 2060, so kann man lesen, werden in Deutschland 65 Millionen Menschen leben. Durchschnittsalter: 54. Auf einen arbeitenden Steuerzahler kommen dann drei (!) zu Versorgende.

Sloterdijk schreibt es nicht klar und deutlich, aber jeder Leser wird sich unweigerlich die Frage stellen müssen: Angesichts dessen wollen wir wirklich noch mehr Gäste in unser überlastetes Versorgungssystem namens Sozialstaat importieren? Wie soll das gehen?

Neben diesen eminent politischen Fragen finden sich im neuen Buch des Karlsruher Denkers zahlreiche Reflexionen philosophischer, musikalischer und theologischer Art. Wer das Buch zur Hand nimmt, wird daher unweigerlich in den Bann einer umfassenden Bildung des Autors gezogen. Man zieht den Ansporn daraus, gerade in der „dunklen Jahreszeit“ selbst mehr zu lesen. Bei einem Glühwein, auf dem Sofa, fern der Weihnachtsmarkt-Bastionen der Betonpoller.

Bestellinformationen:

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72 KOMMENTARE

  1. Sloterdijks Tagebücher habe ich mit großem Vergnügen gelesen. Einer der wenigen Schriftsteller unter den „Intellektuellen“!

  2. Es besteht auch schon lange den begründeten Verdacht dass Sloterdijk mit weisser Kuhmilch aufgezogen wurde und es noch immer trinkt. Dabei ist allgemein bekannt dass Kuhmilch seit jeher ein von Weissen & Rassisten missbrauchtes Symbol ist. Weisse & Rassisten verschlingen Unmengen an Kuhmilch nur mit dem Zweck Neger und sonstige Farbigen mit Laktose Unverträglichkeit zu verspotten! Milch wurde schon lange von weissen Rassisten als eine Allegorie für Rassenreinheit eingesetzt!
    https://twitter.com/peta/status/1053073317786198022?lang=de
    Wir brauchen dringend mittels genetischer Manipulation produzierte SCHWARZE KUHMILCH. Liebe BMEL Julia Klöckner bitte übernehmen, vielleicht können wir Sloterdijk noch retten.

  3. ❗ Die Mutterschafe bestellen sich ihre Metzger selber ❗
    Ebola – Virale Lügen
    Am 28.11.2018 veröffentlicht

    2017 wurden 147 Frauen von ihren Partnern ermordet, die meisten Täter der „häuslichen Gewalt“ waren Männer mit Migrationshintergrund.
    Deutschland 2017: alle 2,5 Tage eine ermordete FRAU!❗ 😎
    https://youtu.be/3mxQKG8FycE

  4. Obwohl ich viel auf Empfehlungen von PI geben, bei diesem Text-Furhwerker muss ich passen. Er hat eine grundlegende Aussage von Karl Popper nie begreifen:

    „Jeder Intellektuelle hat eine ganz besondere Verantwortung. Er hatte das Privileg und die Gelegenheit zu studieren; dafür schuldet er seinen Mitmenschen, die Ergebnisse seiner Studien in der einfachsten und klarsten und verständlichsten Form darzustellen. Das Schlimmste – die Sünde wider den Heiligen Geist – ist, wenn die Intellektuellen versuchen, sich ihren Mitmenschen als große Propheten auszuspielen und sie mit Orakeln der Philosophie zu beeindrucken. Wer es nicht einfach und klar sagen kann, der soll schweigen und weiterarbeiten, bis er es klar kann.“

    Erblicke auch nur ein Buch dieses nuschelnden Miesepeters in einer Buchhandlung, wird mir schlecht.

  5. Lesen kann die Dummheit gefährden, daher mit sofortiger Wirkung alle Bücher verbieten, welche nicht in erster Linie aus klimaneutralen, antidiskriministischen, pc-schwurbelnden, bunten und vielfältigen Bildchen bestehen (i.e. Bücher, die nicht dem links/rot/grün-drehenden ‚Bildungsniveau‘ entsprechen)!

  6. Sloterdijk erfasst auch wesentliche Probleme unserer Zukunft. 2060, so kann man lesen, werden in Deutschland 65 Millionen Menschen leben. Durchschnittsalter: 54. Auf einen arbeitenden Steuerzahler kommen dann drei (!) zu Versorgende.

