Die deutschen Bauern kämpfen einen verzweifelten Kampf gegen die Marktmacht der internationalen Konzerne, denen die kleinen Bauern hilflos gegenüberstehen.

Von PROF. EBERHARD HAMER | Keine Branche ist so umkämpft wie die Landwirtschaft, keine Branche bekommt aber auch so viele Subventionen wie die Landwirtschaft. Um diese Subventionen geht es, wenn die grünen Öko-Phantasten für „Magerrasen“, für „Naturwald mit Borkenkäfern“, für „ein grünes Band“ längs durch Deutschland, für “Froschbrücken“, für „Produktion ohne Kunstdünger“ und ähnliche unwirtschaftliche Forderungen kämpfen.

Die Bauern als Produzenten kämpfen dagegen einen verzweifelten Kampf gegen die Marktmacht der großen Abnehmer für Milch, Schweine, Getreide oder anderes. Diese Abnehmer können ihnen die Preise diktieren. Es sind internationale Konzerne, denen die kleinen Bauern hilflos gegenüberstehen.

Die Subventionen in der Landwirtschaft gehen zu einem erheblichen Teil an die Verarbeiter der landwirtschaftlichen Produkte. Eine schlüssige Begründung ist nicht bekannt. Eigentlich müssten die Agrarsubventionen nur den Agrarproduzenten zugutekommen.

Unter den 266.700 landwirtschaftlichen Betrieben haben nur neun Prozent über 100 Hektar, sind mehr als 90 Prozent also kleine mittelständische Familienbetriebe. Diese stehen auch in der Publizistik immer vorne, werden von der Bevölkerung als die eigentliche Betriebsstruktur verstanden.

Wirtschaftlich sieht die Situation aber ganz anders aus:

  • Die durchschnittliche Betriebsgröße liegt in Deutschland bei 66 Hektar mit zunehmender Tendenz, weil immer mehr Kleinbetriebe nicht mehr überleben können und damit die Betriebskonzentration fortschreitet. Das jährliche Sterben von etwa 6000 bis 8000 Betrieben betrifft also vor allem die Kleinbetriebe.
  • In den großen Agrarverbänden haben aber nicht die 90 Prozent Kleinbetriebe, sondern die Großbetriebe das Sagen. Vielmehr haben letztere bisher durchgesetzt, dass die Subventionen nach Hektarfläche berechnet werden, den Großunternehmen also damit übermäßig zugutekamen.
  • Zwischen dem bäuerlichen Familienbetrieb und den meisten Großbetrieben besteht auch ein rechtlicher Unterschied: erstere sind Personalbetriebe, letztere in der Regel Kapitalgesellschaften. Im Osten haben viele Funktionäre der alten landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften diese übernommen (früher: „Junkerland in Bauernhand“; jetzt: „von den blauen zu den roten Baronen“).
  • Die Mentalität ist zwischen den bäuerlichen Familienbetrieben und den Großbetrieben völlig anders: Während erstere – um überhaupt überleben zu können – meist Feldfrucht und Viehzucht kombinieren müssen, herrscht in den Großbetrieben Massen- und Monoproduktion vor. Entweder Landwirtschaft oder Viehzucht – und beides in Großdimensionen.
  • Von den betriebswirtschaftlichen und produktionstechnischen Anforderungen her unterscheidet sich ein landwirtschaftlicher Großbetrieb heute im Prinzip nicht von anderen Großbetrieben der Produktion oder der Dienstleistung, nur dass die Massenproduktion eben in der Agrarwirtschaft oder in der Viehzucht betrieben wird.

Praktisch sind deshalb diese Großbetriebe nicht bäuerliche Betriebe, sondern Gewerbebetriebe auf Agrarbasis.

Wenn also den Bauern bisher aus vielen Gründen ihre wirtschaftliche Tätigkeit nicht als Gewerblichkeit gewertet wurde und sie deshalb nicht der Gewerbesteuerpflicht unterliegen, trifft dies für die Agrarfabriken nicht zu. Eine Schweinemastanstalt mit tausenden von Schweinen, ein Hühnermaststall mit zehntausenden von Hühnern oder ein Milchviehbetrieb mit hunderten von Kühen ist nicht mehr ein bäuerlicher, sondern eigentlich ein Gewerbebetrieb mit Massenproduktion, hochtechnisiert und mit geringer Produktbreite. Das gilt für alle großen Agrar-Kapitalgesellschaften.

Die EU steht gerade in der Debatte, wie die Subventionen gerechter verteilt werden sollen.

Wenn man den Gedanken ernst nimmt, dass die Großagrar-Kapitalgesellschaften anders strukturiert, rechtlich anders und Massen- statt variable Produzenten sind, muss man den Schnitt zwischen Bauern und Industriebetrieb auch in der Landwirtschaftsförderung machen. Großkonzerne dürfen keine Subventionen bekommen, müssten auch Gewerbesteuer zahlen, haben mit den bäuerlichen Betrieben so wenig zu tun wie das Handwerk mit der Industrie.

