Unternehmer und Gründer des Medienportals "Hallo Meinung", Peter Weber.

Von MATTHIAS MATUSSEK | Zu den erstaunlichsten Phänomenen unserer Zeit gehört wohl die beachtliche Energie, die linke „Menschenfreunde“ in ganz unfreundliche Gefühle investieren wie Hass, Verachtung, Denunziation und Vernichtungswünsche für „politisch Unzuverlässige“, also für diejenigen, die nicht ihrer Meinung sind.

Ja, man kann sogar die Gleichung aufstellen, dass mit der Größe des Kitsches, mit der eine Weltrettungsphantasie antritt (universelle Brüderlichkeit, Liebe, Gewaltfreiheit, Frieden) die Bereitschaft zur Brutalität steigt, die diese Paradiese einklagt – die Blumenmädchenreigen der Nazis, die Proletkult-Prospekte der Stalinisten liefern Belege. Gnostische Weltbilder, wie sie der Medientheoretiker Norbert Bolz soeben in der neuen Nummer der Zeitschrift „Cato“ analysiert hat. In Konsequenz führen sie zu KZs und Gulags.

Unter den vielen Beispielen für politisch geduldete, ja: genehme Menschenjagden (der Fall Maron!) ist jetzt ein besonders widerwärtiger Vorfall im fränkischen Schwarzenbruck zu verzeichnen, nämlich das Kesseltreiben gegen den Unternehmer Peter Weber, der von einer „Allianz gegen Rechtsextremismus“ unter Mithilfe einer Regionalzeitung in den sozialen Tod, aber langfristig auch wirtschaftlichen Bankrott getrieben werden soll.

In der Zeitung „Das Nürnberger Land“ lesen wir von einer Gemeinderatssitzung, in der Aktivisten einer ominösen „Allianz gegen Rechtsextremismus“ die große Antifa-Keule schwingen. Berichtet in einem Tonfall, dem die Anstrengung anzumerken ist, sachlich zu bleiben, also ‚Überparteilichkeit‘ zu camouflieren, obwohl man doch jubeln möchte wie in der Stehkurve. Das ist dann so erfolgreich wie die Anstrengung der Riesenkakerlake in dem Science-Fiction-Heuler „Men in Black“, die sich eine Menschenhaut übergezogen hat – bisweilen durchstößt eben ein monströser Insekten-Fühler die Hülle.

Wir entnehmen dem Artikel, dass der CSU-Bürgermeister in der wegen der Lüftung eisigen Bürgerhalle warten lässt. „Noch fünf Minuten bis zur Sitzung.“ Der Reporter, offenbar ein ganz großer Routinier, versteht es, Spannung aufzubauen. Dick Jacken. Warten, und zwar darauf, „dass Bürgermeister Markus Holzammer (CSU) endlich die Sitzung eröffnen möge. Und nicht nur im Publikum möchten einige sicher gleich zu Tagesordnungspunkt 4 springen.“

Holzamer (CSU) lässt eine Stunde lang warten auf Punkt 4 (Allianz). Zeit für unser Reporter-As Christian Geist, der sich locker-launig einen „Bratwursttester“ nennt, die imponierend abgehärtete Grüne Petra Winterstein zu präsentieren.

Denn die trägt keine Jacke, dafür ein Shirt „mit einer klaren Botschaft: No place for homophobia, facism, sexism, racism, hate“. Da wir kein Foto vom Gesicht der Grünen sehen, können wir ihre Gegnerschaft zu „facism“ nicht auf Anhieb verstehen, bis wir uns zusammenreimen, dass sie den Faschimus meint, den sie aber sowas von total ablehnen tut.

Sie nimmt Stellung zur einleitenden Bemerkung des Bürgermeisters, dass es nicht die Aufgabe des Gemeinderates sei, über „irgendwelche Personen oder Institutionen“ zu diskutieren. „Aufrecht stehend“ hält die Grüne der Vorbemerkung des Bürgermeisters „ein Plädoyer entgegen“, weiß Geist zu berichten, der nicht nur Bratwürste, sondern auch die deutsche Sprache testet.