    ———————————————————————————–

    Die Chancen stehen gut, daß nicht 65 Mio, sondern 130 Mio „Menschen“ in Restschland leben werden. Sloterdijk ist ein Lineardenker, der seine Rechnung komplett ohne den Wirt gemacht hat! Da gibt es andere, die 2013 sehr wohl erkannten, wohin die Reise geht.

  7. Peter Sloterdijk ist unter Holländischer Lesern bekannt und schon seit Jahren
    fest etabliert ! Auch das Holländische Fernsehen bringt ihm des Öfteren im Focus !

  8. In den jüngst erschienenen Notizen „Neue Zeilen und Tage“ finden sich – Götz Kubitschek wies auf dem Blog „Sezession“ darauf hin – wichtige Überlegungen über die „moralistische Selbstverzauberung“ in Deutschland.
    Es geht dabei natürlich um das „gute Gefühl“, das „gute Gewissen“ der Bessergrünen und Sozis jeder Couleur.

    Natürlich suhlt man sich gerne in Moralin. Das dient vielen Zwecken. Viele Linksgrüne fühlen sich auf ihrem irrationalen, destruktiven Kurs vielleicht tatsächlich überlegen. Dieses Gefühl dient auch der ganz persönlichen Eitelkeit. Doch eine Triebfeder wird, meiner Ansicht nach, noch viel zu sehr unterschätzt: Es sind all die lockenden Pöstchen, es ist der schnöde Mammon, der immer dann lockt, wenn man die im jeweiligen Zeitgeist „richtige“ Gesinnung raushängen lässt.

  9. PS: Nicht, dass es mich groß stören würde, aber Pi news wird bei mir im Browser als unsichere Seite gebrandmarkt. Verdankt die Seite diesen vorsorglichen Hinweis etwa gewissen „Aktivisten“?

  10. Auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk?

    .

    „UNPOLITISCHE POLITIKERIN

    Merkel am Ende – und Deutschland auch?

    Ein neues Buch zeigt, welchen Schaden Angela Merkels Kanzlerschaft angerichtet hat: für die CDU und für Deutschland. Sie hat sich aus machttaktischen Gründen dem grünen Zeitgeist angebiedert und die Interessen des Landes verraten…….

    Nicht Fukuyama, Samuel Huntington lag richtig. Seit zwei Jahren sitzt im Weißen Haus nicht mehr Merkels Freund Obama, sondern Donald Trump. Ein Politiker, der oft rüpelhaft für „das Eigene“, seine eigene Nation „first“ eintritt. Auch in anderen Ländern gibt es ein Bedürfnis der Völker nach mehr Schutz in Zeiten einer beispiellosen Globalisierung. Die Wähler wünschen zupackende Politiker mit klarem Kompass, die Interessen definieren und durchsetzen. Merkels postnationale Politik passt nicht mehr in diese Zeit.“

    https://www.tichyseinblick.de/feuilleton/buecher/merkel-am-ende-und-deutschland-auch/

  11. nitschewo 29. November 2018 at 10:31

    PS: Nicht, dass es mich groß stören würde, aber Pi news wird bei mir im Browser als unsichere Seite gebrandmarkt. Verdankt die Seite diesen vorsorglichen Hinweis etwa gewissen „Aktivisten“?
    _____________________________________

    Vermutlich.
    Was sonst.
    Einen solchen Hinweis gibt es bei mir nicht.
    (Firefox up to date, 64 bit, Uralt IE, edge („im Keller“, wird nicht benutzt)
    Vielleicht ist dies Sache des Providers.(?)

  12. Hinweise auf sexuellen Missbrauch – Pony stranguliert und getötet

    Das Pony sei am Mittwochmorgen tot auf einem Reiterhof bei Flörsheim (Main-Taunus) aufgefunden worden, teilte die Polizei mit. Ersten Ermittlungen zufolge sei das Tier in der Nacht zum Mittwoch mit einem Seil stranguliert worden.

    https://www.hessenschau.de/panorama/hinweise-auf-sexuellen-missbrauch-pony-stranguliert-und-getoetet,pony-getoetet-stranguliert-floersheim-100.html

    Die schützen ihre Tiere nicht. Das arme Tier. Warum werden die nachts nicht eingeschlossen?!