Würden also konsequent

  • die Konzerne als Gewerbebetriebe und nicht als Agrarbetriebe gelten,
  • die Gewerbebetriebe auch der Gewerbesteuer unterliegen
  • und die landwirtschaftlichen Subventionen nur den bäuerlichen Familienbetrieben zugutekommen,

würde dies

  • das Sterben der Kleinbetriebe reduzieren können,
  • den Wandel zur Öko-Landwirtschaft begünstigen,
  • den eigentlichen Sinn der Subventionen (Erhaltung der bäuerlichen Familienbetriebe) wiederbeleben,
  • geringere Subventionen erfordern
  • und das falsche Etikett der landwirtschaftlichen Agrarkonzerne als „bäuerliche Betriebe“ zerreißen.

Dann würde auch der unfaire Wettbewerb zwischen den kleinen Landwirten und der Massenagrarproduktion in Deutschland durch Subventionsabbau und Gewerbesteuer verschwinden, wären die 90 Prozent bäuerlichen Betriebe konkurrenzfähiger und würde die Landwirtschaftspolitik wieder den Bauern statt den Konzernen zugutekommen.


Prof. Eberhard Hamer.
Prof. Eberhard Hamer.

PI-NEWS-Autor Prof. Dr. Eberhard Hamer (* 15. August 1932 in Mettmann) ist ein deutscher Ökonom. Sein Schwerpunkt ist die Mittelstandsökonomie. In den 1970er Jahren gründete er das privat geführte Mittelstandsinstitut Niedersachsen in Hannover und veröffentlichte über 20 Bücher zum Thema Mittelstand. Hamer erhielt 1986 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Seine Kolumne erscheint einmal wöchentlich auf PI-NEWS.

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50 KOMMENTARE

  1. Der Bauer stört nur, weil er frei ist, weil er Land besitzt, weil er selbstständig ist. Angenehmer wäre es für die Politik und den Discount-Handel, für Molkereien und die Agrarindustrie, wenn der Bauer arbeiten würde wie der Industriearbeiter, abhängig, zu Billiglöhnen, steuerbar. “Buch: „Blutmilch“ von Romuald Schaber S. 35

  2. Nun, das ist ja alles schön und gut.
    Fakt ist, im Ausland, auf großen Flächen kann man eben viel billiger Produzieren, man unterliegt dort eben auch nicht den Umweltschutzauflagen, der Bürokratie, der hohen Personal- und Anlagen- und Produktionskosten.
    Im Ausland liegt der Stundenlohn bei ein paar Cent, in der EU bei dem x-fachen.
    Da kannst du noch so gut sein, den Unterschied in den Lohn- und Produktionskosten können sie nicht aufheben.
    Wenn die ganzen irrsinnigen Subventionen für die Landwirtschaft gestrichen würden, was meiner Meinung nach gemacht werden müsste, wäre die ganze Landwirtschft in der EU (ausser in Rumänien und ein paar Billiglohnländern) tot.
    Der Bauer hat in einer entwurzelten Gesellschaft, in der der Parvenü, der Modegeck und Schwätzer den Ton angibt, keine Zukunft.

  3. Naja, nicht nur die Bevölkerung Deutschlands vermehrt sich gerade karnickelartig, die gesamte Weltbevölkerung wächst und nachdem unsere Regierung EUropa und das Klima gerettet hat, muss unsere Regierung natürlich die Welt vor dem Hungertode erretten.

    Und das geht nur, wenn der Boden Deutschlands durch industrielle Intensivst-Bewirtschaftung ebenso ausgepresst wird wie der Deutsche, der auf diesem Boden lebt.

    Und ausserdem sollen die Lobbyisten im Parlament ja nicht umsonst bezahlt worden sein und einen hochdotierten Rentenposten im Aufsichtsrat eines international agierenden Konzernes braucht man ja schliesslich auch, so mies, wie die Regierung mit den Rentnern umgeht….

  4. Der Bauer sät und zum Ernten kommen dann Billiglöhner für ein paar Wochen aus der ganzen Welt angekarrt.
    Das alleine zeigt schon, wie Krank das ganze ist.
    Wenn es sich nicht mehr rechnet, dann ist eben Schluss.
    Das ist in der Marktwirtschaft eben so, wenn du nicht mehr Wettbewerbsfähig bist kommt irgend wann das Ende.
    Wir sollten uns hüten in diesen Mechanismus einzugreifen, da kommt nur Blödsinn raus.
    Ihr wisst alle was raus kommt, wenn sich der Staat in die Wirtschaft einmischt.

  5. Auslöser für die Probleme der Landwirtschaft in Deutschland sind vor allem drei Urheber der Fehlentwicklungen:

    a) Der EU-Moloch.
    b) Die mangelnde Interessenvertretung für Familienbetriebe.
    c) Die Grünen.

    zu a)
    Der EU-Moloch hat die Landwirtschaft mit Subventionen und einer Pseudo-Bürokratie überzogen, die den typischen Familienbetrieb seit Jahren finanziell benachteiligt und arbeitsmäßig überfordert.
    zu b)
    Die landwirtschaftliche Interessenvertreatung hat sich seit Jahrzehnten politisch zu stark bei der CDU einquartiert/angebiedert und – vor allem – primär Großbetriebe vertreten (das begann schon bei v. Heeremann).
    zu c)
    Durch völlig abwegige „grüne Ideen“ zum Thema „erneuerbare Energien“ sind Millionen Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche (auch sehr viel ökologisch wertvolles Grünland wurde umgepflügt) in Mais-Monokulturen umgewandelt worden. Diese Mais-Monokulturen dienen dem Betrieb von „Gift-Gas-Anlagen“ (verharmlosend Bio-Gas-Anlagen genannt). Mais wird mit erheblichen Düngeraufwand und erheblichem Aufwand an Spritzmitteln angebaut – Kleinlebewesen wie Insekten, aber auch Niederwild wie Hasen mögen diese Millionen Hektar Mais nicht – sterben ab (u. a. Biernensterben!).