Immer noch aufrecht will die Grüne Winterstein den Unternehmer Peter Weber beim Namen genannt haben. Schon in ihrem Wahlprogramm hatten die Grünen unverblümt gefordet, dass mit dem Unternehmer Peter Weber keine Geschäfte mehr gemacht werden im Ort nach dem Motto: Schwarzenbrucker, kauft nicht beim Juden.

Die Allianz gegen den Rechtsextremismus möchte im übrigen Peter Weber ebenfalls nennen, zur Not auch ein wenig verklausuliert, aber immerhin deutlich genug, um kenntlich zu machen, wer gemeint ist. Geschehe das nicht, werde Schwarzenbruck „als einzige Ortschaft“ nicht der „Allianz gegen den Rechtsextremismus“ beitreten können.

Und man kann sich vorstellen, was das für das Renommee des Ortes bedeuten würde – in Zukunft würde jeder annehmen, dass der fränkische Rechtsextremismus in Schwarzenbruck geboren wurde.

Aber kehren wir zurück zur Grünen Petra Winterstein, die immer noch in der Versammlung steht. Aufrecht. Und die, wie der offenbar beeeindruckte junge Chef des „Nürnberger Land“ ihr wortgewaltiges DDR-Propaganda-Deutsch zitiert: „Hier bei uns gibt es keinen Platz für gruppenbezogenen Hass, ewig-gestriges Hinterwäldlertum und Umsturzphantasien eines alten, weißen Mannes, dessen keifendes Gebaren direkt aus einem Lehrbuch über die Neuen Rechten stammen könnte.“

Hammer! Das hat derart gesessen, dass sich die gesamte hässliche Menschenfeindlichkeit kleinlaut in die Person Petra Winterstein zurückgeschrumpelt hat.

Wie es denn überhaupt eine seit Sigmund Freud ziemlich durchgesetzte Erkenntnis ist, dass die schrillsten Beschimpfungen doch eher Hilfeschreie sind, da diejenigen, die sie aussstoßen, genau jene dunklen und unschönen Triebanteile – also Homophobie, Rassismus, Faschismus, Hass – in sich selber entdecken und sie dadurch loswerden (bewältigen), dass sie sie anderen zuschreiben.

Man nennt das auch Projektion.

Das Verstörende an diesem kleinen Nürnberger Landparteitag ist die moralische Skrupelfreiheit, mit der hier zur Jagd auf einen Dissidenten eingeladen wird, ja, mit der eine ganze Gemeinde unter Mithilfe der Lokalpresse zur Treibjagd zwangsverpflichtet werden soll, um einen Mann und Familienvater zu hetzen, bis er – so hoffen die Treiber – zusammenbricht.

Warum Dissident? Weil Peter Weber tatsächlich nicht nur erfolgreicher Unternehmer ist (schlimm genug in einer Neidgesellschaft wie der deutschen), sondern auch noch eine eigene nicht medienkonforme Meinung hat, die er unter dem Label „Hallo Meinung“ ganz ungeniert und oft sehr fröhlich unter die Leute bringt.

Seine Gegner sind die aus allen totalitären Regimen bekannten Verpfeifer und lauernden Aussitzer, eingegraben in nahezu unkündbaren gewerkschaftlichen Schützengräben, Heckenschützen, die über grenzenlose Selbstgerechtigkeit verfügen – und gaaaanz viel Zeit.

Hinter der „Allianz gegen Rechtsextremismus“ steckt der Linksextreme Antifa-Kämpfer Schneeweiss, der sich als Gewerkschaftssekretär bei Verdi, der Gewerkschaft für den öffentlichen Dienst, so immun fühlt, dass er sich all die von ihm orchestrierten Sauereien leisten zu können glaubt, weil er die Staatsmacht auf seiner Seite sieht.

Die Erfahrung allerdings zeigt, dass tarifvertraglich abgesicherter Gratismut verfliegt, sobald das 13. Monatsgehalt in Gefahr ist. Also abwarten: Die Antifa ist eine in Teilen vom Verfassungsschutz beobachtete extremistische Bewegung. Schneeweiß brüstet sich mit seiner Antifa-Mitgliedschaft und möchte gerne den ganzen DGB dort sehen.

Ist doch möglich, dass sich der Arbeitgeber eines Tages besinnt und – wie schon die SPD-Regierung in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts – entschließt, keine Links-Radikalen mehr im öffentlichen Dienst zu dulden.