  13. .
    Verdammt –
    präcoxialer Beitrag
    hier noch mal der Rest
    wie er eigentlich stehen sollte.

    …………
    dann unweigerlich eben ihrer
    Auflösung entgegentrudelt.
    Nur leider von ihmchen
    so gar keine Antwort
    diesbezüglich
    erhalten.
    .

    PS.
    Hier mein
    Lieblingsspruch
    in Sachen Philosophen.

    Der Philosoph soff ziemlich viel.
    Aber das merkte man
    seiner Philosophie
    garnicht an.
    .

  14. Heimlich wurde der Migrationspakt in den Hinterzimmern der GroKo verhandelt.

    So viel Heuchelei auf einem großen stinkenden Haufen wird selten offenbar.

    Am offensichtlichsten, aber auch irgendwie am harmlosesten ist der Opportunismus des Parteivorsitz-Kandidaten Jens Spahn, der offene Diskussion einfordert, nachdem eine Geheimdiplomatie aufgeflogen ist, an der er als Ressortchef mitbeteiligt war. Oder war das Gesundheitsministerium nicht in die Ressortabstimmung eingebettet?

    https://www.tichyseinblick.de/meinungen/wie-seehofer-und-merkel-mit-ihrem-sommertheater-zur-migration-die-deutschen-zum-narren-hielten/?fbclid=IwAR3kP1BGukukmrjsjoPel1-jtoIiuSylTn912XO0RWlyzumkM84Up0D-8J8

  15. Missbrauchsverdacht in Königs Wusterhausen: Eine Stadt in Schockstarre

    Der Tatort ist schon lange wieder freigegeben, das Flatterband vor der öffentlichen Toilette ist weg. Der Spielplatz nebenan liegt verwaist da. Blaulicht scheint ein paar Hundert Meter weiter auf – die Feuerwehr stellt mit einem Kran gerade den Weihnachtsbaum vor dem Rathaus auf. Königs Wusterhausen liegt still da. „Alles wie immer“, sagt die Bäckersfrau.
    Das ist keine Selbstverständlichkeit: Am Dienstag hat die Polizei bekanntgegeben, dass ein afghanischer Asylbewerber in der vergangenen Woche eine 15-Jährige in der öffentlichen Toilette sexuell missbraucht haben soll, gleich neben dem Spielplatz. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft. Ein zweiter Afghane wird verdächtigt, das Mädchen bei der Tat festgehalten zu haben – nach ihm wird noch gefahndet. „Derzeit gibt es keine neuen Erkenntnisse“, sagt Polizeisprecher Torsten Wendt am Mittwoch. „Nur so viel: Wir ermitteln akribisch.“
    Kein Drang auf die Straße zu gehen
    Die Polizei hat die Tat erst nach Tagen veröffentlicht und dafür viel Kritik bekommen. Man habe die Öffentlichkeit unwissend halten wollen, um rechte Demos zu vermeiden, zitiert die Boulevardzeitung B.Z. einen Polizisten anonym. Die zuständige Behörde widerspricht. Viel weiß man bisher nicht, auch aus ermittlungstaktischen Gründen hält sich die Polizei mit Details zurück.

    Genau diese Informationslücke, in der die öffentliche Unsicher- und Unwissenheit besonders groß ist, nutzen rechte Gruppierungen nach extremen Straftaten von Asylbewerbern gerne aus, um Gerüchte zu streuen, Stimmung zu machen und zu mobilisieren. In Chemnitz dauerte es nach dem Mord an Daniel H. keine 24 Stunden, bis die rechtsextreme Gruppe Pro Chemnitz zum ersten Mal zur Demo aufrief und mit Hunderten Wütenden durch die Straßen zog, obwohl die Lage noch völlig unklar war. In Königs Wusterhausen ist man wütend, schockiert, auch resigniert – aber den Drang, auf die Straße zu gehen haben selbst die noch nicht, die mit den Rechten sympathisieren. „Ich bin Patriot“, sagt ein Mann in dickem Parka und Wollmütze, der mit einem Freund gerade Köder fürs Angeln tauscht, gleich an der Schleuse neben dem Tatort.
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    Von der Tat erfahren hat er über Facebook, dort diskutierten er und „andere Patrioten“ auch darüber, ob man nicht demonstrieren wolle. Aber noch werde von vielen auf Zurückhaltung gedrängt, sagt er. „Wegen Opferschutz. Aber es brodelt.“