    Für den durch Gas-Turbinen erzeugten Strom kassieren die Betreiber riesige Summen vom abgeschröpften Stromkunden und können damit zahlungskräftig weiter Land für Monokulturen anpachten, das aber anderen Bauern (z. B. Milchbauern) dann für ihre Betriebe fehlt (sie können die hohen Pachtpreise gar nicht mehr bezahlen).

    Dies alles ist von GRÜNEN verursacht, die nun aber durch Lüge dem Bürger das Bienensterben u. a. als
    CO2-Schaden verkaufen wollen, um ihren Klimaglauben zu untermauern.

    Für jeden Familienbetrieb muss es heute heißen:
    „Schafft die Grünen ab – der Umwelt zuliebe!“

  6. Bauern oder Agrarindustrie? Diese Frage ist doch längst entschieden, denn spätestens seit den 1960er Jahren wird der Bauernstand in Deutschland systematisch zerstört und der Zug fährt mit Volldampf in Richtung Agrarindustrie. Saatgut, Dünger und Schädlingsbekämpfungsmittel müssen die ehemals selbstständigen Landwirte von internationalen Großkonzernen kaufen. Hierbei drohen Preisdiktate durch Monopolbildung, von den Gefahren durch Genmanipulation mal ganz abgesehen. – Das Unsummen an Agrarsubventionen innerhalb der EU flossen und immer noch fließen, ist natürlich richtig. Für welche Quatsch-Projekte diese Gelder jedoch verwendet wurden, beispielsweise für Krötentunnel, ist aber hinlänglich bekannt. – Zu „DDR“-Zeiten lautete das Propaganda-Motto: „Junkerland in Bauernhand“. Heute haben sich die Begriffe geändert und teilweise in ihr Gegenteil verkehrt, das Prinzip ist aber das gleiche geblieben: einheitlich gelenkte Zwangsbewirtschaftung!

  7. eine bäuerliche Landwirtschaft kann sich nur halten wenn der Verbraucher bereit ist auch die entsprechenden Preise zu bezahlen.

    Es hat nicht mal etwas mit Subventionen zu tun.

    Gegen einen großen schweinemastbetrieb, eine 100 köpfige Milchkuh Herde und eine große Geflügelfabrik ist der kleine Bauer völlig chancenlos.

    Und genau da fängt das Problem an. Wer ist bereit für ein Grillhähnchen 15 € zu bezahlen, wem ist ein Liter Milch 2 € wert? und wer findet ein Schweinekotelett für 30 € das Kilo gut und günstig?

  8. Auf dem Traktor ohne Merkelmaulmorb? Wie lange noch?

    https://www.welt.de/vermischtes/live206935325/Coronavirus-Lauterbach-fordert-Maskenpflicht-auf-oeffentlichen-Plaetzen.html

    Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat sich aufgrund der Corona-Pandemie für eine bundesweite Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen ausgesprochen. „Es wäre dringend notwendig, auf öffentlichen Plätzen die Maskenpflicht einzuführen, wo Menschen Sicherheitsabstände nicht einhalten können“, sagte Lauterbach der „Rhein-Neckar-Zeitung“ (Mittwochsausgabe). Das laute Sprechen in Gruppen erhöhe das Infektionsrisiko auch im Freien. „Die Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen sollte kommen, nicht nur in München.“

  9. Es gibt durchaus Überlegungen, wie man die kleinbäuerliche Struktur wiederbeleben könnte.

    Das fängt mit der Abschaffung der EU Schlachthöfe an und endet letztendlich bei der privaten Hausschlachterei. Aber genau das ist gegen die EU nicht durchsetzbar.

  10. Eurabier
    23. September 2020 at 10:28

    „Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat sich aufgrund der Corona-Pandemie für eine bundesweite Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen ausgesprochen“

    Die Expertise von Herrn Lauterbach dürfte bekannt sein und sich auf ähnlichem Niveau bewegen, wie meine Kenntnisse der Maya Schrift. Wobei ich sogar schon einmal Maya Schriftzeichen gesehen habe…

  11. Erdreulich umfassender und sachliche Abhandlung zu den bäuerlichen Betrieben und deren Konkurenz-Konzernen.
    Der Grund des Übels wird dargestellt und kein Politiker hat so viel Hirn, dies zu sehen, oder sehen zu wollen.
    Mangels „Masse“ sind ganz vorne die EU- Gottmacht gefolgt von den Grünen. Der Rest macht mit

  12. „Die EU steht gerade in der Debatte, wie die Subventionen gerechter verteilt werden sollen.“

    Gerecht ist in der politischen Sprache der Gegenwart keine Zustandsbeschreibung für einen konsensfähigen Modus vivendi mehr. Gerecht ist vielmehr eines der Worte die inhaltlich durch eine Restrukturierung gegangen sind und folgendes bedeutet: „Umverteilung zugunsten der ideologischen Vorstellung der links/grünen Meinungsführerschaft.“

    Das Ziel einer gerechten Landwirtschaft kann es also nur sein den „Öko“ Gedanken und die damit einhergehende Umwelt-, Arten- (et alii) Gerechtigkeit, sprich Neuausrichtung, zu organisieren. Ebenso werden die Stimmenkäufe für andere Themen der EU(DSSR) wie Migration oder „green deal“ eingepreist werden müssen.