Auch als Journalist getarnte Bratwursttester werden eventuell mit Verlegern zu tun  bekommen, die nicht wollen, dass ihre Lokalredakteure die Kundschaft mit Rot-Front-Hetze verschrecken.

Denn schließlich möchte man, in Zeiten des Zeitungssterbens, keine weiteren Leser verlieren.


Matthias Matussek.
Matthias Matussek, geboren 1954, studierte Amerikanistik und Vergleichende Literaturwissenschaften an der FU Berlin. Nach Stationen beim Berliner Abend und beim STERN kam Matussek zum SPIEGEL, für den er als Korrespondent und Reporter in New York, Berlin, Rio de Janeiro und London war, und zur WELT. Seitdem er sich von den Mainstream-Medien verabschiedet hat, schreibt er unter anderem für Tichys Einblick, Die Achse des Guten und die Junge Freiheit. Er betreibt einen erfolgreichen Blog und twittert regelmäßig.

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42 KOMMENTARE

  1. Da gibt es doch den guten Spruch über sozialistisches Denken: Wer mit 20 kein Sozialist ist, der hat kein Herz, wer mit 40 immer noch Sozialist ist, der hat kein Hirn. Um einmal eine Aussage von Otto Walkes zu nutzen: „Was wollen uns diese Worte sagen?“ Nun das ist kein Geheimnis. Mit 20 hat man noch nicht viel erarbeitet und somit nichts was dieser „Sozialismus“ vom eigenen Vermögen verteilen könnte. Mit 40 sieht das aber für die Erfolgreichen unter dieser Altersklasse völlig anders aus. Wert sich erfolgreich etwas erarbeitet hat, verspürt nur wenig Lust das von sozialistischen Träumern umverteilen zu lassen. Der verbleibende Rest sind die Luser die es selbst mit 40 noch zu nichts gebracht haben. Da ist es dann leicht „Sozialist“ zu sein. Das gilt im übrigen zur Zeit für alle NEO- SED (Nachfolger der Sozialistischen Einheitsparteien der DDR) Parteien (SPD, Grüne, Linke, CDU/CSU).

  2. Man muß den Herrn Weber loben für seinen Mut und seine Standhaftigkeit. Wenn ich er wäre würde ich meine Firma verlagern nach Osteuropa. Warum sich hier mit der SED abgeben wenn er woanders mehr Vorteile hat. Und ich denke mal das er woanders begeistert aufgenommen wird. In diesen Staaten sind noch Minister im Finanzamt, die rechnen können. Hier in diesem Land sollen Leute Finanzminister werden, die noch nicht mal die Pendlerpauschale erklären können. Und deren Gefolge dazu noch besonders gut in Physik aufgepasst hat.

  3. Wenn die Leute „Eier“ hätten, hätte man dieses Kommunistenrumpelstilzchen ausbuhen und rauswerfen müssen. Punkt. Aber das traut sich keiner und von der Union ist da gleich dreimal nix zu erwarten, die steckt dank Merkel mittlerweile bei der Grünen Khmer so tief im Enddarm, dass die bereits schon oben wieder rausgucken. Diesen klugscheißenden, keifenden grünen Giftspritzen hätte man die Spur gescheit einstellen und mit Schimpf und Schande vom Hof jagen müssen. Dieses Gesocks hat unsere Gesellschaft unterwandert und die Kinder und Jugendlichen über Jahre, Jahrzehnte hinweg indoktriniert und umerzogen. Es ist nur noch ein Elend, wie es soweit kommen konnte. Ich wünsche Peter Weber viel Mut, Erfolg und Standkraft.

  4. Alter Schwede, denen ihre Internetseite liest sich ja wie eine Propagandaplattform der Staatssicherheit, bzw. der SED! Und genau das sicnd diese Typen! Die beschimpfen Peter Weber als ewiggestrig? Kann ich nur lachen, die, mit ihrer DDR Rethorki sind die Ewiggestrigen! Leute, die Mauer ist vor 31 Jahren gefallen und Ihr suhlt Euch im finstersten DDR Jargon, gepaart mit SED – artiger Propaganda… Pfui Teufel!
    Zieht Euch mal diese Hetzschrift rein:
    https://www.allianz-gegen-rechtsextremismus.de/fileadmin/user_upload/extern/veranstaltungen/Digitaler-Demokratie-Akademie-Flyer.pdf

  5. Ebenfalls sehr Aufschlussreich sind Transskripte von gehaltenen Reden.

    Hier zum Beispiel wird – mindergeschickt – mal wieder rechts-konservativ mit rechtsextrem in einen Topf geworfen und es wird Schuld in fremde Schuhe geschoben. Und zwar in ethnische Schuhe, also Ethnohetze – Volksverhetzung! – nach Vorbild des „Stürmers“ betrieben.