    Zuerst an das Opfer denken – das wollen viele in KW, wie die Anwohner ihre Stadt abkürzen. „Das Mädchen wird ihr ganzes Leben darunter leiden“, sagt beispielsweise Elisa Krause. Die 25-Jährige lebt nur wenige Meter entfernt vom Tatort.
    Die Schwangere hatte bisher noch nie Probleme in der Nähe des Spielplatzes, sagt sie. Die Nationalität des Täters sei ihr egal, aber sie finde: „Die Strafen für Leute, die solche Verbrechen begehen, sind viel zu niedrig.“
    Höhere Polizeipräsenz
    50 Meter weiter, im Haus gleich neben dem Tatort, sitzen gerade die Stadtverordneten Ludwig Scheetz von der SPD und Michael Reimann von „Wir für KW“, ins Gespräch vertieft. Die beiden Parteien haben sich in KW in einer Fraktion zusammengeschlossen. „Die Betroffenheit überwiegt und das Entsetzen über diese Tat“, sagt der 60-jährige Reimann. Man vertraue auf die Arbeit der Sicherheitsbehörden – und plädiere für Ehrlichkeit in der Kommunikation mit den Bürgern.

    Dazu gehört auch“, sagt SPD-Mann Scheetz, „zu sagen, dass es Vorfälle am Bahnhof gab, auch mit Flüchtlingen. Prügeleien und Messerstechereien zum Beispiel“. Darauf habe die Polizei aber mit erhöhter Präsenz reagiert, seitdem habe sich die Lage wieder beruhigt. Auch jetzt erhöht die Politik die Sicherheitsmaßnahmen in der Stadt: Bürgermeister Swen Ennullat, seit April im Amt, hat sich am Mittwoch gleich mit der Polizei getroffen. Die Präsenz von Polizei und Ordnungsamt werde erhöht, beide Behörden sollen verstärkt gemeinsam auf Streife gehen.
    Möglicherweise rechte Demos
    Scheetz und Reimann finden: Dank zivilgesellschaftlicher Initiativen laufe es ansonsten sehr gut mit der Integration in KW, es gebe ein „Sprechcafe“, das Neuankömmlingen Sprache und Kultur beibringe, auch Jobs für Flüchtlinge zu finden, sei hier – auch dank privater Vermittlung – oft leicht.
    Die aktive Zivilgesellschaft halte auch ein anderes Problem klein, das noch vor einigen Jahren viel größer war: In den 90ern war KW ein Brennpunkt der Rechten. Bis vor zehn Jahren habe es immer wieder NPD-Aufmärsche gegeben. Aber die Anwohner von KW hätten sich den Demos entgegengestellt, immer wieder, bis die Nazis Lust und Geduld verloren hätten. Das Potenzial und alte Personal der Rechten sei zum Teil noch da, lebe noch in der Stadt, sei zurzeit auch in den sozialen Netzwerken laut. Scheetz traut der momentanen Ruhe nicht, er rechnet am Montag, zur Stadtverordnetenversammlung, mit rechten Demos und Protest. Schließlich stehe im nächsten Jahr die Kommunalwahl an, da wollten sicher einige profitieren.
    „Aber wir werden uns gegen jede Instrumentalisierung weiter stemmen.“

  16. Wir bräuchten und müssen in unserem „desaströs“mehr Intellektuelle bei uns im Bundestag wählen, welche vor allem eine für das Land , eine Abgeschlossene und Interessante Ausbildung vorweisen können, wie es in der Privat-Industrie oberste Priorität hat , wenn ich nur an Frau Roth oder Andreas Scheuer oder unser „ Goldstück-Schulz-oder Özdemir oder ehemaliger Innenminister Jäger oder „Halt die Fresse Nahles oder oder , nicht umsonst spricht die Internationale Presse von einer inzwischen verkommenden deutschen Bananen -Republik!

  17. Mehr ist dazu nicht zu sagen:

    „Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde.“ Napoleon Bonaparte

  18. @ Caissa15 29. November 2018 at 10:57

    nicht umsonst spricht die Internationale Presse von einer inzwischen verkommenden deutschen Bananen -Republik!

    In der Tat.