    Verlierer dieser Verteilung werden die deutschen konventionellen Landwirte in Mischbetriebsstruktur sein. Überleben kann in dieser EU nur der ökologische Landwirt oder die Agrarindustrie. Ersterer wird gefördert und seine Stimme wird gekauft. Die klassischen Landwirtschaftlichen Mittelständler sind ein gesellschaftliches Auslaufmodell. Es sei denn die CDU würde auf Druck seitens der Bauernschaft tatsächlich mal deren Interessen vertreten….

    Aber um eine potentielle Stimmenmehrheit für die nächste Kanzlerschaft und die damit verbundenen finanziellen Möglichkeiten für Ihre Funktionäre zu organisieren braucht die „C“DU die Stimmen der Grünen. Wenn also das sprichwörtliche Hemd den Rückgratlosen der „C“DU näher ist als die sprichwörtliche Jacke – möchte ich kein Landwirt sein.

    Viele Grüße

    Peter Blum

  13. Wieder Klartext von Prof. Hamer, ein großer Gewinn für PI-News! Ähnliches ging mir schon länger durch den Kopf.

    Den kleinen Betrieben kommt eine weitere Rolle zu, die gezielt gefördert werden könnte: die Landschaftspflege, die Sorge für das traditionelle Bild des bewirtschafteten Naturraums.

    Aber das ist ja nicht der Rede wert, das genießen ja nur Altdeutsche…

  14. Die Grossdemensionen haben es in sich, so etwas gibts in den Nachbarländern nicht (CH/Ö/SDT)
    bei uns in SDT hat der grösste Stall in Vollerwerb 80 Stück Vieh, und alles darunter
    sind Nebenwerwerbsbauern. Mit der Fleischqualität kann die BRD sowiso nicht mithalten,
    denn bei uns werden die Kühe fast gänzlich mit Natur und Bergwiesenheu gefüttert, und Monokulturwiesen , wie in D/
    gib es nicht!Ein Bauernsterben gibt es bei uns auch nicht, die Menschen bei uns arbeiten mit viel Freude
    in der Landwirtschaftplege, und sind wichtig für den Erhalt des Landes, denn da wo nicht mehr gemäht wird,
    besonders auf den Almen, da verschinden dann die Wiesen, weil das abhüten wird wegen Wolf immer gefährlicher

  15. Man muss nur schauen, wie sich der Verkaufspreis errechnet, also die Zusammensetzung aller „Herstellungs“kosten für das Huhn betrachten und dann sieht man, wo der tatsächliche Preistreiber sitzt.
    Und da gehört dann angesetzt.

    Auff wenn daff nifft hilffreiff ifft….

  16. Die größte CO2 Steigerung in Deutschland wird durch eingeschleuste Neger und andere ausländische Gäste Merkels verursacht!

    Wie publiziert die AfD diese Tatsache?

    Nothing at all!

  17. ghazawat 23. September 2020 at 10:18

    eine bäuerliche Landwirtschaft kann sich nur halten wenn der Verbraucher bereit ist auch die entsprechenden Preise zu bezahlen.

    Es hat nicht mal etwas mit Subventionen zu tun.

    Gegen einen großen schweinemastbetrieb, eine 100 köpfige Milchkuh Herde und eine große Geflügelfabrik ist der kleine Bauer völlig chancenlos.

    Und genau da fängt das Problem an. Wer ist bereit für ein Grillhähnchen 15 € zu bezahlen, wem ist ein Liter Milch 2 € wert? und wer findet ein Schweinekotelett für 30 € das Kilo gut und günstig?

    Man muss nur schauen, wie sich der Verkaufspreis errechnet, also die Zusammensetzung aller „Herstellungs“kosten für das Huhn betrachten und dann sieht man, wo der tatsächliche Preistreiber sitzt.
    Und da gehört dann angesetzt.

    Auff wenn daff nifft hilffreiff ifft….

    Weil, in anderen Ländern funktioniert die Versorgung des Volkes mit Nahrungsmitteln zu erträglichen Preisen ja schliesslich auch und sollte tatsächlich subventioniert werden müssen, ist das dann auch recht, soviel sollten wir Steuerzahler uns nämlich wert sein.

  18. Der Trend geht zur totalen Vermassung und nichts wird den mehr stoppen. Alexis de Tocqueville hat das doch alles nach der französischen Revolution schon beschrieben.
    Der totalitäre Wohlfahrtsstaat:

    https://www.mmnews.de/gold/11172-bbk-gold-kostenlose-lagerung-bei-fed

    Ich war bin und war nie ein Massenmensch (aber unterliege natürlich den Strukturen). Auch war die Zeit in den Fünfzigern schon, als ich als Kind oft auf einem Bauernhof in der Umgebung war und den (außer Rand und Band fressenden quiekenden, grunzenden) Schweinen am Trog die Borsten streichen konnte.