    Kinder jüdischen Glaubens werden von den eigenen Mitspielern und deren Eltern in einem Fußballverein mit den Naziausdruck Judensau beschimpft

    https://www.allianz-gegen-rechtsextremismus.de/fileadmin/user_upload/extern/veranstaltungen/10_Jahre/Festveranstaltung/Rede_Stephan_Doll_Jubil%C3%A4um_Allianz_05_07_2019.pdf

    Wer macht denn sowas?
    Und das auch noch in Jugend-Fussballvereinen?

    Deutsche Kinder und Eltern doch eher nicht!

  6. […]Die Antifa ist eine in Teilen vom Verfassungsschutz beobachtete extremistische Bewegung. […

    Ich denke, hier dürfte der Meister irren.
    Die Antifa IST der Staat.

  7. Disputator 15. November 2020 at 18:26
    Da gibt es doch den guten Spruch über sozialistisches Denken: Wer mit 20 kein Sozialist ist, der hat kein Herz, wer mit 40 immer noch Sozialist ist, der hat kein Hirn. […]

    Diese These ist aus meiner Sicht inzwischen obsolet und wurde von der Realität überholt;
    wer mit 40 noch Sozialist ist, hat seine Schäfchen ins Trockene gebracht und es verstanden, auf Kosten anderer zu schmarotzen.

  8. Wenn man auf der politisch korrekten Seite dieser Gesellschaft steht, dann wird das Leben einfacher.

    Frau Kasner kann das aus eigener Erfahrung bestätigen.

  9. Was hat der gute Mann denn jetzt gemacht, dass ihn LRG so hasst. Nur die einfache Tatsache, dass er offenbar Unternehmer ist, reicht doch wohl nicht dafür aus. So schlau sollten auch die grünen sein, dass irgendwer die Steuern bezahlen muss, die sie alle mit ihren Laberberufen zum Fenster rauswerfen.

  10. nicht die mama 15. November 2020 at 18:56

    …wobei es genaugenommen heissen müsste:

    Hier zum Beispiel wird – mindergeschickt – mal wieder rechts-konservativ mit rechtsextrem bzw. mit linksextrem-nationalsozialistisch in einen Topf geworfen…

  11. „Zu den erstaunlichsten Phänomenen unserer Zeit gehört wohl die beachtliche Energie, die linke ‚Menschenfreunde‘ in ganz unfreundliche Gefühle investieren wie Hass, Verachtung, Denunziation und Vernichtungswünsche für ‚politisch Unzuverlässige’… “

    Das ist kein linkes Phänomen unserer Zeit. Das ist der linken Ideologie seit Beginn stetig innewohnend, weil sie totalitär ist.

  12. Mit der Corona-Dämokratie (… laut WHO beträgt die Sterblichkeit nur lumpige 0,14 Prozent) sollst du nicht nur entrechtet und weggesperrt, sondern auch von der Last deines Besitzes befreit werden. Von Klima, Iss-lahm, Gender und Feinstaub mal ganz zu schweigen. Die Satanisten (in Gestalt Menschen verachtender Politiker) wollen dich mit all diesem Dreck in den Suizid treiben. Dagegen war Honecker der reinste Wohltäter !

  13. OT

    Nur zur Erinnerung: Heute ist Volkstrauertag. Den gefallenen Deutschen aus den beiden Weltkriegen zu zu Ehren. 1952 eingeführt.