    Das Land der Dichter & Denker gibt es nämlich schon lange nicht mehr.

  19. „Erblicke auch nur ein Buch dieses nuschelnden Miesepeters in einer Buchhandlung, wird mir schlecht.“

    @Wnn,

    wenn Ihnen das Werk von Herrn S. nicht gefällt, dann empfehle ich, ihn in rechten und unkorrekten Internetblogs (wie bspw. auch hier), in den höchsten Tönen zu preisen. Alleine Applaus von der „falschen“ Seite kann heutzutage jemanden deutlich mehr schaden, als ihre schnöde Einkaufsverweigerung in irgendeinem „Buchladen“, der eh bald ob Amazon & Co seine Türen schließen muss.

    So ist das eben heute, in diesem, (noch) unserem Lande …

  20. 😡 Nazis gegen Immigration-Pakt 😡
    Tim Kellner
    Am 28.11.2018 veröffentlicht

    Unfassbar!
    Kaum in Worte zu fassen!
    Aber seht selbst und lehnt Euch zurück und genießt die Show!

    Tim K.
    RIESENSENSATION! Letzter „NAZI-STAMM“ auf der ganzen Welt entdeckt?❗ 😎
    https://youtu.be/C7CMBcBmAgQ

  21. Besser als jede (intellektuelle) Schrift ist der tägliche und ehrliche Blick vor die eigene Haustür: Ein kaputtes, selbsthassendes und übersättigtes Volk, das sich gegenseitig mit Überfremung, Verarmung und Verblödung malträtiert. Höchst farciöse Nebenwirkungen und Folgeerscheinungen mit inbegriffen. In seiner zutiest masochistischen wie hörigen Einstellung genießt der Michel diesen Zustand auch, bis 20 oder 30 später dann die große Abrechnung folgt.

  22. Kleber in Höchstform

    Und das von unseren Steuergeldern!

    Für alle „Kleber-Fans“.

    .
    „IN SEINER SELBSTWELT

    Claus Kleber: Neue Doku „Unantastbar- Der Kampf für Menschenrechte“

    Die Menschenrechte dürften nicht den Regierungen überlassen werden, so spricht der Nachrichtenmann einfach immer weiter. „Die sind zu gefangen in ihren Problem und Interessen.“ Wem dann?“

    https://www.tichyseinblick.de/feuilleton/medien/claus-kleber-neue-doku-unantastbar-der-kampf-fuer-menschenrechte/

  23. In moralistisch-linker Denkweise endet der Kampf erst dann, wenn die Umerziehung oder moralische Unterwerfung des Gegners erzielt werden kann.

    So ist es. Die nackte, ungebremste Herrschsucht gepaart mit Vernichtungswahn. Also genau das, gegen das die Aufklärung mal antrat und was letztlich zur Emanzipation der Bürger vom Adel und zu modernen westlichen Verfassungsstaaten (Gleiche unter Gleichen, nicht „Herrschaft der Gewählten“, die politischen Ämter sind zudem zeitlich begrenzt, gewählte Politiker sind dem Bürger rechenschaftspflichtig und keinesfalls seine „Regenten“) geführt hat.

    Der erste dieser Staaten – solange ist das gar nicht her – war übrigens Amerika, die USA, mit ihrer Verfassung von 1787 (ratifiziert 1788).

    Und seit es dieses Modell gibt, versuchen Politiker immer wieder mit aller Macht, sich von diesen Fesseln zu lösen, ihre Posten als Erbhöfe weiterzugeben. Nicht umsonst gibt es das Wort „Politikerdynastien“. Die Herrsucht, das Entkoppeln von Rechenschaft und Verantwortung, bricht ungezügelt durch. Im politischen System Deutschlands hervorragend zu besichtigen.

  24. int 29. November 2018 at 10:43

    nitschewo 29. November 2018 at 10:31

    PS: Nicht, dass es mich groß stören würde, aber Pi news wird bei mir im Browser als unsichere Seite gebrandmarkt. Verdankt die Seite diesen vorsorglichen Hinweis etwa gewissen „Aktivisten“?
    _____________________________________

    Vermutlich.
    Was sonst.
    Einen solchen Hinweis gibt es bei mir nicht.
    (Firefox up to date, 64 bit, Uralt IE, edge („im Keller“, wird nicht benutzt)
    Vielleicht ist dies Sache des Providers.(?)