  19. nicht die mama
    23. September 2020 at 11:04

    „Man muss nur schauen, wie sich der Verkaufspreis errechnet, also die Zusammensetzung aller „Herstellungs“kosten für das Huhn betrachten und dann sieht man, wo der tatsächliche Preistreiber sitzt.“

    Ich kenne die „Herstellungskosten“ ganz gut und ich bin fassungslos zu welchen Preisen Hühner in deutschen Supermärkten angeboten werden. wenn man die handelsspanne und die Mehrwertsteuer abzieht bleibt nichts mehr übrig für Aufzucht Schlachtung und Zerlegung und Verpackung.

    wie viel ein gutes Schulen tatsächlich kosten kann, sieht man in der Bresse bei dem berühmten Chapon de Bresse. Für Preise von deutlich über 150 € pro Tier findet man allerdings auch in Frankreich nur wenig Käufer.

  20. INGRES 23. September 2020 at 11:10

    den einleitenden Satz zur Tocquevilles Prophezeihungen will ich doch zitieren:

    „Ich behaupte, daß die öffentliche Verwaltung in sämtlichen Ländern Europas nicht nur stärker zentralisiert ist als früher, sondern sich auch inquisitorischer um die Einzelheiten des staatlichen Lebens kümmert; allenthalben dringt sie weiter als früher in das Privatleben vor“ – Alexis de Tocqueville, ca. 1840

    Es ist ein naturgesetzlicher Prozeß, bei dem die französische Revolution ein Durchgangsstadium war.

  21. schon gehört

    OT,-….Meldung vom 21.09.2020 -17:08

    92 jährige Seniorin in Oberfranken getötet – Haftbefehl gegen 17-Jährigen Iraker

    Ein 17-Jähriger steht im Verdacht, in Oberfranken eine 92 Jahre alte Frau getötet zu haben. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag mitteilten, hatte eine Mitarbeiterin eines Pflegedienstes die Seniorin am Sonntagmorgen tot in deren Wohnung in Marktredwitz (Landkreis Wunsiedel) gefunden. Weil es Hinweise auf ein Tötungsdelikt gab, begann die Kriminalpolizei zu ermitteln und fand heraus, dass eine Zeugin am Samstagabend einen Mann vom Haus der verstorbenen Frau hatte weglaufen sehen. Die Ermittler konnten die Personenbeschreibung der Zeugin einem 17 Jahre alten, in Deutschland geborenen Iraker zuordnen, den Polizeibeamte am Samstagabend in dem Wohngebiet herumschreiend angetroffen hatten. Der Jugendliche stand nach Polizeiangaben offenbar unter dem Einfluss von Medikamenten und anderen, noch unbekannten Substanzen und wurde zunächst in ein Krankenhaus gebracht. https://www.pnp.de/nachrichten/bayern/Seniorin-getoetet-Haftbefehl-gegen-17-Jaehrigen-3791174.html

  22. Anita Steiner 23. September 2020 at 10:50
    Die Grossdemensionen haben es in sich, so etwas gibts in den Nachbarländern nicht (CH/Ö/SD….
    —————————————
    Glückliches Südtirol.
    Bei euch liefert der Bauer auch viele seiner Produkte an Hotels, Restaurants, er ist super verzahnt mit der Tourismusindustrie. Man legt Wert auf Regionalität. Obst, Wein, Südtiroler Speck usw. sind Güter, wegen denen man nach Südtirol fährt.
    Nieman wird nach Deutschland fahren wegen Mais, Raps, Gerste, Zuckerrüben oder was sonst noch in Massen angebaut wird.
    Die Ausgangslage ist bei euch eine vollkommen andere.
    Das gibt es so bei euch nicht, weil die wenigen Tallagen, die Anbaufläche viel zu klein und der Grund viel zu kostbar ist um diese Massenprodukte (Raps,Mais usw.) zu produzieren.
    In Deutschland gehts nur um Masse, um Export, jeder will Global Player sein (Größenwahn).

  23. .

    Im Vergleich zu Prof. Hamer

    .

    1.) ist Bundes-Wirtschaftsminister Altmaier ein

    2.) „intellektueller Flachwurzler“.

    3.) Über den Wurzeln noch (zu allem Übel, trotz seiner Körperfülle):

    4.) ein Bonsai-Bäumchen.

    .

  24. erich-m 23. September 2020 at 09:54

    Nun, das ist ja alles schön und gut.
    Fakt ist, im Ausland, auf großen Flächen kann man eben viel billiger Produzieren, man unterliegt dort eben auch nicht den Umweltschutzauflagen, der Bürokratie, der hohen Personal- und Anlagen- und Produktionskosten.
    Im Ausland liegt der Stundenlohn bei ein paar Cent, in der EU bei dem x-fachen.
    Da kannst du noch so gut sein, den Unterschied in den Lohn- und Produktionskosten können sie nicht aufheben.
    Wenn die ganzen irrsinnigen Subventionen für die Landwirtschaft gestrichen würden, was meiner Meinung nach gemacht werden müsste, wäre die ganze Landwirtschft in der EU (ausser in Rumänien und ein paar Billiglohnländern) tot.
    Der Bauer hat in einer entwurzelten Gesellschaft, in der der Parvenü, der Modegeck und Schwätzer den Ton angibt, keine Zukunft.
    __________________________________________________________________________

    Ganz einfache Lösung an die sich die Politik ebenfalls nicht herantraut.
    Zuerst müsste alle in Deutscheland produzierte Güter zu deutschen Preisen angekauft werden. Wenn Waren fehlen können diese dann gerne aus der EU hinzugekauft werden. Wenn dann noch Waren fehlen erst aus der Nicht-EU hinzukaufen. Jeder Scheiß wird in der Eu reguliert aber sowas ist ein Tabu Thema.