  14. Das ist genau das klassische Beispiel wie Nazis ihre vermeintliche Glaubensgegner als Nazis bezeichnen und selbst Nazipolitik betreiben. Aber das ist doch schon ein alter, ja sogar sehr alter Hut, denn wer einmal nachrechnet, wie viele Menschen in Deutschland inviziert sind, in Prozenten und nicht in Zahlen, wird wahrscheinlich sehr stark ins Schleuedern kommen. Ich glaube, das fast gegesammte Bevölkerung inviziert ist, was man sogar sehen könnte, wer das gerne möchte, aber nicht an der CORONA, sondern an einem Virus, gegen den es keinerlei Medikamente gibt und nie geben würde. Auch gibt es dagegen wohl kaum ein Arzt der diesen Virus bekämpfen würde, auch wenn er diesen kennen würde. Denn Bekannt ist er ja ohne das man es gewahr wird in zu kennen und dennoch wohl fast jeder in kennen würde. Nur wenige Menschen sind gegen diesen Virus Immun so auch ich bin dagegen absolut Immun. Aber spass beseite, ernst kommt die Treppe runter, denn dieser Vierung ist sichtbar bei alle mögliche Gelegenheiten. Dabei erinnere ich mich an die „Maskenpflicht“ und darüber hinaus, das von einigen Jahren im Fernsehen von der risigen Luftverschmutzung in Chana gezeigt wurde, wo man um Atmen zu können dieses „Masken“ trug. Welche heute hier in verbindung eines dafür gar nicht vorhandenen Grund, misbraucht wird. Damit diese „Regierung“ sich noch aufrecht halten kann und der fast von ganzen Volk inviezierten Virus nicht plötzlich immunerscheinungen zum Opfer fallen darf.
    Neugigt wie der Virus heisst, den wohl jeder kennen tut aber nicht gewahr wird, heist nämlich Merkelvirus.
    Das gäbe wohl eine Katastrophe, wenn das Volk sich plötzlich selbst dagenen imunisieren würde.

  15. uli12us 15. November 2020 at 19:09

    Der gute Mann hat einen regierungskritischen You-Tube-Kanal – und er arbeitet mit etwas, was Ideologen nicht widerlegen können, er arbeitet mit Argumenten und Begründungen.

    Das reicht, um in Steinmeiers Besten Deutschland aller Zeiten der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Vernichtung zugeführt zu werden.

  16. ghazawat 15. November 2020 at 19:07
    Wenn man auf der politisch korrekten Seite dieser Gesellschaft steht, dann wird das Leben einfacher.[…]

    Einfach irgend ein Bündnis „gegen Rechts, für Vielfalt, für Klimaschutz, gegen Homophie“ oder welcher Schwachsinn einem auch immer einfällt, ins Leben rufen, damit an die Öffentlichkeit gehen und schon stehen alle möglichen Sponsoren Schlange. Zumindest muss man sich mittelfristig keine materiellen Sorgen mehr machen.

  17. Hätte der Bundesverband der Lesekundigen was gegen einen Videokanal, hätte ich gewisses Verständnis für den Gegenwind.

  18. Das_Sanfte_Lamm 15. November 2020 at 19:20

    ghazawat 15. November 2020 at 19:07
    Wenn man auf der politisch korrekten Seite dieser Gesellschaft steht, dann wird das Leben einfacher.[…]
    ++++++++++
    und wer etwas anderes sich traut zu denken, der befindet sich in Lebensgefahr.

  19. Die Hetze gegen jeden Patrioten ist perfekt organisiert mittels unsere GEZ Gebühren.
    So kommt zum Beispiel heute auf RTL II 22:25 Uhr
    „Almanya – Willkommen in Deutschland“
    Untertitel der online Fernsehzeitung hoerzu.de:

    »Willkommenes Sarrazin-Gegengift«

    Die fühlen sich so fest im Sattel, dass ich so sehr wünsche, dass dieser Bande sehr sehr bald das Handwerk gelegt werden möge.

  20. Babieca 15. November 2020 at 19:17; Das ist doch der 3. Oktober.

    nicht die mama 15. November 2020 at 19:19: Danke der Info, aber sollte das nicht auch aus dem Artikel ablesbar sein.

  21. Warum „Links“ überall?

    Mit „Links“ können Soros und seine Kumpels die Länder Europas besser unter die Knute der Brüsseler-EU/NATO bringen.