    ———————————————–
    Nein pi-news benutzt noch HTTPS!

  25. Freya- 29. November 2018 at 11:09

    https://behoerdenstress.de/marktredwitz-portugiese-messer-tatverdaechtiger-deutscher-haft/

    Soso. „Mann, 26“. Erst provoziert, dann, als der Portugiese (54) aus seinem Auto aussteigt, ihn niedergestochen. Ein „Deutscher“.

    Bild kommt jetzt übrigens als Marokko-Manga daher. Man beachte diese Comic-Zeichnung vom Dresdner Theaterplatz, das wird schon langsam surreal:

    https://www.bild.de/bild-plus/regional/dresden/dresden-aktuell/k-o-durch-kokosnuss-marokkaner-kickt-polizistin-weg-58687192,view=conversionToLogin.bild.html

  26. „Die neue, bunte Zivilgesellschaft braucht mit diesem ideologischen Gepäck keine Guillotine mehr: soziale Hinrichtung und Ächtung sind viel effektiver heute. Ein Ende ist nicht in Sicht, ständig gibt es für die meinungsbildenden Gutmenschen neue Feinde….“
    ——————————————————————————————————————
    Aufgrund ihrer realitätsfernen utopistischen Ideen zur Schaffung des neuen „guten Menschen“ sind die Linken auf Feindbilder angewiesen.
    Ohne Feinbild blieben ihre versponnenen Traumwelten nichts weiter als Luftschlösser ihres mit Aggression verteidigten infantilen Glaubens an ihre schöne neue Welt, die sie in hypermoralischer Anmaßung dem Rest der Menschheit aufzwingen möchten.
    Das Feindbild ist die einzig realitätsbezogene Existenzbestätigung des linken Gutmenschentums.

  27. „Plötzlich Minderheit“ – Veranstaltung in Berlin

    Könnte bald auch uns Deutsche betreffen……

    07.12.2018 , 16:15
    Humboldt-Universität Berlin – Senatssaal
    Unter den Linden 6, 10117 Berlin, Deutschland

    Plötzlich Minderheit! Ethischer Bekenntniszwang und Indifferenz nach 1918

    Themenabend über hybride Identitäten im Elsass, in der Untersteiermark/Slowenien, im Burgenland, in der Kaschubei und in Oberschlesien

    Im Fokus dieses Thementags stehen europäische Grenzräume, in denen Menschen lebten, die sich nach 1918 nicht eindeutig einer einzigen Sprach- oder Kulturgruppe zuordnen ließen. Entweder fühlten sie sich zu zwei verschiedenen Ethnien zugehörig oder sie wollten keiner von beiden angehören und hatten eine eigenständige Regionalidentität entwickelt. Nach veränderten Grenzziehungen als Folge des Ersten Weltkriegs waren nicht wenige dieser Gruppen plötzlich gezwungen, sich für eine der beiden Seiten zu entscheiden – ein ethnisches Identitätsmanagement, das seine konzeptionellen und ideologischen Wurzeln im 19. Jahrhundert hat, setzte ein.

    Dieses Phänomen, das bis heute nur wenig bekannt ist, wollen wir mit Experten anhand mehrerer Beispiele des östlichen wie westlichen Europa beleuchten:

    Untersteiermark
    Burgenland
    Oberschlesien
    Kaschubei
    Elsass

    Begrüßung

    Prof. Dr. Hannes Grandits, Lehrstuhl Südosteuropäische Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin
    Dr. Harald Roth, Direktor des Deutschen Kulturforums östliches Europa

    Gespräch

    Dr. Mi?os?awa Borzyszkowska-Szewczyk, Universität Danzig/Gda?sk, Schwerpunkt Kaschubei
    Prof. Dr. Claude Muller, Universität Straßburg/Strasbourg, Schwerpunkt Elsass
    Dr. Christian Promnitzer, Universität Graz, Schwerpunkt Untersteiermark/Slowenien
    Moderation: Prof. Dr. Hannes Grandits, Schwerpunkt Burgenland

    Filmausschnitte

    Wer bin ich? Schlesische Lebensläufe von Andrzej Klamt

    mit Kommentar von Dr. Marcin Wiatr, Georg Eckert Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung Braunschweig

    http://www.kulturforum.info/de/startseite-de/1000014-veranstaltungen/event/1022962-ploetzlich-minderheit-ethischer-bekenntniszwang-und-indifferenz-nach-1918

  28. @ Babieca 29. November 2018 at 11:47

    Da heute grundsätzlich jeder einen deutschen Pass hat, sollte in den MSM immer gleich mit oder ohne Migrationshintergrund angegeben werden.