  25. friedel_1830
    23. September 2020 at 11:20

    .

    „Im Vergleich zu Prof. Hamer

    1.) ist Bundes-Wirtschaftsminister Altmaier ein

    2.) „intellektueller Fachwurzler“‚

    Ich bitte, unseren Wirtschaften Minister nicht zu unterschätzen.

    Ich bin sicher, er ist ein hervorragender Kenner der Berliner Currywurstbuden, vielleicht war er auch schon mal in einem anständigen gutbürgerlichen Gasthaus. Und mit der Intelligenz ist es so ein Problem. Frau Dr Merkel kann Männer, die etwas von ihrem Fach verstehen, überhaupt nicht leiden.
    Völlig offensichtlich war für sie die Hasenscharte Qualifikation genug zur Ernennung zum Minister. Andere Qualifikationen haben auch andere Personen nicht festgestellt.

  26. @ friedel_1830 23. September 2020 at 11:20
    @ ghazawat 23. September 2020 at 11:26

    Die größte Kanzlerin aller Zeiten (Gab bisher ja erst eine) scheint bei der Auswahl ihrer Quotendrohne dem Vorbild Ihres Altmeisters Dr. Kohl zu folgen. Preußischer Gehorsam und optisch nicht vom Thema ablenkend. Da sie mal selbst eine Quotenfrau war hat Herr Altmaier das Zeug dazu mal ein ganz dicker Fisch zu werden…

  27. Grüne sind gegen unsere Bauern. Wenn im Ausland Chemie in der Landwirtschaft verwendet wird, regt sich keiner auf. Doppelmoral mal wieder.

  28. Eine ganz simple Lösung wäre, die Gewerbesteuerpflicht auf die Landwirtschaft und auch Freiberufler auszuweiten (Betriebssteuerpflicht). Freibetrag so erhöhen, dass zum Schluss das gleiche Geld in der Kasse ist und fertig.

    Das wäre echte Politik für den Mittelstand.

  29. .

    An: ghazawat 23. September 2020 at 11:26 h

    Danke für Ihre Antwort an mich !

    Nota bene: Ich schrieb „Flachwurzler“.

    Sie schrieben: „Fachwurzler“. Also OHNE „L“ nach dem „F“.

    Versehen? Oder Absicht: als interessante Wortneu-Schöpfung?

    .

  30. Freund von uns haben einen Biobetrieb (Milchvieh,Schweine,Getreide) und sind umgeben von einem Wust an Vorschriften und einer Flut an Kontrollen (ca 60 unangemeldete Kontrollen).Diese Familienbetriebe hätte man am liebsten weg,Bauern sind freie Leute mit eigenem Land und in der Not Selbstversorger.Das ist nicht mehr erwünscht.

  31. Pauschal formuliert:
    Die Landwirtschaftsprobleme
    sind in großen Teilen durch POLITIKER verursacht worden.

    Der erste Fehler war und ist die EU-Politik mit sog. Globalisierung. Beispiel: „Getrommelt“ wurde politisch und seitens der Exportfirmen für den Milchexport nach Arabien und nach China. Daraufhin wurden Betriebe mit EU-Subventionen aufgestockt, um den Export anzukurbeln und zu bedienen. Als arabische Staaten und China vor ein paar Jahren damit begannen, eigene Produktionsstätten aufzubauen (China hat jetzt Farmen mit 10.000 Milchkühen!), sank der Absatz (und natürlich der Milchpreis). Der einzelne Milchbauer hat nur die politischen Vorgaben umgesetzt – und bekommt nun nur noch einen Milchpreis am Existenzminimum.

    Zu Zeiten von Kaiser Wilhelm II. war es oberstes Gebot, dass die Landwirtschaft zunächst einmal die deutsche Bevölkerung „autark“ versorgen musste. Das funktionierte hervorragend.

    EU, Globalisierungs-Irrsinn sowie weitgehend im Ergebnis völlig idiotische grüne Ideen (u. a. erneuerbare Energien statt Atomkraft) veränderten die Landwirtschaft und vernichteten typische Familienbetriebe.

    Verantwortliche Landwirtschaftspolitik setzt Fachkunde voraus und praktisches Wissen sowie eine lobbyunabhängige Lenkung bestimmter Produktionsströme. Für Lebensmittelpreise sind Untergrenzen festzusetzen, die sich an den Produktionskosten eines echten Familienbetriebs orientieren.

    Massentierhaltungen sind aus Gesundheitsgründen (wg. multiresistender Keimproduktion = Folge davon 20.000 bis 40.000 Tote im Jahr in D) sowie aus Tierschutz- und Umweltschutzgründen (Luftverschmutzung, Fäkalien) sofort rigoros zu verbieten.