    Warum nicht die Osteuropäischen Länder?
    Was wie ein zufälliger Effekt aussieht, ist kalkuliert und notwendig für den Kampf gegen Russland. Die Possen deutscher Politiker in Richtung Osten sind LUftnummern. Nicht die „EU“ entscheidet, sondern die Herren im Hintergrund.

    Nach dem Krieg hatten wir ja auch überall die Alt-Nazis in Ämtern und Politik. Weil es einfach nützlich war.

    So wie es jetzt nützlich ist, dass die Alt-SED Leute überall immer höhere Posten bekommen und die Kommunistische Ideen sich überall in den alten EU Ländern verbreiten.

    „In Konsequenz führen sie zu KZs und Gulags“
    Oder zu Kriegen
    Man sollte nicht vergessen, dass die meisten Toten von Napoleons Russlandfeldzug preussiche (also Deutsche) Sodaten waren, die Preussen hergeben musste.

  22. Der Faschismus ist keine drohende Gefahr mehr, wir leben mittendrin. Er war nie braun, sondern immer rot.

  23. Schlunzen von lokalen Käseblättern halten sich oft für Edelfedern, die den dummen Lesern die Welt erklären müssen.

    Schlimm, wenn die „dummen“ Leser dann so gescheit sind, das Abonnement zu kündigen.

  24. Das_Sanfte_Lamm 15. November 2020 at 19:06
    Disputator 15. November 2020 at 18:26
    Da gibt es doch den guten Spruch über sozialistisches Denken: Wer mit 20 kein Sozialist ist, der hat kein Herz, wer mit 40 immer noch Sozialist ist, der hat kein Hirn. […]

    Diese These ist aus meiner Sicht inzwischen obsolet und wurde von der Realität überholt;
    wer mit 40 noch Sozialist ist, hat seine Schäfchen ins Trockene gebracht und es verstanden, auf Kosten anderer zu schmarotzen.

    Damit dürfte es bald vorbei sein. Die Versorgungsquellen der Parasiten brechen weg und immer mehr Menschen haben immer weniger Lust für dieses System noch großartig zu arbeiten und zu zahlen.

    Bald sind nur noch die ganz Armen, die keine andere Wahl haben und die Volltrottel an der Arbeitsfront.

    Wer es sich leisten kann und clever ist drückt sich.

    Arbeiten und ranklotzen kann man dann wieder, wenn dieses System verreckt ist und ein neues, besseres Deutschland aufgebaut wird.

  25. Matussek:
    Unter den vielen Beispielen für politisch geduldete, ja: genehme Menschenjagden (der Fall Maron!) ist jetzt ein besonders widerwärtiger Vorfall im fränkischen Schwarzenbruck zu verzeichnen, nämlich das Kesseltreiben gegen den Unternehmer Peter Weber…

    Der Fall Maron ist noch nicht abgeschlossen, warten wir ab, was gewissen Feuilletonisten zu Tim Jung, dem Chef von Hoffmann und Campe, noch einfällt, der Monika Maron eine neue verlegerische Heimat gegeben hat. Die „taz“ ist rufmörderisch vorangegangen:

    Im Frühjahr wird bei Fischer zum Beispiel das Romandebüt von Sharon Dodua Otoo erscheinen – was sich als Öffnung hin zur diversen Realität der Gesellschaft lesen lässt. Und wäre es nicht schlicht verwirrend, wenn daneben mit Maron eine Autorin stünde, die völkischem Denken keine Absage erteilt? Nun aber kann man sich als Leser*in entscheiden: Öffnung bei Fischer, Ressentiments gegen Offenheit bei Hoffmann und Campe.

    Die „Süddeutsche“ hat mit einem Schmierenstück nachgelegt („Erklärt euch“), siehe auch das inquisitorische „Welt“-Interview mit Maron („Was wussten Sie über den Antaios-Verlag?“) :

    https://www.welt.de/kultur/plus219883440/Monika-Maron-Mit-umstritten-faengt-es-an-dann-ist-man-rechts-oder-neurechts.html

    Hat jemand verstanden, wer genau Peter Weber ist und was genau man ihm vorwirft, außer irgendwie „rechts“ zu sein? Gelegentlich frisst Lockendrehen Inhalt auf.