  29. Am Dienstag hat die Polizei bekanntgegeben, dass ein afghanischer Asylbewerber in der vergangenen Woche eine 15-Jährige in der öffentlichen Toilette sexuell missbraucht haben soll, gleich neben dem Spielplatz.

    ———–
    Ja, ihr Gutmenschen und Omas gegen das Recht, Merkels-Gäste spielen eben andere Spiele !

  30. @Wnn:
    Müssen Sie denn zur Begründung Ihrer Abneigung ausgerechnet George Soros‘ größtes Vorbild Karl Popper heranziehen? Wäre Ihnen denn eine Abhandlung in „einfacher Sprache“ lieber? Lieber läse ich jeden Satz Sloterdijks dreimal durch, wenn es für’s Verständnis sein muß…

  31. Im Moment im Bundestag.
    Über den Migrationspakt.
    Lambsdorff springt wie Kabarettist herum – peinlich.

  32. Das wird dem großen Mentor von PI-News aber nicht gefallen. Das alte Zirkuspferd trägt schon seit längerem seine (einseitige) Fehde mit Peter Sloterdijk aus. Weil dieser es sich nämlich nicht nehmen lässt, das allgemeine Denkmuster zu verlassen, die Anschläge von 9/11 aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und die Politik Israels und die der Ostküste der USA zu kritisieren. Da hört ja beim alten Zirkuspferd der Spaß auf. Es schickt auch grundsätzlich die zugesendeten neuen Bücher von Peter Sloterdijk ungeöffnet an den Verlag zurück. Genau so verhält es sich mit Richard David Precht. Wer die Manege unbefugt betritt, wird geächtet…

    http://henryk-broder.com/hmb.php/blog/article/1496

    http://henryk-broder.com/hmb.php/blog/article/1490

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-25990847.html

    https://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article116805906/Warum-ich-meinen-Boerne-Preis-zurueckgebe.html

  33. „Grantlbart 29. November 2018 at 13:05
    @Wnn:
    Müssen Sie denn zur Begründung Ihrer Abneigung ausgerechnet George Soros‘ größtes Vorbild Karl Popper heranziehen? Wäre Ihnen denn eine Abhandlung in „einfacher Sprache“ lieber? Lieber läse ich jeden Satz Sloterdijks dreimal durch, wenn es für’s Verständnis sein muß…“
    –––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––
    Auch Soros kann gute Sachen gelesen haben, ohne sie zu verstehen. Wer so kompliziert schreibt wie Sloterdijk hat etwas zu verbergen. Solche Schreiber braucht kein Mensch.

  34. Wnn 29. November 2018 at 10:15
    Obwohl ich viel auf Empfehlungen von PI geben, bei diesem Text-Furhwerker muss ich passen.
    Erblicke auch nur ein Buch dieses nuschelnden Miesepeters in einer Buchhandlung, wird mir schlecht.
    ——————————–

    Nanu, sprechen wir hier über denselben Mann? Wer ist der „Miesepeter“ hier?

    Hatte selbst mal das Vergnügen mit Sloterdijk kurz zu sprechen: Erstens „nuschelt“ er gar nicht, sondern spricht wie er auch schreibt: Klar und deutlich! Wie gesagt: Ein Vergnügen.

  35. Freya- 29. November 2018 at 13:25

    Für wie blöd hält diese Person uns eigentlich?
    Maas: UN-Migrationspakt für Deutschland weitgehend folgenlos
    —————
    Die meisten sind so blöd.
    Und den allermeisten ist das völlig egal – trotz Kandel, Freiburg, Köln, Chemnitz….

  36. Unter all den einfältigen linksliberalen Philosophen unserer Zeit ist der deutsche Denker Peter Sloterdijk unbeliebt. Alleine das macht ihn schon tendenziell sympathisch und interessant. Dass sein „Schüler“ Marc Jongen heute der Parteiphilosoph der AfD ist, verstärkt dieses erste Gefühl nur.