    Denn: Es muss nicht jeder ein halbes Hähnchen an der Pommes-Bude für nur 3 Euro kaufen können oder ein Steak mit Pommes für 10 Euro. Was wir heute überall sehen, das ist „Luxusverzehr“ auf billigste Art und Weise – zudem vielfach ernsthaft krankmachend.

    a) Die Lebensmittelpreise sind zu verdoppeln.
    b) Diejenigen Landwirte (insbesondere solche, die Dauergrünland bewirtschaften) müssen als „Landschaftspfleger“ eine satte Prämie erhalten, wenn sie nur streng produktionsangepasst düngen und nachhaltig das Grundwasser schützen.
    c) Gift-Gasanlagen (rd. 10.000 in D) sind zu verbieten und steppenartiger Maisanbau sollte streng reglementiert genehmigungspflichtig werden.

  32. „Die Bauern als Produzenten kämpfen dagegen einen verzweifelten Kampf gegen die Marktmacht der großen Abnehmer für Milch, Schweine, Getreide oder anderes. Diese Abnehmer können ihnen die Preise diktieren. Es sind internationale Konzerne, denen die kleinen Bauern hilflos gegenüberstehen.“

    Vermarktungsgesellschaften dürfen die Bauern nicht gründen. Das verbietet das Kartellverbot.

    Da muß etwas geändert werden, damit existenzsichernde Preise herauskommen, die Investitionen ermöglichen, welche jetzt die von allen Seiten an die Bauern herangetragenen Wünsche ermöglichen werden, wie Tierwohl, Verschärfung der Gülleverordnung etc.

  33. @friedel_1830 23. September 2020 at 09:42
    1.) War da nicht mal was? Bauernland in Junkerhand ?
    +++++++++++++
    Ich weiß, dass Sie das wissen. Aber nicht alle, die hier mitlesen. Daher Info:

    1. Stufe der DDR-Agrarreform: unter dem Slogan / Propagandatitel „Junkerland in Bauernhand“, 1945
    2. Stufe der DDR-Agrarreform: Anfang der 1950-er: LPGs

    Die Enteignung 1945 betraf laut heute zu findenden Quellen Betriebe über 100 ha Land. Den Besitzern dieser Betriebe wurde seitens der Kommunisten pauschal unterstellt, sie seien Unterstützer des NS-Regimes gewesen.
    Bei der 1. Stufe der DDR-Bodenreform waren die Betriebe teils zu klein, als dass hätte wirtschaftlich gearbeitet werden können. Teils fehlten aber auch die fachlichen Kenntnisse und die Motivation. Die dann eingeführten landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften können insofern als Notlösung eingeschätzt werden, als irgendwie eine Basisversorgung der DDR-Bevölkerung bewerkstelligt werden musste.

    Nach der Wende bzw. Mauerfall, erinnere ich mich, gingen viele aus der Landwirtschaft stammende Glücksritter in den „Osten“, um LPGs aufzukaufen und als – nunmehr privatwirtschaftliche – Großbetriebe weiterzuführen. Es waren auch viele Niederländer dabei, traditionell geschäftstüchtiges Völkchen. Inwiefern Agraringenieure der DDR, die häufig die LPGs leiteten, diese Betriebsformen privatwirtschaftlich übernahmen, ist mir persönlich nicht bekannt. Meiner Einschätzung nach war dieser Personenkreis zu ideologisch festgefahren, um den Dreh ins Privatwirtschaftliche hinzukriegen. Unmittelbar nach 1990 gammelten viele LPGs im Betriebsstillstand erst mal über Jahre vor sich hin. Mag sein, das lag an der damaligen politischen Kontroverse „Rückgabe versus Entschädigung“; Treuhandzeiten (?)

  34. @ ThomasEausF 23. September 2020 at 13:56

    Molkereien, Aldi usw. diktieren die Preise. Dabei wird es immer billiger für Abnehmer. Vor einigen Jahren wurden mal die Milchpreise erhöht. In den Unterlagen konnte man lesen, daß bei den Bauern so gut wie nichts ankommt. Es profitieren andere.

  35. Die von der EU vergebenen Agrarsubventionen gehen zu einem großen Teil an die Agroindustriekonzerne Frankreichs. Das störte schon Dame Margaret Thatcher, die ihr Geld, das heißt, das der britischen Steuerzahler, zurück haben wollte. 🙂

  36. seegurke 23. September 2020 at 13:44
    Freund von uns haben einen Biobetrieb (Milchvieh, Schweine, Getreide) und sind umgeben von einem Wust an Vorschriften und einer Flut an Kontrollen (ca 60 unangemeldete Kontrollen).Diese Familienbetriebe hätte man am liebsten weg, Bauern sind freie Leute mit eigenem Land und in der Not Selbstversorger. Das ist nicht mehr erwünscht.
    ————-
    Ebenso machen sie es mit den Winzern in Frankreich. Es hat mir mal einer erzählt, was alles es an Kontrollen gibt, und zum Schluß zeigte er mir einen riesigen Bottich. — ??? — Darin mußte er die ausgequetschten Weinbeeren aufheben zur Kontrolle für oder gegen irgend etwas. Ich hab’s vergessen.