  26. @ Babieca 15. November 2020 at 19:17
    „Heute ist Volkstrauertag. Den gefallenen Deutschen aus den beiden Weltkriegen…“

    auf wiki steht was anderes und natuerlich mehr.

    Israel feiert umfassender seine helden (helden sind in deutschland poese)

    „In Israel wird alljährlich an Jom haZikaron im April/Mai…
    der gefallenen israelischen Soldaten sowie der Opfer des Terrorismus gedacht. “
    Dieser Feiertag ehrt Veteranen und gefallene Militärangehörige der Israelischen Armee, die im modernen Nahostkonflikt gestorben sind. Am Jom haSikaron wird auch der Zivilisten gedacht, die dem palästinensischen Terrorismus zum Opfer gefallen sind. “
    https://de.wikipedia.org/wiki/Jom_haSikaron
    also kaempfen muessen fuer die unabhaengigkeit. es ist nur folgerichtig,
    dass am naechsten tag israels unabhaengigkeitstag gefeiert wird.

    ich hab beide in israel ganz dicht und integriert miterleben duerfen:
    das war PRAEGEND und macht neidisch auf alle nationen, die dies feiern.

  27. Ich habe mir am Sonntag die „Anne Will“ Sendung angetan wegen Friedrich Merz und es kam wie erahnt bzw. wie mit den seltenen Teilnehmern der AfD regelmäßig erlebt.
    Merz wurde zwar noch nicht „wie Hundedreck“ von ihr behandelt ( Lisa Fitz über den Umgang mit der AfD), aber eine derart einseitige Person wie die Will in dieser Sendung zur besten Zeit ist ein Skandal.
    Und das ist nicht neu, die Will darf das seit Jahren. Irgendwann war sie weg von dem Sendeplatz und Jauch übernahm das neutral und ging freiwillig wieder.
    Da fragt man sich, welche Person speziell die Hoheit über diesen Sendeplatz hat.

    Hier sind doch viele medienerfahrene Leute im Forum.
    Norbert Kleinwächter von der AfD kann Unterstützung gebrauchen.

  28. Und ich bin der Auffassung, dass nicht mehr pauschal von „MSM“ gesprochen werden sollte, sondern speziell vom ÖRR, denn der vergiftet seine großteils ahnungslosen und unbedarften Zuschauer tagtäglich mit seinem Müll.

    Die ÖR und Merkel sind irgendwann eine Symbiose eingegangen.
    Weiß jemand, wann ungefähr?

  29. Die leichteste Art, Projektion zu verstehen ist, Gesagtes als reines Selbstgespräch zu hören. So können wir alles bei unserem Gegenüber belassen und uns davor bewahren, als Stellvertreter missbraucht zu werden.

  30. Denn schließlich möchte man, in Zeiten des Zeitungssterbens, keine weiteren Leser verlieren.

    Ist doch egal, ob denen noch jemand ihre Zeitungen oder deren Inhalt abkauft. Die drucken einfach ihre Zeitungen weiter und das dazu benötigte Geld drucken sie auch gleich mit. „Staatshilfen für journalistische Vielfalt“ – oder so wird das dann genannt.
    Ok, wohin mit all dem bedruckten Papier, wenn es eigentlich keiner wirklich mehr haben will…
    Man könnte natürlich darüber nachdenken, aus Umweltgründen die Zeitunsdruckerei stark zu reduzieren. Das Gelddrucken reicht doch, um die eigenen Schranzen in den Redaktionen weiter staatlich zu bezahlen.

  31. Die schlimmsten Faschisten sind halt doch die Antifaschisten. Und sie kapieren nicht, daß sie auf die Steuergelder derjenigen angewiesen sind, die sie so übel verleumden. Ohne uns Leistungsträger hätten die doch keinen Cent für ihre abstrusen Phantastereien! Selber arbeiten tun ja die wenigsten von ihnen. Aber sie wollen bestimmen, wofür das hart verdiente Geld anderer Leute ausgegeben werden soll. Und wehe, das Arbeitsvieh hat dann eine eigene Meinung. Der Traum vom bunten Multikulturalismus erzeugt noch keinen Wohlstand, sondern vernichtet ihn. Und man bedenke: wenn man alle Farben miteinander vermischt, kommt am Ende immer Braun heraus. Der Kommunismus ist die extremste Form des Kapitalismus.

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