    Kleine Bemerkung nebenbei, sowohl Sloterdijk als Jongen haben/haetten einen niederlaendische Vater.
    Es scheint auch ziemlich viel Geld von Holland aus Richtung AfD zu fliessen.

    In 2002 haette Holland eine populistisch MP haben koennen, waere er nicht ermordet.

  37. No ma-am 29. November 2018 at 12:14

    „Bei der Deutschen Bank gehen noch ein paar Kunden flöten.
    Allerdings aus sehr speziellen Gründen.“
    Ja ganz einfach der größte Eigner ist BlackRock

  38. Was mir Sloterdijk allerdings unsympathisch macht, er vertritt die Auffassung, Steuern seien Diebstahl.
    Sagt ein Herr Professor, der sich monatlich an die 7000 Ocken aus ebendiesen Steuern in die Tasche steckt.

  39. Sloterdijk lässt sich politisch nicht vereinnahmen

    Es gibt aktuell eine interessante dreiteilige Diskussionsrunde mit ihm im Deutschland Radio Kultur

  40. „In moralistisch-linker Denkweise endet der Kampf erst dann, wenn die Umerziehung oder moralische Unterwerfung des Gegners erzielt werden kann.“

    Und genau hier liegt der Hund wo er Pfeffer wächst (oder so ähnlich). Was hat wirklich progressive Denkweise mit Unterwerfung zu tun? Gar nichts! Wenn Links das Unterwerfen beginnt, dann ist es nicht mehr progressiv, sondern regressiv. Wenn man beginnt, faschistische Ideologien zu fördern und deren Kritiker zu terrorisieren, ist das ganz sicher eben nicht progressiv, sondern regressiv. Dann doch lieber konservativ, denn es gibt keine echte Progressivität mehr in der Parteienlandschaft. Linksextremismus hat noch immer geschadet, hat noch immer Blut in Strömen fließen lassen und es ist ausschließlich progressiv, wenn ein Progressiver dies unumwunden zugibt, sich dagegen ausspricht und dazu steht, weil es nunmal die Wahrheit ist. Was das jetzt über unsere selbsternannten Linken aussagt, kann jeder selbst schließen. Und wenn ein echter Linker die „Gegenseite“ unterstützt, so wie ich, dann sagt das sogar noch mehr über diese Pappenheimer aus.

  41. @Selberdenker
    Richtig!
    Geld ist das einzige was diese Pseudolinken interessiert.
    Das Humanitätsgefasel ist nur Image und soll die wahren monetären Interessen verschleiern.
    Buchtipp:
    „Die Frankfurter Schule, die Postmoderne und die Politik der Pseudolinken“ von
    David North.
    Es lohnt sich wirklich auch mal über den politischem Tellerrand hinweg zu schauen.

  42. Das Philosophische Quartett |2012| Europa ohne Euro –
    eine Spekulation (J.Fischer, J.Zeh)
    https://www.youtube.com/watch?v=lR1FwErCy7U
    Alles genau so eingetroffen wie Fischer es Prophezeit.
    Ja wollen wir um Europa einen Grenzwall ziehen?
    Südlichen Länder werden kommen, woher hat er das?
    Gäste: Joseph „Joschka“ Fischer, Juli Zeh (EA 25.03.2012)

  43. Philosophischer Essayist mit viel sprachlichen Girlanden und Verzierungen; schwer zu lesen und zu verstehen.Marc Jongen ist eher sein “ ungeliebter Schüler „, der sich aber bei der AfD auch nicht gerade den Haxen ausreißt.Ihm fehlt die gerade und klare Linie.

  44. #Tomaat
    Marc Jongen ist in Südtirol/Lana aufgewachsen mit italienischer Mutter und niederländischen Vater.
    Studium an der Wirtschaftsuniversität Wien und Universität Wien mit ein Fächerkombination von Germanistik, Indologie und Philosophie Geschichte und Wissenschaftstheorie und verfasste eine Magisterarbeit über das Wesen spiritueller Erkenntnis im indischen Glauben. 2009 zum Doktor der Philosophie promiviert. Thema: “ Nichtvergessenheit.Tradition und Wahrheit im transhistorischen Äon „

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