  37. Blue02 23. September 2020 at 14:09

    @friedel_1830 23. September 2020 at 09:42
    1.) War da nicht mal was? Bauernland in Junkerhand ?
    +++++++++++++
    Ich weiß, dass Sie das wissen. Aber nicht alle, die hier mitlesen. Daher Info:

    1. Stufe der DDR-Agrarreform: unter dem Slogan / Propagandatitel „Junkerland in Bauernhand“, 1945
    2. Stufe der DDR-Agrarreform: Anfang der 1950-er: LPGs
    ————-
    Dazu schaue man den spannenden Film „Tannbach“ (Staffel 1) in der Mediathek von 3sat bzw. Freitag den letzten Teil der Mini-Serie 1.Staffel. In dem wirklich liebevoll gedrehten Film wird die Entwicklung der DDR/LPG-Landwirtschaft ausführlich beschrieben und warum sie scheitern musste.
    Mit Nadja Uhl, Heiner Lauterbach und anderen wirklich guten Schauspielern. Also Schauspielern die nicht nuscheln…
    https://de.wikipedia.org/wiki/Tannbach_%E2%80%93_Schicksal_eines_Dorfes

  38. Im Bistro „Badeland Wolfsburg“ hatte ich mir vor einigen Jahren
    ein Schnitzel ausgewählt. Ich bekam fünf Millimeter „Fleisch“,
    es war eine ekelhafte gallertartige Masse mit unzumutbarer Soße.

    Das habe ich zurückgehen lassen, auf die angebotene
    Rückerstattung des Geldes hatte ich verzichtet.

    In Hannover gibt es den „Wurst-Basar“, die haben
    recht gute Produkte.

  39. Das ungenießbare Fleisch (Hormonspritzen) entsteht unter anderem
    auch dadurch, dass eine Sau keine Möglichkeit mehr hat, sich
    an einer Wand zu kratzen, weil sie eingeklemmt
    zwischen Metallbügeln dahinvegetiert.

  40. Vielleicht hilft es, wenn Ihr Bauern/ Landwirte massenhaft in die AfD eintretet?
    Die Altparteien haben Euch jahrzehntelang im Stich gelassen.

  41. @ erich-m 23. September 2020 at 11:18

    Wegen Corona ausgefallen
    https://www.youtube.com/watch?v=8eYbJYJI2VA
    Aufgenommen von einen BRD-Tourist
    Hier gibt Alles ,was Regional angebaut wird
    Aber dafür gibts als Ersatz Heuer die Restaurantwoche, wo Sterneköche tolle Kartoffelspeisen kreieren
    mit einheimischen Zutaten noch bis Ende September in 10 Restaurants

  42. erich-m 23. September 2020 at 10:04; Nicht mehr wettbewerbsfähig ist das doch durch die Subventionen.
    Die Bauern leben doch hauptsächlich davon, von dem, was die produzieren, könnten sie nicht überleben.
    Das letzte Glanzstück waren ja die Proteste gegen die Milchquote, was hat die da geritten, so nen Blödsinn zu verlangen. Das ganze hat, wie jeder, der in der Volksschule aus der letzten Klasse mit ner besseren Note wie nem sechser in Wirtschaft rauskam wissen müsste, zu nem deutlichen Einkommenseinbruch geführt.
    Wir sollten aus der bescheuerten EU raus, den Bauern das, was wir bisher an Subventionen gezahlt haben, direkt geben. Oder aber, die Bauern verlangen massiv mehr, dafür gibts keine staatlichen Gelder mehr.
    Am Endpreis würde sich trotzdem kaum was ändern, weil das ne linke Tasche, rechte Tasche, Geldverteilerei ist.

  43. Im übrigen, Milchprodukte und insbesondere Milch ist doch seit nem halben Jahrhundert um genau denslebne Preis zu haben. Alles andere ist heute doch wenigstens 4 mal teurer. Ich bin früher alsd Kind öfters zum Bauern ins nächste Dorf gegangen, dort kostete ein Liter Milch, noch warm direkt aus der Kuh 1DM 40 Pfennig, Heute kostet die ganz normale Discountermilch 68 oder 69 Diooelpfennig. Joghurt, Käse ist zwar minimal teurer geworden, aber da steckt auch noch jede Menge Arbeit und teilweise andere Zutaten drin.

  44. Heute hat die Merkel-Regierung die weitere Förderung von landwirtschaftlichen Gift-Gas-Anlagen beschlossen.
    Das hat mit „Klugheit“ nichts mehr zu tun, das ist irre und „grüne“ Umweltschädigung.
    Damit werden die Mais-Steppen sowie das damit ursächlich verbundene Insektensterben und der Herbizideinsatz weiter zunehmen.

    Investoren freuen sich gewaltig, denn es wird wieder tüchtig Kasse gemacht – die Umweltschäden (u. a. Grundwasserverseuchung) trägt letztlich der Bürger (die Wasserpreise steigen ebenso wie die Strompreise).

    Im „Bio“-Gasbereich:
    Eigenkapitalrendite in Höhe von etwa 12 Prozent.

    „Schafft die Grünen ab – der Umwelt zuliebe!“

  45. Bauern, Diesel, Kraftwerke, Autoindustrie, Erdgas-Pipeline, u.s.w.

    Der große Umbau nach Stalin oder Mao ist auch in Deutschland möglich, wenn der große Bruder es will.
    Die Selbstzerstörung des Westens ist längst voll im Gange

  46. Und schöne Grüße an den VS
    Wenn die fertig sind mit dem Deutschen Staat und der EU-Währung, dann kommen die „Institutionen“ und dann wird wie in Griechenland gekürzt, was das Zeug hält. Auch in Griechenland ist längst nicht ende der Fahnenstange erreicht. In einem Haifischbecken fressen immer die Großen die kleinen. In der Hierarchie bleiben am Ende nur ganz wenige übrig

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